Leben ist mehr

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»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das an jedem Tag des Jahres. »LEBEN IST MEHR« hat ein individuelles Konzept und nimmt Stellung zu wichtigen Lebensbereichen wie Ehe, Familie, Gott, Christsein, Krisen, Beruf, Wirtschaft, Wissenschaft, Zukunft, u.v.a. »LEBEN IST MEHR« möchte Mut machen, ein echtes und erfülltes Leben zu entdecken. »LEBEN IST MEHR« gibt es schon seit 1999, sämtliche Beiträge aller Jahrgänge sind online verfügbar.

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    • Aug 12, 2026 LATEST EPISODE
    • daily NEW EPISODES
    • 4m AVG DURATION
    • 1,321 EPISODES


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    Todbringende Hände

    Play Episode Listen Later Aug 12, 2026 4:03


    Der junge Arzt Ignaz Semmelweis war verzweifelt. Warum starben so viele Mütter in seiner Geburtsklinik am Kindbettfieber? Täglich obduzierte er erst die Verstorbenen des Vortags und half danach bei Entbindungen. Dabei beobachtete er ein rätselhaftes Phänomen: Frauen, die ausschließlich von Hebammen entbunden wurden, erging es statistisch besser als jenen, die von Ärzten betreut wurden.Eines Tages schnitt sich ein Arzt während einer Obduktion. Die Wunde infizierte sich, und der Mann starb wenige Tage später an einer Blutvergiftung. Diese Tragödie brachte Semmelweis († 13. August 1865) – damals wusste man noch nichts von Bakterien und Viren – auf eine bahnbrechende Erkenntnis: Es musste etwas an den Leichen sein, das Krankheiten auslöste und das die Ärzte unwissentlich auf die Frauen übertragen hatten! Entschlossen stellte er eine Schüssel mit Chlorwasser am Eingang der Klinik auf und ließ daneben ein Schild anbringen: »Ab heute ist jeder Arzt oder Student, der vom Seziersaal kommt, verpflichtet, sich die Hände gründlich mit Chlorwasser zu waschen. Diese Verfügung gilt ausnahmslos. I. P. Semmelweis.«Die Ärzte protestierten heftig – das Chlorwasser brannte auf der Haut. Doch schon nach wenigen Wochen sanken die Todesfälle drastisch. Semmelweis hatte bewiesen: Die Hände der Mediziner waren mit tödlichen Keimen infiziert und mussten gereinigt werden. Das betraf alle – den Klinikchef genauso wie den Studenten.Ähnlich wie die Keime an unseren Händen haftet die Sünde an unserem Herzen. Sie ist unsichtbar, doch ihre Folgen – Streit, Krieg, Lügen, zerrüttete Beziehungen usw. – sind unübersehbar. Zum Glück gibt es eine Lösung: Das Blut Jesu kann uns von aller Schuld reinwaschen. Das hat jeder von uns nötig. Ohne Ausnahme.Elisabeth WeiseDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    Time to be real

    Play Episode Listen Later Aug 11, 2026 4:50


    Die Social-Media-App BeReal möchte ihre User dazu herausfordern, authentische Bilder zu posten, ohne diese vorher genau auszuwählen und mit Filtern zu bearbeiten. Deshalb bekommen die User einmal am Tag zu wechselnden Zeiten eine Nachricht mit dem Inhalt »Time to BeReal«: Danach haben sie zwei Minuten Zeit, ein Foto von sich zu machen, genau dort, wo sie gerade sind. So soll bei BeReal nicht nur der Urlaub am Traumstrand, sondern das »echte Leben« gezeigt werden.Dass wir Menschen dazu neigen, unser Leben zu beschönigen, ist jedoch kein neues Phänomen. In Lukas 18 erzählt Jesus eine Geschichte über einen Pharisäer und einen Zöllner. Beide gingen zum Beten in den Tempel. Doch während der Pharisäer im Gebet auf seine scheinbaren Erfolge und seinen äußerlich frommen Lebensstil hinwies und voller Verachtung auf den Zöllner herabsah, war der Zöllner »real«: Er zeigte Gott voller Bedauern sein echtes Leben, ganz ungeschönt und ohne Filter. Er betete: »Gott, sei mir Sünder gnädig!«Jesu Urteil darüber, welches Gebet von Gott erhört wurde, ist eindeutig: Der Zöllner ging gerechtfertigt zurück, der Pharisäer nicht. Er macht damit deutlich: Gott können wir nichts vormachen. Denn selbst in dem »perfektesten« Leben gibt es Versagen, wie auch der Tagesvers zeigt. Gott wünscht sich, dass wir wie der Zöllner zu ihm kommen und ganz ehrlich sind – vor uns selbst und vor ihm. Tun wir das, so gibt Jesus uns ein wunderbares Versprechen: »Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen« (Johannes 6,37) – egal, wie groß oder klein unsere Schuld ist. Daher gilt auch für uns: »Time to be real!« Gott fordert keine Perfektion. Er möchte uns gerade in unserem Versagen und unseren Problemen mit seiner großartigen Gnade begegnen.Lara MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    Zum Arzt

    Play Episode Listen Later Aug 10, 2026 4:20


    Ich kenne eine alte Dame, die während einer Urlaubsreise stürzte. Dabei brach sie sich den Arm, und zwar so, dass der Unterarm schräg vom Rest abstand. Ihre Reaktion: »So kann man doch nicht zum Arzt gehen, wie sieht das denn aus!« Und kurzerhand – mit einem heftigen Ruck – brachte sie den gebrochenen Teil wieder in die richtige Position, und ging erst dann zum Arzt.Diese (nicht nachahmenswerte!) Aktion und Einstellung ist ein wenig kurios. Wer kommt schon auf die Idee, wenn er krank ist, den Arztbesuch erst davon abhängig zu machen, dass die Erkrankung weniger schlimm erscheint? Wenn der Leidensdruck hoch ist, dann gehe ich doch erst recht schnellstens zum Arzt, damit dieser mir hilft. Ich versuche doch nicht, erst selbst an mir herumzudoktern, damit ich vor dem Arzt mit meinem Ausschlag, meinem entzündeten Hals, meinem ... – was auch immer – etwas besser und etwas weniger krank dastehe. Wer krank ist, benötigt Hilfe – und will das auch.Wenn Menschen Gott suchen, verhalten sie sich aber häufig genauso wie die alte Dame: Bevor ich Gott begegnen kann, muss ich doch erst etwas besser werden. Das entspringt dem (grundsätzlich richtigen) Empfinden, dass Gott unendlich heilig, rein und gerecht ist – und ich das glatte Gegenteil. Also versucht man, Gott durch ein bisschen Wohlverhalten gnädig zu stimmen. Doch wann bin ich gut genug? Wann reicht mein Bemühen, damit Gott mir mit Wohlwollen begegnet? Dafür hat Gott schon längst eine Lösung: In Jesus Christus begegnet er uns wie ein Arzt dem Kranken. Wer versteht, dass wir alle unter der Krankheit der Sünde leiden, und echte Hilfe sucht, der muss nicht ein paar armselige Versuche der Selbstoptimierung unternehmen. Er kann so, wie er ist, zu dem großen Arzt der Seelen kommen.Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    Kurzlebigkeit von Olympia-Medaillen

    Play Episode Listen Later Aug 9, 2026 4:24


    Nach den Olympischen Sommerspielen von Paris 2024 sorgte die Vergänglichkeit der Medaillen für Beschwerden. Mehr als 100 Gewinner schickten ihre Medaillen zurück, weil die Oberfläche des Edelmetalls abblätterte. Der renommierte Juwelier Chaumet hatte ein Design kreiert, bei dem in den Medaillen Eisenstücke des Eiffelturms eingearbeitet wurden. Das Metall stammte aus Teilen, die bei Renovierungsarbeiten entfernt und ersetzt worden waren. Wie die Pariser Münze als Hersteller berichtete, wurden die Schäden durch den verwendeten Lack hervorgerufen. Die zurückgegebenen Medaillen wurden nachgearbeitet und ausgetauscht.Bereits 2000 Jahre zuvor benutzte Petrus die Vergänglichkeit von Gold für einen Vergleich (siehe Tagesvers). Gold galt damals als eines der haltbarsten aller Materialien. Ähnlich wie bei Olympiamedaillen war die Erwartung, dass dieses Edelmetall für Dauerhaftigkeit und Stabilität steht. Doch Petrus hebt etwas hervor, das sich als noch stärker und beständiger erweisen soll: der Glaube an Jesus Christus. In seinem Brief erklärt der Apostel, dass es auch im Leben von Christen schwierige Zeiten gibt. Menschen, die an Jesus Christus glauben, sind schließlich immer noch Menschen.Doch wer mit Jesus lebt und ihm vertraut, für den ändert sich etwas Grundlegendes: Gott gibt ihm ein neues Herz – sozusagen beständiges Gold statt brennbarem Stroh. Es ist also Gott, der die Kraft und den Mut gibt, auf die persönlichen und weltweiten Herausforderungen mit Vertrauen in den allmächtigen Gott zu reagieren. Denn nur ein Glaube, der auch in schweren Zeiten am Vertrauen zu Gott festhält, erweist sich als tragfähig und echt. Gottes Wunsch und Ziel ist es, dass jeder dieses »Gold« im Glauben annimmt und in Ewigkeit mit Gott lebt.Andreas DroeseDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    Einfach loslassen?

    Play Episode Listen Later Aug 8, 2026 4:07


    Am Freitag, den 09. August 2024, gewann die 25-jährige Yemisi (Yemi) Magdalena Ogunleye bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris für Deutschland die Goldmedaille im Kugelstoßen. Dabei waren die Bedingungen nicht gerade günstig gewesen. Es regnete, und Yemi stürzte beim ersten Kugelstoß-Versuch aufs Knie. Vor dem letzten Versuch, bei dem sie exakt 20,00 Meter erzielte und somit ihre Konkurrentin, die Neuseeländerin Maddison-Lee Wesche (19,86 Meter) um 14 Zentimeter übertraf, schickte sie ein Stoßgebet zum Himmel: »Gott – geh du mit mir in den Ring und gib mir die Kraft und den nötigen Mut, einfach loszulassen!«Losgelassen hat Yemi in dem Moment nicht nur die Kugel, sondern auch manches aus ihrer Vergangenheit, das sie belastete. Dadurch hat Gott sie nicht nur zu Momenten der Freude in ihrem Leben geführt, sondern ihr auch durch schwere Zeiten geholfen. So hatte sie in ihrer Kindheit psychische Verletzungen erlitten, und natürlich wurde sie später in ihrer Sportlerkarriere auch durch physische Verletzungen immer wieder zurückgeworfen. Doch die junge Frau glaubte fest daran, dass Gott ihr die Kraft dazu gibt, alles zu ertragen und ihm zu vertrauen.Im Moment ihres wohl größten sportlichen Erfolgs wollte sie genau dem Ausdruck verleihen. Sie hielt einen Zettel hoch, auf dem Stand: »You are loved. John 3,16« (»Du bist geliebt, Johannes 3,16«). Es war Jesus Christus in ihr, der ihr die Zuversicht und die Kraft gegeben hat, ihr Leben loszulassen und es in seine Hände zu geben. Versprechen wie das im Tagesvers ermutigten sie, nicht aufzugeben, sondern die Hoffnung auf ihn zu setzen. Die Athletin erkannte, dass Gott über allem steht. Er bleibt gleich, sowohl in den Höhen als auch in den Tiefen unseres Lebens.Manuela BasistaDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    Fahren ohne Fahrschein

    Play Episode Listen Later Aug 7, 2026 4:14


    Meine damals neunjährige Tochter und ich waren mit dem Zug unterwegs. Wir kauften morgens Tickets und fuhren jeweils eine Strecke von über einer Stunde hin und zurück. Als wir am Abend schließlich wieder an unserem Bahnhof ankamen, sagte sie ganz enttäuscht zu mir: »Papa, wir haben die Tickets umsonst gekauft! Wir wurden auf dem Hin- und Rückweg gar nicht kontrolliert.«Klingt eigentlich ganz logisch, oder? Ich erklärte ihr dann, dass man unabhängig von der Kontrolle Fahrkarten kaufen muss, da wir sonst die Dienstleistung nutzen würden, ohne dafür bezahlt zu haben. Das Fahren ohne Ticket wäre somit ein Verstoß gegen das Gesetz und daher verboten.Diese Begebenheit erinnert mich an das »Ticket« in den Himmel, das wir unbedingt brauchen. Warum? Jeder Mensch denkt, sagt und tut täglich böse Dinge, wodurch er das Ziel des Lebens verfehlt, nämlich Gott zu ehren. Die »Kontrolle« im letzten Gericht wird das unweigerlich an den Tag bringen. Doch wenn wir ehrlich sind, wissen wir schon längst um das, was bei uns nicht in Ordnung ist, und dass wir Hilfe brauchen. Wem dann jedoch das »Ticket« fehlt, dem wird die Weiterfahrt (in den Himmel) verweigert. Er wird zurückgewiesen.Das Ticket bekommt man nun nicht an irgendeinem Automaten, sondern allein bei Jesus Christus, der zur Vergebung unserer Schuld am Kreuz für uns starb. Jedem, der das glaubt und für sich in Anspruch nimmt, dem wird ein »Fahrschein« ausgestellt. Der muss nicht etwa noch bezahlt werden, man muss aber aus tiefstem Herzen erkennen, dass man schuldig ist und Gott braucht. Ein Leben ohne dieses »Ticket«, ist wie das Fahren ohne Fahrkarte. Jeden Moment kann man sterben, und dann wird nach der »Fahrkarte« gefragt werden.Gabriel HerbertDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    Gnade vor Recht

    Play Episode Listen Later Aug 6, 2026 4:27


    Bestimmt kennen Sie die Redewendung »Gnade vor Recht ergehen lassen«. Es bedeutet so viel wie »mit jemandem Nachsicht haben, der etwas Unrechtes getan hat, und ihn nicht bestrafen, wie er es eigentlich verdient hätte«. Nehmen wir einmal an, mein Sohn schießt beim Fußballspielen das Garagenfenster des Nachbarn kaputt. Doch als ich es bezahlen will, lehnt der Nachbar freundlich lächelnd ab. Er lässt Gnade vor Recht ergehen. Die »Wiedergutmachung« – hier der Preis für ein neues Fenster – leistet er selbst. Die Strafe für die Sünde ist also nicht aufgehoben, sondern wird von jemand anderem getragen.Bei Gottes Gnade ist es ähnlich. In der Bibel stellt Gott unmissverständlich klar, dass alle Menschen Sünder sind, sobald sie auch nur einmal in ihrem Leben gegen Gottes Gebote gehandelt haben. Gibt es aus diesem Schlamassel einen Ausweg? Kann man völlig gerecht vor Gott stehen, obwohl wir alle gegen Gottes Gebote verstoßen haben und somit Sünder sind? Geht das überhaupt? Und muss das überhaupt sein?Gott ist absolut heilig; er will dennoch eine enge Gemeinschaft mit dem Menschen haben. Daher hat er seinen Sohn Jesus Christus auf die Erde gesandt, damit dieser am Kreuz für die Sünden aller Menschen starb. Wer an dieses unfassbare Werk der Erlösung glaubt, den kann Gott begnadigen und gerecht sprechen.Gott wäre im Recht, wenn er den Menschen verurteilt für das, was er getan hat. Doch Gott lässt Gnade vor Recht ergehen, wenn er auf den Menschen sieht, der an seinen Sohn glaubt. Gott spricht den Sünder, der glaubt, gerecht. Die Gnade Gottes ist so tief und umfassend, dass sie für alle Menschen ausreicht. Doch nur der kann sie in vollem Umfang in Anspruch nehmen, der glaubt, dass Jesus für seine persönlichen Sünden am Kreuz gestorben ist.Axel SchneiderDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    Gibt es ein Happy End?

