»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das an jedem Tag des Jahres. »LEBEN IST MEHR« hat ein individuelles Konzept und nimmt Stellung zu wichtigen Lebensbereichen wie Ehe, Familie, Gott, Christsein, Krisen, Beruf, Wirtschaft, Wissenschaft, Zukunft, u.v.a. »LEBEN IST MEHR« möchte Mut machen, ein echtes und erfülltes Leben zu entdecken. »LEBEN IST MEHR« gibt es schon seit 1999, sämtliche Beiträge aller Jahrgänge sind online verfügbar.

Warum schafft es mein Mitarbeiter nicht, die vereinbarten Ziele zu erfüllen? Obwohl ich ihm viel Hilfestellung gebe, ändert er seine Arbeitsweise nicht. Als ein Trainer mir das Drama-Dreieck erklärt, verstehe ich das Problem: »Stellen Sie sich ein Dreieck vor. Schreiben Sie an die obere Spitze das Wort ›Retter‹, links unten ›Verfolger‹ und rechts unten ›Opfer‹. Oft treten Führungskräfte als Retter auf, die Mitarbeitern mit gut gemeinten Vorschlägen helfen wollen. Doch wenn Sie von oben Lösungswege vorgeben, nimmt der Mitarbeiter Sie entweder als Verfolger wahr, lehnt die Hinweise ab und sieht sich als Opfer. Oder Sie werden selbst zum Opfer, weil Sie dem Mitarbeiter die Aufgabe abnehmen. Die Auflösung besteht darin, den Mitarbeiter zu motivieren, eigenverantwortlich einen Lösungsweg zu entwickeln, den er selbst umsetzen kann.«Während mir das Modell gute Impulse für Führungssituationen gibt, bin ich froh, dass Jesus Christus alle Modelle sprengt: Er ist der echte Retter, der von der höchsten Position heruntergekommen ist, um uns Menschen zu erlösen. Trotzdem ist er nicht »von oben herab« aufgetreten, sondern hat uns Menschen gedient. Er hat uns Gottes Gedanken erklärt, Menschen geheilt und nur Gutes bewirkt. Er kam aus Liebe zu uns, weil wir Menschen – ganz im Gegensatz zum Führungskräftemodell – nicht in der Lage sind, uns selbst zu retten. Wir erreichen die Ziele des gerechten Gottes nicht und können uns die Vergebung für unsere Sünden nicht aus eigener Kraft oder Kreativität erarbeiten. Doch weil Jesus bereit war, sich zu Unrecht verfolgen und als unschuldiges Opfer stellvertretend für unsere Sünde kreuzigen zu lassen, gibt es echte Erlösung im Hier und Jetzt für jeden, der sie annehmen will.Andreas DroeseDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Ich benutze seit einigen Jahren eine auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierende Software zur Erkennung und Organisation meiner zahlreichen Fotos. Die funktioniert in den meisten Fällen ganz gut. Die Software ist eine Arbeitserleichterung und Zeitersparnis.Künstliche Intelligenz hat eine lange Entwicklung durchlaufen und ist heute ein wesentlicher Bestandteil unseres Alltags. Dank des technologischen Fortschritts führt sie zu einer deutlichen Zunahme der Automatisierung bestimmter Berufe und Routineaufgaben. KI kann als ein System verstanden werden, das intelligent agiert und entscheidet und menschliche Intelligenz nachahmt. Die Fähigkeiten von KI beschränken sich jedoch auf die verfügbaren Daten, mit denen sie trainiert wird.Als ich mich ein bisschen intensiver mit der Thematik auseinandersetzte, fiel mir auf, wie wunderbar wir Menschen doch von unserem Schöpfer gemacht wurden. Wir sind Geschöpfe, die er nach seinem Bild schuf. Nicht nur, dass unser Körper ein komplexes Wunderwerk ist, wir haben außerdem Vorstellungskraft, Emotionen und Einfühlungsvermögen. Wir können urteilen und uns an veränderte Situationen anpassen. Wir haben einen »gesunden Menschenverstand«, weil wir uns dauerhafte gedankliche Bilder von den Dingen unserer Welt machen – wie sie aussehen, wie sie sich verhalten und was sie können und was nicht. Die KI kann das nicht. Z. B. habe ich in meiner Software nach Möhren gesucht, aber Bilder von Zigarren erhalten, weil die Software nicht gelernt hat, dass man Zigarren nicht essen kann.Die wichtige Frage ist allerdings, was wir mit diesen Fähigkeiten tun. Nutzen wir sie, um unseren Schöpfer besser kennenzulernen, ihm zu danken und ihn mit unserem Leben zu dienen und zu ehren?Thomas KröckertskothenDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Die Route 66, eröffnet im Jahr 1926, gilt als eine der ikonischsten Straßen der Welt. Sie erstreckt sich über fast 4000 Kilometer von Chicago bis Santa Monica und durchquert dabei acht Bundesstaaten. In der Zeit der Weltwirtschaftskrise wurde sie zur »Straße der Sehnsucht«: Hoffnungsträger für Farmer, die durch Dürre und Armut alles verloren hatten, und Arbeitssuchende, die auf einen Neuanfang hofften. Doch nicht für alle wurde diese Reise zum ersehnten Happy End – für viele blieb die Sehnsucht unerfüllt.Ähnlich wie die Route 66 den Osten mit dem Westen verband, verbindet auch die Bibel zwei »Orte« miteinander: Sie schlägt die Brücke zwischen Gott und den Menschen. Doch anders als die Route 66 führt sie uns nicht auf eine Suche mit ungewissem Ausgang, sondern zeigt den Weg, wie unsere tiefste Sehnsucht gestillt werden kann – durch die Beziehung zu Gott.Die 66 »Etappen« der Bibel, ihre 66 Bücher, erzählen eine Geschichte von Hoffnung, Erlösung und Verheißung. Das Alte Testament mit seinen 39 Büchern zeigt uns die Dringlichkeit der Erlösung. Es spricht von der Zerbrochenheit der Welt durch die Sünde und verheißt einen Retter. Im Neuen Testament, bestehend aus 27 Büchern, wird offenbart, wer dieser Retter ist: Jesus Christus. Es beschreibt sein Leben, Sterben und Auferstehen – die Grundlage für unsere Versöhnung mit Gott.Während die Route 66 Menschen in der Hoffnung auf ein besseres irdisches Leben vereinte, schenkt uns die Bibel eine Hoffnung auf etwas weit darüber hinaus. Denn wer an Jesus Christus glaubt, hat ewiges Leben – denn Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. So wird unsere tiefste Sehnsucht gestillt, nicht durch eine Straße, sondern durch den Glauben an den, der den Weg zum Vater geebnet hat.Silas ZachDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Mein erstes Auto war ein hellblauer Ford Fiesta, den ich mir nach meinem Auszug aus dem Elternhaus angeschafft hatte. Eines Tages war ich unterwegs und hatte einen wichtigen Termin. Ich stand als Erste an einer roten Ampel. Auf einmal hörte ich das Geräusch von Metall auf Metall und merkte, wie mein Auto ein wenig nach vorne geschoben wurde. Ich stieg aus, der Mann aus dem anderen Auto ebenfalls. Sofort entschuldigte er sich, dass er auf mein Auto »draufgerollt« sei. Gemeinsam untersuchten wir meinen Wagen nach Schäden, fanden aber nichts. Also fuhr ich – jung und naiv, wie ich war – weiter, ohne seine Kontaktdaten aufzunehmen.Am nächsten Tag traf ich meinen Vater, der Sachverständiger einer Versicherung ist, und erzählte ihm davon. Sogleich wollte er sich mein Auto ansehen. Sobald er den Kofferraum aufmachte, sah er mich ungläubig an und meinte: »Das Auto ist ja komplett kaputt und verzogen!« Was mir bei der schnellen Prüfung am Unfallort völlig durchgegangen war, fiel dem Profi sofort auf. Nach außen hin sah alles super aus. Doch bei näherer Betrachtung erwies sich der Schaden als immens.Ist das bei uns persönlich nicht oft ähnlich? Nach außen hin ist alles super, das Leben läuft, in den sozialen Medien geben wir ein gutes Bild ab. Aber innen drin, in unserem Herzen, ist oft vieles kaputt: zerrüttete Beziehungen, Einsamkeit, Schuld. Doch wo Menschen nur bis vor die Stirn sehen können, sieht Gott tiefer. Er kennt Sie und mich und weiß, wie es um unser Herz steht.Wie ging die Unfallgeschichte aus? Tatsächlich hatte ich mir das Kennzeichen des anderen Autos gemerkt, es kam zur Gegenüberstellung der Wagen, und schließlich bekam ich das Geld von der Versicherung. Mein erstes kleines Auto war nämlich ein wirtschaftlicher Totalschaden.Rebecca GrimmDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

In der Wissenschaft argumentiert man mit Theorien, Hypothesen und Naturgesetzen, wobei Letztere die höchste Aussagekraft besitzen. Weil Naturgesetze keine Ausnahme kennen, sind sie für jeden Anwendungsfall gültig. Früher gab es Erfinder und Tüftler, die eine Maschine bauen wollten, die ohne Energiezufuhr ständig von selbst laufen sollte – das sogenannte »Perpetuum mobile«. Diese Forscher haben viel Zeit, Gedanken und Geld investiert, doch ihre Maschinen funktionierten nur in ihren Köpfen, jedoch nie in der Realität. Nach Kenntnis der Naturgesetze versucht heute niemand mehr, eine solche Maschine zu erfinden.Diese Beobachtung zeigt, dass in unserer beobachtbaren Umwelt alles auf Ursache und Wirkung beruht. So ist es auch bei den lebenden Organismen wie uns Menschen: Die Baupläne aller Individuen sowie die Vorgänge in den Zellen laufen informationsgesteuert ab. Ohne Information würde nichts mehr funktionieren: Kein Herz könnte schlagen, kein Vogel fliegen, kein Blatt wachsen und kein Pferd laufen. Unsere Welt wäre ein absolut totes System. Für das Gedankensystem Evolution bräuchte es demnach die Möglichkeit, dass durch Zufallsprozesse Information von allein entstehen kann. Nach einem Naturgesetz der Information ist das aber unmöglich: »Universelle Information kann nur von einem intelligenten Sender erzeugt werden.«Jede Information in den Lebewesen benötigt darum eine intelligente Quelle, und das ist der Schöpfer. Da es diesen nach der Evolutionslehre jedoch nicht geben darf, erweist sich der Darwinismus als ein »Perpetuum mobile der Information«, also als eine nicht funktionierende Theorie zur Herkunft des Lebens. So sind wir gut beraten, an Jesus, den Urheber der gesamten Schöpfung einschließlich der Information in den Lebewesen, zu glauben.Werner GittDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Wenn im Fußball Statistiken bedient werden, ziehen die Kommentatoren eine besonders gern zurate: die Anzahl der »späten Tore«. Dem Anschein nach kommt es immer häufiger vor, dass eine Mannschaft nach Ablauf der sogenannten »regulären Spielzeit« in der »Nachspielzeit« noch ein Tor erzielt, das ihr den Sieg und einen besonders emotionalen Jubel bringt. Bei der vergangenen WM 2022 galt das für ca. 13,5 % aller Tore. Und der Bundesligaverein Bayer 04 Leverkusen handelte sich in seiner Meistersaison 2023/2024 durch viele späte Siege den Spitznamen »Laterkusen« ein.Was im Fußball den emotionalen Kick bringt und die Fans begeistert, ist im Leben schon gar nicht mehr so lustig. Der Tagesvers bringt zum Ausdruck, dass die reguläre Spielzeit unseres Lebens bei 70–80 Jahren liegt. Das bestätigen auch unsere Erfahrungen und die Werte vom Statistischen Bundesamt: 78,2 Jahre Lebenserwartung bei Männern und 83,0 Jahre bei Frauen. Manchen ist eine z. T. sehr großzügige Nachspielzeit gegönnt – doch irgendwann ist Abpfiff.Die Bibel empfiehlt uns, es nicht auf eine ungewisse Nachspielzeit ankommen zu lassen, sondern schon möglichst früh im Spiel die Weichen auf Sieg zu stellen. Im Unterschied zum Fußball wurde dieser Sieg – die Erlösung von unserer Schuld und das Geschenk ewigen Lebens – schon vor rund 2000 Jahren errungen, weil Jesus mit seinem Tod am Kreuz dafür garantiert hat. Wir müssen diesen Sieg nur noch persönlich in Anspruch nehmen, indem wir Jesus unsere Schuld bekennen und ihn um Vergebung bitten. Es liegt also an uns, ob wir dieser göttlichen Strategie folgen und aus der Realität unserer Lebenserwartung den richtigen Schluss ziehen: »Lehre uns zu bedenken, wie wenig Lebenstage uns bleiben, damit wir ein Herz voll Weisheit erlangen!