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Benjamin ist Schriftsteller und seit einigen Jahren haben wir unsere gemeinsame Silvester-Tradition im Hotel Matze. Ich wollte diesmal von ihm wissen, wie es ihm gerade wirklich geht, warum Schreiben immer auch Angst mit sich bringt und was es bedeutet, mit einem Werk identisch zu sein. Wir sprechen über Schummeln, Widersprüche, Zypern, Kunst, Erfolg, Rückfälle, Tomaten, die gegen Bäume geworfen werden, neue Bücher und darüber, warum Künstler:innen uns nichts schulden. WERBEPARTNER & RABATTE: https://linktr.ee/hotelmatze MEIN GAST: https://www.instagram.com/benjamin_von_stuckrad_barre/ DINGE: Panikherz – Benjamin von Stuckrad-Barre https://bit.ly/4slj656 Auch Deutsche unter den Opfern – Benjamin von Stuckrad-Barre https://bit.ly/493yPOA 22 Bahnen – Caroline Wahl https://bit.ly/48ZNL0a Windstärke 17 – Caroline Wahl https://bit.ly/4qCeUfM Die Assistentin – Caroline Wahl https://bit.ly/4jku6vr Knossi: https://www.knossi.de/ Betterov: https://www.betterov.de/ Lukas Hambach - Produktion Lena Rocholl - Redaktion Mit Vergnügen - Vermarktung und Distribution MEIN ZEUG: Mein Fragenset FAMILIE: https://beherzt.net/products/familie Mein Fragenset LIEBE: https://beherzt.net/liebe Mein erstes Fragenset: https://beherzt.net/matze Meine Spendenaktion: https://machmit.wellfair.ngo/hotel-matze-spendenaktion-2025 Mein Newsletter: https://matzehielscher.substack.com/ YouTube: https://bit.ly/2MXRILN TikTok: https://tiktok.com/@matzehielscher Instagram: https://instagram.com/matzehielscherHotel LinkedIn: https://linkedin.com/in/matzehielscher/ Mein Buch: https://bit.ly/39FtHQy
Esteban, Eva und Angela wurden als Kind überbehütet. Die Auswirkungen sind unterschiedlich: Eva hat noch immer Mühe, selbst Entscheidungen zu treffen. Angela führt ein Doppelleben. Und Esteban hatte lange kein Gefühl für Risiken. Nur mit Glück hat er seine waghalsigen Aktionen überlebt. Eva (27) spürt die Auswirkungen der Überbehütung bis heute: «Sobald meine Eltern nicht da sind, bin ich komplett planlos und weiss gar nicht, wie ich ein Problem angehen soll.» Angela (45) verheimlichte früh Dinge vor ihrer Mutter und teilt bis heute kaum Persönliches mit ihr. Esteban (71) sagt, er habe kein Gefühl für Risiken entwickelt: «Mit Glück überlebte ich meine Dummheiten als junger Mann schadlos.» Dies ist der zweite Teil zum Thema Überbehütung. Im ersten Teil ging «Input»-Host Matthias von Wartburg der Frage nach: Warum neigen manche Eltern zur Überbehütung? ____________________ In dieser Episode zu hören - Esteban (Name geändert) - Eva (Name geändert) - Angela (Name geändert) - Entwicklungspsychologin Claudia Roebers ____________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an input@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ - Autor: Matthias von Wartburg - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen. ____________________ (00:00) Intro (00:42) Rückblick auf erste Folge (01:27) Esteban und das Risiko (02:22) Estebans überbehütete Kindheit (06:11) Interview auf Inline-Skates (10:35) Eva ist ohne Eltern planlos (13:36) Angela führt ein Doppelleben (15:58) Todesgefahr (18:13) Einschätzung Entwicklungspsychologin (22:15) Esteban und die Inline-Skates (32:32) Estebans Kinder (25:18) Fazit ____________________ Diese Folge wurde zum ersten Mal am 02.07.2025 ausgestrahlt.
Viel Spaß mit dem Talk zu One Piece Kapitel 1170!
In der zweiten Folge ihres KI-Doppels sprechen Inga Bergen und Sven Jungmann sehr konkret darüber, was Künstliche Intelligenz heute bereits für Patient:innen bedeutet – und wie stark sie Erwartungen, Rollenbilder und das Arzt-Patienten-Verhältnis verändert. Das Gespräch bleibt dabei nicht abstrakt, sondern lebt von Studien, Anekdoten aus der Praxis und ehrlichen Widersprüchen. Genau das macht diese Episode so hörenswert. Von „Dr. Google“ zu ChatGPT: informierte Patient:innen als neue Realität Zu Beginn zeichnen Inga und Sven nach, wie sich der Umgang mit Information verschoben hat. Während Ärzt:innen früher vor allem „Dr. Google“ kritisch gegenüberstanden, stehen sie heute einer ganz anderen Qualität von Vorbereitung gegenüber. KI-Systeme wie ChatGPT ermöglichen es Patient:innen, ihre Symptome, Befunde und Krankengeschichten strukturiert auszuwerten – oft deutlich tiefergehend, als es in einem 15-minütigen Arztgespräch möglich wäre. Dadurch verändert sich nicht nur das Informationsniveau, sondern auch die Erwartungshaltung an medizinisches Personal. Was Ärzt:innen oft nicht sehen – und warum KI das sichtbar macht Inga macht früh deutlich, dass viele Ärzt:innen gar nicht wissen, wie intensiv sich Patient:innen bereits heute vorbereiten. Ob Nahrungsergänzungsmittel, alternative Therapien oder eigene Recherchen: Ein Großteil davon wird nicht offen angesprochen. KI könnte hier paradoxerweise für mehr Transparenz sorgen, weil Patient:innen mit konkreten Fragen, Hypothesen und sogar Therapieoptionen in die Praxis kommen. Ein eindrückliches Beispiel ist der Fall eines Patienten, der seine komplette Krankenakte in ChatGPT analysieren ließ – und damit einen klaren Paradigmenwechsel auslöste. Zahlen, die aufrütteln: Vertrauen, Nutzung und Widersprüche Studien und Umfragen unterstreichen diese Dynamik. Ein erheblicher Teil der Bevölkerung nutzt KI bereits für Gesundheitsfragen, viele bewerten ihren Einsatz in der Medizin grundsätzlich positiv. Gleichzeitig zeigt sich ein Widerspruch: Patient:innen vertrauen Ärzt:innen statistisch weniger, wenn diese offen angeben, KI einzusetzen. Die Diskussion macht klar, dass hier weniger Technikfeindlichkeit als vielmehr Unsicherheit mitschwingt – etwa die Sorge, Ärzt:innen könnten sich zu stark auf Systeme verlassen oder diese nicht kompetent genug bedienen. Wenn KI besser diagnostiziert als Mensch und Maschine zusammen Besonders nachdenklich stimmt die Diskussion um Studien, in denen KI bei komplexen Fällen bessere Ergebnisse erzielt als Ärzt:innen – und sogar besser als Ärzt:innen mit KI-Unterstützung. Das stellt die klassische Arbeitsteilung infrage. Sven und Inga diskutieren offen, ob Ärzt:innen derzeit eher „Bremser“ als Verstärker der KI sind, weil sie deren Potenzial noch nicht richtig in ihre Entscheidungsprozesse integrieren können. Schatten-KI im Klinikalltag: zwischen Risiko und Notwendigkeit Ein TikTok-Beispiel aus der Notaufnahme verdeutlicht, wie Realität und Regulierung auseinanderklaffen. Ärzt:innen nutzen KI informell, oft aus purer Notwendigkeit heraus, etwa bei Überlastung oder fehlender Supervision. Dieses Phänomen der „Schatten-KI“ zeigt, dass KI längst Teil des Alltags ist – unabhängig davon, ob Organisationen darauf vorbereitet sind oder nicht. Wenn Patient:innen genauer hinschauen als Ärzt:innen Anhand mehrerer Praxisbeispiele wird deutlich, wie sich Macht- und Vertrauensverhältnisse verschieben. Patient:innen prüfen Laborwerte selbst nach, hinterfragen Aussagen und erwarten Erklärungen auf Augenhöhe. Fehler oder Nachlässigkeiten fallen dadurch schneller auf. Die Folge: Wer als Ärzt:in keine KI nutzt, könnte künftig eher als unsorgfältig wahrgenommen werden – nicht umgekehrt. KI als Chance bei seltenen und komplexen Erkrankungen Besonders eindrucksvoll sind die Beispiele aus der Neurologie und Onkologie. KI-Systeme helfen, Differenzialdiagnosen zu identifizieren, auf die erfahrene Fachärzt:innen nicht gekommen wären. Gerade bei seltenen Erkrankungen oder ungewöhnlichen Symptombildern zeigt sich, dass menschliche Expertise und KI sich sinnvoll ergänzen können – wenn man sie richtig einsetzt. Die eigentliche Aufwertung: Kommunikation, Beobachtung, Beziehung Ein zentraler Gedanke der Folge ist, dass medizinisches Wissen durch KI „billiger“ wird – und damit andere Fähigkeiten an Wert gewinnen. Kommunikation, Empathie, Beobachtungsgabe und das Erfassen des Ungesagten rücken stärker in den Fokus. Inga und Sven machen klar: Die Ärzt:innen der Zukunft werden weniger über reines Faktenwissen definiert, sondern über ihre Fähigkeit, Menschen zu verstehen, einzuordnen und durch ein komplexes System zu begleiten. Navigation durch das Gesundheitssystem als neue Kernaufgabe Über das einzelne Gespräch hinaus wird auch der Weg durch das Gesundheitssystem thematisiert. Termine, Facharztüberweisungen, Therapien, Krankenkassen – all das überfordert viele Patient:innen. KI kann hier unterstützen, doch gleichzeitig wächst der Bedarf an menschlicher Begleitung. Medizinische Arbeit wird dadurch breiter, nicht kleiner. Effizienzgewinne und neue Erwartungen KI kann Ärzt:innen massiv entlasten – etwa bei Dokumentation, Verwaltung und Kommunikation. Diese gewonnene Zeit schafft Spielraum für bessere Versorgung. Gleichzeitig steigen jedoch auch die Erwartungen der Patient:innen: Sie wollen gesehen, verstanden und ernst genommen werden. Effizienz allein reicht nicht mehr. Fazit: KI wird Teil der Aufklärungspflicht Am Ende wird deutlich: KI ist kein optionales Extra mehr, sondern Teil des medizinischen Werkzeugkastens – und damit auch Teil der ärztlichen Verantwortung. Ärzt:innen müssen künftig nicht nur über Medikamente und Eingriffe aufklären, sondern auch über den sinnvollen und kritischen Einsatz von KI. Wer sich darauf einlässt, kann die Arzt-Patienten-Beziehung stärken. Wer es ignoriert, riskiert Vertrauen. Diese Folge lohnt sich für alle, die verstehen wollen, warum KI nicht das Ende der Medizin bedeutet, sondern ihren Kern neu definiert. Sie zeigt ehrlich, wo Unsicherheiten liegen, und macht gleichzeitig Mut, die eigene Rolle aktiv weiterzuentwickeln. Wer wissen will, wie Medizin im KI-Zeitalter wirklich aussieht, sollte unbedingt reinhören. Der Beitrag KI in der Medizin – Wie sich Medizin gerade grundlegend verändert erschien zuerst auf Visionäre der Gesundheit.
