German state in the years 1918/1919–1933
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Im September 1931 zogen Hunderte nationalsozialistische Schläger durch das Judenviertel am Berliner Kurfürstendamm. Sie verprügelten alle, die sie für Juden hielten. Die Ausschreitungen waren ein düsterer Ausblick auf das, was noch kommen sollte. Engelbrecht, Sebastian www.deutschlandfunk.de, Kalenderblatt
Das deutsche Bildungsbürgertum und seine konservativen Eliten - ein Großteil von ihnen begrüßte Hitlers Machtübernahme als Absage an die ungeliebte Weimarer Republik. Die Weimarer Intellektuellen, die für das Kulturhoch der wilden 20er Jahre gesorgt hatten, standen auf verlorenem Posten. Ein Podcast von Renate Eichmeier (BR 2023)
In dieser Folge spreche ich mit Dr. Elisabeth Wagner, Autorin des Buchs "Die Mosse-Frauen", über eine Frau, sich als Verlegergattin und "First Lady" des Berliner Zeitungswesens nicht nur einen festen Platz im Berliner Gesellschaftsleben erarbeitete, sondern darüber hinaus auch noch immens viel Gutes für Kinder und insbesondere Mädchen bewirkte.Außerdem sprechen wir über Besonderheiten und Anforderungen beim Schreiben von Frauenbiografien und die manchmal wundersame Gedankenwelt männlicher Feuilletonisten. ;)Diese Folge ist der erste Teil einer Miniserie über zwei Frauen der Familie Mosse, deren Leben zusammen mehr als ein ganzes Jahrhundert umspannen. In Teil 2 und 3 wird es um Emilies Nichte Martha Mosse gehen - Tochter des Kaiserreichs, "Neue Frau" der Weimarer Republik, Opfer der Nationalsozialisten und Wiederaufbauerin der Frauenbewegung der Nachkriegszeit. Über sie hatten wir so viel zu sagen, dass es gleich zwei Folgen geworden sind ...Übrigens: Steady-Mitglieder hören mehr! Wenn auch du den Podcast unterstützen und als Goodie zu jeder dieser drei Folgen ein kleines Bonuskapitel hören möchtest: Bis zum 15. Oktober gibt es auf Steady ein vergünstigtes Abo für 3 EUR im Monat oder 36 EUR im Jahr. Schau doch mal vorbei: https://steady.page/de/frauenvondamals/aboutLiteratur:Elisabeth Wagner: Die Mosse-Frauen. Deutsch-jüdische Lebensgeschichten, Göttingen 2024.Anna Hájková: Menschen ohne Geschichte sind Staub. Queeres Begehren und der Holocaust, Göttingen 2024.Anna Hájková: Das letzte Ghetto. Eine Alltagsgeschichte von Theresienstadt, Bielefeld 2026.Javier Samper Vedrell: The Case of a German-Jewish Lesbian Woman: Martha Mosse and the Danger of Standing Out, German Studies Review 2/2018, S. 335-353 (Link).
2017 startete mit „Babylon Berlin“ (4:53) eine echte Serien-Sensation aus deutschen Landen. Neun Jahre später geht die Chronik der 1920er und frühen 1930er zu Ende, und wir wollten wissen, wie das Trio Tom Tykwer, Hendrik Handloegten und Achim von Borries die Weimarer Republik beendet und was am Ende von der Serie hängen bleibt. Dabei haben Michael, Holger und Rüdiger wie so oft einen unterschiedlichen Blick auf das, was funktioniert und was nicht, der allerdings nicht mal halb so auseinanderdividiert ist wie bei „Last Seen“ (43:29). Das australische Krimidrama ist auch aus deutscher Sicht interessant, schließlich hat Christian Schwochow alle sechs Folgen der Serie inszeniert, die die US-Romanvorlage von Texas nach Victoria verlegt und die langfristigen Folgen einer Kindesentführung thematisiert. Cold-Open-Frage: „Wer sollte am Wochenende einen Emmy gewinnen?“
Nach dem Ersten Weltkrieg ist Deutschland isoliert. Außenminister Stresemann erreicht mit dem Beitritt zum Völkerbund am 10.9.1926 die Rückkehr auf die Bühne Europas. Von Martina Meißner.
