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tucholsky

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Deutsches Reiseradio
D-RR307 Rheinsberg & das Bilderbuch für Verliebte

Deutsches Reiseradio

Play Episode Listen Later Feb 20, 2026 31:14


Nach der Sommerfrische, dem Prinzen Heinrich und der Rheinsberger Kultur, geht es heute literarisch zu, auf den Spuren von Kurt Tucholsky im Bilderbuch für Verliebte. “Das ganze Glück ihrer großen Liebe” (Kurt Tucholsky) Der subjektive Einstieg Manchmal wird man von Büchern eingeholt und wirft einen voll aus der Realität des Lebens. Ein kleines Büchlein von Kurt Tucholsky hatte das vor etwa zwei Jahren geschafft, als ich die Geschichte mal wieder in die Hand nahm. Ein wenig glücksschwebend angesichts des Wiederlesens mit Claire und Wölfchen beschloss ich. Da wo die glücklich waren, da will auch ich mal hin. Philosophie auch in der Musikkunst Rheinsberg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Gefühl, Freiheit, Liebe – das alles soll Rheinsberg sein? Besuche ich etwa einen Glücksort und schwelge in Leichtigkeit? Gedacht und getan: Im letzten Herbst. Dass daraus im November ein Spätsommer werden würde, war noch nicht klar. Das Wetter jedenfalls tat sein Bestes, um Städtchen und Literatur ins beste Licht zu setzen. Der Literat Kurt Tucholsky betrat 1912 mit Rheinsberg nicht nur die literarische Bühne, er veröffentlichte damit auch seinen ersten Bestseller. Die reale Geschichte? – Else Weil, auf einer Infotafel am Ratskeller in Rheinsberg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Ein Jahr davor (oder war es schon 1910?) verbrachte er mit seiner damaligen Verlobten Else Weil ein ähnliches Wochenende – in Rheinsberg. Oder war es genau dieses Wochenende von Wölfchen alias Kurt und Else alias Claire? Else Weil jedenfalls wurde Kurt Tucholskys erste Frau. Die Story Romantik a la Rheinsberg: Obelisk, Postsäule am Triangelplatz – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die Figuren verschwimmen mit der Realität. Kurt Tucholsky und Else Weil waren um 1910 da. Ihre Alter-Egos Wolfgang und Claire traten erst mit der Veröffentlichung des Buchs im Jahr 1912 auf den Plan. Diese Vermischung hört man des Öfteren auch in den Originaltönen aus Rheinsberg. Die Charaktere geraten immer öfter durcheinander. Aber ohne Kurt kein Wölfchen und Clairchen und ohne Else auch keine Reise mit Kurt. Die beiden Geschichten könnten identisch sein und spiegeln großes Glück. Glück des Moments. Glück des Lebens? Der touristische Influencer? Das wollte ich auch herausfinden. Einige Facts deuten darauf hin. Die Sommerfrische hatte um die Wende zum 20. Jahrhundert dazu geführt, dass immer mehr Berliner begannen das Umland zu entdecken. Tucholsky Porträt im Museum – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Er hatte es zwar nicht beabsichtigt, aber das Büchlein sorgte im Jahr nach dem Erscheinen für einen regelrechten Rheinsberg-Boom. Es soll Sonderzüge gegeben haben, die bis zu 6.000 Menschen an einem Wochenende nach Rheinsberg und an die brandenburgischen Seen brachten. Das schafft heute allenfalls „Lonely Planet“. War Rheinsberg der „Overtourism-Sündenfall“? Wenn ja, hat es das damals 2.000 Einwohner zählende Städtchen wohl verkraftet. Merkpunkt: Die Bahn konnte und könnte sehr viel bewirken in Sachen Tourismus. Damals wurden auch kleine Orte an die Schiene angeschlossen, Mobilität ermöglicht. Das ist heute weitgehend Historie. Glücklicherweise gibt es den Bahnhof Rheinsberg und Verbindungen nach Berlin bis heute. Nur: Wie gehen Touristen heute mit Rheinsberg, Tucholsky und der kleinen wie großen Geschichte um? Den Kernsatz dazu hört Ihr im Podcast von Stadtführerin Jeanette Lehmann. Das Museum Kurt Tucholsky Museum: Dauerausstellung – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Kurt Tucholsky: Den Journalisten, Satiriker, Autoren und Menschen besser kennenlernen. Wer das möchte ist hier an der richtigen Stelle. Es ist ein kleines, aber sehr feines Museum, das sich zudem (auch im Tucholsky Sinne) um schreibende und bildende Künstler:innen mit diversen Veranstaltungen kümmert. Ich bin mit Peter Graf, dem literaturwissenschaftlich-künstlerischen Projektmanager des Museums, durch die Dauerausstellung gegangen, habe das kleine Büchlein, die Erstausgabe von „Rheinsberg“ gesehen, Tucholskys Schaffen kennengelernt und bin dem Menschen Kurt T. und seinem Schicksal begegnet. Das rührt an. Die Erstausgabe: Rheinsberg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Es ist sicher kein „Claire und Wölfchen Museum“; so wie Tucholsky auch nicht auf den Autoren des Bilderbuchs für Verliebte zu reduzieren ist. Wer nach Rheinsberg kommt, sollte das Kurt Tucholsky Museum im Schloss aber zur Pflichtstation machen. Es lohnt sich. Es gibt ein