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Thema: Die militärische Lage in der Ukraine
An einem Tag ist die Straße von Hormuz geöffnet und ein Deal steht bevor. Kaum 24 Stunden später ist die Straße wieder unpassierbar und eine Eskalation steht bevor. Die Kommunikation in diesem Krieg ist, gelinde gesagt, verwirrend. Warum es aus dieser Eskalation so schwer einen Ausweg zu geben scheint und wie der aktuelle Stand der Dinge ist, erklärt Matthias Wasinger vom Österreichischen Bundesheer.
Irgendwann weicht auch der Pegel eines Jahrtausendhochwassers zurück. Doch was bleibt, sind rund 300 Häuser voller Schlamm, durchnässte Mauern und der Hausrat eines ganzen Lebens auf der Straße. In der zweiten Folge zur Katastrophe an der March 2006 geht es um den Wiederaufbau. Wer zahlt eigentlich für all das – und wer bleibt am Ende auf dem Schaden sitzen, wenn Katastrophenfonds nur einen Bruchteil decken? Wie lange hat es gedauert, bis im Bezirk Gänserndorf wieder Normalität einkehrte? Wie hat die Bevölkerung zusammengehalten, als hunderte Helferinnen und Helfer aus ganz Österreich anpackten? Und wie wurde aus dem gebrochenen, desolaten Damm der moderne March-Damm von heute – ein Zonendamm mit Dichtkern, 68 Kilometer lang? 20 Jahre danach ziehen Georg Schicker, heute Ehrenoberbrandrat, und Robert Meißl, Bürgermeister von Angern an der March und Obmann des Wasserverbandes, gemeinsam Bilanz. Darum geht es in der 119. Blaulichthelden-Podcast-Folge.
Die Bundesregierung verkauft die Verlängerung der Wehrpflicht als harmlose kleine Änderung - aber was steckt wirklich dahinter? Aus 6 Monaten werden 6+3, die Dauer des Zivildiensts wird a die Anzahl der Relruten gekoppelt und auch die „geistige Landesverteidigung“ rückt in den Mittelpunkt. Gleichzeitig investiert Österreich Milliarden ins Bundesheer und auch die EU verfolgt die größte Aufrüstung seit Jahrzehnten.Warum passiert das gerade jetzt? Welche Strategie steckt dahinter? Welche Rolle soll Österreich in der europäischen Sicherheitsarchitektur spielen?Das ordnen wir gemeinsam mit der Geschäftsführung von Junge Linke Jana Rainer ein. Hör jetzt rein!
Neuer Upload: In der ursprünglichen Version des Podcastes fehlte der Ton. Jetzt geht es. Verzeihung für die technischen Probleme. Unterstützt uns: [Mit einem STANDARD-Abo für nur je 3 Euro in den ersten 3 Monaten](https://checkout.derstandard.at/produkt/der-standard-smart?voucher=SMARTSOMMER_POD-2026&ref=Podcast) Eskaliert Russland den Krieg mit der Ukraine jetzt vollends? Russland steht mit dem Rücken zur Wand. In der Ukraine kommt man nicht weiter, das eigene Land wird von ukrainischen Drohnen angegriffen. Doch im Arsenal von Wladimir Putin gibt es noch einiges an Vernichtungspotential. Wird Putin dieses einsetzen und wie sehen die Eskalationsschritte Russlands eigentlich aus? Darüber sprechen wir heute mit Markus Reisner vom österreichischen Bundesheer. Foto: Bundesheer STANDARD-Podcast LIVE: Wollt ihr einmal live dabei sein, wenn wir unsere Podcasts aufzeichnen? An folgenden Terminen habt ihr Gelegenheit dazu. Die Liste wird laufend aktualisiert. [Thema des Tages: Amerikas Schicksalswahl - bei Theater im Park](https://theaterimpark.at/programm/amerikasschicksalswahl)
Das Wasser schießt bereits knöchelhoch über die Füße, als Georg Schicker, ehemaliger Bezirksfeuerwehrkommandant in Gänserndorf, auf der Dammkrone steht – gegen 3:30 Uhr, mitten in der Nacht. Kurz darauf heulen in der ganzen Umgebung die Sirenen durch die Nacht: Zivilschutzalarm. An diesem 3. April 2006 bricht der Hochwasserschutzdamm bei Jedenspeigen, und das Jahrtausendhochwasser nimmt seinen Lauf. Ein Rekordwinter mit gewaltigen Schneemassen und die anschließende Schneeschmelze haben March und Thaya im Bezirk Gänserndorf über die Ufer treten lassen. Ein Drittel von Dürnkrut versinkt, rund 300 Häuser müssen evakuiert werden, und das Bundesheer schließt die Dammlücke in einer tagelangen Luftbrücke mit Black-Hawk-Hubschraubern. Zwanzig Jahre danach blicken Georg Schicker, heute Ehrenoberbrandrat, und Robert Meißl, Bürgermeister von Angern an der March und heute Obmann des Wasserverbandes, gemeinsam zurück. Warum brach ausgerechnet dieser desolate Damm, obwohl der Handlungsbedarf seit 1997 bekannt war? Wie kämpften Tausende Einsatzkräfte gegen die Fluten? Und welche Lehren prägen den Bezirk bis heute? Darum geht es in der 118. Blaulichthelden-Podcast-Folge.
