POPULARITY
Categories
Pünktlich zum Black History Month hat der Verbrecher Verlag das Debüt der jungen afrodeutschen Jessica Mawuena Lawson herausgebracht. Eine Rezension von Birgit KoßJessica Mawuena LawsonKekeliVerbrecher VerlagBerlin, 2026bei amazonbei ThaliaRezension lesen
"Ein Schweizer Dichter des poetischen Realismus" - eine Rezension von Manfred Orlick - Literaturkritik.de(Hördauer ca. 13 Minuten)Conrad Ferdinand Meyer (1825–1898) gehörte neben Gottfried Keller (1819-1890) und Jeremias Gotthelf (1797-1854) zu den wichtigsten deutschsprachigen Schweizer Autoren des 19. Jahrhunderts, der vor allem durch seine historischen Novellen und Romane bekannt wurde. Seine Werke genießen im Vergleich zu Keller heute allerdings merklich weniger Aufmerksamkeit. Der Durchbruch als Schriftsteller gelang ihm erst im Alter von über 45 Jahren. …“Eine Rezension von Manfred OrlickDen Text der Rezension finden Sie hierKommen Sie doch einmal in unsere Live-Aufzeichnungen in München Technik: Jupp Stepprath, Sprecher: Matthias Pöhlmann, Realisation: Uwe Kullnick
"Paul McCartney nach den Beatles" - eine Rezension von Manfred Orlick - Literaturkritik.de(Hördauer 11 Minuten)Gut zehn Jahre nach dem ersten Auftritt der Beatles löste sich die erfolgreichste Band der Musikgeschichte 1970 faktisch auf, obwohl sich der offizielle Akt noch bis zum 9. Januar 1975 hinzog. Während John Lennon seinen Ausstieg intern bereits im September 1969 bekanntgegeben hatte, erklärte Paul McCartney am 10. April 1970 seinen Rücktritt. Zehn Jahre lang schienen die vier Freunde als Einheit unerschütterlich, doch waren in dem Quartett aus Liverpool immer mehr Konflikte und persönliche Differenzen aufgetreten. Nun gingen John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr getrennte Wege. Zwar äußerte John Lennon: „Es ist nur eine Band, die auseinandergeht. Es ist nicht das Ende der Welt“, doch kam die Trennung der Beatles einem Erdbeben gleich …“Eine Rezension von Manfred OrlicDen Text der Rezension finden Sie hierKommen Sie doch einmal in unsere Live-Aufzeichnungen in München Technik: Jupp Stepprath, Sprecher: Matthias Pöhlmann, Realisation Uwe Kullnick
Frau Goethe liest (FGL) - "Die weisse Nacht" von Anne Stern – Rezension und Kurzinterview(Hördauer ca. 17 Minuten, Interview ab ca. 7 min)Mit "Die weisse Nacht" beginnt eine neue Krimireihe von Anne Stern. Wie schon Hulda Gold agiert auch Alfred König in Berlin, allerdings dieses Mal nach dem zweiten Weltkrieg. Über ihre Motivation und die Hintergründe zu ihrem neuen Buch hat uns Anne Stern auch ein kurzes Interview gegeben.Eine Rezension von Heike Stepprath.Sprecherin und Moderatorin Heike StepprathHat Ihnen diese Rezension gefallen, mögen Sie vielleicht auch diese Sendung.Schnitt und Tontechnik: Jupp Stepprath, Realisation: Uwe KullnickIch heiße Heike Stepprath und blogge unter Frau Goethe liest. Vor wenigen Jahren habe ich mich zum Studium von Public Relations entschlossen und das mit meiner Vorliebe zur Literatur verbunden. Mein Bücherregal ist mit Belletristik, Krimis, aber vor allem historischen Romanen gefüllt. Lesen ist bei mir eine Tagesroutine, die auch an stressigen Tagen unbedingt dazu gehört. Rund 120 Bücher lese ich jährlich und davon werden 80 rezensiert. Zum Austausch mit anderen Lesebegeisterten nutze ich liebend gerne Leserunden, Blogtouren, und Interviews. Artikel und Berichte über Veranstaltungen ergänzen das Thema rund ums Buch. Häufig habe ich Gelegenheit, Autoren zu treffen und mit ihnen Podcasts aufzunehmen. Wenn dir Rezensionen gefallen, hör doch mal hier hinein.
"Nicht nur Heidelberg und München!" – eine Rezension von Dirk Kaesler - Literaturkritik.de. Das Ehepaar Hübinger verortet Max Weber in Berlin(Hördauer ca. 11 min)Wien ist eine Stadt, die Erinnerung als Architektur baut, in Fassaden, Institutionen, Familiennamen – und in den Baulücken, die Vertreibung hinterlässt. Lange bevor Österreich Österreich hieß, setzt Olaf Links Geschichte(n) der Juden und Antisemiten in Wien zwischen 1848 und 1938 zu einem historischen Vorspann an, Ostarrichi um das Jahr 1000.Mit welcher deutschen Stadt verbindet man den Universalgelehrten und Soziologen Max Weber (1864-1920) am ehesten? Bisher waren es zwei deutsche Städte, die bei dieser Frage miteinander konkurrierten: Heidelberg und München.Obwohl er seinen ersten Lehrstuhl für „Nationalökonomie und Finanzwissenschaft“ an der Großherzoglich Badischen Albert-Ludwigs-Universität zu Freiburg erhielt und vor seiner Zeit in München an der Universität Wien die Lehrkanzel für „Politische Oekonomie“ vertrat, sind Freiburg und Wien aus diesem Konkurrenzspiel ausgeschieden. Immerhin erinnert in Freiburg eine Gedenktafel am Haus Schillerstraße 22 daran, dass er dort in den Jahren 1894 bis 1897 gewohnt hat.…“Eine Rezension von Silvio BartaDen Text der Rezension finden Sie hierHat Ihnen diese Rezension gefallen, mögen Sie vielleicht auch diese SendungKommen Sie doch einmal in unsere Live-Aufzeichnungen in MünchenTechnik: Jupp Stepprath, Sprecher: Matthias Pöhlmann, Realisation Uwe Kullnick
"Wiener Erinnerungsarchitektur und die Wiederkehr des Judenhasses" - eine Rezension von Silvio Barta - Literaturkritik.de. Olaf Links „Geschichte(n) der Juden und Antisemiten in Wien zwischen 1848 und 1938“ zeigt, wie Veränderung Ängste schürt und Judenhass mobilisiert(Hördauer 12 min)Wien ist eine Stadt, die Erinnerung als Architektur baut, in Fassaden, Institutionen, Familiennamen – und in den Baulücken, die Vertreibung hinterlässt. Lange bevor Österreich Österreich hieß, setzt Olaf Links Geschichte(n) der Juden und Antisemiten in Wien zwischen 1848 und 1938 zu einem historischen Vorspann an, Ostarrichi um das Jahr 1000. Entlang der Monarchen – beginnend bei Leopold I. aus dem Haus Babenberg – verdichtet sich in den Porträts von Herrschern und Befehlshabern ein wiederkehrendes Muster: ein Wechselbad aus Duldung und Ablehnung des Judentums, aus pragmatischer, für beide Seiten gewinnbringender Kooperation und immer neuen Wellen der Verfolgung. Phasen, in denen jüdisches Leben als ökonomisch und kulturell „nützlich“ gilt, kippen in Abwehr, Stigmatisierung und Gewalt. Dieses Spannungsverhältnis prägt das Zusammenleben von Menschen jüdischen und nichtjüdischen Glaubens in vielen europäischen Städten seit über tausend Jahren. Doch hier wird es als Wiener Geschichte erzählt. …“Eine Rezension von Silvio BartaDen Text der Rezension finden Sie hierHat Ihnen diese Rezension gefallen, mögen Sie vielleicht auch diese SendungKommen Sie doch einmal in unsere Live-Aufzeichnungen in München Technik: Jupp Stepprath, Sprecher: Matthias Pöhlmann, Realisation Uwe Kullnick
Nach 100 Jahren bleibt die Wirkung von Franz Kafkas Werken ungebrochenDie Anthologie „Kafka gelesen“ versammelt Beiträge von 27 renommierten Autor*innen(Hördauer 8 Minuten)In seiner Satiresammlung Lieblose Legenden (1952) hatte Wolfgang Hildesheimer eine Kurzgeschichte mit dem Titel Ich schreibe kein Buch über Kafka aufgenommen. Dabei hatte er sich – „wie schließlich jeder sensible Intellektuelle“ – mit dem Gedanken getragen, doch über Kafka zu schreiben. Allein der Umstand, dass seine „sämtlichen Bekannten bereits an einem Buch über Kafka schrieben“, hatte ihn schließlich von seinem Vorhaben abgehalten. …“Eine Rezension von Manfred OrlickDen Text der Rezension finden Sie hierHat Ihnen diese Rezension gefallen, mögen Sie vielleicht auch diese SendungKommen Sie doch einmal in unsere Live-Aufzeichnungen in München Sprecher, Realisation: Uwe Kullnick