Robert Misik im Gespräch mit Armin Pfhal-TraughberPOLITISCHE »KLASSIKER« DER NEUEN RECHTEN. ANTIDEMOKRATISCHE DENKER AUS DER WEIMARER REPUBLIKEine Veranstaltung im Rahmen unseres SchwerpunktesIm Fokus: FALSCHE PATRIOTEN - DIE OFFENE GESELLSCHAFT UND IHRE FEINDEEinflussreiche antidemokratische Denker gab es bereits in der Weimarer Republik. Dazu gehörten Edgar Julius Jung und Ernst Jünger, Arthur Moeller van den Bruck und Ernst Niekisch, Carl Schmitt und Oswald Spengler. Trotz mancher ideologischen Differenzen – agitiert gegen die liberale Demokratie haben sie alle. Aufklärung und Individualität, Menschenrechte und Pluralismus lehnte man mit großer Wortgewalt ab. Auch heute noch gibt es Anhänger dieser »Klassiker«, insbesondere bei den intellektuellen Rechtsextremisten der Neuen Rechten. Blickt man auf die Autoren, offenbaren sich antidemokratische Gesinnungen, frei nach dem Motto: »Sage mir, auf wen Du dich berufst und ich sage Dir, wo Du stehst.«Auch auf die AfD wirken die erwähnten »Klassiker« und finden dort ideologische und politische Zustimmung. Ihr autoritäres Gedankengut kann so auch hundert Jahre später noch seine antidemokratische Relevanz entfalten. Man sollte daher diese ideologischen Auffassungen kennen und sie einer kritischen Reflexion unterziehen.Armin Pfahl-Traughber, geb. 1963, Prof. Dr. phil., Politikwissenschaftler und Soziologe, ist hauptamtlich Lehrender an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Brühl und Lehrbeauftragter an der Universität Bonn. Er gibt das »Jahrbuch für Extremismus- und Terrorismusforschung« heraus. Zuletzt bei Dietz erschienen: »Intellektuelle Rechtsextremisten. Das Gefahrenpotential der Neuen Rechten« (2022).Moderation:Robert Misik, Autor und Journalist
Beim aktuellen Aufstieg der autoritären Rechten drängt sich ein Blick in das 20. Jahrhundert auf. Jens Bisky, deutscher Journalist und Buchautor, untersucht den Untergang der Weimarer Republik. Ein Gespräch mit Michael Rosecker in einer Veranstaltung des Wiener Karl Renner Instituts. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Spottgedicht auf die SPD im Gemüsegarten: Sind die Sozialdemokraten alle nur Radieschen...?! (Weltbühne, 21.9.1926)
Des Deutschen Vaterland: Preußisches Militär, rechte Richter und geschwätzige Republikaner... Eine Charakter-Frage... (Weltbühne, 14.9.1926)
#Medienlupe #PeterLewandowski #DNEWS24 #AfD #SpiegelCover In der Weimarer Republik dominierten drei Medienkonzerne die Publizistik. Während der Mosse-Verlag politisch eher neutral und der Ullstein-Verlag republikanisch und pro-demokratisch eingestellt war, verfolgte der Hugenberg-Konzern eine klar anti-republikanische Tendenz. Dabei war Hugenberg besonders erfolgreich, weil er mit seiner vertikalen Struktur und den Matern-Lieferdiensten sowie Nachrichtenagenturen viele kleine und finanzschwache Provinz-Blätter versorgte. Die Frage ist, ob die NSDAP ohne die starke Medien-Unterstützung und -Resonanz auf dem Höhepunkt der Wirtschaftskrise und Arbeitslosigkeit die Machtergreifung geschafft hätte. Die Diskussion um das jüngste Cover des Nachrichten-Magazins Der Spiegel ("Der gefährlichste Mann Deutschlands"), der sich selbst zuschreibt, das Sturmgeschütz der Demokratie zu sein, wirft die Frage auf, welche Rolle die bundesrepublikanischen Medien beim rasanten Aufstieg der AfD zu verantworten haben.Eine Analyse des Publizisten Peter Lewandowski.
Friedrich Eberts unfreiwilliger Auftritt in Badehose war der erste große Medienskandal der Weimarer Republik. Pünktlich zur Wahl zum Reichspräsidenten wurde es zur Titelgeschichte der „Illustrirten Zeitung“.
Mit Schmach und Schande davongejagt. »Schmach« und »Schande« wurden nach Beendigung des Ersten Weltkriegs zu zentralen Begriffen in den Debatten der Nationalversammlung in der Weimarer Republik. Das hing damit zusammen, wie die Sieger mit den Besiegten umgingen. So weigerten sich die Vertreter der Siegerstaaten, mündlich mit den Deutschen zu verhandeln. Im Schritttempo wurden die deutschen Vertreter durch die zerstörten Gebiete Frankreichs zur Vertragsunterzeichnung gefahren. Sie sollten auf die Büßerrolle gedrillt werden. Auch die harten Friedensbedingungen trugen zur tiefen Beschämung bei. Das erzeugte bei vielen Deutschen Nachwirkungen, die zum Verlangen nach Revanche und schließlich zu einem weiteren Weltkrieg führten.Auf ähnliche Weise wurden die Apostel Petrus und Johannes schlecht behandelt und mit »Schmach« und »Schande« bedacht, obwohl sie einem Lahmen Heilung gebracht und darüber hinaus die gute Botschaft vom Retter Jesus Christus verkündet hatten. Das Wunder an dem Gelähmten bewies die Kraft, die mit dem Namen »Jesus« verbunden war, und zeigte, dass er wirklich retten konnte – nicht nur im Fall von Krankheit, sondern auch in Bezug auf die Sünde und Schuld von Menschen. »In keinem anderen ist Rettung zu finden, denn unter dem ganzen Himmelsgewölbe gibt es keinen vergleichbaren Namen« (4,12), hatten sie vor Gericht bezeugt, ungeachtet dessen, wie sie behandelt wurden. Die Botschaft der Rettung für alle Menschen war ihnen wichtiger als ihr eigenes Wohlergehen. Durch das Leid, das sie auf sich nahmen, verstanden sie nun besser, was ihr Herr und Retter für sie einst am Kreuz gelitten hatte. Statt Zorn und Bitterkeit bewirkte das große Freude. Wie ihr Herr hatten sie nicht Streit und Krieg im Sinn, sondern Versöhnung und Frieden.Joachim PletschDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Aus welchen Quellen schöpfte die radikale Tradition der deutschen Arbeiterbewegung im 19. und 20. Jahrhundert? Die Linie von Marx und Engels über Bebel, Kautsky und Rosa Luxemburg ist bekannt. Aber was ist mit der Linie, die sich durch die naturwissenschaftliche Weltanschauung und den Antiklerikalismus inspirierte? Die Ausleihekataloge der sozialistischen Arbeiterbibliotheken zeigen, dass die Leser viel lieber populärwissenschaftliche Werke von Ernst Haeckel oder Ludwig Büchner, als die Klassiker des Marxismus, entliehen. Und in Arbeiterbiographien waren es oft die Lektüre dieser materialistisch-monistisch Autoren und ein Konflikt mit einem Pfarrer, die den ersten Schritt hin zur Opposition markierten. In der Weimarer Republik nahmen hunderttausende Sozialisten und Kommunisten an der freigeistigen Bewegung, vor allem als Mitglieder der Freidenkervereine teil. In einem neuen Buch argumentiert der in den Niederlanden lehrende amerikanische Historiker Todd H. Weir, dass viele deutsche Linke aus zwei miteinander verwobenen, jedoch distinkten Traditionen schöpften, die sozialistische und die freigeistige. Er nennt die Schnittstellen zwischen den beiden den "roten Säkularismus". In dem Vortrag geht es darum, die These des roten Säkularismus auszuleuchten und zu debattieren. Todd H. Weir hat sich als Historiker an der Humboldt-Universität und Columbia University ausgebildet. Er hat zwei Monographie zur Kultur- und Politikgeschichte des Säkularismus in Deutschland geschrieben. Er lehrt an der Universität Groningen (NL) und leitet dort ein Forschungsprojekt über die globale Geschichte des Begriffs „Weltanschauung“. Wer sich vorab in das Buch vertiefen will, kann es hier kostenlos downloaden oder online lesen. Moderation: Falko Schmieder
Tucholskys scharfsichtiger Denkzettel für alle "Sonntagsrepublikaner", die sich nur lau zur neuen Demokratie bekennen, in Wirklichkeit aber dem alten Imperialismus anbiedern: Ohne positive Ideale wird die Gesellschaft wieder in ihre alten Muster zurückfallen. "Und es stehe hier, zum Nachschlagen:" Die selben Phrasen und die selbe Denkart werden in die nächste kriegerische Katastrophe führen (Weltbühne, 14.9.1926).
