Diwan - das Büchermagazin mit Rezensionen wichtiger Neuerscheinungen, sowohl Belletristik als auch Sachbuch. Daneben auch Kommentare zur Literaturszene und Gespräche mit Schriftstellern.

Als Journalist war Rudolf Augstein eine Jahrhundertgestalt. Der Gründer des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" führte es bis zu seinem Tod 2002 als gefürchteter Herausgeber.

"Annie Robot" sei Science Fiction, dachte die Autorin Sierra Greer beim Schreiben - aber nach den jüngsten Warnungen der Tech-Bosse vor den Risiken Künstlicher Intelligenz könnte das überholt sein.

Ingo Schulze gehört zu den Stammgästen auf den Longlists und Shortlists des deutschen Buchpreises. Auch dieses Jahr war er dort zu finden, mit seinem Roman "Das Wasser im August".

Wir schauen uns Monchis Buch "Jenseits der Brandmauer" an, über das Leben in der Provinz in Mecklenburg-Vorpommern mit AFD-Mehrheiten und der Frage 'Gehen oder Bleiben?‘.

"Die Lücken", so heißt Shida Bazyars neuer Roman, der schon vor dem Erscheinen diese Woche auf der Long List des Deutschen Buchpreises steht und migrantische Perspektiven und deutsche Geschichte verbindet.

31 Jahre jung und die derzeit erfolgreichste deutschsprachige Autorin: Caroline Wahl, die Verfasserin der Bestseller "22 Bahnen", "Windstärke 17" sowie "Die Assistentin", legt Jahr für Jahr einen neuen Roman vor.

Coolness, Klimaanlagen und Kühlschränke: Der Historiker Jan Eike Dunkhase hat eine "Kulturgeschichte der Kälte" geschrieben - und zeigt in seinem Buch "Kühle neue Welt.

Die amerikanische Bestseller-Autorin Lily King legt neuerlich einen komplexen Liebesroman vor: "Herz König" (C.H. Beck). Eine Rezension von Kirsten Böttcher

Von der Radikalisierung der jungen ostdeutschen Generation erzählt die preisgekrönte Journalistin Manuela Müller in ihrem Reportage-Band "Die Jugend malt wieder Hakenkreuze" (Tropen).

Der Englische Garten in München, Oberhessen, Köln Kalk und das süditalienische Salerno sind unsere geographischen Literaturtreiber: Seyda Kurt widmet sich nach ihren Essays auch im ersten Roman den Gefühlen - die "Zeit der Monster" materialisiert sich im Stadtviertel (Hanser)

Gleich mit ihrem Debüt "Paradise Garden" hat die 1987 geborene Autorin Elena Fischer 2023 einen Erfolg landen können.

Feuerwehr-Einsätze, Notarzt, Kampfsport - in "Über Söhne" (Rowohlt Hundert Augen) erzählt Simone Buchholz vom Leben mit heranwachsenden Jungs und davon, wie man in dieser Welt einen Sohn erzieht.

Wo ist jene Unbeschwertheit und Heiterkeit hin, die uns in den Siebzigern Aufgewachsene einmal so vertraut gewesen ist?

Echt amerikanisch zu sein - was heißt das eigentlich? Wer gehört dazu und wer nicht in einem Land, das sich durch Einwanderung zu dem entwickelt hat, was es heute ist?

Ist über den Literaturnobelpreisträger Ernest Hemingway nicht schon alles erzählt? Bei weitem nicht!

Evolution ist etwas sehr Langsames mit Dinosauriern? Nein, sagt der Sachbuchautor und Biologe Bernhard Kegel - heute wissen wir mehr als Darwin!

Kurz vor dem weltweiten Start von Christopher Nolans Kino-Epos "Odyssee" gewinnt das Bild des listenreichen Odysseus durch dieses Buch des Althistorikers Raimund Schulz neue und schärfere Konturen:

Der Bestseller-Autor beschreibt in seinem neuen Sachbuch (Pfaueninsel) die Kunst des Glasmachers Johannes Kunckel, der im 17. Jahrhundert ein bekannter Mann war.

Heike Geißler, Bayerische Buchpreis-Trägerin, Spezialistin für Verzweiflungen, greift Kleists Novelle Michael Kohlhaas auf, über große Ungerechtigkeit und grenzenlose Rache - ein Gespräch mit der Autorin über den Roman "Michaela Kohlhaas" (Suhrkamp)

Wir sind Erfahrungswesen, schreibt der Kognitions- und Literaturwissenschaftler Fritz Breithaupt in seinem neuen Buch.