« (Psalm 90,12).Joel HöfflinDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Meine Frau und ich haben das große Vorrecht, dass wir zwei Kinder großziehen dürfen. Es ist eine große Freude und immer wieder mit Aufregung und vielen gemeinsamen Momenten des Lachens verbunden. Wer hätte gedacht, dass zwei kleine Wesen so viel Liebe aus meinem Vaterherzen herausholen.Aber nicht immer gibt es in unserem Familienleben nur Momente des Lachens, sondern auch Momente, wo sich ein Streit wie ein Nebel über den Hausfrieden legt. Unsere Kinder sind nicht immer nur friedlich, sondern auch ungehorsam oder bockig. Doch wissen Sie, was ich in diesen Momenten feststelle? Ich liebe meine Kinder trotzdem. Meine Liebe zu den Kindern hat nichts mit ihrem Verhalten zu tun.Leider bin ich als Vater oft unvollkommen. Doch ich möchte Ihnen heute einen Vater vorstellen, der vollkommen ist und niemals seine Gerechtigkeit in Ungerechtigkeit verkehrt. Ich möchte Sie mit jemandem bekannt machen, der niemals willkürlich, sondern immer gütig und freundlich erzieht. Es geht um den Gott, den die Bibel uns vorstellt. Dieser Gott ist ein Vater für die, die in seine Familie kommen. Doch wie können wir in die Familie Gottes hineinkommen? Hören Sie, was ein Mann namens Spurgeon einmal dazu sagte: »Wenn Werke der Weg sind, wer käme da zu Gott? Ich nicht. Es wäre, als würde man mir einen Schatz auf der Sonne anbieten, falls ich hinaufspringen könnte, um ihn zu holen!«Genauso, wie meine Kinder sich meine Liebe unmöglich verdienen können, können auch Sie sich die Annahme Gottes nicht verdienen. Seine Liebe zu uns hat nichts mit unserer Frömmigkeit zu tun. Gott nimmt uns an, wenn wir ihm vertrauen. Das ist seine einzige Bedingung. Wie beruhigend für den, der nicht gut springen kann.Johannes UngerDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Der Tagesvers stammt aus einem Text, den Gott dem Apostel Johannes am Ende seines Lebens diktiert hat:»Und ich hörte eine laute Stimme vom Thron her sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Und der, welcher auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu. Und er spricht: Schreibe! Denn diese Worte sind gewiss und wahrhaftig.« (Offenbarung 21,3-5)Stimmt das? Vorstellen kann ich mir das nicht. Denn solche Verhältnisse habe ich nie erlebt: eine Welt ohne Geschrei, Leid oder Schmerzen.Wenn wir über die Glaubwürdigkeit dieser Worte nachdenken, sollten wir uns vor Augen halten: Derselbe Johannes hat von dem ersten Kommen Jesu auf diese Erde berichtet. An Weihnachten erinnern wir uns daran, dass Gott Mensch wurde. In der Folge hat Jesus Christus durch Worte und Taten bewiesen, dass er alles neu machen kann: Er hat Kranke geheilt und Schuld vergeben. Und er hat durch seinen Tod am Kreuz und seine Auferstehung den Tod besiegt. So kann heute schon ein Mensch, der sein Leben Jesus Christus anvertraut, sagen: »Er hat mir neues Leben geschenkt.« Das neu gemachte Leben tritt schon in der Gegenwart in Erscheinung.Die Worte aus der Offenbarung haben also eine Vorgeschichte. Da schon viele von Gottes Zusagen eingetroffen sind, können wir uns darauf verlassen: Gottes Wort ist wahr. Wer an ihn glaubt, ist unterwegs zu einer Welt, in der Gott schließlich alle Tränen abwischen wird. Alles wird neu. Was für herrliche Aussichten!Hartmut JaegerDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Es gibt die netten Familiengeschichten, die man gern erzählt. Etwa der Irrtum meines Großvaters, der stundenlang an der Isar stromabwärts wanderte in der (falschen!) Annahme, er befände sich auf einem »Rundwanderweg«, der ihn sicher an den Parkplatz am Ausgangspunkt seiner Wanderung bringen würde – und der herbe Schrecken, als er verstand, dass er den ganzen langen Hinweg wieder würde zurückwandern müssen.Aber es gibt auch Episoden in der Familienhistorie, die man lieber verschweigt: etwa der unrühmliche Urahn, der Schuld auf sich geladen hat. Damit schmückt sich keiner gern, das bleibt lieber im Dunklen.Umso erstaunlicher finde ich es, dass der menschliche Stammbaum des Sohnes Gottes, Jesus Christus, sehr offen mit den Fehlern seiner Vorfahren umgeht. Der Tagesvers berichtet, dass der berühmte König David ein Kind mit der Frau eines anderen zeugte, nämlich des Uria. Die dahinterstehende Geschichte ist schlimm: David beobachtet die hübsche Frau seines Nachbarn, Batseba, beim Baden, bricht die Ehe mit ihr und zeugt ein (erstes) Kind, das später stirbt. Um dies zu verbergen, lässt er Uria ermorden. Nach dessen Tod heiratet er Batseba, und aus dieser Ehe entsteht Salomo, der sprichwörtlich weise König. Aber mit dem Hinweis darauf, dass Batseba ursprünglich die Frau des Uria war, steht die Erinnerung an dieses dunkle Kapitel im Leben Davids jedem Leser deutlich vor Augen.Dies zeigt, dass die Bibel einerseits sehr offen menschliche Fehler auch der größten Helden beim Namen nennt und keine geschönten Sagen erzählt. Zum anderen wird deutlich, dass der Sohn Gottes in eine moralisch verderbte Welt hineingeboren wurde, in der selbst die scheinbaren Vorbilder Vergebung und Rettung benötigen.Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Die Engländerin Florence Nightingale (* 12. Mai 1820) lebte in einer Zeit, als es in England noch keine Möglichkeit gab, in der Krankenpflege ausgebildet zu werden. Sie stammte aus einer vermögenden und hochgebildeten Familie und wurde sogar am Hof der jungen Königin Viktoria eingeführt. Aber Florence fühlte sich unwohl in dieser vornehmen Umgebung. Im Alter von 17 Jahren schrieb sie in ihr Tagebuch: »Gott sprach zu mir und rief mich in seinen Dienst.«In der Kaiserswerther Diakonissenanstalt bei Düsseldorf ließ sie sich in der Krankenpflege ausbilden – damals undenkbar für eine junge Frau aus der Oberschicht. Während des Krimkrieges wurde sie von der englischen Regierung ins Lazarett in Skutari in der Türkei geschickt. Die schlechten hygienischen Verhältnisse waren eine Katastrophe, es starben mehr Soldaten an Cholera und Ruhr als an den eigentlichen Kampfhandlungen. Florence ließ sich von den furchtbaren Umständen nicht abschrecken, organisierte saubere Bettwäsche, sorgte für eine ordentliche Wundbehandlung und bessere Hygiene. Daraufhin sank die Sterberate drastisch. Da Florence nachts mit einer Lampe in der Hand nach den verletzten Soldaten sah, wurde sie „die Lady mit der Lampe“ genannt. Zurück in England schrieb sie ein Grundlagenwerk über moderne Krankenpflege und gründete die erste professionelle Ausbildungseinrichtung für Krankenschwestern. Sie gilt als Begründerin der modernen Krankenpflege.Florence Nightingale ist bis zu ihrem Lebensende ihrer Berufung treu geblieben. Sie hätte ein bequemes Leben führen können, aber sie entschied sich dafür, kranken Menschen etwas von der Liebe Gottes vorzuleben. Bis heute gilt: Wer den Ruf Gottes hört und ihm gehorsam ist, wird ein reiches, sinnerfülltes Leben haben.Uwe Harald BöhmDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Der Arzt und Missionar John White († 11. Mai 2002) erzählt:Als Medizinstudent hatte ich einmal eine Lehrveranstaltung über Geschlechtskrankheiten versäumt. Um mir das Vorlesungsmanuskript abzuholen, musste ich deshalb abends ganz allein zur Klinik für Geschlechtskrankheiten gehen – zu einer Zeit, zu der dort normalerweise keine Studenten waren.Als ich das Gebäude betrat, kam ein mir unbekannter Pfleger auf mich zu. Eine Reihe von Männern wartete auf Behandlung. »Ich möchte gern zum Arzt«, sagte ich. »Das möchte hier jeder. Warten Sie, bis Sie an der Reihe sind«, antwortete er. »Sie verstehen mich falsch«, sagte ich. »Ich bin nämlich Medizinstudent und möchte deshalb zum Professor.« – »Das ist unerheblich«, sagte der Pfleger. »Sie sind durch denselben Eingang wie alle anderen gekommen. Warten Sie, bis Sie an der Reihe sind.«Schließlich konnte ich ihm doch klarmachen, wozu ich gekommen war. Aber ich werde nie mein tiefes Schamgefühl vergessen, das mich daran hinderte, mich in eine Reihe mit Geschlechtskranken zu stellen.Jesus dagegen ließ sich nicht von Schamgefühlen abhalten, als er sich am Jordan in eine lange Reihe von Sündern stellte (siehe Tagesvers). Er identifizierte sich mit uns allen, als er auf seine Taufe wartete. Der moralische Graben, der ihn und uns voneinander trennte, war viel größer als der, den John White von den Männern in der Klinik trennte. Überdies war Johns Abneigung gegen Geschlechtskrankheiten nichts gegen die Abscheu Jesu vor der Sünde. Trotzdem war Jesus gekommen, um genau dieses Problem für uns zu lösen: Er überbrückte den tiefen Graben, der uns von Gott trennte. Er trat in unsere Reihen, nahm uns an und blieb doch rein. Er identifizierte sich mit denen, die er retten wollte.Andreas FettDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Egal, ob zum heutigen Muttertag, zum Valentinstag, Geburtstag, Hochzeitstag, zu einer bestandenen Prüfung oder einfach so: Über einen großen, herrlich bunten Blumenstrauß freut man sich immer. In einer Vase gekonnt arrangiert, verschönert er die Wohnung tagelang, erfreut uns mit seinem frischen Duft und zaubert ein Lächeln in jedes Gesicht.Aber jedem ist klar, dass so ein Strauß leider nicht lange hält. Tatsächlich verbleiben der Blumenpracht von der Ernte bis zum Kunden nur wenige Tage, bevor der Zerfall beginnt. Schließlich muss auch der schönste Strauß in der Biotonne entsorgt werden. War die frisch geerntete Blume dem Frost ausgesetzt, ist die Freude manchmal schon am Folgetag vorbei. Wie schade!So, wie die Blütezeit einer Blume schnell vergeht und sie schon nach wenigen Tagen verwelkt, ist auch unser Leben nur von kurzer Dauer. Jeder Mensch wird eines Tages sterben, auch wenn er sich heute noch seiner blühenden Jugend und frischen Kraft erfreut. Doch entgegen der Annahme, nach dem Tod sei alles vorbei, sagt uns die Bibel etwas anderes. In Hebräer 9,27 heißt es: »Und so gewiss es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht.« Jeder Mensch wird sich also nach seinem Tod vor dem lebendigen Gott verantworten müssen. Was dann passiert, hängt von der Entscheidung ab, die wir zu Lebzeiten getroffen haben. Haben wir Jesus Christus als unseren persönlichen Retter angenommen, leben wir nach dem Tod in seiner Herrlichkeit weiter. Haben wir ihn abgelehnt, erwartet uns nach dem Gericht die ewige Trennung von Gott.Unser Erdenleben ist, wie ein Blumenstrauß, nur von kurzer Dauer. Doch in dieser von Gott geschenkten Zeit haben wir die Möglichkeit, diese wichtige Entscheidung zu treffen und die Weiche selbst zu stellen.Jennifer GlaubitzDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

