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Seit gut 20 Jahren bin ich als ehrenamtlicher Betreuer in verschiedenen Gefängnissen tätig und besuche inhaftierte Männer. Wir reden über »Gott und die Welt«. Geschichten von Scheitern und Aufstehen, Hoffnung und Zweifel, Reue und Stolz. Väter, die ihre Kinder nicht aufwachsen sehen, gescheiterte Beziehungen, abgebrochene Ausbildungen. Fremdbestimmt, unverstanden, abgestempelt. Schuldgefühle, Alltagssorgen, Zukunftsängste. In den nächsten Tagen möchte ich einige dieser Geschichten mit den Lesern teilen.Oftmals wird man ungläubig gefragt, warum man ausgerechnet die Täter besucht, ihnen Wertschätzung zeigt und ein offenes Ohr leiht. Hätten wir nicht mit der Betreuung der Opfer genug zu tun? Haben die »Knackis« es nicht anders verdient, als isoliert in den Zellen ihr Dasein zu fristen?Interessanterweise bekam Jesus ähnliche Dinge zu hören. Sein liebevoller Umgang mit Menschen vom Rand der Gesellschaft brachte ihm den Titel »Freund der Zöllner und Sünder« ein. Er wehrte sich nicht dagegen. War er nicht gerade für diejenigen gekommen, die ihn am meisten brauchten? Denen ihre Schuld bis zum Hals stand? Ja, solche gescheiterten Existenzen fanden bei Jesus Annahme. Unabhängig davon, ob sie selbst schuld an ihrem Elend waren oder ob das Leben ihnen einfach übel mitgespielt hatte.»Freund der Sünder« – was für ein Name! Als Beleidigung gedacht, birgt er doch so viel Hoffnung für jeden von uns. Ob verurteilter Straftäter oder vermeintlicher Saubermann: Wir alle haben einen »Freund der Sünder« nötig. Ob unsere Sünde für alle sichtbar ist oder ob wir sie verstecken können: Jesus ist gekommen, um Sünder zur Buße, zur Umkehr zu rufen!Thomas BühneDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
"Angedacht" – das geistliche Wort und eine kleine Portion Optimismus für den Start in den Tag. Heute mit Johann Schneider, evangelischer Regionalbischof aus Halle.
"Angedacht" – das geistliche Wort und eine kleine Portion Optimismus für den Start in den Tag. Heute mit Johann Schneider, evangelischer Regionalbischof aus Halle.
Die junge Tochter des preußischen Generalleutnants Herrmann von Redern hatte ein Leben voller Glück und Sonnenschein vor sich. Doch ihre Zukunftsträume zerbrachen jäh, als ihr geliebter Vater plötzlich verstarb. Die Familie hatte den Verlust noch nicht verkraftet, als kurze Zeit später ein Feuer im familieneigenen Gutshof ausbrach. Als die Flammen gelöscht waren und der Schaden begutachtet war, stand die traurige Wahrheit fest: Hedwigs Mutter konnte den jahrhundertelangen Familienbesitz nicht mehr halten und musste mit ihren Kindern in eine ärmliche Mietswohnung nach Berlin ziehen.Wegen dieser Schicksalsschläge begann Hedwig (* 23. April 1866), mit Gott zu hadern. »Ist das ein Gott der Liebe, der einem alles nimmt, wofür es sich zu leben lohnt?« Sie war erstaunt darüber, wie ganz anders ihre Mutter mit den neuen Lebensumständen zurechtkam. Diese fand Trost in dem Wissen, dass Gott ihr Leben lenkte. Schließlich ließ sich Hedwig überreden, an den Bibelstunden teilzunehmen, die ihre Mutter in Berlin besuchte. Und hier endlich fand sie selbst den Gott, den sie zwar seit ihrer Kindheit kannte, zu dem sie aber keine persönliche Beziehung hatte. »Musste Gott mich aus meinem irdischen Paradies vertreiben, um mir die ewige Heimat schenken zu können?«, fragte sie sich rückblickend.Von nun an half sie bei Kindergottesdiensten mit und schrieb christliche Gedichte, von denen viele vertont und sehr bekannt wurden. Eines ihrer schönsten Lieder beginnt mit den Worten: »Weiß ich den Weg auch nicht, du weißt ihn wohl. / Das macht die Seele still und friedevoll.« Diesen Frieden verlor Hedwig ihr Leben lang nicht, selbst als sie durch die Spanische Grippe ihre Mutter und einen ihrer Brüder verlor. Es ist derselbe Friede, den Jesus bis heute jedem anbietet, der ihm sein Leben anvertraut.Uwe Harald BöhmDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Seit Januar letzten Jahres gibt es die Generation Beta. Ungefähr alle 15 Jahre tritt eine neue Generation auf den Plan, die im Durchschnitt jeweils unterschiedlich charakterisiert wird. Die »Babyboomer« (1946–1964) waren zahlreich und selbstbewusst, und die Millennials (Gen Y) erlebten als Erste nicht mehr die Teilung von Ost und West, dafür aber den 11. September 2001. Der Generation Z (1995–2010) fehlte es angeblich an guter Arbeitsmoral, und sie ist auch die erste Generation, die mit Social Media und Cyberraum aufgewachsen ist. Angeblich benutzen Angehörige der Gen Z ihr Smartphone 4000- bis 5000-mal am Tag. Wohl nie in der Geschichte ist ein Gegenstand so oft in die Hand genommen worden. Was wird die Generation Beta prägen und charakterisieren? Jedenfalls wird sie noch stärker vom digitalisierten Leben und KI beeinflusst werden als die Generation vor ihr.Auch Jesus charakterisierte einmal die Generation, die er als Gegenüber erlebte (siehe Tagesvers). Er verglich die Menschen damals mit Kindern, die ihre Spiele spielten und ihre Lieder sangen und sich darüber wunderten, dass niemand sonst nach ihrer Pfeife tanzte. Sie wollten den Ton angeben und verpassten dadurch etwas sehr Wichtiges: nämlich darauf zu hören, was Gott ihnen zu sagen hatte durch so wichtige Sendboten wie den Propheten Johannes oder sogar den Sohn Gottes selbst. Damit unterschied sie sich gar nicht so sehr von den Generationen der Neuzeit.Hoffen wir, dass die Generation Beta sich anders auszeichnet, nämlich durch ein neues Interesse an etwas ganz Altem, aber deshalb nicht Überholtem: nämlich dem Evangelium und seiner Botschaft, dass man aus einer verkehrten und verdrehten Zeit gerettet werden kann zu einem ewigen Leben mit Gott.Joachim PletschDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
"Angedacht" – das geistliche Wort und eine kleine Portion Optimismus für den Start in den Tag. Heute mit Pastorin Claudia Sokolis-Bochmann aus Genthin.