Verzeiht uns die lange Pause, Ralph muss den völkerrechtlichen Weltuntergang kommentieren und Moritz hat ein Kind. Dafür haben wir uns zwei der großen Themen unserer Zeit – jedenfalls in Österreich – angenommen: die Einführung einer Bundesstaatsanwaltschaft und die Reform des Wehrdiensts. Außerdem sehen wir uns die Verfassung von San Marino an und reden über Moritz' erfolgreiches Informationsfreiheit-Verfahren vor dem Verfassungsgerichtshof.
von Anna Wallner. Militärexperte Franz-Stefan Gady ordnet den Vorschlag der Regierung zur Wehrdienstreform ein ("Ein Kompromiss, mit dem man leben kann,") und sagt, warum er trotz eigener Ambivalenz zum Wehrdienst ("Ich bin einfach nicht gern in Uniform.") für eine stärkere Miliz eintritt.
Die Regierung verspricht mehr Sicherheit – online und im realen Leben: Ein längerer Wehrdienst soll das Bundesheer verteidigungsfähig machen und ein Social-Media-Verbot Kinder und Jugendliche im Internet schützen. Doch etliche Fragen bleiben offen. Siobhán Geets und Max Miller analysieren.
Die Ukraine setzt Russland auf der annektierten Halbinsel Krim ordentlich unter Druck. Angriffe auf russische Stellungen, auf Versorgungslinien und die Infrastruktur machen den Aufenthalt immer unmöglicher. Hat die Ukraine mit ihren Luftangriffen auf die Krim ein Mittel gefunden, um Moskau zu Verhandlungen zu zwingen, und könnten die Ukrainer die Insel sogar zurückerobern? Darüber sprechen wir heute mit Markus Reisner vom Österreichischen Bundesheer.
Die Sensation ist sich nicht ausgegangen: Österreich verliert gegen Argentinien // Größte Bundesheerübung derzeit im Wechselgebiet: dort üben aktuell 1.600 Soldaten
Im vierten Jahr des Krieges stehen die Zeichen erneut nicht auf einem raschen Ende des Krieges. Im Gegenteil: Die Ukraine fügt Russland immer mehr Schaden zu und sorgt für einen Stillstand an den Frontlinien. Verzweifelt Putin an der Ukraine und welches Eskalationspotential bleibt Russland noch? Erklärungen heute von Markus Reisner vom österreichischen Bundesheer.
„Bilder wie aus Los Angeles“: Der Waldbrand in Eisbach-Rein bei Graz war einer der größten Feuerwehreinsätze in der Geschichte der Steiermark. In dieser Folge sprechen Abschnittsbrandinspektor Hannes Koch, Einsatzleiter und Abschnittskommandant 06, sowie Hauptbrandinspektor Günter Kriegl, Kommandant der Feuerwehr Stiwoll und Stabskommandant des Abschnittsführungsstabs 06, über den Dauereinsatz im unwegsamen Gelände. Wie koordiniert man Tausende Einsatzkräfte bei Tag und bei Nacht? Wie teilen sich Drohnen und Hubschrauber den Luftraum? Und wie erleben die Feuerwehrfrauen und -männer die Belastung neben Hauptberuf und Familie? Ein spannender Rückblick auf den historischen Waldbrand im Frühling 2026.
