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Sagen Sie uns Ihre Meinung!Wie kann ich Erinnerungen an einen geliebten Menschen oder an mich selbst in digitale Formate überführen? Ist ein digitaler Erinnerungsraum ein fester Ort für meine Trauer – oder ist nicht schon der Weg hin zu diesem Raum ein Teil meiner Trauerarbeit?In Folge #24 sprechen wir mit Lilli Berger, Bestatterin, Producerin und Gründerin der VYVYT Innovations GmbH. Was hat sich seit ihrem letzten Besuch bei uns im Podcast getan? Welche Rolle spielt KI bei der Verwaltung und Aufbereitung von Daten, auf denen Erinnerungen an Menschen aufbauen? Wer kuratiert diese Erinnerungen – und wie können Hinterbliebene heute schon mittels KI mit Erinnerungen interagieren? Lilli spricht mit uns über die Möglichkeiten und Herausforderungen generativer KI in der Trauer- und Erinnerungsarbeit, über die Lebensgeschichte ihrer Urgroßmutter und über die Resonanz von Angehörigen, Unternehmenspartnern und Medien. Mehr über Lilli und VYVYT erfährt man hier:https://lilliberger.de/https://www.linkedin.com/in/lilli-veneta-berger/https://www.vyvyt.com/ Hier geht es zu den Virtuellen Meetups, die Lilli organisiert: https://www.vyvyt.com/events
Der Titel der heutigen Episode lautet: Passagier oder Steuermann? und ist ein Gespräch mit Markus Raunig. Markus Raunig ist Chairman der Startup-Dachplattform AustrianStartups und Co-Host von Österreichs führendem Tech-Podcast Future Weekly. Als Initiator der Stiftung Unternehmerische Zukunft setzt er sich für einen Kulturwandel zu mehr Unternehmergeist ein und berät politische Entscheidungsträger bei der Umsetzung einer innovationsfreundlichen Politik – unter anderem im Startup-Rat der österreichischen Bundesregierung und in der Startup Nations Alliance der EU-Kommission. Als Co-Autor des Austrian Startup Monitors und der Austrian Startup Agenda ist er einer der führenden Experten für die Entwicklung von innovativen Wachstumsunternehmen. Mein neues Buch: Hexenmeister oder Zauberlehrling? Die Wissensgesellschaft in der Krise ist verfügbar! Schon gelesen? Die heutige Episode ist ausnahmsweise sowohl sehr passend für die aktuelle Situation in Europa, besonders in Deutschland und Österreich, als auch langfristig gültig. Wir sprechen über die Frage, was Unternehmertum heute bedeutet und warum Unternehmer heute oftmals in einem so eigenartigen Licht dargestellt werden: Haben wir Angst vor Entscheidungen und vor Freiheit? Wer schafft Werte in modernen Gesellschaften und wie gelingt es uns, irreführende Narrative abzubauen? Klassenkampf wird von manchen Seiten inszeniert, aber wohl ohne zu verstehen, welcher Schaden damit angerichtet wird. Was kann man besonders jungen Menschen raten, die innovative Ideen haben und diese umsetzen wollen – ohne durch vermeidbare Fehler zu scheitern? Aber das Thema geht im Grunde weit über unternehmerische und wirtschaftliche Fragen hinaus. Was können wir tun, damit Menschen sich nicht wie Passagiere im eigenen Leben fühlen, sondern in die Lage versetzt werden, eigene, selbstbestimmte Entscheidungen zu treffen? Wie kann eine Gesellschaft strukturiert werden, um individuelle Freiheit und unterschiedliche Lebensentwürfe nicht nur auf dem Papier, sondern in der Realität zu ermöglichen? Wir beginnen das Gespräch mit der Frage, was Markus Raunig persönlich motiviert, sich so intensiv mit Wirtschaft und vor allem Unternehmertum auseinanderzusetzen.„ »Ich habe mich gefühlt wie ein Passagier im eigenen Leben.« Was ist dann passiert? Wie ist diese Erkenntnis zustande gekommen? »Jedes Problem da draußen ist eigentlich auch eine Chance, etwas selbst in die Hand zu nehmen – und es macht richtig Spaß, auch etwas aufzubauen.« Wie ist es aber mit dem Unternehmertum in Österreich, Deutschland und in Europa bestellt? Sind wir hier im internationalen Vergleich noch wettbewerbsfähig? Die kurze Antwort ist: In vielen Bereichen leider nicht. Aber was ist die längere Antwort? »Wenn man sich das Unternehmertum in der Gesellschaft ansieht, gibt es teilweise auch ein sehr verzerrtes Bild. […] So sagen 1/3 der Millennials, dass Unternehmer keinen positiven Beitrag zur Gesellschaft leisten.« Auch Universitäten leisten bei Weitem nicht das, was man erwarten würde. Was können wir ändern? »Im Jammern, im Raunzen sind wir richtig gut als Österreicher – da muss etwas gemacht werden –, aber dass wir selbst etwas beitragen können, das ist für viele Menschen nicht greifbar.« Was ist das aktuelle Bild des Unternehmertums in der Gesellschaft, wie sieht die Wirklichkeit aus? »Medial getragene Klassenkrieg-Narrative spielen eine Rolle.« Was können wir tun, um diese besser in Einklang zu bringen? Wie kann man verständlich machen, dass ein Kuchen gebacken werden muss, bevor er verteilt werden kann, und außerdem, dass jeder mehr bekommt, wenn zwei statt einem Kuchen gebacken werden? Arbeitsteilung ist eines der erfolgreichsten und fundamentalsten Prinzipien der Moderne und damit drängt sich natürlich die Frage auf, wie diese Arbeit genau zu verteilen ist und wer das »bestimmt«. »Die Komplexität hat ein Level erreicht, dass das zentral nicht mehr steuerbar ist. Ich glaube, es braucht den Markt als Ort, der diese Komplexität managbar macht.« Was ist aber der Reiz dieser zentralen Modelle, warum glauben immer noch so viele Menschen, dass zentrale Einheiten, »der Staat« oder im schlimmsten Fall gar ein »Führer« diese Herausforderungen im Sinne der Menschen lösen könnten? Warum kann hier die kurzfristige Betrachtung in die Irre führen? Wo ist das »Wissen der Welt« verortet, das wir benötigen, um unsere Welt am Laufen zu halten und weiterzuentwickeln? Wie kann man diese Komplexität und das Menschliche dahinter greifbar machen? Wie können wir das Unternehmerische auch im Bildungssystem verankern und damit früh wecken? Dazu kommt – besonders heute immer wieder betont – Menschen haben sehr unterschiedliche Bedürfnisse und Lebensentwürfe. Wer glaubt, dass diese von einer zentralen staatlichen Autorität berücksichtigt würden? Was passiert, wenn Freiheiten kollidieren? Nehmen wir Freiheit für selbstverständlich und verlieren sie daher schneller, als wir es für möglich halten? Fürchten sich manche Menschen gar vor Freiheit? Muss man Freiheit lernen? Muss man es üben, eigene Entscheidungen zu treffen? Wie kann das gelingen? Was macht Markus Raunig und seine Organisationen, um auch bei Kindern und Jugendlichen den unternehmerischen Funken zu wecken? Wie funktionieren diese Programme in der Praxis? Wie kann man daran teilnehmen? Was hat Fortschritt ermöglicht? Was hat sich seit der