»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das an jedem Tag des Jahres. »LEBEN IST MEHR« hat ein individuelles Konzept und nimmt Stellung zu wichtigen Lebensbereichen wie Ehe, Familie, Gott, Christsein, Krisen, Beruf, Wirtschaft, Wissenschaft, Zukunft, u.v.a. »LEBEN IST MEHR« möchte Mut machen, ein echtes und erfülltes Leben zu entdecken. »LEBEN IST MEHR« gibt es schon seit 1999, sämtliche Beiträge aller Jahrgänge sind online verfügbar.

Ziel erreicht. Was wird die letzte Station Ihres Lebens sein? Für Paulus war es augenscheinlich Rom, die »ewige Stadt«. Aber auch wenn diese Stadt schon Hunderte von Jahren vor ihm und auch viele Jahre nach ihm die Weltgeschichte mitbestimmte, so war es doch noch nicht die letzte Station seiner Lebensreise. Diese war auch nicht auf der Erde, sondern im Himmel. Schon den Christen in Philippi hatte Paulus einige Zeit zuvor geschrieben: »Wir haben unser Bürgerrecht im Himmel. Von dort her erwarten wir auch unseren Retter und Herrn Jesus Christus« (Philipper 3,20). Sein Blick war also auf seinen Retter Jesus Christus gerichtet, denn er wusste, dass allein von ihm seine Zukunft abhing. Was immer ihm auf Erden widerfuhr, es konnte seine herrliche Zukunft bei seinem himmlischen Herrn, dem er sein ganzes Leben lang gedient hatte, nicht abwenden oder verhindern. Er wusste: Seine ganze Hoffnung, die er auf ihn gesetzt hatte, würde nicht enttäuscht, sondern erfüllt werden. Sein Lebenslauf war mit seiner letzten irdischen Station – Rom – noch nicht zu Ende. Das Beste kam noch. Der in Rom zu erwartende Tod als Märtyrer war nur der Durchgang zur ewigen Herrlichkeit bei Gott.Wie blicken Sie auf Ihr Leben zurück? Vielleicht haben Sie bereits das meiste davon schon hinter sich. Oder es liegt noch viel davon vor Ihnen. Egal – jetzt ist der Zeitpunkt, sich darüber Gedanken zu machen, was für Sie nach dem Tod sein wird. Ist Jesus Christus auch für Sie derjenige, der Sie ewig festhält, weil Sie sich im Hier und Jetzt für ihn entschieden und sich mit ihm im Glauben verbunden haben? Falls nicht, die Chance dazu besteht heute. Sie besteht jetzt. Nutzen Sie sie! Denn auch für Sie starb Jesus Christus, um Sie zu sich in sein himmlisches Reich hinein zu retten.Joachim PletschDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Die Verteidigung des Glaubens. In einem ordentlichen Rechtsstaat wie der Bundesrepublik darf man sich vor Gericht verteidigen. Dazu wird sogar ein Anwalt bereitgestellt oder kann selbst gewählt werden. Dieser sorgt ggf. dafür, dass man zu seinem Recht kommt und nicht zu Unrecht verurteilt wird. In einer Strafsache kann das den Ausschlag geben; aber auch im Rechtsstreit um ein Erbe, um Besitz oder Schadensersatz ist das von Belang.Der Apostel Paulus wurde mehrfach wegen seines Glaubens angeklagt. Dieser konnte von manchen seiner Gegner offenbar nicht geduldet werden und war ihnen ein großes Ärgernis. Sowohl unter den Juden als auch den Heiden hatte Paulus Jesus Christus als den von Gott gesandten Messias bzw. Retter verkündigt. Das war vor allem den Juden ein Ärgernis, denn sie hatten kaum 20 Jahre zuvor genau diesen Jesus abgelehnt, verurteilt und den Römern zur Kreuzigung überliefert. Der nun sollte ihr Retter und Herr sein? Das war ihnen unerträglich. Deshalb bekämpften sie Paulus bis aufs Äußerste.Und doch gibt es gute Gründe dafür, dass Jesus für uns alle der Retter ist, wie Paulus das in seinen Reden und Briefen während seines Lebens im Einsatz für das Evangelium ausführlich und nachvollziehbar dargelegt hat. Und vor allem: Er konnte es den Juden aus ihren eigenen heiligen Schriften nachweisen! Und so schätzte er sich tatsächlich glücklich, vor Gericht erscheinen zu müssen, um sich zu verteidigen. Denn das gab ihm die Gelegenheit, erneut von seinem Retter zu zeugen und seinen Zuhörern den Glauben an ihn zu erklären und ans Herz zu legen. So hoffte er, selbst Könige und Herrscher davon überzeugen zu können, dass Jesus Christus lebt und für alle Menschen der Weg zu Gott, zum ewigen Leben ist.Joachim PletschDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Auftrag erfüllt! Während meiner Ausbildung als Lehrer ging es in allen universitären Fachbereichen, mit denen ich zu tun hatte, darum, zu lernen, wie man erworbenes Wissen weitergeben kann. Und nicht nur das. Es ging auch darum, altersbezogen von dem umfangreichen Lernstoff das auszuwählen, was wichtig und unverzichtbar war. Dazu werden Lehrpläne entwickelt, die aber von Zeit zu Zeit aufgrund des gesellschaftlichen Wandels immer wieder einer Überarbeitung und Anpassung bedürfen. Die sogenannten Basics in den meisten Fächern sind aber im Wesentlichen unverändert geblieben.Das ist auch im Christentum so. Der Glaube hat ein festes unveränderliches Fundament, verbunden mit der einen Person, die für uns alle lebenswichtig ist: Jesus Christus. Und die Apostel haben mit ihrer Verkündigung diese Grundlage gelegt. Daran orientiert sich die Kirche bis heute. Wo das nicht mehr geschieht, erfährt der Glaube eine Reduzierung, steht auf schwachen Füßen oder kommt gar nicht erst zustande. Es wäre vergleichbar damit, von einem Menschen ohne Ausbildung zu erwarten, dass er einen Beruf ausüben könnte.Welches Fazit können Sie ziehen, wenn Sie auf Ihr Lebenswerk zurückblicken? Haben Sie auch dazu beitragen können, dass andere Menschen von dem erfahren haben, was seit rund 2000 Jahren auf Grundlage der Bibel gelehrt wird? Das kann man nur glaubhaft tun, wenn man selbst auf dieser Grundlage sein Leben gebaut hat. Paulus jedenfalls war davon zutiefst überzeugt und vertraute die Christen »Gott und dem Wort seiner Gnade an, das die Kraft hat, euch im Glauben wachsen zu lassen und euch das Erbe unter allen zu geben, die zu seinem heiligen Volk gehören« (Apostelgeschichte 20,32).Joachim PletschDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

»Gott schütze unsere Demokratie und unser Vaterland!« So beendet Markus Söder seine Rede vor dem deutschen Bundestag am 13. November 2024. Ich freue mich, dass die Existenz Gottes in Erinnerung gebracht wird. Gleichzeitig komme ich ins Nachdenken: Ist unsere Demokratie nicht unangreifbar? Ist das System der unterschiedlichen Gewalten nicht sicher, sogar vor sich selbst? Ist die Demokratie nicht die beste Staatsform, um Polarisierung und Einseitigkeit zu unterbinden? Ist sie nicht ein verlässlicher Apparat, um Fehler der Vergangenheit in der Zukunft zu verhindern? Was denken Sie? Der Applaus nach Söders Rede ist einseitig und verhalten.Was ist, wenn der Gott der Bibel nur noch ein ungewollter Autoritätsbegriff in der Präambel des Grundgesetzes ist? Wenn dieser Gott im Regierungsalltag schon lange keine »Mehrheit«, keine »Sperrminorität«, ja, noch nicht einmal eine »Stimme« mehr hat? Ja, dann ist unsere sicher gedachte Demokratie tatsächlich in Gefahr.Bitte verstehen Sie mich nicht falsch. Mir geht es nicht darum, eine Lanze für eine bestimmte Staatsform zu brechen oder für ein politisches Lager Partei zu ergreifen. Mir geht es darum, dass wir sehr wohl Gott brauchen. Unsere Demokratie, unser Vaterland braucht den Gott der Bibel! Die Stärke und Sicherheit unserer Staatsform liegt nicht in sich selbst begründet, sondern in dem ewigen Gott. Wenn das vergessen oder sogar abgelehnt wird, dann »helfe uns Gott«! Ohne Gott geht es in die Dunkelheit eines moralischen Verfalles. Volle Fahrt bergab in die Orientierungslosigkeit und Willkür. Und was im Großen für unsere Regierung gilt, das gilt auch für Sie selbst. Welche Rolle spielt Gott in Ihrem Leben? Regierung, Opposition? Oder schafft Gott es noch nicht einmal über die Fünf-Prozent-Hürde bei Ihnen? Die Sicherheit Ihres Lebens hängt von dieser Frage ab.David Johannes GrimmDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Am 14. September 2024 feierte ein bekannter Entertainer ein spektakuläres TV-Comeback. Nach stundenlangem Warten erschien der Star am späten Abend unter großem Spektakel auf einer mobilen Treppe, die eigens dafür konstruiert wurde. Unter tosendem Applaus schwebte die Konstruktion zu Boden – begleitet von Feuerwerk, Sound- und Nebeleffekten. Feierlich schritt der Entertainer die Stufen herab. Der Auftritt erinnerte an einen König, der von seinem Thron herabsteigt.Menschen lieben große Inszenierungen. Doch hinter all dem Glanz steckt oft nur Show. Wie anders wird es sein, wenn Jesus Christus eines Tages wiederkommt – nicht als inszenierte Sensation, sondern als wahrer König und Herrscher über die Welt. Dabei muss er sich keiner technischen Hilfsmittel bedienen. Er wird auf den Wolken wahrhaftig zur Erde zurückkehren, wie es im heutigen Bibelvers steht. Dies können wir uns jetzt nicht vorstellen, es übersteigt allen menschlichen Verstand und bedarf des Glaubens und Vertrauens in Gottes Wort, die Bibel.Das Comeback eines Entertainers mag für einen Abend begeistern, aber hat es Bedeutung für unser Leben? Wenn Jesus wiederkommt, wird es jedoch eine Entscheidung erfordern: Stehen wir auf seiner Seite? Seine Wiederkunft wird nicht nur ein Spektakel sein – sie wird die Ewigkeit bestimmen. Gott wird dann sein Reich endgültig aufrichten. Sind wir darauf vorbereitet? Wir kennen den Zeitpunkt nicht. Wie können wir uns vorbereiten? Indem wir Jesus im Glauben annehmen, unsere Sünden bereuen; indem wir uns von ihnen abwenden und das Evangelium in unserem Leben integrieren; so können wir uns heute schon auf das Comeback von Jesus freuen.Manuela BasistaDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Am Donnerstagabend des 12. September 2024 wurden zwei Bergsteiger, eine 57-jährige Kanadierin sowie ihr 56-jähriger Lebenspartner, von einem plötzlichen Schneesturm in den Dolomiten in Südtirol überrascht, während sie zu einer Berghütte aufsteigen wollten. Etwa zwei Kilometer von der Hütte entfernt, in der Höhe von etwa 2300 Metern, setzten sie einen Notruf ab, da sie erschöpft und mittlerweile stark unterkühlt waren. Die Rettungsmannschaft machte sich sofort auf den Weg zu den beiden Bergsteigern. Ein Rettungshubschrauber konnte aufgrund der schlechten Witterung nicht landen. Für die Kanadierin kam jede Rettung zu spät, sie starb an Unterkühlung.Diese Tragödie stimmt nachdenklich, denn sie zeigt, wie schnell das Leben enden kann – manchmal ohne Vorwarnung. Doch in Wahrheit befinden wir uns alle in Lebensgefahr, auch wenn wir es nicht spüren. Die Bibel sagt, dass nicht nur Stürme oder Krankheiten uns bedrohen, sondern vor allem die Sünde, die uns von Gott trennt. Was können wir tun? Wer seinen Notruf an Jesus richtet, wird nicht nur für den Moment, sondern für die Ewigkeit gerettet, wie der heutige Bibelvers deutlich aufzeigt. Wer ihm sein Leben anvertraut, seine Sünden bekennt, kommt nicht ins Gericht, sondern erhält ewiges Leben. Jesus ist nicht nur ein Helfer in schwierigen Zeiten – er ist der einzige Retter, der uns vor dem ewigen Tod bewahren kann. Die größte Gefahr, in der wir stehen, ist nicht die Kälte eines Schneesturms, sondern die Trennung von Gott durch unsere Schuld.Wir alle brauchen Hilfe – nicht nur in Notlagen, sondern grundsätzlich in allem, was unser Leben betrifft. Jesus streckt seine Hand aus. Die Frage ist: Greifen Sie zu, bevor es zu spät ist? Das wäre eine lebensrettende Entscheidung.Manuela BasistaDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Als ich mich vor zwei Jahren zum Führerschein anmelden wollte, musste ich noch eine Formalität erledigen: den Erste-Hilfe-Kurs. Ich wusste von Freunden, dass der Tag ziemlich langweilig werden würde: Puppen wiederbeleben, Theorieblätter bearbeiten, Aufmerksamkeit vorspielen – kurz gesagt: Zeit totschlagen. Doch gleich zu Beginn sagte der Trainer etwas, das mich persönlich sehr überraschte: »Wenn ihr bei einem Unfall helfen wollt, dann bringt euch als Erstes selbst in Sicherheit!