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Es gibt Reisejournalisten, die Länder sammeln. Und es gibt Reisejournalisten, die Menschen sammeln. Uwe Krist gehörte für mich immer schon immer zur zweiten Sorte. Wer, wie wir, viele Jahre über touristische Ziele schreibt, sie filmt oder in Hör-Reportagen verwandelt, lernt irgendwann eine einfache Wahrheit: Die eigentlichen Sehenswürdigkeiten bestehen nicht aus Stein. Sie haben Gesichter. Sie erzählen Geschichten. Sie lachen, streiten, lieben und schweigen. Genau dort beginnt der Reisejournalismus, der mich von Anfang an fasziniert hat – weit entfernt von Hotelrankings, Restauranttipps und den berühmten „Zehn Dingen, die man unbedingt gesehen haben muss“. Wenn ich heute, selber schon fast im Abklingbecken für arbeitsmäßig etwas weniger aktive journalistisch geladene Teilchen, auf das schaue, was als „Reisebericht“ veröffentlicht wird, vermisse ich manchmal diese Art des Reisens. Nicht aus Nostalgie. Sondern weil sie auf einer Haltung beruhte: Erst verstehen, dann erzählen. Vielleicht freue ich mich deshalb so darüber, dass mein langjähriger Kollege und kollegialer Freund Uwe Krist heute Romane schreibt. Nicht, weil er dem Journalismus den Rücken gekehrt hätte. Sondern weil ich darin die logische Fortsetzung eines Berufslebens erkenne, das immer von Neugier, Respekt und genauer Beobachtung geprägt war. Reisen beginnt mit Zuhören Wer Uwe Krist kennt oder ihm zuhört, merkt schnell, dass ihn Italien nie nur als Reiseziel interessiert hat. Natürlich kennt er die Küsten Kalabriens, die kleinen Bergdörfer, die versteckten Trattorien und die großen Plätze Neapels. Aber das war nie sein eigentliches Thema. Uwe Krist in Sorrent – alle Fotos © Brigitte Jedlin Sein Thema waren immer die Menschen. Man spürt auf jeder Seite, dass hier keiner über Italien schreibt, weil er dort Urlaub gemacht hat. Sondern weil er dort jahrzehntelang zugehört hat. Wer so reist, sammelt keine Sehenswürdigkeiten. Er sammelt Begegnungen. Und irgendwann entsteht daraus etwas, das weit über eine Reportage hinausgeht. Ich glaube, genau deshalb überrascht mich sein Schritt zum Romanautor überhaupt nicht. Ein Beruf ohne verdiente Anerkennung Es gehört zu den Merkwürdigkeiten unseres Berufs, dass Reisejournalismus in vielen Redaktionen nie den Stellenwert besaß, den ihm die Leser längst verliehen hatten. Politik galt als wichtig. Wirtschaft als seriös. Kultur als intellektuell. Und Reisen? Das wurde und wird oft als angenehme, aber lässliche Randerscheinung betrachtet. Dabei war guter Reisejournalismus immer viel mehr als eine hübsche Beschreibung von Landschaften. Er war Geschichtsunterricht, Kulturvermittlung, Gesellschaftsreportage und manchmal sogar politische Analyse. Wer ein Land wirklich verstehen will, muss sich mit seiner Geschichte beschäftigen, mit seiner Mentalität, seinen Widersprüchen und seinen Menschen. Vielleicht greifen Leser gerade deshalb seit Jahrzehnten so gern zu Reisegeschichten. Nicht, weil sie nur vom nächsten Urlaub träumten. Sondern weil sie neugierig auf andere Lebenswelten waren. Zwischen Reportage und Roman Heute wird Reisen millionenfach in sozialen Netzwerken gezeigt. Vieles davon ist beeindruckend produziert, unterhaltsam und inspirierend. Daran ist nichts auszusetzen. Aber Begeisterung ersetzt keine Recherche. Ein Sonnenuntergang braucht keine Einordnung. Eine Gesellschaft schon. Der Unterschied zwischen Influencer und Reisejournalist liegt deshalb nicht in der Qualität der Bilder. Sondern in der Haltung. Der eine teilt persönliche Eindrücke. Der andere versucht, Zusammenhänge zu verstehen und verständlich zu machen. Beides hat seinen Platz. Aber es ist nicht dasselbe. Vielleicht ist genau deshalb der Roman manchmal die konsequenteste Fortsetzung eines guten Reisejournalisten. Denn dort darf endlich all das erzählt werden, wofür in einer Reportage oft kein Platz bleibt. Italien nicht erklären – sondern erleben Das beginnt schon mit den beiden Romanen selbst. „Elisabetta oder Das Sterben der Grille“ ist weit mehr als eine Geschichte vor italienischer Kulisse. Es ist ein Roman über Erinnerung, Abschied und die leisen Veränderungen eines Landes, das zwischen Tradition und Gegenwart seinen eigenen Rhythmus sucht. Italien bildet hier keine dekorative Bühne. Es ist selbst eine Figur – mit all seiner Schönheit, seinen Brüchen und seiner Melancholie. Ganz anders kommt „Margherita und die Liebe zum Damenbart“ daher. Schon der ungewöhnliche Titel macht neugierig. Mit feinem Humor und liebevoll gezeichneten Figuren erzählt Uwe Krist von den Eigenheiten Sorrents, von skurrilen Begegnungen und von Menschen, die einem lange im Gedächtnis bleiben. Hinter den kleinen Geschichten verbirgt sich ein tiefes Verständnis für die Mentalität des Südens – für seine Herzlichkeit ebenso wie für seine Widersprüche. Beide Romane verbindet etwas, das heute selten geworden ist: Sie wollen Italien nicht erklären. Sie lassen den Leser Italien erleben. Wenn Literatur zum besseren Reiseführer wird Nachdem ich die beiden Bücher durchgeschmökert hatte, ließ mich eine Frage nicht mehr los: Kann Reiseliteratur vielleicht der bessere Reiseführer sein? Ich erinnere mich, wie gerne ich früher die Merian Hefte verschlungen habe. Diese tollen Geschichten rund um ein Ziel. Alle geschrieben von sehr kundigen und professionellen Kollegen und Kolleginnen. Nach so einem Heft war ich dann viel bereiter für meine eigene Reiserecherche. Deshalb würde ich auch oder gerade heute die Frage beantworten mit: Ja. Nicht, weil sie die besseren Adressen kennt oder den schnellsten Weg zur nächsten Sehenswürdigkeit weist. Sondern weil sie den Blick verändert. Nach einem guten Roman gehe ich anders durch eine italienische Gasse. Ich sehe nicht nur Fassaden. Ich frage mich, wer hinter den Fensterläden lebt. Ich höre Dialekte bewusster. Ich verstehe Gesten besser. Ein Reiseführer zeigt den Weg. Ein Roman zeigt den Menschen, der mir unterwegs begegnen könnte. Und genau darin liegt seine Stärke. Der schönste Luxus eines Reisejournalisten Manchmal stelle ich mir vor, wie Uwe Krist heute irgendwo auf einer Piazza in Kalabrien sitzt. Kein Aufnahmegerät mehr auf dem Tisch. Keine Redaktion, die auf den Abgabetermin wartet. Kein fester Umfang, keine Zeichenvorgaben. Nur Zeit. Vielleicht ist genau das der größte Luxus, den sich ein Reisejournalist nach einem langen Berufsleben wünschen kann: Geschichten endlich so erzählen zu dürfen, wie sie erzählt werden möchten. Nicht in 8.000 Zeichen. Sondern mit all den Farben, Stimmen und Zwischentönen, die ein Roman zulässt. Der Journalist muss sich an die Fakten halten. Der Romanautor darf den Wahrheiten folgen. Und manchmal liegen diese Wahrheiten näher beieinander, als man denkt. Warum ich optimistisch bleibe Vielleicht ist das die schönste Erkenntnis, die ich aus Uwe Krists literarischem Weg mitnehme: Guter Reisejournalismus verschwindet nicht. Er sucht sich neue Formen. Mal heißt sie Reportage. Mal Podcast. Und manchmal eben Roman. Wenn wir wissen möchten, wo der schönste Strand liegt oder welches Restaurant montags geöffnet hat, kaufen wir einen Reiseführer. Wenn wir verstehen möchten, warum ein Land seine Menschen prägt – und seine Menschen wiederum das Land –, dann greifen wir vielleicht besser zur Literatur. Denn Reiseführer erklären Orte. Gute Geschichten erklären Menschen. Und erst aus beidem entsteht eine Reise. Ich habe lange überlegt, wie ich mich den Büchern von Uwe annähern soll hier auf meinem WASMITREISEN Blog und in meinem Reiseradio. Natürlich könnte ich den klassischen Weg gehen, mir Fragen ausdenken und Uwe einladen zu einem Interview vor dem Mikro. Daran ist überhaupt nichts verkehrt. Wahrscheinlich wäre es ein sehr munteres Gespräch geworden. Und sehr authentisch. Weil, was kann näher an die Gedanken eines Autoren kommen, als seine eigenen Worte? Aber dann dachte ich mir: warum nicht mal was anderes, jetzt, wo im neuen Podcast Hype nun wirklich kein Mangel mehr besteht an Interviews oder Plauder-Talks zwischen zwei Menschen. Kann da nicht der gute alte gebaute Hörfunk-Beitrag, so, wie ich es Anfang der 80er Jahre gelernt habe beim WDR, eine Renaissance erleben? Erst eine Tiefenanalyse von Text und Quellen, dann ein grobes Script und dann ein Zweier-Studiogespräch mit verteilten Rollen. Eine gesprochene Quintessenz ohne Schnörkel, aber mit Erkenntnis und Unterhaltungswert…. Das Ergebnis möchte ich Ihnen gerne ans Herz legen. Den Podcast können Sie hören, wenn Sie auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild klicken. Bücher von Uwe Krist bei Amazon Der Beitrag Die Seele eines Landes passt in keinen Reiseführer Warum ich mich freue, dass Uwe Krist heute Romane schreibt erschien zuerst auf Was mit Reisen.
