POPULARITY
Mütter prägen uns, ob wir es wollen oder nicht. Die deutsche Autorin Lena Gorelik erzählt in «Alle meine Mütter» von dieser komplexen Beziehung – der jeweils ersten Beziehung im Leben eines Menschen. Klischierten Mutterbildern setzt sie feinfühlige Erzählungen entgegen. «Wir setzen unsere Schritte auf das, was wir dank oder trotz unserer Mütter wurden», schreibt Lena Gorelik in ihrem neuen Buch «Alle meine Mütter». In mehreren, kaleidoskopartig arrangierten Erzählungen zeichnet sie Mutterfiguren ganz unterschiedlicher Art: Mütter, die abgetrieben haben. Mütter, die dement sind. Mütter mit beeinträchtigten Kindern. Mütter, die an Krebs erkranken. Mütter, die ihre Kinder im Krieg verlieren. Mütter, die vom Umfeld als «überfordert» abgestempelt werden. Mütter, die lieben. Mütter, die scheitern, zweifeln, stolpern. «Alle meine Mütter» ist ein zärtliches und warmherziges Buch ganz ohne Kitsch. Die Autorin Lena Gorelik, 1981 in der Sowjetunion geboren und als Kind nach Deutschland ausgewandert, lebt in München. Sie ist als Journalistin und Schriftstellerin tätig und hat zwei Söhne. Im «Literaturclub Interview» erzählt sie, was sie an dem Thema «Mütter» gereizt hat – und dass sie sich, wenn sie mit ihren Kindern unterwegs ist, oft beobachtet und bewertet fühlt. ____________________ Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: Lena Gorelik. «Alle meine Mütter». 270 Seiten. Rowohlt, 2026. ____________________ Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch ____________________ In dieser Episode zu hören: - Lena Gorelik, Autorin ____________________ - Host: Katja Schönherr ____________________ Das ist «Literaturclub: Interview»: Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literatur-Newsletter gibt es unter srf.ch/literatur.
Ein harmloser Apfelbaum brachte Svenja Leiber auf die Geschichte einer jungen NS-Zwangsarbeiterin. Aus ihren Recherchen ist ihr Roman "Nelka" entstanden. Eine fiktive Geschichte mit erfundenen Figuren, aber tief verwurzelt in der gewaltvollen Historie des 20. Jahrhunderts. Basierend auf dem Schicksal von Millionen zwangsverschleppter Frauen aus Osteuropa während der Nazi-Zeit. Svenja und Nadine besuchen die Gedenkstätte und lassen sich zeigen, unter welchen Bedingungen Zwangsarbeiter in den Baracken leben mussten. Sie reden über Svenjas Recherchen und aktuelle Lieblingsbücher. Das Buch Svenja Leiber: "Nelka", Suhrkamp, 200 Seiten Svenja empfiehlt Lena Gorelik: "Alle meine Mütter", Rowohlt, 272 Seiten Nadine empfiehlt Jaqueline Scheiber: "Schwimmen / Schweben", Leykam, 144 Seiten Die Autorin Svenja Leiber lebt in Berlin. 1975 wurde sie in Hamburg geboren, wuchs in Norddeutschland auf und verbrachte als Kind einige Zeit in Saudi-Arabien. 2005 veröffentlichte sie ihren ersten Erzählungsband: "Büchsenlicht", seit 2010 hat sie fünf Romane veröffentlicht, zuletzt "Staub" (2018), "Kazimira" (2021) und nun "Nelka". Der Ort Dokumentationszentrum und Gedenkstätte NS-Zwangsarbeit in Berlin Schöneweide. https://www.ns-zwangsarbeit.de/
In dieser Bücherschau geben die SRF-Literaturredaktor:innen Einblick in ihre ganz persönlichen Lesevorlieben und teilen Bücher, die sie begeistert, überrascht oder berührt haben. Markus Gasser, Jennifer Khakshouri, Michael Luisier und Felix Münger sind zu Gast bei Annette König an den Solothurner Literaturtagen. Der Anlass fand vor Publikum statt und wurde am Sonntag, den 17. Mai in der Cantina del Vino in Solothurn aufgezeichnet. Buchhinweise: · Gianna Olinda Cadonau. Am Kantenhain. 133 Seiten. Lenos, 2026. · Veronika Sutter. Mein Bett gehört mir nur in der Nacht. 216 Seiten. Edition 8, 2026. · Elizabeth Strout. Erzähl mir alles. Aus dem Amerikanischen von Sabine Roth. 400 Seiten. Luchterhand, 2026. · Dimitré Dinev. Zeit der Mutigen. 1154 Seiten. Kein & Aber, 2026. · Olivier Guez. Die Welt in ihren Händen. Die Abenteuer der Getrude Bell in Mesopotamien. Aus dem Französischen von Nicola Denis. 416 Seiten. Kiepenheuer & Wisch, 2026. · Steff Stauffer. Gisch was hesch. 140 Seiten. Cosmos, 2026. · Lika Nüssli. Starkes Ding. Die Geschichte eines Verdingkindes, basierend auf den Erinnerungen meines Vaters. 232 Seiten. Edition Moderne, 2022. · Dana Grigorca. Tanzende Frau, blauer Hahn. 160 Seiten. Penguin, 2026. · Natascha Wodin. Die späten Tage. 288 Seiten. Rowohlt, 2026.
Wer ist für mein Lebensglück verantwortlich – ich selbst oder die Gesellschaft? Lukas Bärfuss erkundet in «Königin der Nacht» seine Mutter. Sie war bettelarm, vulgär und frei von Mitgefühl für ihren Sohn. Felix Münger unterhält sich mit dem Autor über die Macht von Prägungen. Bärfuss' Suche nach der Mutter entpuppt sich auch als Suche nach sich selbst. Was hat sich von der hartherzigen Mutter auf ihn übertragen – im Guten, wie im Schlechten? Indem der mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnete Autor die Spur aufnimmt, gelangt auch einiger politischer Sprengstoff ans Licht. ____________________ Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: Lukas Bärfuss. «Königin der Nacht». Ein kurzes Buch über meine Mutter. 127 Seiten. Rowohlt, 2026. ____________________ Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch ____________________ In dieser Episode zu hören - Lukas Bärfuss, Schriftsteller ____________________ - Host: Felix Münger ____________________ Das ist «Literaturclub: Interview»: Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur.
Die junge polnische Wissenschaftlerin Wanda bekommt 1983 die Erlaubnis, von Krakau nach Venedig zu reisen, um den Systemtheoretiker Mrugalski für ihre Forschung zu befragen. Aber schon bald wird klar, dass es um mehr geht. Sie scheint eine persönliche Rechnung mit dem Landsmann im Exil offen zu haben, die weit in die brutale europäische Vergangenheit führt, in den Zweiten Weltkrieg, sowjetische Gulags und Foltergefängnisse im sowjetisch kontrollierten Nachkriegs-Krakau und ins westeuropäische Exil. Gleichzeitig spürt Wanda im Polen der 80er Jahre, wie die Politik auch in ihr eigenes Leben eindringt. "Das glückliche Schicksal" stellt Fragen nach Schuld, Moral und Verantwortung. Darüber haben Nadine und Matthias gesprochen, als sie sich an der Freien Universität Berlin getroffen haben. Hier hat Matthias gerade eine Gastprofessur, während bei Nadine Erinnerungen an ihre Studienzeit hochkommen. Das Buch Matthias Nawrat: "Das glückliche Schicksal", Rowohlt, 272 Seiten. Die Bücher, über die Nadine und Matthias sonst noch sprechen: Matthias empfiehlt Anna Maria Ortese: "Neapel liegt nicht am Meer", Friedenauer Presse, 231 Seiten. Nadine empfiehlt Peggy Mädler: "Selbstregulierung des Herzens", Galiani Berlin, 304 Seiten. Der Autor Matthias Nawrat wurde 1979 im polnischen Opole geboren. Im Alter von zehn Jahren emigrierte er mit seiner Familie nach Deutschland. Er studierte Biologie in Heidelberg und Freiburg im Breisgau, danach Literarisches Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel/Bienne und lebt heute in Berlin. Er hat als Wissenschaftsjournalist gearbeitet, Erzählungen und Essays veröffentlicht, er schreibt Romane und Gedichte. Er wurde mit dem Fontane Literaturpreis und mit dem Berliner Literaturpreis ausgezeichnet und war sowohl für den Deutschen Buchpreis als auch für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Der Ort "Rostlaube" der Freien Universität in Berlin Dahlem.
Zeitgeschichte erleben. Der Podcast der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung
Der Aufstieg radikaler Kräfte in Deutschland begann nicht erst 1933. Der Tod des Außenministers Gustav Stresemann und die Weltwirtschaftskrise läuteten bereits 1929 den Anfang vom Ende der Weimarer Republik ein und ermöglichten Hitlers Aufstieg. Demokratische Republik oder faschistischer Staat – so lautete ab Sommer 1930 die Alternative. Was folgte – die Pulverisierung der bürgerlichen Milieus, der Aufruhr der Mittelschichten, die Selbstüberschätzung der Konservativen und Nationalisten, die sich einbildeten Hitler zähmen zu können, Verelendung und Bürgerkriegsfurcht – mündete in der verbrecherischsten Diktatur des 20. Jahrhunderts. Der Autor Jens Bisky beschreibt in „Die Entscheidung. Deutschland 1929 bis 1934“ (Rowohlt 2024) wie die Weimarer Republik in einem Wirbel aus Not und Erbitterung zerstört wurde. Am 15. April 2026 ging er im Gespräch mit der Journalistin Frauke Hamann der Frage nach, wie eine demokratische Republik im Faschismus enden konnte. Die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung online: Webseite: www.willy-brandt.de/ Newsletter: www.willy-brandt.de/newsletter/ Instagram: www.instagram.com/bwbstiftung/ Facebook: www.facebook.com/BundeskanzlerWillyBrandtStiftung/ YouTube: www.youtube.com/@BWBStiftung Bildnachweis: Olaf Malzahn
Im neuen Q&A der Filmanalyse plus geht es über 100 Minuten lang um Fragen aus dem Publikum und um aktuelle Trends in der Bewegtbildproduktion. 2020 floppte die Kurzfilm- und Serien-App Quibi, doch jetzt plötzlich sind Mikro-Dramen – gemeint sind Produktionen, die deutlich unter 10 Minuten lang sind – das nächste große Business. Wie ist das Phänomen einzuordnen? Welche Bedeutung haben Kurzfilme? Weiter geht es um den kürzlich verstorbenen Filmemacher und Multikünstler Alexander Kluge, um gute Biopics von Richard Linklater und das Problem mit diesem Genre. Darüber hinaus spreche ich über Kristoffer Borglis Film „The Drama“, in dem Robert Pattinson und Zendaya ein Paar kurz vor der Hochzeit spielen, die jedoch auf der Kippe steht, als ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit enthüllt wird. Schließlich geht es ausführlich um das Thema Latenz im Film. Der Begriff der Latenz ist im Zuge der KI wieder in aller Munde. Es lohnt sich, über Latenz in Filmen von Maximilian Schell, Michael Haneke und anderen nachzudenken. Mehr dazu im neuen Q&A der Filmanalyse plus! Literatur:Martin Walser. Der Augenblick der Liebe. Rowohlt.https://www.dwdl.de/industry/106121/branchentrend_sind_mikrodramen_ein_megabusiness/Die kompletten 95 Minuten des neuen Q&As gibt es wie immer mit einem Abo bei Steady, Patreon oder Apple.Steady bietet die Filmanalyse plus als Monats- und vergünstigtes Jahresabo an. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/aboutApple-Podcast:https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/homeDie Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken: https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plansWas es mit einem Plus-Abo gibt: 1. DIE FILMANALYSE DEEP DIVE: In diesen monatlichen Podcast-Folgen gehen wir tief rein in ein Filmthema. Es geht dabei nicht nur um einen Film, sondern um mehr: mehr Theorie, mehr Kontexte, mehr Filmgeschichte! Und immer mit Lektüre-Tipps. Durch die intensive Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema werden die Folgen deutlich länger sein als die üblichen Analysen. 2. DIE FILMANALYSE Q&A: Ich beantworte in den monatlichen Podcast-Folgen Fragen aus dem Publikum. Alle, die den Paywall-Inhalt abonniert haben, erhalten dafür eine spezielle E-Mail-Adresse und können Fragen stellen. Darüber hinaus möchte ich darin die Gelegenheit nutzen, Filme zu empfehlen.Darüber hinaus gibt es im Abo alle neuen, auch frei verfügbaren Filmanalysen ohne Werbeunterbrechung hören. Vielen Dank für Eure Unterstützung!