Was ist "Die Welt von …?" Wenn wir über Video- und Computerspiele sprechen, die entweder elaborat ausgestaltete eigene Welten mit Hintergrundgeschichten haben oder über solche, die ihre Welt aus Literatur, Rollenspiel oder Film borgen, nehmen wir uns zuweilen die Zeit und sprechen ausführlicher über Lore jener Welten als das in den regulären Folgen möglich wäre. Im Format Die Welt von… erforschen Rahel Schmitz und Mháire Stritter die Legenden, die Geografie, die Geschichte, die Politik von diesen fiktiven Welten und holen sich dabei von Fall zu Fall ergänzende Expertise von ausgewiesenen Kennern und Kennerinnen der jeweiligen Welt. Worum geht's: Die Welt der The Elder Scrolls-Spiele ist kein klassisches Fantasy-Reich mit klaren Helden und Bösewichten, sondern ein komplexes Geflecht aus Kulturen, Mythen, Machtstrukturen und Widersprüchen. Tamriel ist ein Kontinent, der von Imperien beherrscht und zugleich von lokalen Traditionen, Religionen und ethnischen Spannungen geprägt ist. Götter existieren hier nicht nur als ferne Legenden, sondern greifen sichtbar in die Geschichte ein, während Wahrheit, Propaganda und Mythos oft ununterscheidbar ineinanderfließen. Die Spiele erzählen diese Welt selten direkt – sie erschließt sich über Bücher, Architektur, Rituale, Fraktionen und die Perspektiven ihrer Bewohner. In dieser Folge erkunden Rahel und Mháire die Eigenheiten dieser Spielwelt: ihre politische Struktur, die Rolle von Magie und Religion, das Nebeneinander von großer Historie und persönlicher Alltagserfahrung sowie die bewusste Mehrdeutigkeit vieler Erzählungen. Es geht darum, wie The Elder Scrolls Weltenbau betreibt, warum sich Tamriel je nach Region völlig anders anfühlt – und weshalb diese Serie bis heute eine der dichtesten und faszinierendsten Fantasy-Welten der Computerspielgeschichte hervorgebracht hat. Einen Gast gibt es auch: Diesmal kommt im Podcast neben den Sprecherinnen Louis Kresoviç zum Einsatz, der betreibt auf YouTube unter dem Namen Amemos den größten deutschsprachigen Lorecast zum Thema Elder Scrolls Podcast-Credits: Sprecher, Redaktion: Rahel Schmitz, Mháire Stritter Gast: Louis Kresoviç Audioproduktion: Sascha Blach, Christian Schmidt Titelgrafik: Paul Schmidt Intro, Outro: Nino Kerl (Ansage); Chris Hülsbeck (Musik) Die Podcastfolge, in der es um das Spiel Morrowind geht, ist parallel zu dieser Folge erschienen.
In der Schweiz zeigen 22 Prozent der Eltern Tendenzen von Überbehütung. Sie nehmen ihren Schützlingen vieles ab und trauen ihnen wenig zu. Für die Entwicklung der Kinder kann das schwerwiegende Folgen haben. Warum neigen manche Eltern zur Überbehütung – und welche Folgen hat das für ihre Kinder? Auf der Suche nach Antworten treffen wir Andrina und ihre Familie. Auf dem Spielplatz ist sie ständig angespannt, und wenn ihre Söhne (7 und 5 Jahre alt) zu einem Kindergeburtstag eingeladen werden, fällt es ihr schwer, sie loszulassen. Claudia Roebers, Professorin für Entwicklungspsychologie an der Universität Bern, warnt: «Überbehütung kann das Selbstwertgefühl und die Selbstwirksamkeit von Kindern beeinträchtigen.» Wer seinen Kindern wenig zutraut, erschwert ihnen den Umgang mit Herausforderungen. ____________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an input@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ 00:00 Intro 01:14 Der Zettel des Anstosses 02:38 Besuch bei Andrina und ihrer Familie 07:57 Wann ist es Überbehütung? 11:03 Was bringt Eltern zum Überbehüten? 18:00 Auch Väter können überbehüten 20:46 Die Folgen von Überbehütung 26:34 Fazit ____________________ In dieser Episode zu hören - Andrina und Gino, Eltern - Claudia Roebers, Entwicklungspsychologin Universität Bern - Joëlle Gut, Psychotherapeutin ____________________ - Autor: Matthias von Wartburg - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen. ____________________ Diese Folge wurde zum ersten Mal am 21.05. 2025 ausgestrahlt.
Was zunächst wie ein tragischer Autounfall kurz vor der deutschen Wiedervereinigung aussieht, entpuppt sich Schritt für Schritt als eines der perfidesten Verbrechen der DDR-Nachwendegeschichte. Die Ermittler stoßen auf Widersprüche, verstörende Aussagen und Spuren, die zu der Frage führen: Ist dieser Familienvater wirklich ein Opfer – oder steckt hinter dem Feuer im Trabi ein teuflischer Plan, der jahrelang unentdeckt bleiben sollte? ******** Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? [**Hier findest du alle Infos & Rabatte!**] (https://linktr.ee/tatort_deutschland) **Ihr habt Fragen, Kritik oder Anregungen zu diesem Podcast? Schreibt uns an podcast@bild.de!** ** Gerne auch bei [Instagram](https://www.instagram.com/tatortdeutschland_/) ** Impressum: https://www.bild.de/corporate/site/bild-de/impressum-81395212.bild.html
Eine lesbische Frau will schwanger werden und aufs Land ziehen. Eva Baltasar erzählt von inneren Widersprüchen: drastisch, mit schwarzem Humor und bewegend.
Eine lesbische Frau will schwanger werden und aufs Land ziehen. Eva Baltasar erzählt von inneren Widersprüchen: drastisch, mit schwarzem Humor und bewegend.