industriellen Revolution und ihren enormen Leistungen verändert? Stecken wir heute bei fast allen größeren Unternehmungen im Sand fest? Bringen wir nicht einmal das zustande, was unsere Urgroßväter mit wesentlich weniger Technik geleistet haben? Strukturen und Organisationen entwickeln häufig ein Eigenleben, das nicht mehr mit der initialen Mission vereinbar ist. Ist das alternativlos? Entstehen Parallelgesellschaften, protektionistische Systeme, die Macht und Geld verwalten, aber ihren ursprünglichen Zweck entweder verloren haben oder aus prinzipiellen Gründen nicht mehr erreichen können? Zwei wichtige Fragen sind noch zu diskutieren: Verantwortung und Risiko – wie geht man damit in einer komplexen Gesellschaft produktiv um? Gehen wir zu unsauber mit dem Begriff »Marktversagen« um, wenn tatsächlich ein politisches Versagen dahintersteht? Dann sprechen wir ein Risiko-Dilemma an: Wie kann man damit umgehen, dass man es als Gesellschaft einerseits möchte, dass Menschen (unternehmerische) Risiken eingehen und dafür auch die Verantwortung tragen, aber andererseits die negativen Effekte nicht so dramatisch sein dürfen, dass eben diese Risiken niemand mehr eingehen möchte? »Die Angst vor dem Scheitern ist ein sehr wichtiger Faktor, wenn es darum geht, warum viele Menschen nicht in eine unternehmerische Karriere gehen.« Nur wenige Unternehmen machen nach fünf Jahren noch das, womit sie begonnen haben. Ist das normal? »Dieses Scheitern im Kleinen, das muss kulturell viel normaler werden. […] Das gehört dazu, zum unternehmerischen Wirken.« Was ist in den letzten 25 Jahren passiert, das unsere Nationen, jedenfalls in Europa, auf den Weg in die tiefe Krise, in eine dysfunktionale Wirtschaft geführt hat? »Es gibt viele Themen, wo man aktuell unpopuläre, aber mutige Entscheidungen treffen müsste, und es gibt aus einer ganz klassischen Anreiz-Perspektive überhaupt keine Anreize für Politiker, in diese Richtung zu gehen.« Aber es ist nicht nur ein politisches Problem. Warum ist es für Startups so viel einfacher, vernünftige Finanzierung etwa in den USA zu bekommen, während in Europa dem Anschein nach kaum jemand bereit ist, diese Risiken aufzunehmen? Aber es ist nicht nur Politik und Finanzierung, auch die Kundenseite ist ein positiver oder eben (in Europa) negativer Faktor. Aber auch in den USA gibt es Bewegungen, die dem Anreiz, Talente aus Europa anzuziehen, entgegenwirken. Warum gelingt es uns trotzdem nicht, diese in Europa zu binden? »Der Ruf des Kontinents ist aktuell: Regulierung, Regulierung, Regulierung.« Wie lässt sich das Narrativ des Unternehmertums nun in der Breite, im öffentlichen Diskurs verbessern? In früheren Episoden habe ich das »Future Brunels«-Programm in England angesprochen; wären solche Initiativen auch in Österreich und Deutschland sinnvoll? Können wir uns so vielleicht von Individuen, von Personen motivieren lassen und Identifikationsfiguren schaffen? Markus Raunig erwähnt hier auch ganz konkret Programme wie etwa das Entrepreneurial Leadership Program. Zuletzt stelle ich die Frage, was man ganz konkret jungen Menschen empfehlen kann, die eine Idee haben und diese umsetzen wollen. Referenzen Andere Episoden Episode 140: Mensch und Technik über Generationen — eine Reflexion mit Magdalena Molnar und Gabriel Kopper Episode 138: Im Windschatten der Narrative, ein Gespräch mit Ralf M. Ruthardt Episode 136: Future Brunels? Learning from the Generation that Transformed the World. A Conversation with Dr. Helen Doe Episode 135: Friedrich Hayek und die Beschränktheit der menschlichen Vernunft. Ein Gespräch mit Nickolas Emrich Episode 131: Wot Se Fack, Deutschland? Ein Gespräch mit Vince Ebert Episode 130: Populismus und (Ordo)liberalismus, ein Gespräch mit Nils Hesse Episode 128: Aufbruch in die Moderne — Der Mann, der die Welt erfindet! Episode 117: Der humpelnde Staat, ein Gespräch mit Prof. Christoph Kletzer Episode 114: Liberty in Our Lifetime 2: Conversations with Lauren Razavi, Grant Romundt and Peter Young Episode 109: Was ist Komplexität? Ein Gespräch mit Dr. Marco Wehr Episode 102: Live im MQ, Verantwortung. Ein Gespräch mit Daphne Hruby Episode 74: Apocalype Always Episode 71: Stagnation oder Fortschritt — eine Reflexion an der Geschichte eines Lebens Episode 65: Getting Nothing Done — Teil 2 Episode 64: Getting Nothing Done — Teil 1 Fachliche Referenzen Markus Raunig auf LinkedIn Podcast Future Weekly Future Weekly Episode 465 (Liquid AI) Stiftung Unternehmertum Entrepreneurial Leadership Program Youth Entrepreneurship week Initiative for Teaching Entrepreneurship IFTE Friedrich von Hayek, The Road to Serfdom, Routledge (1944)
Im Gespräch erklärt der SR-Journalist Emil Mura, welche Spuren er vom Leben seines Urgroßonkels aus Wemmetsweiler im Ausland finden konnte.
Nach der WM 1998 benötigt die Nationalmannschaft einen Neuanfang, aber es fehlt an Hoffnungsträgern. Im Sturm wird daher Paulo Rink ein Kandidat, der erst ein Jahr zuvor nach Deutschland, die Heimat seines Urgroßvaters gezogen war. Durch den Vorfahren wird ein Einsatz beim DFB möglich, doch in der düstersten Phase des modernen deutschen Fußballs, kann auch Rink nicht helfen. Wo findet man mich auf Social Media? Footballjessy (BlueSky) BundesligaCards (BlueSky) Retroball (Instagram) Meine Football-Podcasts: HUT - Huddle Up Talk - wöchentlicher Podcast zum NFL-Geschehen. (gerade Sommerpause) Touchdown Trivia - unregelmäßiger Podcast zu Football-Geschichte auf und neben dem Platz. Danke an @HerrMoosbach (zu finden auf den geläufigen Plattformen) für seine Einsprecher! Intro ...Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.
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Drübergehalten – Der Ostfußballpodcast – meinsportpodcast.de
Nach der WM 1998 benötigt die Nationalmannschaft einen Neuanfang, aber es fehlt an Hoffnungsträgern. Im Sturm wird daher Paulo Rink ein Kandidat, der erst ein Jahr zuvor nach Deutschland, die Heimat seines Urgroßvaters gezogen war. Durch den Vorfahren wird ein Einsatz beim DFB möglich, doch in der düstersten Phase des modernen deutschen Fußballs, kann auch Rink nicht helfen. Wo findet man mich auf Social Media? Footballjessy (BlueSky) BundesligaCards (BlueSky) Retroball (Instagram) Meine Football-Podcasts: HUT - Huddle Up Talk - wöchentlicher Podcast zum NFL-Geschehen. (gerade Sommerpause) Touchdown Trivia - unregelmäßiger Podcast zu Football-Geschichte auf und neben dem Platz. Danke an @HerrMoosbach (zu finden auf den geläufigen Plattformen) für seine Einsprecher! Intro ...Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.