Flohmärkte sind einfach der perfekte Ort um Schnäppchen zu jagen. Blöd nur wenn eine ganz wichtige Sache fehlt...
Lagebericht – der Immobilienpodcast von Capital in Kooperation mit dem iib Institut
Die Bundesregierung kündigt an, den sektoralen Systemrisikopuffer der BaFin für Wohnimmobilienkredite wieder abzuschaffen. Die Finanzbranche feiert, Social Media verspricht „Schnäppchen“ und neue Kreditchancen. Doch was bedeutet das wirklich für Baufinanzierung, Wohnungsbau und junge Haushalte ohne großes Eigenkapital?Katarina Ivankovic und Dr. Peter Hettenbach ordnen ein, wie der Systemrisikopuffer von ursprünglich 2 auf 1 Prozent gesenkt wurde, warum Banken hohe Eigenkapitalquoten verlangen, wieso schlechte Energieklassen immer schwerer zu beleihen sind und weshalb Modernisierungskosten das Eigenkapitalproblem zusätzlich verschärfen. Sie zeigen, dass die geplanten Erleichterungen bei den BaFin‑Vorgaben in der Praxis vermutlich nur 2 bis 4 Basispunkte Zinseffekt bringen, während weiterhin bis zu 30 Prozent oder mehr Eigenkapital die eigentliche Hürde beim Immobilienkauf bleiben.Zwischen stabilen Banken, frustrierten Kaufinteressenten, politischem Stückwerk und einem Wohnungsmarkt im Rückwärtsgang bleibt die zentrale Frage: Wird an den richtigen Stellschrauben gedreht oder verwaltet die Politik nur noch lauwarme Kompromisse, während das Eigenkapitalproblem eskaliert? Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Feuchtfröhlich begießen die Bastarde ihren zweiten Geburtstag. Mit zur großen Party bringen wir neben Schnäpsen, Bier, Messern, Live-Brainstorming und Gras auch ein Thema, bei dem wir ins Schwärmen und Schwafeln kommen: Wieso lieben wir eigentlich Filme? Obwohl wir immer wieder abdriften und den Faden verlieren, besprechen wir für euch in dieser Episode auch vier Filme, die Merkmale enthalten, die unsere Liebe für Filme widerspiegeln: Call Me By Your Name (2017), Shining (1980), Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück (1980) und Suspiria: In den Krallen des Bösen (1977).
echtgeld.tv - Geldanlage, Börse, Altersvorsorge, Aktien, Fonds, ETF
Die Gründerfamilie investiert 50 Millionen Euro in Sixt und die Aktie wirkt weiterhin ausgesprochen günstig bewertet! Jonathan Neuscheler hat an der Hauptversammlung teilgenommen, dem Management 20 Fragen gestellt und bringt seine wichtigsten Erkenntnisse zu Wachstum, Margen, US-Expansion und Prognose mit. Tobias reagiert mit echtem Geld und platziert ein Kauflimit für weitere Sixt-Aktien. Danach startet die Doppelfolge zu fünf japanischen Aktien. Den Anfang machen Shimano und Daikin Industries. Das erwartet Dich im Video: Bei Shimano geht es um den langen Kursrückgang, den Lagerabbau nach dem Corona-Fahrradboom und eine außergewöhnlich starke Bilanz. Tobias entscheidet sich trotz des bisherigen Verlusts für einen Nachkauf und erhöht seinen Bestand deutlich. Daikin steht dagegen vor einer Bewertungsfrage: Wie viel Potenzial bieten Klimaanlagen, Wärmepumpen, Schwellenländer und die Kühlung von Rechenzentren – und wie viel davon steckt bereits im Kurs? Ist Sixt ein Schnäppchen? Würdet ihr Shimano nachkaufen? Und ist Daikin inzwischen zu teuer? Schreibt eure Einschätzung in die Kommentare und abonniert echtgeld.tv für den zweiten Teil mit drei weiteren Japan-Aktien.
Ey. Coole Schuhe! Kommt, wir verändern wieder mal unsere Gehirne und gestehen Dinge, die wir nicht getan haben. Verchecker-Tobi stellt mit dem Chemie-Baukasten im Kinderzimmer Ketamin her, Matthias tauscht Pokémon- gegen Herr-der-Ringe-Karten, und Iris spielt Statusspiele mit der Diddl-Maus. Und dann ziehen wir uns alle die Mütze übers Gesicht und rennen gegen Wände. Einfach für den Plot. Matthias zeigt in dieser Folge sein rätselhaftes Innerstes: Worze. Iris dagegen ihre poetische Molonge. Dann teilen wir uns Pappardelle Funghi mit David Bowie, Madonna und Prince und üben unsere italienische Aussprache. Feiert mit uns das Doppelleben, und erzählt allen Lehrern, was sie hören wollen. Wir infiltrieren die Freimaurer, bzw. Holzbauer, teilen Gehaltsverhandlungstipps für Frauen und denken über Kai Wegners Image-Schaden nach. Zwingt euch euer Körper auch zur moralischen Integrität? Würdet ihr FIFA oder BILD übernehmen? Oder seid ihr dafür zu pädagogisch? Zieht euch eine Funktionsjacke über den weißen Kittel, experimentiert mit eurer Stimme rum, und kommt mit auf eine Audienz beim letzten König Athens. Bitte nicht töten. Außer ihr seid Dorier. Du möchtest uns eine Sprachnachricht für den Podcast schicken? Folge uns auf Instagram und nutze dort den Chat: https://www.instagram.com/coupleof_podcast/ Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos und Rabatte: https://linktr.ee/CoupleOf Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Ist 2026 wirklich das beste Jahr, eine gebrauchte Yacht zu kaufen? Der Markt hat sich gedreht: Nach dem Corona-Boom stehen plötzlich viele Boote zum Verkauf, Preise werden gedrückt. Für Käufer klingt das verlockend - wenn man weiß, worauf man achtet. Uwe Gräfer ist Sportbootsachverständiger und seit 15 Jahren Gutachter für Segel- und Motoryachten. Er kennt den Markt, kann schlechte Boote manchmal schon vom Steg aus erkennen und weiß, dass der größte Fehler beim Bootskauf fast immer derselbe ist: die rosarote Brille. Im Gespräch mit Timm Kruse erklärt Uwe Gräfer, welche Boote gerade wirklich günstig zu haben sind und warum. Er spricht über versteckte Mängel, die selbst erfahrene Eigner übersehen, Wartungsstau und verbastelte Elektrik – und gibt eine deutliche Antwort auf die Frage, wann sich ein Gutachten lohnt. Außerdem: Warum alte schwedische Yachten so gut sind wie ihr Ruf, aber trotzdem ihre Tücken haben. Und welches Boot sich der Gutachter selbst gekauft hat. Ein Gespräch für alle, die 2026 ein Gebrauchtboot kaufen wollen – oder es besser lassen sollten. Wenn ihr noch nicht genug von Segelthemen habt, dann schaut unbedingt auf [www.yacht.de](https://www.yacht.de/)! Außerdem halten wir euch bei [Instagram](https://www.instagram.com/yacht_magazin?utm_source=ig_web_button_share_sheet&igsh=ZDNlZDc0MzIxNw%3D%3D), [Facebook](https://www.facebook.com/YACHT.Magazin.Online), [TikTok](https://www.tiktok.com/@yacht_magazin) und [YACHT tv](https://www.youtube.com/user/DKYACHTtv) immer auf dem Laufenden!