"Nüchtern" solle man auf Russlands Krieg in der Ukraine schauen, den "Interessenausgleich" suchen und die "Sicherheitsinteressen" des Kreml berücksichtigen. Und dass die Russen die Ukraine zerstören wollen? Dafür gebe es keine Evidenz. Schlimmer noch: Es hätten die "Schuld auf sich geladen"; die seit 2022 für eine massive Unterstützung des angegriffenen Landes eingetreten sind. Das – na klar! – müsse aufgearbeitet werden.So und ähnlich tönen gerade sogenannte "Realisten". In dieser letzten Sitzung des Jahres 2025 beschäftigen wir uns etwas näher mit den Widersprüchen und Ungereimtheiten ihrer Theorie und der Frage, warum am Ende kaum mehr als Diktatorenversteherei übrig bleibt.Unser Gast: Dr. Georg Löfflmann, Lecturer für US-Außenpolitik im Department of Politics and International Relations (DPIR) an der Queen Mary University of London.Buchtipp:Lesja Ukrajinka „Am Meer. Erzählungen.“ Aus dem Ukrainischen von Maria WeissenböckWallstein Verlag, 184 Seiten, 22 EuroISBN: 978-3-8353-5884-3Taras Schewtschenko"Flieg mein Lied, meine wilde Qual. Dichtung und Selbstzeugnisse."Aus dem Ukrainischen und Russischen von Beatrix KerstenWallstein Verlag , 312 Seiten, 26 EuroISBN: 978-3-8353-5883-6Geschenktipp: Junta – das Brettspiel zum besseren Verständnis von DiktaturenUnterstützen Sie uns einmalig oder regelmäßig hierUnser Schwesterpodcast: Der Hauptausschuss der SalonkolumnistenDie Website der SalonkolumnistenDer Ostausschuss der Salonkolumnisten auf TwitterDas Panel auf Twitter:Dr. Franziska DaviesProf. Jan Claas BehrendsDr. Gustav GresselGabriele WoidelkoDas Moderationsteam:Jan-Philipp HeinRichard VolkmannDavid HarnaschProducer: David HarnaschPostproduction: Chris GruberTitle track vocals: Masha (10, from Odesa)
James Cameron ordnet sein eigenes Universum neu. “Avatar: Fire and Ash” erzählt Pandora erstmals als geschlossene, konfliktreiche Welt und findet mit den Asche-Na'vi und Oona Chaplins Varang eine neue erzählerische Schärfe. Ein Film, der dem “Avatar”-Franchise erstmals erzählerisches Gewicht und emotionale Tiefe gibt.“Avatar: Fire and Ash” ist der Film, in dem James Cameron sein eigenes Mammutprojekt sichtbar zusammenführt. Es bleibt ein “Avatar”-Film mit Pandora, mit großem Ernst und mit einer Welt, die weiterhin auf Überwältigung setzt. Gleichzeitig wirkt dieser dritte Teil deutlich bewusster in dem, was er erzählt. Die Geschichte folgt einer klaren Linie, sie verzettelt sich nicht mehr in bloßen Erweiterungen des Universums, sondern entwickelt einen erzählerischen Zusammenhang, der trägt. Konflikte sind präziser gesetzt, Figuren bekommen eine erkennbare innere Bewegung und stehen nicht länger nur für Ideen oder Haltungen, sondern für Entscheidungen, die den Verlauf der Handlung spürbar prägen. Mit den Asche-Na'vi öffnet der Film zudem erstmals einen kulturellen Raum innerhalb Pandoras, der rauer, widersprüchlicher und weniger idealisiert ist und damit eine Tiefe einführt, die den vorherigen Teilen spürbar gefehlt hat.Besonders deutlich wird diese Entwicklung auf der emotionalen Ebene. Der Film rückt näher an seine Figuren heran und nimmt ihre Beziehungen ernst. Veränderungen geschehen nicht beiläufig, sondern formen den Kern der Geschichte. Handlungen wirken nach, Verluste hinterlassen Spuren, und die Erzählung gönnt sich Momente, in denen das Geschehen wirken darf. In diesem Kontext sticht Varang, gespielt von Oona Chaplin, besonders hervor. Ihre Figur ist nicht nur eine Gegenspielerin, sondern eine Präsenz. Die Art, wie sie sich bewegt, spricht und den Raum einnimmt, verleiht ihr eine Autorität, die sich aus Körpersprache, Haltung und innerer Konsequenz speist. Varang wirkt nie wie eine bloße Funktion der Handlung, sondern wie ein Ausdruck dieser neuen, harschen Facette der Pandora-Kultur.Auch visuell folgt der Film dieser Haltung. Die Bilder sind weiterhin von beeindruckender Kraft und Detailfülle, stehen jedoch stärker im Dienst der Erzählung. Technik und Schauwert unterstützen die Geschichte, statt sie zu dominieren. Das verleiht dem Film eine neue Ruhe und Klarheit. “Avatar: Fire and Ash” wirkt wie der Punkt, an dem James Cameron seine Erzählung bündelt und fokussiert. Pandora erscheint hier nicht mehr nur als Projektionsfläche für Schönheit und Harmonie, sondern als komplexe Welt mit inneren Spannungen, kulturellen Brüchen und Figuren, die diese Widersprüche tragen. Genau daraus bezieht dieser Film seine erzählerische Geschlossenheit und seine spürbare Reife.“Avatar: Fire and Ash” läuft derzeit in den deutschen Kinos (Stand Dezember 2025).Wenn euch dieser Podcast gefällt und ihr tiefer einsteigen wollt, findet ihr auf Substack weitere Texte, Porträts und Filmkritiken vonRonny Rüsch – Filmkritiker. Gerne dort abonnieren.Und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen möchtet, freuen wir uns über eine kleine Kaffeespende via PayPal. Get full access to Ronny Rüsch - Filmkritiker at hausmeisterronny.substack.com/subscribe
Leben Lieben Lassen- Inspirationen zu Persönlichkeit, Beziehung und Selbstliebe
– mit Sven Jungmann & Inga Bergen Der Ausgangspunkt des Gesprächs liegt in einer gemeinsamen Beobachtung: Immer mehr Patientinnen und Patienten interessieren sich für KI, spüren das enorme Potenzial, sind gleichzeitig aber verunsichert. Zwischen Hoffnung, Neugier und Angst entsteht ein Spannungsfeld, das im Gesundheitswesen bislang kaum strukturiert aufgegriffen wird. Inga Bergen und Sven Jungmann wollen genau hier ansetzen. In dieser ersten von zwei Crossover-Episoden erklären sie, wie KI heute schon sicher, sinnvoll und selbstbestimmt von Patient:innen genutzt werden kann – nicht als Ersatz für Ärzt:innen, sondern als Werkzeug für bessere Kommunikation, mehr Verständnis und mehr Selbstwirksamkeit. KI als Übersetzer zwischen Medizin und Patient:innen Ein zentrales Thema der Folge ist die Kommunikationslücke im Gesundheitswesen. Medizinische Sprache ist komplex, Arztbriefe sind nicht für Patient:innen geschrieben und Gespräche bleiben oft unvollständig im Gedächtnis. KI kann hier eine Schlüsselrolle übernehmen. Anhand konkreter Beispiele zeigen die Hosts, wie man Arztbriefe – datenschutzkonform anonymisiert – mit KI verständlich erklären lassen kann. Dabei geht es nicht nur um Übersetzung in einfache Sprache, sondern um echtes Verstehen: Was bedeutet diese Diagnose? Welche Konsequenzen hat sie? Welche Rückfragen sollte ich stellen? KI ermöglicht es erstmals, medizinische Informationen dialogisch zu erschließen – mit unbegrenzten Rückfragen, ohne Zeitdruck und ohne Scham. Vorbereitung auf Arztgespräche mit KI Das Gespräch macht deutlich: Gute medizinische Versorgung beginnt oft vor dem Arzttermin. Viele Menschen können ihre Symptome nur schwer beschreiben, vermischen Beobachtung und Interpretation oder vergessen entscheidende Informationen. Hier kann KI als eine Art Trainingspartner dienen. Patient:innen können mithilfe von KI lernen, ihre Beschwerden strukturiert zu schildern, relevante Vorerkrankungen einzuordnen und sich gezielt auf Facharzttermine vorzubereiten. Besonders wirkungsvoll ist dabei die Möglichkeit, sich typische Rückfragen, notwendige Unterlagen oder mögliche Untersuchungen vorab erklären zu lassen. Das verändert die Gesprächsdynamik grundlegend – weg vom reinen Abfragen, hin zu einem Dialog auf Augenhöhe. Symptome einordnen und Diagnosen besser verstehen Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Nutzung von KI zur ersten Einschätzung von Symptomen. Dabei unterscheiden die Hosts klar zwischen allgemeinen Sprachmodellen wie ChatGPT und spezialisierten, teils zertifizierten medizinischen KI-Systemen. Entscheidend ist nicht, eine Diagnose „aus der KI zu bekommen“, sondern Unsicherheit zu reduzieren:Muss ich mir Sorgen machen? Sollte ich handeln? Was könnte dahinterstecken – und was eher nicht? Sven Jungmann betont, wie wichtig dabei eine saubere Beschreibung ohne vorschnelle Interpretation ist. KI kann helfen, Wahrscheinlichkeiten einzuordnen, sogenannte „Can't-miss-Diagnosen“ zu identifizieren und sinnvolle nächste Schritte vorzuschlagen – immer als Vorbereitung, nicht als Ersatz für ärztliche Entscheidungen. KI, Evidenz und der Umgang mit Fehlern Ein häufig geäußerter Vorbehalt gegenüber KI ist das sogenannte „Halluzinieren“. Die Folge geht differenziert darauf ein und zeigt konkrete Strategien, wie Patient:innen damit umgehen können. Durch gezielte Nachfragen, den Vergleich mehrerer KI-Modelle und die explizite Anforderung evidenzbasierter Quellen lässt sich die Qualität der Antworten deutlich erhöhen. KI wird so vom vermeintlich allwissenden Orakel zu einem überprüfbaren Recherche-Werkzeug. Besonders wertvoll ist dabei die Fähigkeit, Studien, Leitlinien und medizinische Standards verständlich einzuordnen – ein Zugang, der früher fast ausschließlich Fachpersonal vorbehalten war. Medikamente, Therapien und Behandlungsprozesse verstehen Auch im Umgang mit Medikamenten zeigt sich das Potenzial von KI. Ob Beipackzettel, Wechselwirkungen oder Einnahmezeitpunkte – KI kann komplexe Informationen personalisiert erklären. Die Hosts zeigen, wie Patient:innen KI nutzen können, um Therapievorschläge besser nachzuvollziehen, Nebenwirkungen realistisch einzuordnen und informierte Rückfragen zu stellen. Dabei geht es nicht um Misstrauen gegenüber Ärzt:innen, sondern um Transparenz und Sicherheit. KI bei chronischen Erkrankungen und Lebensstil-Anpassung Besonders eindrücklich wird die Folge dort, wo es um langfristige Erkrankungen geht. Inga Bergen teilt persönliche Erfahrungen und zeigt, wie KI helfen kann, Therapie, Lebensstil und mentale Gesundheit miteinander zu verbinden. KI ermöglicht es, evidenzbasierte Empfehlungen zu Bewegung, Ernährung oder Schlaf individuell zu interpretieren und in den eigenen Alltag zu integrieren. Studienwissen wird so praktisch nutzbar – und motivierend. Hier wird deutlich: KI kann Patient:innen nicht nur informieren, sondern aktiv begleiten. Mentale Gesundheit und emotionale Entlastung durch KI Ein sensibler, aber zentraler Teil der Episode widmet sich der mentalen Dimension von Krankheit. Diagnosen lösen Ängste aus, verändern Rollen in Familien und werfen existenzielle Fragen auf. KI kann in solchen Situationen ein niedrigschwelliger Gesprächspartner sein – nicht als Therapeut:in, aber als strukturierende, entlastende Instanz. Die Hosts diskutieren offen Chancen und Risiken: von emotionaler Unterstützung bis zur Gefahr unkritischer Bestätigung.Entscheidend ist der bewusste, reflektierte Einsatz von KI – als Ergänzung, nicht als Ersatz für menschliche Beziehungen. Gesundheitsdaten, Tracking und personalisierte Prävention Wearables, Schlaftracking und Fitnessdaten erzeugen heute riesige Datenmengen, die im klassischen Gesundheitssystem kaum genutzt werden. KI eröffnet hier neue Möglichkeiten. Indem persönliche Daten mit KI reflektiert werden, entsteht eine neue Form der personalisierten Prävention. Fragen wie „Ist dieser Wert normal?