    Play Episode Listen Later Aug 5, 2026 5:22


    In unserem Leben dreht sich vieles ums »Happy«-Sein: Happy Birthday, Happy Hour, Happy New Year, happy Meal, happy fit usw. Bücher rund ums Glücklichsein sind auf den Bestsellerlisten. Alles und alle sollen glücklich sein. Die Frage bleibt allerdings: Wie fange ich das Glück ein, das so schnell wieder verschwindet? In einem österreichischen Lied heißt es: »s'Glück ist ein Vogerl, gar lieb aber scheu, / unmöglich zu fangen, aber fort gflog'n ist's glei; / das Herz ist der Käfig, und schaust net dazu, / auf einmal hast du kein Glück, keine Ruh.«In unserer Welt ist Glück tatsächlich »Glückssache«. Es scheint so, dass wir dazu geboren sind, uns durch den Dschungel des Lebens zu kämpfen – gespickt mit guten Momenten, aber auch mit etlichen Enttäuschungen, Hochs und Tiefs. Anschließend werden wir als Dünger in die Erde verstreut. Der Tod ist der letzte und große Spaßverderber. Der irische Literaturwissenschaftler C. S. Lewis brachte diese Erfahrung und den für ihn daraus folgenden Schluss zum Ausdruck: »Wenn ich eine Sehnsucht in mir finde, die keine Erfahrung in dieser Welt befriedigen kann, ist die wahrscheinlichste Erklärung, dass ich für eine andere Welt gemacht bin.«In dem letzten Teilsatz liegt wohl der Wegweiser für unsere Suche nach dem ewigen Glück. Unsere Welt ist nicht mehr als der Ort vollkommenen Glücks für all ihre Bewohner zu gestalten. Doch Gott spricht im Tagesvers von einer neuen Welt und einem neuen Himmel, in denen Gerechtigkeit regiert und die er uns im Glauben an ihn schenken will. Deshalb ist Gottes Sohn auf die Welt gekommen. Er hat die Kluft der Sünde zwischen Gott und uns am Kreuz beseitigt. Deshalb ist er tatsächlich in der Lage, uns in diese neue Welt zu bringen, damit wir ein echtes »Happy End« mit und bei Gott erleben.Sebastian WeißbacherDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    Licht am Ende des Tunnels

    Play Episode Listen Later Aug 4, 2026 5:20


    Am 5. August 2010 ereignete sich in Chile ein tragisches Unglück, bei dem 33 Bergleute in 700 Metern Tiefe eingeschlossen wurden. In der Hoffnung, Überlebende zu finden, wurden mehrere Rettungsbohrungen angesetzt. Gab es Lebenszeichen aus einem der eingerichteten Schutzräume? Nach fünf Tagen war es so weit: Klopfzeichen auf das Bohrgestänge zeigten an, dass da unten tatsächlich Menschen auf Rettung hofften! Auf einem nach oben befördertem Schriftstück stand: »Uns 33 geht es im Schutzraum gut.« Frisches Wasser und Nahrung wurde daraufhin in den Schutzraum hinabgelassen. Kameradschaftlich schulterten die Verschütteten die täglichen Aufgaben, die der Schichtleiter Luis Urzúa delegierte. Die seelsorgerliche Betreuung leistete der Gruppenälteste Mario Gomez, auch für tägliche Gebete wurde eine Ecke eingerichtet. Die medizinische Versorgung übernahm ein Mann, der durch die Pflege seiner Mutter über entsprechendes Wissen verfügte. Bis zur Befreiung vergingen noch lange 64 Tage.Stellen wir uns vor, die Verschütteten hätten es sich in ihrem Schutzraum so gemütlich eingerichtet, dass sie gar nicht mehr ans Tageslicht gewollt hätten. Sie hätten sich so sehr an das abgeschiedene Leben und ihre enge Gemeinschaft gewöhnt, dass sie gar nicht mehr gerettet werden wollten. Dieser Gedanke ist natürlich absurd. Natürlich waren die Bergleute überglücklich und dankbar, als sie endlich den Weg ins Freie antreten konnten.Wir Menschen sind alle in der Sünde gefangen und dem ewigen Tod ausgeliefert. Auch wenn wir es uns in unserer Dunkelheit vielleicht schön eingerichtet haben, ändert das nichts an unserer erbärmlichen Lage. Doch ein Ausweg ist möglich durch den Retter Jesus Christus. Wie absurd wäre es, dieses Rettungsangebot zu ignorieren!Stefan TaubeDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    Wie würden Sie entscheiden?

    Play Episode Listen Later Aug 3, 2026 5:26


    Ein außer Kontrolle geratener Zug rast die Gleise hinunter. Weiter unten arbeiten fünf Gleisarbeiter, die durch den Zug getötet würden, wenn er nicht vorher durch eine Weiche oberhalb der Arbeiter auf ein anderes Gleis umgeleitet wird. Dort befindet sich jedoch ebenfalls ein Arbeiter. Sie selbst stehen bei der Weiche und müssen entscheiden, auf welches Gleis der Zug rollt. Würden Sie die Weiche umstellen? Würden Sie handeln und damit den einen Arbeiter aktiv töten oder nichts tun, den fünf anderen Menschen somit nicht helfen und deren Tod in Kauf nehmen? – So weit das bekannte Gedankenexperiment des »Gleisarbeiterdilemmas« der Philosophin Philippa Foot.Gott sei Dank ist dieses Gedankenspiel fiktiv. Es zeigt, dass wir in unlösbare moralische Konflikte geraten können. Es berührt aber auch die Frage, welchen Wert wir als Menschen haben. Der Wert eines Menschen ist viel höher als die Materie, aus der er besteht, oder als sein ökonomischer Nutzen. Ist ein Kind mehr wert als ein Greis, oder ein Gesunder mehr als ein Kranker? Sind die fünf Arbeiter mehr wert als der einzelne? Nicht unsere Wertzuweisung entscheidet darüber, wer leben darf oder nicht. Es muss vielmehr alles, was in unserer Macht steht, getan werden, um jeden zu retten.Nur in Verbindung mit einem persönlichen Gott, der den größten Wert bereithält, können wir begreifen, warum auch wir Menschen unermesslich kostbar sind. Er hat uns in seinem Bild geschaffen und uns die Herrschaft über seine Schöpfung zugewiesen. Das zeigt seine Würdigung und Wertschätzung uns gegenüber. Gott will »Gotteskinder« und nicht »Untertanen«. Dazu hat er uns seinen Sohn gesandt, damit wir mit ihm versöhnt werden und eine lebendige, persönliche Beziehung zu ihm pflegen können.Daniela BernhardDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    Wer hätte das gedacht?

    Play Episode Listen Later Aug 2, 2026 6:20


    Der Disput über Wissenschaft und Glaube hält schon seit Jahrhunderten an. Immer wieder wird behauptet, dass die Wissenschaft längst gezeigt habe, dass es keinen Gott gibt. Man meint, alles sei natürlich zu erklären. Die Naturwissenschaft kenne die Gesetze und die Zusammenhänge. Die Evolution könne uns erklären, wie das Leben entstanden ist. Wir bräuchten Gott nicht. Vor einigen Jahren gab es zu diesem Thema sogar eine öffentliche Debatte zwischen Richard Dawkins (Autor des Buches Der Gotteswahn) und John Lennox, einem anerkannten Mathematiker und christlichen Apologeten.Isaac Newton war ein bedeutender Naturwissenschaftler in der zweiten Hälfte des 17. und im beginnenden 18. Jahrhundert. Er hat sich mit der Ausbreitung des Lichts beschäftigt und den Welle-Teilchen-Dualismus erkannt. Auf ihn geht die Erfindung des Spiegelteleskops zurück, mit dem er die Bahnen der Planeten um die Sonne erforschte. Weltweit bekannt ist die Geschichte, der zufolge Newton unter einem Apfelbaum sitzt und ihm ein Apfel auf den Kopf und dann vor ihm zu Boden fällt. Das war der Auslöser für seine Studien zur Gravitation. Er beschrieb als Erster die Phänomene der Anziehung zwischen zwei Massen und war auch in der Lage, diese exakt zu berechnen. In Anerkennung seiner naturwissenschaftlichen Leistungen wurde er Präsident der Royal Society, der wichtigsten wissenschaftlichen Einrichtung Europas damaliger Zeit.Für Newton war es selbstverständlich, dass er Gottes Schöpfung erforschte. Überall erkannte er die Weisheit Gottes. Besonders in der Gravitation als der entscheidenden Kraft für die Planetenbahnen sah er Gottes Genialität. Folgender Satz zeigt seine tiefe Überzeugung von der Realität Gottes: »Wer oberflächlich Physik treibt, kann an Gott glauben. Wer sie bis zum Ende denkt, der muss an Gott glauben.« Das gilt auch heute.Bernhard VolkmannDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    Ein glaubhafter Zeuge der Auferstehung Jesu

    Play Episode Listen Later Aug 1, 2026 4:04


    Verkehrsunfall. Der Hergang ist streitig. Jede Partei schildert ihre Sicht. Es treten verschiedene Zeugen auf, die die Position der einen oder der anderen Seite bestätigen. Welche Aussage ist nun glaubhaft? Ein wichtiges Indiz ist: Steht der Zeuge auf der Seite des einen oder des anderen Beteiligten? Verlässlicher sind da schon die neutralen Zeugen, die zufällig vor Ort waren, denn sie haben kein persönliches Interesse am Ausgang des Rechtsstreits. Am verlässlichsten aber dürfte ein Zeuge sein, der ursprünglich aus dem einen Lager stammt, aber nun die Position des anderen Lagers bestätigt. Das hat eine hohe Richtigkeitsgewähr.Betrachten wir die biblische Person Jakobus, einen Sohn Marias und Josefs, und damit menschlich gesehen ein Bruder Jesu. Gleichwohl beschreibt die Bibel, dass Jakobus, ebenso wie die weiteren Brüder Jesu, nicht an Jesus glaubte. Sie spotten sogar über ihn (Johannes 7,3). An anderer Stelle wird gesagt, sie glaubten, Jesus sei verrückt (»von Sinnen«, Markus 3,21). Jakobus stand also zunächst nicht in Jesu Lager, ganz im Gegenteil.Doch gerade dieser Jakobus wird nach dem Tod Jesu davon überzeugt sein, dass dieser Jesus tatsächlich Gottes Sohn und auferstanden ist! Jakobus und seine Brüder, einst Spötter und Skeptiker, sitzen schon bald in den Reihen der ersten Gemeinde, die den auferstandenen Christus bezeugt (Apostelgeschichte 1,14). Gerade Jakobus wird eine Säule in der heftig verfolgten Gemeinde in Jerusalem. Außerdem schreibt er einen wichtigen Brief des Neuen Testaments und wird schließlich wegen seines festen Glaubens an den auferstandenen Jesu, den er einst verspottete, gesteinigt werden. Daher ist Jakobus für mich einer der glaubhaftesten Zeugen für die Auferstehung Jesu!Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    Der Drachenstich