Nie wieder Folienmoped. Wann baut KI unseren Wunschroboter? Die Filmemacherin aus Burkina Faso. Warum wir nicht mehr "die KI" sagen. Paul und Hajo Schumacher blicken mit einem Hauch von Skepsis auf die neue Supertechnologie. Zu Recht, sagt Andreas O. Loff. Er arbeitet seit 20 Jahren mit KI und weiß: Das geht nicht mehr weg. So heißt auch sein neues Buch. Im Deep Talk erklärt Loffi, warum vor der Superintelligenz der Stromausfall kommt, wie KI das Schöffensystem erneuern kann und weshalb dringend eine Maschinensteuer her muß. Unsere Themen: Untergang verkauft sich gut. Fortbildung für Kanzler Merz und seine Minister. Demokratisierung von Herrschaftswissen. Und wenn sie dann doch die Macht übernehmen. Wann springt uns zuhause der private Cato an? Morddrohungen muss man sich verdienen. Monologisierend über Summersets Hügel. Plus: Und wenn wir doch in einer Simulation leben? Staffel2, Folge 32.Shownotes:Andreas Loff. Das geht nicht mehr weg. KI in der Welt von morgen. Rowohlt. 18 EuroHier den kostenlosen MutMach-Newsletter abonnierenDie MutMacher auf steady unterstützenHier gehts direkt zu Suses Workshops Der MutMachPodCast auf InstagramPodcast Elefantenrunde mit Frank Stauss und HajoPauls Band Udo Butter und das TeamBücher:Suse SchumacherDie Psychologie des Waldes, Kailash Verlag, 2024Michael Meisheit + Hajo SchumacherLaufende Ermittlungen - großartige Krimi-Reihe mit dem Berliner Kommissar Peer Pedes.Band 1 und Band 2 erschienen bei Droemer Knaur. Band 3 kommt im Frühsommer 2026.Kostenlose Meditationen für mehr Freundlichkeit (Metta) und Gelassenheit (Reise zum guten Ort) unter suseschumacher.deWir bedanken uns bei Markus C. Hurek für das tolle Coverfoto. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In seinem fesselnden Roman befragt Matthias Nawrat moralische Dilemmata: Welche Handlungsspielräume gibt es in Krieg und Diktatur, und zu welchem Preis? Im Gespräch mit Franziska Hirsbrunner sagt der Autor, warum gerade in solchen Fragen die Vergangenheit für ihn auch die Gegenwart ist. «Das glückliche Schicksal» ist im Polen des Zweiten Weltkriegs und der frühen 1980er Jahre angesiedelt und teils eine Art Verhör. Eine junge Frau besucht einen alten Mann in seinem Exil in Venedig. Sie schützt wissenschaftliches Interesse vor, aber eigentlich will sie wissen, ob der alte Mann, ein Gulag-Überlebender, 1945 die Seite gewechselt und als Offizier der Sowjets ihren Vater bis zur Invalidität gefoltert hat. Es ist eine atemberaubende Anlage, die unmittelbar erfahrbar macht, wie schnell politische Umstände die Grenze zwischen Anpassung und Widerstand verwischen. ____________________ Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: Matthias Nawrat. «Das glückliche Schicksal». 272 Seiten. Rowohlt, 2026. ____________________ Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch ____________________ In dieser Episode zu hören - Matthias Nawrat, Schriftsteller ____________________ - Host: Franziska Hirsbrunner ____________________ Das ist «Literaturclub: Interview»: Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur.
Es sind viele Dinge im Leben von Yvette, die eigentlich hätten anders verlaufen sollen: Ihre Eltern wünschten sich einen Jungen und bekamen ein Mädchen. Als Linkshänderin wird sie gezwungen, mit rechts zu schreiben und im kriegsgeschüttelten Elsass wechselt sie Nationalität, Sprache und Vornamen. Die Journalistin, Schriftstellerin, Korrespondentin und Kolumnistin Pascale Hugues ist dem Feuilleton bereits durch ihre zahlreichen, mit Preisen ausgezeichneten Bücher bekannt. Ihr Debüt "Marthe und Mathilde" war auf Anhieb ein großer Erfolg, "Ruhige Straße in guter Wohnlage" erhielt den Prix Simone Veil und den Europäischen Buchpreis. Mit ihrem neuen Buch "So voller Leben" hat sie sich auf Spurensuche begeben und das Leben ihrer Mutter nachgezeichnet. Wer war ihre Mutter? Warum verschwand sie wochenlang? Was passierte in dieser Zeit? In NDR Kultur à la carte spricht Pascale Hugues mit Martina Kothe über "So voller Leben", über ihre Familie und das Leben zwischen Deutschland und Frankreich.
„Die beste Version von Dir wartet nicht auf bessere Umstände –sie wartet auf Deine Entscheidung." JAVIA
In "Isidor" ist Shelly Kupferberg der Geschichte ihres jüdischen Wiener Ur-Großonkels nachgegangen. Für ihren zweiten Roman "Stunden wie Tage" hat sie Berliner Kiezgeschichte recherchiert. Ein Wohnhaus im Laufe der Zeit kurz vor und nach Hitlers Machtübernahme. Aber auch in dieses Buch hat die Autorin, Kulturjournalistin und Moderatorin wieder eigene Familiengeschichte und -geschichten einfließen lassen. "Das ist das einzige Erbe, wenn man so will, was ich von meinen Vorfahren habe bekommen können", sagt sie. Sie sieht sich als so genannte dritte Generation nach dem Holocaust als "Zweitzeugin" und möchte diese Geschichten bewahren und weitergeben. Darüber spricht Shelly Kupferberg mit Nadine bei einem Spaziergang auf der Schöneberger "Roten Insel", einem einstigen Arbeiterviertel. Das Buch: Shelly Kupferberg: "Stunden wie Tage", 272 Seiten, Diogenes Nadine empfiehlt: Siri Hustvedt: "Ghost Stories. Ein Buch der Erinnerung", aus dem Englischen übersetzt von Uli Aumüller und Grete Osterwald, 400 Seiten, Rowohlt. Shelly empfiehlt: Thierry Paquot: "Die Kunst des Mittagsschlafs", aus dem Französischen übersetzt von Melanie Heusel und Sabine Dzuck, 96 Seiten, Steidl Verlag. Die Autorin Shelly Kupferberg lebt in Berlin, sie ist Kulturjournalistin und Moderatorin für radio3 vom rbb und Deutschlandfunk Kultur. Sie wurde 1974 in Tel Aviv geboren und ist in West-Berlin aufgewachsen. Ihr erster Roman "Isidor" wurde 2026 als Theaterstück am Burgtheater Wien aufgeführt. "Stunden wie Tage" ist ihr zweiter Roman. Der Ort Kiezspaziergang durch die Leberstraße über den Gustav-Müller-Platz zur Naumannstraße und zum Cheruskerpark. Podcast-Tipp: Buchgefühl – Lesung und Gespräch https://www.ardsounds.de/sendung/buchgefuehl-lesung-und-gespraech/urn:ard:show:35ac3473ddd03266/
In ihrem neuen Buch setzt die US-Autorin Siri Hustvedt ihrem vor zwei Jahren verstorbenen Ehemann Paul Auster ein Denkmal. Sie blickt zurück auf 43 Jahre gemeinsamen Lebens. Tiefgründig, berührend, intim. Am 30. April 2024 starb der berühmte US-amerikanische Schriftsteller Paul Auster. Die nicht minder berühmte Autorin Siri Hustvedt hatte über 40 Jahre lang mit ihm zusammengelebt. Hustvedt und Auster galten als das intellektuelle Glamour-Paar New Yorks. In ihrem Memoir «Ghost Stories. Ein Buch der Erinnerung» setzt Siri Hustvedt ihrem Ehemann nun ein Denkmal. Sie schreibt von Austers letzten Tagen, bevor er starb, und von ihrem Trauerprozess. Und sie blickt zurück auf den Anfang ihrer Beziehung sowie den späteren gemeinsamen Alltag voller Freude aber auch Leid. «Paul hätte dieses Buch sehr gefallen», ist Hustvedt überzeugt. «Ich glaube, er wäre stolz darauf.» Im «Literaturclub Interview» berichtet Hustvedt von der Entstehung des Buchs – und von dem Geruch von Austers Zigarillos, der ihr bis heute noch manchmal in die Nase steigt. ____________________ Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: Siri Hustvedt. «Ghost Stories. Ein Buch der Erinnerung». Aus dem amerikanischen Englisch von Uli Aumüller und Grete Osterwald. 400 Seiten. Rowohlt, 2026. ____________________ Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch ____________________ In dieser Episode zu hören: - Siri Hustvedt, Autorin ____________________ Weiterführende Informationen Das ganze Gespräch auf Englisch unter https://www.srf.ch/audio/literaturclub-interview/das-ganze-gespraech-mit-siri-hustvedt-englisch?partId=olVJJkeHCtYRjc3Pc-FK_YZhAN4 ____________________ - Host: Katja Schönherr ____________________ Das ist «Literaturclub: Interview»: Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literatur-Newsletter gibt es unter srf.ch/literatur.
Die Schriftstellerin, Journalistin und Essayistin Lena Gorelik ist eine der wichtigsten Stimmen der Gegenwartsliteratur und der Gegenwart. Man könnte sie eine intellektuelle Aktivistin nennen: eine, die sich klar positioniert zu aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen und dabei immer auf Offenheit und Dialog setzt. Am 13. März 2026 erscheint bei Rowohlt ihr neuester Roman - die 121. freigeistern!-Folge könnte also aktueller nicht sein: ein Gespräch über „Alle unsere Mütter“, Mütter, Nicht-Mütter, Frausein, über die Jugendliteratur und Literatur als Möglichkeit des Aushandelns und vielleicht der Veränderung, über Theater und Literaturhäuser als Orte der Auseinandersetzung und zugleich Begegnung, über Erinnern, Erinnerungskultur und immer über das Schreiben von Lena Gorelik. Ausgangspunkt und Ziel: „freigenuggeistern“.