Kombiticket. Damit kann man die Schlossführung mitmachen und danach auch das Museum besuchen. Machen! Das Schild    Die öffentliche Liebeserklärung an das „Bilderbuch für Verliebte“ findet man in der Straße und Anlage „Am Markt“, gleich gegenüber von Ratskeller und Triangelplatz. Liebeserklärung an eine Stadt – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Tucholsky hat den Text nicht verfasst. Niemand weiß so genau, wie das erste Schild dort hingekommen ist, sagen die Rheinsberger. Fest steht aber, dass das restaurierte Schild vor einigen Jahren vom Verein Stadtgeschichte angebracht wurde. Inzwischen war klar, dass es sich hervorragend als „Insta-Location“ eignet. Ich schließe mich da gerne an: Ist toll für ein verliebtes Selfie. Ach ja, ich war ja alleine dort. Das Café Claire Café Claire – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Da darf man auch alleine hin. Es gibt wundervolle Kuchen, leckere Kaffee- und Teespezialitäten und mittags auch kleine Snacks. Über den Birnen-Schmand-Kuchen hab ich im letzten Podcast schon geschwärmt. In der ersten Novemberwoche 2025 bei 15 Grad draußen in der Sonne zu sitzen, machte mein Glück perfekt. Die Kurt Tucholsky Buchhandlung Kurt Tucholsky Buchhandlung in Rheinsberg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Er befindet sich in unmittelbarer Nähe des Café Claire in der Schlossstraße. Hier kann man alte Buchkultur schnuppern, moderne Kinderliteratur erleben und natürlich den einen oder anderen Tucholsky-Band mitnehmen. Geht auch als Geschenk. Ich finde der Laden gehört einfach zum Rheinsberg-Erlebnis dazu und das schon seit Jahrzehnten. Die Filme Es gibt zwei „Rheinsberg“ – Verfilmungen. Rheinsberg 1 Der erste stammt aus dem Jahr 1967. Kurt Hoffmann hat ihn in der BRD gedreht. Da ist von der guten alten Zeit die Rede. Eine werbende und wertende Aussage, die Kurt Tucholsky sicher verneint hätte. Trotzdem ist es – so man ein wenig Feingefühl für Romantik hat – eine tolle Verfilmung, deren Tonausschnitte ich zur Illustration der Podcast-Akteure benutzt habe. Ein Manko gibt es trotzdem. Der Film konnte damals nicht direkt in Rheinsberg gedreht werden. ES gab zwar eine Anfrage. Die zuständige DEFA lehnte das Ansinnen ab, weil sich die Örtlichkeit nicht in einem filmenswerten Zustand befände. Damit hatte sie sicher recht. Man musste ausweichen, zum Beispiel nach Gut und Schloss Panker in Schleswig-Holstein, das sich in diesem Film als Rheinsberg präsentieren musste. Und gerade auch deshalb wollte ich hin – nach Rheinsberg, um zu sehen, wie es da tatsächlich ausschaut. Ganz unter uns: Schöner als im Film. – Das war mir ganz schnell klar. Da genügte schon ein kleiner Rundgang durch den Schlosspark und auch durchs Städtchen. Heute wäre die Schlossanlage und das Schlosstheater auch wieder in „filmenswertem Zustand“. Der Restaurierung ab 1992 sei Dank. Rheinsberg 2 Hier handelt es sich um eine DEFA DDR-Produktion aus dem Jahr 1987. Zwanzig Jahre später setzt man Schloss und Umgebung geschickt in Szene. Dass die Inhalte sehr viel freizügiger „rüberkommen“ ist sicher auch der Zeit geschuldet. Man kann ihn kostenfrei bei YouTube streamen. Meine Einschätzung: Kann man auch so machen. Was fehlt ist, das auch von Tucholsky angedeutete, Berliner Idiom. Die 1967er Claire (Cornelia Froboess) bleibt hier unübertroffen. Deshalb musste ihre Stimme auch zwingend in den Podcast. Specht oder Schleiereule “Ab ins Schilf”: Grienericksee / Rheinsberg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Da gibt es in Buch wie Film 1 einen Disput zwischen Wölfchen und Claire. Er behauptet am See einen Specht zu hören. Sie besteht darauf, es sei eine Schleiereule. Aber die Beiden streiten ja auch darüber, ob der Baum, auf den sie blicken eine Akazie oder “ne Magnolie is”. Auf der Suche nach Claires Schleiereule laufe ich zum See. Setze mich auf eine Bank, schau direkt in den Schilfgürtel und stelle fest, dass auch ich ein wenig verliebt bin. In Rheinsberg, in Claire, in Tucholsky, ins Lesen und Träumen, in die Sehnsucht und in die Natur, in die ich gerade schaue. Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Mehr zum Thema im Reiseradio Rheinsberger Sommerfrische Rheinsberg – Von Preußen, Prinzen und Paradiesen Information & Links Kurt Tucholsky – Museum Rheinsberg Stadtgeschichte Rheinsberg Kurt Tucholsky Buchhandlung, Rheinsberg Tourismus Information Rheinsberg Brandenburgische Seenplatte Ruppiner Seenland Reiseland Brandenburg Hinweise Die Recherche für diesen Podcast wurde unterstützt von Reiseland Brandenburg und seinen Partnern vor Ort. Meine Meinung wurde nicht beeinflusst! Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD The post D-RR307 Rheinsberg & das Bilderbuch für Verliebte first appeared on Deutsches Reiseradio (German Travelradio).