Reichspräsident Friedrich Ebert bestimmte das "Lied der Deutschen" am 11. August 1922 zur offiziellen Nationalhymne der Weimarer Republik.
Marta Fraenkel macht vor 100 Jahren Public Health zum Thema für Millionen. Dann zerstören die Nazis ihre Arbeit. Spüren wir die Folgen dieses Bruchs bis heute? Von Stephan Beuting.
Was für eine Gesellschaft lässt zu, dass eine rechtsextreme Partei die Macht übernimmt? Der neue Podcast „Vor 33“ blickt in fünf Folgen zurück auf die Jahre vor 1933: auf eine Demokratie im Krisenmodus, in der sich Gewalt normalisiert und radikale Antworten immer attraktiver werden. Louis Klamroth und Dinah Rothenberg erzählen echte Geschichten von Menschen, die damals mittendrin waren – und zeigen, wie die Gesellschaft gekippt ist, lange bevor Hitler an die Macht kam. Von Dinah Rothenberg und Louis Klamroth.
Was für eine Gesellschaft lässt zu, dass eine rechtsextreme Partei die Macht übernimmt? Der neue Podcast „Vor 33“ blickt in fünf Folgen zurück auf die Jahre vor 1933: auf eine Demokratie im Krisenmodus, in der sich Gewalt normalisiert und radikale Antworten immer attraktiver werden. Louis Klamroth und Dinah Rothenberg erzählen echte Geschichten von Menschen, die damals mittendrin waren – und zeigen, wie die Gesellschaft gekippt ist, lange bevor Hitler an die Macht kam. Von Dinah Rothenberg und Louis Klamroth.
Aktuelles aus dem Rechenbuch der Weimarer Republik: "1 sozialdemokratische Partei hat in 8 Jahren 0 Erfolge. In wieviel Jahren merkt sie, dass ihre Taktik verfehlt ist?" (Weltbühne, 31.8.1926).
Schreiben Sie mir!Mal wieder debattieren wir über die Brandmauer. Michael Kretschmer und andere aus der CDU (und noch mehr aus der AfD) wollen die endlich weghaben. Sie sei nur Zeitgewinn. Nicht Lösung. Oh ja. Das stimmt. Bessere Politik für die Menschen wäre ein Ansatz. Die Brandmauer wirklich anzuwenden, wäre ein weiterer. Denn wer lokal Zusammenarbeit praktiziert und verharmlost, der muss sich über eine schleichende Normalisierung einer extremistischen Partei nicht wundern. Warum er nur halb Recht hat und genau das das Problem ist: Heute hier. Direkt aus Weimar. Den Geburtsort der Weimarer Republik. Support the show
Eine Demokratie, die nach einer tödlichen Pandemie mit vielfältigen Krisenphänomenen konfrontiert ist und ihren Platz in einer von massiven globalen Umbrüchen gekennzeichneten Welt sucht — diese Beschreibung der Weimarer Republik klingt aus heutiger Sicht recht vertraut. Der Vortrag diskutiert die Auseinandersetzung der Weimarer Republik mit der ersten Krise der Globalisierung nach dem Ersten Weltkrieg. Dabei geht es auch um die globalen Bedingungsfaktoren der Zerstörung der Demokratie und des Aufstiegs des Nationalsozialismus. Gleichzeitig verweist der Vortrag aber auf durchaus existierende alternative Reaktionen auf die vielfältigen Krisenphänomene der Zwischenkriegszeit. Weimars Kollaps und der Triumph der rechtsradikalen Kräfte war demnach keinesfalls unvermeidbar — auch darin liegt eine der Lehren Weimars für unsere Gegenwart. Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/bfz_weimar_globalisierung_biess
Ein unscheinbarer Urlaubstag an der Ostsee, ein Reichspräsident in Badehose und ein Schnappschuss, der nie für die Öffentlichkeit bestimmt war – und doch zum ersten großen Medienskandal der Weimarer Republik wird. Julia Haungs zeigt, wie dieses Bild zur Projektionsfläche von Spott, Propaganda und Angst vor der jungen Demokratie wurde.