    Play Episode Listen Later Jul 31, 2026 4:26


    Jedes Jahr im August verwandelt sich der Stadtplatz von Furth i. W. (Bayerischer Wald) in eine große Bühne. Denn dann findet hier der »Drachenstich« statt, das älteste Volksschauspiel in Deutschland. Erstmals wurde es 1590 erwähnt. An der Inszenierung dieser Legende ist der halbe Ort beteiligt. Der Inhalt lässt sich so zusammenfassen: In einer Zeit, die von Not und Elend bestimmt ist, steigt zu allem Überfluss auch noch ein Drache aus den Wäldern empor. Unter einer Bedingung will er die Bürger Furths verschonen: wenn ein sündloser Mensch sich ihm freiwillig opfert. Hierzu ist eine Jungfrau bereit. Doch in letzter Minute tritt der tot geglaubte Ritter Udo unverhofft auf den Plan und tötet den Drachen.Diese doch recht düstere Legende drückt die Sehnsucht des Menschen nach einem Befreier aus, der das Böse – oder besser: den Bösen – besiegt. In diesem erfundenen Erzählrahmen lassen sich Anklänge an die beste Botschaft der Welt erahnen, doch leider ziemlich verzerrt.Tatsächlich gibt es einen furchtbaren Drachen, den Teufel. Er ließ sich nur durch einen Helden besiegen: Jesus Christus. Dieser hat sündlos auf dieser Welt gelebt und als ein völlig unschuldiges Opfer am Kreuz sein Blut vergossen. Doch das war keineswegs eine Niederlage! In Wahrheit war genau das der Sieg, der dem Teufel das Genick brach – im Bild der Drachenstich-Legende gesprochen: Jesus vereinte die unschuldige Opferfigur und den tapferen Ritter zugleich in sich. Sein Opfertod war der wahre Triumph, der dem Drachen den Kopf zermalmte. Er bekräftigte Gottes Anspruch auf uns und ermöglichte es uns, im Glauben und Vertrauen zu ihm zu kommen. Die Bibel macht deutlich, dass er alle, die das für sich annehmen, kraft dieser Tat für immer vor Satan gerettet hat.Martin ReitzDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    Lüneburg und das »Tor zur Unterwelt«

    Play Episode Listen Later Jul 30, 2026 7:22


    Auf einmal standen wir vor dem »Tor zur Unterwelt«! Hatten wir bis dahin die sehenswerte Altstadt von Lüneburg besichtigt, brachte uns die Stadtführerin nun zu einer 1898 errichteten Gartenpforte, die zum Sinnbild von gefährlichen Bodenabsenkungen geworden ist. Denn Lüneburg liegt auf einem Salzstock. Auch wenn der Abbau beendet wurde, löst das Grundwasser bis heute Salz und Gips. Es entstehen Hohlräume, sodass Erde nachrutscht und der Boden absinkt. So hat sich das Gartentor bereits um mehr als zwei Meter abgesenkt. Auch viele historische Häuser haben Risse, sind schief oder mussten aufgegeben werden. Noch immer bewegt sich der Boden jedes Jahr um mehrere Zentimeter. Ich frage mich: Welche existenziellen Sorgen müssen damit verbunden sein, wenn das Haus, in dem ich lebe, in die Unterwelt abzusinken droht?Am Ende der Bergpredigt vergleicht Jesus in einer Beispielgeschichte zwei Bauherren, von denen einer sein Haus auf Sand errichtet. Ein heftiger Regen spült den losen Untergrund fort und das Haus stürzt ein. Dieser Bauherr steht für Menschen, die ihre Lebensentscheidungen treffen, ohne dabei über Gottes Willen nachzudenken. Sie stehen in der Gefahr, am Ende alles zu verlieren. Das Haus des zweiten Bauherrn hält dem Unwetter stand. Denn er baut sein Haus auf ein felsiges Fundament. Er steht für Menschen, die den Worten von Jesus vertrauen. Direkt vor diesem Gleichnis hat Jesus darüber gesprochen, dass nicht jeder in Gottes Reich, in den Himmel, hineinkommt. Wer hier an Gott vorbeilebt, wird auch die Ewigkeit im Abgrund einer ewigen Trennung von ihm verbringen. Doch wer eine Glaubensbeziehung zu Jesus hat, baut sein Leben auf einem stabilen Grund und wird einmal in eine Wohnung im Himmel einziehen.Andreas DroeseDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    Ein gebrochenes Herz

    Play Episode Listen Later Jul 29, 2026 6:15


    Das »Broken-Heart-Syndrom« ist nicht so harmlos wie bisher angenommen. Neueste Forschungen zeigen: Es ist beinahe so gefährlich wie ein Herzinfarkt – und es kann jeden treffen. Auch bekannt als »Takotsubo-Syndrom« stellt diese Erkrankung Mediziner noch immer vor ein Rätsel. Sie weist die gleichen Symptome auf wie ein Herzinfarkt – sie hat aber nicht die gleichen Ursachen. Dem Entdecker (einem japanischen Mediziner) fiel auf, dass sich der Herzmuskel seltsam verformt und die Form eines länglichen Tonkruges annimmt. Die Ursachen werden weiter erforscht. Bisher geht man von starken emotionalen Belastungen aus, z. B. nach dem Tod einer eng vertrauten, geliebten Person oder nach der schmerzlichen Trennung in einer Beziehung. Aber auch physische Trigger oder Stress können dazugehören.Das »Broken-Heart-Syndrom« zeigt, wie sehr extreme seelische Belastung das Herz so sehr schädigen kann, dass sie zum Tod führt. Jesus Christus ging freiwillig durch tiefste seelische und körperliche Leiden – sein Herz zerbrach unter der Last der Sünde der Welt. Doch anders als wir Menschen ist er nicht im Tod geblieben. Durch seine Auferstehung besiegte er das Leid, den Tod und jede Trennung von Gott. Wer an ihn glaubt, empfängt neues Leben: ein Herz, das nicht mehr von Angst und Verzweiflung bestimmt ist, sondern von Hoffnung, Frieden und ewiger Liebe.Durch Jesus Christus wird das gebrochene Herz geheilt und erneuert. Er spricht: »Ich lebe, und ihr sollt auch leben« (Johannes 14,19). Für den, der das glaubt, bedeutet dies eine echte, unzerstörbare Hoffnung – über den Tod hinaus. Und für alle seelische Belastung hier im Leben bedeutet das: Nahe bei ihm, dem barmherzigen Gott, ist rechtzeitige Hilfe zu finden und starker Trost im Leid.Tim PetkauDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    »Tränen lügen nicht«

    Play Episode Listen Later Jul 28, 2026 4:46


    Dieses Lied, gesungen von Michael Holm (* 29. Juli 1943), war in den 70er-Jahren ein Nummer-1-Hit. Tatsächlich rühren uns wenige Dinge so sehr wie ein weinender Mensch oder ein weinendes Kind. Wer weint, der ist überwältigt von seinen Emotionen. Tränen lügen nicht.Es gibt vielerlei Arten von Tränen: Freudentränen, Tränen der Trauer, Tränen der Wut, Mitleidstränen, Angsttränen, Tränen wegen körperlicher oder seelischer Schmerzen. Es gibt Tränen der Rührung, Tränen der Bitterkeit, Tränen der Einsamkeit, Tränen des Verlustes, Tränen der Depression – und auch Tränen beim Zwiebelschneiden. Tränen über Tränen! Auch ich habe in meinem Leben schon viele Tränen vergossen. Ich weiß gar nicht, wie viele es insgesamt waren, aber einer hat sie tatsächlich alle gezählt – nämlich Gott. Für ihn ist jede von uns geweinte Träne so kostbar, dass er sie in einem Krug sammelt. Er hat jede Träne in einem Buch dokumentiert (vgl. Psalm 56,9).Außerdem verspricht Gott denen, die an ihn glauben, dass er eines Tages all ihre Tränen abwischen wird. In der Ewigkeit werden diese Menschen ein neues Leben ohne Leid und Schmerzen führen dürfen, in der direkten Gegenwart Gottes. Um dorthin zu gelangen, gibt es nur einen Weg, denn Jesus sagt: »Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater als nur durch mich« (Johannes 14,6).Mich tröstet es sehr, zu wissen, dass Jesus den Schmerz, den ich hier in meinem Leben fühle, registriert. Wir Menschen sind ihm nicht egal. Tatsächlich hat der Sohn Gottes selbst, als er auf dieser Erde lebte, am Grab eines Freundes geweint (vgl. Johannes 11,35). Er kann also gut verstehen, wie sich das anfühlt. Ich bin sehr froh, so einen wunderbaren Herrn zu haben!Sabine StabreyDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    Swiftie?

    Play Episode Listen Later Jul 27, 2026 7:19


    Ende Juli 2024 hatte die US-amerikanische Sängerin Taylor Swift (geboren 1989) sieben Konzerte in drei Städten Deutschlands mit ihrer Eras-Tour gegeben. Die Tickets waren schon früh ausverkauft. In München fand das Konzert im Olympiapark (74 000 Zuschauer) statt. Außerhalb des Stadions, auf dem angrenzenden Olympiaberg, verfolgten sogar noch einmal ca. 10 000 Menschen ohne Ticket das Konzert von Taylor Swift. Ihre Musik kennzeichnet das Einfließen persönlicher Erlebnisse und Emotionen, was viele Fans tief berührt.Die Follower von Taylor Swift haben sogar einen eigenen Namen: »Swifties«. Sie sind begeisterte Anhänger der Sängerin, sind bekannt für ihre aktive Teilnahme in den sozialen Medien und ihren starken Zusammenhalt untereinander. Auf Taylor-Swift-Konzerten gibt es außerdem die Tradition, selbst gemachte Perlen-Armbänder mit anderen Swifties zu tauschen, sodass Konzertgänger das Ereignis oft mit vollen Unterarmen wieder verlassen.Dieses Phänomen der Swiftie-Gemeinschaft finde ich durchaus faszinierend – ist es doch beispielhaft dafür, dass wir Menschen gerne jemandem »anhängen« oder nachfolgen. Auch Jesus Christus lädt uns ein: »Folge du mir nach!« (siehe Tagesvers). Doch anders als Swifties, die keine persönliche Beziehung zu ihrem Idol haben, möchte Jesus, dass wir mehr als Fans sind: Er lädt uns ein, seine Nachfolger zu sein, ihn durch die Bibel immer besser kennenzulernen und eine Beziehung zu ihm aufzubauen. Dabei »performt« Jesus auch nicht, um Applaus zu bekommen. Sondern er hat uns durch sein selbstloses Leben ein Beispiel gegeben und es überhaupt möglich gemacht, dass wir ihm nacheifern. Wir sollen also nicht Zuschauer sein, sondern uns von ihm verändern lassen. Solche Leute werden "Christen" genannt, weil unser Vorbild Jesus Christus heißt!Rebecca GrimmDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    Sex, Drugs and Rock' n Roll!

    Play Episode Listen Later Jul 26, 2026 6:24


    »Folge einfach der Lust deines Herzens. Hast du Lust zu feiern, tu das. Hast du Lust zu chillen, dann tu das. Lust auf Alkohol, Marihuana, Sex? Genieß das Leben. Geh feiern. Schlaf so lange, wie du kannst. Gönn dir, was du willst: Sex, Drugs and Rock' n Roll!«Stell dir vor, in der Bibel würde man solche Gebote finden. Wäre das nicht »cool«? Vielleicht würdest du dann öfters dieses »alte« Buch lesen. Und tatsächlich steht dort: »Wandle in den Wegen deines Herzens und nach dem, was deine Augen sehen.« Aber fairerweise müssen wir auch das Ende des Verses beachten. Am Schluss wird Gott über alles Gericht halten. Es gibt also einen Haken. Und das hören wir nicht so gerne. Es gibt ein Gericht am Ende unseres Lebens oder besser gesagt, am Anfang der Ewigkeit, nach dem Tod. Dann werden wir vor Gott stehen, und er wird alle unsere Werke richten. Was wäre denn falsch daran, wenn wir hier auf der Erde immerzu der Lust unseres Herzens gefolgt sind?Die Wahrheit ist: Wenn wir nur unser Vergnügen suchen, verfehlen wir Gottes Ziel für uns. Und das Vergnügen ist zudem sehr schnell mit Sünde verbunden. Wir fügen anderen Schaden zu, wir übertreten Gottes Gebote, ohne mit der Wimper zu zucken. Dafür wird uns Gott zur Rechenschaft ziehen. Was nützt es mir also, mein Leben in vollen Zügen genossen zu haben, wenn ich dann die Ewigkeit in der Hölle verbringe? Wenn ich die ganze Welt gewinne und dabei meine Seele verliere, habe ich am Ende doch alles verloren. Die Seele ist ein zu teurer Preis, um sie für vergängliche Lust zu verkaufen.Was wäre die bessere Alternative? Unser Leben dem anzuvertrauen, der uns erschaffen hat. Gott will uns nicht nur eine zeitliche Befriedigung schenken, sondern unsere Seelen mit ewigem Frieden und bleibender Erfüllung sättigen.Paul WiensDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    Durchlässigkeit

    Play Episode Listen Later Jul 25, 2026 3:53


    Beim Dressurreiten gibt es den Begriff »Durchlässigkeit«. Ein durchlässiges Pferd reagiert auf feine reiterliche Hilfen, lässt diese quasi durch seinen Körper fließen und setzt aufmerksam die vom Menschen geforderten Aufgaben um. Bei pferdegerechter Ausbildung arbeitet es willig mit, schwingt locker im Rücken, fußt mit der Hinterhand weit unter seinen Rumpf und läuft in allen Gangarten in Balance.Durchlässigkeit ist ein hohes reiterliches Ziel. Nur mit einem durchlässigen, ausbalancierten Pferd können schwierige Lektionen mit Leichtigkeit geritten werden. Die Kunst liegt darin, die Reiterhilfen immer mehr zu verfeinern, bis sie unsichtbar sind. Für mich als Reiterin ist es eine Augenweide, ein gut eingespieltes Mensch-Pferd-Paar im Dressurviereck zusammen »tanzen« zu sehen, was eine jahrelange Ausbildung beider voraussetzt. Der Reiter hat es nicht nötig, sein Pferd mit Zwangsmitteln gefügig zu machen. Der Gesichtsausdruck des Pferdes verrät, dass es trotz körperlicher und mentaler Anstrengung Freude an der Arbeit hat. Es strahlt trotz Kraftanstrengung Eleganz aus und ist bereit, alles für seinen Reiter zu geben.Das ist ein schönes Bild für die Beziehung zwischen Gott und einem gläubigen Menschen. Gott gibt Anleitung und Aufgaben für dessen Leben. Seine »Hilfen« sind sehr fein. Gott hat ihm alles mitgegeben, um sie umzusetzen. Sein Ziel mit ihm ist, dass die göttliche Liebe durch ihn zu den Mitmenschen fließt. Gott bildet ihn aus, sodass er durchlässig für Gottes Wirken und ihm immer ähnlicher wird. Dazu hat er ihm individuelle Talente geschenkt, die es ihm ermöglichen, ein erfülltes Leben im Dienst für das Evangelium und zu Gottes Ehre zu führen. Wenn ein Mensch im Einklang mit Gottes Willen lebt, hat er Freude und inneren Frieden, was er sichtbar ausstrahlt.Daniela BernhardDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    Soulfood – was unsere Seele braucht

