"Thema des Tages" ist der Nachrichten-Podcast vom STANDARD. Die Redaktion erklärt aktuelle Ereignisse und liefert Hintergründe. Von Politik, und Wirtschaft bis Chronik, Wissenschaft und Sport. Einfache Fragen, klare Antworten. Neue Folgen erscheinen jeden Werktag um 17:00 Uhr. Webseite: https://der…

Stellt euch vor, eine künstliche Intelligenz geht für euch arbeiten und verdient für euch Geld. Diese Vision verspricht "OpenClaw". Das ist ein sogenannter KI-Agent, der in Wien entwickelt und gerade samt Entwickler an den ChatGPT-Hersteller OpenAi verkauft wurde. Der Hype ist gigantisch, aber wie funktioniert der KI-Agent für jedermann? Wie groß ist das Potenzial wirklich? Und welche Gefahren birgt die Technologie? Das besprechen wir mit Softwareentwickler und STANDARD-Autor Daniel Koller.

Eines der Lieblingsthemen des US-Präsidenten sind Zölle. Kaum ein Land auf diesem Planeten ist von Trumps bizarr hohen Einfuhrkosten verschont geblieben. Das oberste Gericht in den USA kippt dieses Vorhaben jetzt und nimmt Trump eines seiner Lieblingsspielzeuge weg. Der US-Präsident lässt sich dadurch aber nicht beirren und kündigt prompt neue Zölle an. Wie diese aussehen, warum das Chaos jetzt für alle perfekt ist und wie Trump mit dieser krachenden Niederlage am Höchstgericht umgeht, erklärt Eric Frey. Er ist Leitender Redakteur beim STANDARD

Die USA verhängen Zölle gegen wichtige Verbündete Putins, gehen aktiv gegen die russische Schattenflotte vor und schließen Deals mit Ländern ab, die Moskau eigentlich in ihrer Einflusszone sieht. Der Protest aus Moskau gegen dieses Vorgehen fällt schwach aus. Warum lässt sich Russland also derzeit so einiges von den USA gefallen und spielt Angst vor einem unberechenbaren Präsidenten im Weißen Haus eine Rolle? Das analysiert Michael Thumann. Er ist Buchautor und langjähriger Korrespondent für "die Zeit" in Moskau.

Er hat eines von Österreichs stolzesten Traditionsunternehmen im Metall-Bereich übernommen: Klaus Mader, CEO des börsennotierten Unternehmens Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment, kurz SBO. SBO, Hauptquartier in Ternitz, NÖ, stellt unter anderem Bohrwerkzeuge für die Öl- und Gasindustrie her. Doch Umsatz und Gewinn brechen ein, CEO Mader steht vor seiner größten Aufgabe: Er baut den alten Ölfeld-Ausrüster zum Hochpräzisions-Technologiekonzern im Energiesektor um. Wie er das macht, darüber hat Petra Stuiber vom STANDARD mit ihm gesprochen. Und sie fragt ihn, was er von Trumps Wirtschaftspolitik hält und wo er Österreichs Zukunft sieht.

Das Zeitalter der Imperien könnte zurück sein. Russland, die USA und China agieren aktuell wie Imperien, die sich künftig die Erdkugel untereinander aufteilen möchten. Ähnlich wie es Großmächte in der Vergangenheit bereits getan haben. Der Universitätsprofessor und führende Experte in Sachen Imperien, Herfried Münkler, beschreibt im STANDARD Podcast, woran man diesen Trend erkennen kann, welche Gefahren davon ausgehen und was Europa dagegen unternehmen könnte.

Recherchen des Investigativ-Netzwerkes "Papertrail" zeigen, wie der verurteilte Sexualstraftäter Jeffrey Epstein Kontakte nach Russland gepflegt hatte. Er soll mehrfach in das Land gereist sein. Mal mit Ex-US-Präsident Bill Clinton, einmal offenbar auf Einladung eines Ministeriums oder zu einer Veranstaltung von Geheimdienstveteranen. Vieles von Epsteins Vorhaben in Russland bleibt aber weiterhin im Dunkeln. Daniel Laufer von "Papertrail" hat gemeinsam mit Frederik Obermaier neue Details dazu recherchiert.

