POPULARITY
Eine hilflose Familie, die in einem Nobelviertel in St. Pölten lebt, wird Opfer von brutaler Willkür. Der Täter ist Werner Kniesek, manche Ermittler bezeichnen ihn als grausamsten Verbrecher Österreichs. Wer waren Opfer und Täter, sie sich bis zu dem Tag der Tat völlig fremd waren? Ein Blick in das Justizsystem der 1980er und ein Lokalaugenschein Tatort. Guter Journalismus bringt Klarheit – und kostet Geld. Mit einem KURIER Digital Abo können Sie unsere Arbeit unterstützen.Schreibt uns eure offenen Fragen und Anmerkungen gerne per Mail oder Instragram oder kommentiert direkt auf Spotify!Fotos und Videos zu allen Fällen findet ihr auf Instagram.Dunkle Spuren ist ein Podcast des KURIER. Titelmusik: Tobias Schützenberger Redaktionelle Leitung: Yvonne Widler Reporterinnen: Anya Antonius, Valerie Krb, Michaela Reibenwein und Yvonne Widler Social Media: Clara Sautner, Lisa StepanekTon, Kamera und Videoschnitt: Daniel Jamernik, Zoe Gendron und Alexandra Diry Ton, Schnitt und Gestaltung Podcast: Dominik KanzianRessortleitung Digital Content Hub: Sophie Unger Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wie ändert man ein Justizsystem? Janice Muchemi von IJM Kenia über den Kampf um Reformen.
Wie ändert man ein Justizsystem? Janice Muchemi von IJM Kenia über den Kampf um Reformen.
Jeffrey Epstein bewegte sich über Jahrzehnte in den höchsten gesellschaftlichen Kreisen – im Umfeld von Milliardären, Politikern, Wissenschaftlern und Mitgliedern des Hochadels. Gleichzeitig begleiteten ihn schon früh Berichte über junge Frauen und Mädchen, über Grenzüberschreitungen, sexuellen Missbrauch und Menschenhandel … und über unzählige Hinweise, die nie konsequent verfolgt wurden. Durch die aktuellen Entwicklungen in dem Fall gewinnen wir heute mehr denn je den Eindruck, dass Einfluss und Macht stärker sind als Wahrheit und dass wir vor dem Gesetz eben doch nicht alle gleich sind. Trotz unzähliger Zeugenaussagen und erdrückenden Beweisen, bleiben rechtliche Konsequenzen bis heute aus … und die Leidtragenden kämpfen noch immer in einem erbitterten Kampf, David gegen Goliath, so scheint es, für Gerechtigkeit. Diese Serie untersucht, wie Epstein seine Macht erlangte, seine Netzwerke aufbaute und wie Entscheidungen im Justizsystem, sein Handeln über Jahre hinweg ermöglichten. Wir hören hier eine Geschichte über Einfluss, über Ungleichheit vor dem Gesetz und über die Frage, wie es sein kann, dass die Stimmen tausender Frauen so viele Jahre lang ungehört blieben. Bevor Jeffrey Epstein als verurteilter Sexualstraftäter weltweit bekannt wurde, war er vor allem eines: ein Mann mit außergewöhnlichem Zugang. Zu Vermögen. Zu Institutionen. Und zu Menschen, die selbst Macht ausübten. Doch woher kam dieser Zugang? Wer öffnete ihm die Türen – und wer profitierte davon? In dieser Folge zeichnen wir nach, wie aus einem ehemaligen Lehrer eine Figur wurde, deren Einfluss größer wirkte als ihre erklärbare Biografie und wie es dieser Einfluss schaffte, den zentralen Schutzmechanismus des amerikanischen Rechtsstaats außer Kraft zu setzen. Glossar: Folgt in Kürze - bitte fragt auch gerne nach Begriffen. Diese können dann nachträglich von uns ergänzt werden. :) Korrektur: Achtung, Achtung, es hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen! Epstein war vieles, aber sicherlich kein Zeitreisender. Sein erstes eigenes Unternehmen gründete er 1982, nicht 1882. ;) Hier wird dir geholfen: Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: https://www.hilfetelefon.de Hilfetelefon Gewalt gegen Männer: https://www.maennerhilfetelefon.de Telefonseelsorge: https://www.telefonseelsorge.de ***ANZEIGE*** Alle Infos zu unseren Kooperationspartnern: https://linktr.ee/podcaststimmenimkopf KoRo: Mit unserem Code STIMMENIMKOPF erhaltet ihr bei Koro 5% Rabatt auf euren Einkauf. Hier geht's zum Angebot: https://serv.linkster.co/r/8PglNuMojL Taxfix: Spart mit dem Code STIMMEN26 bis zum 31.03.2026 5€ auf eure Steuererklärung mit Taxfix! // Kontakt // Denise Instagram: podcast.stimmenimkopf E-Mail: podcast.stimmenimkopf@gmail.com Pia Instagram: pia.liest_ Pia Web: www.pia-liest.de // Quellen // https://www.vanityfair.com/news/2003/03/jeffrey-epstein-200303?srsltid=AfmBOoqxCWpa33kYwgRT4FBqAeAmDBi1nuvPEPhdjPz7m_BcuM1lx-OU https://people.com/crime/alicia-arden-jeffrey-epstein-sex-assault-accusations/ https://de.wikipedia.org/wiki/Maria_Farmer https://de.wikipedia.org/wiki/Leslie_Wexner https://www.nytimes.com/2019/07/25/business/jeffrey-epstein-wexner-victorias-secret.html https://www.miamiherald.com/news/local/article220097825.html https://www.miamiherald.com/news/state/florida/article226577419.html?utm_source=chatgpt.com https://www.miamiherald.com/news/local/article214210674.html // Musik // Epidemic Sound Sabina & Jan Unnatural Situation by Kevin MacLeod is licensed under a Creative Commons Attribution license (https://incompetech.com/music/royalty-free/) Lightless Dawn by Kevin MacLeod is licensed under a Creative Commons Attribution license (https://incompetech.com/music/royalty-free/) Tranquility Base by Kevin MacLeod is licensed under a Creative Commons Attribution license (https://incompetech.com/music/royalty-free/) https://www.youtube.com/@Myuu
Der deutsche Richterbund warnt vor Überlastung. Tatverdächtige kommen frei, weil Fristen ablaufen. Es fehle der Justiz an Personal, sagt Gerd Hamme, Vorsitzender des Richterbunds NRW. Zudem gebe es Verbesserungsbedarf im bürokratischen System. Von WDR 5.
237: Wie gerecht ist unser Justizsystem eigentlich für Betroffene sexualisierter Gewalt? Und was bedeutet Gerechtigkeit überhaupt?
Johann "Schani" Breitwieser wuchs im 19. Jahrhundert unter schwierigen sozialen Bedingungen auf. Armut, fehlende Perspektiven und wiederholte Konflikte mit den Behörden prägten sein Leben früh. Aus kleinen Diebstählen entwickelte sich ein dauerhaftes Leben außerhalb der geltenden Ordnung – eines, das ihn immer tiefer in das Justizsystem seiner Zeit führte.Diese Folge zeichnet Breitwiesers Weg nach: von seinen ersten Delikten über Verhaftungen, Prozesse und Haftstrafen bis zu seinem Urteil. Dabei geht es nicht nur um einen einzelnen Kriminalfall, sondern um die sozialen und rechtlichen Rahmenbedingungen des 19. Jahrhunderts, in denen Armut oft kriminalisiert wurde und Auswege kaum vorgesehen waren.Eine Episode über ein Leben am Rand der Gesellschaft, über Rechtsprechung und Öffentlichkeit – und über die Frage, wie eng die Spielräume für Menschen wie Johann Breitwieser tatsächlich waren.