Frau Goethe liest (FGL)"Bernadette ändert ihr Leben" von Barbara Handke – Rezension(Hördauer ca. 7 Minuten)Barbara Handke gelingt mit Bernadette ändert ihr Leben ein feinfühliger Roman über kleine und große Wendepunkte im Leben. Bernadette steckt irgendwie fest in ihrem Leben. Sie nutzt die Chance, beruflich für einen Monat nach Madrid zu gehen und diese turbulente Stadt bringt sie mächtig in Bewegung. Eine Rezension von Heike Stepprath.Sprecherin Heike StepprathHat Ihnen diese Rezension gefallen, mögen Sie vielleicht auch diese Sendung.Schnitt: Jupp Stepprath, Realisation: Uwe Kullnick Ich heiße Heike Stepprath und blogge unter Frau Goethe liest. Vor wenigen Jahren habe ich mich zum Studium von Public Relations entschlossen und das mit meiner Vorliebe zur Literatur verbunden. Mein Bücherregal ist mit Belletristik, Krimis, aber vor allem historischen Romanen gefüllt. Lesen ist bei mir eine Tagesroutine, die auch an stressigen Tagen unbedingt dazu gehört. Rund 120 Bücher lese ich jährlich und davon werden 80 rezensiert. Zum Austausch mit anderen Lesebegeisterten nutze ich liebend gerne Leserunden, Blogtouren, und Interviews. Artikel und Berichte über Veranstaltungen ergänzen das Thema rund ums Buch. Häufig habe ich Gelegenheit, Autoren zu treffen und mit ihnen Podcasts aufzunehmen.Wenn dir Rezensionen gefallen, hör doch mal hier hinein.
"Der Gemeine Lumpfisch" von Ned Beauman - Rezension von Michael Fassel - Literaturkritik.de(Hördauer ca. 9 min)Das Geschäft mit dem ArtensterbenNed Beaumans polit-satirischer Ökothriller „Der gemeine Lumpfisch“ zeigt eine Welt in naher ZukunftLiterarische Darstellungen klimabedingter Katastrophenszenarien haben derzeit Hochkonjunktur. Gegenwärtig entwerfen zahlreiche Romane eine in nicht allzu ferner Zukunft existierende Welt, die sich angesichts des Klimawandels radikal verändert. Der britische Schriftsteller Ned Beauman setzt sich in seinem Roman Der gemeine Lumpfisch (2023) mit dem Artensterben auseinander. Der unter anderem mit dem Encore Award ausgezeichnete Autor greift in einem ungewöhnlich humorvoll-sarkastischen Ton aber auch weitere brisante Themen unserer Zeit in einer immer komplexer werdenden Welt auf …“Eine Rezension von Michael FasselDen Text der Rezension finden Sie hier.Schnitt Jupp Stepprath, Realisation Uwe Kullnick
Frau Goethe liest (FGL)"Wir dachten, das Leben kommt noch" von Elisabeth Sandmann – Rezension(Hördauer ca. 9 Minuten)Elisabeth Sandmann gelingt mit Wir dachten, das Leben kommt noch ein feinfühliger Roman über Mut, Loyalität und die Last des Schweigens. Zwischen den Fronten des Zweiten Weltkriegs und den Nachwirkungen im Jahr 1990 entfaltet sich auf zwei Zeitebenen ein Netz aus Erinnerung, Schuld und dem Wunsch nach Wahrheit.Eine Rezension von Heike Stepprath.Sprecherin Heike StepprathHat Ihnen diese Rezension gefallen, mögen Sie vielleicht auch diese Sendung.Schnitt: Jupp Stepprath, Realisation: Uwe Kullnick Ich heiße Heike Stepprath und blogge unter Frau Goethe liest. Vor wenigen Jahren habe ich mich zum Studium von Public Relations entschlossen und das mit meiner Vorliebe zur Literatur verbunden. Mein Bücherregal ist mit Belletristik, Krimis, aber vor allem historischen Romanen gefüllt. Lesen ist bei mir eine Tagesroutine, die auch an stressigen Tagen unbedingt dazu gehört. Rund 120 Bücher lese ich jährlich und davon werden 80 rezensiert. Zum Austausch mit anderen Lesebegeisterten nutze ich liebend gerne Leserunden, Blogtouren, und Interviews. Artikel und Berichte über Veranstaltungen ergänzen das Thema rund ums Buch. Häufig habe ich Gelegenheit, Autoren zu treffen und mit ihnen Podcasts aufzunehmen.
In dieser Episode widme ich mich der Rezension von "Vergiftete Hoffnung", einem packenden Kriminalroman von Mara Pfeiffer. Die Geschichte beginnt mit dem Überraschungsauftritt von 05-Profi Finn Ringer bei Jo Zinn, die zunächst wenig begeistert ist – nicht zuletzt aufgrund der tragischen Ereignisse, die sie in Verbindung zu Finn bringen. Der Plot entfaltet sich als Finn die journalistische Neugierde von Jo weckt, als er von Ugonna Okorie erzählt, einem jugendlichen Flüchtling, der in der U19 des FSV Mainz 05 spielt. Die Handlung nimmt Fahrt auf, als Finn mit Dopingvorwürfen konfrontiert wird, die sich mysteriös umgeben, und Jo sich einem intensiven Rechercheprozess widmet. Diese Recherche wird zu einer Flucht aus ihren eigenen persönlichen Schwierigkeiten, die sie ablenken sollten: Probleme mit ihrem Freund Hans, die Entscheidung, mit ihm zusammenzuziehen, und Konflikte mit Luca und seinem Vater Tom über das Sorgerecht. Mit jeder Seite wird Jo klarer, dass die Geschichte um Ugonna nicht nur professionell, sondern auch tief mit ihrem eigenen Leben verwoben ist, und die ersehnte Ruhe scheint in immer weitere Ferne zu rücken. Mara Pfeiffer überzeugt mit einer prägnanten Sprache und einer kurzweiligen Erzählweise, die sowohl durch ausgeklügelte Dialoge als auch durch spannende Wendungen besticht. Die Intrigen und der Mut der Charaktere erzeugen eine Dramatik, die den Leser in den Bann zieht, und bilden eine spannende Hommage an die Stadt Mainz und den Verein FSV Mainz 05. Die gut strukturierten Charaktere, einschließlich der komplexen Beziehung zwischen Joe, ihrem Liebesleben und den Problemen, die sie als alleinerziehende Mutter meistert, tragen zur Tiefe der Geschichte bei. Während ich dem Verlauf der Handlung folge, wird mir immer deutlicher, dass Mara Pfeiffer ein Gespür für realistische Charaktere und deren Beziehungsdynamiken hat. Ihr Protagonist Jo Zinn, der als Journalistin arbeitet, ist durch ihre Herausforderungen, sowohl im Beruf als auch im Privatleben, greifbar und nachvollziehbar. Die Verbindung von Fiktion und Realität wird besonders spürbar durch die Nennung bekannter Namen und Bezüge zur Region. Ich stelle schließlich in Frage, ob ein Kriminalroman tatsächlich immer einen Mord beinhalten muss. Vielleicht hätte ich mir ein wenig mehr Fokus auf die Herausforderungen von finde Flüchtlingen in der Gesellschaft gewünscht, insbesondere in Bezug auf Ugonna Okorie. Doch trotz meiner Anmerkungen über den Wunsch nach umfassenderer Kriminalität bleibt der Roman durchweg fesselnd. Ich bin gespannt, was Mara Pfeiffer in zukünftigen Romanen noch bereithält, und halte Ausschau nach weiteren Geschichten über Mainz 05. Die Leser dürfen sich auf unterhaltsame Momente und tiefgehende Denkanstöße freuen, und selbst wenn man mit Mainz 05 nicht viel anfangen kann, bietet das Buch genügend Reiz, um es zu lesen und die Stadt besser kennenzulernen. "Vergiftete Hoffnung" ist im Societäts-Verlag erschienen und kann in jeder Buchhandlung für 9,99 Euro bestellt werden.
