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Es ist soweit: wir sind bei der letzten Folge unserer Sinnesreihe angekommen. Die meisten wissen, was noch von den “big five” übrig bleibt: der Tastsinn. Wir reden also heute darüber, wie er funktioniert, welche Formen er annehmen kann und wie er beeinträchtigt werden kann. Und weil wir schon dabei sind und alles so viel Spaß macht, sprechen wir natürlich auch noch ein bisschen über andere “honorable mentions” der Sinne, die man vielleicht gar nicht auf dem Schirm hat. Viel Spaß!Fact check ImpfungenWurden 1500 v. Chr. tatsächlich schon die ersten “Impfungen” verabreicht?Ja, in alten Schriften auf Sanskrit wird geschrieben, dass im alten China die Hemden von Pockenkranken angezogen wurden oder dass die Pockenbarke durch die Nase eingeführt wurde.Die geschichtliche Entwicklung - Springer Was ist Gelbfieber?Gelbfieber ist in den Tropen verbreitet und wird von einem Virus ausgelöst, der von Mücken übertragen wird. Es ist dementsprechend nicht von Mensch zu Mensch ansteckend. Der Verlauf kann glimpflich sein (nur Fieber), endet aber bei ca. 20% der Erkrankten tödlich. Der Name kommt durch die gelbe Färbung der Haut, wenn der Virus die Leber angreift.Gelbfieber - Auswärtiges Amt Gibt es eine psychologische Reaktion auf Zwang?Ja, das Konzept wird in der Psychologie “psychologische Reaktanz” genannt. Hier eine kleine Übersicht zum Thema.Reaktanz: Wie Verbote Widerstand erzeugen - Deutschlandfunk Kultur Lustigerweise wurde das ganze auch im Zusammenhang mit Impfgegnern in der Covid-19 Pandemie untersucht. Hier das paper dazu:Psychological reactance and vaccine uptake: a longitudinal study Wie war das jetzt mit der Erfindung der Polioimpfung?Der erste wirksame Polioimpfstoff (inaktivierter) wurde 1952 von Salk und einem Team an der University of Pittsburgh entwickelt. Einige Jahre später setzten Sabin und Koprowski ( beide in der USA) die Arbeit an der Entwicklung eines Lebendimpfstoffs fort. Sowohl Sabin als auch Koprowski gelang es schließlich, Impfstoffe zu entwickeln. Aufgrund der in Amerika bestehenden Festlegung auf den Salk-Impfstoff mussten Sabin und Koprowski ihre Tests beide außerhalb der USA durch führen – Sabin in Mexiko und auch der Sowjetunion, Koprowski im Kongo und in Polen. 1957 entwickelte Sabin einen trivalenten Impfstoff, 1959 erhielten zehn Millionen Kinder in der Sowjetunion den oralen Impfstoff von Sabin. Sabins oraler Impfstoff auf Basis von Lebendviren kam 1961 in den kommerziellen Einsatz und verdrängte weltweit nach und nach den injizierbaren Impfstoff, bis Ende der 1990er Jahre viele entwickelte Länder dazu wieder übergingen, wieder den inaktivierten Impfstoff einzusetzen, nachdem die Länder für poliofrei erklärt worden waren und es immer ein Risiko einen impfdruchbruches gibt. Polio-Impfstoff - Jonas Salk und sein Patent für die Menschen Ist Sputnik ein Vektorimpfstoff?Ja ist er. Hier noch ein paar mehr Infos zu Sputnik (und wir sagen alle “Danke, Apothekenumschau”) Impfstoff Sputnik V: Fragen und Antworten - Apotheken Umschau Hier die STIKO Empfehlung vom Januar 2026:https://www.rki.de/DE/Aktuelles/Publikationen/Epidemiologisches-Bulletin/2026/04_26.pdf?__blob=publicationFile&v=6Gute Nachricht der Woche:In Greifswald wurde ein Weg gefunden, Blutplasmaspenden so zu bearbeiten, dass sie universell verabreichbar sind, egal welche Blutgruppe! Hier ein Artikel dazu:https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/vorpommern/greifswalder-forscher-entwickeln-universelles-blutplasma,mvregiogreifswald-3344.html
Was unser Umgang mit Müll über uns verrät; Nacktmulle: Der Duft der Macht; EU will Emissionshandel abschwächen; Koop. Web KG Mit Haartransplantation gegen die "Platte"; Wo bleibt der Ebola-Impfstoff?; COPERNICUS: Wenig Biomasse verbrannt; Tour de France: Fahren wie die Profis! Rennen fahren; Moderation: Martin Winkelheide. Von WDR 5.
In der Demokratischen Republik Kongo breitet sich seit Wochen das Ebolavirus aus. Der grassierende Erreger ist sehr selten, weshalb es dagegen weder Impfstoff noch Medikament gibt. Gemäss der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind aktuell über 800 Menschen am Ebolavirus erkrankt und mehr als 19o daran gestorben. Die WHO aktualisiert die Zahlen täglich. Der aktuelle Ausbruch betrifft eine instabile Region, was die Bekämpfung des Virus erschwert. Viele Menschen wissen wenig über das Virus, über die Ansteckungen – und trauen den Behörden nicht. Einige glauben, dass Ebola gar nicht existiert. Was macht diesen Ebola-Ausbruch so speziell? Warum kommt es seit 50 Jahren immer wieder zu solchen Ausbrüchen? Und wie gross ist die Gefahr, dass sich die aktuelle Epidemie von Zentralafrika auf andere Regionen ausbreitet? Könnte es auch in Europa zu Ausbrüchen kommen? Die Details zum aktuellen Ausbruch des Ebolavirus hat Anke Fossgreen. Sie leitet das Ressort Wissen und ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Host: Alexandra Aregger Produzentin: Jacky Wechsler Mehr zum aktuellen Ebolaausbruch: So schnell hat Ebola noch nie um sich gegriffen Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
In der 108. Folge sprechen wir über aktuelle Ausbruchsgeschehen. Im ersten Teil geht es um den aktuellen Ausbruch mit Andes-Hantaviren. Im zweiten Teil geht es um Filoviren (Ebola- und Marburgviren) und wir beleuchten den gerade begonnenen Ausbruch mit Bundibugyo-Ebolavirus (BDBV) in DRC. Links JIKI-Trial: experimental treatment of Ebola with Favipiravir https://www.rki.de/vhf-ausbruchsgebiete https://www.who.int/emergencies/disease-outbreak-news/item/2026-DON605 https://www.cdc.gov/ebola/outbreaks/index.html https://www.cdc.gov/ebola/hcp/clinical-signs/index.html paper: … „Infektiopod 108: Ausbruch-Update zu Hantavirus & Ebola Bundibugyo“ weiterlesen