Grundgesetz? Galt gestern. Zensur live im ZDF Ein Moment im ZDF markiert eine politische Zäsur: Ein Ministerpräsident befürwortet in einer Fernsehdiskussion offen Zensur und Medienverbote. Moderator Markus Lanz hakt erschrocken nach – die Aussage wird klar bestätigt. Doch kurz darauf folgt das große Zurückrudern: Der öffentlich-rechtliche Journalismus erklärt vermutlich unter erheblichem Druck aus der Politik, alles sei „anders gemeint“ gewesen. Der Vorgang zeigt, wie sich das Verständnis von Demokratie verschiebt – weg vom Schutz des Bürgers, hin zu einem Staat, der den Informationsraum aktiv begrenzen will. Zensur, im Grundgesetz ausgeschlossen, wird plötzlich politisch denkbar. Ein Gespräch mit dem Staatsrechtler Ulrich Vosgerau, was sich gerade in unserem Justizsystem dramatisch ändert. Webseite: https://www.tichyseinblick.de
Kurz vor dem Jahreswechsel sitzen Duri Bonin und Nina Langner zusammen und tun etwas, das im Kanzleialltag viel zu selten geschieht: innehalten. Wie fühlt sich 2025 an, wenn man es wirklich betrachtet? Welche Bilder bleiben, welche Momente tragen und welche Reibungen kosten Kraft? Es ist ein Gespräch über Berufsstolz ohne Pathos, über Erleichterung nach einem Freispruch, über das zermürbende Thema der Honorarnotenkürzungen und über ein gesellschaftliches Klima, das immer stärker nach «maximaler Sicherheit» schreit. Und dann der Blick nach vorn: weniger Flipperkasten im Kopf, mehr Luft im Tag, ein Kanzleialltag, der nicht wieder im Tunnel endet. Ein Moment, der hängen bleibt: Nina beschreibt ihren grössten Moment des Jahres 2025 nicht als «Triumph», sondern als körperliche Entlastung: jenen Augenblick, in dem ein Stein herunterfällt, wenn ein Mensch nach Jahren unter einem schweren Vorwurf endlich wieder atmen kann. Duri macht deutlich, warum das mehr ist als ein beruflicher Erfolg: weil sichtbar wird, wie sehr ein Verfahren ein Leben formt – lange bevor ein Urteil gesprochen wird. Zentrale Themen und Fragen der Episode - Was bedeutet ein Freispruch emotional, wenn man die Jahre davor mitträgt? - Warum treffen Honorarnotenkürzungen doppelt – finanziell und als Misstrauenssignal? - Weshalb ist das Rechtsmittel gegen Honorarpauschalen oft irrational, obwohl es um Fairness geht? - Wie organisiert man Strafverteidigung so, dass Unvorhergesehenes Platz hat und nicht alles andere verdrängt? - Was macht eine zunehmende Sicherheitskultur mit Institutionen – und warum kippt sie schnell in Misstrauen gegenüber der Verteidigung? - Wo liegt die Grenze zwischen «nah bei den Klienten sein» und «sich selbst verlieren»? Zitate, die bleiben: - «Eine gute Strafverteidigung ist nicht das grosse Finale – es ist die tägliche Arbeit, die den Unterschied macht.» - «Früher hatte ich das Primat: Ich ziehe jede Honorarkürzung weiter, egal wie gross der Aufwand ist. Nach einem Herzinfarkt sind das dann irgendwie wie die Kämpfe, die man nicht mehr führen mag.» - «Es macht einen Unterschied, ob wir im Fall drin sind oder nicht – nicht nur wegen des Resultats, sondern weil sich jemand gehört fühlt und weniger Angst hat.» Diese Folge richtet sich an Strafverteidigerinnen und Strafverteidiger, die ihren Beruf nicht nur als Technik, sondern als Verantwortung erleben. An Anwältinnen und Anwälte, die den Druck von langen Verfahren, knappen Ressourcen und strukturellem Misstrauen kennen und sich fragen, wie man diesen Beruf über Jahre hinweg ausüben kann, ohne sich selbst zu verlieren. Sie ist ebenso für Menschen gedacht, die im Justizsystem arbeiten oder ihm nahestehen und verstehen wollen, was Verteidigung im Alltag tatsächlich bedeutet – jenseits von Urteilen, Schlagzeilen und abstrakten Prinzipien. Und schliesslich für alle, die sich für Rechtsstaatlichkeit interessieren und dafür, wie viel es ausmacht, ob jemand im Verfahren begleitet wird oder nicht: nicht nur für das Resultat, sondern für das Gefühl, gehört zu werden und weniger Angst zu haben. Links zu diesem Podcast: - Das Buch zum Podcast: [In schwierigem Gelände — Gespräche über Strafverfolgung, Strafverteidigung & Urteilsfindung](https://www.duribonin.ch/produkt/in-schwierigem-gelaende/) - Anwaltskanzlei von [Duri Bonin](https://www.duribonin.ch) Die Podcasts "Auf dem Weg als Anwält:in" sind unter https://www.duribonin.ch/podcast/ oder auf allen üblichen Plattformen zu hören
Es ist brandgefährlich in Russland Präsident Putin oder den russischen Krieg gegen die Ukraine zu kritisieren. Der Schüler Arsenij Turbin macht es dennoch und postet im Alter von 14 Jahren Putin-kritische Videos und Fotos auf Social Media, bis plötzlich der russische Inlandsgeheimdienst FSB vor seiner Tür steht: Anklage, Urteil, Strafkolonie. Tausende gewöhnliche Bürger:innen wurden in den letzten Jahren festgenommen, angeklagt und inhaftiert. Sie gelten als Staatsfeinde, wie auch Arsenij, der die Härte des russischen Staates zu spüren bekommt. In dieser 11KM-Folge erzählt SWR-Journalistin Olga Galicka die Geschichte des jüngsten politischen Gefangenen Russlands und warum ausgerechnet kritische Jugendliche aus Putins Sicht eine Bedrohung für Russland sind. Hier geht's zum Film “Staatsfeinde - Russlands politische Gefangene”: https://1.ard.de/staatsfeinde_russlands_politische_gefangene Hier geht's 15 Minuten, unserem Podcast-Tipp: https://1.ard.de/15Minuten Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautorin: Axinja Weyrauch Mitarbeit: Caspar von Au Host: David Krause Produktion: Jan Stahlmann, Timo Lindemann, Jonas Teichmann, Konrad Winkler und Lisa Krumme Planung: Caspar von Au und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Fumiko Lipp und Nicole Dienemann 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim BR.
In dieser Episode von „Mordsache“ analysiere ich die erschütternde Biografie und die Verbrechen von Luis Alfredo Garavito Cubillos, einem der schlimmsten Serienmörder Kolumbiens. Ich gebe einen Überblick über das soziale Umfeld der 1990er Jahre in Kolumbien, geprägt von Bürgerkrieg und extremer Armut, das Garavito opportunistisch ausnutzte. Seine Kindheit war von Gewalt geprägt, was zu seiner späteren Destruktivität beitrug. Ich beschreibe seine raffinierte Vorgehensweise und warne vor der gesellschaftlichen Gleichgültigkeit gegenüber den Schicksalen von Kindern. Das Geständnis seiner Taten löste einen gesellschaftlichen Aufschrei aus, der Forderungen nach Reformen im Kinderschutz und Justizsystem nach sich zog. Abschließend reflektiere ich über die Kontroversen seiner Haftstrafe und die ethischen Fragen, die seine Behandlung aufwirft, während ich die dringende Notwendigkeit eines strukturellen Wandels betone, um die Schwächsten zu schützen. 0:11 Einführung in Garavitos Geschichte 3:19 Brutale Taten von Luis Alfredo Garavito 4:14 Kolumbien in den 1990er Jahren 7:35 Garavitos Kindheit und Hintergrund 11:50 Garavitos Weg zum Verbrechen 15:12 Garavitos Manipulationstechniken 18:21 Erste Hinweise auf ein Serienverbrechen 22:53 Entdeckung der ersten Überreste 25:17 Identifizierung des Täters 29:03 Garavitos Geständnisse und Kontroversen 38:04 Rechtliche Folgen und öffentliche Reaktionen 45:19 Garavitos Gesundheitszustand im Gefängnis 46:58 Garavitos Tod und seine Auswirkungen 48:49 Reformen und gesellschaftliche Reaktionen 51:23 Mahnmal für Kolumbien und die Welt Wenn Ihr mögt, spendet mir etwas Zeit auf Auphonic, was mir die Arbeit sehr erleichtern würde. https://auphonic.com/donate_credits?user=mordssache Vergesst die Rückmeldungen nicht - mord-s-sache@funker-mail.de – Instagram: mordssache und im Blog https://qf9yxo.podcaster.de Intormusik: https://ronaldkah.de/, @ronaldkah ✓ INSTAGRAM ▷ Musik von Ronald Kah, Web: https://ronaldkah.de/, @ronaldkah ✓ YOUTUBE ▷ Musik von Ronald Kah, Web: https://ronaldkah.de/ ✓ FACEBOOK ▷ Musik von Ronald Kah, Web: https://ronaldkah.de/, @ronaldkah:
Nach dem Urteil im Wiener Missbrauchsfall um eine Lehrerin bleibt ein bitterer Beigeschmack: milde Strafen, schockierende Taten – und ein Justizsystem, das mit den Folgen einer verfehlten Migrationspolitik zunehmend überfordert ist. Warum das Problem weniger bei den Richtern, sondern vielmehr bei der Politik liegt, schildert AUF1-Innenpolitik-Redakteur Philipp Huemer in seinem Kommentar aus Wien.