“ oder „Was bedeutet diese Veränderung?“ lassen sich individuell einordnen – jenseits starrer Normwerte. Die Folge zeigt eindrucksvoll, wie KI helfen kann, Gesundheit aktiv zu gestalten, statt nur auf Krankheit zu reagieren. KI als Unterstützung im Umgang mit Bürokratie und Versicherungen Ein oft unterschätztes Einsatzfeld von KI ist die Kommunikation mit Krankenkassen, Behörden und Institutionen. Anträge, Widersprüche oder Leistungsanfragen scheitern häufig an Sprache und Struktur. KI kann helfen, Sachverhalte klar, korrekt und rechtssicher zu formulieren – ein echter Vorteil für Menschen mit sprachlichen Barrieren oder wenig Erfahrung im System. Damit wird KI zu einem Werkzeug für mehr Gerechtigkeit im Gesundheitswesen. Verantwortung, Datenschutz und klare Grenzen Zum Abschluss der Episode betonen Inga Bergen und Sven Jungmann die Grenzen von KI. Medizinische Entscheidungen sollten niemals ausschließlich auf KI basieren. Vertrauen, Beziehung und ärztliche Expertise bleiben zentral. Gleichzeitig wird auf Datenschutz hingewiesen: Anonymisierung, bewusste Modellwahl und reflektierter Umgang mit persönlichen Informationen sind essenziell, um KI sicher zu nutzen. Fazit: KI als Werkzeug für selbstbestimmte Gesundheit Diese erste Crossover-Episode macht deutlich: KI ist kein Zukunftsthema mehr, sondern ein reales Werkzeug für bessere Gesundheitskompetenz. Wer bereit ist, Verantwortung zu übernehmen, Fragen zu stellen und KI bewusst einzusetzen, kann Kommunikation verbessern, Entscheidungen fundierter treffen und die eigene Gesundheit aktiver gestalten. Die Folge liefert keine einfachen Antworten – aber sie öffnet Räume, zeigt Möglichkeiten und macht Lust, tiefer einzusteigen. Jetzt reinhören: KI, Gesundheit und echte Selbstwirksamkeit Diese Episode ist ein fundierter, ehrlicher und praxisnaher Einstieg in das Thema KI im Gesundheitskontext. Wer verstehen will, wie KI Patient:innen heute schon stärken kann – und wo ihre Grenzen liegen – sollte sich diese Folge unbedingt komplett anhören. Dr. Sven Jungmann — Keynotes zu Medizin, Innovation und Künstlicher Intelligenz https://www.ingabergen.de Der Beitrag Wie Patient:innen KI für ihre Gesundheit nutzen können erschien zuerst auf Visionäre der Gesundheit.
Weihnachten ohne Geschenke? Für die meisten undenkbar. Sie sagen, Geschenke seien ein Ausdruck von Liebe und Aufmerksamkeit. Andere sprechen dagegen von Verschwendung. Einander liebevoll zu begegnen, gehe auch ohne Geschenke. «Für mich ist diese ganze Schenkerei wie ein Basar», sagt «Input»-Hörerin Stephanie aus der Region Bern. Sie habe als Kind nie fröhliche Weihnachten gehabt, trotz vieler Geschenke. Erst im Gefängnis, wo sie zweimal Weihnachten erlebte, habe sie ein friedliches Fest gehabt, fast ohne Geschenke. Heute lebt sie allein und beschenkt zu Weihnachten, wenn, am liebsten ihre Tiere. Ganz anders Karin und ihre Töchter aus der Region Zofingen. Sie beschreiben sich als leidenschaftliche Schenkerinnen. «Wir machen zu viert jedes Jahr etwa 20 Adventskalender mit je 24 Geschenklein und Weihnachtsgeschenke für die Familie, Freunde, Nachbarn und Bedürftige in Rumänien», erzählt Mutter Karin. «In dieser schwierigen Welt ist es doch wichtig, dass wir einander, auch mit kleinen Dingen, Freude machen», findet sie. In dieser Episode zu hören - Karin Longobardi,50, und ihre Töchter aus Brittnau. - Barbara Bleisch und Yves Bossart. - Stephanie, 40, aus der Region Bern ____________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an input@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ - Autor: Michael Bolliger - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen. ____________________
Die Verhandler des Ukraine-Gipfels im Kanzleramt sprechen von großen Fortschritten: Kanzler Merz und Präsident Selenskyj loben die Gespräche – doch in den Details bleiben sie vage. Und es gibt Widersprüche: Was Paul Ronzheimer von Insidern hört und was in den Presseerklärungen gesagt wird, passt nicht zusammen. Mit CNN-Reporter Fred Pleitgen, der extra für den Gipfel nach Berlin gereist ist und sowohl die amerikanischen Unterhändler als auch die russische Seite gut kennt, analysiert Paul die Verhandlungen, die Knackpunkte und die zentrale Frage: Ist ein schneller Deal über ein Kriegsende in der Ukraine wirklich möglich?Wenn euch der Podcast gefällt, dann lasst gerne Like & Abo da! Ihr habt Fragen, Kritik oder Themenvorschläge? Schreibt an ronzheimer@axelspringer.comPaul auf Instagram | Paul auf XUnd ganz neu: Paul jetzt auch auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov & Lieven JenrichExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die englische Renaissance ist eine Epoche der Widersprüche und des Aufbruchs. Kaum jemand kennt sich da so gut aus wie Manfred Pfister. Er lehrte Anglistik in München, Passau und Berlin, war Herausgeber des Shakespeare-Jahrbuchs und wurde für seine Übersetzungen englischer Texte ins Deutsche mit unzähligen Preisen ausgezeichnet. Nun präsentiert er sein Opus Magnum: einen sensationellen Prachtband mit unzähligen Texten und Abbildungen im Format XXL, Gewicht 2,6 Kilo. Frank Dietschreit hat den opulenten Literaturbrocken mit ins Studio gebracht: eine Weihnachtsgabe der ganz besonderen Art.
Für das Cover-Interview der neuesten aehre-Print-Ausgabe trifft aehre-Host Bella Kitzwögerer auf Stephan A. Jansen – Gegenwartsdiagnostiker, Mobilitätsdenker und analytischer Freigeist. Jansen versucht nicht, die Zukunft vorherzusagen. Er zerlegt die Gegenwart, um zu erkennen, was möglich wird.In diesem Gespräch geht es um Denkbewegungen: wie man Koordinatensysteme hinterfragt, Wahrnehmung dehnt und aus Widersprüchen neue Handlungsräume baut. Jansen spricht über Mobilitätsreichtum und Weltbeleidigtheit, über schwarze Schwäne und die „Gleichzeitigkeitswende“ – jene 13 parallel laufenden Umbrüche, die unser Denken fordern.Eine Episode für alle, die verstehen wollen, was gerade kippt – und welche Möglichkeiten sich darin öffnen.Zum Cover-Interview der neuen aehre-Ausgabe (Dezember 2025): https://aehre.media/
Abschiede bewegen uns: Jan reiste dafür spontan nach Finnland, Carla brach am Flughafen zusammen und Juan verbockte kürzlich einen grossen Abschied. Warum fallen uns Abschiede schwer? Und wie verabschiedet man sich richtig? In seiner letzten «Input»-Folge sucht Matthias von Wartburg nach Antworten. Carla musste sich im Sommer von ihrer ältesten Tochter verabschieden, die für ein Austauschjahr nach Kanada flog. «Sie ging zielstrebig Richtung Sicherheitskontrolle, wir Eltern blieben zurück und brachen in Tränen aus», so Carla. Am Flughafen wurde ihr klar, dass sie sich auch von ihrer Tochter als Kind verabschiedete: «Wie eine Abnabelung im Schnelldurchlauf.» Bei ihrer Rückkehr im nächsten Jahr wird die Tochter fast volljährig und eine junge Frau sein. «Im Abschied verdichten sich Gefühle, da kommt alles zusammen», sagt, Bettina Romana Grote, Therapeutin und Expertin für Abschiede. In dieser Episode zu hören - Juan, verabschiedete sich vom Team. - Carla, verabschiedete sich von ihrer Tochter. - Jan, verabschiedete sich vom Grossonkel. - Bettina R. Grote, Supervisorin, Beraterin und Therapeutin ____________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an input@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ - Autor: Matthias von Wartburg - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen. ____________________ (00:00 - 01:10) Intro (01:10 - 02:43) Abschiede am Flughafen (02:43 - 05:39) Bettina Romana Grote (05:39 - 08:51) Juan und sein schlechter Abschied (08:51 - 10:51) Starke Gefühle als Wegweiser (10:51 - 19:00) Carlas schmwerzhafter Abschied (19:00 - 30:18) Jan uns sein Grossonkel (30:18 - 31:05) Fazit (31:05 - 32:22) Matthias sagt Tschüss
Zurück in deine Kraft - Für einen bewussten und achtsamen Umgang mit Trauer und Verlust
Inez Sharp aus England, Owen Connors aus Irland und Mae McCreary aus den USA sprechen in dieser Folge über deutsche Weihnachtstraditionen, die sie lieb gewonnen haben (auch wenn es bei der korrekten Anwendung des Adventskalenders noch hapert …). Außerdem Thema: Gewalt und Drogen. Klingt nicht so weihnachtlich? Lassen Sie sich vom Gegenteil überzeugen! In der Word-Nerd-Sektion erfahren Sie, warum beim feiertäglichen "cousin walk" oft nicht nur frische Luft in die Lungen kommt. Zusätzlich stellen wir uns die Frage: Warum sind viele Weihnachtsklassiker aus Hollywood eher blutrünstig als besinnlich? Blut spritzt auch in unserem Buchtipp für Ihre Feiertagslektüre: "A Particularly Nasty Case" ist ein unterhaltsamer Krankenhauskrimi mit einem herrlich unzuverlässigen Antihelden als Erzähler. Literaturexpertin Eve Lucas hat den Roman des britischen Erfolgsautors (und ehemaligen Arztes) Adam Kay für uns gelesen. Das Magazin Spotlight können Sie hier bestellen. Als Dankeschön erhalten alle Podcasthörer die erste Ausgabe des Abonnements kostenlos. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Sie miauen, schnurren, fauchen. Ihr Körper ist oft grazil und wendig. Mit ausgeprägten Launen zeigen sie sich eigenwillig, spröde oder liebkosend. Die einen finden sie süß, anderen jagen sie Angst ein. Katzen. Im Internet werden sie als viraler Social-Media-Star inszeniert. Kaum ein Tier bekommt im weltweiten Netz so viel Aufmerksamkeit wie die Katze. Was macht dieses Geschöpf, voller Widersprüche, für Milliarden Menschen so anziehend und attraktiv? Das Hamburger "Museum am Rothenbaum - Kulturen und Künste der Welt" (MARKK) zeigt jetzt die Ausstellung "KATZEN!". Mit Barbara Plankensteiner, Direktorin des Museums, spricht Claudia Christophersen über die Katze, ihr Wesen, ihre Bedeutung in Kunst und Kulturen und über die Frage, wie das Verhältnis zwischen Mensch und Katze zu bestimmen ist.