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast
Kurt Tucholsky: Angestellte (1926)

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast

Play Episode Listen Later Feb 18, 2026 1:13


"Muck dich nicht zu laut!" - (k)eine Empfehlung bei Angst um den Arbeitsplatz (Weltbühne, 26.1.1926).

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast
Kurt Tucholsky: Berliner auf Reisen (1926)

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast

Play Episode Listen Later Feb 11, 2026 6:56


Über "Ham-Se-kein-Jrößern?"-Berliner und "Na-faabelhaft"-Berliner, wenn sie auf Reisen gehen... (Weltbühne, 19.1.1926).

Hörspiel
«Als wenn es noch einen Weg gäbe» von Stefan Weber

Hörspiel

Play Episode Listen Later Feb 6, 2026 38:45


«Robert Walsers Spaziergänge im Dunkel des Seins» – so nennt der Regisseur Stefan Weber im Untertitel sein Feature über den solitären Schweizer Dichter. Webers langjährige Beschäftigung mit den Absonderlichkeiten der Walserschen Existenz bereitet den Weg zu seinem neuen SRF-Hörspiel «Der Gehülfe». Wer die Sendung am Radio hören will:  Freitag, 06.02.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1 Robert Walser, geboren 1878 in Biel, gestorben 1956 auf einem Schneefeld im Appenzell, ging zeitlebens den Nebenweg, fernab der schnellen Welt, eingebunden ins stille Ich. Man sieht es, meinte er, den «Wegen im Abendlicht an, dass es Heimwege sind». Das Zuhause ist für ihn dort, wo er nicht ist: in seiner Sehnsucht. Die Wohnadressen wechselt er wie Unterhosen. Er unternimmt Gewaltmärsche. Von der Liebe kann er nur träumen, von seinen vereinzelt in Zeitungen publizierten «Prosastückli» gerade so leben. Drei Romane nur veröffentlicht er. Vom literarischen Hochadel verehrt – Kafka, Musil, Tucholsky, Canetti und vielen mehr –, bleibt Robert Walser im Volk, eben dort wo er atmen könnte, ungelesen. Also verstummt er. Die letzten fast dreissig Jahre seines Lebens verbringt er in den Heil- und Pflegeanstalten von Bern und Herisau. Bei seinem Tod ist er schon so vergessen, dass er später wieder neu entdeckt werden muss. ____________________ Mit: Christoph Künzler, Dieter Stoll und Kathrin Thurm ____________________ Zusammenstellung, Aufnahmen, Klangdesign und Regie: Stefan Weber ____________________ Produktion: ORF 2020 ____________________ Dauer: 38'

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast
Kurt Tucholsky: Zeppelin-Spende (1926)

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast

Play Episode Listen Later Feb 4, 2026 2:42


Theobald Tiger giftet ironisch gegen die Spendenaktion zum Bau eines neuen Zeppelin, die Hugo Eckener nach seiner gelungenen Atlantiküberquerung initiierte (Weltbühne, 12.1.1926).

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast
Kurt Tucholsky: Beim Schneider (1926)

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast

Play Episode Listen Later Jan 28, 2026 4:34


"Männer sind nie so komisch, als wenn sie rasiert werden oder beim Schneider vorm Spiegel stehn..." (Weltbühne, 5.1.1926).

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast
Kurt Tucholsky: Dichtkunst 1926

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast

Play Episode Listen Later Jan 21, 2026 2:48


Über die Selbstbefriedigung der Deutschen mit ihren selbstgemachten nationalen Idolen... (Weltbühne 5.1.1926).

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast
Kurt Tucholsky: Herrn Wendriners Jahr fängt gut an (1926)

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast

Play Episode Listen Later Jan 14, 2026 8:10


Schöner (?) Jahresbeginn in Wendriners Geschäftsleben: Kredit bekommen, Kredit verweigert, herumgemeckert und auf dem Klo den Hosenknopf verloren - "Prost Neujahr" (Weltbühne, 5.1.1926).

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast
Kurt Tucholsky: Neues Leben (1926)

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast

Play Episode Listen Later Jan 7, 2026 5:06


"Übermorgen fängt ein neues Jahr an - ich werde ein anderer Mensch." - Viele gute Vorsätze zu Neujahr... ("Uhu", Januar 1926)

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast
Kurt Tucholsky: Wofür? (1925)

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast

Play Episode Listen Later Dec 31, 2025 8:00


Ein Aufruf an "das Deutschland vom Jahre 1940" zum "sittlichsten Kampf, der jemals gekämpft worden ist: Dem Kampf gegen den Krieg." Veröffentlicht in der pazifistischen Zeitung "Das Andere Deutschland", 24.12.1925.

Steve Dagskrá
Jólaserían Extra // x Aron Pálmars og Björn Daníel (2023)

Steve Dagskrá

Play Episode Listen Later Dec 30, 2025 66:39


Aron og Björn mættu í stúdíóið og fóru yfir tímana í Kiel og Stavanger. Tucholsky, óvæntar heimsóknir og Ivano Balic

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast
Kurt Tucholsky: Duo, dreistimmig (1925)

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast

Play Episode Listen Later Dec 24, 2025 3:56


Zwei kraftvolle Schimpfer der Weltgeschichte kommentieren das Zeitgeschehen (Weltbühne, 22.12.1925).

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast
Kurt Tucholsky: Psychoanalyse (1925)

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast

Play Episode Listen Later Dec 17, 2025 2:35


Freches Gedicht über Drei aus dem "Deutschen Reichsirrenverband" und ihre Analyse (Weltbühne, 8.12.1925).