In der neuen Folge des „Presseclubs“ begrüßen Ali Masarwah und Björn Drescher den Wirtschaftsjournalisten Victor Gojdka von der ZEIT. Gojdka schreibt seit Anfang 2025 für die Hamburger Wochenzeitung über Finanzmärkte, Altersvorsorge und die großen Linien der Wirtschaftspolitik. Vorher war er lange Jahre für die „Süddeutsche Zeitung“ und als Börsenreporter für die ARD tätig. Als Buchautor hat Gojdka zuletzt 2025 „Das große Börsenbuch: Erfolgreich handeln mit Aktien, ETF und Fonds“ im Verlag der Stiftung Warentest veröffentlicht. In dieser Folge diskutieren Ali und Björn mit ihrem Gast über zwei Themen, die ihn – und Millionen von Anlegern – umtreiben: Zum einen die sogenannte „Schwedenrente“, die mehr Kapitalmarkt in das bisher rein umlagefinanzierte gesetzliche Rentensystem bringen wird. Was genau plant die Politik mit der staatlichen Kapitalmarktrente nach schwedischem Vorbild – und warum könnte dieses Modell ausgerechnet in Deutschland funktionieren? Zum anderen diskutiert Victor Gojdka mit den beiden Hosts über die bedenklichen Regelverbiegungen in der Indexwelt: SpaceX wird zügig in die großen Aktienbarometer integriert – was etliches an Biegen (und Brechen?) bei den Indexregeln nötig machte und was aus Governance-Sicht bedenklich erscheint. Zum Schluss gibt es noch Lesefutter: Victor Gojdka empfiehlt zwei Bücher: zum einen den Sammelband „Von der Traditionsbörse zum digitalen Marktplatz“ zur Geschichte der Frankfurter Börse von der Weimarer Republik bis heute. Unterschiedliche Gastbeiträge beleuchten jeweils eine Epoche und erklären, wie sich Marktstrukturen historisch herausgebildet haben. Die zweite Empfehlung: „Die Welt von gestern“ von Stefan Zweig, ein autobiografisch geprägtes Werk über die Gesellschaft im habsburgischen Österreich vom späten 19. Jahrhundert bis über die beiden Weltkriege. Björn empfiehlt „Die kürzeste Geschichte des Krieges“ von Gwynne Dyer – vom Faustkeil zur Atombombe und was das für heutige Konflikte bedeutet. Ali steuert mit „Peak Human“ aus der Feder des schwedischen Wirtschaftshistorikers Johan Norberg ein Buch über den Aufstieg und Fall großer Zivilisationen und die Rolle liberaler Demokratie und Marktwirtschaft bei.
30€ in Bitcoin sichern & Märke kennen lernen:https://coinbase-consumer.sjv.io/c/7201653/3410204/9251Erfahre in diesem exklusiven Gespräch, warum Deutschland aktuell vor der wirtschaftlichen Apokalypse steht und wie du dein Vermögen schützen kannst. Wir analysieren geopolitische Zusammenhänge, Markttrends und die erschreckenden Parallelen zwischen heute und der Weimarer Republik.In dieser tiefgreifenden Analyse diskutieren wir die aktuelle Lage in Deutschland, die schwindende ökonomische Überlegenheit und die drastischen Veränderungen in der Industrie mit Fokus auf den Umbau zu einer Rüstungswirtschaft. Philip Hopf liefert spannende Einblicke in die technische Aktienanalyse, erklärt den Unterschied zwischen Fundamentalanalyse und Charttechnik und erläutert, warum man bei Börsengängen (IPOs) wie SpaceX besonders vorsichtig sein sollte. Von der Kritik an der aktuellen Regierung und dem Schweizer Modell des Volksentscheids bis hin zu Anlagetipps in geopolitisch unsicheren Zeiten – dieses Video deckt alles ab. Wir betrachten, wie globale Ereignisse die Märkte beeinflussen und warum eine objektive Herangehensweise an Investitionen essenziell ist. Ob Stabilitätsüberlegungen oder die Suche nach Potenzial in der Krise, Zuschauer erhalten fundierte Argumente für ihre finanzielle Strategie.Gesponsert von Coinbase.Der Handel mit Kryptowährungen ist mit hohen Risiken verbunden und ist möglicherweise nicht für jeden geeignet, da der gesamte investierte Betrag verloren gehen kann.Coinbase Luxembourg S.A. ist unter MiCA durch die CSSF in Luxemburg autorisiert.Die Informationen dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung dar. Dies ist keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf eines bestimmten digitalen Vermögenswerts oder zur Anwendung einer bestimmten Anlagestrategie.Coinbase bietet einfaches und Advanced Trading in berechtigten Jurisdiktionen an. Advanced Trading ist für erfahrene Trader gedacht und unterliegt den Trading Rules. Die Gebühren auf den beiden Plattformen variieren; Maker Fees basieren auf dem Handelsvolumen.Staking ist nur in berechtigten Jurisdiktionen und für geeignete Netzwerke verfügbar. Die Reward Rate basiert auf der geschätzten Protokollrate und kann sich ändern. Es gelten die Terms: ttps://help.coinbase.com/en/coinbase/getting-started/getting-started-with-coinbase/new-customer-incentiveNew User Signup Incentive: Nur für neue Nutzer. Zeitlich begrenztes Angebot. Es gelten die Terms.Die Visa Card Services sind nicht unter MiCA reguliert und werden von Coinbase-Affiliates bereitgestellt.
In "Cabaret" geht es um das Ende der Weimarer Republik und den damit verbundenen fiebrigen Taumel, der Berlin erfasste. Doch persönliche (und sexuelle) Freiheiten sind auch heute wieder von ganz rechts bedroht, so diese engagierte Inszenierung im niederbayerischen Eggenfelden.