Heute ist Mittwoch, der 8. Juli, und Peter Bloed und Matthias Dworak sprechen über den Rückschlag in Sachen Iran-Krieg, verrückte Bewertungsunterschiede im S&P 500 und eine Morningstar-Analyse, die zeigt, warum nur zwei Aktien nach der gigantischen Tech-Rally jetzt noch unterbewertet sind. ------ Ihr habt Fragen, schreibt uns an: missionmoney@focus-money.de Alle wichtigen Links: https://wonderl.ink/@mission_money
260708PC Ich komm umsonst reinMensch Mahler am 8.7.2026Heute gehen wir in die Heilig-Geist-Kirche. Da kenn ich den Pfarrer, da komm ich umsonst rein. Alter Witz – neu aktualisiert. 12 Euro kostet der Eintritt in den Kölner Dom. Und er ist damit in guter Gesellschaft: Die Sagrada Familia in Barcelona und die Westminster Abbey in London nehmen über 20 Euro. Vergleichen mit den großen Museen dieser Welt wahre Schnäppchen. Und da sind wir am Kern: Kirchen sind nicht mehr nur Stätten der Anbetung Gottes. Sie gehören in säkularisierten Gesellschaften zum historischen Kulturgut und sind nichts anderes als Museen. Immerhin: der Gläubige darf in Köln noch in einer Seitenkapelle des Doms kostenlos beten oder so tun, als ob er beten würde. Das große Kirchenschiff ist dem zahlenden Publikum aus aller Welt vorbehalten. Am Tag sind es 20-30.000 Menschen. Vorwiegend Touristen aus der ganzen Welt, die Kosten für Wachdienste – so ein Selfie auf dem Altar kommt bei Insta gut – Putzdienste und diverse andere Dienste einfordern. 44.000 Euro pro Tag verschling der Unterhalt des Doms, den wir gerne in Kölle lasse. Was sagt das aus? Ich muss unwillkürlich an den peitschenschwingenden Jesus im Tempel in Jerusalem denken. „Mein Haus soll ein Bethaus sein – ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht“ ruft er den Händlern und Geldwechslern zu. Der als sanft geltende Jesus in unheiligem Zorn. Manchmal hilft eben nur die Sanftwut. Und ein anderes Wort fällt mir ein, wenn ich die kühlen, prunkvollen Museen kirchlicher Macht sehe; Tradition ist nicht das Bewahren der Asche, sondern das Erhalten der Glut. Mehr Glut in der Kirche! Das wäre das Gebot der Stunde. Da, wo die Glut gelebt wird, brummt es auch. In Afrika, Lateinamerika und in Freikirchen auch hierzulande. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die...
Deine Grundprogrammierungen entscheiden alles. Du hast vom Verstand her so viele Chancen, aber deine Grundprogrammierungen sind unglaublich mächtig. Man sagt: 96 % Grundprogrammierung und 4 % Verstand. Vom Verstand her magst du sehr viel wollen, aber deine Grundprogrammierungen sind letztendlich die Kräfte, die dich permanent antreiben, positiv oder negativ. Ist Geld gut oder schlecht? Geld ist per se völlig neutral. Entscheidend ist deine Grundprogrammierung. Was hast du von deinen Eltern oder deinem Umfeld mitbekommen? Haben sie gesagt: „Geld ist schlecht", „Schnöder Mammon" oder „Man muss hart arbeiten"? Wenn deine Programmierung negativ ist, wirst du immer einen Konflikt mit Geld verdienen haben. Hast du dagegen eine positive Grundprogrammierung, wird sich das entsprechend auswirken. Genau das gilt es zu verstehen. Wer wirklich etwas verändern möchte, muss an die Grundprogrammierungen herangehen. Viele schreiben ihre Wünsche, Ziele und Visionen auf. Das ist gut, aber es bleibt oberflächlich. Was nützen dir große Ziele, wenn dein Unterbewusstsein permanent das Sabotageprogramm laufen lässt? Du erkennst es an Sätzen wie: „Egal, was ich mache, ich habe immer nur Pech." Oder: „Jetzt hatte ich endlich etwas Geld und schon ist es wieder weg." Hier müssen wir an die DNA der Grundprogrammierung herangehen. Du kannst noch so viele Vision Boards erstellen oder jeden Tag deine Ziele aufschreiben. Solange du deine Grundprogrammierung nicht kennst, wird sie dich immer wieder ausbremsen. Das ist der entscheidende Faktor. Du musst erkennen, was dich jeden Tag sabotiert oder du veränderst es. Ja, wir können Grundprogrammierungen verändern. Aber das ist kein leichter Weg. Es ist ein intensiver Prozess. Viele sagen: „Du musst einfach meditieren." Oder: „Sprich jeden Tag Affirmationen." „Ich möchte glücklich und gesund sein." „Ich möchte reich sein." Doch wenn das nicht in dir programmiert ist, funktioniert es nicht. Du kannst dir auch wünschen, einen liebevollen Partner oder eine liebevolle Partnerin zu finden. Wenn deine Programmierung jedoch nicht auf Liebe, auch auf Selbstliebe ausgerichtet ist, wird es schwierig. Darum heißt es: Liebe zuerst dich selbst. Dann kannst du deinen Nächsten lieben. Liebst du dich wirklich? Wenn du in den Spiegel schaust, sagst du: „Wow, was für ein toller Mensch." Oder hörst du innerlich: „Da stimmt etwas nicht." „Ich bin zu blöd." „Ich mache immer dieselben Fehler." Das ist Selbstvernichtung. Dann wunderst du dich über dein Leben? Diese Programmierungen stammen häufig aus der Kindheit. Wie oft hören Kinder: „Du bist zu blöd." „Du kannst das nicht." Ich selbst musste mir von einem Lehrer anhören: „Du bist zu dumm, einen Bleistift richtig in der Hand zu halten." Kommen dann noch negative Partnerschaften oder andere Menschen dazu, entsteht ein Teufelskreis. Irgendwann glaubst du diese Sätze selbst. „Ich habe immer Pech." „Ich habe keine Chance." Bitte gib niemals auf. Bleib dran. Gib immer dein Bestes. Wenn du möchtest, begleite ich dich gerne im VIP-Coaching. Lass uns gemeinsam aus diesem Drama herauskommen, hinein in die absolute Freiheit. #Grundprogrammierung #Mindset #Persönlichkeitsentwicklung #Selbstbewusstsein #Podcast #Selbstliebe #Erfolg #Veränderung #Mentaltraining #Bewusstsein #Coaching #VIPCoaching #ErnstCrameri #Ergebnisorientiert Hier findest du eine Übersicht aller aktuellen Seminare https://crameri.de/Seminare Bild: 8. One Million-Mastermind in Antwerpen Crameri-Akademie Wenn Du mehr über diesen Artikel erfahren möchtest, dann solltest Du Dich unbedingt an der folgenden Stelle in der Crameri-Akademie einschreiben. Ich begleite Dich sehr gerne ein Jahr lang als Dein Trainer. Du kannst es jetzt 14 Tage lang für nur € 1,00 testen. Melde dich gleich an. https://ergebnisorientiert.com/Memberbereich Kontaktdaten von Ernst Crameri Newsletter https://www.crameri-newsletter.de Als Geschenk für die Anmeldung gibt es das Hörbuch „Aus Rückschlägen lernen" im Wert von € 59,00 Hier finden Sie alle Naturkosmetik-Produkte http://ergebnisorientiert.com/Naturkosmetik Hier finden Sie alle Bücher von Ernst Crameri http://ergebnisorientiert.com/Bücher Hier finden Sie alle Hörbücher von Ernst Crameri http://ergebnisorientiert.com/Hörbücher Webseite https://crameri.de/Seminare FB https://www.facebook.com/ErnstCrameri Xing https://www.xing.com/profile/Ernst_Crame
Die KI-Aktien sind ins Rutschen geraten, viele haben zuletzt nervös ins Depot geschaut – und überall steht dieselbe Frage im Raum: Platzt hier gerade die größte Blase der Börsengeschichte? Weil Dietmar Deffner durch Kalabrien tourt, springt dieses Mal Doppelgänger-Host Philipp Klöckner als „Ersatz-Bulle“ ein. Und der hat eine überraschend klare Ansage: Er fühlt sich eher wie 1998 als wie im Jahr 2000 – vor dem großen Knall käme also erst noch eine Verdreifachung. Gemeinsam mit Holger Zschäpitz nimmt „Pip“ den großen KI-Trade auseinander: Warum OpenAI seinen Börsengang womöglich nie hinbekommt. Warum xAI mit mageren 12,5 Prozent Wachstum praktisch abgehängt ist, während Anthropic seinen Umsatz verzehnfacht. Wer das Rennen bei Verbrauchern, Profis und Konzernen macht, ob Meta und Amazon wirklich Schnäppchen sind und warum Software-Aktien zu stark abgestraft sein könnten und welche Titel hier Potenzial bieten. Dazu Zschäpitz' Bär über Uwe Bolls Machetenfilm „Citizen Vigilante“ und den Streisand-Effekt sowie eine bitterböse Abrechnung mit US-Handelsminister Howard Lutnick, der den amerikanischen Kapitalismus gerade Richtung Planwirtschaft dreht. Bulle und Bär – diesmal als Klöckner und Zschäpitz. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/deffnerundzschaepitz DEFFNER & ZSCHÄPITZ sind wie das wahre Leben. Wie Optimist und Pessimist. Im wöchentlichen WELT-Podcast diskutieren und streiten die Journalisten Dietmar Deffner und Holger Zschäpitz über die wichtigen Wirtschaftsthemen des Alltags. Schreibt uns an: wirtschaftspodcast@welt.de Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutzerklärung: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Ein tragbarer Mini-Ventilator für 4 Euro 22 oder ne Kühlmatte für Haustiere für 2 Euro 31. Typische Angebote von Online-Billiganbietern wie temu oder Shein. Jeden Tag kommen 12 Millionen solcher Kleinkram-Pakete in der europäischen Union an. Jetzt ändert die EU die Zollregeln, um die Paketflut in den Griff zu kriegen. Für Verbraucher soll es deutlich teurer werden.
