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Zu dieser Aussage lese ich uns aus Lukas 6 die Verse 20-26: „Und er hob seine Augen auf über seine Jünger und sprach: Selig seid ihr Armen; denn das Reich Gottes ist euer. Selig seid ihr, die ihr jetzt hungert; denn ihr sollt satt werden. Selig seid ihr, die ihr jetzt weint; denn ihr werdet lachen. Selig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen und euch …“

Nun sind wir durch Gottes Gnade wieder drin im neuen Jahr. Kaum hat das neue begonnen, werden wir schon wieder mit den alten Problemen konfrontiert. Das neue Jahr steht vor uns. Noch schaut es uns fremd an. Noch verschreiben wir uns oft mit der neuen Jahreszahl. Was wird es uns bringen? An Frohem und Schwerem. Werden wir alle dieses Jahr bis zum Ende erleben oder nur einen Teil davon?

Auch für Christen ist es wichtig, immer wieder einmal stehen zu bleiben, um Bilanz zu ziehen. Das bedeutet zu überlegen, ob wir geistlich noch in der richtigen Spur sind. Der Maßstab dieser Beurteilung ist immer die Heilige Schrift. Sie zeigt uns den Weg und ist der Spiegel für unseren geistlichen Zustand. Ein vergangenes Jahr ist eine Gelegenheit, Bilanz zu ziehen.

Schuldenkrise, Wirtschaftskrise, Eurokrise, Naturkatastrophen und man könnte die Liste bestimmt noch fortsetzen. Landauf, landab hört man immer wieder Aussagen wie: Wo führt das alles hin? Was soll denn daraus werden, wenn es so weitergeht? Kommt die Menschheit denn überhaupt nicht zur Vernunft? Sind diese Fragen aus der Luft gegriffen oder unrealistisch? Nein, keineswegs. Maßgebende Leute sagen uns, dass es fast jedes Jahr eine Steigerung der furchtbaren Katastrophen gab. Die Sachschäden der Erdbeben, Wirbelstürme, Vulkanausbrüche und Überschwemmungen haben ein gigantisches Finanzloch verursacht.

Als ich neulich mit jemandem ins Gespräch kam, tauchte die Frage auf: „In der ganzen Welt ist alles so chaotisch geworden. Wie wird alles weitergehen und enden? Was bringt die Zukunft?“ Das ist wirklich eine ernste Frage. Aber längst nicht jeder hat den Mut, sich mit dieser Frage konsequent auseinanderzusetzen. Ist ja auch kein Wunder. Die Fakten sprechen doch eine deutliche Sprache. Überall rumort es. Revolutionen und Kriege, Mord und Terror. Drogen, Kriminalität.

Für mich hat der Jahresbeginn immer etwas Prickelndes. Wie geht es Ihnen, wenn Sie das vergangene Jahr überdenken? Manches würden Sie wahrscheinlich anders machen. Sie haben in vieles investiert und doch ist es nicht immer so gelungen, wie Sie es erwartet haben. Doch soll uns das abhalten, mit Gottes Hilfe zuversichtlich in ein neues Jahr zu gehen?

Heute wollen wir uns mit einer biblischen Botschaft beschäftigen, die nicht "weihnachtlich" klingt. Von Trübsal ist die Rede und nicht von festlicher Fröhlichkeit. Kein traulicher Kerzenschimmer verbreitet sein tröstliches Licht. Nein. Wir lesen in Matthäus 24 Vers 29-35, Sonne und Mond und alle leuchtenden Sterne verlieren ihren Schein, von unsichtbarer Hand gelöscht.

Viele Menschen feiern Weihnachten und andere sprechen nicht von den geweihten Nächten, die von den alten Germanen als eine Zeit angesetzt wurde, wo sie ihren Dämonen huldigten. Die Kirchen haben später einfach Christi Geburt dafür eingesetzt. Nun ist es gut, wenn wir überhaupt noch an Christi Geburt und seine Bedeutung für uns erinnert werden.

Weihnachten – nicht die einzige, aber eine besondere Gelegenheit, um über die Menschwerdung Gottes nachzudenken. Paulus schreibt an sein Kind im Glauben, an Timotheus, in seinem ersten Brief von einem großen Geheimnis: „Anerkannt groß ist das Geheimnis der Gottesfurcht: Gott ist geoffenbart worden im Fleisch, gerechtfertigt im Geist, gesehen von den Engeln, verkündigt unter den Heiden, geglaubt in der Welt, aufgenommen in die Herrlichkeit“ (1. Timotheus 3 Vers 16).

