"Thema des Tages" ist der Nachrichten-Podcast vom STANDARD. Die Redaktion erklärt aktuelle Ereignisse und liefert Hintergründe. Von Politik, und Wirtschaft bis Chronik, Wissenschaft und Sport. Einfache Fragen, klare Antworten. Neue Folgen erscheinen jeden Werktag um 17:00 Uhr. Webseite: https://der…

Geboren in Vorarlberg, geprägt in Wien, berühmt geworden in New York – Stefan Sagmeister hat es an die Spitze der weltweiten Kreativbranche geschafft. Er hat für Künstler wie die Rolling Stones gearbeitet, für das Guggenheim-Museum hat er zwei Grammys gewonnen. Er war als Künstler ebenso erfolgreich wie als Unternehmer. Und dann hat er sich bewusst von der klassischen Designkarriere entfernt. Heute beschäftigt er sich mit einer anderen, fast radikalen Frage: Ist die Welt eigentlich besser, als wir glauben? Antworten auf diese und viele weitere Fragen sucht STANDARD-Chefredakteur Gerold Riedmann im Gespräch mit Sagmeister.

Während auf dem Boden weiter gekämpft wird, stößt die Ukraine in die Exosphäre vor. Heimlich bringt man eine Rakete auf eine Höhe von 100 Kilometer. Mit dem Vorstoß will man das Land vor russischen Raketen schützen und unabhängig von Elon Musk' Starlink werden. Peter Zellinger aus dem STANDARD Web-Ressort hat sich das Ganze genauer angesehen.

Donald Trump steckt mitten in seiner zweiten Amtszeit, aber auch diese Zeit wird einmal vorbei sein. Kein Wunder, dass sich jetzt schon verschiedene Persönlichkeiten in Stellung bringen, um den Präsidenten politisch zu beerben. Wer ums Rennen um die Nachfolge gerade die Nase vorne hat, wen Trump künftig erwählen könnte und was viel zu große Schuhe und rote MAGA-Kapperl damit zu tun haben, erklärt der Politikwissenschaftler und Populismusforscher Reinhard Heinisch.

Keytruda ist das umsatzstärkste Medikament der Welt und es wirkt auch. Sogenannte Immun-Checkpoint-Inhibitoren retten Leben. Etwa beim schwarzen Hautkrebs und einigen Arten von Lungenkrebs. Das Problem ist also nicht die Wirkung, sondern der Preis. Denn österreichische Spitäler dürfen nicht verraten, wie viel sie für das Medikament zahlen. Eine internationale Recherchegruppe an der auch der STANDARD beteiligt war, hat sich diese Preispolitik einmal genauer angesehen. Die beteiligten Autor:innen Muzayen Al-Youssef und Laurin Lorenz über intransparente Preise, die durch das föderale Österreich noch einmal zu mehr Problem führt.

Kaum jemand kennt Ungarn so gut wie Paul Lendvai. Mit 15 wurde er als jüdischer Teenager beinahe ermordet, später warf ihn das kommunistische Regime in Ungarn ins Gefängnis, 1957 flüchtete er nach dem Volksaufstand in Ungarn nach Österreich. Seitdem arbeitet er als Journalist und hat die Osteuropa-Berichterstattung wie kaum ein Zweiter geprägt. Wir sprechen heute mit ihm über sein Bild von Ungarn im Jahr 2026. Wo entwickelt sich das Land nach Orbán hin, wie wird es sich in den Fragen Außenpolitik und Ukraine künftig positionieren und warum wissen wir hier in Österreich eigentlich beschämend wenig über unseren Nachbarn im Osten.

Peter Magyar beendet nach 16 Jahren die Ära von Viktor Orbán. Der Kandidat, den viele bis vor kurzer Zeit nicht einmal kannten, schafft das nahezu unmögliche und entreißt Orbáns FIDESZ-Partei bei den Wahlen am gestrigen Sonntag die absolute Mehrheit. Der Langzeit-Regierungschef hat die Niederlage schon am Sonntag eingestanden und seinem Kontrahenten gratuliert. Wir analysieren heute den Ausgang der Wahl im Detail, schauen uns an, was dazu geführt hat und wie der neue Mann an der Spitze, Peter Magyar, jetzt regieren will. Die inhaltliche Analyse liefert heute STANDARD-Journalistin Melanie Raidl aus Budapest.