Die aktuellen Wirtschaftsnachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Neue Spielregeln im Onlinehandel – Für Sendungen aus Nicht-EU-Ländern sind künftig extragebühren fällig! Ab dem 1. Juli 2026 will die EU die Spielregeln des grenzüberschreitenden Online-Handels neu ordnen. Wie nötig das ist, zeigt die Beratungspraxis des Zentrums für Europäischen Verbraucherschutz (ZEV). Denn viele Verbraucher merken erst dann, wo ihre vermeintlich europäische Bestellung tatsächlich herkommt, wenn etwas schiefläuft: Die Rücksendung soll nach China gehen oder auf Beschwerden reagiert niemand. Ab sofort erhebt die Europäische Union eine neue Zollpauschale für viele Pakete aus Nicht-EU-Ländern. Bislang galt für Waren im Wert von bis zu 150 Euro eine Zollbefreiung. Ab dem 1. Juli greift nun eine neue Übergangsregelung. Pro Warenkategorie werden künftig drei Euro fällig. Das Ziel? Die neue Regelung soll den rasant wachsenden Online-Handel aus Drittstaaten besser kontrollierbar machen und für gleiche Spielregeln sorgen – unabhängig davon, ob ein Händler inner- oder außerhalb der Europäischen Union sitzt. Dass Veränderungen dringend notwendig sind, belegen Zahlen der Europäischen Kommission: Im Jahr 2025 wurden rund 5,8 Milliarden Pakete mit einem Warenwert von bis zu 150 Euro in die Europäische Union eingeführt. Umgerechnet sind das knapp 16 Millionen Sendungen – jeden Tag. Wenn die Rücksendung zur Fernreise wird Die Paketflut hat viele Gesichter. Das Sommerkleid für den Urlaub, die Handyhülle für drei Euro oder das Ersatzteil für die Kaffeemaschine: Für viele gehören Bestellungen bei den großen chinesischen Onlineplattformen längst zum Alltag. Die günstigen Preise machen die Angebote attraktiv. Doch nicht jedes Schnäppchen hält, was die Produktbeschreibung verspricht. Immer wieder warnen Behörden vor mangelhaften Produkten. Doch das sind nicht die einzigen Punkte: Reklamationen bleiben unbeantwortet oder die Rücksendung nach China kostet mehr als die Ware selbst. Die Durchsetzung von Ansprüchen außerhalb der Europäischen Union ist kompliziert. Besonders häufig zeigt sich das beim sogenannten Dropshipping. Verbraucher bestellen bei einem Online-Händler, der laut Impressum in der EU sitzt. Der Online-Shop wirkt deutsch oder europäisch, versendet wird die Ware jedoch direkt aus einem Drittstaat. Meist fällt das erst auf, wenn die Lieferung ungewöhnlich lange dauert oder eine Rücksendung erforderlich wird. Nicht selten stehen Verbraucher dann aber plötzlich allein da. Zuständigkeiten bleiben unklar und Betroffene werden sprichwörtlich von Pontius zu Pilatus geschickt. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Lass Dich mitnehmen nach Spanien. In der Küstenstadt Valencia erlebst Du den aufregenden Kontrast zwischen mittelalterlicher Tradition und futuristischer Moderne. Und auch einen sommerlichen Strandspaziergang hält diese Reise für Dich bereit!Gelesen von Björn LandbergRegie: Silvan OschmannText: Lea WintterlinProduktion: Tonstudio Sprachraum Mentioned in this episode:Spare 10% bei allnatura mit dem Code STRANDOhne Mindestbestellwert, einmalig einlösbar, nicht mit anderen Gutscheinen kombinierbar. Kann nicht rückwirkend auf eine Bestellung eingelöst werden. Gilt nicht auf Schnäppchenartikel, Wertgutscheine und Versandkosten. Klicke einfach auf den folgenden Link und nutze den Gutscheincode STRAND:
Kino-Atmosphäre fürs Wohnzimmer: Bei Lidl gibt es ab sofort smarte TV-Hintergrundbeleuchtung zum Schnäppchenpreis.
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Es wird gemeckert – aber natürlich mit ganz viel Liebe! Eva und Inke widmen sich heute den absolut ungeschönten Schattenseiten des Camper-Lebens. Auslöser war Evas persönlicher Urlaubs-Endgegner am letzten Ferientag: Ein gebrochenes Sprunggelenk auf dem Trampolin! Weil geteiltes Leid bekanntlich halbes Leid ist, haben wir die Community nach ihren ultimativen „Leider nicht geil“-Momenten gefragt. Die Rückmeldungen haben uns komplett überrollt, weshalb wir heute den ersten Teil unserer Top 15 des Grauens präsentieren. Schnallt euch an (oder auch nicht, denn Eva parkt ja nur) und freut euch auf herrlich ehrlichen Real-Talk! ✨ Das erwartet euch in dieser Folge (Plätze 15 bis 8)
Vier Locations, ein Schlafmangel: Mü grüßt schwarz-gelb aus Eichenschön, Dagi (9mm Headshot) dämmert mit aus Mannheim, Henry hat Schweden-Kater und Dennis funkt „guten Abend" aus Downtown Miami rein. Die WM ist da, und alle sind durch. Biene Ritter Bär unterstützen: Per Überweisung an: Hippo mit Horn e.K. IBAN IE07SUMU99036510368345 BIC SUMUIE22XXX Per Paypal Vereins-Schnelldurchlauf: Bei Hertha ist nicht nur Eichhorn weg, sondern auch Reese nach Wolfsburg – Dennis erklärt's zur besten Tat seines Lebens, Mü übersetzt: aus reiner Nächstenliebe wechselt man eher nicht zum Aufstiegsfavoriten. Hertha steht jetzt bei „Punkt Null" (vorher: minus 18 Millionen). Bei Dortmund zieht Duranville womöglich Richtung Lyon, und Schlotterback plus Nmecha sind bei guter WM 150 Mio. wert – wie hieß es zur Halbzeit so schön: „BVB führt 2:1 gegen Curaçao". Union stellt das neue Heimtrikot lieblos vor, einen Tag später kommt Marvin Friedrich zurück – und plötzlich braucht man das Trikot doch (Gratis-Flock inklusive). Van den Bosch bestätigt, vier rechtsfüßige Innenverteidiger, eine ungeklärte Viererkette. Dann WM satt: Lukakus 13-Sekunden-Anlaufzeit (Lars-Ricken-Vibes), der kapverdische Keeper, der über Nacht von 50.000 auf 5,2 Mio. Follower explodiert, und sein Land, das mit 800 Pässen weniger und einem Mannschaftsbus quer im Sechzehner trotzdem den Europameister ärgert. Die These des Abends: Die kleinen Mächte sind frisch, die Großklub-Stars nach 80 Saisonspielen einfach durch. Das deutsche 7:1 gegen Curaçao: starker Start, kurzer Schreck beim 1:1, dann Vollgas bis zum Schluss. Brown überragend (für 55 Mio. fast ein Schnäppchen), Sané als Dauer-Diskussionsthema. Dagis Prognose fürs Frankreich-Spiel: 8:1 ;-) Und aus Nordamerika: Dennis erlebt das Mexiko-Eröffnungsspiel als reinen Ausnahmezustand (jeder grinst, selbst die Polizei tanzt). Wie sprechen über den den Schiedsrichter, der eine Entscheidung per Stadionmikro in einer bis heute ungeklärten Sprache erklärt (Link), von Houston-Sicherheitsschlangen bei Amazonas-Schwüle und 20-Grad-Klima-Hallen mit verkauften Trink-„Werbe"-Pausen. Unser Tippspiel läuft, die Rucksäcke quellen schon nach fünf Tagen über vor Tabasco und Bechern... Reicht nicht? Dann hört rein! Unser WM-Kicktipp für Euch zum Mitmachen und (Mampe)-Gewinnen: https://www.kicktipp.de/biene-ritter-baer Unser Partnersong von 9mm Headshot - "Endlich wieder Weltmeister": https://youtu.be/R8d1OUnVr-E?si=sShJLiqEVI7qLQya Unser Youtube Channel mit Trikots zum Sehen: https://www.youtube.com/@BieneRitterB%C3%A4r Trikots zum Ansehen: https://www.footballkitarchive.com/world-cup-kits-2026-l308/ oder https://www.flashscore.co.uk/news/football-world-cup-which-teams-have-already-released-their-kits-for-the-2026-world-cup/4fQyMN7C/ Das Team: Henry Spietweh ist Autor und Podcaster aus Berlin, Unioner seit den 90ern. Anderes Projekt: Podcast "Lieblingsspießer" Mü ist Keeper von SPM Schöneiche in der Union-Liga, Dortmunder seit Chapuisat und Riedle, Hörer und jetzt auch Mitmacher, der Dennis anliefern muss. Dennis ist der Herthaner "Biene Ritte Bär", Allesfahrer, Allesgucker, Spielverlaufvon1997auswendigwisser und unser Sprachrohr fürs Blau-Weiße. Vlog: https://youtube.com/@lafamiglia1892 Sabrina ist Ostwestfälin, von Oma und Opa zur Bielefelder Alm getrieben und hat auf deren Sofa mit Gerd Delling und Waldemar Hartmann alles über Fußball gelernt, was man nicht wissen muss. Und umgekehrt. Partnerband 9mm Headshot: https://www.youtube.com/@9mmHeadshot und https://www.9mmheadshot.de/ https://linktr.ee/bieneritterbaer https://www.instagram.com/bieneritterbaer/
Ab Anfang Juli gibt es diesen Smart-TV bei Lidl zum absoluten Schnäppchenpreis.