Heute will Merz die Kanzlermehrheit – und sieht genau, wer die Hand hebt +++ Showdown im Bundestag: Merz kämpft um die Kanzlermehrheit- Rentenreform wird Machtprobe: Merz gegen die Rebellen der eigenen Fraktion +++ Giessener Krawalle: Erst leugnen, jetzt einräumen - DGB verstrickt sich in Widersprüche +++ Wagenknecht scheitert: Bundestag stoppt Neuauszählung - BSW redet von Machtspiel +++ Werner Patzelt zu Rheinland-Pfalz AfD-Verbotsstrategie „Parteiverbot durch die Hintertür“ +++ Sachsen-Anhalt will 2026 erneut Corona-Notlage ausrufen: Erneute Milliardenkredite – Corona als Dauer-Ausrede +++ EU-Vorstoß gestoppt: Kein jährlicher TÜV für ältere Autos +++ Wissenschaftsskandal erschüttert Klimapolitik: renommierte Nature zieht falsche PIK-Studie zurück +++ Tübingen: Palmer im Datenschutz-Streit – „Datenschützer“ wollen Geburtstagsglückwünsche verbieten - Gratulation nur nach Erlaubnis +++ Mit dem Code Tichy20 sparen Sie 20% ab einem Mindestbestellwert von 65 €. Gültig nur auf der Webseite www.Sioux.de und nur bis 31.12.2025. Gutschein gilt auch für bereits reduzierte Ware. Keine Barauszahlung möglich. Pro Bestellung kann der Gutschein nur einmal eingesetzt werden Webseite: https://www.tichyseinblick.de
Die Debatte mit Natascha Freundel, Anne Eusterschulte und Willi Winkler Aufgezeichnet am 22. November 2025 im Deutschen Theater Berlin in Kooperation mit DT Kontext „Denken ist gefährlich.“ „Niemand hat das Recht zu gehorchen.“ Fünfzig Jahre nach ihrem Tod ist Hannah Arendt allgegenwärtig – als vielzitierte, intellektuelle Größe zu Fragen von Nation, Totalitarismus und Gewalt. Gefährliches Denken bedeutet bei Hannah Arendt, dass es „standardisierte Leitbilder des Denkens aufsplittert, zertrümmert“, so die Philosophin Anne Eusterschulte. Dagegen betont Arendt-Biograph Willi Winkler die Widersprüche in Arendts Leben und Werk: „Man wird nie fertig mit ihr.“ Von einigen Widersprüchen – Arendts Liebe zu Martin Heidegger, ihrem Verhältnis zu Israel, der Rolle des BND im Eichmann-Prozess – zur Weltliebe, zur amor mundi bei Hannah Arendt: Im Kontext unserer Zeit bleibt es eine philosophische und politische Aufgabe, „im Angesicht des Schreckens für die Welt einzustehen; den Mut zu haben, eine Stimme zu erheben“ (Anne Eusterschulte). Willi Winkler ist Autor, SZ-Journalist, Übersetzer und Literaturkritiker. Seine Biografie „Hannah Arendt. Ein Leben“ ist bei Rowohlt Berlin erschienen. Anne Eusterschulte ist Professorin für Geschichte der Philosophie am Institut für Philosophie der FU Berlin. Sie ist eine der HauptherausgeberInnen der Kritischen Gesamtausgabe der Werke von Hannah Arendt: Critical Edition. Complete Works. 00:00:00 Intro 00:07:00 War Arendt eine gefährliche Denkerin? 00:16:05 War "Origins of Totalitarianism" revolutionär? 00:18:55 Mit Arendt Totalitarismus und Trump verstehen 00:24:36 NYC-Bürgermeister Mamdani und Antisemitismus 00:32:10 Israelkritik und -solidarität 00:40:33 Eichmann in Jerusalem und der BND 00:44:19 Was ist Weltliebe? 00:48:30 Treue zu Heidegger? 00:56:18 Publikumsfrage: Mit Arendt über Gaza sprechen 01:00:40 Publikumsfrage: Nochmal zu Heidegger 01:01:41 Outro/ Der zweite Gedanke Mehr Infos und Bildergalerie s. https://www.radiodrei.de/derzweitegedanke Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@radiodrei.de
Nur ein Prozent der Armeeangehörigen sind Frauen – das will nun der Bundesrat ändern. Doch der Weg zur Gleichstellung ist weit: Laut einer Studie berichten 94 Prozent der Soldatinnen von Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt im Militär. Leutnant Georgina Mermod ist 22 Jahre alt und führt im Wiederholungskurs in St. Gallen ein Team von Männern. Als Quartiermeisterin ist sie verantwortlich für Finanzen, Logistik und Versorgung – und kämpft dabei auch gegen Vorurteile. «Wenn man wirklich mehr Frauen in der Armee will, muss endlich mehr geschehen, sagt sie. Noch immer ist vieles auf Männerkörper ausgelegt: Schutzwesten, die im Brustbereich drücken und zu weite Uniformen gehören zur Standartausrüstung. Gleichzeitig erleben laut einer Studie 94 Prozent der Soldatinnen sexualisierter Gewalt. Lisa, angehende Offizierin, wurde von einem Vorgesetzten belästigt – und hat sich getraut, etwas zu sagen. «Input»-Host Elma Softic geht der Frage nach, wie schwer es Frauen im Militär haben, und ob die Armee für Veränderung wirklich bereit ist. In dieser Episode zu hören - Georgina Mermod, Leutnant - Lisa, Soldatin (anonym) - Stéphanie Monay, Politik- und Sozialwissenschafterin - Johanna Huggler, Hauptmann ____________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an input@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ - Autor:in: Elma Softic - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen. ____________________ (00:00 - 01:10) Intro (01:10 - 04:10) Besucht bei Leutnant Georgina Mermod (04:10 - 07:45) Georgina Mermod ist der Boss (07:45 - 10:08) Obligatorium für Frauen ja oder nein? (10:08 - 14:10) Expertin Stéphanie Monay über Fraue im Miliär (14:10 - 18:50) Welche Veränderungen braucht es? (18:50 - 26:00) Lisa wurde belästigt im Militär (26:00 - 28:10) Sexismus und Frauenfeindlichkeit (28:10 - 39:00) Orientierungstag in Aarau (39:00 - 40:50) Johanna Huggler sagt Gesellschaft muss sich ändern (40:50 - 43:05) Fazit (43:05 - 43:27) Vorschau nächste Episode
Die neue Podcast-Reihe «Thunerts Thema» geht in Woche zwei und wagt sich in die etwas schwerfälligeren Gefilde: Denn in der dieswöchigen Folge geht es um einen TV-Tanker, der sich in unruhigem Gewässer befindet. Der Fall ist dies für die Unterföhringer Sendergruppe ProSiebenSat.1 spätestens seit der Übernahme durch den italienischen Berlusconi-Konzern Media for Europe, die Ungewissheit und Fragezeichen auf vielen Ebenen auslöst. Gesprochen hat Quotenmeter-Redakteur und Moderator Mario Thunert dazu mit gleich zwei Journalistinnen und Journalisten, die etwas unterschiedliche Perspektiven mitbringen. Während Italien-Korrespondentin Virginia Kirst vom Handelsblatt vor allem auf die wirtschaftliche Historie der Berlusconi-Familie abhebt, berichtet der Bundesvorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbandes Mika Beuster auch von Entlassungsängsten der ProSiebenSat.1-Belegschaft. Der Austausch mit den beiden legt dabei einige Ambivalenzen, Widersprüche, aber vor allem Unberechenbarkeiten offen. Können Firmen-Erbe Pier Silvio Berlusconi und seine Statthalter, die inzwischen die bisherigen ProSieben-Bosse abgelöst haben, wirklich Sparpotenziale heben und gleichzeitig dringend benötigte Investitionen tätigen? Können Sie hiesige Sehgewohnheiten durchdringen, um neue TV-Trends zu initiieren? Und: Halten Sie das Programm von der rechtspopulistischen Linie der italienischen und spanischen MFE-Sender fern?
