"Thema des Tages" ist der Nachrichten-Podcast vom STANDARD. Die Redaktion erklärt aktuelle Ereignisse und liefert Hintergründe. Von Politik, und Wirtschaft bis Chronik, Wissenschaft und Sport. Einfache Fragen, klare Antworten. Neue Folgen erscheinen jeden Werktag um 17:00 Uhr. Webseite: https://der…

Es soll eines der größten militärischen Infrastrukturprojekte der US-Militärgeschichte werden. Der sogenannte Golden Dome soll die gesamten USA vor möglichen Raketenangriffen aus dem Ausland schützen. Warum es de facto unmöglich ist, das gesamte Staatsgebiet der Vereinigten Staaten vollständig abzuschirmen, was das alles kosten würde und wer von dem Vorhaben profitieren könnte, erklärt Markus Schiller. Er ist Forscher am schwedischen Friedensforschungsinstitut Sipri und Geschäftsführer einer Beratungsfirma für Raketen und Raumfahrt in München.

Der Goldpreis in bislang unbekannten Höhen: Eine Unze des Edelmetalls liegt inzwischen bei über 5.000 Dollar. Wie sich diese Entwicklung erklären lässt, was der schwache Dollar damit zu tun hat, ob Gold wirklich ein sicherer Hafen zum Investieren ist, erklärt die Börsenexpertin Monika Rosen von der österreichisch-amerikanischen Gesellschaft. Foto: urban

Seit der russischen Vollinvasion im Februar 2022 wird zwischen den beiden Kriegsparteien immer wieder verhandelt. Fundamentale Durchbrüche, die ein Ende der Kampfhandlungen bringen, sind bislang keine erreicht worden. Jetzt fanden erstmals Verhandlungen zwischen ukrainischen und russischen Delegationen in den Vereinigten Arabischen Emiraten statt. Auch die USA waren mit dabei. Was diese Verhandlungen bringen könnten, warum Europa nicht eingeladen war und welche Rolle unser Kontinent in dem Konflikt künftig spielen muss, analysiert der Sicherheitsexperte Nico Lange.

Neben bereits bestehenden Konflikten und Krisenherden wie in der Ukraine, Venezuela, dem Nahen Osten und Taiwan kommt jetzt auch die Arktis ins Spiel. Der Klimawandel macht Auseinandersetzungen dort erstmals möglich, und die Supermächte strecken ihre Fühler in die Region aus. Wie man trotz der angespannten Weltlage positiv in die Zukunft blicken kann, wie man nicht den Kopf verliert und vor allem, wie wir alle einen potenziellen gigantischen internationalen Konflikt abwenden können, besprechen wir bei "Thema des Tages" mit der Zukunftsforscherin, Buchautorin und Forschungsdirektorin des NATO-Verteidigungskollegs in Rom, Florence Gaub. Foto: © Debora Mittelstaedt Foto: © Debora Mittelstaedt

Nach dem Tod der Amerikanerin Renée Good wird ein weiterer Bürger von Minneapolis von ICE erschossen. Dieses Mal trifft es den 37-jährigen Alex Pretti, der als Pfleger auf der Intensivstation tätig war und während eines Einsatzes von ICE mit mehreren Schüssen getötet wird. Aufgrund der Gewalt und dem Umgang mit Einwanderern in Minneapolis hat sich Widerstand gegen die Einsätze von ICE gebildet. Bürger warnen auf den Straßen vor Razzien und versuchen, die Truppen des Heimatschutzministeriums daran zu hindern, ihre Freunde und Nachbarn mitzunehmen. RND-Journalist Benno Schwinghammer, der auch für den STANDARD tätig ist, schildert seine Erlebnisse in Minneapolis und ordnet den weiteren Todesfall ein.

