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Zuletzt hiess es, eine Einigung zwichen den USA und Iran stehe kurz bevor. Nun scheint ein Abkommen erneut weit entfernt, die Meerenge bei Hormus bleibt blockiert. Warum der Iran bei Verhandlungen im Vorteil ist und was die USA noch bieten können. Weitere Themen: Seit über einem Jahr werden auf der ganzen Welt die Budgets für Hilfswerke zusammengestrichen. Mittlerweile seien erste Auswirkungen dieser Sparübungen spürbar, sagen Schweizer Hilfswerke. Und: das Sparen bei der Entwicklungshilfe dürften noch weitergehen. Weil die globalen Lieferketten anfällig sind und die Produktion einzelner Heilmittel ab und zu ausfällt, fehlen auch in der Schweiz immer wieder Medikamente. Deshalb sorgt die Schweiz mit einem Notvorrat in den sogenannte Pflichtlagern vor. Allein im letzten Jahr wurden diese über 100-mal genutzt.
Zuletzt hiess es, eine Einigung zwichen den USA und dem Iran stehe kurz bevor. Nun scheint ein Abkommen erneut weit entfernt, die Meerenge bei Hormus bleibt blockiert. Warum der Iran bei Verhandlungen im Vorteil ist und was die USA noch bieten können.
Daniel Günther will der Bundeswehr in Sachen Drohnenabwehr an deutschen Flughäfen mehr Kompetenzen einräumen │ Die Ukraine ist bei der Drohnenproduktion führend. Was kann Deutschland von der Ukraine lernen? │ Bei einem ukrainischen Angriff auf eine Stadt im russischen Hinterland kommen mehrere Menschen ums Leben │ Der Iran plant Gebühren für die Straße von Hormus
Russland hat die ukrainische Hauptstadt Kiew erneut aus der Luft angegriffen. Dabei wurden nach Angaben von Präsident Selenskyj mindestens vier Zivilisten getötet. │ Der US-Senat hat für ein Sanktionsgesetz gestimmt, das Moskau wegen seines Kriegs gegen die Ukraine stärker unter Druck setzen soll. │ Zum ersten Mal ist der ukrainische Präsident Selenskyj zu einem offiziellen Besuch in Serbien eingetroffen. Serbien ist traditionell eng mit Russland verbunden und lehnt Sanktionen gegen das Land ab. │ Nach dem Vorfall mit einer Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig/Halle hat die Polizei einen Posten mit speziellem Radar eingerichtet. │ Der Iran und der Oman stehen nach den Worten des iranischen Außenministers Araghtschi vor einer Einigung über eine neue Schifffahrtsroute durch die Straße von Hormus. Gleichzeitig stellt Teheran Bedingungen für eine Öffnung der Meerenge.
Osius, Anna www.deutschlandfunk.de, Informationen am Abend
Willkommen im Dritten Weltkrieg. Der hat längst begonnen. Jetzt werden zunehmend regionale Kriege miteinander verbunden. So entsteht dann der „richtige“ Weltkrieg als flächendeckender Großbrand.Ein Standpunkt von Hermann Ploppa.Ja, ja, das hatte sich der Trump-Donald so einfach vorgestellt: Er macht mal eben in einem Regime-Change-Manöver das iranische Mullah-Regime platt und steht damit bei den Zwischenwahlen im kommenden November als der strahlende Sieger da. Schließlich hatte Trump ja das angeblich sozialistische Venezuela im Spaziergang einkassiert und den gewählten Präsidenten Nicolás Maduro als Jagdtrophäe nach New York verschleppen lassen.Was kümmerte es den großen Macher, dass Militärs und Geheimdienstleute ihn beknieten, von dem iranischen Abenteuer abzulassen. Der Iran sei ein gänzlich anderer Schnack als die Sandwüste des Irak oder die korrupte Regierungsclique in Venezuela. Zusammen mit den israelischen Streitkräften ließ Trump den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Iran anlaufen. Schnell hatte Trump die Bevölkerung des Irans gegen sich aufgebracht. Der Versuch, mal eben die iranischen Uran-Vorräte stibitzen zu lassen, endete in der Nähe von Isfahan in einer Kleinversion von Napoleons Waterloo [1].Aus wenigen Stunden oder Tagen wurden kostspielige Wochen. Die Weltwirtschaft stotterte mittlerweile. Gewisse Anflüge von Realitätsanerkennung führten dann zum Memorandum of Understanding. Hier wäre für den gütigen Welt-Hegemon USA ein Ausstieg mit einem blauen Auge drin gewesen. Doch der Versuch eines Schiffes, listig die vom Iran diktierten Regelungen für den Transfer durch die Meerenge von Hormus zu umgehen, endete im Beschuss eben dieses flüchtigen Schiffes. Trump ließ daraufhin neunzig iranische Ziele beschießen. Gehe zurück auf Los. Ziehe nicht vier Billionen Dollar ein, denn der Iran pulverisierte nunmehr unbeschwerter denn je US-amerikanische Militärbasen in Jordanien.So, nun geht es ab wie auf dem Schulhof: Jeder holt sich noch seinen großen Bruder hinzu, und bald befindet sich die ganze Schülerschar auf dem Hof in einer Massenkeilerei. Jetzt nämlich schaltet sich Saudi-Arabien aktiv ein, traut sich aber noch nicht an das starke Iran sondern vergreift sich erstmal als Warnschuss an einer Iran-freundlichen schiitischen Miliz im Irak. Währenddessen schießen aus dem Jemen die vom Westen fälschlich als Huthis bezeichneten Krieger der Ansar Allah mit Drohnen und Marschflugkörpern auf Saudi-Arabien. Die Ansar-Allah-Krieger sitzen am Ausgang des Roten Meeres an der Meerenge des Bab al-Mandab und wollen den Saudis den Transport ihres Öls aus dem Roten Meer zu den Kunden in Indien oder China versperren. Da die Saudis schon daran gehindert sind, ihr Öl durch die Meerenge von Hormus zu schleusen, hatten sie ihr Öl über eine Pipeline ans Rote Meer gepumpt. Nun ist der Ausweg über den Bab al-Mandab auch versperrt. Also müssen die Saudis ihr Öl durch den Suezkanal teuer und zeitraubend über Afrika zum Endkunden transportieren. Doch schon ist in Ägypten die erste Drohne eingeschlagen [2]. Allerdings traf es zunächst einen US-amerikanischen Tanker. Wenn auch der Suezkanal für die Saudis gesperrt ist, dann wird es echt eng für die Scheichs. Die Saudis müssen sich also buchstäblich ihren Transportweg freischießen. Die kleinen Scheichtümer am Persischen Golf sind auch gefangen in der iranischen Falle. So wird aus einem Match zwischen Israel und den USA sowie dem Iran auf der anderen Seite ein Regionalkrieg, an dem fast alle Anrainerländer beteiligt sind.https://apolut.net/vom-regionalkrieg-zum-globalen-flachenbrand-von-hermann-ploppa/
Nach Angriffen der jemenitischen Huthi-Miliz auf Ölanlagen in Saudi-Arabien ist der Schiffsverkehr durch die Meerenge Bab al-Mandab eingebrochen. │ Im Iran-Krieg hat es drei Nächte in Folge keine Angriffe gegeben - neue Verhandlungen zwischen den Kriegsgegnern laufen aber offenbar nicht. │ Bei einem ukrainischen Luftangriff auf die südrussische Stadt Rostow am Don sind nach Angaben des Gouverneurs fünf Menschen getötet worden. │ Großbritanniens neuer Premierminister Burnham hat den ukrainischen Präsidenten Selenskyj empfangen. │China verkündet Exportbeschränkungen für EU-Unternehmen wegen der EU-Russland-Sanktionen.