Russlands Krieg gegen die Ukraine hört einfach nicht auf. Jetzt, wo die Ukraine wieder besser dasteht, intensiviert Russland seine Angriffe auf die Zivilbevölkerung. Gleichzeitig hat Zelenskyj einen offenen Brief geschrieben, in dem er Putin zu einem direkten Treffen und Friedensverhandlungen aufruft. Trump findet das Toll, mehr hat er aber auch nicht zu sagen. Und Putin muss so tun, als ob er grundsätzlich an Frieden interessiert wäre. Anlass genug, mal wieder mit Markus Reisner von der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt zu sprechen: Über die Ukraine und die europäische Verteidigung, von Drohnen über Panzer bis hin zur Frage, ob wir nicht einfach Rotober für uns kämpfen lassen können (Spoiler: nein).
„Bilder wie aus Los Angeles“: Der Waldbrand in Eisbach-Rein bei Graz war einer der größten Feuerwehreinsätze in der Geschichte der Steiermark. In dieser Folge sprechen Abschnittsbrandinspektor Hannes Koch, Einsatzleiter und Abschnittskommandant 06, sowie Hauptbrandinspektor Günter Kriegl, Kommandant der Feuerwehr Stiwoll und Stabskommandant des Abschnittsführungsstabs 06, über den Dauereinsatz im unwegsamen Gelände. Wie koordiniert man Tausende Einsatzkräfte bei Tag und bei Nacht? Wie teilen sich Drohnen und Hubschrauber den Luftraum? Und wie erleben die Feuerwehrfrauen und -männer die Belastung neben Hauptberuf und Familie? Ein spannender Rückblick auf den historischen Waldbrand im Frühling 2026.
Was würde passieren, wenn es in den Jahren nach einem ukrainischen Waffenstillstand zu einem Krieg zwischen Russland und der NATO käme – und wie wäre Österreich davon betroffen? Der Militäranalyst Franz-Stefan Gady hat genau dieses Szenario in seinem neuen Buch „Überfall. Wenn der Krieg zu uns kommt" durchgespielt: mit Raketenangriffen auf österreichische Verkehrsknoten, russischen Saboteuren am Boden und einer Neutralität, die im Ernstfall mehr Probleme schafft als löst. Georg Renner spricht mit ihm darüber, warum gerade Österreich als „Transversale" für NATO-Nachschub ins Baltikum ein militärisch logisches Ziel wäre, woher seine Annahmen kommen – und was Politik und Bundesheer jetzt tun müssten. Transparenzhinweis: Georg Renner hat das Buch verlagsseitig als Lektor begleitet.Weiterhören: Empfohlen sei die GOG-Folge mit Außenministerin Beate Meinl-Reisinger zur EU-Verteidigungsarchitektur und Österreichs Rolle darin: https://podcastradio.at/c-dialoge/wie-sich-die-eu-aendern-muss-und-wo-oesterreich-dabei-bleibt-mit-beate-meinl-reisinger_a1384 Link zu unserem aktuellen Werbepartner "DIe Presse":http://diepresse.com/ganzoffengesagtCode: ganzoffengesagtWir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Von Klemens Patek. Was hat es mit den neuen Drohnenfähigkeiten der Ukraine auf sich? Was macht die Ukraine derzeit anders oder besser als in den letzten vier Jahren? Und wie wird Russland reagieren? Ein Podcast-Gespräch mit Militäranalyst Markus Reisner vom österreichischen Bundesheer.
Russland greift die Ukraine weiterhin unvermittelt mit Drohnen und Raketen an. So weit so bekannt. Doch 2026 ist plötzlich etwas anders. Die Ukraine schlägt zurück und dringt mit seinen Drohnen tief in Russland ein und trifft sogar Ziele in Moskau. Unterdessen scheint an der Front gar nichts mehr zu gehen. Wir sprechen heute darüber, ob Russland gerade dabei ist, den Krieg gegen die Ukraine zu verlieren, oder ob der Anschein trügt. Dazu ist Oberst Markus Reisner vom Österreichischen Bundesheer zu Gast.