Carola Javid-Kistel war mehr als dreißig Jahre als Ärztin tätig. Aufgewachsen in der DDR, lernte sie schnell die Grenzen des Systems kennen, fand darin jedoch ihren eigenen Weg, ohne sich anzubiedern.Javid-Kistel ist impfkritisch – nicht erst seit der Corona-Krise, sondern schon Jahre zuvor. Diese Haltung entwickelte sie aufgrund persönlicher Erfahrungen mit Impfschäden sowohl innerhalb ihrer Familie als auch bei sich selbst, womit sie dem Gesundheitssystem der BRD bereits vor der Corona-Krise als „Impfgegnerin“ bekannt war. In diesem Gespräch erzählt Javid-Kistel von ihren Erfahrungen mit dem Justizsystem während und nach der Corona-Zeit – darunter auch der Entzug ihrer Approbation als Ärztin. Damals stellte sie, nach ihrer fachbezogenen Einschätzung, medizinisch indizierte Maskenatteste aus, wodurch sie schnell auf den Radar der Justiz kam. Ihre Geschichte bewegt und zeigt die Herausforderungen, denen sie begegnete ebenso wie andere kritische Ärzte, die sich schützend vor ihre Patienten stellten. Eine Schätzung besagt, dass in der Corona-Krise etwa eintausend Ärzte wegen ähnlicher Atteste in deutschen Justizvollzugsanstalten einsitzten oder noch immer einsitzen.Doch wer die freigeklagten und geleakten Protokolle des Robert Koch-Instituts (RKI-Files) kennt, weiß, dass nicht nur die Corona-Maßnahmen von der Politik angeordnet wurden, sondern auch die Gefahrenhochstufung. Wodurch aber die wissenschaftliche Grundlage der angeordneten Maßnahmen wegfällt. Tatsächlich kam das Robert Koch-Institut zu den gleichen fachlichen Schlüssen wie Sucharit Bhakdi, Wolfgang Wodarg und viele andere kritische Ärzte, deren Reputation man aber über Medien, Politik und Ärzteverbände infrage stellte und schlussendlich schwer schädigte. Die Corona-Pandemie war ein weltweites Ereignis, das viele Kritiker, darunter auch unser Gast, dazu veranlasste, ihre Sichtweise zu äußern. Carola Javid-Kistel ermutigt uns, unsere Ängste zu überwinden und mutig zu sein. Sie hat sich stets für das eingesetzt, was sie für richtig hält – ihre Erfahrungen teilt sie in diesem Gespräch.Mehr über Carola Javid-Kistel finden Sie auf Telegram unter: Carola Dr. Javid-Kistel+++ Ihnen gefällt unser Programm? Machen wir uns gemeinsam im Rahmen einer "digitalen finanziellen Selbstverteidigung" unabhängig vom Bankensystem und unterstützen Sie uns bitte mit der: Spenden-Kryptowährung „Nackte Mark“: https://apolut.net/unterstuetzen/#nacktemark oder mit Bitcoin: https://apolut.net/unterstuetzen#bitcoin Informationen zu weiteren Unterstützungsmöglichkeiten finden Sie hier: https://apolut.net/unterstuetzen/+++ Bitte empfehlen Sie uns weiter und teilen Sie gerne unsere Inhalte in den Sozialen Medien. Sie haben hiermit unser Einverständnis, unsere Beiträge in Ihren eigenen Kanälen auf Social-Media- und Video-Plattformen zu teilen bzw. hochzuladen und zu veröffentlichen.+++ Abonnieren Sie jetzt den apolut-Newsletter: https://apolut.net/newsletter/+++ Unterstützung für apolut kann auch als Kleidung getragen werden! Hier der Link zu unserem Fan-Shop: https://harlekinshop.com/pages/apolut Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Jule und ich reden über die True Crime Serie "The Twisted Tale of Amanda Knox"!
Einer der spektakulärsten True-Crime-Fälle der Welt. 1985 werden Derek und Nancy Haysom in Virginia ermordet. Jahre später wird Jens Söring, Sohn eines deutschen Diplomaten, in den USA wegen Doppelmordes verurteilt – insgesamt 33 Jahre hinter Gittern. NETFLIX widmete dem Fall eine eigene Serie, die weniger Antworten liefert als neue Fragen: Was geschah wirklich in jener Nacht – und welche Rolle spielten Söring und seine damalige Freundin Elizabeth Haysom? In dieser Folge geht es um Geständnisse voller Widersprüche, ein Justizsystem, das nach eigenen Regeln spielte, Tatortspuren, die bis heute Rätsel aufgeben – und um das Leben eines Mannes, der nach 33 Jahren hinter Gittern plötzlich in Freiheit stand. Sponsoren: (WERBUNG) https://linktr.ee/ungeskriptet_werbepartner Aufnahmedatum: 12. September 2025 KAPITEL: (00:00:00) - Intro (00:01:04) - True Crime wird real (00:28:26) - Blutige Spuren führen ins Nichts (00:48:51) - Bonnie & Clyde auf der Flucht (01:20:49) - Ich wollte ihr Held sein (01:33:08) - Wo kam der andere Mann her? (01:41:08) - DNA lügt nicht (02:10:24) - Geschäfte mit den Härtesten (02:34:08) - Jetzt, die Zeit nach der Haft (02:49:18) - Eine letzte Frage Ben: Youtube: https://www.youtube.com/c/ungeskriptetbyben?sub_confirmation=1 TikTok: https://www.tiktok.com/@ungeskriptet Instagram: https://instagram.com/ben_ungeskriptet X: https://x.com/benungeskriptet?s=21 Jens: Youtube: https://youtube.com/@jens_soering?si=kFD8snHGCBAuvDn6 Live Events: https://www.jens-soering.de/events Chuck Reid Report: https://www.jens-soering.de/_files/ugd/045fac_c47dbf55de7b460f81cb3d927fa2f803.pdf Coaching: https://www.jens-soering.de/coaching {ungeskriptet} gibt's hier bei YouTube und überall, wo es Podcasts gibt. Alle weiteren Links: https://www.ungeskriptet.com Mein Ziel ist, der beste Podcast Host Deutschlands zu werden. Ich verspreche dir, die spannendsten Gäste an meinen Tisch zu holen. 100% Realtalk. No Bullshit. #besterpodcast. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Racial Profiling betrifft nicht nur die USA – auch in der Schweiz ist es Realität.
In ihrer Laufbahn als Strafverteidigerin hatte Anja Sturm mit allen möglichen Fällen zu tun: sexualisierter Gewalt, Wirtschaftskriminalität, Betäubungsmittelverfahren, Mord. Bekannt wurde sie vor allem als eine der Pflichtverteidigerinnen von Beate Zschäpe im NSU-Prozess. Im Podcast erzählt Anja Sturm, warum die Rolle der Strafverteidigerin in einem Rechtsstaat essenziell ist – gerade dann, wenn die Öffentlichkeit ihr Urteil bereits gefällt hat. Gast: Anja Sturm, Fachanwältin für Strafrecht Host: Jenny Rieger ----- ### Kontakt und Links: [Zur Webseite von Anja Sturms Kanzlei](https://lang-strafrecht.de/) Berichte zum NSU-Prozess liest du auf [nzz.ch](https://www.nzz.ch/themen/beate-zschape) Wenn dir unser Podcast gefällt und dich auch Hintergründe zu Psychologie- und Gesundheitsthemen interessieren - dann abonniere gerne unseren Newsletter "Wohl & Sein". Der flattert dann jeden Donnerstag gratis in dein Postfach: [Hier geht's zur Anmeldung.](https://abo.nzz.ch/registrieren/?target=https%3A%2F%2Fabo.nzz.ch%2Fbenutzerkonto%2Fnewsletter%2Fnwoh%2F%3Ftrco%3D23055783-05-24-0063-0029-023888-00000004&nl=nwoh)
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von "Die Gründer". Heute nehmen euch Ole und Yannick mit auf eine spannende Reise durch die Welt der künstlichen Intelligenz im Gerichtssaal und die Tiefen der (Fehl-)Interpretation psychologischer Studien. Yannick berichtet von zwei aktuellen Fällen aus dem US-amerikanischen Justizsystem, in denen KI-Avatare – ob als Anwalt oder als Stimme aus dem Jenseits – vor Gericht eingesetzt wurden. Gemeinsam diskutieren die beiden, welche Chancen und ethischen Fragen mit solchen Technologien einhergehen.Im zweiten Teil der Episode nimmt Ole den Umgang mit Studien und populärwissenschaftlichen Mythen unter die Lupe. Mit viel Medienkritik deckt er auf, warum Korrelation nicht immer Kausalität bedeutet und warum das berühmte psychologische Priming viel weniger Einfluss auf unsere Entscheidungen hat, als viele annehmen. Freut euch auf ehrliche Gespräche, spannende Anekdoten – und eine gehörige Portion Wissenschaftsskepsis!Fragen und Feedback könnt ihr gerne in den Kommentaren oder Bewertungen lassen, wir freuen uns.Timestamps:00:00 Gerichtsverhandlung mit Avatar-Auftritt04:32 Nutzung von KI in Gerichtsverfahren08:13 Sinnvolle Kommunikation im Gerichtssaal10:53 Stimme der Hinterbliebenen zählt mehr15:54 Fehlende Kausalität in Studien18:40 Dunning-Kruger und Missverständnisse23:15 Priming und Framing hinterfragt24:29 Priming-Studie: Zweifel an Effektivität28:24 Mythen von Priming und Framing
Ein Weckruf gegen das ungerechte Justizsystem der Weimarer Republik (Weltbühne 2.6.1925).