«Im ersten Moment war ich echt irritiert. Sollte man bei einem Unfall nicht zuerst an die Verletzten denken? Wäre es nicht völlig egoistisch, das nicht zu tun? Doch die Erklärung des Trainers leuchtete mir schnell ein. Er forderte uns auf, uns ein brennendes Haus vorzustellen. Es wäre blanker Wahnsinn, einfach hineinzugehen, ohne die Lage zu kennen. Am Ende wäre man kein Retter, sondern ein weiteres Opfer. Wer unüberlegt losstürmt, geht damit unnötige Risiken ein – sodass er womöglich gar nicht helfen kann. Natürlich soll man alles tun, was in der eigenen Macht steht, um Menschen in Not zu helfen, aber man darf sich dabei nicht selbst gefährden.Bei der Ersten Hilfe muss man also zuerst an den Selbstschutz denken. Menschlich gesehen ziemlich logisch, oder? Doch Gottes Logik ist völlig anders. Er schickte seinen eigenen Sohn, Jesus Christus, mitten in den Brandherd unserer Welt hinein und zu vom Untergang bedrohten Menschen. Dort sollte er für uns sein Leben lassen, um uns von unserer Sünde und Schuld mit ihren tödlichen Folgen zu befreien. Er wusste, was mit ihm geschehen würde. Und er tat es trotzdem. Ein Retter, der sich opfert, damit andere leben können. Das war unsere einzige Chance auf Rettung vor den Flammen unserer Schuld.Hung Thanh ThaiDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Heute vor 25 Jahren ereigneten sich die Terroranschläge auf das World Trade Center und das Pentagon. Mit welcher Kaltblütigkeit wurden ca. 3000 Menschen jäh in den Tod gerissen! Die Symbole der freien Marktwirtschaft fielen wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Auch ein Wolkenkratzer neben den Twin Towers stürzte mit ein. Für manche Menschen liest sich der offizielle Abschlussbericht der Regierung zu einfach und lässt Fragen offen. Dementsprechend bemühen sich insbesondere Betroffene darum, diese von Menschen verursachte Katastrophe umfassender aufzuarbeiten.Was mich beschäftigt, ist eine noch grundsätzlichere Frage: Woher kommt das Böse im Menschen, das Streben nach Bedeutung auf Kosten von anderen? Die Bibel gibt uns eine Antwort: Es existiert eine böse Macht in dieser Welt, die überall ihre Fäden zu spinnen versucht. Diese Macht ist nicht eine Terrororganisation, sondern der Teufel benutzt Menschen, um sein böses Spiel zu treiben. Es war ihm gelungen, durch das Säen von Zweifel an Gottes Liebe und der Verführung zum Ungehorsam die Menschen aus ihrer Vertrauensbeziehung mit Gott zu lösen. Der Teufel hatte den Menschen eingeredet, ohne Gott sein zu können und gleichzeitig selbst wie Gott zu sein (1. Mose 3,5). Aber er hat ihnen verschwiegen, dass sie ohne die Beziehung zu Gott nicht mehr die Kraft haben würden, das Gute zu tun. In unserem Stolz fallen wir auf uns selbst zurück und versuchen wie ein Fisch an Land, unser Leben zu erhalten, das wir in der Abhängigkeit zu Gott hatten. Wenn wir Gott nicht vertrauen, müssen wir uns selbst lieben und uns unabhängig von ihm Sinn und Wert geben. Gott sei Dank, dass wir durch den Glauben an Gottes Liebe und der Vergebung durch Jesus wieder in seinen Herrschaftsbereich wechseln können!Thomas PommerDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Von Jerusalem nach Rom. Für das Christentum sind bis heute zwei Städte von besonderer Bedeutung. Die eine – Jerusalem – war der Ausgangspunkt des Christentums, die andere – Rom – entwickelte sich als Hauptstadt des damaligen Römischen Weltreiches zu seinem wichtigsten Stützpunkt über viele Jahrhunderte hinweg. Sowohl Petrus als auch Paulus waren mit beiden Orten eng verbunden. Beide starben fast zeitgleich als Märtyrer in Rom, wo ihre vermutlichen Grabstätten bis heute Ziel und Sehnsuchtsort vieler Glaubenspilger sind.Vor allem aber ist Jerusalem die Stadt, die für ewig einen Platz in Gottes Plänen für die Menschen haben wird. Das deutet sich schon jetzt an: Sie ist Konzentrationspunkt von drei Weltreligionen – Judentum, Christentum und Islam –, denen diese Stadt als heilig gilt. Sie ist auch der Ort, an den Jesus gemäß einem Versprechen in der Bibel (Sacharja 14,4) zurückkehren wird. Von dort aus wird dann seine Herrschaft als Messiaskönig die ganze Welt umfassen. Bevor es dazu kommt, wird es aber noch viel Unruhe geben. Die Bibel beschreibt die Zeit davor als eine sehr große Bedrängnis, wie sie die Welt bis jetzt noch nicht erlebt hat. Dann wird sich zeigen, wer wirklich auf der Seite Jesu steht und zu ihm gehört und wer nicht. Nur Erstere werden in sein Reich aufgenommen. Alle anderen werden gerichtet und in den »Feuersee« geworfen (vgl. Offenbarung 20,15).Wie kann man sicherstellen, dass man zu Ersteren gehört? Indem man sich im Hier und Jetzt dem Erlöser Jesus Christus im Glauben zuwendet, seine Gnade und Vergebung in Anspruch nimmt und ihm sein ganzes Leben anvertraut. Dann wird man nicht nur an seinem Reich teilhaben, sondern sogar am ewigen Leben in seiner Gegenwart.Joachim PletschDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Auf der Suche nach Wahrheit. Unter Wahrheit versteht man etwas, das einem Tatbestand oder richtigen Sachverhalt entspricht. Wahrheit hängt also nicht von der individuellen Wahrnehmung ab, und doch ist sie mit unserer Wahrnehmung und Erkenntnis verbunden. Da diese begrenzt ist, können wir Wahrheit nur stückweise erfassen. Aber sie völlig zu ignorieren, wäre tödlich. Das scheint auch den griechischen Philosophen in Athen klar gewesen zu sein, die zur Zeit des Paulus offenbar den ganzen Tag damit verbrachten, ihre Erkenntnis auf den neuesten Stand zu bringen. Also hörten sie dem, was Paulus vorbringen wollte, erst einmal bereitwillig zu. Was hatte er denn zu sagen?Zunächst einmal hatten sie bis jetzt nie davon gehört, es war ihnen völlig fremd. Paulus sprach von einem »unbekannten Gott«, den sie allerdings auch auf der Rechnung hatten. Doch wer war dieser Gott? Laut Paulus nicht weniger als der Schöpfer und Erhalter der ganzen geschaffenen Welt und damit auch des Menschen. Dieser Gott war dem Menschen, laut Paulus, näher als gedacht; er hatte den Menschen sogar in seinem Bild geschaffen. Und seine Absicht war es, den durch Ungehorsam in Sünde gefallenen Menschen von dieser zu befreien und ihm ewiges Leben zu geben. Dazu ist jedoch die Umkehr des Menschen zu ihm notwendig – die dankbare Inanspruchnahme der Vergebung, die er durch seinen Sohn Jesus Christus möglich gemacht hatte. Und weil er diesen auch zum Weltenrichter bestimmt und einen Zeitpunkt für das Gericht über alle Menschen festgelegt hatte, war es äußerst dringlich, die kurze Spanne der eigenen Lebenszeit zu nutzen, um diesem Gott zu begegnen und seine Gnade in Anspruch zu nehmen. Das gilt bis heute für jeden Menschen, der bisher noch an Gott vorbeigelebt hat.Joachim PletschDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Konferenzen und Konzile. Die zurzeit populärste Versammlung hochrangiger Politiker, Volksvertreter, Wissenschaftler und Sachverständiger ist wohl die Weltklimakonferenz (WCC) unter dem Dach der UN. Die erste fand 1979 in Genf statt, nachdem ein Problem ins Bewusstsein rückte, was letztlich alle Länder der Erde betrifft: die Veränderungen des Klimas, mitverursacht durch die weltweite Nutzung von Ressourcen zur Energieversorgung und industriellen Verwertung. Ziel dieser Zusammenkunft ist jeweils, die Ergebnisse der Klimaforschung in konkrete Vorgaben umzusetzen, die zur Lösung der Klimakrise beitragen. Zumeist kommt aber entweder keine Einigung oder eine sehr magere Beschlussfassung zustande.Bereits im frühen Christentum kam es zu besonderen Treffen, um über wichtige Fragen des Christseins und des Miteinanders zu beraten und im Sinne von Jesus Christus und seinen Lehren zu entscheiden. Die Angelegenheit, die so wichtig war, dass man sich erstmalig zu einem Konzil versammelte, war die Frage, welche Rolle das alttestamentliche Gesetz noch spielte und wie verbindlich es für Christen war. Die meisten Judenchristen hielten weiterhin daran fest. Die nichtjüdischen Christen jedoch hatten zumeist gar keinen Bezug zu den vielen »Sonderregelungen« und Ritualen des Judentums. War deren Einhaltung noch notwendig und nun auch für Christen verbindlich? Man konnte einen einstimmigen Beschluss mit lediglich vier verbindlichen Regeln fassen, verbunden mit der Einsicht, kein Joch mehr auf den Hals der Jesusjünger zu legen, »das weder unsere Väter noch wir zu tragen vermochten« (15,10). – Nicht Forderungen und Gesetze, sondern freiwilliger Gehorsam kennzeichnet das Christentum. Nicht Gerechtigkeit durch Werke, sondern ein Leben durch Glauben gefällt Gott.Joachim PletschDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Die Luftfahrtindustrie forscht seit Langem intensiv daran, den Luftwiderstand eines Flugzeugs zu verringern. Dadurch können nämlich der Treibstoffverbrauch verringert und somit die CO2-Emissionen reduziert werden. Der große Durchbruch gelang in einem Gemeinschaftsprojekt der größten deutschen Fluggesellschaft und eines Chemie-Unternehmens. Die Forschenden entwickelten eine Oberflächenstruktur für die Außenhaut der Flugzeuge, die aus 50 Mikrometer kleinen Rippen besteht. Diese Oberfläche wurde der feinen Struktur von Haifischhaut nachempfunden. Seit 2022 wird die gesamte Flotte der Gesellschaft damit ausgerüstet. Die Aerodynamik der Flugzeuge ist dank dieser Shark-Skin-Technologie besonders an strömungsrelevanten Stellen optimiert, der Treibstoffverbrauch und damit der CO2-Ausstoß sind relevant verringert worden. Ein Frachtflugzeug vom Typ Boeing 777F z. B. verbraucht dadurch rund 370 Tonnen Kerosin weniger pro Jahr, was 1170 Tonnen CO2-Emissionen einspart (lufthansagroup.com).Intelligente Spezialisten forschen, testen und entwickeln jahrzehntelang, um eine optimale Oberfläche zu entwickeln, die sie ursprünglich von der Natur imitiert haben. Sie gehen aber seltsamerweise meist davon aus, in der Natur sei so eine geniale Struktur zufällig entstanden. Dabei ist das Original weitaus perfekter als die technische Kopie. Diese Annahme entbehrt deshalb aller Logik. Selbst wenn mehrere Millionen Jahre als Entwicklungszeit angenommen werden, ist es höchst unwahrscheinlich, dass ohne das Zutun eines hochintelligenten, genialen »Naturarchitekten« eine so ideale Hautstruktur eines Fisches sich von selbst hätte entwickeln können. Haie gleiten energiesparend und fast geräuschlos durchs Wasser und können innerhalb kürzester Zeit auf erstaunliche Geschwindigkeiten beschleunigen. Ein Lob auf den Schöpfer!Daniela BernhardDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Kennen Sie das? Man müsste unbedingt die Steuererklärung machen oder die Garage aufräumen, ein wichtiges Gespräch führen oder einen Arzttermin vereinbaren. Aber irgendwie schiebt man diese Dinge vor sich her. »Das erledige ich morgen« – ein Ausdruck, den wohl jeder schon mal genutzt hat und bei dem mit »morgen« nicht zwingend der Folgetag gemeint ist. Manche Dinge verschiebt man eben gerne. In Deutschland vertagen Menschen am häufigsten Hausarbeiten wie Aufräumen, Wischen oder Fenster putzen (39 Prozent). Auch die Steuererklärung wird von den Bundesbürgern gerne hinausgezögert (28 Prozent). Prokrastination ist übrigens die wissenschaftliche Bezeichnung für Aufschiebeverhalten.Einer der führenden Spezialisten in Sachen »Prokrastination« ist Joseph Ferrari von der DePaul University in Chicago. Er fasst seine Forschungsergebnisse knapp zusammen: »Jeder schiebt auf, jeder. Es ist keine Unart, sondern eine menschliche Eigenschaft. Unterschiedlich ist nur, welche Art von Arbeiten jemand aufschiebt und wie oft man es tut.« Bei manchen Dingen ist das Verschieben kein großes Problem, solange sie irgendwann erledigt werden. Es gibt allerdings Bereiche, in denen das Aufschieben schwerwiegende Folgen haben kann, beispielsweise bei medizinisch erforderlichen Therapien.Auch die Bibel spricht von der großen Gefahr, wichtige Entscheidungen zu verschieben. Die wichtigste Entscheidung ist die Antwort auf die Einladung Gottes zu einem erfüllten Leben mit ihm selbst. Die Bibel spricht in unserem Tagesvers vom »Heute«, also von der Dringlichkeit der Einladung Gottes. Diese Einladung sollte man nicht vor sich herschieben. Es gibt nämlich ein »zu spät«. Die Folgen werden schwerwiegender sein als eine nicht gemachte Steuererklärung.Thomas KröckertskothenDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

