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„Die Erwachsenen warnten uns Kinder immer wieder vor Tieffliegern. Wir belauschten ab und zu Erwachsenengespräche, die von Tieffliegern handelten, die auf Fußgänger und Radfahrer schossen und manchmal Bomben abwarfen. Trotz der Gefahr durften wir den ganzen Tag überall spielen: im Gaswerk, auf den Straßen, den Wiesen, Feldern, am Elbufer, im Wäldchen. Meine Tante und derWeiterlesen
Negatives Gerede über Kolleg*innen. Unsachliche und persönliche Kritik. Keine klaren Abläufe und Zuständigkeiten auf dem Wohnbereich. Wer kennt dies nicht?! Daniel Weinbrecher ist examinierter Altenpfleger und kennt diese ´Bomben´ aus dem Pflegealltag nur zu gut. In der heutigen Folge gibt er euch Tipps, was ihr besser machen könnt, damit sich alle im Pflegeteam gut fühlen. Shownotes Instagram: @da.ni.el.o Instagram: https://www.instagram.com/hellomed_pflegeapotheke/ Born to Pflege: Facebook: https://www.facebook.com/borntopflege/ Instagram: https://instagram.com/borntopflege/ YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCITRHJ4qllFPZkXaPDrlq6A Homepage: https://borntopflege.de/
Diese Quellen bieten eine umfassende Analyse des Lebens und Wirkens von Bertolt Brecht, wobei sein revolutionärer Beitrag zum modernen Theater und zur Lyrik im Mittelpunkt steht. Sie beleuchten seine Zusammenarbeit mit Komponisten wie Kurt Weill und Hans Eisler, insbesondere bei Welterfolgen wie der „Dreigroschenoper“, die bürgerliche Moralvorstellungen durch eingängige Melodien und scharfe Gesellschaftskritik herausforderte. Ein zentrales Thema ist der Verfremdungseffekt, der das Publikum zur kritischen Distanz anregen sollte, sowie Brechts eigene dialektische Entwicklung vom Expressionisten zum politisch engagierten „Stückeschreiber“. Zudem thematisieren die Texte die persönlichen und künstlerischen Spannungen während seines Exils und seiner Rückkehr nach Ost-Berlin. Letztlich verdeutlichen die Quellen, dass Brechts Werk durch seine sprachliche Präzision und die Mobilisierung der Zuschauerintelligenz bis heute eine zeitlose Aktualität bewahrt.Bertolt Brecht bricht in seinen Gedichten Erwartungen systematisch durch dialektische Spannungsverhältnisse, die den Leser aus einer passiven Konsumhaltung reißen und seine Intelligenz mobilisieren sollen. Er nutzt dabei verschiedene Techniken des „dialektischen Sprungs“, um scheinbare Gewissheiten zu erschüttern:Brecht verwendet häufig eine Einlulltechnik, bei der er über mehrere Strophen eine bestimmte Erwartung oder ein Narrativ aufbaut, um dieses in der letzten Strophe radikal zu zerstören.Ein prägnantes Beispiel ist das Gedicht Was bekam des Soldaten Weib: Über mehrere Strophen werden prachtvolle Geschenke aus verschiedenen Städten (Schuhe aus Prag, Linnen aus Warschau, Seide aus Paris) aufgezählt, was den Eindruck erweckt, der Krieg lohne sich.Der dialektische Umschlag erfolgt in der letzten Strophe: Aus Russland erhält die Frau den Witwenschleier. Damit wird das zuvor mühsam errichtete „Gebäude“ der Kriegserträge eingerissen und die brutale Realität des Todes gegenübergestellt.In späten Gedichten wie Rückkehr nutzt Brecht dialektische Sprünge, um die Position des Sprechers zu verschieben.In der ersten Strophe tritt der Heimkehrer noch als souveränes Subjekt auf, das den Bomberschwärmen folgt und fragt: „Wie finde ich die Vaterstadt?“.In der zweiten Strophe verkehrt sich dieses Verhältnis: Nicht mehr das „Ich“ findet die Stadt, sondern die Stadt „empfängt“ den Heimkehrer. Der Heimkehrer wird zum Objekt, das im Zeichen des Todes (der Bomben und Feuersbrünste) steht, die er selbst mitgebracht hat. Dieser Sprung zwingt den Leser, die moralische Position des Heimkehrers neu zu bewerten.Brecht setzt oft Sätze unvermittelt nebeneinander, ohne die logische Verknüpfung (das „Scharnier“) mitzuliefern.In einem Beispiel stehen die „Schlächter“, die aus Bibliotheken treten, neben „Müttern“, die den Himmel nach Erfindungen der Gelehrten absuchen.Der Leser ist gezwungen, diesen gedanklichen Sprung selbst zu vollziehen und die Verbindung zwischen den gelehrten Erfindungen und der Zerstörungskraft der „Schlächter“ herzustellen.Manchmal bricht Brecht Erwartungen, indem er die eigentliche Pointe oder den „Sieg“ der Vernunft im Text gar nicht ausspricht.Im Gedicht Der Schneider von Ulm endet die Erzählung mit dem Absturz des Schneiders und dem Triumph des Bischofs, der behauptet, der Mensch werde nie fliegen.Der dialektische Sprung findet hier im Kopf des Lesers statt: Da dieser weiß, dass Menschen heute fliegen, erkennt er die Denkfaulheit der Autorität (des Bischofs), obwohl das Gedicht vordergründig das Scheitern des Schneiders schildert.Zusammenfassend lässt sich sagen, dass diese dialektischen Sprünge bei Brecht als „Intelligenz-Appell“ fungieren. Er stellt die Dinge „auf den Kopf“, um dem Leser ein „frisches, neues, dreistes Urteil“ zu ermöglichen.1. Die „Destruktionsstrophe“ am Gedichtende2. Umkehrung von Subjekt und Objekt (Perspektivwechsel)3. Das Fehlen des logischen „Scharniers“4. Dialektik durch Auslassung (Appell an den Leser)5. Verfremdung bekannter Motive
Diese Quellen bieten eine umfassende Analyse des Lebens und Wirkens von Bertolt Brecht, wobei sein revolutionärer Beitrag zum modernen Theater und zur Lyrik im Mittelpunkt steht. Sie beleuchten seine Zusammenarbeit mit Komponisten wie Kurt Weill und Hans Eisler, insbesondere bei Welterfolgen wie der „Dreigroschenoper“, die bürgerliche Moralvorstellungen durch eingängige Melodien und scharfe Gesellschaftskritik herausforderte. Ein zentrales Thema ist der Verfremdungseffekt, der das Publikum zur kritischen Distanz anregen sollte, sowie Brechts eigene dialektische Entwicklung vom Expressionisten zum politisch engagierten „Stückeschreiber“. Zudem thematisieren die Texte die persönlichen und künstlerischen Spannungen während seines Exils und seiner Rückkehr nach Ost-Berlin. Letztlich verdeutlichen die Quellen, dass Brechts Werk durch seine sprachliche Präzision und die Mobilisierung der Zuschauerintelligenz bis heute eine zeitlose Aktualität bewahrt.Bertolt Brecht bricht in seinen Gedichten Erwartungen systematisch durch dialektische Spannungsverhältnisse, die den Leser aus einer passiven Konsumhaltung reißen und seine Intelligenz mobilisieren sollen. Er nutzt dabei verschiedene Techniken des „dialektischen Sprungs“, um scheinbare Gewissheiten zu erschüttern:Brecht verwendet häufig eine Einlulltechnik, bei der er über mehrere Strophen eine bestimmte Erwartung oder ein Narrativ aufbaut, um dieses in der letzten Strophe radikal zu zerstören.Ein prägnantes Beispiel ist das Gedicht Was bekam des Soldaten Weib: Über mehrere Strophen werden prachtvolle Geschenke aus verschiedenen Städten (Schuhe aus Prag, Linnen aus Warschau, Seide aus Paris) aufgezählt, was den Eindruck erweckt, der Krieg lohne sich.Der dialektische Umschlag erfolgt in der letzten Strophe: Aus Russland erhält die Frau den Witwenschleier. Damit wird das zuvor mühsam errichtete „Gebäude“ der Kriegserträge eingerissen und die brutale Realität des Todes gegenübergestellt.In späten Gedichten wie Rückkehr nutzt Brecht dialektische Sprünge, um die Position des Sprechers zu verschieben.In der ersten Strophe tritt der Heimkehrer noch als souveränes Subjekt auf, das den Bomberschwärmen folgt und fragt: „Wie finde ich die Vaterstadt?