Bärbel Bas wurde beim Tag der Arbeitgeber ausgelacht und beim Bundeskongress der Jusos scharf kritisiert. Zurecht?Artikel | RentenproblemPostproduktion: Florian DickBild: IMAGO / dts Nachrichtenagentur / Sven Simon / Andreas GoraOriginalvideoInhalt:(00:00:00) Intro(00:01:52) Rente: Ein Kampf zwischen Arm & Reich(00:09:38) Widersprüche: Bürgergeldreform etc.(00:12:41) Junge Union will Aufmerksamkeit(00:15:38) Verteilungsfrage & Gerechtigkeit(00:18:49) Bas verteidigt Grundsicherung(00:28:41) Jusos gegen Bas(00:33:22) OutroNEWSLETTER✍️ Exklusive Analysen und Kommentare in Textform:https://www.geldfuerdiewelt.de/MEIN ONLINE KURS
In dieser Episode lädt Gudrun Schönhofer dazu ein, über persönliche Wachstumsgrenzen hinauszublicken und sich selbst neu zu hinterfragen. Ausgehend von Mark Twains Zitat „Wer glaubt, gut zu sein, hat aufgehört, besser zu werden,“ erkundet Gudrun, wie oft unbewusste Prägungen und Komfortzonen unser Entwicklungspotenzial einschränken. Mark Twain, bekannt für die Abenteuergeschichten von Tom Sawyer und Huckleberry Finn, lebte ein Leben voller Widersprüche und Neuanfänge – und gerade diese biografischen Höhen und Tiefen sind der Nährboden für seine Weisheit. Gudrun zeigt auf, dass Twains Lebensweg und seine inspirierenden Worte uns motivieren können, uns nicht mit dem Status quo zufriedenzugeben, sondern immer wieder neue, mutige Schritte zu wagen. Diese Episode ist eine Einladung, alte Überzeugungen zu hinterfragen und das eigene Wachstum aktiv zu fördern – für eine authentische und erfüllende Lebensgestaltung.
»Ihr schlagt den Besiegten kurz und klein und laßt ihn verdorren und sticken. Ihr raubt an der Weichsel und am Rhein, wir sollen ein Amen euch nicken. Ihr sprecht vom Säbel und seiner Gefahr, von teuflischen deutschen Listen, die Schuld am Kriege sei klipp und klar – Und ihr? Die dicksten Imperialisten!« Diese Zeilen stammen – überraschend – von Kurt Tucholsky, einem Autor, der dem linken Spektrum zugerechnet wird und später von den Nationalsozialisten verfolgt wurde. Während Tucholsky selbst noch rechtzeitig nach Schweden fliehen konnte, gehörten seine Bücher zu den ersten, die den Flammen der nationalsozialistischen Bücherverbrennungen zum Opfer fielen. Doch stellt er in diesem Gedicht tatsächlich die von der Entente behauptete deutsche Alleinschuld am Ersten Weltkrieg infrage? Die Antwort bleibt rätselhaft: Eindeutig ist lediglich, dass Tucholsky die Schuldzuweisung mit dem Vorwurf des »Imperialismus« gegenüber den Siegermächten verbindet. Dadurch verleiht er seiner Kritik am Versailler Vertrag eine rationalere Grundlage, als es ein bloßer Appell an nationale Empfindungen vermocht hätte. Tucholsky stand damit auf einer Linie, die auch die intellektuellen Gegner des Versailler Vertrags insgesamt prägte: Während der rechte Flügel jegliche deutsche Schuld weitgehend bestritt, leugnete der linke Flügel zwar die Alleinschuld, erkannte jedoch eine deutsche Mitschuld an – und grenzte sich zugleich scharf von nationalistischen Positionen ab. So wird deutlich, dass der Weg in den Widerstand gegen das NS-Regime und letztlich ins Exil selten geradlinig verlief, sondern von Ängsten, Zweifeln und inneren Widersprüchen begleitet war.
Steckenpferde, Schweiss und Selbstbehauptung. «Input» erkundet die Welt des Hobby-Horsings. Dort, wo sogar Erwachsene mit viel Disziplin trainieren und Aussenstehende irritiert reagieren. Eine Reportage über Körpergefühl, Vorurteile und die Freiheit, sich ernsthaft dem Spielerischen zu widmen. Was bewegt junge Leute, mit einem Steckenpferd einen Parcours zu laufen? Host Beatrice Gmünder trifft Frauen, die mit Konzentration und Stolz ihre Choreografien üben und versucht es auch selbst. Merkt aber schnell, wie anspruchsvoll es ist. Eine Sportart, die im Netz dem Spott ausgesetzt ist. Sporthistoriker Simon Engel erinnert aber daran, dass auch Skifahren einst belächelt wurde. Zwischen Muskelkater und Selbstironie entdeckt Beatrice: Es braucht Mut, sein Hobby ernst zu nehmen und Humor, um es mit Herz zu betrachten. ____________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an input@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Hobby Horserinnen: Anic, Kathi, Rania, Sarina - Sporthistoriker: Simon Engel ____________________ - Autorin: Beatrice Gmünder @Insta: beatricegmunder - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen.
«Das kann doch nicht wahr sein, bin ich wirklich einsam?» Paolo erlebt, was viele Eltern in den ersten Jahren nach der Geburt durchmachen: Einsamkeit trotz Familienglück. Input-Host Anna Kreidler spricht über ein oft verschwiegenes Gefühl und fragt: Wie kann das sein? Von aussen sieht alles ideal aus: Melanie und ihr Partner bekommen einen Sohn und unterstützen sich nach der Geburt gegenseitig. Und trotzdem erlebt Melanie nach der Geburt ihres Sohnes einsame Momente: «Ich fühlte mich verwirrt und leer. Und ich konnte das Gefühl nicht greifen.» Rund 30 bis 40 Prozent der Eltern in der Schweiz fühlen sich nach der Geburt einsam, sagt Hebamme und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der ZHAW Piroska Zsindely. Die Scham, darüber zu sprechen, ist oft gross und die Gründe vielfältig. Warum das so ist, erklärt Psychotherapeutin Simona Palm: «Nach der Geburt kommen viele Faktoren zusammen, die dieses Gefühl begünstigen.» ____________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an input@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ 00:00 Intro 02:09 Wie Melanie die Einsamkeit nach der Geburt erlebte 07:10 Psychotherapeutin Simona Palm über die Gründe hinter der Einsamkeit 13:23 Paolo hadert damit, dass er sich so fühlt 15:48 Tragen die Betroffenen Schuld an diesem Zustand? 18:14 Wie die Gesellschaft zur Einsamkeit beiträgt 20:46 Die Reaktionen aus dem Umfeld der Eltern 27:51 Fazit ____________________ In dieser Episode zu hören - Melanie Meier - Paolo Sferrazzo - Simona Palm, Psychotherapeutin ____________________ - Autorin: Anna Kreidler - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen.
Es raschelt, knistert, zieht uns an – und verschwindet zugleich immer mehr aus unserem Alltag: das Papier. «Input» spürt den Wert des Papiers in einer digitalisierten Welt auf – in einem kleinen Atelier in Basel und in einer der letzten Papierfabriken des Landes bei Solothurn. Eine handgeschriebene Geburtstagskarte. Eine frischgedruckte Schweizer Banknote. Eine leere WC-Rolle im falschen Moment. Papier berührt und begleitet uns auf Schritt und Tritt, und wird doch zunehmend von Geräten und Bildschirmen verdrängt. In dieser «Input»-Folge besucht Reporterin Julia Lüscher die Ärztin Sonja Feichter, die sich zum Ausgleich zuhause ein Papier-Atelier eingerichtet hat. Zudem spricht eine der letzten Papier-Ingenieurinnen der Schweiz darüber, warum sie an ihrer grossen Leidenschaft festhält. In dieser Episode zu hören - Sonja Feichter - Maike Pallasvirta, Papier-Ingenieurin «Swiss Quality Paper», Balsthal ____________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an input@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ - Autorin: Julia Lüscher - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen. ____________________ (00:00) Intro (01:45) Das Papier hinter dieser «Input»-Folge (03:20) Im Papier-Atelier bei Sonja Feichter (11:00) Zustand der Papier-Industrie in der Schweiz (12:45) Seit 1883: In einer der letzten Papier-Fabriken der Schweiz (22:50) Zurück in Sonja Feichters Atelier: Das Notizbuch ist fertig
Beuys hat die Kunst revolutioniert, gleichzeitig hat sich der Blick auf ihn gewandelt. Die Kunsthalle Tübingen zeigt den kontroversen Künstler in „Joseph Beuys – Bewohnte Mythen“ in neuem Licht.
Mit "Nah Dran" feiern Steiner & Madlaina ihr zehnjähriges Bandjubiläum – und liefern zugleich ihr bislang vielschichtigstes Album. Zwischen Indiepop und orchestraler Tiefe fordern sie uns auf, Widersprüche auszuhalten, statt sie zu glätten. Ein musikalisches Plädoyer für Uneindeutigkeit und Haltung. Mehr dazu von den beiden im radioeins-Studio.