    Play Episode Listen Later Jul 24, 2026 4:45


    »Ein leckerer und schnell gemachter, deftiger Auflauf, der die Seele wärmt und glücklich macht – ein wahres Soulfood.« Mit diesen Worten wird das Rezept beschrieben, auf das ich bei der Suche nach Ideen für das Abendessen stoße. Als jemand, der sowohl gern kocht als auch isst, kann ich einigermaßen nachempfinden, was die Autoren damit ansprechen wollen, aber habe doch meine Zweifel, ob ein Gericht diese Erwartungen wirklich erfüllen kann.Keine Frage: Zum Sattwerden braucht unser Körper Nahrung. Im besten Fall ist diese nicht nur schmackhaft, sondern auch reich an Nährstoffen, die zur Funktion eines gesunden Organismus beitragen. Doch was benötigt im Gegensatz dazu unsere Seele? Der Dichter des Tagesverses, König David, hat erfahren, dass seine Seele hungrig und durstig war. Er befand sich unter Verfolgung in der Wüste und sah sein Leben innerlich wie äußerlich in Gefahr. In dieser Verzweiflung wendet er sich an Gott – und erfährt seine Hilfe, seinen Schutz und seine Gnade. Darüber hinaus wird sein Herz trotz widriger Umstände von einer Freude erfüllt, die ihn dazu bringt, Gott zu loben. Seine äußerliche Situation ändert sich zwar nicht augenblicklich, doch David erlebt einen inneren Frieden und Halt, den er nicht mehr loslassen möchte.Auch wir geraten in Lebensumstände, die uns innerlich unruhig werden lassen. Und vielleicht gelingt es kurzfristig, den Hunger unserer Seele durch Ablenkung, alltägliche Vergnügungen oder scheinbare äußere Sicherheiten zu beseitigen. Doch wahre Ruhe und echten Halt finden wir bei dem, der selbst erlebt hat, wie seine Seele in Angst und Not war, als er bereit war, für uns Menschen in den Tod zu gehen – Jesus Christus.Judith PohlDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    Last im Gepäck

    Play Episode Listen Later Jul 23, 2026 4:45


    Stellen Sie sich vor, Sie sind ein bis zwei Monate lang in der Natur unterwegs, ohne zwischendurch duschen oder frische Wäsche aus dem Schrank holen zu können. Auch Einkaufsmöglichkeiten gibt es keine. Was würden Sie in Ihren Rucksack packen? Worauf würden Sie verzichten? Sie würden wohl nur Dinge mitnehmen, die absolut notwendig sind. Nicht zuletzt deshalb, um so wenig wie möglich schleppen zu müssen. Denn jedes ersparte Kilogramm stärkt Ihre körperlichen Ressourcen. Dadurch sinkt die Gefahr, unterwegs aufgeben zu müssen.So wie manche Wanderer oder Weltentdecker nur mit einem Rucksack bepackt sind, sind auch wir auf einer »Lebensreise« unterwegs. Zu Beginn der Reise erhält jeder einen Rucksack. Im Laufe der Zeit wird dieser mit Erfahrungen, Freuden und Sorgen gefüllt. Der Träger spürt, dass der Rucksack an Gewicht zunimmt. Neben positiven Dingen sammelt sich dort leider auch »Müll« an. Statt ihn täglich auszusortieren, werden einige dieser Müllstücke als Souvenirs betrachtet. Der Träger will sie nicht hergeben. Er redet vielleicht mit Gott über dieses Aussortierte, bittet ihn um seine Hilfe, aber schlussendlich packt er sie wieder in seinen Rucksack. Seine Freiheit wird immer mehr eingeschränkt.Der Tagesvers lädt uns nun ein: Wer müde und beladen ist, darf zu Jesus kommen. Von unserer Geburt an lastet Schuld auf uns. Der Rucksack ist schon am Anfang nicht ganz leer. Mit der Zeit »beweisen« wir das mit eigenen Taten und Fehlern, die unseren Mitmenschen schaden. Wir merken, dass wir (trotz Anstrengung) nicht perfekt sind. Doch genau dafür ist Jesus auf diese Welt gekommen. Wir dürfen im Gebet alles aussprechen, was uns belastet. Vor allem dürfen wir ihm die Last unserer Sünde nennen. Er will sie vergeben.Stefan TaubeDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    Mauerbau (2)

    Play Episode Listen Later Jul 22, 2026 6:41


    Gestern habe ich von unserem Projekt »Mauerbau« berichtet. Heute soll es um ein weiteres Detail des Fundaments gehen. Um die Eisenkörbe miteinander zu verbinden, haben wir Eisenstäbe aufrecht hineingestellt und diese durch Draht miteinander verbunden. Die Stäbe ragten ca. 25 Zentimeter über das Fundament hinaus und bildeten somit eine Verbindung zur Mauer. Dadurch erhält diese zusätzliche Stabilität, um unter Druck (durch Erde, Wind, Wasser) nicht ins Wanken zu geraten oder umzufallen.Auch in unserem Leben können wir stürmische Zeiten erleben und unter Druck geraten: Termindruck am Arbeitsplatz, gesundheitliche Probleme, zwischenmenschliche Schwierigkeiten, finanzielle Sorgen. Die Aufzählung könnte noch viel länger sein. Dann ist es sehr gut, wenn wir uns für ein stabiles Fundament entscheiden und eine feste Verbindung dazu haben.Wie bekommen wir diese Verbindung? Durch Glauben. Wir dürfen daran glauben und in Anspruch nehmen, dass Jesus, der Sohn Gottes, für unsere Sünden gestorben ist. Dann nimmt er uns auf. Was ist dann Ausdruck dieser Verbindung? Dass wir mit Jesus reden, also beten – über die Dinge, die uns freuen oder uns bedrücken, unsere Wünsche und unsere Sorgen. Es gibt nichts, was wir Jesus im Gebet nicht sagen dürften. Und wir können uns ganz sicher sein, dass er uns zuhört. Er hat immer ein offenes Ohr für uns und freut sich, wenn wir täglich im Austausch mit ihm sind. Das heißt aber auch, ihm dann zuzuhören, was er uns (durch die Bibel) zu sagen hat, und seinen Worten zu folgen.Jesus hat versprochen, dass er uns festhalten wird. Nichts und niemand kann uns aus seiner Hand rauben. Bei ihm sind wir gehalten und können auch in den Stürmen des Lebens fest und sicher stehen.Stephanie HimmelmannDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    Mauerbau (1)

    Play Episode Listen Later Jul 21, 2026 4:10


    Häufig haben wir als Familie in den Sommerferien ein Bauprojekt. Vor einigen Jahren hieß dieses Mauerbau. Um Platz für eine Garage zu schaffen, musste einiges an Erde abgetragen werden. Zur Absicherung des stehen bleibenden Teiles bauten wir eine 2,50 Meter hohe Mauer. Doch vor Baubeginn musste ein Graben für das Fundament ausgehoben werden. Wir hatten uns zuvor informiert und Eisenkörbe für die nötige Stabilität in den Graben gestellt. Nachdem diese miteinander verbunden waren, konnte der Beton eingefüllt werden. Erst nach einigen Tagen der Trocknung konnten wir weitermachen. Das Fundament hat fast genauso lange gedauert wie der Mauerbau.Seitdem sind ein paar Jahre vergangen, die Garage steht an ihrem Platz und wird von uns genutzt. Die Mauer dient ihrem Zweck. Beides sehen wir – jedoch nicht das Fundament. Ist es da überhaupt gerechtfertigt, so viel Zeit und Kraft darin zu investieren? Oder kann man das Fundament nicht einfach weglassen? Jeder Statiker würde jetzt widersprechen und die Wichtigkeit eines stabilen Fundamentes für jegliches Bauvorhaben betonen. Denn auf ihm liegt die Last des gesamten Bauwerkes, und der mögliche Schaden durch ein mangelhaftes Fundament wäre groß! Es wäre sehr gefährlich, hier Nachlässigkeit an den Tag zu legen und unüberlegt zu handeln.Leider kann uns Menschen dieser Fehler beim Bau unseres »Lebenshauses« passieren. Allzu oft machen wir uns keine ernsthaften Gedanken über das Fundament. Dabei geht es hier nicht mehr um eine Mauer, sondern um wertvolle Lebensjahre, die wir auf ein unzureichendes Fundament bauen. Das einzig tragende Fundament bietet uns Gott an: Wenn wir ihm vertrauen, seinen Worten glauben und unser Leben nach ihm ausrichten, verspricht er uns einen sicheren Halt – im Leben wie im Sterben.Stephanie HimmelmannDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    Der größte Tag der Menschheitsgeschichte

    Play Episode Listen Later Jul 20, 2026 5:35


    Am 21. Juli 1969 betrat der US-Amerikaner Neil Armstrong als erster Mensch den Mond. »Ein kleiner Schritt für einen Menschen, doch ein großer Schritt für die Menschheit.« Diese Worte wurden seither unzählbar oft wiederholt und gingen in die Geschichte ein. Es war eine wahre Pionierleistung, die der Amerikaner vollbrachte und mit der er weltberühmt wurde. Aber kennen Sie auch den zweiten Mann auf dem Mond? Den dritten? Den vierten? Buzz Aldrin, der mit Neil Armstrong als zweiter Mensch den Mond betrat, ist kaum jemandem mehr ein Begriff.Der US-Amerikaner James Irwin war der achte Mensch auf dem Mond. Er fuhr 1971 als Erster mit dem Mondauto »Rover« durch den Mondstaub. Rückblickend sagte er: »In der Einsamkeit der Kraterlandschaft spürte ich Gottes Schöpfermacht und Allgegenwart. Der größte Tag in der menschlichen Geschichte war nicht, als der erste Mensch den Mond betrat, sondern als Gottes Sohn auf die Erde kam.« Egal, wie meisterhaft die Mondlandung damals auch gewesen sein mag: Die Weltgeschichte kennt einen noch viel größeren Tag!An Weihnachten erinnern wir uns daran, dass Gottes Sohn – Jesus Christus – auf diese Welt kam. Er setzte seine Füße in den Staub dieser Erde. Er vollbrachte damit eine einzigartige Pionierleistung. Denn Gott selbst wurde Mensch, um uns vom Tod als unausweichlicher Folge unserer Sünden zu retten. Jesus Christus kam freiwillig und aus Liebe; der Schöpfer des Universums kam als ein kleines Kind zur Welt. Er erleuchtete die Finsternis und gibt uns Menschen Hoffnung und Zuversicht – einen Ausblick auf das ewige Leben für jeden, der ihm glaubt. Seine Ankunft auf diesem Planeten brachte echten Frieden. Frieden mit Gott. Das ist der wahrhaft größte Tag in der Menschheitsgeschichte!Joel WjstDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    Wo wohnt Gott?

    Play Episode Listen Later Jul 19, 2026 4:01


    Der prächtige jüdische Tempel sollte der Ort sein, wo Gott bei seinem Volk Wohnung nehmen sollte. Doch kann der Schöpfer des Himmels und der Erde (siehe Psalm 121,2) tatsächlich in einem von Menschen gemachten Gebäude wohnen? Eine unrealistische Vorstellung. Jeder, der in das von Gott erschaffene unendliche Weltall blickt und die unzählbaren Himmelskörper betrachtet, würde zu dem Schluss kommen, dass kein noch so gewaltiges Bauwerk auf der Erde Gottes Größe je fassen könnte. Unsere kleine Welt ist einfach zu begrenzt für den ewigen, grenzenlosen Schöpfer. Und doch richtete Gott im Tempel mit dem Allerheiligsten einen Ort der Gottesbegegnung ein, zu dem einmal im Jahr der Hohe Priester stellvertretend für das Volk Zugang hatte.Als mit Jesus Christus Gottes Sohn auf die Erde kam, begab sich Gott auf unsere Augenhöhe. Er wurde für uns erfassbar und begreiflich. Er »wohnte unter uns«, ist in Johannes 1,14 zu lesen. Wie hat Jesus wohl auf seine Zeitgenossen gewirkt? Einerseits war er ganz Mensch und hatte dieselben Grundbedürfnisse wie wir. Andererseits blieb er dabei total sündlos, denn er war auch ganz Gott. Seine Gegenwart muss unwahrscheinlich angenehm und ansprechend gewesen sein – zumindest für diejenigen, die sich ihm zugewandt haben. Das gilt auch heute noch unverändert. Und Jesus geht noch weiter: »Wer mich liebt, wird sich nach meinem Wort richten; dann wird ihn mein Vater lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen« (Johannes 14,23). Da er nach seiner Auferstehung wieder in den Himmel aufgefahren ist, hat Jesus seinen Nachfolgern den Heiligen Geist gesandt. Gott selbst nimmt also in Gestalt dieses Heiligen Geistes Wohnung im Herzen derer, die zu ihm umkehren und sein Angebot der Erlösung annehmen. Das ist wahrhaft ein Wunder!Daniela BernhardDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    Jesus Christus – unvergleichlich