„Wir, die Völker der Vereinten Nationen (sind) fest entschlossen, künftige Geschlechter vor der Geißel des Krieges zu bewahren, die zweimal zu unseren Lebzeiten unsagbares Leid über die Menschheit gebracht hat, unseren Glauben an die Grundrechte des Menschen, an Würde und Wert der menschlichen Persönlichkeit, an die Gleichberechtigung von Mann und Frau sowie von allen Nationen, ob groß oder klein, erneut zu bekräftigen, …“ So beginnt die Charta der Vereinten Nationen, unterzeichnet am 26. Juni 1945 in San Francisco von 50 Mitgliedsstaaten. Heute, 80 Jahre später, reibt man sich verwundert die Augen: Was ist nur geworden aus diesem Menschheitstraum, geboren aus den Ruinen des Zweiten Weltkriegs? Wohin man auch schaut, überall wuchern Krisen, Spannungen oder Kriege. Die Tatsachen sind ernüchternd. Die Welt hat nie wirklich aufgehört, Kriege zu führen – trotz aller Bekenntnisse. Der ehemalige UN-Diplomat und Europaabgeordnete für das BSW, Michael von der Schulenburg erinnert in seiner äußerst lesenswerten Denkschrift „Nie wieder Krieg – die Charta der Vereinten Nationen“, was aus unserer Welt hätte werden können, anhand aktueller Beispiele warum es nicht so kam und warum wir uns heute mehr denn je an die Charta erinnern sollten. Unser Autor Jonny Rieder hat den Text gelesen und seine Gedanken dazu notiert. Unter folgendem Link können Sie das Pdf zu diesem Büchlein kostenlos aufrufen und herunterladen: https://bsw-ep.eu/wp-content/uploads/DIGITAL_Nie-wieder-Krieg-Die-Charta-der-Vereinten-Nationen.pdf Sprecherin: Sabrina Khalil Foto: Hazzy – Skulptur: „Non-Violence“ von Carl Fredrik Reuterswärd (1934-2016) Radio München www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen https://odysee.com/@RadioMuenchen.net:9 https://rumble.com/user/RadioMunchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin (BTC): bc1qqkrzed5vuvl82dggsyjgcjteylq5l58sz4s927 Ethereum (ETH): 0xB9a49A0bda5FAc3F084D5257424E3e6fdD303482
Der italienische Politikberater Giuliano da Empoli ist bekannt geworden mit seinem jüngst verfilmten Roman "Der Magier im Kreml" über einen Spin Doctor Wladimir Putins. In seinem neuen Essay "Die Stunde der Raubtiere" (C. H. Beck) unternimmt er eine Reise zu anderen Schaltzentren der autokratischen Macht und zu weiteren modernen Fürsten, die er im Weißen Haus genauso verortet wie im Silicon Valley. Eine Kritik / "Onigiri" (Carl Hanser Verlag): Das Roman-Debüt der Münchner Autorin Yuko Kuhn ist eine deutsch-japanische Familiengeschichte / "Ist es Liebe" (Rowohlt Berlin) - Die Schauspielerin Valery Tscheplanowa hat einen neuen Roman geschrieben. Eine Rezension / "Warum es so gekommen ist" (C.H. Beck): Der 86-jährige Historiker Heinrich August Winkler legt seine Erinnerungen vor. Eine Kritik / Édouard Louis schreibt seine Autofiktion fort mit der Geschichte seines verstorbenen Bruders: "Der Absturz" (Aufbau) / Das literarische Rätsel
Frau Goethe liest (FGL)"Herrliche Zeiten - Dem Himmel so nah" von Peter Prange – Rezension(Hördauer ca. 10 Minuten)Mit Herrliche Zeiten – Dem Himmel so nah gelingt Peter Prange erneut ein packender historischer Roman, der Geschichte lebendig macht und die großen Umbrüche der Zeit verdeutlicht. Zwischen persönlichen Schicksalen, politischen Machtspielen und technischen Visionen entfaltet sich ein Panorama, das die Lesenden tief in die Epoche hineinzieht.Eine Rezension von Heike Stepprath.Sprecherin Heike StepprathSchnitt: Jupp Stepprath, Realisation: Uwe KullnickHat Ihnen diese Rezension gefallen, mögen Sie vielleicht auch diese Sendung.Ich heiße Heike Stepprath und blogge unter Frau Goethe liest. Vor wenigen Jahren habe ich mich zum Studium von Public Relations entschlossen und das mit meiner Vorliebe zur Literatur verbunden. Mein Bücherregal ist mit Belletristik, Krimis, aber vor allem historischen Romanen gefüllt. Lesen ist bei mir eine Tagesroutine, die auch an stressigen Tagen unbedingt dazu gehört. Rund 120 Bücher lese ich jährlich und davon werden 80 rezensiert. Zum Austausch mit anderen Lesebegeisterten nutze ich liebend gerne Leserunden, Blogtouren, und Interviews. Artikel und Berichte über Veranstaltungen ergänzen das Thema rund ums Buch. Häufig habe ich Gelegenheit, Autoren zu treffen und mit ihnen Podcasts aufzunehmen.Wenn dir Rezensionen gefallen, hör doch mal hier hinein.