In Sozialen Medien werden Menschen aufs übelste beschimpft und gedemütigt. Hier verbreiten sich Falschinformationen wie ein Lauffeuer und ganze Gesellschaften werden aufeinandergehetzt. In den Echo-Kammern radikalisieren sich Jugendliche und greifen teilweise im echten Leben zur Gewalt. All das und noch mehr spielt sich auf den weltweit bekannten und verwendeten Plattformen ab. Die Digitalisierungsexpertin Ingrid Brodnig hat ein neues Buch über Online-Hass gegen Frauen geschrieben. In „Feindbild Frau“ beschäftigt sie sich mit Politikerinnen und anderen bekannten weiblichen Persönlichkeiten, die im Netz bedrängt, beschimpft und ausgeschlossen werden. Von ihr wollen wir heute wissen, warum wir den Zustand, in dem sich Soziale Medien befinden, offenbar einfach akzeptieren, wie wir aus der Spirale aus Wut, Hass und Übergriffen wieder herauskommen und ob die Welt ohne diese Plattformen nicht besser dran wäre.

Europa muss sich selbst verteidigen können. Das fordern nicht mehr nur die USA, sondern mittlerweile auch die führenden EU-Länder selbst. Aber wie? Wie kann Europa die globalen Bedrohungen wie Hyperschallraketen oder Drohnenschwärme selbst abwenden und militärisch so stark werden, dass weder Putin noch Trump Invasionspläne schmieden? Das besprechen wir mit Nikolaus Lang. Er leitet den Thinktank Henderson Institute, das für einen aktuellen Report mehrere Millionen Studien und Patente ausgewertet hat, die zeigen, dass Europa bei mehreren Schlüsseltechnologien die Nase vorn hat.

Donald Trump hat für ein vereintes Europa fast nur Verachtung übrig. So viel ist den meisten inzwischen klar. Was die europäische Staatengemeinschaft dagegen unternehmen kann, ist bislang nicht ganz geklärt. Viele Blicken nach Deutschland und sehen die Bundesrepublik in der Vorreiterrolle. Holger Stark, der stellvertretende Chefredakteur der "Zeit" hat dieser Frage sein neues Buch "Das erwachsene Land" gewidmet. Wir sprechen bei "Thema des Tages" mit ihm über das Verhältnis zwischen den USA, Europa und Deutschland und wie wir als Kontinent auch ohne "Uncle Sam" künftig überleben können.

Mehr als drei Millionen Seiten hat das US-Justizministerium aus den Epstein-Files veröffentlicht. Die Ermittlungsakten geben neue Einblicke in die Verbrechen des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein. Und sie entblößen eine globale Elite im Umkreis des New Yorker Multimillionärs. Einflussreiche Männer weltweit, die Epstein schützten und am Missbrauch von mehr als 1.000 Mädchen und jungen Frauen beteiligt gewesen sein sollen. Über diese elitären Abgründe sprechen wir mit der deutsch-amerikanischen Autorin und Anwältin Sandra Navidi.

Die aktuellen olympischen Winterspiele in Mailand werden sind im vollen Gange. Bei "Thema des Tages" holen wir uns heute ein Update von Sportjournalist Lukas Zahrer von DER STANDARD. Er ist über die gesamte Dauer des Großereignisses in Italien vor Ort und berichtet rund um die Uhr. Mit ihm sprechen wir über die großen Highlights der Spiele, über tragische Momente, wie etwa den fürchterlichen Sturz von Lindsey Vonn, über den politischen Protest einiger Teilnehmer und wir stellen auch die Frage, ob die Spiele endlich wieder einmal in Österreich stattfinden sollten.

Die Überraschung ist Bundeskanzler Christian Stocker ohne Zweifel gelungen, als er vor rund zwei Wochen seine Pläne für eine Volksbefragung rund um die Wehrpflicht präsentiert. Jetzt sorgt der Kanzler erneut für Stirnrunzeln. Es soll nämlich nicht über die Frage abgestimmt werden, ob die Wehrpflicht verlängert wird oder nicht, sondern über zwei mögliche Modelle der Verlängerung. Die Koalitionspartner jedenfalls zeigen sich verwirrt und verärgert und preschen jetzt selbst mit Forderungen vor. Erleben wir gerade so etwas wie eine Comeback der chaotischen Zustände der letzten Rot-Schwarzen-Koalitionen und kann die ohnehin angespannte Regierungsmannschaft so ein Kräftemessen wirklich einfach wegstecken? Darüber sprechen wir heute mit dem Meinungsforscher und Politikwissenschaftler Peter Hajek. Er ist außerdem selbst Host des Demoskopischer-Podcast "Das Orakel".