»Denkst du, heute wird´s regnen?« – »Todsicher!« »Todsicher« bedeutet »definitiv, ganz bestimmt, gewiss, absolut, fraglos, hundertpro, worauf du dich verlassen kannst!« Dieser Ausdruck ist nicht mehr steigerungsfähig. Denn es gibt nichts, das sicherer wäre als der Tod. Er kommt in jedem Fall für jeden! Man kann den Tod wegschieben, ihn ignorieren oder sich darüber lustig machen – doch er kommt unausweichlich. Wie geht man nun mit dem Tod um?Oft wirft man den Christen vor, mit dem Tod und dem, was danach kommt, zu drohen. Allerdings hat die Christenheit den Tod nicht erfunden. Es gab ihn schon vorher! Aber Christen haben die Lösung. Denn als Jesus Christus auf diese Erde gekommen ist, hat er bewiesen, dass er die Macht über den Tod hat.Die Begebenheit, aus der der Tagesvers stammt, belegt dies eindrücklich. Ein Mann, Lazarus, war bereits seit vier Tagen tot und begraben. Sein Tod war für alle unbestreitbar. Da tritt Jesus herzu und fordert die Trauernden auf, das Grab zu öffnen. Entsetzen! »Herr, er stinkt schon!« Der Tod hatte längst seinen Sieg davon getragen. Doch der Sohn Gottes ruft in das stille Grab hinein, und auf die Macht seines göttlichen Wortes humpelt eine in Leichentücher gewickelte Gestalt aus dem Grab heraus. Der Tote lebt! Jesus Christus nimmt dem Tod seine unerbittliche Macht. Der Tod ist nicht mehr sicher! Es gibt einen Stärkeren. Und der, der hier seine Macht demonstriert, sagt jedem Menschen zu, der an ihn glaubt: »Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, wenn er auch stirbt, und wer da lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben!« (Johannes 11,25-26).Unser irdisches Leben bleibt zwar seinem physischen Ende unterworfen, aber Jesus hat das Tor zu unvergänglichem Leben aufgestoßen.Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Als die Alliierten am Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 Orte wie Auschwitz, Bergen-Belsen oder Buchenwald befreiten, stießen sie auf eine Hölle, die viele nie für möglich gehalten hatten. Soldaten, Kriegsberichterstatter und Mediziner, die als Erste die Lager betraten, sahen die schlimmsten Abgründe der Menschheit: fast verhungerte Überlebende, Leichenberge, die unfassbare Grausamkeit offenbarten.Besonders bekannt ist die Reaktion von Dwight D. Eisenhower, der nach der Befreiung von Ohrdruf zutiefst erschüttert war. Er befahl, die Gräuel zu dokumentieren, und zwang deutsche Zivilisten und Offiziere, die Lager zu besichtigen, um ihnen die grausame Realität ihres Regimes unmissverständlich vor Augen zu führen.So eine Situation erlebte auch der Prophet Hesekiel, als Gott ihm in einer Vision die tiefste Verderbnis seines Volkes offenbarte (Hesekiel 8) – einen Götzendienst, durchtränkt von ritueller Perversion, moralischem Verfall und schamloser Rebellion gegen den heiligen Gott. So ist es auch heute: Nach außen wird ein Stück weit der Schein gewahrt, aber im tiefsten Inneren des Herzens geschieht auf übelste Weise Abgötterei – mit schlimmen Folgen.Wie ermutigend ist es zu wissen, dass Jesus diese Abgründe bereits kennt, dass es nichts in unserem Leben gibt, das ihn abschrecken würde. Er kennt unsere dunkelsten Gedanken, unsere vernarbten Vergangenheiten, unsere geheimen Kammern des Götzendienstes, die niemand sieht. Jesus blickt täglich durch das Schlüsselloch unserer Seele und erschrickt nicht. Im Gegenteil, er bietet uns Vergebung und einen Neuanfang an. Timothy Keller sagte: »Das Evangelium lautet: Wir sind sündiger und fehlerhafter, als wir zu glauben wagten, und doch in Christus mehr geliebt und angenommen, als wir es je hofften.«Simon PaulsDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Corrie ten Boom, eine Christin, sagte den Satz: »Sorgen sind wie ein Schaukelstuhl: Sie halten uns in Bewegung, bringen uns aber kein Stück vorwärts.« Wie viel Wahrheit steckt doch in diesem Satz, oder? Ich persönlich muss mir genau in diesem Moment eingestehen, dass ich gerade in einem solchen Schaukelstuhl sitze. Da ist die Sache mit dem Hausumbau, die fehlende Zeit für die Kinder, die Probleme mit dem Auto, die Sorge um das Geld und diese vielen Termine. Wie soll das alles nur werden, wie kann ich jedem gerecht werden, und wie kann ich das alles nur schaffen?Häufig versuche ich, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen, und nutze nicht das Angebot Gottes, das im Tagesvers steht. Wäre da nur nicht mein Stolz, der mir ab und an im Weg steht. Nun lege ich den Laptop zur Seite und bete. Das ist ein großes Privileg, dass ich Gott meine Sorgen bringen darf.Und was ist mit Ihnen? Vielleicht haben Sie Gott gar nicht in Ihr Leben einbezogen. Vielleicht sind Sie es gewohnt, mit allem selbst fertigwerden zu müssen. Das mag auch meistens gelingen. Aber auf keinen Fall dann, wenn es um Krankheit oder Tod geht. Dem sind wir hoffnungslos ausgeliefert. Spätestens dann wissen wir, dass wir jemanden brauchen, dass wir Gott brauchen. Die meisten Menschen neigen dazu, Gott nur in Nöten und schweren Phasen anzurufen, und in guten Zeiten vergessen sie ihn dann. Sie verpassen die Chance, ihn in guten Lebensphasen als Wegbegleiter und Helfer zu erleben. Gott ist unfassbar geduldig und gnädig mit uns Menschen, weil er immer bereit ist, uns anzunehmen – wenn wir im Gebet zu ihm kommen. Denn er ist interessiert an unserem Leben. Wenn Sorgen in Ihnen hochkommen, dürfen Sie diese auf ihn werfen – auch die Sorge vor Krankheit, Sterben und Tod.Gabriel HerbertDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Nach Feierabend wollte ich noch eine gute Flasche Wein für einen gemütlichen Abend kaufen. Also ging ich in den Rotweinkeller um die Ecke. – Da stand er: mein Kollege aus der Produktion. Mit einem vollen Glas schweren Rotweins in der Hand sah er aus wie das heulende Elend. Eigentlich wollte ich ja nach Hause, aber ich musste ihn einfach fragen, was ihn so beschwerte. Als er bemerkte, dass ich mich wirklich für ihn interessierte, brach er fast zusammen. Ich wusste, dass seine Frau eine Krebsdiagnose erhalten hatte. Er hatte mir erzählt, dass jeder Tag ihr letzter sein konnte, aber dass er nicht in der Lage war, sie gehen zu lassen.Aus verschiedenen Gesprächen in den vergangenen Jahren wusste ich auch, dass er und seine Frau gläubige Christen waren. Um unser Gespräch nicht in der Öffentlichkeit fortzusetzen, setzten wir uns erst einmal in mein Auto. Hier kam der ganze Schmerz aus ihm heraus, und er weinte bitterlich. Dann sprachen wir über das Erlösungswerk Jesu, über die Wohnungen, die er für uns im Himmel bereitet, und über das ewige Leben, das er uns schenkt. Danach beteten wir lange und sagten dem Herrn Jesus alles, was so bedrückend und schwer war. Nun war mein Kollege bereit, die ganze Situation in Gottes Hände zu legen. Als wir geendet hatten, waren seine Tränen getrocknet, und er ging zuversichtlich zu seiner Frau ins Krankenhaus.Am nächsten Tages traf ich ihn im Hof und fragte, wie es ihm heute gehe. Mit einem traurigen und doch gefassten Gesichtsausdruck erklärte er mir: »Ich habe ihr gesagt, dass ich Frieden habe, sie loszulassen. Heute Morgen um 4 Uhr ist sie dann gegangen.«Der Glaube an Jesus und ein Leben nach dem Tod verhindert nicht Schmerz und Traurigkeit. Aber er öffnet den Blick für die Ewigkeit.Bernd GrünewaldDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Auch nach fast 22 Jahren ist mir noch das Gefühl präsent, wie ich zum ersten Mal unseren kleinen Sohn gesehen habe. Plötzlich verschaffte sich ein eigenständiges Geschöpf Gehör. In der Theorie hätte ich das zwar schon vorher beschreiben können, aber es zu erleben, veränderte meine Sicht auf den unendlichen Wert des Lebens.Der kleine Körper des Menschen ist gemessen am Universum nur ein winziges Stäubchen. Einerseits leicht zerbrechlich, sind wir andererseits etwas Großartiges. Blaise Pascal, ein führender Denker im 17. Jahrhundert, formulierte in seinen Pensées (= Gedanken) viele Erkenntnisse zum Menschsein, mit denen er seinen persönlichen Glauben an Jesus Christus begründete. Im vierten Artikel (Allgemeine Erkenntnis des Menschen) argumentiert er:Der Mensch ist nur ein sehr schwaches Schilfrohr der Natur, aber es ist ein denkendes Schilfrohr. Das ganze Universum braucht sich nicht zu waffnen, ihn zu zermalmen. Etwas Dampf, ein Tropfen Wasser genügt, ihn zu töten. Aber wenn das Universum ihn zermalmt, ist der Mensch doch viel edler als das, was ihn tötet, denn er weiß, dass er stirbt. Welchen Vorzug das Universum auch vor ihm hat, es weiß nichts davon.Leben ist also nicht nur auf unsere biologische Existenz beschränkt. Wir sind nach dem Bild Gott geschaffen und besitzen deshalb auch ein geistiges Leben. Wir haben Selbstbewusstsein und sind mit einem moralischen Kompass ausgestattet. Wir können über das Leben, unsere Herkunft und unsere Ziele nachdenken. Außerdem existiert Leben nur in Beziehung und Gesellschaft, in Bewegung und im Wechselspiel. Diese große Würde gibt Gott, der Schöpfer, seinen »kleinen Rohrstäben«! Wir sind kein Unfall oder Zufall, sondern eine große Kostbarkeit, die einen Beschützer, Leiter und Helfer braucht.Winfried ElterDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Das Leben nimmt oft andere Wege als geplant. Gerade als Selbstständige merke ich das oft. Vor zwei Jahren musste eine größere Reparatur an meinem Auto vorgenommen werden, die nicht ganz billig war. Wenn man selbstständig arbeitet, ist das monatliche Einkommen nicht immer voraussehbar. Ich machte mir also meine Gedanken.Völlig unvorhergesehen erreichte mich in diesem Moment die verspätete Zahlung eines Kunden für einen Auftrag von ein paar Monaten zuvor – ein Problem, das mich ebenfalls schon länger beschäftigt hatte. Es war in dem Sinne nicht »mehr« Geld, doch offensichtlich konnte ich den Betrag in der aktuellen Situation besser gebrauchen, als das vorher der Fall gewesen war. Zusammen mit einem unerwartet hohen Einkommen aus einer späteren Zusammenarbeit deckte diese Summe fast bis auf den Cent genau die Rechnung für die Auto-Reparatur ab. Während ich mir noch Sorgen machte, weil sich die Dinge nicht nach meinem eigenen Plan entwickelten, hatte Gott schon lange vorgesorgt.In solchen Situationen bekommt der oben stehende Vers für mich immer eine ganz neue Bedeutung. Wer sich von Gott leiten lässt, muss sich keine Sorgen machen. Auch dann nicht, wenn die Probleme des Alltags überhandnehmen und die Dinge anders verlaufen als geplant. Ich habe es schon oft erlebt: Der Herr versorgt mich mit allem, was ich brauche – auch wenn ich selbst noch nicht weiß, was genau das ist. Die Wege, die ich gehe, sind sicher, solange er mich führt. »Dafür bürgt er mit seinem Namen«, versichert er uns in unserem Tagesvers. Wer sein Leben Jesus anvertraut hat, darf sich dieses Versprechens sicher sein. Haben Sie Ihr Leben schon in Gottes Hände gelegt?Klara HerhausDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Lee Strobel studierte Jura und Journalismus. 14 Jahre lang arbeitete er als Gerichtsreporter für die Chicago Tribune und andere Massenmedien. Für seine Reportagen erhielt er mehrere Preise.Als seine Ehefrau Leslie Christin wurde, nahm sich der Atheist Strobel vor, das Christentum zu widerlegen. Er meinte, seine Frau sei einem Irrglauben verfallen. Nach den Maßstäben sorgfältiger journalistischer Recherche und gerichtsfester Beweisführung untersuchte er die Aussagen der Evangelien über Jesus. Dabei nahm er mehrere christliche Gelehrte ins Kreuzverhör. Er konfrontierte sie mit Fragen wie: Gibt es außerhalb der Bibel Beweise für die Existenz Jesu? Sind die Aussagen der Zeugen in den Evangelien in sich stimmig? War der Anspruch Jesu, Gott zu sein, ein Anzeichen von Geisteskrankheit oder eine Tatsache? Welche Gründe gibt es dafür, an die Auferstehung Jesu als historisches Ereignis zu glauben?Er kam zu dem Ergebnis, dass die Aussagen der Bibel historisch zuverlässig sind und Jesus Christus der Schlüssel zu einem erfüllten Leben ist. Er sagte: »Als jemand, der in Jura und Journalismus Bescheid wusste, war ich daran gewöhnt, an Fakten zu glauben. Für mich bewiesen die Fakten, dass Jesus der Sohn Gottes ist, der die Strafe für meine Fehler am Kreuz auf sich genommen hat.« Seine Recherchen veröffentlichte Strobel in dem Buch Der Fall Jesus: Ein Journalist auf der Suche nach der Wahrheit.Doch sein Glaube veränderte nicht nur Lee Strobels Denken, sondern auch seinen Alltag. Die Veränderungen in seinem Leben nach seiner Hinwendung zu Gott waren so offensichtlich, dass seine fünfjährige Tochter ein paar Monate nach seiner Umkehr zu Gott sagte: »Mami, ich möchte, dass Gott bei mir auch so was Tolles macht wie bei Papa!