“.In der zweiten Strophe verkehrt sich dieses Verhältnis: Nicht mehr das „Ich“ findet die Stadt, sondern die Stadt „empfängt“ den Heimkehrer. Der Heimkehrer wird zum Objekt, das im Zeichen des Todes (der Bomben und Feuersbrünste) steht, die er selbst mitgebracht hat. Dieser Sprung zwingt den Leser, die moralische Position des Heimkehrers neu zu bewerten.Brecht setzt oft Sätze unvermittelt nebeneinander, ohne die logische Verknüpfung (das „Scharnier“) mitzuliefern.In einem Beispiel stehen die „Schlächter“, die aus Bibliotheken treten, neben „Müttern“, die den Himmel nach Erfindungen der Gelehrten absuchen.Der Leser ist gezwungen, diesen gedanklichen Sprung selbst zu vollziehen und die Verbindung zwischen den gelehrten Erfindungen und der Zerstörungskraft der „Schlächter“ herzustellen.Manchmal bricht Brecht Erwartungen, indem er die eigentliche Pointe oder den „Sieg“ der Vernunft im Text gar nicht ausspricht.Im Gedicht Der Schneider von Ulm endet die Erzählung mit dem Absturz des Schneiders und dem Triumph des Bischofs, der behauptet, der Mensch werde nie fliegen.Der dialektische Sprung findet hier im Kopf des Lesers statt: Da dieser weiß, dass Menschen heute fliegen, erkennt er die Denkfaulheit der Autorität (des Bischofs), obwohl das Gedicht vordergründig das Scheitern des Schneiders schildert.Zusammenfassend lässt sich sagen, dass diese dialektischen Sprünge bei Brecht als „Intelligenz-Appell“ fungieren. Er stellt die Dinge „auf den Kopf“, um dem Leser ein „frisches, neues, dreistes Urteil“ zu ermöglichen.1. Die „Destruktionsstrophe“ am Gedichtende2. Umkehrung von Subjekt und Objekt (Perspektivwechsel)3. Das Fehlen des logischen „Scharniers“4. Dialektik durch Auslassung (Appell an den Leser)5. Verfremdung bekannter Motive
Hjelvik er ute på kontinentet, så da er det igjen frie tøyler for Amantosterud, som tar med seg opptakeren opp på Ekeberg for å snakke Eliteserien med alltid ærlige Johannes Moesgaard. Hvilke vurderinger har de gjort rundt de to spillerne som er anklaget for kampfiksing?Ville Johs virkelig slåss med noen i NFF etter lite hvile inn mot cupsemifinalen?Rake pucker og få helgarderinger fra en av Eliteseriens ærligste trenere!See omnystudio.com/listener for privacy information.
#SalutmaFrance #meinFrankreich #HilkeMaunder #DNEWS24 #Ronchamp #LeCorbusier #RenzoPiano Ronchamp hat schon viele Zerstörungen erlebt - durch Brände und Bomben. Heute ist die Stadt im Département Haute-Saône an den südlichen Ausläufern der Vogesen ein Vorzeigeprojekt der Architektur in Frankreich - dank des Stararchitekten Le Corbusier.
Während in Washington Kameras klicken und Diplomaten von „historischen Treffen“ sprechen, fallen im Libanon weiter Bomben. Karin Leukefeld seziert von Beirut aus die Inszenierung hinter den Schlagzeilen: viel Symbolik, wenig Frieden. Hinter wohlfeilen Worten über Waffenruhe und Stabilität stehen Machtpolitik, Besatzungspläne und die fortgesetzte Verwüstung eines Landes, dessen Souveränität im Westen offenbar nur zweitrangig ist.DieserWeiterlesen
Rund 40 Tage lang beherrschte der Iran-Krieg die Schlagzeilen. Was als militärische Konfrontation zwischen Israel, den USA und der Islamischen Republik begann, ist längst zum Flächenbrand geworden: mit Raketen, Vergeltungsschlägen, regionaler Eskalation, blockierter Schifffahrt in der Straße von Hormus und einer geopolitischen Krise, deren Folgen bis nach Europa reichen. Jetzt, wo ein fragiler Waffenstillstand in Kraft getreten ist, beginnt die eigentliche Debatte: Haben Israel und Amerika ihre Kriegsziele wirklich erreicht? Wurde das iranische Atomprogramm entscheidend getroffen? Ist das Mullah-Regime in Teheran geschwächt und dem Sturz nahe — oder sitzen die Mullahs trotz Bomben, Sanktionen und größtem Druck weiter fest an den Schalthebeln der Macht? In diesem Podcast geht es um mehr als Frontverläufe und Schlagzeilen. Es geht um die strategische Bilanz des Kriegs zwischen Israel und Iran, der nicht erst seit 2026 tobt, den aber der Jüdische Staat zu einem Ende bringen wollte. Aber ist das Ende nah und hat Israel einen Sieg über die Islamische Republik errungen? Oder war die gewaltige Machtdemonstration nicht mehr als ein weiteres Kapitel in einem nicht enden wollenden Krieg? Hat Israel im Konflikt mit dem Iran womöglich zum ersten Mal in seiner Geschichte einen Krieg nicht gewonnen – gar verloren? -------- Unterstützte mich jetzt: www.tomdavidfrey.de/support -------- Disclaimer: Im Podcast werden durch Tom David Frey Thesen und Argumente dargestellt, die Gewalt, Krieg und militärische Eskalation betreffen. Dies geschieht ausschließlich zum Zweck der Analyse, Einordnung und Diskussion. Die Wiedergabe auch gewaltlegitimierender Positionen ist weder als Zustimmung noch als Aufforderung zu verstehen; sie stellt in keinem Fall eine Verherrlichung, Rechtfertigung oder Billigung von Gewalt dar. -------- Datum der Aufzeichnung: Dieser Podcast bezieht sich auf ein Thema, das sich laufend entwickelt; auch erhebt der Podcast keinen Vollständigkeitsanspruch. Das Aufnahmedatum dieser Folge war der 15. und der 16.04.2026 (aufgrund technischer Schwierigkeiten kam es zu Verzögerungen). -------- Disclaimer: Sämtliche Inhalte von Tom David Frey werden eigenständig recherchiert und eingesprochen. Auch die Stimmen von Gästen und Interviewpartnern sind grundsätzlich authentisch. Die veröffentlichten Videos und Podcasts erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Trotz journalistischer Sorgfalt können Fehler, Missverständnisse oder inhaltliche Unschärfen nicht vollständig ausgeschlossen werden. Künstliche Intelligenz kommt punktuell zum Einsatz, insbesondere zur Vertonung einzelner Zitate oder Textpassagen, zur Verfremdung von Stimmen im Rahmen des Quellenschutzes sowie zur Erstellung von Beschreibungstexten, Titeln und Thumbnails. Weiterführende Informationen zur Nutzung künstlicher Intelligenz – einschließlich der Bereiche, in denen sie ausdrücklich nicht verwendet wird – findest Du unter: https://www.tomdavidfrey.de/ki -------- #Irankrieg #Energiepreise #Irankrieg #Energiekrise #Spritpreise
In dieser Episode von To be on Pod schnallen sich Björn und Christian ihre Capes um und begeben sich vertikal in luftige Höhen. Wir besprechen den Arcade-Hit Bomb Jack in seiner C64-Umsetzung von Elite Systems aus dem Jahr 1986.Begleitet uns auf einer rasanten Weltreise von den Pyramiden in Ägypten über die Akropolis bis hin zum – für uns besonders charmanten – Schloss Neuschwanstein. Während wir versuchen, die blinkenden Bomben in der exakt richtigen Reihenfolge zu entschärfen, klären wir die brennenden Fragen: Warum ist das Timing beim Springen so entscheidend? Wie trickst man die fiesen Gegner aus? Und liefert der SID-Sound die ultimative Arcade-Atmosphäre für das heimische Kinderzimmer?Wir lassen die Highscores purzeln und schwelgen in Erinnerungen an eines der frühen Plattformer-Spiele der 8-Bit-Ära. Let's go!PS: Gefällt dir unser Podcast? Dann freuen wir uns über Bewertungen auf Spotify, Apple Podcasts und Podcast Addict sowie Likes und Kommentare auf X und Instagram! Wenn du uns gerne privat schreiben möchtest, dann sende uns doch einfach eine E-Mail an kontakt@tobeonpod.de – Wir freuen uns auf dein Feedback!Weiterführende Links zu dieser Episode: Unsere WebsiteSprachnachricht sendenTBOP auf XTBOP auf InstagramTBOP auf MastodonTBOP auf BlueskyTBOP auf NostrTBOP Discord-Channel