In der Zeit vor Weihnachten locken uns etliche Angebote der Einzelhändler und Onlineshops zum Kauf vieler schöner Dinge. Es ist ein gutes Gefühl, sich mal etwas vielleicht lang Ersehntes zu gönnen oder den Liebsten ihre Wünsche zu erfüllen. Sehr oft allerdings lässt man sich zum Kauf von Waren verleiten, die man überhaupt nicht braucht. Eine Shoppingtour oder ein temporärer Kaufrausch führt nicht gleich zur Kaufsucht, obgleich von der psychischen Störung Oniomanie (Kaufzwang) ca. sechs Prozent der Deutschen betroffen sind. Sie leiden unter dem Drang, ständig einkaufen zu müssen. Ihr impulsgesteuertes Kaufen ist nicht mehr rational kontrollierbar. Noch mehr verbreitet ist der sogenannte Konsumismus, bei dem Betroffene die Tendenz haben, sich mit Produkten zu identifizieren und ihr Selbstwertgefühl davon abhängig zu machen. Bevorzugt schmücken sie sich mit statushebenden Gegenständen und Markenprodukten, um sich mit gleichgesinnten Menschen zu umgeben, was ihrer Meinung nach ihr soziales Ansehen verbessert. Schlimm wird es, wenn sie sich überschulden, was zu Verarmung führen und negative Folgen auf das soziale Umfeld haben kann.Gott weiß um die Dinge, die wir zum Leben brauchen (siehe Tagesvers), doch er möchte uns noch viel mehr geben. Er will, dass wir unsere Sicherheit nicht an unserem Besitz festmachen, unser Glück nicht an Konsumgüter hängen und unsere Hoffnung nicht auf Reichtum setzen. Denn das alles bleibt ungewiss und unbeständig. Stattdessen sollen wir uns »Schätze im Himmel sammeln« (Matthäus 6,20), was bedeutet, dass wir uns auf die Dinge konzentrieren, die man nicht mit Geld kaufen kann: Hilfe für Bedürftige, der Beistand für Trauernde, das Gebet für die Kranken usw. Wenn wir Gottes Geschenk der Liebe und Vergebung angenommen haben, können wir solche Dinge selbst verschenken.Daniela BernhardDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Missionsreisen. In kaum einem Land gehen so viele Bewohner auf Reisen wie in Deutschland. Dank moderner Transportmittel wie z. B. Flugzeugen kann man innerhalb kürzester Zeit an jeden beliebigen Punkt der Erde gelangen – mal abgesehen von so unwirtlichen Regionen wie die der Arktis oder Antarktis. Der Zweck solcher Reisen ist unterschiedlich: Es gibt Forschungsreisen, Urlaubsreisen, politisch motivierte Reisen und auch humanitäre Reisen zur medizinischen Hilfe oder bei Katastrophen. Aber Reisen bedeutet auch, die eigene vertraute Umgebung zu verlassen und unter Umständen gefährlichen Herausforderungen zu begegnen.So war es bei den ersten Christen, von denen einige gezielt zur Verkündigung des Evangeliums in noch unerschlossene Gebiete und Länder der Erde ausgesandt wurden. Wie unser Tagesvers deutlich macht, gab es sogar einen göttlichen »Reiseleiter« für diese Unternehmungen, von dessen Befähigung und Führung die Reisenden abhängig waren.Wie lief so eine »Missionsreise« ab? Es wurden weder Hotels gebucht, noch besuchte man historisch bedeutsame Orte, und schon gar nicht legte man sich mit Badetuch und Picknickkorb an einen einsamen Sandstrand. Das absolut Vorrangige war stattdessen die Begegnung mit Menschen, um ihnen von Jesus weiterzusagen. Was man durch diesen erlebt hatte und nun zum eigenen Heil und Leben glaubte, wollte man möglichst allen Menschen weitersagen. Und Gott gab Gelingen dazu: Neue Glaubensgemeinschaften entstanden, Gottesdienste bekamen ihren festen Platz im Wochenplan. Das Leben miteinander wurde unter völlig neuen Vorzeichen so gestaltet, dass es Gott gefiel, der es liebt, wenn seine Leute in der Liebe zueinander und nach seinem guten Willen leben.Joachim PletschDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Alle Völker der Erde. Gemäß den Vereinten Nationen (UN) gibt es derzeit 195 Länder auf der Erde. Die Definition eines »Landes« basiert auf verschiedenen Faktoren, darunter Gebiet, Bevölkerung und die Existenz einer selbstverwalteten Regierung. Innerhalb eines Landes kann es allerdings viele ethnische Gruppen geben, die sich durch Kultur, Sprache und Herkunft unterscheiden. Berücksichtigt man diese, so ergibt sich eine Anzahl von fast 600 verschiedenen Völkern mit einer Gesamtzahl von derzeit rund 8 Milliarden Menschen auf der Erde.Zur Zeit der ersten Christen gab es erheblich weniger Menschen, und die genaue Anzahl der damals existierenden Völker ist unbekannt. Und doch waren sie alle im Blick, als es in der frühen christlichen Kirche um die Frage ging, wem das Evangelium vom gekreuzigten und auferstandenen Jesus Christus weitergegeben werden sollte. Sollten weiterhin nur die Juden eine Rolle spielen oder wollte Gott nun alle Menschen erreichen? Was der Apostel Petrus erlebt hatte (Apostelgeschichte 10), führte gemäß dem Tagesvers zu dem Ergebnis: Praktisch jeder Mensch aus allen Völkern war nun bei Gott im Fokus, und er wollte auch den Nationen die Umkehr zum ewigen Leben schenken.Bis heute stehen alle Menschen dieser Erde im »Visier Gottes«. Keiner soll im Unklaren darüber bleiben, wie er von Gott beurteilt wird: als Sünder. Aber jeder soll auch erfahren, durch wen es Rettung von Sünde gibt: Jesus Christus. Umkehr ist weiterhin nötig: von einem Leben ohne Gott, vom Vertrauen auf sich selbst, von der Überheblichkeit und Ignoranz gegenüber den Folgen, die sich aus einem Leben entgegen den Geboten Gottes ergeben, und von der Ablehnung des Retters Jesus Christus, den wir alle brauchen, um nicht am Ende in der ewigen Gottesferne zu landen.Joachim PletschDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Ein auserwähltes Werkzeug. Einer meiner Freunde ist von Beruf Werkzeugmacher. Er ist selbstständig und stellt Einzelstücke her, die auf einen ganz speziellen Gebrauch zugeschnitten sind. Dafür braucht man vor allem Kenntnisse über Rohstoffe, Materialbeschaffenheit und auch ein handwerkliches Geschick gepaart mit technischem Verständnis und Kreativität. So ein Werkzeug zu bekommen und erfolgreich einzusetzen, ist in vielen Herstellerbranchen unverzichtbar. Und solche Indivualität ist durch keinen Roboter zu ersetzen.Als Paulus, der bis dahin eingefleischte Christenhasser und -verfolger, kurz vor Damaskus von der Wirklichkeit eingeholt wurde, begann ein ganz neues Kapitel der Geschichte des Christentums. Durch die Begegnung mit dem Auferstandenen, Jesus selbst, erlebte er eine 180°-Wende und wurde vom Christenverfolger zum auserwählten Werkzeug dessen, an den die Christen kompromisslos glaubten. Durch ihn wurden besonders den Nichtjuden Gottes Pläne und Absichten verständlich gemacht.Niemand sonst war so geeignet dafür wie Paulus. Er kannte sich bestens in den Heiligen Schriften aus, hatte ein klares Bild von Gott und nun auch endlich dessen Plan zugestimmt, dass durch Jesus der ganzen Welt die Erlösung von Sünden und die Rettung vor dem ewigen Tod verkündigt werden sollte. Von seinem Herrn geformt und zugeschnitten, war er ein nützliches Werkzeug, um den Namen Jesus in die Welt hinauszutragen. Bis heute sind seine Schriften und Briefe wegweisend für Christen und Nichtchristen zugleich, denn sie enthalten fast alle Informationen, die man braucht, um zu verstehen, was man durch den Glauben an Jesus werden kann: für immer ein Kind Gottes mit einer himmlischen Zukunft, aber auch ein Werkzeug im Leben hier, das nützlich ist für seinen Gott und Vater.Joachim PletschDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Krieg ist hässlich, gemein, unmenschlich, barbarisch, ungerecht. Niemand will ihn eigentlich, aber er ist immer da. Wenn nicht in Europa, dann irgendwo sonst auf der Welt. Nur jetzt haben wir ihn seit Jahren vor unserer Haustür; er dominiert unsere Nachrichten, und viele Geflüchtete finden bei uns Zuflucht. Krieg wird aber nicht nur mit Waffen geführt, sondern noch mehr mit Bildern und Worten. Die Bilder, die uns erreichen, sind zutiefst erschreckend, verstörend, verunsichernd. Aber wieder löst das Elend eine große Welle der Hilfsbereitschaft aus.Doch der Krieg, der in unseren Herzen, in unseren Familien, in unseren Beziehungen stattfindet, ist ebenso furchtbar. Und wie überall leiden häufig die Schwächsten und Kleinsten darunter. Wie viele Kinder sind traumatisiert, weil die Eltern sich spinnefeind sind! Wie viel Mobbing, wie viel Streit, wie viel Sturheit zerstört unser Miteinander! Wie traurig ist es, dass wir der Person, der wir einst sagten: »Ich liebe dich!«, heute nicht mehr in die Augen schauen und etwas Freundliches sagen können!Gibt es überhaupt Frieden? Oder ist es meistens nur der kleinste gemeinsame Nenner? Wie gut wäre es, wenn wir nicht nur gegen Krieg wären, sondern für echten Frieden! Für Vergebung, damit wir einander »Tut mir leid« sagen können. Für Nachsicht, dass wir alle fehlerbehaftet sind und mit unseren Charakteren zu kämpfen haben. Wie gut wäre es, wir wären für Versöhnung, für Rücksichtnahme, für das Übersehen von Fehlern, für Gerechtigkeit, für die Wahrheit – für Jesus!Genau: Nur Jesus wird uns echten Frieden geben können, denn aller Krieg kommt aus unseren Herzen, die im Krieg gegen Gott sind. Wir brauchen seine Versöhnung, seine Vergebung. Nur die wird uns letztlich fähig machen, mit Feinden Frieden zu schließen und zu halten!Peter LülingDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Scheußlich, diese Fliegen! Im Mistberg geboren und voller Bakterien und Pilzsporen setzen sie sich überall hin. Da, schon wieder eine auf der Torte! Jetzt kann man noch nicht einmal die Klatsche verwenden.Doch wenn wir gerade nicht böse auf sie sind, kommen wir aus dem Staunen nicht heraus. Der Bewegungsapparat und die Reaktionsfähigkeit einer Fliege sind beeindruckend. Wenn wir sie ausmerzen wollen, sehen sie unsere Hand schnell auf sich zukommen. In kürzester Zeit laufen zahlreiche chemische und elektrische Prozesse ab, die das winzige Gehirn anregen, die Flugmotoren schnellstmöglich von null auf »volle Kraft« zu bringen. Gleichzeitig bekommen die sechs winzigen Beine den Befehl, den gesamten Fliegenkörper nach hinten in die Höhe zu katapultieren, damit die Flügel freie Bahn haben. Auch dabei ist wieder sehr viel Chemie und Elektrik im Spiel. All das geschieht innerhalb von Sekundenbruchteilen, in denen der ungeschickte Mensch so schnell er kann auf die – meist leere – Tischplatte schlägt.Das ist Nanotechnik vom Feinsten. Und natürlich kann die Fliege noch viel mehr: Sie kann sehr gut Bewegungen erkennen und Entfernungen berechnen. Sie riecht von Weitem, wo etwas Essbares ist, und beim Landen schmeckt sie mit ihren Füßen, was es heute Leckeres gibt. Weiter kann sie ihresgleichen finden, Eier an die richtige Stelle legen usw.Auf der Suche nach der Ursache wirkt angesichts dieser Detailtreue der reine Zufall doch recht plump. Damit lässt sich in gewisser Weise alles und doch auch wieder nichts erklären. Der Tagesvers sagt, dass der große Gott der