Ein Kind, das für Schlagzeilen sorgt. Eine Gabe, die zur Last wird. Und ein Verbrechen, das alles überschattet.1984 steht die 14-jährige Tina Resch im Zentrum eines landesweiten Medienspektakels: Möbel bewegen sich wie von Geisterhand, Reporter belagern ihr Zuhause, und bald kennt jeder ihren Namen. Doch das, was als Sensation beginnt, endet Jahre später in einem Albtraum – mit dem Tod eines Kindes, einem Urteil auf Lebenszeit und der Frage: Was ist mit Amber Bennett wirklich passiert?In dieser Folge widmen wir uns einem herzzerreißenden Fall und tauchen ein in eine Geschichte voller Rätsel, Schmerz und unbeantworteter Fragen. Zwischen Poltergeist-Phänomenen, toxischen Beziehungen und einem Justizsystem, das wenig Raum für Zweifel lässt, versuchen wir, dem nachzugehen, was zwischen Sensation und Stille verloren ging.Inhaltswarnungen: Gewalt an Kindern, Kindstod, Paranormale UmständeOb der Fall gelöst oder ungelöst ist seht ihr ganz unten in der Folgenbeschreibung: N= nicht gelöst, G = Gelöst.SHOWNOTES:Quellen zum Fall:Website: https://www.christinaboyer.org/Doku Demons & Saviors: https://www.disneyplus.com/de-de/browse/entity-05b16187-192e-40f3-b65a-399ac01f4f2aArtikel: https://magazine.atavist.com/deliverance-christina-boyer-georgia-murder-justice-telekinesis/REISE IN DEN TOD - YAYHört rein bei Reise in den Tod, den Podcast, in dem es um Verbrechen geht, die beim Urlaub oder Reisen geschehen sind. Ab dem 13.02 mit uns als Host - exklusiv bei Podimo. Reisefails könnt ihr an folgende Emailadresse schicken: reiseindentod@gmail.comÜber diesen Link könnt ihr Podimo kostenfrei testen: https://podimo.de/reiseindentod - schlagt zu :)Vielen Dank an unsere heutigen Werbepartner!Bookbeat:Mit unserem Code crime könnt ihr Bookbeat jetzt 90 Tage lang kostenlos testen und 1 Million Hörbücher und E-Books entdecken.Unser Link: bookbeat.com/de/crimeBetterhelp:Unsere Hörer:innen erhalten 10 % Rabatt auf den ersten Monat unter BetterHelp.com/PUPPIES.Hier findet ihr alle Links zu unseren aktuellen Werbepartnern, Rabatten und Codes:https://linktr.ee/puppiesandcrimeEmpfehlungen (diesmal für den Pupkins Bookclub im Juli):Amandas Empfehlung an Marieke: The God of the Woods von Liz MooreMarieke Empfehlung an Amanda: Julia and the Shark von Kiran Millwood HargraveSOCIAL MEDIAInstagram: @Puppiesandcrime - https://www.instagram.com/puppiesandcrime/?hl=deTiktok: @puppiesandcrime.podcast - https://www.tiktok.com/@puppiesandcrime.podcastFacebook: https://www.facebook.com/PuppiesandCrimeEmail: puppiesandcrime@gmail.com------- G --------- Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Hanna fragt Papa - Der Podcast für neugierige Kinder und Eltern
Leider hat sich in dieser Folge ein kleines Mikrofonproblem eingeschlichen. Der Ton ist nicht ganz so klar wie sonst – aber keine Sorge: Die Folge dauert nur 3 Minuten und ist trotzdem richtig spannend! Danke fürs Verständnis!
Dieses Urteil wirkt wie ein Donnerschlag: Altkanzler Sebastian Kurz wird freigesprochen, nachdem er erstinstanzlich wegen Falschaussage im U-Ausschuss verurteilt wurde. Und Kurz holt zum Rundumschlag aus. Sein Vorwurf: Politik und Justiz nützen systematisch Anzeigen, um politische Gegner aus dem Weg zu räumen. So würden Menschen fertig gemacht. Hat unser Justizsystem eine politische Schlagseite? Was ist dran am Vorwurf der SPÖ-nahen WKStA? Oder versucht Kurz hier nur, Druck für Verfahren aufzubauen, die noch auf ihn zukommen? Und unterminieren die vielen Verfahren das Vertrauen der Bürger in Politik und Gerichtsbarkeit? Zuwendungen für Zuwanderer: Hilfreich oder hinderlich? Wieder einmal ist ein Streit um Sozialhilfe für Zuwanderer entbrannt, seitdem bekannt wurde, dass eine syrische Großfamilie mit elf Kindern 9.000 Euro netto Sozialhilfe im Monat bezieht. Und dazu kommen viele weitere Vergünstigungen, wie etwa die Befreiung von der ORF-Haushaltsabgabe. In Kärnten würde die gleiche Familie 2.000 Euro weniger bekommen, Wien hingegen gab alleine 2024 eine Milliarde Euro für Sozialhilfe aus. Brauchen diese Familien unsere Unterstützung oder nimmt man Zuwanderern so jeden Anreiz zum Arbeiten und verhindert die Integration? Und kann das neue Integrationspaket der Bundesregierung hier gegenwirken? Darüber diskutiert Michael Fleischhacker mit diesen Gästen: Gerald Markel, Polit-Blogger Christian Rainer, früherer „profil„-Chefredakteur Thilo Sarrazin, Bestsellerautor Barbara Toth, Redakteurin beim Falter Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
In dieser Episode geht es um die tiefgründige Rezension von "Die Wächter", einem packenden Roman von John Grisham. Der Einstieg in die Geschichte erfolgt in Seabrook, Florida, wo der junge Anwalt Keith Russo unter mysteriösen Umständen erschossen wird. Trotz fehlender Beweislage und Zeugen wird Quincy Miller, ein junger Afroamerikaner, der eine Verbindung zu Russo hatte, verhaftet und letztendlich zum Tode verurteilt. Nach 22 Jahren im Gefängnis sucht Miller Hilfe bei den Guardian Ministries, einem Netzwerk von Anwälten, die sich dafür einsetzen, unschuldig Verurteilte zu rehabilitieren. Mit Monroe Post, der sich mutig seinem Fall annimmt, beginnt der gefährliche Kampf um Gerechtigkeit. Ich teile auch meine persönliche Verbindung zu John Grishams Werken. Schon seit Jahren stehen seine Bücher in meinem Regal, und immer wieder versäumte ich es, eines zu lesen, weil sie stets adaptiert wurden. Als das neue Buch in meinen Händen lag, wollte ich die Story auf meine Weise erleben, ohne die Bilder der Schauspieler im Kopf zu haben. Diese Erfahrung war wirklich erfrischend und förderte meine Fantasie. Grisham's lebendige und anschauliche Schreibweise zieht einen sofort in die Geschichte hinein, besonders in den Szenen, die das tragische Schicksal von Doug Russell beleuchten, einem Insassen im Todestrakt, wegen des Verdachts eines grausamen Verbrechens. In dieser Episode thematisiere ich auch die Übersetzung des Buches, die von einem Team bestehend aus Bea Reiter, Inke Walsh-Araya und Kristina Dorn-Ruhl durchgeführt wurde. Die flüssige Lesbarkeit und der einladende Stil sorgen dafür, dass man die Seiten nur so umblättert. Während Quincy Millers dramtische Erzählung entfaltet sich die düstere Realität der Gerechtigkeit in den USA. Die Geschichte ist gespickt mit unerwarteten Wendungen, einem korrumpierten Sheriff, einem Drogenkartell, das kriminelle Machenschaften verübt, und den quirligeren Anwälten von Guardian Ministries, die trotz ihrer Schrulligkeit mit Herz und Engagement für Gerechtigkeit kämpfen. Themen wie Voodoo, verschwundene Beweisstücke und korrupte Gefängniswärter werden ebenfalls beleuchtet. Die Episode zeigt auf, wie komplex und herausfordernd die amerikanische Rechtsprechung ist und wie schwer es für die Menschen ist, eine Revision in ihrem Fall zu erwirken. Auf 447 Seiten wird eine spannende Geschichte erzählt, die mich emotional berührt hat. Es gab Momente, in denen ich Tränen zurückhalten musste – eine deutliche Bestätigung für die Kraft von Grishams Schreiben. Ich betone, dass es die Guardian Ministries tatsächlich gibt und dass die in dem Buch dargestellten Herausforderungen in der Realität ähnlich sind. Diese tiefgründige Erzählung zeigt nicht nur die Fiktion, sondern wirft auch einen wichtigen Blick auf reale Missstände im Justizsystem. Grisham hat es einmal mehr geschafft, seine Leser mit Niveau und spannender Thematik zu fesseln. "Die Wächter", erschienen im März 2020 im Heyne Verlag, ist ein absolutes Muss, und ich empfehle, es in der nächsten Buchhandlung zu erwerben.
In der Schweiz sind Jugendliche ab dem 10. Lebensjahr strafmündig. Das Jugendstrafrecht gilt bis zum 18. Lebensjahr. Das Strafmass ist auch bei schweren Vergehen verhältnismässig gering. Das könnte sich ändern. Beim Jugendstrafrecht steht die Täterin oder der Täter im Fokus. Das Ziel ist es, die Jugendlichen zu erziehen und zu schützen, nicht nur zu bestrafen. Strafen und Massnahmen Die Maximalstrafen für Minderjährige wirken auf den ersten Blick sehr tief. Kinder zwischen 10 und 14 Jahren müssen beispielsweise als Strafe höchstens zehn Tage gemeinnützige Arbeit leisten. Bei 15-Jährigen ist ein Freiheitsentzug bis zu einem Jahr möglich, bei über 16-Jährigen bis zu vier Jahren. Auch bedingte Strafen sind möglich. Lasch ist das Jugendstrafecht trotzdem nicht. Neben den Strafen steht den Jugendanwälten mit den sogenannten Schutzmassnahmen ein starkes Sanktionsmittel zur Verfügung. Bei schweren Delikten kann die Jugendanwaltschaft straffällige Jugendliche bis zum 25. Geburtstag beaufsichtigen, und unter Umständen in einer geschlossenen Institution unterbringen. Verschärfung des Jugendstrafrechts Eine Motion der Zürcher SVP Nationalrätin Nina Fehr Düsel fordert eine Verschärfung des Jugendstrafrechts. Bei schweren Verbrechen sollen künftig nur unbedingte Strafen ausgesprochen werden können. Wenn Jugendliche bei angeordneten Schutzmassnahmen nicht kooperieren, sollen sie ins Gefängnis müssen. Der maximal mögliche Freiheitsentzug soll erhöht werden. Und besonders schwere Straftaten sollen nach dem Erwachsenenstrafecht beurteilt werden. Pro / Contra Die Verschärfung soll der Abschreckung dienen und die Bevölkerung schützen, sagen die Befürworter. Zudem werden härtere Strafen von Opfern und Angehörigen als gerechter empfunden. Die Gegner der Vorlage bezweifeln eine abschreckende Wirkung von höheren Strafen. Diese könnten zudem die Chance auf eine erfolgreiche Wiedereingliederung in die Gesellschaft verringern und Betroffene stigmatisieren. Zudem führten insbesondere längere Haftstrafen zu höheren Kosten im Justizsystem. Soll das Jugendstrafrecht verschärft werden? Oder sollte die Prävention verbessert werden? Darüber diskutieren im Forum: · Pro Verschärfung: Nina Fehr Düsel, SVP Nationalrätin Kanton Zürich · Contra Verschärfung: Patrik Killer, Präsident der Schweizerischen Vereinigung für Jugendstrafrechtspflege · Dr. med. Dorothea Stiefel, Kinder- und Jugendpsychiaterin, Psychiatrische Universitätsklinik Zürich Die Sendung wird zeitgleich im Fernsehen auf SRF1 übertragen.