Im CEO-Podcast des STANDARD mit Gerold Riedmann erzählt Haya Molcho, zusammen mit Geschäftsführer und Sohn Ilan , wie aus einer Idee für ein Restaurant ein internationales Gastro-Imperium samt Lebensmittelproduktion wurde. Das Erfolgsgeheimnis von Mutter Molcho und ihren insgesamt vier Söhnen: "Symphatisches Chaos" und "wir sind Bauchmenschen, nach wie vor", erklärt sie im Podcast. Ein Ansatz, der gegen die klassische Hierarchie der Sternegastronomie läuft und sich auch an den Angestellten zeige, die für das Familienunternehmen arbeiten. "Wir suchen leidenschaftliche Menschen und bringen ihnen bei, Hummus zu machen." Lebensläufe stünden da im Hintergrund.

Was wollen die Tech-Milliardäre wirklich? Ist es Macht, ist es Geld, ist es die totale Kontrolle über Informationen? Oder ist es gar die Weltherrschaft? Darüber haben wir nicht nur in unserer gestrigen Folge von "Thema des Tages" gesprochen, sondern auch kürzlich im Rahmen einer STANDARD-Veranstaltung namens “Europa im Diskurs". Das sind hochkarätige Diskussionsrunden, die im Burgtheater stattfinden. Und wir dachten, das könnte euch auch als Podcast zum Nachhören interessieren. Über die Macht der Techbros haben die italienische Innovationsökonomin Francesca Bria, die niederländische Politikerin Marietje Schaake, die österreichische Wissenschaftlerin Helga Nowotny und die britische Filmemacherin Beeban Kidron diskutiert. Moderiert hat IWM-Rektor Misha Glenny. Die Diskussion wurde auf Englisch geführt. Sagt uns gerne in den Kommentaren, wie euch unsere Diskurs-Reihe “Europa im Dikurs” zum Nachhören gefällt und ob ihr an weiteren Ausgaben interessiert seid. Die nächste Ausgabe zum Thema “Meinungsfreiheit unter Druck” findet am 8. März statt. Karten dazu findet ihr im Vorfeld über die Webseite des Burgtheaters. STANDARD-Abonnenten erhalten einen Rabatt. **Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?** Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: [abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast)

Geht es nach einer kleinen Elite von Techmilliardären, sollen in Zukunft gigantische Konzerne und eine gottgleiche Super-KI die Menschheit regieren. Klingt nach Science-Fiction, doch es ist ein Plan, der bereits umgesetzt wird. Schritt eins: Die Zerstörung der Demokratie. Aber wie genau wollen die Techgiganten unsere Welt erobern und was können wir tun, um sie zu stoppen? Darüber sprechen wir mit SZ-Journalist und Autor Jannis Brühl. Für sein neues Buch "Disruption" hat er die Machtpläne von Elon Musk, Sam Altman, Peter Thiel und Co. recherchiert.

Nachdem die Auseinandersetzung zwischen Europa und den USA nach Trumps Rede beim Weltwirtschaftsforum in Davos ihren Höhepunkt erreicht hat, wurde die Eskalation einige Stunden später plötzlich abgesagt – zumindest vorerst. Trump und Europa einigen sich auf ein Rahmenabkommen. Der Kauf Grönlands und die Strafzölle gegen mehrere europäische Staaten scheinen vom Tisch. Was den Präsidenten umgestimmt haben könnte und wie diese Einigung aussehen könnte, analysiert Eric Frey, Leitender Redakteur beim STANDARD.

Nach den heftigen Protesten im Iran hat das Regime erneut die Kontrolle über die verschiedenen Regionen übernommen. Tausende sind bei ihrem Protest gegen die Mullahs gestorben. Waren die Proteste also vergebens und sind die Demonstrierenden von der US-Regierung in Stich gelassen worden? Das analysiert Walter Posch von der Landesverteidigungsakademie.