„Das Sein bestimmt das Bewusstsein!” Wer hat's gesagt? Na? Wieder keiner? Der olle Marx war's!Das wussten natürlich alle Lob und Verriss-Leserinnen aber vor hundert Jahren wusste das so ziemlich jeder, denn Karl Marx war noch ein bestimmender Philosoph und keine versubstantivierte Ideologie. Man baute seine politischen Bewegungen um, gegen oder für seine Schriften. Kommunisten, Sozialisten, Sozialdemokraten gegen Nationalisten, Zentrums- und Volksparteien – das waren nur ein Bruchteil der neuen politischen Bewegungen. Das endete in den Auswüchsen der Weimarer Republik mit ihren siebzehn Parteien im Reichstag und der daraus folgenden Lähmung des Parlamentarismus, aber auch die Nachbarländer kamen in den Strudel dieses Chaos, es war die Zeit. Ins polnische Parlament, den Sejm, kamen und gingen über die jahre gar zweiunddreißig Parteien. Politik, so kommt es einem mit dem Blick von heute vor, war Lebenszweck, war Sport, war Theater. Nach der Erstarrung des Lebens in den immergleichen Kreisläufen des Mittelalters, aufgebrochen durch die industrielle Revolution, die den Reichtum nur vom Adel zum Bürgertum verteilte, gab Marx den Habenichtsen Ideen (und Wege, diese zu verwirklichen!) an die Hand, um die Gesellschaft zu ihren Gunsten zu verändern. Der Erste Weltkrieg hatte zudem die Verkrustungen auf nationaler Ebene brutal aufgebrochen, mit dem Nebeneffekt zwei Dutzend Monarchien zu beenden. Neue Länder entstanden, alte vereinigten sich wieder und all diese Staaten brauchten neue Gesellschaftsmodelle.Die Unordnung war aufregend für alle, die nach vorn wollten, (ver-)störend für alle, die wollten, dass sich nichts verändere oder die einfach keine Chance sahen, am großen Rennen in die Zukunft teilzunehmen. Für alle, die gar nicht durchsahen oder durchsehen wollten, gab es natürlich immer die Alternative, auf die Basics zurückzufallen - der gute alte Rassismus: die dort zu braun, der zu blond, dem seine Nase zu platt und die andere zu hakelig. Das erdet und reduziert die Komplexität und die Juden haben eh schon immer gestört. Da können wir Deutsche mitreden, da sind wir Experten. Weshalb wir da eben eher nicht mitreden sollten und im Gegenteil recht dankbar sind, wenn andere die Stories erzählen vom Leben vor der Shoah: vom Überleben, vom Sterben und vom Töten. Über all das ist intensiv, gewalttätig und unendlich faszinierend zu lesen in “Der Boxer”, einem Roman, im Warschau der dreißiger Jahre spielend, in dem der polnische Autor Szczepan Twardoch uns die schwere Arbeit abnimmt, ein Bild von jüdischem Leben zu zeichnen in und außerhalb dessen, was von den Deutschen nur wenige Jahre später zum “Warschauer Ghetto” gemacht wurde – nicht, dass die polnische Mehrheit in der Stadt viel dagegen gehabt hätte. Aber das Buch hat eben nichts mit solchem Schwarz-Weiß-Holzschnitt zu tun, der herauskommen müssen, wenn das Tätervolk vom Opfervolk berichtet.Die Erzählerstimme im Buch ist Mojżesz, ein zur Handlung 1937 siebzehnjähriger Junge, streng jüdisch erzogen, lebend in Warschau, und da es damals nicht “ein” Warschau gab, braucht es die Qualifizierung: “links der Weichsel”, zwischen Nalewki und Zamenhofstraße, in Mirów und Muranów, dort, wo Warschau nicht wie Paris roch, sondern wie der Orient, wie uns Twardoch erzählt. Wir sind nicht wirklich lange im Buch, als wir erfahren, das Mojżesz Halbwaise ist. Sein Vater Naum Bernstein wurde umgebracht, gerade eben erst, zwei Tage vorm Pessachfest, und eigentlich müsste er in den Tempel, und wer bestellt eigentlich das Kaddisch, seine Mutter weint den ganzen Tag, sein Bruder ist zu klein dafür, also eigentlich sein Job, aber er hat Karten bekommen für den Boxkampf in der Stadt, das Team von Legia vs. dem von Makkabi, und wir lernen bald, wenn wir nicht ganz so firm sind in den ethnischen Hintergründen beider Teamnamen, hier kämpfen Polen gegen Juden, hier ist Prestige im Spiel oder sagen wir einfach: Rassismus. Die Eintrittskarte hat er von seinem Helden bekommen, Jakub Shapiro, dem Boxmeister des Viertels, ein schöner Mann, ein starker, ein reicher zudem, Frauen lieben ihn, Männer beneiden ihn und ausgerechnet der hat dem kleinen Mojżesz ein Ticket geschenkt und er darf mit ihm hinterher im Auto fahren, einem roten Chrysler, der aber nicht dem Boxer selbst gehört (der hat “nur” einen Buick), sondern seinem Chef, der unverholen “Der Pate” genannt wird und genau das ist, ein Pate, Chef der jüdischen Unterwelt: Schutzgeld, Prostitution, Drogen, das ganze Programm, der Boss im Viertel, der vor genau zwei Tagen Jakub, dem Boxer, den Auftrag gab, Mojżesz' Vater umzubringen. Und mit den beiden sitzt Mojżesz jetzt im Auto. Oha. Ok. Jesus… Sorry. Falscher Zungenschlag.Das alles weiß in dem Augenblick nur der erzählende Mojżesz, der das als fast Siebzigjähriger aufschreibt. Wir erfahrne das immer wieder in Zwischensätzen, kurz herausgerissen aus der Geschichte vom jungen Mojżesz, wie der alte kurz von der Schreibmaschine aufsteht und auf die Dizengoff Street in Tel Aviv runterschaut, aus seinem Apartment, das er viel zu selten verlässt.Warum schenkt der Mörder dem Sohn des Opfers Tickets zum Boxkampf? Warum, wie es sich entwickelt, nimmt er ihn in seine Obhut, lässt ihn bei sich leben, trainiert mit ihm, macht ihn zu seiner rechten Hand? Schuldgefühle? Scham? Nach einem Jahrzehnt im Dienst des “Paten” eigentlich unwahrscheinlich, wird uns dieses Rätsel bis zum Ende des Romans begleiten, ja, es ist das zentrale Thema des Buches und am Ende ein Baustein für so manche Wendung.Nicht nur mit dem Mord, sondern mit der Art und Weise desselben setzt das Buch den Ton für eine Gangsterstory, einen politischen Thriller, ein Moralitätenstück angesiedelt im Polen zwischen 1918 und 1939. Denn der Mord war brutal, Naum Bernstein wurde nicht einfach umgebracht, weil er seine Schulden nicht bezahlen konnte, er wurde gevierteilt und in die verschiedenen Seen in und um Warschau verteilt, in Teile zerhackt wie der weiße Hahn, den man zu Pessach über dem Kopf schwenkt und dem man hinterher den Kopf abschlägt auf dass man von allen Sünden erlöst sei. Religion, you know.So brutal ging es in der gesamten zweiten polnischen Republik zu, wie sie genannt wurde. Entstanden war sie aus den Wirren des ersten Weltkrieges und der Oktoberrevolution, nach denen Polen die Chance zur Wiedervereinigung ergriff und verspielte. Wie sich Polen mit wem wiedervereinigte? Frag Chat. Wer sich in Polen politisch mit wem stritt, zoffte, intrigierte, putschte: versuch es zu verstehen, überlies es, lies den hervorragenden Anhang des hervorragenden Übersetzers Olaf Kühl zuerst oder: Frag Chat. Es ist endlos kompoliziert.Derart verworrene politische Chaosjahre künstlerisch zu verarbeiten kann enorm abturnend sein, wie ich kürzlich lernen musste, in einem dreistündigen Theaterstück, geschrieben nur ein paar Jahre vorm Handlungszeitraum des “Boxer” vom doch großen Hans Fallada. Das Stück “Bauern, Bonzen und Bomben” wurde gegeben am Dresdner Staatsschauspiel und es wurde einzig durch die Schauspieler und vor allem das Bühnenbild herausgerissen. Denn ob die Sozis, der Bauernpartei oder den Nationalen gerade im Bürgermeisteramt einer holsteinischen Kleinstadt Demonstrationen erlauben oder verbieten, interessierte die Theatergängerin 1931 sicherlich, eventuell, hundert Jahre später aber eher nicht. Denn so etwas spannend zu erzählen braucht es keinen begnadeten und innovativen Autoren der “Neuen Sachlichkeit” wie Hans Fallada, da braucht es einen Punk, einen atemlosen, rücksichtslosen Schreiber wie Szczepan Twardoch der uns die politischen Wirren des Warschau zwischen den Weltkriegen in einer Brutalität, Schmutzigkeit und oft kaum auszuhalten schmerzevoll in einem Stakkato von Szene zu Szene zu Szene um die Ohren haut - wir kommen oft genug nicht hinterher. Nicht nur wegen der real existierenden polnischen Politikernamen, die wir nur anhand der Diakritika an den Buchstaben ausseinanderhalten können, jeder Ausspracheversuch muss scheitern. Der mit P und durchgestrichen I ist Präsident (Ja, war Józef Piłsudski nicht wirklich, it's complicated), der mit L und