Es war um die Weihnachtszeit, als ich jemanden im Krankenhaus besuchte. In der Vorhalle war eine große Weihnachtskrippe aufgebaut. Sehr imposant. Kostbare, handgeschnitzte und mit leuchtenden Farben bemalte Figuren. Der Stall in Bethlehem, Maria und Josef, der Stern, die Weisen aus dem Morgenland, die Hirten, Ochs und Kuh und einige Schafe.

Es wird vielen so gehen: Die Weihnachtsgeschichte des Lukas hören wir lieber als diese geheimnisvollen Worte aus dem Johannes-Evangelium. Was Lukas erzählt, das verstehen wir: das kaiserliche Gebot, die Angst der Maria, die überfüllte Herberge und das Staunen der Hirten. Da schwingt unser Herz mit. Was wir aber eben gehört haben, das kling fremd und unbegreiflich.

Es ist nur ein Satz und doch wird darin sieben Mal das Größte angesprochen. Es ist einer der bekanntesten Sätze in der Bibel, Johannes 3 Vers 16. Dort heißt es: „Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ Sieben Mal das Größte, wo keine Steigerung mehr möglich ist. Was meine ich?

Bald ist Weihnachten. Sicherlich wünschen Sie sich schöne Weihnachtstage. Eine Weihnachtsfeier, die Freude bereitet. Es soll richtig gemütlich werden. Ein gutes Essen zusammen im Familienkreis oder mit Freunden. Und dann geht es ja zu Weihnachten auch um die Geschenke. Was haben Sie sich zu Weihnachten gewünscht? Oder was haben Sie eingekauft, um andere durch ein Geschenk zu erfreuen?

Weihnachten feiern und nicht mehr wissen, warum … Das scheint für viele Menschen kein Problem zu sein. Für sie sind die Feiertage in erster Linie freie Tage, die eine Pause von der Alltagsroutine bedeuten. Die meisten Deutschen verbinden Weihnachten mit Tannenbaum, Geschenken, Schnee und Familie.

Die Ersatzkrippe der Computerzeit oder die schlichte, raue, zum Besinnen anregende Krippe bei der Geburt der wichtigsten Persönlichkeit des ganzen Universums, dem Sohn Gottes? An welcher Krippe sitzt du? Kann es sein, du kniest vor dem, der alles erworben hat, was jemals in Ewigkeit für dich wichtig ist?

In Lukas 2, Vers 7+15 lesen wir: „Und Maria gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge. Und als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasset uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat.“

Ich möchte Sie entführen. 2000 Jahre zurück. Stellen Sie sich Folgendes vor. Es ist dunkle Nacht, die Arbeit ist getan, die Hirten halten Wache. Das Unerwartete geschieht: „Und ein Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Herrlichkeit des Herrn umleuchtete sie, und sie fürchteten sich mit großer Furcht. Und der Engel sprach …“

Unsere Welt wird immer brutaler, immer liebloser und immer kälter. Das sagt uns die Bibel längst voraus. So können wir in Matthäus 24 nachlesen, dass die Liebe erkalten wird. Wenn ich von Liebe spreche, dann meine ich nicht die erotische Liebe, sondern die Mitmenschlichkeit. Stellen wir uns einmal verachtete und verlassene, einsame Menschen vor. Da kommt plötzlich jemand und sagt: Du bist geliebt!

In der Welt stimmt's nicht! Das haben wir wohl alle schon mehr oder weniger deutlich erlebt – oder? Wo soll das alles hinführen? So fragt man sich landauf, landab. Was aber ist damit gemeint? Nun, es ist die mit Windeseile fortschreitende Ungerechtigkeit, Brutalität, Härte und Eiseskälte. Es ist die zunehmende Orientierungslosigkeit und der ausufernde Egoismus unter den Menschen.

Jesus spricht: „Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe“, so lesen wir es in Johannes 12 Vers 46. Bei uns steht wieder Weihnachten vor der Tür. Im römischen Reich, und dazu gehörte auch Israel, war damals Steuerreform angesagt. Damit die Leute ihre Steuern bezahlten, sollte jeder Einwohner auch in Israel in die Stadt oder das Dorf gehen, wo er geboren war.

Ich möchte mit einer kleinen Geschichte beginnen. Ein bekannter Fabrikant hatte eine Firma aufgebaut und seine Patente mit integriert. Dann kam es zur Auseinandersetzung zwischen ihm und seinen Betriebsrat. Schließlich setzte der Betriebsrat den Gründer der Firma vor die Tür. Diese Begebenheit wurde in einem Buch dokumentiert.