    Play Episode Listen Later Jul 18, 2026 4:28


    Als alter Mann schrieb Johannes, der Apostel und Evangelist, auf, was er mit Jesus erlebt hatte. In den drei Jahren, in denen er dessen Leben beobachtet hatte, hatte er eines festgestellt: Jesus war etwas Besonderes. Die Wunder, die er tat, zeigten: Jesus war zwar ein Mensch, aber nicht wie jeder andere auch, sondern er war mehr. Er war der Messias, der Sohn Gottes. Ja, Gott selbst!Was hat Johannes gesehen? Johannes sah, wie Jesus einer Frau neue Hoffnung gab, die auf ein kaputtes Leben zurückblickte. Er sah, wie er einen Mann am Sabbat heilte, der 38 Jahre lang krank gewesen war. Er erlebte mit, wie Jesus eine große Menge Menschen speiste, mit Nahrungsmitteln, die eigentlich nur für wenige reichten. Johannes staunte mit vielen anderen darüber, dass Jesus sogar Tote auferweckte.Doch als Jesus gefangen genommen wurde, als er verhört, geschlagen und misshandelt wurde, als die Peitschenhiebe auf seinen Rücken knallten, erlebte Johannes auch, wie Jesus das alles geschehen ließ, obwohl er als der Sohn Gottes alle göttliche Macht hatte, das abzuwenden. Er ließ sich sogar kreuzigen, obwohl er vom Kreuz hätte herabsteigen können. Doch er tat es nicht, weil er das Werk der Erlösung vollenden und uns von unseren Sünden retten wollte, indem er die Strafe dafür auf sich nahm. Er ging in den Tod, um uns Freiheit und Leben zu ermöglichen. Ist das nicht unfassbar groß, unsagbar gnädig und unerhört herausfordernd?Worum ging es Johannes bei alledem? Auch das hat er aufgeschrieben: »Diese [Zeichen] aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen« (Johannes 20,31). Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, aber darauf ist eine Antwort zu geben.Günter SeibertDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    QR-Code für die Ewigkeit

    Play Episode Listen Later Jul 17, 2026 4:14


    In den letzten Jahren buchten wir oft Pauschal- statt Individualreisen. Das hat Vorteile wie Reisesicherungsschein bei Insolvenz und ein Ansprechpartner für alles. Man braucht keine Reisedokumente mehr. Als »Eintrittskarte« reicht ein QR-Code. Man zahlt die Reise, schickt dem Reiseunternehmen Ausweiskopien usw. Dann kann man sich von der Reiseveranstalter-App einen QR-Code auf sein Handy laden. An den Flughäfen wurde wir zwar sehr genau sicherheitskontrolliert – mussten Uhren, Gürtel, Schlüssel und mehr ablegen und uns sogar die Wanderschuhe ausziehen. Doch nie mussten wir Ausweis oder Flugticket zeigen. Das war auch beim Hotel-Check-in, bei Shuttle-Bussen und Inlandsflügen nicht nötig. Man hielt sein Handy hin, und es öffnete sich einem jede Tür.Dieses Erleben zeigt mir Parallelen zu unserem Lebensweg zu Gott, dem gegenüber wir uns einmal verantworten müssen. Wenn unser Leben hier endet, werden wir uns von Armbanduhr und Wanderschuhen trennen müssen. Die Daten unseres »himmlischen QR-Codes« nehmen wir aber mit. Sie stehen jedoch nicht auf einer irdischen Festplatte, sondern in der Datenbank, die Gott das »Buch des Lebens« nennt. Alle Namen, die darin stehen, haben freien Zugang zur Ewigkeit bei Gott. Jesus Christus hat bereits für ihre Schuld mit seinem Tod am Kreuz bezahlt, und sie haben es im Glauben angenommen. Sie werden nicht mehr nach ihren Taten gerichtet. Keiner von uns könnte diese Eintrittskarte für den Himmel selbst bezahlen. Zu groß ist unsere Schuld vor Gott. Aber wer an Jesus Christus glaubt, darf sicher wissen, dass er die Strafe für seine Sünden bezahlt hat. Dann steht mein Name im Himmel angeschrieben, und ich habe dort meinen ewigen Wohnsitz. Was für eine wunderbare Hoffnung!Hartmut UlrichDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    Späte Gerechtigkeit

    Play Episode Listen Later Jul 16, 2026 5:08


    Von Sommer 1943 bis April 1945 war Irmgard F. als Schreibkraft in der Kommandantur des Konzentrationslagers Stutthof beschäftigt. Da war sie gerade 18 Jahre alt. Während ihrer Tätigkeit ging fast die gesamte Korrespondenz des KZ über ihren Tisch. Deswegen verurteilte das Landgericht Itzehoe 2022 die damals 97-Jährige wegen Beihilfe zum Mord in 10 505 Fällen und zum versuchten Mord in fünf Fällen zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren auf Bewährung. Der Bundesgerichtshof bestätigte die Entscheidung. Er sagte: »Sie half durch ihre Schreibarbeit dem Lagerkommandanten und dessen Adjutanten ... nicht nur physisch. Sie unterstützte diese durch ihre Einordnung in den Lagerbetrieb als zuverlässige und gehorsame Untergebene auch psychisch bei der Begehung der 10 505 vollendeten und fünf versuchten grausamen Morde, die das Landgericht ihr zugerechnet hat.«Dieses Gerichtsurteil macht für mich deutlich, was Gerechtigkeit beinhaltet: Gerechtigkeit hat einen langen Atem. Was vor rund 80 Jahren geschah, ist nicht vergessen. Gerechtigkeit deckt unerbittlich individuelle Schuld auf: Irmgard F. hat niemanden persönlich in der Gaskammer umgebracht. Aber sie hat ihren Teil dazu beigetragen, dass dies geschehen konnte. Auch späte Gerechtigkeit ist wichtig – für die Opfer. Die Hinterbliebenen der Ermordeten erleben: Der Tod unserer Oma, unseres Vaters, unserer Geschwister bleibt nicht ungesühnt.Leider gehen der irdischen Justiz trotz aller Bemühungen sehr viele böse Taten durchs Netz. Aber Gottes Gerechtigkeit ist unfehlbar. Er wird Lebende und Tote richten, mögen ihre Taten auch Jahrtausende zurückliegen. Nichts bleibt ungesühnt. Wer kann da frei ausgehen? Nur der, dessen Lebensschuld bereits bezahlt ist – von Jesus am Kreuz – und der dies für sich in Anspruch nimmt.Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    Sauwetter!

    Play Episode Listen Later Jul 15, 2026 5:00


    Da haben irgendwelche Leute um Weihnachten herum für die Sommerferien eine Wohnung an der Ostsee gemietet. Nun ist es so weit, und der Wetterdienst meldet nur anhaltend »schlechtes« Wetter. Kann man, ja, muss man da nicht ärgerlich werden?Doch wenn wir über das Wetter schimpfen, so werfen wir dem, der alles Wetter macht, Ungeheuerliches an den Kopf (siehe Überschrift). Viele meinen, beim Surfen, Schwimmen oder Sonnenbaden verlorene Spannkraft zurückzuerlangen. Gott aber sieht, dass vor allem ihre Seele Mangel leidet. Darum gibt er ihnen bei einer Tasse Tee und frei von Haus- und Gartensorgen Zeit, z. B. mal wieder in der Bibel zu lesen und mit Gott zu reden, während draußen der Regen prasselt. Dann wird einem das Herz leichter, und man kann sogar dem schlechten Wetter etwas abgewinnen.Zum Beispiel kann jetzt eine längst fällige Aussprache mit dem Ehepartner in aller Ruhe stattfinden und den ehelichen Frieden wiederherstellen bzw. festigen. Der Spaziergang unter dem gemeinsamen Regenschirm ist auch eine wunderbare Erholung. Wie lange ist es doch schon her, dass man einmal »eingehakt« spazieren gegangen ist! Und wenn man ringsumher nur die miesen Gesichter sieht, kann man ihnen vielleicht sogar eine kleine Hilfe sein, ebenfalls eine andere Sicht der Dinge zu bekommen. Dazu braucht man gar nicht immer zu reden. Ein vergnügtes Gesicht ist schon eine aussagekräftige »Predigt«.In jedem Fall aber hat man wenigstens selbst aufgehört, dem Allmächtigen mit scheußlichen Beleidigungen vors Schienbein zu treten. Und wenn man sich das zur Regel macht – nicht nur bei Regenwetter – dann wird man bald auch davon lesen, wie man mit Gott völlig ins Reine kommen kann, denn das wünscht er sich von uns.Ich wünsche Ihnen einen gesegneten Urlaub!Hermann GrabeDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    Ein Kreuz, das Leben rettet!

    Play Episode Listen Later Jul 14, 2026 5:23


    Die Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 werden die Menschen im Ahrtal wohl nie vergessen: Wie viel Leid und Elend diese Jahrhundertflut über Menschen brachte, kann wohl kaum erahnt werden. An diesem Abend wurde auch der Feuerwehrmann Friedhelm Jakobs von der mächtigen Flutwelle erfasst. Zuvor versuchte er, die Bevölkerung mit Lautsprecherdurchsagen zu warnen. Nachdem er sich noch an einen Ast geklammert hatte, bis ihn die Kräfte verließen, warf er sich auf einen dicken Stamm, der im Wasser schwamm. Dann sah er im Lichtpegel ein hohes steinernes Gebilde: Es war der Kreuz-Grabstein von Albert Kreuzberg aus dem 19. Jahrhundert. Mit letzter Kraft kletterte er darauf und klammerte sich dann anschließend sechs Stunden an dem Kreuz fest, bis er endlich gerettet wurde. Friedhelm Jakobs verdankte diesem »Kreuz-Grabstein« eines Verstorbenen sein Leben.Dieses Ereignis hat mich an eine Begebenheit vor mehr als 2000 Jahren erinnert. Da gab es auch ein Kreuz, aber es war keines, an das man sich dankbar in der Not klammerte. Dort starb der Sohn Gottes, nachdem man ihn daran angenagelt hatte. Über ihn stürzten die Fluten von Gottes Gericht. Doch nicht, weil er es verdient hatte: Er starb für unsere Schuld! Für Ihre und meine!Unsere Sünde ist in Gottes Augen so schlimm, dass sie nur mit dem Tod bezahlt werden kann. Aber genauso, wie dieser heldenhafte Feuerwehrmann sich an das Kreuz klammerte, um nicht in den Fluten der Ahr unterzugehen, so können wir Menschen unser Vertrauen auf diesen Jesus Christus setzen, der an unserer Stelle starb. Wenn man sich ganz und gar auf ihn verlässt und seine Vergebung für sich in Anspruch nimmt, wird man gerettet werden und das ewige Leben haben!Daniel ZachDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    Das Herz von Pluto

    Play Episode Listen Later Jul 13, 2026 4:10


    Im Januar 2006 wurde mit »New Horizons« erstmals eine Raumsonde zu Pluto ausgesandt; sie passierte ihn am 14. Juli 2015 in 12 500 Kilometern Entfernung und schickte Bilder des Zwergplaneten zur Erde. Dabei gab es eine Überraschung: Ein riesiges Herz wurde auf seiner Oberfläche entdeckt. Dessen Struktur gab den Astronomen wieder einmal Rätsel auf. Eine Theorie über ihre Entstehung musste gefunden werden. Bei der Auswertung der Fotos fiel auf, dass die Oberfläche des »Herzens« im Gegensatz zur übrigen Pluto-Landschaft frei von Einschlagkratern war, vermutlich ist sie also wesentlich jünger als die übrige Oberfläche. Außerdem besteht die Fläche aus einem Material, das wesentlich mehr Licht reflektiert als seine Umgebung.Ein Forscherteam hat nun versucht, in verschiedenen Simulationen nachzustellen, wie das Herz entstanden sein könnte. Demnach wäre der Zwergplanet mit einem planetarischen Körper mit einem Durchmesser von etwa 700 Kilometern kollidiert. Der Brocken bestand vermutlich überwiegend aus Eis mit einem Gesteinskern. Die längliche Form des Herzens deutet stark darauf hin, dass es sich um einen Schrägaufprall handelte. Die Simulationen bestätigten diese Vermutung.Das Herz ist das Symbol für Liebe, und für mich ist das Herz des Pluto daher wie ein Hinweis auf die Liebe des Schöpfers, die er gegenüber uns Menschen bewiesen hat. In der Weite des Universums sind wir nicht allein, der Schöpfer allen Lebens hat uns sogar auf unserem winzig kleinen Planeten besucht – in seinem Sohn, Jesus Christus. Dieser hat hier eine eindrucksvolle Spur göttlicher Liebe hinterlassen. Sie erreichte ihren Höhepunkt am Kreuz, wo er für unsere Sünden starb. Aus dem Instrument für einen grausamen Tod wurde ein Symbol der Rettung und Vergebung.Günter SeibertDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    Der Spiegel der Seele

    Play Episode Listen Later Jul 12, 2026 4:42


    Wer kennt nicht das Gefühl, morgens aufzuwachen und festzustellen, dass leider nicht Wochenende ist und man sich noch einmal gemütlich die Decke über den Kopf ziehen kann? Im schlimmsten Fall ist es Montag, vielleicht regnet es gerade, und es ist noch dunkel. Wir schälen uns aus unserem gemütlichen Nest und schlürfen ins Bad. Dort angekommen, sehen wir uns im Spiegel unseren Verfassungszustand an. Stehen meine Haare schlimm zu Berge? Habe ich noch sichtbare Schlafspuren im Gesicht? Wie tief sind die Augenringe heute? Die Wandspiegel, zu denen man noch etwas Abstand hat, lassen einen u. U. nicht ganz so zerstört aussehen. Doch wagt man einen Blick in einen Kosmetikspiegel, am besten noch mit Licht und zigfacher Vergrößerung, sieht man einen ganz anderen Zustand. Die feinsten Härchen, Fältchen usw. werden aufgedeckt.Vor längerer Zeit habe ich gehört, wie jemand die Zehn Gebote mit einem Spiegel verglich. Gott gab den Israeliten diese Regeln als Richtlinien für das Leben. Sie sind aber für alle Menschen gedacht. Wir finden darin klare Anweisungen, die unser Zusammenleben untereinander und das Verhältnis zu Gott regeln sollen. Wir stellen uns sinnbildlich vor diesen »Spiegel« und können aufdecken, wo eine Strähne unseres Lebens nicht richtig liegt oder was zu tun wäre, um den Zustand zu erreichen, der für Gott (und mich) gut und richtig ist.Um unser Spiegelbild noch genauer ansehen zu können, müssen wir auf Jesus blicken, denn er ist das vollkommene Abbild Gottes und der alles überragende Maßstab für ein Leben, das Gott gefällt. Der Spiegel an der Wand kann nichts für die Beseitigung eines Makels tun. Doch Jesus kann und will es, denn durch den Glauben und eine Beziehung zu ihm erneuert und verändert er uns.Judith ZallDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    Der Sieben-Tage-Rhythmus