"Sebastian oder die Kunst des Linienziehens" - eine Rezension von Willi Huntemann – Literaturkritik.de(Hördauer ca. 13 Minuten)Während Fachliteratur und Publizistik zum Komponisten Bach schier unermesslich sind, ist er von der schönen Literatur stiefmütterlich behandelt worden – beim Film sieht es schon wieder ganz anders aus (wie der soeben erschienene Band Bach bewegt von Knut Elstermann zeigt). Das hat sicher auch damit zu tun, dass über das Leben des Thomaskantors im Vergleich zu ähnlich berühmten Komponisten vergleichsweise wenig bekannt ist, was überdies zum Romanstoff taugte. Umso neugieriger wird man angesichts des vorliegenden Romans des 59-jährigen Autors Thomas Josef Wehlim: Der schmale Umfang lässt ahnen, dass es sich nicht um einen Musikerroman im geläufigen Sinne handelt. Der Autor schickt den Barockmusiker – oder vorsichtiger: eine Person namens Sebastian, die J.S. Bach zu sein scheint – auf eine Zeitreise in unsere Gegenwart. Zeitreise-Romane, in denen die Zukunft besucht wird, sind ein fest etabliertes Genre, zum überwiegenden Teil der Science-Fiction-Literatur. Reisen in die Vergangenheit sind schon seltener, man denke an Mark Twains Klassiker Ein Yankee am Hofe des König Artus. Noch seltener sind umgekehrt Reisen von Personen der Vergangenheit in unsere Zeit. Die Konfrontation zweier historisch verschiedener Lebens- und Denkwelten führt zu komischen Missverständnissen und hat einen hohen Unterhaltungswert, wie das jüngste Roman-Beispiel Er ist wieder da von Timur Vermes (2012) mit Adolf Hitler als Zeitreisendem samt erfolgreicher Verfilmung zeigt. Bei Wehlim jedoch – und das lässt wiederum aufhorchen – wird das Agieren des historischen Protagonisten in der heutigen Lebenswelt keineswegs komisch-humoristisch ausgespielt, sondern als ernste Beziehungsgeschichte erzähl....Den Text der Rezension finden Sie hierEine Rezension von Friedrich VoitSprecher ist Matthias PöhlmannDiese Sendung hat Ihnen gefallen? Hören Sie doch mal hier hineinRegie und Realisation Uwe Kullnick
Wann immer irgendwo Krieg ist, geht es um die Interessen der Mächtigen. Sie sind es, die davon profitieren. Folglich sind es immer die Gleichen, die Kriege anheizen: Politiker, Rüstungsunternehmer, Investoren, Generäle. Und es sind immer wieder die Gleichen, die dafür bezahlen: einfache Menschen als Soldaten und Zivilisten. Ihr tatsächliches Interesse tarnen die Kriegstreiberunter den immer gleichen Vorwänden und hinter den immer gleichen Lügen von bösen Feinden, die selbstverständlich nichts anderes im Sinn haben als uns zu überfallen. Und überhaupt so böse und gefährlich sind, dass man sie am besten sofort vernichtet. Das Traurige daran ist, dass viele Menschen aus diesem Muster offenbar nichts lernen und immer wieder auf die gleiche Propaganda und auf dieselbe Art gezeichneten Feindbilder hereinfallen, ja ernsthaft glauben, man bräuchte nur mehr Waffen, dann würde alles gut werden. Tatsache ist, dass Waffen noch nie etwas gegen Krieg geholfen haben. Im Gegenteil: Je mehr Waffen, desto mehr Krieg, desto mehr Zerstörung und Leid. Das einzige und damit beste Mittel gegen Krieg ist, sich gegen die Kriegstreiber im eigenen Land zu stellen. Wir erteilen Waffen und Aufrüstung eine klare Absage. Radio München stellt sich gegen jede Form von Krieg und Kriegstreiberei, gegen jede Form von Propaganda und Feindbildpflege. Neben den Friedensnoten auch mit der Reihe Bücher gegen den Krieg. An jedem ersten Montag im Monat stellen wir ein Buch vor. Egal ob alt oder neu. Hauptsache gut und gegen den Krieg. Folge 2: „Kriegstüchtig! Deutschlands Mobilmachung an der Heimatfront“ von Marcus Klöckner, vorgestellt von Jonny Rieder. Das Buch ist erschienen beim Verlag FiftyFifty, hat 160 Seiten und kostet 16 Euro: https://www.buchkomplizen.de/buecher-von-fiftyfifty/kriegstuechtig.html Sprecher: Karsten Troyke Bild: ChatGPT im Auftrag von Radio München Radio München www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen https://odysee.com/@RadioMuenchen.net:9 https://rumble.com/user/RadioMunchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin (BTC): bc1qqkrzed5vuvl82dggsyjgcjteylq5l58sz4s927 Ethereum (ETH): 0xB9a49A0bda5FAc3F084D5257424E3e6fdD303482
In seinem neuen Buch „Die fehlenden Worte“ bietet Thorsten Bohnenberger (wenn auch fiktiv) genau das an, worauf viele Betroffenen der Corona-Maßnahmen immer noch vergeblich warten – eine ernst gemeinte Entschuldigung der Verantwortlichen. Eine Rezension von Martin Beck. Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. Es war Jens Spahn, der im April 2020Weiterlesen
Frau Goethe liest (FGL)"Rath" von Volker Kutscher – Rezension(Hördauer ca. 10 Minuten)Gereon Rath hat uns Leser über 20 Jahre begeistert. Zwischenzeitlich sind die ersten der zehn Bände als Serie Babylon Berlin verfilmt worden. Am 30. August verleiht Radio Bremen dem Autor Volker Kutscher den Krimipreis für den Abschlussband Rath.Eine Rezension von Heike Stepprath.Sprecherin Heike StepprathHat Ihnen diese Rezension gefallen, mögen Sie vielleicht auch diese Sendung.Schnitt: Jupp Stepprath, Realisation: Uwe Kullnick Ich heiße Heike Stepprath und blogge unter Frau Goethe liest. Vor wenigen Jahren habe ich mich zum Studium von Public Relations entschlossen und das mit meiner Vorliebe zur Literatur verbunden. Mein Bücherregal ist mit Belletristik, Krimis, aber vor allem historischen Romanen gefüllt. Lesen ist bei mir eine Tagesroutine, die auch an stressigen Tagen unbedingt dazu gehört. Rund 120 Bücher lese ich jährlich und davon werden 80 rezensiert. Zum Austausch mit anderen Lesebegeisterten nutze ich liebend gerne Leserunden, Blogtouren, und Interviews. Artikel und Berichte über Veranstaltungen ergänzen das Thema rund ums Buch. Häufig habe ich Gelegenheit, Autoren zu treffen und mit ihnen Podcasts aufzunehmen.Wenn dir Rezensionen gefallen, hör doch mal hier hinein.
Das eigentliche Leben eines Menschen findet in seinem Inneren stattGerhard Köpfs Roman „Kramer oder Das Ziel aller Wünsche“ hat überraschende Wendungen(Hördauer ca. 11 Minuten)Köpfs neuer Roman, der im österreichischen Braumüller Verlag erschienen ist, variiert und führt Themen weiter, die er in seinem erzählerischen Werk der vergangenen Jahre mehrfach angesprochen hat. Freilich gibt es wohl nicht viele Literaturkritiker oder Leser, die mit dem reichen und diversen Schaffen Gerhard Köpfs so vertraut sind oder es überblicken, um solche Bezüge auszumachen. Das hat seine Gründe. Köpfs literarisches Werk umfasst Romane, Erzählungen, und zahlreiche Essays zu Literatur und Autoren....Den Text der Rezension finden Sie hierEine Rezension von Friedrich VoitSprecher ist Matthias PöhlmannRegie und Realisation Uwe KullnickDiese Sendung hat Ihnen gefallen? Hören Sie doch mal hier hinein
„Das Ministerium der Zeit“ von Kaliane Bradley – eine Rezension von Constanze Matthes - Zeichen und Zeiten(Hördauer 09 Minuten)„Setze dein Narrativ als Kanon, und du hast der Zeit den Tod abgeluchst, solange sich Menschen an das Narrativ erinnern.“Gibt es Parallelzeiten, eine Welt oder mehrere Welten neben unserer? Wissenschaftler und Philosophen diskutieren schon seit Längerem darüber – und über die Möglichkeit von Zeitreisen. Ein faszinierendes Thema, das sich immer wieder in Romanen wie auch Filmen finden lässt. Die britisch-kambodschanische Autorin Kaliane Bradley führt in ihrem Romandebüt „Das Ministerium der Zeit“ sowohl in die baldige Zukunft als auch in die Vergangenheit.Den Volltext dieser Rezension findest Du hierWenn dir Rezensionen gefallen, hör doch mal hier hinein.