Vielen fällt es schwer, jemandem aufrichtig und geduldig zuzuhören. Ich kenne das von mir selbst – in solchen Momenten würde ich mich lieber selbst mitteilen. Zuhören ist vor allem dann anstrengend, wenn man aus dem Gesagten für sich selbst keinen Nutzen ziehen kann. Selbstdarstellung hingegen hat in der Gesellschaft einen hohen Stellenwert. Das Reden des Gegenübers dient hier nur als Ausgangspunkt, um die Aufmerksamkeit zurück auf sich selbst zu lenken. Dadurch wird der Gesprächspartner als austauschbar eingestuft; es gibt kein ehrliches Interesse. Für oberflächliche Smalltalks funktioniert das gut, doch ein tiefgehendes Gespräch ist nur möglich, wenn man dem Gesprächspartner zuhören und sich auf das Gehörte einlassen kann. Als zuhörendes Gegenüber zeige ich Neugier, Wertschätzung und Mitgefühl. Wer zuhört, nimmt sich selbst zurück.Der Tagesvers besagt, dass Gott ein besonderer Zuhörer ist: Er ist sehr geduldig und zeigt echtes Interesse. Wenn Christen mit Gott reden (nichts anderes ist Gebet), können sie mit allem zu ihm kommen, was sie beschäftigt: Bitten, Klagen, ja, selbst Vorwürfe hält er aus. Und er freut sich, wenn sie Dank und Fürbitte für andere vor ihn bringen. Eine weitere Besonderheit an Gott als Zuhörer ist, dass er uns Menschen in- und auswendig kennt. Er weiß um unsere Bedürfnisse und Nöte genau Bescheid und ist in der Lage, uns für unsere Situation das Beste zu geben.Wenn wir jedoch den Eindruck haben, dass Gott überhaupt nicht reagiert, dann hängt das u. U. damit zusammen, was der Tagesvers im zweiten Teil sagt: Es gibt eine Schranke, die uns von Gott trennt – unsere Sünde. Und die muss beseitigt werden, indem wir ihm unsere Sünden bekennen, sodass er sie vergibt. Jedem, der sich Gott anvertraut, gibt er die Gewissheit, dass er ihn hört und ihm helfen wird.Daniela BernhardDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
"Angedacht" – das geistliche Wort und eine kleine Portion Optimismus für den Start in den Tag. Heute mit Pastorin Claudia Sokolis-Bochmann aus Genthin.
In den Diskussionen über die Energiewende kommen Politiker und Experten immer wieder auf eine Frage zu sprechen: Woher kommt die Energie der Zukunft? Brennstoffzelle oder Sonnenkraftwerke in der Wüste oder doch etwas bislang Unbekanntes? Es gibt die kühnsten und innovativsten Ideen und Forschungen – oder sollten wir doch wieder zu Atom und Kohle zurück? Bei diesen Überlegungen wird immer wieder deutlich, wie sehr wir von Energie abhängig sind. Erschwerend kommt dazu, dass die Technik zur Energiegewinnung und viele Energiequellen endlich und begrenzt sind. Haben wir einen Energiemangel?Letztens hörte ich einen Radiobetrag über die Sonne. Sie »verbrennt« 600 Millionen Tonnen Wasserstoff pro Sekunde. Das sind 51,84 Trillionen Tonnen am Tag. Der Wasserstoffvorrat soll noch für fünf Milliarden Jahre reichen. Im Inneren der Sonne herrschen zudem Temperaturen von ca. 15 Millionen Grad Celsius. Alles unvorstellbare Zahlen. Aus aktueller Sicht ein unerschöpflicher und gigantischer Vorrat an Energie. Könnte man diesen Vorrat doch nur gewinnend anzapfen …Das erinnert mich an Gott und uns. Als Menschen kommen wir auf sehr verwegene Ideen, um unser Grundproblem mit der Schuld zu lösen. Wir forschen und ackern nach der optimalen Lösung und verrennen uns in Religion oder Philosophie. Dabei gibt es eine Quelle, die unerschöpflich ist. Unerschöpflich an Vergebung, an Gnade und Liebe. Diese Quelle ist Gott selbst. Und das Beste daran: Der Zugang zu dieser Quelle ist ohne komplizierte Technik zu bekommen. Unsere Schuld ist, Gott sei Dank, kein unlösbares Problem. Wir müssen nur unseren Mangel anerkennen und uns auf den einzigen Weg zu dieser unerschöpflichen Quelle machen: Jesus Christus.David GrimmDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
"Angedacht" – das geistliche Wort und eine kleine Portion Optimismus für den Start in den Tag. Heute mit Pastorin Claudia Sokolis-Bochmann aus Genthin.
Tote, vertrocknete Kröten. Ein normaler Anblick für mich, wenn ich bei uns zu Hause die Stufen zu unserem Kellereingang hinuntergehe. Immer wieder begeben sich einige bemitleidenswerte Kröten auf den verhängnisvollen Weg hinab. Durch den Garten, Stufe für Stufe abwärts, bis zur Kellertür. Dort habe ich auch schon einige Tiere lebend gefunden und sie wieder im Garten abgesetzt. Aber da ich nicht jeden Tag nachschauen gehe, verenden die meisten Kröten. Sie kommen die Stufen einfach nicht mehr hoch.Heute war es mal wieder so weit, und ich musste an die Situation von uns Menschen denken. Auf der Suche nach Leben, Sinn, Glück, Anerkennung oder Identität sind wir unterwegs. Verloren. Abwärts. Weg von Gott. Die Bibel ist überraschend ehrlich: Wir sind nicht automatisch auf dem Weg hin zu Gott und die ewige Herrlichkeit bei ihm im Himmel. Nein, wir laufen von ihm weg. Unwissenheit über ihn, Ignoranz, Rebellion und Schmerz hindern uns an einer echten Beziehung zu ihm. Ein breiter Weg, zwar bequem, aber eben in die falsche Richtung. Hoffnungslos. Außer jemand kommt und hilft uns – so, wie die Kröten gerettet werden können, wenn sie rechtzeitig gefunden werden.Im heutigen Text der Bibellese geht es um ein verlorenes Schaf, das gefunden wird. Jemand hat sich auf den Weg gemacht, um es retten. Ein Beispiel für verlorene Menschen, die sich von Gott finden lassen. Solange wir atmen, haben wir die Möglichkeit, uns retten zu lassen. Wie? Jesus Christus kam in unsere Welt, um uns zu retten. Er starb am Kreuz – auch für Sie. Er trug die Strafe für Ihre Sünden und hat Frieden, Versöhnung und Gerechtigkeit gebracht. Das sollte genügen für den Entschluss, ihm zu folgen, damit es nicht weiter abwärts geht.Thomas BühneDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
"Angedacht" – das geistliche Wort und eine kleine Portion Optimismus für den Start in den Tag. Heute mit Pastorin Claudia Sokolis-Bochmann aus Genthin.