Der Krieg in der Ukraine oder jetzt auch im Iran machen wieder einmal deutlich: Österreich befindet sich in einer gefährlichen Abhängigkeit von fossilen Energien wie Öl und Gas. Eine Abhängigkeit, die laut vielen Experten so eigentlich nicht existieren müsste. Das Umweltinstitut Kontext hat einen Plan entwickelt, wie der Ausstieg gelingen kann, ohne dass es zu einem Schaden für die Wirtschaft oder Privathaushalte kommt. Im Gegenteil: Am Ende sollen wir, so das Kontext-Institut, alle davon profitieren.

Seit Donald Trump erneut Präsident der USA ist, stürzt das Land von einer Krise in die nächste. Massendeportationen, Handelsstreitereien und Kriege bringen die Wirtschaft und die Gesellschaft ins Wanken. Für Trump und dessen engste Vertraute könnte es hingegen kaum besser laufen. Denn während die Welt um sie herum untergeht, scheffelt Trump Milliarden. Wie er das macht und wer die Rechnung dafür trägt, darüber sprechen wir mit der deutsch-amerikanischen Anwältin und Autorin Sandra Navidi. STANDARD-Podcast LIVE: Wollt ihr einmal live dabei sein, wenn wir unsere Podcasts aufzeichnen? An folgenden Terminen habt ihr Gelegenheit dazu. Die Liste wird laufend aktualisiert. [Besser leben: Ist Veganismus tot? - bei Theater im Park ](https://theaterimpark.at/programm/istveganismustot) Wien, am 26. Juli 2026, 11:00 Uhr [Edition Zukunft: Die autofreie Stadt - bei Theater im Park ](https://theaterimpark.at/programm/dieautofreiestadt) Wien, am 14. September 2026, 19:30 [Thema des Tages: Amerikas Schicksalswahl - bei Theater im Park](https://theaterimpark.at/programm/amerikasschicksalswahl) Fotos: IMAGO/Pool/ABACA, IMAGO/Uwe Koch

In "Schuldfrage" analysieren Jan Michael Marchart von DER STANDARD und Magdalena Punz von PULS 4 zusammen mit den Strafverteidigern Anna Mair und David Jodlbauer wahre Kriminalfälle. Gemeinsam besprechen sie die Ermittlungen und Gerichtsprozesse sowie die Urteile und werfen einen Blick hinter die Kulissen der Justiz. Neue Folgen erscheinen ab dem 9. April auf JOYN und sind ab dem 23. April auf derStandard.at sowie den STANDARD-Kanälen auf [Youtube](https://www.youtube.com/@derStandardat?sub_confirmation=1), [Spotify](https://open.spotify.com/show/6nHJGgrFAM9z5MqSSifXIP?si=86f6d252d4214a46) und [Apple Podcasts](https://podcasts.apple.com/de/podcast/schuldfrage/id1889854113) zu sehen und zu hören.

Donald Trump war wohl nie ein Präsident, den man als klassisch gebildet oder belesen bezeichnen würde. Immerhin hat er eine gewisse Raffinesse, Schlagfertigkeit und vor allem gute Instinkte bewiesen. Nicht umsonst hat er es zweimal ins höchste Amt des Landes geschafft. Dieses Gespür scheint Trump zuletzt aber verloren gegangen zu sein. Ein schlecht geplanter Krieg im Iran, immer ausfälligere Postings und eine offensichtliche Schwäche darin, gewisse Zusammenhänge zu verstehen, lassen den Präsidenten aktuell nicht gut aussehen. Verliert Trump also seinen Verstand und zeigt sich das gerade an seinem sprunghaften Vorgehen im Iran? Eric Frey, Leitender Redakteur im STANDARD hat sich mit dieser Frage in seinem aktuellen Newsletter beschäftigt und ist heute unser Gast.