Frau Goethe liest (FGL)"Duftwickensommer" von Sylvia Lott – Rezension(Hördauer ca. 10 Minuten)1911 schrieb die Daily Mail einen Wettbewerb aus, bei dem der schönste Strauß Duftwicken ein Preisgeld von 1.000 Pfund erhielt. Sylvia Lott verbindet in ihrem Roman Duftwickensommer dieses historische Ereignis mit einem Gegenwartsstrang, der nach Borkum führt.Eine Rezension von Heike Stepprath.Sprecherin Heike Stepprath Hat Ihnen diese Rezension gefallen, mögen Sie vielleicht auch diese Sendung.Schnitt: Jupp Stepprath, Realisation: Uwe KullnickIch heiße Heike Stepprath und blogge unter Frau Goethe liest. Vor wenigen Jahren habe ich mich zum Studium von Public Relations entschlossen und das mit meiner Vorliebe zur Literatur verbunden. Mein Bücherregal ist mit Belletristik, Krimis, aber vor allem historischen Romanen gefüllt. Lesen ist bei mir eine Tagesroutine, die auch an stressigen Tagen unbedingt dazu gehört. Rund 120 Bücher lese ich jährlich und davon werden 80 rezensiert. Zum Austausch mit anderen Lesebegeisterten nutze ich liebend gerne Leserunden, Blogtouren, und Interviews. Artikel und Berichte über Veranstaltungen ergänzen das Thema rund ums Buch. Häufig habe ich Gelegenheit, Autoren zu treffen und mit ihnen Podcasts aufzunehmen. Wenn dir Rezensionen gefallen, hör doch mal hier hinein.
„Die Rettung“" von Charlotte McConaghy – eine Rezension von Constanze Matthes - Zeichen und Zeiten(Hördauer 09 Minuten)„Die ganze Erde eine Wüste.“In einer Sturmnacht wird eine Frau an das Gestade der Insel gespült. Mehr tot als lebendig. Sie ist schwer verletzt, unterkühlt, ringt um ihr Leben. Die einzigen Bewohner retten sie. Seit neun Jahren lebt Dominic Salt mit seinen drei Kindern Raff, Fen und Orly auf Shearwater Island. Noch kann er nicht ahnen, dass die Frau nicht zufällig hier gestrandet ist und sie das Familienleben gehörig auf den Kopf stellen wird, während sich die Salts für einen Abschied rüsten müssen: Denn die Insel droht durch den Anstieg des Meeresspiegels in den Fluten zu versinken.Den Volltext dieser Rezension findest Du hierWenn dir Rezensionen gefallen, hör doch mal hier hinein.
"Auf Achse. Arbeit, Wohnen und die Zukunft der Mobilität" (Reclam) nennt der Göttinger Philosoph Johannes Müller-Salo sein neues Buch über das Pendeln: zur Arbeit, zu den Verwandten, den Fernbeziehungen. Wir vergessen bei alledem "das Pendeln der anderen" - und welche enormen Auswirkungen die Vorrangstellung des Autos gegenüber Bus und Bahn auf das Erscheinungsbild von Stadt und Land hat. Ein Gespräch mit dem Autor / "Der Name an der Wand" (Rowohlt): Der Franzose Hervé Le Tellier legt einen semidokumentarischen Roman über die Résistance vor. Kritik im Gespräch / Marita Krauss‘ Biografie "Ludwig I. von Bayern. Träume und Macht" (C.H. Beck). Eine Rezension / "Hör zu! Was Musik mit uns macht" (Penguin): Der Niederländer Michel Faber lehrt uns, ihr zu lauschen. Eine Besprechung / Das literarische Rätsel
Eine Rezension von Norbert Häring: "Schon jetzt ist absehbar, dass sein Beitrag zur Aufarbeitung der Corona-Zeit größer sein wird als der der Enquete-Kommission. Denn die Protokolle zeigen sehr deutlich, dass nicht einfach Fehler gemacht wurden. Vielmehr wussten die zuständigen Wissenschaftler beim RKI frühzeitig und gut Bescheid darüber, dass es keine Belege über den Nutzen von Atemschutzmasken als Schutzmaßnahme für die breite Bevölkerung gab, dass die Übersterblichkeit gering und die Gefahr für Menschen jüngeren und mittleren Alters sehr gering war – letztlich also, dass es keine Rechtfertigung für einen generellen Lockdown gab. Sie wussten, dass Kinder keine wichtige Ansteckungsquelle waren und hielten nichts von generellen Schulschließungen. Auch von schweren Nebenwirkungen der mRNA-Behandlungen wussten sie frühzeitig." Quelle: https://norberthaering.de/buchtipps/vereinnahmte-wissenschaft/ Buch bestellen: https://www.masselverlag.de/Programm/Vereinnahmte-Wissenschaft/
Videocall aus JapanDer britische YouTuber Chris Broad erzählt in „Abroad in Japan“ von seinem Leben, seinen Erlebnissen und von Kuriositäten in dem fernöstlichen Land(Hördauer ca. 06 Minuten)In vergangenen Zeiten waren gedruckte Reiseberichte ein beliebtes Genre, um in fremde, exotische Welten einzutauchen und zu erfahren, wie es am anderen Ende der Welt aussehen mag. In der globalisierten Netzwelt ist die Buchform inzwischen jedoch eher ein sekundäres Phänomen. Es tritt auf, wenn die sozialen Medienformate wie Podcasts oder Videokanäle bereits eine Followerschaft generiert haben, hilft andererseits aber auch, Bekanntheit bei jenen zu erlangen, die sich noch an klassischen Medien orientieren.. ...Den Text der Rezension finden Sie hierEine Rezension von Thomas MerklingerSprecher ist Matthias PöhlmannDiese Sendung hat Ihnen gefallen? Hören Sie doch mal hier hineinRegie und Realisation Uwe Kullnick
"„Sommerschatten“" - von - eine Rezension von Peter Mohr – Literaturkritik.de –Ein kunstvolles Plädoyer für eine Zweisamkeit in Einsamkeit(Hördauer ca. 06 Minuten)Auf dem Rückweg in seine Rebhütte im Schwarzwald bekommt der Erzähler einen Anruf, der alles verändert: Seine Partnerin Ina ist beim Freitauchen schwer verunglückt. Sie wird ins künstliche Koma versetzt, niemand weiß, ob ihr Gehirn Schaden genommen hat, ob sie je wieder aufwachen wird. In den folgenden Tagen bangt er um ihr Überleben, benachrichtigt er Freunde und Verwandte, erinnert sich an das tastende Kennenlernen, die geteilten Wege und Glücksmomente. Er harrt an Inas Krankenbett aus, spricht zu ihr, liest ihr vor, hofft, sie möge endlich aufwachen, zurückkehren zu ihm. Sein Erzählen ist Notwehr gegen das Gefühl des Verlassenseins, die Angst, sie endgültig zu verlieren.Sommerschatten ist ein einfühlsamer Roman über eine späte Liebe und die Kraft der Erinnerung. Als Brücke zurück in den Alltag, ins Leben...Den Text der Rezension finden Sie hierSprecher ist Matthias PöhlmannRegie und Realisation Uwe Kullnick
Was vereint Politiker, Rüstungsunternehmer, Bänker, Generäle? Sie profitieren vom Krieg. Und was vereint Soldaten und Zivilisten? Sie bezahlen. Das tatsächliche Interesse tarnen die, die nicht nur profitieren sondern den Krieg provozieren unter den immer gleichen Vorwänden und hinter den immer gleichen Lügen von bösen Feinden, die nicht anderes im Sinne haben als uns zu überfallen und so gefährlich sind, dass man sie am besten sofort vernichtet. Das Traurige daran ist, dass viele Menschen die immer gleiche Propaganda nicht erkennen und auf immer gleiche Feindbilder herein fallen, ja, sogar ernsthaft glauben, man bräuchte nur mehr Waffen, dann würde alles gut und friedlich werden. Radio München stellt sich jedoch gegen jede Form von Krieg und Kriegstreiberei, gegen jede Form von Feindbild-Propaganda und außenpolitische Aggression. Wir erteilen Waffen und Aufrüstung eine klare Absage. Radio München steht dafür ein, Brücken zu bauen und Friedenstüchtigkeit zu erlernen: Tag für Tag. Neben den Friedensnoten jetzt auch mit der Reihe Bücher gegen den Krieg. An jedem ersten Montag im Monat stellen wir eine starke Stimme gegen den Krieg vor, egal ob alt oder neu. Hören Sie in der ersten Folge: Zur Hölle mit dem Krieg! von Smedley D. Butler, vorgestellt von unserem Autor Jonny Rieder. Sprecherin: Sabrina Khalil Das Buch ist im Verlag FiftyFifty erschienen, hat 48 Seiten und kostet 12 Euro.