Leben ist mehr
Yes, he can!

Leben ist mehr

Play Episode Listen Later Dec 13, 2025 4:05


Als Barack Obama 2008 in die Vorwahlen um die Präsidentschaft startete, prägte er in einer Rede den Slogan, der sich später durch den ganzen Wahlkampf ziehen würde: »Yes, we can!« (»Ja, wir können, wir schaffen das.«) Er begann in seiner Rede damit, die Bürgerinnen und Bürger der USA zu fragen, ob man z. B. die großen Probleme unserer Zeit lösen könne: Ungerechtigkeit, Armut, Krieg. Und als Antwort rief er seinen Zuhörern immer wieder zu: »Yes, we can!«Ich denke schon, dass Barack Obama ernsthaft die Absicht hatte, Gerechtigkeit, Wohlstand und Frieden zu schaffen. Und er wollte seinen Landsleuten den Eindruck vermitteln, dass man dies auch gemeinsam erreichen kann, wenn alle sich anstrengen und am selben Strang ziehen – »yes, we can«. Doch trotz dieser optimistischen Haltung haben sich seit 2008 die Probleme dieser Welt nicht nachhaltig verbessert. Es sind eher – so mein Eindruck – weitere und schwerwiegendere hinzu gekommen: Die Krise in Nahost hat sich verschärft, in Europa tobt wieder ein Krieg, veränderte Klimabedingungen bedrohen weltweit die Existenzgrundlage der Menschheit usw. Es ist, wie es schon Tucholsky ausdrückte, »ein großer Irrtum zu glauben, dass Menschheitsprobleme gelöst werden. Sie werden von einer gelangweilten Menschheit liegen gelassen«. Die Wirklichkeit ist: »No, we can´t« (»Nein, wir können nicht«).Der Tagesvers weist jedoch auf einen entscheidenden Ausweg hin: Gott kann! Gott kann sogar das völlig Undenkbare schaffen: von den Toten auferwecken. Denn der Tod ist die allerwichtigste Katastrophe, in die Ungerechtigkeit, Armut und Krieg regelmäßig münden. Wenn Gott aber auch dieses Problem nicht zu groß ist, dann kann er auch alles andere. »Yes, he can!« Mit der Auferweckung Jesu Christi, dem wahren Retter und Herrn, hat er es bewiesen.Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast
Kurt Tucholsky: 400 000 Invaliden und 1 Gesunder (1925)

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast

Play Episode Listen Later Dec 10, 2025 1:29


Böses, kleines Gedicht gegen die Alimentierung des geflohenen deutschen Kaisers durch die Weimarer Republik (Weltbühne, 1.12.1925).

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast
Kurt Tucholsky: Eine Schreckenskammer (1925)

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast

Play Episode Listen Later Dec 3, 2025 12:50


Wrobel betrachtet zwei Fotobände aus dem Weltkrieg und der Wahnsinn wird vor seinen Augen wieder lebendig: "Mord bleibt Mord, auch wenn man sich vorher andere Kleider anzieht, um ihn zu verüben". Erste Veröffentlichung in "Das Andere Deutschland", Monatsschrift der Deutschen Friedensgesellschaft, 28.11.1925.

Stalingrad Podcast
Folge 291: Teil I Exilliteratur - Die Rolle der späteren Exilliteraten in den Zwanziger Jahren

Stalingrad Podcast

Play Episode Listen Later Nov 28, 2025 31:33


»Ihr schlagt den Besiegten kurz und klein und laßt ihn verdorren und sticken. Ihr raubt an der Weichsel und am Rhein, wir sollen ein Amen euch nicken. Ihr sprecht vom Säbel und seiner Gefahr, von teuflischen deutschen Listen, die Schuld am Kriege sei klipp und klar – Und ihr? Die dicksten Imperialisten!« Diese Zeilen stammen – überraschend – von Kurt Tucholsky, einem Autor, der dem linken Spektrum zugerechnet wird und später von den Nationalsozialisten verfolgt wurde. Während Tucholsky selbst noch rechtzeitig nach Schweden fliehen konnte, gehörten seine Bücher zu den ersten, die den Flammen der nationalsozialistischen Bücherverbrennungen zum Opfer fielen. Doch stellt er in diesem Gedicht tatsächlich die von der Entente behauptete deutsche Alleinschuld am Ersten Weltkrieg infrage? Die Antwort bleibt rätselhaft: Eindeutig ist lediglich, dass Tucholsky die Schuldzuweisung mit dem Vorwurf des »Imperialismus« gegenüber den Siegermächten verbindet. Dadurch verleiht er seiner Kritik am Versailler Vertrag eine rationalere Grundlage, als es ein bloßer Appell an nationale Empfindungen vermocht hätte. Tucholsky stand damit auf einer Linie, die auch die intellektuellen Gegner des Versailler Vertrags insgesamt prägte: Während der rechte Flügel jegliche deutsche Schuld weitgehend bestritt, leugnete der linke Flügel zwar die Alleinschuld, erkannte jedoch eine deutsche Mitschuld an – und grenzte sich zugleich scharf von nationalistischen Positionen ab. So wird deutlich, dass der Weg in den Widerstand gegen das NS-Regime und letztlich ins Exil selten geradlinig verlief, sondern von Ängsten, Zweifeln und inneren Widersprüchen begleitet war.