Halbleiter-Aktien feiern ihr Comeback – doch ist die Börsenrally schon am 29. Juli vorbei? Der Ölpreis sprang zeitweise über 100 Dollar, Donald Trump verhängt neue Zölle und die Fed könnte die Zinsen erhöhen. Alphabet fällt trotz starker Zahlen, Tesla stürzt ab und Intel liefert die nächste Überraschung. In der neuen Ausgabe von „Das Briefing“ analysieren wir die wichtigsten Börsen-Themen der Woche – verständlich, datenbasiert und mit einer klaren Einordnung für Privatanleger in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Chip-Rebound macht Hoffnung: Ist das Momentum bei Halbleiter-Aktien zurück oder sehen wir nur eine kurze Gegenbewegung? Gleichzeitig droht der nächste Inflationsschock. Der Ölpreis hat die Marke von 100 Dollar geknackt, weil gleich zwei der wichtigsten Handelsrouten der Welt unter Druck stehen: die Straße von Hormus und die Meerenge von Bab al-Mandab. Damit wird aus dem Ölschock ein doppelter Ölschock – und aus einem geopolitischen Konflikt möglicherweise ein Problem für Inflation, Zinsen und die gesamte Börsenrally. Diese Themen erwarten euch im neuen Briefing:
Das grosse Interesse an der Fussballweltmeisterschaft in den USA scheint Donald Trump zu euphorisieren. Er brachte Gianni Infantino sogar als möglichen UNO-Generalsekretär ins Spiel und regte an, die WM in vier Jahren erneut in den USA auszutragen. Tatsächlich haben die Amerikanerinnen und Amerikaner aus dem Turnier ein Fussballfest gemacht, obwohl Soccer nicht zu ihren Lieblingssportarten zählt. Weniger begeistert sind sie von ihrem Präsidenten: Viele kritisieren die gestiegenen Lebenshaltungskosten, werfen seiner Regierung Korruption und Inkompetenz vor und lehnen gemäss Umfragen den Irankrieg mehrheitlich ab. Trump lässt sich davon nicht beirren. Er soll eine Ausweitung des Konflikts mit Angriffen auf die Region um die Strasse von Hormuz erwägen, während die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen mit einer Blockade der Meerenge zum Roten Meer, die Bab-al-Mandab-Strasse, drohen. Zugleich bekräftigte Trump, den Iran am Bau einer Atomwaffe hindern zu wollen, und kündigte einen baldigen, heftigen Angriff auf die unterirdische Anlage Pickaxe Mountain südlich des Atomkomplexes Natanz an. Wird die Begeisterung für die Fussball-WM Donald Trump bei den Zwischenwahlen helfen? Können die Demokraten davon profitieren, dass Trump im Irankrieg ohne klare Strategie vorzugehen scheint? Und was droht dem US-Präsidenten, falls er am 3. November das Repräsentantenhaus an die Demokraten verliert? Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian in einer neuen Folge von «Alles klar, Amerika?». Kilian lebt in Charlottesville, Virginia. Produzentin: Jacky Wechsler Mehr zum Thema «Der Versager sind Sie»: Demokraten konfrontieren Hegseth mit seinen Aussagen Nach der Strasse von Hormuz rückt die nächste kritische Schiffspassage in den Fokus Trump genehmigt Atomdeal, der Saudiarabien Urananreicherung erlaubt Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, hohe Gebühren für die Durchfahrt durch die Strasse von Hormus zu verlangen. Gleichzeitig bleibt die Lage in der Region angespannt. Gibt es eine Möglichkeit, diese wichtige Meerenge zu umgehen? Und wie realistisch sind die Alternativen? Die USA haben in der Nacht auf Dienstag zum dritten Mal in Folge Ziele im Iran angegriffen und damit den Konflikt am Persischen Golf erheblich verschärft. US-Präsident Donald Trump kündigte die Angriffe persönlich an und erklärte zudem, eine Seeblockade gegen den Iran wieder in Kraft zu setzen. Darüber hinaus schlug er vor, für die Durchfahrt durch die Strasse von Hormus, eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt, eine Gebühr von 20 Prozent auf alle Frachtgüter zu erheben. ____________________ In dieser Folge zu hören: - Klemens Fischer, Professor für Internationale Beziehungen und Geopolitik an der Universität Köln ____________________ Team: - Moderation: Vanessa Ledergerber - Produktion: Peter Hanselmann - Mitarbeit: Sofia Fässler, Julius Schmid ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Erneut gab es Angriffe der USA auf den Iran sowie iranische Reaktionen. Im Streit über den Zugang zur Straße von Hormus fordert US-Präsident Trump eine hohe Maut zugunsten der USA.
Matthias Riegel, Kommunikationsberater und langjähriger Wahlkampfstratege der Grünen, hat Cem Özdemirs Kampagne in Baden-Württemberg verantwortet. Zehn Punkte Rückstand auf Manuel Hagel drehte Özdemir bis zum Wahlsieg am 8. März – Riegels Methode: „betreutes Wahlkämpfen". Sein Selbstverständnis: „Mittlerweile würde ich sagen, ich mache gar keine Kommunikationsberatung mehr, sondern ich verkaufe eigentlich mein Bauchgefühl." [08:26]Die Straße von Hormus ist de facto dicht: Der Iran will alle einlaufenden Schiffe weiter beschießen. Trump reklamiert die Kontrolle für die USA – gegen Bezahlung: „Wir werden die Meerenge behalten und sie wahrscheinlich betreiben. Wir werden der Hüter der Meerenge." [01:27]Ursula von der Leyen begrüßt die Empfehlung eines Expertengremiums für ein EU-weites Mindestalter bei Social Media. „So wie wir unseren Kindern keinen Autoschlüssel geben, bevor sie einen Führerschein haben, und sie keinen Alkohol kaufen lassen, bevor sie es legal dürfen, müssen wir das Alter festlegen, ab dem Kinder legal auf Social Media zugreifen dürfen", sagte sie. Australien zeigt die Grenzen: Trotz millionenfach deaktivierter Konten nutzen mehr als 85 Prozent der unter 16-Jährigen die Plattformen weiter. [04:21]Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernHol dir deine persönlichen Daten mit Incogni zurück und hol dir 60 % Rabatt auf ein Jahresabo: https://incogni.com/tabletodayImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Jan Puhlmann: jan.puhlmann@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Iran und USA haben sich zwar längst auf eine Waffenruhe geeinigt, nur eingehalten wird sie nicht: Die USA greifen immer wieder den Iran aus der Luft an, und der Iran schießt auf US-Basen in der Region, vor allem in den Golfstaaten wie Kuwait, den Vereinigten Arabischen Emirate oder Katar. Die können weniger bis gar kein Öl und Gas mehr durch die Meerenge von Hormus transportieren. Wie die Golfstaaten diese enorme Belastung aushalten können, schätzt im SWR-Aktuell-Gespräch bei Andreas Fischer der Nahostexperte Christian Hanelt von der Bertelsmann Stiftung ein.
Neue Eskalation in der Golfregion: Es gab wieder US-Angriffe auf den Iran und iranische Attacken auf mehrere Golfstaaten. │ Die Lage in der Straße von Hormus: Widersprüchliche Aussagen dazu, ob sie offen oder geschlossen ist. │ Wie aggressiv der Iran Stimmung gegen den Westen macht, zeigt sich auch in einer veröffentlichten Todesliste. │ Der Krieg der USA und Israels gegen den Iran scheint festgefahren: Welche Handlungsoptionen US-Präsident Trump hat.