"Peyoti for President" - verdammt, und ich kenn den noch nicht mal … obwohl Robin & Tim von der Münchner Filmhochschule jedes einzelne seiner Musikvideo für ihn produziert haben. Your Comfort Zone heißt die CD. Robin & Tim haben sich so weit aus der ihren bewegt, dass sie für den Gesellschafts- und Regierungskritiker Peyoti die Videos drehten, aber leider nicht so weit heraus, als dass sie sich getraut hätten, mit ihrem vollen Namen dazu zu stehen. Naja, jeder, wie er kann. Jedenfalls hat Peyotis geniale Musik sie zu Videos inspiriert, die kleine Kunstwerke sind. Wir verlinken sie auf unserer Homepage unter dem Beitrag. Aber wir wollen uns mit Peyoti und seiner neuen CD beschäftigen, deren Release am 4. Juli stattfindet. Sabrina Khalil hat sie für uns angehört. Die CD your comfort zone erscheint am 4. Juli im neuen Musikverlag von Matthias Niemyt: A-maze-ing music. https://protestnoten.de/produkt/cd-your-comfort-zone-peyoti-for-president/ https://peyoti.com/album-release-announced-4th-july/ https://www.youtube.com/@peyotiforpresident?app=desktop https://bfan.link/your-comfort-zone
Aus guter Familie und einfachen Verhältnissen. Mit Alice Berends „Frau Hempels Tochter“ hat der Reclam Verlag einen Roman neu aufgelegt, der noch heute so unterhaltsam ist wie 1913(Hördauer ca. 20 Minuten)Die Romane und Erzählungen zahlloser zu ihrer Zeit erfolgreicher Schriftstellerinnen des Kaiserreichs und der Weimarer Republik wurden auf den nationalsozialistischen Scheiterhaufen der 1930er Jahre verbrannt und ihre Autorinnen ins Exil getrieben, wenn sie nicht gar in den Konzentrationslagern zu Tode gebracht wurden. Nahezu keine der Überlebenden hat nach dem Ende des nationalsozialistischen Terrors an ihre früheren Erfolge anknüpfen können. Auch wurde in den 1950er und 60er Jahren kaum einer ihrer früheren Bestseller neu aufgelegt. Erst der Frauenbewegung der 1970er Jahre ist es zu verdanken, dass zahlreiche einst berühmte, nach dem Kulturbruch der Nazis jedoch vernachlässigte oder gar vergessene Autorinnen wieder bekannter wurden. So verdienstvoll das auch ist, gab und gibt es doch noch immer etliche zu Unrecht verschollene Autorinnen – und ihre Werke neu zu entdecken. Daher ist es umso begrüßenswerter, dass sich auch im 21. Jahrhundert noch immer Verlage um sie verdient machen – und zwar nicht nur solche, die sich ganz auf die Literatur von Frauen verlegt haben. Namentlich hervorzuheben ist vor allem der zwar kleine, dafür aber umso bemerkenswertere Verlag das vergessene buch, der etwa Maria Lazar und ihr bedeutendes Œuvre dem Orkus des Vergessens entrissen hat. ...Von Rolf LöchelDen Text der Rezension finden Sie hierSprecher ist Matthias PöhlmannDiese Sendung hat Ihnen gefallen? Hören Sie doch mal hier hineinRegie und Realisation Uwe Kullnick
Frau Goethe liest (FGL)"Das Licht in den Wellen" von Janne Mommsen – Rezension(Hördauer ca. 12 Minuten)Janne Mommsen verbindet in seinem Roman Das Licht in den Wellen geschickt historische Fakten mit einer fesselnden Familiengeschichte, welche das Leben von Auswanderinnen von den Nordfriesischen Inseln in die USA im frühen 20. Jahrhundert beleuchtet. In Stadtteilen wie Brooklyn und Queens entstand eine lebendige deutschstämmige Gemeinschaft, die an friesischer Kultur festhält. Der Roman spiegelt die stille, aber kraftvolle kulturelle Kontinuität.Eine Rezension von Heike Stepprath.Sprecherin Heike StepprathHat Ihnen diese Rezension gefallen, mögen Sie vielleicht auch diese Sendung.Schnitt: Jupp Stepprath, Realisation: Uwe KullnickIch heiße Heike Stepprath und blogge unter Frau Goethe liest. Vor wenigen Jahren habe ich mich zum Studium von Public Relations entschlossen und das mit meiner Vorliebe zur Literatur verbunden. Mein Bücherregal ist mit Belletristik, Krimis, aber vor allem historischen Romanen gefüllt. Lesen ist bei mir eine Tagesroutine, die auch an stressigen Tagen unbedingt dazu gehört. Rund 120 Bücher lese ich jährlich und davon werden 80 rezensiert. Zum Austausch mit anderen Lesebegeisterten nutze ich liebend gerne Leserunden, Blogtouren, und Interviews. Artikel und Berichte über Veranstaltungen ergänzen das Thema rund ums Buch. Häufig habe ich Gelegenheit, Autoren zu treffen und mit ihnen Podcasts aufzunehmen.Wenn dir Rezensionen gefallen, hör doch mal hier hinein.