Was Wissenschaftler nicht erklären können — Prof. Peter Mulacz über Spuk, Telekinese und die Grenzen unserer Realität. Steine fliegen durch geschlossene Fenster. Mäntel liegen plötzlich im Schnee — ohne eine einzige Fußspur. Ein siebenjähriges Kind verbiegt das massive Feldbesteck des österreichischen Bundesheeres mit zwei Fingern. Eine Frau in Wien spürt, wie ihr Bruder in New York einen Unfall hat — Sekunden, bevor das Telefon klingelt. Sind das Anekdoten? Einbildung? Oder Hinweise auf eine Wirklichkeit, die wir mit unseren wissenschaftlichen Werkzeugen bisher nicht fassen können? Robert Fleischer spricht mit Prof. Peter Mulacz, Österreichs renommiertestem Parapsychologen, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Parapsychologie und Oberst a.D. des Bundesheeres. Mulacz hat sich ein Leben lang mit Phänomenen beschäftigt, die der etablierten Wissenschaft entweder peinlich sind oder gleich ganz ignoriert werden — und genau deshalb mit einer Präzision und Quellenkenntnis, die im deutschsprachigen Raum kaum jemand zweiter besitzt. In diesem ausführlichen Gespräch geht es unter anderem um: ▸ Den historischen Spukfall Eleonore Zugun (1925) — und warum ausgerechnet ein Mathematiker des Wiener Kreises die meisten Phänomene bezeugte ▸ Den Fall Rosenheim und die rätselhaften Mäntel von Nickelheim ▸ Mulacz' eigene Untersuchungen — darunter ein Wiener Wasserspuk, bei dem die Feuerwehr trockene Wände anbohrte ▸ Die wahre Geschichte hinter Uri Geller — und ein Experiment mit einem 7-jährigen Kind, das selbst skeptische Beobachter sprachlos zurückließ ▸ Warum Armeen weltweit — auch das österreichische Bundesheer — paranormale Phänomene ernst nehmen ▸ Das Stargate-Projekt des US-Geheimdienstes und die operative Nutzung von Remote Viewing ▸ Krisentelepathie, Jacobo Grinbergs umstrittenes Potenzial-Experiment und die Non-Lokalität des Bewusstseins ▸ Was die Quantenphysik mit Psi zu tun haben könnte — und warum selbst Feynman zugab, dass niemand sie wirklich versteht ▸ Walter von Lucadous Modell der pragmatischen Information: Warum Psi sich der Beweisbarkeit entzieht ▸ Die große Frage zum Schluss: Besteht die Welt aus Materie — oder aus Bewusstsein? Ein seriöses, faktenreiches Gespräch über die rätselhaftesten Phänomene unserer Welt — geführt mit jemandem, der sie nicht aus Büchern kennt, sondern aus eigener Anschauung.
US-Präsident Donald Trump hält nicht mehr viel von der Nato, die europäischen Mitgliedsländer scheinen überfordert von seinem Kurs. Ist die Nato ein Auslaufmodell? Einschätzungen gibt es von Günther Greindl, General im Ruhestand beim österreichischen Bundesheer. Auch unter den neuen Machthabern werden Christen in Syrien verfolgt. Der Pfarrer Peter Fuchs von Christian Solidarity International schildert den jüngsten Fall. In Österreich wird der Ramadan von Behörden und in Schulen zelebriert, aber kaum mehr jemand weiß noch, was eigentlich hinter Ostern steckt. Die ÖVP-Politikerin Caroline Hungerländer will das ändern. Und im Tageskommentar erklärt Oliver Gorus, warum Anonymität im Internet nicht feige, sondern nötig ist.
Als Expertin in der Industriellenvereinigung, dem freiwilligen österreichischen Unternehmensverband, koordiniert Monika Schuh seit über einem Jahr die Taskforce Security & Defence Industry (SDI). Hier arbeiten Vertreter:innen von Unternehmen und Institutionen gemeinsam an Vorschlägen zur Verbesserung der Standortbedingungen. Im sicherheitsbewusst-Gespräch geht es darüber, um Industriekooperation im Rahmen von Beschaffungsvorgängen, die Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Bundesheer und das hoffentlich baldige Ende von Rechtsunsicherheiten für Unternehmen in diesem Bereich. Außerdem geht es um die Industriestrategie und den Aufbau einer nationalen Verteidigungs-Industriebasis.