ÖVP-Klubobmann August Wöginger muss sich erneut wegen des Vorwurfs zur Anstiftung zum Amtsmissbrauch vor Gericht verantworten. Nachdem der erste Prozess im vergangenen Oktober mit einer Diversion endete, wird der Fall jetzt neu aufgerollt. Was Wöginger genau vorgeworfen wird und welche Auswirkungen das politisch auf die ohnehin angeschlagene ÖVP haben wird, erklärt Theo Anders aus DER STANDARD Innenpolitik-Redaktion.

Künstliche Intelligenz statt Lateinunterricht. Dieser Vorschlag des NEOS-Bildungsministers, Christoph Wiederkehr, hat für viele hitzige Debatten gesorgt. Die zweite Fremdsprache, ob lebend oder nicht, soll im Unterricht gekürzt und stattdessen ein Digitalisierungsfach eingeführt werden – Stichwort KI, Medienkompetenz und Ähnliches. In "Thema des Tages" diskutieren wir den Vorschlag des Ministers mit zwei Kollegen, die eine ganz unterschiedliche Meinung dazu haben. Eric Frey, Leitender Redakteur beim STANDARD, sieht 2026 die Zeit für weniger Latein gekommen. Thomas Mayer, EU-Korrespondent beim STANDARD wiederum möchte das Fach in der Schule nicht missen und argumentiert für ein Beibehalten des Unterrichts in der derzeitigen Form.

Er arbeitet dort, wo Entscheidungen vorbereitet werden, die anschließend tausende Jobs und auch den Werdegang ganzer Unternehmen beeinflussen können. Martin Wrulich ist Senior Partner bei McKinsey und damit der Österreich-Chef des Beratungsunternehmens. In dieser Folge des CEO-Podcasts spricht er mit Gerold Riedmann über die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs. Sie reden darüber, ob man Amerikas Tech-Giganten unter Donald Trump noch trauen kann oder die USA für Firmen zum Sicherheitsrisiko geworden sind. Und sie sprechen auch über die Frage, wie lange es noch dauern wird, bis KI-Agenten unsere Jobs übernehmen.

Energie, Infrastruktur, Produktion – China hat Europa und die USA in vieler Hinsicht bereits überholt. Kaum ein anderes Produkt verkörpert diesen Fortschritt mehr als das E-Auto. Wie ist China das gelungen? Was bedeutet diese Marktverschiebung für uns in Europa? Und welche Rolle spielen Chinas E-Autos im Wettstreit der Supermächte? Darüber sprechen wir mit China-Experte und Bestsellerautor Frank Sieren, der diese Fragen in seinem Buch "Der Auto-Schock" aufgearbeitet hat.

Das US-Justizministerium veröffentlicht am Freitag etwa Dreimillionen Dokumente rund um den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Die Auswirkungen reichen bis nach Europa. Sie betreffen Diplomaten, Königshäuser und auch Personen in Österreich. DER STANDARD und andere Medien durchforsten derzeit die Unterlagen und bringen immer wieder Verbindungen ans Tageslicht. Fabian Schmid, Leitender Redakteur beim STANDARD, erklärt, welche Details sein Team ans Licht gebracht hat.

Junge Männer, die in Österreich zum Wehrdienst eingezogen werden, könnten bald länger beim Bundesheer bleiben, als das bis jetzt der Fall war. Das empfiehlt eine eigens dafür eingerichtete Kommission. Jetzt wirbelt ÖVP-Chef Christian Stocker Staub auf – mit der Ankündigung, darüber eine Volksbefragung abzuhalten, und zwar ohne sich darüber mit seinen Koalitionspartnern abzustimmen. Warum er das macht, und wie es jetzt mit dem Wehrdienst in Österreich weitergehen könnte, erklärt STANDARD-Chefredakteur Gerold Riedmann. Im Anschluss präsentiert STANDARD-Innenpolitik Redakteur Max Stepan eine aktuelle Umfrage, die genau jene Frage behandelt.