«Gerrit AlbertsDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Akrobatik im Kinderzimmer. Gefährlich sieht das aus. Unser Schwiegersohn wirft die kleinen Enkelkinder beim Spielen immer wieder in die Luft und fängt sie waghalsig auf. Die Großmutter kann vor Schreck fast nicht hinsehen. Was, wenn er mal danebengreift? Aber,die Kinder habe einen riesigen Spaß dabei. Sie lernen: Papa ist stark, Papa hält mich fest! Sie vertrauen kindlich und würden das auch nie anzweifeln.Die Fähigkeit zu vertrauen ist der menschlichen Natur gegeben. Auch als Erwachsene vertrauen wir im Alltag oft irgendwem oder irgendeiner Sache blind. Man nutzt den öffentlichen Nahverkehr und geht selbstverständlich davon aus, dass der Fahrzeugführer geschult ist und eine Fahrerlaubnis besitzt. Wir kaufen in der Apotheke ein Päckchen Schmerzmittel und hinterfragen nicht, ob die Tabletten tatsächlich den angegebenen Wirkstoff und die richtige Dosierung enthalten. Viele vertrauen sich bedenkenlos der Kabine einer Achterbahn an, ohne letztlich ihren Montage- und Wartungszustand zu kennen.Warum aber fällt es uns schwer, Gott zu vertrauen und das von ihm Gesagte als Wahrheit anzunehmen? Zu gewagt? Das Vertrauen in Gott zieht Freude nach sich, genau wie bei unseren Enkelkindern. Denn man darf erleben, dass Gott den auffängt und nicht im Stich lässt, der sich seinen guten Händen überlässt. In einem geistlichen Lied heißt es: »Herr, weil mich festhält deine starke Hand, / vertrau ich still; / weil du voll Liebe dich zu mir gewandt, / vertrau ich still. / Du machst mich stark, / du gibst mir frohen Mut, / ich preise dich, / dein Wille, Herr, ist gut.«Schlimm wird es, wenn ein Mensch allem und jedem misstraut. Es fehlt dann das gesunde Vermögen, sich anderen zu überlassen, sogar dann, wenn man sich selbst nicht mehr halten kann.Arndt PlockDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Es hat zu Streiks, Demonstrationen und einem mittleren politischen Beben geführt: VW hat angekündigt, in den nächsten zehn Jahren ca. 30 000 Stellen zu streichen. Für viele Menschen auch eine existenzielle Herausforderung. Was tun, wenn der Job wegbricht? Darüber hinaus schwingen aber auch Zurückweisung, Minderwertigkeitsgedanken und Degradierung mit: Bin ich nicht mehr wertvoll oder fähig genug? Werde ich noch gebraucht?Solche Gefühle hat keiner von uns gerne: schwach zu sein, unnütz zu sein, unfähig und zu nichts zu gebrauchen. Lieber fühlen wir uns stark, überlegen, gehören zu den Besten und wissen, was wir können. Wir haben die Dinge lieber gerne selbst in der Hand und im Griff. Das Beispiel der Werksschließungen zeigt jedoch: Unser Leben verläuft manchmal anders, als wir uns das vorstellen und erhoffen. Schon im normalen Alltag werden wir häufig mit Dingen konfrontiert, die wir nicht mehr kontrollieren können und die wir nicht im Griff haben. Oft stehen wir vor Situationen und Problemen in unserem Leben, in denen wir uns schwach und hilflos fühlen.Vielleicht stehen Sie vor finanziellen Problemen oder haben mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen? Vielleicht haben Sie familiäre Streitigkeiten oder erleben berufliche Unsicherheiten? In solchen Situationen steht uns unsere ganze Kraft- und Hilflosigkeit vor Augen. Manchmal müssen wir erst merken, dass wir aus uns selbst heraus nicht perfekt sind. Doch Gott lässt uns nicht allein. Gerade in solchen Situationen möchte er uns eine Hilfe sein. Unsere Schwachheiten sind seine Möglichkeiten! Wenn wir erkannt haben, dass alles von Gott abhängt, dürfen wir vor ihm kapitulieren. Gott ist für jeden, der sein Vertrauen auf ihn setzt, Hilfe und Führung, Trost und Kraft.Joel WjstDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Die 15-jährige Hannah Serfas aus Webster in Florida war eine sehr talentierte und vielversprechende Springreiterin. Auf ihr lagen die Hoffnungen des US-Pferdesports. Ihre Zukunft sah Erfolg versprechend aus. Doch am 30. April 2023 wurde diesem jungen Leben auf tragische Weise ein plötzliches Ende gesetzt. Bei einem Turnier stürzte sie mit ihrem Pferd, sodass dieses auf ihrem Kopf landete. Obwohl sie direkt ins nächste Krankenhaus eingeliefert wurde, konnten die Ärzte dort nur noch ihren Tod feststellen.Wir können die schönsten Pläne schmieden – sei es in beruflicher, sportlicher oder privater Hinsicht. Wir können uns unsere Zukunft in den schönsten Farben ausmalen, doch rechnen wir auch damit, dass schon morgen alles zu Ende sein kann? Dass alle unsere Pläne, unsere Vorhaben und unsere Wünsche in Rauch aufgehen und nur noch Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung zurückbleiben? In Psalm 90,12 steht: »Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.« Dieser Satz stammt von Mose, der 80 Jahre seines Lebens mit der Trockenheit und Leblosigkeit der Wüste konfrontiert war und nicht immer wusste, ob er den nächsten Tag erleben würde. Doch er nutzte diese Ungewissheit, um sich die Unvorhersehbarkeit des Lebens vor Augen zu führen und aus dieser Perspektive heraus kluge Entscheidungen zu treffen. Er sah auf Gott, der der Einzige ist, der wirkliche Sicherheit und Geborgenheit geben kann – weil er über dem Menschen steht.Da auch wir unsere Zukunft nicht kennen, möchte ich Sie ermutigen, sich diesem Gott, der in Jesus Christus Mensch wurde, um uns zu erlösen, anzuvertrauen. Dann müssen Sie nicht in Angst leben. Denn er hat die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft in seiner Hand.Robert RusitschkaDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Vor etwa fünf Jahren kaufte ich mir meine ersten Kopfhörer mit dem damals noch neuartigen ANC, Active Noise Cancelling (zu Deutsch: aktive Geräuschunterdrückung). Dadurch öffnete sich mir eine neue Welt: Um mich herum herrschte eine beruhigende Stille. Auf dem Weg zur Schule, im Bus, Zug – selbst zu Hause. Der Lärm meines Alltags verblasste zunehmend – übrig blieb nur der Soundtrack meines Tages.Die Technologie verbesserte sich weiter, und ich testete immer wieder die neuesten Modelle. Doch trotz meiner großen Begeisterung musste ich feststellen: Ein Leben ohne diese Kopfhörer war für mich mittlerweile unmöglich geworden. Putzen, Kochen oder der Weg zur Arbeit – ohne Musik? Kaum zu ertragen. Selbst zu Besuch bei meinen Eltern am Esstisch verstummten unsere Gespräche, während ich mir lieber einen neuen Podcast anhörte. Ich suchte nach Ruhe, doch stattdessen umgab mich ein immerwährender Lärm.Active Noise Cancelling ist nur eines von vielen Beispielen, die uns scheinbar Ruhe versprechen – andere sind Geld, Status oder Ansehen. Bei diesen Dingen neigen wir dazu, zu glauben: »Wenn ich erst mal ... erreicht habe, kann ich mich entspannt zurücklehnen.« Ich bin jedoch überzeugt, dass wahre Ruhe nur von Einem kommen kann: Gott! In der Bibel stellt er sich als der Schöpfer aller Menschen vor und verspricht, dass der Glaube an ihn uns echten Frieden bringt. Er kann die Unruhe in unserem Herzen tatsächlich wegnehmen. Wenn wir ihm vertrauen und ihn um Vergebung bitten, gibt er echten Frieden in unsere Herzen. Dieses Versprechen beruht auf seiner Liebe zu uns und dem Wunsch, in Beziehung mit uns zu leben. Durch die Begegnung mit ihm füllt er unser Leben und unseren Alltag mit Sinn, Erfüllung und Ruhe.Hung Thanh ThaiDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Am 28. April 2025 fiel in großen Teilen von Spanien, Portugal und Südfrankreich der Strom aus. »Kein Netz, kein Geld, keine Kühlung«, titelten die Medien. Menschen reckten ihre Handys in die Höhe, in der verzweifelten Hoffnung, ein bisschen Handynetz zu ergattern. Andere versuchten vergeblich, am Bankautomaten etwas Geld zu bekommen – Kartenzahlung war nicht möglich. Supermärkte bangten um ihre Lebensmittel. Tankstellen blieben geschlossen. Es herrschte Chaos. Passanten versuchten, den Straßenverkehr zu regeln. Züge und Flüge fielen aus. Das gesamte Leben stand mit einem Mal still. Totalausfall. Verbindungsverlust. Der Bayrische Rundfunk nannte es eine Infrastrukturapokalypse. Für die 58 Millionen Betroffenen war es eine Katastrophe, denn ihr Leben geriet aus den Fugen. Als nach neun Stunden die Lichter wieder angingen, sangen einige: »Viva España!« (= Es lebe Spanien!).Was diese Menschen erleiden mussten, leben viele Menschen jeden Tag, ohne die katastrophalen Auswirkungen ihres Verbindungsverlustes unmittelbar ernst und wahrzunehmen. Ich meine den Verbindungsverlust zu Gott, zu Jesus Christus. Wie steht es um Ihre Verbindung zu Jesus Christus? Stehen Sie in Kontakt, oder herrscht bei Ihnen Stromausfall? Es hat nämlich Folgen, auf diese Verbindung zu verzichten – im Hier und Jetzt, aber auch, was noch viel schlimmer ist, bis in alle Ewigkeit. Dann droht der Totalausfall, der Totalverlust.Mit Jesus jedoch bekommen wir Anschluss an das Leben. Und das nicht nur für ein paar Jahre, sondern für immer. Jesus ist nur ein Gebet weit entfernt. Um sich mit ihm zu verbinden, müssen Sie nicht in die Kirche gehen oder etwas Besonderes tun. Sie können jetzt sofort, so wie Sie sind, mit Jesus sprechen. Jesus verspricht: Wer zu ihm kommt, den wird er nicht hinausstoßen!Christian GrimmDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Cliff Young, ein australischer Farmer, wurde 1983 zur Legende, als er den 875 Kilometer langen Sydney-Melbourne-Ultramarathon gewann. Wegen seines Alters von 61 Jahren und seiner bescheidenen Ausrüstung – Gummistiefel und ein Overall – wurde er zunächst verspottet. Doch Young zeigte, dass wahre Stärke nicht von äußeren Umständen abhängt, sondern von innerer Ausdauer und Entschlossenheit. Mit seinem unorthodoxen »Cliff Young Shuffle«, also einem langsameren Tempo mit geringerem Energieaufwand, und dem Willen, fast ohne Schlaf weiterzulaufen, überholte er die Konkurrenz und gewann das Rennen mit einem Vorsprung von eineinhalb Tagen. Diese Ausdauer hatte er sich durch jahrelange harte Arbeit auf der Familienfarm erarbeitet, wo er oft tagelang Schafe zusammentrieb.Youngs Geschichte erinnert uns daran, dass im Leben nicht immer alles nach Plan verläuft. Es sind nicht immer die perfekten Bedingungen, die uns zum Ziel führen, sondern der Glaube und die Entschlossenheit, weiterzumachen, auch wenn der Weg schwierig erscheint. Wie Young, der trotz des Spottes und der schwierigen Umstände siegte, lehrt uns auch Jesus, dass wahre Stärke nicht in äußeren Erfolgen liegt, sondern in einer inneren Haltung des Glaubens und des Ausharrens.Vielleicht stehen auch wir wie Young vor Herausforderungen, die unüberwindbar erscheinen. Statt vor einem Marathon stehen wir vielleicht vor einem neuen Lebensabschnitt, der uns zu entwurzeln droht. Oder wir befinden uns in einer Zeit der Trauer. In solchen Herausforderungen möchte uns Jesus Kraft, Mut und Trost geben. Denn der Glaube an ihn ist keine Frage der perfekten Umstände, sondern der Bereitschaft, Jesus Schritt für Schritt zu vertrauen. Er lädt Sie dazu ein.Daniel ZachDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