Ebola ist eine echte Schreckenskrankheit: etwa jeder Zweite überlebt eine Infektion nicht. Ein aktuell laufender – und offenbar lange unentdeckter und auch deshalb nur schwer zu kontrollierender – Ausbruch läuft derzeit in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda. Wer jetzt denkt: „Moment, da war doch was, gibt es nicht seit 2014 einen Impfstoff gegen Ebola?“, liegt zwar nicht falsch, aber beim aktuellen Ausbruch handelt es sich um ein anderes Virus, nämlich das Bundibugyo-Virus, das auch zu den Ebola-Viren gehört, gegen das der verfügbare Impfstoff jedoch nicht oder nur begrenzt wirksam ist. Warum sind Ebola-Viren so tödlich, woher kommen sie, was macht Ausbrüche so schwer zu kontrollieren? Darüber haben sich Johannes und Roman für die heutige Folge schlau gemacht und eine Vielzahl an wichtigen Quellen zusammengetragen. Dabei kommen sie auf die Forschung zu sprechen: Wie wird in Laboren weltweit an Medikamenten und Impfstoffen gearbeitet? Welche Rolle spielen Tierversuche dabei noch immer? Um auch die nächste Folge nicht zu verpassen, jetzt abonnieren und weitersagen – überall, wo es Podcasts gibt! Links zur Folge: Podcast-Empfehlungen:„viroLOGISCH“ Podcast von Austro-US-Virologe Florian Krammer: https://open.spotify.com/episode/4b4z6BDl4Knl2o9fSNUSe2?si=13cad807123e4158 (und überall, wo es Podcasts gibt) – Folge #47 beschäftigt sich mit dem Bundibugyo-Ebola-Virus Elementarfragen-Podcast mit Carl Gierstorfer & Laura Salm-Reifferscheidt zur ihrer Doku über den Ebola-Ausbruch in Liberia & Guinea 2014: https://superelektrik.de/elementarfragen/ebola-carl-gierstorfer-laura-salm-reifferscheidt/ Übersicht über aktuelle und frühere Ausbrüche: https://www.bbc.com/news/articles/cwy2g197dp8o Berichterstattung und Daten bei Nature: https://www.nature.com/articles/d41586-026-01646-x Tierversuche und Ebola-Forschung:(1) https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5482517/(2) https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5610641/(3) https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11233014/Widerlegte Stellungnahme des Vereins Ärzte gegen Tierversuche 2014: https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/news/tierversuche-fuer-ebola Aktuelles Statement des Direktors der European Animal Research Association bei LinkedIn: https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7464258396154753024/ Aktuelle Statements von Forschenden & Expert:innen in Deutschland für das Science Media Center:(1) https://www.sciencemediacenter.de/en/services/ebola-ausbruch-in-zentralafrika–ausblick-auf-versorgung-und-impfstoff-entwicklung-26132 (2) https://www.sciencemediacenter.de/en/services/ebola-ausbruch-in-zentralafrika–verbreitung-impfstoffforschung-eindaemmung-26118 Aktuelle Stellungnahme der Oxford Vaccine Group, zusammen mit dem Serum Institut of India: https://www.ox.ac.uk/news/2026-05-22-statement-on-vaccine-efforts-relating-to-the-bundibugyo-ebolavirus-outbreak-in-the Artikel von Infektions-Journalist Kai Kupferschmidt für Science: https://www.science.org/content/author/kai-kupferschmidt Aktuelle Informationen der WHO: https://www.who.int/news-room/speeches/item/who-director-general-s-remarks-at-the-virtual-ministerial-briefing-on-the-bundibugyo-ebola-outbreak-25-may-2026 Wikipedia-Artikel zu existierendem Impfstoff gegen Zaire-Variante (rVSV-ZEBOV / Ervebo): https://en.wikipedia.org/wiki/RVSV-ZEBOV_vaccine (EN) Zur Rolle von Trumps Zerstörung der USAID im aktuellen Ausbruch: https://www.dw.com/de/ebola-afrika-usa-trump-gesundheitspolitik-kritik-v2/a-77225734 Fragen, Anregungen, Wünsche und Feedback gerne an die Email-Adresse: 3F@tierversuche-verstehen.de oder via Bluesky @TVVde, @ProfBeckers.bsky.social, @neuromancing.bsky.social oder Mastodon @TVV, @NeurRoman_cer@fediscience.org oder via X @TVVde, @JohBeckershttps://www.tierversuche-verstehen.de
In Ausgabe131 des Science Busters Podcasts spricht Kabarettist Martin Puntigam mit der Infektiologin & Fachärztin für Reisemedizin u.a. darüber, seit wann Österreich nicht mehr masernfrei ist, warum Mangelschläue der Hauptgrund dafür ist, welchem Risiko Eltern ihre Kinder aussetzen, wenn sie ihnen die Impfung vorenthalten, wieso man Masern nicht unterschätzen sollte, warum nicht nur Kinder Kinderlähmung bekommen können, weshalb man eine Infektion mit Polio oft nicht merkt, wieso die Eiserne Liunge nur noch selten Dienst versieht, warum Blumen und Obst in der Medizin so beliebt sind, weshalb wir Treue bei Viren nicht schätzen, wo Herpes sein Hauptquartier hat, was Rhagaden können, wie Herpes 1 und 2 jeweils im Revier des anderen wuchern, warum Fieberblasen an der Hüfte möglich sind, aber nicht so häufig wiederkehren, dass Schafblattern die Early Years der Gürtelrose sind, und Windpocken ihren Namen von der extremen Ansteckungsgefahr haben, wieso man sich nicht an alle Kinderkrankheiten erinnern kann, wenn man schon älter ist, wo die Gürtelrose am liebsten blüht, dass man sie immer nur einseitig bekommt, warum sie auch ins Auge gehen kann, wie super eine Super-Infektion ist, warum Pneumokokken auch für Kinder sehr gefährlich sein können, wieso man die kostenlose Impfung gegen Gürtelrose erst ab 60 bekommt, wie man die Grippeimpfung für ältere Menschen verstärkt, warum der erste Impfstoff gegen Gürtelrose noch nicht ideal war, dass häufige Gürtelrosen zwar sehr selten sind, aber ganz andere Ursachen haben können, warujm Flughunde auf Palmenhonig flöiegen und dass es sich bei Nipah nicht um einen Cocktail handelt.
In dieser Folge von Tatort Nordwesten geht es um einen Fall, der während der Corona-Pandemie bundesweit für Schlagzeilen sorgte: den sogenannten Impfskandal im Impfzentrum Roffhausen. Eine Krankenschwester, wir nennen sie Nicole (Name geändert) ist eine Ampulle des Impfstoffs heruntergefallen. Um einen Fehler zu vertuschen, hatte sie Impfstoff verdünnt – mit gravierenden Folgen für Menschen in Friesland und das Vertrauen in die Impfkampagne. Im True-Crime-Podcast Tatort Nordwesten spricht Host Julian Reusch mit Katja Lüers, Koordinatorin des Thementeams Soziales der Nordwest-Zeitung, über die Hintergründe dieses Falls. Gemeinsam rekonstruieren sie den Ablauf der Ereignisse, beleuchten die Ermittlungen und ordnen das Urteil ein. Sie wollen in diesem Podcast werben? Dann melden Sie sich: podcasts@nwzmedien.de
In dieser Ausgabe von „Die Profis“ sprechen wir über eine Studie, die zeigt: Frühmenschen lebten zwischen Baum und Boden. Wir sprechen über das Bundibugyo-Ebolavirus, gegen das es keinen Impfstoff gibt. Welche Maßnahmen gibt es, um die Ausbreitung einzudämmen? Außerdem erfahren Sie mehr über eine neue Studie, die zeigt, dass eine erbliche Form von Epilepsie im Versuch mit Mäusen gezielt behandelt werden kann. Wir sprechen mit dem Kultur- und Medienwissenschaftler Sebastian Gießmann über sein "Das Kreditkarten-Buch". Und über eine neue Studie, die Erkenntnisse zu Depression und Emotionen liefert.