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast
Kurt Tucholsky: Die Unpolitische (1925)

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast

Play Episode Listen Later Nov 26, 2025 7:26


Frau Zinschmann sagt dem Mann vom Kriegerverein mal heftig unpolitisch Bescheid (Weltbühne, 10.11.1925).

Deutsches Reiseradio
D-RR300 – TALK: Rheinsberg und die Sommerfrische

Deutsches Reiseradio

Play Episode Listen Later Nov 21, 2025 30:39


2025: 10 Jahre Reiseradio im März und der 300. Podcast im November. Jubiläen vermischen sich mit Gefühlen aus dem Spätherbst, der sich vorübergehend in einen Spätsommer verwandelt. Tucholskys “Bilderbuch” und das Lebensgefühl vor 120 Jahren Seit zwei Jahren wollte ich zum Ziel dieser Podcast-Ausgabe fahren: Rheinsberg. Grund und Anlass: Ich hatte die Rheinsberg-Novelle von Kurt Tucholsky wieder mal in die Hand genommen und die Lektüre endete mit diesem Wunsch. Das „Bilderbuch für Verliebte“ hatte ich immer wieder mal gelesen und der bundesrepublikanische Film über den “halblegalen” Ausflug von Claire und Wölfchen naxh Rheinsberg war mir selbstverständlich auch in Erinnerung, auch wenn das ein paar Jahre her ist. Ratskeller Rheinsberg: Hat Tucholsky 1911 hier übernachtet? – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die Begrifflichkeit, um die es diesmal geht, taucht weder in der Geschichte noch im Film auf, kennzeichnet aber Lebensgefühl und -bedürfnis der Menschen um die Wende zum 20. Jahrhundert. Die Industrialisierung hatte für mehr Freizeit, aber gleichzeitig auch für ein freizeitunfreundliches Umfeld, mitten in großen Städten, wie dem nahen Berlin gesorgt. Also wurde die SOMMERFRISCHE zum Inbegriff dieser Zeit. Raus aus der stickigen und stinkenden Stadt und rein in die Natur. Sommerfrisch aufm Land Rheinsberger Seenlandschaft / Brandenburgr Seenplatte – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD In Rheinsberg, dem Inbegriff der Idylle, traf ich Jeannette Lehmann und wir redeten über die Sommerfrische die – uns zu Ehren – mit Sonne und Temperaturen von fast 20 Grad am Mittag in der ersten Novemberwoche zurückgekehrt war. Schöne Grüße von Claire und Wölfchen – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Das Bühnenbild: Sommerfrische mit Claire, Wölfchen und der Blick über Seen und Wälder der Mark Brandenburg. Mittendrin, das preußische Schloss, einst von Kronprinz Friedrich gebaut und nach seiner Ernennung zum König, seinem Bruder Prinz Heinrich überlassen. Der lebte fast 50 Jahre hier und prägte das heutige Bild der Anlage. Schloss Rheinsberg historisch – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Schloss Rheinsberg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Wie sagte sie Jeanette Lehmann über die Sehnsucht nach der Sommerfrische so richtig: Die Berliner Luft war alles andere als gut in dieser Zeit! Gerade deshalb wurde die Sommerfrische zum Inbegriff der freien Zeit zunächst von besser gestellten Bürgern und später auch von Arbeitern. Talkgast Jeanette Lehmann – Foto: privat Die Entwicklung eines Lebensgefühls Das Beispiel Rheinsberg zeigt, was Sommerfrische konnte und warum gerade Rheinsberg zum Paradebeispiel wurde. Das geschah lange nach Prinz Heinrich und dem „Alten Fritz“ und war vor allem der Landschaft im nördlichen Brandenburg zu verdanken. Wälder, Seen, Sonne, frische Luft und das Gefühl der Freiheit zum Durchatmen. Erleichtert wurde der Zugang durch die Ende des 19. Jahrhunderts eingerichtete Bahnverbindung in die Stadt am Grienericksee und dicht am Neuen Rheinsberger See. Grienericksee – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Die Geschichte der Sommerfrische Sie ist das Thema des Reiseradio-Talks. Vom frühen 20. Jahrhundert bis in die heutige Zeit lassen wir dieses Phänomen Revue passieren. Der Zeitrahmen reicht vom späten wilhelminischen Kaiserreich über 1. Weltkrieg, die 1920er Jahre, Nazizeit und 2. Weltkrieg, die DDR bis in die heutige Zeit. Unterschiedlichste Ausprägungen und Sehnsüchte gab es. Unterschiedlich wurde Sommerfrische definiert und gelebt. Geblieben ist all die vielen Jahre die Idylle des Städtchens Rheinsberg und der Wälder und Seen im nördlichen Brandenburg. Brandenburger Seenplatte – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Bemerkenswert, so Jeanette Lehmann, ist die Tatsache, dass die alte Sommerfrische heute im modernen Gewand wieder neue Erfolge gefeiert. Sie sagt, dass sich der Weg vom Durchatmen zum „Endlich mal Runterkommen“ gar nicht so weit ist. Man muss sich nur darauf einlassen. Genau das ist das Problem der heutigen Zeit gekoppelt mit der Schwierigkeit sich darauf einzulassen und auch manch elektronische Detail und Luxusgut mal zu verzichten. Geht, wenn man es will. Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Rheinsberg kann mehr Davon wird in weiteren Podcasts die Rede sein. Was folgt sind Geschichten um Tucholsky, samt Claire und Wölfchen, das Schloss, seine Besitzer Friedrich der Große und (noch viel mehr) sein Bruder Prinz Heinrich. Das Schlosstheater, die „Musikkultur Rheinsberg“ mit Musikakademie, der Kammeroper, dem jährlichen Festival und vielen weiteren Veranstaltungen. Dann ist da die Ackerbauerstadt Rheinsberg. Was es mit diesem Begriff auf sich hat, werdet Ihr genauso erfahren und die Stadt kennenlernen. Schloss Rheinsberg mit Schlosstheater (links) – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Und dann ist da der Literat und Journalist Kurt Tucholsky, der das Städtchen Rheinsberg durch ein liebevolles Stück Literatur im ganzen Land bekanntgemacht hat. Das einzige deutsche Tucholsky- Museum findet sich im Schloss. Seine Literatur lässt sich in der „Kurt Tucholsky Buchhandlung“ in unmittelbarer Nähe des Kirchplatzes erwerben. Ich verspreche, hier gibt es auch ganz besonders schöne Ausgaben seiner Werke, neben allem, was ein kleiner aber sehr feiner Buchladen zu bieten hat. Ein besonderer Schwerpunkt ist die Kinderliteratur. Das Städtchen Rheinsberg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Jede Menge gibt es noch zu erzählen in den bald folgenden Reisestorys im Reiseradio. Neugierig gemacht, auf dass Ihr vielleicht selber hinfahrt, schaut und im Café Claire in Milchkaffee und „Birnen-Schmand-Kuchen“ schwelgt. Birnen-Schmand-Kuchen aus dem Café Claire – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Rheinsberg ist einfach eine Reise wert! Information Rheinsberg Schloss Rheinsberg Ruppiner Seenland Reiseland Brandenburg Hinweis Die Recherche für diesen Podcast wurde freundlich unterstützt von Tourismus Rheinsberg, dem Tourismusmarketing des Ruppiner Seenlands und vom Tourismusmarketing “Reiseland Brandenburg”. Meine journalistische Arbeit wurde nicht beeinflusst. Dieser Podcast enthält keine bezahlte Werbung! Der Rheinsberger “Post”-Obelisk – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Denkmal 2: Der “alte Fritz” – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILDThe post D-RR300 – TALK: Rheinsberg und die Sommerfrische first appeared on Deutsches Reiseradio (German Travelradio).