ChatGPT wurde in kürzester Zeit zum Synonym für künstliche Intelligenz. Dessen Hersteller OpenAI lässt heute mit einer Firmenbewertung von hunderten Milliarden Dollar selbst Großkonzerne klein aussehen. Doch das Bild des KI-Pioniers zeigt Risse. Unhaltbare Versprechen und eine finanzielle Schieflage sind für Kritiker eine Warnung, dass hier eine folgenschwere Implosion bevorsteht. Ein Beben, das nicht nur Silicon Valley durchbeuteln könnte, erklärt WebStandard-Redakteur Andreas Proschofsky. **Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?** Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: [abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast)

Donald Trump lässt von seinem Wunsch nach Grönland einfach nicht ab. Inzwischen ist die Situation so weit eskaliert, dass Trump erneut mit strengen Zöllen gegen Europa droht. In Brüssel hingegen scheint man von seiner Position ebenfalls nicht abrücken zu wollen und denkt laut über eine sogenannte "Handels-Bazooka" nach. Wie der Streit weiter eskalieren könnte, was Europa und damit uns droht und wer hier am längeren Ast sitzt, erklärt Eric Frey, Leitender Redakteur des STANDARD.

Donald Trump greift Venezuela an. Er will Grönland annektieren und die EU spalten. Den Nachbarn Kanada will er ebenfalls unterjochen und im eigenen Land hetzt er das Militär und die Polizei sogar auf Amerikaner. Wieso der selbst ernannte US-Friedenspräsident Krieg gegen die Welt um ihn herum führt, darüber sprechen wir mit der deutsch-amerikanischen Autorin und Anwältin Sandra Navidi. Ihr Buch "Die DNA der USA" beschreibt die großen gesellschaftlichen Probleme Amerikas. **Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?** Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: [abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast)

In seinem Bestreben, Grönland in die USA einzugliedern, scheint US-Präsident Donald Trump derzeit niemand aufhalten zu können. Trotzdem gibt es von Seiten Europas Möglichkeiten, dem ganzen Vorhaben einen Riegel vorzuschieben – einige sind jedoch mit großen Risiken verbunden. Stefan Brocza, Experte für Europarecht und Internationale Beziehungen, zeigt im Gespräch mit DER STANDARD auf, wie diese Möglichkeiten aussehen und für wie zielführend er sie hält.

Der erste Befragungstag im Pilnacek Untersuchungsausschuss startet ungewöhnlich eisig. Die Parlamentarier fahren gemeinsam zu jenem Donau-Seitenarm in Niederösterreich, wo der ehemalige Sektionschef im Justizministerium, Christian Pilnacek, im Oktober 2023 tot aufgefunden wurde. Innenpolitik-Redakteurin Sandra Schieder meldet sich vom ungewöhnlichen Ort des Geschehens und berichtet, was die Parlamentarier dort eigentlich treiben. Anschließend analysiert Politikwissenschaftler Laurenz Ennser-Jedenastik das Wesen von Untersuchungsausschüssen und beantwortet die Frage, ob sie denn mehr als politische Show sind.

US-Präsident Donald Trump ist unzufrieden mit der US-Notenbank. Diese senkt die Zinsen seiner Meinung nach nicht ausreichend genug. Notenbank-Chef Jorome Powell sieht sich jetzt auch mit Ermittlungen des US-Justizministeriums konfrontiert und geht selbst in die Offensive. Wer das Kräftemessen zwischen der unabhängigen Fed und dem Weißen Haus für sich entscheiden könnte und warum eine unabhängige Notenbank nicht nur für die USA, sondern auch für Europa entscheidend ist, erklärt Eric Frey, Leitender Redakteur beim STANDARD.

Aufgrund der Massenproteste im Iran erhöht US-Präsident Donald Trump den Druck auf die autoritäre Staatsführung im Land. Zwar wolle der Iran verhandeln und vielleicht werde man sich mit ihnen treffen, meint der Präsident gegenüber Journalisten. Angesichts der Vorkommnisse im Land müssten die USA aber womöglich früher handeln. Droht ein Militärschlag gegen das Regime im Iran und könnte dieser in Kombination mit den Protesten das Regime tatsächlich stürzen? Das analysiert Matthias Wasinger, Militäranalyst vom Österreichischen Bundesheer.