durchgestrichenem T der Staatsanwalt, wer war nochmal der mit D und dem Schwänzchen unter dem E?Geschrieben ist das Ganze in einem mir sonst eher unangenehmen wilden Herumgespringe in der Zeit, von 1929 nach 1918 nach 1926 nach 1988 und wieder zurück, dazu die vielen Namen, die nur mit hartem Training bei Ellroy oder Pynchon zu durchsteigen (oder zu ignorieren) sind – es ergibt sich ein Vertigo, wie es die Zeitzeugen der Epoche selbst erlebt haben müssen und welches wir Szczepan Twardoch mal als gewolltes Stilmittel unterstellen. Nach ein paar Seiten Eingewöhnung wandelt sich das leicht verwirrte Lesen in manisches Pageturnen – man legt das Buch nicht mehr weg, man will die nächste Episode, die nächste kleine Backstory eines Charakters (oft im Sinne von “was ein Charakter!”) lesen. Ja, das Buch ist lang, aber es ist brillant und unglaublich gut übersetzt.Und so hangelt man sich also durch den politischen Urwald der 2. polnischen Republik und lernt doch viel, wenn man sich drauf einlässt, und es wird nicht einfacher dadurch, dass praktisch alle handelnden Personen permanent Wodka trinken, koksen, Frauen vergewaltigen, politische Gegner misshandeln, einsperren, umbringen – oder sich im allerbesten Fall nur mit ihnen prügeln. Wir sind nach spätestens hundert Seiten so abgestumpft, dass wir erschrocken Mitleid mit Mördern haben, Sympathie für Rechtsradikale entwickeln, Geldeintreiber als wertvolle Ordnungsmacht der Gesellschaft akzeptieren. Nur Vergewaltiger bleiben geradeso außerhalb unseres Verständnishorizontes, aber auch nur, weil Twardoch sich entscheidet, diese am Ende doch eindeutig als Bösewichte zu belassen. Alle anderen bekommen eine schwere Kindheit, ein Kriegstrauma, eine körperliche Missbildung (und was für eine, Herrgott, wurde mir schlecht!) als mildernde Umstände in die Story geschrieben, damit wir uns ja nicht zu sicher sind in unseren Urteilen.Über allem hängt die Fata Morgana eines jüdischen Staates in Palästina. Manche träumen von einem Neuanfang in Eretz Jisra'el andere warnen davor, denn ist das nicht die endgültige Niederlage, die Viertel in die man verbannt wurde freiwillig zu verlassen? Und was ist, wenn das wieder nur ein Ghetto, diesmal von Brittanias Gnaden ist? "Und was ist eigentlich mit den Palästinensern die dort leben?”, fragen besonders Weitsichtige.Das sind sie also, die berühmten Umstände, dieses “Sein”, das das Bewusstsein prägt, welches Menschen in harten Situationen hart werden lässt und in brutalen brutal. In ihren Vierteln lebend seit Jahrhunderten, chancenlos auszubrechen, entwickeln die Warschauer Juden Codes, Verhaltensmuster, “Coping Mechanisms” würde man heute sagen; es bilden sich brutale Machtstrukturen heraus wie in allen zu engen Gesellschaften, Schutz wird geboten und bezahlt und, wenn nicht, entzogen, es entstehen innerhalb der Unterdrückten Unterdrücker und Unterdrückte, innerhalb der Verlierer Verlierer und Gewinner. Druck von außen, in Warschau der fast prähistorische Antisemitismus, erzeugt kaum Gegendruck nach außen, sondern einen inhumanen solchen nach innen.“Der Boxer” ist eine Betrachtung dieser Mechanismen aus mindestens drei Perspektiven: Da ist die Erfolgsgeschichte des Gangsters Jakub Shapiro, dem Boxer, wie er zurückgekehrt aus dem Krieg der Polen gegen die Sowjetunion, bei dem er als Soldat auf der Siegerseite stand (was eher Zufall war), zu etwas bringt: im Sport, im Leben, in der Unterwelt. Bei all seiner Brutalität fiebern wir mit ihm mit und halten zum Schläger, zum Mörder.Da ist die traurige Geschichte von Mojżesz Bernstein, der seinen Vater verliert und einen Vater gewinnt, in Jakub, der Junge, der, hätte man nicht seinen Vater ermordet, wohl nicht das geworden wäre, was er heute ist.Und da ist die Perspektive des alten Mojżesz, unseres Erzählers mit erfüllter Vergangenheit, Brigadegeneral a.D. in Tel Aviv, Ende der 80er.Alle drei haben ein Leben gelebt, das nicht einfach war und Kompromisse erforderte. Jeder der drei stellt sich moralisch nicht frei. Jakub, der Boxer, der Mörder, leistet Buße, indem er Mojżesz annimmt. Dieser, der Junggangster, hat am Ende keine Wahl. Was soll er machen, fragt er sich? Nicht mit seinem Helden mitrennen, zurück in das ärmliche vaterlose Haus? Er lässt seine Mutter und seinen Bruder im Stich, bewusst. Und derselbe Mojżesz, am Ende seines Lebens, der Brigadegeneral in der israelischen Armee war, hatte doch auch keine Wahl, so sagt er sich immer wieder, was soll man machen als Israeli mit Arabern um einen herum? Die Araber nicht erschießen?Wir entwickeln Verständnis und merken genauso zu spät wie unsere Protagonisten, dass man irgendwann auf dem Weg zum Monsterwerden nicht stehen geblieben ist. Nicht “Neyn! Nie! Lo!” gesagt hat und dass man all seine moralistischen Begründungen in die Tonne treten kann, wenn man sich nicht zeitig genug wiederfindet, sich nicht zeitig genug selbst widerspricht, eine Grenze zieht, nicht mehr jedes Mittel zum Zweck erklärt und sich selbst und andere belügt.P.S. Für eine mildere und differenziertere Geschichte aus dieser Zeit sei (ungelesen) dieses nagelneuer Buch empfohlen: “Here Where We Live Is Our Country: The Story of the Jewish Bund” von Molly Crabapple (klingt wirklich vielversprechend) und dieser Klassiker aus dem Jahr 1941 “Who Goes Nazi?” by Dorothy Thompson. This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
Gestern wurde Lars Klingbeil (SPD) selbst ins Kanzleramt gerufen, heute ist er der Gastgeber. Ab 10 Uhr empfängt der Finanzminister die Spitzen der Wirtschaftsverbände und Gewerkschaften zum Krisentreffen. Das Ziel: Angesichts hoher Energiepreise und eines stagnierenden Wirtschaftswachstums Handlungsfähigkeit demonstrieren. Doch während Klingbeil mit dem Spritpreis-Deckel und der Übergewinnsteuer vorprescht, warnt Kanzler Friedrich Merz (CDU) vor „Gießkannen-Lösungen“ und Marktinterventionen. Zusammen mit Nikolaus Doll (WELT) analysiert Rixa Fürsen, wie die Koalition vor einem Wochenende der Dauerkrisensitzungen steht und warum echte Entlastungen am riesigen Haushaltsloch zu scheitern drohen. In Islamabad beginnen die entscheidenden Gespräche zwischen den USA und dem Iran. Ziel ist es, aus der fragilen Waffenruhe ein dauerhaftes Kriegsende zu machen. Doch der 10-Punkte-Plan der Mullahs und die weiterhin gesperrte Straße von Hormuz sind massive Hürden. Hans von der Burchard ordnet das Setting ein und beleuchtet die Rolle Israels, dessen hartes Vorgehen im Libanon Kanzler Merz deutlich als Gefahr für den gesamten Friedensprozess kritisiert. Im 200-Sekunden-Interview spricht Paul Ziemiak (CDU). Als Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und Berichterstatter für den Libanon erklärt er, warum Bomben allein das Hisbollah-Problem nicht lösen werden und warum die Stabilität der libanesischen Regierung jetzt existenziell für die Sicherheit Israels ist. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. Mehr von Rixa Fürsen gibt es auch hier: Instagram: @rixafu | X: @rixa_fursen. POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbH Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin Tel: +49 (30) 2591 0 information@axelspringer.de Sitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 B USt-IdNr: DE 214 852 390 Geschäftsführer: Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Israel hat den Libanon mit heftigen Angriffen überzogen. │ Die Straße von Hormus ist immer noch zu. │ Donald Trump ist wütend auf die Nato und Generalsekretär Rutte versucht zu vermitteln.│ Längere Auslandsreisen nur mit Erlaubnis der Bundeswehr? Vert eidigungsminister Pistorius verspricht eine Klarstellung.