Ein abgelegenes Land und Eine Kette von Ereignissen.Zwei Männer verschwinden spurlos. Kein Blut. Kein Tatort. Keine Zeugen. NWas bleibt, sind sechs Geständnisse. Akten, die Fragen aufwerfen, statt Antworten zu geben. Erinnerungen, die trügen. Und ein System, das tiefer verstrickt ist, als es selbst begreifen will.In dieser Folge geht es um ein Justizsystem, das Antworten erzwingt. Ein Land, das sich selbst belügt. Und Erinnerungen, die vielleicht nie echt waren.Trigger-Warnung: psych. und körperl. Folter, Lügen, Mord *Alle oder einige Namen wurden geändert*Enthält Werbung*Enthält Affiliate-Links*++++Werde Finanzguru und behalte alle deine Konten im Blick
Alles neu macht der Mai, auch politisch. Dabei ist das neue Bundeskabinett schon jetzt so marode, wie die deutsche Infrastruktur. Und auch das Justizsystem bröckelt. Was also tun? Wir zeigen Flagge – mit Wahrheit, Widerstand und Angriffslust… Darum geht es heute: Benjamin Gollme und Marcel Joppa, die Jungs von Basta Berlin, blicken heute auf das Kabinett des Dr. Larifari – Friedrich Merz hat ein paar illustre CDU-Minister um sich geschart. Doch auch andere Horrorgeschichten beschäftigen uns: Es geht vom CSD zum ESC, nach Sylt und ab ins Kittchen…
Jahrelang soll ein Staatsanwalt in Hannover interne Informationen gegen Geld an verschiedene kriminelle Organisationen weitergegeben haben – und trotz einer Vielzahl an Hinweisen konnte er einfach weitermachen. Investigativjournalist Benedikt Strunz vom NDR hat jahrelang zum Fall recherchiert. Er erzählt uns heute von einem mutmaßlich Kriminellen, der das Justizsystem von innen angreift – und dabei auf erstaunlich wenig Widerstand gestoßen ist. Hier geht's zum Panorama3-Film von Benedikt, Mandy Sarti und Katrin Kampling: https://www.ardmediathek.de/video/panorama-3/korruptionsaffaere-staatsanwaltschaft-hannover-in-erklaerungsnot/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS8zMzY0MDA2MC02MjQxLTQ0M2MtOGNlZS03ODYzNmQ4OWM4MjA Ihr habt Hinweise zu dieser Recherche oder anderen Geschichten? Dann meldet euch vertraulich bei Benedikt: https://www.ndr.de/nachrichten/investigation/Kontakt-Moeglichkeiten-zum-Ressort-Investigation,kontaktinvestigation100.html Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Lukas Waschbüsch Mitarbeit: Hannah Heinzinger Produktion: Konrad Winkler, Jonas Teichmann, Lisa Krumme und Marie-Noelle Svihla Redaktionsleitung: Fumiko Lipp und Lena Gürtler 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim BR.
Die US-Regierung deportiert mehr als 200 Menschen in ein brutales Gefängnis in El Salvador – ohne ordentliches Gerichtsverfahren. Ein hoher Richter stellt dieses Vorgehen infrage und entscheidet: Der Abschiebeflug war unrecht. Doch Trump und seine Leute halten sich nicht an dieses Urteil. Und das ist nicht der einzige Fall, in dem die Trump-Regierung Gerichtsentscheidungen offenbar ignoriert. Die Richter:innen, die ihm Steine in den Weg legen, beleidigt der Präsident und fordert ihre Absetzung. Dahinter steht eine perfide Strategie, die Trump nicht zum ersten Mal anwendet. Wie schlimm ist der Angriff auf das Justizsystem? Wie tief steckt das US-Verfassungssystem in der Krise? Ist der Rechtsstaat noch zu retten und wenn ja, durch wen? Davon handelt unsere heutige Episode von „Bei Burger und Bier“. Habt ihr Fragen oder Anregungen? Immer her damit unter beiburgerundbier@gmail.com
In den USA wächst der Druck auf die Wissenschaft. Kündigungen, Arbeitsverbote und die Rücknahme bereits zugesagter Fördermittel bringen Forscher sowie ganze Universitäten in Gefahr. Thorsten Denkler hat mit dem Vorsitzenden der Einstein Stiftung Berlin, Martin Rennert, über die Gefahr für die Wissenschaftsfreiheit gesprochen, die von Donald Trump ausgeht.Auch das Justizsystem in den USA wird von der Trump-Administration geschwächt oder zumindest ignoriert. Das Weiße Haus hat sich über eine richterliche Anordnung hinweggesetzt und 200 Menschen per Abschiebeflug außer Landes gebracht, obwohl ein Gericht dies untersagt hatte.Woher kam vor etwa fünf Jahren das neuartige Coronavirus? Möglicherweise doch aus einem chinesischen Labor. Es scheint immer mehr Indizien dafür zu geben, dass das Virus nicht vom Wetmarket in Wuhan stammt.Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testen Audio-Werbung Table.Today: jan.puhlmann@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
bto#285 – Das neue milliardenschwere Sondervermögen für Infrastrukturprojekte und faktisch unbegrenzte kreditfinanzierte Verteidigungsausgaben außerhalb der Schuldenbremse sind der Mega-Wumms mit dem die womöglich künftige Koalitionsregierung Deutschland aus der Krise führen will. Daniel Stelter kommentiert die schwarz-rote Einigung auf ein Sondierungspapier. Seine Befürchtung ist, dass der Geldregen die dringend nötigen Reformen mindestens verwässert, wenn nicht sogar wegspülen wird. Im Ergebnis könnten einfach nur noch höhere Schulden übrig bleiben.Zum Schwerpunktthema: Deutschlands demografische Entwicklung ist desaströs. Immer weniger junge Menschen, steigender Fachkräftemangel und eine ineffiziente Verwaltung setzen unser Land unter Druck. Eine gute Infrastruktur, ein herausragendes Bildungswesen und attraktive Rahmenbedingungen sind aber Voraussetzung dafür, dass die Jüngeren nicht nur in der Lage, sondern auch bereit sind, die Lasten der Alterung in der Gesellschaft zu schultern. Kurz gesagt: Ein Land muss gute Perspektiven bieten und umso schlimmer ist es, wenn ein Land wie Deutschland das unterlässt. Stattdessen verschlechtert sich unser Bildungssystem kontinuierlich, wie die letzten PISA-Studien und die steigende Zahl an Schul- und Studienabbrechern zeigen. Allein an Universitäten gibt es eine dramatische Abbrecherquote von 32 Prozent, an Fachhochschulen sind es immerhin noch 23 Prozent. Einer der Hauptgründe ist die akademische Überforderung. Klasse statt Masse ist Fehlanzeige. Die Zahl der Studierenden hat sich in den letzten 50 Jahren vervierfacht, allerdings erfolgt auch hier eine Fehlallokation von Potenzial, denn es sind längst nicht alle Fächer geeignet, den Wohlstand einer Industrienation zu mehren.Am Beispiel des Jurastudiums erläutert Dr. Arnim Rosenbach, Rechtsanwalt und Lehrbeauftragter an der Ludwig-Maximilian-Universität München und der Humboldt-Universität Berlin, warum eine Reform der juristischen Ausbildung dringend notwendig ist und wie sie gelingen kann. Der Berufszweig steht vor einem dramatischen Nachwuchsmangel, während das Justizsystem gleichzeitig ineffizient und teuer ist. Im Interview erklärt der Experte, welche Lösungen es gibt.HörerserviceDie Studie des IW zum Thema Juristenmangel finden Sie hier: https://is.gd/q0cg7H Neue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter www.think-bto.com. Den monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.Sie erreichen die Redaktion unter podcast@think-bto.com. Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik.ShownotesHandelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt”-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr erfahren Sie unter: https://handelsblatt.com/mehrperspektiven Werbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In Folge 338 von Rolling Sushi geht es um Betrug mit einem Erdloch, die Kinderbetreuungsstrafe, ein Webarchiv rund um die AUM-Sekte, die Digitalisierung Japans Justizsystems, KI vs. Datenschutz, Drohnenservice für Urlaubsvideos, zunehmende Tourismussteuern, Japans Handelsdefizite und neue Militärflugzeuge.