Eine dreifache Mutter, 37 Jahre alt, wird in Minneapolis in ihrem Auto von einem ICE-Beamten mit Schüssen getötet. Der Fall, der auf mehreren Videos zu sehen ist, löst eine Welle der Bestürzung und Proteste aus. Auf deeskalierende Worte aus dem Weißen Haus wartet man hingegen vergeblich. Eskaliert die Gewalt in den USA und wie kommen die Amerikaner aus dieser Spirale der Gewalt wieder raus? Darüber sprechen wir mit Christian Fahrenbach vom RND. Er schreibt unter anderem für den STANDARD und berichtet als Korrespondent aus New York. Außerdem ist er selbst Podcaster und Host des US-Politikpodcasts "Bei Bürger und Bier".

Nach fast vier Jahren Kriegszustand in der Ukraine kommt Bewegung in die Sicherung des Landes nach einem möglichen Waffenstillstand. Sowohl Frankreich als auch Großbritannien haben sich zu Sicherheitsgarantien für die Ukraine verpflichtet. Auch mit den USA soll es wohl bald eine Einigung für Garantien nach dem Krieg geben. Was es mit diesen Sicherheitsgarantien auf sich hat, ob diese Pläne halten können und was passieren könnte, wenn es dennoch zu Angriffen und Kämpfen kommt, darüber spricht Militärexperte Gustav Gressel.

Nach mehreren Tagen ohne Strom und Heizung kehrt in der deutschen Hauptstadt Berlin wieder so etwas wie Normalität ein. Ein Blackout hatte im Südwesten der Stadt tausende Haushalte tagelang von der Stromversorgung abgeschnitten. Hinter dem Blackout soll eine linksextreme Gruppierung stecken, es gibt allerdings Zweifel über die Echtheit des Bekennerschreibens. Birgit Baumann, Deutschlandkorrespondentin für den STANDARD in Berlin, erklärt, wie die Berliner diese Tage überstanden haben und wer hinter dem Anschlag auf die Stromversorgung stecken könnte.

Das Regime im Iran sieht sich derzeit an gleich mehreren Fronten angegriffen. Einerseits flammen im Land erneut Proteste gegen die herrschenden Mullahs auf, andererseits entfernen die USA einen wichtigen Verbündeten, Venezuelas Präsidenten Nicolás Maduro, vom Spielfeld. Wie sich diese Proteste entwickeln werden, ob das Regime ernsthaft in Bedrängnis gerät und was ein Sturz für Iran und die Region bedeuten würde, erklärt Walter Posch, Nahostexperte von der Landesverteidigungsakademie.

Auf den ersten Blick wirkt der Angriff der USA auf Venezuela wie die reinste Willkür. Trump und seine Regierung brechen das Völkerrecht und ihr Versprechen, sich nicht mehr in die Angelegenheiten anderer Länder einzumischen. Stichwort: America First. Bei der genaueren Betrachtung ergibt sich jedoch ein deutlich komplexeres Bild, das auch über den Faktor Öl hinausgeht. Politikwissenschafter Reinhard Heinisch von der Universität in Salzburg skizziert diesen Plan und erklärt auch, warum das Vorgehen Trump bei seiner eigenen Basis nicht sonderlich schaden wird.

Nach dem Angriff auf Venezuela und der Entführung von Präsident Maduro richtet die US-Regierung ihre Aufmerksamkeit auf ein weiteres Objekt der Begierde: Grönland. Die Ehefrau von Trump-Berater Stephen Miller postet auf X eine Karte Grönlands, eingefärbt in den Farben der US-Flagge. Dazu schreibt sie: "BALD". Hinzu kommt, dass Trump erneut betont, wie wichtig Grönland für die geopolitischen Interessen Grönlands sei. Nordeuropa-Experte Tobias Etzold erklärt, wie realistisch eine Einverleibung Grönlands durch die USA ist, welche geopolitischen Folgen und Konsequenzen das hätte.