Abends auf dem Weg nach Hause: Vor mir steht ein Lkw. Auf der Tür seines Aufliegers ist das Foto eines süßen, kleinen Robbenbabys zu sehen. Schneeweiß liegt es da, sieht mich aus schwarzen Knopfaugen an und zeigt seine kleine schwarze Schnauze. Der Inbegriff von Schutzbedürftigkeit und Wehrlosigkeit. Wer würde solch einem niedlichen Geschöpf Gewalt antun?Darunter steht ein Spruch von Mahatma Gandhi: »Je hilfloser ein Lebewesen ist, desto größer ist sein Anspruch auf menschlichen Schutz vor menschlicher Grausamkeit.« Ein wirkungsvolles Statement. Und wichtig. Denn wie vielen anderen schützenswerten Lebewesen droht auch Robbenbabys oft der gewaltsame Tod. Tierschutzorganisationen beklagen, dass noch heute, etwa in Kanada, jährlich Zehntausende dieser Tiere, oft erst wenige Wochen oder Monate alt, grausam erschlagen oder erschossen werden, um ihre Felle verkaufen zu können. Die Felle werden den Tieren oft noch bei lebendigem Leib abgezogen. Je größer die Hilflosigkeit eines Lebewesens, desto größer ist der Anspruch auf Schutz vor Gewalt!Was mich allerdings erstaunt und fassungslos zurücklässt, ist der Umstand, dass mit solch einem Spruch (allein) für den (sicherlich wichtigen) Schutz von Tieren geworben wird. Viel hilfloser als jedes (für sich bereits lebensfähige) Robbenbaby ist doch ein menschlicher Embryo! Dieser befindet sich völlig arg- und wehrlos im Körper seiner Mutter. Dort erwartet dieses Lebewesen keinen Angriff. Das wäre undenkbar. Nehmen wir Gandhis Aussage – je hilfloser ein Lebewesen, desto schutzbedürftiger – ernst, dann müsste dies doch erst recht hier gelten. Dennoch werden jedes Jahr allein in Deutschland über 100 000 Kinder abgetrieben!Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
"Angedacht" – das geistliche Wort und eine kleine Portion Optimismus für den Start in den Tag. Heute mit Pastorin Claudia Sokolis-Bochmann aus Genthin.
Wenn es bei uns in Italien stark regnet, kann es vorkommen, dass es plötzlich einen Knall in der Nachbarschaft gibt und der Strom in allen Wohnungen in unserem Gebäude weg ist. Blackout. Wenn das in der Nacht passiert, haben wir völlige Dunkelheit um uns herum. Da helfen dann nur noch Taschenlampen oder Kerzen. Ohne diese Hilfsmittel sehen wir fast nichts, da auch die Straßenbeleuchtung nicht funktioniert. Eine unangenehme Situation, die glücklicherweise nur ein paar Stunden anhält. Es ist dann immer wieder eine Erleichterung, wenn das Licht plötzlich wieder angeht.Ich habe mich gefragt, wie es wäre, wenn das Licht nicht mehr angehen würde, wenn der Blackout nicht nur temporär, sondern für immer wäre. Eine beklemmende und beängstigende Vorstellung.Einen »Blackout« noch weit vor der Entdeckung der Elektrizität beschreibt auch die Bibel. Er ereignet sich am Anfang der Menschheitsgeschichte: der Sündenfall. Seit diesem Ereignis liegt die Welt in der Dunkelheit, da die Verbindung zu Gott durchtrennt ist. Der Mensch kann diese Dunkelheit von sich aus nicht beseitigen. Da hilft auch keine rosarote Brille, um dieser Realität zu entfliehen. Das »Licht« muss von außen angemacht werden.Unser Tagesvers spricht von diesem alles verändernden Ereignis. Jesus Christus ist als Licht in unsere Welt gekommen und hat den Blackout beendet. Er hat durch seinen stellvertretenden Opfertod am Kreuz Vergebung und damit die Verbindung zu Gott wieder möglich gemacht. Der Mensch muss also nicht in der Dunkelheit bleiben, sondern kann im Glauben an Jesus Christus aus der Dunkelheit ins Licht treten. Jesus Christus ist das strahlende Licht des Lebens, das die Dunkelheit vertreibt. Was für eine wunderbare Wahrheit!Thomas KröckertskothenDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
"Angedacht" – das geistliche Wort und eine kleine Portion Optimismus für den Start in den Tag. Heute mit Pastorin Claudia Sokolis-Bochmann aus Genthin.
Die Aufforderung von Paulus ist heute wichtiger denn je. Wir erleben rasante Veränderungen, bekommen verlockende Angebote und werden überschüttet mit den unterschiedlichsten Nachrichten. Was ist wahr? Was ist gut? Worauf kann ich mich verlassen? Wir stehen laufend unter dem Druck, diese Fragen zu beantworten und richtige Entscheidungen zu treffen.Gleichzeitig nimmt die Orientierungslosigkeit zu. Christliche Werte, die noch vor wenigen Jahren die westliche Welt geprägt haben, werden mehr und mehr demoliert und bewusst infrage gestellt. Umso wichtiger ist Paulus' Hinweis, den er vor ca. 2000 Jahren an die Christen in der griechischen Hafenstadt Thessaloniki schrieb.»Prüft alles« bewahrt vor naiver Leichtgläubigkeit; »das Gute behaltet« schützt vor radikaler Abgrenzung von allen neuen Gedanken. Der Tagesvers ist der Schlüssel, um in diesem Spannungsfeld ausgewogen und nüchtern zu reagieren.Wenn wir aber alles prüfen und das Gute behalten sollen, dann brauchen wir einen verlässlichen Maßstab. Eine Wasserwaage dient dazu, die genaue Ausrichtung eines Objekts zu prüfen. Um zu prüfen, was richtig und falsch ist, hat Gott uns sein Wort, die Bibel, gegeben. Sie ist zeitlos gültig und absolut zuverlässig. Jesus Christus, der Sohn Gottes, sagt: »Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen« (Matthäus 24,35).Es geht bei unseren Entscheidungen also nicht um unser Bauchgefühl oder um Mehrheiten, sondern um das, was geschrieben steht. Wenn wir die Bibel als Maßstab verlieren, werden wir maßlos. Das fühlt sich im ersten Moment befreiend an, führt aber auf lange Sicht zum Niedergang. Deshalb wollen wir den biblischen Maßstab besser kennenlernen.Hartmut JaegerDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Sepp Maier (* 28. Februar 1944) ist eine Fußballlegende und wohl einer der erfolgreichsten Torwarte der deutschen Fußballgeschichte. Zahlreiche Spiele bestritt er für den FC Bayern München und die deutsche Nationalmannschaft und gewann in den 1970er-Jahren fast alles, was es zu gewinnen gab. Der Höhepunkt war der WM-Titel 1974 im eigenen Land. Seine Mitspieler trugen glorreiche Namen wie Franz Beckenbauer, Paul Breitner, Berti Vogts und Gerd Müller.Gerd Müller starb 2021 im Alter von 75 Jahren, Franz Beckenbauer 2024 mit 78 Jahren. In einem Interview meinte Sepp Maier im Februar 2024 kurz vor seinem 80. Geburtstag: »Den Tod muss man nicht rufen. Nach Gerd und Franz bin ich der Nächste.