Das letzte Wahlergebnis war das schlechteste in der Geschichte der Partei, die Umfragen weisen die Sozialdemokratie nur mehr auf Platz drei weit hinter ÖVP und FPÖ aus und auch unter Andreas Bablers Anhängern rumort es – auch, weil ein ehemaliger Parteichef und Bundeskanzler, Christian Kern, immer wieder als möglicher Nachfolger gehandelt wird. Ist Andreas Bablers Zeit an der Parteispitze bald abgelaufen? Kommt jetzt wirklich Christian Kern zurück und wie könnte der aktuelle Parteichef da wieder herauskommen? Das analysiert Petra Stuiber, stellvertretende Chefredakteurin bei DER STANDARD. Foto: HELMUT FOHRINGER

Nachdem die US-Einwanderungsbehörde ICE wochenlang Minneapolis unter Druck gesetzt hat, zwei US-Amerikaner gestorben, und unzählige Proteste aufgeflammt sind, scheint das Team von Donald Trump jetzt zurückzurudern - zumindest vorerst und auch nur verbal. Der Druck aus der Bevölkerung, schlechte Umfragewerte und ein Budget im Senat könnte Trump zum nachgeben zwingen. Allerdings könnte auch eine andere Stadt in den Fokus rücken. Korrespondent Benno Schwinghammer vom RND, der auch für den STANDARD schreibt, mit einem Update darüber, was in Minneapolis seit dem Tod von Alex Pretti passiert ist und was Trumps nächstes Ziel sein könnte.

Es beginnt wie der amerikanische Traum. Vor rund 25 Jahren startet die deutsche Anwältin Sandra Navidi in Manhatten eine Karriere, die sie später in die exklusiven Sphären der US-Finanzbranche führen sollte. Doch bereits kurz nach ihrer Ankunft in New York erlebt sie, wie die Anschläge auf das World Trade Center die Gesellschaft verändern. Einige Jahre später ist sie in der Wall Street angelangt und findet sich im Epizentrum der Finanzkrise wieder. Doch nichts davon erschüttert ihr Bild vom Land der unbegrenzten Möglichkeiten so sehr wie die Ankunft von Donald Trump im Weißen Haus. In diesem Interview blickt die mittlerweile deutsch-amerikanische Unternehmerin und Autorin auf ihren Werdegang zurück. Sie erzählt, wie Trump die USA ruiniert und wieso sie heute niemandem mehr raten würde, nach Amerika auszuwandern. Interview: Zsolt Wilhelm, Produktion: Laura Schmidt STANDARD-Podcast LIVE: Wollt ihr einmal live dabei sein, wenn wir unsere Podcasts aufzeichnen? An folgenden Terminen habt ihr Gelegenheit dazu. Die Liste wird laufend aktualisiert. Wien, am 25. Februar 2026, ab 18:00 [Inside Austria: Frauenmorde - bei der Missing Link Podcastnacht ](https://missing-link.media/podcastnacht/) Wien, am 15. Juni 2026, 19:30 Uhr [Besser leben: Ist Veganismus tot? - bei Theater im Park ](https://theaterimpark.at/programm/istveganismustot) Wien, am 26. Juli 2026, 11:00 Uhr [Edition Zukunft: Die autofreie Stadt - bei Theater im Park ](https://theaterimpark.at/programm/dieautofreiestadt) Wien, am 14. September 2026, 19:30 [Thema des Tages: Amerikas Schicksalswahl - bei Theater im Park](https://theaterimpark.at/programm/amerikasschicksalswahl) **Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?** Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: [abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast)

Es soll eines der größten militärischen Infrastrukturprojekte der US-Militärgeschichte werden. Der sogenannte Golden Dome soll die gesamten USA vor möglichen Raketenangriffen aus dem Ausland schützen. Warum es de facto unmöglich ist, das gesamte Staatsgebiet der Vereinigten Staaten vollständig abzuschirmen, was das alles kosten würde und wer von dem Vorhaben profitieren könnte, erklärt Markus Schiller. Er ist Forscher am schwedischen Friedensforschungsinstitut Sipri und Geschäftsführer einer Beratungsfirma für Raketen und Raumfahrt in München.