Venezuelas Hauptstadt Caracas und weitere Regionen des Landes werden am Samstag von US-Luftstreitkräften angegriffen. Unterdessen dringen Einheiten in die Räumlichkeiten von Präsident Nicolás Maduro ein und entführen sowohl ihn als auch seine Ehefrau. Welche Strategie hinter dem Vorgehen der Amerikaner in Venezuela steckt und welche Ziele die Regierung Trump hier verfolgt, analysieren Manuel Escher, Redakteur im Außenpolitik-Ressort beim STANDARD und Eric Frey, Leitender Redakteur beim STANDARD.

Die USA haben ihre Drohungen wahr gemacht und Venezuela militärisch angegriffen und dabei auch gleich Präsident Maduro verschleppt. Thema des Tages liefert an dieser Stelle einen Überblick über die Lage in dem Karibikland. Am Sonntag melden wir uns erneut mit einer ausführlichen Analyse.

Die Feiertage stehen vor der Tür: Für viele die beste Zeit um Filme und Serien nachzuholen, für die im Rest des Jahres keine Zeit war. Doch was in der schier unendlichen Masse an Filmen und Serien überhaupt einschalten? Darüber sprechen wir heute mit zwei ganz besonderen Gästen: Pia Reiser und Christian Fuchs sind beide Filmjournalisten und Podcast-Hosts des FM4-Filmpodcasts. Gemeinsam mit Pia Priesching, Podcasthost des STANDARD-Podcasts Serienreif, besprechen wir die Highlights des Jahres, was man kommendes Jahr auf keinen Fall verpassen darf und was in den Feiertagen definitiv nicht fehlen darf.

2025 ein Jahr der Extreme: Ein extrem ungewöhnlicher Präsident im Weißen Haus, extrem komplizierte Regierungsverhandlungen, extreme kriegerische Auseinandersetzungen in Teilen der Welt und extreme Wirtschaftsschlappen. Wir blicken heute zurück auf das auslaufende Jahr 2025 und wagen einen Ausblick auf 2026. Petra Stuiber, Stellvertretende Chefredakteurin des STANDARD spricht mit Eric Frey, Leitender Redakteur des STANDARD und Gerold Riedmann, Chefredakteur des STANDARD über das, was uns 2025 bewegt hat und wie man in die Zukunft blickt.

Seine Festivals besuchen zehntausende Menschen aus aller Welt. Sie kommen, um Kim Kardashian oder auch Ryan Reynolds zu erleben und um ihn zu sehen: Philipp Westermeyer, Gründer des OMR-Festivals, der größten Digitalkonferenz Europas, Deutschlands Internetguru und Podcast-Star. STANDARD-Chefredakteur Gerold Riedmann war bei ihm in Hamburg zu Gast, um zu erfahren, wie ihm das gelungen ist. Was er über die schöne und düstere neue Onlinewelt denkt und was er von Elon Musk und den Tech-Oligarchen hält.

Auf der Suche nach Intimität und Liebe wenden sich immer mehr Menschen künstlichen Intelligenzen und Sex-Bots zu. Wie intensiv sind diese virtuellen Beziehungen bereits und welche Folgen haben Sie für unsere Gesellschaft? Das besprechen wir mit der Psychologin Jessica Szczuka. **Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?** Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: [abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast)

Österreichs Wirtschaftsexperten sehen Licht am Ende des Tunnels. Die Wirtschaft wächst wieder kräftiger, die Industrierezession scheint zu Ende. Auch wenn es mit den düsteren Prognosen jetzt erst einmal vorbei scheint, bleiben viele Punkte ungelöst. Ein Meinungsumschwung im Weißen Haus könnte die Prognosen erneut durcheinanderwirbeln, das Budgetdefizit bleibt weiterhin viel zu hoch und auch die Inflation soll noch lange über den erwünschten zwei Prozent liegen. WIFO-Chef Gabriel Felbermayr mit einer ersten Analyse nach der Präsentation der Prognose durch WIFO und IHS.