Von Klemens Patek. Nach über drei Wochen Krieg bleiben die Ziele der US-Regierung im Iran unklar. Die Gegenwehr des Iran ist schwächer geworden, aber noch vorhanden. Wo stehen wir militärisch in diesem Krieg? Christoph Göd vom österreichischen Bundesheer analysiert im „Presse“-Podcast, warum Bodentruppen für die USA eher eine begrenzte Option sind.
Im Nahen Osten sprechen die Waffen. Es ist ein Krieg auf sehr vielen Fronten, sagen Matthias Wasinger vom Österreichischen Bundesheer und die Nahost-Expertin Gudrun Harrer. Ein Podcast von Pragmaticus.Das Thema:Es sollte eine schnelle militärische Aktion sein. Die USA und Israel schalten das Mullah-Regime im Iran aus. Die seit Jahren immer wieder aufständische Protestbewegung nutzt die Gunst der Stunde übernimmt und etabliert ein neues Regime. Eines das auf Kooperation und nicht auf Konfrontation setzt und das Israel als Player in der Region akzeptiert. Das war der Plan, die Wirklichkeit stellt sich komplexer dar. Oberst Matthias Wasinger vom Österreichischen Bundesheer beleuchtet die militärischen Dimensionen des Konflikts. Wie lang kann sich der Iran wehren? Warum greift er die Golfstaaten an? Und welche Rolle könnten die Kurden als Infanteristen der USA spielen?Die Nahost-Expertin Gudrun Harrer hingegen analysiert die internen Strukturen des iranischen Machtapparats. Warum ist das Regime nicht zusammengebrochen? Und warum ist die Protestbewegung alles andere als einheitlich. Harrer entwirft eine Reihe von Zukunftsszenarien, in denen auch der Zerfall des Iran eine Option sein könnte. Einstweilen sprechen die Waffen, erzeugen Chaos und Unsicherheit. Die Expertise von Matthias Wasinger und Gudrun Harrer machen aber auch klar, dass der Krieg im Nahen Osten auch ein geopolitische Komponente hat, es ist das Kräftemessen zwischen den USA und China und ihren Verbündeten.Unsere Gäste in dieser Folge: Matthias Wasinger und Gudrun Harrer.Matthias Wasinger ist Offizier beim Österreichischen Bundesheer und Kommandant der Gebirgsjägerbataillons 24 in Lienz. Gudrun Harrer ist eine österreichische Journalistin und Nahost-Expertin.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) erklärt im Gespräch über die Wehrdienstreform mit Georg Renner, warum sechs Monate Grundwehrdienst nicht mehr reichen, was das Modell „Österreich Plus" (8+2) vorsieht und wie die Verhandlungen im Parlament stehen. Außerdem: Wie das Bundesheer über Jahrzehnte stiefmütterlich behandelt wurde und warum sich das jetzt ändern soll. Links: Bericht der Wehrdienstreformkommission: https://www.bmlv.gv.at/archiv/a2026/pdf/Bericht_WDK_20260120.pdf Das Verteidigungsbudget 2025/26: https://www.bundesheer.at/budget-2025 Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Was bedeutet die weitere Eskalation des Konflikts zwischen den USA, Israel und dem Iran? Wie könnte die angekündigte Antwort der Golfstaaten ausfallen? Militärstratege Christoph Göd vom Österreichischen Bundesheer analysiert in dieser Folge die jüngsten Ereignisse im Irankrieg.
Mit seiner Vielseitigkeit und Wandlungsfähigkeit gelingt es dem erfolgreichen Theater-, Film- und Fernsehschauspieler Thomas Mraz seit 25 Jahren, jede Schubladisierung zu vermeiden. Erste kabarettistische Erfahrungen sammelte er 2008 als Sidekick in Michael Niavaranis Soloprogramm „Encyclopaedia Niavaranica“ und 2015 in der von Klaus Eckel verfassten Einpersonen-Komödie „Après Ski – Ruhe da oben!“. Im Jänner wagte er den gut gereiften Schritt, sein erstes eigenes Kabarettprogramm zu präsentieren: In „Mraz F1rst“ erzählt er u.a. von seiner Herkunft aus Favoriten und seiner Wandlung zum „Kosmoproleten“, von seinen Erlebnissen beim Bundesheer, in der Schauspielschule und als Nebenerwerbs- Würstlstandler. Im Gespräch mit Petere Blau berichtet der sympathische Publikumsliebling auch von seinen Niederlagen und von seinen Plänen. (Auszüge aus diesem Interview und Ausschnitte aus dem Programm „Mraz F1rst“ sind in der Ö1-Sendung Contra vom 28. Februar zu hören.)