Im Visier – Verbrecherjagd in Berlin und Brandenburg | rbb24
Ein sündhaft günstiger Nerzmantel, gefälschte Rechnungen und ein Millionenschaden - Berlin ist Schauplatz des größten Korruptionsskandals in der Weimarer Republik. Selbst Oberbürgermeister Gustav Böß ist verwickelt. Das sorgt für Wut und Demokratieverdrossenheit bei den Wählern.
Sie werden in der Südsee angeworben und dann im Kölner Zoo als angebliche "Menschenfresser" ausgestellt - am 12.6.1931 eröffnet im Kölner Zoo eine rassistische Show... Von Christoph Vormweg.
In dieser Folge beleuchten wir ein oft vernachlässigtes Kapitel der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft: die systematische Entrechtung und Ermordung sexueller Minderheiten. Während die Verfolgung der jüdischen Bevölkerung heute fest im kollektiven Gedächtnis verankert ist, blieb das Schicksal tausender homosexueller Männer, lesbischer Frauen und transgeschlechtlicher Personen lange Zeit im Schatten der Geschichte. Wir blicken zurück auf die lebendige queere Szene der Weimarer Republik und analysieren, wie das NS-Regime durch die Verschärfung des Paragrafen 175 und die Ideologie des „gesunden Volkskörpers“ Liebe und Identität kriminalisierte. Anhand erschütternder Einzelschicksale wie dem von Karl Gorath, der sowohl die Konzentrationslager Neuengamme als auch Auschwitz überlebte, zeigen wir auf, wie tief die Verfolgung in das Privatleben reichte – von Denunziationen durch Nachbarn bis hin zu grausamen medizinischen Experimenten im Lager. Besonders bedrückend ist die Erkenntnis, dass das Unrecht für viele Betroffene mit dem Jahr 1945 nicht endete: Der Paragraf 175 blieb in Deutschland noch Jahrzehnte bestehen, und ehemalige KZ-Häftlinge wurden weiterhin als Straftäter ausgegrenzt, statt als Opfer anerkannt zu werden. Diese Folge ist eine Mahnung an die Gegenwart und ein Plädoyer für die Würde und Freiheit jedes Einzelnen.
Ignatowitsch, Julian www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Lesung und Gespräch. Sprache ist eine Waffe, sagt Tucholsky - seine Sprachglossen zeigen, warum. Gültig heute wie vor 100 Jahren. Im Gespräch das Team der Ausstellung "Szenen aus der Weimarer Republik".
Bei seinem Vortrag „Wie sinnvoll sind historische Vergleiche? – Brüche der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert“ am 6. Mai 2026 sprach der bekannte Münchner Historiker Horst Möller über die Gründe für das Scheitern der Weimarer Republik und fragte, ob durch sie die gegenwärtigen Krisen besser verstanden werden könnten. * Bitte unterstützen Sie die Arbeit der Bibliothek des Konservatismus mit einer Spende! * PayPal: https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=QEPQL6C6EZW24 Banküberweisung: Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung IBAN: DE15 1009 0000 2125 2750 04 BIC: BEVODEBB * Einen Überblick über die Arbeit der Bibliothek und die nächsten Veranstaltungen finden Sie unter https://www.bdk-berlin.org/ * Facebook: https://www.facebook.com/bdk.bln Instagram: https://www.instagram.com/bdk_berlin/ Twitter: https://twitter.com/BdK_Berlin Gettr: https://gettr.com/user/bdk_berlin
Katja Hoyer ist Historikerin und Journalistin, lebt seit mehr als 15 Jahren in Großbritannien und arbeitet als Dozentin am King's College in London. Immer wieder erklärt sie den Briten Deutschland und manchmal auch Deutschland sich selbst. Mit ihrem DDR-Bestseller “Diesseits der Mauer” ist sie in der deutschen Kritik angeeckt. Jetzt ist ihr neues Buch, “Weimar. Glanz und Grauen der deutschen Geschichte”, erschienen. Weimarer Republik, Bauhaus, Buchenwald, all das kam hier zusammen. Hoyer erzählt von Geschichten, die uns etwas über die Gefährdung – und die möglicherweise die Rettung – unserer Demokratie heute erzählen. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
In der ersten Folge spricht ZEITREISE-Host Filipp Piatov mit der Historikerin Katja Hoyer über das Scheitern der ersten deutschen Demokratie: Warum entschieden sich die Deutschen gegen die Weimarer Republik und für die Nazi-Diktatur?
In der Weimarer Republik steht Schwarz-rot-gold für Deutschland. Aber die Kaiserfarben Schwarz-weiß-rot bleiben populär. Über den Flaggenstreit (5.5.1926) zerbricht die Regierung. Von Thomas Klug.
2,6 Prozent holte die NSDAP 1928. Fünf Jahre später war Hitler Kanzler. Was in diesen fünf Jahren passierte und wer es zuließ – in Teil 3 von "Die Steigbügelhalter".
Anmeldung zur kostenfreien Online-Lesung mit Christoph Fromm am 7. Mai um 19 Uhr Ausgrenzung und einer tiefen Tradition des Schweigens geprägt ist. In dieser Folge von beleuchten wir die Lebensrealität einer Community, die bereits vor 1933 fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens war, bevor die nationalsozialistische Rassenideologie sie als „fremd“ konstruierte und gezielt aus der sogenannten Volksgemeinschaft ausschloss. Wir zeichnen den Weg von der urbanen Sichtbarkeit der Weimarer Republik bis hin zur juristischen Entrechtung durch die Nürnberger Gesetze nach, die rassistische Vorurteile in staatlich organisierte Verfolgung verwandelten. Dabei blicken wir tief in den Alltag: von Schulhöfen, die zu Orten der Isolation wurden, über die pseudowissenschaftliche „Vermessung des Menschen“ bis hin zu den existenziellen Herausforderungen während des Zweiten Weltkriegs. Doch die Erzählung handelt nicht nur von Unterdrückung, sondern auch von leisen Formen des Widerstands, von Überlebensstrategien und dem mutigen Beharren auf Menschlichkeit unter extremen Bedingungen. Diese Folge bricht das lange Schweigen der Nachkriegszeit und macht deutlich, dass eine ehrliche Erinnerungskultur nur dort beginnt, wo wir auch die Stimmen hören, die lange unsichtbar gemacht wurden.