April 1986. Im ukrainischen Atomkraftwerk Tschernobyl gerät bei einem Versuch eine Kettenreaktion außer Kontrolle. Es kommt zum ersten Super-GAU der zivilen Atomkraft. Tagelang brennt der Reaktor, und die Flamme schleudert hochradioaktive Partikel in die Luft. Mit Sand und Blei kämpfen die Menschen zunächst dagegen an und bauen dann unter schlimmsten Bedingungen eine Schutzhülle.Juli 2004. Der Bau einer neuen Hülle wird beschlossen, und 15 Jahre später ist diese fertiggestellt. Ausgelegt ist dieser Sarkophag über dem Reaktor für 100 Jahre.April 2025. Ein Drohneneinschlag sorgt für massive Schäden an der Schutzhülle. Laut Experten sind die Strahlenwerte noch stabil.Mithilfe einer Metallhülle versucht man, die Strahlen des Reaktors einzudämmen. Doch die weitere Entwicklung zeigt, dass dies keine endgültige Lösung darstellt, denn das alte Problem tritt wieder zutage.Das ist bei uns Menschen ganz ähnlich. Unsere schlechten Verhaltensweisen – zum Beispiel Lügen und Lästern – kommen immer wieder zum Vorschein, so sehr wir uns auch bemühen, sie zu verdecken oder zu ummanteln. Das hat alles sehr weitreichende Folgen: Unsere Sünde trennt uns von Gott und bringt uns auch in Konflikt mit unseren Mitmenschen. Das führt unweigerlich zum Tod. So zeigt es uns die Bibel. Sie zeigt uns aber auch, wie sich das ändern kann: Durch Jesus Christus, seinen Sohn, ist die tödliche Wirkung der Sünde aufgehoben. Das Mittel dazu ist Vergebung, die Gott jedem gewährt, der dankbar anerkennt und für sich in Anspruch nimmt, dass Jesus am Kreuz den Preis für unsere Schuld bezahlt hat. Gott ist gnädig, und wir dürfen sicher sein, dass unsere Sünden für immer ausgelöscht sind und nicht wieder zum Vorschein kommen.Ann-Christin BernackDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

In unserem Garten laufen momentan Baumfällarbeiten. Ein hoher, dicker Baum muss weichen. Wie viele Jahre lang er Hitze und Sturm getrotzt, wie viele Menschenleben er begleitet und wie viele Kinder er durch Kletterpartien glücklich gemacht hat, können wir nur erahnen. Jahrzehnte sind darüber ins Land gegangen – und in nur wenigen Stunden fällt der Baum. Weg ist er. Heute denkt kaum noch jemand an den wohltuenden Schatten in der Sommerhitze, an die vielen Nistplätze für die zwitschernden Vögel. Im Gegenteil, man ist dankbar, dass das Sonnenlicht nun ungehindert auf die Photovoltaikanlage fällt, endlich kein Laub im Herbst mehr zu harken ist und die Kinder nicht mehr vom Baum fallen können.Das gibt mir zu denken: Was empfindet man, wenn ich abtrete? Dankbarkeit, dass ich niemandem mehr im Weg stehe? Erleichterung, dass man endlich keine Mühe mehr mit mir hat? Oder denkt jemand wehmütig an mich und meine Art zurück? Habe ich jemandem wohltuenden Schatten in seinen Wüstenzeiten geschenkt, konnten Menschen sich gern und geborgen bei mir »einnisten«?Wir Menschen erinnern uns leider schnell an das Schlechte und nur schwerfällig an das Gute. Da ist auch die Bibel realistisch: König Joram wurde nicht vermisst, denn seine üblen Machenschaften waren berühmt und berüchtigt. Er ließ alle seine Brüder und andere hochrangige Menschen ermorden und führte ein böses Leben. Außerdem verführte er das Volk dazu, sich vom wahren Gott abzuwenden und Götzenbilder anzubeten. Ob er überhaupt etwas Gutes tat, ist nicht bekannt. Die Bibel überschreibt sein Leben mit der nüchternen Aussage: »Er tat, was dem HERRN missfiel.« Und die Konsequenz seines gottlosen Lebens waren Dankbarkeit und Erleichterung über seinen Tod. Wie traurig!Dina WiensDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Angst ist ein fester Bestandteil unseres Lebens. Das bestätigt auch Jesus selbst vor seinen Jüngern: »In der Welt habt ihr Angst« (Johannes 16,33). Wenn das Angst-Haben offenbar elementar zum Menschsein gehört, hatte dann Jesus, als er auf der Erde war, auch Angst? Die Antwort ist ein klares »Ja«, denn Jesaja schreibt prophetisch über Jesus: »Er ist aus Angst und Gericht hinweggenommen.« Wenn Jesus aus der Angst herausgenommen wurde, muss er zwangsläufig zuvor in ihr gewesen sein.Jesus war ganz Gott und ganz Mensch. Als wahrem Gott war ihm die Angst fremd und unbekannt, als wahrer Mensch aber hat er erlebt und erfahren, was Angst bedeutet. Bezeichnenderweise beziehen sich alle Aussagen des Alten und des Neuen Testaments, die den Begriff »Angst« an Jesus heranrücken, auf seinen Leidensweg und auf sein Sterben.Die tatsächliche Bestätigung findet sich im Garten Gethsemane. Als Jesus den Garten betrat, »fing er an, betrübt und beängstigt zu werden« (Matthäus 26,37). Der Sohn Gottes stand im Begriff, in das gerechte Gericht Gottes auf Golgatha zu gehen, das ihn »zur Sünde machen« würde (2. Korinther 5,21). Er sah die kommende Gott-Verlassenheit, sah die Finsternis, sah den Tod. Wem würde da nicht angst und bange werden?Aber Jesus ist nicht in der Angst geblieben. Nachdem das Werk vollbracht war, »wurde er weggenommen aus Angst und Gericht«. Betrübnis und Angst lösten sich mit dem Ruf »Es ist vollbracht!« auf. Man möchte fast sagen, dass Golgatha dadurch (und seitdem) der einzig angstfreie Platz der Menschheitsgeschichte ist, denn dort hat Jesus die Angst besiegt und für alle Suchenden einen angstfreien Raum zur ewigen Zuflucht und Sicherheit geschaffen.Martin von der MühlenDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Wir planten einen Besuch in die Ostprovinz von Sambia, hatten alles gepackt und starteten. Unser Fahrer fuhr zielstrebig los und kurvte durch den Morgenverkehr in Lusaka. Nach 20 Minuten fragte er uns, wohin er uns denn fahren solle. Er wusste gar nicht, wohin wir wollten, fuhr aber zufällig in die richtige Richtung.Geht es uns im Leben nicht gelegentlich auch so? Wir sind unterwegs, wissen aber gar nicht genau, wohin. Welche Schwerpunkte sollen wir setzen: die Gründung einer Familie, der nächste Karriereschritt im Beruf oder doch eine Auszeit zur Selbstfindung? Durch die überwältigende Flut von Informationen verlieren wir schnell die Orientierung. Das Resultat: Man irrt ziellos herum oder lässt sich von der Masse treiben, nur um dann plötzlich erschrocken festzustellen, dass man auf einen Holzweg geraten ist.Orientierungslos waren auch die Jünger Jesu. In einem Gespräch über die Zukunft und die bevorstehenden Ereignisse der Kreuzigung fragte Thomas: »Wie sollen wir den Weg kennen?« Jesus antwortete mit dem Tagesvers und machte damit klar: Wer ihm folgt, kann sich nicht mehr verirren. Denn Jesus selbst ist ja der Weg zu Gott. Er ist auf unsere Erde gekommen, um uns genau davon zu berichten und uns zu Gott einzuladen. Durch die Bibel haben wir auch 2000 Jahre später die Möglichkeit, das nachzuvollziehen. Das ist ein großes Vorrecht, wie es auch der Psalmdichter beschreibt: »Dein Wort ist eine Leuchte vor meinem Fuß und ein Licht auf meinem Weg« (Psalm 119,105).Selbst wenn Sie Ihre Lebenssituation als hoffnungslos verloren wahrnehmen, so gibt es noch einen Wegweiser: Jesus Christus. Er möchte Sie auf den richtigen Weg zu einem erfüllten Leben führen.Martin GrunderDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Er klettert ungesichert (d. h. ohne Kletterseil) und alleine – daher der Name Free-Solo – zum Teil fast senkrechte Bergwände hoch. Dabei geht es nicht nur um ein paar Höhenmeter, nein – er bestieg zum Beispiel die berühmte Eiger-Nordwand in der Schweiz (die Route hat ca. 1800 Höhenmeter). Bekannt wurde er, weil er die sechs großen Nordwände der Alpen bestieg – bei den meisten hält er dabei den Rekord. So benötigte er für die Solotour an der Matterhorn-Nordwand (ca. 1200 Höhenmeter) am 22. April 2015 nur eine Stunde und 46 Minuten. Die Rede ist von dem Schweizer Extremsportler Dani Arnold, der schon seit seinem 19. Lebensjahr den Sport Free-Solo betreibt.Wenn man die Bilder und Videos im Internet sieht, schwankt man zwischen Faszination und Unglauben. Arnold selbst beschreibt Free-Solo als »die Königsdisziplin, aber auch (als) die dümmste und gefährlichste Art des Kletterns«. Doch warum tut jemand so etwas? Ist es nur der Nervenkitzel?Beim Nachdenken über diese Sportart fiel mir auf, dass viele Menschen sich auch »free-solo« durch ihr Leben bewegen. Zumindest in Bezug auf Gott. Sie hangeln sich von dieser Felsspalte zu jenem breiteren Felsvorsprung, jedoch ohne Absicherung in Bezug auf ihre Existenz nach dem Leben im Hier und Jetzt. Dass es mit einer einzigen falschen Bewegung vorbei sein kann, zeigt besonders diese Sportart sehr deutlich. Und was kommt dann? Wofür haben wir dann gelebt? Nur um zu sterben? Jesus Christus will uns Sicherheit geben, was nach dem Tod kommt. Wenn wir an ihn glauben und daran, dass er für unsere Sünden gestorben ist, haben wir ein Sicherungssseil für die Ewigkeit, das uns hier nicht etwa behindert, sondern befreit von Sünde und Schuld leben lässt und unserem Leben einen Sinn und ein Ziel gibt.Rebecca GrimmDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Charles Wendell Colson († 21. April 2012) wurde am 16. Oktober 1931 in Boston geboren. Nach einer kurzen Karriere als Kleinkrimineller und Gangster schloss er ein Studium der Rechtswissenschaft mit Auszeichnungen ab. Colsons berufliche Kariere erreichte ihren Höhepunkt, als er dann als Sonderberater für den Präsidenten Richard Nixon arbeitete. Er tat alles für »seinen« Präsidenten und war ihm treu ergeben. Doch als 1972 die »Watergate-Affäre« aufflog, die versuchte, die damalige Präsidentschaftswahlen zu manipulieren, wurde Colson wegen seiner Verwicklung in den Skandal angeklagt und verurteilt.Während seiner Haftstrafe erhielt der einstige Sonderberater Zugang zu christlicher Literatur und bekam dadurch Interesse am Bibellesen. Er erlebte eine radikale Veränderung in seinem Leben und begann, sich für die Rechte von Gefangenen und die Reform des Strafvollzugssystems einzusetzen. Nach seiner Freilassung gründete Colson die Organisation »Prison Fellowship«, die sich der Unterstützung von Strafgefangenen und der Rehabilitation von Ex-Häftlingen widmete. Er wurde zu einem bedeutenden evangelikalen Christen und war bekannt für seine Arbeit in der Gefängnisreform und für seine Bemühungen, Christus den Gefangenen zu verkündigen. Einmal sagte er: »Christus verändert Menschen, die Welt verändert sich nicht.«Colson hatte erkannt, dass nicht ein feiner Anzug, Macht, Berühmtheit oder Ansehen echte Veränderung bringt – sondern allein die Begegnung mit Jesus Christus. Es braucht nicht erst eine Gefängniszelle, um einen Blick in die Bibel zu wagen. Denn sie lädt in Matthäus 7,8 jeden ein: »Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan.«Tony KellerDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Ob bei einem Spaziergang entlang der bunt blühenden Wiesen, der klar plätschernden Bäche sowie im frisch duftenden Wald oder bei einer Wanderung durch die atemberaubend majestätische Berglandschaft: Beim näheren Betrachten gibt es unzählig viel Wundervolles zu entdecken. Auf einer der Blüten flattert ein hübscher Schmetterling, während auf der nächsten eine Biene ihren Nektar sammelt. Darüber hinaus lohnt es sich, im Herbst den eingefärbten Blättern beim Tanzen zuzusehen. Oder sich in den Wintermonaten, wenn die Bergspitzen in Puderzucker getaucht von der Sonne angestrahlt werden und der Schnee bezaubernd glitzert, bewusst in Gottes einzigartiger Schöpfung zu bewegen. Die Natur, die Tierwelt und auch wir Menschen sind mit starkem Facettenreichtum ausgestattet.Doch wer steckt dahinter? Der einzigartige Schöpfergott, der sich durch seine herrliche Schöpfung sowie durch Jesus Christus, seinen Sohn, offenbart. Er hat die Welt perfekt erschaffen. Wir Menschen haben sie zerstört, indem wir uns von Gottes Prinzipien abgewandt haben. Daraufhin wurde Jesus Mensch, starb am Kreuz und rettet nun jeden, der an ihn glaubt und von seinen Sünden umkehrt. Das lesen wir in Gottes Wort, der Bibel.Um darüber nachdenken zu können, brauchen wir Ruhe. Dazu dienen meist die Urlaubszeiten. Hier kann man abschalten und entschleunigen, um die wunderschönen Dinge in sich aufnehmen zu können, die Gott geschaffen hat. Er schenkt sie Tag für Tag, doch wir Menschen nehmen nur einen Bruchteil dieser Wunder nachhaltig wahr, da wir im Alltag oftmals viel zu sehr mit uns selbst beschäftigt sind und zu viel Zeit mit Dingen verbringen, denen der Ewigkeitscharakter fehlt. Sollten wir nicht besser mit offenen Augen eine Kursänderung vornehmen?Manuela BasistaDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Wenn mir Unrecht widerfährt, kenne ich einen starken Impuls: Rache! Dem zeige ich es! Warte nur ab, bis ich dich erwische! Bis ich die Gelegenheit habe, mich zu revanchieren. Man begegnet sich immer zweimal im Leben! Im Straßenverkehr beobachte ich diesen Impuls oft – nicht nur bei mir. Auch die Geschichte kennt viele Beispiele, dass Menschen, die lange unterdrückt wurden, sich gnadenlos rächen, wenn sich die Machtverhältnisse ändern.Völlig anders ist Jesus Christus. Ein Mensch ohne Fehler. Ein Mensch, der niemandem Böses, sondern anhaltend Gutes tat. Ein Mensch, der half, heilte, aus dem Tod rettete. Ausgerechnet dieser Jesus wurde verspottet, verfolgt, angeklagt, verurteilt und hingerichtet. Wer, wenn nicht dieser Mann, erlitt gröbstes Unrecht und hätte jedes Recht gehabt, nach Rache zu brüllen? Naheliegend wäre es gewesen, hätte er seine Verfolger und Henker verflucht. Und wenn man bedenkt, dass er als Gottes Sohn in jeder Millisekunde seines Leids seine Feinde mit dem Hauch seines Mundes hätte vernichten können, wird umso unglaublicher, wie er sich am Kreuz unter schwersten Schmerzen verhielt:Jesu Liebe und Gebet am Kreuz galten ausgerechnet den Spöttern und Sündern. Die barmherzige Liebe Gottes lebt mitten unter ihren Feinden – so drückt es Dietrich Bonhoeffer aus.Wenn es einen schlagenden Beweis für die Richtigkeit, die Echtheit, ja, die Göttlichkeit der Botschaft Jesu Christi gibt, dann ist es Jesus am Kreuz. Hier manifestiert sich unübersehbar, dass seine Liebe vor dem Hass und der Ablehnung seiner Feinde nicht kapituliert. Im Gegenteil: Noch dort trägt er Fürsorge dafür, dass es selbst für seine schärfsten Gegner ein Zurück, eine Chance auf die Versöhnung mit Gott gibt.Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Auch mehr als 100 Jahre nach ihrem Untergang übt die 1912 gesunkene Titanic eine große Faszination aus. Darum analysieren Wissenschaftler weiterhin mit modernster Technik die Unglücksursache. 2023 setzten Experten über 700 000 Fotos zu einem hochauflösenden 3D-Modell des Passagierdampfers zusammen. Damit konnten sie bisher unbekannte Details über die letzten Stunden des Schiffes enthüllen. Die Analyse der digitalen Nachbildung ergab, dass bis kurz vor dem Untergang noch Dampf in das Stromerzeugungssystem des Schiffes floss. Diese Erkenntnis deckt sich mit Augenzeugenberichten, wonach Arbeiter bis zum Schluss dafür kämpften, dass das Schiff beleuchtet blieb. Sie schaufelten Kohle in die Öfen und sorgten dadurch dafür, dass die Besatzung die Rettungsboote nicht in absoluter Finsternis zu Wasser lassen musste. Buchstäblich brachten diese Arbeiter Licht in eine Situation, die sonst von Dunkelheit und Chaos geprägt gewesen wäre. Sie starben bei der Katastrophe, retteten durch ihren Einsatz jedoch viele Leben.Ähnlich wie diese Arbeiter bereit waren, ihr Leben zu geben, um Licht und Rettung zu bringen, so hat Christus sein Leben geopfert, um uns Menschen aus der Dunkelheit der Sünde zu retten. Im Unterschied zu den Arbeitern auf der Titanic wusste er allerdings von Beginn an, dass er stellvertretend für alle Menschen den Tod auf sich nehmen musste, um uns dadurch einen Ausweg aus der Katastrophe einer ewigen Verlorenheit zu ermöglichen. Aus Liebe zu uns entschied Jesus sich bewusst dafür, aus dem Licht des Himmels in die Dunkelheit der Welt zu kommen und als Mensch stellvertretend für uns am Kreuz zu sterben. Wer an das Opfer und die Auferstehung des Herrn Jesus glaubt, wird gerettet und erhält ewiges Leben.Andreas DroeseDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

»Ach, du lieber Gott!« – »Oh mein Gott!« – »Oh Gottogott!« usw. Solche Floskeln drücken je nach Umständen und Verwender Entsetzen, Verwunderung oder Ablehnung aus. Eines haben sie jedoch gemeinsam: Es geht um Gott. Doch warum rufen die Leute, die solche Worte aussprechen, ausgerechnet den Namen Gottes an? Ich vermute, das geschieht oft aus Unüberlegtheit, aus Tradition oder weil es in einer Community so üblich ist. Stattdessen könnte man auch zwanglos rufen: »Unglaublich!« – »Ach, du grüne Neune!« – »Ach, du liebes bisschen!«, oder was auch immer.Warum ist das wichtig? Der Tagesvers zeigt, dass es Gott überhaupt nicht gleichgültig ist, wozu sein Name verwendet wird. Ich selbst fände es auch merkwürdig, wenn man meinen Namen immer nutzen würde, sobald man sich z. B. erschrickt oder über etwas Abscheu empfindet: »Ach, du lieber Markus!« Doch Gott geht hier noch einen Schritt weiter: Er will den Missbrauch seines Namens nicht nur unterbinden, sondern er wird ihn auch bestrafen.Warum diese ernste Mahnung? Die inflationäre Nutzung des Gottesnamens birgt für uns eine große Gefahr: Wir stumpfen ab gegenüber der Größe Gottes. Wir ignorieren seine Heiligkeit. Wer dauernd gedankenlos Gott im Munde führt, macht deutlich, dass er ihn nicht ernst nimmt. Und das ist fatal: Denn Gott ist ein Richter der Gedanken, des Herzens und jedes Wortes. Ihn zu verletzen hat ernste Konsequenzen.Dabei kann man den Namen Gottes sehr wohl in einer Weise anrufen, die Gott nichts von seiner Ehre nimmt und ihn zugleich für uns einnimmt: »Der HERR ist nahe allen, die ihn anrufen, allen, die ihn mit Ernst anrufen« (Psalm 145,18). Wer sich ernstlich an Gott wendet, mit seiner Not und seinen Lebensfragen, dem ist er von Herzen nahe!Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Wenn ich Gespräche, Diskussionen oder Vorträge verfolge, kann ich fast auf ein »Genau« am Ende des einen oder anderen Satzes warten. Wie ein Pfahl rammt sich das »Genau« in den Sprach-Fluss einer beliebigen Konversation. Wollen die Redenden etwa das Gesagte bestätigen und sich selbst zustimmen? Oder nutzen sie das »Genau« zum Luftholen und Nachdenken, was sie als Nächstes sagen wollen?Doch auch so etwas geschieht: Zwei Menschen haben gemeinsam etwas erlebt und erzählen abwechselnd, was geschehen ist. Einer beginnt, und der andere setzt die Erzählung fort. Er bestätigt das, was der andere gerade gesagt hat, mit den Worten: »Ja, genau, und dann …« In solchen Fällen kann ich verstehen, dass wir Menschen unsere Aussagen immer wieder mit Nachdruck bestätigen müssen. Genau!Vor diesem Hintergrund staune ich, dass auch Jesus oft mit einer bekräftigenden Redewendung beginnt: »Wahrlich, wahrlich, ich sage euch ...« Das verwendete hebräische Wort entspricht unserem Wort »Amen«. Jesus kündigt damit an, dass etwas sehr Wichtiges und Erstaunliches folgt. Etwas, das vorher noch nie jemand gewagt hatte auszusprechen. Weil seine Zuhörer aber so »schwerhörig« waren, musste Jesus seine Aussagen oftmals doppelt bestätigen und bekräftigen. Ich denke, nicht nur zu seiner Zeit war das notwendig. So wurde diese Bekräftigung auch uns überliefert. Jesus liegt nämlich viel daran – egal, wie seltsam, erschütternd und unglaublich seine Worte auch klingen mögen –, dass die Zuhörer oder Leser sie als Wahrheit anerkennen.Damals wie heute versichert uns Jesus durch die Worte »Wahrlich, wahrlich, ich sage euch«, dass wir uns auf seine Aussagen bedingungslos verlassen können. Durch sein Leben und Sterben hat er bewiesen, dass wir ihm vertrauen können.Herbert LaupichlerDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Der 15. April soll an den Untergang der Titanic im Jahr 1912 erinnern, denn einen Tag zuvor – gegen 23.45 Uhr – kollidierte sie mit einem Eisberg. Das damals größte Passagierschiff sank innerhalb von zweieinhalb Stunden und riss rund 1500 Menschen mit in den Tod. Ein Stewart überlebte und trug in seinem Seefahrtsbuch ein: 15. April 1912 – Entlassen auf See. Reportern erzählte er später, wie er die Passagiere der 1. Klasse weckte und warnte. Wie z. B. Isidor Straus, den Politiker und Mitinhaber einer New Yorker Kaufhauskette. »Was ist, Stewart?«, soll Straus gefragt haben, als der Bedienstete kurz nach dem Zusammenstoß an die Kabinentür klopfte. »Wir haben einen starken Wassereinbruch. Das Schiff sinkt«, so der Stewart. Die Antwort: »Ich werde aufstehen, aber ich denke nicht, dass es so ernst ist.« Straus überlebte nicht.In der Bibel erzählt Jesus von einem reichen Bauern, der sein rasches Ende nicht für möglich gehalten hatte. Vier Fehler machte dieser Bauer: 1) Er dachte nur an sich. 2) Er hängte sein Herz an sein Vermögen. 3) Er fragte nicht nach Gott, und 4) er plante sein Leben an Gott vorbei. »Du Narr!«, ist Gottes Urteil über diesen Menschen. Nun musste dieser nämlich vor ihn treten, ohne die Frage seiner Schuld vor Gott geregelt zu haben. Für Vergebung und Versöhnung war es nun zu spät.In seiner Güte setzt uns Gott vier Tatsachen entgegen, durch die wir einen Totalverlust vermeiden können. 1) Gott liebt uns. Er hat uns geschaffen und will, dass wir eine persönliche Beziehung zu ihm haben. 2) Die Gemeinschaft mit Gott ist durch die Sünde des Menschen zerstört. 3) Jesus ist Gottes Weg heraus aus der Sünde. Unverzichtbar ist dann Schritt 4): Wir dürfen auf ewig Gemeinschaft mit Gott haben, wenn wir Jesus als unseren Herrn und Erlöser annehmen.Herbert LaupichlerDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Der 14. April 1912 war ein Tag, an dem die Menschheit den Atem anhielt. Es war ein großer Meilenstein in der Geschichte. Die Menschheit hatte etwas Großes geschaffen, und dafür brauchten sie keinen Gott. Die Anzahl der Rettungsboote blieb begrenzt, weil man die Titanic für unsinkbar hielt. Doch dann geschah das, womit keiner gerechnet hatte. Kurz nachdem John Phillips, der Funkoffizier dieses damals größten Schiffes, der in der Nähe weilenden California nach der sechsten Eisbergwarnung »Shut up!« zurief, was so viel bedeutet wie »Halt den Mund!«, rammte dieser gigantische Stolz der Menschheit einen Eisberg. Das Ergebnis? 1495 Menschen starben. Welche Dramen sich dabei abspielten, zeigen diverse Filme drastisch und anschaulich.Natürlich müssen wir aufpassen, solche Geschehnisse nicht zu missbrauchen, dennoch möchte ich auf eine Sache hinweisen: Wenn wir unser Leben ohne Gott bauen und ohne ihn unterwegs sind, kommen wir niemals in Gottes »neuer Welt« an, die er für uns Menschen vorgesehen und vorbereitet hat. Der sicherste Weg, damit unser Lebensschiff ans Ziel kommt, ist, wenn wir auf dem Kurs unterwegs sind, den Gott uns weist. Und wo finden wir diesen Hinweis? In seinem Buch, der Bibel. Darin zeigt er uns den Weg zum ewigen Leben.Um den richtigen Kurs zu halten, brauchen wir Jesus als den Kapitän unseres Lebens. Er hat den Weg von allem frei gemacht, was unseren Untergang besiegeln könnte: von unserem Hochmut und Stolz, unserem Eigenwillen und Aufbegehren, unserem Egoismus und unserer Maßlosigkeit. All das findet ein Ende, wenn wir ihn um Vergebung unserer Schuld und Sünde bitten und uns von ihm neu ausrichten lassen. Dann geschieht genau das, was unser Tagesvers beschreibt. Und dann werden wir auch sicher am Ziel ankommen.Johannes UngerDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