Ich habe zu viel. Zu viele Sachen, um die ich mich kümmern muss. Zu viele Verpflichtungen, denen ich nachkommen muss. Zu viele Termine, die ich wahrnehmen muss. Zu viel Arbeit, die ich noch erledigen muss. Zu viel, zu viel „Muss“. Man nennt das „Zuvielisation“, eine zutreffende Wortneuschöpfung, wie ich finde. Es wird einfach alles zu viel.

Wir leben in der Adventszeit. Für die meisten Menschen bedeutet diese Zeit nur Stress und Hetze. Durch Reklame werden wir aufgefordert, für das Fest reichlich vorzusorgen. Dabei geht es der Bibel um ein ganz anderes Anliegen. Ihre Botschaft für diese Zeit lautet: "Siehe, dein König kommt zu dir!" Jesus Christus will bei uns Wohnung nehmen. Gott meldet sein Kommen an. In seinem Sohn ist er dann erschienen. Als Mensch in Bethlehem geboren.

Haben wir noch die Fähigkeit zur Stille und zur inneren Einkehr? Ich viel eher den Eindruck, dass viele Menschen Ruhe und Stille gar nicht mehr ertragen können. Ein gewisser Geräuschpegel gehört bei manchen einfach zum Leben dazu. Es ist mein aufrichtiger Wunsch, dass es Ihnen und mir gelingen möchte, in der Unruhe und Hektik unserer Tage einige Augenblicke Ruhe und Stille zu finden.

Man nimmt an, dass ungefähr 20-30 Prozent der Menschen unserer Gesellschaft irgendwann am sogenannten Burnout-Syndrom erkranken. Mit zunehmender Tendenz. Vor einigen Jahren sagte mir mein Hausarzt, ich wäre „reif für die Insel“. Ich war damals über Monate krank. Bronchitis, Virusgrippe, Bandscheibenvorfall …

Interessiert uns, auf Gewinn und Erfolg programmierten Computerzeitmenschen, überhaupt ein solches Thema? Es gibt auch Menschen, die im christlichen Bereich nichts mehr denken. Da schaut der Mann seine nachdenkliche Frau an: „Woran denkst du?“ Sie: „An nichts!“ „Man kann doch nicht an nichts denken.“ Sie: „Doch, kann man! Ich dachte gerade daran, was du mir zu Weihnachten schenken wirst.“

Stellen wir uns einmal ein Bild der Sommerzeit vor. Noch sitzen die Leute in ihren Höfen und Gärten und grillen ihre Würste. Es ist ein schöner, warmer und stiller Abend. Aber unbemerkt türmen sich am Horizont Gewitterwolken auf. Auch wenn wir es nicht wahrhaben wollen, aber beständig kommt die Gewitterfront näher an uns heran.

Kurz nach der rumänischen Revolution im Jahr 1989 reiste ich mit Freunden nach Siebenbürgen. Endlich war es möglich, gerade die Leute in Rumänien zu besuchen, denen wir Monate zuvor Hilfsgüter schickten. Dort angekommen, war ich überwältigt von der Gastfreundschaft unserer Gastgeber. Sie gaben gerne das Wenige, das sie hatten. Sie tischten uns das Beste auf.

Vom Missionswerk grüßen wir Sie heute sehr herzlich mit der frohen Botschaft Gottes. Wir sind dankbar für diese Möglichkeit, die Gott uns in unseren Tagen noch schenkt. Leider ist ein freundlicher Gruß von Menschen oft nur ein gedankenloses Lippenbekenntnis. Es gehört einfach zum guten Ton, denn wer möchte schon unhöflich sein.

Ich begrüße Sie wieder herzlich zu einer Folge unserer Serie „Hörer fragen“. Heute geht es um eine grundlegende Frage, die unsere ewige Existenz betrifft. Also unser Leben nach dem Sterben. Die Frage lautet: Kommen nur perfekte Menschen in den Himmel? Genau diese Frage hat einmal ein junger wohlhabender Mann Jesus, dem Sohn Gottes, gestellt.

Sicher kennen Sie das: Warten kann ermüdend sein. Warten kann aber auch aufregend sein. Warten auf den Zug etwa, Warten auf die Ergebnisse aus dem Labor, Warten auf das Päckchen, Warten auf den Gewinn, Warten auf eine Chance ... vielleicht die Chance des Lebens.