Christoph Chorherr gestaltet die vierte Folge der Sonderserie zur „Zukunft der Demokratie“ mit einem Gespräch über das neue Buch von Götz Aly „Wie konnte das geschehen?“, das den Untergang der Weimarer Demokratie und die Entstehung des Nationalsozialismus aus der Perspektive der Mehrheitsgesellschaft beleuchtet. Aly schildert biografisch, wie er als Nachkriegskind über NS‑Prozesse, Filme über Konzentrationslager und das Schweigen der Eltern zur Auseinandersetzung mit Nationalsozialismus und Shoah kam und warum er darin weniger ein Staats- als ein Gesellschaftsversagen erkennt. Er kritisiert das gängige Gedenkstättenkonzept, das Täter als „SS‑Monster“ auslagert und die Identifikation mit Opfern erleichtert, während die Beteiligung der „halbwegs normalen“ Deutschen und Österreicher an Arisierung, Zwangsarbeit und Deportationen weitgehend ausgeblendet bleibt. Ausführlich erklärt Aly, wodurch die NS‑Regierung bis 1938 so populär wurde: durch radikale soziale Maßnahmen zugunsten von Mietern, Bauern, Arbeitslosen und Kriegsversehrten, finanziert durch Schulden, höhere Steuern für Vermögende und Unternehmen sowie eine Politik der materiellen „Bestechung“ breiter Schichten. Ebenso zeigt er, wie moderne Massenmedien – vor allem Radio, Kino-Wochenschau und Unterhaltungsfilme – mit 85 Prozent Unterhaltung und wohldosierter Propaganda kombinierte, um Zustimmung zu Hitler, zur Aufrüstung und später zum Krieg emotional abzusichern. Am Beispiel der „Euthanasie“-Morde an psychisch Kranken und Behinderten und der späteren Judendeportationen beschreibt Aly, wie Verwaltung, medizinische Profession, Nachbarschaften und Familien stufenweise in ein System des Mitwissens, Mitprofitierens und opportunistischen Schweigens hineingezogen wurden. In einem zweiten Schwerpunkt vergleicht er die Endphase der Weimarer Republik mit heutigen Demokratien: Die damalige Zersplitterung und Selbstblockade der Parteien der Mitte, das Ausweichen in Symbolpolitik und die Angst, Wählerinnen und Wählern unangenehme Wahrheiten zu zumuten, erkennt er in abgeschwächter Form auch in Berlin, Wien, Paris und Washington. Aly warnt jedoch vor inflationären Faschismus‑Vergleichen, plädiert dafür, von Nationalsozialismus bzw. „Hitlerismus“ zu sprechen und die konkreten sozialen und politischen Mechanismen von Stabilisierung und Radikalisierung genau zu analysieren, statt alles mit einem Schimpfwort zu überdecken. Abschließend reflektiert er seine eigene 68er‑Biografie („Unser Kampf“), zeigt die langen Schatten elterlicher NS‑Biografien und formuliert einen Satz, den er auf ein großes Plakat am Potsdamer Platz schreiben würde: „Bildet euch nicht ein, ihr würdet auf der besseren Seite der Geschichte stehen.“ Links zur Folge: Götz Aly auf Wikipedia Buch "Wie konnte das geschehen?" (S. Fischer Verlag) Buch "Unser Kampf" (S. Fischer Verlag) Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at
Die ausgewählten Fälle zeigten in einem Querschnitt von der Weimarer Republik bis in die Gegenwart, dass Anschläge und Gewalttaten von den Ermittlungsbehörden oft nicht als politische motivierte Aktion wahrgenommen werden. DIe Ausstellung stellt deutlich heraus: Rechtsextremer Terror richtet sich gezielt gegen Demokratie, Menschen- und Freiheitsrechte.