»Du kannst doch gar nicht mitreden!« Wer einem anderen in dessen Leid Trost spenden will, wird leicht mit diesem Vorwurf konfrontiert, wenn man die konkrete Not noch nie selbst erlitten hat. Man kann zwar Mitleid haben, aber die Schwere der Lage nicht wirklich nachvollziehen.Anders ist es bei Jesus Christus. Der Mensch gewordene Sohn Gottes hat menschliches Leid in seiner extremsten Form erlebt: Sein Leid – vor und während seiner Kreuzigung – war kein Leid, das er mit anderen teilen konnte. Oft ist es leichter, Not zu ertragen in der Gemeinschaft der Familie, mit Freunden oder Gleichgesinnten. Christus aber litt ganz allein und verlassen. Manches Leid wird dadurch gelindert, dass es verbunden ist mit Ehre, etwa, wenn man dabei wie ein Held gefeiert wird. Doch Jesus litt in Schande, unter Hohn und Verachtung. Manche Menschen leiden körperlich, und das ist schwer. Aber Jesus Christus litt nicht nur unglaubliche physische Schmerzen, sondern auch an Geist und Seele, um die Sündenlast der ganzen Welt zu tragen und zu sühnen.Vielleicht kennen Sie auch schweres Leid: einsam, verlassen, vergessen, ohne jede Wertschätzung. Vielleicht kennen Sie neben körperlichen Leiden auch die Schmerzen an Geist und Seele. Und vielleicht finden Sie keinen, der Sie in Ihrer Not begleitet und wirklich versteht, was Sie erleiden. Dann wissen Sie ab heute, dass es doch einen gibt, der jede Schwere menschlichen Leids selbst durchlebt hat. Jesus versteht Sie und hat echtes, tiefes Mitleid. Denn er hat unser Leid zu seinem eigenen gemacht.Für mich ist dabei das Größte, dass Jesus Christus all dieses Leid nicht aus Zwang getragen hat, sondern freiwillig, um jedem Menschen in seinem Leid ganz nahe sein zu können.Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Die Auferstehung Jesu, die wir an Ostern feiern, liegt nun schon fast 2000 Jahre zurück. Sie ist in der Bibel vielfach bezeugt und wurde bis heute weitererzählt. Angefangen hatte dies mit der allerersten Zeugin der Auferstehung Jesu. Ja, es war eine Frau: Maria Magdalena. Jesus hatte sie von sieben bösen Geistern befreit, und sie war eine der wenigen Frauen, die mit Jesus gegangen waren. Sie war Augenzeugin vieler Wunder Jesu. Auch die Kreuzigung Jesu hatte sie selbst miterlebt (Johannes 19,25). Das war der absolute Tiefpunkt ihres Lebens gewesen, denn sie liebte ihren Herrn. Aber dann folgte ihr absoluter Höhepunkt, denn sie war es, die als Erste dem auferstandenen Jesus Christus begegnete (siehe Tagesvers).An der besonderen Art, wie Jesus ihren Namen »Maria« aussprach, erkannte sie ihn. Das ging ihr durchs Herz. Da wurde ihr klar, wer vor ihr stand. Es war Jesus, der von den Toten auferstanden war. Obwohl das Zeugnis von Frauen zu damaliger Zeit wenig galt, wählte Jesus Maria zur allerersten Zeugin seiner Auferstehung.Was würde uns diese Zeugin heute sagen? Ich denke, sie würde in etwa Folgendes sagen: »Ihr Lieben, ich bin überglücklich, bis in alle Ewigkeit bei diesem Herrn sein zu dürfen. Das Himmelreich hatte er mir fest versprochen. Weil er nie lügt, war ich mir auch hier seiner Zusage absolut gewiss. Nichts kann mich mehr von ihm trennen. Und jeder von euch, der sich zu ihm wendet und seine Sünden bei ihm ablegt, wird von aller Schuldenlast befreit und erhält von ihm das Geschenk des Himmels. Verpasse dieses Angebot nicht. Er hat fest versprochen, niemanden abzuweisen, der zu ihm kommt. Auch das habe ich, wer weiß, wie oft, beobachtet.«Werner GittDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Am 4. April 2025 kam eine besondere Müll-Lieferung an der Isar an: Ein Castor-Transport mit ca. 100 Tonnen Atommüll landete im Zwischenlager in Niederaichbach. Die Protestbewegungen gegen den Atommüll sind zwar zurückgegangen, die Kritik aber bleibt: Wo soll der Müll endgültig gelagert werden? Es gibt noch kein Endlager, der Müll wird hin und her gefahren, jede Fahrt ist ein Risiko. Auch der Zustand der Zwischenlager verschlechtert sich zunehmend. Ausgelegt und genehmigt waren diese für 40 Jahre, werden aber wohl mindestens 80 bis 100 Jahre gebraucht werden. Eine endgültige Lösung scheint somit in weiter Ferne.Das erinnert mich an unseren Umgang mit einem schlechten Gewissen: Wir wissen, dass wir einem anderen Menschen unrecht getan oder gelogen haben, um einer prekären Situation glimpflich zu entkommen. Vielleicht haben wir etwas entwendet, das nicht unser Eigentum ist. Wir verletzen Mitmenschen – oft sogar gezielt. Dann plagt uns unser Gewissen, doch wir finden oft nur Zwischenlösungen – »Zwischenlager«:• Wir wollen es mit guten Taten besänftigen: Wir helfen in der Nachbarschaft oder spenden für einen wohltätigen Zweck.• Wir versuchen, uns abzulenken, und füllen uns mit TV oder Serien.• Wir schicken ein Gebet Richtung Himmel.Eine endgültige Lösung bleibt in weiter Ferne. Dieses Problem haben Sie und ich nicht ausschließlich; es betrifft jeden Menschen: Jeder von uns lässt sich täglich etwas zuschulden kommen, begeht einen Fehltritt. Die Bibel nennt diese Fehltritte »Sünde«. Sie trennt uns von Gott. Doch Gott akzeptiert nicht das Zwischenlager, sondern hält ein Endlager bereit: Sein Sohn Jesus Christus hat durch seinen stellvertretenden Opfertod all unseren Müll auf sich genommen und will uns vergeben.Tim PetkauDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Zuerst der Vater, dann die Mutter – innerhalb kurzer Zeit verstarben die Eltern eines Freundes. Der Vater hatte im Testament festgelegt, dass mein Freund alleiniger Erbe des elterlichen Hofes sein sollte – und nicht seine drei Geschwister! Sonst gab es kein weiteres Erbvermögen. Jeder kann sich vorstellen, dass die übrigen Kinder mit dem Testament nicht einverstanden waren. Sie wollten zwar mit dem Grundeigentum nichts zu tun haben, aber einen Anteil in Cash erhalten. Mein Freund hatte in der Vergangenheit seine Eltern regelmäßig besucht und sich bereits zu ihren Lebzeiten um den Erhalt der Gebäude gekümmert. Auch sein Sohn fühlt sich auf dem Hof der verstorbenen Großeltern wie zu Hause. Aus diesen Gründen will mein Freund den Hof weiter erhalten. Doch dieser müsste verkauft werden, sollten die Ansprüche seiner Geschwister zu hoch sein. Was die Eltern ihrem Sohn vererben wollten, ist also keineswegs sicher. Und so geht es leider oft: Testamente werden angefochten, ein letzter Wille wird ignoriert, und die Prozesse um das Erbe ziehen sich manchmal über Jahre hin.Völlig anders ist das bei Gott. Bei ihm gibt es auch ein »Erbrecht«. Das allerdings kann nicht angefochten werden und steht fest für Zeit und Ewigkeit. Nichts kann den Wert dieses Erbes mindern. Doch wie wird man hier zum Erben? Gott verspricht: »Wer meinem Sohn – Jesus – sein Vertrauen schenkt, dessen Name wird im göttlichen Nachlass eingesetzt: ewiges Leben und ein unvergängliches Erbe. Alles, was meinem Sohn gehört, gehört jedem wahren Gläubigen.« Ist das sicher? Aber ja. Denn der Sohn Gottes selbst musste dafür sterben und auferstehen, damit wir Menschen durch Glauben Kinder Gottes werden und dieses Erbe antreten können – ohne Neid und Streit unter den Erben.Sebastian WeißbacherDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Was war das bisher größte Ereignis, das die Welt je gesehen hat? War es die Entdeckung Amerikas? War es der Flug zum Mond? War es die Erfindung des Computers? Gemessen an der Bedeutung und Auswirkung, die sie zweifelsfrei für jeden Menschen hat, war es die Auferstehung Jesu von den Toten.Wir leben in einer in Sünde gefallenen Welt. Da darf es uns nicht wundern, dass die Wahrheit nicht hoch im Kurs steht. Es gibt Kritiker bzw. Leugner der Auferstehung ohne Zahl. Schon zur Zeit Jesu selbst gab es sie. So zieht sich eine Linie des Unglaubens durch alle Jahrhunderte. Der Marburger Theologie-Professor Rudolf Bultmann (1884–1976) sagte: »Eine Leiche kann nicht auferstehen!« Dem Herausgeber des größten deutschsprachigen Nachrichtenmagazins »Der Spiegel«, Rudolf Augstein, wurde kurz vor seinem Tod die Frage gestellt: »Glauben Sie an Gott?« Darauf antwortete er: »Nein ... Ich glaube nicht an die Auferstehung irgendeines Toten, und dann muss ich mich damit auch gar nicht weiter beschäftigen. Wenn ich weg bin, dann bin ich weg!« Wie schade! Diese Kritiker kannten doch die Bibel, in der auch steht: »Wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden« (Markus 16,16).Was tut Gott? Er hat uns durch die Zeugen der Auferstehung verkündigen lassen: »Die Auferstehung Jesu ist geschehen. Er wurde aus dem Tod zurückgeholt.« Jesu Auferstehung wurde aber nicht nur durch Worte bezeugt, sondern er selbst zeigte sich nach seiner Auferstehung mehrfach an unterschiedlichen Orten selbst. Das Neue Testament berichtet von 15 Gelegenheiten, bei denen sich der Auferstandene verschiedenen Personen und Personengruppen als der vom Tode Zurückgekehrte zeigte. Wer nicht glaubt, erlebt trotzdem die Auferstehung, allerdings die zum Gericht.Werner GittDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Ich betrat den Raum und traf auf eine völlig aufgeregte Physiotherapeutin. Auf meine Frage, was sie so bewegte, zeigte sie auf das Fenster. Da draußen flogen die Federn. Eine Elster hatte sich auf einen Spatz gestürzt. Entweder waren sich die beiden feind, oder die Elster hatte großen Hunger. Offensichtlich verspeisen nicht nur Katzen kleine Spatzen. Nachdem ich auf der Behandlungsliege Platz genommen hatte, entstand ein angeregtes Gespräch mit meiner Therapeutin über die grausame Natur. Das größere oder stärkere Tier bekämpft das schwächere oder kleinere; die Nahrung mancher Tiere besteht aus anderen Tieren, eins frisst das andere. Woher kommt das?Mit dieser Frage kamen wir auf uns Menschen zu sprechen. Geht es unter uns nicht viel brutaler und grausamer zu? Warum sind Menschen so böse, gemein, egoistisch, verlogen und grausam zu ihren Mitmenschen und auch zu Tieren? Bemerkenswert ist, dass die Bösen meistens die anderen sind, nur wir selbst nicht: der Nachbar, der seinen Gartenabfall auf der falschen Seite des Zauns loswird; der Autofahrer, der drängelt und die Lichthupe benutzt; Kriegsgegner, die den jeweils anderen als den Bösen und Aggressor anprangern und sich selbst als Opfer darstellen.Ein junger Mann kam eines Tages zu Jesus und fragte ihn: »Guter Lehrer, was muss ich tun, um ewiges Leben zu erben?