Über Mütter und Nicht-Mütter, Frauen, die Mütter "müssensollendürfenkönnewollen" oder eben gerade nicht, denkt Lena Gorelik in ihrem neuen Buch nach. "Alle meine Mütter" ist also ganz klar: ein Buch für alle. Lena Gorelik hat Geschichten gesammelt rund um Mütter- und Nichtmütter. Es geht um Mutterliebe, Erwartungen, Rollenmuster, Entscheidungen für oder gegen Kinder, um eine kranke Mutter, Alleinerziehende und moderne Familien mit mehreren Müttern. Am Tage ihrer Vorabpremiere auf dem Lesefestival "lesen.hören" sitzt sie mit Anne-Dore auf der Bühne der Alten Feuerwache in Mannheim, für Orte & Worte noch vor dem leerem Saal. Sie sprechen über den Preis der Literaturhäuser, den Lena Gorelik dieses Jahr erhalten hat, über Sprache, xy und Kinderhaben und entdecken ihre gemeinsame Liebe für Beppo den Straßenfeger aus "Momo". Das Buch Lena Gorelik: „Alle meine Mütter“, Rowohlt, 272 Seiten, 24 Euro. Die Autorin Lena Gorelik, 1981 geboren in Leningrad (jetzt Sankt Petersburg) kam 1992 mit ihrer Familie nach Deutschland. Von ihr erschienen u.a. "Meine weißen Nächte" (2004), "Die Listensammlerin" (2013) und "Wer wir sind" (2021). 2026 erhält sie den Preis der Literaturhäuser. Lena Gorelik empfiehlt: Svenja Leiber "Nelka", Suhrkamp, 200 Seiten, 24,00 Euro Anne-Dore Krohn empfiehlt: Navid Kermani: "Sommer 24", Hanser, 130 Seiten, 23,00 Euro.
Die Debatte mit Lukasz Tomaszewski, Nina Kolleck und Mario Voigt "Die Plattformen müssen sich an Regeln halten." (Nina Kolleck) Deutschland diskutiert über ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche. Im Verbotslager deutet sich ein parteiübergreifender Konsens an: Die Regierungskoalition aus CDU, SPD und auch die Grünen sind dafür. Wissenschaftler warnen seit Längerem vor den Gefahren der Sucht und Manipulation durch Soziale Medien. So hat etwa die Nationalakademie Leopoldina bereits im vergangenen Jahr Maßnahmen vorgelegt, um Kinder und Jugendliche besser zu schützen. Der Ministerpräsident Thüringens, Mario Voigt (CDU) setzt sich für Verbotsmaßnahmen ein, die Professorin für Erziehungs- und Sozialisationstheorie Nina Kolleck spricht sich dagegen aus. Sie plädiert für eine stärkere Regulierung der Plattformen. Nina Kolleck ist Professorin für Erziehungs- und Sozialisationstheorie an der Universität Potsdam. Ihr Buch „Der Kampf in den Köpfen: Wie TikTok, Instagram und Co unsere Kinder manipulieren“ erscheint 2026 bei Rowohlt. Mario Voigt, geboren 1977 in Jena, ist seit Ende 2024 Ministerpräsident von Thüringen und seit 2022 Landesvorsitzender der CDU in Thüringen. Kapitel: 00:00:00 Intro/ Der erste Gedanke 00:02:35 Pro Verbot Mario Voigt 00:04:13 Contra Verbot Nina Kolleck 00:9:27 Kinder digital nicht alleine lassen 00:14:31 Social Media und Rollenbilder 00:23:57 Psychische Gesundheit als Netzphänomen 00:28:04 im Netz der Populisten 00:41:00 Es gibt auch gutes Seiten 00:47:38 Umsetzbarkeit eines Verbots 00:51:06 Tipps für Eltern 00:55:00 Der zweite Gedanke Mehr Infos und Fotos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de
Nelio Biedermann wurde mit seinem Roman „Lázár“ als die literarische Sensation 2025 gefeiert. Der 2003 geborene Schweizer hatte zuvor bereits ein Debüt vorgelegt, das jetzt bei Rowohlt neu aufgelegt wird: „Anton will bleiben“. Rezension von Eeva Aichner
Nelio Biedermann wurde mit seinem Roman „Lázár“ als die literarische Sensation 2025 gefeiert. Der 2003 geborene Schweizer hatte zuvor bereits ein Debüt vorgelegt, das jetzt bei Rowohlt neu aufgelegt wird: „Anton will bleiben“. Rezension von Eeva Aichner
Die Debatte mit Natascha Freundel, Katja Gloger und Jana Puglierin "Wir müssen uns vorbereiten." (Jana Puglierin) "Strategisches Versagen", so nennt die langjährige Russland-Journalistin Katja Gloger die deutsche Russlandpolitik spätestens ab dem Krim-Jahr 2014. Mit Georg Mascolo schreibt sie in ihrem jüngsten Buch: "Vieles wurde gesehen – und doch nicht ausreichend verstanden", etwa die frühen deutschen Geheimdienstinformationen über den russischen Präsidenten Putin. Als dieser vor 25 Jahren im Deutschen Bundestag sprach, hätten die Abgeordneten ihren Hoffnungen applaudiert: "Hoffnungen, die sich als Illusionen erwiesen." Und heute? Vier Jahre nach der Vollinvasion Russlands gegen die Ukraine fragt man sich in Deutschland: "Wer verteidigt Europa?" – so der Titel des neuen Buchs der Politikwissenschaftlerin Jana Puglierin. Längst ist von neuen Kriegsgefahren die Rede, während die Ukraine im Verteidigungskampf weiterhin nur eingeschränkte, hoch umstrittene Unterstützung erhält. Versagt auch die europäische Ukraine-Politik?) Katja Gloger ist Journalistin und Autorin mit den Schwerpunkten Russland und Sicherheitspolitik. Ihr Bestseller (mit Georg Mascolo) „Das Versagen. Eine investigative Geschichte der deutschen Russlandpolitik“ ist 2025 bei Ullstein erschienen) Jana Puglierin ist Politikwissenschaftlerin und Leiterin des Thinktanks „European Council on Foreign Relations“ (ECFR) in Berlin. Ihr neues Buch heißt „Wer verteidigt Europa? Die neuen Kriegsgefahren und was wir tun müssen, um uns zu schützen“ (Rowohlt, 2026). ) Kapitel: 00:00:00 Intro/ Der erste Gedanke: Versagt unsere Ukraine-Politik? 00:04:03 "Tschekist" Putin und Tschetschenienkrieg 00:08:17 Illusionen: Putins Rede im Bundestag 2001 (mit O-Ton Werner Schulz), 00:23:18 Euro-Maidan und Krim-Besetzung 2014 00:31:30 Fehlende Fehlerkultur in der deutschen Politik: SPD, Angela Merkel 00:37:02 Verteidigung Europas und der Ukraine (mit O-Ton Serhij Zhadan) 00:41:17 Friedrich Merz und der Taurus 00:51:38 Dystopie: Russischer Angriff auf Deutschland 2029? 01:00:49 Versagt die europäische Verteidigung in der Ukraine? 01:02:54 Outro/ Der zweite Gedanke Mehr Infos und Fotos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de
Martyna Linartas ist eine der lautesten Stimmen, wenn es um Vermögensverteilung und gesellschaftliche Gerechtigkeit geht. In kaum einem anderen westlichen Land, sagt die Forscherin, ist Vermögen so ungleich verteilt wie in Deutschland. Die Schere zwischen Arm und Reich gehe immer weiter auf, was unsere Demokratie, unseren Wohlstand und das Klima gefährde. Höchste Zeit, sagt die promovierte Politikwissenschaftlerin, dies klar zu benennen und nicht als Neiddebatte abzutun. Denn Vermögen bedeute nicht nur Wohlstand, sondern vor allem Macht und Einfluss. Iin Deutschland ging es durchaus schon einmal gerechter zu, sagt Martyna Linartas. Warum Deutschland Weltmeister im Vererben von Milliardenvermögen ist und wie eine kluge Steuerpolitik zum Wohle aller aussehen könnte, erklärt sie Gastgeberin Simone Menne. Links: Wissensplatform: https://ungleichheit.info/de/ Linkedin: https://www.linkedin.com/in/martyna-b-linartas-4350a1a9/ Instagram: https://www.instagram.com/martyna_linartas/?hl=de Buch: Martyna Linartas: Unverdiente Ungleichheit. Wie der Weg aus der Erbengesellschaft gelingen kann. Rowohlt 2025. https://www.rowohlt.de/buch/martyna-linartas-unverdiente-ungleichheit-9783498007355?srsltid=AfmBOoq0EB_vXStXzFBjr4nSrfaPs36W8m-p4mDXHJlcGQM9hdVI6VE3 +++"Die Boss" ist ein Podcast von RTL+. Gastgeberin: Simone Menne. Redaktion: Alexandra Frank, Kirsten Frintrop, Isa von Heyl, Sarah Klößer und Sarah Stendel. Mitarbeit: Jane Reimers. Projektmanagement RTL+ & Schnitt: Kirsten Frintrop und Alexandra Frank. Postproduktion & Sounddesign: Aleksandra Zebisch.+++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
Herbst 2029. In der Ukraine herrscht seit drei Jahren Waffenstillstand. In Deutschland gestaltet sich nach der Bundestagswahl die Bildung einer neuen Regierung schwierig. Frankreich ist unter Präsident Jordan Bardella aus der integrierten Kommando-Struktur der NATO ausgetreten. JD Vance ist Präsident der USA und macht deutlich: Europäische Sicherheit ist allein Sache der Europäer. In dieser Situation gibt es während einer Übung auffällige russische Truppenbewegungen, die verstörend wirken. Der Generalinspekteur läutet die Alarmglocken … Der Atlantic Talk Podcast startet diesmal mit einem fiktiven Worst-Case-Szenario, das Dr. Jana Puglierin für ihr neues Buch „Wer verteidigt Europa?