Bibel alles geschaffen hat, darunter auch die Fliegen. Und er ist ein treuer Gott – für jeden von uns. Welch eine herrliche Perspektive gewinnt dadurch unser Leben!Hermann GrabeDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Da engagiert sich jemand politisch oder für die Schöpfung, kämpft vielleicht für Menschenrechte – und plötzlich ist er weg. Spurlos verschwunden! Jedes Jahr werden Zehntausende Menschen aus politischen oder wirtschaftlichen Gründen entführt oder sogar getötet. So gibt es tragische Nachrichten aus Südamerika, wenn Drogenkartelle wieder einmal Menschen auf offener Straße entführt haben. Und das nur, weil sie den kriminellen Machenschaften der Drogenbosse im Wege standen. Deshalb beschlossen die Vereinten Nationen 2006 eine Konvention für den Schutz aller Personen vor dem Verschwinden und setzten den Gedenktag fest.Auch in Deutschland verschwinden Menschen. So verließ am 22. April 2024 der autistische Arian sein Elternhaus und kehrte nicht zurück. Sofort wurde intensiv gesucht. Hunderte Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, DLRG und anderen Rettungsdiensten suchten nach ihm. Zwei Monate später wurde Arian tot auf einer Wiese gefunden. Nur drei Kilometer von seinem Elternhaus entfernt. Trotz mehrfacher Suche konnte die Polizei nicht klären, warum der Junge nicht früher gefunden wurde. Der Schmerz der Eltern muss unermesslich sein.Wenn Menschen verschwinden, sind sie selbst als Opfer natürlich in erster Linie betroffen. Doch das Verschwinden wirkt sich auch auf die Zurückbleibenden aus. Christen können dabei ihr Mitgefühl in Gebete fassen. Sie wissen, dass Jesus gekommen ist, um zu suchen und zu retten, was verloren ist (siehe Tagesvers). Wenn etwas verschwindet oder verloren geht, ist es nicht an dem Platz, an den es gehört. So sind auch die Menschen durch die Sünde von Gott getrennt und für ihn verloren. Deshalb kam Jesus in diese Welt, um uns zu retten und wieder in Gottes Familie zu führen.Herbert LaupichlerDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Der Prophet Jona aus dem Alten Testament ist für mich ein ambivalenter Charakter. Er erhält einen konkreten Auftrag von Gott: »Geh nach Osten, nach Ninive!« (Jona 1,2). Doch was tut er? Er geht nach Westen, bucht eine »Kreuzfahrt« und haut ab. Gott ist jedoch nicht fertig mit ihm: Er befiehlt dem Wind, und die Naturelemente setzen sich gehorsam in Bewegung. Sie tun das, was Gott will. Sie wühlen das Meer auf und bringen das Schiff, auf dem Jona vor Gott zu fliehen gedenkt, in Seenot. Als Jona dann ins Meer geworfen wird, weil er Schuld an diesen Widrigkeiten trägt, ist der Sturm auf Gottes Wink hin auf einen Schlag gestillt. Dann ordert Gott einen großen Fisch, der Jona weisungsgemäß verschluckt und drei Tage später an einer ganz bestimmten Stelle ausspuckt – wieder auf den Befehl Gottes.Es ist erstaunlich: Die ganze Schöpfung – belebt oder unbelebt – folgt gehorsam den Anordnungen Gottes, nur nicht der Mensch Jona. Der Mensch ist der einzige Teil der Schöpfung, der sich aktiv Gott widersetzt. Dass er damit auf lange Sicht keinen Erfolg haben wird, ist klar. Denn unsere Kraft ist klein und endlich, Gott hingegen ist allmächtig.Was sind nun unsere Optionen? Wir sehen an Jona, wohin es führt, wenn wir uns Gott widersetzen: Es bringt unsere Mitmenschen in Gefahr und führt uns in die Katastrophe. Doch es gibt einen Ausweg, und hier ist Jona wieder Vorbild. Im Bauch des Fisches erkennt er, dass Gott es immer noch gut mit ihm meint. Gott will den widerspenstigen Jona nicht vernichten, sondern retten. Und so unterwirft sich Jona der gütigen Hand Gottes.Wie bei Jona steckt in den Krisen, in die wir durch unseren Eigenwillen geraten, die Chance, zu Gott umzukehren und ihm zu gehorchen.Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Stellen Sie sich vor: Sie spazieren im Winter durch die Weinhänge an der Mosel, es ist -7 °C kalt. Plötzlich stellen Sie bei einem Weinberg verwundert fest: Hier wurde noch gar nicht geerntet! Wie kann das sein? Nun, der Winzer hat diese Beeren nicht etwa vergessen. Er hat sie sogar in voller Absicht hängen lassen! Die reifen Beeren, die sonst in der warmen Sonne erstrahlen, müssen von der Kälte übermannt werden und gefrieren. Wird der Moment der Durchfrostung erreicht, werden sie in einem engen Zeitfenster sorgfältig von Hand gelesen. Beim anschließenden Pressen trennt sich das gefrorene Wasser als Eis vom konzentrierten, zuckrigen Saft, der später zu einem edlen, süßen Wein wird: dem Eiswein.In der Herstellung des Eisweins liegt eine tiefgreifende Wahrheit: Was wie ein Ende erscheint – das Gefrieren der Beeren – bereitet den Weg für etwas sehr Kostbares, das sonst gar nicht entstehen könnte. Genauso ist es auch, wenn man sich mit dem Gedanken trägt, Jesus sein Leben anzuvertrauen. Es bedeutet nämlich das Ende des eigenen Ichs: Wer mit Jesus leben will, der muss ihm freie Hand lassen. Das kann durchaus ein schmerzhafter Prozess sein. Ziele und Glaubenssätze, die man bisher mit Feuereifer vertrat, müssen aufgegeben werden. Das Leben, wie es bisher war, ändert sich. Etwas stirbt. Das Alte ist vergangen. Das lässt sich nicht beschönigen.Doch man kann auch die andere Seite in Augenschein nehmen, die der Tagesvers beleuchtet: Wer Jesus das eigene Leben anvertraut, der erlebt etwas Neues. Eine ungeahnte Qualität des Seins. Jesus verspricht: »Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es im Überfluss haben« (Johannes 10,10). Wer also das Wagnis eingeht, sein altes Leben loszulassen, der wird nicht enttäuscht werden.Jacob AmeisDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Die international bekannteste Weinlage Deutschlands ist unzweifelhaft der Scharzhofberg in Wiltingen an der Saar. Ein Scharzhofberger Riesling ist eine echte Perle: Ein Liebhaber war unlängst bereit, für eine 0,375-Liter-Flasche Trockenbeerenauslese dieser Lage vom Winzer Egon Müller 16.100 Euro zu bezahlen, wodurch jener zum teuersten Riesling der Welt aufstieg. Die wenigen Milliliter konzentrierten Genusses hat der Käufer sich ordentlich etwas kosten lassen – ähnlich wie der Kaufmann, von dem im Tagesvers die Rede ist. Der war sogar bereit, seinen gesamten Besitz für eine winzige Perle zu verkaufen.Damit ist er eine Metapher für Jesus, der infolge seiner Menschwerdung alles aufgab, was er im Himmel an Vorrechten genossen hatte. Auf der Erde war er dann bereit, mitten in den besten Jahren freiwillig eines blutigen Todes zu sterben – der gesamten Menschheit zugute. Er erkaufte für den teuersten Preis, den es geben kann, restlose Sündenvergebung für jeden, der sie annehmen möchte. Dieser Preis war sein Blut. Es war das Blut eines Reinen, eines Vollkommenen. Es allein hat die Macht, Sünden wegzuwaschen. Jesus war bereit, das Wertvollste zu geben, um das Teuerste zu bekommen. Weit mehr noch als der Rieslingliebhaber oder der Kaufmann aus dem Tagesvers. Und was ist das Teuerste? Sie und ich. Uns wollte er mit seinem Blut reinwaschen, um uns mit in den Himmel nehmen zu können.Doch anders als Riesling oder Perle können wir uns dem hohen Preis auch verweigern. Es ist an uns, auf Jesu Angebot aktiv zu reagieren, er kauft uns nicht gegen unseren Willen. Haben wir einmal verstanden, dass er einen horrenden Preis für uns bezahlt hat, so ist es zwingend nötig, dass wir persönlich Ja dazu sagen.Jacob AmeisDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Weine vom Ätna sind dank ihrer charakteristischen Aromen weltweit begehrt. Aber der Weinbau in dieser Gegend birgt auch so manche Tücken, die ein Winzer in Kauf nehmen muss. Dennoch ist Eduardo Torres Acosta, ein Spanier, extra nach Sizilien umgezogen, um das besondere Potenzial der Ätnalagen heben zu können. Er ist bereit, die besondere Mühe des Weinbaus an einem aktiven Vulkan auf sich zu nehmen: Regelmäßig werden Weinberge versengt oder gar von Lava gänzlich verschüttet. Doch dieses Risiko geht er ein – weil er die hervorragenden Weine vor Augen hat, die aus den Vulkanlagen gewonnen werden können.In der Bibel wird der Weinberg oft als Metapher für Gottes Volk verwendet, so z. B. in Jesaja 5,7: »Denn der Weinberg des HERRN der Heerscharen ist das Haus Israel, und die Männer von Juda sind die Pflanzung seines Ergötzens«. Auch im Neuen Testament benutzt Jesus den Weinbau mehrfach als Illustration, bezeichnet sogar Gott, seinen Vater, als Winzer. Immer wird dabei deutlich, dass mit der Arbeit im Weinberg enorm viel Mühe verbunden ist (auch ganz ohne Vulkan) – der Tagesvers nennt nur ein paar der anfallenden Arbeiten.Die Tatsache, dass Gott den Weinbau so oft als Illustration nimmt, zeigt, welchen Wert die Menschen für ihn haben. Wie ein Winzer ist er bereit, extrem viel Mühe zu investieren – sein Sohn ist extra vom Himmel auf die Erde umgezogen –, weil es sein Wunsch ist, die Menschen von ihrer Schuld zu befreien. Erst dann können sie ihr ursprüngliches göttliches Potenzial entfalten. Jesus litt am Kreuz, um uns »genießen« zu können: »Von der Mühsal seiner Seele wird er Frucht sehen und sich sättigen.« (Jesaja 53,11) Aus seiner großen Liebe heraus hat er unvorstellbare Mühen auf sich genommen.Jacob AmeisDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

An den Hängen der Saar finden sich teils sehr alte Rebstöcke, die bei fachmännischer Bewirtschaftung international beachtete Spitzenweine hervorbringen. Eine dieser extrem steilen Weinlagen (75 % Neigung!) wartet mit über 120 Jahre alten wurzelechten Rebstöcken auf. Der Spitzenwinzer Roman Niewodniczanski vom renommierten Weingut Van Volxem erklärt, dass Ende des 19. Jahrhunderts Weinbauern dieser Lage den Namen »Gottesfuß« verliehen, weil sie so überwältigt von ihrem Potenzial waren. Gott selbst musste seinen Fußabdruck auf diesem Fleckchen Erde hinterlassen haben – anders konnte es nicht angehen, dass die Rebstöcke dem Boden einen so himmlischen Wein abringen konnten.Und wie recht hatten sie! Der große Gott zeigt seine grenzenlose Kreativität und Finesse in allen möglichen Details seiner Schöpfung – so auch an dieser Stelle. Der Tagesvers sagt, dass er das nicht allein deshalb tut, um seine Genialität zu demonstrieren, sondern auch, damit die Menschen angesichts der Schöpfungsreichtümer unvermeidlich zu dem Schluss gelangen, dass jemand, größer als sie selbst, dahintersteckt. Die früheren Winzer hatten anscheinend keine Schwierigkeit damit, dies anzuerkennen. Und der besagte Niewodniczanski entschied sich dazu, das Kreuz am Gipfel seines Weinberges zu restaurieren, um den Namen »Gottesfuß« auch symbolisch weiterhin zu würdigen.Was geht Ihnen durch den Kopf, wenn Sie Wälder, Blumen und Berge ansehen, Gemüse, Obst, Wein usw. genießen? Das Mindeste, was Sie tun können, ist, dem Schöpfer dieser wunderbaren Dinge Ihren Respekt und Dank zu zollen. Und damit nicht genug: Er wünscht sich noch viel mehr als nur Bewunderung. Das Kreuz als Symbol erinnert uns daran, dass der Sohn Gottes starb, um uns Gemeinschaft mit ihm zu ermöglichen.Jacob AmeisDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Wer schon einmal die älteste Stadt Deutschlands – Trier – besucht hat, dem gingen sicherlich die Augen über vor lauter Schönheit der Weinberge an den Moselhängen. Deren Rieslinge sind berühmt für ihr feines Säurespiel und die Schiefermineralik. Fans aus aller Welt pilgern jährlich an die Mosel, um die Arbeit der Winzer kennenzulernen und ihre Weine zu verkosten.Doch welchen praktischen Nutzen hat Wein eigentlich? Nun, er ist quasi ausschließlich ein Genussmittel. Und genau das fasziniert mich: Gott hat uns mit dem beliebten Rebensaft ein reines Genussgeschenk gemacht – und das sagt doch einiges über seinen Charakter.Wussten Sie, dass das Wort »Wein« in der Bibel über 200-mal, »Weinberg« über 100-mal vorkommt? Leider nicht immer positiv (zu allen Zeiten gab es Substanzmissbrauch); aber insgesamt wird klar, dass Gott ein großer Freund von Genuss, Gemeinschaftserlebnis und Freude ist – wie auch der Tagesvers sagt. Er beschenkt uns in seiner Großzügigkeit mit einem reinem Genussgewächs, das vielseitiger kaum sein könnte. Und als er auf die Erde kommt, besteht sein erstes Wunder darin, durch Weinvermehrung die Freude und ausgelassene Stimmung einer Hochzeit zu retten. Wie dieser Tropfen wohl geschmeckt hat?Gottes Großzügigkeit will auch Sie beschenken. Er hat es ja schon getan und tut es täglich – denken Sie abgesehen vom Wein nur an die Sonne und die Natur, die er Sie tagein, tagaus frei Haus genießen lässt. Aber das größte Geschenk ist zweifelsohne Jesus selbst. Eine persönliche Beziehung zu ihm ist der größte Genuss, in den man kommen kann. Weil er nämlich weit über das irdische Leben hinausreicht.Jacob AmeisDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Seit 1998 wird am 23. August der Internationale Tag der Erinnerung an den Sklavenhandel und seine Abschaffung begangen. Jahrtausendelang hat Sklaverei die Weltgeschichte begleitet. In England wurde der Sklavenhandel 1807 verboten, und 1833 stimmte das Parlament für die Abschaffung der Sklaverei. 