Team des deutschen Technischen Hilfswerks startet nach Venezuela/ Lage in der Meerenge von Hormus bleibt unübersichtlich/ Selenskyj kündigt nach Beratungen mit seinem Geheimdienstchef eine 40-tägige Offensive gegen russische Ziele an/ Alkoholverbot in Paris wegen Hitze/ Albanese plant Verschärfung des Social-Media-Verbots für unter 16-Jährige/ Deutschland verliert sein letztes Vorrundenspiel bei der Fußball-WM gegen Ecuador mit 1:2 Toren.
Das zentrale Militärkommando des Iran hat die erneute Schließung der Straße von Hormus angeordnet. Das US-Militär widersprach und bekräftigte, der Schiffsverkehr in der Meerenge laufe weiter.
Iran erklärt die Meerenge wieder für geschlossen, günstigster Energiemix der Zukunft könnte ohne Atomstrom auskommen, Starke Gewitter fordert Rettungskräfte in Zürich, Kuba beschliesst umfassende Wirtschaftsreformen
Iran schliesst Meerenge wegen anhaltender Kämpfe im Libanon trotz Waffenruhe, Studie sieht günstiger Strommix ohne Atomkraft, Zugunglücke in Deutschland und Grossbritannien fordern Tote und Verletzte
Über hundert Tage lang war die Strasse von Hormuz blockiert. Doch während Analysten einen dramatischen Preissprung befürchteten, blieb die globale Wirtschaft verschont. In dieser Podcast-Folge erklärt NZZ-Pro-Redaktorin Catherine Bosley die Hintergründe. Anfang März griffen die USA und Israel Iran an. Als Reaktion blockierte Iran die Meerenge bei Hormuz - der Ölpreis stieg an, Analysten rechneten mit dem Schlimmsten. Drei Monate später lässt sich feststellen: Länder wie Indien und die Philippinen haben mit Knappheiten bei Brennstoff zu kämpfen. In den Industrieländern in Europa und Nordeuropa ist ein unkontrollierbarer Ölschock aber ausgeblieben. Einerseits habe es China geschafft, die Öl-Importe drastisch herunterzufahren, sagt Bosley. Andererseits hätten die USA in den letzten Wochen mehr Erdöl exportiert, als vor dem Krieg. Auch die strategischen Notreserven der internationalen Energieagentur halfen, die Notlage zu überbrücken. Heutiger Gast: Catherine Bosley, Redaktorin NZZ Pro Host: Alice Grosjean Redaktion: David Vogel Die Analyse von Catherine könnt ihr auch in der NZZ nachlesen: https://www.nzz.ch/pro/dank-china-und-den-usa-ist-die-ganz-grosse-energiekrise-ausgeblieben-doch-fuer-entwarnung-ist-es-noch-zu-frueh-ld.10011338 Hier findet ihr weitere Artikel von Catherine zum Thema Geoökonomie: https://www.nzz.ch/impressum/catherine-bosley-ld.1918458
Wir beginnen den ersten Teil unseres Programms, der wie immer aktuellen Ereignissen gewidmet ist, mit einer Diskussion über die Zukunft der freien Schifffahrt in der Straße von Hormus. Wir sprechen über die Bereitschaft europäischer Länder, Marineeinheiten zur Sicherung der Meerenge zu entsenden. Unser nächstes Thema sind die Versuche der Ukraine, die russischen Versorgungswege zur Krim abzuschneiden. In den letzten Monaten hat die Ukraine ihre Offensive zur Schwächung der russischen Kontrolle über die Halbinsel mit Raketen und Drohnen verstärkt. In unserem Wissenschaftsteil sprechen wir über eine Studie, die zeigt, dass das sozioökonomische Umfeld eines Kindes dessen Gehirnentwicklung stärker prägt als jeder andere Faktor. Und zum Schluss sprechen wir über die bisherigen Überraschungen bei der Fußball-WM. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Adverbs of Manner – Part 1. Wie in jedem Land auf der Welt gibt es auch in Deutschland nationale Eigenheiten. Dazu gehört die Freikörperkultur, eine kollektive Nacktheit, die oft an speziell dafür ausgewiesenen Stränden zu beobachten ist. Sie wird häufig mit der ehemaligen DDR in Verbindung gebracht, was gesellschaftliche Gründe hat. Unsere Redewendung diese Woche ist ein Auge zudrücken. In diesem Zusammenhang sprechen wir über das Aus des deutsch-französischen Kampfjet-Projekts FCAS. Bundeskanzler Merz und Präsident Macron beendeten das Programm einvernehmlich, nachdem in wichtigen Punkten keine Einigung erzielt werden konnte. Wir werden mögliche Alternativen diskutieren. Europäische Länder sind bereit für Mission zur Sicherung der Straße von Hormus Die Ukraine schneidet die russischen Versorgungswege zur Krim systematisch ab Armut beeinflusst die Entwicklung des Gehirns von Kindern stärker als andere Faktoren Fußball-Weltmeisterschaft 2026 beginnt mit einigen überraschenden Ergebnissen Die Freikörperkultur in Deutschland Das 100-Milliarden-Projekt FCAS ist Geschichte
Wir beginnen den ersten Teil unseres Programms, der wie immer aktuellen Ereignissen gewidmet ist, mit einer Diskussion über die Zukunft der freien Schifffahrt in der Straße von Hormus. Wir sprechen über die Bereitschaft europäischer Länder, Marineeinheiten zur Sicherung der Meerenge zu entsenden. Unser nächstes Thema sind die Versuche der Ukraine, die russischen Versorgungswege zur Krim abzuschneiden. In den letzten Monaten hat die Ukraine ihre Offensive zur Schwächung der russischen Kontrolle über die Halbinsel mit Raketen und Drohnen verstärkt. In unserem Wissenschaftsteil sprechen wir über eine Studie, die zeigt, dass das sozioökonomische Umfeld eines Kindes dessen Gehirnentwicklung stärker prägt als jeder andere Faktor. Und zum Schluss sprechen wir über die bisherigen Überraschungen bei der Fußball-WM. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Adverbs of Manner – Part 1. Wie in jedem Land auf der Welt gibt es auch in Deutschland nationale Eigenheiten. Dazu gehört die Freikörperkultur, eine kollektive Nacktheit, die oft an speziell dafür ausgewiesenen Stränden zu beobachten ist. Sie wird häufig mit der ehemaligen DDR in Verbindung gebracht, was gesellschaftliche Gründe hat. Unsere Redewendung diese Woche ist ein Auge zudrücken. In diesem Zusammenhang sprechen wir über das Aus des deutsch-französischen Kampfjet-Projekts FCAS. Bundeskanzler Merz und Präsident Macron beendeten das Programm einvernehmlich, nachdem in wichtigen Punkten keine Einigung erzielt werden konnte. Wir werden mögliche Alternativen diskutieren. Europäische Länder sind bereit für Mission zur Sicherung der Straße von Hormus Die Ukraine schneidet die russischen Versorgungswege zur Krim systematisch ab Armut beeinflusst die Entwicklung des Gehirns von Kindern stärker als andere Faktoren Fußball-Weltmeisterschaft 2026 beginnt mit einigen überraschenden Ergebnissen Die Freikörperkultur in Deutschland Das 100-Milliarden-Projekt FCAS ist Geschichte
Schweizer Atomkraftwerke sollen weiterhin stark von Russland abhängig sein. Das zeigt eine Untersuchung von Greenpeace. So sollen die Kernkraftwerke Beznau und Leibstatt noch immer mit russischem Uran betrieben werden oder mit Uran aus Anlagen mit russischen Verbindungen. Die Axpo widerspricht. Weitere Themen: · Das US-Militär hat offenbar eine Militäranlage im Iran angegriffen - an der Meerenge von Hormus. Von dort seien iranische Drohnen abgefeuert worden, vier seien abgefangen worden. Das melden US-Medien und Nachrichtenagenturen übereinstimmend. · Heute vor genau einem Jahr geschah der Bergsturz von Blatten. Er begrub das Dorf im Walliser Lötschental unter sich. Rund 300 Menschen verloren dabei ihr Zuhause. Unterdessen gibt es Pläne, das Dorf wieder neu aufzubauen. Wenn es nach der Gemeinde geht, soll es in fünf Jahren ein neues Blatten geben. ____________________ Während zwei Wochen publizieren wir hier auch ein morgendliches News-Update. Was haltet ihr davon? Praktisch oder störend? Sagt es uns: https://panel.srf.ch/NewsPlus
Der Präsident des Weltskiverbandes FIS, Johan Eliasch will nicht nur britisch-schwedischer Staatsbürger sein sondern auch georgischer. Damit will er sich seine Wiederwahl im Juni sichern. Das sorgt bei nationalen Skiverbänden für Unmut. Weitere Themen: Die USA fahren gegenüber dem Iran einen sprunghaften Kurs. Mal stehen die Zeichen auf Eskalation, dann wieder auf Verhandlungen. Aus dem Iran hingegen ist wenig zu hören. Nach wie vor kontrolliert Teheran die Meerenge von Hormus und droht mit Gegenmassnahmen. Welche Strategie verfolgt der Iran? Seit gut zwei Jahren gilt für grosse international tätige Unternehmen in der Schweiz eine Mindeststeuer. Diese beträgt 15 Prozent und soll im laufenden Jahr erstmals richtig zählen. Doch just jetzt legt eine neue Studie nahe, ganz auf die OECD-Mindeststeuer zu verzichten. Warum?