Das Wichtigste für Sie am Dienstag: In der Nacht auf Mittwoch läuft Trumps Ultimatum an Iran aus. J.D. Vance reist kurz vor der Parlamentswahl nach Ungarn. Und der FC Bayern trifft in der Champions League auf Real Madrid.
Das Wichtigste für Sie am Dienstag: In der Nacht auf Mittwoch läuft Trumps Ultimatum an Iran aus. J.D. Vance reist kurz vor der Parlamentswahl nach Ungarn. Und der FC Bayern trifft in der Champions League auf Real Madrid.
Die Krypto Show - Blockchain, Bitcoin und Kryptowährungen klar und einfach erklärt
Daily Snippet vom 06.04.2026 Bluff, Bomben oder Befreiungsschlag? Es war ein wildes Osterwochenende. Nach dem Abschuss und der Rettung eines US-Piloten im Iran ist Trump auf "Vollgas" Modus. Er hat eine harte Deadline für Dienstag gesetzt: Entweder ein Friedenspaket und eine offene Straße von Hormuz, oder massive Infrastruktur-Angriffe im Iran. Der Markt hält den Atem an. Die Futures sind gemischt und warten auf ein klares Signal. Ist es nur ein "TACO" oder kommt die echte Bodenoffensive? Ich persönlich bleibe auf der optimistischen Seite und bereite mich auf eine diplomatische Resolution und eine massive Q2-Recovery Rallye bei Aktien vor! Hier geht es zum Blog: https://www.julianhosp.com/de/blog/daily-snippet-06-04-2026 —— So profitierst du von den großen Trends, ohne das Risiko eines Totalausfalls:
“Kriege schaffen immer nur wieder neue Kriege”: Ein Gespräch mit dem Leipziger Philosophen Thomas Kater über die Unwahrscheinlichkeit von Frieden in kriegerischen Zeiten.
Trump hält eine Rede an die Nation. Darin droht er dem Iran, das Land in die Steinzeit zu bomben │ Die Politologin Cathryn Clüver-Ashbrook ordnet die Rede ein. │ Die wirtschaftlichen Auswirkungen von Trumps Rede: Die Ölpreise steigen, die Börsenkurse fallen, Diesel ist so teuer wie nie zuvor │ Der Iran reagiert mit Gegendrohungen auf Trumps Rede. Das iranische Militär gibt sich kämpferisch, von Aufgeben ist keine Rede. │ Die wichtige Straße von Hormus ist seit Kriegsbeginn blockiert. Heute finden auf Einladung Großbritanniens internationale Beratungen statt, wie man die Meerenge wieder für den Schiffsverkehr öffnen kann.
An einem Nachmittag im September 2024 erschüttern Massen-Explosionen den Libanon – auf der Straße, in Supermärkten, öffentlichen Verkehrsmitteln und Wohnungen. Auffällig dabei: Fast gleichzeitig ausgelöst, trifft die Attacke vor allem echte oder vermeintliche Mitglieder der radikal-islamischen Terror-Organisation Hisbollah – eine hochaufgerüstete Miliz, die im Libanon Politik macht und deren militärischer Arm – gestützt durch den Iran – vor allem gegen Israel kämpft. Doch was ist da explodiert? Schnell stellt sich heraus: Es waren Pager – also kleine, tragbare Funkempfänger. Eigentlich eine Kommunikations-Technik aus der Zeit, bevor es Smartphones oder Handys gab. Der Verdacht fällt sofort auf einen der womöglich besten und gleichzeitig brutalsten Geheimdienste der Welt: den Mossad, Israels Auslands-Geheimdienst. Und es passiert etwas, das sehr selten ist in der Welt der Spione und verdeckten Operationen: Israels Regierung bestätigt das und gibt den Angriff zu. „Dark Matters – Geheimnisse der Geheimdienste“ erzählt die Geschichte eines Angriffs mit einem Alltagsgegenstand, der zu einer Waffe umgebaut wurde. Eine Aktion, die international umstritten ist und kritisiert wird, die aber vor allem in der Geheimdienstwelt wegen ihrer Komplexität auch mit Bewunderung gesehen wird. Dahinter steckt die Frage: Wie haben die das gemacht? Wenn ihr mehr darüber erfahren wollt, wie Geheimdienste mit Tarnfirmen, Schein-Unternehmen und ausgedachten Instituten arbeiten und wie sie ihren eigenen Gebäuden teils seltsame Fantasienamen gegeben haben, hört die begleitende Hintergrundfolge: „Wie tarnen Geheimdienste ihre Operationen?”. Und das ist „Dark Matters”: Eva-Maria Lemke öffnet im Podcast die Tür zu einer Welt, die eigentlich im Verborgenen bleiben soll – Woche für Woche mit einer neuen Geschichte, die zeigt, wie Nachrichtendienste arbeiten. In der vierten Staffel geht es um eine neue Zeit, in der alte Fragen von Krieg und Frieden, von Verbündeten und Feinden nicht mehr eindeutig zu beantworten sind. Wie stellen sich Staaten, Dienste und Agenten darauf ein? Die ARD-Geheimdienstexperten Michael Götschenberg und Holger Schmidt geben Antworten. Alle Folgen von „Dark Matters – Geheimnisse der Geheimdienste” gibt es in der ARD Sounds App. Und noch ein Tipp zum Weiterhören: Was läuft vor und hinter den Kulissen der Bundespolitik? Linda Zervakis und die ARD-Korrespondentinnen und -korrespondenten entschlüsseln im Podcast „Berlin Code" die Reden, Entscheidungen und Themen aus dem Berliner Regierungsviertel. Jeden Freitagnachmittag und wann immer etwas Besonderes passiert, u.a. in der ARD Sounds App. kurz.ard.de/berlincode
Der Angriff der Terrororganisation Hisbollah auf Israel hat Libanon in den Krieg geführt. Für die Menschen vor Ort ist das eine Katastrophe. Die Wut der Bevölkerung auf die Hisbollah steigt und die Sorge vor einer israelischen Besatzung ist gross. Meret Michel ist freie Journalistin in Beirut. Der Libanon stürzt innerhalb von nur anderthalb Jahren erneut ins Chaos, nachdem die schiitische Hisbollah-Miliz Angriffe auf Israel gestartet hat. Für die Bevölkerung vor Ort bedeutet das eine verheerende Situation. Israel intensiviert seine Luft- und Bodenoffensive im Libanon: Im ganzen Land schlagen Bomben ein, Hunderttausende Menschen sind auf der Flucht, und täglich steigt die Zahl der Opfer. Gleichzeitig wächst die Angst vor einer möglichen israelischen Besatzung. Wird es dazu kommen? Und könnte die Hisbollah dadurch wieder an Stärke gewinnen und sich als Widerstandskraft gegen Israel festigen? Die freie Journalistin Meret Michel lebt seit drei Jahren in der libanesischen Hauptstadt Beirut. Aufgrund der aktuellen Kämpfe hält sie sich mit ihrer vierjährigen Tochter vorübergehend aus Sicherheitsgründen in der Schweiz auf. Wie hat die kleine Familie den Kriegsbeginn erlebt? Darüber spricht Meret Michel im Gespräch mit David Karasek.