1848 verbot Frankreich die Sklaverei in seinen Kolonien und verankerte dies auch in seiner Verfassung. Die endgültige Abschaffung in den USA am 18. Dezember 1865 ist noch nicht einmal 200 Jahre her. Sehr befremdend ist zudem, dass sogar Christen es bis dahin als normal ansahen, Sklaven zu halten.Sklaverei ist etwas, das Menschen geschaffen haben. Sie widerspricht der Bestimmung, die Gott sich für den Menschen gedacht hat. In der Bibel wird sogar berichtet, dass Gott ein ganzes Volk, das in harter Sklaverei gehalten wurde, aus der Unfreiheit erlöste. Er führte es in ein Land, in dem es in Freiheit leben konnte. Das war Israel. An diesem Volk sollte sichtbar werden, wie gut es Menschen geht, die unter Gottes Schutz und Leitung leben.Später sprach auch Jesus davon, dass er von Sklaverei frei machen möchte. Dabei dachte er an Abhängigkeiten, in die Menschen sich selbst begeben. Zuerst geben uns Dinge, die wir tun, das Gefühl der Freiheit, und dann beherrschen sie uns. Wir werden beherrscht von angelernten Haltungen, Prägungen und Festlegungen. Von Sorgen, Unruhen und Ängsten. Von schlechten Gewohnheiten und Süchten, die uns binden oder entstellen. Jesus will Menschen nicht befreien, um sie in eine neue Art von Druck (z. B. religiösen Druck) zu führen, sondern damit sie zu echter Freiheit finden. Diese finden wir tatsächlich, wenn wir auf das hören, was er gesagt hat, und ihm folgen.Manfred HerbstDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Halsstarrig? Ein halsstarriger Mensch ist jemand, der sich gegen jegliches Angetrieben- und Geführtwerden wehrt und sich sträubend und eigensinnig verhält. Mit zunehmendem Alter können Menschen immer halsstarriger werden. Aber im Grunde ist es eine typisch menschliche Charaktereigenschaft, die aus dem Stolz und einer überzogenen Selbstüberzeugung entsteht. Es kann sich verhängnisvoll auswirken, wenn man unfähig ist, sich auf eine andere Sichtweise oder etwas Neues einzulassen und Einsicht zu zeigen.Solche Halsstarrigkeit bescheinigt der Judenchrist Stephanus seinen Landsleuten, als sie ihn wegen seines Zeugnisses über Jesus vor Gericht zerren, um seine Verurteilung zu erreichen. Die Predigt, die er ihnen dann hält, bringt sie erst recht gegen ihn auf. Sie sind nicht zum Umdenken bereit und bleiben halsstarrig, was das Festhalten an ihrer schon uralten Religion betrifft, die sie trotz ihrer intensiven Bemühungen nicht vor Gott gerecht machen kann. Das kann ausgerechnet nur durch den Glauben an den möglich werden, den sie wenig zuvor auch schon in den Tod getrieben haben: Jesus Christus, der am Kreuz für unsere Sünden starb und allen an ihn Glaubenden seine Gerechtigkeit schenkt, mit der allein man vor Gott bestehen kann.Auch heute fällt es vielen schwer, einzusehen, dass es einer besseren Gerechtigkeit bedarf als der eigenen, mühsam erarbeiteten und doch unvollkommenen menschlichen Gerechtigkeit. Wenn uns das jemand sagt und Gottes Wort uns das klarmacht, dann ist es gefährlich, halsstarrig an dem festzuhalten, von dem man fälschlicherweise ausgeht, dass es genügt. Bevor man also vorschnell darüber hinweggeht, sollte man sich den mit Gottes Wort begründeten Argumenten stellen und zu einem Umdenken bereit sein.Joachim PletschDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Mit Schmach und Schande davongejagt. »Schmach« und »Schande« wurden nach Beendigung des Ersten Weltkriegs zu zentralen Begriffen in den Debatten der Nationalversammlung in der Weimarer Republik. Das hing damit zusammen, wie die Sieger mit den Besiegten umgingen. So weigerten sich die Vertreter der Siegerstaaten, mündlich mit den Deutschen zu verhandeln. Im Schritttempo wurden die deutschen Vertreter durch die zerstörten Gebiete Frankreichs zur Vertragsunterzeichnung gefahren. Sie sollten auf die Büßerrolle gedrillt werden. Auch die harten Friedensbedingungen trugen zur tiefen Beschämung bei. Das erzeugte bei vielen Deutschen Nachwirkungen, die zum Verlangen nach Revanche und schließlich zu einem weiteren Weltkrieg führten.Auf ähnliche Weise wurden die Apostel Petrus und Johannes schlecht behandelt und mit »Schmach« und »Schande« bedacht, obwohl sie einem Lahmen Heilung gebracht und darüber hinaus die gute Botschaft vom Retter Jesus Christus verkündet hatten. Das Wunder an dem Gelähmten bewies die Kraft, die mit dem Namen »Jesus« verbunden war, und zeigte, dass er wirklich retten konnte – nicht nur im Fall von Krankheit, sondern auch in Bezug auf die Sünde und Schuld von Menschen. »In keinem anderen ist Rettung zu finden, denn unter dem ganzen Himmelsgewölbe gibt es keinen vergleichbaren Namen« (4,12), hatten sie vor Gericht bezeugt, ungeachtet dessen, wie sie behandelt wurden. Die Botschaft der Rettung für alle Menschen war ihnen wichtiger als ihr eigenes Wohlergehen. Durch das Leid, das sie auf sich nahmen, verstanden sie nun besser, was ihr Herr und Retter für sie einst am Kreuz gelitten hatte. Statt Zorn und Bitterkeit bewirkte das große Freude. Wie ihr Herr hatten sie nicht Streit und Krieg im Sinn, sondern Versöhnung und Frieden.Joachim PletschDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Ein Herz und eine Seele. So lautet der Titel einer deutschen Fernsehserie, die von 1973 bis 1976 in zwei Staffeln vom WDR produziert wurde. Im Vordergrund steht das Leben der kleinbürgerlichen westdeutschen Familie Tetzlaff, deren ebenso cholerisches wie reaktionäres Oberhaupt, »Ekel« Alfred, von Heinz Schubert verkörpert wird. Die Serie erreichte eine hohe Popularität und wird bis heute regelmäßig wiederholt. Gezeigt wurde stark überspitzt das Zusammenleben einer westdeutschen Familie in einer nordrhein-westfälischen Reihenhaussiedlung zu Anfang der 1970er-Jahre. Dass ein großes Publikum an den mit Beleidigungen angereicherten Wortgefechten so viel Freude fand, lässt nichts Gutes für den zwischenmenschlichen Umgang in unserer Gesellschaft erahnen. Das Signal ist im Grunde: Ein solches Verhalten ist nicht nur völlig normal, sondern auch vergnüglich und zum Schmunzeln. In Wahrheit aber kann man so nicht folgenlos miteinander umgehen.Mit seiner Gemeinde/Kirche hat Jesus Christus etwas anderes im Sinn. Im Tagesvers wird das ansatzweise beschrieben. Durch den Glauben an ihn schenkt Jesus ein Miteinander, das von Liebe, Fürsorge und Güte geprägt ist – wo man wirklich »ein Herz und eine Seele« ist. Mit der Konsequenz, dass jeder dem anderen all das Gute wünscht, das er selbst empfangen hat. Da geht es nicht nur um Materielles, sondern vor allem um den Glauben und die Beziehung zu Gott, die man gefunden hat und in der man glücklich lebt: auf ewig versöhnt und beschenkt mit dem höchsten Gut, das es gibt – dem ewigen Leben. Das Erstaunliche dabei: Wenn man davon weitergibt, hat man nicht weniger, sondern mehr. Man verliert also nichts von dem, was man gewonnen hat. Diese Erfahrung prägte die ersten Christen und schenkte ihnen ein freigiebiges Herz.Joachim PletschDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Eine amerikanische Krankenschwester berichtete von wiederkehrenden Asthmaanfällen, die sie immer überkamen, wenn sie auf einer Krankenstation arbeitete. Weitere Kollegen berichteten von einem Engegefühl in der Brust, Keuchen, juckenden Augen und laufenden Nasen.Die Sache wurde erst ernst genommen, als eine sechsjährige Patientin Fieber und eine Lungenentzündung bekam und starb. Bei der Autopsie kam heraus, dass ihre Lunge von einem Pilz befallen war. Die Luftfilter der Klimaanlage auf der Station waren mit einer Schimmelschicht überzogen. Das Krankenhaus musste die Heizungs- und Klimaanlage komplett austauschen und eine Kernsanierung der gesamten Station vornehmen, um das Problem in den Griff zu bekommen.Nicht immer sind die Ursachen von Sick-Building-Syndrome (= krankes Gebäude-Syndrom) so leicht identifizierbar und eindeutig. Gefährliche Krankheitserreger kann es selbst dort geben, wo wir sie nicht vermuten. Das gilt ebenso für die »geistliche« Atmosphäre, in der wir leben. Auch in dieser Hinsicht merken wir nicht immer die schädlichen Einflüsse.Ein sicheres Messinstrument, um schädliche von gesunden geistlichen Einflüssen zu unterscheiden, sind die Gebote Gottes. Das jedenfalls ist die Erfahrung des Psalmdichters. Er will sich nicht dem Rat der Gottlosen und dem Einfluss der Spötter aussetzen. Leider sind viele Massenmedien voll von gottlosem Rat und Spott – sogar über die Gebote Gottes.Stattdessen hat der Psalmist Gefallen an den Weisungen Gottes und beschäftigt sich intensiv damit. So setzt er seine Gedankenwelt einer saubereren Atmosphäre aus. Sein inneres geistliches Leben wird dadurch gesund. Auch in Zeiten der Dürre und Schwierigkeiten trägt dieser Einfluss und gibt ihm sicheren Halt.Gerrit AlbertsDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Die Grundlage für Wachstum. In der Natur lässt sich Folgendes beobachten: Ein Samenkorn wird in fruchtbaren Boden gelegt und bewässert. Bald sprosst daraus ein Keimling hervor. Das Licht und die Wärme der Sonne sowie der Sauerstoff bewirken, dass die neue Pflanze emporwächst, ausreift, blüht und sogar Früchte und Samen trägt. Dieser Vorgang verläuft je nach Pflanzenart unterschiedlich – zum Beispiel gibt es auch Samen, die auf bestimmte Anreize »warten«, bevor sie zu keimen beginnen.Mit der Predigt von Jesus, dem Retter, wurde damals ein ganz besonderes Samenkorn in die Herzen der Menschen gelegt. Eines, das, wenn es aufgeht, ewiges Leben hervorbringt. Doch anders als in der Natur bedarf es dazu einer Reaktion dessen, der es empfangen hat: »So tut nun Buße und bekehrt euch, damit eure Sünden ausgetilgt werden!