Was hat Trump in seinem ersten Monat geschafft? Trump hat über 70 Dekrete unterzeichnet, die Macht des Kongresses usurpiert und das Justizsystem herausgefordert, ihn aufzuhalten. Elon Musk und seine Bande von Tech-Teenagern „löschen“ Behörden, Programme und Personen, die nicht mit Trumps Plänen übereinstimmen. Die Demokraten – Politiker und Wähler – haben wenig Macht, die Machete aufzuhalten, die durch die Bundesregierung reißt.Auf internationaler Ebene hat das Trump-Team klargestellt, dass langfristige Beziehungen nicht so wichtig sind wie Transaktionen, bei denen die USA gewinnen können. Trump und Vizepräsident JD Vance haben eine sehr klare Botschaft gesendet, dass Europa sich selbst schützen muss und, dass die Ukraine es für die USA „wertvoll genug machen“ muss, sie zu unterstützen. Wohin die Scherben fallen werden weiß keiner. Jiffer berichtet aus North Carolina bei ihrem Vater über wie ihre Familie und Freunde reagieren.Credits:Theme Music: Reha Omayer, HamburgFind us on:Facebook: AmerikaUebersetztTwitter: @AUbersetztContact us:amerikauebersetzt@gmail.com
17'000 Straffälle sind an Schweizer Gerichten offen. Die Justizbehörden kommen nicht mehr hinterher. Die Betroffenen warten oft jahreland auf ein Urteil – und Täterinnen und Täter erhalten durch die langen Wartezeiten am Ende oft tiefere Strafen oder kommen straffrei davon. Es geht dabei nicht nur um Bagatellen, sondern um Gewaltdelikte, Betrug oder Tötungen.Wie ist diese Situation entstanden? Was bedeutet die lange Liste an offenen Fällen für die Schweizer Justiz und das Vertrauen der Gesellschaft in das Rechtssystem? Darüber sprechen Catherine Boss und Roland Gamp vom Tamedia-Recherchedesk in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».Host & Produktion: Mirja GabathulerMehr zum Thema:Weil Gerichte überlastet sind, erhalten selbst Sexualstraftäter eine tiefere Strafe Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch
Ein Oktoberwochenende im Jahr 1993: Die 20-jährige Pasquale Brumann verlässt ihr Elternhaus im zürcherischen Zollikon. Sie ist unweit davon mit einigen Pfadikolleginnen und -kollegen verabredet. Sie nimmt den Weg durch ein Waldstück, das sie bestens kennt. Doch bei ihren Pfadigspäändli wird sie nie ankommen.Als sie am Abend zu Hause nicht eintrifft, wird Pasquales Mutter unruhig. Ihre Tochter ist sehr zuverlässig und meldet sich stets, wenn sie sich verspätet. Noch am Abend wird eine Polizeiaktion gestartet und auch am nächsten Tag, einem Sonntag, suchen weiterhin viele Freiwillige aus dem Dorf gemeinsam mit der Familie nach Pasquale. Bald stossen sie auf eine Leiche, unbekleidet und mit Stich- und Schnittwunden verletzt. Sie liegt verscharrt im Herbstlaub.Redaktorin Fabienne Sennhauser hat ausführlich zum Fall recherchiert. Und sie kennt die Region persönlich, sie hat Verwandte im Dorf und wohnt heute dort. Im Gespräch mit Moderator Noah Fend rekapituliert sie dieses Wochenende vor 31 Jahren, dessen Geschehnisse den Schweizer Justizvollzug für immer verändert haben.Die Folgen 2 und 3 zu diesem Fall und alle weiteren Crime-Fälle des Podcasts, findet ihr hier oder im Feed von «Unter Verdacht» auf allen gängigen Podcast-Plattformen.Gast: Fabienne SennhauserHost: Noah FendSkript: Noah Fend und Sara SpreiterSchnitt und Produktion: Sara SpreiterSounddesign: Tobias HolzerRedaktion: Tina HuberAusschnitte aus den SRF-Dokumentationen: Mord im Hafturlaub und Pasquales Mutter Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch
Die Staatsanwaltschaft trägt die Verantwortung, sowohl tatsächliche Straftaten zu verfolgen als auch unbegründete Anschuldigungen zu erkennen und abzuwehren. Falschbeschuldigung ist für die Staatsanwaltschaft ein sensibles und bedeutendes Thema. Falschbeschuldigungen können das Vertrauen in die Strafjustiz erschüttern und weitreichende Folgen für die Betroffenen haben. Eine Falschbeschuldigung kann verschiedene Formen annehmen, von bewussten Lügen bis hin zu unbeabsichtigten Fehlangaben, die durch Missverständnisse, verzerrte Wahrnehmungen oder emotionale Belastungen entstehen. Besonders in Fällen mit komplexer Beweislage, wie bei Sexualdelikten oder häuslicher Gewalt (4-Augen-Prinzip), erfordert die Prüfung von Aussagen eine sorgfältige Abwägung.Die Konsequenzen einer Falschbeschuldigung sind erheblich: Neben dem potenziellen Schaden für die beschuldigte Person, wie Rufverlust oder ungerechtfertigter Strafverfolgung, verbraucht sie auch erhebliche Ressourcen im Justizsystem. Gleichzeitig dürfen echte Opfer nicht durch den Verdacht auf mögliche Falschbeschuldigungen entmutigt werden, ihre Rechte wahrzunehmen.Die Staatsanwaltschaft steht daher vor der anspruchsvollen Aufgabe, zwischen Wahrheitsfindung, Schutz der Betroffenen und Wahrung der Unschuldsvermutung eine ausgewogene Balance zu finden. Seit über 20 Jahren wirkt Sabine Tobler als Staatsanwältin des Kantons Zürich. In dieser und der vorgängigen Episode gibt sie uns Einblick in ihr Schaffen als Staatsanwältin, welches tagtäglich ein sorgfältiges und objektives Vorgehen braucht, um Gerechtigkeit für alle Beteiligten sicherzustellen.Ich realisiere PSYCHOLOGOS eigenständig. Über jede Unterstützung für meine selbstständige und unabhängige Tätigkeit freue ich mich. Vielen Dank. https://psychologos.ch/support
Nach der präsidialen Begnadigung durch seinen Vater ist das Verfahren gegen Hunter Biden wegen falscher Angaben beim Kauf einer Waffe eingestellt worden. Die Entscheidung erging durch die zuständige Bundesrichterin Maryellen Noreika im Bundesstaat Delaware. US-Präsident Joe Biden hatte seinen Sohn am Sonntag pauschal für alle Vergehen auf Bundesebene in einem Zeitraum von fast elf Jahren begnadigt.Die Entscheidung stiess auf breite Kritik, insbesondere seitens der Republikaner. Aber auch in der Demokratischen Partei: So erklärte etwa der demokratische Senator Michael Bennet auf der Plattform X, Bidens Begnadigung untergrabe «weiter das Vertrauen der Amerikaner in ein Justizsystem, das alle fair und gleich behandelt». Tatsächlich hatte Präsident Biden mehrfach versichert, dass er seinen Sohn nicht begnadigen werde.Wie weit geht die Politisierung der amerikanischen Justiz? Steht sie nicht mehr neutral über der Politik? Und inwiefern schreitet die Politisierung der amerikanischen Gesellschaft generell weiter voran? Zum Beispiel im Gesundheitswesen, bei der Religion oder sogar im Sport, der bisher als neutrale Zone galt? Darum geht es in der neuen Folge des USA-Podcasts «Alles klar, Amerika?»: Christof Münger, Leiter des Ressorts International, unterhält sich mit Tina Kempin Reuter, Professorin für Politikwissenschaft in Birmingham, Alabama.Produktion: Noah FendMehr zum von Trump nominierten Justizdirektor Kash Patel:Trump will das FBI einem treuen Anhänger unterordnen Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch
100'000 Kinder kommen jedes Jahr in Berührung mit dem Schweizer Rechtssystem. Sie sind betroffen von Scheidungen, häuslicher Gewalt oder Konflikten in der Schule. Doch nicht immer werden die Rechte der Kinder gewahrt, sagt Irène Inderbitzin, Geschäftsführerin der Ombudsstelle für Kinderrechte. Der Bundesrat muss eine Schweizer Ombudsstelle für Kinderrechte schaffen, das hat das Parlament entschieden. Die Stelle soll Kinder bezüglich ihrer Rechte informieren und beraten und so für das Kind den Zugang zur Justiz sicherstellen. Wie trägt die Schweizer Ombudsstelle für Kinderrechte zum Schutz und Wohl von Kindern und Jugendlichen bei? Welche Mehrwerte entstehen durch ihre Arbeit? Antworten auf diese Fragen gibt die neue Wirkungsanalyse, welche soeben erschienen ist.