Im Jahr 2014 wird Deutschland Fußball-Weltmeister, aber sonst ist die Lage auf der Welt, vorsichtig ausgedrückt: schwierig. In Deutschland warnt das Bundeskriminalamt u. a. davor, dass die Zahl der islamistischen Gefährder deutlich ansteigt. All das beunruhigt die deutsche Politik und die Geheimdienste. Die Sicherheitsbehörden sollen so schnell wie möglich mehr Geld und vor allem mehr Personal bekommen. Dazu greift das Bundesamt für Verfassungsschutz erstmals zu einem für die Behörde ungewöhnlichen Mittel: Zeitungsannoncen. Genau so eine Stellenanzeige weckt das Interesse von „Thomas”, einem Familienvater aus einer Kleinstadt. Möglicherweise träumt er davon, Verbrecher zu jagen oder in schnellen Autos umher zu rasen. Er bewirbt sich – und schafft es tatsächlich rein in den Inlandsnachrichtendienst. Damit beginnt ein neues Kapitel – sowohl für „Thomas”, als auch für den Verfassungsschutz. „Dark Matters – Geheimnisse der Geheimdienste“ erzählt die Geschichte eines Mannes, der sein Leben etwas aufregender machen wollte und schließlich nicht nur sein eigenes Leben vollkommen verändert hat. Und wenn ihr mehr darüber erfahren wollt, wie so ein Quereinstieg in die Agentenlaufbahn konkret abläuft, welche Aufgaben es gibt und was man mitbringen sollte, hört die begleitende Hintergrundfolge „Welche Jobs gibt es beim Verfassungsschutz?”. Und das ist „Dark Matters”: Eva-Maria Lemke öffnet im Podcast die Tür zu einer Welt, die eigentlich im Verborgenen bleiben soll – Woche für Woche mit einer neuen Geschichte, die zeigt, wie Nachrichtendienste arbeiten. In der vierten Staffel geht es um eine neue Zeit, in der alte Fragen von Krieg und Frieden, von Verbündeten und Feinden nicht mehr eindeutig zu beantworten sind. Wie stellen sich Staaten, Dienste und Agenten darauf ein? Die ARD-Geheimdienstexperten Michael Götschenberg und Holger Schmidt geben Antworten. Eine neue Folge „Dark Matters – Geheimnisse der Geheimdienste” gibt es mittwochs – immer zuerst in der ARD Sounds App. Und noch ein Tipp zum Weiterhören: Im Podcast „Im Visier – Verbrecherjagd in Berlin und Brandenburg” präsentiert euch Uwe Madel aktuelle Kriminalfälle aus der Region und Janna Falkenstein und Florian Prokop ergänzen das Ganze noch mit spannenden historischen Verbrechen aus der Zeit der Weimarer Republik. „Im Visier” findet ihr in der ARD Sounds App. https://www.ardaudiothek.de/sendung/im-visier-verbrecherjagd-in-berlin-und-brandenburg/urn:ard:show:35c2ce5b4dc78575/
Blumen, Barrikaden und Verfassung. Weimar und der Beginn der Republik Die kleine Stadt Weimar ist mit Fahnen des Deutschen Reiches beflaggt. Im Nationaltheater zieren Lorbeerbäume und Blumensträuße den Saal. Am 6. Februar 1919 um 15:15 Uhr ergreift Friedrich Ebert das Wort und eröffnet feierlich die Nationalversammlung. Die Republik beginnt ihre Arbeit. Doch von der „Weimarer Republik“ spricht damals noch niemand. In dieser Folge richten wir den Blick auf das erste halbe Jahr der Republik: Wie kam die Nationalversammlung in das verschlafene Nest Weimar? Welche anderen Städte wurden ausgestochen? Und wie ging man mit den immensen logistischen Herausforderungen um? Was sagten eigentlich die Weimarer dazu, dass plötzlich die Reichshauptstadt mit Tausenden Beamten und Journalisten vor der Tür stand? Und dass sie plötzlich Schwierigkeiten hatten, zum Bäcker zu gehen? Unser Experte auf dem Goldstaub-So fa ist Stephan Zänker vom Verein Weimarer Republik e. V., Leiter des Hauses der Weimarer Republik. Mit ihm sprechen wir über diese intensiven Anfangsjahre – und klären, ob auch in Weimar auf dem Vulkan getanzt und gefeiert wurde, was genau Friedrich Ebert nachgesagt wurde und wer in dieser Zeit besonders profitierte. Es geht um die Bedeutung des Telefons, um die Würdigung von Apfelsinen, um Mobiliar aus dem Berliner Reichstag, um einen nächtlichen Gang von Friedrich Ebert und Philipp Scheidemann bewaffnet mit Pistolen durch das Schloss und vieles mehr. Und natürlich würdigen wir, was die Weimarer Republik inhaltlich alles auf den Weg gebracht hat. Wir enden mit Friedrich Ebert: „Besonders herzlich begrüße ich die Frauen“. • Goldstaub-Gast: Stephan Zänker, Vorsitzender des Vereins Weimarer Republik e.V. und Leiter des Hauses der Weimarer Republik o Verein: https://www.weimarer-republik.net/verein/ o Museum: https://www.hdwr.de • Danke an Holger Thurm, den rasenden Reporter aus Weimar und Experten für Podcast und Storytelling: https://podactive.fm/#team • Verlosung: Stummfilmkonzert des Metropolis Orchester Berlin am 22.03.2026 im Theater im Delphi: https://www.metropolis-orchester-berlin.eu/termine/ • Veranstaltungstipp: „5 Jahre Fassadengeflüster“. Lesung und Empfang mit Arne im Romanischen Café am 10.03.2026 https://romanisches-cafe.berlin/event/fassadengefluester/ • Link zu Reichstagsprotokollen: https://www.reichstagsprotokolle.de