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast
Kurt Tucholsky: Der schlaflose Tote (1925)

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast

Play Episode Listen Later Nov 19, 2025 1:51


Welch ein (Un-) Geist spukt da durch Kasernen, Kirchen, Gerichte und Redaktionen der Weimarer Republik? (Weltbühne, 3.11.1925)

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast
Kurt Tucholsky: Der Platz im Paradiese (1925)

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast

Play Episode Listen Later Nov 12, 2025 7:15


Kleine bretonische Anekdote über die Raffgier der Kirchendiener - beim Cidre weitererzählt (Weltbühne, 3.11.1925).

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast
Kurt Tucholsky: Auf dem Grasplatz (1925)

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast

Play Episode Listen Later Nov 5, 2025 4:56


Über Blindheit als Kriegsverletzung - und Blindheit als Kriegsursache... (Weltbühne, 20.10.1925).

NachDenkSeiten – Die kritische Website
Star-Wars-Feeling im „Balkon des Vogtlands“: Rüstungsfirma übernimmt ziviles Unternehmen – Bürgermeister: großer Schritt für die Region

NachDenkSeiten – Die kritische Website

Play Episode Listen Later Oct 31, 2025 12:08


Was sind das nur für Zeiten! Mein guter alter Tucholsky würde sagen, die schreien nach Satire. Eigentlich ist meine heimatliche Region Vogtland – naiv betrachtet – eine beschauliche, schöne, idyllische, wo die Welt noch in Ordnung ist. Doch die große Welt und ihre gemachten Bedrohungen dringen bis hierher vor. Die Kriegsertüchtigungsmaschinerie läuft auf Hochtouren. DerWeiterlesen

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast
Kurt Tucholsky: Zum Fünfzigsten (1925)

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast

Play Episode Listen Later Oct 29, 2025 6:35


Gratulation für den Essayisten und Weltbühnen-Kollegen Alfred Polgar, den "feinsten und leisesten Schriftsteller unserer Generation" (Weltbühne, 10.10.1925).

Unterwegs | Inforadio
Auf den Spuren von Künstlern

Unterwegs | Inforadio

Play Episode Listen Later Oct 24, 2025 12:07


Auf den Spuren verschiedener Künstler geht es diesmal durch Europa: So begleiten wir Goethe nach Tschechien, Tucholsky nach Schweden und Thomas Mann nach Lübeck. Von Tina Witte

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast
Kurt Tucholsky: Herr Wendriner betrügt seine Frau (1925)

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast

Play Episode Listen Later Oct 22, 2025 6:39


Pantoffelheld Wendriner rühmt sich hinter vorgehaltener Hand seiner Affäre mit einem "Mannekäng" (Weltbühne, 6.10.1925).

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast
Kurt Tucholsky: Herr Wendriner lässt sich die Haare schneiden (1925)

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast

Play Episode Listen Later Oct 15, 2025 5:44


Dampfplauderer Wendriner poltert und politisiert im Friseurstuhl (Weltbühne, 22.9.1925).

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast
Kurt Tucholsky: Die fünf Sinne (1925)

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast

Play Episode Listen Later Oct 8, 2025 7:21


Persönlich-ironische Betrachtung der fünf "Laternen", die uns den Weg durch das Dunkel der Welt beleuchten. Angelehnt an den amerikanischen Lyriker Walt Whitman bezeichnet sich Tucholsky hier selbst als "Walt Wrobel" (Weltbühne, 15.9.1925).