    Play Episode Listen Later Jul 11, 2026 4:00


    Die menschliche Biologie ist auf den Sieben-Tage-Rhythmus eingestellt. Das mussten z. B. die Kommunisten im vorigen Jahrhundert schmerzlich erfahren, nachdem sie den Zehn-Tage-Rhythmus eingeführt hatten. Mit dieser Umstellung wollten sie einerseits jedes Andenken an das Christentum auslöschen und andererseits 15 weitere Tage pro Jahr gewinnen, in denen Menschen und Maschinen noch etwas produzieren konnten. Das Experiment musste jedoch sehr bald abgebrochen werden, weil die Arbeiter in großer Zahl erkrankten.Dem Volk Israel hatte Gott in 2. Mose 31,17 mitgeteilt, dass der Sabbat als der siebte Tag der Woche, »ein Zeichen zwischen mir und den Kindern Israel auf ewig« sein soll. Und Lukas berichtet in der Apostelgeschichte, dass die ersten Christen wöchentlich am Sonntag die Auferstehung Jesu feierten, obwohl das für sie kein verbindliches Gesetz darstellte. So kamen sie zu den ersten Gottesdiensten der Geschichte zusammen. Der Tag sollte der Gemeinschaftspflege und dem Besuch Kranker und Einsamer gewidmet sein.Warum war es den ersten Christen so wichtig, sich mindestens einmal in der Woche zu treffen und Gottesdienst zu feiern? Nun, sie hatten jetzt einen neuen Lebensinhalt: Jesus. Er hatte ihnen gezeigt, dass man auch am Sabbat anderen Gutes tun soll, indem er zum Beispiel Kranke heilte. Und am Abend vor seiner Kreuzigung hat er den Christen aufgetragen, dass sie sich beim Abendmahl an ihn und seinen großartigen Liebesbeweis durch den Tod am Kreuz erinnern sollen. Darum ist es gut, sich einmal in der Woche aus dem Trubel des Alltags herauszunehmen, um Zeit für die Beziehung zu Gott und Menschen zu haben. Da wir die Sonntagsregelung haben und an diesem Tag die meisten nicht arbeiten müssen, kann man das gut nutzen.Hermann GrabeDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    Volkskrankheit »Einsamkeit«

    Play Episode Listen Later Jul 10, 2026 4:37


    2024 stellte die damalige Familienministerin Lisa Paus das Einsamkeitsbarometer vor. Dieses gehört zur »Einsamkeitsstrategie«, die im Dezember 2023 durch das Kabinett der Bundesregierung beschlossen wurde. Es zeigt die Einsamkeitsentwicklung der vergangenen Jahre in Deutschland auf. Besonders verlassen fühlen sich laut dieser Statistik ältere oder kranke Menschen sowie Personen, welche für andere Menschen Sorge tragen, beispielsweise in der Pflege von Angehörigen. Die Corona-Zeit hat das Gefühl des »Alleinseins« nochmals verstärkt, vor allem auch bei jungen Menschen. Laut Eugen Brysch (Vorstand »Deutsche Stiftung Patientenschutz«) sei Einsamkeit »die vielleicht größte Volkskrankheit in Deutschland«.Es scheint so, als sei dieses Thema gesellschaftlich bisher unterschätzt worden. Ich finde es wirklich gut, dass unsere Regierung dieses Thema auf dem Schirm hat und versucht, etwas dagegen zu tun. Interessant ist: Gott nahm diese Verlassenheit ebenfalls wahr, als Adam und Eva im Garten Eden nicht auf ihn gehört hatten. Adam und Eva konnten zuvor tiefe Gemeinschaft mit Gott haben, Einsamkeit gab es nicht, nachdem Gott Eva geschaffen hatte, damit der Mensch nicht mehr allein sei. Diese Harmonie wurde durch die Sünde zerstört. Ohne Gott gibt es in unserem Leben eine tiefe »Leere«, selbst wenn wir Menschen um uns haben. Wir Menschen versuchen diese Lücke mit anderen Dingen aufzufüllen und zu überdecken. Die Strategie Gottes gegen dieses Phänomen ist es, dass er die Wiederaufnahme der Beziehung mit ihm durch Jesus Christus anbietet. Auch Christen können einsam sein, wenn sie keinen Menschen mehr um sich haben, aber die Gewissheit der wundervollen Nähe Gottes und die Möglichkeit der Gemeinschaft mit ihm ist mehr als ein Ersatz dafür.Gabriel HerbertDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    Auf Schwedens Straßen

    Play Episode Listen Later Jul 9, 2026 5:01


    Im vergangenen Jahr fuhren wir zum Campen nach Schweden. Wir hatten uns eine längere Strecke an der Ostküste nordwärts und im Landesinneren südwärts vorgenommen. Das hieß, dass wir etliche Kilometer über die Straßen Schwedens zurücklegen mussten. Immer wieder begegnete uns dabei ein großes blaues Schild mit einer weißen Kamera am Straßenrand, darunter sogar noch eine Meterangabe. Wir staunten nicht schlecht, dass auf diese fürsorgliche Weise die Blitzer in Schweden ganz genau angekündigt wurden. So waren wir stets darauf vorbereitet. Wie dumm wäre es gewesen, diese Ermahnung zu ignorieren. Auch in Deutschland gibt es solche angekündigten Blitzer – zum Beispiel auf der A2. Doch trotz dieser Warnung fahren viele Autofahrer dort zu schnell, sodass der Blitzer auslöst und dies Folgen hat, die man ohne Weiteres hätte vermeiden können.In der Bibel finden wir zwar keine Blitzer, aber doch etliche Warnungen und Mahnungen zu den negativen Folgen eines Lebens ohne Gott. Hinter diesen Warnungen steckt keine Schikane, sondern ein liebevoller Gott, der alle ganz realen Gefahren, die auf uns lauern, genau kennt. Der allwissende Gott überschaut unsere Lebensspanne am allerbesten. Und er will, dass unser Leben gelingt. Doch dies kann nur geschehen, wenn wir ihm unser Leben anvertrauen und auf seine Worte achtgeben. Gott lässt keinen Zweifel daran, dass ein Leben ohne ihn in eine Ewigkeit ohne Gott führt. Er gibt auch an, wann es zu spät für uns ist, die Weichen für ein Leben in der Ewigkeit bei Gott zu stellen: Mit unserem Tod ist uns diese Chance endgültig genommen. Wie gut beraten ist man, auf Gottes fürsorgliche Warnungen zu hören, statt diese zu ignorieren und ungebremst in eine ewige Katastrophe zu rasen.Ann-Christin BernackDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    Eine geführte Begegnung

    Play Episode Listen Later Jul 8, 2026 4:26


    Meine Frau Petra und ich waren auf dem Rückweg von einem Urlaub an der Nordsee. Kurz hinter Bremen bogen wir auf einen Rastplatz ab, um Pause zu machen. Als wir zurück am Auto waren, kam ein Pärchen mit Rucksäcken zielstrebig auf uns zu. Sie suchten eine Mitfahrgelegenheit Richtung Süden. Ich hatte eigentlich keine Lust auf Mitfahrer und wollte lieber meinen schönen Urlaubsgedanken noch ein wenig nachhängen. Doch bevor ich »Nein« sagen konnte, lud Petra sie auch schon ein, mit uns bis Koblenz zu fahren, und verstaute ihr Gepäck im Kofferraum.Das Pärchen war sehr aufgeschlossen und so entstand schnell ein lebhaftes Gespräch. Sie erzählten, dass sie auf der Suche nach der Wahrheit seien und einen tieferen Sinn in ihrem Leben suchten. Sie hatten im esoterischen Bereich schon einiges ausprobiert, aber waren noch nicht am Ende ihrer Suche angelangt. Meine Frau erzählte den beiden dann, dass sie bei überzeugten Christen im Auto saßen, deren Leben der Glaube an Jesus Christus Sinn und Ziel gegeben hat. Es entspann sich ein angeregtes Gespräch. Unsere Mitfahrer wollten so viel wissen und waren wie zwei trockene Schwämme, die alles, was wir sagten, begierig aufsogen. Als wir nach dreieinhalb Stunden am Ziel waren, staunten wir, wie schnell die Zeit verflogen war. Zum Abschied gaben wir den beiden noch unsere Bibel mit, die wir immer im Auto liegen haben.Für mich war diese Begegnung ein Beleg dafür, dass Gott sich auf irgendeine Weise den Menschen, die ihn ehrlich suchen, zeigt. Er hat unendlich viele Möglichkeiten, uns anzusprechen – sei es durch eine Predigt, diesen Kalender, ein Plakat mit einem Bibelvers oder sogar durch eine unerwartete Begegnung an der Autobahn. Die Frage ist nur, wie wir auf Gottes Reden reagieren.Bernd GrünewaldDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    Sehen so Sieger aus?

    Play Episode Listen Later Jul 7, 2026 4:45


    Deutschland – Brasilien 7:1. Im Netz kursiert ein Video mit einem Zusammenschnitt jenes Spiels, das 2014 für Schlagzeilen sorgte. Im eigenen Land verlor der Favorit der Fußball-WM gegen Deutschland. In kurzen Szenen werden die Tore gezeigt – und das ungläubige Staunen der Torschützen und der deutschen Fans. Ein ungeahnter Triumph! Dann findet man natürlich auch Videos vom Finale: Das Siegtor von Mario Götze, der unermüdliche Einsatz von »Schweini« und dann – endlich – der erlösende Abpfiff. Siegestaumel; Spieler, Trainer und Teambegleiter liegen sich in den Armen. Immer wieder braust Jubel auf. So sehen Sieger aus!Harter Cut: Ein Mann hängt verlassen am Kreuz. Die Passanten schütteln den Kopf über diesen Jesus. Seine Gegner, von denen es viele gab, spotten und beschimpfen ihn. Nackt hängt der Christus dort, unter unsäglichen Schmerzen, und stirbt den schrecklichsten Tod, den sich das Römische Reich ausgedacht hat. Sieht so ein Sieger aus?Am Kreuz rief dieser Jesus aus: »Es ist vollbracht!« Die Bibel sagt klar, dass damit tatsächlich ein unglaublicher Sieg errungen wurde. Im Tagesvers z. B. ist von Jesus bildhaft die Rede. »Überwinden« bedeutet wörtlich »siegen«. Doch was hat der Sohn Gottes, der Mensch geworden ist, denn besiegt? Hölle, Tod und Teufel, Sünde und Schuld! Welch ein Triumph!Der Sieg der deutschen Fußballnationalmannschaft 2014 in Brasilien kann uns vielleicht noch ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Doch sonst hat er keine Auswirkungen für unser Leben. Aber den Sieg Jesu am Kreuz können wir für uns noch heute existenziell nutzbar machen: Wer sich diesem Jesus anvertraut, wird Teil des Sieges über Schuld und Tod. Er erhält tiefen Frieden und ewiges Leben.Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    Tschuldigung, das war nicht so gemeint!

    Play Episode Listen Later Jul 6, 2026 4:02


    … und warum hast du es dann gesagt? Wie schnell sagt jemand etwas, das uns verletzt oder beleidigt. Wir sind gekränkt, und es herrscht dicke Luft.Heute wird der Globale Tag der Vergebung begangen. Den Initiatoren ist es wichtig, immer wieder an die Möglichkeit der Vergebung zu erinnern. Durch sie können wir Frieden wiederherstellen, uns wieder versöhnen und die dicke Luft beseitigen. Dabei handelt es sich häufig um deutlich größere Verletzungen als nur einen dummen Satz. Doch auch da ist Vergebung erst recht der Schlüssel zur Versöhnung.Aus Erfahrung wissen wir jedoch: Dem anderen zu vergeben, ist nicht leicht. Es fordert uns heraus, den angerichteten Schaden – sei er materiell oder seelisch – beiseitezulassen und den anderen wieder anzunehmen und wertzuschätzen. Deshalb ist es so gut und wichtig, dass die Vergebung nicht aus uns herauskommt: Gott hat zuerst uns vergeben. Wenn wir also unseren Mitmenschen vergeben, dann geben wir nur etwas weiter, das wir bereits selbst empfangen haben. Vergebung kann nie aus uns heraus geschehen.Diese Tatsache hängt mit einer anderen Dimension zusammen, die der Tagesvers zeigt: Auch wir sind Schuldige – gegenüber Gott. Er, der gerechte Richter, spricht uns schuldig wegen unseres Verhaltens und unserer Reaktionen ihm und auch anderen Menschen gegenüber. Insgeheim wissen wir sehr wohl um unser Fehlverhalten, unsere Ungerechtigkeit und Lieblosigkeit. Doch auch in Bezug auf Gott ist die Vergebung die Lösung. Genau die bietet Gott uns an. Er ist bereit, uns zu vergeben. Wir müssen nur zu Gott kommen, ihm unsere Schuld bekennen und ihn um Vergebung bitten. Er wird uns vergeben, und so können wir frei und fröhlich unseren Weg gehen.Bernhard VolkmannDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    Der wichtigste Kuss der Welt