«Das ist eine nüchterne Einschätzung, die der Realität ins Auge blickt! Schon die Bibel besagt, dass sich die Zahl unserer Lebensjahre auf etwa 70 bis 80 Jahre beläuft, was durch die derzeitige durchschnittliche Lebenserwartung von 78,2 Jahren für Männer bestätigt wird. Der Tod macht auch vor glorreichen Fußballlegenden keinen Halt. Das gilt auch für Sepp Maier und genauso für Sie und mich. Die Frage ist: Wie reagieren wir auf diese Tatsache? Ist mit dem Tod wirklich alles aus? Gibt es ein ewiges Leben? Was wird vor Gott Bestand haben?Gott gibt uns in der Bibel Antworten auf diese Fragen: Mit dem Tod ist nicht alles aus. Jeder wird danach weiterleben – unabhängig davon, ob er an Gott geglaubt hat oder nicht. Wer geglaubt hat, wird bei Gott sein und ewige Freude erleben. Wer Gott abgelehnt hat, wird fern von ihm sein und leiden. Bestand haben nicht unsere Taten, sondern unser Glaube. Deshalb sind wir heute eingeladen, Jesu Auferstehung und Sieg über den Tod im Glauben anzunehmen. Wir dürfen ein Leben leben, das die Realität des Todes nicht ignoriert, aber eine hoffnungsvolle Perspektive darauf hat.Joel WjstDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
"Angedacht" – das geistliche Wort und eine kleine Portion Optimismus für den Start in den Tag. Heute mit Pfarrer Christian Kobert aus Haldensleben.
Der »World Happiness Report 2024« zeigt: Trotz Krisen wie Kriegen, Inflation und Klimawandel bleibt das globale Glücksniveau erstaunlich stabil. Soziale Unterstützung, Freiheit, Großzügigkeit und geringe Korruption sind entscheidender für das Glücksempfinden als bloßer materieller Wohlstand. Besonders psychische Gesundheit und starke Beziehungen stehen im Fokus. Erneut belegt Finnland den ersten Platz als glücklichstes Land der Welt. Die Studie verdeutlicht: Menschen sehnen sich nach echter Verbundenheit, Sinn und Beständigkeit. Trotz technischer Fortschritte bleibt die Suche nach wahrem, tiefem Glück bestehen – denn äußere Umstände allein können das Herz des Menschen nicht dauerhaft erfüllen.Diese tiefe Sehnsucht greift die Bibel auf und weist uns in Sachen Glück auf Überraschendes hin: Wahres Glück findet sich nicht in vergänglichen Dingen, sondern in der Beziehung zu Gott. Das verdeutlicht in überzeugender Weise Jesus Christus. Er lebte in Abhängigkeit von Gott, zeigte vollkommene Liebe, trug am Kreuz die Schuld der Menschheit und öffnete durch seine Auferstehung den Zugang zu ewigem Leben. In Johannes 14,6 sagt Jesus: »Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.« Wer sich auf ihn einlässt, der erlebt: In Jesus liegt ein Friede, den diese Welt nicht geben kann. Wer nur an irdische Quellen des Glücks glaubt, wird letztlich enttäuscht und verpasst Entscheidendes. Nicht nur für das Leben hier, sondern auch im Blick auf die Ewigkeit. Doch wer sich Jesus zuwendet, erfährt wahre Erfüllung, unvergängliche Hoffnung und ein neues Leben, das selbst Leid und Tod überwinden kann. Das »Glücksniveau« ist dann ziemlich unabhängig von den Umständen, in denen man lebt. Die Sehnsucht richtet sich vielmehr auf den, der sie tatsächlich erfüllen kann.Tim PetkauDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
"Angedacht" – das geistliche Wort und eine kleine Portion Optimismus für den Start in den Tag. Heute mit Pfarrer Christian Kobert aus Haldensleben.
"Angedacht" – das geistliche Wort und eine kleine Portion Optimismus für den Start in den Tag. Heute mit Pfarrer Christian Kobert aus Haldensleben.
Das Erlebnis mit dem brennenden Dornbusch war für Mose sehr einprägsam, und sein Leben wurde danach in eine neue Richtung gelenkt. Er erhielt hier den Auftrag von Gott, das Volk Israel, zu dem er gehörte, aus der Sklaverei in Ägypten herauszuführen. Für Mose schien diese Herausforderung zu groß. Er strotzte nicht von Selbstvertrauen. Er sollte in das Land, in dem er den Ägypter erschlagen hatte, zurückgehen und beim Pharao vorstellig werden?Doch wenn Gott Menschen für bestimmte Aufgaben einsetzt, tut er das sehr gezielt. Er weiß genau, wen er wofür gebrauchen kann, schließlich hat er »seine Werkzeuge« längst dafür vorbereitet. So auch Mose, der einst als Säugling von der Tochter des Pharao aus dem Nil gezogen wurde und am königlichen Hof alle Gepflogenheiten der Ägypter kennenlernte. Sein Herz jedoch hing am Volk Israel. Mit Gottes Zusage, ihm beizustehen, nahm Mose letztlich die Herausforderung an. Er vertraute Gottes Kompetenz mehr als sich selbst mit seiner Schwäche.Bevor Gott Menschen für seine Ziele beauftragt, achtet er darauf, ob wir ihm unser ganzes Vertrauen schenken. Dieses Vertrauen sollte darauf gründen, was er in Jesus Christus, seinem Sohn, für uns getan hat. Durch die Sühnung unserer Sünden am Kreuz hat er nämlich etwas vorbereitet: dass wir Vergebung erlangen und mit ihm versöhnt werden können. Dazu spricht er jeden Menschen mehrmals im Leben an und ruft ihn zur Umkehr. Er will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen (siehe 1. Timotheus 2,4). Wer dieses Reden Gottes nicht ignoriert und mit