“ entwickelt hat. Die Leiterin des Berliner Büros des European Council on Foreign Relations ist bei Dario Weilandt zu Gast und spricht mit ihm darüber, wie realistisch ein russischer Angriff auf Europa in den nächsten Jahren ist. Immerhin gibt es nachrichtendienstliche Hinweise, dass so ein Angriff vorbereitet wird. Puglierin sagt, es gebe in Europa eine Art Konsens, dass die europäischen Staaten in den nächsten fünf Jahren am verwundbarsten seien. Sie verweist auf die Fähigkeiten Russlands, den Einfluss von „Gelegenheitsfenstern“ und erläutert die Intentionen Russlands: imperiale Kontrolle, die Umgestaltung der europäischen Sicherheitsordnung mit Rückabwicklung der NATO-Osterweiterung und eine neue Weltordnung mit anderen Regeln. Welche hybriden und militärischen Mittel Russland dafür tatsächlich wählt, das sei nicht so klar. Unterdessen stellen die USA die Europäer als Konkurrenten dar oder gar als strategische Gegner und unterstützen europäische Rechtsaußen-Parteien. Droht den Europäern eine ideologische Informations-Doppelfront? Welche realistischen Optionen gibt es trotzdem für Europa, die USA langfristig zu binden oder die nötigen Fähigkeiten zu entwickeln, sich eigenständig zu verteidigen? Im Gespräch über diese Fragen kommen Moderator Dario Weilandt und Jana Puglierin auch auf die Verzahnung von konventioneller (europäischer) und nuklearer (vor allem US-amerikanischer) Abschreckung zu sprechen. Sie sprechen auch darüber, inwieweit mehr europäische taktische Atomwaffen nötig und sinnvoll sind. Puglierin betont, dass die europäischen Staaten strategische Schlüsselkapazitäten gemeinsam aufbauen sollten, weil solche Kooperationen zu einer langfristigen Bindung zwischen den Staaten führen. Ob die Europäer diese Einigkeit und Eigenständigkeit hinbekommen sei eine Schicksalsfrage. Vorauseilend zu sagen, „wir schaffen es eh nicht“, sei hingegen keine Option. Buch: Jana Puglierin (2026): Wer verteidigt Europa? Die neuen Kriegsgefahren und was wir tun müssen, um uns zu schützen. Rowohlt, ISBN: 978–3‑498–00799‑7, https://www.rowohlt.de/buch/jana-puglierin-wer-verteidigt-europa-9783498007997 Studie: Greenpeace (2025): Wann ist genug genug? Kräftevergleich NATO – Russland. https://www.greenpeace.de/frieden/kraeftevergleich-nato-russland Report: University of St. Gallen & Hertie School Centre for International Security (2026): Mind the Deterrence Gap: Assessing Europe's Nuclear Options, https://securityconference.org/assets/02_Dokumente/01_Publikationen/2026/ENSG/Mind_the_Deterrence_Gap%E2%80%93Report_of_the_ENSG.pdf Podcast: Machtwechsel: Der Kanzler im Interview (18.02.2026), https://machtwechsel.podigee.io/236-machtwechsel-im-interview-mit-bundeskanzler-friedrich-merz Podcast: Mark Leonard's World in 30 Minutes: Munich Security Conference Special with Elbridge Colby (13.02.2026), https://ecfr.eu/podcasts/episode/munich-security-conference-special-with-elbridge-colby/
Die schwedische Schriftstellerin Lisa Ridzén schreibt über das Älterwerden auf wohltuende und empathische Weise. Und die argentinische Schriftstellerin übersetzt scheinbar alltäglichen Wahnsinn in literarischen Horror. Allein geht es nicht mehr. Der 89-jährige Bo lebt zwar noch mit Hund Sixten auf seinem abgelegenen Hof in Schweden, doch dreimal täglich stehen Pflegefachkräfte vor der Tür und Sohn Hans füllt regelmässig das Tiefkühlfach mit Fertiggerichten. Als Hans seinen Vater drängt, Sixten wegzugeben, wächst Bos Wille zur Unabhängigkeit. In der Angst vor der Einsamkeit schweifen seine Gedanken zu seiner demenzkranken Frau im Pflegeheim, zu einem gewaltvollen Vater und zu prägenden Momenten der Freundschaft. Lisa Ridzéns Romandebüt «Wenn die Kraniche nach Süden ziehen» war in ihrer Heimat ein Riesenerfolg. Auch auf Deutsch ist dieses Buch ein wohltuender Begleiter für alle, die das Älterwerden fürchten oder sich um alternde Eltern sorgen, meint Tim Felchlin. Mariana Enriquez' Geschichten werden zwar als Horror bezeichnet, und klar, da ist einiges drin, das einen gruseln kann, aber eigentlich passiert etwas viel Grösseres. Die argentinische Schriftstellerin nimmt die soziale Realität Argentiniens und verwandelt sie in unheimliche, beklemmende Albträume: Geister tauchen auf, Gesichter von lebenden Menschen verwesen, die Grenzen zwischen Leben und Tod verschwimmen. Doch dieser Horror ist nur die Oberfläche. Jennifer Khakshouri ist fasziniert von Enriquez' neuer Geschichtensammlung «Grelles Licht für darke Leute». Kurztipp: Auch der US-amerikanische Schriftsteller Stewart O'Nan thematisiert in seinem neuen Buch das Alter: In «Abendlied» erzählt er von vier älteren Frauen, die einen Selbsthilfeklub gegründet haben. Gemeinsam trotzen sie jeder Herausforderung, die das Leben für sie bereithält. Stewart O'Nan erzählt präzis, humorvoll – und mit viel Empathie für seine Figuren. Buchhinweise: Lisa Ridzén. Wenn die Kraniche nach Süden ziehen. Aus dem Schwedischen von Ulla Ackermann. 384 Seiten. btb, 2026. Mariana Enriquez. Grelles Licht für darke Leute. Aus dem Spanischen von Silke Kleemann und Inka Marter. 272 Seiten. S. Fischer, 2025. Stewart O'Nan. Abendlied. Übersetzt von Thomas Gunkel. 352 Seiten. Rowohlt, 2026.
Mehr Freiraum, weniger Zwänge, sich nicht mehr ständig einengen lassen: Wer träumt nicht davon? Ob und wie das klappen könnte, darüber sprechen Maja Beckers und Alexander Cammann in der neuen Sachbuchfolge von "Was liest du gerade?": Der Soziologe Hartmut Rosa hat über dieses Problem sein neues, bereits viel diskutiertes Buch "Situation und Konstellation" geschrieben. Wie können wir überhaupt noch selbstständig handeln, wenn die Spielräume in der Gesellschaft immer kleiner werden? Familiengeschichten boomen, gerade wenn es um die Verstrickung der Ahnen in den Nationalsozialismus geht. Christina Strunck hat daraus ein faszinierendes, erschütterndes Projekt gemacht: Minutiös zeichnet sie in ihrem Buch "Die Aufsteiger" ein Gesellschaftsporträt am Beispiel der Kleinstadt Sprendlingen in der Nazizeit – und rekonstruiert die dunklen Flecken in einer ganz normalen deutschen Familie. Das Zitat des Monats liefert diesmal Amanda Montell in ihrem Buch "Cultish. Fanatische Sprache und woran wir sie erkennen": Bei der Lektüre merkt man, wie wichtig Sprache für unsere Identität ist. In der Klassikerrubrik stellen wir ein Buch vor, das schon 1963 glasklar und stilistisch glänzend die Wirkungen rechten Denkens analysierte: Fritz Sterns "Kulturpessimismus als politische Gefahr" über den Einfluss reaktionärer Intellektueller in Deutschland lange vor 1933. Der 2016 verstorbene Historiker emigrierte 1938 nach Amerika – pünktlich zum 100. Geburtstag des 2016 Verstorbenen wird jetzt sein leider brandaktuelles Buch wieder aufgelegt. Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de. Literaturangaben: - Amanda Montell: "Cultish. Fanatische Sprache und woran wir sie erkennen". Aus dem amerikanischen Englisch von Florian Kranz und Andrea Schmittmann. HarperCollins, 350 Seiten, 25 Euro - Christina Strunck: "Die Aufsteiger. Deutscher Mittelstand unter Hitler: Eine Familiengeschichte". Rowohlt, 431 Seiten, 28 Euro - Hartmut Rosa: "Situation und Konstellation. Vom Verschwinden des Spielraums". Suhrkamp, 247 Seiten, 25 Euro - Fritz Stern: "Kulturpessimismus als politische Gefahr. Eine Analyse nationaler Ideologie in Deutschland". Aus dem Amerikanischen von Alfred P. Zeller. Klett-Cotta, 496 Seiten, 25 Euro [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Jan und Daniel hat das Ermittlungsfieber gepackt! Sie recherchieren, was es mit dem "Arschgeweih der Literatur" auf sich hat. So lästern einige Buchhändler über die Bestselleraufkleber. Neben Hintergründen zur Spiegel-Bestellerliste geht es in den Büchern der Folge um verschwundene Buchläden und berühmte Manuskripte, nach denen schon Generationen suchen. Und die beiden Hosts überlegen, welcher Text für sie so wichtig ist, dass sie ihn sich auf den Rücken tätowieren lassen würden. Alle Infos zum Podcast: https://ndr.de/eatreadsleep Mail gern an: eatreadsleep@ndr.de Alle Lesekreise: https://ndr.de/eatreadsleep-lesekreise Unseren Newsletter gibt es hier: https://ndr.de/eatreadsleep-newsletter Podcast-Tipp: Die beste Idee der Welt https://1.ard.de/beste-idee-der-welt?cp=eatreadsleep Die Bücher der Folge: (00:03:55) Evie Woods: "Der verschwundene Buchladen", Adrian & Wimmelbuchverlag, übersetzt von Ivonne Senn (Bestsellerchallenge) (00:21:35) Ian McEwan: "Was wir wissen können", Diogenes, übersetzt von Bernhard Robben (Tipp von Jan) (00:29:46) Jonas Hassen Khemiri: "Die Schwestern", Rowohlt, übersetzt von Ursel Allenstein (Tipp von Daniel) (00:45:12) Terry Pratchett und Neil Gaiman: "Ein gutes Omen", Piper, übersetzt von Andreas Brandhorst (All Time Favorite) Ausgelost für die nächste Bestellerchallenge: Ferdinand von Schirach: "Der stille Freund", Luchterhand Das Rezept für Shepherd's Pie https://www.ndr.de/kultur/buch/eatreadsleep-155-shepherds-pie-und-verschollene-buecher,ersfolge-132.html eat.READ.sleep. ist der Bücherpodcast, der das Lesen feiert. Jan Ehlert, Daniel Kaiser und Katharina Mahrenholtz diskutieren über Bestseller, stellen aktuelle Romane vor und präsentieren die All Time Favorites der Community. Egal ob Krimis, Klassiker, Fantasy, Science Fiction, Kinder- und Jugendbücher, Urlaubsbücher, Gesellschafts- und Familienromane - hier hat jedes Buch seinen Platz. Und auch kulinarisch (literarische Vorspeise!) wird etwas geboten und beim Quiz am Ende können alle ihr Buch-Wissen testen und Fun Facts für den nächsten Smalltalk mitnehmen.
Wir leben in krisenhaften Zeiten. Das vergangene Jahr hat es einmal mehr gezeigt. Das angebrochene verspricht kaum weniger schwierig zu werden. Sich im Dickicht der Krisen zurecht zu finden, ist gar nicht so einfach. Sicher Geglaubtes zerbröselt, einfache Lösungen werden als Auswege präsentiert. Das verunsichert und verängstigt. Vor 20 Jahren hat die Philosophin Ina Schmidt, die 1973 in Flensburg geboren wurde und an der Leuphana in Lüneburg studiert hat, in Hamburg die „denkräume“ gegründet, eine Initiative für philosophische Praxis. Bei Rowohlt ist vor einigen Monaten ihr Buch „Warum denken wirklich hilft“ erschienen. Verena Gonsch hat mit ihr über ihren Appell zum konstruktiven Denken gesprochen.