Wann ist die Straße von Hormus wieder passierbar? Es gibt kaum eine Frage, von der weltweit gerade mehr abhängt. Der Koalitionskrach in Deutschland, die Mid-Terms in den USA, die Lebensmittelpreise für Milliarden Menschen – sie alle hängen an der Straße von Hormus, durch die normalerweise ein Fünftel des weltweiten Ölverbrauchs fließen. Nur wenn die Route frei wird, hat die Weltwirtschaft eine Chance, wieder auf die Beine zu kommen. Auch deshalb meint US-Außenminister Marco Rubio, mit der Straße von Hormus verfüge Iran über eine “wirtschaftliche Nuklearwaffe”. Wie könnte dieser verheerende Konflikt möglichst zeitnah enden? Was ist die iranische Strategie – und welche Interessen verfolgen China und die USA? Könnte das Treffen zwischen Xi Jinping und Donald Trump in dieser Woche eine Lösung nach sich ziehen? Und was zeigt uns der Konflikt um die kleine Meerenge darüber, welche der beiden Supermächte China und USA das nächste Jahrzehnt bestimmen wird? Der Apofika-Presseklub mit Ulrike Herrmann (taz), Bernhard Zand (Spiegel), Frederik Pleitgen (CNN) und natürlich unserem Host, Markus Feldenkirchen (Spiegel). Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/presseklub Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Michael Bröcker berichtet vom St. Gallen Symposium in der Schweiz. Das große Thema 2026: Wie resilient sind unsere Volkswirtschaften? Nestlé-CEO Philipp Navratil hat die Fragen nach der Resilienz und nach der richtigen Strategie auf seine Art und Weise beantwortet. [01:16] Trumps „Project Freedom" pausiert auf unbestimmte Zeit – der Plan, US-Schiffe durch die Straße von Hormus zu führen, liegt nach weniger als zwei Tagen auf Eis. Solange Friedensverhandlungen mit dem Iran laufen, bleibt die Meerenge gesperrt. Ein Verhandlungsergebnis – eventuell sogar ein längerer Frieden – sind nicht absehbar. Mal kündigt das Weiße Haus große Fortschritte mit dem Iran an, mal folgen neue Drohungen. [09:22] Helene Bubrowski hat auf der Jahrestagung des en2x – Wirtschaftsverband Fuels und Energie – in Berlin mit Patrick Wendeler gesprochen, Vorstandsvorsitzender der BP Europa SE und Verbandschef von en2x. Wie ist es um die Versorgungssicherheit bestellt? Wie berechtigt ist die Kritik an den Ölkonzernen? [13:08]Table.Briefings - For better informed decisions. Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren Werbepartnern Hol dir deine persönlichen Daten mit Incogni zurück und hol dir 60 % Rabatt auf ein Jahresabo: https://incogni.com/tabletodayImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! Der Iran betrachtet die Meerenge von Hormus weiterhin als eigenes Kontrollgebiet. So spitzt sich die Lage weiter zu, nachdem die USA mit der Marineoperation „Projekt Freiheit“ zur Wiederherstellung der Schifffahrtsfreiheit in der Straße von Hormus am 4. Mai begannen. Merz verurteilte dabei die jüngsten iranischen Angriffe auf zivile Infrastruktur in den Vereinigten Arabischen Emiraten „auf das Schärfste“. Im Iran selbst kann es demnächst zu Lagerungsproblemen des im Land geförderten Öls kommen, wenn dieses nicht abtransportiert wird. Sollte es jedoch einen Förderungsstopp des Öls geben, kann dieser zur Folge haben, dass die Ölquellen aufgrund der geologischen Bedingungen und der Druckverhältnisse versiegen.