Die Staatsanwaltschaft trägt die Verantwortung, sowohl tatsächliche Straftaten zu verfolgen als auch unbegründete Anschuldigungen zu erkennen und abzuwehren. Falschbeschuldigung ist für die Staatsanwaltschaft ein sensibles und bedeutendes Thema. Falschbeschuldigungen können das Vertrauen in die Strafjustiz erschüttern und weitreichende Folgen für die Betroffenen haben. Eine Falschbeschuldigung kann verschiedene Formen annehmen, von bewussten Lügen bis hin zu unbeabsichtigten Fehlangaben, die durch Missverständnisse, verzerrte Wahrnehmungen oder emotionale Belastungen entstehen. Besonders in Fällen mit komplexer Beweislage, wie bei Sexualdelikten oder häuslicher Gewalt (4-Augen-Prinzip), erfordert die Prüfung von Aussagen eine sorgfältige Abwägung.Die Konsequenzen einer Falschbeschuldigung sind erheblich: Neben dem potenziellen Schaden für die beschuldigte Person, wie Rufverlust oder ungerechtfertigter Strafverfolgung, verbraucht sie auch erhebliche Ressourcen im Justizsystem. Gleichzeitig dürfen echte Opfer nicht durch den Verdacht auf mögliche Falschbeschuldigungen entmutigt werden, ihre Rechte wahrzunehmen.Die Staatsanwaltschaft steht daher vor der anspruchsvollen Aufgabe, zwischen Wahrheitsfindung, Schutz der Betroffenen und Wahrung der Unschuldsvermutung eine ausgewogene Balance zu finden. Seit über 20 Jahren wirkt Sabine Tobler als Staatsanwältin des Kantons Zürich. In dieser und der folgenden Episode gibt sie uns Einblick in ihr Schaffen als Staatsanwältin, welches tagtäglich ein sorgfältiges und objektives Vorgehen braucht, um Gerechtigkeit für alle Beteiligten sicherzustellen.Ich realisiere PSYCHOLOGOS eigenständig. Über jede Unterstützung für meine selbstständige und unabhängige Tätigkeit freue ich mich. Vielen Dank. https://psychologos.ch/support
Heute: Im Zweifel gegen die Freiheit - Justitia in den Fängen linker Politik Gegen den Staatsrechtler Ulrich Vosgerau will eine kleine Gruppe von Juristen in der altehrwürdigen und sehr seriösen Vereinigung der Staatsrechtslehrer mobil machen. Vosgerau ist einer der prominentesten Staats- und Verfassungsrechtler, der sich klar und deutlich äußert. Er war zuletzt bei jenem angeblichen geheimen Treffen in einer Villa in Potsdam dabei, in dem von Deportation und der massenhaften Vertreibung deutscher Staatsbürger mit Migrationshintergrund gesprochen worden sein soll. Nichts davon stimmte – Vosgerau gewann die Prozesse gegen Correktiv und die Medien, die die Behauptungen weiter verbreiteten. Zudem verteidigte das CDU-Mitglied Vosgerau den thüringischen AfD Vorsitzenden Björn Höcke. Offenbar zu viel - jetzt versuchen linke Gegner des Anwaltes, ihm beruflich zu schaden. Dies ist ein jüngstes Beispiel, wie eine demokratische Diskussionskultur zerschossen werden soll. Linke Studenten an der Universität Köln hatten seine Abberufung als Privatdozent gefordert; der Generalsekretär der Berliner CDU verlangte sogar, der Staatsrechtler müsse die Partei verlassen. Die Universität lehnte allerdings eine Entlassung Vosgeraus ab, und der CDU-Kreisverband Pankow, dem er angehört, eröffnete gar nicht erst ein Parteiausschlussverfahren, da er keinerlei Gründe dafür sah. Ein Gespräch mit Ulrich Vosgerau über das gewandelte Staatsverständnis von Juristen und ein Justizsystem, das überparteilich sein sollte und sich doch immer mehr als Arm der gerade herrschenden Politik erweist. Webseite: https://www.tichyseinblick.de
Heute bei IMR: Veronika Keller-Engels, Präsidentin des Bundesamts für Justiz in Bonn. Frau Keller-Engels berichtet Marc und Christine von breaking.through von ihrem Werdegang, angefangen bei ihrem Jurastudium in Regensburg und ihren ersten Schritten im Staatsdienst als Staatsanwältin in Ingolstadt. Frau Keller-Engels blickt auf eine äußerst vielseitige Karriere mit Europabezügen zurück, die sie zuletzt als Oberstaatsanwältin am BGH wirken ließ. Sie erklärt, warum sie sich für das Jurastudium entschieden hat und wie sie sich in verschiedensten Rechtsgebieten im Laufe ihres Werdegangs einarbeitete und engagierte. Welche Herausforderungen und Chancen brachte ihr Weg mit zahlreichen Stationen, unter anderem am Bundesverfassungsgericht, bei Eurojust sowie als persönliche Referentin in der Ständigen Vertretung der BRD, mit sich? Wie ist sie mit etwaigen Rückschlägen umgegangen? Wie gelang ihr die Übernahme des Präsidialamts im Bundesamt für Justiz und welche Aufgaben übernimmt die Behörde im deutschen Justizsystem? Antworten auf diese und viel Inspiration für Euren individuellen Weg erhaltet Ihr von einer beeindruckenden Juristin in dieser Folge von IMR. Viel Spaß!
Es ist ein vernichtendes Urteil, das der Antikorruptionsexperte Martin Kreutner dem österreichischen Justizsystem ausstellt: Er spricht von einer Zweiklassenjustiz. Von einer Schulnote Vier bis Fünf. Und davon, dass Österreich mit seinem heutigen Justizsystem nicht mehr in die EU kommen würde. Anlass waren schwere Vorwürfe des mittlerweile verstorbenen Justizbeamten Christian Pilnacek: Parteien und Politiker würden im Justizministerium intervenieren, wenn unangenehme Gerichtsverfahren drohen. Konkret wurden die ÖVP und ihr Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka angesprochen. Im Podcast erklärt Fabian Schmid, Leitender Redakteur beim STANDARD, was bei österreichischen Gerichten und Staatsanwaltschaften wirklich schiefläuft. Wir sprechen außerdem darüber, was dagegen getan werden könnte. Und darüber, wer das bis jetzt blockiert. **Mehr zum Thema** [Podcast: Was wir über Christian Pilnaceks Tod nicht wussten ](https://open.spotify.com/episode/3yEPB7v3vL2tx47EtUTjY3?si=m6VauQjKRQCnv9IvYN_wZA) **Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?** Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: [abo.derstandard.at](https://abo.derstandard.at/?ref=Podcast&utm_source=derstandard&utm_medium=podcast&utm_campaign=podcast&utm_content=podcast)
Ab17 - der tägliche Podcast mit Kathrin und Tommy Wosch. Montag bis Freitag. Morgens und Abends.In der heutigen Episode von Ab17 geht es um den 90. Geburtstag von Giorgio Armani und die gemischten Gefühle der Moderatoren gegenüber seiner Person und seinem Stil. Außerdem besprechen sie den fortlaufenden Gerichtsprozess gegen Alec Baldwin und die überraschenden Entscheidungen des amerikanischen Justizsystems. Fußballfans kommen ebenfalls auf ihre Kosten, da die jüngsten Spiele und die Chancen der englischen Mannschaft diskutiert werden. Zudem erfahren die Zuhörer, warum man Muscheln nur in Monaten mit "R" essen sollte und welche Bedeutung der Weltbevölkerungstag hat. Abgerundet wird die Folge mit einem kurzen Exkurs zu Cluesos neuem Olympia-Song und Roland Kaisers Auftritt auf einer neuen Briefmarke.Inhalt:00:00:01 Begrüßung und Check-in 00:00:49 Geburtstag von Giorgio Armani 00:02:53 Diskussion über Alec Baldwin 00:06:23 Kritik am amerikanischen Justizsystem 00:09:10 Fußball und die englische Mannschaft 00:12:01 Factomobil der FDP 00:14:08 Eröffnung der Muschelsaison 00:15:03 Cluesos neuer Olympia-Song 00:16:00 Roland Kaiser auf Briefmarke 00:17:14 Weltbevölkerungstag und Ressourcen 00:19:24 Denksportaufgabe für die Zuhörer Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Das deutsche Justizsystem gilt als hochgradig zuverlässig und unfehlbar. Insbesondere das Strafrecht ist so engmaschig, dass Irrtümer eine echte Rarität sein sollen. So scheint es zumindest. In dieser Folge von "Mordlust - Verbrechen und ihre Hintergründe" schauen wir uns an, was passiert, wenn es heißt "Case Closed" und später doch Zweifel am Urteil aufkommen. Michael wird sitzen gelassen. Sein Sohn Nico lebt bei Maike, seiner Ex-Frau. Michael darf sein Ein und Alles nur noch selten sehen. Noch dazu kommt, dass Maike seit über einem Jahr mit einem neuen Mann an ihrer Seite glücklich ist. Dann wird sie regungslos in ihrem eigenen Haus vor einer Treppe liegend aufgefunden. Die Polizei reagiert schnell und die Schlinge, die sich um Michaels Hals legt, zieht sich immer weiter zu. Mai 1983: Schützenfest in einem kleinen Ort in NRW. Am Tag nach der traditionellen Feier wird eine junge Frau brutal ermordet aufgefunden. Schnell wird ein Schuldiger ausgemacht und weggesperrt. Bis exakt zwei Jahre später wieder ein Mord in der Gegend passiert, der absurde Ähnlichkeiten zu dem Vorangegangenen aufweist. Ein Wiederaufnahmeverfahren ist in Deutschland der letztmögliche Weg, um nicht nur