Über 3 Millionen Haustiere leben in Schweizer Haushalten. Für ihr Wohlergehen wird viel Zeit und Geld aufgewendet. Immer mehr Menschen lassen ihre Tiere auch in der Kirche segnen. Doch was erhoffen sie sich davon – Schutz, Dank oder spirituelle Verbundenheit? In der Offenen Kirche Elisabethen in Basel wird an diesem Sonntag nicht nur für Menschen gebetet. Hunde sitzen neben ihren Besitzer:innen in den Kirchenbänken: «Wir tun zuhause alles, damit es unserem Hund gut geht», sagt eine Besucherin. «Mit dem Segen erhoffen wir uns auch göttlichen Schutz für ihn.» Pfarrer Frank Lorenz leitet den Mensch-Tier-Segnungsgottesdienst. Der Segen, sagt er, gelte nicht nur den Tieren, sondern auch der Beziehung von Mensch und Tier. In seiner Predigt spricht Lorenz aber auch über den Widerspruch, dass wir den einen Tieren ein langes Leben wünschen – während andere für unseren Fleischkonsum sterben. Ein Dilemma, das viele in der Kirche beschäftigt. In dieser Episode zu hören - Besucher:innen des Mensch-Tiersegnungsgottesdienstes - Frank Lorenz, Pfarrer in der offenen Kirche Elisabethen, Basel - Judith Wipfler, SRF-Religionsexpertin ____________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an input@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ - Autor: Michael Bolliger - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen. ____________________ (00:00) Intro (01:29) Stimmen auf der Strasse zu Tiersegnungen in der Kirche. (03:10) Besuch in der offenen Kirche Elisabethen, Basel. (03:45) Wir treffen den Pfarrer, Frank Lorenz. (05:30) Der Mensch-Tier-Segnungsgottesdienst beginnt. (07:45) SRF-Religionsexpertin Judith Wipfler zu biblischen Bebedeutung von "Segen". (09:40) Gläubige erzählen, warum sie mit ihrem Tier hier sind. (11:50) Die Segnung von Mensch und Tieren beginnt. (15:00) Gesellschaftlich ist Tier ist nicht gleich Tier. Die einen werden gesegnet, die anderen geschlachtet. (18:15): Was sagen die Gläubigen in der Kirche zur Frage, ob man Tiere auch essen dürfe? (19:57) Fazit
Bedürfnisorientierte Erziehung ist im Trend – jedenfalls in sozialen Medien. Doch die Kritik wächst: Eltern sind überfordert, Kinder scheinbar grenzenlos. Was ist da los? «Die Kritik ist berechtigt», sagt Nicola Schmidt, eine führende Vertreterin, «doch sie beruht auf einem grossen Missverständnis.» Luisa* ist Mutter von zwei Kleinkindern und möchte eigentlich bedürfnisorientiert erziehen. Doch sie kommt an ihre Grenzen: «Ich habe meine eigenen Bedürfnisse komplett vergessen» Und zwei Lehrerinnen sagen: «Kinder können ihre Bedürfnisse nicht mehr aufschieben.» Input sucht nach Gründen. *Name geändert In dieser Episode zu hören - Luisa*, Mutter von zwei Kindern (2 und 4 Jahre alt) - Nicola Schmidt, Wissenschaftsjournalistin, Autorin und Gründerin "Artgerecht"-Projekt - Nina Trepp, Elternberaterin ____________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an input@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ - Autorin: Mariel Kreis - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen. ____________________ (00:00) Intro (01:18) Bedürfnisorientierte Erziehung & Social Media (13:56) Gefahr: Eltern vergessen ihre eigenen Bedürfnisse (21:43) Bedürfnisorientierte Erziehung - Definition (24:38) Kritik: Kinder kennen keine Grenzen (28:06) Wie Eltern Grenzen setzen können (32:19) Fazit
Holzhause, Martin www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Daniel Donskoy kennt das Gefühl, zwischen den Welten zu stehen – als Sohn einer ukrainischen Mutter und eines russischen Vaters, als Jude in Deutschland, als Künstler irgendwo zwischen Pop, Politik und Provokation. In dieser Folge sprechen wir über Identität, Widersprüche und die Frage: Wo gehöre ich eigentlich hin, wenn ich überall ein bisschen dazugehöre – und gleichzeitig nirgends ganz?Es geht um das neue Buch „Brennen“, um das Brennen für Themen, die einem wichtig sind, und um die Kunst, sich selbst nicht in Schubladen einsortieren zu lassen – egal ob kulturell, religiös oder sexuell.Und natürlich bleibt's auch diesmal nicht bierernst: Wir reden über Herkunft mit Humor, Zugehörigkeit mit Selbstironie – und über die befreiende Erkenntnis, dass man sich manchmal einfach selbst genug sein darf.Triggerwarnung: In der Folge geht es auch um Antisemitismus und Diskriminierung.Jetzt reinhören, teilen, Abo dalassen!Bock auf Busenfreundin? Hier findest du mehr:Website: www.busen-freundin.deShopInstagramYouTubeMit freundlicher Unterstützung von Canon Deutschland – weil starke Perspektiven gute Technik verdienen.Jetzt reinhören und abonnieren! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wie begleitet man einen Menschen, der nicht mehr leben will? «Ich respektiere seine Gedanken, sie zu akzeptieren ist schwierig», sagt Laura über ihren Sohn. Allein in der Schweiz sterben jährlich rund 1 000 Menschen durch Suizid. Die Zahl der Angehörigen, die mitleiden, ist um ein Vielfaches höher. In dieser Folge geht Input-Host Beatrice Gmünder der Frage nach, was es bedeutet, mit Suizidgedanken im engsten Umfeld zu leben. Die Antworten sind nicht einfach. Suizidologin Ute Lewitzka sagt: «Nicht alle Suizide sind verhinderbar. Aber die meisten sind es» und erzählt, viele seien nach einem Suizidversuch froh, noch da zu sein. ____________________ Wenn du selbst betroffen bist oder eine Person in deinem Umfeld Unterstützung braucht, findest du hier Hilfe – denn reden hilft: - Die dargebotene Hand: 143.ch - Reden kann retten: reden-kann-retten.ch - Trauernetz: trauernetz.ch ____________________ In dieser Episode zu hören: Laura (nicht ihr richtiger Name): Ihr Sohn ist suizidal Ute Lewitzka: Professorin für Suizidologie und Suizidprävention ____________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an input@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ - Autorin: Beatrice Gmünder; Insta: @beatricegmunder - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen. ____________________ (00:00) Wichtiger Hinweis
Zwei bis drei Kinder pro Klasse erleben sexualisierte Gewalt - meist von Menschen aus dem nahen Umfeld. «Wir müssen anerkennen, dass es uns allen passieren kann», sagt Expertin Agota Lavoyer. Input spricht über Prävention – mit Schulkindern und einer Mutter, die ihre Tochter nicht schützen konnte. «Ich wusste, dass sexuelle Übergriffe auf Kinder passieren», sagt Nathalie*. «Doch der leibliche Vater - unvorstellbar!» Input spricht mit ihr über den mutmasslichen Missbrauch an ihrer Tochter und zeigt, was Kinder im Präventionsparcours «Mein Körper gehört mir!» lernen. ____________________ In dieser Episode zu hören · Agota Lavoyer, Expertin für sexualisierte Gewalt · Nathalie* (Name geändert), Mutter einer Tochter die vom leiblichen Vater über 10 Jahre im eigenen Daheim missbraucht wurde · Kinder, die in der Lysser Schule Grentschel den Parcours «Mein Körper gehört mir!» von der Stiftung Kinderschutz Schweiz durchlaufen haben und ihre Eltern ____________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an input@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ · Autor:in: Mariel Kreis · Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen. ____________________ (00:00 - 02:35) Intro (02:36 - 06:53) Einführung ins Thema (06:54 - 09:12) Präventionsmassnahmen Teil 1 (09:13 - 18:34) Parcours «Mein Körper gehört mir!» (18:35 - 23:33) Präventionsmassnahmen Teil 2 (23:34 - 34:44) Nathalie* erzählt vom Missbrauch ihrer Tochter (34:45 - 38:18) Agota Lavoyer über Täterstrategien (38:19 - 41:03) Fazit und Aufruf Bedürfnisorientierte Erziehung
Der Montag war zweifellos ein historischer Tag im Nahen Osten: Die letzten Überlebenden der vor mehr als zwei Jahren von Hamas-Terroristen aus Israel nach Gaza verschleppten Geiseln sind frei. Dafür und für die Durchsetzung des Waffenstillstands gebühre US-Präsident Donald Trump Anerkennung, sagt der Journalist Richard C. Schneider im Interview mit Host Stefan Niemann. Der Nahost-Experte weist aber auch auf die Widersprüche des Friedensplans und die Probleme bei der Umsetzung hin. Er schätzt ein, wie stark die Hamas noch ist, wie viel Unterstützung sie von den Palästinensern erfährt und wie viel Rückendeckung der israelische Ministerpräsident Netanjahu noch hat. Schneider erläutert außerdem, was einer Zwei-Staaten-Lösung im Weg steht. Von solch einer Lösung sei man derzeit Lichtjahre entfernt, meint er. Nicht wenige westliche Politiker hegen die Hoffnung, dass US-Präsident Trump mit dem Ausüben von Druck nicht nur in Israel und im Gazastreifen, sondern auch in der Ukraine Erfolg haben könnte, erklärt Kai Küstner. Er schaut im Gespräch mit Stefan auf die Lage in der Ukraine, bewertet die Aussichten auf eine Lieferung von Tomahawk-Marschflugkörpern und das derzeit ungewöhnlich harmonisch wirkende Verhältnis der Präsidenten Trump und Selenskyj. Während der Krieg in der Ukraine weitergeht, haben die Chefs der drei deutschen Geheimdienste eine eindringliche Warnung vor einer militärischen Auseinandersetzung mit Russland ausgesprochen. "Wir dürfen uns nicht zurücklehnen und denken, ein russischer Angriff kommt frühestens 2029”, warnt der neue BND-Chef Martin Jäger. Für Kai kommen diese Aussagen nicht überraschend, er ordnet sie im Podcast ein. Außerdem wirft er einen Blick auf schwere Gefechte in der Grenzregion zwischen Pakistan und Afghanistan und erklärt, was dahinterstecken könnte. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Wie geht es weiter im Gazastreifen? https://www.tagesschau.de/ausland/asien/faq-gaza-nach-freilassungen-100.html USA lieferten Geheimdienst-Infos bei ukrainischen Angriffen auf Russlands Ölraffinerien: https://www.ft.com/content/f9f42c10-3a30-4ee1-aff7-3368dd831c8c Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: Ingo Zamperoni über Trumps Friedensmission https://1.ard.de/Trump_schreibt_Geschichte
Viele erfahrene UnternehmerInnen glauben, sie müssten nur ihr Marketing optimieren, obwohl der größere Hebel für entspannten Erfolg eigentlich woanders liegt. In dieser Folge teile ich die Ergebnisse meiner aktuellen Umfrage und zeige, welche Muster und Widersprüche sich daraus ergeben haben. In dieser Folge erfährst du: • welche überraschenden Erkenntnisse aus über 100 Antworten entstanden sind und warum sie vieles infrage stellen, was in der Online-Business-Welt oft selbstverständlich wirkt. • warum die meisten zwar spüren, dass ihr Angebot wirksamer sein könnte, aber trotzdem zuerst am Marketing weiterarbeiten. • was die Daten zu Evergreen, Skalierung und Wirksamkeit wirklich zeigen und warum Evergreen vor allem ein didaktisch-methodisches Thema ist. • wie du erkennst, ob dein Angebot noch zu dir und deiner aktuellen Business-Phase passt und welche kleinen Anpassungen oft den größten Unterschied machen. • warum ein klar ausgerichtetes Angebot die Basis für Leichtigkeit im gesamten Business ist. Hör rein und nimm dir die wichtigsten Aha-Momente für dein eigenes Angebot mit. Enjoy the journey & create your own adventure!