Am Mittwoch 02:00 Uhr MEZ läuft eine weitere Frist von US-Präsident Donald Trump im Krieg gegen den Iran ab. Sollte das iranische Regime bis dahin nicht die Straße von Hormuz für den Schiffsverkehr öffnen, würden amerikanische Streitkräfte Brücken und die Energieinfrastruktur ins Visier nehmen. Ein Kriegsverbrechen mit Ansage? Wir sprechen heute mit dem Völkerrechtsexperten Ralph Janik über den Wert des internationalen Völkerrechts im Jahr 2026, welche Brüche es im Krieg gegen den Iran gibt und welchen Sinn eine Rechtsnorm, hat an die sich offenbar niemand mehr hält.

Andreas Matthä ist Vorstandsvorsitzender der ÖBB – noch. In Kürze geht der Chef von 40.000 Mitarbeitenden planmäßig in den Ruhestand. Doch zuvor soll er die Österreichischen Bundesbahnen noch fit für die Zukunft machen. Aber worauf kommt es bei einem modernen Bahnunternehmen eigentlich an? Was machen die ÖBB besser oder schlechter als die Konkurrenz in Europa? Und welche Rolle spielt die Parteizugehörigkeit, wenn es um eine Karriere bei der Eisenbahn geht?

Der Iran-Krieg – ein drohendes Debakel. Die Weltwirtschaft – im Wanken. Die Umfragewerte daheim – im Keller. Donald Trumps zweite Präsidentschaft läuft nicht so, wie sich das viele seiner Anhänger erhofft haben. Und im November steht mit den Midterm-Wahlen der wichtigste Stimmungstest in den USA an. Wie geht es Amerika nach einem Jahr Trump 2.0 wirklich? Und steuert der Mann im Weißen Haus auf seinen eigenen Untergang zu? Darüber sprechen wir mit Eric Frey vom STANDARD. STANDARD-Podcast LIVE: Wollt ihr einmal live dabei sein, wenn wir unsere Podcasts aufzeichnen? An folgenden Terminen habt ihr Gelegenheit dazu. Die Liste wird laufend aktualisiert. [Besser leben: Ist Veganismus tot? - bei Theater im Park ](https://theaterimpark.at/programm/istveganismustot) Wien, am 26. Juli 2026, 11:00 Uhr [Edition Zukunft: Die autofreie Stadt - bei Theater im Park ](https://theaterimpark.at/programm/dieautofreiestadt) Wien, am 14. September 2026, 19:30 [Thema des Tages: Amerikas Schicksalswahl - bei Theater im Park](https://theaterimpark.at/programm/amerikasschicksalswahl) ["Trumps Welt" - der Newsletter von Eric Frey](https://www.derstandard.at/story/3000000314559/den-republikanern-droht-im-november-die-niederlage-und-vielleicht-ein-fiasko) **Hat euch dieser Podcast gefallen?** Mit einem STANDARD-Abonnement könnt ihr unsere Arbeit unterstützen: [abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast)

Seit 1972 fliegen erstmals wieder Menschen zum Mond. Vier Astronauten sollen unter realen Bedingungen die Systeme testen und neue Maßstäbe setzen – sie fliegen weiter von der Erde weg als je ein Mensch vor ihnen. Auf dem Mond landen werden sie allerdings nicht. Das soll in späteren Missionen passieren. Warum der Start der Artemis 2 ein Meilenstein ist, wie die Menschheit erneut auf dem Erdtrabanten landen will und welche Hürden noch bevorstehen, erklärt Julia Sica aus der STANDARD-Wissenschaftsredaktion.