Gegen die aktuelle Variante des Ebolavirus gibt es bislang keinen Impfstoff. Das soll sich ändern. Zukünftige Impfungen sollten aber auch gegen andere Filoviren wirken, so Clara Schoeder vom Institut für Wirkstoffentwicklung der Universität Leipzig. Brose, Maximilian www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Brose, Maximilian www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Polio in Deutschland – die Kinderlähmung ist noch lange nicht Geschichte Die Poliomyelitis gilt vielen als Krankheit aus dem vergangenen Jahrhundert. Doch die Kinderlähmung, wie diese Erkrankung landläufig auch genannt wird, ist noch lange nicht verschwunden und ausgerottet. Das betrifft auch Deutschland. Seit Ende 2024 werden immer wieder impfstoffabgeleitete Polioviren (cVDPV2) in Abwässern verschiedener europäischer und auch deutscher Städte gefunden. Und im Oktober 2025 wurde in einer Hamburger Abwasserprobe erstmals seit über 30 Jahren wieder Polio-Wildvirus Typ 1 in Deutschland nachgewiesen. In dieser Folge spricht Tobias Stolzenberg mit der Epidemiologin Dr. Carolina J. Klett-Tammen, der stellvertretenden Leiterin der Klinischen Epidemiologie am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig, über die aktuelle Polio-Lage, den Impfschutz in Deutschland und was Hausärztinnen und Hausärzte wissen und tun sollten. Themen dieser Folge: • Warum ist Polio noch immer ein Thema in der Hausarztpraxis? • Was bedeuten die Funde von Polioviren im deutschen Abwasser? • Poliovirustypen, Impfstoffe, Impfstoffviren: Was ist was? • So ist der Krankheitsverlauf bei Poliomyelitis: Lähmungen sind nicht unbedingt krankheitstypisch – gerade darum ist das Virus so gefährlich. • Impflücken in Deutschland: Was zeigt die HZI-Studie zum Polio-Impfstatus in Deutschland? • Das cVDPV2-Paradoxon: Wenn der Impfstoff selbst zum Problem wird. • Polio in Gaza: Was zeigt uns der Ausbruch über die Fragilität der globalen Eradikation? • Was sollten Hausärztinnen und Hausärzte konkret tun? Gast dieser Folge: Dr. Carolina J. Klett-Tammen, Abteilung Epidemiologie am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Braunschweig Dr. Klett-Tammen ist Sprecherin des Fachbereichs Global Health in der Deutschen Gesellschaft für Public Health. Host dieser Folge: Tobias Stolzenberg, Redakteur bei Medical Tribune in Wiesbaden Kontakt zur Redaktion: o-ton-allgemeinmedizin@medtrix.group Weiterführende Links: Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) https://www.helmholtz-hzi.de Deutsche Gesellschaft für Public Health https://www.dgph.info/ HZI-Studie zum Polio-Impfstatus in Deutschland Self-reported poliomyelitis vaccination and documentation in adults indicates high uptake: a digital German epidemic panel https://link.springer.com/article/10.1186/s12889-025-24865-9 RKI-Ratgeber Poliomyelitis (laufend aktualisiert) https://www.rki.de/DE/Aktuelles/Publikationen/RKI-Ratgeber/Ratgeber/Ratgeber_Poliomyelitis.html RKI: Schutzimpfung gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Impfungen-A-Z/Poliomyelitis-Kinderlaehmung/polio-node.html RKI: Nationale Enterovirussurveillance https://www.rki.de/DE/Themen/Infektionskrankheiten/Impfen/Eliminationsprogramme/Kommission-Polioeradikation/Nationale-Enterovirus-Surveillance/nationale-enterovirus-surveillance-node.html MuSPAD – bundesweite Antikörperstudie zu SARS-CoV-2-Infektionen des HZI https://muspad.de WHO Poliovirus IHR Emergency Committee https://www.who.int/groups/poliovirus-ihr-emergency-committee https://bit.ly/4hoYfbK
Der Virologe Alexander Kekulé sieht keine Anteckungsgefahr bei der Behandlung eines Ebola-Patienten in Deutschland. Die qualifizierten Zentren seien sicher. Allerdings fürchtet er eine Übertragung durch Flugreisende.
Dutzende Tote, Hunderte Verdachtsfälle, kein Impfstoff. Wie Krieg und Armut den Ebola-Ausbruch begünstigen.
In Andalusien gewinnen die spanischen Konservativen die Regionalwahl. Allerdings verlieren sie ihre absolute Mehrheit. Derweil fährt die Sozialistische Partei von Ministerpräsident Pedro Sánchez eine Niederlage ein. Was bedeuten die Resultate für die nationalen Wahlen 2027? Weitere Themen: In Kongo-Kinshasa und Uganda breitet sich das Ebolavirus aus. Weil es sich um eine Variante handelt, gegen die es keinen Impfstoff gibt, hat die Weltgesundheitsorganisation den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Wie konnte sich das Virus innert weniger Tage so schnell ausbreiten? Für berufstätige Eltern sind die 13 Wochen Schulferien ihrer Sprösslinge oftmals ein organisatorischer Spagat. Wer übernimmt während dieser Zeit die Betreuung? In der Berner Gemeinde Belp soll deshalb die Vier-Tage-Schulwoche getestet werden. Entsprechend gibt es weniger Ferien.