Der Goldpreis in bislang unbekannten Höhen: Eine Unze des Edelmetalls liegt inzwischen bei über 5.000 Dollar. Wie sich diese Entwicklung erklären lässt, was der schwache Dollar damit zu tun hat, ob Gold wirklich ein sicherer Hafen zum Investieren ist, erklärt die Börsenexpertin Monika Rosen von der österreichisch-amerikanischen Gesellschaft. Foto: urban

Seit der russischen Vollinvasion im Februar 2022 wird zwischen den beiden Kriegsparteien immer wieder verhandelt. Fundamentale Durchbrüche, die ein Ende der Kampfhandlungen bringen, sind bislang keine erreicht worden. Jetzt fanden erstmals Verhandlungen zwischen ukrainischen und russischen Delegationen in den Vereinigten Arabischen Emiraten statt. Auch die USA waren mit dabei. Was diese Verhandlungen bringen könnten, warum Europa nicht eingeladen war und welche Rolle unser Kontinent in dem Konflikt künftig spielen muss, analysiert der Sicherheitsexperte Nico Lange.

Neben bereits bestehenden Konflikten und Krisenherden wie in der Ukraine, Venezuela, dem Nahen Osten und Taiwan kommt jetzt auch die Arktis ins Spiel. Der Klimawandel macht Auseinandersetzungen dort erstmals möglich, und die Supermächte strecken ihre Fühler in die Region aus. Wie man trotz der angespannten Weltlage positiv in die Zukunft blicken kann, wie man nicht den Kopf verliert und vor allem, wie wir alle einen potenziellen gigantischen internationalen Konflikt abwenden können, besprechen wir bei "Thema des Tages" mit der Zukunftsforscherin, Buchautorin und Forschungsdirektorin des NATO-Verteidigungskollegs in Rom, Florence Gaub. Foto: © Debora Mittelstaedt Foto: © Debora Mittelstaedt

Nach dem Tod der Amerikanerin Renée Good wird ein weiterer Bürger von Minneapolis von ICE erschossen. Dieses Mal trifft es den 37-jährigen Alex Pretti, der als Pfleger auf der Intensivstation tätig war und während eines Einsatzes von ICE mit mehreren Schüssen getötet wird. Aufgrund der Gewalt und dem Umgang mit Einwanderern in Minneapolis hat sich Widerstand gegen die Einsätze von ICE gebildet. Bürger warnen auf den Straßen vor Razzien und versuchen, die Truppen des Heimatschutzministeriums daran zu hindern, ihre Freunde und Nachbarn mitzunehmen. RND-Journalist Benno Schwinghammer, der auch für den STANDARD tätig ist, schildert seine Erlebnisse in Minneapolis und ordnet den weiteren Todesfall ein.

Im CEO-Podcast des STANDARD mit Gerold Riedmann erzählt Haya Molcho, zusammen mit Geschäftsführer und Sohn Ilan , wie aus einer Idee für ein Restaurant ein internationales Gastro-Imperium samt Lebensmittelproduktion wurde. Das Erfolgsgeheimnis von Mutter Molcho und ihren insgesamt vier Söhnen: "Symphatisches Chaos" und "wir sind Bauchmenschen, nach wie vor", erklärt sie im Podcast. Ein Ansatz, der gegen die klassische Hierarchie der Sternegastronomie läuft und sich auch an den Angestellten zeige, die für das Familienunternehmen arbeiten. "Wir suchen leidenschaftliche Menschen und bringen ihnen bei, Hummus zu machen." Lebensläufe stünden da im Hintergrund.

Was wollen die Tech-Milliardäre wirklich? Ist es Macht, ist es Geld, ist es die totale Kontrolle über Informationen? Oder ist es gar die Weltherrschaft? Darüber haben wir nicht nur in unserer gestrigen Folge von "Thema des Tages" gesprochen, sondern auch kürzlich im Rahmen einer STANDARD-Veranstaltung namens “Europa im Diskurs". Das sind hochkarätige Diskussionsrunden, die im Burgtheater stattfinden. Und wir dachten, das könnte euch auch als Podcast zum Nachhören interessieren. Über die Macht der Techbros haben die italienische Innovationsökonomin Francesca Bria, die niederländische Politikerin Marietje Schaake, die österreichische Wissenschaftlerin Helga Nowotny und die britische Filmemacherin Beeban Kidron diskutiert. Moderiert hat IWM-Rektor Misha Glenny. Die Diskussion wurde auf Englisch geführt. Sagt uns gerne in den Kommentaren, wie euch unsere Diskurs-Reihe “Europa im Dikurs” zum Nachhören gefällt und ob ihr an weiteren Ausgaben interessiert seid. Die nächste Ausgabe zum Thema “Meinungsfreiheit unter Druck” findet am 8. März statt. Karten dazu findet ihr im Vorfeld über die Webseite des Burgtheaters. STANDARD-Abonnenten erhalten einen Rabatt. **Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?** Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: [abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast)