Bundesheer nach Lawinenserie in Tirol im Assistenzeinsatz // Bergrettung NÖ rät zu „defensivem Verhalten“
4 Jahre Angriffskrieg auf die Ukraine
4 Jahre Angriffskrieg auf die Ukraine
Junge Männer, die in Österreich zum Wehrdienst eingezogen werden, könnten bald länger beim Bundesheer bleiben, als das bis jetzt der Fall war. Das empfiehlt eine eigens dafür eingerichtete Kommission. Jetzt wirbelt ÖVP-Chef Christian Stocker Staub auf – mit der Ankündigung, darüber eine Volksbefragung abzuhalten, und zwar ohne sich darüber mit seinen Koalitionspartnern abzustimmen. Warum er das macht, und wie es jetzt mit dem Wehrdienst in Österreich weitergehen könnte, erklärt STANDARD-Chefredakteur Gerold Riedmann. Im Anschluss präsentiert STANDARD-Innenpolitik Redakteur Max Stepan eine aktuelle Umfrage, die genau jene Frage behandelt.
Soll die österreichische Wehrpflicht verlängert werden? Die Politik ist sich nicht nur darüber uneinig, sondern auch, ob eine Volksbefragung dabei Abhilfe schaffen soll. Daniel Bischof erklärt, was in der politischen Kommunikation rund um die Wehrpflicht schief gelaufen ist.
Die ÖVP will eine Volksbefragung über die Wehrdienstreform. Was das Volk genau gefragt werden soll und wieso die Abstimmung zum Boomerang für die Regierung werden könnte, besprechen Nina Brnada und Max Miller.Moderation: Julian Kernzur aktuellen profil-Coverstory: Wer für Österreich in den Krieg ziehen würde
Die Wehrdienstkommission legt ihre Ideen vor. Eines gilt als fix: Verpflichtende Übungen nach dem Grundwehrdienst sollen ein Comeback feiern. Daniel Bischof erklärt im Podcast, was auf Österreichs junge Männer künftig zukommen und an wem eine Wehrdienstverlängerung noch scheitern könnte.
Aufgrund der Massenproteste im Iran erhöht US-Präsident Donald Trump den Druck auf die autoritäre Staatsführung im Land. Zwar wolle der Iran verhandeln und vielleicht werde man sich mit ihnen treffen, meint der Präsident gegenüber Journalisten. Angesichts der Vorkommnisse im Land müssten die USA aber womöglich früher handeln. Droht ein Militärschlag gegen das Regime im Iran und könnte dieser in Kombination mit den Protesten das Regime tatsächlich stürzen? Das analysiert Matthias Wasinger, Militäranalyst vom Österreichischen Bundesheer.
Public Money, Public Code: Wenn es sich um öffentliche Gelder handelt, sollte es auch öffentlicher Code sein.Warum zahlen wir eigentlich doppelt? Wir finanzieren Software mit Steuergeld, aber der Code verschwindet hinter verschlossenen Türen. In dieser Episode sprechen wir über Public Money Public Code: Wenn öffentliche Gelder in Software fließen, sollte der Code als Open Source verfügbar sein. Nicht nur fair für die Allgemeinheit, sondern auch strategisch klug für digitale Souveränität und gegen Vendor Lock-in.Gemeinsam mit unserem Gast Johannes Näder, Senior Project Manager Policy bei der Free Software Foundation Europe, tauchen wir in die Praxis ein. Johannes koordiniert die Initiative Public Money Public Code, berät Verwaltung und Politik und hält Vorträge zu nachhaltiger Beschaffung, Openwashing und digitaler Souveränität. Wir klären die Grundlagen freier Software, warum die vier Freiheiten zählen und wieso die Lizenzfrage nicht optional ist. Danach wird es konkret: Wie öffentliche Vergabeverfahren heute funktionieren, was sich mit der EU-Vergabereform ändern könnte, und wie Behörden statt Lizenzpaketen künftig Entwicklung, Maintenance und Support von Open Source einkaufen können.Wir schauen auf Erfolge und Best Practices: Schleswig-Holstein migriert massenhaft auf LibreOffice, das österreichische Bundesheer ist umgestiegen, München investiert wieder in freie Software. Wir sprechen über ZenDiS, den souveränen Arbeitsplatz OpenDesk und die Code-Plattform OpenCode.Bonus: Wer hätte gedacht, dass das österreichische Bundesheer zum (LibreOffice) Vorreiter wird?Unsere aktuellen Werbepartner findest du auf https://engineeringkiosk.dev/partnersDas schnelle Feedback zur Episode:
Thema: US-Präsident Trump setzt Ukraine unter Druck
Sendungshinweis: FM4 Morning Show, 13.11.2025, 6 Uhr
Im Krieg Russland gegen die Ukraine geht es um die globale Neuverteilung der Macht, sagt Oberst Markus Reisner, Europa ist bereits Kriegspartei, will es aber nicht wahrhaben. Ein Podcast von Pragmaticus.Das ThemaWir sind die Schlafwandler des 21. Jahrhunderts, Russland greift den Westen mit einer Reihe von unkonventionellen Methoden an, nur wissen die wenigsten, dass Kriegsführung im 21. Jahrhundert auf verschiedenen Fronten stattfindet. Oberst Markus Reisner hat die Entwicklungen der neuen geopolitischen Machtkämpfe im Überblick. Im Pragmaticus-Podcast dröselt er auf, was viele nicht wahrhaben wollen. Erstens: Dass Russland seine Zermürbungstaktik nur mit Hilfe von China und der Allianz des Globalen Südens führen kann. Zweitens: Dass Russland den Westen durch kognitive Kriegsführung destabilisiert, durch Polarisierung der Öffentlichkeit. Und drittens: Dass hybride Kriegsmittel wie Sabotage-Akte längst an der Tagesordnung sind. Drohnenüberflüge in baltischen Staaten oder München sind konkrete Provokationen und „tragen Russlands Handschrift“, sagt Reisner. Was tun? Ganz klar: Zusammenrücken, Bedrohungen erkennen und Abwehr aufbauen, sagt er, weil das die einzige Sprache ist, die Aggressoren verstehen.Unser Gast in dieser Folge: Markus Reisner ist Oberst des Generalstabsdienstes im Österreichischen Bundesheer und Leiter der Offiziersausbildung an der Militärakademie Wiener Neustadt. Er hat Rechtswissenschaften und Geschichte an der Universität Wien studiert, eine Dissertation über Drohnen geschrieben. Seit 2017 ist er Mitglied des militärhistorischen Beirats der Wissenschaftskommission beim Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport. Zudem ist er Vorstandsmitglied des Clausewitz Netzwerks für Strategische Studien.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
Außenpolitik-Redakteur Armin Arbeiter gibt im Interview Einblicke in das österreichische Bundesheer. Außerdem erzählt er über seinen Einsatz auf den Golan-Höhen.Guter Journalismus bringt Klarheit – und kostet Geld. Mit einem KURIER Digital Abo können Sie unsere Arbeit unterstützen.Wir bringen Dunkle Spuren live auf die Bühne. Da der erste Termin am 16. Oktober so schnell ausverkauft war, gibt es einen Zusatztermin am 20. Oktober! Tickets und Infos zur Veranstaltung findest du unter kurier-events.at/podcastnight. Wir freuen uns auf dich!Schreibt uns eure offenen Fragen und Anmerkungen gerne per Mail oder Instragram oder kommentiert direkt auf Spotify!Fotos und Videos zu allen Fällen findet ihr auf Instagram.Dunkle Spuren ist ein Podcast des KURIER. Titelmusik: Tobias Schützenberger Redaktionelle Leitung: Yvonne Widler Reporterinnen: Anya Antonius, Valerie Krb, Michaela Reibenwein und Yvonne Widler Social Media: Clara Sautner, Lisa StepanekTon, Kamera und Videoschnitt: Daniel Jamernik, Zoe Gendron und Alexandra Diry Ton, Schnitt und Gestaltung Podcast: Dominik KanzianRessortleitung Digital Hub: Sophie Unger Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
von Eva Winroither. Der Wehrdienst könnte verlängert werden, zumindest dürfte das eine der Varianten sein, die die Wehrdienstkommission gerade ausarbeitet. Warum soll das notwendig sein?