Seit 16 Jahren ist Viktor Orbán in Ungarn ununterbrochen an der Macht. Wenn es nach ihm geht, kommen jetzt im April noch einmal vier weitere Jahre hinzu. Am 12. April wird in Ungarn ein neues Parlament gewählt und erstmals gibt es einen Oppositionskandidaten, der Orbán wirklich gefährlich werden könnte – Péter Magyar. Wer das ist, wofür er steht und wie heftig der Wahlkampf in Ungarn geführt wird, besprechen wir mit Ernst Gelegs. Er war 26 Jahre lang für den ORF in Ungarn für den Bereich Osteuropa zuständig. Foto: IMAGO/Balint Szentgallay, IMAGO/Dursun Aydemir

Warum berichtet ihr so viel über Krieg? Warum bewirbt ihr eure Live-Podcasts so oft, und warum habt ihr so wenige weibliche Gäste? Diese und weitere Fragen haben uns in den vergangenen Monaten immer wieder erreicht. Wir wollen heute Antwort darauf geben. Wenn ihr in Zukunft Fragen an uns habt, schreibt uns an podcast@derstandard.at. Wir wollen künftig öfter auf die Fragen unserer User:innen antworten.

Israels Parlament, die Knesset, stimmt für die Wiedereinführung der Todesstrafe. Künftig sollen palästinensische Terroristen zum Tode verurteilt werden. Für jüdische Täter gilt die Verschärfung nicht. Was es damit genau auf sich hat, ob das nicht allen Grundsätzen der Gleichheit vor der Justiz widerspricht und ob das israelische Höchstgericht das Vorhaben noch kippen könnte, erklärt Maria Sterkl. Sie ist Korrespondentin in Israel für DER STANDARD.

In Woche fünf des Kriegs gegen den Iran spitzt sich die Lage weiter zu. Bislang läuft der Krieg von Israel und den USA gegen den Iran ja nur aus der Luft. Militärische Infrastruktur, Anlagen zur Aufarbeitung von nuklearem Material und auch die Spitzen des Regimes sind das erklärte Ziel der Angreifer. Immer öfters berichten Medien jetzt aber von möglichen Bodentruppen, die im Iran eingesetzt werden sollen. Trump selbst würde gerne die Kontrolle über das Öl im Iran übernehmen. Welche Szenarien es für den Einsatz von Bodentruppen im Iran geben würde und in welcher Katastrophe das enden könnte, erklärt Militärexperte Gerald Karner.

Genau vor vier Wochen haben Israel und die USA den Iran angegriffen, einen Enthauptungsschlag gegen die Führer des Landes durchgeführt und offenbar auf ein rasches Einknicken des Regimes gehofft. Jetzt, genau einen Monat später, versinkt der Iran zwar im Chaos, aber das autoritäre Regime hält. Wir ziehen heute mit dem Iranexperten Walter Posch Bilanz über einen Monat Krieg im Iran. Aufmerksame Hörer des Podcasts wissen, dass wir ihn bereits bei Kriegsbeginn befragt haben. Wie steht das Land und die Region aktuell da, wie lange können die Kriegsparteien noch durchhalten und auf welchen Abgrund steuern wir hier zu? Foto: IMAGO/Graeme Sloan - Pool via CN, IMAGO/Ronen Zvulun

Trumps Krieg gegen den Iran sorgt für Verwerfungen am Weltmarkt. Die blockierte Straße von Hormus treibt die Spritpreise in die Höhe, die Ankündigungen von Donald Trump sorgen für Achterbahnfahrten auf den Aktienmärkten und die Sorge vor einer Inflationskrise nimmt zu. Wie Trumps schlecht geplantes Unterfangen im Nahen Osten zu einem Krieg gegen die Weltwirtschaft wurde, erklärt der langjährige Spiegel-Journalist Tim Bartz. Foto: IMAGO/Will Oliver - Pool via CNP, APA/dpa/Andreas Arnold