Am 27. Februar erklärte Pakistans Regierung der Taliban-Führung den "offenen Krieg". Es folgten Bomben auf afghanische Städte. Der Vorwurf lautet: Die Taliban exportieren Terror. Ursache ist ein alter Konflikt um die 2600 Kilometer lange Grenze. Emran Feroz, Franziska Amler, Andre Zantow www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Barenberg, Jasper www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
In Nahost explodieren die Bomben und bei uns die Tankpreise: Als Reaktion auf die Angriffe der USA und Israels auf die Mullahs setzen sie darauf, den Welthandel mit Gas und Öl zu torpedieren. Welche Folgen hat das für uns und den versprochenen Wirtschaftsaufschwung? Darüber diskutieren unsere Gäste in diesem Presseclub. Von WDR 5.
Über Bomben auf den Iran, die Bergpredigt und die Frage, ob Christen Krieg gut finden dürfen.
Da sind sie wieder, die alten Geister. Die Welt wird wieder zwischen Gut und Böse unterteilt und wir schmeißen Bomben auf die Bösen. Höchste Weihen bekommt diese Politik durch Bundespräsident a.D. Joachim Gauck. Der widerum erfährt höchste Weihen vom wichtigsten Mann der neuen Medien.Zeitgleich pulverisiert die IS-US-Koalition die Infrastruktur eines anderen Landes und verspricht, das bald alles besser wird. Aber diesmal so richtig gut. Nicht so afghanisch besser. Nicht so syrisch besser. Nicht so irakisch besser. Weil iranisch besser einfach bessser ist.Marcel und Benjamin sprechen über Kannibalen und Weltordnungen. Da platzt der Kragen denn das Ringen ist heftig. Aber am Ende geht es um die Königsdisziplin des Denkens. Warum denken, wenn es nicht die Richtung wechseln darf?
Der CNN-Reporter berichtet über seine Reise ins Kriegsgebiet!Fred Pleitgen war der einzige internationale Reporter, der live aus dem Iran berichten konnte - mitten im Krieg, unter Bomben, unter Beobachtung des Regimes und mit der permanenten Frage: Was kann man in so einem Land überhaupt noch frei zeigen?Im Gespräch mit Paul Ronzheimer schildert der CNN-Reporter, wie er ins Land kam, wie nah die Angriffe in Teheran wirklich waren, wie das Regime unter Druck funktioniert - und warum Berichterstattung von dort trotz aller Grenzen unverzichtbar ist.Wie stark ist das iranische Regime wirklich - und wie viel Wahrheit ist in einem Krieg überhaupt noch sichtbar? Und was bedeutet es, wenn selbst vor Ort niemand sagen kann, wie dieser Konflikt endet?Wenn euch der Podcast gefällt, lasst gerne Like & Abo da!Unsere Community: Diskutiert mit Paul, Filipp & unseren Gästen und erfahrt noch mehr über die Hintergründe der Episoden auf joincampfire.fm/ronzheimerPaul auf Instagram | Paul auf XRONZHEIMER. jetzt auch im Video auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov u. Lieven JenrichExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Lesung und Gespräch. Die Diagnose lautet Krieg. Iryna Fingerova weiß das als Ärztin für ukrainische Geflüchtete und als Autorin. In "Zugwind" lässt sie die Frieden und Krieg zusammenkommen. Capuccino trinken, wenn zuhause Bomben fallen!?
Frenzel, Korbinian www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9 - Der Tag mit ...
Von Christa Zöchling. Ist eine Revolution in einer Diktatur möglich und ein „Regime Change“ durch Bomben zu erzwingen? Im Iran herrscht religiöser Faschismus, eine Ideologie wie Beton – unverrückbar, mit bloßen Händen zumal. // Die Dunkelkammer ist ein Stück Pressefreiheit. Unabhängigen Journalismus kannst Du mit einer Mitgliedschaft via Steady unterstützen https://steady.page/de/die-dunkelkammer/about Vielen Dank! Michael Nikbakhsh im Namen des Dunkelkammer-Teams
Das Militär von Israel und den USA bombardiert seit dem 28. Februar Ziele im Iran. Nach dem Tod von Ajatollah Ali Chamenei und weiteren Führungspersonen des Machtapparates ringen Iraner im Exil und im Land mit der Frage, wie es weitergeht. Welche Gruppen könnten einen Wandel erkämpfen? Moritz Behrendt, Ali Vaez, Julia Neumann, Sarah Schmidt, Andre Zantow, Katja Big www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Was die Menschen im Iran gerade erleben - und warum viele trotz aller Angst weiter auf einen Sturz des Regimes hoffen.Paul spricht mit Moderator und Journalist Michel Abdollahi darüber, wie Iraner die Angriffe auf das Regime erleben, was ihm seine Kontakte aus Teheran und anderen Städten berichten - und warum viele den Druck auf die Mullahs trotzdem als notwendig ansehen. Es geht um Hoffnung, Verzweiflung und die brutale Repression im Inneren des Landes, aber auch um die Frage, ob und wie ein Regimewechsel tatsächlich gelingen könnte. Abdollahi schildert eindringlich, was die Menschen im Iran ihm in diesen Tagen schreiben, warum für viele die Angst kleiner geworden ist als der Wunsch nach Freiheit - und weshalb niemand sicher sagen kann, ob der entscheidende Funke jetzt überspringt.Instagram Michel AbdollahiWenn euch der Podcast gefällt, lasst gerne Like & Abo da!GANZ NEU: Diskutiert mit Paul, Filipp & unseren Gästen und erfahrt noch mehr über die Hintergründe der Episoden auf joincampfire.fm/ronzheimerPaul auf Instagram | Paul auf XRONZHEIMER. jetzt auch im Video auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov u. Lieven JenrichExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Seit einer Woche führen die USA und Israel Krieg gegen Iran. Vorerst waren die Bomben und Raketen erfolgreich. Ali Khamenei, der 37 Jahre an der Spitze der Islamischen Republik stand, ist tot. Und mit ihm knapp die Hälfte des inneren Führungskreises. Doch kampflos will das iranische Regime nicht untergehen. Seit einer Woche überzieht es Israel und US-Basen im Nahen-Osten mit Drohnen und Raketenangriffen. Eines ihrer wohl größten Druckmittel: der Öl-Preis. Ein Drittel des weltweiten Öls wird am persischen Golf produziert – in Reichweite iranischer Raketen. Was das bedeutet, merken wir auch in Deutschland: Die Benzinpreise steigen rasant, teilweise lagen sie diese Woche bei über 2 Euro pro Liter. Wie geht es jetzt weiter in Iran? Welche Ziele verfolgen Trump und Netanyahu mit dem Angriff? Kann die Bevölkerung das Regime stürzen? Oder verzettelt sich die USA im nächsten großen Nahostkrieg? Der Apofika-Presseklub mit Susanne Koelbl (Spiegel), Katrin Eigendorf (ZDF), Isabel Schayani (WDR) und natürlich unserem Host, Markus Feldenkirchen (Spiegel). Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/presseklub Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
Der Krieg in Iran weitet sich aus – doch die Oppositionsbewegung gibt nicht auf. Die Autorin Gilda Sahebi berichtet von Menschen, die trotz Bomben und Repression weiter für Freiheit kämpfen. Außerdem: Trumps Wandlung vom 'Friedenspräsidenten' zum Kriegsherren.