Auto - Rund ums Auto. Fahrberichte, Gespräche und Informationen
Der eine oder andere wird es bedauern, wenn die Produktion genau des Autos, das er eventuell kaufen wollte, plötzlich eingestellt wird. Vielleicht wollte er sein altes Auto noch eine Weile fahren, oder er war noch nicht ganz sicher, was er kaufen wollte. Interessenten eines Seat Ateca kann genau das passieren. Aber noch haben einige Händler noch sogenannte „Bestandsfahrzeuge“, die man sogar deutlich günstiger erwerben kann. Darum geht es diesmal!Üblicherweise berichten wir an dieser Stelle entweder über Fahrzeuge, deren Markteinführung in Kürze beginnt, oder zumindest über Fahrzeuge, die man ganz normal beim Händler ordern kann. Hin und wieder sprechen wir aber auch über Fahrzeuge, die der Hersteller – aus welchen Gründen auch immer – aus dem Programm genommen hat. Das sind oftmals Fahrzeuge, die man zwar nicht mehr bestellen kann, bei denen sich aber der Besuch beim Händler dennoch lohnen kann, weil der noch über Neufahrzeuge verfügt und diese Fahrzeuge oftmals sehr günstig anbietet. Aktuell ist das beim Seat Ateca so. Das Outfit!Für Freunde eines SUV ist der Seat Ateca auch nach seinem Produktionsende ein attraktives Angebot, sein Design verbindet von Anfang an Dynamik mit Funktionalität. Man ist also auf der sicheren Seite, wenn man ein Fahrzeug mit Charakter sucht. Wir haben ihn noch einmal als FR Black Edition gefahren, wobei FR die besonders sportliche Ausführung darstellt. FR steht übrigens für Formula Racing. Die Kosten!Wir haben es ja schon angedeutet, dass es eine durchaus sinnvolle Überlegung ist, sich noch einen Seat Ateca zu einem ausgesprochen günstigen Preis zu sichern. Dabei ist die offizielle Internetseite von Seat hilfreich, wer dort nach dem Ateca sucht, bekommt eine Auswahl an Neuwagen die noch bei Händlern verfügbar sind. Wir haben mal einen Blick drauf geworfen. Erfreulich ist dabei, dass bei dem jeweils verfügbaren Fahrzeug angezeigt wird, bei welchem der in ganz Deutschland verteilten Händler es verfügbar ist. Als wir hineingeschaut haben, war der günstigste Ateca ein Road Edition 1.0 TSI mit 85 kW (116 PS), der statt für 38.550,-- Euro für 29.750,-- Euro zu haben war. Ein 110 kW (150 PS) starker Ateca Road Edition 1.5 TSI mit 7-Gang DSG kostet statt des ursprünglichen Preises von 45.110,-- Euro nur noch 31.985,-- Euro. Um es nochmals deutlich zu machen, wir sprechen von Neufahrzeugen. Sprich, mit ein wenig Aufwand für die Suche kann man ein echtes Schnäppchen machen. Aber die Devise heißt hier: „Nur solange der Vorrat reicht!“ Oder um es klar zu sagen: „Wenn weg, dann weg!“ Also warten Sie nicht zu lange, wenn Sie noch einen Ateca haben wollen. Alle Fotos: © CUPRA SEAT Deutschland GmbH Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Lass Dich mitnehmen nach Finnland. An einem der größten Seen des Landes hast Du eine kleine Holzhütte gemietet. Hier verbringst Du die längsten Tage des Jahres – und lässt es Dir so richtig gut gehen.Gelesen von Björn LandbergText: Alexa DietrichRegie: Silvan OschmannProduktion: Tonstudio SprachraumMentioned in this episode:Spare 10% bei allnatura mit dem Code STRANDOhne Mindestbestellwert, einmalig einlösbar, nicht mit anderen Gutscheinen kombinierbar. Kann nicht rückwirkend auf eine Bestellung eingelöst werden. Gilt nicht auf Schnäppchenartikel, Wertgutscheine und Versandkosten. Klicke einfach auf den folgenden Link und nutze den Gutscheincode STRAND:www.allnatura.deSpare 10% bei allnatura mit dem Code STRANDOhne Mindestbestellwert, einmalig einlösbar, nicht mit anderen Gutscheinen kombinierbar. Kann nicht rückwirkend auf eine Bestellung eingelöst werden. Gilt nicht auf Schnäppchenartikel, Wertgutscheine und Versandkosten. Klicke einfach auf den folgenden Link und nutze den Gutscheincode STRAND:www.allnatura.de
Streber-Feiertag in NRW! Während Inke in Niedersachsen arbeiten musste , hat Eva das lange Fronleichnam-Wochenende für einen spontanen Familien-Trip nach Nordholland genutzt. Sie hat den Campingplatz Capfun de Bongerd unter die Lupe genommen. Was passiert, wenn ein französischer Riese einen traditionsreichen Platz aufkauft , wie ein magischer Apfelbaum seine Identität verteidigt und warum Inkes Garage neuerdings zur professionellen Zelt-Vermietung mutiert, erfahrt ihr in dieser Folge! ✨ Das erwartet euch in dieser Folge
Schnüffeln wie wie ein Hund, vor traumhafter Kulisse im Kreis reiten und auch einfach mal Nein sagen: Lisa und Mooni befinden sich mitten in der Reise ihres Lebens und auch wenn sie noch nicht allzu viel zu verraten dürfen, nehmen sie uns mit ins Pferdecamp 2026. Von dort aus berichten sie über Herausforderungen, Überraschungen und den Weg zum gesunden Mittelmaß. Inklusive kurzem Überraschungsbesuch von Lisa Röckener.
Themen: Teure Hörnchen? Eis-Preise in NRW [00:29 Min.] | Manchmal lebensgefährlich: Wechselwirkungen bei Medikamenten [08:57 Min.] | Abzocke mit schlechten Pflege-Angeboten [18:03 Min.] | Schnäppchenjagd Sonnenbrillen [26:48 Min.] | Im Labortest: Bodylotion [35:16 Min.]
Helge Heynold liest: Der Frohsinn - von Friedrich Gottlieb Klopstock.
Es gibt wieder einiges zu besprechen, im UhrTalk. Chris war in Japan unterwegs und hat dort unter anderem Seikos und Grand Seikos zu Schnäppchenpreisen gesehen. Zudem hat Tudor mit dem Black Bay Chrono 39 „Bumblebee“ eine neue Uhr vorgestellt, über die Lucas und er natürlich ausführlich diskutieren müssen. Wir wünschen wie immer gute Unterhaltung!
Sonderangebote, Schnäppchen und Rabatten – manche Menschen springen voll darauf an. Gerüchten zufolge soll das mit dem Nachnamen zu tun haben. Fakt oder Fake?