Als “extrem beunruhigend” beschreibt die Politikwissenschaftlerin Claudia Major den von US-Präsident Trump angekündigten Abzug von (mindestens) 5.000 Soldaten aus Deutschland, vor allem aber die Nicht-Stationierung von Tomahawk-Marschflugkörpern und Hyperschallwaffen. Diese hätten die Europäer bislang nicht, insofern “schwächt dies die konventionelle Abschreckung der NATO und reißt eine Fähigkeitslücke”, so Claudia Major im Interview mit Kai Küstner. Das Vorenthalten der Mittelstreckenraketen hält Major aber nur für ein Symptom eines viel größeren Problems: dem Auseinanderdriften von USA und Europa. Man könne die Politik Trumps aber nicht ändern, diagnostiziert sie, deshalb sollten sich die Europäer darauf konzentrieren, “militärisch handlungsfähiger” zu werden. Stefan Niemann beschreibt die Lage im Nahen Osten, wo in der Straße von Hormus die Spannungen wieder zunehmen. Die von Präsident Trump angekündigte Eskortierung ausgewählter Handelsschiffe durch US-Kriegsschiffe hat begonnen. Dabei gab es Angriffe durch Schnellboote des iranischen Regimes, angeblich auch Raketentreffer auf einem US-Zerstörer und die Versenkung von sechs iranischen Booten. Ob es für die in der Meerenge festsitzenden Handelsschiffe nun einen sicheren Weg durch omanische Küstengewässer gibt, bleibt genauso offen wie der Fortgang der von Pakistan vermittelten Friedensgespräche. Unabhängig davon ist das Minenjagdboot Fulda mit etwa 40 Soldaten in Richtung Mittelmeer aufgebrochen. Die Marine soll später helfen, möglicherweise in der Straße von Hormus verlegte Minen zu räumen. Zunächst muss aber eine stabile Waffenruhe gewährleistet und ein internationales Mandat erteilt sein. In der Ukraine gehen die russischen Angriffe auf die Zivilbevölkerung weiter. Militärisch kommen die Aggressoren kaum noch voran, verlieren erstmals seit drei Jahren wieder ukrainisches Territorium. Ukrainische Drohnen bedrohen nun auch Moskau, wenige Tage vor der traditionellen Parade zum Jahrestag des Sieges der Sowjetunion über Nazi-Deutschland. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview mit Claudia Major, Vizepräsidentin für Transatlantische Sicherheitsinitiativen German Marshall Fundhttps://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3246728.htmlKanzler Merz zu Trumps Ärger über Deutschland bei Caren Miosga in der ARDhttps://www.ardmediathek.de/video/caren-miosga/ein-jahr-kanzler-wie-schwer-ist-regieren-herr-merz/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS8zZGFlMGExZS01MGYwLTQyZTYtYTc3Yy00MmFlZTQzNzVjZDBfZ2FuemVTZW5kdW5n Was Zurückhalten von Tomahawk & Co für Deutschland bedeuten könntehttps://www.tagesschau.de/inland/kiesewetter-usa-abzug-truppen-deutschland-100.html Podcast-Tipp: ARD Radiofeature: “Kampf der Geheimhaltung: Doku über Julian Assange, WikiLeaks und die Pressefreiheit”https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:section:7082323e515e82ae/Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien"https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Minentaucher der deutschen Marine gelten als eine der spezialisiertesten Einheiten der Bundeswehr. Ihre Aufgabe: Seeminen aufspüren, identifizieren und entschärfen – oft in völliger Dunkelheit und Kälte. NDR-Reporterin Kim Kristin Mauch und ihr Kollege Eike Köhler haben die harte Ausbildung der Minentaucher monatelang begleitet und erzählen bei 11KM von den ersten Übungen bis zur Einsatzreife. Die gefragte Eliteeinheit ist jetzt auch für die Absicherung der Straße von Hormus im Gespräch, das deutsche Minenjagdboot Fulda schon unterwegs ins Mittelmeer für einen möglichen Einsatz. Doch wie könnte diese Mission aussehen? Hier geht's zur sechsteiligen ARD Doku-Serie “Minentaucher - Der harte Weg in die Elite der Bundeswehr”, für die Kim Kristin Mauch zusammen mit Eike Köhler die Ausbildung von angehenden Minentauchern begleitet hat: https://www.ardmediathek.de/video/minentaucher-der-harte-weg-in-die-elite-der-bundeswehr/folge-1-luftanhalten-bis-ans-limit/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS8zZWZlNDI1NS05NjgwLTRiM2ItYWM0OS0xMTFlYjc2OTAyZWY In dieser früheren 11KM-Folge geht es um die “Wirtschaftskrise durch Iran-Krieg: Warum Benzin nur der Anfang ist”: https://1.ard.de/11KM_Iran_Krieg_Wirtschaft Außerdem gibt es noch eine 11KM-Episode zur “Aufrüstung der Bundeswehr: Was bei der Beschaffung schief läuft“: https://1.ard.de/11KM_Bundeswehr_Beschaffung Alle aktuellen Entwicklung zur Straße von Hormus findet ihr natürlich auf tagesschau.de: https://www.tagesschau.de/thema/iran Hier geht's zu “This is America: Free Luigi”, unserem Podcast-Tipp: https://kurz.wdr.de/thisisamerica Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautorin: Lisa Hentschel Mitarbeit: Claudia Schaffer Host: Kevin Ebert Produktion: Jonas Lasse Teichmann, Emilian Grimm, Alexander Gerhardt Planung: Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim BR.
Der Iran blockiert nach wie vor den Schiffsverkehr durch die Meerenge von Hormus, die USA blockieren im Gegenzug die iranischen Häfen. Statt Gespräche oder Verhandlungen gibt es beidseits Drohungen. Daraus könne kein diplomatischer Prozess entstehen, sagt Iranspezialist Alan Eyre. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:41) Nachrichtenübersicht (06:06) Irankrieg: «Die USA haben keine Strategie» (13:59) EU will Grenzgänger-Regeln ändern – mit Folgen für die Schweiz (18:32) Waadtland: Weitere Anschuldigungen in der Causa Dittli (22:15) Haiti: «Es gibt wieder so etwas wie Hoffnung» (28:59) Am Luzerner Stadtlauf läuft ein Roboter mit (34:16) Wie unabhängig ist Transnistrien wirklich?
Es ist eine Premiere: Erstmals hat Deutschland eine Militärstrategie. Im Schwerpunkt dieser Ausgabe von Streitkräfte und Strategien analysiert der Militärhistoriker Sönke Neitzel im Gespräch mit Host Kai Küstner das größtenteils geheime Papier. Im Zusammenhang mit dem veröffentlichten Teil spricht Neitzel von Ambitionslosigkeit und er wünscht sich mehr Tempo. Er sei weiterhin skeptisch, was die Reformfähigkeit der Bundeswehr betrifft. „Wir müssen neu denken“, so Neitzel. Das aber falle der militärischen und auch politischen Führungsebene schwer: “Als ob wir im tiefsten Frieden wären.” Der Professor von der Universität Potsdam plädiert erneut für eine Auswahl-Wehrpflicht in Deutschland und erklärt, warum auf europäischer Ebene dringend eine gemeinsame Rüstungsbeschaffung nötig wäre. Er ordnet darüber hinaus die Bedrohung der NATO-Staaten durch Russland ein: Man dürfe das Land nicht unterschätzen – auch wenn die russische Armee in der Ukraine nicht wie geplant vorankomme. Außerdem blickt der Historiker mit Kai auf die Straße von Hormus. Den militärischen Sinn einer deutschen Marine-Mission an der Meerenge stellt Neitzel in Frage. Es sei denn, diese sei absolut notwendig, um Trump in der NATO zu halten Ein Ende der Blockade der Straße von Hormus zeichnet sich genau so wenig ab wie eine neue Verhandlungsrunde zwischen dem Iran und den USA, erklärt Stefan Niemann. US-Präsident Trump greife erneut zu martialischen Drohungen gegenüber dem Regime in Teheran, bei dem man laut Experten allerdings nicht so recht weiß, wer das Sagen hat. Stefan fasst die Lage im Nahen Osten zusammen und geht der Frage nach, wie sich die Bundesregierung in diesem Konflikt positioniert. Er berichtet über die direkten Gespräche auf Botschafterebene zwischen Israel und dem Libanon in Washington. Positive Nachrichten kommen für die Ukraine aus Zypern: beim informellen EU-Gipfel haben die Staats- und Regierungschefs endgültig grünes Licht für einen 90-Miliarden-Euro-Kredit gegeben und ein neues Sanktionspaket gegen Russland beschlossen. Die russische Armee setzt ihre Drohnenangriffe auf die Ukraine fort, die wehrt sich mit Angriffen gegen die russische Energieinfrastruktur. Als Vermittler bringt sich derweil die Türkei ins Spiel – und bemüht sich um eine Wiederbelebung der Friedensverhandlungen. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Das ganze Interview mit dem Militär-Historiker Sönke Neitzel: https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3236590.html Pistorius-Pressekonferenz zur neuen Militärstrategie: https://www.ardmediathek.de/video/phoenix-vor-ort/pistorius-neue-militaerstrategie-der-bundeswehr/phoenix/Y3JpZDovL3Bob2VuaXguZGUvNTE5NDc4NA Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: Der KI-Podcast: https://www.ardsounds.de/sendung/der-kipodcast/urn:ard:show:65505255c703e51e/
Am zweiten Tag dreht sich der EU-Gipfel vor allem um Iran. Neben der Straße von Hormus bietet noch eine andere Meerenge Anlass zur Sorge. Und: Die Marathon-Saison hat begonnen.
Am zweiten Tag dreht sich der EU-Gipfel vor allem um Iran. Neben der Straße von Hormus bietet noch eine andere Meerenge Anlass zur Sorge. Und: Die Marathon-Saison hat begonnen.