In dieser Folge haben Kim und Timo wieder einmal bewiesen, dass man auch ohne jedes Konzept munter losreden kann. Themen gab es trotzdem: zum Beispiel vergessene Dauerabos, die heimlich weiterlaufen – und die man natürlich nur kündigen darf, nachdem man am Telefon gefühlt die eigene Lebensgeschichte, drei Geheimcodes und den Mädchennamen der Urgroßmutter preisgegeben hat.Dazu kommen Rechnungen, die unkontrolliert in die Höhe schießen, und am Ende wartet eine sehr, sehr wichtige Botschaft. Wirklich wichtig. So wichtig, dass selbst Kim und Timo nicht abschweifen konnten.Kurz, chaotisch, ehrlich – genau so, wie wir's mögen.Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" - 116 016linktr.ee/initiativeorangeFrauenberatungsstelle Mönchengladbach: Info@frauenberatungsstelle-mg.de
Eine Familie aus Tansania kämpft über 40 Jahre um die Rückführung des Schädels ihres Urgroßvaters. Eigentlich wäre nun alles bereit für einen weiteren Schritt der kolonialen Wiedergutmachung – doch es gibt Widerstand von unerwarteter Seite. Benedikt Herber www.deutschlandfunkkultur.de, Die Reportage
Dass das Zementwerk ihres Urgroßvaters unter Hitler gut verdiente, wusste Christina Strunck schon lange. Aber produzierte das Werk auch Pfosten für KZ-Zäune? Im Buch "Die Aufsteiger" untersucht die Kunsthistorikerin die Frage nach familiärer Schuld. Rabhansl, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Dass das Zementwerk ihres Urgroßvaters unter Hitler gut verdiente, wusste Christina Strunck schon lange. Aber produzierte das Werk auch Pfosten für KZ-Zäune? Im Buch "Die Aufsteiger" untersucht die Kunsthistorikerin die Frage nach familiärer Schuld. Rabhansl, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Lesart - das Literaturmagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Dass das Zementwerk ihres Urgroßvaters unter Hitler gut verdiente, wusste Christina Strunck schon lange. Aber produzierte das Werk auch Pfosten für KZ-Zäune? Im Buch "Die Aufsteiger" untersucht die Kunsthistorikerin die Frage nach familiärer Schuld. Rabhansl, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Am 12. November war Aron Boks zu Gast in der Stadtteilbibliothek Heinrich von Kleist und stellte dort sein neues Buch "Starkstromzeit" vor. Durch den Abend führte Renate Zimmermann mit Fragen und Gesprächsimpulsen. In dieser Folge kann man Auszüge dieses unterhaltsamen Abends hören, in dem es um Aron Boks Familiengeschichte, insbesondere die seiner Großeltern ging, um Leuchtkonzepte in der DDR, DDR-Design und letztendlich auch um DDR-Geschichte. Mit viel Humor, ausgeprägtem Wissen über die DDR und einigen Textpassagen fühlte sich das Publikum bestens unterhalten.ARON BOKS wurde 1997 in Wernigerode geboren und lebt als Autor, Slam Poet und Moderator in Berlin-Charlottenburg. 2019 erhielt er den Klopstock-Förderpreis für Neue Literatur. Seit 2021 schreibt er vor allem für die taz und die taz.FUTURZWEI-Kolumne »Stimme meiner Generation«. 2023 erschien sein Buch »Nackt in die DDR«, in dem er sich auf die Lebensspuren seines Urgroßonkels, dem Künstler und Funktionär Willi Sitte begibt. Das Buch fand großes Medienecho. Aron Boks selbst hat die DDR nie erlebt. Die Recherche und Arbeit am Buch bedeuteten für ihn auch den Zugang in die verstärkte Auseinandersetzung mit der deutsch-deutschen Geschichte und ihrer Bedeutung für die Gegenwart und mündete in seinem neuen Buch "Starkstromzeit". Neben seiner Schreibtätigkeit moderiert Boks zu diesem Thema Literatur- und Gesprächsveranstaltungen mit Nachwendekindern aus Ost- und Westdeutschland.Beide Bücher sind bei HarperCollins erschienen.Besuchen Sie uns gerne auch unseren Literaturempfehlungspodcast "LesBar im Stern-Zimmer"!https://www.spreaker.com/show/4263765http://www.berlin.de/bibliotheken-mh
Am 22.10.2025 trafen sich wieder Mitarbeiterinnen der Stadtbibliothek Marzahn-Hellersdorf im Stern-Zimmer an der LesBar und redeten über Gelesenes der letzten Wochen. Die Getränke des Abends waren Ian Flemings "Vesper Martini" (Gin, Wodka und Zitronenschale), Aperol, Gin Tonic mit Grapefruitsaft und Mineralwasser.Kerstin Morgenstern, Sarah Schütz, Sarah Baecke, Aylin Rehaag, Benita Hanke und Renate Zimmermann hatten insgesamt 20 Bücher im Gepäck und labelten sie mit Adjektiven, die auf -bar enden. Denn nichts ist naheliegender, wenn man an einer Bar sitzt, oder? Falls Ihnen Wörter einfallen, die sich eignen, um Bücher zu bewerten, schreiben Sie eine Mail an renate.zimmermann@ba-mh.berlin.de Wir freuen uns über jede Ergänzung.Katharina Gatzke fungierte als Zaungast und interessiertes Publikum.TITELLISTE:1. min. 00:03:31 Andreas Eschbach: Die Auferstehung, 2025 (☹ fragbar)2. min. 00:07:20 Caroline Wahl: Die Assistentin, 2025 (
Der 1997 geborene Aron Broks schreibt in "Starkstromzeit" über eine DDR-Zeit, die er nicht erlebt hat. Inspiriert haben ihn seine Großeltern mit ihren Desginerlampen – aber auch sein Urgroßonkel, der Maler Willi Sitte.
Die deutschen National- und Gedenktage haben sich im Lauf der Jahrzehnte verändert und waren schon immer umstritten. Der Frage nach dem Warum gehen zwei Historiker nach – anhand der Familiengeschichte unseres Autors Matthias Schirmer.
In dieser eindrucksvollen Lesung in der Mark Twain Bibliothek nimmt uns Autor und Slam Poet Aron Boks mit auf eine persönliche und zugleich historische Spurensuche. Ausgangspunkt ist ein Gemälde seines Urgroßonkels Willi Sitte – einer der einflussreichsten Künstler der DDR. Als bei einem Familientreffen das Gemälde „Die Heilige Familie“ auftaucht, beginnt Aron Fragen zu stellen: Wer war Willi Sitte wirklich? Was trieb ihn an? Die Recherche führt Aron Boks tief in die deutsch-deutsche Geschichte – von den Wirren des Zweiten Weltkriegs über die DDR bis in die Nachwendezeit. Dabei begegnet er Zeitzeugen wie Ingrid Sitte, Wolf Biermann, Gerhard Wolf und Volker Braun. Für Aron, der die DDR selbst nicht erlebt hat, wird die Auseinandersetzung mit Willi Sitte auch zu einer Auseinandersetzung mit sich selbst.
Im vergangenen Monat gingen David und Mirco in einer Podcast-Episode der Frage nach, ob sich D&D in der Krise befindet. Nun steht die Mutter, Großmutter beziehungsweise Urgroßmutter aller Pen-&-Paper-Rollenspiele erneut im Mittelpunkt. Denn es geht um einen Artikel, der am 30. Juli 2025 auf D&D Beyond veröffentlicht wurde.