LIVEGEFLÜSTER TOUR 202629.10.2026 Stuttgart Im Wizemann Studio02.11.2026 München Feierwerk Kranhalle03.11.2026 Essen Zeche Carl04.11.2026 Köln Wohnzimmer Stadthalle09.11.2026 Hamburg KENT Club10.11.2026 Leipzig Phat Cat Comedy ClubTickets unter:https://www.eventim.de/artist/aktenzeichen-paranormal/Bim Bim Bim, die Wanderschuhe sitzen. Naja, zumindest bei Patrick. Denn heute verlassen wir die gewohnten Wege und machen uns auf zu einem Ort, der seit Jahrzehnten für Gänsehaut sorgt. Unser Ziel liegt hoch über der Stadt Casper im US Bundesstaat Wyoming. Dort erhebt sich der Casper Mountain, ein Berg, der auf den ersten Blick wie ein ganz normales Wandergebiet wirkt. Doch je tiefer man in die Wälder eintaucht, desto mehr Geschichten warten zwischen den Kiefern.Wir folgen den Pfaden von Crimson Dawn, einer geheimnisvollen Märchenwelt voller Hexenfiguren, Waldgeister und seltsamer Skulpturen, die bereits in den 1930er Jahren entstanden ist. Doch was als fantasievolles Kunstprojekt begann, entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte zu einem paranormalen Hotspot. Besucher berichten von Stimmen im Wald, geflüsterten Namen, dunklen Gestalten zwischen den Bäumen und einem beklemmenden Gefühl, beobachtet zu werden.Dazu kommen rätselhafte Lichter am Nachthimmel, unerklärliche Begegnungen auf einsamen Wanderwegen und Geschichten, die sich seit Generationen auf dem Berg halten. Handelt es sich um Legenden, Missverständnisse und die Tricks unseres Gehirns? Oder verbirgt sich auf dem Casper Mountain tatsächlich etwas, das wir bis heute nicht verstehen?Schnürt die Schuhe, schaltet die Taschenlampe ein und begleitet uns auf einen der unheimlichsten Berge der Vereinigten Staaten. Willkommen auf dem Casper Mountain. Dem Berg, der angeblich niemals schläft.________________________________
Packt die Koffer und holt die Sonnenbrille raus, heute wird es exotisch und absolut abenteuerlich! Eva (@czamping) und Inke (@luftschloss_liebe) haben heute ganz besonderen Besuch am Mikrofon: Samy und Gerard, das Gesicht und die Logistik-Power hinter den weltbekannten Peggy Peg Schraubheringen! In dieser Folge lassen wir uns nicht nur hinter die Kulissen ihres internationalen Familienunternehmens entführen, sondern gehen auf große Reise auf die andere Seite der Erde. Erfahrt, warum eine unbezahlte Hostel-Miete der Startschuss für eine große Liebe war, wie man 24/7 Partnerschaft und Business wuppt und warum Australien der ultimative Härtetest für Camper und Heringe ist! ✨ Das erwartet euch in dieser Folge
Ließen sich die zuletzt von mir rezensierten Bücher eher storyorientiert an, ging es vor allem um Effekt und Fortgang, sind wir mit Robert Seethalers “Der Trafikant” endlich wieder beim Gefühl. Wir lesen von der großen Liebe einer alleinerziehenden Mutter zu ihrem Sohn, die völlig ohne inzestiöse Gedanken daherkommt, obwohl die beiden in der tiefen Einsamkeit eines Bergdorfes am Rand der Alpen leben, der Sohn jetzt schon siebzehn Jahre zählt und die Mutter nicht unsexy daherkommt. Letzteres hilft ein bisschen, denn wir sind im Jahr 1937, und da reicht das Einkommen einer alleinstehenden Mutter in einem Dorf im Salzkammergut nie im Leben für einen Zweipersonenhaushalt, egal ob als Bäuerin oder Kellnerin im lokalen Gasthaus. In der Saison ist man auf die Zuwendungen des einen oder anderen Touristen angewiesen, im Winter ist Franzens Mutter froh, dass der Gastwirt, der reichste Mann im Dorf, ein Auge auf sie hat. Zum Glück ist er halbwegs ein Kavalier, zumindest nicht knausrig, er isst gern, trinkt dazu seine 8 Biere und 4 Schnäpse und stinken tut er auch nicht, ist er doch ein leidenschaftlicher Schwimmer im kristallklaren Bergsee, direkt vorm Haus der Kleinstfamilie. Leider isst er gern, trinkt Biere und Schnäpse und hatte, von dem bisschen Sturm, der gerade überm Dorf tobt, unbeeindruckt die Hosen runtergelassen und war mit starken Zügen bis in die Mitte des Sees geschwommen, als aus dem Un- ein Gewitter wurde und nun ist er tot, wie die Mutter ihrem Sohn berichtet, und beiden ist augenblicklich klar, dass es das war mit Franzens Kindheit, bei allen Widrigkeiten wohlbehütet wie sie war. Die Mutter habe da eine alte Bekanntschaft, ein bisschen geheimnisvoll, ein Mann auf alle Fälle, alleinstehend, der sich bereit erklärt hat, den Jungen aufzunehmen, auszubilden gar, in Wien, wo Herr Trsnjek wohnt und von Beruf ein Trafikant sei.Rein sprachlich weiß man instinktiv, dass das im deutschen Deutschen komplett unbekannte Wort “Trafikant” aus dem österreichischen kommen muss. Die zeitlich wie geographisch enorme Ausdehnung der K&K Monarchie macht das Wiener Idiom zum Paradies für die Freunde des Lehnwortes. Sorry, Paradeis, natürlich! Beim “Trafikant”, denkt man Verkehr, denkt an “traffic”, an Eisenbahnen von Reichenbach bis Sarajevo, an Dampflokomotiven, Frauen in Rock und Hut, Männer, die sich noch schnell eine Schachtel Zigarillos holen, um die Reise von Wien bis an die Adria zu überstehen, dazu eine Morgen- oder Abendausgabe, je nachdem, wann der Zug geht - und man liegt ziemlich genau richtig. Der Trafikant ist ein Zeitungs- und Tabakwarenverkäufer und zumindest zum Zeitpunkt des Schreibens dieser Zeilen, habe ich regelrecht noch drei solcher Läden hier in Laufweite, auch wenn die in Ostdeutschland “Lottoabgabestellen” heißen oder einfach nur “Zeitungsladen” - nicht mehr lange, muss man fürchten.Waren die ersten siebzehn Jahre für Franz von der Liebe zu seiner Mutter und der Alpenlandschaft geprägt, ist der Umzug in das Wien von 1937 durchaus schockierend. Aber man kommt nicht umhin, dem Jungen Respekt zu zollen, er findet sich schnell rein, lernt von Otto, dem Besitzer des Ladens, das Handwerk. Das besteht neben einer Grundbildung Tabakwaren vor allem aus einer Fähigkeit: dem Zeitunglesen. Denn nur so versteht man die Kundschaft, die so vielfältig ist wie die Zeitungslandschaft in der Noch-Österreichischen-Hauptstadt.Während das Vorkriegs-Warschau des letztens hier besprochenen Buches “Der Boxer” geprägt war von tiefem Rassismus, wirtschaftlicher Ungleichheit und (daraus resultierender) extremer Gewalt, erscheint das Wien der neunzehnhundertdreißiger Jahre zivilisiert, anständig und freundlich. Als Hauptstadt eines paneuropäischen Kaiserreiches über die Jahrhunderte hinweg, ist die Gesellschaft immunisiert, denkt man, gegen die Extreme des Nationalismus, es geht einem gut, man kommt aus miteinander. Aber der Wiener Schmäh verklebt einem die Augen und die Ohren - bis wir Franz begleiten, wie er sich auf die Suche begibt nach einer ganz außerordentlich lebensfrohen Böhmin, die ihm auf dem Prater den Kopf verdreht hat und er sie schließlich in einem abgefuckten Wohnhaus findet, eine Etage über einem illegalen Schweinestall, zusammen mit dreißig anderen Tschechinnen hausend, in einer einzigen Wohnung. Bis wir den Fleischemeister aus dem Laden gegenüber des Trafikanten kennenlernen, ein grundlos neidvoller Wutbürger, der Typus, der sich acht Jahrzehnte später über die ganze Welt verbreiten sollte. Bis wir die feineren Damen der Gesellschaft im Laden über die Juden reden hören. Mit diesen Vignetten zieht uns Robert Seethaler ganz nebenbei in den Strudel des Nationalsozialismus, so wie dieser die ganze Welt in den seinen sog, damals und heute. Denn eigentlich begleiten wir Franz doch nur auf seinem Weg und Weh ins Leben, wie er so furchtbar unglücklich verliebt ist, in die Anezka, die Bier liebt und Gulasch und Tanzen und Sex aber halt nicht den Franzl, wie er selbst bald merkt, dass das nicht gut gehen wird, aber, wie das so ist mit siebzehn ist, es geht nich ohne sie, die Welt geht unter ohne sie und er einfach nicht mehr weiter weiß.Da betritt in einem wirklich unerwarteten what-the-f**k Moment Siegmund Freud die Szene: “Ja, klar, Wien, natürlich!”, schlägt man sich die Hand vor die Stirn, natürlich lebte dort Siegmund Freud und zwar gleich die Straße hoch vom Trafikanten und wie Franz lernt, ist der ein berühmter Doktor, der den Leuten den Kopf wieder richtet. Und ein Jud. Aber was es mit denen auf sich hat, war Franz noch nie so recht klar, sind doch ganz normale Leute, was haben alle nur..Was für eine Wendung, waren wir doch bisher nicht ganz klar, worum es im “Trafikanten” gehen soll. Für einen Heimatroman haben wir die Alpen zu schnell verlassen, für ein coming of age Buch gibt es zu viel Kulisse und jetzt steht da auch noch der fast neunzigjährige Freud in der Tür, beziehungsweise geht gerade raus aus ihr und Franz denkt sich, wenn der Mann so viel vom Verrücktwerden versteht, kann er ihm vielleicht helfen, denn er wird doch gerade sehr verrückt wegen seiner Liebe zu Anezka. Also steckt er sich eine Handvoll Zigarren Freuds Lieblingsmarke “Hoyo de Monterrey” ins Jacket, folgt dem berühmten Herrn Doktor und setzt sich auf die Bank vor seinem Haus. Irgendwann muss der ja mal wieder rauskommen und dann kann er ihn vielleicht fragen, was er machen soll mit der Anezka, ist ja sein Job.All diese Szenen sind geschrieben in unaufgeregter wunderschöner Prosa und obwohl wir ahnen, worum es bald gehen wird - worum soll es schon gehen, in Wien, ein Jahr vor dem Anschluss - ist doch alles irgendwie normal. Es ist normal aus der heutigen Sicht auf die Welt, unterscheidet die sich doch leider nicht sehr von der in 1937. Arbeiter, Doktoren, Tagelöhner, reiche Witwen geben sich die Klinke in die Hand, beim Trafikanten, der kennt jeden und alle, sie sich untereinander jedoch nur aus der Zeitung. Jeder lebt in seiner kleinen Blase und die