    Play Episode Listen Later Jul 5, 2026 4:42


    Heute begeht die Welt einen besonderen Tag – den Tag des Kusses. Dabei ergeben sich vielfältige Assoziationen. Vielleicht denkt mancher an den ersten schüchternen Kuss, den er seiner Freundin gegeben hat, oder man denkt an einen aufregenden, lang anhaltenden Kuss. Jedenfalls kann ein Kuss sehr schön sein und viele angenehme Gefühle hervorrufen.Andere Küsse der Weltgeschichte haben ganz andere Hintergründe. Berühmt geworden ist der Kuss zwischen Leonid Breschnew und Erich Honecker. Wer kennt nicht dieses Bild an der East Side Gallery in Berlin? Es war ein sozialistischer Bruderkuss, der die besonders enge ideologische und politische Verbundenheit zwischen der UdSSR und der DDR ausdrücken sollte.Aber noch ein weiterer Kuss ist weltberühmt geworden: der Judas-Kuss. Judas Iskariot hat seinen Meister Jesus, dem er drei Jahre lang gefolgt war, mit einem Kuss verraten. Um den Gewinn einer stattlichen Belohnung war er bereit, Jesus Christus an die römischen Soldaten auszuliefern. Dazu hatte er mit ihnen vereinbart, dass er Jesus vor ihren Augen durch einen Kuss identifizieren wollte. Wie verlogen! Ein Kuss, der eigentlich Zuwendung bezeugt, wird zum Verrat.Jesus hat das mit sich geschehen lassen, weil er Gottes Rettungsplan erfüllen wollte. Damit ist der größte Kuss der Weltgeschichte zustande gekommen, nämlich, dass Gerechtigkeit und Frieden sich geküsst haben. Gottes Gerechtigkeit, die Sünde und Schuld richten muss, verbindet sich mit dem Frieden, der durch den Sühnetod Jesu am Kreuz ermöglicht wurde. Weil Jesus am Kreuz für uns starb, können wir Frieden mit Gott haben und müssen sein Gericht nicht mehr fürchten. Dieser Kuss ist der tiefste Ausdruck der Liebe Gottes.Bernhard VolkmannDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    Im Nebel

    Play Episode Listen Later Jul 4, 2026 5:00


    Am 4. Juli 1952 wagt die Langstreckenschwimmerin Florence Chadwick (1918–1995) als erste Frau, die 34 Kilometer lange Strecke von Insel Catalina zur kalifornischen Küste zu schwimmen. Der Pazifik ist kalt. Starke Strömungen und Quallen erschweren das Vorankommen. Nach 15 Stunden kommt ein weiteres Problem hinzu: Dichter Nebel zieht auf, und sie kann das Ufer der Insel nicht mehr sehen. Aller Mut verlässt sie, und sie kann nur noch an eines denken: »Aufgeben!« Vergeblich versuchen ihre Mutter und ihr Trainer von einem Beiboot aus, sie zum Durchhalten zu bewegen. Aber Florence will nicht mehr. Fast steif vor Kälte lässt sie sich aus dem Wasser ziehen. Erst im Boot erfährt sie, dass sie nur noch 1,5 Kilometer vom Ufer entfernt ist. Als sie von einem Reporter gefragt wird, warum sie so kurz vor dem Ziel aufgegeben hat, antwortet sie: »Es war der Nebel. Hätte ich das Land sehen können, hätte ich es geschafft. Es war der Nebel.«Im Leben gibt es immer wieder Zeiten, in denen Alltagsprobleme und Zukunftsängste unseren Blick trüben können. Wir kämpfen uns manchmal nur noch von Tag zu Tag und fragen uns, wie wir wohl den nächsten überstehen. »Aufgeben« scheint die einzige Lösung zu sein. Besonders dann, wenn wir uns über das Ziel unseres Lebens gar nicht im Klaren sind, es sozusagen »im Nebel« liegt.Wenn wir aber auf die Stimme dessen hören würden, der mit uns unterwegs ist und uns »von allen Seiten umschließt« (Psalm 139,5), würden wir um dieses Ziel wissen. In seinem Wort, der Bibel, lässt Gott uns das »Land« sehen, auf das wir zusteuern: seine ewige Herrlichkeit. Und es ist Jesus, sein Sohn, der alles dafür getan hat, dass wir dort sicher ankommen können. Dazu müssen wir ihm nur unser ganzes Vertrauen schenken.Peter GüthlerDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    »Leben, Freyheit und das Bestreben nach Glückseligkeit«

    Play Episode Listen Later Jul 3, 2026 6:02


    Ein Meilenstein der Demokratie und der Menschenrechte ist der Inhalt der Unabhängigkeitserklärung der USA. Als die Erklärung am 4. Juli 1776 – heute vor 250 Jahren – vom Zweiten Kontinentalkongress verabschiedet wurde, verbreitete sich ihr Inhalt in Windeseile. Die deutsche Fassung der Präambel begann wie folgt: »Wir halten diese Wahrheiten für ausgemacht, daß alle Menschen gleich erschaffen worden, daß sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten begabt worden, worunter sind Leben, Freyheit und das Bestreben nach Glückseligkeit.«Das Streben nach Glück ist von jeher eines der Grundantriebe in der Lebensgestaltung des Menschen. Ja, diese Sehnsucht ist uns vom Schöpfer selbst ins Herz gelegt worden. Denn wir sind »als Bild Gottes« (1. Mose 1,27) geschaffen, und er stellt sich uns in der Bibel als der »glückselige Gott« (1. Timotheus 1,11) vor, der in sich vollauf glücklich ist. Das ist genau das, wonach wir suchen – und wir sollen es in der Beziehung zu Gott finden.Auf uns allein gestellt können wir zwar »happy« sein, aber wirkliches, bleibendes Glück finden wir nur in einer tiefen Vertrauensbeziehung zu Gott, der Quelle des Glücks. Eine hedonistische Gesellschaft, die Gott ablehnt, kann Spaß konsumieren und versuchen, momentane sinnliche Genüsse zu maximieren. Doch in unserem Inneren bleiben wir weiterhin leer. Denn, so stellt der Mathematiker und Philosoph Blaise Pascal (1623–1662) fest: »In jedem Herz gibt es ein Vakuum, das nur Gott durch seinen Sohn Jesus Christus füllen kann.« Und an anderer Stelle formuliert er treffend: »Das Glück ist nicht in uns, das Glück ist nicht außerhalb von uns. Das Glück ist in Gott, und wenn wir ihn gefunden haben, dann ist es überall.«Thomas PommerDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    Abschied und Neuanfang

    Play Episode Listen Later Jul 2, 2026 4:35


    Wieder lag ein Schuljahr hinter uns. Für unsere Familie war das diesmal etwas Besonderes: Bei unserer Tochter stand der Abschied von der Grundschule an und für unseren ältesten Sohn das Abitur und der Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Die damit verbundene Verabschiedung wurde entsprechend »gefeiert«. Einerseits geschah das froh und erwartungsvoll, etwas erfolgreich abgeschlossen zu haben und nun Neues anzugehen; andererseits war es auch mit Wehmut verbunden, nämlich Menschen aus dem Auge zu verlieren, mit denen man viele gemeinsame Jahre verbracht hatte.Alles hat seine Zeit, und alles geht einmal zu Ende. Das gilt für jeden von uns. Kann das Neue, das danach anbricht, das Vorangegangene überbieten? Zumindest hoffen wir das, und oftmals erleben wir das auch. Wenn wir zum Beispiel Erfolg im Beruf haben, eine Familie gründen oder unseren wohlverdienten Ruhestand genießen. Doch was ist, wenn wir am Ende unseres Leben angekommen sind und endgültig der Abschied von allem ansteht? Bricht auch dann noch etwas Neues an?Der Bibel zufolge ist das tatsächlich so. Die Ewigkeit kann sogar alles, was wir hier auf der Erde erlebt haben, noch überbieten. Jedoch nur, wenn wir rechtzeitig die Beziehung zu Jesus geknüpft haben, der alle, die an ihn glauben und ihm nachfolgen, niemals loslassen, sondern sie mit ins ewige Leben hinein nehmen wird. Jesus sagt: »Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist« (Johannes 11,25). Die Beziehung zu ihm ist die einzige, die ewig hält. Und sie ist der Schlüssel zu einer herrlichen Zukunft, in der wir uns niemals mehr Sorgen über unsere Zukunft machen müssen. Denn die hat Gott in seiner Hand.Joachim PletschDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    Blitzeinschlag

    Play Episode Listen Later Jul 1, 2026 5:45


    2. Juli 1505: Dunkle Wolken brauen sich über Stotternheim zusammen. Der Donner grollt. In der sommerlichen Atmosphäre bildet sich rund um Erfurt ein schweres Gewitter. Mittendrin ein junger Mann, gerade 21 Jahre alt. Ein angehender Jurist. Er ist auf dem Rückweg vom Besuch seiner Eltern. Auf freiem Feld sucht er Schutz unter einem Baum. Plötzlich: ein Blitzeinschlag. Der Mann – Martin Luther – ist so voller Angst, dass er auf der Stelle gelobt, Mönch zu werden. Er überlebt und löst sein Versprechen ein. Es ist der Beginn einer völlig neuen Lebensausrichtung auf Gott, die ihn zunächst ins Kloster, dann aus dem Kloster heraus und später an die Spitze der Reformation führen wird. Das Ergebnis: Das Evangelium von Jesus Christus wird Millionen von Menschen gepredigt.Was hat das mit mir zu tun? Martin Luther hatte ein moralisches Gedächtnis, und das war nicht vergesslich. Als er Todesangst hatte, ahnte er, dass er in diesem Moment keinen Frieden mit Gott hatte. Als das Gewitter weitergezogen und die Gefahr vorbei war, vergaß er nicht sein Problem und ging auch nicht einfach wieder zum Alltag über. Er begab sich vielmehr auf die Suche nach einem gnädigen Gott und war erst zufrieden, als er im Glauben an den Sohn Gottes, Jesus Christus, wirklich Frieden mit ihm gefunden hatte.Was tue ich, wenn ein Schicksalsschlag mich ereilt? Wenn ich mein Leben plötzlich im Licht Gottes sehe und tief in mir ahne, dass ich mit meiner Lebensschuld ein enormes Problem mit Gott habe? Manch einer hat in so einer Situation Gott schon wer weiß was versprochen. Doch was machen wir, wenn die akute Gefahr gebannt scheint? Lassen wir uns wie Martin Luther an das Erlebte erinnern und gehen einen neuen Weg mit Gott? Oder vergessen wir – und machen weiter wie bisher?Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    Kann Glaube Berge versetzen?

    Play Episode Listen Later Jun 30, 2026 3:27


    Vor etwa fünf Jahren planten wir im Sommer ein Pool-Projekt im Garten. An einem Samstag kamen einige Helfer, u. a. mein Schwager mit Baggerführerschein, um das große Loch für den Rundpool fachgerecht ausheben zu können. Er stellte von vornherein klar, dass er am späten Nachmittag die Baustelle verlassen müsste, um rechtzeitig zur Übertragung eines Fußballspiels zu Hause zu sein. Das Loch war zwar bis dahin ausgehoben, doch die Erdmasse, die nun auf dem Rasen daneben lag, musste noch zur vereinbarten Abholstelle vor das Haus transportiert werden. Die Aktion war also vorläufig beendet, die Helfer gingen, und auch mein Mann legte eine Pause ein. Ich jedoch wurde zunehmend nervöser: die Gartenbaufirma wollte den Aushub am Montagmorgen abtransportieren. Wie sollte das noch gelingen, ohne dass wir am Sonntag – für uns ein strikter Ruhetag – arbeiten müssen?»Herr, bitte hilf uns, diesen riesigen Berg abzutragen!«, betete ich, griff nach einer Schaufel und begann, eine Schubkarre mit Erde zu füllen. Unser Nachbar sah zu. Wenige Minuten später rückte er mit seiner Familie, seinen Brüdern, Neffen sowie einem Freund an, um zu helfen. Zuvor hatten auch sie Fußball geschaut. Wir besorgten noch weitere Schubkarren, und los gingʼs! Mit vereinten Kräften war die Erde schließlich abtransportiert. Wie gut, wenn Nachbarschaftshilfe noch funktioniert!Und doch hat auch Gott uns geholfen. Er stand uns bei und erhörte mein Gebet! Selbst das Fußballspiel konnte das nicht verhindern. Mit Gottes Hilfe konnten wir den großen Berg aus Erde abtransportieren. Voller Ehrfurcht und Dankbarkeit standen wir gegen Mitternacht auf dem leeren Rasen. Durch Gottvertrauen lassen sich auch heute noch Berge versetzen.Manuela BasistaDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    Ungewöhnliche Bekenntnisse

    Play Episode Listen Later Jun 29, 2026 4:27


    Ein Paar sitzt vor der Kamera. »Manchmal sehe ich andere Männer, die ich attraktiver finde als dich, und wünsche mir dann heimlich, Single zu sein«, sagt sie. Nach einem kurzen Moment der Empörung in seinen Augen wiederholen beide den Satz »We listen and don't judge« – zu Deutsch: »Wir hören zu und urteilen nicht.« Anschließend ist der Mann an der Reihe und teilt eines seiner Geheimnisse mit der Frau.Was im ersten Moment wie eine Situation im Beichtstuhl klingt, ist ein Social-Media-Trend, der Ende 2024 auf den Plattformen TikTok und Instagram herumging. Ein Spiel mit einfachen Regeln: Menschen machen sich vor laufender Kamera überraschende Geständnisse. Wer den anderen dafür verurteilt, verliert. Dabei bekommt man den Eindruck: Je schockierender die Beichte, desto mehr Klicks.Als ich einige dieser Videos gesehen habe, habe ich mir die Frage gestellt, wieso es Menschen leichter fällt, ihre schlechten Taten und Eigenschaften mit Millionen von Menschen im Internet zu teilen, als sie Gott zu bekennen. Dabei ist ein Schuldbekenntnis vor Gott so viel wichtiger!Bei Gott braucht es keinen Social-Media-Trend, um ihm unser Herz auszuschütten. Er hat immer ein offenes Ohr für uns. Er kann unsere Sünde nicht gutheißen – aber er verurteilt uns nicht, wenn wir sie ihm ehrlich bekennen. Vielmehr möchte Gott uns sehr gern vergeben. Dabei bedeutet seine Vergebung viel mehr als der lapidare Satz »We don't judge«, auf den – sobald die Kamera ausgeht – möglicherweise ein Streit oder eine Trennung folgt. Gott freut sich tatsächlich über unser Schuldbekenntnis: »So wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die der Buße nicht bedürfen« (Lukas 15,7).Sina Marie DriesnerDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    Einladung