Ein bekannter Liedermacher hat vor Jahren ein Lied über seinen Hund geschrieben. Ich kann nicht das gesamte Lied zitieren, das würde zu lang. Aber ich versichere Ihnen: Das Lied geht unter dem Strich zugunsten des Hundes aus. Ich möchte mit Ihnen das Thema „Hund“ ein bisschen beleuchten und dabei einige – hoffentlich wertvolle – Einsichten gewinnen.

Es gab Zeiten, da fragte man noch nach Gottes Geboten. Heute scheinen diese weitgehend vergessen zu sein. Haben wir uns eigene Gesetze gemacht? Leben wir nach unseren Vorstellungen allein? Sind uns die Ordnungen Gottes unwichtig geworden? Meinen wir, dass es ohne Gottes Gebote viel besser geht? Gott sei Dank, es gibt noch Menschen, die nach Gott und seinen Geboten fragen.

Öffne ihm die Tür! „Erhebt, ihr Tore, eure Häupter, und erhebt euch, ihr ewigen Pforten, dass der König der Herrlichkeit einziehe!“ (Psalm 24 Vers 7). Das heißt: wir sollen Gott eine Tür in unserem Leben öffnen. Kürzlich ging ich zu jemandem, ich hatte ihm etwas mitzuteilen. So klingelte ich an seiner Haustür: Kurz darauf meldete sich eine Stimme in der Sprechanlage und fragte mich, was ich wollte.

Gegen Ende des Kirchenjahres stellt die Kirche die Wiederkunft Christi zum Weltgericht und zur Weltvollendung in den Vordergrund ihrer Verkündigung. Das soll auch in der heutigen Radiobotschaft geschehen. Es geht um einen Abschnitt aus Lukas 18,1-8. Dort sagt Jesus seinen Zuhörern, und dazu gehören wir jetzt auch, „Wenn des Menschen Sohn kommen wird, werde er dann auf Erden Glauben finden?“

Staunend stehen wir vor diesem Geheimnis der Gottseligkeit, das bedeutet: Gott wurde Mensch, damit wir Menschen gerettet werden konnten! Arme, sündige Kreaturen, die unter Gottes Zorn standen, wurden mit der Gerechtigkeit Gottes überkleidet! Vor diesem großen Geheimnis kann man nur staunend die Hände falten: Gott der Schöpfer, opfert sich für sein Geschöpfe!

In jedem Menschen steckt eine tiefe Sehnsucht, die nach Erfüllung ruft. Es ist die Sehnsucht nach Liebe, nach echter und beständiger Liebe, die niemals aufhört und die niemals enttäuscht. Eine Liebe, für die es sich lohnt zu leben. Die uns durchträgt. Aber was wir auch unternehmen, um dieses Liebesdefizit zu stillen, das Gefühl der Einsamkeit bleibt.

Ist deine Seele schon der Computerzeit angepasst? Schnell, schneller, am schnellsten und keine Zeit! Unsere, durch Stress und Hektik gekennzeichnete und für äußerst erfolgreich angesehene Karrieregesellschaft sucht offenbar nach der vierten und nächsten und auch im beruflichen Alltag zu praktizierenden Steigerungsform für das Wort schnell! Schaffst du es, da mitzuhalten?

Die Botschaft des Evangeliums ist am Anfang, in der Zeit der ersten Christen meistens mündlich bezeugt und weitergegeben worden. Zunächst waren es die Augen und Ohrenzeugen, die das verkündeten. Dann gab es von denen auch solche, die das miterlebten und niedergeschrieben haben. Es gab auch Männer wie Lukas, die es von Anfang an verfolgten und dann schrieben.

Wir wissen alle, dass wir an einem Tag 24 Stunden oder 1440 Minuten oder 86.400 Sekunden zur Verfügung haben. Doch wie wir diese Zeit sehen, ist entscheidend. Sie ist ein Geschenk. Ein Geschenk Gottes, das wertgeschätzt werden will. Zeit ist etwas, was ich nutzen und genießen darf. Und Zeit ist etwas, was ich zur Ehre Gottes verwenden soll.

Es ist eine schwere Aufgabe, inmitten des politischen Alltags eine gute Figur zu machen. Wir Staatsbürger erwarten einiges von unseren Politikern. Ein selbstbewusstes Auftreten, Anstand und eine gewisse Moral. Und was uns Bürgern ganz wichtig ist: Zuverlässigkeit. Ich möchte mit Ihnen einen Ausflug machen. Einen Ausflug in eine Zeit, die von Demokratie nichts wissen wollte ...

Glauben heißt: nicht Wissen! „Ich glaube, dass 2 Pfund Rindfleisch eine gute Suppe gibt.“ Kennen Sie solche Aussagen? Sie sind allerdings nur bedingt anzuwenden. Das Wort Glaube oder Glauben wird in unserem Sprachgebrauch häufig so angewandt, dass man zur eingangs genannten Aussage kommen kann. Man kann Falsches und Richtiges glauben.

Im Gleichnis vom Sämann oder vom vierfachen Ackerland lesen wir, dass Jesus nicht nur seinen Jüngern, sondern auch der großen Volksmenge erzählte, die ihm aus vielen Städten zugeeilt war. Die Jünger verstanden den Sinn des Gleichnisses nicht und baten Jesus um seine Deutung, als sich das Volk verlaufen hatte. Er gab ihnen die Deutung. Es geht hier um Gottes Reich, das wie aufgehende Saat im Kommen ist.

Es scheint gar nicht so einfach zu sein, aus vertrauten Denkstrukturen herauszukommen, um Neues aufzunehmen und zu lernen. Und doch geht es darum, wenn Jesus sagt: „... lernt von mir“. Von Jesus lernen bedeutet auch neu denken lernen. Und wenn man näher hinschaut, ist das eine wunderbare Sache.

Es gibt Menschen, die haben mit einem Problem zu tun, dem sie nicht gewachsen sind und dass sie von innen her auffrisst: Es ist das Problem der inneren Leere... Einer von ihnen ist Thorsten Hartung. Thorsten Hartung wächst in der DDR auf. Die Verhältnisse in seiner Familie sind schwierig. Mit 18 sitzt er wegen Diebstahls zum ersten Mal in Haft. Ein paar Jahre später unternimmt er ...

Da beobachte ich zusammen mit meiner Frau, wie in einem gegenüberliegenden Haus knapp unter dem Dach ein Schwalbenpärchen eifrig dabei ist, sein Nest zu bauen. Und irgendwann später ist schon der Nachwuchs da. Wir hören ein fröhliches Piepsen und wir sehen ab und zu einige weit aufgerissene kleine Schnäbelchen, die auf Futter warten.

Unsere Zeit und unsere Gesellschaft sind von Angst und Hoffnungslosigkeit geprägt. Daran haben auch die Klimaveränderungen und Naturkatastrophen ihren besonderen Anteil. Die Menschen ahnen bereits etwas von dem nahenden Unheil. Lesen wir etwas von den Gerichtsperioden im letzten Buch der Bibel und hören von den Menschen, die davon betroffen sind, dass sie keine Buße taten, sondern Gott lästerten, dann kann man nur trauern.

Wir Menschen leben in absolutem Widerspruch zum Wort Gottes und seinen guten Ordnungen. Meinen wir wirklich, es sei Gott gleichgültig, ob wir auf sein Wort hören oder nicht? Gott wäre nicht Gott, wenn wir mit ihm machen könnten, was wir wollten. Der Herr Jesus sagt im Johannesevangelium: "Der ist es, der mich liebt, der mein Wort hält." Die logische Folge ist ...

Wir haben ein seltsam zweideutiges Wort in unserer Sprache – ich meine unser Wort „genug“. Wir sprechen einerseits zufrieden davon, wenn wir „für heute wirklich genug getan“ haben. Oder wir freuen uns über die neue Wohnung, in der wir als Familie jetzt „endlich genug Platz“ haben. Auf der anderen Seite sind wir genervt, denn wir haben „genug von den ewigen Diskussionen“ in unserem Verein.

Vater Theophil, ein Mönch in einem Kloster in Rumänien. Einige Male haben meine Frau und ich ihn besucht. Ein erstaunlicher Mann, ein Mann mit liebevoller Ausstrahlung und Wärme. Ein Mann mit Klugheit und Güte. Kurze aber immer eindrückliche Begegnungen gab es mit ihm. Dieser Vater Theophil war blind.

Heute wollen wir den vorletzten „Glaubensschritt“ tun. Ich hoffe, es hat dir gut getan, mit mir zusammen einige wichtige Schritte unseres Glaubenslebens zu betrachten. Wir wollen uns gegenseitig helfen, im Glauben zu wachsen. Heute wollen wir uns mit einem wunderschönen Thema beschäftigen, nämlich dem Wiederkommen unseres Herrn Jesus Christus.