Mit Blasmusikpop landete Vea Kaiser einen Bestseller. Mal galt sie als "Fräuleinwunder der Literatur", dann wurde sie als "Helene Fischer der Literatur" beschimpft. Sie war Jurorin beim Bachmann-Preis, Kritikerin im Literarischen Quartett. Und hat jetzt mit "Fabula Rasa" einen Roman über eine alleinerziehende Buchhalterin aus dem Gemeindebau in einem Wiener Grandhotel geschrieben, die auf kriminelle Abwege gerät - aus Liebe zu ihrem Sohn. Stephan Ozsváth hat Vea Kaiser, die mittlerweile selbst zwei Kinder hat, im Wiener Grand Hotel getroffen, das Pate für den Roman stand und mit ihr über gläserne Decken, verkrachte Künstler und Sozialdemokraten-Biotope gesprochen - sowie darüber, dass es kein weibliches Pendant für das Wort "Kavaliersdelikt" gibt. Das Buch Vea Kaiser, "Fabula Rasa", Kiepenheuer & Witsch, 25,00 Euro, 576 Seiten. Stephan Ozsváth empfiehlt Ljubko Deresch: "Wo der Wind ist", Schenk Verlag. 402 Seiten, 18,90 Euro. (Taschenbuch) Vea Kaiser empfiehlt Daniel Kehlmann: "Lichtspiel", Rowohl, 480 Seiten, 26,00 Euro. Jacinta Nandi: "50 ways to leave your Ehemann". Edition Nautilus, 232 Seiten, 20,00 Euro. Jacinta Nandi: "Single Mom Supper Club", Rowohlt, 320 Seiten, 24,00 Euro. Der Ort "Café Imperial" im Wiener Grandhotel "Imperial" am Ring. Die Autorin Vea Kaiser, geboren 1988 in St.Pölten ist Alt-Philologin. Ihr Romandebüt "Blasmusikpop" wurde zum Bestseller und machte sie zum Star in der österreichischen Literaturszene. Es wurde als bestes deutsches Debüt und mit dem Preis der Stadt Wien ausgezeichnet. "Blasmusikpop" wurde in Salzburg auch auf der Theaterbühne aufgeführt. Vea Kaiser gehörte der Jury des Bachmann-Preises, war auch Kritikerin im Literarischen Quartett. Sie ist Mutter von zwei Kindern und lebt in Wien. Fabula Rasa ist ihr fünfter Roman.
Thomas Montasser: Freitags um Fünf | Rowohlt Wunderlich Verlag | Preis: 22 Euro
Ein Jahr voller Bücher und Begegnungen geht zu Ende. Weihnachten steht vor der Tür und Anne-Dore, Nadine und Stephan empfehlen ihre Lieblingsbücher für alle, die noch Weihnachtsgeschenke suchen. Außerdem blicken sie zurück auf nachhallende Lektüren und Treffen mit Autorinnen und Autoren 2025. Stephan kocht in seiner Berliner Küche ein vegetarisches Menü und die mittlerweile traditionelle Torte gibt's natürlich auch. Die Bücher, über die wir im Podcast reden Anne-Dore empfiehlt: Georgi Gospodinov: "Der Gärtner und der Tod", aus dem Bulgarischen übersetzt von Alexander Sitzmann, Aufbau Verlag, 240 Seiten. Alhierd Bacharevič: "Europas Hunde", aus dem Belarussischen übersetzt von Thomas Weiler, Voland & Quist, 744 Seiten. Annett Gröschner: "Schwebende Lasten", C.H. Beck, 282 Seiten. Nadine empfiehlt: Ocean Vuong: "Der Kaiser der Freude", aus dem Englischen übersetzt von Anne-Kristin Mittag und Nikolaus Stingl, Hanser, 527 Seiten. Lisa Kränzler: "Individualverkehr", Verbrecher Verlag. Daniela Dröscher: "Junge Frau mit Katze". Victor Schefé: "Zwei, drei blaue Augen", dtv. Ulli Lust: "Die Frau als Mensch: Am Anfang der Geschichte", Reprodukt, 256 Seiten. Stephan empfiehlt: Dimitré Dinev: "Zeit der Mutigen", Kein & Aber, 1152 Seiten. Dimitrij Kapitelman: "Russische Spezialitäten", Hanser, 192 Seiten. Vernesa Berbo: "Der Sohn und das Schneeflöckchen", FVA, 331 Seiten. Neuerscheinungen 2026, auf die sich das Orte & Worte Team freut: Siri Hustvedt: "Ghost Stories. Ein Buch der Erinnerung", aus dem Englischen übersetzt von Uli Aumüller und Grete Osterwald, Rowohlt, 13. März 2026. Judith Hermann: "Ich möchte zurückgehen in der Zeit", S. Fischer, 25. Februar 2026. Ulli Lust: "Die Frau als Mensch 2: Schamaninnen", Reprodukt, Februar 2026. Daniel Zipfel: "Walküre", Leykam, 3. Februar 2026. Ingeborg Bachmann: "Malina", Suhrkamp, 383 Seiten, neu aufgelegt zum 100. Bachmann-Geburtstag, erscheint im Februar 2026. Und so viele, viele mehr … Der Ort bei Stephan Ozsváth zu Hause Podcast-Tipp: Donau-Flaschenpost - der Podcast zum Fokus-Thema der Leipziger Buchmesse 2026: "Donau - Unter Strom und zwischen Welten". Host und Kurator: Stephan Ozsváth.
Long Story Short - Der Buch-Podcast mit Karla Paul und Günter Keil
Timothy Sonderhüsken lebt und arbeitet seit über drei Jahrzehnten mit Literatur. Nach Stationen bei Econ, Heyne, DroemerKnaur und Dotbooks berät er nun Autor*innen, empfiehlt Literatur in seinem Podcast und Blog „RabaBumm“ und schreibt selbst. Im Mai erscheint sein erster Roman „Eine Liebe ohne Sommer“ im Rowohlt Verlag. Mit Karla spricht er über die Anfänge in der Buchbranche, seine neue Entwicklung als Schriftsteller und er hat jede Menge Buchtipps mitgebracht: Evan Hugo Tepest: „Sind Penisse real?“ (Piper) Shon Faye: „Love in Exile“ (Hanser) Imbolo Mbue: „Wie schön wir waren“ (Kiepenheuer&Witsch) Alan Bennett: „Vater, Vater lichterloh“ (Wagenbach) Hank Zerbolesch: „Gorbach“ (Steidl) Yuko Kuhn: „Onigiri“ (Hanser) Julie Otsuka: „Wovon wir träumten“ und „Solange wir schwimmen“ (mare) +++ Viel Spaß mit dieser Folge. Wir freuen uns auf euer Feedback an podcast@penguinrandomhouse.de!” +++ Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Ein Dienstmädchen will sich am Vorabend des Ersten Weltkrieges in die Donau stürzen, um aus dem Leben zu scheiden, fällt aber dann doch lieber in die Arme eines Offiziers, dem sie später auf einem Lazarettschiff wieder begegnet. So fängt die Geschichte an, die durch die Donau und einen Wehrmachtsoffizier zusammengehalten wird. Aus Leopold wird Meto, der mit einer Kugel im Kopf ein Erschießungskommando der Roten Armee überlebt, aber vergisst, wer er ist. Meto hinterlässt Spuren und Kinder – mit einer Romnja zeugt er ein "blondes" Kind, mit einer Hirten, die Männer beim Ringen bezwingt, eine Tochter, die Agentin der bulgarischen Staatssicherheit wird. Meto muss fliehen, mit falschem Wehrmachtspass landet er in Österreich, integriert sich als falscher Vater in eine andere Familie. Eine irr-witzige Erzählung um Identität, um Wahrheit und Lüge, weltumspannend, mit der Donau in einer Hauptrolle. Denn auch die Grauen im kommunistischen Lager Belene auf einer Donauinsel erzählt Dinev auch. Letztlich ein Buch über die Liebe, über Wahrheit und Lüge, ein großer Wurf voller Menschlichkeit und Humor Stephan hat Dimitré in Wien an der Donau getroffen. Sie haben viel gelacht und Tiefschürfendes besprochen. Das Buch Zeit der Mutigen, Kein und Aber, 1152 Seiten, 36,00 Euro Stephan Ozsváth empfiehlt Gábor Schein: Der Schwede. Friedenauer Presse.204 Seiten. Antiquarisch. Rayna Breuer: Platte 317. Danube books, 216 Seiten. 20,00 Euro Dimitré Dinev empfiehlt William Wharton: Birdy. Antiquarisch. Imre Kertész: Heimweh nach dem Tod: Arbeitstagebuch zur Entstehung des "Romans eines Schicksalslosen". 144 Seiten. Rowohlt. 24,00 Euro. Podcast-Empfehlung von Stephan Ozsváth Rayna Breuer, DLF-Feature über das Lager von Belene. https://www.deutschlandfunk.de/die-opfer-der-utopie-belene-und-die-schatten-des-kommunismus-in-bulgarien-dlf-910ef38b-100.html Der Ort U 6, Station Handelskai/Milleniumstower am Wiener Donaufer, über die Brücke zur Donauinsel Der Autor Dimitré Dinev, +1968 in Plovdiv, Bulgarien geboren. 1990 floh er nach Österreich, schlug sich mit Gelegenheitsjobs durch. Studierte Philosophie und russische Philologie. Seit 1991 schreibt er Erzählungen, Theaterstücke und Essays. Seinen Durchbruch hatte er 2003 mit seinem Roman "Engelszungen". An seinem jüngsten Roman "Zeit der Mutigen" hat er dreizehn Jahre lang gearbeitet. Dafür erhielt er 2025 den "Österreichischen Buchpreis".
Michael Maar versteht sein Lesepublikum zu begeistern, mit Witz, überbordendem Gedankenreichtum und rhetorischer Eleganz. Man nennt den Literaturwissenschaftler, Schriftsteller und Kritiker, den genauesten Leser des Literaturbetriebes, auch Detektiv der Bücher. Viele kluge Texte über das Lesen, die Literatur hat er geschrieben. Mit zahlreichen Preisen wurde er dafür belohnt. In seinem jüngsten Buch, "Das violette Hündchen" geht er in die Nahaufnahme, beleuchtet die Literatur im Detail. Darüber, über seine unendliche Leidenschaft für Bücher, die Geschichten und ihr Geheimnis spricht Michael Maar in NDR Kultur à la carte mit Alexander Solloch.