Geht es nach einer kleinen Elite von Techmilliardären, sollen in Zukunft gigantische Konzerne und eine gottgleiche Super-KI die Menschheit regieren. Klingt nach Science-Fiction, doch es ist ein Plan, der bereits umgesetzt wird. Schritt eins: Die Zerstörung der Demokratie. Aber wie genau wollen die Techgiganten unsere Welt erobern und was können wir tun, um sie zu stoppen? Darüber sprechen wir mit SZ-Journalist und Autor Jannis Brühl. Für sein neues Buch "Disruption" hat er die Machtpläne von Elon Musk, Sam Altman, Peter Thiel und Co. recherchiert.

Nachdem die Auseinandersetzung zwischen Europa und den USA nach Trumps Rede beim Weltwirtschaftsforum in Davos ihren Höhepunkt erreicht hat, wurde die Eskalation einige Stunden später plötzlich abgesagt – zumindest vorerst. Trump und Europa einigen sich auf ein Rahmenabkommen. Der Kauf Grönlands und die Strafzölle gegen mehrere europäische Staaten scheinen vom Tisch. Was den Präsidenten umgestimmt haben könnte und wie diese Einigung aussehen könnte, analysiert Eric Frey, Leitender Redakteur beim STANDARD.

Nach den heftigen Protesten im Iran hat das Regime erneut die Kontrolle über die verschiedenen Regionen übernommen. Tausende sind bei ihrem Protest gegen die Mullahs gestorben. Waren die Proteste also vergebens und sind die Demonstrierenden von der US-Regierung in Stich gelassen worden? Das analysiert Walter Posch von der Landesverteidigungsakademie.

ChatGPT wurde in kürzester Zeit zum Synonym für künstliche Intelligenz. Dessen Hersteller OpenAI lässt heute mit einer Firmenbewertung von hunderten Milliarden Dollar selbst Großkonzerne klein aussehen. Doch das Bild des KI-Pioniers zeigt Risse. Unhaltbare Versprechen und eine finanzielle Schieflage sind für Kritiker eine Warnung, dass hier eine folgenschwere Implosion bevorsteht. Ein Beben, das nicht nur Silicon Valley durchbeuteln könnte, erklärt WebStandard-Redakteur Andreas Proschofsky. **Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?** Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: [abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast)

Donald Trump lässt von seinem Wunsch nach Grönland einfach nicht ab. Inzwischen ist die Situation so weit eskaliert, dass Trump erneut mit strengen Zöllen gegen Europa droht. In Brüssel hingegen scheint man von seiner Position ebenfalls nicht abrücken zu wollen und denkt laut über eine sogenannte "Handels-Bazooka" nach. Wie der Streit weiter eskalieren könnte, was Europa und damit uns droht und wer hier am längeren Ast sitzt, erklärt Eric Frey, Leitender Redakteur des STANDARD.

Donald Trump greift Venezuela an. Er will Grönland annektieren und die EU spalten. Den Nachbarn Kanada will er ebenfalls unterjochen und im eigenen Land hetzt er das Militär und die Polizei sogar auf Amerikaner. Wieso der selbst ernannte US-Friedenspräsident Krieg gegen die Welt um ihn herum führt, darüber sprechen wir mit der deutsch-amerikanischen Autorin und Anwältin Sandra Navidi. Ihr Buch "Die DNA der USA" beschreibt die großen gesellschaftlichen Probleme Amerikas. **Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?** Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: [abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast)

In seinem Bestreben, Grönland in die USA einzugliedern, scheint US-Präsident Donald Trump derzeit niemand aufhalten zu können. Trotzdem gibt es von Seiten Europas Möglichkeiten, dem ganzen Vorhaben einen Riegel vorzuschieben – einige sind jedoch mit großen Risiken verbunden. Stefan Brocza, Experte für Europarecht und Internationale Beziehungen, zeigt im Gespräch mit DER STANDARD auf, wie diese Möglichkeiten aussehen und für wie zielführend er sie hält.