Freude am Erfolg: Businesstipps für Hörakustiker mit Veronika Vehr
Emanuel Lonz betreut mit seinem Unternehmen seit 19 Jahren weit über 400 Hörakustiker sowie viele Augenoptiker, Ärzte und weitere Unternehmen im medizinischen Bereich. Digitale Sicherheit und digitale Organisation in Unternehmen sind seine zentralen Themengebiete. Emanuel lebt seine Aufgabe mit großem Engagement, enormer Kompetenz und Ruhe. Er nimmt dich mit in die IT-Welt und zeigt auf, warum es für Unternehmen lebensnotwendig ist, heute rundum gesichert und digital gut aufgestellt zu sein. IT-Wartung, Sicherheit und Betreuung gehören zu seinem Aufgabengebiet, damit Unternehmen nicht nur gut aufgestellt sind, sondern auch sicher sein können, dass im Falle eines Hackerangriffs Schutz besteht und möglichst keine Sicherheitslücke entsteht. Darüber hinaus bietet Lonz Computersysteme Unterstützung zur effizienteren Arbeit im digitalen Bereich, die Zeit und Geld spart. Auch ökologisch sinnvolle Arbeitsprozesse spielen eine wichtige Rolle. Ein zentraler Unternehmensslogan lautet: „Für Unternehmen, die noch was vorhaben.“ Im Gespräch geht es zudem um die häufigsten Fehler, die im digitalen Bereich Energie kosten, und wie es gelingt, Zeit und Raum für Unternehmer zu schaffen, um im Arbeitsprozess gut aufgestellt zu sein. Besonders interessant ist der Blick auf die Werte des Unternehmens, die Emanuel gemeinsam mit seinem Team verfolgt: Bedingungsloser Support für Unternehmen bedeutet, Kundenwünsche vorwegzunehmen und frühzeitig zu erkennen, welche Hindernisse aus dem Weg geräumt werden können. So wird Vorsorge betrieben und Unternehmen sind heute wie in Zukunft gut aufgestellt. Mit 16 Jahren gründete Emanuel mit Hilfe seines Urgroßvaters das Unternehmen und führt es seitdem erfolgreich. Er spricht auch darüber, wie er Maß hält und sein Unternehmen seit 19 Jahren so großartig aufgestellt ist – geprägt durch die Philosophie seines Urgroßvaters. Die Kunden und Geschäftspartner werden eng betreut, ehrlich und herzlich begleitet: eine wunderbare Botschaft, die Lonz Computersysteme auszeichnet. Haltung sollen die Menschen von Emanuel und seinem Unternehmen im Gedächtnis behalten – damit die Welt jeden Moment ein bisschen besser wird. Ein super interessantes Interview, das dir einen echten Mehrwert bietet und Einblicke in Möglichkeiten der digitalen Welt sowie wertschätzender Führung aufzeigt. Mehr Infos hier https://www.cslonz.de/ Hier gehts zu meiner Website www.veronikavehr.com
Henning Sußebach schaut genau hin, schreibt über das, was er sieht, was ihn interessiert, was ihn packt. Das macht er in seinen Artikeln, die er als Redakteur für die Wochenzeitung "Die Zeit" schreibt oder in seinen Büchern. Sußebach sucht bei seinen Recherchen nicht immer nur die Fakten, er sucht auch das Abenteuer und vor allem die Geschichten. Das war so, als er vor ein paar Jahren zu Fuß durch Deutschland ging und die Reise ihn ins Hinterland führte. "Deutschland ab vom Wege", so der Titel seines Buches 2017. Anderes Beispiel: Amir Baitar, aus Syrien geflüchtet, bekam bei Familie Sußebach ein neues Zuhause. Auch daraus entstand ein Buch. Jetzt hat sich Henning Sußebach mit einer Frau beschäftigt, die er selbst nie kennengelernt, die ihn aber tief beeindruckt hat: Anna Kalthoff. Sie ist die Urgroßmutter von Henning Sußebach, der sich gefragt hat: Wer war diese Frau? Wie hat sie gelebt? Welches Schicksal ist ihr widerfahren? Über eine Spurensuche in die tiefe, oftmals karge Vergangenheit und über die leidenschaftliche Sympathie für eine eigenwillige Frau spricht Henning Sußebach mit Claudia Christophersen in NDR Kultur à la carte.
In dieser Episode sprechen wir mit Katrin Birr, der geschäftsführenden Gesellschafterin der Gebrüder Friedrich GmbH & Co. KG, einer Werft in Kiel. Katrin ist die vierte Generation in ihrer Familie, die in diesem Betrieb arbeitet, der sich seit seiner Gründung durch ihren Urgroßvater kontinuierlich weiterentwickelt hat. In der Folge erfahren wir von der aktuellen Lage der Werft, die sich besonders mit der Umrüstung und Wartung von öffentlichen Einsatzschiffen befasst. Durch den wachsenden Druck zur CO2-Neutralität in der Schifffahrt stehen hierbei viele Herausforderungen im Raum. Wir diskutieren die Trends in der Schifffahrt, insbesondere welche Herausforderungen und Chancen sich aus der Notwendigkeit ergeben, die Schiffe nachhaltiger zu gestalten. Katrin betont die Bedeutung der Regulierungen auf europäischer Ebene, die besagen, dass alles, was die Gewässer befahren kann, bis 2045 klimaneutral sein muss. Dies betrifft insbesondere die Wartungsintervalle und die Instandhaltungsstrategien, die herkömmlichen Hochseeschiffen Anwendung finden. Die Werft sieht sich in der komfortablen Position, aufgrund ihrer regionalen Ausrichtung und Spezialisierung, in einem weniger intensiven Wettbewerb von großen internationalen Neubauwerften. Besonders spannend wird das Gespräch, als Katrin erläutert, wie die Gebrüder Friedrich GmbH & Co. KG innovative Lösungen wie Foiling-Technologien für kleinere Passagierschiffe untersucht, um den Energieverbrauch zu minimieren. Im Rahmen der Diskussion über die neuesten Trends und Entwicklungen in der Schifffahrt wird auch ein selbst entwickeltes Pumpfoil vorgestellt, das in der Werft entwickelt wurde. Katrin und ihr Team haben die Möglichkeit genutzt, aktuelle Technologien in den Bereichen Foiling und Elektroantriebe zu erforschen und testen. Partner in der Folge: https://linktr.ee/kassenzone Community: https://kassenzone.de/discord Feedback zum Podcast? Mail an alex@kassenzone.de Disclaimer: https://www.kassenzone.de/disclaimer/ Kassenzone” wird vermarktet von Podstars by OMR. Du möchtest in “Kassenzone” werben? Dann https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_kassenzone Alexander Graf: https://www.linkedin.com/in/alexandergraf/ https://twitter.com/supergraf Youtube: https://www.youtube.com/c/KassenzoneDe/ Blog: https://www.kassenzone.de/ E-Commerce Buch 2019: https://amzn.eu/d/5Adc1ZH Plattformbuch 2024: https://amzn.eu/d/1tAk82E
Eigentlich wollte Veronika Siflinger-Lutz Profischwimmerin werden. Aufgrund einer verlorenen Wette aber hat sie sich bei der "Küchenschlacht" beworben, hat dort gewonnen und sich gedacht: "Vielleicht kann ich doch kochen". Jahre später geht ein langgehegter Traum in Erfüllung: sie eröffnet das "Café Stuerzer" im ehemaligen Bauernhof der Urgroßeltern - aus dem Chiemgau seit sieben Jahren nicht wegzudenken.