Weisheiten über die Welt stehen im “Volksblatt” für den Arbeiter (die Juden sind schuld), dem “Kleinen Blatt” für die Dame (die Juden sind schuld) und in der “Wiener Zeitung” für den feinen Herrn (die Juden, ditto). Und so braucht es nicht lange bis die Scheiben vom Trafikanten beschmiert werden. Zwar lebt hier gar kein Jude, aber so richtig koscher ist Otto Trsnjek mit seinem einem Bein (das andere blieb im Weltkrieg, dem ersten, logischerweise) auch nicht, man weiß es nicht. Und von hier an lassen wir dem Leser ein bisschen die Story entdecken, denn sie zu lesen ist nicht nur erwartbar traurig, sie ist auch sehr schön und sie ist ein bisschen wichtig.lZu sehr erinnert das seltsame Nebeneinanderherleben aller in diesem Wien, in diesem untergegangenen Kaiserreich an das heutige Deutschland, denn da war so ein Österreicher, der da beeindruckend für Ordnung sorgte in Berlin, wie man schon neidlos anerkennen muss - so die meisten Wiener. Zu sehr erinnert der Gröfaz von damals an so manche Lokalpolitiker heute, einen aus Thüringen zum Beispiel, den man jetzt offiziell einen Nazi nennen darf und dessen Partei in diesem Herbst dennoch mehr als 40% der Leute wählen wollen (in Sachen-Anhalt). In den Zeitungsläden von Magdeburg und Halle liegen vielleicht weniger verschiedene Zeitungen aus als in Wien, 1937, aber gemein ist ihnen, dass diese Zeitungen den gleichen Prinzipien wie damals auf den Leim gehen: es muss laut sein, es muss eine einfache Lösung versprechen und es braucht einen Sündenbock - und ob das ein Jude oder ein Afghane ist, ist dem Nazi wurscht und für beide Opfer ist es jeweils egal, ob sie einen Baseballschläger über den Schädel oder hochoffiziell von einem Polizisten per Flugzeug den staatlich verordneten Totschlag per Abschiebung bekommen.Und keinen kümmert es so recht, hat man das Gefühl, steht ja alles in der Zeitung oder beim Tiktoker und wenn es alle ok finden, isses schon ok. Statt sich kurz zu fragen, wie es der Frisörin, dem Zeitungsverkäufer, dem Geflüchteten heute geht, tun wir das genausowenig wie sich die Leute damals um die Leben und Gefühle der Fleischer oder der Trafikanten oder der weltberühmten Psychologen scherten.Rufen möchte man! Ob man vielleicht mal kurz den Kopf heben kann, bittschön?! Den Spiegel/Freitag/Junge Freiheit weglegen und selbst denken und bedenken, was die Konsequenzen sind, wenn man das so lange nicht tut, bis es zu spät ist!All das tut Robert Seethaler mit seiner Erzählung, vordergründig in einer gelassenen Schönheit, dass man zunächst zweifelt, ob das so angebracht sei und man dann merkt, dass das der Trick ist, nicht nur uns Leserinnen bei der Stange zu halten, sondern die erschreckende banale Schönheit kurz vor der Katastrophe zu malen, auf das wir diesmal vielleicht die Zeichen der Zeit rechtzeitig sehen. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
SCHN's Vanessa Richardson Joins the Show Ahead of Game 1 of the NBA Finals
SCHN's Vanessa Richardson Joins the Show Ahead of Game 1 of the NBA Finals
Adorable Adventures ist ein niedliches Cozy-Game, bei dem man das Schwein Boris spielt, welches seine Geschwister aufspüren muss. Das Spiel nutzt eine Schnüffel-Mechanik. Boris kann Fährten von allen möglichen Dingen wie den Geschwistern, Pflanzen und Tieren aufnehmen und muss diese Dinge quasi "sammeln". Mache Gerüche überdecken andere, sodass er hier erst genug Wissen sammeln muss. Die Schweinchen sind unglaublich niedlich und die Landschaft wunderschön. Dieses Spiel ist allerdings wirklich sehr zum Entspannen und dem Gameplay felht es auf Dauer dann doch etwas an Abwechslung.
Lass Dich mitnehmen nach Österreich. Im Nationalpark Hohe Tauern erlebst Du eine frühmorgendliche Gipfelbesteigung, die beeindruckenden Krimmler Wasserfälle und einen duftenden Kräutergarten. Und schließlich begibst Du Dich auf die Suche nach dem “grünen Feuer”.Gelesen von Björn LandbergText: Lea WintterlinRegie: Silvan OschmannProduktion: Tonstudio Sprachraum Mentioned in this episode:Spare 10% bei allnatura mit dem Code STRANDOhne Mindestbestellwert, einmalig einlösbar, nicht mit anderen Gutscheinen kombinierbar. Kann nicht rückwirkend auf eine Bestellung eingelöst werden. Gilt nicht auf Schnäppchenartikel, Wertgutscheine und Versandkosten. Klicke einfach auf den folgenden Link und nutze den Gutscheincode STRAND:www.allnatura.de
Lass Dich mitnehmen nach Italien. Nach einem Streifzug über den Markt von Levanto freust Du Dich auf eine sommerliche Wanderung über uralte Pfade durch Olivenhaine und duftende Macchia. Im Schatten eines Erdbeerbaums findest Du den perfekten Rastplatz für ein Picknick.Gelesen von Björn LandbergText: Alexa DietrichRegie: Silvan OschmannProduktion: Tonstudio SprachraumMentioned in this episode:Spare 10% bei allnatura mit dem Code STRANDOhne Mindestbestellwert, einmalig einlösbar, nicht mit anderen Gutscheinen kombinierbar. Kann nicht rückwirkend auf eine Bestellung eingelöst werden. Gilt nicht auf Schnäppchenartikel, Wertgutscheine und Versandkosten. Klicke einfach auf den folgenden Link und nutze den Gutscheincode STRAND:www.allnatura.de
Themen: Sonderangebote - werden es immer weniger? [00:18Min.] | Schnäppchenjagd: Urlaub (fast) umsonst! [09:06Min.] | Sonnencreme: Wieder verbotene Weichmacher gefunden [18:20Min.] | KFZ-Versicherungen: Das große Tricksen bei Unfallschäden [27:06Min.] | ChoViva: Ersatz für echte Schokolade? [35:39Min.]
Im Musk-vs-Altman-Prozess kommt Greg Brockmans Tagebuch zur Sprache, Polymarket sieht Musks Chancen weiterhin überraschend hoch. OpenAI öffnet GPT 5.5 Cyber als Antwort auf Anthropics Mythos für Cybersecurity-Firmen und Banken. David Sacks verteidigt OpenAI plötzlich öffentlich. Anthropic ist auf Shopping-Tour: nach Google, XAI und CoreWeave folgt jetzt Akamai mit einem $1,8 Mrd. Deal. Das Colossus-Data-Center von XAI war kaum ausgelastet, was den Cursor-Deal nachvollziehbarer macht. Musk hat im Podcast keinen klaren XAI-Masterplan. The Information: OpenAI spart bis 2030 rund $100 Mrd. durch den neuen Microsoft-Deal. OpenAI macht $6,6 Mrd. Tender für Mitarbeiter-Shares. Anthropic warnt vor unauthorized Stock Sales und Investment Scams. Kuaishou spaltet Kling AI bei $20 Mrd. Bewertung ab. Substack vs. Ghost und Beehiiv. Wir besprechen die Earnings von Monday.com. Isomorphic Labs raised $2 Mrd. Brad Pitt wirbt für Trade Republic und steht Helsing vor einer $1,2 Mrd. Runde bei $18 Mrd. Bewertung. Unterstütze unseren Podcast und entdecke die Angebote unserer Werbepartner auf doppelgaenger.io/werbung. Vielen Dank! Philipp Glöckler und Philipp Klöckner sprechen heute über: (00:00:00) Intro (00:03:49) KI-Halluzinationen & Tool Use (00:08:11) Musk vs. Altman: Brockman-Diary & Polymarket (00:11:53) OpenAI Mythos / GPT 5.5 Cyber & David Sacks (00:18:30) Anthropic-Akamai: $1,8 Mrd. Cloud-Deal (00:26:36) XAI Colossus-Auslastung (00:31:10) Musk im Podcast: Kein XAI-Masterplan (00:35:08) Microsoft-OpenAI-Deal: OpenAI spart fast $100 Mrd. (00:38:21) OpenAI-Tender: $6,6 Mrd. an 600 Mitarbeiter (00:39:35) Anthropic warnt vor unauthorized Stock Sales (00:47:00) Substack (00:51:48) Monday.com Earnings & SaaS-Schnäppchenjagd (01:03:20) Isomorphic Labs raised $2 Mrd. (01:04:51) Brad Pitt für Trade Republic & Helsing $18 Mrd. Shownotes OpenAI GPT 5.5 als Cybersecurity-Modell - axios.com Anthropic schließt $1,8 Mrd. Cloud-Deal mit Akamai - theinformation.com Anthropic-SpaceX-KI-Deal mit Musk - wsj.com OpenAI spart $97 Mrd. bis 2030 durch Microsoft-Deal - theinformation.com Kuaishou plant Spin-off von Kling AI bei $20 Mrd. - theinformation.com Substack Tax: Ghost vs. Beehiiv-Konkurrenz - theverge.com Monday.com Earnings: Aktie unter Druck - barrons.com Googles Isomorphic Labs raised über $2 Mrd. - bloomberg.com Brad Pitt wirbt für Trade Republic - t-online.de Helsing vor $1,2 Mrd. Runde bei $18 Mrd. Bewertung - handelsblatt.com Elon Musk's xAI Is Failing - youtube.com
Fast 40 Prozent sind Lebensmittel im Supermarkt heute teurer als 2021. Entsprechend schauen Verbraucher verstärkt nach Sonderangeboten – doch das wird zunehmend schwieriger. Von Johannes Frewel
Lass Dich mitnehmen nach Albanien. Von Deiner Unterkunft in der Küstenstadt Ksamil machst Du Dich auf den Weg zum Blue Eye, einer spektakulären Karstquelle mitten in der wunderschönen südalbanischen Natur. Zurück in Ksamil mietest Du Dir ein Tretboot und entdeckst die faszinierende Farbwelt des Wassers vor der Küste.Gelesen von Björn LandbergText: Florian SternRegie: Silvan OschmannProduktion: Tonstudio SprachraumMentioned in this episode:Spare 10% bei allnatura mit dem Code STRANDOhne Mindestbestellwert, einmalig einlösbar, nicht mit anderen Gutscheinen kombinierbar. Kann nicht rückwirkend auf eine Bestellung eingelöst werden. Gilt nicht auf Schnäppchenartikel, Wertgutscheine und Versandkosten. Klicke einfach auf den folgenden Link und nutze den Gutscheincode STRAND:www.allnatura.de
⚡️ In der Serie „Mein erstes Mal“ geht es heute um eine Disziplin, die viele von uns Schweißperlen auf die Stirn treibt: das erste Mal Feilschen. Wir erinnern uns an das unbehagliche Gefühl im Bauch, als der Verkäufer im Basar den ersten Preis nannte und wir uns fragten, ob wir durch ein Gegenangebot gerade eine jahrhundertealte Kultur beleidigen – oder schlichtweg über den Tisch gezogen werden.——— Links ———
Die Bundesregierung plant allein für 2027 rund 196,5 Milliarden Euro Neuverschuldung. Bert Rürup und Michael Hüther warnen: Deutschland fehle die Möglichkeit, aus diesen Schulden wieder herauszuwachsen.