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast
Kurt Tucholsky: Was wäre, wenn... (1925)

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast

Play Episode Listen Later Oct 1, 2025 5:39


Kleines, ironisches Gedankenspiel: Eine fiktive Presseschau auf den Tod des abgedankten Kaisers... (Weltbühne, 15.9.1925).

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast
Kurt Tucholsky: Herr Wendriner beerdigt einen (1925)

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast

Play Episode Listen Later Sep 24, 2025 4:53


Vielredner Wendriner quatscht sich auf dem Friedhof durch Geschäftskram und Befindlichkeiten, um zur Erkenntnis zu kommen: "Zum Schluss liegt man hier und ist nicht mehr da"... (Weltbühne, 1.9.1925).

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast
Kurt Tucholsky: Märtyrer (1925)

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast

Play Episode Listen Later Sep 17, 2025 11:41


Ignaz Wrobel besucht eine unscheinbare Pariser Gedenkstätte für Opfer der Französischen Revolution. Und erkennt: Alle Denkmäler des Weltkrieges sprechen nicht die Sprache des "Nie wieder", sondern sind nur eine "tosende Reklame für den Kasernenhofwahnsinn" (Weltbühne, 1.9.1925).

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast
Kurt Tucholsky: Monolog mit Chören (1925)

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast

Play Episode Listen Later Sep 10, 2025 2:13


Wrobel - Der Tucholsky-Podcast
Kurt Tucholsky: Alle Welt sucht (1925)

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast

Play Episode Listen Later Sep 3, 2025 2:55


"Von oben gesehen, sieht das ungefähr so aus: Alle gehen um einander herum und suchen." (Weltbühne, 11.8.1925)

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast
Kurt Tucholsky: Herr Wendriner hat Gesellschaft (1925)

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast

Play Episode Listen Later Aug 27, 2025 4:28


Der bramarbasierende Berliner Familienpatriarch nachts um Viertel zwei nach Verabschiedung seiner heimischen Gästegesellschaft... (Weltbühne, 11.8.1925).

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast
Kurt Tucholsky: Auf ein Soldatenbild (1925)

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast

Play Episode Listen Later Aug 20, 2025 1:28


Nur eine blasse Erinnerung an den Krieg - und Begeisterung für einen neuen? (Weltbühne, 4.8.1925)

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast
Kurt Tucholsky: Der Telegrammblock (1925)

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast

Play Episode Listen Later Aug 13, 2025 7:00


"Vor vierzehn Jahren fing es an und ist doch schon halb vergessen" - eine Erinnerung an den "Mord in der Kollektivität" des Ersten Weltkrieges (Weltbühne, 4.8.1925).

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast
Kurt Tucholsky: Das Sprachwunder (1925)

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast

Play Episode Listen Later Aug 6, 2025 8:06


"Der seltsamste Mensch, dem ich in meinem Leben begegnet bin... Dieser Mann war ein Dichter, ohne ein Wort schreiben zu können." (Vossische Zeitung 2.8.1925).

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast
Kurt Tucholsky: Deutsche Pleite (1925)

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast

Play Episode Listen Later Jul 30, 2025 1:19


Deutsche Geschäftsleute stimmen im Urlaub satte Klagelieder an (Weltbühne, 28.7.1925).

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast
Kurt Tucholsky: Frauen von Freunden (1925)

Wrobel - Der Tucholsky-Podcast

Play Episode Listen Later Jul 23, 2025 1:20


Buchkritik - Deutschlandfunk Kultur
"Schwierige Aufgabe": Neue Leitung des Tucholsky Museums in Rheinsberg

Buchkritik - Deutschlandfunk Kultur

Play Episode Listen Later Jul 17, 2025 7:50


Graf, Peter www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart

Lesart - das Literaturmagazin - Deutschlandfunk Kultur
"Schwierige Aufgabe": Neue Leitung des Tucholsky Museums in Rheinsberg

Lesart - das Literaturmagazin - Deutschlandfunk Kultur

Play Episode Listen Later Jul 17, 2025 7:50


Graf, Peter www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart

Im Gespräch
Schauspieler Stadlober - "Bei Tucholsky sind viele Antworten und Fragen zu finden"

Im Gespräch

Play Episode Listen Later Apr 15, 2025 35:37


Als Kind spielte er im Film "Sonnenallee", mit "Crazy" gelang ihm der Durchbruch. Viele Filme später ist der Österreicher Robert Stadlober einer der bedeutendsten deutschsprachigen Schauspieler. Jetzt bringt er vertonte Tucholsky-Gedichte auf die Bühne. Ulrike Timm www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch

hr2 Hörbuch Zeit
Hörtipp - Harris: Abgrund - Klüpfel: Wenn Ende gut, dann alles - Tucholsky: Auf tausend Straßen - Wald/Kahin: Die Tasche