Rowohlt, Axel www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Der Bücherherbst ist da, die Frankfurter Buchmesse steht bevor – und die Welt starrt immer noch auf den Nahen Osten, voller Mitleid, Verzweiflung oder einfach Ratlosigkeit. Die Journalistin Sarah Levy hat den Schock des 7. Oktober vor Ort erlebt: Sie ist 2019 von Deutschland nach Israel gezogen. Jetzt hat sie über ihre Erfahrungen dort im Alltag ihrer Familie ein Buch geschrieben, zwischen Ängsten und Hoffnungen: "Kein anderes Land" liefert diesmal den "ersten Satz", über den Maja Beckers und Alexander Cammann in der neuen Sachbuch-Folge von "Was liest Du gerade?" diskutieren. Geschmack ist etwas, was jeder von uns gerne hätte – und sehr viele bilden sich ein, ihn zu besitzen. Ulrich Raulff hat jetzt mit "Wie es euch gefällt" eine originelle Geschichte des Strebens nach gutem Geschmack geschrieben, von der Mode über Gärten zum Wein, von antiken Vorbildern, italienischem Stil, New Yorker Luxus und Pariser Glamour. Hilft das elegante Buch beim Kampf gegen die Geschmacklosigkeit? In die Tiefsee führt uns die Wissenschaftsjournalistin Laura Trethewey in ihrem Buch "Bis zum Grund der Welt": Denn anders als die Mondoberfläche kennen wir den Meeresboden bislang kaum, denn 70 Prozent von ihm sind noch nicht kartographiert. Seit einigen Jahren hat der Wettlauf in der Erfassung dieser verborgenen Welt begonnen – die Reporterin erzählt von ehrgeizigen Forschern und reichen Finanziers, vom Streben nach Gewinn und Erkenntnis. Der Klassiker stammt diesmal vom 2019 verstorbenen Kunsthistoriker Martin Warnke: 1985 hat er mit seinem Buch "Hofkünstler" die Sicht auf Maler und Bildhauer revolutioniert. Nicht der Markt brachte seit dem 18. Jahrhundert den Künstlern die Freiheit, sondern Warnke entdeckte sie schon lange zuvor: Die allmächtigen Herrscher und Päpste in der Renaissance sicherten ihren Meistern die Autonomie für geniale Meisterwerke. Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de. Literaturangaben: - Sarah Levy: Kein anderes Land. Aufzeichnungen aus Israel. 336 Seiten, Rowohlt, 24 Euro. - Ulrich Raulff: Wie es euch gefällt. Eine Geschichte des Geschmacks. 480 Seiten, C.H. Beck, 36 Euro. - Laura Trethewey: Bis zum Grund der Welt. Das abenteuerliche Rennen um die Kartierung des Meeresbodens. Aus dem amerikanischen Englisch von Rudolf Mast, 364 Seiten, Mare, 28 Euro. - Martin Warnke: Hofkünstler. Zur Vorgeschichte des modernen Künstlers, 512 Seiten, Wagenbach, 42 Euro [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
John Updike zählt zu den wichtigsten US-amerikanischen Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Den Literaturnobelpreis erhielt er nie, aber die Literaturkritik in Amerika wie auch in Deutschland liebte diesen Autor, der wie kaum ein anderer die amerikanische Mittelklasse mit den Mitteln eines Realismus beschrieb, der auf Genauigkeit und originelle Vergleiche setzt. Mit „Hasenherz“ („Rabbit, Run“) von 1960 beginnt eine Romanreihe, die Updike fast ein halbes Jahrhundert lang fortsetzte: Im Mittelpunkt steht der Protagonist Harry „Rabbit“ Angstrom, der an der Schule einst ein gefeierter Basketballspieler war, jetzt aber im Leben als Angestellter – er verkauft inzwischen Küchengeräte – und verheirateter Mann mit seiner Situation so sehr hadert, dass er irgendwann von zu Hause fortläuft. Seine Frau und seinen Sohn lässt er zurück, weit kommt er jedoch nicht. Er trifft seinen ehemaligen Trainer und bald darauf auch eine junge Frau, die nicht Teil der bürgerlichen Gesellschaft ist. Dicht auf den Fersen bleibt ihm ein Pastor, der Rabbit zur Familie und wohl auch zu Gott zurückführen möchte. Updike zeigt mit Rabbit ein modernes Subjekt, das gelangweilter Konsument und transzendental obdachloser Angestellter ist. Es ist ein Jedermann, der aber immerhin noch schnell laufen kann. Mehr dazu von Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt in der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“-Literatur!Literatur:John Updike: Hasenherz. Übersetzt von Maria Carlsson. Rowohlt.Unsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören. Vielen Dank!Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about
4 Pfoten, 2 Beine & 1000 Fragen - mit Madita van Hülsen und Kate Kitchenham
Es vergeht kaum eine Woche in der nicht von beschlagnahmten Rassewelpen berichtet wird – häufig auch noch Qualzuchtrassen - die auf Quarantänestationen von ohnehin überfüllten Tierheimen untergebracht werden. Was Vermehrung mit der „Ware“ Hund macht – mit den als „Gebärmaschinen“ missbrauchten Hündinnen und ihren Welpen, darüber spricht Kate mit Verhaltenstierärztin Sophie Strodtbeck. Sophie lebt mit drei ehemaligen „Vermehrer-Hunden“ zusammen, die sie als verstörte junge Hunde aus dem Tierschutz bei sich aufgenommen hat. Welche Probleme „Sprotte“, „Rowohlt“ und „Pyranhia“ zu bewältigen hatten, wie sie sich entwickeln und wie wir vermeiden können, den ausgefeilten Täuschungsstrategien von Vermehrern auf den Leim zu gehen, erfahrt ihr in dieser wichtigen Folge.
Keine Noten oder sitzenbleiben, Kinder und Jugendliche mit verschiedenen Hintergründen lernen gemeinsam bis Klasse 9 – Susanne Posselt ist von dem Konzept begeistert. Seit 2012/13 gibt es dieses Konzept an über 300 Schulen in Baden-Württemberg und Susanne Posselt unterrichtet seitdem an einer Gemeinschaftsschule. Sie ist Konrektorin an der Nordstadtschule in Pforzheim. Worin sie weitere Vorteile dieser Schulform sieht, wie die Gemeinschaftsschule mit unserer Leistungsgesellschaft zusammengeht und warum diese Schulen ihrer Meinung nach eine Oberstufe anbieten sollten, das erzählt sie im Gespräch mit Bob Blume. Website von Susanne Posselt https://susanneposselt.de/ Literatur Bob Blume: Warum noch lernen? Wie Schule in Zeiten von KI, Krisen und sozialer Ungerechtigkeit aussehen muss (Mosaik, 2024) Stefan Ruppaner, Anke Willers: Das könnte Schule machen: Wie ein engagierter Pädagoge unser Bildungssystem revolutioniert (Rowohlt, 2025) Links Dokumentarfilm: Reinhard Kahl: Die Treibhäuser der Zukunft (2004) https://www.youtube.com/watch?v=foxcULxYcUs Robert Bosch Stiftung: Schulpreis https://www.bosch-stiftung.de/de/projekt/deutscher-schulpreis Kontakt Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: dieschulebrennt@auf-die-ohren.com
Der Autor und ehemalige Anwalt legt einen neuen Roman (Luchterhand) vor, der wieder die Bestseller-Listen erklimmen wird / "Sister Europe" (Rowohlt) von Nell Zink spaltet die Kritik: Wie gut ist der neue Berlin-Roman? Eine Besprechung / "Das Herz von allem" (Rowohlt): Der Eggenfeldener Schriftsteller Christoph Nußbaumeder erzählt von einer bayerischen Expedition nach Nordamerika. Ein Gespräch mit Niels Beintker / Autorin Anja Kampmann erzählt in "Die Wut ist ein heller Stern" (Hanser) von der NS-Machtergreifung in Hamburg in den 1930er Jahren. Eine Besprechung / "Wenn der König stirbt" (Schöffling & Co.): Der letzte Roman des serbischen Schriftstellers David Albahari / Das literarische Rätsel
Nachdem Kroatien 1991 seine Unabhängigkeit erklärt, beginnt der Kroatienkrieg. Während in den ersten Kriegsmonaten serbische Truppen grosse Gebiete besetzen, gelingt Kroatien 1995 in kürzester Zeit die Rückeroberung. Eine Folge dieser Ereignisse: Flucht, welche die Betroffenen bis heute prägt. Gorana Kusic ist noch ein Kind, als der Krieg beginnt. Sie flüchtet bereits 1991 mit ihrer Familie aus ihrem Heimatdorf in der Nähe der ostslawonischen Stadt Vukovar. Die Familie rechnet mit einer baldigen Rückkehr. Doch statt ein paar Wochen verbringen sie mehrere Jahre in Deutschland. Dabei sind Gorana Kusic und ihre Familie gerade noch rechtzeitig aus Vukovar rausgekommen. Die Stadt wird in der Folge mehrere Monate belagert und dabei komplett zerstört. Als sie schliesslich in die Hände der serbischen Angreifer fällt, begehen diese in und um Vukovar schwere Kriegsverbrechen. Milan Ivanisevics Flucht beginnt im Sommer 1995. In einer Blitzoffensive erobern die kroatischen Streitkräfte weite Teile des serbisch besetzen Staatsgebiets zurück. Dabei fliehen über 100'000 Menschen, darunter auch Milan Ivanisevic und seine Familie. Die Lebensgeschichten von Gorana Kusic und Milan Ivanisevic sind eng mit zwei Schlüsselereignissen des Kroatienkrieges verbunden. Und sie zeigen noch einen weiteren Aspekt: Krieg bedeutet immer auch Flucht und Vertreibung. Menschen müssen plötzlich ihr vertrautes Leben aufgeben. Zurück bleiben Erinnerungen, Beziehungen, der ganze Besitz, die Heimat. Bei beiden dauerte es Jahrzehnte, bis sie diese wiederfanden. «Jugoslawiens Zerfall» ist eine dreiteilige Serie im Podcast Geschichte von SRF Wissen. Jede Episode widmet sich einem der drei grossen Jugoslawienkriege. Die Anfänge der Konflikte werden genauso behandelt, wie die weiterhin bis heute spürbaren Folgen. Im Zentrum jeder Episode stehen Augenzeugen, die von ihren Erlebnissen berichten. (00:00) Intro (02:32) Bei Milan Ivanisevic zuhause (04:15) Beginn des Konfliktes (06:17) Kroatien erklärt die Unabhängigkeit (06:44) Kriegsbeginn (07:26) Auf der Donauinsel bei Gorana Kusic (09:34) Belagerung & Kriegsverbrechen in Vukovar (12:00) Alltag in der serbischen Krajina (13:37) Operation Oluja beginnt (14:57) Milan Ivanisevics Flucht (17:05) Einordnung Operation Oluja (19:56) Vukovar nach dem Krieg (25:40) Ein neues Leben in Serbien (28:44) Fazit ____________________ In dieser Episode zu hören: · Marie-Janine Calic: Historikerin, Ludwig-Maximilians-Universität München · Gorana Kusic: Flieht als Kind nach Deutschland, lebt heute wieder in Vukovar · Milan Ivanisevic: Flieht mit seiner Familie aus Kroatien, lebt mittlerweile in Serbien ____________________ Literatur: • Marie-Janine Calic (2014). Geschichte Jugoslawiens im 20. Jahrhundert. C.H. Beck. • Norbert Mappes-Niediek (2022). Krieg in Europa. Der Zerfall Jugoslawiens und der überforderte Kontinent. Rowohlt. ____________________ Recherche, Produktion und Moderation: Janis Fahrländer Mitarbeit: Hadidza Borovic SRF Recherche und Archive Hier lernt ihr die Schweizer Geschichte so richtig kennen – mit all ihren Eigenarten, Erfolgen, Fails, Persönlichkeiten und Dramen. Im Podcast «Geschichte» (ehemals «Zeitblende») von SRF Wissen tauchen wir in die Schweizer Vergangenheit ein – und möchten verstehen, wie sie unsere Gegenwart prägt. Habt ihr Themenvorschläge oder Feedback? Meldet euch bei geschichte@srf.ch.