Nach 736 Tagen ist auch die letzte israelische Geisel aus der Gefangenschaft der Hamas befreit worden. Israel lässt im Gegenzug rund 2.000 palästinensische Gefangene frei und stellt die Kampfhandlungen erst einmal ein. Sehen wir hier den Anfang eines tatsächlichen Friedens in der Region, oder wird der Friedensplan nur von kurzer Dauer sein? Das erklären Matthias Wasinger vom Österreichischen Bundesheer und Maria Sterkl, Korrespondentin des STANDARD in Tel Aviv.
Thema: Kann die Ukraine ihre Gebiete von Russland zurückerobern?
Bei der UNO-Generalversammlung in New York und auf Social Media ließ der US-Präsident Donald Trump mit brisanten Aussagen aufhorchen, die auf einen deutlichen Kurswechsel Washingtons aufhorchen: im Ukraine-Krieg und auch was die Beziehungen zu Moskau betrifft. Der Historiker und Militäranalyst Oberst Markus Reisner vom österreichischen Bundesheer spricht mit David Knes über die militärischen und politischen Hintergründe.
Von Michael Nikbakhsh. Teil 1 unserer Serie zu den Memoiren des Lobbyisten Peter Hochegger. Wir stellen diese ab dem 21. September auf allen großen Podcast-Plattformen frei zur Verfügung, über unseren Dunkelkammer-Kanal bei YouTube spielen wir die Aufzeichnung erstmals auch als Video aus. Die weiteren Episoden werden wir nach und nach veröffentlichen. Unsere Abonnentinnen und Abonnennten bei Steady und Apple Premium bekommen bereits am 21. September Zugang zu den ersten drei Episoden, vollständig und werbefrei. In dieser Episode blicken Stefan Kaltenbrunner und ich mit Peter Hochegger ein Stück weit in dessen Vergangenheit. Hochegger erzählt, wie er einst einer schlagenden Burschenschaft beitrat, weil dort die “wüderen Hund” waren, wie er dann der SPÖ beitrat, weil er Bruno Kreisky beeindruckend fand und wie er dann der FPÖ beitrat, weil er nicht zum Bundesheer wollte. Schon ganz am Anfang seiner Karriere begann Hochegger, die Öffentlichkeit zu manipulieren. Stets im Auftrag von Unternehmen, die stets im Verborgenen blieben. Übrigens: Die unternehmerische Karriere des Peter Hochegger begann mit der Scientology-Sekte. // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
Bis 2032 soll das Bundesheer verteidigungsfähig werden. Dabei geht es nicht nur um neues Gerät, bis Herbst sollen auch Vorschläge zur Wehrdienstreform vorliegen. Wie Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) das alles in Sparzeiten umsetzen will, darüber sprechen profil-Innenpolitikchef Gernot Bauer und Iris Bonavida.Moderation: Julian Kern
Thema: Können neue Waffenlieferungen aus den USA eine Wende im Ukraine-Krieg bringen?
Nach Israel haben jetzt auch die Vereinigten Staaten Atomanlagen des Iran mit speziellen Bomben angegriffen. Die iranische Führung zeigt sich empört und droht mit Vergeltung. Könnte sich der Konflikt also zu einem Flächenbrand in der Region entwickeln? Wie spielt hier die wirtschaftlich wichtige Meerenge, die Straße von Hormuz, mit hinein, war der Iran wirklich kurz vor dem Bau einer Atombombe, und gibt es einen Ausweg aus dem Konflikt? Darüber spricht heute Matthias Wasinger. Er ist Soldat und Militärexperte beim österreichischen Bundesheer.
Eine Woche nach dem Amoklauf im BORG Dreierschützengasse in Graz möchte die Bundesregierung Verschärfungen im Waffenrecht beschließen. Was geplant ist, und wo solche Änderungen greifen würden, erklärt profil-Innenpolitikchef Gernot Bauer.Moderation: Julian Kern
800 Milliarden Euro will die Europäische Union zur Aufrüstung der Mitgliedsstaaten bereitstellen. "ReArm Europe" nennt sich das Programm, Europa soll im Hinblick auf Verteidigung auf eigenen Beinen stehen. Martin Tschiderer aus der STANDARD-Innenpolitikredaktion spricht heute darüber, ob Österreich vom europäischen Aufrüstungsprogramm profitiert, was sich beim Bundesheer seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs verändert hat und ob die neue liberale Außenministerin an der Neutralität rütteln könnte.