Israel und die USA führen Krieg gegen den Iran und international schießen die Preise für Öl und Gas in die Höhe. Das ist außerdem nicht das erste Mal, dass Konflikte für Krisen am Markt für fossile Energien sorgen. Wäre es da nicht endlich an der Zeit, unabhängig zu werden und den Umstieg auf erneuerbare Energien zu fokussieren? Die Energieökonomin Claudia Kemfert hat sich genau mit diesem Thema in ihrem neuen Buch "Kurzschluss" beschäftigt. Mit ihr sprechen wir über den Patienten Mensch, der einfach nicht vom Tropf der Öl-Industrie wegkommt und welche Chancen ein Umstieg tatsächlich beinhalten würde Foto: © Oliver Betke

Aufmerksame Leser des STANDARDS kennen die vielen Liveticker, die die Kollegen aus den Ressorts täglich anbieten. Etwa bei internationalen Konflikten, wie dem Krieg in der Ukraine, bei Wahlen, während Sitzungen des Untersuchungsausschusses oder auch bei prominenten Gerichtsprozessen. Mit ihren kurzen Updates halten die Redakteure die Leser auf dem Laufenden. Beim gestrigen Prozesstag gegen August Wöginger in der Causa-Postenbesetzung wird dem STANDARD und der Austrian Presseagentur das Tickern plötzlich untersagt. Die Anwälte der drei Angeklagten vermuteten eine Beeinflussung von Zeugen. Die Richterin gibt dem Antrag nach. Wir sprechen heute mit unserem Redakteur, der eigentlich gestern vom Prozess tickern wollte und stellen auch die Frage, ob diese Entscheidung ein Eingriff in die Pressefreiheit ist und was im eigentlichen Prozess gegen August Wöginger gerade passiert.

Krieg ist ein Actionspiel. Diesen Eindruck könnte man gewinnen, wenn man derzeit die Social-Media-Kanäle des Weißen Hauses besucht. Denn dort tummeln sich verschiedene Videoclips, die den Krieg im Iran in ein ganz eigenes Licht rücken. Aufnahmen von Raketenangriffen wechseln sich dort mit Clips aus Hollywood-Actionfilmen ab. Unterlegt ist das Ganze mit martialischer Musik und Sprüchen. Diese Gamification des Krieges, die offenbar eine junge MAGA-Generation für den Krieg begeistern soll, sorgt bei Gegnern des Präsidenten für viel Kritik. Fabian Sommavilla aus der STANDARD-Außenpolitikredaktion, hat sich diese Strategie genauer angesehen

US-Präsident Donald Trump stellt dem iranischen Regime am Sonntag ein Ultimatum. Teheran muss binnen 48 Stunden die Straße von Hormus für den Schiffsverkehr freigeben, sonst würden die Amerikaner beginnen, iranische Energieinfrastruktur zu zerstören. Die Folgen für die Weltwirtschaft und die Iraner selbst könnten verheerend sein. Jetzt die nächste Kehrtwende, Trump verkündet, dass er nach Verhandlungen doch einen Schritt zurück macht. Hat der unberechenbare Donald Trump den Krieg im Nahen Osten noch irgendwie unter Kontrolle oder entgleitet den Amerikanern der Konflikt jetzt vollends? Darüber sprechen wir heute mit dem Sicherheitsexperten Nico Lange.

Stephan Zöchling ist CEO des österreichischen Unternehmens Remus, bekannt für seine (lauten) Sportabgasanlagen für Autos. Im STANDARD-Podcast "CEO" mit Petra Stuiber teilt Zöchling nach vielen Seiten aus. Er denkt etwa, dass SPÖ-Chef Andreas Baler "nichts kann", dass die FPÖ unter Herbert Kickl "destruktiv ist" und Europafeindlichkeit 2026 "keinen Platz" hat, auch wenn die EU-Bürokratie die österreichische Wettbewerbsfähigkeit "lähme".