einer Hinwendung zu Gott antwortet, erfährt die entscheidende Lebenswende: zu einem ewigen Leben bei Gott und im jetzigen Leben eine sinnstiftende Herausforderung im Dienst Gottes.Daniela BernhardDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Was – oder besser: Wer – bestimmt meine Identität? Bin ich das, was andere von mir sagen, dass ich so bin? Werde ich durch den gesellschaftlichen Rahmen bestimmt, in den ich hineingeboren und in dem ich aufgewachsen bin? Was bestimme ich selbst, und was gibt meine Umgebung vor? Kann ich meine Identität jederzeit ändern, oder gibt es fixe Bestandteile, die unumkehrbar mein »Ich« ausmachen? In einer Gesellschaft, in der jeder aus seiner Perspektive denkt, werden die Grenzen der Identität scheinbar zusehends fließend und veränderlich. Der Einzelne nimmt immer mehr das Recht in Anspruch, über sich selbst zu verfügen: Ich bestimme selbst, wer ich bin!Der Frage nach der eigenen Identität hat sich auch der deutsche Theologe Dietrich Bonhoeffer genähert. In der Einsamkeit der Haft in Berlin-Tegel erlebte er eine innerliche Zwiespältigkeit. Seine Erfahrungen verarbeitete er 1944 in dem sehr persönlichen Gedicht »Wer bin ich?«. Nach außen, in der Fremdwahrnehmung der Wärter und Mithäftlinge, war er »gelassen und heiter und fest ... frei, und freundlich und klar ... gleichmütig, lächelnd und stolz«. In seiner Eigenwahrnehmung hingegen war er »unruhig ... krank ... ringend ... zitternd ... ohnmächtig bangend ... müde ... leer«. Angesichts dieser gegensätzlichen Wahrnehmungen stellte er sich die Frage: »Wer bin ich? Bin ich der oder jener? Bin ich heute dieser und morgen ein andrer? Bin ich beides zugleich?«Bonhoeffer hat diese Spannung in eigentümlicher Art aufgelöst: »Wer ich auch bin, Du kennst mich, Dein bin ich, o Gott.« Nicht das zähe Ringen um die eigene Vorstellung von mir macht meine Identität aus: Entscheidend ist, dass Gott mich kennt und ich ihm gehöre. Ich kann mich ehrlich an ihn wenden, um eine ewig bleibende Identität zu gewinnen.Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
"Angedacht" – das geistliche Wort und eine kleine Portion Optimismus für den Start in den Tag. Heute mit Pfarrer Christian Kobert aus Haldensleben.
Gestern vor einem Jahr endete der kurze, intensive Wahlkampf der vorgezogenen Neuwahlen zum 21. Deutschen Bundestag. Damit endete auch ein Überbietungswettbewerb von Versprechungen, mit dem die konkurrierenden Parteien versuchten, möglichst viele Wählerstimmen zu gewinnen. Weil Realpolitik in einer Demokratie stets ein »hartes Geschäft« ist, bleiben Werte wie Ehrlichkeit, Fairness und Respekt leider oft auf der Strecke.Nach der Wahl müssen meist viele Punkte der Versprechen wieder »einkassiert« werden, weil die Kanzler-Fraktion mangels Mehrheit nicht »durchregieren« kann, oder weil die Gegenfinanzierung fehlt. Das ernüchtert den Wähler und dämpft das Vertrauen in die Politik. Doch ehrlicherweise müssen wir zugeben, dass auch wir selbst schon Zusagen und Versprechungen gegeben haben, die wir hinterher – aus unterschiedlichen Gründen – nicht eingehalten haben.Gibt es denn überhaupt eine Instanz im Universum, die absolut vertrauenswürdig ist? Ja, die gibt es! In Psalm 111,7 schreibt der Psalmist: »Was er [Gott] tut, ist zuverlässig und recht, seine Gebote verdienen Vertrauen.«Damit das auch unsere persönliche Erfahrung werden kann, ist es erforderlich, dieses Vertrauen in einer konkreten Lebenssituation zu wagen. Ein erster Schritt kann z. B. ein einfaches Gebet vor einer schwierigen Entscheidung sein. Oder wir wissen, dass wir etwas in Ordnung bringen müssen. Gott freut sich in jedem Fall, wenn wir ihn ernst nehmen und ihm vertrauen. Er hat die Macht und die Weisheit, um »durchzuregieren«, also die Dinge so führen, dass auch wir im Rückblick feststellen können: »Er hat alles wohlgemacht!« (Markus 7,37). Auch wenn es länger dauert, als uns lieb ist: Gottes Eingreifen kommt spätestens rechtzeitig.Bernhard CzechDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
"Angedacht" – das geistliche Wort und eine kleine Portion Optimismus für den Start in den Tag. Heute mit Pfarrer Christian Kobert aus Haldensleben.
Glaube in der Krise? Von wegen! Während die offiziellen Statistiken oft schrumpfende Zahlen zeigen, nimmt Benni Thul in Europa und den USA einen faszinierenden Aufbruch unter jungen Menschen wahr. Im STEPS Leaders Podcast spricht Oliver Last mit Benni Thull (Young Generation Wiedenest) darüber, was hinter Begriffen wie „Asbury Revival“ oder „Quiet Revival“ steckt, warum gerade junge Männer wieder einen Zugang zum christlichen Glauben finden, was passiert, wenn eine Gemeinde Gebet und die Gegenwart Gottes radikal ins Zentrum stellt, und wie uns die Begegnung mit Gottes Heiligkeit ganz neu demütig und mutig zugleich macht. Shownotes Bible Society UK Studie: Die Studie zum „Quiet Revival“ in Großbritannien findest du hier: https://www.biblesociety.org.uk/research/quiet-revival?gad_source=1&gad_campaignid=22796595343&gbraid=0AAAAAD7k6ItoDUNNcsF9e0cc6adOtinBP&gclid=Cj0KCQiAhtvMBhDBARIsAL26pjG1cB2KnCtTm-cvt-K35Jetzz3DSNgZDpUSMRcFg9D7iVKLr5N9KooaAkY_EALw_wcB Barna „Open Generation“: Die Barna Studie zur Gen Z findest du hier: https://www.barna.com/the-open-generation/ Und wenn du bis zur nächsten Folge des STEPS Leaders Podcast mehr Inhalte rund um Glauben und Leiterschaft suchst, findest du auf www.steps-leaders.de jede Woche Blogbeiträge und Artikel sowie Materialvorlagen und Andachten für die christliche Jugendarbeit. Dort findest du auch unseren monatlichen Newsletter, der dich immer kompakt mit den wichtigsten Infos und Artikeln von STEPS Leaders versorgt.