Es ist ein historischer Schritt: Israel und Libanon haben sich auf einen Waffenstillstand geeinigt. Allerdings ist unklar, ob der lang hält und wie sich die Terrormiliz Hisbollah verhalten wird. Über die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten berichtet in dieser Ausgabe von “Streitkräfte und Strategien” Kai Küstner. Im Fokus steht ein mögliches Abkommen mit dem Iran – vor allem über sein Atomprogramm – und die Straße von Hormus. Iran hat mittlerweile angekündigt, die Meerenge wieder zu öffnen und Handelsschiffen die Durchfahrt während der derzeit geltenden Waffenruhe zu erlauben. Die USA halten aber an der Blockade für Schiffe, die iranische Häfen verlassen oder anlaufen wollen, fest. Die Diskussion über die Sicherung der Straße von Hormus geht in Europa weiter. Dabei konkretisiert sich nicht nur, wie eine deutsche Beteiligung aussehen könnte, sondern es treten einmal mehr Differenzen zwischen Deutschland und Frankreich bei der Frage nach der Einbindung der USA zu Tage. Der Angriffskrieg gegen die Ukraine hinterlässt in Russland immer tiefere wirtschaftliche Spuren. Auch muss der Kreml damit leben, dass er nach der Abwahl des ungarischen Regierungschefs Orbán einen wichtigen Verbündeten verloren hat, der weitere Hilfe für die Ukraine blockiert bzw. neue Sanktionen gegen Russland verhindert hat. Trotzdem, so Kai, gibt es bislang kein Anzeichen, dass Putin diesen grausamen Abnutzungskrieg zu beenden gedenkt. Anna Engelke spricht im Interview mit der Topmanagerin im Rüstungsbereich, Susanne Wiegand, über die bemerkenswerte Entwicklung der ukrainischen Verteidigungsindustrie. Die Aufsichtsrätin bei u.a. dem Drohnenhersteller Quantum Systems erklärt, was in der Ukraine unter dem Eindruck des andauernden russischen Angriffskrieges anders läuft als in Deutschland. Das Land produziere mehr als es brauche. Diese Fähigkeit habe der Westen in 30 Jahren Friedensdividende verloren. Wiegand analysiert, warum die Beschaffung neuer Rüstungsgüter trotz des Sondervermögens eher langsam vorangeht und welche Probleme damit einhergehen. Sie beleuchtet das Vorgehen der Politik, aber auch der Industrie, die ebenfalls eine Verantwortung trägt. Man müsse aus alten Verhaltensmustern rauskommen, rät die Managerin. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview mit Susanne Wiegand: https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3229316.html USA wollen Ölsanktionen gegen Russland wieder in Kraft setzen: https://kyivindependent.com/moscow-walks-away-with-billions-as-trumps-russian-oil-waiver-expires/ Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: Being The Beatles – Staffel 2 https://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:5d933a937bf865a2/
Wenn es eng wird in der Meerenge, wenn das Öl nicht mehr läuft wie geschmiert, wenn uns beim Tanken immer mehr Geld abgezapft wird, dann spüren wir, in welch klebrige Abhängigkeiten wir uns gebracht haben. Wie kommen wir da wieder raus? Das fragen wir uns - und meinen damit zunächst einmal die finanzielle Klemme, in der wir nun stecken. „Die Politik kann Menschen und Unternehmen nicht vor allen Verwerfungen auf den globalen Märkten schützen“, hat der Bundeskanzler gesagt. Aber seine Koalition aus Union und SPD sieht sich genau dazu gedrängt. Und wie schon frühere Regierungen in früheren Energiekrisen studiert und probiert, debattiert und beschließt sie immer wieder Maßnahmen, um uns von drückenden Energiepreisen zu entlasten. Aber stehen wir mit diesem Ansatz nicht allesamt selbst auf dem Schlauch? Müssen wir nicht endlich raus aus fossiler Abhängigkeit, um nicht jedes Mal wieder in eine finanzielle Energie-Klemme zu geraten? Könnte also das Öl, das uns jetzt so teuer zu stehen kommt, gerade dadurch zum Schmierstoff werden - für eine entschlossene Energiewende? Darüber spricht Oliver Glaap mit Michaela Schröder, Geschäftsbereichsleiterin Verbraucherpolitik beim Verbraucherzentrale Bundesverband, mit dem Wirtschaftshistoriker Werner Plumpe (Uni Frankfurt), mit Stephan-Andreas Casdorff, Editor-at-large beim „Tagesspiegel“ und mit Claudia Kemfert, Energieökonomin beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). Podcast-Tipp: Plusminus. Mehr als nur Wirtschaft Neue Energiekrise, neue Inflation - wie hart trifft es uns? Die Spritpreise sind erst der Anfang: Die Hintergründe zu Inflation und Lieferketten, was uns noch bevorsteht und wie wir damit umgehen. Der Krieg im Nahen Osten trifft die Menschen dort schwer. Gleichzeitig wirkt er sich weltweit auf die Wirtschaft aus. In dieser Folge ordnet die Journalistin und Volkswirtin Christine Bergmann aus dem Plusminus Team im Gespräch mit David Ahlf ein, was wirtschaftlich auf uns zukommen könnte. Ist das die schlimmste Energiekrise jemals? Was bedeutet der Krieg für Rohstoffe und Lieferketten und damit am Ende für die Preise? Es geht um Gegenstrategien und das, was ihr für euren Geldbeutel tun könnt. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:ea7f73952b39f5e4/
Der Schweizer Eishockey-Nationaltrainer Patrick Fischer hat für die Olympischen Spiele 2022 in Peking ein gefälschtes Covid-Zertifikat benutzt. Fischer sagt, der Eishockeyverband und Swiss Olympic hätten nichts davon gewusst. Er sei als Privatperson verurteilt worden und habe eine Busse bezahlt. Weitere Themen in dieser Sendung: · Von der nationalen Politbühne zurück auf die kantonale: Der Zürcher FDP-Nationalrat Andri Silberschmidt will Zürcher Regierungsrat werden. Silberschmidt ist kein Einzelfall: Es gibt weitere schweizweit bekannte Politfiguren, die diesen Karriereschritt gemacht haben oder ihn ebenfalls planen. Warum? · Nachdem nun auch die USA die Strasse von Hormus blockieren, hat der UN-Generalsekretär António Guterres am Abend «alle Parteien» im Iran-Krieg dazu aufgefordert, eine freie Schifffahrt durch die Meerenge zu gewährleisten. · Nach einer kurzen Waffenruhe während des orthodoxen Osterfestes gehen die Kämpfe zwischen Russland und der Ukraine weiter. Russland hatte bereits direkt nach Ablauf der Waffenruhe in der Nacht von Sonntag auf Montag wieder Angriffe auf die Ukraine geflogen, wie Kiew meldet.