Wie es ist, wenn Politik auf das reale Leben trifft, hört ihr im neuen Podcast. Finanzministerin Ahnen diskutiert mit Kunzilein über gerechte Steuern und Dieter hat eine kalte Meinung zu fehlenden Anreizen Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Schweiss, Holzstaub, Metzgereiduft – statt Tastatur und Zoom-Calls. In einer digitalisierten Dienstleistungsgesellschaft werden Handwerksberufe oft übersehen. Dabei geben sie Sinn, Stolz – und direkten Kontakt zu Menschen. Eine Reportage mit zwei, die ihren Beruf lieben. Zimmermann Hansueli sagt: «Ich habe den schönsten Beruf der Welt». Die 23-jährige Fleischfachfrau Nadja ergänzt: «Ich sehe jeden Tag, wie ich Kunden glücklich mache». In einer Welt, die immer digitaler wird, geraten Handwerksberufe ins Abseits – obwohl gutes Handwerk hochgeschätzt ist. Input-Host Beatrice begleitet die beiden auf ihrem Arbeitsalltag und entdeckt: Handwerk ist mehr als Arbeit. Sie fragt sich, was Handwerk in einer zunehmend digitalen Welt heute noch wertvoll und sinnstiftend macht. ____________________ Die in der Sendung erwähnte Studie über das Ansehen der Berufe in der Schweiz: https://www.socialchangeswitzerland.ch/?p=3437 ____________________ In dieser Episode zu hören - Jan Büchler, Kaminfeger - Benjamin Gmünder, Gärtner - Hansueli Fässler, Zimmermann - Nadja Inauen, Fleischfachfrau - Markus Maurer, Professor für Berufspädagogik an der PHZH ____________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an input@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ - Autorin: Beatrice Gmünder; Insta: @beatricegmunder - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen. ____________________ (00:00) Intro (01:52) Homeoffice mit Beatrice – Kaminfeger und Gärtner Besuch (07:57) Zimmermann Hansueli und Holzhandwerk – Bauarbeit hautnah (15:48) Fleischfachfrau Nadja – Kundenkontakt und Fleischhandel (18:41) Markus Maurer – Warum Dienstleistungsberufe wachsen (25:46) Handwerk schützen – Hansueli über Bedeutung und Zukunft.
Was bedeutet Haltung, was bringt Aktivismus und wo beginnt Instrumentalisierung?In dieser RONZHEIMER.-Episode spricht Paul mit Comedian Oliver Pocher, der gerade aus Israel zurückgekehrt ist. Pocher war am Supernova-Festivalgelände, in einem Kibbutz, in Ramallah und Bethlehem - und an der Grenze zum Gazastreifen. Er schildert Begegnungen mit Überlebenden des 7. Oktober ebenso wie Gespräche mit Palästinensern, berichtet von Eindrücken zwischen Sirenen, Drohnenlärm und Trümmern - und erklärt, warum er sich bewusst beide Perspektiven anhören wollte.Es geht um die Frage, wie man sich als prominente Person positioniert: Pocher spricht offen über Hass, Drohungen und Druck in Social Media, über die Grenzen von Humor im Nahostkonflikt, über die Rolle der Kultur- und Medienbranche, offene Briefe - und den spürbaren Anstieg von Antisemitismus in Deutschland. Ein Gespräch über Empathie, Widersprüche und die Schwierigkeit, in einem Krieg Graustufen auszuhalten.+++ Das ganze Gespräch gibt`s auch im Video +++Wenn euch der Podcast gefällt, dann lasst gerne Like & Abo da! Ihr habt Fragen, Kritik oder Themenvorschläge? Schreibt an ronzheimer@axelspringer.comPaul auf Instagram | Paul auf XRedaktion: Filipp Piatov & Lieven JenrichPost Production: Daniel van MollExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die US-Außenpolitik ist voller Widersprüche und Kurswechsel. Damit erreicht US-Präsident Trump genau das Gegenteil von dem, was er will. Er verwirrt nicht nur seine Gegner, sondern verschreckt auch Freunde - und das hat Folgen. Rinke, Andreas www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
BR-KLASSIK geht zusammen mit der Sopranistin Véronique Gens vermeintlichen Widersprüchen auf den Grund und zeigt, wo sich in "Les Nuits d‘été" vielleicht doch ein Stück Sommer verbirgt.
Herzlich willkommen zu Ihrem morgendlichen Newsletter! In dieser Ausgabe erwarten Sie drei hochaktuelle Themen: Welche eklatanten Widersprüche der neue Monitoringbericht zur Energiewende offenbart und warum Energieexperte Stefan Spiegelsperger Alarm schlägt, erfahren Sie in unserem ersten Beitrag. Im zweiten Artikel geht es um die Verabschiedung der Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) der WHO – und die Debatte über Grundrechte und Souveränität. Abschließend beleuchten wir im dritten Beitrag den Fall Julia Ruhs, den NDR-Entscheid zum „Klar“-Format und den wachsenden Streit um Meinungsvielfalt im ÖRR.
Hat sich der mächtigste Mann in Österreichs Justizministerium im Oktober 2023 das Leben genommen? Neue Daten legen nahe, dass Christian Pilnacek in seiner Todesnacht womöglich nicht allein war. Im Oktober 2023 wurde die Leiche von Christian Pilnacek, dem einst wohl mächtigsten Mann in Österreichs Justizapparat, in der Donau gefunden. Für Polizei und Staatsanwaltschaft stand schnell fest, Pilnacek habe Suizid begangen. Der Beame war nachts betrunken in eine Polizeikontrolle geraten, ihm drohte der Jobverlust. Daraufhin habe er sich in die Donau gestürzt – diese Erzählung machte nach seinem Tod schnell die Runde. Doch bei den Ermittlungen des Todesfalls tun sich zahlreiche Ungereimtheiten und Widersprüchlichkeiten auf. Der grüne Ex-Abgeordnete und Autor Peter Pilz hat sie in seinem Buch minutiös recherchiert. Er stellt infrage, ob sich der Justizbeamte Pilnacek tatsächlich selbst das Leben genommen hat. Nun heizen neue Daten, ausgewertet aus Pilnaceks Smartwatch, die Spekulationen rund um den mysteriösen Todesfall neu an. Sie legen nahe, dass der verstorbene Justizbeamte in der Nacht seines Todes nicht allein am Ufer war. Über diese neuen Daten spricht Daniel Retschitzegger vom Podcast Thema des Tages mit Standard-Redakteur Fabian Schmid. Weitere Informationen dazu, warum der Staatsanwaltschaft Krems das Ermittlungsverfahren entzogen wurden, finden Sie hier: https://www.derstandard.de/story/3000000286425/die-fuenf-groessten-fehler-der-staatsanwaltschaft-krems-im-pilnacek-verfahren In der Podcast-Serie Inside Austria rekonstruieren der SPIEGEL und der österreichische STANDARD gemeinsam Fälle, Skandale und politische Abgründe in Österreich. Wenn Ihnen unser Podcast gefällt, folgen Sie uns doch und lassen Sie uns ein paar Sterne da. Kritik, Feedback oder Themenideen gerne an insideaustria@spiegel.de oder an podcast@derstandard.at Den Inside Austria Newsletter finden Sie hier: https://www.spiegel.de/thema/die-lage-inside-austria/+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
US-Präsident Donald Trump hat sich in eine internationale Videokonferenz mit Wolodymyr Selenskyj eingeschaltet und den Europäern Inkonsequenz im Ukraine-Krieg vorgeworfen. Er drängte die EU, den wirtschaftlichen Druck auf China zu erhöhen und kritisierte zugleich die fortgesetzten Ölimporte aus Russland.
Trumps Wirtschaftspolitik verheddert sich in inneren Widersprüchen. So geht es den Angehörigen deutscher Pflegebedürftiger. Und Deutschlands gebeutelte Autoindustrie sucht Zuflucht in der Nostalgie. Das ist die Lage am Montagabend. Die Artikel zum Nachlesen: Auf Werksgelände in Georgia: Warum die Razzia bei Hyundai für Trump zum Problem werden kann Zermürbt von Job und Pflege: Wie lässt sich die Lage pflegender Angehöriger verbessern? Kriselnde Konzerne auf der IAA: Die Macht der Nostalgie – und wie sie Deutschlands Autoindustrie helfen könnte+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.