die Wahrheit aufzudecken, sondern auch Gerechtigkeit wiederherzustellen. Welche Wege man dafür in Kauf nehmen muss, verraten wir euch gemeinsam mit unserer Expertin in dieser Folge: Regina Rick, Fachanwältin für Strafrecht und Wiederaufnahmeverfahren in München. Mehr Infos zum Projekt “Fehlurteil und Wiederaufnahme e.V.”, das sich mit der systematischen Aufdeckung und Korrektur von Fehlurteilen in Deutschland beschäftigt, hier: https://www.wiederaufnahme.com/ **Kapitel** 1. Fall “Michael” 2. Aha: Drei Schritte zum Wiederaufnahmeverfahren 3. Fall “Fritz” 4. Aha: Wiederaufnahmeanträge - Zugelassene Häufigkeit und Verjährung 5. Zahlen 6. Kritik 7. Wiederaufnahmeverfahren zu Ungunsten einer Person 8. Verbesserungen und Forderungen **Credit** Produzentinnen/ Hosts: Paulina Krasa, Laura Wohlers Recherche: Paulina Krasa, Laura Wohlers, Marisa Morell Schnitt: Pauline Korb Rechtliche Abnahme: Abel und Kollegen **Shownotes** *Fall “Michael”* Urteile: Landgericht Karlsruhe 16.01.1998 - 93 Ks 5/97; Bundesgerichtshof 15.12.2010 - 1 StR 254/10 Harry Wörz Homepage: https://www.harrywoerz.de/?pg=62 Spiegel: “Der Fall Harry Wörz - Triumph des Richters”: https://t1p.de/bg894 SWR: “Spektakulärer Justizirrtum: 25 Jahre nach dem Urteil gegen Harry Wörz”: https://t1p.de/1g02u Spiegel: “Nicht dass ich wüsste”: https://t1p.de/a89jn Stuttgarter Nachrichten: “Der Fall Harry Wörz und kein Ende”: https://t1p.de/w47tq *Fall “Fritz”* Spiegel: “Wer tötete Johanna Schenuit?”: https://t1p.de/lljez Welt am Sonntag: “Die Hoffnung auf einen zweiten Prozess”: https://t1p.de/qgh41 Süddeutsche Zeitung: “Das Dorf”: https://t1p.de/0bi8l WDR Lokalzeit MordOrte: “Während das Dorf feiert, kämpft Johanna um ihr Leben”: https://t1p.de/w955f 3Sat: 37° - “Es geschah beim Schützenfest”: https://t1p.de/97es1 *Diskussion* Spiegel Politik: “Systemfehler”: https://t1p.de/4kjre Süddeutsche Zeitung: “Fehlerurteile in Deutschland - Ohne jeden Zweifel”: https://t1p.de/zrocb Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen (Studie von Thomas Bliesener et. al): “Fehlerquellen und Wiederaufnahme im Strafverfahren”: https://t1p.de/guvcj Bundesverfassungsgericht, Pressemitteilung Nr. 94/2023 vom 31. Oktober 2023 : https://t1p.de/u5142 Legal Tribune Online: “Bundesrat blockiert Dokumentation der Hauptverhandlung“: https://t1p.de/ypimf **Partner der Episode** Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Mordlust
Der 30. Mai 2024 geht in die US-Geschichtsbücher ein: Alle 12 Jury-Mitglieder des Geschworenengerichts in New York befinden den Ex-Präsidenten Donald Trump im Schweigegeldprozess in allen 34 Anklagepunkten für schuldig. Damit wird zum ersten Mal ein ehemaliger US-Präsident zum verurteilten Straftäter. In dieser Sonderfolge von „Amerika, wir müssen reden“ erklären Ingo Zamperoni und Jiffer Bourguignon, welche Reaktionen das Urteil in den beiden politischen Lagern und auch in ihrer amerikanischen Familie hervorbringt. Jiffers Vater Paul, ein Trump-Wähler, hält das Urteil für einen Witz: „Das ist ein lächerlicher Versuch, um Trump zu stoppen“. Er sorgt sich darum, dass das Justizsystem missbraucht wird und sieht in der Verurteilung Trumps aber auch einen klaren Vorteil für die anstehende US-Präsidentschaftswahl. Ganz nach dem Motto: Jetzt erst recht Donald Trump wählen. Das Weiße Haus hält sich mit hämischen Reaktionen zurück: „We respect the rule of law“, so ein Sprecher. Welches Strafmaß Donald Trump im Juli drohen könnte und wie sich das Urteil auf seine Präsidentschaftskampagne auswirken könnte, hört ihr in dieser Ausgabe. Das Urteil gegen Trump in allen Punkten https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/trump-urteil-106.html Fragen oder Rückmeldungen zur Folge bitte an podcast@ndr.de Podcast-Tipp: Wir Weltmeister – Auf der Suche nach 2014 https://www.ardaudiothek.de/wir-weltmeister-auf-der-suche-nach-2014/13360445/
Vor Gericht zu stehen und dort nicht allein auf sich gestellt zu sein. Allein schon die Worte sagen zu können: „Nicht ohne meine Anwältin“ und: „Mein Anwalt hat mir geraten…“ - wie beruhigend kann das sein! Oder eben beunruhigend, wenn einem der Satz entgegenschallt: „Sie hören von meinem Anwalt!“ Und dann Post zu bekommen von der Kanzlei der Gegenseite und sich eingeschüchtert zu fragen: Kann und soll ich mich wirklich anlegen mit so viel juristischer Macht? Der gute Anwalt, die gute Anwältin: Großartig, wenn man sie hat. Schlimm, wenn man sie nicht hat. Und schrecklich, wenn die Gegenseite sie hat. Im Strafprozess kämpfen sie ohne Zweifel für die Angeklagten und auch im Zivilprozess interessieren sie nur die Interessen derer, für die sie arbeiten. Und wenn sie es geschickt anstellen, können sie sogar die schwächere Sache zur Stärkeren machen. Wer also sind die Stärkeren vor Gericht? Nur die mit dem stärkeren Rechtsbeistand? Und somit nur die mit dem pralleren Geldbeutel? Gewinnt Geld Prozesse? Dass es Anwältinnen und Anwälte gibt, ist ein Wert an sich. Aber in und außerhalb der Gerichtssäle steht immer auch die Frage im Raum, ob sie die Richtigen schützen oder die Falschen. Und ob es immer gerecht ist, wenn sie erfolgreich sind. Zur Sache äußern sich: hr-Gerichtsreporterin Heike Borufka, Nora Binder, Autorin des Films “Der Star-Anwalt: Christian Schertz und die Medien” und Michael Koch, stellvertretender Vorsitzender des Frankfurter Anwaltsvereins. Podcast-Tipp: Verurteilt Der Gerichtspodcast mit Heike Borufka und Basti Red: Die hr-Gerichtsreporterin und der Podcaster sprechen über echte Kriminalfälle, echte Gerichtsurteile, das echte Leben und das deutsche Justizsystem. https://www.ardaudiothek.de/sendung/verurteilt-der-gerichtspodcast/63108072/
+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: https://linktr.ee/verbrechenvonnebenan +++Als Carmen Kampa kurz vor Mitternacht die Musik, Menschen und Lichter einer Bremer Disco hinter sich lässt, ahnt niemand, dass die 17-Jährige ihr Zuhause nie erreichen wird. Drei Tage später findet man ihre Leiche und für die Ermittler beginnt die Suche nach einem Mörder, die 40 Jahre dauern wird. Zusammen mit dem gebürtigen Bremer Johannes Strate spricht Philipp über einen Fall, der für das Justizsystem und die Polizei in Bremen bis heute ein Trauma ist. Produzent und Host: Philipp FleiterMischung und Schnitt: Christoph Scheidel - 79 SoundRedaktionelle Mitarbeit: Jana Wagner+++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.html+++Unsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Die EU hat Ungarn zehn Milliarden Euro ausbezahlt, die sie eingefroren hatte wegen des Demokratieabbaus in Ungarn. Offiziell heisst es, Ungarn habe sein Justizsystem so unabhängig gemacht von der Politik, dass die Auszahlung gerechtfertigt sei. Doch schaut man sich die ungarischen Gerichte genau an, kommen Zweifel auf. Weitere Themen: (06:50) Die Scheinunabhängigkeit der ungarischen Gerichte (10:30) Ist die Allianz der Grünen und SP gebrochen? (14:16) Sorgenkind elektronisches Patientendossier (18:17) Notenbanken erwägen, Zinsen zu senken (20:43) Wieso die EU bei der digitalen Regulierung vorprescht (27:30) Putin gibt sich vor den Medien betont locker (30:57) Venezuela und Guyana treffen sich für Aussprache
Wer einmal freigesprochen wurde, darf nicht wieder verfolgt und bestraft werden. So hat das Bundesverfassungsgericht gerade geurteilt. Auf Grundlage des Grundgesetzes und einer jahrtausendealten Rechtspraxis. Selbst wenn durch heutige DNA-Technik neue Beweise vorliegen. Anlass war der Mord an einer jungen Frau vor 42 Jahren. Der Angeklagte wurde damals freigesprochen. Warum ist keine Wiederaufnahme möglich? Warum hat die Mehrheit der Verfassungsrichter das Recht des Beklagten und Verfolgten stärker gewichtet als die Rechte des Opfers und der Hinterbliebenen? Wie stehen hier Recht und das Gefühl von Gerechtigkeit zueinander? Wir sprechen darüber mit Wolfram Schädler, Anwalt der betroffenen Familie, mit Erol Pohlreich, Professor für Strafrecht an der Europa-Universität Viadrina, mit Uwe Volkmann, Verfassungsrechtler und Rechtsphilosoph an der Uni Frankfurt und mit hr-Gerichtsreporterin Heike Borufka. Podcast-Tipp: „Verurteilt“ mit Heike Borufka und Basti Red: Die hr-Gerichtsreporterin und der Podcaster sprechen über echte Kriminalfälle, echte Gerichtsurteile, das echte Leben und das deutsche Justizsystem. https://www.ardaudiothek.de/sendung/verurteilt-der-gerichtspodcast/63108072/