Sie tun es wieder … sie schüren Angst vor einem (!) Virus. Es gibt Millionen davon, aber es gibt eben genau dieses eine, das jetzt dran ist, für das ein Impfstoff in der Pipeline ist, das ausgesucht wurde, um zu investieren. Hanta! Aiaiai, welch Verschwörungstheorie schon wieder. Aber eine ernst zu nehmende Theorie, die auf Erfahrung von Verschwörungen fußt. Ob sich diese Theorie erhärtet, erfahren wir nur, wenn Journalisten überall genau hin schauen. Mein Kollege Nicolas Riedl hat sich zum Austragungsort der ersten Behandlungsszenen aufgemacht, zum Schwabinger Krankenhaus, das in Deutschland bereits die Corona-Erzählung zünden ließ. Hören Sie „Von Corona bis Hanta – Patient Null im Schwabinger Krankenhaus“. Nicolas Riedls Text ließt Karsten Troyke. Foto: Nicolas Riedl www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen https://odysee.com/@RadioMuenchen.net:9 https://rumble.com/user/RadioMunchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin (BTC): bc1qqkrzed5vuvl82dggsyjgcjteylq5l58sz4s927 Spenden mit Lightning: rm@pareto.town
Hondl, Kathrin www.deutschlandfunk.de, Informationen am Mittag
Immer mehr Ebola-Fälle werden aus dem Kongo gemeldet, darunter eine tückische Untervariante, gegen die es keinen Impfstoff gibt. Die Weltgesundheitsorganisation hat deshalb den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Anzeichen für eine neue Pandemie gebe es aber nicht, so die WHO. Weitere Themen: Medikamente verfügt, gibt es ein Pflichtlager mit dem sich Engpässe oder Lieferunterbrüche überbrücken lassen. Und ab Sommer soll die Schweiz noch rascher reagieren können, wenn sich Probleme ankündingen. Erstmals seit zehn Jahren hat die dominierende palästinensische Fatah-Partei einen Parteitag abgehalten. Dies mit dem Ziel, die palästinensische Politik neu auszurichten und ihre Führungsgremien zu erneuern. Dominiert werden Partei und Führungsgremien seit über zwei Jahrzehnten vom fast 91-jährigen Palästinenser-Präsidenten Mahmoud Abbas. Der Parteitag zeigt: die Ära nach Abbas hat noch nicht begonnen.
Das englische Wort new entspricht dem hebräischen Wort ḥādāš. Es bedeutet nicht einfach „immer wieder“, so erstaunlich auch das schon wäre, sondern „neu“ im Sinn von anders, noch nie dagewesen. Gottes Barmherzigkeit ist heute eine andere als gestern, vorgestern oder vor drei Wochen. Sie ist jeden Tag einzigartig und neu. So wie sich der Impfstoff […]
Unsere Lieblingstierreihe geht weiter, heute mit Cosis Lieblingstieren, den Erdmännchen. Sie musste während der Recherche leider feststellen, dass sie nicht so süß und koorperativ sind wie man oft denkt, aber genau für diese Lernerfahrungen sind wir hier, damit wir sie mit euch teilen können. Was Erdmännchen so wild macht und warum sie trotzdem Cosis Lieblingstiere bleiben erzählen wir heute!Fact check Hören 2Hörfiltern bei ADHSwie immer ist das Thema natürlich sehr viel komplizierter als nur „schlechter filtern können“. Es spielt aber tatsächlich eine Rolle. Wenn man sich auf eine Geräuschquelle (zum Beispiel die Person mit der man redet) konzentriert, filtert das Hirn Hintergrundgeräusche heraus. Bei Menschen mit ADHS funktioniert das aus diversen Gründen nicht so gut: es wird nicht umsonst Konzentrationsstörung genannt. Die neuronalen Vorgänge sind vielfältig und noch nicht komplett erforscht, aber hier ein paar Quellen dazu:Shinn-Cunningham, Barbara G. "Object-based auditory and visual attention." Trends in cognitive sciences 12.5 (2008): 182-186.Gumenyuk, Valentina, et al. "Electrophysiological evidence of enhanced distractibility in ADHD children." Neuroscience letters 374.3 (2005): 212-217.Hier der Link zur Arte Doku „das Wunder des Hörens“:https://archive.org/details/das-wunder-des-horens-arteSchwerhörigkeit erhöht das Risiko für Demenz, da gibt es reihenweise Artikel zu. Hier einer von vielen: https://www.alzheimerforschung.de/demenz/vorbeugen/gutes-hoeren/Gute Nachricht der Woche:Kuba hat einen Impfstoff für Lungenkrebs entwickelt! https://www.cuba-si.ch/de/blog/hoffnung-fuer-hunderttausende/
Anfang März 2021 ließ sich die Zahnärztin Dr. Aksoy mit Astrazeneca gegen Covid-19 «impfen» und erlitt kurz darauf einen schweren Impfschaden. Seitdem lebt sie mit einem kompletten Hörverlust auf der rechten Seite, was ihren Alltag stark erschwert. Nun, fünf Jahre später, ist im Rechtsstreit mit AstraZeneca vor dem Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe ein möglicherweise wegweisendes Urteil gesprochen worden. Zum ersten Mal und ganz im Gegensatz zu den vorangegangenen Instanzen hat Frau Aksoy laut einem mit mir geführten Interview beim BGH „rechtliches Gehör erfahren”. Was das genau bedeutet, habe ich mit dem Fachanwalt für Medizinrecht Volker Löschner besprochen. Der auf Patientenrecht spezialisierte Jurist, der Frau Aksoy vertritt, erläutert ausführlich, wie es dazu kam, dass AstraZeneca nun dazu verpflichtet wurde, vollumfänglich Auskunft über alle dem Hersteller vorliegenden Daten zu Wirksamkeit und Sicherheit zu geben. Als Frau Dr. Aksoy Anfang März 2021 mit dem AstraZeneca-Impfstoff gegen Covid-19 geimpft wurde, hatte der Hersteller seine Impfung nicht dahingehend gekennzeichnet, dass Thrombosen und andere lebensgefährliche Nebenwirkungen möglich sind. Damit hat AstraZeneca eventuell die Kennzeichnungspflicht verletzt. Um dies zu klären, hat der Kläger nun die Möglichkeit, die herstellereigenen Daten einzusehen. In dem im juristischen Fachmagazin Legal Tribute Online erschienenen Artikel zu dem Fall wurde die Vorgeschichte wie folgt beschrieben: «Die Berufsgenossenschaft hatte den Impfschaden anerkannt, doch weder das Landgericht Mainz noch das Oberlandesgericht (OLG) Koblenz gaben Aksoy recht. Für einen Schadensersatzanspruch habe sie nicht ausreichend dargelegt, dass der Impfstoff allgemein ein negatives Risiko-Nutzen-Verhältnis aufwies.» Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Urteils ist, dass der BGH die zuvor mit dem Fall befassten Gerichte daran erinnert hat, dass Frau Aksoy eigene Sachverständigengutachten einholen und als Beweismaterial vorlegen darf. Dies wurde ihr in den Vorinstanzen entgegen ihrem Recht auf rechtliches Gehör verwehrt. In diesen hatten die Richter ohne eine umfangreiche Beweisaufnahme angenommen, dass das Nutzen-Risiko-Verhältnis des AstraZeneca-Impfstoffs auf jeden Fall positiv sei, da dieser zum Zeitpunkt der Verimpfung durch die Europäische Kommission zugelassen war. Der Prozess und mögliche Schadensersatzzahlungen durch AstraZeneca könnten nun unter Waffengleichheit weitergehen, sofern das Unternehmen die erforderliche umfangreiche Datensammlung vorlegt. Auf Grundlage dieser Daten könnten Gutachter beurteilen, ob zum Zeitpunkt der Impfung von Frau Aksoy tatsächlich ein positives Nutzen-Risiko-Verhältnis vorlag. Das BGH-Urteil könnte möglicherweise Konsequenzen für alle laufenden Impfschadensprozesse haben. „In allen Impfschadensfällen müssen jetzt auch die beantragten medizinischen Sachverständigengutachten eingeholt werden“, so die Auffassung des Anwalts Volker Löschner. Artikel und Video: https://www.barucker.press/p/bgh-astrazeneca-impfschaden-aksoy Weitere Recherchen ermöglichen: Bastian Barucker, GLS Bank, IBAN: DE02 4306 0967 1115 7847 01, BIC: GENODEM1GLS, Betreff: Schenkung PayPal: info@bastian-barucker.de
In der 106. Folge des Infektiopod widmen wir uns den endemischen Systemmykosen. Mit Prof. Dr. Ralf Bialek – Facharzt für Pädiatrie, Mikrobiologie und Infektionsbiologie, Infektiologe und Tropenmediziner – sprechen wir über Histoplasmose, Kokzidioidomykose, Blastomykose und co. Dabei beleuchten wir die Einteilung der Erreger, mikrobiologische Besonderheiten und die oft anspruchsvolle Diagnostik. Ebenso diskutieren wir die klinischen … „Infektiopod 106: Endemische Systemmykosen“ weiterlesen
Die gute Nachricht zuerst: Es gibt keinen Grund zur Panik am Eier-Regal im Supermarkt. Zwar könne es kurz vor Ostern bei manchen Sorten hier und da vorübergehend knapp werden, erzählt Fabian Riedel, Chef des Geflügelhofs Großenhain, im Podcast „Thema in Sachsen“ von Sächsischer Zeitung und Leipziger Volkszeitung, aber: „Es gibt genügend Eier und jeder kann am Ostersonntag sein Frühstücksei essen und eins für das Kind verstecken." Jetzt die eher nicht so gute Nachricht, die Folgen für Geflügelhalter, Verbraucher und Tiere hat: „Wir haben noch keine Entwarnung, die Risikoeinschätzung ist weiterhin hoch.“ Das sagt Dr. Susanne Bastian, seit reichlich einem halben Jahr Präsidentin der Landesuntersuchungsanstalt Sachsen (LUA), und bezieht sich dabei auf die seit Monaten wegen der Vogelgrippe angespannten Seuchenlage. Der Podcast berichtet aus zwei Perspektiven über die aktuelle Situation. Da ist der Praktiker aus der Landwirtschaft – und da ist die Leiterin einer Behörde, die Tierseuchen überwacht und dafür sorgt, Gefahren von Bevölkerung und Tierbeständen abzuwenden. Riedel berichtet aus dem Alltag seines Geflügelhofs, auf dem rund 100.000 Tiere leben, Bastian ordnet die Lage wissenschaftlich ein, erklärt, was die Ursachen für die Verbreitung der Vogelgrippe sind - und schildert, wie Behörden auf neue Fälle reagieren. Drei große Ausbrüche hat es im zurückliegenden Winterhalbjahr in Sachsen gegeben. Was es für einen Geflügelbetrieb bedeutet, wenn er davon betroffen ist, erzählen Riedel und Bastian aus ihren jeweiligen Sichtweisen. Sie erzählen, wie man einen Befall mit dem Vogelgrippe-Virus feststellt und was daraus folgt: in der Regel die Tötung von ganzen Hühnerherden. Für Verbraucher zeigt sich die angespannte Lage weniger in der Verfügbarkeit der Eiprodukte, sondern vor allem beim Preis. Eier sind in den vergangenen Jahren ohnehin deutlich teurer geworden, wie ein kurzer Blick auf die Entwicklung der Erzeugerpreise zeigt, die das sächsische Landwirtschaftsministerium ausweist. Seit 2021 haben sich die Preise demnach im Schnitt je nach Sorte verdreifacht. Riedel erklärt, welche Gründe es dafür gibt - und wieso die Vogelgrippe nur einer von vielen ist. Allerdings - und das lässt zumindest beim Thema Vogelgrippe Hoffnung keimen - gibt es eine spannende Entwicklung. Bastian und Riedel erzählen von einem Impfstoff, der bereits erprobt wird. Wie weit die Forschung ist und wie man überhaupt auf einem Hof 100.000 Tiere impft, auch darüber berichtet diese Folge „Thema in Sachsen“.
Die Grippesaison neigt sich dem Ende zu. Die Bilanz in verschiedenen Regionen zeigt, dass der Impfstoff diesen Winter besonders früh aufgebraucht war. Und: · Die Ukraine muss weiter auf ein EU-Hilfspaket über 90 Milliarden Euro warten. Ungarn blockiert den Kredit weiterhin. Dafür gibt es scharfe Kritik, unter anderem aus Deutschland. Die Blockade sei ein grober Verstoss gegen die Loyalität. Hintergrund ist ein Streit zwischen Ungarn und der Ukraine wegen einer Öl-Pipeline. · Wegen des Iran-Kriegs sitzen derzeit rund 20'000 Seeleute in der Strasse von Hormus fest. Die Weltschifffahrtsorganisation der UNO sagt, sie arbeite nun an Evakuierungsplänen. Dafür brauche es aber die Hilfe aller relevanten Länder. Derweil gehen die Angriffe zwischen dem Iran und Israel weiter. · Im Kanton Genf sind sogenannte Burkinis in öffentlichen Badeanstalten künftig faktisch verboten. Ein neues Gesetz erlaubt nur noch Badeanzüge, die maximal knielang sind und die Arme frei lassen. · Die Band Hecht ist grosse Gewinnerin bei den Swiss Music Awards: Sie holt gleich vier Trophäen, unter anderem die Preise für die beste Band und den besten Song.