Wie geht es den Menschen im Iran nach fast einer Woche Krieg? Nur wenige Informationen dringen derzeit aus dem Land. Die freie Journalistin Stefanie Glinski in Genf telefoniert aktuell jede Nacht mit Bekannten in Teheran. Sie berichtet von Chaos und Angst in der iranischen Hauptstadt. Weitere Themen: · Wie frei kann man sich in Dubai überhaupt äussern? Diese Frage stellt sich, wenn man aktuelle Beiträge von Influencern sieht, die über iranische Angriffe auf die Arabischen Emirate berichten. Solche Posts verschwinden auffällig rasch. Die Arabischen Emirate haben öffentlich daran erinnert, dass im Land strikte Regeln für Online-Beiträge gelten. Über die Redefreiheit in den Emiraten spricht Nina Amin, ARD-Korrespondentin in Kairo. · In Milano und Cortina starten heute die Paralympischen Winterspiele. Mit dabei ist erstmals wieder Russland. Nach einem Staatsdoping-Skandal war das Land seit den Winterspielen in Sotschi 2014 gesperrt. Eine Recherche des unabhängigen Exil-Mediums «Vot Tak» zeigt jetzt, dass der Kreml sehr viel Geld investiert, um russische Kriegsveteranen zu Para-Profisportlern auszubilden. Über die Bedeutung internationaler Sportveranstaltungen für Russlands Regime sprechen wir mit unserem Korrespondenten Calum MacKenzie. · In der Ukraine werden neue Generatoren aus der Schweiz eingesetzt. Sie produzieren Strom mit Diesel oder Erdgas und sind wichtig, weil Russland immer wieder die ukrainische Energie-Infrastruktur angreift. Dadurch kommt es zu Stromausfällen und die Menschen können ihre Wohnungen nicht heizen. Martin Jaggi, Chef des Stabs «Humanitäre Hilfe» beim Bund, erklärt um was für Geräte es sich dabei handelt.
Nach dem Tod von Ayatollah Ali Khamenei und dem Beginn militärischer Angriffe befindet sich Iran in einem emotionalen Ausnahmezustand. Während die einen in den Strassen jubeln und den Sturz des Regimes herbeisehnen, trauern andere um den verstorbenen Führer. Der Journalist Teseo La Marca konnte trotz Internetsperren mit Menschen in Iran sprechen. Viele berichten, sie würden sich weniger vor Krieg und Bomben fürchten, als vor dem islamistischen Regime. Deshalb befürworten sie den Krieg. Eine Minderheit jedoch ist bereit, für das System zu kämpfen, bis zum Tod. Trotz dieser Spaltung und der Ungewissheit zeigt sich eine neue Entschlossenheit in der Bevölkerung, die aktuelle Schwäche des Regimes als historische Chance zu nutzen. Gast: Teseo La Marca Host: Antonia Moser Redaktion: Marlen Oehler Teseos Reportage aus Iran gibts in der [NZZ](https://www.nzz.ch/international/usa-und-israel-greifen-iran-an-wie-die-menschen-reagieren-ld.1927125). Du bist unter 30 und willst mehr NZZ? [Dein U30-Abo](https://abo.nzz.ch/m_21019698_1/) für alle digitalen Inhalte der NZZ gibt es für dich besonders günstig.
Angriffe, Explosionen, steigende Energiepreise und nervöse Börsen. Doch während Europa und Asien deutlich abrutschen, bleibt die Wall Street erstaunlich ruhig. Warum eigentlich? In dieser Folge von Brichta & Bell ordnen wir die Marktreaktionen ein: Öl- und Gaspreise ziehen an, die Spritpreise in Deutschland steigen sofort. Ein Blick auf frühere Krisen zeigt, welche Muster an den Börsen jetzt typisch sind. Doch vielleicht lauert die größere Gefahr ganz woanders: im boomenden Markt für Private Credit. Ein Name fällt dabei immer häufiger – Blue Owl. Droht hier die nächste Kreditkrise? Zum Schluss greifen wir eine provokante Hörermail auf: Was passiert mit unserem Geld, wenn KI immer mehr Arbeitsplätze verdrängt? Für Fragen, Kritik oder Themenvorschläge: brichtundbell@gmail.com
Der Krieg in Nahost erschüttert die Welt: Täglich fliegen Israel und die USA neue Angriffe – der Iran schlägt zurück. Die Menschen in der Region sind zwischen Angst und Hoffnung. Die «Rundschau» dokumentiert und ordnet ein. Bomben, Raketen und Luftangriffe – der Krieg im Iran eskaliert. Israel und die USA greifen seit Samstag den Iran an. Die «Rundschau» begleitet Iranerinnen vor Ort und in der Schweiz durch diese bewegten Tage und dokumentiert den Alltag von Menschen in Israel, Libanon und Dubai. Zudem beleuchten wir die Geschichte der amerikanisch-iranischen Feindschaft sowie die Rolle der Schweiz als Schutzmacht der USA. Im Studio analysiert Daniel Möckli, Experte für Sicherheitspolitik, die Folgen des neuen Nahostkriegs.
Der Krieg in Nahost erschüttert die Welt: Täglich fliegen Israel und die USA neue Angriffe – der Iran schlägt zurück. Die Menschen in der Region sind zwischen Angst und Hoffnung. Die «Rundschau» dokumentiert und ordnet ein. Bomben, Raketen und Luftangriffe – der Krieg im Iran eskaliert. Israel und die USA greifen seit Samstag den Iran an. Die «Rundschau» begleitet Iranerinnen vor Ort und in der Schweiz durch diese bewegten Tage und dokumentiert den Alltag von Menschen in Israel, Libanon und Dubai. Zudem beleuchten wir die Geschichte der amerikanisch-iranischen Feindschaft sowie die Rolle der Schweiz als Schutzmacht der USA. Im Studio analysiert Daniel Möckli, Experte für Sicherheitspolitik, die Folgen des neuen Nahostkriegs.
Der Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran weitet sich aus: Die Hisbollah greift aus dem Libanon an, die Golfstaaten werden mit Raketen und Drohnen attackiert, in Teheran schlagen Bomben im Machtapparat der Revolutionsgarden ein.Gleichzeitig sendet Donald Trump widersprüchliche Signale: erst Gesprächsbereitschaft, dann die Ankündigung einer „großen Angriffswelle“ - und sogar Bodentruppen schließt er nicht aus. Was ist das Ziel der USA? Regime-Change - oder ein begrenzter Schlag?Paul Ronzheimer und Filipp Piatov analysieren die neue Front im Libanon, die Rolle der Golfstaaten, den Druck auf Trump in den USA - und das mögliche Endgame dieses Krieges.Wenn euch der Podcast gefällt, lasst gerne Like & Abo da!GANZ NEU: Diskutiert mit Paul, Filipp & unseren Gästen und erfahrt noch mehr über die Hintergründe der Episoden auf joincampfire.fm/ronzheimerPaul auf Instagram | Paul auf XRONZHEIMER. jetzt auch im Video auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov, Lieven Jenrich u. Moritz MüllerExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der oberste religiöse Führer des Iran Al Khamenei ist tot. Er wird bei einem Luftangriff von Israel und den USA am Samstag getötet. Laut Medienberichten schlagen über 30 Bomben in seiner Residenz ein. Auch andere wichtige Personen des Landes, wie der Verteidigungsminister, überleben nicht. Wie kann es im Iran jetzt weitergehen, nachdem die Symbolfigur des Regimes getötet wurde? Wer folgt nach? Ist das Regime damit jetzt wirklich am Ende? Oder folgt die Vergeltung der Regime-Anhänger? Darüber sprechen wir mit STANDARD-Autorin Gudrun Harrer.