«, forderte der Apostel Petrus seine Zuhörer auf. »Kehrt um, damit ihr in den Genuss der guten Gabe Gottes kommt, die mit dem Glauben an Jesus verbunden ist« (vgl. Verse 19-20).Die Vergebung der Sünden bei der Umkehr zu Gott ist das eine. Aber es ist nur der Anfang und geht noch viel weiter. Gott gibt solchen, die an Jesus und das, was er für sie getan hat, glauben, seinen Geist. Dieser wirkt wie die Sonne und das Licht in der Natur. Er bringt aus dem Keim des Evangeliums neues Leben hervor und lässt es zu einer nützlichen Pflanze wachsen, die Frucht bringt. Frucht, die Gott gefällt und die auch im Leben anderer wiederum etwas bewirkt. Sie macht Geschmack auf das, was von Gott kommt und zum ewigen Leben wirkt. Kein Hungern, kein Vergehen, sondern Sättigung und Erhalt des Lebens: Das sind Gottes Ziele für uns. Aber sie werden nur erreicht, wenn wir uns auf Jesus einlassen und ihn dankbar und bereitwillig in uns aufnehmen.Joachim PletschDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Die Initiative ergreifen! – Wer soll die Sache in die Hand nehmen? Das ist immer die Frage, wenn es darum geht, etwas in Gang zu setzen, das jeder als notwendig erkannt hat. Man braucht jemanden, der die Initiative ergreift, Maßnahmen einleitet, andere zum Mitmachen motiviert und die Möglichkeiten und Mittel dazu aufzeigt. Wenn sich so jemand nicht findet, verläuft die Sache schon bald wieder im Sand.Wer hätte das gedacht? Einer, der schon im Abseits zu stehen schien, weil er Jesus, dem er ewige Treue geschworen hatte, zuletzt doch verleugnet hatte (»Ich kenne diesen Menschen nicht«), war zurückgekehrt. Petrus war nun der Sprecher derer geworden, die Jesus weiterhin nachfolgten. Wie war das möglich?Jesus hatte Petrus wieder zurechtgebracht und seinen Auftrag für ihn erneuert: seine Gemeinde bauen, Menschen zu Jesus führen und sich wie ein Hirte um seine Schafe kümmern. Außerdem hatte er ihm mit der Gabe des Heiligen Geistes an Pfingsten auch den Mut und die Kraft zur Umsetzung gegeben. Was für ein Ereignis war das damals! Die Geburt der christlichen Kirche in Jerusalem durch die Verkündigung dessen, der für uns Menschen gestorben und auferstanden war! Dieser Mann – Jesus Christus – »war von Gott bestätigt worden durch mächtige Taten und Wunder und Zeichen« (V. 22). Und doch war er von den Juden ans Kreuz geschlagen worden. Aber Gott hatte ihn erneut als den Messias, als den Herrn und Retter aller Menschen bestätigt, indem er ihn auferweckte und zu seiner Rechten in den Himmel erhöhte. War deshalb nun alles verloren für sie? Nein, durch Umkehr und Reue über ihr falsches Handeln konnten sie Vergebung bei Gott finden, weil Jesus durch seinen Tod für ihre Schuld bezahlt hatte. Genau das hatte ja Petrus selbst erlebt.Joachim PletschDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Zeugen gesucht! In der Tageszeitung begegnen mir immer häufiger Meldungen, in denen Zeugen aufgerufen werden, sich an die Polizei zu wenden, z. B. bei Vandalismus, Unfallflucht oder nächtlichem Diebstahl. Um den oder die Täter ausfindig zu machen und zur Rechenschaft zu ziehen, sind Zeugen sehr wichtig. Leider gibt es oft keine, oder sie wollen nicht an der Klärung einer Straftat bzw. einer Ordnungswidrigkeit mitwirken. Dann entsteht leicht der Eindruck, dass die Schuldigen wieder einmal ungeschoren davonkommen.Bei seinem letzten Zusammensein mit seinen Jüngern kündigte Jesus ihnen an, dass sie in der ganzen Welt Zeugen sein würden von dem, was geschehen war – im Grunde auch von einem Verbrechen: Er war unschuldig am Kreuz hingerichtet worden, nach drei Tagen jedoch wieder auferstanden und seinen Jüngern erschienen. Er war also nicht gescheitert, sondern hatte durch seinen Tod erstaunlicherweise die Möglichkeit zur Versöhnung mit Gott geschaffen: Weil er stellvertretend für uns am Kreuz starb, um die Strafe für unsere Sünden zu tragen. Damit wurde er zur Schlüsselperson für alle Menschen, sodass nun jeder, der an ihn glaubt, mit Gott versöhnt werden kann. Das soll seither durch seine Nachfolger bezeugt und in der ganzen Welt verkündigt werden.Zeugen gesucht! Dieser Aufruf gilt bis heute, und erfreulicherweise hat es immer genug Zeugen gegeben, sodass in keiner Generation, Zeit und Region der Erde die gute Botschaft von Jesus und dem, was er für uns getan hat, in Vergessenheit geraten ist. Wer dieser Botschaft Glauben schenkt, sich zu Jesus wendet und seine Vergebung in Anspruch nimmt, wird durch ihn neues Leben und Kraft aus dem Himmel empfangen, um dann ebenso zu bezeugen, dass er durch Jesus von seinen Sünden gerettet wurde.Joachim PletschDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Neulich besuchte ich eine liebe, ältere Dame im Seniorenheim. Während wir durch den Garten spazierten, fiel mein Blick auf ein Gedicht Gerhard Tersteegens, das mitten in einem Blumenbeet auf einem Schild prangte: »Ein Tag, der sagt dem andern, / mein Leben sei ein Wandern / zur großen Ewigkeit. / O Ewigkeit, so schöne, / mein Herz an dich gewöhne, / mein Heim ist nicht von dieser Zeit.«Für einen ganz kurzen Moment empfand ich es als makaber, dieses Gedicht in einem Seniorenheim zu finden. Als ich mir die Worte jedoch noch einmal durch den Kopf gehen ließ, gefiel mir das Gedicht immer besser, und vor allen Dingen fand ich es sehr weise und treffend. Es ist ein Fakt, dass wir mit jedem erlebten Tag einen Tag näher an unserem Ende sind. Die Deutschen sind Meister im Verdrängen dieser Tatsache, wie es mir manchmal scheint. Und dennoch ist es wahr, dass jedes Leben auf der Erde hier einmal zu Ende geht.Auch Mose, der obigen Bibelvers schrieb, bittet Gott darum, ihn immer wieder daran zu erinnern, dass wir sterben müssen. Doch warum das? Ist Verdrängen nicht wirklich die bessere Option, um wenigstens ein paar Jahre »Ruhe und Frieden« zu haben? Nein, Mose schreibt das, »auf dass wir klug werden«. Viele Dinge, die einem so groß und wichtig erscheinen, sehen aus der Ewigkeitsperspektive betrachtet relativ klein und unbedeutend aus.Doch richtig ruhig kann ich über diese Entscheidung erst werden, wenn ich weiß, was danach kommt und wer auf mich wartet. Wie gut, dass Mose ein paar Verse vorher schreibt: »Ehe geboren waren die Berge, und du die Erde und den Erdkreis erschaffen hattest, ja, von Ewigkeit zu Ewigkeit bist du Gott« (Psalm 90,2). Gott, der Unveränderliche, möchte auch auf Sie warten, um Sie in der Ewigkeit zu empfangen!Rebecca GrimmDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Ein begeisterungsfähiger Kollege schwärmte von einer gerade eben eröffneten Geschäfts-Passage, wie toll diese gelungen sei: »Genau so muss man es machen, dann wird die Passage ein Erfolg.« Tatsächlich hatte man einen cleveren Mix aus Branchen als Mieter gefunden: Glaserei, Kunstmaler, Spielwaren, Chocolaterie, kleine Food-Läden, besondere Boutiquen. Man war in die Grundstückstiefe gegangen und hatte dadurch viel Verkaufsfläche. Aber auf einen sogenannten Anker-Mieter, einen »Magneten« (z. B. ein Discounter) in der Tiefe der Passage hatte man verzichtet.Entgegen allen Erwartungen kam die Passage in der Stadt nicht gut an. Menschen fühlten sich unwohl, die Orientierung war schlecht, das Ganze wirkte überdimensioniert und beängstigend. Das Projekt misslang: Innerhalb weniger Monate verschwanden immer mehr Läden. Ein mehrere Millionen schwerer Verlust entstand. Eine Fehlplanung und Fehlkalkulation! Hier hatten Wunschdenken und Gier im Vordergrund gestanden, statt realistischen Planens und Verantwortungsbewusstseins.Die Bibel erklärt sehr verständlich, dass der Mensch sich gerne einmal etwas vormacht. Zum Beispiel Eva: Sie dachte, sie würde mit dem Essen der Frucht im Garten Eden etwas Tolles erreichen, also Erfolg haben. Sie ließ sich falsch beraten und bewirkte mit ihrem Tun etwas Schreckliches! Nämlich den Konkurs: Die Sünde kam in die Welt. Hätte sie doch Rat gesucht, ihren Mann gefragt oder am besten Gott selbst!Lassen Sie sich bei Ihrer Planung von Wunschdenken leiten? Oder suchen Sie den Rat bei Menschen, die um ihre Verantwortung vor Gott wissen und in Sachkenntnis entscheiden und handeln? Manchmal ist es auch nötig, vorschnell geplante Unternehmungen zu entflechten und neu auszurichten.Klaus SpiekerDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Der junge Arzt Ignaz Semmelweis war verzweifelt. Warum starben so viele Mütter in seiner Geburtsklinik am Kindbettfieber? Täglich obduzierte er erst die Verstorbenen des Vortags und half danach bei Entbindungen. Dabei beobachtete er ein rätselhaftes Phänomen: Frauen, die ausschließlich von Hebammen entbunden wurden, erging es statistisch besser als jenen, die von Ärzten betreut wurden.Eines Tages schnitt sich ein Arzt während einer Obduktion. Die Wunde infizierte sich, und der Mann starb wenige Tage später an einer Blutvergiftung. Diese Tragödie brachte Semmelweis († 13. August 1865) – damals wusste man noch nichts von Bakterien und Viren – auf eine bahnbrechende Erkenntnis: Es musste etwas an den Leichen sein, das Krankheiten auslöste und das die Ärzte unwissentlich auf die Frauen übertragen hatten! Entschlossen stellte er eine Schüssel mit Chlorwasser am Eingang der Klinik auf und ließ daneben ein Schild anbringen: »Ab heute ist jeder Arzt oder Student, der vom Seziersaal kommt, verpflichtet, sich die Hände gründlich mit Chlorwasser zu waschen. Diese Verfügung gilt ausnahmslos. I. P. Semmelweis.«Die Ärzte protestierten heftig – das Chlorwasser brannte auf der Haut. Doch schon nach wenigen Wochen sanken die Todesfälle drastisch. Semmelweis hatte bewiesen: Die Hände der Mediziner waren mit tödlichen Keimen infiziert und mussten gereinigt werden. Das betraf alle – den Klinikchef genauso wie den Studenten.Ähnlich wie die Keime an unseren Händen haftet die Sünde an unserem Herzen. Sie ist unsichtbar, doch ihre Folgen – Streit, Krieg, Lügen, zerrüttete Beziehungen usw. – sind unübersehbar. Zum Glück gibt es eine Lösung: Das Blut Jesu kann uns von aller Schuld reinwaschen. Das hat jeder von uns nötig. Ohne Ausnahme.Elisabeth WeiseDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Die Social-Media-App BeReal möchte ihre User dazu herausfordern, authentische Bilder zu posten, ohne diese vorher genau auszuwählen und mit Filtern zu bearbeiten. Deshalb bekommen die User einmal am Tag zu wechselnden Zeiten eine Nachricht mit dem Inhalt »Time to BeReal«: Danach haben sie zwei Minuten Zeit, ein Foto von sich zu machen, genau dort, wo sie gerade sind. So soll bei BeReal nicht nur der Urlaub am Traumstrand, sondern das »echte Leben« gezeigt werden.Dass wir Menschen dazu neigen, unser Leben zu beschönigen, ist jedoch kein neues Phänomen. In Lukas 18 erzählt Jesus eine Geschichte über einen Pharisäer und einen Zöllner. Beide gingen zum Beten in den Tempel. Doch während der Pharisäer im Gebet auf seine scheinbaren Erfolge und seinen äußerlich frommen Lebensstil hinwies und voller Verachtung auf den Zöllner herabsah, war der Zöllner »real«: Er zeigte Gott voller Bedauern sein echtes Leben, ganz ungeschönt und ohne Filter. Er betete: »Gott, sei mir Sünder gnädig!«Jesu Urteil darüber, welches Gebet von Gott erhört wurde, ist eindeutig: Der Zöllner ging gerechtfertigt zurück, der Pharisäer nicht. Er macht damit deutlich: Gott können wir nichts vormachen. Denn selbst in dem »perfektesten« Leben gibt es Versagen, wie auch der Tagesvers zeigt. Gott wünscht sich, dass wir wie der Zöllner zu ihm kommen und ganz ehrlich sind – vor uns selbst und vor ihm. Tun wir das, so gibt Jesus uns ein wunderbares Versprechen: »Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen« (Johannes 6,37) – egal, wie groß oder klein unsere Schuld ist. Daher gilt auch für uns: »Time to be real!« Gott fordert keine Perfektion. Er möchte uns gerade in unserem Versagen und unseren Problemen mit seiner großartigen Gnade begegnen.Lara MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Ich kenne eine alte Dame, die während einer Urlaubsreise stürzte. Dabei brach sie sich den Arm, und zwar so, dass der Unterarm schräg vom Rest abstand. Ihre Reaktion: »So kann man doch nicht zum Arzt gehen, wie sieht das denn aus!