Nach der Erstinfektion werden Herpesviren zu lebenslangen Begleitern – unbemerkt, bis sie plötzlich aus ihrem Schlummer geweckt werden und zu Fieberbläschen, Gürtelrose und anderem mehr führen. «Puls» zeigt, welche Risiken dabei bestehen und wie sich die Virenvermehrung rechtzeitig stoppen lässt. Lästig bis gefährlich – Herpesviren sind nicht harmlos Neun verschiedene Arten von Herpesviren infizieren Menschen. Die schlummernden «Untermieter» können unter anderem häufige Hauterkrankungen auslösen wie Fieberbläschen, Genitalherpes oder Windpocken. Symptome sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden – vor allem die Gürtelrose hat das Potenzial für Komplikationen und Langzeitfolgen. Gut gelaufen – Gürtelrose-Ausbruch erkannt und rechtzeitig gestoppt Rund 20 Prozent der Gürtelrose-Fälle treffen Menschen unter 50 Jahren, die kaum damit rechnen. Auch der 34-jährige Alex wurde vom Herpes-Zoster-Virus überrascht. Da er rasch reagierte und die richtige Diagnose bekam, stoppten antivirale Tabletten seine Erkrankung ohne bleibende Folgen. Pech gehabt – Gürtelrose nicht erkannt, bleibende Nervenschmerzen Mit extremen Schmerzen im Brustbereich landete der 82-jährige Aloiz vor sieben Jahren auf dem Notfall. Seine Symptome wurden zuerst mit Herzproblemen erklärt, denn die typischen Bläschen bildeten sich erst später. So verstrich wertvolle Zeit. Resultat: Die Viren hatten bereits seine Nerven geschädigt. Der Gürtelrose-Patient muss seither mit bleibenden Schmerzen leben. Impfen oder nicht? – Eine persönliche Risikoabwägung Seit fünf Jahren ist in der Schweiz «Shingrix» verfügbar – ein wirksamer Impfstoff gegen Gürtelrose. Die Impfung wird grundsätzlich ab 65 Jahren vergütetet. Ärzte empfehlen die präventive Massnahme auch nach überstandener Gürtelrose, wer aber «zu jung» ist, muss sie selbst bezahlen. «Puls»-Chat zum Thema Herpesviren und Hautkrankheiten Was tun gegen ständig wiederkehrende Fieberbläschen? Ist Genitalherpes gefährlich? Könnte mein Ausschlag am Bein eine Gürtelrose sein? Kann ich mein Kind mit Lippenherpes anstecken? Was bringt eine Impfung nach einer durchgemachten Gürtelrose? Und warum soll man Kinder gegen Windpocken impfen lassen? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
Corona, Grippe, RSV: Jeden Winter ist ein ganzer Zoo von Atemwegserregern im Umlauf. US-Forschende schlagen vor, alle mit nur einem Impfstoff abzuwehren. Er richtet sich nicht gegen spezifische Viren, sondern stärkt das Immunsystem der Lunge. Wildermuth, Volkart www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Die Covid-Vektorimpfstoffe von Astra Zeneca und Johnson & Johnson haben in seltenen Fällen lebensgefährliche Blutgerinnsel im Gehirn ausgelöst. Jetzt ist klar: Schuld daran war nicht der Impfstoff, sondern die Art des Transports. Eine wichtige Erkenntnis für die Entwicklung künftiger Therapien. Christoph König im Gespräch mit ARD-Wissenschaftsredakteurin Ulrike Till
MSC Spezial - Tag 2Der Bundeskanzler hat auf der Münchner Sicherheitskonferenz mit einer programmatischen Rede den Ton gesetzt. Merz formulierte vier Säulen einer „Agenda der Freiheit": militärische Stärke, ein souveränes Europa, eine neue transatlantische Partnerschaft und ein globales Netz neuer Allianzen. „In dieser neuen Welt ist Wettbewerbspolitik Sicherheitspolitik und Sicherheitspolitik Wettbewerbspolitik. Beides dient unserer Freiheit", sagte er. [02:33]Die Gäste in dieser Episode:Finnlands Außenministerin Elina Valtonen spricht aus der Erfahrung eines Landes, das über 1.300 Kilometer Grenze mit Russland teilt. Zur Verhandlungsbereitschaft Moskaus ist sie ernüchtert: „Russland spielt auf Zeit. Ich habe nichts gesehen, was darauf hindeuten würde, dass sie von ihren maximalistischen Zielen abgewendet wären." Sie sieht das Europa der 27 keineswegs als schwach.[11:04]Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen ist davon überzeugt, dass Europa gemeinsam Verteidigungsinvestitionen stemmen kann. Sie nennt als Beispiel die Corona-Pandemie, während der es gelungen sei, in kürzester Zeit einen Impfstoff zu entwickeln und die Produktion hochzufahren – genau so müsse Europa nun auch bei der Rüstungsproduktion vorgehen. [23:00]Christian Sewing, Deutsche-Bank-Chef und Präsident des Bundesverbands der Deutschen Banken, fordert Eurobonds für den Aufbau der Verteidigungsfähigkeit. „Für besondere Umstände und in besonderen Situationen sollten wir darüber nachdenken, ob wir vielleicht mit Eurobonds finanzieren. Die Verteidigung ist so ein Bereich", sagt Sewing. Das Kapital sei da, aber es fließe in die falschen Märkte.[24:39]Raumfahrtministerin Dorothee Bär macht auf der MSC deutlich, dass Verteidigung heute ohne eigene Weltrauminfrastruktur nicht mehr denkbar ist. Von knapp 11.000 aktiven Satelliten gehören allein 7.000 zu Elon Musks Starlink. „Er ist auf jeden Fall der stärkste Player, und der hat uns gelehrt, dass es nicht mehr reicht, so langsam zu sein.“[39:53]Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In seinem neuen Buch beschreibt Michel Friedman sich als liebenden, aber verzweifelten Demokraten – auch angesichts der Bedrohung durch die AfD. Kunst kann helfen gegen die Irrationalität des Populismus, sagt er - und sieht raschen Handlungsbedarf. Balzer, Vladimir www.deutschlandfunk.de, Kulturfragen
In dieser Folge diskutieren wir interessante infektiologische Veröffentlichungen aus dem Jahr 2025: Wir starten mit der Tuberkulose, dann soll das Bakterium Staphylococcus aureus nicht fehlen und natürlich die vielen neuen News zum Thema Impfungen. Am Ende schlagen wir den Bogen zu den pulmonalen Infektionen – behandeln wir die PjP bei Patienten ohne HIV-Infektion mit oder … „Infektiopod 104: Infectious Disease: Best of 2025“ weiterlesen
Das Parlament zensiert die Nebelspalter-Aktion, die Ungerechtigkeiten der Individualbesteuerung, die WHO-Regeln im Gesundheitsabkommen, das EU-Impfstoff-Desaster in der EU und Spanien legalisiert 500'000 Migranten.
Besonders älteren und kranken Menschen wird sie jedes Jahr im Herbst empfohlen: die Grippeschutzimpfung. Doch hilft sie gegen aktuell vorkommende Viren? Und kann ein Serum noch in der Saison angepasst werden?
Alexandra Trkola, Professorin für medizinische Virologie an der Universität Zürich, testet, ob ein Impfstoff bei Menschen mit HIV wirkt - eine Impfung für alle erwartet sie frühestens in zehn Jahren. Weitere Themen: · Nach dem Ja zur Mobilitätsinitiative im Kanton Zürich: Was sagt ein Staatsrechtler zur Umsetzung? · Schlag gegen Krypto-Geldwäscherei im Kanton Zürich · Influencer «Travis the Creator» steht im Vergewaltigungsprozess vor dem Zürcher Bezirksgericht · Der Kantonsrat Zürich sagt Ja zu einem Pilotproejkt für digitale Unterschriftensammlung
In Tests hat sich der mRNA-Impfstoff als wirksamer gegen Grippe erwiesen als herkömmlicher Impfstoff, es gab aber mehr Impfreaktionen. Im Notfall kann er schnell hergestellt werden. Denn Fachleute beobachten mit Sorge die Verbreitung der Vogelgrippe. Budde, Joachim www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Sujeten haut: Weider Rumouers beim Samu, Impfstoff soll positiv op Therapie Kriibspatiente wierken, Wat maache bei "Homejacking"?, neie Reesbus a Science Expo
Im September wurde in Australien ein Impfstoff gegen Chlamydien zugelassen - für Koalas. Im ersten Teil einer Serie zu Chlamydien besprechen Laura und Kai mit Experten, warum die flauschigen Tiere vom Aussterben bedroht sind, welche Rolle Viren und Bakterien dabei spielen und was der Impfstoff beitragen kann.