Henning Sußebach: Anna oder: Was von einem Leben bleibt. Die Geschichte meiner Urgroßmutter | C.H. Beck Verlag 2025 | Preis: 23 Euro
Henning Sußebach: Anna oder: Was von einem Leben bleibt. Die Geschichte meiner Urgroßmutter | C.H. Beck Verlag 2025 | Preis: 23 Euro
Produktiv wie eh und je, legt der Hamburger Heinz Strunk einen neuen Band mit erzählerischen Miniaturen vor, die einmal mehr seine Meisterschaft unterstreichen. Ein Gespräch mit dem Schriftsteller über "Kein Geld Kein Glück Kein Sprit" (Rowohlt) / "Anna oder: Was von einem Leben bleibt" (C.H. Beck): Der preisgekrönte Journalist Henning Sußebach hat die Lebensgeschichte seiner Urgroßmutter Anna Kalthoff recherchiert - "eine Frau vor ihrer Zeit". Ein Gespräch mit dem Autor über seine biografische Rekonstruktion / "Auf Abruf" (Suhrkamp): Bernd Cailloux, Seine Literarische Lässigkeit aus Berlin-Schöneberg, schenkt uns zu seinem 80. Geburtstag eine leichtfüßige Künstlernovelle über die letzten Dinge. Ein Gespräch mit dem Schriftsteller / Das literarische Rätsel
Henning Sußebach erzählt die Geschichte seiner Urgroßmutter Anna, die ein erstaunliches Leben führte, von dem man heute nichts mehr weiß. Von WDR4 Funktion (Köln).
„Jede Generation lächelt über die Väter, lacht über die Großväter und bewundert die Urgroßväter.“– William Somerset Maugham
Holzkohle Duft liegt in der Luft, Duft von frischgebackenem Brot weht uns um die Nase und in der Ferne sind Hammer-schläge des Schmieds zu hören. Daniel Dähling ist zu Besuch im LVR-Freilichtmuseum Kommern und tritt eine Zeitreise in 500 Jahre Vergangenheit an. Dabei kann man eintauchen in die Zeiten der Eltern, Großeltern und Urgroßeltern. Museumsdirektor Carste Vorwig gibt einen Einblick in die Hintergründe des Museums, das zu einem der größten seinerArt in Europa zählt. Ziel des Museums ist es die Alltagswelten der früheren Jahrhunderte bis in die Gegenwart zu vermitteln und zu zeigen wie die Menschen hier in der Region gelebt haben. Über 70 Bauwerke konservieren die Geschichte. Dabei werden die Gebäude meist „am Stück“ nach Kommern transportiert und in authentischerUmgebung wieder aufgestellt.Um das Museum mit Leben zu füllen gibt es viele Veranstaltungshighlights im Jahresverlauf. Die wohl bekanntestem sind wohl der „Jahrmarkt Anno Dazumal“ und die „ZeitBlende“, die immer 50 Jahre zurück schaut in die Vergangenheit.Gelebtes Museum heißt es auch an verschiedenen Ecken wenn alte Handwerkskunst vom Schmied, Steinmetz oderWeberin präsentiert werden. Ulrike Klinkhammer arbeitet zum Beispiel als Lohn-Heimweberin im Haus Rohren und stellt in häuslichem Umfeld Stoffe für die Tuchindustrie her.Dazu pflanzen die Weberinnen sogar ihren eigenen Flachs im benachbarten Garten an.In der Baugruppe Bergisches Land treffen wir auf Steinmeztmeisterin Ulrike Glaubitz, die mit Hammer und Meißel Kunstwerke aus Stein herstellt. Durch Zufall kam sie zum Vorführhandwerk im Freilichtmuseum und freut sich immer Gäste und Besucher:innen zu informierenund für das Handwerk zu werben.Interviewpartner dieser Folge:- Dr. Carsten Vorwig, Museumsleiter LVR Freilichtmuseum Kommern- Ulrike Klinkhammer, Weberin - Ulrike Glaubitz, Steinmetzmeisterin Vorgestellte Orte, Menschen und Veranstaltungen in der Nordeifel:LVR-Freilichtmuseum KommernPodcast-Moderation: Daniel DählingDieser Podcast ist ein Angebot der Nordeifel Tourismus GmbH .
Hörspiel nach dem gleichnamigen Roman von John von Düffel "Ich kämpfe mich vorwärts in das zeitgewordene Wasser des Sprints: pure Gegenwart, der rasende Taktschlag des Jetzt, das atemlose Vergehen von Zeit, gegen das ich anschwimme, ohne Davor und Danach." Ein zeitloser Raum entsteht im Kopf des Wettkämpfers, in dem Bilder aus der Vergangenheit auftauchen wie Wellen und ihn weglocken aus der gleichförmig rhythmisierten Gegenwart mit ihren monotonen Schwimmgeräuschen: Von den sommerlichen Szenen seiner Kindheit trägt ihn seine Phantasie zurück zu den Anfängen einer deutschen Papierfabrikantendynastie, in der von Generation zu Generation Wasser das verbindende Element war: Bilder vom Aufstieg zu einem prosperierenden Unternehmen und seinem drohenden Untergang gewinnen Gestalt, bis die Vision vom schwarzen Meer ihn zurückholt in die Gegenwart. In der Hörspielfassung seines preisgekrönten Erstlingsromans von 1998 nutzt John von Düffel die Ungebundenheit des akustischen Raums, um den bunten Fluss seiner Phantasien, Erinnerungen und Gedanken auf eine ganz neue Weise erlebbar zu machen. Besetzung: Andreas Grothgar (Schwimmer), Ingrid Andree (Großmutter), Ernst Jacobi (Großvater), Willkit Greuèl (Urgroßvater), Ehlert Bode (Ururgroßvater) Bearbeitung: John von Düffel, Norbert Schaeffer Dramaturgie: Sibylle Becker-Grüll Technische Realisierung: Klaus Hoeness, Claudia Peycke Regieassistenz: Mona Quasim Regie: Norbert Schaeffer Redaktion: Thilo Guschas Produktion: Norddeutscher Rundfunk 2000
250522PC: Stammheim-Zeit des TerrorsMensch Mahler am 22.05.2025 Am Montagabend lief er in der ARD der Stammheim-Dokumentarfilm mit Jan-Carl Raspe, Gudrun Ensslin, Ulrike Meinhof und Andreas Bader in den Hauptrollen.Gestern vor 50 Jahren begann der Prozess gegen die Terroristen der Rote-Armee-Fraktion. Ich war damals 21 und den Ideen der RAF sehr zugetan. Ja, ich wollte – vor allem ausgelöst durch den Krieg der USA gegen Vietnam – auch die Welt verändern. Ich engagierte mich bei der deutschen Friedensgesellschaft / Vereinigte Kriegsdienstgegner, hatte den Kriegsdienst verweigert und war erschüttert über den Neo-Kolonialismus, der die Länder des globalen Südens ausplündert wie eh und je.Ich wollte auch etwas tun – zum Beispiel bei den Pershing-Blockaden in Mutlangen. Ich wollte es – wie meine Vorbilder Jesus Christus, Mahatma Ghandi und Martin-Luther King – gewaltfrei tun.Allerdings konnte ich die Argumentation der RAF – wenn man gewaltfrei nichts erreicht, muss man das System mit anderen Mitteln erschüttern – durchaus nachvollziehen. Man muss – wie es Dietrich Bonhoeffer in einem anderen Zusammenhang sagt – dem Rad in die Speichen fallen und nicht nur die Wunden verbinden.Ich war tief erschüttert über die Stammheim-Doku, auch weil ich das ja als junger Mann in Baden-Württemberg hautnah mitbekommen hatte. Die Verzweiflung der Frauen zu erleben, die ja außerhalb des Gefängnisses Kinder hatten, die Hoffnung, dass sich ihr Kampf, den sie schließlich mit dem Leben bezahlt haben, gelohnt hat. 50 Jahre danach frage ich mich, was der Einsatz der rebellischen 70iger und 80iger Generation gebracht hat. Und ob es sich lohnt, mit diesen oder anderen Mitteln weiterzukämpfen.Ich erschrecke darüber, wie sehr mich der Wohlstand und die Konsumgesellschaft eingelullt und immun gemacht hat. Ja, ich bin auch müde geworden. Und wenn ich das so wahrnehme, fällt es mir schwer, in den Spiegel zu schauen und mich vor meinen Kindern und Enkeln zu verantworten. Zumal jetzt schon die nächste Generation am Start ist. Ende April sind wir Urgroßeltern geworden. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Datum: 11.05.2025 Name des Predigers: Holger Panteleit Friedenskirche Esslingen
Der Olschewskibogen im Norden Münchens ist die Endhaltestelle einer Buslinie. Ernst Grube Junior freut sich jedes Mal, wenn er den Namen auf einem Bus liest, denn die Straße ist nach seinem Urgroßvater mütterlicherseits benannt. Er und weitere Familienmitglieder gehörten einer kommunistischen Widerstandsgruppe an und wurden von den Nazis hingerichtet. Grube bewahrt ihre Erinnerungen.