Die Gefahr der LeichtfertigkeitJens Biskys „Die Entscheidung“ beschreibt die Geschichte der späten Weimarer Republik als Mahnung für die Gegenwart(Hördauer ca. 16 Minuten)Die abenteuerliche Entwicklung der Technik mit ihren Triumphen und Katastrophen, Lärm und Sensation des Sportrekordes, Überschätzung und wilde Überbezahlung der Massen anziehenden Stars, Box-Meetings mit Millionen-Honoraren vor Schaumengen in Riesenzahl; dies und dergleichen bestimmt das Bild der Zeit zusammen mit dem Niedergang, dem Abhandenkommen von sittigenden und strengen Begriffen wie Kultur, Geist, Kunst, Idee. […] Alles scheint möglich, scheint erlaubt gegen den Menschenanstand, und […] so erscheint die lehrweise abgeschaffte Freiheit nun wieder in zeitgemäßer Gestalt als Verwilderung, Verhöhnung einer als ausgedient verschrienen humanitären Autorität, als Losbändigkeit der Instinkte, Emanzipation der Roheit, Diktatur der Gewalt.. ...Von Detlev MaresDen Text der Rezension finden Sie hierSprecher ist Matthias PöhlmannDiese Sendung hat Ihnen gefallen? Hören Sie doch mal hier hineinSchauen Sie doch einmal in unser Live-Aufzeichnungen in Schwabing hinein.Regie und Realisation Uwe Kullnick
Arboreale Poetik - Solvejg Nitzke folgt den Spuren der Bäume - Fremde Verwandtschaft. Eine Kulturpoetik der Bäume(Hördauer ca. 15 Minuten)Bäume begegnen uns überall. Wir atmen den Sauerstoff, den sie ausstoßen, genießen den Schatten, den sie spenden, pflanzen und fällen sie. Sie dienen uns als Forschungsobjekt und Rohstoff, als Symbol und Strukturmodell unserer Wirklichkeit. In Solvejg Nitzkes Fremde Verwandtschaft: Eine Kulturpoetik der Bäume werden sie zum Zentrum einer originellen Studie, in der wir nicht nur etwas über Bäume, sondern auch von und mit ihnen lernen können. Das gelinge nur, so betont die Autorin wiederholt, wenn wir sie in ihrer Mehrdimensionalität begreifen und uns der vielschichtigen Beziehungen, in denen wir mit ihnen stehen, bewusst machen. Denn sie seien „immer beides: Symbol und Pflanze, Metapher und realer Gegenstand, Objekt naturkundlichen Interesses und kultureller Praktiken“. ...Von Lisa SchmitzDen Text der Rezension finden Sie hierSprecher ist Matthias PöhlmannDiese Sendung hat Ihnen gefallen? Hören Sie doch mal hier hineinSchauen Sie doch einmal in unser Live-Aufzeichnungen in Schwabing hinein.Regie und Realisation Uwe Kullnick
Ein Land, das sich selbst verspielte - In seinem umfangreichen Roman „Das Narrenschiff“ erzählt Christoph Hein noch einmal die Geschichte eines nach 40 Jahren untergegangenen Staates und der Menschen, die in ihm lebten(Hördauer ca. 20 Minuten)Es gibt wohl keinen zweiten deutschsprachigen Schriftsteller, der sich der wechselhaften Historie Deutschlands im 20. Jahrhundert – seines Zerfalls in zwei Teilstaaten nach 1945 und des Wieder-zueinander-Findens von Ost und West nach fast einem halben Jahrhundert getrennter Wegstrecke – mit seinen Werken so genau wie kritisch angenommen hätte wie Christoph Hein. Ihn als einen Chronisten seiner Zeit und Gesellschaft zu bezeichnen, ist deshalb durchaus legitim. ...Von Dietmar JacobsenDen Text der Rezension finden Sie hierSprecher ist Matthias PöhlmannDiese Sendung hat Ihnen gefallen? Hören Sie doch mal hier hineinRegie und Realisation Uwe Kullnick
"Malmende Kiefer, gestoßener Schweiatem" - Der Drahtzieher - eine Rezension von Oliver Pfohlmann – Literaturkritik.de – Ein Industriemagnat im Sauerland, eine exotische Cousine und eine Mehrfachaffäre: Sarah Pines‘ Debütroman „Der Drahtzieher“ zeichnet das schillernde Porträt einer Gesellschaft am Abgrund(Hördauer ca. 08 Minuten)Theodor Hugo Hasselt hat Haltung, Wutanfälle und fluktuierende Finanzen. Der Fabrikant aus dem Sauerland soll das eingeschlafene deutsch-britische Eisenbahnprojekt »Vom Kap nach Kairo« wiederbeleben. In Südafrika verliebt er sich rettungslos in seine Cousine Alba und führt sie heim auf sein Landgut in Iserlohn. Doch dort angekommen, will Alba plötzlich Theodors besten Freund Albert, der wiederum mit Marthe verlobt ist, Theodors Jugendliebe und Langzeitgeliebter. Ein Hohelied und ein Abgesang auf die unvergleichlichen Zwanzigerjahre........Von Oliver PfohlmannDen Text der Rezension finden Sie hierSprecher ist Matthias Pöhlmann Diese Sendung hat Ihnen gefallen? Hören Sie doch mal hier hineinRegie und Realisation Uwe Kullnick
Neues Buch: Ayelet Gundar-Goshens "Ungebetene Gäste". Eine Rezension von Christoph Leibold. Letzte Ausstellung vor dem langen Shutdown: Der deutsche Fotograf Wolfgang Tilmans im weltberühmten Centre Pompidou von Paris. Von Cai Rienäcker, ARD Paris. Bitte keinen schwulen Namenspatron: US-Kriegsschiff 'USNS Harvey Milk‘ soll umbenannt werden. Von Wolfgang Landmesser, ARD Washington.
Zum Tod von Brian Wilson. Christoph Lindemann über den US-Komponisten der Beach Boys, der Popsongs als exquisite Klanggebilde schuf. Mit Julian Ignatowitsch. Das neue Neil Young-Album "Talkin' To The Trees". Von Malte Borgmann. Neues Buch: "Vom Staat zur Marke. Die Geschichte des Nation Branding". Eine Rezension von Annette Beyer.
In dieser Episode widme ich mich der Rezension des Hörbuchs "Opfer 2117", gelesen von Wolfram Koch und geschrieben von Jussi Adler Olsen. Dieses Werk ist der achte Fall der Carl Mørck-Reihe, die seit ihrer Entstehung im Jahr 2006 höchste Aufmerksamkeit auf den Bestsellerlisten genießt. In diesem speziellen Fall verfolgt das Sonderdezernat Co., unter der Leitung von Kommissar Carl Mørck, die Aufklärung längst vergessener Kriminalfälle und stößt dabei auf erschütternde Wahrheiten, die in der heutigen Zeit von großer Bedeutung sind. Der Kriminalroman beginnt mit einem schockierenden Ereignis: An der Küste Zyperns wird die Leiche einer Frau angespült, die diese Episode als Opfer Nummer 2117 kennzeichnen soll. Die dunkle Wahrheit ist jedoch, dass sie nicht ertrunken ist, sondern ermordet wurde. Diese Entdeckung setzt eine Kettenreaktion in Gang, die einen jungen Gamer aus Kopenhagen dazu bringt, seine blutigen Videospiel-Fantasien in die Realität umzusetzen. Gleichzeitig kämpft Assistent Assad, ein zentraler Charakter im Sonderdezernat Q, mit seinen eigenen Dämonen, denn er kannte die verstorbene Frau und ist tief betroffen von ihrem Schicksal. Die ungekürzte Lesung bringt die düstere und spannungsgeladene Atmosphäre des Buches auf packende Weise zum Leben. Wolfram Koch, ein erfahrener Sprecher, vermittelt mit seiner markanten Stimme die komplexe Handlung, die in drei parallelen Erzählsträngen abläuft. Diese Stränge laufen zunächst unabhängig voneinander, beginnen jedoch allmählich miteinander zu verschmelzen und entfalten ein kunstvolles Geflecht von Verbindungen und Verpflichtungen, die das Verständnis des Lesers herausfordern. In dieser Rezension reflektiere ich nicht nur die packende Struktur und die fesselnde Erzählweise von Jussi Adler Olsen, sondern teile auch meine eigenen Empfindungen und Gedanken, die während des Hörens des Hörbuchs aufkamen. Ich beschreibe die Einführung des Journalisten Joan, dessen verzweifelte Suche nach Erfolg und Anerkennung ihn auf eine gefährliche Spur führt. Diese parallelen Geschichten sind günstige Bausteine, die geschickt zu einem größeren Ganzen zusammengefügt werden, während sich die Leser oder Hörer immer tiefer in die Materie hineinziehen lassen. Das Hörbuch ist überaus fesselnd, nicht zuletzt dank der stilistischen Fähigkeiten von Wolfram Koch, der es versteht, jede Szene lebendig werden zu lassen. Jussi Adler Olsen verarbeitet in "Opfer 2117" aktuelle gesellschaftliche Themen, insbesondere die Flüchtlingskrise, und bietet dabei verschiedene Perspektiven, die den Thriller bereichern. Ich kann nur empfehlen, dieses einmalige Hörerlebnis zu genießen und sich von der Spannung mitreißen zu lassen. Die gesamte Laufzeit des Hörbuchs beträgt 18 Stunden und 8 Minuten und es ist eine Investition, die sich für Fans des Genres sowie für Neulinge der Carl Mørck-Reihe mehr als lohnt.
Die Problemimmobilien in Göttingen beschäftigen seit Samstag auch das Junge Theater Göttingen. Denn dort läuft nun das dokufiktionale Theaterstück „Stadt aus Gold.“ Eine Rezension von Jonathan Müller.