Themen: Spargelflation [00:18Min.] | Joybuy - Konkurrenz für Amazon aus China? [08:37Min.] | Schnäppchenjagd: Matratzen [17:53Min.] | Kochschinken im Labortest [27:02Min.] | Roboterhunde für Kinder [36:18Min.]
Lass Dich mitnehmen nach Griechenland. Hoch über der kleinen Stadt Kalambaka thronen auf riesigen Felsplateaus die weltberühmten Klöster von Meteora. Zu einem dieser Klöster führt Dich derselbe wunderschöne Pfad, auf dem schon vor Jahrhunderten die griechisch-orthodoxen Mönche wandelten.Gelesen von Björn Landberg Text: Nitay Feigenbaum Regie: Silvan Oschmann Produktion: Tonstudio SprachraumMentioned in this episode:Spare 10% bei allnatura mit dem Code STRANDOhne Mindestbestellwert, einmalig einlösbar, nicht mit anderen Gutscheinen kombinierbar. Kann nicht rückwirkend auf eine Bestellung eingelöst werden. Gilt nicht auf Schnäppchenartikel, Wertgutscheine und Versandkosten. Klicke einfach auf den folgenden Link und nutze den Gutscheincode STRAND:www.allnatura.de
Christopher & Jobst im Gespräch mit Sabrina. Wir reden über Doktortitel in Ausweisen, Lügen, mögliche Begrenzung der Freedom of Speech nach wissenschaftlichen Vorgaben, bestimmte Begriffe als Beleidigung, hoffnungsvoller als vor 10 Jahren sein, Schnürsenkel, es schaffen, erste Lerneinheit: Frauen- und Geschlechterforschung, das Private ist politisch, Born a punk, Nina Hagen & Thomas Gottschalk, Deutschpunk von A bis Z durchspielen, "Lange, du bewegst Dich wie n Hammerwerfer", Urlaub im Sauerland, Traumlandpark, Vaters elf Geschwister, mit 13 Psychologie-Bücher lesen, große Fragen nach Vergebung, kritische Täterarbeit, das Projekt "Kein Täter werden", in Berlin mit Leuten ausm Ruhrgebiet abhängen, zu viele wilde Cousins, doch nicht ins Mädchen-Gymnasium passen, mit 14 rauchen anfangen, Affinität zur Love Parade, Plateau-Buffalos, Onkelz & Techno, das eigene Distinktionsverhalten, schon immer Geschichten schreiben, echte blaue Briefe, Hausarrest & Fernsehverbot, Gabber in 90ern, Gras von Schlumpf holen, erstmal n FSJ, Pädagogik-Studium, traumatisierende Erlebnisse im Altenheim, Intersektionalitätsfoschung, große Leidenschaft für Wissenschaftstheorie, ein ganzes Semester Hannah Arendt, Gruppenarbeit zu Incels, Punk & Arbeit gehören nicht zusammen, Vorlesungen halten können, potentielles Imposter-Syndrom, "Pädagogik der Vielfalt" von Annedore Prengel, "out of order - high quality trash", Lügen sehr sehr ernst nehmen, kann man Gedanken eigentlich heilen, Auseinandersetzung über Haltung, Berlin irgendwie immer scheiße, ziemlicher Wessi sein, Stiefel-Nazis an den Bahnhöfen, der küchenpsychologische Begriff "Toxische Männlichkeit", die Wichtigkeit von Begrifflichkeiten, Fleischkonsum & Männlichkeit, der vegane Weihnachtsmarkt im Duisburger Lokal-TV, "Hey, Guten Morgen, wie geht´s Dir", uvmDrei Songs für die Playlist1) Ein richtig guter Gabber-Song: NEOPHYTE - Braincracking2) Ein Lieblings-Lied der 25-jährigen Sabrina: BASH! - Selig3) Ein aktuelles Lieblingslied: SITTENDEZERNAT - Kneipe
Themen: Vertreten Inkassounternehmen wissentlich unseriöse Firmen? [00:17Min.] | Warum shoppen wir so gern auf Niederländisch? [09:20Min.] | Schnäppchenjagd: Blumen [17:20Min.] | Kein Gewinn für die Kunden: Killt Cashback die kleinen Reisebüros? [26:12Min.] | Balsamico im Test: Ist teuer gleich besser? [35:21Min.]
Der Dax stürzt um 4,5 Prozent ab, die Bund-Rendite schießt auf den höchsten Stand seit 2011, der Gaspreis explodiert – der Iran-Krieg wird zum ausgewachsenen Energiekrieg. Israel bombardiert das weltgrößte Gasfeld, Iran antwortet mit Attacken auf Katar. Die Internationale Energieagentur IEA warnt vor der größten Energiekrise der Geschichte. Die beiden Wirtschaftsjournalisten Dietmar Deffner und Holger Zschäpitz streiten darüber, wie es weitergeht. Deffner nennt Donald Trump planlos, sieht kein Kriegsziel, keine Strategie, nur Eskalation. Zschäpitz dagegen hält die Drohung, die Drehscheibe im Golf zu besetzen, für riskant, aber vielleicht doch hilfreich. Das Problem: Gaspreis steigt stärker als Öl. Ein Fünftel des weltweiten LNG kommt aus Katar. Fällt das aus, kämpft Asien gegen Europa um amerikanisches Gas. Die Rechnung für Deutschland: 10 Prozent höhere Energiepreise = 0,4 Prozentpunkte mehr Inflation, 0,1 Prozent weniger Wachstum. Plus: Ionos-Überraschung, Vonovia-Crash und Deffner kauft nach – „Schnäppchenkurse!" Panik oder Erholung? Hört rein! DEFFNER & ZSCHÄPITZ sind wie das wahre Leben. Wie Optimist und Pessimist. Im wöchentlichen WELT-Podcast diskutieren und streiten die Journalisten Dietmar Deffner und Holger Zschäpitz über die wichtigen Wirtschaftsthemen des Alltags. Schreiben Sie uns an: wirtschaftspodcast@welt.de Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutzerklärung: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Wir sind mittendrin in der heißen Phase der NFL Offseason. Bei "Icing the kicker" wagen Kucze, Michael, Thomas und Fynn eine Analyse der Free Agency. Welche Teams haben sich sinnvoll verstärkt? Welche Mannschaften haben ihre Lücken nicht stopfen können? Und welche Spieler wurden mit zu viel Geld überschüttet?
"Schuhbesohlung mit dem Schraubenzieher" oder "Sparen bei Schnürsenkeln" - Tipps der Nachkriegszeit. Welchen Wert hatten Reparatur, Erfindungsreichtum und die Idee der Nachhaltigkeit damals im Vergleich zu unserer modernen, saturierten Gesellschaft?