In Arkansas in den USA entsteht ein Dorf nur für weiße Amerikaner. Gegründet von einer Gruppe, die eine Parallelgesellschaft aufbauen möchte. RND-Korrespondent Benno Schwinghammer hat sich intensiv mit der Gruppierung beschäftigt und auch ihren Anführer getroffen. In dieser Folge von "Thema des Tages" beschreibt er, welche Parallelwelt dort in Arkansas gerade entsteht und wie die Gruppe von Donald Trump profitiert. Link: Ein Dorf in Arkansas nur für Weiße hofft auf den Kollaps der Demokratie Foto: Benno Schwinghammer

Während Israel und die USA weiter den USA angreifen, antwortet das Land mit Gegenangriffen auf Israel und seine Nachbarstaaten. Unterdessen zerbricht man sich in Europa den Kopf darüber, wie man auf die Krise reagieren soll. Vor allem mit Hinblick auf die gesperrte Straße von Hormus, die auch in Europa die Spritpreise durch die Decke gehen lässt. Sollte sich Europa am Krieg beteiligen, um ihn zu einem raschen Ende zu bringen, können die Europäer das überhaupt und würde das nicht noch mehr Gefahren und Probleme bedeuten? Das analysieren wir heute mit dem Militärexperten Gerald Karner.

Europa steuert auf die atomare Abschreckungslücke zu. Diese Sorge äußern zumindest Sicherheitsexperten auf dem Gebiet. Das würde bedeuten, dass Europa im Falle einer Aggression von außen, etwa vonseiten Russlands, nicht mehr glaubwürdig machen kann, im Ernstfall auch atomar auf Angriffe zu reagieren. Allen voran, weil die USA als Partner immer unzuverlässiger angesehen werden. Wie gefährlich diese Lücke ist, ob Europa jetzt mehr Atombomben für seine Sicherheit benötigt und ob mehr Atombomben nicht automatisch auch mehr Eskalationspotential beinhalten, besprechen wir mit Claudia Major. Sie ist Sicherheitsexpertin und Senior Vice President beim US-Thinktank German Marshall Fund. Foto: Thomas Ernst

US-Präsident Donald Trump scheint das Interesse am Krieg im Iran langsam zu verlieren und richtet seine Aufmerksamkeit auf ein anderes Land. Wieder einmal steht Kuba ganz oben auf der Agenda des Präsidenten. Es sei ihm eine Ehre, das Land in irgendeiner Form zu übernehmen. Außerdem glaube er, er könne damit machen, was er will, so Trump gegenüber Journalisten im Oval Office. Ob Kuba Trumps nächstes Ziel ist und warum der Präsident seine Aufmerksamkeit jetzt auf die Insel in der Karibik richtet, erklärt Eric Frey, Leitender Redakteur beim STANDARD.

Viel wurde vor dem Krieg im Iran über Donald Trumps Außenpolitik berichtet. Getrieben sei er vom Friedensnobelpreis, den sein verhasster Vorgänger, Barack Obama, erhalten hatte. Er sei lediglich an Isolation interessiert und an der sogenannten westlichen Hemisphäre, die er als sein Einflussgebiet ansieht – Stichwort "Donroe-Doktrin". Wie passt der Krieg im Iran damit zusammen? Ein Krieg, der immer mehr nach einem der schlecht geplanten Unterfangen aussieht, aus dem Trump nicht mehr so schnell herauskommt. Wir sprechen heute mit dem Politikwissenschaftler Reinhard Heinisch von der Universität Salzburg darüber, wie Trump versucht, den Krieg im eigenen Land zu rechtfertigen und welche Machtkämpfe das Ganze in Trumps ärgsten Zirkeln auslöst. Foto: REUTERS/Ken Cedeno

Die USA und Israel führen Krieg gegen den Iran, bringen die Region und auch die Weltwirtschaft ins Taumeln und einer scheint besonders zu profitieren: Putins Regime in Moskaus. Warum der Mann im Kreml der lachende Dritte in diesem Konflikt sein könnte, ob es doch auch Nachteile für ihnen gibt und was das alles mit seinem Krieg in der Ukraine zu tun hat, darüber sprechen wir heute. Foto: © christophbusse.de; Christoph Busse