« Und kurzerhand – mit einem heftigen Ruck – brachte sie den gebrochenen Teil wieder in die richtige Position, und ging erst dann zum Arzt.Diese (nicht nachahmenswerte!) Aktion und Einstellung ist ein wenig kurios. Wer kommt schon auf die Idee, wenn er krank ist, den Arztbesuch erst davon abhängig zu machen, dass die Erkrankung weniger schlimm erscheint? Wenn der Leidensdruck hoch ist, dann gehe ich doch erst recht schnellstens zum Arzt, damit dieser mir hilft. Ich versuche doch nicht, erst selbst an mir herumzudoktern, damit ich vor dem Arzt mit meinem Ausschlag, meinem entzündeten Hals, meinem ... – was auch immer – etwas besser und etwas weniger krank dastehe. Wer krank ist, benötigt Hilfe – und will das auch.Wenn Menschen Gott suchen, verhalten sie sich aber häufig genauso wie die alte Dame: Bevor ich Gott begegnen kann, muss ich doch erst etwas besser werden. Das entspringt dem (grundsätzlich richtigen) Empfinden, dass Gott unendlich heilig, rein und gerecht ist – und ich das glatte Gegenteil. Also versucht man, Gott durch ein bisschen Wohlverhalten gnädig zu stimmen. Doch wann bin ich gut genug? Wann reicht mein Bemühen, damit Gott mir mit Wohlwollen begegnet? Dafür hat Gott schon längst eine Lösung: In Jesus Christus begegnet er uns wie ein Arzt dem Kranken. Wer versteht, dass wir alle unter der Krankheit der Sünde leiden, und echte Hilfe sucht, der muss nicht ein paar armselige Versuche der Selbstoptimierung unternehmen. Er kann so, wie er ist, zu dem großen Arzt der Seelen kommen.Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Nach den Olympischen Sommerspielen von Paris 2024 sorgte die Vergänglichkeit der Medaillen für Beschwerden. Mehr als 100 Gewinner schickten ihre Medaillen zurück, weil die Oberfläche des Edelmetalls abblätterte. Der renommierte Juwelier Chaumet hatte ein Design kreiert, bei dem in den Medaillen Eisenstücke des Eiffelturms eingearbeitet wurden. Das Metall stammte aus Teilen, die bei Renovierungsarbeiten entfernt und ersetzt worden waren. Wie die Pariser Münze als Hersteller berichtete, wurden die Schäden durch den verwendeten Lack hervorgerufen. Die zurückgegebenen Medaillen wurden nachgearbeitet und ausgetauscht.Bereits 2000 Jahre zuvor benutzte Petrus die Vergänglichkeit von Gold für einen Vergleich (siehe Tagesvers). Gold galt damals als eines der haltbarsten aller Materialien. Ähnlich wie bei Olympiamedaillen war die Erwartung, dass dieses Edelmetall für Dauerhaftigkeit und Stabilität steht. Doch Petrus hebt etwas hervor, das sich als noch stärker und beständiger erweisen soll: der Glaube an Jesus Christus. In seinem Brief erklärt der Apostel, dass es auch im Leben von Christen schwierige Zeiten gibt. Menschen, die an Jesus Christus glauben, sind schließlich immer noch Menschen.Doch wer mit Jesus lebt und ihm vertraut, für den ändert sich etwas Grundlegendes: Gott gibt ihm ein neues Herz – sozusagen beständiges Gold statt brennbarem Stroh. Es ist also Gott, der die Kraft und den Mut gibt, auf die persönlichen und weltweiten Herausforderungen mit Vertrauen in den allmächtigen Gott zu reagieren. Denn nur ein Glaube, der auch in schweren Zeiten am Vertrauen zu Gott festhält, erweist sich als tragfähig und echt. Gottes Wunsch und Ziel ist es, dass jeder dieses »Gold« im Glauben annimmt und in Ewigkeit mit Gott lebt.Andreas DroeseDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Am Freitag, den 09. August 2024, gewann die 25-jährige Yemisi (Yemi) Magdalena Ogunleye bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris für Deutschland die Goldmedaille im Kugelstoßen. Dabei waren die Bedingungen nicht gerade günstig gewesen. Es regnete, und Yemi stürzte beim ersten Kugelstoß-Versuch aufs Knie. Vor dem letzten Versuch, bei dem sie exakt 20,00 Meter erzielte und somit ihre Konkurrentin, die Neuseeländerin Maddison-Lee Wesche (19,86 Meter) um 14 Zentimeter übertraf, schickte sie ein Stoßgebet zum Himmel: »Gott – geh du mit mir in den Ring und gib mir die Kraft und den nötigen Mut, einfach loszulassen!«Losgelassen hat Yemi in dem Moment nicht nur die Kugel, sondern auch manches aus ihrer Vergangenheit, das sie belastete. Dadurch hat Gott sie nicht nur zu Momenten der Freude in ihrem Leben geführt, sondern ihr auch durch schwere Zeiten geholfen. So hatte sie in ihrer Kindheit psychische Verletzungen erlitten, und natürlich wurde sie später in ihrer Sportlerkarriere auch durch physische Verletzungen immer wieder zurückgeworfen. Doch die junge Frau glaubte fest daran, dass Gott ihr die Kraft dazu gibt, alles zu ertragen und ihm zu vertrauen.Im Moment ihres wohl größten sportlichen Erfolgs wollte sie genau dem Ausdruck verleihen. Sie hielt einen Zettel hoch, auf dem Stand: »You are loved. John 3,16« (»Du bist geliebt, Johannes 3,16«). Es war Jesus Christus in ihr, der ihr die Zuversicht und die Kraft gegeben hat, ihr Leben loszulassen und es in seine Hände zu geben. Versprechen wie das im Tagesvers ermutigten sie, nicht aufzugeben, sondern die Hoffnung auf ihn zu setzen. Die Athletin erkannte, dass Gott über allem steht. Er bleibt gleich, sowohl in den Höhen als auch in den Tiefen unseres Lebens.Manuela BasistaDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Meine damals neunjährige Tochter und ich waren mit dem Zug unterwegs. Wir kauften morgens Tickets und fuhren jeweils eine Strecke von über einer Stunde hin und zurück. Als wir am Abend schließlich wieder an unserem Bahnhof ankamen, sagte sie ganz enttäuscht zu mir: »Papa, wir haben die Tickets umsonst gekauft! Wir wurden auf dem Hin- und Rückweg gar nicht kontrolliert.«Klingt eigentlich ganz logisch, oder? Ich erklärte ihr dann, dass man unabhängig von der Kontrolle Fahrkarten kaufen muss, da wir sonst die Dienstleistung nutzen würden, ohne dafür bezahlt zu haben. Das Fahren ohne Ticket wäre somit ein Verstoß gegen das Gesetz und daher verboten.Diese Begebenheit erinnert mich an das »Ticket« in den Himmel, das wir unbedingt brauchen. Warum? Jeder Mensch denkt, sagt und tut täglich böse Dinge, wodurch er das Ziel des Lebens verfehlt, nämlich Gott zu ehren. Die »Kontrolle« im letzten Gericht wird das unweigerlich an den Tag bringen. Doch wenn wir ehrlich sind, wissen wir schon längst um das, was bei uns nicht in Ordnung ist, und dass wir Hilfe brauchen. Wem dann jedoch das »Ticket« fehlt, dem wird die Weiterfahrt (in den Himmel) verweigert. Er wird zurückgewiesen.Das Ticket bekommt man nun nicht an irgendeinem Automaten, sondern allein bei Jesus Christus, der zur Vergebung unserer Schuld am Kreuz für uns starb. Jedem, der das glaubt und für sich in Anspruch nimmt, dem wird ein »Fahrschein« ausgestellt. Der muss nicht etwa noch bezahlt werden, man muss aber aus tiefstem Herzen erkennen, dass man schuldig ist und Gott braucht. Ein Leben ohne dieses »Ticket«, ist wie das Fahren ohne Fahrkarte. Jeden Moment kann man sterben, und dann wird nach der »Fahrkarte« gefragt werden.Gabriel HerbertDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Bestimmt kennen Sie die Redewendung »Gnade vor Recht ergehen lassen«. Es bedeutet so viel wie »mit jemandem Nachsicht haben, der etwas Unrechtes getan hat, und ihn nicht bestrafen, wie er es eigentlich verdient hätte«. Nehmen wir einmal an, mein Sohn schießt beim Fußballspielen das Garagenfenster des Nachbarn kaputt. Doch als ich es bezahlen will, lehnt der Nachbar freundlich lächelnd ab. Er lässt Gnade vor Recht ergehen. Die »Wiedergutmachung« – hier der Preis für ein neues Fenster – leistet er selbst. Die Strafe für die Sünde ist also nicht aufgehoben, sondern wird von jemand anderem getragen.Bei Gottes Gnade ist es ähnlich. In der Bibel stellt Gott unmissverständlich klar, dass alle Menschen Sünder sind, sobald sie auch nur einmal in ihrem Leben gegen Gottes Gebote gehandelt haben. Gibt es aus diesem Schlamassel einen Ausweg? Kann man völlig gerecht vor Gott stehen, obwohl wir alle gegen Gottes Gebote verstoßen haben und somit Sünder sind? Geht das überhaupt? Und muss das überhaupt sein?Gott ist absolut heilig; er will dennoch eine enge Gemeinschaft mit dem Menschen haben. Daher hat er seinen Sohn Jesus Christus auf die Erde gesandt, damit dieser am Kreuz für die Sünden aller Menschen starb. Wer an dieses unfassbare Werk der Erlösung glaubt, den kann Gott begnadigen und gerecht sprechen.Gott wäre im Recht, wenn er den Menschen verurteilt für das, was er getan hat. Doch Gott lässt Gnade vor Recht ergehen, wenn er auf den Menschen sieht, der an seinen Sohn glaubt. Gott spricht den Sünder, der glaubt, gerecht. Die Gnade Gottes ist so tief und umfassend, dass sie für alle Menschen ausreicht. Doch nur der kann sie in vollem Umfang in Anspruch nehmen, der glaubt, dass Jesus für seine persönlichen Sünden am Kreuz gestorben ist.Axel SchneiderDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

In unserem Leben dreht sich vieles ums »Happy«-Sein: Happy Birthday, Happy Hour, Happy New Year, happy Meal, happy fit usw. Bücher rund ums Glücklichsein sind auf den Bestsellerlisten. Alles und alle sollen glücklich sein. Die Frage bleibt allerdings: Wie fange ich das Glück ein, das so schnell wieder verschwindet? In einem österreichischen Lied heißt es: »s'Glück ist ein Vogerl, gar lieb aber scheu, / unmöglich zu fangen, aber fort gflog'n ist's glei; / das Herz ist der Käfig, und schaust net dazu, / auf einmal hast du kein Glück, keine Ruh.«In unserer Welt ist Glück tatsächlich »Glückssache«. Es scheint so, dass wir dazu geboren sind, uns durch den Dschungel des Lebens zu kämpfen – gespickt mit guten Momenten, aber auch mit etlichen Enttäuschungen, Hochs und Tiefs. Anschließend werden wir als Dünger in die Erde verstreut. Der Tod ist der letzte und große Spaßverderber. Der irische Literaturwissenschaftler C. S. Lewis brachte diese Erfahrung und den für ihn daraus folgenden Schluss zum Ausdruck: »Wenn ich eine Sehnsucht in mir finde, die keine Erfahrung in dieser Welt befriedigen kann, ist die wahrscheinlichste Erklärung, dass ich für eine andere Welt gemacht bin.«In dem letzten Teilsatz liegt wohl der Wegweiser für unsere Suche nach dem ewigen Glück. Unsere Welt ist nicht mehr als der Ort vollkommenen Glücks für all ihre Bewohner zu gestalten. Doch Gott spricht im Tagesvers von einer neuen Welt und einem neuen Himmel, in denen Gerechtigkeit regiert und die er uns im Glauben an ihn schenken will. Deshalb ist Gottes Sohn auf die Welt gekommen. Er hat die Kluft der Sünde zwischen Gott und uns am Kreuz beseitigt. Deshalb ist er tatsächlich in der Lage, uns in diese neue Welt zu bringen, damit wir ein echtes »Happy End« mit und bei Gott erleben.Sebastian WeißbacherDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Am 5. August 2010 ereignete sich in Chile ein tragisches Unglück, bei dem 33 Bergleute in 700 Metern Tiefe eingeschlossen wurden. In der Hoffnung, Überlebende zu finden, wurden mehrere Rettungsbohrungen angesetzt. Gab es Lebenszeichen aus einem der eingerichteten Schutzräume? Nach fünf Tagen war es so weit: Klopfzeichen auf das Bohrgestänge zeigten an, dass da unten tatsächlich Menschen auf Rettung hofften! Auf einem nach oben befördertem Schriftstück stand: »Uns 33 geht es im Schutzraum gut.