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Hand aufs Herz: Die meisten von uns haben keinen Gewölbekeller und keinen teuren Klimaschrank. Und trotzdem wollen wir, dass unser Wein nicht leidet. Lou erklärt heute, was Wein wirklich braucht – und verrät fünf ganz praktische Hacks, wie ihr eure Flaschen auch in einer normalen Wohnung richtig unterbringt. Ganz ohne Spezial-Equipment. Spoiler: Unterm Bett ist keine schlechte Idee. Wein der Woche Finca de la Vega Reserva – La Mancha DO, Spanien | Rheinberg Kellerei Ein spanischer Reserva aus dem sonnenverwöhnten La Mancha – Merlot und Tempranillo, 16 Monate in amerikanischen Eichenfässern gereift und danach weitere zwei Jahre auf der Flasche. Das Ergebnis: tiefrote Farbe, komplexes Aroma, volles Mundgefühl. Vanille und ein Hauch Holz in der Nase, dazu dunkle Früchte, reife Kirsche und eine runde, weiche Tanninstruktur. Kräftig, aber ausbalanciert – ideal zu dunklem Fleisch, Wildgerichten und kräftigem Käse. Erhältlich bei EDEKA und edeka24.de Weinlexikon: L wie Lichtschaden / Light Strike Lichtschaden – auf Englisch „light strike"" – entsteht, wenn Wein zu lange Licht ausgesetzt ist, vor allem UV-Strahlung aus direktem Sonnenlicht. Das Licht zerstört bestimmte Verbindungen im Wein und lässt Fehlaromen entstehen, die oft nach nasser Pappe, Kohl oder feuchter Wolle riechen. Besonders empfindlich sind helle Weißweine, Rosés und Schaumweine in hellen Glasflaschen. Genau deshalb werden Weine traditionell in dunkelgrüne oder braune Flaschen abgefüllt – das getönte Glas wirkt wie eine Sonnenbrille. Die gute Nachricht: normales Zimmerlicht macht dem Wein kaum etwas aus, bleicht höchstens das Etikett aus. Gefährlich ist vor allem direktes Sonnenlicht – also Flaschen niemals auf die sonnige Fensterbank stellen.
260816PC Story of Isaak Urlaubstagebuch Tag 6Mensch Mahler am 16.08.2026Ich träume viel. Vor allem, wenn ich entspannt bin. Ich träume von der neuen Welt Gottes, die uns verheißen ist. In der es vor allen Dingen eines nicht mehr gibt: Menschenopfer. „Gott braucht keine Menschenopfer“ – das ist meine tiefste Überzeugung. Auch nicht das Opfer seines Menschensohnes. Also Schluss damit! Und dann kommt mir immer der Song von Leonard Cohen in den Sinn. Die Geschichte, als Abraham seinen Sohn opfern will, um zu beweisen, dass er gottesfürchtig ist. Diesen gewaltigen Irrtum im Gottesverständnis besingt Leonard Cohen – und er lehrt uns etwas über Gott, das bis in die heutige Zeit Gültigkeit hat. The Story of Isaak.Die Tür öffnete sich langsam, mein Vater kam herein. Ich war neun Jahre alt. Und er stand so hoch über mir. Blaue Augen, sie leuchteten, und seine Stimme war sehr kalt. Er sagte: „Ich hatte eine Vision, und du weißt, dass ich stark und heilig bin. Ich muss tun, was mir gesagt wurde“Also machte er sich auf den Weg den Berg hinauf. Ich rannte, er ging. Und seine Axt war aus Gold. Nun, die Bäume sind viel kleiner geworden. Der See, der Spiegel einer Dame. Wir hielten an, um etwas Wein zu trinken. Dann warf er die Flasche um. Eine Minute später war sie kaputt.Und er legte seine Hand auf meine. Ich dachte, ich hätte einen Adler gesehen. Aber es könnte auch ein Geier gewesen sein. Ich konnte sie nie unterscheiden. Dann baute mein Vater einen Altar. Er blickte einmal hinter seine Schulter. Er wusste, dass ich mich nicht verstecken würde.Du, der du jetzt diese Altäre baust, um diese Kinder zu opfern, Du darfst es nicht mehr tun. Ein Plan ist keine Vision, und du bist nie in Versuchung geraten durch einen Dämon oder einen Gott. Du, der du jetzt über ihnen stehst, deine Beile stumpf und blutig, Du warst vorher nicht dort.Wenn ich auf einem Berg liege, und die Hand meines Vaters zittert mit der Schönheit eines Wortes, und wenn du mich jetzt Bruder nennst, Verzeih, wenn ich nachfrage: „Nur nach wessen Plan?“ Wenn alles zu Staub zerfällt: Ich werde dich töten, wenn ich muss. Ich werde dir helfen, wenn ich kann. Wenn alles zu Staub zerfällt Ich werde dir helfen, wenn ich muss Ich werde dich töten, wenn ich kann. Gnade mit unserer Uniform, Mann des Friedens oder Mann des Krieges. Der Pfau breitet seinen Fächer aus. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Bas van Gijzen macht sein Weinwissen nicht klein, aber er hat die unfassbare Gabe, die Schwellen dafür klein zu halten. Zwischen Glas und Gast. Zwischen Unsicherheit und Neugier. Zwischen „Ich kenne mich damit nicht aus“ und „Davon hätte ich gern noch ein Glas.“ Keiner weiß genau, wann es begann, dass Wein snobistisch und elitär wurde. Irgendwann wurden aus Gläsern Instrumente, aus Beschreibungen Wissenschaften und aus einem Getränk eine Disziplin, in der manche lieber beeindrucken als genießen. Manchmal genügt ein einziges Wort – „Mineralik“ – und schon nicken alle wissend. Niemand möchte derjenige sein, der fragt, was damit eigentlich gemeint ist. Bas hat etwas begriffen, woran sich erstaunlich viele Menschen vorbeiverkosten. Wein ist selten das eigentliche Thema. Das Thema sitzt auf der anderen Seite des Tisches. Der Mensch. Das Gefühl. Die Beziehung, die entsteht, wenn jemand endlich aufhört, Beeindruckung zu spielen, und einfach trinkt. Das ist vermutlich der Moment, in dem Sommellerie beginnt. Bas van Gijzen ist kein Star-Sommelier im klassischen Michelin-Restaurant-Sinne. Er wird vielleicht keine Bücher schreiben und keine großen Preise gewinnen. Er wird weiter hinter der Theke stehen, Flaschen drehen und Gäste mit seiner unfassbaren Art vom großartigsten Getränk der Welt überzeugen. Die Gäste mögen ihn. Ihn, der als kompletter Quereinsteiger sich bewusst und aus Leidenschaft für den Wein entschieden hat. Zu uns brachte er keine teuren Flaschen mit, aber Geschichten. Und die leichte Verzweiflung eines Menschen, der einfach zu viel über Zahlen und Märkte weiß. Er hat BWL studiert und war in der Finanzbranche, bevor er ausgestiegen ist und sein Hobby zum Beruf gemacht hat. Das erwähnt er gelegentlich, meistens dann, wenn jemand ihn fragt, warum er so nebensächlich auf Zahlen achtet – und warum bei ihm Weinbeschreibungen dann doch ein wenig anders ausfallen. Modern und traditionell zugleich. Mit Herz. Mit Liebe zum Detail. Ohne eben das Business und das Geld in den Vordergrund zu stellen. Er spricht über Winzer, über Reisen in Weinregionen, über den Genuss von Essen und Trinken als Lifestyle, der nicht laut sein muss. Über das Gefühl, wenn eine Flasche endlich geöffnet wird und alles andere nebensächlich wird.
Henrik Maaß hat sein Unternehmen Liquid Grape verkauft, mitten in der größten Krise, die der Weinmarkt seit Jahrzehnten erlebt. Rewe hat seinen Wein-Onlinehandel in Köln geschlossen, Weingenossenschaften melden Insolvenz an, und der Pro-Kopf-Konsum sinkt Jahr für Jahr. Trotzdem – oder genau deshalb – ist Liquid Grape, seine Plattform für Investments in Fine Wine, nun Teil von Mövenpick Wein. Christoph Fröhlich spricht mit ihm über die Hintergründe des Deals und über die eine Frage, die jedes Wein-Investment entscheidet: Wenn heute Flaschen für zehn oder fünfzehn Jahre eingelagert werden – wer trinkt die dann eigentlich? Es geht um die Schere zwischen Massenmarkt und High End, um Bordeaux, das Maaß in einer "Sinnkrise" sieht, um China und die Frage, wo der deutsche Riesling international steht. Warum Sterne-Restaurants zu Kunden eines Wein-Investment-Anbieters werden. Warum entalkoholisierter Wein für ihn das Produkt zerstört. Und welche Flasche ihn zuletzt so überrascht hat, dass sie ihn noch heute beschäftigt. Eine Folge über Rarität, Rendite und die Frage, wann aus gesunder Knappheit ein sterbender Markt wird.
Und danach einfach die Flasche abgeben.
Du kennst sie als Iris vom Esser. Und ja, da ist ihre unvergleichliche Lebendigkeit. Doch das, was Du spürst, wenn Du bei Iris zu Gast bist, ist so unglaublich viel mehr. Iris berührt Dich durch ihre Wärme. Und natürlich ist Iris Giessauf die urige, heimatverbundene steirische Weinfachfrau. Aber sie trägt ihre Herkunft nicht wie ein Etikett vor sich her – sie lebt sie. In ihrer Sprache, ihrem Humor, ihrer Gelassenheit, ihrer Gastfreundschaft und in der Art, wie sie einem Glas Wein begegnet. Nein, eigentlich begegnet Iris den Weinen nicht – sie spürt sie. Und somit ist das Gasthaus Esser nicht mehr und nicht weniger als ein synergetischer Kreisschluss zwischen dem Wein, Dir und der Iris aus der Steiermark, in der Weinberge nicht bloß Rebstöcke sind, sondern Familiengeschichten erzählen. Wo Nebel morgens langsam aus den Tälern steigt, die Sonne die Hügel vergoldet und jede Jahreszeit ihren ganz eigenen Duft besitzt. Und damit eine Herzlichkeit, die nicht aufdringlich ist. Mit einer Lebensfreude, die dort beginnt, wo sie viele Menschen längst vergessen haben. Man sagt den Steirern nach, sie seien herzlich, humorvoll, fleißig, naturverbunden und ein wenig eigensinnig. Bei ihr trifft all das zu. Sie diskutiert leidenschaftlich, aber nie verletzend. Sie lacht laut und ehrlich. Und wenn sie lacht, lacht meist der ganze Tisch, ach was, das ganze Lokal mit. Darüber hinaus – und das verspreche ich Dir – spürst Du vom ersten Moment im Podcast, dass sie diese seltene Gabe besitzt, Menschen das Gefühl zu geben, genau dort richtig zu sein, wo sie gerade sitzen. In ihrem Gasthaus ist Wein kein Statussymbol. Es ist wie zu Hause, und dort gehört er auf den Tisch wie gutes Brot, ein ehrliches Gespräch und Zeit. Dabei besitzt sie einen trockenen Humor, wie man ihn in der Steiermark oft erlebt. Nie laut, nie verletzend, sondern augenzwinkernd. Vinophile Gastfreundschaft bedeutet für sie Aufmerksamkeit. Sie erinnert sich an Lieblingsweine, an kleine Vorlieben und an Geschichten, die Gäste vor Monaten beiläufig erzählt haben. Sie besitzt ein feines Gespür für Menschen. Noch bevor ein Gast ausgesprochen hat, was er sucht, hat sie oft schon verstanden, was ihm gefallen könnte. Nicht, weil sie Gedanken lesen kann, sondern weil sie aufmerksam beobachtet. Sie ist eine der wenigen Weinfachfrauen, die gezielt für einzelne, bestimmte Gäste Weine einkauft oder von einem Wein, der sie besonders begeistert hat, eine zweite Flasche zurückbehält. Wo sonst findet man diese unglaubliche Gastfreundschaft? Und auch wer sich unsicher fühlt, wird von ihr nicht belehrt, sondern abgeholt. Wer zum ersten Mal einen Muskateller, einen Sauvignon Blanc oder einen Welschriesling probiert, erlebt keinen Vortrag über Thiolverbindungen, sondern hört vielleicht den Satz: „Schließ einmal die Augen und sag mir, woran Dich dieser Duft erinnert.“ Plötzlich wird Wein greifbar, verständlich und persönlich. Wie die Iris es einfach ist.
Großer Schaden nach Spielplatzbrand, Stadt Bottrop schließt illegales Bordell, Frau wirft Flasche gegen Linienbus
Sommerzeit ist Ferienzeit! In dieser Ausgabe bekommt ihr Sommertipps zum Lesen, Hören und Anschauen direkt aus der detektor.fm-Redaktion. (00:00:11) Rabeas Tipp: Daredevil (00:02:11) Claudius‘ Tipp: The Rookie (00:03:42) Maries Tipp: Ins Freibad gehen (00:04:54) Leonards Tipp: Mikal, aufwachsen und nicht aufgeben (00:06:33) Ankes Tipp: Twin Peaks (00:08:18) Klaras Tipp: Die letzte Flasche (00:09:46) Gregors Tipp: Kochen für Kleinkinder ab 1 Jahr (00:11:25) Inas Tipp: Jakob der Lügner (00:12:55) Tobis Tipp: ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival (00:14:36) Stans Tipp: Chabos (00:16:58) Paulas Tipp: Botanik des Wahnsinns (00:18:30) Benis Tipp: Did Somebody Say…Ambient? (00:21:45) Tims Tipp: Dungeon Crawler Carl (00:23:41) Philines Tipp: Als Großmutter im Regen tanzte (00:25:48) Lenas Tipp: Behind the Bastards (00:26:52) Gerolfs Tipp: Platte. Leben in der Großwohnsiedlung (00:28:18) Christians Tipp: Sanditz (00:29:17) Verabschiedung Links zu allen Tipps der Folge Buchtipps „Als Großmutter im Regen tanzte“ von Trude Teige „Botanik des Wahnsinns“von Leon Engler „Dungeon Crawler Carl“ von Matt Dinniman „Jakob der Lügner“ von Jurek Becker „Sanditz“ von Lukas Rietzschel Podcast-Tipps Did somebody say Ambient? Die letzte Flasche DAZWISCHEN – Der Sachsen-Anhalt Podcast Behind The Bastards Streaming-Tipps Mikal, aufwachsen und nicht aufgeben Twin Peaks Chabos Widow’s Bay Daredevil The Rookie Außerdem Ausstellung „PLATTE: Leben in der Großwohnsiedlung“ im Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig ImPulsTanz – internationales Tanzfestival in Wien Wer kein Highlight von detektor.fm verpassen will: Über alle Neuigkeiten informiert einmal pro Monat der detektor.fm-Newsletter. ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/destilliert-august-2026-tipps-fuer-den-sommer
Sommerzeit ist Ferienzeit! In dieser Ausgabe bekommt ihr Sommertipps zum Lesen, Hören und Anschauen direkt aus der detektor.fm-Redaktion. (00:00:11) Rabeas Tipp: Daredevil (00:02:11) Claudius‘ Tipp: The Rookie (00:03:42) Maries Tipp: Ins Freibad gehen (00:04:54) Leonards Tipp: Mikal, aufwachsen und nicht aufgeben (00:06:33) Ankes Tipp: Twin Peaks (00:08:18) Klaras Tipp: Die letzte Flasche (00:09:46) Gregors Tipp: Kochen für Kleinkinder ab 1 Jahr (00:11:25) Inas Tipp: Jakob der Lügner (00:12:55) Tobis Tipp: ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival (00:14:36) Stans Tipp: Chabos (00:16:58) Paulas Tipp: Botanik des Wahnsinns (00:18:30) Benis Tipp: Did Somebody Say…Ambient? (00:21:45) Tims Tipp: Dungeon Crawler Carl (00:23:41) Philines Tipp: Als Großmutter im Regen tanzte (00:25:48) Lenas Tipp: Behind the Bastards (00:26:52) Gerolfs Tipp: Platte. Leben in der Großwohnsiedlung (00:28:18) Christians Tipp: Sanditz (00:29:17) Verabschiedung Links zu allen Tipps der Folge Buchtipps „Als Großmutter im Regen tanzte“ von Trude Teige „Botanik des Wahnsinns“von Leon Engler „Dungeon Crawler Carl“ von Matt Dinniman „Jakob der Lügner“ von Jurek Becker „Sanditz“ von Lukas Rietzschel Podcast-Tipps Did somebody say Ambient? Die letzte Flasche DAZWISCHEN – Der Sachsen-Anhalt Podcast Behind The Bastards Streaming-Tipps Mikal, aufwachsen und nicht aufgeben Twin Peaks Chabos Widow’s Bay Daredevil The Rookie Außerdem Ausstellung „PLATTE: Leben in der Großwohnsiedlung“ im Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig ImPulsTanz – internationales Tanzfestival in Wien Wer kein Highlight von detektor.fm verpassen will: Über alle Neuigkeiten informiert einmal pro Monat der detektor.fm-Newsletter. ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/destilliert-august-2026-tipps-fuer-den-sommer
Sommerzeit ist Ferienzeit! In dieser Ausgabe bekommt ihr Sommertipps zum Lesen, Hören und Anschauen direkt aus der detektor.fm-Redaktion. (00:00:11) Rabeas Tipp: Daredevil (00:02:11) Claudius‘ Tipp: The Rookie (00:03:42) Maries Tipp: Ins Freibad gehen (00:04:54) Leonards Tipp: Mikal, aufwachsen und nicht aufgeben (00:06:33) Ankes Tipp: Twin Peaks (00:08:18) Klaras Tipp: Die letzte Flasche (00:09:46) Gregors Tipp: Kochen für Kleinkinder ab 1 Jahr (00:11:25) Inas Tipp: Jakob der Lügner (00:12:55) Tobis Tipp: ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival (00:14:36) Stans Tipp: Chabos (00:16:58) Paulas Tipp: Botanik des Wahnsinns (00:18:30) Benis Tipp: Did Somebody Say…Ambient? (00:21:45) Tims Tipp: Dungeon Crawler Carl (00:23:41) Philines Tipp: Als Großmutter im Regen tanzte (00:25:48) Lenas Tipp: Behind the Bastards (00:26:52) Gerolfs Tipp: Platte. Leben in der Großwohnsiedlung (00:28:18) Christians Tipp: Sanditz (00:29:17) Verabschiedung Links zu allen Tipps der Folge Buchtipps „Als Großmutter im Regen tanzte“ von Trude Teige „Botanik des Wahnsinns“von Leon Engler „Dungeon Crawler Carl“ von Matt Dinniman „Jakob der Lügner“ von Jurek Becker „Sanditz“ von Lukas Rietzschel Podcast-Tipps Did somebody say Ambient? Die letzte Flasche DAZWISCHEN – Der Sachsen-Anhalt Podcast Behind The Bastards Streaming-Tipps Mikal, aufwachsen und nicht aufgeben Twin Peaks Chabos Widow’s Bay Daredevil The Rookie Außerdem Ausstellung „PLATTE: Leben in der Großwohnsiedlung“ im Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig ImPulsTanz – internationales Tanzfestival in Wien Wer kein Highlight von detektor.fm verpassen will: Über alle Neuigkeiten informiert einmal pro Monat der detektor.fm-Newsletter. ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/destilliert-august-2026-tipps-fuer-den-sommer
Kaffee und Rum, zwei Dinge, die Alex sehr mag! Und das Ganze gibt es jetzt vermischt in einer Flasche? Zu schön um wahr zu sein, dachte er sich, als er das Fläschchen im Laden gesehen hat. Es handelt sich dabei um einen Liqueur Creole, der die beiden Welten vereint. Wie kommt der Kaffee da rein? Woher kommt der Rum und was hat es damit noch so auf sich? Wir haben die Antworten und natürlich den guten Tropfen im Glas. Viel Spaß beim Hören.
Wie bildet man die Kultur Europas ab? Eigentlich gibt's da nur ein Symbolbild, meinen Spötter im Internet: Nämlich diesen nervigen Plastikdeckel, der in der EU fest mit der Flasche verbunden sein muss. Der kam für die EZB aber offenbar nicht in Frage: Welche Motive stehen jetzt zur Abstimmung?
In dieser Folge dreht sich alles um die sonnenverwöhnte Weinwelt Mallorcas: Gemeinsam mit dem Spanien-Experten und Journalisten Jürgen Mathäß erkunden Lou und Jonas die Insel irgendwo zwischen traumhaften Buchten und Ballermann und verraten, welche Bodegas den besten Wein auf die Flasche ziehen. Außerdem gibt's jede Menge Wissen zu den heimischen Rebsorten und typisch mallorquinischen Weinstilen. Wein der Woche: Binigrau Blanc Nounat 2024Dieser wunderbare Insel-Weißwein besticht im Glas mit goldenen Reflexen und in der Nase mit zarten Röstaromen von Buttertoast, Walnüssen und Vanille. Im Geschmack präsentiert sich die Cuvée aus der mallorquinischen Rebsorte Prensal Blanc und dem französischen Chardonnay vollmundig und anregend mit exotisch fruchtigen Noten von Bananen und Zitrusfrüchten. Weinlexikon: C wie CalletCallet ist eine der wichtigsten roten autochthonen Rebsorten Mallorcas und bringt leichte bis mittelschwere Rotweine hervor. Callet-Weine haben meist ein komplexes Aromaprofil mit Aromen von roten Früchten sowie mediterranen Kräutern. Die Weine zeichnen sich außerdem durch eine hellere Farbe, moderate Tannine sowie eine ausgewogene Säurestruktur aus.
Die Maus zum Hören - Lach- und Sachgeschichten. Heute: mit Flaschen und warum sie durchsichtig sind, Cleos Dedektei, Glas und wie es hergestellt wird, mit Nina und natürlich mit der Maus und dem Elefanten. Du hörst eine Wiederholung: Frage des Tages - Wieso sind Flaschen durchsichtig? (04:42) Cleos Detektei - Brunzi Dummbatz 2 (11:26) Sachgeschichte - Wie wird Glas hergestellt? (25:14) Sachgeschichte - Wie funktionieren Brillen? (37:55) Wer bin ich? (49:03) Von Nina Heuser.
Send us Fan MailFolge 204: Buddy deckt in Essen eines der größten Mysterien der gastronomischen Geschichte auf: Wer ist eigentlich dieser Sascha Perrone von „Essberichte", der ganz NRW abfotografiert, aber im Netz praktisch unauffindbar bleibt? Das Gerücht sagt: geboren in einem kleinen kalabrischen Bergdorf. Die Wahrheit: Düsseldorf-Gerresheim. Kein Pate, keine Mafia – ein Ex-Finanzmann und eine Schnapsidee zum Hochzeitstag 2013. Weil er online kein einziges brauchbares Restaurant fand, zückte er das iPhone und machte es einfach selbst.Aus der „Jungfrau zum Kinde" wurde eine kompromisslose One-Man-Show: Sascha schreibt, fotografiert, layoutet und verlegt seinen Restaurantführer komplett allein – rund 300 Seiten, an die 100 Restaurants, und immer selbst bezahlt. Das Buch gibt's nicht am Kiosk, sondern nur in den Läden, die drinstehen, und exklusiv am Nikolaustag bei Zurheide. Heute ist er Hausfotograf der Sterneküche, wird als Flatrate gebucht und durfte am Tag der Deutschen Einheit als einziger Fotograf Christian Bau beim Staatsbankett begleiten – sein bisheriges Highlight.Es geht um Tomaten, die bei Oma in Kalabrien anders schmecken als die „Wasserbombe aus Holland", um zwei Kater namens Brunello und Montalcino, um Influencer, die im klimatisierten Bus einfliegen, 45 Minuten knipsen und wieder verschwinden. Und um die große Frage, warum heute keiner mehr das Zehn-Gänge-Menü will, sondern Soul Food: zwei Teller, eine geile Flasche – und um neun auf der Couch. Dazu gibt's Sterne-Hype als geplatzte Blase, das ewige Montags-Drama der Gastronomie, No-Show-Gebühren, warum Expandieren für ihn keinen Sinn ergibt und die Geschichte vom Objektiv, das ein Drei-Sterne-Koch zu Kleinholz verarbeitete – und das bis heute durch ganz Deutschland geistert. Denn die Gastronomie vergisst nicht.Ehrlich, unbestechlich, selbstbezahlt. Carsten lässt sich entschuldigen (Schriftsteller, also Nachtarbeiter). #SoulFoodPassionistas #Essberichte #SaschaPerone #Foodfotografie #Sternegastronomie #NRW #Düsseldorf #ChristianBau #Foodpodcast #Kulinarik #SoulFood #Gastronomie #Foodie #ErstDieKameraDannDieGabel#SOULFOOD # SOULFOODPASSIONISTAS # CARSTENHENN #GASTROSURIVIAL #BUDDYZIPPER #GASTROPODCAST #KULINARIK #STERNEKUECHE #KOCHGOTT #gastrosurivial #sterneküche #foodporn #foodlover #instafood #gastronomie #podcast @buddyzipper @carstenhenn @soulfoodpassionistas
Die Maus zum Hören - Lach- und Sachgeschichten. Heute: mit Matti in seiner Musikküche, Eiweiß und seiner Farbe, dem Hasen Nulli und Priesemut, mit Nina und natürlich mit der Maus und dem Elefanten. Du hörst eine Wiederholung: Maus-Musikküche - Glasharfe (6:44) Frage des Tages - Warum ist das Eiweiß durchsichtig? (14:51) Maus-Musikküche - Flasche als Panflöte (22:36) Maus-Musikküche - Dosentrommeln (29:24) Maus-Hörspiel - Nulli und Priesemut (36:06) Maus-Musikküche - Eisstäbchen (43:55) Von Nina Heuser.
Alles im Leben wird teurer, aber eines hat sich nie verändert. Und obwohl wir es jedenTag in der Hand haben, wird es einfach übersehen. Aber nicht von Jürgen Becker und Didi Jünemann. Hier ihr Lobpreis auf das Flaschenpfand. Von Jürgen/ Jünemann Becker.
Das Pfandsystem, das seit geraumer Zeit in Österreich für Plastikflaschen und Dosen gilt, fördert vieles zu Tage, das zuvor im Verborgenen war. Und es sind bei weitem nicht nur Obdachlose oder gestrandete Asylanten, die Pfandflaschen sammeln. Durchaus auch langhaarige Studenten, sportliche Läufer mit Rucksack und äußerlich gepflegt aussehende ältere Damen. Selten sind Not und Mangel so sichtbar geworden. Und die Not muss groß sein, denn keine dieser Personen hat sich in irgendeiner Weise geschämt, im Mülleimer zu wühlen. Und sie wussten, dass sie dabei beobachtet wurden. Es hat ihnen nichts ausgemacht. Sie haben die 25 Cent pro Flasche oder Dose dringend gebraucht. 4 davon sind 1 Euro, dafür bekommt man fast nichts mehr im Supermarkt. 40 sind 10 Euro. Das reicht für das Notwendigste zum Überleben. Aber auch Solidarität wird sichtbar. Ich habe auch schon Menschen gesehen, die ihre Pfandflaschen an offensichtliche Sammler weitergegeben und verschenkt haben. Sie gehören noch zu jenen, die auf 25 Cent verzichten können, zumindest jetzt noch. In der Festival- und Veranstaltungs-Saison im Sommer fallen besonders viele Flaschen an. Gib weiter, was du nicht brauchst. Selbst wenn es nur eine kleine Geste ist. _____________________________________________________________Teilt euer Brot mit den Hungrigen, nehmt Obdachlose bei euch auf, und wenn ihr einem begegnet, der in Lumpen herumläuft, gebt ihm Kleider! Helft, wo ihr könnt, und verschließt eure Augen nicht vor den Nöten eurer Mitmenschen!Jesaja 58,7Glücklich sind, die Hunger und Durst nach Gerechtigkeit haben, denn sie sollen satt werden. Glücklich sind, die Barmherzigkeit üben, denn sie werden Barmherzigkeit erfahren.Matthäus 5,6+7Da wollten die Leute wissen: „Was sollen wir denn tun?" Johannes antwortete: „Wer zwei Hemden hat, soll dem eins geben, der keins besitzt. Und wer etwas zu essen hat, soll seine Mahlzeit mit den Hungrigen teilen.“Lukas 3,10+11Wer unter euch arm ist und wenig beachtet wird, soll sich darüber freuen, dass er vor Gott hoch angesehen ist. Ein Reicher dagegen soll niemals vergessen, wie wenig sein irdischer Besitz vor Gott zählt.Jakobus 1,9-10Voice over: Scott Lockwood, USA © Veronika Pavlicek, Dipl. Psychosoziale Beraterin, Trauer- und Sterbebegleiterin, praktizierende Christin. Bei der Heilsarmee Österreich im Bereich stationär betreutes Wohnen ehemals Obdachloser tätig.Kontakt: info@veronika-pavlicek.comhttps://heavenandhell-podcast.comThank you for listening and supporting:https://buymeacoffee.com/heavenandhell
Diesmal haben wir einen deutschen Rieslingsekt im Glas – den Grand de VAUX von Schloss VAUX aus dem Rheingau. 30 Monate auf der Hefe, frisch degorgiert, extrem trocken, mit feiner Perlage, cremiger Brioche-Note und klarer Riesling-Aromatik. Für uns ein spannender Sommer-Sekt mit Charakter. Preislich liegt die Flasche aktuell bei 14,95 Euro und ist erhältlich bei unserem Partner Hawesko. Im Video geht es unter anderem um: - Alkohol bei Hitze – gute oder schlechte Idee? - Was trinken Gäste im Sommer wirklich? - Warum trockener Sekt bei warmem Wetter besonders gut funktionieren kann Wenn Du Sekt, Wein und ehrliche Verkostungen magst, lass gern ein Abo da :)
Heute haben wir einen echten Freigeist am Mikrofon: Michi Lorenz vom gleichnamigen Weingut aus Kitzeck im Sausal. Michi ist der Prototyp des sympathischen Wein-Rebellen, der früher eigentlich Rockstar werden wollte und heute stattdessen die Naturwein-Branche komplett auseinandernimmt. Statt weichgespültem Mainstream-Pop haut er heute Jahr für Jahr Weine raus, die komplett ohne Filter, Autotune und technischen Schnickschnack auskommen. Der Fokus liegt heute voll auf Naturwein – oder wie Michi es nennt: „biodamisch“ (steirisch für "bio-verwirrt"). Im Sausal, einem extrem kargen und steilen Fleckchen Erde in der Oststeiermark, keltert er Weine, die das Gegenteil von glattpolierter Keller-Kosmetik und durchgestylten Lehrbuch-Weinen sind. Statt die Tanks mit künstlichen Enzymen und Zuchthefen vollzuballern, gilt bei Michi das radikale Credo: Es kommt absolut nichts in die Flasche außer Liebe. Im Keller bleiben die Säfte ungeschwefelt und komplett frei, während draußen im Weinberg die pure Anarchie herrscht, damit wieder echtes Leben im Schiefer pulsiert. Das Ergebnis dieser Arbeitsverweigerung? Unverkennbare Sausal-DNA mit Weinen, die nicht sofort mit der Tür ins Haus fallen, sondern sich langsam, aber bleibend am Gaumen und im Herzen festsetzen. Wer Michi eine Weile zuhört, versteht sofort, warum seine Weine Namen tragen, die aus der Reihe tanzen: Der sympathische Steirer haut nämlich am laufenden Band genauso ungefiltert legendäre Sprüche raus, wie er vinifiziert. Hört einfach selbst rein! Michi Lorenz x TundA* Weinpaket: https://michilorenz.at/produkt/tunda-weinpaket/ Folgt Michi Lorenz auf Instagram: https://www.instagram.com/michi_lorenz_winery_sausal/ Bestellt die „Anleitung zum Weinsaufen 2“ auf Amazon https://amzn.to/4umAqXX Folgt Terroir und Adiletten auf Instagram: https://www.instagram.com/terroirundadiletten/ Folgt Willi auf Instagram: https://www.instagram.com/willi_drinks Folgt Curly auf Instagram: https://www.instagram.com/thelifeofcurly Produzent: pleasure* Instagram: https://www.instagram.com/pleasure_berlin TikTok: https://www.tiktok.com/@pleasure_berlin Website: https://www.pleasure-berlin.com/ Magazin: https://www.thisispleasure.com/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/pleasureberlin
In seiner zweiten Amtszeit rechnet Donald Trump ab. Er verwandelt das Justizministerium in ein Werkzeug der Vergeltung, während er Anhänger und Verbündete begnadigt. Es ist unklar, ob sich der Rechtsstaat davon erholt. Trump macht keinen Hehl daraus, dass er auf Vergeltung aus ist. «Ich wurde gejagt, von sehr schlechten Menschen, aber jetzt bin ich der Jäger», sagte er im Mai. Trump, der erste US-Präsident der angeklagt und verurteilt wurde, sieht sich selbst als Opfer einer instrumentalisierten Justiz. Nun richtet er das mächtige Justizministerium seinerseits gegen seine Gegner. Er hat die traditionelle Unabhängigkeit der Bundesstaatsanwaltschaft aufgehoben und fordert die Strafverfolgung jener, die er zu seinen Feinden zählt. Verbündete, die verurteilt wurden, begnadigt er – auch jene, die am 6. Januar 2021 das Kapitol in Washington stürmten. «Es ist niederschmetternd, den Niedergang des Rechtsstaates mitansehen zu müssen», sagt Andrew Weissmann, der jahrelang ein führender Bundesstaatsanwalt war. Trump schafft eine Blaupause dafür, wie Präsidenten Strafverfolgungen für ihre Zwecke einsetzen können. Die Schutzmechanismen, welche Staatsanwälte von politischer Einflussnahme abschirmen sollten, haben sich als zu schwach erwiesen. «Wenn rechtsstaatliche Regeln einmal verletzt wurden, ist es schwierig, den Geist wieder in die Flasche zu bringen», sagt John Jones, ein ehemaliger Bundesrichter.
In wenigen Weinregionen fühlen sich die Reichen und Schönen so zu Hause wie in der Provence. Kein Wunder, dass der Luxusgüterkonzern Louis Vuitton Moet Hennesy (LVMH) dort Weingüter kauft. Nach dem Château de Galoupé und Château d'Esclans im Jahr 2019 erwarb die LVMH-Weinsparte 2023 das Château Minuty nahe der Halbinsel von Saint Tropez. Die Geschäftsführung übernahm der ehemalige Nord-Europachef Frank Floc'hlay höchstpersönlich. In unseren Weinpodcast „Vier Flaschen“ bringt er aus dem Jahrgang 2025 drei Rosé- und einen Weißwein mit, die wie fast alles aus der Provence staubtrocken sind. Los geht es mit dem Einstiegswein M-de-Minuty in der „Flûte à Corset“, einer taillierten Flasche, wie es sie nur in der Provence geben darf. Sommelier Michael Kutej lobt die fruchtige Aromatik mit Noten von Honigmelone und Pfirsich. Ansonsten ist der Wein unkompliziert mit einer kontrollierten Säure, die ihn besonders als Aperitif oder Begleiter zu leichten Speisen prädestiniert. Bei unserem „Vier Flaschen“-Partner Hawesko gibt es den M aktuell für 15,95 Euro im Angebot. Deutlich komplexer kommt der Minuty Prestige Rose für etwa 20 Euro daher. Michael attestiert im Vergleich zum M mehr Eleganz und Länge. Die lebhafte Säure kann das salzige Aroma von Meeresfrüchten noch besser ausbalancieren. Dass die Provence nicht nur Rosé kann, zeigt der Minuty Blanc et Or. Kutej beschreibt die Cuvée mit fruchtiger Aromatik als saftig und weniger säurebetont, was sie besonders bekömmlich mache. Kostenpunkt: 30 Euro. Zum Schluss kommt für 55 Euro der Premium-Rosé Minuty 281 ins Glas, eine Cuvée aus den besten und ältesten Parzellen der Domaine. Zur oberen Hälfte in metallisches Blau getaucht, erinnert die Flasche Co-Host Axel an einen Parfum-Flacon. Michael lobt die Komplexität mit einer harmonischen Balance aus Säure, Frucht und feiner Mineralität, die auch zu gehobener Küche passe.
In seiner zweiten Amtszeit rechnet Donald Trump ab. Er verwandelt das Justizministerium in ein Werkzeug der Vergeltung, während er Anhänger und Verbündete begnadigt. Es ist unklar, ob sich der Rechtsstaat davon erholt. Trump macht keinen Hehl daraus, dass er auf Vergeltung aus ist. «Ich wurde gejagt, von sehr schlechten Menschen, aber jetzt bin ich der Jäger», sagte er im Mai. Trump, der erste US-Präsident der angeklagt und verurteilt wurde, sieht sich selbst als Opfer einer instrumentalisierten Justiz. Nun richtet er das mächtige Justizministerium seinerseits gegen seine Gegner. Er hat die traditionelle Unabhängigkeit der Bundesstaatsanwaltschaft aufgehoben und fordert die Strafverfolgung jener, die er zu seinen Feinden zählt. Verbündete, die verurteilt wurden, begnadigt er – auch jene, die am 6. Januar 2021 das Kapitol in Washington stürmten. «Es ist niederschmetternd, den Niedergang des Rechtsstaates mitansehen zu müssen», sagt Andrew Weissmann, der jahrelang ein führender Bundesstaatsanwalt war. Trump schafft eine Blaupause dafür, wie Präsidenten Strafverfolgungen für ihre Zwecke einsetzen können. Die Schutzmechanismen, welche Staatsanwälte von politischer Einflussnahme abschirmen sollten, haben sich als zu schwach erwiesen. «Wenn rechtsstaatliche Regeln einmal verletzt wurden, ist es schwierig, den Geist wieder in die Flasche zu bringen», sagt John Jones, ein ehemaliger Bundesrichter.
In seiner zweiten Amtszeit rechnet Donald Trump ab. Er verwandelt das Justizministerium in ein Werkzeug der Vergeltung, während er Anhänger und Verbündete begnadigt. Es ist unklar, ob sich der Rechtsstaat davon erholt. Trump macht keinen Hehl daraus, dass er auf Vergeltung aus ist. «Ich wurde gejagt, von sehr schlechten Menschen, aber jetzt bin ich der Jäger», sagte er im Mai. Trump, der erste US-Präsident der angeklagt und verurteilt wurde, sieht sich selbst als Opfer einer instrumentalisierten Justiz. Nun richtet er das mächtige Justizministerium seinerseits gegen seine Gegner. Er hat die traditionelle Unabhängigkeit der Bundesstaatsanwaltschaft aufgehoben und fordert die Strafverfolgung jener, die er zu seinen Feinden zählt. Verbündete, die verurteilt wurden, begnadigt er – auch jene, die am 6. Januar 2021 das Kapitol in Washington stürmten. «Es ist niederschmetternd, den Niedergang des Rechtsstaates mitansehen zu müssen», sagt Andrew Weissmann, der jahrelang ein führender Bundesstaatsanwalt war. Trump schafft eine Blaupause dafür, wie Präsidenten Strafverfolgungen für ihre Zwecke einsetzen können. Die Schutzmechanismen, welche Staatsanwälte von politischer Einflussnahme abschirmen sollten, haben sich als zu schwach erwiesen. «Wenn rechtsstaatliche Regeln einmal verletzt wurden, ist es schwierig, den Geist wieder in die Flasche zu bringen», sagt John Jones, ein ehemaliger Bundesrichter.
Sanfte Hügel, Zypressenalleen, mittelalterliche Städtchen – und mittendrin Weinberge, aus denen einige der berühmtesten Weine der Welt kommen. Die Toskana ist für viele DER Inbegriff von italienischem Wein, Sonne und Lebensfreude. Lou und Jonas nehmen euch heute mit: Warum ist Sangiovese die Seele der ganzen Region, was unterscheidet Chianti von Chianti Classico, und wie wurden die Supertoskaner zur größten Weinrebellion Italiens? Dazu gibt es Reisetipps von Florenz bis ins Val d'Orcia – und zum Schluss die Geschichte hinter dem schwarzen Hahn auf jeder Flasche Chianti Classico. Wein der Woche Piccini Chianti Classico Riserva DOCG – Castellina in Chianti, Toskana Aus dem Herzen des historischen Classico-Gebiets zwischen Florenz und Siena, seit vier Generationen von der Familie Piccini produziert. Rubinrot mit einem vollmundigen, samtigen Charakter – die riserva-typische längere Reifung bringt dichte, erdige Aromen und ein kraftvolles Bukett: reife Kirschen, Himbeeren, Brombeere und Cassis, dazu weißer Pfeffer, ein Hauch Rosmarin und Oregano. Weiche Tannine, gut eingebundene Säure, ein langer Abgang. Perfekt zur Bistecca alla Fiorentina, zu Wildgerichten oder zu reifem Pecorino Toscano. Erhältlich bei EDEKA und edeka24.de Weinlexikon: G wie Gallo Nero Der schwarze Hahn auf jeder Flasche Chianti Classico ist kein reines Designelement – dahinter steckt eine mittelalterliche Legende. Im ewigen Grenzstreit zwischen Florenz und Siena einigten sich beide Städte auf einen ungewöhnlichen Wettstreit: Beim ersten Hahnenschrei sollte je ein Reiter losreiten – wo sie sich treffen, verläuft die Grenze. Siena wählte einen weißen Hahn und päppelte ihn liebevoll auf. Florenz wählte einen schwarzen – und ließ ihn hungern. Der ausgehungerte Hahn krähte lange vor Sonnenaufgang, der Florentiner Reiter brach früher auf und kam bis kurz vor die Tore Sienas. Florenz bekam fast das gesamte Chianti-Gebiet. 1924 wählte das neu gegründete Chianti-Classico-Konsortium den Gallo Nero zu seinem Symbol – und bis heute steht er auf jeder Flasche. Möchtest Du uns eine Frage stellen, etwas loswerden oder ein Thema vorschlagen? Dann schreib uns gerne an cheers@edeka.de. Wir freuen uns, von Dir zu hören – Cheers! Weitere Infos zu unserem Podcast findest Du unter edeka.de/cheers. Besuche uns auch gerne auf Instagram https://www.instagram.com/cheers_weinpodcast/. Altershinweis: Dieser Podcast beschäftigt sich mit Wein und hat einen Bezug zu Alkohol. Der Inhalt ist ausschließlich an Personen ab 16 Jahren gerichtet. Lust auf den perfekten Weinmoment? Mit den Cheers! Weinplaylisten findest Du tolle Musik zu jeder Flasche Wein https://open.spotify.com/user/31umv65e2qkqtw3xamou2qwcoska
So ist Michi: Er schiebt dir ein Gläschen zum Probieren rüber ohne Oho und Chichi. Dass du gerade Portwein für 4600 Euro pro Flasche von 1896 trinkst, sagt er dir erst später. Denn er möchte wissen, was du ganz ehrlich, von dem hältst, was da im Glas ist. So wir hier dürfte dieser Tropfen jedenfalls nirgends besprochen werden. Im Glas ist Taylor's Portwein aus dem Jahr 1896, gewidmet Queen Victoria. Wir sprechen über die Geschichte, das Aroma und den exklusiven Genuss dieses außergewöhnlichen Ports.
Scham hat ein massives Image-Problem. Die meisten von uns empfinden sie nur als lästig, hemmend oder schlichtweg „peinlich“. Wenn wir uns schämen, wollen wir am liebsten im Boden versinken. Aber was, wenn wir das Konzept der Scham bisher völlig falsch verstanden haben?In der vierten Episode unserer Serie „Geliebt im Leib“ lädt P. George zu einem radikalen Perspektivenwechsel ein. Er beleuchtet das alte biblische Bild von Adam und Eva – die „nackt waren, aber keine Scham empfanden“ – und zeigt, dass Scham in Wirklichkeit ein genialer und natürlicher Schutzmechanismus für unsere menschliche Würde ist. Sie ist wie ein innerer Alarm, der losgeht, wenn unsere Intimsphäre ohne unsere Erlaubnis geraubt oder bewertet wird.Wann also verschwindet Scham? Erst dann, wenn wir uns bedingungslos geliebt und absolut sicher fühlen – wenn wir wissen, dass unser Gegenüber uns nicht als Objekt gebraucht, sondern als ganzes Geschenk annimmt. Sobald uns aber der nötige Respekt in einer Beziehung fehlt, kehrt die Scham sofort als Schutzschild zurück, und wir verschließen unser Herz.In dieser Episode erfährst du:- Warum deine Scham kein Fehler ist, sondern deine tiefste Würde - verteidigt.- Das Geheimnis echter Nähe: Warum Intimität bedeutet, alle Masken fallen zu lassen, nichts mehr vorzutäuschen und mutig die Kontrolle abzugeben.- Was uns eine Flasche kanadischer Ahornsirup darüber verrät, warum wir Menschen niemals wie ein Konsumgut aufteilen und benutzen dürfen.- Wie wahre Liebe einen sicheren Raum schafft, in dem Scham ganz natürlich besiegt wird.- Wir laden dich ein, heute einen neuen, liebevollen Blick auf deine eigenen Grenzen zu werfen. Lass dich nicht zu einem Gebrauchsobjekt degradieren – du bist berufen, in deiner ganzen Person geliebt zu werden.Frage an dich: Hast du Scham bisher eher als etwas Negatives gesehen, das dich einschränkt, oder als einen Schutz für deine eigenen Grenzen? Schreib uns deine Gedanken in die Kommentare!Abonniere den Kanal und aktiviere die Glocke, um auch das große Finale unserer Reise durch die Theologie des Leibes nicht zu verpassen!
"Kein Mucks!" – der Krimi-Podcast mit Bastian Pastewka (Neue Folgen)
In der Datsche eines Fernsehmechanikers wird ein Toter gefunden. Offenbar ist der Mann zuvor aus dem Gefängnis geflüchtet und saß wegen Beteiligung an einem Raubüberfall auf einen Geldtransport. War der Tod ein unglücklicher Zufall, oder wurde er umgebracht? Bastian Pastewka präsentiert dieses Hörspiel aus der Reihe Krimi am Freitag zum 85. Geburtstag von Dieter Mann am 20.06.1941. Bastian Pastewka präsentiert: Der Tod in der Flasche Von Viktor Smirnov Mit Dieter Mann, Peter Reusse, Wolfgang Penz u.a. Regie: Helmut Hellstorff MDR (Rundfunk der DDR) 1978 Podcast-Tipp: Timothy Truckle ermittelt https://1.ard.de/truckle-ermittelt
Ach Leude, es ist doch alles wie immer. Im Sommer ist es warm und es wird wieder in den Pool gepisst, egal ob das Wasser aus der Flasche oder der Leitung kommt. Aber während Baumsen frustriert ist, weil ihm die Bahn nicht geschrieben hat, hat Zetbo Chat Tschibidi für sich entdeckt und Nicholas Cage heißt jetzt Nicholas Cage - verrückte Welt! In Stuttgart ist hingegen noch alles in bester in Ordnung: kein Bahnhof, keine Zahnpasta und keine Knarre von der AfD. Doch auch, wenn niemand weiß, was denn nun Deutschlands Nationalgericht ist, so kann man doch zumindest an der Baustellen-Ampel auf die Diätenerhöhung warten - hmmm, lecker!
Curly und Willi begrüßen in dieser Folge Raphael und Melanie von Wine Wallet. Während Melanie die E-Commerce-Expertise mitbringt, kommt Raphael direkt aus der harten Gastro- und Sommelerie-Ecke – die perfekte Kombi also, um dem chronischen Platzmangel im Keller den Kampf anzusagen. Wine Wallet ist die digitale Allzweckwaffe, die Weinsammlern das Leben massiv leichter macht und das nervige Logistik-Dilemma komplett übernimmt. Das Geschäftsmodell ist genial simpel: Egal ob 20 oder 5.000 Flaschen, ihr könnt eure flüssigen Schätze von jedem Händler oder Weingut der Welt direkt in die klimatisierten High-Tech-Lager schicken lassen. Für schmale 2 Euro pro Flasche und Jahr wird das Portfolio komplett versichert, inventarisiert und digital per App verwaltet. Der Clou an der Kiste: Hier checkt keine fehleranfällige KI, sondern echte Menschen nehmen jede einzelne Flasche persönlich in die Hand, prüfen den exakten Füllstand und dokumentieren die heilige Provenienz, um den Wert des Weins langfristig zu sichern. Raphael und Melanie erzählen, wie die Idee vor zwei Jahren auf der Vivinum aus dem puren logistischen Albtraum heraus geboren wurde und wie Weinsammeln endlich sein staubiges Spekulanten-Image verliert. Am Ende geht es nämlich um echten Genuss, maximale Bequemlichkeit und Zeitersparnis, damit man zu Hause wieder Platz im Weinkühlschrank hat und sich voll auf das konzentrieren kann, was wirklich Spaß macht: Kaufen und Saufen. Zieht's euch rein! Folgt Wine Wallet auf Instagram https://www.instagram.com/wine.wallet/ Website https://wine-wallet.com/ Folgt Melanie Scholze-Simmel auf Instagram https://www.instagram.com/sch.meli/ Folgt Raphael Barbi auf Instagram https://www.instagram.com/barbiraphael/ Bestellt die „Anleitung zum Weinsaufen 2“ auf Amazon https://amzn.to/4umAqXX Folgt Terroir und Adiletten auf Instagram: https://www.instagram.com/terroirundadiletten/ Folgt Willi auf Instagram: https://www.instagram.com/willi_drinks Folgt Curly auf Instagram: https://www.instagram.com/thelifeofcurly Produzent: pleasure* Instagram: https://www.instagram.com/pleasure_berlin TikTok: https://www.tiktok.com/@pleasure_berlin Website: https://www.pleasure-berlin.com/ Magazin: https://www.thisispleasure.com/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/pleasureberlin
https://www.whisky.de/p.php?id=SAZER0RYE Nosing 04:48 Wir verkosten den Sazerac Straight Rye. Der Sazerac Straight Rye erinnert mit seiner markanten Flasche an die frühen Siedler und Kaffeehäuser von New Orleans. ► Buffalo Trace Brennereibesichtigung: https://youtu.be/AX4ygvLtd7o ► Buffalo Trace Playlist: https://www.youtube.com/playlist?list=PL0c4kGdVapNTRMdqWLfj_zfloYL5Fn-Ac ► Abonnieren: http://www.youtube.com/user/thewhiskystore?sub_confirmation=1 ► Whisky.de Social Media ○ TikTok: https://www.tiktok.com/@whiskyde ○ Instagram: https://www.instagram.com/whisky.de/ ○ Facebook: https://www.facebook.com/Whisky.de/ ○ Twitter / X: https://www.threads.net/@whisky.de ○ Threads: https://www.threads.net/@whisky.de ○ Telegram: https://t.me/whisky_de ► Podcast: https://www.whisky.de/shop/newsletter/#podcast ► Merch: https://whiskyde-fanartikel.creator-spring.com/ Mehr Informationen finden Sie in unserem Shop auf Whisky.de/shop
Difan Xu hat vermutlich nie besonders viel Energie darauf verwendet, dem Bild zu entsprechen, das andere von einer Sommelière erwarten. Das fällt auf, weil die Weinwelt seit jeher eine gewisse Vorliebe für Rollenbilder besitzt. Es gibt den unnahbaren Experten, den wandelnden Jahrgangskatalog, den Hüter geheimer Kellerbestände und den Mann – meistens ist es tatsächlich ein Mann –, der nach drei Minuten Gespräch den Eindruck vermittelt, als würde er seit seiner Geburt in einem Burgunderfass wohnen. Die Weinbranche hat sich über Jahrzehnte ihre eigenen Rituale geschaffen, ihre eigene Sprache, ihre eigenen Formen der Zugehörigkeit. Wer dazugehört, versteht die Codes. Wer sie nicht versteht, fühlt sich oft schon nach wenigen Minuten wie ein Tourist im falschen Stadtviertel. Difan Xu wirkt, als hätte sie diese Spielregeln irgendwann registriert und anschließend beschlossen, sich nicht weiter davon beeindrucken zu lassen. Viele Fachleute beginnen mit Menschen und enden bei Produkten. Die Aufmerksamkeit verschiebt sich. Plötzlich geht es um Etiketten und Namen. Das Gespräch wird technischer, präziser, detaillierter. Daran ist nichts falsch. Fachwissen gehört schließlich zum Beruf. Irgendwann besteht jedoch die Gefahr, dass man sich stärker für den Wein interessiert als für die Person, die ihn trinken soll. Bei Difan Xu hat diese Verschiebung nie stattgefunden. Vielleicht liegt das daran, dass sie Wein grundsätzlich anders betrachtet. Kaum ein anderes Genussmittel besitzt eine vergleichbare Fähigkeit, Unsicherheit auszulösen. Niemand entschuldigt sich dafür, wenig über Kartoffeln zu wissen. Wein passiert genau das ständig. Menschen entschuldigen sich für ihre Vorlieben. Sie rechtfertigen ihren Geschmack. Sie haben Angst, die falsche Frage zu stellen oder die falsche Flasche auszuwählen. Dort beginnt die eigentliche Stärke von Difan Xu. Sie scheint verstanden zu haben, dass die meisten Gäste nicht nach einem perfekten Wein suchen. Sie suchen Sicherheit. Nicht die Sicherheit, den besten Jahrgang ausgewählt zu haben. Sondern die Sicherheit, willkommen zu sein. Die Sicherheit, dass niemand über sie urteilt. Die Sicherheit, dass ihre Vorlieben ernst genommen werden. Das klingt selbstverständlich. Ist es aber nicht. Wobei, bei Difan schon. Genau an diesem Punkt wird aus einer Sommelière wie Difan Xu, eine Übersetzerin. Denn eine große Weinübersetzerin bewegt sich ständig zwischen zwei Welten, die einander näher sind, als sie glauben, und sich dennoch regelmäßig missverstehen. Auf der einen Seite steht der Wein. Nicht als Produkt, sondern als Ergebnis zahlloser Entscheidungen. Auf der anderen Seite steht der Gast. Auch er bringt eine Geschichte mit an den Tisch. Erfahrungen, Vorlieben, Unsicherheiten, Erinnerungen und Erwartungen. Eine perfekte Weinübersetzerin, wie Difan versteht beide Seiten. Und genau darin liegt die höchste Form dieses Berufs. Eine perfekte Weinübersetzerin macht Wein nicht kleiner. Sie vereinfacht ihn nicht. Sie nimmt ihm weder seine Tiefe noch seine Komplexität. Stattdessen verkleinert sie die Distanz zwischen Wein und Mensch.
Die Maus zum Hören - Lach- und Sachgeschichten. Heute: mit Mineralwasser in Flaschen, Bettmän in der Sturmflut, einem berühmten Chemiker und Forscher, mit Nina und natürlich mit der Maus und dem Elefanten. Ihr hört eine Wiederholung. Frage des Tages: Warum tränen die Augen, wenn man Sprudel trinkt? (01:12) Sachgeschichte: Wie kommt das Mineralwasser in die Flasche? (07:23) Kennst du?: Katia und Maurice Krafft, Vulkanologen (17:01) Berühmte Leute: Louis Pasteur (29:59) Hörspiel: Bettmän (42:51) Von Nina Heuser.
Österreich im Sommer – das bedeutet: Heuriger, lange Holztische, ein Krug Spritzer und eine Brettljause. Kein Schnörkeln, keine Inszenierung – einfach Weinkultur als Alltagskultur. Lou und Jonas haben sich heute Willi Schlögl ins Studio geholt, der das österreichische Weinsommer-Feeling wie kein anderer kennt. Gemeinsam sprechen sie darüber, was den Spritzer zum perfekten Sommergetränk macht, welche Weine sich am besten dafür eignen – und warum Grüner Veltliner, Welschriesling und Gemischter Satz im Sommer so unverzichtbar sind. Dazu gibt es Reisetipps von Wien bis in die Südsteiermark und natürlich Willi's Überraschungsweine direkt aus Österreich. Wein der Woche Heute bringt Willi seine Favoriten mit – welche das sind, erfahrt ihr in der Folge! Weinlexikon: D wie DAC DAC steht für „Districtus Austriae Controllatus"" – das österreichische Herkunftssystem für Qualitätsweine. Die Idee: Der Wein soll nach seiner Herkunft benannt werden, nicht nur nach der Rebsorte. Statt „Grüner Veltliner aus Österreich"" steht dann zum Beispiel „Weinviertel DAC"" auf der Flasche – und das sagt sofort, woher der Wein kommt und welchem Stil er entspricht. Vergleichbar mit dem französischen AOC-System: Herkunft zuerst, mit klaren Regeln zu Rebsorte, Stil und Qualität. Wenn DAC auf dem Etikett steht, wisst ihr: dieser Wein ist typisch für seine Region. Mehr Informationen zum Thema findet ihr unter: https://www.oesterreichwein.at/unser-wein/strategie-des-herkunftsmarketings/gebietstypischer-qualitaetswein-dac https://www.oesterreichwein.at/der-gspritzte Möchtest Du uns eine Frage stellen, etwas loswerden oder ein Thema vorschlagen? Dann schreib uns gerne an cheers@edeka.de. Wir freuen uns, von Dir zu hören – Cheers! Weitere Infos zu unserem Podcast findest Du unter edeka.de/cheers. Besuche uns auch gerne auf Instagram https://www.instagram.com/cheers_weinpodcast/. Altershinweis: Dieser Podcast beschäftigt sich mit Wein und hat einen Bezug zu Alkohol. Der Inhalt ist ausschließlich an Personen ab 16 Jahren gerichtet. Lust auf den perfekten Weinmoment? Mit den Cheers! Weinplaylisten findest Du tolle Musik zu jeder Flasche Wein https://open.spotify.com/user/31umv65e2qkqtw3xamou2qwcoska
In der Kneipe fällt es oft auf: Der Preis für Fassbier ist deutlich höher als der für Flaschenbier. Warum das so ist, erklärt ein Brauer. Und auch, warum es sich lohnt, trotzdem auf das frisch gezapfte Bier zu setzen.
Der letzte wilde Fluss Europas – und gleichzeitig eine der vielfältigsten Weinregionen der Welt. Die Loireerstreckt sich über 800 Kilometer, umfasst mehr als 30 Appellationen und bringt alles hervor, was Wein sein kann: Weißwein, Rotwein, Rosé, Schaumwein, Süßwein. Lou und Jonas nehmen euch heute mit auf eine Reise von West nach Ost – vom Atlantik bis in die Touraine. Sechs Weine, sechs Herkünfte, drei Unterregionen. Ihr erfahrt, warum die Loire weltweit das wichtigste Anbaugebiet für gleich drei Rebsorten ist, was es mit den jahrtausendealten Schieferböden im Anjou auf sich hat – und warum ein Crémant de Loire dem Champagner das Wasser reichen kann, ohne das Budget zu sprengen. Mehr Infos zur Region findet ihr unter: https://www.vinsdeloire.fr/en Weine der Woche Heute ausnahmsweise sechs – je einer für jede besprochene Appellation der Loire, von West nach Ost: Philippe de Valois – Crémant de Loire Brut | Crémant de Loire | 70 % Chenin Blanc, 20 % Chardonnay, 10 % Cabernet Franc | Hergestellt nach der traditionellen Methode mit zweiter Gärung in der Flasche. Frisch, elegant, feine Perlage – perfekt als Aperitif oder zu Fisch und Ziegenkäse. Rivière Bellejour – Sauvignon Blanc 2024 | IGP Val de Loire | 100 % Sauvignon Blanc | Zugänglich, aromatisch, modern – sortenrein ausgebaut wie es an der Loire Tradition ist. Der Klassiker zu Ziegenkäse und Spargel. Loïc Mahé – Sables & Schistes 2022 | AOP Savennières | 100 % Chenin Blanc | Sand und Schiefer – der Name verrät alles über den Boden. Chenin Blanc auf über 530 Millionen Jahre altem Urgestein, nirgendwo sonst bringt die Sorte den Boden besser zum Ausdruck als hier im Anjou. Famille Lieubeau – Muscadet Cru Château Thébaud 2021 | AOP Muscadet Sèvre-et-Maine | 100 % Melon Blanc | Einer der Crus Communaux – länger auf der Feinhefe gereift (Sur Lie), mehr Komplexität und Tiefe als man vom Muscadet erwartet. Der perfekte Begleiter zu Austern und Meeresfrüchten. Grand Royal – Grand Royal Rosé 2023 | Rosé de Loire | Cabernet Franc, Grolleau de Tours | Die Loire ist nach der Provence der zweitgrößte Rosé-Produzent Frankreichs – dieser Wein zeigt warum. Frisch und sommerlich, ideal zu Salaten und leichten Vorspeisen. Domaine Olivier – Saint Nicolas de Bourgueil Cuvée Domaine 2023 | AOP Saint-Nicolas-de-Bourgueil | 100 % Cabernet Franc | Cabernet Franc sortenrein – das ist der große Unterschied zum Bordeaux, wo die Sorte immer im Blend verschwindet. Hier bekommt sie ihre eigene Bühne: rund, samtig, mit dem charakteristischen Duft nach roten Beeren und feinen Kräutern. Weinlexikon: S wie Sur Lie Sur Lie bedeutet wörtlich „auf der Hefe" – der Wein bleibt nach der Gärung auf der Feinhefe liegen, anstatt sofort davon getrennt zu werden. Die Hefe gibt dabei Aromen, Textur und Fülle an den Wein ab und wirkt gleichzeitig als natürlicher Oxidationsschutz. Besonders typisch ist das beim Muscadet: Die Weine reifen oft den ganzen Winter über auf der Hefe und werden erst im Frühling abgefüllt. Auf dem Etikett steht dann „Muscadet Sur Lie" – und das bedeutet: frisch, lebendig, mit schöner Textur und manchmal einem ganz leichten Prickeln auf der Zunge. Möchtest Du uns eine Frage stellen, etwas loswerden oder ein Thema vorschlagen? Dann schreib uns gerne an cheers@edeka.de. Wir freuen uns, von Dir zu hören – Cheers! Weitere Infos zu unserem Podcast findest Du unter edeka.de/cheers. Besuche uns auch gerne auf Instagram https://www.instagram.com/cheers_weinpodcast/. Altershinweis: Dieser Podcast beschäftigt sich mit Wein und hat einen Bezug zu Alkohol. Der Inhalt ist ausschließlich an Personen ab 16 Jahren gerichtet. Lust auf den perfekten Weinmoment? Mit den Cheers! Weinplaylisten findest Du tolle Musik zu jeder Flasche Wein https://open.spotify.com/user/31umv65e2qkqtw3xamou2qwcoska
Drei Tropfen Blut im Schnee und ein Fensterrahmen aus Ebenholz. – Die Geschichte vom Schneewittchen aus Lohr am Main und den Spessarträubern So beginnt eines der bekanntesten Märchen aus der Sammlung der Brüder Grimm: Schneewittchen. Nur wo mag das gewesen sein? Bei uns, sagen selbstredend gleich zwei Schneewittchen-Orte in deutschen Landen. Beide sind schön und einen Besuch wert. Einer liegt in Bad Wildungen-Bergfreiheit im nordhessischen Kreis Waldeck-Frankenberg. Den Anderen, der hier Thema ist, findet man im fränkischen Lohr am Main am Rande des Spessarts. Schneewittchen in Lohr unterwegs – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Lohrer Geschichte(n) Wir reden über die spannenden Geschichten eines Orts, der aufgrund von schlagkräftigen, wie phantasievollen Argumenten sagt, hier habe Schneewittchen gelebt. Was dran ist? Wer im Podcast gut zuhört weiß ganz schnell mehr. Die Lohrer Schneewittchen-Variante Hier klingen einige Teile etwas anders als bei Jakob und Wilhelm Grimm und wer genauer nachschaut, wird auch feststellen, dass die Entdeckung dieser ganz anderen Geschichte noch gar nicht so lange zurückliegt. Verantwortlich für Ansprüche und Entwicklung der Theorien ist gewissermaßen ein Stammtisch aus Apotheker, Museumsleiter und Schuster. Weinhaus Mehling – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die Fabulologie Der Ausgangspunkt war wohl ein fröhlicher Abend im Lohrer Weinhaus Mehling. Der Apotheker Dr. Karl-Heinz Bartels hatte sich Gedanken gemacht, die Geschichte studiert und den Schluss entwickelt, dass nach diesen Recherche, Schneewittchen in Lohr am Main zuhause gewesen sein muss. Begründet wurde das aus dem Ansatz der „Fabulologie“ heraus. Nie gehört? Auf der Website der Stadt Lohr steht dazu: Das Wort „Fabulologie“ hat nichts mit „fabulieren“ zu tun, wie manche meinen. „Fabulologie“ ist ein Mixtur aus „Fabula“ (lateinisch; das Märchen) und „logos“ (griechisch: Wissenschaft, Lehre). Vielleicht sogar noch mit einem „lo“ aus dem Namen Lohr in der Wortmitte! Heraus kam jedenfalls ein Wort, das es bis heute in keiner Sprache der Welt gibt. Fabulologenwein – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Sie beweist die These der Stammtischrunde, die augenzwinkernd und spaßbeseelt eine der wirkungsvollsten Ideen für das Stadtmarketing entwickelten: Schneewittchen ist von hier! Das hat sich im Lauf der Jahre als großer Erfolg erwiesen. Das “Horrorwittchen” Als dann die Stadt noch eine „zeitgemäße“ Schneewittchen-Statue in Auftrag gab. Das Ergebnis des Wettbewerbs, die Statue von Peter Wittstadt, gefiel nicht Allen, aber Lohr am Main kam endgültig in die Schlagzeilen. Wittstadt-Schneewittchen… – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Gleichzeitig freundeten sich immer mehr Lohrer mit der Geschichte der Fabulologen an und gewannen das „Lohrer Schneewittchen“ lieb. Der Heimatstolz hat das Schneewittchen längst in die Gemeinschaft eingemeindet. …auch bekannt geworden als “Horrorwittchen” – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Wer in die Lohrer Geschichte eintaucht, findet – wenn er sucht – jede Menge Argumente für die Wahrheit der Lohrer Herkunft. Damit könnte man das Kapitel beenden und den Lohrern zum märchenhaften Anziehungspunkt gratulieren. Schneewittchen – Tourismus Schneewittchen auf dem Schlossplatz von Lohr – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die Touristen kommen vornehmlich im Sommer. Und das sind gar nicht mal wenige. Besonders beliebt ist das Städtchen gerade bei Besuchern aus den USA. Die machen gerne mal eine Flusskreuzfahrt auf dem Main, stoppen natürlich bei „Snow White and The Seven Dwarfs“ und werden vom Original Schneewittchen durch die Stadt geführt. Schneewittchen – Faktencheck Das wollten wir genau wissen und haben den fabulologischen Faktencheck gemacht. Das machen wir natürlich mit den überall auftauchenden Zeitzeugen gemacht. Es gibt sie reichlich. Die Mutter Wo beginnt man? Am besten bei der leiblichen Mutter, denn Mama muss es ja schließlich wissen. Die Mama: Maria Baroness von Erthal (alias Nicole Schmidt) – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Maria Baroness von Ehrtal kam einst, im Auftrag des Kurfürsten Franz von Schönborn, mit ihrem Gatten Philipp Christoph von Ehrtal nach Lohr. Und dort ist sie immer noch. Das Gespräch war nicht ganz einfach, hat die Adlige aus dem Taunus, doch noch immer einige „höfische Marotten“ – Immerhin war sie auskunftsfreudig und hatte auch keine Angst vor modernen Mikrofonen. So konnten wir die Existenz ihrer Tochter Maria Sophia von Ehrtal nachweisen war sie doch so rot wie Blut, so weiß wie Schnee und ihr Haar so schwarz wie Ebenholz. Auch erzählte sie von einem sprechenden Spiegel, der aus der einst angesiedelten Glasmanufaktur stammt. Wir haben geprüft und festgestellt, dass der Spiegel noch immer im Schloss hängt. Die Tochter Das Schneewittchen (alias Luisa Damm) und der Spiegel – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Letztlich machte sie uns auch noch persönlich mit ihrer Tochter bekannt. Schneewittchen begrüßte uns und schenkte jedem Anwesenden einen wundervollen Apfel aus dem Korb, den sie mit sich führte. Sie erzählte zusätzlich von ihrem harten Schicksal mit der Stiefmutter, die nach dem Tod der Mutter an der Seite des Herrn Papas stand. Von den Vorkommnissen rund um den sprechenden Spiegel und von der Flucht zu den sieben Zwergen. Sie wird uns doch nicht angelogen haben? Die echten! Wissenschaftler Echte Wissenschaftler: Gerit Himmelreich & Anika Magath vom Fränkischen Institut für Kulturlandschaftsforschung UNI Würzburg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Glücklicherweise trafen wir noch zwei Wissenschaftler der Universität Würzburg, die uns von den sieben Bergen berichteten und von den Bergwerken in der Nähe, hinter den sieben Bergen. Warum also sollte man der nochmaligen Bestätigung von Historikern, Archäologen und einer Ethnologin in Sachen Berge, Bergwerken und Zwergen widersprechen. Schneewittchen-Weg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Sicher gibt es auch ein paar Ungereimtheiten, aber gibt es die nicht auch an anderen Orten? Es ist ja alles auch schon so lange her. Märchen kommt ja auch von Mär, einem alten deutschen Wort für Erzählung, Sage oder Nachricht. Die Schlussfolgerung heißt frei nach einem alten Philosophen: Ich weiß, dass ich nicht alles weiß, aber es hätte so gewesen sein können. Lohr, die Stadt Die Altstadt von Lohr – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Ist das Schneewittchen seit Jahren sicher ein wichtiges Argument nach Lohr am Main zufahren, so gibt es viele weitere Argumente. „Das Tor zum Spessart“ ist ein weiteres Attribut. Das Städtchen liegt ungefähr auf halber Strecke zwischen Aschaffenburg und Würzburg. Der Turm Der Lohrer Bayersturm – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Lohr ist sehenswert: Die Altstadt zum Bummeln, das besonders alte Fischerviertel zum Ansehen und wer den Überblick haben möchte, der Bayersturm zum Besteigen. Da kann Jeder rauf immer samstags und sonntags zwischen 10 und 12 Uhr. Der Türmerblick in Fischerviertel – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Wir waren natürlich auch oben und haben die ehemalige Türmer-Wohnung in Augenschein genommen. Der Turm stammt aus dem 13./14. Jahrhundert, hat sechs Etagen, 40 Meter Höhe und ist der letzte vorhandene der Stadtbefestigung. Das Schloss & Spessartmuseum Lohr: Schloss und Spessatmuseum – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Das Schloss lohnt ebenfalls, zumal ein großer Teil davon Museum ist. Das „Spessart Museum“, da wo auch der sprechende Spiegel hängt beschäftigt sich mit der regionalen Geschichte und damit natürlich auch mit den Spessarträubern. Zu diesen wilden Gesellen gibt es auch im Podcast ein extra Kapitel und klärt auch, die Überschrift dieser Erlebnisse in Lohr. Der Erfolgsfilm „Das Wirtshaus im Spessart“ hat im Museum einen Ehrenplatz, genauso wie eine Flasche des Fabulologen-Silvaner. Frische und gefüllte Flaschen gibt es im Weinhaus Mehling, dort wo einst der Grundstein gelegt wurde für die Fabulologie, das Schneewittchen und den touristischen Erfolg von Lohr am Main. Information Lohr am Main Fabulologie Die Region Am Schneewittchen-Weg: Spessart im Herbst – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILDThe post Podcast 320 – Lohr: Schneewittchen & die sechs Räuber first appeared on Deutsches Reiseradio (German Travelradio).
Wie schon der Volksmund sagt: Schmieren und Salben hilft allenthalben. Kein Wunder, die Salbe hat im Vergleich zur Creme und zur Bodylotion den grössten Fettanteil. Sie dient häufig auch als Träger für Arzneimittel und ist eher für kleinere Körperflächen geeignet. Kein Wunder, kommt die Salbe meistens in einer Tube daher. Ihr hoher Fettanteil liesse sie praktisch nicht aus einer Flasche kriegen. Salbe wird häufig in der Medizin gebraucht, das heisst, das Fett der Salbe wird mit Arzneiwirkstoffen angereichert. Zum Beispiel in der Dermatologie mit Cortison. Der hohe Fettgehalt hat Vorteile: Die Arznei wird weniger schnell weggeschwitzt und der hohe Fettgehalt nährt die Haut - zum Beispiel an sehr trockenen Stellen wie den Ellenbogen.
LIVE vom OMR Festival Hamburg, Europas größtem Digital Marketing Summit. Und diese Folge könnte deine Sicht auf Marken, Business und Erfolg komplett verändern. Denn die wichtigste Frage 2026 lautet nicht mehr: Wirst du geliebt? Sondern: Wirst du verteidigt? Willkommen in der neuen Obsession Economy. Zu Gast bei TOMorrow: Star-Winzer Jochen Dreissigacker, einer der kompromisslosesten Unternehmer Europas. Mit nur 24 Jahren übernimmt er das 500 Jahre alte Familienweingut seiner Eltern. Dann macht er etwas, das jeder Business-Coach ihm verboten hätte: – Er streicht den Großteil seines Sortiments – verliert im ersten Jahr 70 % Umsatz – polarisiert die gesamte Branche – und baut aus Dreissigacker eine Marke, für die Menschen heute bis zu 1.800 € pro Flasche zahlen. Warum? Weil „Loved“ kein KPI mehr ist. Die stärksten Marken unserer Zeit werden nicht nur gemocht, sie werden verteidigt. Nicht Aufmerksamkeit gewinnt. Sondern magnetische Relevanz. In dieser Episode erfährst du: - Warum Love Brands austauschbar werden - Wie du aus Kunden echte Verteidiger machst - Warum Knappheit wertvoller ist als Reichweite - Wieso Premium-Marken nicht jedem gefallen dürfen - Warum Obsession profitabler ist als Aufmerksamkeit - Weshalb du manchmal dein eigenes Business „abfackeln“ musst, um neu zu wachsen Das ist kein Podcast über Wein. Das ist eine Masterclass über: Markenaufbau, Positionierung, Leadership und kompromisslosen Erfolg. Die wichtigste Erkenntnis: Universal geliebt = universal gleichgültig. Die Frage lautet nicht mehr: „Wer mag dich?“ Sondern: „Wer würde für dich aufstehen und kämpfen?“
Sarah trinkt an einer Flasche aus der Probeabfüllung, in der Glassplitter sind und muss ins Krankenhaus. Kommt jetzt raus, dass kein Spezialist am Werk war?
Stillen oder Flasche? Die Ernährung eines Säuglings wirkt auf den ersten Blick wie eine private Entscheidung. Doch zwischen Mutteridealen, medizinischen Empfehlungen und Marktinteressen wird Babynahrung seit Jahrhunderten zum Politikum. Von Nora Noll
Bevor es nach zum Unknown Race nach Spanien geht, gibt es eine kurze Bestandsaufnahme. Flos Hand – ein Küchenmesser, ein Kabelbinder, eine vermeidbare Wunde – hat ihn nach 94 von 150 Kilometern beim Wörthersee Gravel zur Aufgabe gezwungen. Die Quali zur WM in Australien, mit der er kurz geliebäugelt hatte, ist damit aus mehreren Gründen kein Thema. Christoph bringt dazu eine Fanpost, die unsere Herzen berührt und viel Freude bringt: Die fünfjährige Marie hört Sitzfleisch, hat ein Woom und will mit Zelt und Schlafsack auf Biketour. Aber jetzt zum Rennen: Startort Reus, eine Stunde südlich von Barcelona, direkt hinter der Küste in einer Gegend, die aussieht wie eine Mischung aus Colorado und Katalonien. Das Unknown Race 2025 findet zum ersten Mal in Spanien statt – und damit endlich bei Bedingungen, die der Community jahrelang gefehlt haben. Keine Schneefahrbahn auf Alpenpässen, kein Hagel in den Bergen, kein Dauerregen in der Nacht. Dafür: Wind. Brutaler, anhaltender Wind, der Christoph auf dem Weg zum ersten Checkpoint an seine Grenzen bringt. Christoph erzählt von seiner Vorbereitung: radikal weniger Gepäck als in den Jahren zuvor, ein neu montierter Flaschenhalter aus dem Triathlon-Bereich, den er bewusst bisher nicht öffentlich gezeigt hat und der eine mit Kohlehydrat Pulver gefüllte Flasche trägt. Dazu eine klare Entscheidung für Bikerouter als einziges Tool zur Routenplanung – einmal planen, drauf vertrauen, nicht mehr herumüberlegen. Bei einem Treffen mit Uba kurz vor dem Start gibt es auch noch etwas Insider Wissen: die Pyrenäen werden sicher nicht auf der Strecke liegen, denn dort liegt noch zu viel Schnee, die meisten Pässe sind gesperrt. Die Episode endet kurz vor Checkpoint 2 – mitten in einer bilderbuchhaften Tallandschaft mit Serpentinen, Stausee und irrem Gegenwind. Was danach passiert, folgt nächste Woche.
Die Bierjagd 2026 wird zur körperlichen Grenzerfahrung, während ein scheinbar harmloser Kinobesuch in maximaler Selbstblamage endet. BastiMasti kämpft um jede Flasche, und für anredo gibt’s mit Nacho-Platte keinen Weg zurück. Ein Osterwochenende in Belgien klingt erstmal harmlos. Wird es aber nicht, wenn für BastiMasti daraus mal wieder eine Bierjagd wird. Mit körperlichen Kollateralschäden und einer fragwürdigen Erfolgsbilanz tritt er wieder im Hopfen-Heer an. Zwischen Taktikbesprechung, Gruppendynamik und absoluter Grenzerfahrung stellt sich schnell heraus: Manche Traditionen sind deutlich intensiver, als sie sein sollten. Irgendwo zwischen Adrenalin, Alkohol und absoluter Selbstüberschätzung werden persönliche Limits neu definiert, und am Ende bleibt vor allem eine Frage hängen: War das eigentlich noch Spaß, oder schon ein Militär-Einsatz, für den man trainieren müsste? Parallel dazu entwickelt sich bei anredo ein eigentlich entspannter Kinobesuch zur persönlichen Katastrophen-Spirale. Was mit einer simplen Idee beginnt, endet in organisatorischem Chaos und körperlicher Überforderung. Der Internetstar erlebt einem Moment, der so unangenehm ist, dass er ihn am liebsten rückgängig machen würde. Zwischen überdimensionierten Snacks, falschen Entscheidungen im exakt falschen Moment und der verzweifelten Hoffnung, dass es schon niemand merkt, entsteht ein Erlebnis, das man so schnell nicht vergisst. Dazwischen geht es um das Älterwerden und um plötzlich sehr reale Rentner-Vibes. Seid gespannt auf eskalierende Nebenschauplätze und ein Update der Abschleppgeschichte. Eine Jubiläumsfolge über Selbstüberschätzung, kleine und große Peinlichkeiten und die erstaunliche Fähigkeit, sich immer wieder in genau die Situationen zu manövrieren, die man eigentlich vermeiden wollte. Diese und alle anderen Episoden #rundfunk17 findet ihr unter anderem bei Apple Podcasts, Spotify, Deezer und als RSS-Feed.
Wir halten eine Flasche ins Wasser - und werfen ein bisschen die Flinte ins Korn. Denn über Ostern (und angesichts der heutigen Themen) macht sich ein Gefühl breit. Das Gefühl von: Haben wir womöglich verloren? Ist es zu spät, den Plattformen noch etwas entgegensetzen? Das Einzige, was dabei hilft, ist die Beobachtung, dass die Plattformen mittlerweile offenbar auch ein bisschen aufgegeben haben. Und wenn der Markt sich selbst reguliert… und so weiter. ➡️ Longread-Empfehlung heise (€, Rabattlink unten) - So funktioniert der TikTok-Algorithmus: h[ttps://www.heise.de/hintergrund/Empfehlungsalgorithmen-bei-TikTok-erklaert-Die-Maschine-hinter-dem-Endlos-Feed-11185807.html](https://www.heise.de/hintergrund/Empfehlungsalgorithmen-bei-TikTok-erklaert-Die-Maschine-hinter-dem-Endlos-Feed-11185807.html) ➡️ Mit der "Haken Dran"-Community ins Gespräch kommen könnt ihr am besten im Discord: [http://hakendran.org](http://www.hakendran.org)
Kalli kann noch nicht schlafen. Er hat das Märchen von Aladin und dessen Flasche gehört. Kalli möchte ein Kalladin mit einem fliegenden Teppich sein. Und schwups ist Kalli ein Kalladin. Das Sandmännchen hat dir aber nicht nur diese Geschichte mitgebracht, sondern auch noch das Kinderlied "Spiel mit uns und reih dich ein" von Pit Budde.
OpaMania 50 – Der Song! Auf vielfachen Wunsch haben wir für euch auch unseren Opa-Song als „Single“ online gestellt. Songtext: Dennis – Worte, Reime und Emotionen, die dem Song seine Seele geben Storytelling: Nico & Opa – Ideen, Erinnerungen und Geschichten aus 50 Jahren Gesang: KI – die Stimme, die alles zum Leben erweckt Heut wird unser Stefan fünfzig Jahr, doch für uns bleibt er Opa, ist doch klar. Der Name Otterpohl gibt Anlass zum Spaß, eine echte Granate und stark am Glas. Einmal hat's bei ihm zu Hause heftig geraucht, die Feuerwehr kam, das Nudelwasser war verbraucht. Der Topf völlig leer, Die Nudeln verbrannt, spätestens da war Stefan im Haus bekannt.. Vom Habibi kam er nachts nicht ganz heim, im Schnee eingeschlafen, so sollte es sein. Fast eingefroren, doch Glück war dabei, unser Oppa steht wieder auf – und ist frei. Opa, heute stoßen wir auf Dich an, weil keiner wie Stefan so feiern kann. Wir denken an dich, sind alle hier, und sagen: Alles Gute – darauf ein Bier! Wenn's dringend wird, ruft er laut und fast machts peng: „IT'S URGENT!“ – und alle wissen, jetzt wird's eng. Kein Weg ist zu weit, kein Klo ist zu fern, Mensch Opa. wir haben Dich gern! Strophe 5 Ein kühles Bier, das liebt er sehr, davon stehen bei ihm immer mehr. Im Keller lagert er Flasche an Flasche, sein Pfandflaschen-Museum – fast schon 'ne Masche. Heut stoßen wir an, auf dich, lieber Mann, weil keiner wie Stefan so feiern kann. Wir denken an dich, sind alle hier, und sagen: Alles Gute – wir trinken auf dich mit Bier! // (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({}); // ]]> Download: (Rechtsklick -> „Ziel speichern unter“) OpaMania 50 – Der Song
Alkohol ist gesellschaftlich so normal, dass man manchmal gar nicht merkt, wie sehr er mitredet. In dieser Folge erzählt Franziska Ehret, wie ein bewusster Verzicht (u. a. über Dry January) zum Wendepunkt wurde – und warum sie heute sagt: „Ich mache das für mich.“ ✨Worum geht's heute wirklich?Um die Frage, warum wir uns für eine alkoholfreie Entscheidung oft rechtfertigen sollen – und wie du aus „Das gehört doch dazu“ dein eigenes „Nein danke“ machen kannst. Ohne Drama. Ohne schlechtes Gewissen.Franziska spricht darüber, wie Authentizität in Social Media nicht „Performance“, sondern Erleichterung sein kann – und wie Partner-Unterstützung den Unterschied macht, wenn du dich neu sortierst.Außerdem: Freundschaften, Karneval & Co. – und die ehrliche Erkenntnis, dass Spaß nicht in der Flasche wohnt, sondern in dir.
Auf einer Waldlichtung lag einmal eine grüne Flasche. Und auch wenn es so aussah, sie war nicht leer. In ihr wohnte ein kleiner Flaschengeist. So gern wollte der Kleine aus der Flasche, aber niemand ließ ihn hinaus. Doch dann kam jemand vorbei, dem die Flasche sehr gefiel.Das Sandmännchen hat dir aber nicht nur diese Geschichte mitgebracht, sondern auch noch das Kinderlied "Zehn grüne Flaschen" von Gerhard Schöne.
Warum hat deutscher Wein trotz Weltklasse in der Spitze so wenig kulturelles Momentum – während parallel Pet Nat und Natural-Narrative plötzlich Pop sind? In dieser Episode spreche ich mit Hendrik Thoma (Master Sommelier, Mitgründer von Wein am Limit) nicht über Jahrgänge oder Terroir-Details, sondern über Übersetzung: Sprache, Setting und Bilder – Einladung statt Distanz. Wir starten mit einer schnellen Bestandsaufnahme im 8-Bälle-Format (Skala 1–10) und landen bei harten Punkten: Präsentation und Beratung am Point of Sale, Tonalität in der Gastro, Codes und Binnenlogik der Branche – und gleichzeitig erstaunlich viel Optimismus, dass sich etwas drehen lässt. Zum Schluss öffnen wir gemeinsam eine Flasche als Prüfstein für „Energie“: im Mund, im Ort, im Menschen. Und die Brückenfrage bleibt brutal simpel: Wenn deutsche Weine das alles können – warum kennen sie so wenige 28-Jährige, die gutes Essen lieben? Wenn dir die Folge gefällt, abonniere Genuss im Bus, teile sie mit einem Weinfreund – und schreib mir gern, welche Weine für dich diese drei Ebenen von Energie maximal liefern.
Am 16.11.1915 patentiert Coca-Cola eine eigene Flasche. Ihre Form sticht heraus und verhilft der Marke zum Durchbruch. Dabei basiert das Design auf einem Missverständnis. Von Laura Dresch.