In dieser Folge spreche ich mit der Autorin Susanne Goga über ihre jüngsten Projekte und über ihre Leib- und Magen-Ära für historische Romane und Krimis: den Ersten Weltkrieg und die Weimarer Republik. Anhand ihrer neuesten Bücher, Die wilden Jahre (2025) und Die Geister von Beelitz (Erscheinungstermin: 19.2.2026) sprechen wir sprechen über Rechercheprozesse und über historische Themen und Personen, die in ihre Bücher einfließen: vom Düsseldorfer Schauspielstudent Gustav Gründgens über die ersten Berliner Polizistinnen Martha Mosse und Friederike Wieking bis hin zum legendären obersten Mordermittler der Weimarer Republik, Kriminalrat Ernst Gennat. Es geht um Frauenfiguren, Männlichkeitsbilder im Krimi-Genre, um queere Dimensionen und Familienbeziehungen. Freut euch auf eine Folge, in der wir (Geschlechter-)Geschichte mal aus einem etwas anderen Blickwinkel betrachten!Transparenzhinweis: Für die Erwähnung der Bücher ist keine Gegenleistung geflossen.***Hast du Lust, die Frauen von damals zu unterstützen? Auf Steady findest du drei freiwillige Abo-Modelle zur Auswahl. Vielen Dank für deinen Support!***Bild Susanne Goga: Thomas Rabsch***historische Krimis, Frauenbewegung, Leo Wechsler, Susanne Goga, 1920er Jahre, queere Literatur, Polizei, Nationalsozialismus, Weimarer Republik, Kriminalromane, Geschichte, Literatur, Schreiben
Die AfD steht in Umfragen so erfolgreich da wie nie zuvor – und im Hintergrund arbeiten Vertreter der sogenannten “Neuen Rechten” daran, ihre Ideen und Vorstellungen im politischen Alltag unterzubringen. Wie viel Anteil haben sie am Erfolg der AfD? NDR-Journalist Sebastian Friedrich beobachtet die “Neue Rechte” schon lange und erzählt in dieser 11KM-Folge von einflussreichen rechten Vordenkern, ihren großen Plänen zwischen Revolution und Vernetzung und, welchen Einfluss sie bei der AfD wirklich haben. Hier geht's zum Feature “ „Deutsches Denken – Rechte Intellektuelle der Bundesrepublik“” von Sebastian Friedrich und Nils Schniederjann: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:d167a26e35e3d625/ In dieser früheren 11KM-Folge geht es um Björn Höcke und sein rechtsextremes Weltbild: https://1.ard.de/11KM_Bjoern_Hoecke Hier geht's zu "Kunstverbrechen”, unserem Podcast-Tipp: https://1.ard.de/kunstverbrechen-staffel-5?cp Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautorin: Eva Münch Mitarbeit: Lukas Waschbüsch, Sebastian Schwarzenböck und Marc Hoffmann Host: Elena Kuch Produktion: Christine Frey, Timo Lindemann, Konrad Winkler, Hanna Brünjes und Marie-Noelle Svihla. Planung: Caspar von Au und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
Im Visier – Verbrecherjagd in Berlin und Brandenburg | rbb24
Januar 1930: Nach einem Streit mit seiner Vermieterin wird der Student Horst Wessel von Unbekannten angeschossen. Die Polizei ist sicher: Das war eine politische Tat. Denn Anhänger von KPD und NSDAP liefern sich regelmäßig blutige Straßenkämpfe. Ein folgenreicher Kriminalfall, der den Zerfall der Weimarer Republik ankündigt. Hinweis: In einer früheren Version dieser Folge gab es eine missverständliche Formulierung zum Verbot der SA. Richtig ist - die SA wurde während der Weimarer Republik zwei Mal verboten, dann wieder legalisiert und erst 1945 endgültig verboten. Wir haben die missverständliche Formulierung entfernt. Danke für die kritischen Hinweise.
Paul Löbe (geb. 14.12.1875) kann davon berichten, wie eine parlamentarische Demokratie aufgebaut wird, wie sie funktioniert und wie schnell sie zu Grunde gehen kann. Von Rüdiger Weidenfeld-Kramer.
Revolutionäre Klänge, Arbeitersänger und ein Theaterskandal: Am 13.12.1930 wird Brechts Stück "Die Maßnahme" uraufgeführt, als Sensation gefeiert - und dann jahrzehntelang verboten. Von Christian Kosfeld.
Die Polizei, Dein Freund und Helfer. Die Imagekampagne aus der Weimarer Republik ist 100 Jahre alt. Die Polizei wollte als bürgernah und hilfsbereit wahrgenommen werden. Und das will sie auch heute noch, aber das Bild hat Risse. Insbesondere in Frankfurt wurden in den vergangenen Jahren immer wieder Missstände bei der Polizei aufgedeckt: eine gewaltverherrlichende, sexistische und rassistische Chatgruppe zum Beispiel. Erst im Oktober war bekannt geworden, dass die Staatsanwaltschaft gegen 17 Polizistinnen und Polizisten ermittelt. Andererseits: Für extremistische Kreise ist die Polizei zum Feindbild geworden. Regelmäßig werden Polizisten bei Einsätzen rund um Demonstrationen gezielt angegriffen und verletzt, wie jüngst in Gießen. Dann eskaliert die Gewalt auf beiden Seiten. Raues Umfeld, rauer Umgang? Wie werden die angehenden Polizisten auf den Job und seine speziellen Herausforderungen vorbereitet? Was tut die Polizei, um Gewalt zu vermeiden? Wieviel Gewalt gehört zur Polizeiarbeit? Darüber wollen wir reden. Mit unserem Reporter Danijel Majic, mit Jens Mohrherr, dem hessischen Landesvorsitzenden der Polizeigewerkschaft, mit dem Journalisten und Autor Mohamed Amjahid, und mit dem Kriminologen Tobias Singelnstein. Podcast-Tipp: rbb24 Inforadio - Forum Zwischen Gewaltmonopol und Bürgerrechten: Wo steht die Polizei? Berlin macht immer wieder mit Gewalt gegen Polizisten Schlagzeilen. Doch es sterben auch Menschen durch Dienstwaffen. Wie gut ist die Polizei auf Extremsituationen eingestellt? Darüber diskutiert Mirjam Meinhardt mit ihren Gästen. https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:a45583a4e1ba02a1/
Heinrich Brüning, geboren am 26.11.1885, regiert als Reichskanzler der Weimarer Republik ab 1930 mit Notverordnungen - und wird zum Symbol für das Ende der Demokratie. Von Thomas Klug.
Ein Dolchstoß von hinten - Verrat an den kämpfenden Soldaten? Am Ende des Ersten Weltkrieges verschleierte die kaiserliche Militärführung ihr Scheitern. Rechte Verschwörungslegenden machten stattdessen die demokratischen Politiker der Weimarer Republik für die Kriegsniederlage verantwortlich. Und zur Zielscheibe rechter Gewalt. Von Renate Eichmeier (BR 2024)