In der Ausgabe "Medienfreiheit unter Druck" von Europa im Diskurs diskutiert STANDARD-Chefredakteur Gerold Riedmann gemeinsam mit Matúš Kostolný, Chefredakteur von Denník N, ein privates, mitgliederfinanziertes Mediums in der Slowakai, die langjährige Journalistin und Medienberaterin Alexandra Borchardt und Márton Gergely, Chefredakteur von HVG, eines der letzten unabhängigen Medien in Ungarn. Wie gefährlich ist Desinformation für die Demokratie und wie schnell kann es gehen, dass unabhängige Medien plötzlich unter Druck geraten? Europa im Diskurs ist eine Kooperation von BURG, ERSTE Stiftung, Institut für die Wissenschaften vom Menschen (IWM) und DER STANDARD.

"Ich wurde im Irak und auch in Afghanistan angeschossen. Aber das hier war furchteinflößend." Das sagt ein ehemaliger, hochdekorierter US-Offizier, der mutmaßlich Opfer eines russischen Mikrowellen-Angriffs wurde. So wie hunderte US-Diplomaten, Agenten und Regierungsangestellte, die in Havanna genauso ins Visier gerieten wie in Washington und auch in Wien. Jahrelang taten US-Behörden diese Anschläge als Hysterie ab. Doch wie neue internationale Recherchen zeigen, haben US-Agenten solch eine Mikrowellen-Waffe tatsächlich in die Hände bekommen und zumindest hinter verschlossenen Türen die schlimmsten Annahmen bestätigt. Wie der Kreml eine Mikrowellen-Waffe entwickelt und eingesetzt haben soll und wieso die USA versuchen, diese Angriffe zu vertuschen, darüber sprechen wir mit STANDARD-Redakteur und Waffenexperte Peter Zellinger.

Vor 15 Jahren kommt es zur Katastrophe in Japan. Ein Erdbeben löst einen Tsunami aus, der trifft auf die Küste und über 20.000 Menschen verlieren ihr leben. Jetzt eineinhalb Jahrzehnte später bringt die EU-Kommission eine Abkehr vom damals vorangetriebenen Atomausstieg ins Spiel. Was das bringen kann und ob Atomkraft vielleicht doch die Energieform der Zukunft sein könnte, besprechen wir mit Tanja Traxler. Sie leitet das Wissenschaftsressort beim STANDARD.

Der Krieg im Iran sorgt für gestiegene Preise an den Tankstellen. Auch Österreich ist betroffen. Innerhalb der Bundesregierung arbeitet man im Hintergrund bereits fieberhaft an Maßnahmen, um diesem Trend entgegenzuwirken. Warum die Preise derzeit so anziehen, welche Maßnahmen es dagegen gäbe und ob die überhaupt zum Einsatz kommen sollen, erklären András Szigetvari und Günther Strobl aus der STANDARD-Wirtschaftsredaktion. Foto: AFP/ELODIE CLEMENT

Seit der Krieg gegen den Iran tobt befinden sich Israel und die USA international in der Kritik. Immerhin verstößt der Krieg gegen das internationale Völkerrecht, destabilisiert die Region und sorgt für unzählige Todesopfer. Der deutsche Autor Hasnain Kazim begrüßt dennoch die Angriffe auf das Mullah Regime. Angriffe, die, laut ihm, auch von vielen Iranerinnen und Iranern begrüßt werden. Wir sprechen mit ihm zu seinen Blick auf den Krieg im Nahen Osten und über sein neues Buch "Der Islam und ich" das am 11. März im Handel erscheint. Foto: © Peter Rigaud

Roland Weißmann (57) ist als ORF-Generaldirektor zurückgetreten. Eine Mitarbeiterin wirft ihm Fehlverhalten im Jahr 2022 vor. Weißmann bestreitet die Vorwürfe. Das Ganze kommt zu einer Unzeit für den ORF. Im August steht die Wahl eines neuen ORF-Chefs an, und im Mai geht in Wien der Song-Contest über die Bühne. Wie groß die Probleme für den ORF aufgrund der aktuellen Entwicklungen jetzt sind, wer jetzt übernimmt und was das für anstehende Großereignisse bedeutet, erklärt STANDARD-Medienjournalist Harald Fidler. Foto: GEORG HOCHMUTH