« Frisches Wasser und Nahrung wurde daraufhin in den Schutzraum hinabgelassen. Kameradschaftlich schulterten die Verschütteten die täglichen Aufgaben, die der Schichtleiter Luis Urzúa delegierte. Die seelsorgerliche Betreuung leistete der Gruppenälteste Mario Gomez, auch für tägliche Gebete wurde eine Ecke eingerichtet. Die medizinische Versorgung übernahm ein Mann, der durch die Pflege seiner Mutter über entsprechendes Wissen verfügte. Bis zur Befreiung vergingen noch lange 64 Tage.Stellen wir uns vor, die Verschütteten hätten es sich in ihrem Schutzraum so gemütlich eingerichtet, dass sie gar nicht mehr ans Tageslicht gewollt hätten. Sie hätten sich so sehr an das abgeschiedene Leben und ihre enge Gemeinschaft gewöhnt, dass sie gar nicht mehr gerettet werden wollten. Dieser Gedanke ist natürlich absurd. Natürlich waren die Bergleute überglücklich und dankbar, als sie endlich den Weg ins Freie antreten konnten.Wir Menschen sind alle in der Sünde gefangen und dem ewigen Tod ausgeliefert. Auch wenn wir es uns in unserer Dunkelheit vielleicht schön eingerichtet haben, ändert das nichts an unserer erbärmlichen Lage. Doch ein Ausweg ist möglich durch den Retter Jesus Christus. Wie absurd wäre es, dieses Rettungsangebot zu ignorieren!Stefan TaubeDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Ein außer Kontrolle geratener Zug rast die Gleise hinunter. Weiter unten arbeiten fünf Gleisarbeiter, die durch den Zug getötet würden, wenn er nicht vorher durch eine Weiche oberhalb der Arbeiter auf ein anderes Gleis umgeleitet wird. Dort befindet sich jedoch ebenfalls ein Arbeiter. Sie selbst stehen bei der Weiche und müssen entscheiden, auf welches Gleis der Zug rollt. Würden Sie die Weiche umstellen? Würden Sie handeln und damit den einen Arbeiter aktiv töten oder nichts tun, den fünf anderen Menschen somit nicht helfen und deren Tod in Kauf nehmen? – So weit das bekannte Gedankenexperiment des »Gleisarbeiterdilemmas« der Philosophin Philippa Foot.Gott sei Dank ist dieses Gedankenspiel fiktiv. Es zeigt, dass wir in unlösbare moralische Konflikte geraten können. Es berührt aber auch die Frage, welchen Wert wir als Menschen haben. Der Wert eines Menschen ist viel höher als die Materie, aus der er besteht, oder als sein ökonomischer Nutzen. Ist ein Kind mehr wert als ein Greis, oder ein Gesunder mehr als ein Kranker? Sind die fünf Arbeiter mehr wert als der einzelne? Nicht unsere Wertzuweisung entscheidet darüber, wer leben darf oder nicht. Es muss vielmehr alles, was in unserer Macht steht, getan werden, um jeden zu retten.Nur in Verbindung mit einem persönlichen Gott, der den größten Wert bereithält, können wir begreifen, warum auch wir Menschen unermesslich kostbar sind. Er hat uns in seinem Bild geschaffen und uns die Herrschaft über seine Schöpfung zugewiesen. Das zeigt seine Würdigung und Wertschätzung uns gegenüber. Gott will »Gotteskinder« und nicht »Untertanen«. Dazu hat er uns seinen Sohn gesandt, damit wir mit ihm versöhnt werden und eine lebendige, persönliche Beziehung zu ihm pflegen können.Daniela BernhardDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Der Disput über Wissenschaft und Glaube hält schon seit Jahrhunderten an. Immer wieder wird behauptet, dass die Wissenschaft längst gezeigt habe, dass es keinen Gott gibt. Man meint, alles sei natürlich zu erklären. Die Naturwissenschaft kenne die Gesetze und die Zusammenhänge. Die Evolution könne uns erklären, wie das Leben entstanden ist. Wir bräuchten Gott nicht. Vor einigen Jahren gab es zu diesem Thema sogar eine öffentliche Debatte zwischen Richard Dawkins (Autor des Buches Der Gotteswahn) und John Lennox, einem anerkannten Mathematiker und christlichen Apologeten.Isaac Newton war ein bedeutender Naturwissenschaftler in der zweiten Hälfte des 17. und im beginnenden 18. Jahrhundert. Er hat sich mit der Ausbreitung des Lichts beschäftigt und den Welle-Teilchen-Dualismus erkannt. Auf ihn geht die Erfindung des Spiegelteleskops zurück, mit dem er die Bahnen der Planeten um die Sonne erforschte. Weltweit bekannt ist die Geschichte, der zufolge Newton unter einem Apfelbaum sitzt und ihm ein Apfel auf den Kopf und dann vor ihm zu Boden fällt. Das war der Auslöser für seine Studien zur Gravitation. Er beschrieb als Erster die Phänomene der Anziehung zwischen zwei Massen und war auch in der Lage, diese exakt zu berechnen. In Anerkennung seiner naturwissenschaftlichen Leistungen wurde er Präsident der Royal Society, der wichtigsten wissenschaftlichen Einrichtung Europas damaliger Zeit.Für Newton war es selbstverständlich, dass er Gottes Schöpfung erforschte. Überall erkannte er die Weisheit Gottes. Besonders in der Gravitation als der entscheidenden Kraft für die Planetenbahnen sah er Gottes Genialität. Folgender Satz zeigt seine tiefe Überzeugung von der Realität Gottes: »Wer oberflächlich Physik treibt, kann an Gott glauben. Wer sie bis zum Ende denkt, der muss an Gott glauben.« Das gilt auch heute.Bernhard VolkmannDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Verkehrsunfall. Der Hergang ist streitig. Jede Partei schildert ihre Sicht. Es treten verschiedene Zeugen auf, die die Position der einen oder der anderen Seite bestätigen. Welche Aussage ist nun glaubhaft? Ein wichtiges Indiz ist: Steht der Zeuge auf der Seite des einen oder des anderen Beteiligten? Verlässlicher sind da schon die neutralen Zeugen, die zufällig vor Ort waren, denn sie haben kein persönliches Interesse am Ausgang des Rechtsstreits. Am verlässlichsten aber dürfte ein Zeuge sein, der ursprünglich aus dem einen Lager stammt, aber nun die Position des anderen Lagers bestätigt. Das hat eine hohe Richtigkeitsgewähr.Betrachten wir die biblische Person Jakobus, einen Sohn Marias und Josefs, und damit menschlich gesehen ein Bruder Jesu. Gleichwohl beschreibt die Bibel, dass Jakobus, ebenso wie die weiteren Brüder Jesu, nicht an Jesus glaubte. Sie spotten sogar über ihn (Johannes 7,3). An anderer Stelle wird gesagt, sie glaubten, Jesus sei verrückt (»von Sinnen«, Markus 3,21). Jakobus stand also zunächst nicht in Jesu Lager, ganz im Gegenteil.Doch gerade dieser Jakobus wird nach dem Tod Jesu davon überzeugt sein, dass dieser Jesus tatsächlich Gottes Sohn und auferstanden ist! Jakobus und seine Brüder, einst Spötter und Skeptiker, sitzen schon bald in den Reihen der ersten Gemeinde, die den auferstandenen Christus bezeugt (Apostelgeschichte 1,14). Gerade Jakobus wird eine Säule in der heftig verfolgten Gemeinde in Jerusalem. Außerdem schreibt er einen wichtigen Brief des Neuen Testaments und wird schließlich wegen seines festen Glaubens an den auferstandenen Jesu, den er einst verspottete, gesteinigt werden. Daher ist Jakobus für mich einer der glaubhaftesten Zeugen für die Auferstehung Jesu!Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Jedes Jahr im August verwandelt sich der Stadtplatz von Furth i. W. (Bayerischer Wald) in eine große Bühne. Denn dann findet hier der »Drachenstich« statt, das älteste Volksschauspiel in Deutschland. Erstmals wurde es 1590 erwähnt. An der Inszenierung dieser Legende ist der halbe Ort beteiligt. Der Inhalt lässt sich so zusammenfassen: In einer Zeit, die von Not und Elend bestimmt ist, steigt zu allem Überfluss auch noch ein Drache aus den Wäldern empor. Unter einer Bedingung will er die Bürger Furths verschonen: wenn ein sündloser Mensch sich ihm freiwillig opfert. Hierzu ist eine Jungfrau bereit. Doch in letzter Minute tritt der tot geglaubte Ritter Udo unverhofft auf den Plan und tötet den Drachen.Diese doch recht düstere Legende drückt die Sehnsucht des Menschen nach einem Befreier aus, der das Böse – oder besser: den Bösen – besiegt. In diesem erfundenen Erzählrahmen lassen sich Anklänge an die beste Botschaft der Welt erahnen, doch leider ziemlich verzerrt.Tatsächlich gibt es einen furchtbaren Drachen, den Teufel. Er ließ sich nur durch einen Helden besiegen: Jesus Christus. Dieser hat sündlos auf dieser Welt gelebt und als ein völlig unschuldiges Opfer am Kreuz sein Blut vergossen. Doch das war keineswegs eine Niederlage! In Wahrheit war genau das der Sieg, der dem Teufel das Genick brach – im Bild der Drachenstich-Legende gesprochen: Jesus vereinte die unschuldige Opferfigur und den tapferen Ritter zugleich in sich. Sein Opfertod war der wahre Triumph, der dem Drachen den Kopf zermalmte. Er bekräftigte Gottes Anspruch auf uns und ermöglichte es uns, im Glauben und Vertrauen zu ihm zu kommen. Die Bibel macht deutlich, dass er alle, die das für sich annehmen, kraft dieser Tat für immer vor Satan gerettet hat.Martin ReitzDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Auf einmal standen wir vor dem »Tor zur Unterwelt«! Hatten wir bis dahin die sehenswerte Altstadt von Lüneburg besichtigt, brachte uns die Stadtführerin nun zu einer 1898 errichteten Gartenpforte, die zum Sinnbild von gefährlichen Bodenabsenkungen geworden ist. Denn Lüneburg liegt auf einem Salzstock. Auch wenn der Abbau beendet wurde, löst das Grundwasser bis heute Salz und Gips. Es entstehen Hohlräume, sodass Erde nachrutscht und der Boden absinkt. So hat sich das Gartentor bereits um mehr als zwei Meter abgesenkt. Auch viele historische Häuser haben Risse, sind schief oder mussten aufgegeben werden. Noch immer bewegt sich der Boden jedes Jahr um mehrere Zentimeter. Ich frage mich: Welche existenziellen Sorgen müssen damit verbunden sein, wenn das Haus, in dem ich lebe, in die Unterwelt abzusinken droht?Am Ende der Bergpredigt vergleicht Jesus in einer Beispielgeschichte zwei Bauherren, von denen einer sein Haus auf Sand errichtet. Ein heftiger Regen spült den losen Untergrund fort und das Haus stürzt ein. Dieser Bauherr steht für Menschen, die ihre Lebensentscheidungen treffen, ohne dabei über Gottes Willen nachzudenken. Sie stehen in der Gefahr, am Ende alles zu verlieren. Das Haus des zweiten Bauherrn hält dem Unwetter stand. Denn er baut sein Haus auf ein felsiges Fundament. Er steht für Menschen, die den Worten von Jesus vertrauen. Direkt vor diesem Gleichnis hat Jesus darüber gesprochen, dass nicht jeder in Gottes Reich, in den Himmel, hineinkommt. Wer hier an Gott vorbeilebt, wird auch die Ewigkeit im Abgrund einer ewigen Trennung von ihm verbringen. Doch wer eine Glaubensbeziehung zu Jesus hat, baut sein Leben auf einem stabilen Grund und wird einmal in eine Wohnung im Himmel einziehen.Andreas DroeseDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de

Das »Broken-Heart-Syndrom« ist nicht so harmlos wie bisher angenommen. Neueste Forschungen zeigen: Es ist beinahe so gefährlich wie ein Herzinfarkt – und es kann jeden treffen. Auch bekannt als »Takotsubo-Syndrom« stellt diese Erkrankung Mediziner noch immer vor ein Rätsel. Sie weist die gleichen Symptome auf wie ein Herzinfarkt – sie hat aber nicht die gleichen Ursachen. Dem Entdecker (einem japanischen Mediziner) fiel auf, dass sich der Herzmuskel seltsam verformt und die Form eines länglichen Tonkruges annimmt. Die Ursachen werden weiter erforscht. Bisher geht man von starken emotionalen Belastungen aus, z. B. nach dem Tod einer eng vertrauten, geliebten Person oder nach der schmerzlichen Trennung in einer Beziehung. Aber auch physische Trigger oder Stress können dazugehören.Das »Broken-Heart-Syndrom« zeigt, wie sehr extreme seelische Belastung das Herz so sehr schädigen kann, dass sie zum Tod führt. Jesus Christus ging freiwillig durch tiefste seelische und körperliche Leiden – sein Herz zerbrach unter der Last der Sünde der Welt. Doch anders als wir Menschen ist er nicht im Tod geblieben. Durch seine Auferstehung besiegte er das Leid, den Tod und jede Trennung von Gott. Wer an ihn glaubt, empfängt neues Leben: ein Herz, das nicht mehr von Angst und Verzweiflung bestimmt ist, sondern von Hoffnung, Frieden und ewiger Liebe.Durch Jesus Christus wird das gebrochene Herz geheilt und erneuert. Er spricht: »Ich lebe, und ihr sollt auch leben« (Johannes 14,19). Für den, der das glaubt, bedeutet dies eine echte, unzerstörbare Hoffnung – über den Tod hinaus. Und für alle seelische Belastung hier im Leben bedeutet das: Nahe bei ihm, dem barmherzigen Gott, ist rechtzeitige Hilfe zu finden und starker Trost im Leid.Tim PetkauDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de