Send us a textHast du dich mal gefragt, worüber sich deine Urgroßeltern den Kopf zerbrochen haben?
Ich halte die Postkarten in der Hand, die mein Urgroßvater seiner Tochter Helga nach Theresienstadt geschrieben hat. Er war zu dieser Zeit in Italien interniert und wurde dann nach Auschwitz deportiert., erzählt Anna Goldenberg, Journalistin, Autorin und Enkelin von Holocaust-Überlebenden. Gestaltung: Alexandra Mantler – Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 28.01. 2025
Bundestreffen deutscher Kantoren in Mannheim: die bewegende Geschichte über den Hamburger Reformkantor Assaf Levitin und seinem Urgroßvater Josef Zebrak, seiner Zeit Kantor in Augsburg-Kriegshaber. Von Igal Avidan
Der vielfach ausgezeichnete Dirigent Hans Richter ist seit Jahrzehnten international tätig. Die Musik hat ihn von klein auf begleitet – ebenso wie das Erbe seines berühmten Urgroßvaters, nach dem er auch benannt ist: Hans Richter, der Urgroßvater, war einst Wiener Hofopern-Kapellmeister und legendärer Uraufführungsdirigent von Richard Wagners "Der Ring des Nibelungen" in Bayreuth. In welcher Form das Schaffen seines Urgroßvaters ihn begleitet und was es braucht, um ein guter Dirigent zu sein, darüber hat Hans Richter mit Marlene Groihofer für die Lebenswege gesprochen.
Der vielfach ausgezeichnete Dirigent Hans Richter ist seit Jahrzehnten international tätig. Die Musik hat ihn von klein auf begleitet – ebenso wie das Erbe seines berühmten Urgroßvaters, nach dem er auch benannt ist: Hans Richter, der Urgroßvater, war einst Wiener Hofopern-Kapellmeister und legendärer Uraufführungsdirigent von Richard Wagners "Der Ring des Nibelungen" in Bayreuth. In welcher Form das Schaffen seines Urgroßvaters ihn begleitet und was es braucht, um ein guter Dirigent zu sein, darüber hat Hans Richter mit Marlene Groihofer für die Lebenswege gesprochen.
In dieser Folge gehen wir auf eine spannende Zeitreise und erzählen euch unglaubliche Fakten, die uns selbst überrascht haben. Wusstet ihr zum Beispiel, dass fast niemand seinen Ur-Urgroßvater kennt? Krass, oder? Wir haben noch viel mehr solcher verrückten Insights für euch, die euch garantiert zum Staunen bringen. Freut euch auf eine Folge voller Überraschungen und historischer Aha-Momente!
Skelette, Monster und ein großer, sprechender Gorilla zieren die Fassade der ältesten Geisterbahn Österreichs. Das "Geisterschloss" im Wiener Prater ist seit fast 70 Jahren in Betrieb. Aufgebaut wurde es vom Urgroßvater Katja Kolnhofers, die das Unternehmen und drei weitere Praterattraktionen in vierter Generation führt. In den Lebenswegen erzählt Katja Kolnhofer, welche Figur das Geisterschloss einem James Bond-Dreh verdankt, wie es ist, im Prater aufzuwachsen, und, wer am schwersten zu erschrecken ist. Eine Sendung von Monika Fischer.
Ab17 - der tägliche Podcast mit Kathrin und Tommy Wosch. Montag bis Freitag. Morgens und AbendsInstagram: https://www.instagram.com/ab17podcastWhatsapp: https://www.whatsapp.com/channel/0029VaBSCV98kyyQceNs4A1ISchreib uns: kontakt@diewoschs.deIn dieser Episode von „Ab 17” sprechen Kathrin und Tommy über skurrile Familiengeschichten, Freitag den 13., und Handwerkerdilemmas. Tommy erzählt von seinem Urgroßvater, der gleichzeitig Maler und Einbrecher war, und lässt tief in seine angespannte Beziehung zu Handwerkern blicken. Dabei wird klar: Selbst in den absurdesten Alltagssituationen gibt es immer Raum für einen humorvollen Blickwinkel.Besonderen Platz nehmen die Schornsteinfeger ein, die an diesem besonderen Tag überraschend an die Tür klopfen und Tommy erneut herausfordern. Mit viel Humor und Selbstironie meistert er die Situation, während Kathrin mit spitzen Kommentaren für Lacher sorgt. Eine amüsante Folge, die das Leben mit all seinen kuriosen Momenten zeigt!Inhalt:00:00:00 – Start und Begrüßung: Freitag der 13. und Familienlogbuch00:02:08 – Tommy und die Handwerker: Eine lange Familiengeschichte00:05:12 – Großvaters Etikette: Handküsse und Tankstellenbesuche00:11:00 – Der Schornsteinfeger kommt: Handwerkerdrama am Freitag, den 13.00:17:20 – Silikon oder Silikat? Hauptsache Italien!00:24:00 – Fensterputzen und Zirkusabenteuer: Haushaltskrisen und Schulprojekte00:33:15 – 50 Fragen an die AfD: Hintergründe und Diskussionen00:44:05 – Autokauf und Bankfrust: Das Geldproblem und neue Pläne00:50:00 – Basketballspiel gegen Inklusionsteam: Ein moralisches Dilemma Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Nächste Woche fängt die Schule wieder an. Das nimmt unsere Brauchtumsexpertin Dorothea Steinbacher zum Anlass, einen Blick auf die Schulzeit unserer Groß- und Urgroßeltern zu werfen. Außerdem geht's im Ratsch mit Andreas Estner ums Einmachen und Brauchtum im September.
Laut der amerikanischen Philosophin Nancy Rosenblum wird der richtige Umgang mit unseren Nachbarn durch das einfache Motto "Leben und Leben-Lassen" beschrieben. Das hilft, allzu akademische Handlungsanleitungen fahren zu lassen: Es ist nicht notwendig, die Ursprünge des Nachbarn bis in die Urgroßeltern-Generation zu kennen. Es ist nicht notwendig, den Nachbarn bis in seine intimsten Anschauungen hineinzuverstehen und schon gar nicht ist es notwendig, den Nachbarn in all seinen Urteilen zu bestätigen. Es reicht, mit ihm oder ihr irgendwie auszukommen. - Der Schriftsteller Dominik Barta über Nähe und Nachbarschaft.