Wir beginnen die heutige Folge mit einem ungewöhnlichen Schlagabtausch: US-Präsident Donald Trump gegen Papst Leo XIV. – politische Härte und Unberechenbarkeit treffen auf moralische Autorität. Während der Pontifex den Krieg in Nahost und indirekt auch seinen Landsmann scharf kritisiert, reagiert Trump mit demonstrativer Verachtung. Und das, obwohl er die Unterstützung der christlichen Wähler bei den Kongresswahlen im kommenden Herbst doch so dringend benötigt. Stefan Niemann und Kai Küstner analysieren außerdem die Lage an der Straße von Hormus, die sich mehr und mehr zum neuralgischen Punkt der globalen Machtpolitik entwickelt: Die USA reagieren auf Teherans Vorgehen an der Meerenge mit einer eigenen Blockade-Strategie, die gezielt die iranischen Häfen und das Ölgeschäft treffen soll - der Beginn einer neuen Eskalationsspirale oder der Versuch, doch noch Bewegung in festgefahrene Verhandlungen zu bringen? Darüber spricht Stefan Niemann im Interview mit dem Politikwissenschaftler Carlo Masala, der gleichermaßen einschätzt, ob etwa NATO-Staaten wie Deutschland in die riskante Strategie der US-Amerikaner hineingezogen werden könnten. Seine Prognose: Kein einziges Mitgliedsland wird sich an einer Operation in der Straße von Hormus beteiligen. Im Ukraine-Krieg liegt eine Verhandlungslösung in sehr weiter Ferne. Die angekündigte Feuerpause über Ostern war allenfalls eine teilweise Waffenruhe. Interessant ist jedoch, dass Analysten in letzter Zeit die militärische Lage der Ukraine deutlich optimistischer sehen als noch vor ein paar Wochen. Was vor allem an Technologie-Sprüngen auf Seiten der Ukraine liegt – und obwohl der hohe Ölpreis Putin hilft. Die Hosts blicken außerdem auf den Machtwechsel in Ungarn und die potenziellen Folgen für die Ukraine und diskutieren die europäischen Rüstungskooperationen. Der von französischen Medien berichtete Ausstieg Frankreichs aus dem Eurodrohnen-Projekt stellt nicht nur Zeitpläne und Kosten infrage, sondern wirft ein Licht auf den grundsätzlichen Zustand gemeinsamer Verteidigungsinitiativen. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview mit dem Politikwissenschaftler Carlo Masala: https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3225904.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien”: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: 11KM Stories – Schattendeals (Folge 1-5):https://www.ardsounds.de/sendung/11km-stories/urn:ard:show:6bb046d00989db56/
Der ungarische Regierungschef Viktor Orban muss nach 16 Jahren sein Amt abgeben. Es übernimmt Peter Magyar mit seiner pro-europäischen Partei «Tisza». Orban galt als enger Verbündeter Russlands. Was seine Niederlage für Russland bedeutet, weiss Russland-Korrespondent Calum MacKenzie. Weitere Themen: *** Deutschland reagiert auf die hohen Ölpreise. Für zwei Monate senkt die Regierung die Mineralölsteuer, um Benzin und Diesel wieder günstiger zu machen. Taugt Deutschland als Vorbild für die Schweiz? Ökonom Hans Gersbach, Co-Direktor der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich, schätzt ein. *** Die USA wollen den Schiffsverkehr durch die Strasse von Hormus kontrollieren und blockieren deshalb die Meerenge für iranische Schiffe. Es ist nicht das erste Mal, dass eine westliche Grossmacht die Strasse von Hormus blockieren will. SRF-Wirtschaftsredaktor Manuel Rentsch erklärt. *** Zum ersten Mal wird eine Frau Trainerin eines Männer-Teams einer europäischen Top-Fussball-Liga. Marie-Louise Eta ist die neue Trainerin des FC Union Berlin. Die 34-Jährige wurde dreimal Deutsche Meisterin und hat auch die Champions League gewonnen. Wird die gläserne Decke für Trainerinnen bei Männer-Teams nun brüchiger? SRF-Sportredaktorin Seraina Degen ordnet ein. *** Über 1000 Autorinnen, Schauspielerinnen und Regisseure in Hollywood haben einen offenen Brief unterzeichnet. Sie kritisieren die geplante Übernahme von Warner Brothers durch Paramount. SRF-Filmredaktor Enno Reins sagt, wie gewichtig dieser Widerstand ist.
Ingo Zamperoni und Jiffer Bourguignon melden sich vom SWR Podcastfestival in Mannheim. Diesmal diskutieren sie live vor Publikum über die neuesten Entwicklungen im Iran-Krieg - etwa über die gescheiterten Vermittlungsgespräche zwischen der amerikanischen und der iranischen Delegation in Pakistan. Der Tagesthemen-Moderator fragt sich, ob vielleicht die Erwartungen an diese Friedensverhandlungen zu hoch waren, schließlich seien beide Seiten mit Maximalforderungen in die Gespräche gegangen. Möglicherweise sei dies sogar bewusstes „Verhandlungsverhalten“ gewesen, sagt Ingo und nur der Auftakt für weitere Verhandlungsrunden. Was steckt hinter der Blockade der Straßen von Hormus, die US-Präsident Trump nun angekündigt hat? Ingo und Jiffer fragen sich auch, wie lange die Waffenruhe, die eigentlich bis zum 21. April gilt, noch halten wird, wenn sich nun US-Kriegsschiffe der Meerenge nähern. Und sie erörtern die Frage, wer eigentlich von dem militärischen Konflikt bislang profitiert hat? Trump bezeichnet sich selbst zwar jetzt schon als „Gewinner“, Jiffer sieht allerdings den Iran klar im Vorteil. Zwar sei das iranische Militär geschwächt, aber die Iraner kontrollierten nun die Straße von Hormus und damit könnten sie die Weltwirtschaft in die Knie zwingen. Dies sei – so resümieren Ingo und Jiffer - mehr Macht, als der Welt immer wieder mit der Atombombe zu drohen.Am Ende beantworten die beiden Hosts Fragen aus dem Publikum. Dabei ging es u.a. um die Abhängigkeit der Europäer von den USA, die Gefahr der Epstein Files für Trump und um die Frage, welche Chancen Kamala Harris als erneute Präsidentschaftskandidatin hat.Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns an podcast@ndr.de!Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!" https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast4932.html Was steckt hinter Trumps Seeblockade?https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/us-blockade-hormus-102.html Hier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren: https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/
Viktor Orban verliert die Wahlen in Ungarn deutlich gegen Peter Magyar und seine pro-europäische Tisza-Partei. Nach 16 Jahren steht das Land damit vor einem Regierungswechsel. Weitere Themen: · Die USA wollen die Strasse von Hormus heute ab 16 Uhr blockieren. Ab dann könnten Schiffe nicht mehr durch die Meerenge fahren, wenn sie iranische Häfen anlaufen oder von dort kommen, heisst es vom zuständigen US-Militär-Kommando. · Zug, Tram oder Bus fahren wird noch einfacher: Kosten werden künftig automatisch berechnet, ohne Ein- und Auschecken. Das verspricht eine neue App des Branchenverbands des öffentlichen Verkehrs, Alliance Swisspass.
Seit Dienstag gilt zwischen den USA und dem Iran ein Waffenstillstand. Dennoch bleibt vieles unklar. Mit Blick auf die Strasse von Hormus wie es für den Transport von Erdölprodukten und Gas weitergehen soll. Denn: trotz Waffenstillstand bleibt die Meerenge faktisch geschlossen. Alle Themen: (00:04) Intro und Schlagzeilen (01:22) Trotz Waffenstillstand: Strasse von Hormus bleibt geschlossen (05:41) Nachrichtenübersicht (10:19) So blickt eine iranischstämmige Frau in Zürich auf den Irankrieg (15:35) Wie ein Zürcher Forscher der Nasa beim Sparen hilft (20:28) Schweizer Pharmabranche ist verunsichert (24:50) Peru: Wie gross ist der Einfluss der Familie Fujimori? (30:07) Warum die Firma Märklin am Standort Deutschland festhält (39:41) Nationalbank eröffnet Geldm++useum in Bern
Seit Dienstag gilt zwischen den USA und dem Iran ein Waffenstillstand. Dennoch bleibt vieles unklar. Mit Blick auf die Strasse von Hormus wie es für den Transport von Erdölprodukten und Gas weitergehen soll. Denn: trotz Waffenstillstand bleibt die Meerenge faktisch geschlossen. Weitere Themen: Seit dieser Woche gilt im US-amerikanisch-israelischen Krieg gegen den Iran ein Waffenstillstand. Doch die politische Lage bleibt angespannt. In der Schweiz lebende Iranerinner und Iraner verfolgen die Entwicklungen besorgt. Das Gespräch mit einer iranischstämmigen Frau in Zürich. In der Schweizer Pharmaindustrie haben Roche und Novartis die Nase vorne. Im Zollstreit mit den USA wurden sie von den neusten Zöllen, die kurz vor Ostern bekannt wurden, befreit. Für alle anderen, kleineren Pharmaunternehmen gilt ein Zoll von 15 Prozent. Was bedeutet das für sie?