Frau Goethe liest (FGL) - "Die Erbin" von Claire Winter – Rezension(Hördauer ca. 8 Minuten)Claire Winter verbindet in ihrem Roman Die Erbin geschickt historische Fakten mit einer fesselnden Familiengeschichte, die von Intrigen, Schuld und der Suche nach Wahrheit geprägt ist. Ihre Figuren bewegen sich auf dem schmalen Grat zwischen Mitwisserschaft, Ignoranz und skrupellosem Opportunismus. Der Roman zeigt eindrucksvoll, wie die Vergangenheit nachwirkt und welche Macht alte Netzwerke noch in der jungen Bundesrepublik hatten.Eine Rezension von Heike Stepprath.Sprecherin Heike StepprathHat Ihnen diese Rezension gefallen, mögen Sie vielleicht auch diese Sendung.Schnitt: Jupp Stepprath, Realisation: Uwe KullnickIch heiße Heike Stepprath und blogge unter Frau Goethe liest. Vor wenigen Jahren habe ich mich zum Studium von Public Relations entschlossen und das mit meiner Vorliebe zur Literatur verbunden. Mein Bücherregal ist mit Belletristik, Krimis, aber vor allem historischen Romanen gefüllt. Lesen ist bei mir eine Tagesroutine, die auch an stressigen Tagen unbedingt dazu gehört. Rund 120 Bücher lese ich jährlich und davon werden 80 rezensiert. Zum Austausch mit anderen Lesebegeisterten nutze ich liebend gerne Leserunden, Blogtouren, und Interviews. Artikel und Berichte über Veranstaltungen ergänzen das Thema rund ums Buch. Häufig habe ich Gelegenheit, Autoren zu treffen und mit ihnen Podcasts aufzunehmen. Wenn dir Rezensionen gefallen, hör doch mal hier hinein.Unsere Live-Sendungen im Pixel (Gasteig)
Der in Erlangen geborene deutschamerikanische Literaturwissenschaftler Martin Puchner lehrt in Harvard und legt mit "Kultur. Eine neue Geschichte der Welt" (Klett-Cotta) ein kurzweiliges Buch über die weltweite Verflechtung verschiedenster Kulturräume vor. Eine Historie von Verschmelzung, Konflikten, Umwälzungen und wechselseitiger Befruchtung, die zeigt: Kulturgeschichte ist die Geschichte permanenter kultureller Anleihen und Aneignungen. Ein Gespräch mit dem Autor / Baskische Tragödie: Fernando Aramburo und sein Roman "Der Junge" (Rowohlt) erzählt von einer Gasexplosion und ihren Folgen / Willkommen im Reich der Zombies: Anne de Marckens preisgekrönter Roman "Es währt für immer und dann ist es vorbei" (Suhrkamp). Eine Rezension / "Gespensterfische": Svealena Kutschke lässt ihren neuen Roman in einer psychiatrischen Anstalt spielen (Schöffling & Co). Eine Kritik / Das literarische Rätsel
Von ekstatischen Geburten bis zu berauschten Oktopussen: Racha Kirakosian entmystifiziert in „Berauscht der Sinne beraubt“ populäre Vorstellungen über Ekstase und zeigt, wie vielfältig und kontextabhängig dieses faszinierende Phänomen wirklich ist. Eine Rezension von Oliver Pfohlmann
Nun, da US-Präsident Trump darangehen will, gemeinsam mit dem begeisterten Ministerpräsidenten Israels, Netanjahu, den Gazastreifen endgültig von den Palästinenserinnen und Palästinensern zu säubern und nach den bewährten Kriterien der Immobilienbranche für seine Klienten herzurichten, herrscht in der westlichen Welt plötzlich Überraschung und Empörung. Eine Rezension von Norman Paech. Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar.
Das neueste Buch des Propaganda-Forschers Jonas Tögel „Kriegsspiele – Wie NATO und Pentagon die Zerstörung Europas simulieren“ gibt einen erhellenden Einblick in die Militärplanung und -strategien zu einem möglichen Krieg zwischen Russland und dem westlichen Bündnis und ist ein leidenschaftliches Plädoyer für den Frieden. Eine Rezension von Maike Gosch. Dieser Beitrag ist auch als Audio-PodcastWeiterlesen
Wolfgang Büscher ist mit seinen Büchern "Berlin-Moskau. Eine Reise zu Fuß", "Hartland" sowie "Asiatische Absencen" der größte literarische Reporter deutscher Sprache. Jetzt hat er sich in die Wüste aufgemacht und auf die Spuren des Abenteurers, Mönchs und Aristokraten Charles de Foucauld begeben, der 1916 von Dschihadisten vor seiner Einsiedelei auf dem Assekrem-Plateau ermordet wurde. Ein Gespräch mit dem Autor über "Der Weg. Eine Reise durch die Sahara" (dtv) / "Sehr geehrte Frau Ministerin" (Klett-Cotta): Ursula Krechel, die Trägerin des Deutschen Buchpreises 2012, legt ein Roman-Triptychon vor. Eine Rezension / "Die Haut" (Rowohlt): Curzio Malapartes moderner Klassiker, neuübersetzt von Frank Heibert. Eine Kritik / "Parade" (Suhrkamp): Die Britin Rachel Cusk übt sich auch in ihrem neuen Roman in Schonungslosigkeit / Das literarische Rätsel
Die US-amerikanische Journalistin Abigail Shrier setzt sich in ihrem Buch „Bad Therapy. Why the Kids Aren't Growing up“ kritisch mit Psychotherapie, vor allem in Bezug auf Kinder, auseinander. Auch wenn das Buch offensichtliche methodische Schwächen hat, so könnte die Argumentation dennoch zu einer Debatte über eine kritischere Wahrnehmung von Psychotherapie beitragen. Eine Rezension von TobiasWeiterlesen
Auch wenn mich der von Wolfgang Bittner gewählte Titel seines vor wenigen Tagen im Verlag zeitgeist erschienenen Buches anfangs etwas irritierte, begriff ich bei der Lektüre recht schnell, dass bereits in der Kürze dieser prägnanten sechs Worte ein ganz wichtiger Teil seiner Botschaft enthalten ist. Eine Rezension von Winfried Wolk. Dieser Beitrag ist auchWeiterlesen
Das Attentat auf Hitler vom 20. Juli 1944 ist ein Mythos, und Mythen müssen zuweilen kritisch hinterfragt werden: Genau das tut Ruth Hoffmann in ihrem blendend recherchierten Buch „Das deutsche Alibi. Mythos „Stauffenberg-Attentat“ – wie der 20. Juli 1944 verklärt und politisch instrumentalisiert wird“. Eine Rezension von Ulrich Rüdenauer
Wie umgehen mit einem Vater, der an Verschwörungsmythen glaubt und immer weiter abdriftet? In ihrem Debüt-Comic „Der Große Reset“ erzählt die Zeichnerin Ika Sperling vom Zerbrechen einer Familie – in überraschend bunten, schwungvoll gezeichneten Bildern. Eine Rezension von Silke Merten
Wenige Superreiche verdienen zwei Millionen Dollar pro Stunde, und sie besitzen mehr Vermögen als die Hälfte der Welt zusammengenommen. Weltweit wächst die Ungleichheit. Dem will das Buch „Limitarismus“ der niederländischen Wirtschaftswissenschaftlerin Ingrid Robeyns begegnen, mit der Forderung nach einer Begrenzung des Reichtums. Eine Rezension von Eva Karnofsky
Eine junge Frau aus Leipzig lebt in Köln und hat seit zwei Jahren nicht mehr mit ihrer Mutter gesprochen. Als sie dreißig wird, bekommt sie von den Geschwistern eine Reise mit „Mutti“ geschenkt. Mit „Alles immer wegen damals“ hat Paula Irmschler einen komischen, melancholischen, hin und wieder etwas zerfaserten Roman geschrieben über Familienbande zwischen Ost und West. Eine Rezension von Bettina Baltschev