Goethe ist mitunter gar nicht "family-tauglich" und die Lektüre seines Werks ein probates Gegengift in den heutigen Meinungsschlachten der sozialen Medien.

In seinem "Depressionstagebuch" erzählt der Schriftsteller und Journalist einmal mehr offen über das Leben mit der Erkrankung.

Kinder bekommen ihr erstes eigenes Smartphone heute im Durchschnitt im Alter von 7 Jahren. Mit etwa 11 geht's dann los mit der Nutzung von TikTok, Instagram und Co. Wie soziale Medien unsere Kinder manipulieren und weshalb das nicht nur deren Persönlichkeitsentwicklung empfindlich stören kann, sondern unsere gesamte Demokratie bedroht - darüber hat die Bildungsforscherin Nina Kollek ein Buch geschrieben: "Der Kampf in den Köpfen" (Rowohlt Verlag).

Schon in seinem autobiographischen Roman "Panikherz" hat Benjamin von Stuckrad-Barre seinem "großen Bruder" Udo Lindenberg ein bleibendes Denkmal gesetzt.

"Immer noch freundlich, aber kaum noch geduldig" - Dieser 1982 von Monika Maron in einem Brief an den damaligen "Bücherminister" der DDR, Klaus Höpcke, sympathisch selbstbewusst formulierte Gruß gibt ihren nun kurz vor ihrem 85. Geburtstag publizierten Tagebüchern den Titel.

Büchermontag nach der Leipziger Buchmesse, wo nicht NUR über Wolfram Weimer diskutiert wurde, wenn auch sehr viel.

Mit ihrem Buch "Landschaft ohne Zeugen. Buchenwald und der Riss der Erinnerung" ist die Autorin für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert.

Kleinkünstler Marc-Uwe Kling schickt ein weiteres Mal das Känguru durch unsere gespaltene Gesellschaft.

Die Welt wird von der Eskalation im Nahen Osten erschüttert - und die Kraft der Worte und der Literatur scheint klein.

Robert Menasses "Die Lebensentscheidung" führt erneut ins politische Brüssel (Suhrkamp)

Der Historiker Jörg Baberowski legt einen neuen kontroversen Essay zum Zustand unserer Demokratie vor, die er nicht im Sterben begriffen sieht, gleichwohl aber für erstarrt hält.

Ein junger Dichter wird im neuen Roman von Kristof Magnusson unversehens zum Geheimagenten:

Die US-amerikanische Autorin, bekannt geworden mit ihrem Memoir "I'm glad my mom died", erzählt von einer ungleichen Liebe in unserer Zeit, von Träumen, Sehnsüchten und Klassenunterschieden.

Krieg und Walzer, Tauben und Leinwand - in diesem Büchermagazin alles dabei.

Eine millionenschwere, verschwundene, dann wiederaufgetauchte und vererbte Kunstsammlung.

Der britische Meistererzähler Julian Barnes feiert in wenigen Tagen seinen 80. Geburtstag.

Herta Müller feiert dieses Buch als "großes Sprachkunstwerk": "Die Aussiedlung" (Suhrkamp) von András Visky.

Nur die Blauäugigen erkennen in Künstlichen Intelligenzen wie ChatGPT, Deepseek, Grok oder Gemini hilfreiche Werkzeuge.

Er ist ein legendärer Verleger, er übersetzt, ediert und dichtet sein Leben lang schon wie so viele der von ihm verlegten Autoren und Freunde: Michael Krüger, "der Ariel unter den schwerfüßigen Vertretern unserer schreibenden Zünfte".

"The writing kept me alive", sagt der britische Autor Hanif Kureishi über eine Zeit, in der er nach einem Sturz gelähmt war; rein körperlich war Schreiben nicht möglich.

"Angels of Bread": Neue Erinnerungen von Patti Smith / "Achte Woche": Antonia Baum schreibt über eine Frau, die vor der Frage steht: Will ich mein Kind behalten oder nicht? /

Kurz vor seinem 150. Geburtstag sprechen wir über den Dichter Rainer Maria Rilke. Der Autor Hans-Peter Kunisch hat sich mit dem politischen Rilke auseinandersetzt - insbesondere mit seinem Hang zum italienischen Faschismus - im Buch "Das Flimmern der Raubtierfelle" (Reclam) / Außerdem: Manfred Kochs Biographie "Rilke. Dichter der Angst" (C.H. Beck) / Till Kössler legt zum 50. Todestag Francisco Francos eine neue Biographie über den spanischen Diktator vor (C.H. Beck) / Yulia Marfutowa reist literarisch zurück in ihre Geburtsland Russland: "Eine Chance ist ein höchstens spatzengroßer Vogel" (Rowohlt) / Das literarische Rätsel