« Jesus antwortete ihm: »Niemand ist gut als nur einer, Gott« (Lukas 18,18-19). An diesem Maßstab müssen wir uns messen! Und da müssen wir eingestehen: Wir genügen diesem Maßstab nicht. In den Augen Gottes haben alle gesündigt und erreichen seine Herrlichkeit nicht (Römer 3,23). Doch die wunderbare Botschaft ist: Gott will uns seine Herrlichkeit und ewiges Leben durch den Glauben an seinen Sohn Jesus schenken.Sebastian WeißbacherDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Heute möchte ich einmal – veranlasst durch eigenes Erleben – für diejenigen schreiben, die um ihre Gesundheit bangen und durch Krankheit und schwierige Behandlung vielleicht schon längere Zeit Schweres erdulden müssen. Von heute auf morgen ändert sich oft alles: Schmerzen, die man so schlimm noch nicht kannte, ein Krankenhausaufenthalt, eine OP, eine manchmal langwierige Nachbehandlung und obendrein die Unsicherheit, was aus alledem noch werden wird. Wer ersehnt dann nicht, dass alles wieder so wird, wie es einmal war?Mir hat in dieser Situation der Blick auf Jesus geholfen, der sich aller Menschen und besonders der Notleidenden und Kranken erbarmt. Wie bei einem Arzt kamen bei ihm alle möglichen Kranken in die »Sprechstunde«: ein Gelähmter, den vier Freunde durchs Dach herabließen (Lukas 5,17-26); eine Frau, die bereits zwölf Jahre unter »Blutfluss« litt (Lukas 8,43-48); oder jemand, der schon 38 Jahre krank daniederlag und sich bislang vergeblich Heilung erhofft hatte (Johannes 5). Sie alle heilte Jesus auf wunderbare Weise. Aber es ging ihm um noch mehr, nämlich darum, dass diese Menschen auch an ihrer Seele gesund wurden.Was beinhaltet ein »Gesundwerden der Seele«? Die Vergebung der Schuld und das Geschenk des ewigen Lebens durch den persönlichen Glauben an Jesus Christus und seinen Opfertod am Kreuz. So darf man Krankheiten und Nöte auch zum Anlass nehmen, sich von seinen Sünden zum ewigen Leben retten zu lassen. Und wenn keine vollständige körperliche Genesung erfolgt? Dann darf jeder, der an Jesus glaubt, voller Zuversicht das Versprechen der Bibel für sich in Anspruch nehmen, an einer Zukunft teilzuhaben, in der es kein Leid, keinen Schmerz, keinen Tod und keine Tränen mehr geben wird (Offenbarung 21,3-4)!Joachim PletschDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Ein paar Tage, bevor ich diesen Beitrag schrieb, fand die Beisetzung von Papst Franziskus statt, der am Ostermontag 2025 im Alter von 88 Jahren verstorben war. Hier in Italien dominierte dieses Thema die aktuellen Nachrichten und Schlagzeilen. Die Trauerfeier und die damit verbundene Ankunft der mehr als 50 Staats- und Regierungschefs sorgte in Rom für einen Ausnahmezustand. Das gesamte Gebiet rund um den Vatikan wurde strengstens bewacht, und es galten die höchsten Sicherheitsvorkehrungen. Scharfschützen, Hundestaffeln, Patrouillen auf dem Fluss Tiber, Polizisten und Soldaten mit Anti-Drohnen-Technologie und andere Spezialeinheiten waren im Einsatz. Auf dem Petersplatz, auf dem Vorplatz und den umliegenden Straßen standen dicht gedrängt 250 000 Besucher aus aller Welt. Bereits gegen 5.30 Uhr morgens waren die ersten Menschen auf den Petersplatz gelassen worden. Schon seit Mittwoch gab es lange Warteschlangen, da viele den Leichnam von Papst Franziskus sehen wollten. Die römischen Behörden gehen von insgesamt 400 000 Menschen aus. In diesen Momenten pilgern unzählige Menschen zum Grab des Papstes, an einem Tag waren es über 20 000.Seit etwas mehr als 20 Jahren sind meine Frau und ich Missionare in Italien. Es ist traurig zu sehen, wie sehr Menschen ihre Hoffnung auf Religion oder sterbliche Menschen legen. Einen Tag vor dem Tod des Papstes war der Tag, an dem viele an die Auferstehung von Jesus Christus gedacht hatten. Sein Grab war am dritten Tag leer, und unser Tagesvers sagt, dass er die Verwesung nicht sah. Es ist eine wunderbare Zusage, dass wir durch den Glauben an Jesus Christus auch selbst ewiges Leben haben können und einmal auferstehen werden. Und das ohne Pilgerreisen und ohne Schlange zu stehen!Thomas KröckertskothenDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Am Abend hatten sich die Jünger Jesu getroffen, um sich über die Ereignisse des Tages auszutauschen. Aus Sicherheitsgründen waren die Türen verschlossen. Einige Frauen waren schon früh am Morgen zum Grab gegangen, um die Einbalsamierung Jesu zu vollenden, aber sie hatten das Grab leer vorgefunden. Der versiegelte Stein, um den sie sich Sorgen gemacht hatten, war bereits weggewälzt. Petrus und Johannes hatten sich persönlich von den Tatsachen überzeugt. Maria, eine von den Frauen, hatte sogar behauptet, sie habe Jesus lebend gesehen. Noch aufgewühlt von den Ereignissen der letzten Tage, dem Prozess, der Kreuzigung und dem Tod ihres Herrn und Meisters, in dem sie ihre Zukunft gesehen hatten, wirkten die Jünger ziemlich ratlos. Sie hatten sich das alles ganz anders vorgestellt. Petrus war sich wie ein Held vorgekommen, indem er sich als Einziger mit dem Schwert gegen eine Übermacht geworfen und dabei dem Knecht des Hohen Priesters ein Ohr abgeschlagen hatte, aber dann von Jesus nicht wie erwartet gelobt, sondern getadelt worden war. Und dann noch die Verleugnung ...Plötzlich stand Jesus im Raum. Die Jünger erschraken sehr und glaubten, sie sähen einen Geist. Aber der Herr sagte zu ihnen: »Friede sei mit euch!«, und er ließ sich betasten und zeigte ihnen die Wunden an Händen und Füßen und in der Seite. Als sie ihn immer noch ungläubig ansahen, aß er vor ihren Augen ein Stück gebratenen Fisch.Damit bewies der Herr seinen Jüngern, dass er »leibhaftig« auferstanden war. Er hatte einen Körper, den man anfassen konnte, aber trotzdem war er nicht an Raum und Zeit gebunden, und verschlossene Türen waren für ihn kein Hindernis. Das war keine Auferstehung in den Gedanken der Jünger, wie uns manche weismachen wollen, sondern erlebte Wirklichkeit.Günter SeibertDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Vier Tage frei! Ostern ist für jeden Arbeitnehmer ein hochwillkommenes verlängertes Wochenende. Für manchen geht es ab in den Süden, der Sonne entgegen. Viele freuen sich schon weit im Voraus auf die Ostertage. Am Osterdienstag aber fängt dann wieder der gewöhnliche Alltag an, und die Freude über die freien Tage ist schnell vorbei.Dieses besondere Wochenende hat ursprünglich eine Bedeutung, die weit über einen möglichen Kurzurlaub hinausgeht: Ostern feiert den Sieg von Jesus Christus über den Tod, denn er ist am Ostersonntag auferstanden. Das wird im gesamten Neuen Testament bezeugt. Im Lukasevangelium zum Beispiel wird beschrieben, wie zwei Frauen frühmorgens zur Grabkammer kamen, um den Leichnam Jesu zu salben. Dort angekommen, fanden sie jedoch ein leeres Grab vor und sahen zwei Engel. Diese fragten die beiden Frauen: »Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auferstanden« (Lukas 24,5-6). Diese Aussage hat sich in vielen Kirchenliedern niedergeschlagen. Sie ist der zentrale Unterschied zu allen anderen Religionen: Christen glauben an den auferstandenen Jesus Christus, also an einen lebendigen Gott!Weil Jesus lebt, können auch wir heute, 2000 Jahre nach dem Auferstehungsereignis, mit ihm eine persönliche Beziehung und Gemeinschaft haben. Ostern ist dann nicht nur an vier freien Tagen im Blick, sondern wird zu einem täglichen Fest. Wer an Jesus glaubt, kann sich jeden Tag über seine Gegenwart und Lebendigkeit freuen, denn Jesus sagt: »Ich werde euch nicht verwaist zurücklassen, ich komme zu euch« (Johannes 14,18). Dieser Satz hat heute noch Gültigkeit: Wir dürfen unser Leben, unsere Pläne und Ziele nach Jesus ausrichten und ihm anvertrauen. Er will mit und in uns leben.Martin GrunderDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Verraten von Judas, verleugnet von Petrus, und jetzt steht er unschuldig vor denen, die ihn töten wollen. Den ignoranten Pharisäern und Schriftgelehrten ist er im Weg. Sie spucken ihn an, schlagen ihn ins Gesicht, verspotten ihn. Das Todesurteil duldet keinen Aufschub. Sie bringen ihn zum Statthalter Pilatus. Die Menge, die ihm noch ein paar Tage zuvor »Hosianna« zugerufen hat, schreit jetzt: »Kreuzige ihn!« Welch ein düsterer Sinneswandel!Die römischen Soldaten schlagen ihn mit einer Peitsche, in deren Lederriemen Blei- oder Eisenstücke und scharfe Knochenstücke eingeflochten sind, bis der Körper von tiefen Furchen durchgraben ist. Sie setzen ihm einen Dornenkranz auf den Kopf, sodass sich die Spitzen der Dornen in die Kopfhaut eingraben. Sie schlagen ihn mit einem Rohr und bespucken ihn. Sie legen den Querbalken eines Kreuzes auf seine Schultern und zwingen den geschundenen und schmerzerfüllten Menschen hin zu seiner Hinrichtungsstätte. Es ist etwa 9 Uhr am Morgen, als sie den Sohn Gottes mit groben dicken Nägeln durch Handgelenke und Füße an ein Kreuz nageln. Welche unvorstellbaren Schmerzen! Der Leidenskampf am Kreuz beginnt. Nur durch das Aufrichten des Körpers ist ein Einatmen möglich. Doch der Schmerz lässt dies fast nicht zu, der tödliche Kreislauf des Auf und Ab am groben Holz ist unvermeidbar. Das zerrissene Fleisch seines Rückens reibt sich an dem rauen Holz, und immer neue Wunden reißen auf.In der dunkelsten Stunde der Menschheitsgeschichte lässt Gott eine Dunkelheit über das Land kommen. Und Jesus, mit letzter menschlicher Kraft, betet die schier unmöglich klingenden Worte für diejenigen, die seinen Tod wollen: »Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun« (Lukas 23,34).Axel SchneiderDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Im vierten Teil dieser Reihe haben wir den Hauptmann betrachtet, der als Zeuge der Kreuzigung Jesu zu der Überzeugung gelangte, dass der Mann am Kreuz wahrhaftig – also ganz wirklich – Gottes Sohn ist.Einen ähnlich durchgreifenden Gesinnungswandel durchlief auch ein anderer Mensch, der die Kreuzigung Jesu aus nächster Nähe miterlebte. Ich rede von einem der beiden Verbrecher, die mit Jesus gekreuzigt wurden. Markus 15,32 legt nahe, dass auch dieser Todeskandidat zunächst Jesus gelästert hat. Doch auch er erlebt, wie dieser Jesus sich verhält, was er sagt und was um ihn herum geschieht. In kürzester Zeit kommt er angesichts dessen zu der Erkenntnis, dass dieser Jesus am Kreuz hängt, obwohl er nichts Unrechtes getan hat. Vor allem aber erkennt er, dass dieser Jesus tatsächlich der König im Reich Gottes ist und dass sich an der Haltung zu Jesus die Ewigkeit entscheidet. Er versteht, dass Jesus auf dem Weg in sein Reich ist. Und er glaubt, dass Jesus einen Menschen, der ihm vertraut, dorthin mitnehmen kann, auch wenn man der schlimmste Verbrecher ist. Er glaubt also an Jesus als an (s)einen persönlichen Erlöser!Damit bringt dieser Mann, der eben noch über Jesus spottete, genauso wie der Hauptmann seine Erkenntnis zum Ausdruck: Dieser Mann am Kreuz ist wirklich der Sohn Gottes. Und das bleibt keine abstrakte Erkenntnis. Er versteht und glaubt auch: »Dieser Jesus kann mich retten, obwohl ich mein Leben vor die Wand gefahren habe und mir nur noch kurze Zeit bleibt. Er kann mir in meiner hoffnungslosen Lage eine ewige Perspektive geben.« Und das Großartigste ist: Sein Glaube bleibt nicht folgenlos. Jesus macht ihm die sichere Zusage, dass er ihn noch heute, am Tag seines Todes, mit ins Paradies nehmen wird!Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Neben Gleichgültigkeit und Spott finden wir unter den Zeugen der Kreuzigung aber auch etwas anderes: eine klare Erkenntnis, wer dieser Mann am Kreuz in Wirklichkeit ist. Der Hauptmann, der hier zu Wort kommt, wird ein hartgesottener Bursche gewesen sein. Er war sicher an den Anblick von Leid und Tod gewöhnt. Nun stand er da an einem für ihn gewöhnlichen Arbeitstag und überwachte eine Kreuzigung. Wahrscheinlich war diese nicht seine erste. Vielleicht gehörte er auch zu denen, die zunächst über diesen merkwürdigen »König der Juden« gespottet hatten. Diesen »Titel« hatte der Statthalter Pilatus auf dem Kreuz anbringen lassen.Doch schon bald bemerkte der Hauptmann: Irgendetwas war hier völlig anders. Dieser Gekreuzigte verfluchte nicht sein Schicksal und seine Henker, sondern er betete für seine Peiniger und Feinde. Er bat Gott, ihnen ihre Schuld, die ihn ans Kreuz gebracht hatte, zu vergeben. Noch im Todeskampf kümmerte er sich um seine Mutter. Es ereignete sich überdies eine mehrstündige Finsternis, und die Erde erbebte, sodass Felsen zersprangen. Jesus rief laut aus: »Vater, ich befehle meinen Geist in deine Hände!« Und als er das gesagt hatte, verschied er.Der römische Hauptmann war sicher kein Anhänger Jesu, sondern vielmehr sein Henker. In seinen Augen war dieser Hingerichtete zunächst nur einer, der sich selbst Königswürde anmaßte. Damit war dieser Jesus nur einer von vielen Aufrührern gegen das Römische Reich und somit auch sein Feind. Doch die Beobachtung des Mannes am Kreuz überzeugte diesen Feind Jesu von einer Sache völlig. Was er sah und hörte, löste bei dem kampferprobten Offizier schlagartig die Erkenntnis aus: »Wahrhaftig, dieser Mensch ist Gottes Sohn gewesen!«Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de