Im September wurde in Australien ein Impfstoff gegen Chlamydien zugelassen - für Koalas. Im ersten Teil einer Serie zu Chlamydien besprechen Laura und Kai mit Experten, warum die flauschigen Tiere vom Aussterben bedroht sind, welche Rolle Viren und Bakterien dabei spielen und was der Impfstoff beitragen kann.
Klinisch Relevant ist Dein Wissenspartner für das Gesundheitswesen. Drei mal pro Woche, nämlich dienstags, donnerstags und samstags, versorgen wir Dich mit unserem Podcast und liefern Dir Fachwissen für Deine klinische Praxis. Weitere Infos findest Du unter https://klinisch-relevant.de
Koalas are considered a national symbol in Australia — but diseases, deforestation and climate change are massively affecting them. There is now new hope: The world's first vaccine protects against the dreaded chlamydia infection, and a huge national park are aimed to secure the habitat of the endangered marsupials. - Koalas gelten in Australien als nationales Symbol – doch Krankheiten, Abholzung und Klimawandel setzen ihnen massiv zu. Nun gibt es gleich doppelt neue Hoffnung: Ein weltweit erster Impfstoff schützt vor der gefürchteten Chlamydien-Infektion, und ein riesiger Nationalpark soll den Lebensraum der Beuteltiere sichern.
Ein jüdischer Außenseiter aus Odessa, Waldemar Haffkine, entwickelt in Indien innerhalb weniger Monate einen Impfstoff gegen die Pest. Millionen Menschen werden damit geimpft, doch dem Forscher schlagen Skepsis und Unmut entgegen; heute kennt ihn kaum jemand. In der vierten Folge unserer Serie beschäftigt sich das Team mit Haffkines Impfstoff und einem tragischen Unfall.
Ein jüdischer Außenseiter aus Odessa, Waldemar Haffkine, entwickelt in Indien innerhalb weniger Monate einen Impfstoff gegen die Pest. Millionen Menschen werden damit geimpft, doch dem Forscher schlagen Skepsis und Unmut entgegen; heute kennt ihn kaum jemand. In der vierten Folge unserer Serie beschäftigt sich das Team mit Haffkines Impfstoff und einem tragischen Unfall.
Außerdem: Rote Liste- Bringt sie was für den Artenschutz (10:54)// Mehr spannende Themen wissenschaftlich eingeordnet findet Ihr hier: www.quarks.de // Habt Ihr Feedback, Anregungen oder Fragen, die wir wissenschaftlich einordnen sollen? Dann meldet Euch über Whatsapp oder Signal unter 0162 344 86 48 oder per Mail: quarksdaily@wdr.de. Von Ina Plodroch.
In der 111. Ausgabe des Science Busters Podcasts besprechen Kabarettist Martin Puntigam und die Infektiologin und Fachärztin für Reisemedizin Ursula Hollenstein was die Aedesmücke von der Culexmüxke unterscheidet, womit Flavi-Viren am liebsten reisen was das Gelbe am Gelfieber ist, was man bei einer Fieber-Therapie macht, wie leicht man an Gelbfieber stirbt, welche Symptome West-Nil-Fieber verursacht, warum das „One-Health-Prinzip” wichtig wäre, wieso kranke und tote Vögel uns nicht egal sein sollten, was die vier Formen von Dengue-Fieber können, bei welchem Quiz West-Nil-Fieber die Antwort war, was Lebendimpfstoffe gut können und was weniger gut, was bei Chikungunyafiber besonders unangenehm sein kann, warum abnehmende Immunität für alle ein Problem ist, wann man Eindämmungsmifungen vornimmt, weshalb ein Impfstoff für Menschen mehr können muss als einer für Tiere, wann zu aufgeregte Berichterstattung auch Vorteile haben kann, wann Kreuzschutzwirkung wünschenswert wäre, warum sich der ABC-Antikörper mit dem Lesen manchmal schwertut, wie sich Erwachsenenkeuchhusten von dem der Kinder unterscheidet, wie Impfgegner:innen helfen, die Säuglingssterblichkeit zu erhöhen, Was Insekten an Insektenschutzmitteln nicht mögen, warum man manchmal auch Kleidung gegen Moskitos schützen sollte, wieso sich pickige Finger oft nicht vermeiden lassen, weshalb Stichheiler blöder klingt, als er ist und warum die Tigermücke nicht an allem schuld ist
Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick
Biontech hat seine Quartalszahlen veröffentlicht und überrascht mit einem deutlichen Umsatzplus. Gleichzeitig nimmt die Krebsstrategie des Unternehmens Fahrt auf. „Die Zahlen waren positiv - der Umsatz hat sich verdoppelt auf 260,8 Millionen Euro und die Verluste haben sich deutlich reduziert. Ganz klar im Fokus ist die Krebsstrategie. Es laufen bereits 20 Studien, u.a. zu einem aggressiven Brustkrebs und Lungenkrebs. Man investiert gerade sehr, sehr viel Geld in Forschung und Entwicklung. Das könnte sich in der Zukunft auszahlen. Die Aktie hat davon profitiert“, sagt Manuel Koch. Der Chefredakteur von Inside Wirtschaft weiter: „Das Geschäft mit den COVID-19--Impfstoffen läuft stabil, aber die Umsätze sind rückläufig. Im Juli wurde ein neuer Impfstoff in der EU schon mal zugelassen. Es wird also weiterentwickelt. Die Auslieferung startet im August." Alle Details im Interview mit BWL-Influencer David Döbele an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
US-Gesundheitsminister Kennedy kürzt 500 Millionen Dollar für die mRNA-Forschung. Wissenschaftler sind entsetzt, weil mit der Technologie viel Hoffnung verbunden ist.