Alle Folgen von "Anwälte der Toten" hört ihr jetzt schon auf RTL+.Eine hochschwangere Frau will mit ihrem dreijährigen Sohn und dessen Großvater gemeinsam frühstücken. Doch der 81-Jährige öffnet nicht. Als eine Nachbarin die Wohnungstür aufschließt läuft der kleine Junge voller Vorfreude ins Wohnzimmer seines Ur-Großvaters. Ihm bietet sich ein grausames Bild. Sein Ur-Opa wurde mit einer Axt erschlagen. Der Mordfall ist mysteriös. Die Kripo sucht mit einem Phantombild nach einem auffallend dicken Mann. In Krefeld und Umgebung beginnt unter der Bevölkerung eine Hetzjagd auf Dicke. Doch dies ist eine falsche Fährte. +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html +++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Mon, 05 Aug 2024 02:00:00 +0000 https://geschichteeuropas.podigee.io/358-358 6332dbca0ecb0cf662cf1fe2cd8ea962 X: Geschichtswissenschaft und Erinnerungskultur Kooperation Dr. Johannes Spohr: present past - Recherchen zum Nationalsozialismus in Familie und Gesellschaft Verknüpfte Folgen Die Operation Barbarossa (1941), mit Dr. Dmitri Stratievski (21.06.2021) Die Besetzung der britischen Kanalinseln (1940-1945), mit Prof. Dr. Tobias Arand (18.03.2024) Den Podcast unterstützen UNTERSTÜTZE DEN PODCAST BEI STEADY! Marlon unterstützt den Podcast seit März 2023 mit einem Betrag, der den monatlichen Hosting-Kosten entspricht. Dafür möchte ich ihm hier ganz besonders danken! EINZELSPENDE ÜBER PAYPAL SENDEN Feedback und Kommentare! Podcast-Blog mit Kommentarfunktion #historytelling - Netzwerk unabhängiger Geschichtspodcasts Schick mir Kommentare und Feedback als Email! Der Podcast bei Fyyd Folge mir bei Mastodon! Frag mich nach deiner persönlichen Einladung ins schwarze0-Discord! Die Episoden werden thematisch und nicht nach Erscheinungsdatum nummeriert. Für einen chronologischen Durchgang zur europäischen Geschichte sollten die Episoden nach Namen sortiert werden. schwarze0fm hatte als Hobbyprojekt begonnen - inzwischen habe ich aber durch Auftragsproduktionen und Crowdfunding die Möglichkeit gewonnen, mehr und bessere Folgen für Geschichte Europas zu produzieren. Das Prinzip "schwarze Null" bleibt - die Einnahmen werden verwendet, für mich Rahmenbedingungen zu schaffen, den Podcast zu betreiben und weiterzuentwickeln. In dieser Folge habe ich das ausführlich erklärt. This episode of "Geschichte Europas" by schwarze0fm (Tobias Jakobi) first published 2024-08-05. CC-BY 4.0: You are free to share and adapt this work even for commercial use as long as you attribute the original creator and indicate changes to the original. Der Podcast ist Teil des Netzwerks #historytelling und von Wissenschaftspodcasts.de. 358 full X: Geschichtswissenschaft und Erinnerungskultur no Deutschland,Neuere und neueste Geschichte,Wehrmacht,Kriegsverbrechen,2. Weltkrieg,Familienforschung Tobias Jakobi
In der 174. Folge von "Lauer und Wehner" reden Ulrich und Christopher über absurde Forderungen der Union zu ukrainischen Männern, 2,3 Milliarden Euro, die der Bund wahrscheinlich für Jens Spahns Open-House-Verfahren zur Beschaffung von Schutzmasken noch zahlen werden muss, über die Widerspruchslösung bei der Organspende, über Friedrich Merz' genialen Vorschlag beim Sommerinterview und die absurde Berichterstattung darüber, dass Robert Habeck mit der Bunten über die NS-Verstrickungen seines Urgroßvaters und seines Großvaters redete.
„Das hat uns früher auch nicht geschadet." oder „Du darfst erst was trinken, wenn du mit Essen fertig bist." Na, kommen euch diese Sprüche bekannt vor? Heute sprechen wir über die nervigsten, komischsten, schlimmsten oder absurdesten Sprüche unserer Großeltern (Ur-Großeltern eurer Kinder). Manche haben das Glück, dass sie noch auf dieser Welt sind. Und falls nicht, dann haben sich sicher einige ihrer Sprüche und Werte tief in uns allen verankert. Heute machen wir eine kleine Zeitreise. Ist ja schließlich einiges passiert, in den vergangenen Jahrzehnten. Gerade was Kindererziehung angeht. Ready? Und Go.
Trommel, Massai-Schild, Nilpferdpeitsche: Die Journalistin Nicola Kuhn stellt Artefakte vor, die sich heute als koloniales Erbe der Urgroßeltern in deutschen Wohnzimmern befinden. Und fragt nach den angemessenen Formen des Umgangs mit diesen Relikten einer verdrängten Vergangenheit. Rezension von Oliver Pfohlmann
Julie ist so gespannt! Endlich geht die Fahrt zum Dschungel los: Granny wird 97! Mit Eltern und Großonkel reist sie an und ist glücklich: Endlich kann sie ihre Urgroßmutter sehen! Aus der OHRENBÄR-Hörgeschichte: Als Papa in den Graben flog und was danach passierte (Folge 7 von 7) von Marie-Thérèse Schins. Es liest: Lisa Hrdina. ▶ Mehr Infos unter https://www.ohrenbaer.de & ohrenbaer@rbb-online.de
Julie ist sieben Jahre alt. Mit ihrer Mama Lilli aus Hamburg und ihrem Papa Kwadwo aus Ghana wohnt sie in der riesigen Stadt Accra. Julie erzählt von der großen Liebe ihrer Eltern und dass sie sich wünscht, dass ihr Großonkel Joe sie bald besucht. Dann könnten sie alle zur Urgroßmutter. Granny wird bald 97 und wohnt im Dschungel! Da will Julie unbedingt hin! Alle 7 Folgen der OHRENBÄR-Hörgeschichte: Als Papa in den Graben flog und was danach passierte von Marie-Thérèse Schins. Es liest: Lisa Hrdina. ▶ Mehr Infos unter https://www.ohrenbaer.de & ohrenbaer@rbb-online.de
Es ist soweit: In dieser Woche sitzen KT Guttenberg und Gregor Gysi erstmals gemeinsam auf der Bühne. Und das nicht irgendwo, sondern in Kulmbach – der Heimat von KT Guttenberg. In der ersten GYSI GEGEN GUTTENBERG-Liveshow sprechen die beiden über die Bedeutung von Konservatismus und Tradition. KT Guttenberg erzählt von einer besonderen Begegnung mit dem Papst und was seine Urgroßmutter damit zu tun hat, Gregor Gysi beschäftigt sich mit dem Titel des Bundestags-Alterspräsidenten und der damit einhergehenden unbegrenzten Redezeit – würde der Bundestag nach 48 Stunden aufgeben? Die Erkenntnisse des Abends: In KT Guttenberg schlummert ein Halblinker, in Gregor Gysi ein Franke, daher endet der Abend mit einer Einladung zum Kulmbacher Bierfest und einer neuen Frage: Wer bringt im Anschluss wen nach Hause? Sie haben Anregungen, Kritik oder Fragen an Gregor Gysi und KT Guttenberg? Schicken Sie eine Mail an ggg@openminds.media Infos zu ausgewählten Werbepartnern finden Sie hier Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