Die europäischen Automobilbauer befinden sich in der Zwickmühle. Die USA verhängen Zölle, in China verkaufen sich die Modelle nicht mehr wie früher und außerdem hinkt man in der Elektrotechnik hinterher. Hinzu kommt ein Zickzack-Kurs bei den Regulierungen. Ursprünglich hätte das Verbrenner-Aus ab 2035 fix sein sollen, jetzt ändert die EU-Kommission die Spielregeln. Statt eines vollständigen Verbots, dürfen künftig noch 10 Prozent der verkauften Neuzulassungen mit einem Verbrennermotor ausgestattet sein, wenn auf anderem Weg CO₂-Neutralität hergestellt werden kann. Was es mit dieser schwammigen neuen Lösung auf sich hat, erklärt Autobranchenexperte Ferdinand Dudenhöffer. Er sieht bei der neuen Regelung keine goldenen Zeiten auf die europäischen Autobauer zukommen.

Seit vier Jahren führt Wladimir Putin einen gnadenlosen Angriffskrieg gegen die Ukraine, und seit fast vier Jahren sterben unzählige russische Soldaten im Kugelhagel oder durch Drohnenangriffe an der Front. Schätzungen zufolge sollen bereits über eine Million Soldaten getötet worden sein. Dennoch scheint Putin ein nahezu unbegrenztes Reservoir an Soldaten zu haben, die für ihn an der Front sterben. Alexey Yusupov von der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin erklärt die perfiden Rekrutierungstricks der russischen Machthaber und warum dieses Modell in der Ukraine nicht funktioniert.

KI-Boom, Zollstreit, Kriegsgefahr: Die Weltwirtschaft steht vor einem Umbruch. Die Fragen und Ängste sind entsprechend groß: Wird Europa zwischen den USA und China zerrieben? Ruiniert die Ungleichheit unsere Gesellschaft? Oder steckt in diesem Wandel auch eine Chance für eine bessere Zukunft? Darüber sprechen wir mit Wirtschaftsforscher Gabriel Felbermayr. **Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?** Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: [abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast)

Am berühmtesten Strand Australiens dem Bondi Beach kommt es am Sonntag zu einem Anschlag. Zwei Männer eröffnene das Feuer auf die anwesenden Personen, die gerade das jüdische Lichterfest feiern. 16 Menschen sterben, darunter auch ein 10-jähriges Kind und einer der Attentäter. Der Anschlag reiht sich in eine Serie von antisemitischen Zwischenfällen in Australien ein. Sie hören Thema des Tages mit einem Update zum Terroranschlag in Sydney. Die reguläre Folge erscheint im Laufe des Tages.

Auf die Frage, welches Land das 21. Jahrhundert dominieren wird, lautet die Antwort seit vielen Jahren schon: China. Aber warum eigentlich? Wieso das Reich der Mitte zur Weltmacht aufsteigt und was das für uns bedeutet, darüber spreche mit China-Experte und Bestsellerautor Frank Sieren. Sein neues Buch "Der Auto-Schock" beschreibt Chinas Weg, Europas Autohersteller zu überholen. **Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?** Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: [abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast)

Warner Bros. Discovery will seine Filmsparte verkaufen und prominente Bieter haben sich angemeldet. Zuerst kündigte Netflix ein Angebot von über 80 Milliarden Dollar an, jetzt schaltet sich zusätzlich Paramount Skydance ein und bietet für eine Gesamtübernahme über 100 Milliarden. Der ganze Deal hat eine politische Seite: der Vater des neuen Paramount Chefs hat beste Verbindungen ins Weiße Haus. Bei einer Gesamtübernahme würde etwa CNN an Paramount gehen. Was der Deal für Auswirkungen nicht nur auf die Unterhaltungsbranche, sondern auch auf den Journalismus und uns Zuseher haben könnten, darüber spricht Doris Priesching, Redakteurin im STANDARD Etat-Ressort.