    Play Episode Listen Later Jun 28, 2026 5:07


    Nach dem Le­sen einer Postkar­te, die uns unsere Tochter aus Südafrika zusandte, be­trach­te­te ich das Mo­tiv der Vor­der­sei­te. Ab­ge­bil­det war ein auf­schäu­men­des Meer, schrof­fe Klip­pen, Ne­bel so­wie im Hin­ter­grund der imposante Ta­fel­berg in Kap­stadt. Er hat die Form einer Tafel, die in Nebel gehüllt so aussieht wie eine überdimensionale Tafel mit weißem Tuch. Sie erinnert mich an Gottes königlich gedeckten Tisch, zu dem er jeden Menschen einlädt, der zu ihm umkehrt.Im Matthäusevangelium (22,1-14) erzählte Jesus ein Gleichnis, damit seine Jünger sowie alle, die ihm zuhörten, das Evangelium besser verstehen lernten. Man kann sich das Himmelreich am Beispiel eines Königs vorstellen, der ein großes Hochzeitsfest für seinen Sohn vorbereitete. Dazu lud er zahlreiche Gäste ein. Doch keiner kam! Er sandte Diener, um ihnen zu sagen, dass alles in Fülle da war, sogar bestes Fleisch gebraten wurde. Leider beachteten die geladenen Gäste die Diener nicht, sondern gingen weiter ihrer Arbeit oder anderen Beschäftigungen nach. Einige der Boten wurden sogar misshandelt, gar getötet. Am Ende heißt es: »Denn viele sind eingeladen, aber nur wenige sind auserwählt.«Was wollte Jesus damit sagen? Nach damaligem Verständnis war es einfach unerhört, die Einladung zu einer Hochzeit gering zu schätzen und nicht anzunehmen. Doch gegenüber Gott, der sogar seinen Sohn sandte, um die Menschen in sein Reich einzuladen, nahmen sich viele diese Unverschämtheit heraus. Ja, sie lehnten ihn sogar ab und töteten ihn. Bis heute gibt es viele Menschen, die das Evangelium hören und es achtlos unbeantwortet lassen. So sind am Ende nur die für Gottes Reich bestimmt, die sein Angebot zu schätzen wissen und es auch annehmen.Manuela BasistaDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    Der Bau der Golden Gate Bridge

    Play Episode Listen Later Jun 27, 2026 4:50


    Bauprojekt. In den 1920er-Jahren wurde die Golden Gate Bridge geplant. Von Beginn an ging es dem leitenden Ingenieur, Joseph Strauß, darum, die Arbeiter während des Bauens vor Gefahren zu schützen. Denn hohe Unfallzahlen waren damals die Regel. Er führte zahlreiche Sicherheitsmaßnahmen ein: Erstmalig mussten alle Arbeiter Schutzhelme tragen. Weiterhin gab es Sicherheitsgurte, Atemschutzmasken beim Lackieren, Lederhandschuhe und Sonnenbrillen. Der größte Lebensretter war aber wohl das riesige Sicherheitsnetz, das unter der Brücke angebracht wurde. Diese Vorkehrungen retteten vielen Menschen das Leben. Wie gut, wenn ein weiser Baumeister in so ein Projekt eingebunden ist.Lebensprojekt. Im Leben gibt es neben vielen schönen Momenten auch immer wieder Situationen, in denen man »den Boden unter den Füßen verliert«. Das mag eine schwere Krankheit sein, finanzielle Sorgen oder der Verlust eines lieben Menschen. Und manchmal reichen schon die Herausforderungen des Alltags. Wie gut wäre es, wenn es da einen sicheren Halt gäbe, einen vorausschauenden, fürsorglichen Ingenieur, dem man sein Lebensprojekt anvertrauen könnte!Genau den habe ich gefunden! Ich selbst durfte erleben, dass der Glaube an Jesus Christus mich in meinem Alltag, den kleinen und auch größeren Herausforderungen trägt. Ich vertraue darauf, dass Jesus immer da ist und »dass für die, die Gott lieben und nach seinem Willen zu ihm gehören, alles zum Guten zusammenwirkt« (Römer 8,28). Das bedeutet nicht, dass es keine Herausforderungen und keine Not mehr gibt. Doch ich kann mich darauf verlassen, dass Gott für mich sorgt und dass dies zu seinem Bauplan für mein Leben gehört. Seine Hand hält mich stets fest! Ann-Christin BernackDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    Schatzsuche

    Play Episode Listen Later Jun 26, 2026 5:23


    Mit einer geheimnisvollen Karte aus Schafsleder macht sich der Glücksritter David Arnold 1902 auf die Suche nach einem legendären Goldschatz. Angeblich haben ihn die Spanier in Texas zurückgelassen. In der Stadt Haskell findet Arnold den Apotheker Dr. Caleb Terrell, der eine ähnliche Karte besitzt. Ein mexikanischer Hirte hilft ihnen, die Zeichen zu entschlüsseln. Allerdings werden sie nicht zum Schatz geführt, sondern zu drei weißen, weit in Texas verstreuten Steinen, von denen heute noch einer existiert. Von den anderen beiden gibt es Kopien. Wegen der netzförmigen Eingravierungen werden sie Spider Rocks (Spinnensteine) genannt. Der Apotheker Dr. Caleb Terrell investiert im Lauf der siebenjährigen Suche sein gesamtes Vermögen in die Grabungsarbeiten. Seine Apotheke fällt den Flammen zum Opfer, er selbst stirbt in derselben Nacht unter ungeklärten Umständen. Auch der Hirte kommt auf mysteriöse Weise zu Tode. Verarmt und enttäuscht gibt David Arnold schließlich die Suche auf und stirbt 1911. Ob es den sagenhaften Schatz wirklich gibt oder ob die obsessiven Sucher einer Täuschung nachgejagt sind, ist bis heute ungeklärt.Unser Leben gleicht einer Schatzsuche. Irgendwo muss doch das große Glück zu finden sein, denken wir. Nur zu oft müssen wir aber enttäuscht feststellen, dass wir einer Seifenblase hinterhergerannt sind. Nicht so der Psalmdichter. Er sucht nach dem großen Fund in Gottes Wort: »Ich freue mich über dein Wort wie einer, der einen großen Schatz findet« (Psalm 119,162). Ihm ist bewusst, dass bleibende Freude nicht durch Geld und Gold garantiert wird, sondern durch die Geborgenheit in Gott. So sucht er an der richtigen Stelle, nämlich im Wort Gottes. In diesem Feld voller Schätze sind noch jede Menge Fundgruben frei, die Gott jedem von uns kostenlos anbietet!Gerrit AlbertsDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    Nur Fliegen ist schöner?

    Play Episode Listen Later Jun 25, 2026 5:09


    Ich stelle mir vor, ich liege auf einer Wiese und schaue in den Himmel. Ich sehe die Wolken, wie sie vorbeiziehen. Das Brummen von Bienen oder anderen Insekten erfüllt die unmittelbare Umgebung, Vogelgezwitscher erklingt, hier und da fliegt einer dieser Flugkünstler knapp über dem Boden hinweg. Der Blick geht wieder in die blaue Weite, und ich entdecke ein Flugzeug. Ich frage mich: »Wo wird es wohl landen?« Es wird der Gedanke laut, jetzt darin zu sitzen. Dann kommt in mir ein altbekannter Wunsch hoch: »Ach, wenn ich nur fliegen könnte …«Hatten Sie auch schon mal diesen Wunsch, gegen die Schwerkraft, losgelöst von allem, auf alles hinabzuschauen? Aber leider geht es aufgrund des Naturgesetzes nicht. Dieses Gesetz der Schwerkraft erinnert mich an ein anderes Gesetz, nämlich das der Sünde. Denn die Sünde ist wie die Schwerkraft, sie zieht uns runter und sogar ins Verderben. Und wie der Tagesvers deutlich macht, stehen wir von klein auf unter dem Gesetz der Sünde. Wir können machen, was wir wollen, wir sind Sünder und werden irgendwann sterben.Aber Jesus hat durch sein Sterben für uns dieses »Schuldgesetz« ausgehebelt. Natürlich werden auch die Menschen, die mit ihm verbunden sind, einmal ihren letzten Atemzug hier auf dieser Erde machen. Aber sie werden dann ewig bei Gott im Himmel sein, und das ist eine wundervolle Zuversicht. Der Wunsch vom Fliegen, als Mensch losgelöst von jeglicher Schwerkraft durch die Luft zu gleiten, wird auch weiterhin nur ein Wunsch bleiben. Aber das Gefühl der Freiheit, das denjenigen ergreift, dessen Sünden bei Jesus abgeladen sind, ist noch viel besser, denn er ist zu einem Leben befreit, das ihn aufblicken und froh in die Zukunft schauen lässt und ihn nicht mehr runterdrückt.Gabriel HerbertDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    In Wahrheit ganz hilflos

    Play Episode Listen Later Jun 24, 2026 5:21


    Da ist einer mitten auf dem Atlantik über Bord gefallen. Er befindet sich also in äußerster Lebensgefahr, ganz gleich, was den Absturz bewirkt hat. Hilft ihm nun der feste Glaube, er wandere in einem wunderschönen Park und er höre die Vögel in den Bäumen zwitschern? Oder etwa die Vorstellung, er müsse nur an sich selbst glauben, dann werde er den Zielhafen auch schwimmend erreichen?Wäre er nicht besser beraten, der Wahrheit ins Auge zu blicken, dass er völlig verloren ist? Vielleicht könnte er schon im nächsten Augenblick von den scharfen Zähnen eines großen Hais zerfetzt werden oder im Bauch eines Pottwals landen. Wäre ihm das klar, so würde er mit aller Kraft um Hilfe rufen und, so schnell er kann, das Seil mit dem Rettungsring ergreifen, das ihm von oben zugeworfen wurde.Was ich mit dem diesem Gleichnis sagen will: Leider versuchen die meisten Menschen, aufkommende Zukunftsängste ohne Gottes Hilfe zu überwinden. Dazu bedienen sie sich unterschiedlichster Methoden. Die einen versuchen es mit Hollywood, die anderen mit Drogen, wieder andere mit transzendentaler Meditation oder mit stoischer Philosophie (Streben nach Harmonie mit der Natur). Aber nichts rettet vor dem leiblichen Tod, und was kommt dann?Jesus Christus hat durch seinen Tod und seine Auferstehung für alle Glaubenden das Tor zu einem ewigen Leben bei Gott im Himmel geöffnet. Dieser Glaube ist das Seil mit dem Rettungsring daran, das wir ergreifen dürfen. Nötig genug haben es alle, aber der leidige Stolz hindert leider die meisten daran. Doch wenn man sich bewusst macht, worum es letztlich geht, dann kann man diesen Stolz vielleicht überwinden und dankbar nach dem Rettungsmittel greifen, das Gott uns gezeigt hat und uns anbietet.Hermann GrabeDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

    Erstaunliche Dschungeltiere – Schlangen

    Play Episode Listen Later Jun 23, 2026 4:34


    Es gibt kein Tier, das den Dayaks mehr Furcht einjagt, als eine Schlange. Und das, obwohl die meisten der ca. 80 Schlangenarten, die in Borneo zu finden sind, ungiftig sind. Neben Würgeschlangen wie den Boas und Pythons gibt es viele ungefährliche Giftschlangen. Obwohl wir gegenüber unseren Dschungelfreunden diese Fakten schon oft erwähnt haben, bleiben die Reaktionen auf Schlangen immer gleich: Furcht und Panik. Vor zwei Arten von Giftschlangen sollte man jedoch tatsächlich großen Respekt haben: Die King Kobra, die bis zu fünfeinhalb Meter lang werden kann und somit die längste Giftschlange der Welt ist, und die gut getarnte Borneo Viper. Der Biss dieser Schlangen kann innerhalb weniger Stunden zum Tod führen.Furcht und Panik vor Schlangen erlebten auch die Israeliten auf ihrer Wüstenwanderung, nachzulesen in 4. Mose 21,4-9. Das Volk Israel erlebte zu jener Zeit eine regelrechte Giftschlangen-Plage! Viele wurden gebissen und starben. Schreiend wandten sie sich an Mose, ihren Anführer. Diejenigen, die von den Schlangen gebissen wurden, wussten, dass ihr letztes Stündchen geschlagen hatte. Doch wie konnte Moses ihnen helfen? Ein Antiserum gab es damals nicht!In dieser aussichtslosen Situation tat Mose das einzig Richtige – er wandte sich an Gott. Er hatte nicht die Möglichkeit, das Volk zu retten. Doch Gott hatte das »Antiserum« schon bereit. Er benutzte eine Gegenstandslektion, eine auf einem Pfahl aufgerichtete bronzene Schlange. Wer auch immer gebissen wurde und wusste, dass er dem Tod geweiht war, sollte allein auf Gottes Rettungsmittel vertrauen und dadurch gerettet werden. Der Blick – und der dadurch ausgedrückte Glaube – genügte, damit Gott jene Person heilte. Dieser Glaube rettet auch heute – wenn er auf Jesus gerichtet ist.Tony KellerDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

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