Als Donald Trump am Dienstag nach Ostern eine Waffenruhe verkündete, gab der Ölpreis um mehr 15 Prozent nach - in der Hoffnung, dass der Schiffsverkehr durch die vom Iran blockierte Meerenge von Hormuz wieder aufgenommen werden kann. Was aber, wenn es anders kommt und die Kämpfe weitergehen? Wie der Iran-Krieg die globalen Energiemärkte durcheinander wirbelt.
EU-Außenbeauftragte Kallas kritisiert israelische Angriffe auf den Libanon, US-Präsident Trump fordert konkrete NATO-Zusagen zur Sicherung der Meerenge von Hormus, Deutsche Reeder verlangen konkrete Angaben zur Sicherstellung der freien Durchfahrt der Straße von Hormus, Bundeskanzler Merz dämpft Erwartungen auf schnelle Entlastung bei Spritpreisen, Menschenrechtsorganisation "Memorial" in Russland als extremistische Organisation eingestuft, Weltnaturschutzunion stuft Kaiserpinguine als eine gefährdete Art ein, Schauspieler Mario Adorf mit 95 Jahren in Paris gestorben, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zu Mario Adorf darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Der US-Präsident Donald Trump wollte den Iran „zurück in die Steinzeit bomben“. Was offenbart diese martialische Drohungen über Donald Trump, dass fragt sich Markus Lanz und schildert wie es überhaupt zu dem amerikanisch-israelischen Angriff auf den Iran gekommen ist. Die andauernde Blockade der Meerenge von Hormus hat dramatische Folgen für die Weltmärkte. Richard David Precht überlegt, ob die Abhängigkeit von globalen Lieferketten nicht auch eine gute Seite hat, da deutlich wird, dass sich Angriffskriege im 21 Jahrhundert nicht mehr lohnen?
Kurz nach Mitternacht Schweizer Zeit ist die Trägerrakete mit der Orion‑Kapsel gestartet. Die Astronautin und die drei Astronauten haben ein klares Ziel: eine Umrundung des Mondes. Es ist das erste Mal seit 1972, dass die Nasa wieder Menschen auf eine Mission Richtung Mond schickt. Weitere Themen: ⦁ US-Präsident Donald Trump hat sich in einer Rede zum Iran-Krieg geäussert. Trump sagte erneut, die USA hätten fast alle strategischen Ziele erreicht. Gleichzeitig kündigte er harte Angriffe auf den Iran in den nächsten zwei bis drei Wochen an. ⦁ Grossbritannien organisiert eine Krisensitzung zur Schiffsblockade an der Meerenge von Hormus. 35 Nationen hätten sich bereit erklärt, gemeinsam für die Sicherheit im Golf einzutreten, so Premier Keir Starmer. Ziel sei, die Freiheit der Schifffahrt wieder herzustellen.
Missiles have struck Israel, as Israeli forces expand operations on the ground in Lebanon. Meanwhile, the US is warning Iran about the risks involved if the Strait of Hormuz is not reopened. - Während Israel seine Bodenoperation im Libanon verstärkt, treffen iranische Raketen israelische Städte. Unterdessen üben die USA Druck auf den Iran aus, die Straße von Hormus wieder zu öffnen. Doch was passiert, wenn die Meerenge gesperrt bleibt?
Der iranische Außenminister Abbas Araghchi fordert nach dem Ende des Krieges Regeln für eine sichere Durchfahrt durch die Straße von Hormus. Er betonte, dass der Iran weder einen Krieg wollte noch die Schließung der Meerenge.
Der Iran blockiert seit dem 2. März 2026 die Straße von Hormus teilweise und übt Druck auf den internationalen Schiffsverkehr aus. Länder wie Indien konnten nach Verhandlungen einige Schiffe freibekommen, während Deutschland einen Einsatz der Bundesmarine ablehnt. Experten warnen vor der Gefahr von Seeminen, die die Meerenge langfristig lahmlegen könnten.
Seit Ende Februar greifen die USA und Israel Ziele in Iran an. Irans Gegenwehr findet unter anderem an der Straße von Hormus statt. Durch die winzige Meerenge zwischen Iran und Oman fließt ein großer Teil des weltweiten Öls. Iran hat sie faktisch blockiert. Die Folgen sind weltweit spürbar: Reedereien leiten Tanker um, die Ölpreise geraten ins Schwanken, und für US-Präsident Donald Trump wird der Krieg zum innenpolitischen Problem. Denn steigende Benzinpreise in den USA können ihm bei den anstehenden Midtermwahlen im Herbst sehr gefährlich werden. Trump hatte im Wahlkampf versprochen, die Benzinpreise im ersten Jahr zu halbieren. Davon ist er sehr weit weg.In dieser Ausgabe von »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit Claus Hecking, SPIEGEL-Korrespondent in Boston und Kenner der internationalen Energiemärkte. Warum ist die Straße von Hormus so entscheidend? Und warum hat Trump die Reaktion der Ölmärkte offenbar so fundamental unterschätzt? Mehr zum Thema: (S+) Mysteriöse Signale im Irankrieg: »Yek«, »schisch«, »noh« – unbekannter Sender funkt Geheimbotschaften auf Persischhttps://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/irankrieg-kurzwellensender-in-westeuropa-funkt-mysterioese-botschaften-auf-persisch-a-b6a320af-f78c-4951-96a5-bbdf0d00d7cd (S+) Preise für Benzin und Diesel im Vergleich: Darum ist Sprit in Deutschland so viel teurer als in anderen EU-Ländernhttps://www.spiegel.de/wirtschaft/spritpreise-deutschland-im-eu-vergleich-benzin-und-diesel-besonders-teuer-a-1fb7b293-187d-4c7c-ad51-51b816cfa7c9 (S+) Trumps Weltunordnung: Plötzlich fühlt sich der Krieg ganz nah anhttps://www.spiegel.de/ausland/iran-krieg-warum-der-krieg-gegen-iran-ploetzlich-europa-trifft-und-die-welt-unsicherer-macht-a-a03ffdc8-19c3-4351-8d16-6bd1f59847b4 +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Für die Weltwirtschaft ist die Strasse von Hormuz zwischen dem Iran und Oman von immenser Bedeutung. Seit Kriegsausbruch meiden die Schiffe diese Stelle. Allerdings, geschlossen ist die Strasse nicht, weshalb einige wagemutige Kapitäne die Meerenge befahren - trotz Drohnen und Raketen. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:41) Nachrichtenübersicht (06:33) Über die Bedeutung der Strasse von Hormuz (11:57) Die Rolle der Geheimdienste bei Militärschlägen (19:45) Kuba: kein Benzin, kein Strom, viel Frust (25:46) USA, Springfield: warum Haitianer um ihre Abschiebung fürchten (32:22) Eigenständiges Einkaufen für Sehbehinderte dank KI (38:04) Jura: Spannungen um die Zukunft des Felslabors Mont Terri