Zu Beginn des vergangenen Jahres war unsere Waschmaschine defekt. Leider dauerte es drei Wochen, bis das passende Ersatzteil geliefert, eingebaut und die Maschine wieder funktionstüchtig war. In dieser Zeit sammelte sich eine große Menge schmutziger Wäsche an. Zu Beginn war es noch einfach, diese in dem dafür vorgesehenen Behälter zu sammeln: rein und Deckel zu. Nach einer Woche ging der Deckel schon nicht mehr zu, und nach einer weiteren Woche stapelten wir die Wäsche möglichst ausgewogen und entsprechend vorsichtig. Doch eines Morgens passierte es: Ich legte ein Paar Socken auf unseren Wäscheberg, und das ganze Konstrukt fiel in sich zusammen. So konnte es nicht weitergehen. Ich rief meine Schwägerin und fragte, ob ich bei ihr Wäsche waschen könne. »Kein Problem. Warum hast du nicht schon eher gefragt?«, war ihre Antwort. Das ist eine gute Frage!Geht es uns im Leben nicht auch so? Wir stapeln eine Menge »schmutziger Wäsche«: fiese Gedanken, böse Taten, übles Reden usw. In der Bibel werden diese Dinge als »Sünde« bezeichnet. Das Problem mit der Sünde ist, dass wir uns nicht selbst von ihr befreien können, sie einfach in der Waschmaschine waschen können. Leider ist uns das oft nicht bewusst, und wir denken, dass wir es selbst schaffen. Doch egal, wie sehr wir uns mühen und wie viel Disziplin wir auch aufbringen: Wir brauchen Hilfe! Glücklicherweise gibt es einen, der uns helfen kann: Gott (siehe Tagesvers). Nicht allein, dass Gott uns helfen kann; er möchte das auch gern für uns tun. In seinem Sohn Jesus Christus lädt er uns ein, zu ihm zu kommen und echte Ruhe zu finden. Dieses Wissen um Gottes Hilfsangebot sollte uns motivieren, es lieber früher als später in Anspruch zu nehmen.Stephanie HimmelmannDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
"Angedacht" – das geistliche Wort und eine kleine Portion Optimismus für den Start in den Tag. Heute mit Pfarrer Christian Kobert aus Haldensleben.
Am 22. Februar 2025, 60 Tage nach Heiligabend, war es endlich so weit. Lange hatten wir diesem Tag entgegengefiebert, dem Tag der Einlösung unserer Weihnachtsgeschenk-Gutscheine. Gemeinsam saß ich mit unseren Töchtern in einer der Sitzreihen des Musical-Theaters. Um 14.30 Uhr öffnete sich endlich der Vorhang. Gespannt verfolgten wir die erlebnisreiche zweieinhalbstündige Inszenierung. Am Ende fiel der Vorhang, und das begeisterte Publikum applaudierte. Es war wirklich ein toller Nachmittag!Einige Tage später fiel mein Blick zu Hause auf die Eintrittskarten für das Musical. Was nutzten sie mir jetzt noch? Wochenlang hatten wir uns auf dieses besondere Ereignis gefreut, und nun war es schon wieder vorbei. Melancholisch gestimmt warf ich die Tickets in den Papierkorb. Außer der schönen Erinnerung ist mir nichts mehr von dieser Veranstaltung geblieben, um die meine Gedanken so lange gekreist waren.Alles Schöne auf dieser Welt vergeht, meistens sogar sehr schnell. Gerade Ereignisse, auf die wir uns schon lange gefreut haben, gehen schnell vorüber. Was bleibt?Ich bin so froh, dass ich durch meinen Glauben an Jesus Christus eine »Eintrittskarte in den Himmel« bekommen habe. Weil Jesus den Preis für meine Schuld bezahlte, habe ich die Gewissheit, dass ich nach meinem Tod die Augen in Gottes Herrlichkeit öffnen werde. »Ich aber, ich werde dein Angesicht schauen in Gerechtigkeit, werde gesättigt werden, wenn ich erwache, mit deinem Bild«, heißt es in Psalm 17,15. Die Freude des Himmels ist nicht nach wenigen Stunden wieder vorbei, sondern dauert eine ganze Ewigkeit. Man wird nicht am Ende der Veranstaltung nach Hause geschickt, sondern darf für immer bleiben. Wie dankbar bin ich, diese Eintrittskarte in die ewige Freude zu besitzen!Manuela BasistaDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
"Angedacht" – das geistliche Wort und eine kleine Portion Optimismus für den Start in den Tag. Heute mit Pfarrer Christian Kobert aus Haldensleben.
Egal, wo ein Kind aufwächst, überall lernt es perfekt seine Muttersprache – ohne Akzent und ohne Vokabellernen! Wenn wir im fortgeschrittenen Alter eine Sprache erlernen, erfordert das viel Energie, und nur wenige schaffen es vollkommen akzentfrei. Daher ist es ein Privileg, wenn jemand sogar zweisprachig aufwächst.Als Kind haben wir eine maximale Aufnahme- und Lernfähigkeit. Ich bin dankbar für meine Mutter, die darauf achtete, dass wir Kinder unser Leben aktiv gestalteten. Sie legte auch Wert darauf (manchmal unter unserem Murren), dass wir ein Musikinstrument spielen lernten. Wenn wir als Kind Fahrradfahren oder Schwimmen gelernt haben, verlernen wir es nie mehr, selbst wenn wir es nur noch selten ausüben würden. Denn Fähigkeiten, die wir als Kind entwickelt haben, und Wissensschätze, die wir gesammelt haben, sitzen besonders tief und begleiten uns ein Leben lang.Auch das Urvertrauen und die soziale Kompetenz werden als Kind gelernt und eingeübt. Dieser Bereich ist zugleich sehr sensibel, wie Fälle von Kindermissbrauch oder andere »Abweichungen« zeigen, die sich langfristig auf das Erwachsenenleben auswirken. Doch unabhängig von unserer Herkunft, Erziehung und Prägung können wir uns einer »Herzenssprache« bedienen, die in uns ähnlich angelegt ist wie die Muttersprache: das Gebet zu Gott. Er möchte eine Beziehung zu uns, die die Grundlage eines erfüllten Lebens darstellt, in dem wir dankbar das Gute sehen und es mit Gott genießen. Dadurch bekommt auch das Alltägliche eine Sinnerfüllung, eben weil ich es dann in der Freundschaftsbeziehung zu dem ewigen Gott tue. Denn das ist meine höchste Bestimmung als Mensch: ein Gegenüber für meinen mich liebenden Schöpfer zu sein und mich seiner ewig zu erfreuen.Thomas PommerDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Drei Dinge braucht der Mann: Pfeife, Tabak und Streichhölzer. So war das früher. Das Rauchen einer Pfeife war für meine Großväter noch ein üblicher Zeitvertreib. In der Verwandtschaft führte sogar jemand ein Spezialgeschäft für Tabakwaren. Als Kind schien es daher verlockend, selbst einmal so ein Pfeifchen