In einer Reihe von ohnehin sehr auffälligen Persönlichkeiten sticht einer in Donald Trumps Team besonders hervor: Verteidigungsminister Pete Hegseth, der inzwischen offiziell Kriegsminister heißt. Bislang hat er eigentlich alle Skandale überstanden, doch die jüngsten Vorwürfe wiegen besonders schwer. Es geht um den Vorwurf, der von manchen sogar schon mit Kriegsverbrechen in Verbindung gebracht wird. Was es damit auf sich hat und ob sich Hegseth trotz allem halten kann, das analysiert Eric Frey, Leitender Redakteur beim STANDARD.

Die US-Regierung veröffentlicht am Wochenende ihre neue Nationale Sicherheitsstrategie und die ist ein Schlag ins Gesicht für die europäischen Verbündeten. Russland wird kaum erwähnt, die EU als Schreckensgespenst der Freiheit in Europa dargestellt. Ob das transatlantische Bündnis noch lebt, kann spätestens jetzt stark bezweifelt werden. Sicherheitsexperte Nico Lange ordnet die neuen Vorstöße aus der MAGA-Welt ein und fordert jetzt mehr Engagement der Europäer.

Das Rennen um die künstliche Intelligenz und ein weltweiter Kampf um die Mikrochips sorgen für einen beispiellosen Boom der Hochtechnologie. Eine Frau, die hier eine zentrale Rolle in Österreich spielt, ist Sabine Herlitschka. Die Vorstandsvorsitzende von Infineon Österreich verantwortet Milliardenumsätze und führt damit die High-Tech-Industrie in Österreich an. Sie verrät im STANDARD-Podcast "CEO" mit Gerold Riedmann, wie die Innovationen auch aus Österreich die Welt verändern, wieso China im Rennen um die schnellsten Prozessoren noch zurückhängt und wie sich der KI-Boom mit unseren beschränkten planetaren Ressourcen ausgehen soll.

Nach dem erneuten Einzug ins Weiße Haus im Jänner 2025 hatte Donald Trump einen Plan: In seiner zweiten Amtszeit würde er nur auf die treuesten Anhänger in seinem Umfeld setzen. Jene Kräfte, die ihn zwischen 2016 und 2020 behindert hatten, sollten keine Rolle mehr spielen. Jetzt, rund 11 Monate später, zeigt sich, dass auch Trump keine vollständige Kontrolle über das Personal hat. In der Ukraine-Frage ziehen Außenminister Rubio und Sonderberater Witkoff nicht am gleichen Strang, Trumps Vorgehen in Venezuela sorgt für Kritik in den eigenen Reihen und die Causa Epstein führt zum Verlust einer der treuesten Anhängerinnen des Präsidenten. Ob der Machtstreit in Trumps Reihen jetzt eskaliert und wie sehr diese Entwicklung die Pläne Trumps behindert, erklärt Reinhard Heinisch, Politikwissenschafter an der Universität Salzburg.

Die österreichische Bundesregierung befindet sich in einem Dauertief. Die Umfragen sind schlecht, der Wirtschaft ging es schon besser und die Arbeitslosigkeit steigt. Kein einfaches Arbeitsumfeld für die drei Parteien. Wie die heimische Politik aus diesem Dauerkrisenzustand wieder herauskommen könnte und warum es endlich unbequeme Wahrheiten und Maßnahmen benötigt, analysiert Meinungsforscher, Politikwissenschafter und Podcast-Host von "Das Orakel", Peter Hajek.

Während Russland die Ukraine Tag für Tag mit Drohnen und Raketen angreift und den Frontverlauf weiter verschiebt, wird das Land von einem Korruptionsskandal erschüttert. Ausgerechnet im ohnehin kritischen Energiebereich sollen sich ukrainische Entscheidungsträger bereichert haben, während ein großer Teil der Bevölkerung mit Stromabschaltungen und fehlender Heizung zu kämpfen hat. Ukraine-Korrespondentin Daniela Prugger erklärt, was es mit dem Skandal genau auf sich hat und was die Folgen für die Politik im Kriegsgebiet sein könnten.