hr2 Hörbuch Zeit

Play Episode Listen Later Feb 28, 2025 31:01


ab 1:53 - Min. - Robert Harris: Abgrund | Gelesen von Frank Arnold | 14 Std. 50 Min. | Random House Audio || ab 11:02 Min. - Volker Klüpfel:: »Wenn Ende gut, dann alles« | Svetlana, der Dichter und der Fall mit dem einsamen Kind | Leicht gekürzte Lesung mit Shenja Lacher | 10 Std. 20 Min. | Der Hörverlag || ab 18:27 Min. - Kurt Tucholsky: Auf tausend Straßen - Gedichte und Prosa | Gelesen v. Peter Franke, Karl Menrad, Robert Missler | ca. 2 Std. | Jumbo / Goya Lit || ab 23:56 Min. - Kornelia Wald, Houssein Kahin: Die Tasche | Gelesen von Mo Issa, Max Hegewald, Via Jikeli, Luise von Finckh | 4 Std. 21 Min. | DAV

hr2 Hörbuch Zeit
Hörtipp - Harris: Abgrund - Klüpfel: Wenn Ende gut, dann alles - Tucholsky: Auf tausend Straßen - Wald/Kahin: Die Tasche

hr2 Hörbuch Zeit

Play Episode Listen Later Feb 28, 2025 31:01


ab 1:53 - Min. - Robert Harris: Abgrund | Gelesen von Frank Arnold | 14 Std. 50 Min. | Random House Audio || ab 11:02 Min. - Volker Klüpfel:: »Wenn Ende gut, dann alles« | Svetlana, der Dichter und der Fall mit dem einsamen Kind | Leicht gekürzte Lesung mit Shenja Lacher | 10 Std. 20 Min. | Der Hörverlag || ab 18:27 Min. - Kurt Tucholsky: Auf tausend Straßen - Gedichte und Prosa | Gelesen v. Peter Franke, Karl Menrad, Robert Missler | ca. 2 Std. | Jumbo / Goya Lit || ab 23:56 Min. - Kornelia Wald, Houssein Kahin: Die Tasche | Gelesen von Mo Issa, Max Hegewald, Via Jikeli, Luise von Finckh | 4 Std. 21 Min. | DAV

Auf den Tag genau
Kurt Tucholsky über Bahnhofsvorsteher und sonstiges Spezialistentum

Auf den Tag genau

Play Episode Listen Later Nov 18, 2024 7:57


Es ist schon eine ganze Weile her, dass Kurt Tucholsky zuletzt als Autor hier im Podcast zu hören war. Umso mehr haben wir uns gefreut, sein Pseudonym Peter Panter unter einem Artikel im Hamburger Fremdenblatt vom 18. November 1924 zu entdecken, der den Titel „Der Bahnhofsvorsteher“ trägt. Um die Wirklichkeit auf deutschen Provinzbahnhöfen geht es hier dennoch nicht bzw. nur kurz. Was Panter alias Tucholsky vielmehr interessiert, ist die Differenz von Expertenblick und Laienblick, die déformation professionnelle im Umgang mit Dingen, auf die wir uns spezialisiert haben und die Frage, was uns in dieser Spezialisierung verloren geht. Unser Spezialist für Texte von Kurt Tucholsky ist von jeher Frank Riede.

Aus den Archiven - Deutschlandfunk Kultur
Claire Waldoff - Die kesse Göre mit den roten Haaren

Aus den Archiven - Deutschlandfunk Kultur

Play Episode Listen Later Nov 16, 2024 53:48


Mit ihrer markanten Stimme und in Herrenkleidung war Claire Waldoff in den 1920er-Jahren eine bekannte Gestalt der Berliner Szene. Die Schauspielerin und Chansonsängerin war Gastgeberin eines lesbischen Salons sowie Freundin von Tucholsky und Zille. Horst Kintscher, Margarete Wohlan www.deutschlandfunkkultur.de, Aus den Archiven

NachDenkSeiten – Die kritische Website
„Friedenspreis“ für Applebaum, Orden für Biden: „Merkt Ihr nischt?“ – Tucholskys Zitat ist auffordernder denn je

NachDenkSeiten – Die kritische Website

Play Episode Listen Later Oct 21, 2024 17:30


Die gerade gelaufene Buchmesse in Frankfurt erzeugte bei unserem Autor einen kurzen, intensiven Impuls, zu Hause ans Buchregal zu treten und einen alten Band herauszuziehen: Siehe da, er hielt „Deutschland, Deutschland, über alles“ von Kurt Tucholsky in der Hand. Einen Preis würde Tucholsky aber von der heutigen angepassten Kulturszene nicht erhalten: zu „umstritten“. Ein BeitragWeiterlesen

NachDenkSeiten – Die kritische Website
Kanzler Scholz braucht noch einen Wahrheitsminister

NachDenkSeiten – Die kritische Website

Play Episode Listen Later Oct 16, 2024 18:59


Unser Leben in einer Gesellschaft mit staatlich geschütztem Meinungsmonopol und Zensur zerstört die Rechtsstaatlichkeit. Wozu selbst eine Annäherung ans Thema schreiben, wenn man einen schönen Tucholsky zitieren kann? „Der Mensch ist ein politisches Geschöpf, das am liebsten zu Klumpen geballt sein Leben verbringt. Jeder Klumpen hasst die anderen Klumpen, weil sie die anderen sind,Weiterlesen

Büchermarkt - Deutschlandfunk
Mariam Kühsel-Hussaini: "Tucholsky. Der Roman"

Büchermarkt - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Aug 9, 2024 6:51


Köhler, Michael www.deutschlandfunk.de, Büchermarkt

Corso - Deutschlandfunk
Robert Stadlober über seinen Goebbels, Tucholsky und die AfD

Corso - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Jul 11, 2024 13:09


Lechler, Bernd www.deutschlandfunk.de, Corso