Der erste Befragungstag im Pilnacek Untersuchungsausschuss startet ungewöhnlich eisig. Die Parlamentarier fahren gemeinsam zu jenem Donau-Seitenarm in Niederösterreich, wo der ehemalige Sektionschef im Justizministerium, Christian Pilnacek, im Oktober 2023 tot aufgefunden wurde. Innenpolitik-Redakteurin Sandra Schieder meldet sich vom ungewöhnlichen Ort des Geschehens und berichtet, was die Parlamentarier dort eigentlich treiben. Anschließend analysiert Politikwissenschaftler Laurenz Ennser-Jedenastik das Wesen von Untersuchungsausschüssen und beantwortet die Frage, ob sie denn mehr als politische Show sind.

US-Präsident Donald Trump ist unzufrieden mit der US-Notenbank. Diese senkt die Zinsen seiner Meinung nach nicht ausreichend genug. Notenbank-Chef Jorome Powell sieht sich jetzt auch mit Ermittlungen des US-Justizministeriums konfrontiert und geht selbst in die Offensive. Wer das Kräftemessen zwischen der unabhängigen Fed und dem Weißen Haus für sich entscheiden könnte und warum eine unabhängige Notenbank nicht nur für die USA, sondern auch für Europa entscheidend ist, erklärt Eric Frey, Leitender Redakteur beim STANDARD.

Aufgrund der Massenproteste im Iran erhöht US-Präsident Donald Trump den Druck auf die autoritäre Staatsführung im Land. Zwar wolle der Iran verhandeln und vielleicht werde man sich mit ihnen treffen, meint der Präsident gegenüber Journalisten. Angesichts der Vorkommnisse im Land müssten die USA aber womöglich früher handeln. Droht ein Militärschlag gegen das Regime im Iran und könnte dieser in Kombination mit den Protesten das Regime tatsächlich stürzen? Das analysiert Matthias Wasinger, Militäranalyst vom Österreichischen Bundesheer.

Eine dreifache Mutter, 37 Jahre alt, wird in Minneapolis in ihrem Auto von einem ICE-Beamten mit Schüssen getötet. Der Fall, der auf mehreren Videos zu sehen ist, löst eine Welle der Bestürzung und Proteste aus. Auf deeskalierende Worte aus dem Weißen Haus wartet man hingegen vergeblich. Eskaliert die Gewalt in den USA und wie kommen die Amerikaner aus dieser Spirale der Gewalt wieder raus? Darüber sprechen wir mit Christian Fahrenbach vom RND. Er schreibt unter anderem für den STANDARD und berichtet als Korrespondent aus New York. Außerdem ist er selbst Podcaster und Host des US-Politikpodcasts "Bei Bürger und Bier".

Nach fast vier Jahren Kriegszustand in der Ukraine kommt Bewegung in die Sicherung des Landes nach einem möglichen Waffenstillstand. Sowohl Frankreich als auch Großbritannien haben sich zu Sicherheitsgarantien für die Ukraine verpflichtet. Auch mit den USA soll es wohl bald eine Einigung für Garantien nach dem Krieg geben. Was es mit diesen Sicherheitsgarantien auf sich hat, ob diese Pläne halten können und was passieren könnte, wenn es dennoch zu Angriffen und Kämpfen kommt, darüber spricht Militärexperte Gustav Gressel.

Nach mehreren Tagen ohne Strom und Heizung kehrt in der deutschen Hauptstadt Berlin wieder so etwas wie Normalität ein. Ein Blackout hatte im Südwesten der Stadt tausende Haushalte tagelang von der Stromversorgung abgeschnitten. Hinter dem Blackout soll eine linksextreme Gruppierung stecken, es gibt allerdings Zweifel über die Echtheit des Bekennerschreibens. Birgit Baumann, Deutschlandkorrespondentin für den STANDARD in Berlin, erklärt, wie die Berliner diese Tage überstanden haben und wer hinter dem Anschlag auf die Stromversorgung stecken könnte.

Das Regime im Iran sieht sich derzeit an gleich mehreren Fronten angegriffen. Einerseits flammen im Land erneut Proteste gegen die herrschenden Mullahs auf, andererseits entfernen die USA einen wichtigen Verbündeten, Venezuelas Präsidenten Nicolás Maduro, vom Spielfeld. Wie sich diese Proteste entwickeln werden, ob das Regime ernsthaft in Bedrängnis gerät und was ein Sturz für Iran und die Region bedeuten würde, erklärt Walter Posch, Nahostexperte von der Landesverteidigungsakademie.