An der Salatbar spricht diesmal Lena vom Team Waldorfsalat mit #Exwaldi Ruth über Ruths anthroposophische Krankenpflegeausbildung, die Waldorfschulzeit ihrer Kinder, ihre Erlebnisse in der Pandemie und ihren Ausstieg aus der Anthroposophie. Zu Ruth: Ruth wuchs als Kind anthroposophischer Eltern und Großeltern in Holland auf, wo sie Waldorfkindergarten und Waldorfschule besuchte. Heute lebt sie in Deutschland und hat selbst 3 Kinder, die nun nicht mehr auf die Waldorfschule gehen. Nach einer Ausbildung zur Krankenpflegerin an einer anthroposophisch orientierten Krankenpflegeschule hat sich Ruth nämlich seit der Covid19-Pandemie von der Anthroposophie abgewandt. Das Salatbar-Format: An der Salatbar wollen wir die Möglichkeit schaffen, in einem möglichst sicheren Rahmen Kritisches aus der Welt der Anthroposophie zu erzählen. Wir wollen dem Narrativ der Einzelfälle und des persönlichen Versagens etwas entgegensetzen. Wir wollen das Schweigen brechen und Worte finden. Wir wollen komplexe Gefühle und Wahrnehmungen validieren und vielleicht ein bisschen sortieren. Dabei können emotionale und schwierige Themen zur Sprache kommen. Wir bemühen uns darum, unser Material möglichst sicher und zugänglich aufzubereiten, haben selbst aber keine therapeutische Ausbildung, nur begrenzte Kapazitäten und unseren eigenen beschränkten Erfahrungshorizont. Bitte achtet auf euch. Ist gerade ein guter Zeitpunkt? Könnt ihr gut für euch sorgen und ggf. danach mit jemandem darüber reden? Content-Notes: 00:08:00 - 00:23:43 medizinische Fehlbehandlung, Medical Gaslighting 00:22:28 - 00:23:43 Tod, medizinische Gewalt 00:38:22 - 00:40:50 Beschämung von Kindern, Essensentzug, Gaslighting 00:49:20 - 00:51:20 Bestrafung, Gewalt gegen Kinder, Gaslighting 00:51:30 - 00:52:30 Mobbing, Hilflosigkeit, Ohnmacht Kapitelmarken: 00:00:00 Intro 00:00:45 Heimweggedanken 00:02:31 Begrüßung 00:04:18 Schwierigkeiten im Studium 00:08:00 anthroposophische Krankenpflegeausbildung 00:21:45 Bedeutung von Rudolf Steiner in der Ausbildung 00:23:43 Arbeit und Schwierigkeiten in der “Außenwelt” 00:28:10 Abwendung von der anthroposophischen Medizin 00:31:03 Schwangerschaften und Geburten der Kinder, Impfen 00:33:30 Waldorfkindergartenzeit der Kinder 00:42:04 Waldorfschulzeit der Kinder 00:42:30 Covid-Lockdown, Unterrichtsausfall, Homeschooling, Maskenbefreiung 00:48:40 Abmeldung der Kinder von der Waldorfschule, Probleme mit Lehrer*innen 00:58:18 Erfahrungen mit Feindseligkeit und Rücksichtslosigkeit 01:05:40 Erfahrungen an der Regelschule, nachträgliche Reflexion 01:07:50 Schein-Mitbestimmung an der Waldorfschule, fehlende Anlaufstellen 01:13:00 Ablösungsprozess 01:16:47 Schlusswort & Verabschiedung Nachtrag zur Salatbar mit Ruth Teil 1 In der ersten Salatbar hat Ruth erzählt, dass ihre Urgroßeltern und Großeltern teilweise überzeugte Nazis waren bzw. ein Großvater in seiner Fabrik Zwangsarbeiter beschäftigt hat. Dazu haben wir eine kritische Zuschrift bekommen, für die wir uns bedanken möchten. Dort wurde angesprochen, dass wir die Täterperspektive zum Thema machen und nicht die Perspektive der Verfolgten. Wir haben im Podcast bisher aus der Perspektive der weißen, nichtjüdischen Mehrheitsgesellschaft gesprochen, wenn es um Antisemitismus, Nationalsozialismus und Verfolgung von Jüd*innen geht. Das reflektieren wir und möchten es in Zukunft auch ändern. Uns ist es aber auch wichtig, im Podcast über die Täter*innen in der Anthroposophie offen zu sprechen und uns mit ihnen aktiv (kritisch) auseinanderzusetzen und auch Kontinuitäten zu benennen. Ergänzend möchten wir hier noch ein paar Texte zur Kritik der deutschen Erinnerungskultur und zur Idee eines “Schlussstrichs” verlinken, die wir gut und hilfreich finden. https://www.phoenix.de/schluss-mit-schlussstrich-a-2817799.html https://www.phoenix.de/themen/dossiers/schluss-mit-schlussstrich-d-2817369.html https://de.statista.com/themen/9333/nationalsozialismus-wissensstand-und-gedenken/#topicOverview https://www.br.de/nachrichten/kultur/versoehnungstheater-max-czollek-ueber-deutsche-erinnerungskultur,TUQOa4Z Beratungsstellen: Anlaufstellen für Hörer*innen, die nach dem Hören Gesprächsbedarf haben. DEUTSCHLAND Die Telefon-Seelsorge ist gebührenfrei und rund um die Uhr unter 0800/111 0 111 oder 0800 111 0 222 erreichbar. Wer nicht telefonieren möchte, findet auch einen Chat oder kann per Mail kommunizieren: https://online.telefonseelsorge.de Angebot für Erwachsene: https://www.psychenet.de/de/hilfe-finden/schnelle-hilfe.html Angebot für Frauen: https://www.hilfetelefon.de/das-hilfetelefon/angebot-im-ueberblick.html Angebot für Jugendliche: https://jugendnotmail.berlin ÖSTERREICH Liste mit verschiedenen Angeboten für verschiedene Zielgruppen https://www.gewalt-ist-nie-ok.at/de/was-kann-ich-tun-adressen-links Angebot für Jugendliche und auch Eltern - telefonisch, Chat, Online https://www.rataufdraht.at SCHWEIZ Sorgentelefon 143 - Auch Chat und Mailberatung https://www.143.ch/Beratung/Beratungsangebot Liste mit Anlaufstellen https://www.lilli.ch/gewalt_schutz Das Waldorfsalat-Format:Ein Gast oder eine Gästin mit Expertise, der "Anthroblogger" Oliver Rautenberg als Moderator und zwei #ExWaldi mit Erfahrungen in anthroposophischen Einrichtungen - das sind die Zutaten für unseren Waldorfsalat.Wir möchten uns in diesem Podcast kritisch über Anthroposophie unterhalten. In jeder Folge nehmen wir uns einen anderen Aspekt vor - von der Pädagogik über die Landwirtschaft bis hin zur Medizin und Weltanschauung. Wir bringen alle unterschiedliche Motivationen, Vorerfahrungen und Hintergründe mit.Uns eint der Wunsch nach Aufklärung, die Theorie und Alltagspraxis zusammen bringt.AllgemeinesMehr Kritisches über Waldorfpädagogik und Anthroposophie findet ihr auf Twitter, Bluesky und Instagram unter #ExWaldi und #AnthroMeToo. Unter diese beiden Hashtags schreiben Betroffene in den sozialen Medien über ihre Erfahrungen.Wir sind gespannt und neugierig auf die kommenden Gespräche. Ihr könnt uns gerne schreiben:Mail: feedback@waldorfsalat.comTwitter und Instagram: @waldorfsalatpodMastodon: @waldorfsalatpod@podcasts.socialYoutube: https://youtube.com/channel/UClM3gWilUb4fiWxsq9k86iwWebseite: Waldorfsalat.comWhatsApp: +49 1 567 88 67 65 6Blog von Oliver Rautenberg: https://anthroposophie.blogBluesky:Oliver: @anthroblogger.bsky.socialEmma: @emmalou.bsky.socialSteffen: @ahriman.bsky.socialKatharina: @ex-waldi.bsky.socialLea: @fraulea.bsky.socialSarah: @veelana.bsky.socialInstagram:Cosmo: @cosmosophicLea: @frauleaKatharina: @ex_waldiEmma: @emmalou_exwaldiOliver: @anthrobloggerSarah: @veelana.exwaldiSteffen: @steff_indi Danke für Eure Bewertungen bei Apple oder Spotify.