Thomas Kicker ist CEO von Magenta Telekom – einem Unternehmen, das für viele Menschen ganz selbstverständlich zum Alltag gehört: Telefonieren, Surfen, Streamen, Homeoffice. Dahinter stehen tausende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die jedes Jahr für einen Milliardenumsatz sorgen. Einen Teil seiner Karriere hat Kicker im Silicon Valley verbracht, war bei Palantir, einem der umstrittensten Tech-Unternehmen der Welt, und kommt aus einer Mischung aus Beratung, Technologie und Start-up-Welt. Gerold Riedmann vom STANDARD spricht mit ihm über KI im Call Center, den Preis von billigem Mobilfunk, Social-Media-Verbote für Kinder, den Zeitfresser TikTok und den vermurksten Glasfaserausbau in Österreich. Kicker erklärt, wieso Österreich wieder einen Leistungswillen aufbauen und Europa mit Blick auf die KI-Transformation in die Offensive gehen muss. Er erzählt, was Palantir erfolgreich gemacht hat. Und er schildert, wie die Techkonzerne und Texas San Francisco ruiniert haben.

Donald Trump hat seit seinem zweiten Amtsantritt im Jänner 2025 das Land in einem atemberaubenden Tempo umgebaut. Nicht viele sehen die USA unaufhaltsam auf dem Weg hin zu einer autokratischen Herrschaft. Jetzt nach mehr als einem Jahr im Amt machen sich aber einige Risse bemerkbar. Donald Trumps Politik hat nämlich einen entscheidenden Fehler. Während andere autoritäre Persönlichkeiten zuerst mit wirtschaftlichen Erfolgen glänzen konnten und sich dann an den Umbau des Staates gemacht haben, wählt Trump genau den umgekehrten Weg. Wie sich das auf Trump auswirkt und ob sie Trump zum Verhängnis werden könnten, darüber sprechen wir heute mit Michael Sauga. Er ist Buchautor von Werken wie "Frühling der Autokraten" und Kolumnist für den Spiegel. Foto: IMAGO/BONNIE CASH

Seitdem die USA gemeinsam mit Israel den Iran angreifen, hat Donald Trump mehrfach seine Kriegsziele geändert. War zuerst noch die Rede von einem Regime-Change, ist man davon wieder abgerückt. Generell scheint man in Washington Probleme mit dem Verständnis der Ideologie aus Teheran zu haben. Wir sprechen heute mit Iranexperten Walter Posch. Er weiß ganz genau, wie die Mullah-Führung im Iran tickt und was Donald Trump an ihnen nicht versteht.

Seit die Angriffe auf den Iran am vergangenen Samstag gestartet sind, warnen Wirtschaftsexperten vor den Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Beschuss der Golfstaaten durch den Iran, die Sperre der Straße von Hormus und weitere Verwerfungen könnten zu steigenden Ölpreisen und Krisen in der internationalen Wirtschaft führen. Harald Oberhofer vom Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) mit einem Überblick über die derzeit angespannte Lage und wo sich das noch alles hinentwickeln könnte.

Donald Trump hat Wahlen als selbst ernannter Friedenspräsident gewonnen. Jetzt führt er bereits die zweite großangelegte militärische Operation im Jahr 2026. Nach Venezuela greifen die Amerikaner gemeinsam mit Israel den Iran an. Auch wenn das Land technologisch und finanziell weit unterlegen ist, könnte der Konflikt für Trump selbst trotzdem zum Problem werden. Wie unbeliebt der Konflikt im Maga-Lager wirklich ist und wie gefährlich Trump ein nicht enden wollender Krieg, womöglich mit vielen getöteten amerikanischen Soldaten, noch werden könnte, darüber sprechen wir heute mit Christian Fahrenbach, er ist Korrespondent für den STANDARD in New York und arbeitet für das RND.