Haben die Corona-Impfstoffe deutlich weniger Leben gerettet als bisher angenommen? Eine aktuelle Studie der Stanford University und italienischen Wissenschaftlern geht von weltweit 2,5 Millionen geretteten Menschen in den Jahren 2020 bis 2024 aus. Das wären viel weniger als die von der Weltgesundheitsorganisation genannten über 14 Millionen. Prof. Alexander Kekulé erklärt die unterschiedlichen Ergebnisse damit, dass die Wissenschaftler in ihren Untersuchungen verschiedene Herangehensweisen gewählt haben. Die scharfe Kritik der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, die Stanford University verharmlose Corona, teilt Kekulé nicht. Host Susann Böttcher fragt Kekulé auch, ob während der Corona-Krise die richtigen Menschen geimpft worden sind. Der Wissenschaftler verneint das. Beide Studien zeigten, dass es besser gewesen wäre, wenn man nur die Alten geimpft hätte. Das gelte besonders für die Zeit als Impfstoff noch knapp gewesen sei. Weiterhin erklärt Kekulé, warum die Mehrheit der vermiedenen Todesfälle in der Omikron-Phase zu verorten sind. Außerdem kritisiert der Wissenschaftler das Paul-Ehrlich-Institut und seinen Umgang mit der Smartphone-App SafeVac 2.0. Dort können Geimpfte Auskunft darüber geben, wie sie die Spritzen vertragen haben. Laut Kekulé hätten die Daten schon längst ausgewertet werden und die Ergebnisse veröffentlicht werden müssen. Während der Aufzeichnung gab es technische Probleme. Die leichten Störgeräusche an der ein oder anderen Stelle bitten wir zu entschuldigen. Studie der Stanford University: https://jamanetwork.com/journals/jama-health-forum/fullarticle/2836434 Zahlen der Weltgesundheitsorganisation: https://www.thelancet.com/journals/lanres/article/PIIS2213-2600(24)00179-6/fulltext Paul Ehrlich Institut SafeVac 2.0: https://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/DE/awb/nis-0501-0600/0565-beoplan.pdf?__blob=publicationFile&v=3 Uni Konstanz- Verlust des öffentlichen Vertrauens bei Epidemien: https://www.uni-konstanz.de/universitaet/aktuelles-und-medien/aktuelle-meldungen/aktuelles-1/epidemien-und-ihre-politischen-auswirkungen/ MDR Investigativ "Wissen in Gefahr": https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:d48ec1a8cd5f71b1/ Für Fragen zu "Kekulés Gesundheits-Kompass" schreiben Sie gern an gesundheitskompass@mdraktuell.de. Oder Sie rufen kostenlos an unter 0800 300 2200.
Im Hörerfragen-SPEZIAL spricht Prof. Alexander Kekulé über Long Covid, Impfstoffe und erhöhte Cholesterinwerte. Und er verrät, warum er irgendwann eine "Extra-Sendung über die Kekulé-Irrtümer" machen will.
Im zweiten Hörerfragen-SPEZIAL spricht Prof. Alexander Kekulé über Long Covid, Impfstoffe und erhöhte Cholesterinwerte. Er verrät, warum er einen neuen mRNA-Impfstoff aus den USA in der EU nicht zugelassen hätte, was Cholesterin-Senker bringen und warum er irgendwann eine "Extra-Sendung über die Kekulé-Irrtümer" machen will. Für Fragen zu "Kekulés Gesundheits-Kompass" schreiben Sie gern an gesundheitskompass@mdraktuell.de. Oder Sie rufen kostenlos an unter 0800 300 2200.
Convergence ist die siebte und letzte Episode der zweiten Staffel von The Last of Us. Somit müssen wir bis womöglich erst 2027 (!) auf ein Wiedersehen mit der HBO-Produktion warten. Hanna und Adam stürzen sich in die Diskussion, wobei sich die Frage stellt, wie gut die Folge im Vergleich zur Vorwoche und anderen Episoden war. Außerdem geht es um die Frage, wie Ellies Rachetrieb sie anstachelt und welche Konsequenzen dieser für sie und die Personen um sie herum hat. Neben der Besprechung der Finalfolge gibt es auch ein paar Spoiler-Spekulationen und Feedback zu Ellies Immunitätsstatus und ob es möglich wäre, mit ihrer Hilfe einen Impfstoff zu entwickeln.Was denkt ihr? Lasst es uns über die bekannten Feedback-Kanäle wissen.ANZEIGE:Unlimited Datenvolumen bei der Telekom für euch und eure Liebsten – mit dem neuen MagentaMobil M Tarif im größten 5G-Netz. Mehr dazu auf: www.telekom.de/unlimitedTimestamps:0:00:00 Besprechung des Finales0:42:00 Spoiler-Teil fürs Game und evtl. die nächste Staffel0:43:40 FeedbackHanna Twitter/ X: https://twitter.com/HannaHuge Bluesky: https://bsky.app/profile/mediawhore.bsky.social Instagram: https://www.instagram.com/mediawhore Adam: Twitter/ X: https://twitter.com/AwesomeArndt Instagram: https://www.instagram.com/awesomearndt/ Youtube: https://www.youtube.com/@AwesomeArndt Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Das Vakzin wirke besser, wenn der Impfstoff beide Male in den selben Arm gespritzt wird, haben Forschende aus Australien herausgefunden. Unsere Wissenschaftsredaktorin kennt die Details. Weitere Themen: · Nirgendwo in der Schweiz schlagen so viele Blitze ein, wie in Appenzell Innerrhoden. Das habe unter anderem mit der Topographie zu tun, erklärt unser Meteorologe. · Israel hat eine Grossoffensive auf den Gazastreifen gestartet. Dabei gehe es auch ums innenpolitische Überleben von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu, betont ein Experte. · Hunderttausende Menschen sind aus dem Sudan nach Tschad geflohen. Über die riesigen Herausforderungen für das Zielland sprechen wir mit unserer Afrikakorrespondentin. · In Australien distanzieren sich zwei Oppositionsparteien. Davon profitieren wird die sozialdemokratische Regierung, sagt unser Mitarbeiter vor Ort.
Tierseuchen sind auf dem Vormarsch. Das Institut für Virologie und Immunologie hat einen Impfstoff gegen Vogelgrippe für Zoovögel entwickelt, der sich bewährt. Am Anfang steht immer die Diagnostik, um zu verstehen, wie sich ein Virus entwickelt. Claudia Bachofen leitet die Diagnostik im IVI. Globalisierung, Reisen und die Klimaerwärmung sind drei Gründe, weswegen Tierseuchen sich immer stärker ausbreiten. Seuchen, die bisher in Afrika vorgekommen sind, treten unterdessen auch in der Schweiz auf. Vor einem Monat gab es in Deutschland einen Ausbruch der Maul- und Klauenseuche. Die Afrikanische Schweinepest tritt nahe der Schweizer Grenze in Norditalien auf. Die Vogelgrippe kursiert nicht mehr saisonal, sondern während des ganzen Jahres. In den USA erkranken auch viele Rinder daran. Proben von Tieren, die an einer Tierseuche erkrankt sein könnten, landen beim Institut für Virologie und Immunologie IVI, dem Schweizer Referenzlabor für hochansteckende virale Tierseuchen. Die Zusammenarbeit von Diagnostik und Forschung von Tierseuchen kann auch zur Entwicklung eines Impfstoffs beitragen. So konnte im IVI ein Impfstoff gegen Vogelgrippe entwickelt werden, welcher erfolgreich bei Zoovögeln getestet wurde. Warum brauchen gerade diese einen besonderen Schutz? Woher stammt der Erreger der Maul- und Klauenseuche in Deutschland? Weshalb erhalten Jäger Tupfersets für die Wildschweine-Jagd? Welche Zusammenarbeit gibt es mit der Humanmedizin? Claudia Bachofen ist Leiterin der Abteilung für Diagnostik und Entwicklung beim Institut für Virologie und Immunologie im bernischen Mittelhäusern und zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn.