British grime MC
POPULARITY
Categories
Felser, Sebastian www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Felser, Sebastian www.deutschlandfunk.de, Informationen am Mittag
Felser, Sebastian www.deutschlandfunk.de, Informationen am Mittag
Das Hörbuch „Deutschland 1946 – Das Wunder beginnt“ ist eine Chronik des Neubeginns ein Jahr nach Kriegsende. Die beiden Autoren und Historiker Hauke Friederichs und Rüdiger Barth haben aus Briefen, Zeitungsartikeln und Tagebüchern die Stimmungslage des Jahres 1946 nachvollzogen. Gelesen hat es der Schauspieler und Sprecher Herbert Schäfer. Leider hat der Verlag Random House Audio die Chance verpasst, aus der reichen Buchvorlage mehr zu machen als eine elfeinhalbstündige Lesung mit nur einem Sprecher.
Mirko Reisser- besser bekannt als Daim - ist ein international agierender Graffiti Graffiti Künstler. Großformatige Schriftzüge im 3D Style sind schon seit den frühen 90er Jahren sein Markenzeichen. Inzwischen arbeitet er auch als Kurator, Autor und Herausgeber. Wir sprechen mit ihm über "Eine Stadt wird bunt". Was als Chronik der Graffitibewegung in Hamburg beginnt, wird zu einer Ausstellung, dann zu einer Schallplatten Kompilation und gipfelt in einer X-Mas Jam mit den Hamburger Rap Acts aus den 90ern. Was als nächstes geplant, ist verrät er uns im Gespräch. (Flashback) Welche Rolle spielt Björn Beton bei einem seiner ersten Spray Erlebnisse? Wo hing er als Jugendlicher ab? Und Wie kam er zu seinen ersten Aufträgen? Bevor er als Daim weltweit Hauswände in monumentale 3D-Illusionen verwandelt, will er eigentlich Paläontologe werden. Doch dann kommt alles anders. Ein Tape von Run-D.M.C. macht ihn mit der Hip-Hop Kultur bekannt. Kurz darauf wird er Graffiti Künstler und kann schnell von seinen Aufträgen leben. Er erzählt über die Anfänge von Deutsch Rap in Hamburg, eine Anekdote von Jan Delay und von einem Song von Nas. Außerdem geht es um das höchste Mural der Welt, das er in Calgary, Kanada auf ein Hochhaus malte. Und wir sprechen mit ihm über seine Werkschau "35 Years Of Graffiti Art" DAIM Retrospektive im Woods Art Institute.
Der ukrainische Autor Serhij Zhadan im Gespräch mit Natascha Freundel Deutsche Fassung. Übersetzung und Overvoice: Sofija Onufriv "Im Krieg entsteht eine neue Literatur." (Serhij Zhadan ) „Die Dichtung ist und bleibt eine Form der Medizin. Nein, heilen kann sie nicht, aber sie kann die Hoffnung zurückgeben“, schreibt der ukrainische Schriftsteller, Musiker und Soldat Serhij Zhadan in seinem Gedichtband „Chronik des eigenen Atems“. In den zwölf Jahren des russischen Kriegs gegen die Ukraine, der in den vergangenen vier Jahren zu einem Vernichtungskrieg gegen das ganze Land geworden ist, hat Zhadan eine neue literarische Sprache gefunden. Eine Literatur, die von den Kriegsfolgen und von der Resilienz der Ukrainer erzählt. Schreiben, Singen und Übersetzen sind Formen der Selbsterhaltung für den wohl wichtigsten ukrainischen Autor der Gegenwart. Auch der erste Armeesender der Ukraine, "Radio Chartija", spielt dabei eine wichtige Rolle. Ein Gedankenaustausch über Literatur im Krieg, über Paul Celan, Bruno Schulz und Bertolt Brecht, über Kinder und unsere Zukunft. Serhij Zhadan ist der derzeit erfolgreichste Schriftsteller, Übersetzer und Musiker der Ukraine. Im Frühjahr 2024 ist er der „Chartija“-Brigade der ukrainischen Nationalgarde beigetreten und leitet dort das von ihm aufgebaute „Radio Chartija“. Auf Deutsch erscheint sein Werk im Suhrkamp Verlag, zuletzt „Keiner wird um etwas bitten“ (2025). 2022 erhielt er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, 2025 den Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur. Kapitel: 00:00:00 Intro 00:02:08 Literatur und Hoffnung im Krieg 00:06:26 Lage in Charkiw 00:10:53 Widerstandgeist und Armee in der Ukraine 00:14:04 Entstehung einer neuen Kultur und Literatur 00:21:00 Kinder, Konzerte und Zukunft 00:24:41 Paul Celan und Bruno Schulz 00:30:15 Von Russisch zu Ukrainisch 00:31:38 Bertolt Brecht und Rilke 00:35:23 Radio an der Front 00:39:23 Europas Unterstützung der Ukraine 00:42:34 Der zweite Gedanken von Serhij Zhadan 00:43:56 Outro Mehr Infos und Fotos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de
Der ukrainische Autor Serhij Zhadan im Gespräch mit Natascha Freundel Deutsch-Ukrainisch ohne Overvoice. Deutsche Fassung siehe Podcast "Im Krieg entsteht eine neue Literatur." (Serhij Zhadan ) „Die Dichtung ist und bleibt eine Form der Medizin. Nein, heilen kann sie nicht, aber sie kann die Hoffnung zurückgeben“, schreibt der ukrainische Schriftsteller, Musiker und Soldat Serhij Zhadan in seinem Gedichtband „Chronik des eigenen Atems“. In den zwölf Jahren des russischen Kriegs gegen die Ukraine, der in den vergangenen vier Jahren zu einem Vernichtungskrieg gegen das ganze Land geworden ist, hat Zhadan eine neue literarische Sprache gefunden. Eine Literatur, die von den Kriegsfolgen und von der Resilienz der Ukrainer erzählt. Schreiben, Singen und Übersetzen sind Formen der Selbsterhaltung für den wohl wichtigsten ukrainischen Autor der Gegenwart. Auch der erste Armeesender der Ukraine, "Radio Chartija", spielt dabei eine wichtige Rolle. Ein Gedankenaustausch über Literatur im Krieg, über Paul Celan, Bruno Schulz und Bertolt Brecht, über Kinder und unsere Zukunft. Serhij Zhadan ist der derzeit erfolgreichste Schriftsteller, Übersetzer und Musiker der Ukraine. Im Frühjahr 2024 ist er der „Chartija“-Brigade der ukrainischen Nationalgarde beigetreten und leitet dort das von ihm aufgebaute „Radio Chartija“. Auf Deutsch erscheint sein Werk im Suhrkamp Verlag, zuletzt „Keiner wird um etwas bitten“ (2025). 2022 erhielt er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, 2025 den Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur. Kapitel: 00:00:00 Intro 00:02:08 Literatur und Hoffnung im Krieg 00:06:26 Lage in Charkiw 00:10:53 Widerstandgeist und Armee in der Ukraine 00:14:04 Entstehung einer neuen Kultur und Literatur 00:21:00 Kinder, Konzerte und Zukunft 00:24:41 Paul Celan und Bruno Schulz 00:30:15 Von Russisch zu Ukrainisch 00:31:38 Bertolt Brecht und Rilke 00:35:23 Radio an der Front 00:39:23 Europas Unterstützung der Ukraine 00:42:34 Der zweite Gedanken von Serhij Zhadan 00:43:56 Outro Mehr Infos und Fotos s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de
3 Jahre dauert der Krieg in der Ukraine bereits. Donald Trump ist wieder US-Präsident. Er hat versprochen, den Krieg innerhalb von 24 Stunden zu beenden. Zuerst holt er den russischen Präsidenten Putin auf das politische Parkett zurück. Offene Versprechen, Deals, ein möglicher "frozen conflict", die vielen Schattierungen eines gerechten Friedens und das Leben im Krieg werden in dieser Folge thematisiert. Die Folge ist eine Langversion der am 19. Februar 2025 in der Ö1 Sendung "Im Fokus" gesendeten Fassung.
3 Jahre Krieg in der Ukraine, 3 Jahre Tod, Zerstörung, Vernichtung. 3 Jahre Debatten über Waffenlieferungen und Sanktionen. Und dann kommt Donald Trump wieder, wird zum 2. Mal US-Präsident. Er will keine Verhandlungen über einen Frieden in der Ukraine, er will einen Deal. Alles, was bisher als gesichert gegolten hat, scheint auf den Kopf gestellt, inklusive Weltordnung. Die westliche Werteallianz zerbröselt. Die Folge ist eine Langversion der am 26. März 2025 in der Ö1 Sendung "Im Fokus" gesendeten Fassung.
Putin und Kyrill: Zwei mächtige Männer mit KGB-Vergangenheit. Im März hat der Internationale Strafgerichtshof einen Haftbefehl gegen Putin ausgestellt. Das ist mehr als ungewöhnlich. Der Moskauer Patriarch Kyrill unterstützt und legitimiert diesen Krieg. Ob die beiden wohl auch die Vergangenheit im KGB verbindet? Diese Folge wurde am 1.5.2023 auf Ö1 Campus ausgestrahlt.
Fliegeralarm und Stromausfälle bestimmen den Kriegs-Alltag der UkrainerInnen ein Jahr nach der russischen Invasion in der gesamten Ukraine. Könnten Wahlen 2024 ein Ende des Kriegs bringen? Und wie bestimmt Identitätspolitik den Kriegskurs? Diese Folge wurde am 1.5.2023 auf Ö1 Campus ausgestrahlt.
Versöhnung, Vergeltung, Gerechtigkeit: In einem Gedankenexperiment fragen wir, wie Versöhnung nach dem Ende des Kriegs in der Ukraine gelingen könnte. Diese Folge wurde am 1.5.2023 auf Ö1 Campus ausgestrahlt.
Welche Rolle spielt die NATO im Krieg in der Ukraine, in welcher Rolle liefern die einzelnen Mitgliedsstaaten Waffen und Munition? Und lassen sich diese Rollen so einfach trennen? Diese Folge wurde am 1.5.2023 auf Ö1 Campus ausgestrahlt.
Frauen- und Männerbilder im Krieg, Klischees, Stereotypen: Längst überwunden geglaubte Vorurteile bahnen sich wieder einen Weg. Zum Beispiel: der Mann als Held, die Frau als Opfer. Diese Folge wurde am 1.5.2023 auf Ö1 Campus ausgestrahlt.
Saeson II/7: Zu viele Kriegsverbrechen bleiben ungeahndet und haben Signalwirkung auf Konflikte. Wir fragen außerdem, ob Russlands Präsident Putin in Syrien ausprobiert hat, welche roten Linien er ungestraft übertreten kann. Diese Folge wurde am 1.5.2023 auf Ö1 Campus ausgestrahlt.
Die Solidarität in Europas Gesellschaften scheint zu bröckeln, seit die Energiepreise und die Inflation in lichten Höhen sind. Wir fragen, ob die Solidarität mit der Ukraine weiter berechtigt und wer unser Nächster ist. Diese Folge wurde am 1.5.2023 auf Ö1 Campus ausgestrahlt.
Korrespondenten als Kriegsberichterstatter. Wie gehen Sie mit dieser Rolle um? Wie mit der Angst? Diese Folge wurde am 1.5.2023 auf Ö1 Campus ausgestrahlt.
Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Genozid und Aggression und ihre Ahndung werden in dieser Folge thematisiert. Und wir fragen, was Österreich zur gerichtlichen Aufarbeitung beitragen kann. Diese Folge wurde am 1.5.2023 auf Ö1 Campus ausgestrahlt.
Die Drohung mit Nuklearwaffen und das Atomkraftwerk Saporischschja sind Thema dieser Folge. Wie könnte die westliche Staatengemeinschaft, wie die NATO, auf einen Atomschlag reagieren? Und: Wie militärisch sinnvoll ist es, ein AKW zu besetzen? Diese Folge wurde am 1.5.2023 auf Ö1 Campus ausgestrahlt.
Ein neuer Epochentrotter-Podcast: Ein ungeklärter Mordfall, ein aufgeheizter Wahlkampf und politische Akteure, die daraus Kapital schlagen: Wie erschaffen radikale und extremistische Parteien Feindbilder, wozu dienen sie – und warum funktionieren diese Strategien bis heute? Die Episode verfolgt historische Linien von den 1950er Jahren bis in die Gegenwart, zeigt überraschende Parallelen zwischen linken und rechten Akteuren und macht sichtbar, wie Angst, Schuldzuweisungen und einfache Erklärungen gezielt eingesetzt werden, um Wähler*innen zu mobilisieren und demokratische Diskurse zu verschieben. Den Podcast "Tatort Baden-Württemberg. Chronik radikaler Parteien" findet ihr auf allen gängigen Podcast-Plattformen und auf der Webseite der Landeszentrale für politische Bildung: https://www.lpb-bw.de/podcasts/tatort-baden-wuerttembergTatort BW auf SpotifyTatort BW auf Apple PodcastTatort BW auf YouTubeEbenso findet ihr den Podcast "Geschichtsnerdismus" von Kaptorga auf allen Podcast-PlattformenUnterstützt Epochentrotter via Steady oder Paypal!Epochentrotter Steady: https://steady.page/de/epochentrotter/aboutEpochentrotter PaypalEpochentrotter WebseiteEpochentrotter DiscordEpochentrotter InstagramEpochentrotter FacebookEpochentrotter TwitchBild: vale, UnsplashMusik: Pixabay Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
11.02.2026 19:30: Andreas Schäfer - 2. Chronik - Die Krise - Bibelstunde
Kriegsdienstverweigerer und Deserteure versuchen der Mobilmachung in Russland zu entkommen. Wir fragen, ob andere Länder die Grenzen für Russen dichtmachen dürfen. Diese Folge wurde am 1.5.2023 auf Ö1 Campus ausgestrahlt.
Die russischen Annexionen und Referenden in der Ukraine und ihre völkerrechtlichen, politischen und ethischen Implikationen sind Themen dieser Folge. Sie wurde am 1.5.2023 auf Ö1 Campus ausgestrahlt.
Die Chancen für einen Waffenstillstand, für einen Frieden stehen schlecht. Diplomatie und Kreativität sind gefragt. Diese Folge wurde am 30.4.2023 auf Ö1 Campus ausgestrahlt.
Der zivile Widerstand der UkrainerInnen, gewaltloser Kampf gegen die Besatzer und internationales Peace-Keeping werden in dieser Folge thematisiert. Sie wurde am 30.4.2023 auf Ö1 Campus ausgestrahlt.
Die Rolle der russisch-orthodoxen Kirche, die Diplomatie des Vatikan und das Konzept "Russki Mir" werden in dieser Folge thematisiert. Diese Folge wurde am 30.4.2023 auf Ö1 Campus ausgestrahlt.
Der Internationale Strafgerichtshof sammelt Beweise in der Ukraine. Wird Putin jemals angeklagt werden? Diese Folge wurde am 30.4.2023 auf Ö1 Campus ausgestrahlt.
Wer sich an Regeln hält, verliert? Was ist ein militärisches und was ein ziviles Ziel? Diese und andere Fragen werden in der sechsten Folge beleuchtet. Diese Folge wurde am 30.4.2023 auf Ö1 Campus ausgestrahlt.
Drohung mit Atomwaffen, Eskalation im Krieg, das AKW am Schlachtfeld werden in der fünften Folge thematisiert. Diese Folge wurde am 30.4.2023 auf Ö1 Campus ausgestrahlt.
Schwere Waffen an die Ukraine, Wirtschaftssanktionen als Druckmittel, eine Fehde zwischen Intellektuellen sind die Themen dieser Folge. Sie wurde am 30.4.2023 auf Ö1 Campus ausgestrahlt.
In dieser Folge befassen wir uns mit Kriegsstrategien, dem Verschleiern von Kriegszielen, dem Massaker von Butscha und der Deutungshoheit der Bilder. Außerdem fragen wir, inwiefern Terror gegen die Zivilbevölkerung eine Kriegstaktik ist. Diese Folge wurde am 30.4.2023 auf Ö1 Campus ausgestrahlt.
In dieser Folge sehen wir uns die Diskussionen in den sozialen Netzwerken über den Krieg in der Ukraine näher an und fragen, ob der Tyrannenmord eine völkerrechtliche Legitimation hat - Achtung Spoiler: Ja - und ob das Grundprinzip des Pazifismus gescheitert ist. Diese Folge wurde am 30.4.2023 auf Ö1 Campus ausgestrahlt.
Traumlogik und Erinnerungsarbeit: Martina Läubli, Judith von Sternburg und Christoph Schröder diskutierten in der Bühler Mediathek vier Werke, die auf der SWR Bestenliste im Februar verzeichnet sind. Auf dem Programm standen mit „Vaim“ der neue Roman von Literaturnobelpreisträger Jon Fosse (Platz 5), mit „Ein Jahr in der Natur“ von Josephine Johnson eine Erstübersetzung aus dem Jahre 1969 (Platz 3), mit „Trag das Feuer weiter“ der Abschluss einer Familientrilogie von Leïla Slimani (Platz 2) und mit „Abschied(e)“ von Julian Barnes ein Buch über Erinnerungsarbeit angesichts des nahenden Todes. Begeistert zeigte sich die Jury von Jon Fosses „Vaim“ in der deutschen Fassung von Hinrich Schmidt Henkel aus dem Rowohlt Verlag. Drei Männer erzählen, eine Frau entscheidet. Fosses Prosa in kapitellangen Sätzen, die von Einsamkeit in der norwegischen Provinz erzählen, von Freundschaften und fatalen Beziehungen, überzeugte selbst einen ehemaligen Kritiker des Autors. Ein Text, getragen von einer melancholischen „Traumlogik“, erklärte Jury-Mitglied Christoph Schröder. Fosse-Kennerin Martina Läubli ordnete die Geschichte, in der am Ende fast alle Figuren gestorben sind, in das Gesamtwerk des Nobelpreisträgers ein. Die bislang jüngste Pulitzer-Preisträgerin wird in Deutschland wiederentdeckt, dank einer hochwertigen Edition in der Anderen Bibliothek. Josephine Johnsons „Ein Jahr in der Natur“ in der Übersetzung von Bettina Abarbanell und mit Illustrationen von Andrea Wan wird von der Bestenliste-Jury aber durchaus kontrovers diskutiert. Die Genauigkeit der Naturbeschreibungen, die niemals zu sprachlichen Überhöhungen der Flora und Fauna führen, wird gelobt. Doch die jahreszeitlichen Naturbetrachtungen seien zuweilen etwas erwartbar, sagt Judith von Sternburg. Auch die Schärfe und Aktualität der politischen Analyse ist Gegenstand des Gesprächs, webt die Autorin in ihre Chronik doch immer wieder Kommentare zum damaligen Vietnam-Krieg ein. Je länger der Abend, desto schärfer die Diskussion der Jury. Leïla Slimanis „Trag das Feuer weiter“ in der Übersetzung von Amelie Thoma aus dem Luchterhand Verlag wurde von Judith von Sternburg vorgestellt. Nach der Lesung aus dem Roman, in der es um die Zerrissenheit der Hauptfigur zwischen Marokko und Frankreich ging, kam Christoph Schröder auf die sprachlichen Schwächen zu sprechen. Während Läubli und von Sternburg ein Buch mit ambivalent gezeichneten Figuren gelesen haben wollen, kritisierte Schröder die seiner Meinung nach offensichtliche Schwarz-Weiß-Malerei, den willkürlichen Perspektivwechsel und die auf „Thrill“ angelegte Ästhetik selbst in einer Missbrauchsszene: „An diesem Buch stört mich so gut wie alles.“ Der Spitzenreiter der SWR Bestenliste im Februar ist Julian Barnes vermutlich letztes Buch „Abschied(e)“, das Gertraude Krueger für Kiepenheuer und Witsch ins Deutsche übertragen hat.
In dieser Folge beschäftigen wir uns mit der ersten Frage, die gleich zu Beginn des Kriegs aufgetaucht ist, nämlich: Darf Putin seine Armee in der Ukraine einmarschieren lassen. Nein darf er nicht. Das verstößt gegen das Gewaltverbot der Vereinten Nationen. Der ukrainische Präsident Selenski hat in den ersten Stunden die Einrichtung einer Flugverbotszone gefordert. Wir fragen, wer das dürfte und könnte. Diese Folge wurde am 30.4.2023 auf Ö1 Campus ausgestrahlt.
21.01.2026 19:30: Andreas Schäfer - 2. Chronik - Das Haus Gottes (Teil 3) - Bibelstunde
Wie wir heute beten müssen: 1) Sag es Gott2) Sag es anderen (Vrse 3-5)3) Erinnere drei Dinge:Wer Gott ist (Vers 6: "Bist du nicht?")Was Gott getan und gesagt hat (Vers 7: "Hast du nicht?")Wie Gott ist (Vers 12: "Wirst du nicht?")4) Gib zu, dass du es nicht selbst lösen kannst (Vers 12b)5) Glaube, dass Gott es lösen kann (Verse 15-17)6) Lobe Gott für seine Antwort
Pastor Marc Gommlich über die Tageslosung aus 2. Chronik 18,4: "Was zuerst?" https://www.elia-kirchengemeinde.de Losungen: © Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine (www.herrnhuter.de). Weitere Informationen finden Sie unter www.losungen.de
Das Losungswort und der Lehrtext der Herrnhuter Brüdergemeine:Frage doch zuerst nach dem Wort des HERRN!2. Chronik 18,4Jesus spricht: Die Worte, die ich zu euch geredet habe, die sind Geist und sind Leben.Johannes 6,63Titel der Andacht: "Das Wichtigste zuerst"Nachzulesen in nah-am-leben.de
Frage doch zuerst nach dem Wort des HERRN! 2. Chronik 18,4Jesus spricht: Die Worte, die ich zu euch geredet habe, die sind Geist und sind Leben. Johannes 6,63Autorin: Gisela Wichern
Pastor Marc Gommlich über die Tageslosung aus 2. Chronik 18,4: "Was zuerst?" https://www.elia-kirchengemeinde.de Losungen: © Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine (www.herrnhuter.de). Weitere Informationen finden Sie unter www.losungen.de
Das Losungswort und der Lehrtext der Herrnhuter Brüdergemeine:HERR, es ist dir nicht schwer, dem Schwachen gegen den Starken zu helfen.2. Chronik 14,10Jesus bedrohte den unreinen Geist und machte den Knaben gesund und gab ihn seinem Vater wieder.Lukas 9,42Titel der Andacht: "Jesus ist stärker"Nachzulesen in nah-am-leben.de
HERR, es ist dir nicht schwer, dem Schwachen gegen den Starken zu helfen. 2. Chronik 14,10Jesus bedrohte den unreinen Geist und machte den Knaben gesund und gab ihn seinem Vater wieder. Lukas 9,42Autorin: Gisela Wichern
Pastor Marc Gommlich über die Tageslosung aus 2. Chronik 14,10: "Alle müssen dem einen Wort gehorchen, alle!" https://www.elia-kirchengemeinde.de Losungen: © Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine (www.herrnhuter.de). Weitere Informationen finden Sie unter www.losungen.de
Als die Terrormiliz IS im Sommer 2014 in den Nordirak einfällt, überlebt Familie Qasim nur knapp. Sie sind Jesiden und gehören zu der Bevölkerungsgruppe, die der IS in diesem Krieg gezielt ermordet, entführt und versklavt. In Deutschland droht ihnen nun die Abschiebung. Sie seien Wirtschaftsflüchtlinge heißt es jetzt, ihre Heimat sei mittlerweile wieder sicher. Familie Qasim reicht Klage gegen den Ablehnungsbescheid ein. Anderthalb Jahre lang begleiten die Autorinnen vom rbb-Podcast Deep Doku die Familie. Wird sie mit der Klage Erfolg haben? Steck, Lisa
17.12.2025 19:30: Andreas Schäfer - 1. Chronik - Das Haus Gottes (Teil 2) - Bibelstunde
Bestimmt ist der eine oder andere Zelda-Fan von euch ein bisschen frustriert: Die legendäre Spielreihe ist nach der Prinzessin benannt, und trotzdem ist sie die meiste Zeit nur eine Nebenfigur in ihrem eigenen Spiel. In den letzten beiden Open-World-Hauptteilen wird vorwiegend angedeutet, was für eine krass-mächtige Heldin die Dame eigentlich ist, während Link ein paar explosive Fässer von Hügeln schubst und dafür gefeiert wird.Naja gut, so dramatisch ist es jetzt nicht ... but you get the idea. Doch endlich ist mit Hyrule Warriors: Chronik der Versiegelung ein Spiel erschienen, bei dem Zelda die Bühne für sich hat! Link wehrt Laser von Kampfmaschinen ab? "Hold my beer!" entgegnet unsere Kriegerprinzessin und knüppelt mit einem Schlag Hunderte von Feinden weg! Yup, wir sind wieder im Musou-Genre angekommen, und diesmal wird die Geschichte von Breath of the Wild und Tears of the Kingdom weitererzählt - so ganz offiziell zur Lore gehörend und so.Ihr findet, das klingt ziemlich geil? Ja, der Meinung sind Kevin und Micha auch! Im Cast erklären sie euch, warum Zelda-Fans diesen Titel eine Chance geben sollten, auch wenn Musou nicht unbedingt ihr Genre der Wahl ist.Kevin ist freiberuflicher Autor und hat u.a. für IGN eine Review zum Spiel geschrieben: https://de.ign.com/hyrule-warriors-age-of-imprisonment/149536/review/hyrule-warriors-chronik-der-versiegelung-im-test-massenkeilerei-auf-nummer-sicher Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Nach dem verzweifelten Warten am Flughafen in Bagdad fährt Familie Qasim weiter in ihr Heimatdorf im Nordirak. Ihr Haus wurde im Krieg zerstört. Der Staat übernimmt den Wiederaufbau nicht – und der Familie fehlt das Geld dafür. Vorerst wohnen sie bei Verwandten. Wir treffen sie im Irak, erfahren unter welchen Umständen sie jetzt leben müssen. Wir versuchen zu verstehen, ob ein Neuanfang in einem Land, in dem die Familie nur knapp einen Völkermord überlebt hat, möglich ist. Und wir übergeben der Familie Qasim die zahlreichen Geschenke und Briefe, die die Lychener Freund:innen uns für sie mitgegeben haben. Zurück in Deutschland stellen wir Olaf Jansen, dem Chef der Zentralen Ausländerbehörde von Brandenburg, eine zentrale Frage: Kurz vor der Abschiebung lebten in Brandenburg über 300 irakische Geflüchtete, die rechtlich ausreisepflichtig waren – darunter auch mehrfach Straffällige. Warum also wurde ausgerechnet eine gut integrierte sechsköpfige Familie abgeschoben? Autorinnen: Johanna Sagmeister und Maria Caroline Wölfle Regie: Giuseppe Maio Ton: Benjamin Ihnow Redaktion: Gabriela Hermer Produktion: rbb 2025 Und zum Schluss noch ein Podcast-Tipp: https://1.ard.de/mein-mensch
Eine Ruine mit Löchern im Dach und ohne Fenster – so sieht das ehemalige Haus der Qasims im Irak heute aus. Wir reisen in das Dorf, in dem die Familie früher lebte. Dort sprechen wir mit den Angehörigen der Familie. Ist die Region für Jesid:innen tatsächlich wieder sicher, wie es die deutschen Behörden behaupten? Und was ist mit den Tätern von damals passiert? Zur selben Zeit bangt Familie Qasim in Deutschland um ihre Zukunft. Ein neuer Prozesstermin steht bevor – für die Familie möglicherweise die letzte Chance die drohende Abschiebung abzuwenden. Wird der Staat die Familie, darunter den 12-jährigen Maatz, der mittlerweile besser Deutsch als arabisch oder kurdisch lesen kann, wirklich in den Irak zurückschicken? Autorinnen: Maria Caroline Wölfle und Johanna Sagmeister Regie: Giuseppe Maio Redaktion: Gabriela Hermer Produktion: rbb 2025 Podcast-Tipp: https://1.ard.de/wo_bist_du
Als die Terrormiliz IS im Sommer 2014 in den Nordirak einfällt, überlebt Familie Qasim nur knapp. Sie sind Jesiden und gehören zu der Bevölkerungsgruppe, die der IS in diesem Krieg gezielt ermordet, entführt und versklavt. Erst viele Jahre später gelingt dem Ehepaar mit den vier Kindern die Flucht nach Deutschland – dorthin, wo die Politik Jesid:innen öffentlich Schutz versprochen hatte. Doch nun droht ihre Abschiebung. Sie seien Wirtschaftsflüchtlinge heißt es jetzt, ihre Heimat sei mittlerweile wieder sicher. Familie Qasim reicht Klage gegen den Ablehnungsbescheid ein. Anderthalb Jahre lang begleiten wir die Familie, besuchen sie zu Hause im brandenburgischen Lychen, sprechen mit ihren Anwälten und sind bei den Terminen mit der Ausländerbehörde dabei. Wird die Familie mit der Klage Erfolg haben? Autorinnen: Maria Caroline Wölfle und Johanna Sagmeister Ton: Martin Scholz, Nina Kluge Regie: Giuseppe Maio Redaktion: Gabriela Hermer Produktion: rbb 2025 Und hier noch ein Podcast-Tipp: 11 km der Tagesschau Podcast https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/
In dieser Episode tauchen wir gemeinsam mit Ruben Sommer in die spannenden ersten elf Verse des sechsten Kapitels ein. Diesmal dreht sich alles um eine schicksalhafte Nacht am Königshof: König Xerxes kann nicht schlafen und lässt sich aus der Chronik seines Reiches vorlesen – und dabei wird ausgerechnet die Geschichte von Mordechai wieder ins Gedächtnis […]