In dieser Folge von „HMS… und jetzt?“ spricht Julia Uffeln mit Sahra Klünder. Sahra ist ein echtes Nordlicht: Nach ihrem Bachelorstudium in Kulturwissenschaften an der Leuphana Universität Lüneburg absolvierte sie 2018 ihren MBA an der HMS. Bereits während ihrer Masterarbeit stieg sie bei Rowohlt ein, bevor sie zu Statista wechselte. Seit Januar 2025 arbeitet Sahra nun als Consultant bei Sopra Steria und gestaltet die digitale Transformation im Public Sector aktiv mit. Wie sie zu diesem Job gekommen ist und warum Consulting nicht gleich Consulting ist, verrät sie in dieser Folge. Sahra, die leidenschaftlich gerne singt und lange Teil des Kieler Opernchors war, empfiehlt außerdem am Ende drei tolle Opern für Operanfänger:innen. Wenn euch der Podcast gefällt, freuen wir uns über eine positive Bewertung! Aktiviert auch gerne die Glocke, um keine neue Folge zu verpassen.
Produktiv wie eh und je, legt der Hamburger Heinz Strunk einen neuen Band mit erzählerischen Miniaturen vor, die einmal mehr seine Meisterschaft unterstreichen. Ein Gespräch mit dem Schriftsteller über "Kein Geld Kein Glück Kein Sprit" (Rowohlt) / "Anna oder: Was von einem Leben bleibt" (C.H. Beck): Der preisgekrönte Journalist Henning Sußebach hat die Lebensgeschichte seiner Urgroßmutter Anna Kalthoff recherchiert - "eine Frau vor ihrer Zeit". Ein Gespräch mit dem Autor über seine biografische Rekonstruktion / "Auf Abruf" (Suhrkamp): Bernd Cailloux, Seine Literarische Lässigkeit aus Berlin-Schöneberg, schenkt uns zu seinem 80. Geburtstag eine leichtfüßige Künstlernovelle über die letzten Dinge. Ein Gespräch mit dem Schriftsteller / Das literarische Rätsel
Dieser Moment in der Schule, der berührt, fasziniert und verändert - für den Soziologen Hartmut Rosa ist dieser entscheidend für guten Unterricht. Denn Bildung sei nicht nur eine bloße Wissensvermittlung, sondern gestalte vielmehr einen lebendigen Dialog zwischen Lehrkräften und SchülerInnen. Wie definiert Hartmut Rosa, Direktor des Max-Weber-Kollegs an der Universität Erfurt, "Resonanz", und wie lässt sich diese Theorie auf den Klassenraum beziehen? Wie könnten Schulen zu Resonanzräumen werden? Rosas "Resonanz-Theorie" (04:30) Wie sich Resonanz-Fähigkeit entwickeln lässt (08:20) Die Kategorie "leuchtende Augen" (14:57) "Resonanz" während der Sommerakademien (26:15) Wie Schule zu einem Resonanzraum werden kann (32:41) Hartmut Rosa/Wolfgang Endres: Resonanzpädagogik. Wenn es im Klassenzimmer knistert, Beltz Verlag, 2016. Hartmut Rosa/Wolfgang Endres / Jens Beljan: Resonanz im Klassenzimmer. 48 Impulskarten zur Resonanzpädagogik, Beltz Verlag, 2017. ??Bodo Wartke: Barbaras Rhabarberbar (feat. Marti Fischer): https://www.youtube.com/watch?v=ZYkBf0dbs5I Jenny Anderson/Rebecca Winthrop: The Disengaged Teen: Helping Kids Learn Better, Feel Better, and Live Better, Crown, 2025. Jonathan Haidt: Generation Angst. Wie wir unsere Kinder an die virtuelle Welt verlieren und ihre psychische Gesundheit aufs Spiel setzen, Rowohlt, 2024. Hartmut Rosa: Unverfügbarkeit, Suhrkamp, 2020. Doku-Tipp: „Mein Körper. Meine Konzentration – Wie kann ich sie steigern?“ in der ARD Mediathek: https://1.ard.de/mein-koerper-konzentration?sb=at
Ein literarischer Blick in eine düstere Zukunft, im Zeichen von Erderwärmung, Roboter-Einsatz und autoritärer Staaten. Und auf mögliche Gegen- und Graswurzelbewegungen, kleine Kommunen, die der brutalen Wirklichkeit trotzen. Ralph Hammerthaler im Gespräch über seinen Roman (Quintus Verlag) / Angela Carters Prosaband "Die blutige Kammer" - die berühmten Märchen-Erzählungen neu übersetzt von Maren Kames (Suhrkamp) / "Umwege" - die bedeutende US-amerikanische Publizistin Rebecca Solnit und ihre "Essays für schwieriges Terrain" (Rowohlt) / "DA STA" und andere Geschichten - Rückblick auf die 49. Tage der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt und den Bachmann-Preis für Natascha Gangl / Das literarische Rätsel
Was wäre, wenn wir in Wirklichkeit gar nicht glücklich sein wollen? Wenn das Streben nach Glück Bullshit wäre? Obwohl wir alle denken „ich will doch glücklich sein“ oder „Glück fühlt sich toll an“ - könnte es doch auch sein, dass Glück am Ende nur ein PR-Trick ist… In dieser Folge kriegt ihr einen steile aber sehr spannende These. Fühlt euch gut betreut Leon & Atze Start ins heutige Thema: 09:48 min. VVK Münster 2025: https://betreutes-fuehlen.ticket.io/ Instagram: https://www.instagram.com/leonwindscheid/ https://www.instagram.com/atzeschroeder_offiziell/ Der Instagram Account für Betreutes Fühlen: https://www.instagram.com/betreutesfuehlen/ Mehr zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/betreutesfuehlen Tickets: Atze: https://www.atzeschroeder.de/#termine Leon: https://leonwindscheid.de/tour/ Quellen: Der Artikel von David Pinsof: Happiness Is Bullshit https://www.everythingisbullshit.blog/p/happiness-is-bullshit Und sein Fortsetzungsartikel dazu: Happiness Is Bullshit Revisited https://www.everythingisbullshit.blog/p/happiness-is-bullshit-revisited Die Argumentation von Andy Clark: Clark, A. (2024). The experience machine: How our minds predict and shape reality. Random House. Wer tiefer einsteigen will, zum Thema Vorhersagen in unserem Hirn und Belohnungen: Schultz, W. (2016). Dopamine reward prediction error coding. Dialogues in Clinical Neuroscience, 18(1), 23–32. Schultz, W. (2024). A dopamine mechanism for reward maximization. Proceedings of the National Academy of Sciences. Das passt zur Idee mit dem Topfschlagen: »Your Brain Predicts (Almost) Everything You Do«, schreibt Lisa Feldman Barrett in ihrem Buch und liefert eine Reihe von Argumenten und Beispielen. Barrett, L. F. (2023). Siebeneinhalb Lektionen über das Gehirn. Rowohlt. Und eben Andy Clark: Clark, A. (2024). The experience machine: How our minds predict and shape reality. Random House. Die Studie mit den Ratten: Warlow, S. M., Naffziger, E. E., & Berridge, K. C. (2020). The central amygdala recruits mesocorticolimbic circuitry for pursuit of reward or pain. Nature communications. Eine Übersicht zu Wanting vs. Liking Nguyen, D., Naffziger, E. E., & Berridge, K. C. (2021). Positive affect: nature and brain bases of liking and wanting. Current Opinion in Behavioral Sciences. Und hier nochmal tiefer mit Fokus auf Drogen Robinson, T. E., & Berridge, K. C. (2024). The incentive-sensitization theory of addiction 30 years on. Annual Review of Psychology, 76. Redaktion: Dr. Leon Windscheid Produktion: Murmel Productions
Long Story Short - Der Buch-Podcast mit Karla Paul und Günter Keil
Die Berliner Schriftstellerin Kathrin Weßling spielt gern Kniffel. Sie liest. Wieder. Dank einer App. Und sie hat gerade ihr sechstes Buch veröffentlicht: „Sonnenhang“ (Rowohlt, 2025). Mit Karla Paul spricht sie über ihre Anfänge als Bloggerin und wie sich das Schreiben mit Social Media verändert hat. Sie schwärmt von ihrem Lieblingsbuch „Die Wand“ von Marlen Haushofer und empfiehlt weitere Romane von Autorinnen: „22 Bahnen“ von Caroline Wahl, „Was ist schon für immer“ von Katja Lewina, „Trennungsroman“ von Anna Brüggemann, „Zuschauen und Winken“ von Mercedes Lauenstein, „Issa“ von Mirrianne Mahn und „Onyx Storm“ von Rebecca Yarros. Ihre aktuelle Lektüre: „The queen will rise“ von Marie Niehoff!Mehr Informationen zu ihr: https://www.kathrin-wessling.de+++Viel Spaß mit dieser Folge. Wir freuen uns auf euer Feedback an podcast@penguinrandomhouse.de!+++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
In dieser Folge von "Was liest du gerade?" geht es um zwei der wichtigsten Gegenwartsautorinnen unserer Zeit: die Französin Annie Ernaux und die Amerikanerin Rachel Kushner, die in der kommenden Woche mit ihrem neuen Roman durch Deutschland tourt. Beide haben Neuland in der Literatur betreten. Annie Ernaux führt in ihrem neuen Buch "Ich komme nicht aus der Dunkelheit raus" auf schonungslose Weise Protokoll über den Verfall und das Sterben ihrer Mutter, die an Alzheimer erkrankt war. Und Rachel Kushner lässt in ihrem Roman "See der Schöpfung" eine abgebrühte amerikanische Undercoveragentin davon erzählen, wie sie in Südfrankreich eine Gemeinschaft von radikalen Öko-Aussteigern und Zivilisationskritikern infiltriert und zu Straftaten anstiftet. Einen lustigen Gastauftritt hat der Schriftsteller Michel Houellebecq, dessen Ton Rachel Kushner erfrischend zu parodieren versteht. Unser monatlicher Klassiker ist der Roman "Der Meister und Margarita" von Michail Bulgakow. Wer die kongeniale Verfilmung des Romans von Michael Lockshin gesehen hat, die gerade in deutschen Kinos läuft, sollte auch das fantastische Feuerwerk der russischen Literatur nicht verpassen, das von der Kollision eines genialen Künstlers mit der sowjetischen Staatsmacht erzählt. Unser Zitat des Monats stammt aus der aktuellen Neuübersetzung von Scott Fitzgeralds legendärem Roman "Der große Gatsby" von Bernhard Robben. Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de. Literaturangaben: Annie Ernaux: Ich komme nicht aus der Dunkelheit raus. Aus dem Französischen von Sonja Finck, 106 Seiten, Suhrkamp, 22 Euro Michail Bulgakow: Meister und Margarita. Aus dem Russischen von Alexander Nitzberg, 608 Seiten, dtv, 15 Euro Rachel Kushner: See der Schöpfung. Aus dem Englischen von Bettina Abarbanell, 480 Seiten, Rowohlt, 26 Euro Scott Fitzgerald: Der große Gatsby. Aus dem Englischen von Bernhard Robben, 352 Seiten, Penguin, 30 Euro [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Braucht man eigentlich eine Agentin, um ein Buch zu veröffentlichen? Und wie hoch ist der Vorschuss für einen Debütroman? Die Literaturagentin Vanessa Gutenkunst betreut zum Beispiel Bestsellerautorin Caroline Wahl und es nervt sie ziemlich, dass es immer Männer sind, die behaupten, sie würden gerade den nächsten großen Megaseller schreiben. Der Bestseller von Christian Kracht "Air" sorgt für Thermik. Und ein wundervoller Roman aus den 70er Jahren zaubert bei Jan Konditorqualitäten hervor. Eine Folge, die mit Wut beginnt und honigsüß endet. Alle Infos zum Podcast: https://ndr.de/eatreadsleep Mail gern an: eatreadsleep@ndr.de Alle Lesekreise: https://ndr.de/eatreadsleep-lesekreise Unseren Newsletter gibt es hier: https://ndr.de/eatreadsleep-newsletter Podcast-Tipp: Radiowissen Rezepte des Überlebens https://1.ard.de/rezepte-des-ueberlebens-cp Die Bücher der Folge: (03:04) J. L. Carr: Ein Monat auf dem Land. Deutsch von Monika Köpfer. Dumont. 183 Seiten. Als Taschenbuch für 12 Euro erhältlich. (literarische Vorspeise) (05:31) Christian Kracht: Air. Kiepenheuer & Witsch. 224 Seiten. 25 Euro. (Bestsellerchallenge) (16:29) Colum McCann: Twist. Deutsch von Thomas Überhoff. Rowohlt. 416 Seiten. 28 Euro. (Tipp von Jan) (23:31) Margaret Goldsmith: Goodbye für heute. Deutsch von Eckhard Gruber. AvivA Verlag. 224 Seiten. 22 Euro. (Tipp von Daniel) (27:55) unser Gast: Literaturagentin Vanessa Gutenkunst (44:22) Annika Büsing: Nordstadt. Steidl. 128 Seiten (Buchladen-Tipp von Jan und Daniel) (48:08) Dilek Güngör: Vater und ich. Verbrecher Verlag. 112 Seiten (Buchladen-Tipp von Jan) (49:43) J. L. Carr: Ein Monat auf dem Land. Deutsch von Monika Köpfer. Dumont. 183 Seiten. Als Taschenbuch für 12 Euro erhältlich (ATF) Ausgelost für die nächste Bestsellerchallenge: Liz Moore: Der Gott des Waldes. Deutsch von Cornelius Hartz. C.H. Beck. 618 Seiten. 26 Euro Das Rezept für Lemon-Curd-Quarktörtchen http://www.ndr.de/kultur/buch/eatREADsleep-136-Quarktoertchen-und-Agentengeheimnisse,eatreadsleep1032.html eat.READ.sleep. ist der Bücherpodcast, der das Lesen feiert. Jan Ehlert, Daniel Kaiser und Katharina Mahrenholtz diskutieren über Bestseller, stellen aktuelle Romane vor und präsentieren die All Time Favorites der Community. Egal ob Krimis, Klassiker, Fantasy, Science Fiction, Kinder- und Jugendbücher, Urlaubsbücher, Gesellschafts- und Familienromane - hier hat jedes Buch seinen Platz. Und auch kulinarisch (literarische Vorspeise!) wird etwas geboten und beim Quiz am Ende können alle ihr Buch-Wissen testen und Fun Facts für den nächsten Smalltalk mitnehmen. Ihr wollt über Bücher diskutieren, liebt gutes Essen und Schlaf? Hier findet Ihr eine Übersicht aller eat.READ.sleep.-Lesekreise. In Eurer Region ist noch keiner dabei? Gründet doch einfach selbst . ..
Jennifer Khakshouri, Adriana Altaras, Philipp Tingler und als Gast Psychotherapeutin Felizitas Ambauen diskutieren über «Bartleby, der Schreiber» von Herman Melville, «Dream Count» von Chimamanda Ngozi Adichie, «Das Lieben danach» von Helene Bracht sowie über «See der Schöpfung» von Rachel Kushner. «I would prefer not to» oder «Ich möchte lieber nicht»: Mit diesem Satz hat sich ein Büroangestellter namens Bartleby in der Literaturgeschichte verewigt. Mit seiner Neinsager-Geschichte «Bartleby, der Schreiber» hat der englische Romancier Herman Melville neben «Moby Dick» einen zweiten Klassiker erschaffen. Angesichts der heutigen Suche nach Work-Life-Balance und Resilienz scheint dieser höchst aktuell. Chimamanda Ngozi Adichie ist ein Weltstar der Literatur. Ihr Roman «Americanah» über eine Frau, die in mehreren Kulturen gleichzeitig lebt, war ein internationaler Erfolg. Nun ist ihr lang erwarteter zweiter Roman «Dream Count» erschienen. Aus der Perspektive von vier Frauen um die 40 schreibt sie über Freundschaft, Selbstbestimmung und Afrika-Klischees. Mit 70 Jahren hat die Psychologin Helene Bracht ihr literarisches Debüt veröffentlicht. Fast ein ganzes Leben hat sie gebraucht, um sich dem Trauma ihrer Kindheit anzunähern: Im Memoir «Das Lieben danach» erzählt sie, wie sie von ihrem Nachhilfelehrer sexuell missbraucht wurde. Helene Bracht beschreibt offen und ungeschönt, welche Spuren dies in ihrem Liebesleben und ihrer Körperlichkeit hinterlassen hat. Die US-amerikanische Autorin Rachel Kushner hat mit «See der Schöpfung» einen Spionageroman mit philosophischem Tiefgang geschrieben. Eine Agentin hat den Auftrag, sich in eine Gemeinschaft von radikalen Umweltaktivisten einzuschleusen. Packend und intellektuell herausfordernd umkreist sie relevante Themen wie den Kampf um Wasserressourcen und Kapitalismuskritik. Die Bücher der Sendung sind: – Herman Melville: «Bartleby, der Schreiber» (Kampa); – Chimamanda Ngozi Adichie: «Dream Count» (S. Fischer); – Helene Bracht: «Das Lieben danach» (Hanser); und – Rachel Kushner: «See der Schöpfung» (Rowohlt). Gast der Sendung ist die Psychotherapeutin und Podcasterin Felizitas Ambauen.
Woop! Woop! In unsicheren Zeiten sprechen Politiker von "Kriegstüchtigkeit" und ich dafür mit Ole Nymeon warum junge Menschen auch "Gegen die Kriegstüchtigkeit" (Rowohlt) sein können. Mit Hubert Zimmermann geht es zudem um die Hintergründe von "Militärische Missionen" (Hamburger Edition) und militärischen Interventionen in fremden Ländern. Enjoy! ^^
Wer ehrgeizig oder ambitioniert ist, lebt eher zukunftsgerichtet. Achtsamkeit hingegen beschreibt die Fähigkeit, in der Gegenwart zu verweilen. Wie geht das zusammen? **********Quellen aus der Folge:Blackwell, S. E., Rius-Ottenheim, N., Schulte-van Maaren, Y. W., Carlier, I. V., Middelkoop, V. D., Zitman, F. G., ... & Giltay, E. J. (2013). Optimism and mental imagery: A possible cognitive marker to promote well-being?. Psychiatry research, 206(1), 56-61. **********Dianes und Main Huongs Empfehlungen:Bregman, R. (2024). Moralische Ambitionen. Rowohlt.Nhat Hanh, T. & Cheung, L. (2023). Achtsam essen – achtsam leben. Knaur Verlag. **********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Ziemlich ambitioniert: Wenn wir uns zu viel vornehmenDurchziehen: Wie wir in harten Phasen weitermachenHate Speech: Wie wir uns vor Hass im Netz schützen können**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Ihr habt Anregungen, Ideen, Themenwünsche? Dann schreibt uns gern unter achtsam@deutschlandfunknova.de
Nikolaus-Folge! Bei Weihnachtsgrütze begrüßen Jan und Daniel die Autorin Leonie Lastella mit Gedichten im Podcast-Studio. In dieser Folge zeigt sich, wie gut Jan und Daniel Gedichte auswendig lernen können und ob nicht vielleicht doch ein Spickzettel gebraucht wird. Beim Bestseller "Ein anderes Leben" von Caroline Peters überwiegt Enttäuschung, besonders die blassen Charaktere werden kritisiert. Vor allem Daniel feiert den neuen Roman von Ewald Arenz. Bei "Zwei Leben" überzeugt die Hosts nicht nur das wunderschöne Cover, sondern auch die einfühlsame und sprachlich reiche Geschichte. Nicht ganz so positiv fällt ihr Feedback für den "Zauberberg 2" von Heinz Strunk aus. An Weihnachten verschenken würde es jedenfalls keiner der beiden. Der Gast der Folge Leonie Lastella hat mit zwei weiteren Autorinnen die Young-Adult-Weihnachtsromanze "Snowflakes and Heartbeats" geschrieben - sie weiß, warum so viele Young-Adult-Romane in den USA spielen. Alle Infos zum Podcast: https://ndr.de/eatreadsleep Mail gern an: eatreadsleep@ndr.de Alle Lesekreise: https://ndr.de/eatreadsleep-lesekreise Unseren Newsletter gibt es hier: https://ndr.de/eatreadsleep-newsletter Podcast-Tipp: Die Paartherapie https://www.ardaudiothek.de/sendung/die-paartherapie/12675947/ Die Bücher der Folge: (00:02:27) „So schmeckt mein Weihnachten“- Astrid Lindgrens Kochbuch (Oetinger) (00:06:33) Caroline Peters: „Ein anderes Leben“ (Rowohlt) (00:15:43) Ewald Arenz: „Zwei Leben“ (Dumont) (00:21:46) Felix Jácob (Herausgeber): „O du schreckliche – ein garstiger Weihnachtskanon“ (Kanon) (00:28:32) Heinz Strunck: „Zauberberg 2“ (Rowohlt) (00:36:52) Maren Amini: „Ahmadjan und der Wiedehopf“ (Carlsen) (00:38:54) Leonie Lastella, Valentina Fast, Tonia Krüger: “Snowflakes and Heartbeats“ (dtv) Hier gibt es das Rezept für Weihnachtsgrütze wie bei Astrid Lindgren http://www.ndr.de/kultur/buch/eatREADsleep-127-Weihnachtsgruetze-und-Gedichte-Challenge,eatreadsleep976.html eat.READ.sleep. ist der Bücherpodcast, der das Lesen feiert. Jan Ehlert, Daniel Kaiser und Katharina Mahrenholtz diskutieren über Bestseller, stellen aktuelle Romane vor und präsentieren die All Time Favorites der Community. Egal ob Krimis, Klassiker, Fantasy, Science Fiction, Kinder- und Jugendbücher, Urlaubsbücher, Gesellschafts- und Familienromane - hier hat jedes Buch seinen Platz. Und auch kulinarisch (literarische Vorspeise!) wird etwas geboten und beim Quiz am Ende können alle ihr Buch-Wissen testen und Fun Facts für den nächsten Smalltalk mitnehmen.