Über 100 deutsche Unternehmen machen noch immer Geschäfte in Russland, kritisiert Oleksij Makejew, Botschafter der Ukraine in Deutschland. Sie verdienten weiterhin Geld – und finanzierten mit ihren Steuern Raketen, Bomben und die russische Armee. Adler, Sabine www.deutschlandfunk.de, Interview der Woche
Heute kaum vorstellbar, aber im Urlaubsziel Südtirol explodierten vor rund 50 Jahren immer wieder Bomben. Deutschsprachige Südtiroler, die sich selbst als Freiheitskämpfer sahen, wollten so die Unabhängigkeit von Italien erreichen.
Ett fullmatat avsnitt av NHL-podden kommer här! Dels om heta snackisar som den spektakulära Panarin-trejden till Los Angeles, Barry Trotz avhopp från Nashville och den galna utomhusmatchen i Tampa. Men också om vad som alldeles snart väntar i OS i Milano, dit NHL-spelarna flyger i helgen. Ekeliw tippar hur hela turneringen slutar – från gruppspel till final – och Bjurman pekar dessutom ut en högintressant outsider.
Putin nutzt den vierten Kriegswinter gezielt als Waffe und greift weiter Kraftwerke, Städte und kritische Infrastruktur an. Für die Menschen in der Ukraine bedeutet das: Dunkelheit, kein Strom und klirrende Kälte. Gleichzeitig treffen sich aktuell Unterhändler in Abu Dhabi, um erneut Friedensgespräche zu führen. Doch wie ernsthaft sind diese Verhandlungen und wie lange kann sich die Ukraine noch gegen Russland wehren? Darüber sprechen wir in dieser Folge mit Nico Lange, Sicherheitsexperte und Senior Fellow der Münchner Sicherheitskonferenz. Außerdem erzählt Jumas Medoff von der Hilfsorganisation „Frankfurt For Ukraine“, wie es den Menschen in der Ukraine in der aktuellen Situation geht und was sie dringend brauchen. Prof. Gerhard Mangott, Politikwissenschaftler an der Universität Innsbruck, ordnet uns zudem die politischen Optionen für Europa und die USA ein. Podcast-Tipp: Streitkräfte und Strategien Das Update zum Krieg in der Ukraine - auch mit dem Blick in den Nahen Osten. Der Podcast erscheint wöchentlich, dienstags und freitags, ab 16.30 Uhr. Die langjährigen ARD-Korrespondent:innen Anna Engelke, Stefan Niemann, Kai Küstner und Astrid Corall sprechen mit sicherheitspolitischen Expert:innen. Was passiert zwischen den Fronten, wann kommt die Zeitenwende der Bundeswehr? Wen bedroht Russland als nächstes? https://www.ardaudiothek.de/sendung/streitkraefte-und-strategien/urn:ard:show:794d51bd58e1747c/
Heute kaum vorstellbar, aber im Urlaubsziel Südtirol explodierten vor rund 50 Jahren immer wieder Bomben. Deutschsprachige Südtiroler, die sich selbst als Freiheitskämpfer sahen, wollten so die Unabhängigkeit von Italien erreichen. Über 30 Menschen sind damals gestorben, heute ist die Lage ruhig. Aber wer unter die Oberfläche schaut, merkt: Es gibt immer noch Differenzen zwischen den Sprachgruppen. Hat sich der Kompromiss, der damals im Friedensprozess gefunden wurde, mittlerweile überholt? Ein Besuch in Südtirol.
Dank meines netten Zuhörers Martin bekam ich Kontakt zu Rita. Rita ist 91 Jahre jung und erzählte von ihren Erlebnissen im Zweiten Weltkrieg, die sie noch gerne irgendwo verewigt sehen wollte, da es nicht mehr viele Zeitzeugen gibt. Das hat sie dankenswerter Weise jetzt in diesem Podcast getan. Wie war das Leben als Kind in Köln-Stammheim im Norden des Stadtbezirks Mülheim? Wie war der Alltag, wie ging es in der Nachbarschaft zu? Wie war die Schule und vor allem wie war es in einem Abwasserkanal Schutz vor den Bomben zu suchen. Und zu guter Letzt auch: was bekam man als kleines Kind vom Holocaust mit?
Die ganze Welt blickt nach Teheran - und auf Donald Trump.Nach neuen Leaks aus Washington steht die Frage im Raum: Kommt es zu einem US-Militärschlag gegen das Regime, wenn es brutal gegen Demonstranten vorgeht - oder ist das alles Druck für einen Deal?Paul Ronzheimer spricht mit Militärexperte Torsten Heinrich über Trumps Optionen, mögliche Ziele und die Risiken einer Eskalation: Von Marschflugkörpern bis Cyberangriffen, von US-Basen am Golf bis zur Straße von Hormuz. Und über die entscheidende Abwägung: schneller Sieg - oder unkontrollierbarer Flächenbrand.Hält Trump seine rote Linie - oder reicht am Ende ein symbolischer Angriff, um zu verhandeln? Und wie hoch wäre der Preis, wenn Iran mit allem zurückschlägt?YouTube Kanal „Militär & Geschichte" von Torsten HeinrichWenn euch der Podcast gefällt, lasst gerne Like & Abo da!GANZ NEU: Diskutiert mit Paul, Filipp & unseren Gästen und erfahrt noch mehr über die Hintergründe der Episoden auf joincampfire.fm/ronzheimerPaul auf Instagram | Paul auf XRONZHEIMER. jetzt auch im Video auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov, Lieven Jenrich u. Moritz MüllerExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
China begann nach eigenen Angaben mit Militärübungen vor Taiwan – auch mit scharfer Munition. Die Armee setzt Zerstörer, Fregatten, Jäger, Bomben und Drohnen ein. Taipeh spricht von „militärischer Einschüchterung“.
In Myanmar herrscht seit Jahrzehnten Bürgerkrieg. Ein autoritäres Militärregime kämpft im ganzen Land gegen bewaffnete oppositionelle Gruppen. Journalist:innen werden festgenommen und gefoltert, Demokratie-Aktivist:innen hingerichtet. Unser Reporter überquert den Fluss von Thailand nach Myanmar und besucht eine Schule, die zugleich eine Unterkunft für Geflüchtete ist. 130 Kinder leben hier, in ständiger Unsicherheit. Wenn jetzt Bomben auf KK Park fallen, die berühmteste Scam Fabrik der Welt, könnte das ein Wendepunkt sein. Denn Geld aus genau diesen Scam Fabriken finanziert Waffen und Soldaten für diesen langjährigen Krieg. Wenn nun die Einnahmen ausbleiben – was bedeutet das für den Krieg? Erleben wir gerade das Ende der Scam-Industrie in Myanmar? Unser Podcast Tipp: 11KM: der tagesschau-Podcast https://1.ard.de/11KM_Podcast Fragen oder Feedback? legion@rbb-online.de "Legion" ist eine Produktion von rbb, NDR und Undone 2025.
Myanmar ist ein Hotspot der globalen Scam-Industrie. Hunderttausende arbeiten dort für ein einziges Ziel: Sie betrügen Menschen weltweit, online. Mit gefälschten Krypto-Investments, Liebesschwindel und Catfishing. Doch viele der Scammer*innen sind selbst Opfer. Sie werden mit Gewalt und Folter gezwungen, zu scammen. Über Jahre floriert das kriminelle Imperium – wächst und wächst. Im Herbst 2025 ist plötzlich alles anders: Über der bekanntesten Scam-Fabrik der Welt steigen Rauchwolken auf. Auf KK Park fallen Bomben. Das burmesische Militär durchsucht die Anlage bei einer öffentlichkeitswirksamen Razzia, in den Tagen danach sind die Explosionen kilometerweit zu hören. Immer mehr Menschen fliehen nach Thailand. Wir sprechen mit geflohenen Ex-Scammer*innen, lokalen NGOs, Opfern des burmesischen Bürgerkriegs und internationalen Experten. Erleben wir gerade das Ende der Scam-Industrie? Unser Podcast Tipp: Der Rest ist Geschichte - Bürgerkrieg in Myanmar - im Griff des Militärs https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:dd5f043451432d3a/ Fragen oder Feedback? legion@rbb-online.de "Legion" ist eine Produktion von rbb, NDR und Undone 2025.