zu stopfen und sich schmauchend wie ein Erwachsener zu fühlen. Als mein Vater mich bei so einem Versuch ertappte, ließ er mich erzieherisch weitsichtig die Pfeife bis zum Ende rauchen. Wie peinlich, wie wenig bekömmlich, aber wirkungsvoll! Ab diesem Tag war Nikotin für mich kein Thema mehr.Was kann uns das Rauchen einer Pfeife lehren? In der Arie »Erbauliche Gedanken eines Tobackrauchers« von Johann Sebastian Bach kommt ein Pfeifenliebhaber zu einer simplen Erkenntnis. In der vierten Strophe heißt es: Wenn nun die Pfeife angezündet, / so sieht man, wie im Augenblick / der Rauch in freier Luft verschwindet, / nichts als die Asche bleibt zurück. / So wird des Menschen Ruhm verzehrt / und dessen Leib in Staub verkehrt.Ein treffendes Bild für die Kürze und Vergänglichkeit des menschlichen Daseins. Wie Rauch vergehen unsere Lebenstage und mit ihnen so viele unserer Pläne und Bemühungen – alles, worauf wir stolz waren. Der Liederdichter stimmt darin mit der Bibel überein, die unser Leben ebenfalls als Dampfwölkchen beschreibt – kurze Zeit zu sehen, bald schon in Luft aufgelöst, vorbei.Umso wichtiger ist, dass wir unser kurzes Leben nutzen, um für die Ewigkeit vorzusorgen. Dazu gibt uns die Bibel eine klare Ansage. Sie lädt uns zum Glauben an Jesus Christus ein, der gesagt hat: »Wer an den Sohn (Gottes) glaubt, hat ewiges Leben« (Johannes 3,36). Dann bleibt nicht einfach nur Asche zurück, sondern es beginnt etwas ganz Neues.Arndt PlockDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Gewöhnlich wird der Abfall des Menschen von Gott an dem »Sündenfall« festgemacht: Adam und Eva aßen im Paradies von der verbotenen Frucht. Tatsächlich vollzog diese Tat etwas, das schon deutlich früher begonnen hatte. Kinder etwa übertreten das Gebot ihrer Mutter, nicht am Elektroherd zu spielen, auch nicht erst, wenn sie sich die Finger an der heißen Platte verbrennen.In unserem Herzen beginnen wir also, »die Jalousien herunterzulassen«, durch die Gottes Licht scheinen will. Wir nehmen nicht mehr das in Anspruch, was uns von Gott gegeben ist, bzw. sind nicht mehr damit zufrieden. Bei Adam und Eva war es der Garten Eden mit all seinen Früchten und seiner vollkommenen Schönheit. Bei uns ist es ebenfalls eine wunderbare Umwelt, der Wohlstand, in dem wir immer noch leben, der Frieden in unserem Land und vieles mehr. Doch wir verlieren den Blick dafür und wenden uns ab. Da hinein kommt dann die »Schlange«, der Widersacher Gottes. Er bringt uns auf folgende Ideen:1. Vernebelung der göttlichen Liebesabsichten mit seinen Menschen;2. Vortäuschung herrlicher Freiheit durch selbst festgelegte Ziele;3. Verführung, diese Ziele aus eigener Kraft zu erreichen;4. Verschieben der eigenen Verantwortung für Not und Elend auf andere.Aber wie kommen wir wieder aus dieser Verstrickung heraus? Nun, wir müssen die Jalousien zu Gottes Licht wieder öffnen, auch wenn ein Schuldeingeständnis sehr demütigend und peinlich sein kann. Doch wenn wir diesen Schritt wagen, werden wir hocherfreut darüber staunen, dass Gott überhaupt nicht nachtragend ist. Im Gegenteil: Er wartet schon lange auf bußfertige Heimkehrer. Das ist eine gute Botschaft für alle Menschen!Hermann GrabeDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Der nationalsozialistische »Reichspropagandaminister« Joseph Goebbels hielt am 18. Februar 1943 im Berliner Sportpalast eine etwa 108-minütige Rede, in der er zum »totalen Krieg« aufrief. Diese Rede gilt als Paradebeispiel der NS-Propaganda. Besonders das frenetisch zustimmende Geschrei als Antwort auf die Frage nach dem totalen Krieg ist als prägendes Bild in die Geschichte eingegangen.Viele meinen, dass so etwas wie damals heute nicht mehr möglich sei. Ich denke, es ist möglich! Geschicktes und zielgerichtetes Reden kann eine starke Wirkung auf Menschen ausüben. Mit dem, was wir sagen, können wir andere ermuntern oder verletzen, Wahrheit oder Lüge wiedergeben. Jakobus schreibt in seinem Brief, dass wir mit unser Zunge Gott preisen und gleichzeitig den Menschen fluchen können, der nach Gottes Bild erschaffen worden ist. So kann unser Reden zu einem unkontrollierbaren Übel werden, welches das Denken anderer regelrecht »vergiftet«.In welchem Kontrast zu unserem ambivalenten Umgang mit Worten steht da Jesus Christus! Seine Aussagen und Reden waren stets wahr. Sie waren von dem Ziel bewegt, bei seinen Zuhörern die Wahrheit ans Licht zu bringen und Gutes zu bewirken. Dabei formulierte er immer wieder die Zusage: »Wer mir nachfolgt, wer sein Leben mir anvertraut, hat ewiges Leben.« Seine Worte waren ungeheuer machtvoll: Er heilte Kranke, tröstete Verzweifelte, rief Tote wieder ins Leben. Sein Jünger Petrus rief deshalb einmal aus: »Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens« (Johannes 6,68). Und das Gewaltige ist: Wenn dieser Jesus unsere Herzen prägt, wird sich das auch auf unsere Worte positiv auswirken. Denn dann können auch wir Worte ewigen Lebens weitergeben.Axel SchneiderDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Deus ex machina, der Gott aus der Maschine, ist eine Erfindung des Theaters. Der Begriff »bezeichnet ursprünglich das Auftauchen einer Gottheit mit Hilfe einer Bühnenmaschinerie. Heute gilt der Ausdruck auch als eine sprichwörtlich-dramaturgische Bezeichnung für jede durch plötzliche, unmotiviert eintretende Ereignisse, Personen oder außenstehende Mächte bewirkte Lösung eines Konflikts« (Wikipedia). In den klassischen Tragödien der Antike griff gerade dann, wenn ein Konflikt menschlich nicht mehr lösbar war, schlagartig irgendeine Gottheit ein und löste das Problem! Bis heute finden wir dieses Phänomen in Bühnenstücken und Hollywoodstreifen.Ich glaube, dies entspricht einem verbreiteten unzureichenden Bild vom Gott der Bibel. Danach ist Gott nicht für den Alltag da. Den leben wir lieber für uns. Doch wenn die großen Katastrophen eintreten, die Krankheit, die Pleite, der Krieg, der Tod – wenn all diese für uns regelmäßig unlösbaren Probleme auftauchen, dann soll Gott bitteschön auf den Plan treten. Sofort. Dann soll er machen, dass alles gut wird. Und danach? Vielleicht eine Spende, eine Kerze, ein kurzer Dank – aber dann soll er wieder verschwinden. Wer ist frei davon? Doch wenn man so denkt, macht man den allmächtigen Gott zu einem Lückenbüßer. Er soll die krisenbehaftete Lücke füllen, aber nicht in der Mitte meines ganzen Lebens stehen oder dieses gar bestimmen.Doch das ist nicht der Gott der Bibel. Es ist zwar schon erstaunlich, wie oft Gott sich trotz aller Ignoranz von Menschen erbitten lässt und Krisen abwendet. Aber Gott ist ein Gott, der unser Leben füllen will und füllen soll. Denn er hat einen guten Plan für mein ganzes Leben. Ohne ihn gehe ich einen Weg, der nicht gut ist und der letztlich doch noch im Verderben endet.Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Spannende Einblicke in die Mission und was Gott weltweit tut. Regelmäßig Andachten, Predigten und Impulse zum Thema Mission sowie die Inhalte unserer Zeitschrift von unseren Missionaren selbst vorgelesen
Dieser Begriff wurde im Zusammenhang mit der Amtseinführung des neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten, Donald Trump, am 20. Januar 2025 öffentlich zur Kenntnis gebracht. Die Oligarchie ist eine Staatsform, in der eine kleine Gruppe die politische Herrschaft ausübt. Im Vorfeld waren damals immer wieder umstrittene und z. T. unerwartete Personen ins Blickfeld geraten, die der neue Präsident in wichtige Staatsämter einsetzen wollte. Es entstand dabei der Eindruck, dass sich hier eine Truppe als »Hausmacht« des neuen Präsidenten formierte. Die Skepsis war groß, ob dies den weltweiten Problemen und Herausforderungen tatsächlich gerecht werden konnte.Auch Jesus formierte in seiner unmittelbaren Nähe eine »Mannschaft«, die seine Aufträge erfüllen und die Weichen zu einer weltweiten Verkündigung des Evangeliums und dessen Siegeszug stellen sollte. Aber im Gegensatz zur oben beschriebenen übte diese Gruppe keine Macht aus. Es waren zwölf Männer aus ganz unterschiedlichen Familien und Hintergründen und doch durch den Anschluss an Jesus miteinander vereint. Was zeichnete sie aus? Nicht ihre höhere Ausbildung, nicht ihr finanzielles Vermögen, nicht ihr gesellschaftlicher Einfluss, sondern einfach die Tatsache, dass sie bereit waren, ihrem Herrn und Meister Jesus Christus zu dienen und seine Kraft in Anspruch zu nehmen, damit sie ihre Aufgabe erfüllen konnten.Dazu gehörte zuallererst die Begleichung ihrer Schuld vor Gott, deren Bezahlung ihr Herr in seiner Barmherzigkeit und Liebe vollständig übernahm. Dann aber auch die Gabe neuen Lebens und einer völligen Neuausrichtung auf Gott, um zukünftig seinen Zwecken zu dienen. Und dieser wollte nichts weniger, als – in Jesus Christus – die ganze Welt mit sich zu versöhnen.Joachim PletschDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
»Da musste ich mal wieder als Prügelknabe herhalten!« Wir alle kennen diesen Ausdruck, wenn wir für die Fehler oder das Fehlverhalten anderer büßen müssen. Doch was viele nicht wissen: Der Begriff geht auf eine tatsächliche Praxis im englischen und französischen Königshaus zurück. Dort wurden Jungen aus dem einfachen Volk zusammen mit dem Prinzen erzogen, sodass eine enge emotionale Beziehung zwischen den beiden Kindern entstand. Lies sich der Thronfolger irgendetwas zuschulden kommen, das nach den Maßstäben der Zeit Prügel verdiente, dann konnte er nicht bestraft werden, denn es galt als Sakrileg, Hand an den zukünftigen Regenten zu legen. Dass aber auch ein Prinz erzogen werden musste, war klar. So wollte man das Herz des Thronfolgers dadurch erreichen, dass er zusehen musste, wie sein Freund an seiner Stelle bestraft wurde.Tatsächlich waren die Könige ihren ehemaligen Prügelknaben oft sehr dankbar. William Murray beispielsweise wurde 1643 von König Charles I. als Dank für seine Dienste in den Stand eines Earl (Graf) erhoben.Die Institution »Prügelknabe« erscheint uns heutzutage mehr als fragwürdig – zu Recht. Mich hat sie aber an eine große Wahrheit erinnert, die den Kern der biblischen Botschaft bildet: Jesus Christus kam als Sohn des höchsten Königs (Gott) auf diese Erde. Doch anstatt die Unantastbarkeit einzufordern, die ihm eigentlich zugestanden hätte, wurde er freiwillig zum »Prügelknaben« für unsere Vergehen. Gott strafte ihn, den Unschuldigen, für das, was wir uns haben zuschulden kommen lassen. »Die Strafe lag auf ihm zu unserm Frieden, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden«, geht unser Tagesvers weiter. Am Ende hat Gott seinen Sohn für seine Hingabe geehrt und ihn über alle Gewalten erhöht (Philipper 2,9). Doch wie sieht es mit unserem Dank ihm gegenüber aus?Elisabeth WeiseDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Die Bibel zeigt uns (mindestens) zwei zwischenmenschliche Beziehungsformen, die etwas von dem Wesen Gottes widerspiegeln sollen: die Ehe und den Kindesstatus. Dabei weiß ich als Scheidungskind, wie oft Treulosigkeit und Egoismus sowohl Ehen als auch das Verhältnis von Eltern zu ihren Kindern zerstören. In unserer Welt verlassen Partner einander, und Eltern vernachlässigen, verleugnen oder verstoßen gar ihre Kinder. Doch all diese Fehlentwicklungen nehmen der Ehe und der Familie nicht den Adel, den diese beiden Einrichtungen von Gott her haben sollen. Denn nach Gottes Idee haben diese beiden Beziehungsgeflechte eines gemeinsam: Sie sind unauflöslich. Die Ehe ist ein lebenslanger Liebesbund, in dem beide Partner unverbrüchlich zueinanderstehen. Und ein Kind bleibt sein Leben lang das Kind seiner Eltern. Die Unauflöslichkeit dieser beiden Verhältnisse hängt dabei auch nicht vom Wohlverhalten der anderen Partei ab. Kinder verlieren nicht ihren Status, wenn sie rebellisch sind oder ihren Eltern Sorgen machen. Kinder sollen sich darauf verlassen dürfen, dass sie immer zu ihren Eltern kommen können, auch wenn sie ihnen Kummer gemacht haben. Das gilt auch für die Ehe. Auch sie soll in der Krise nicht ihre Gültigkeit verlieren. Sie gilt auch dann, wenn der eine nicht mehr so ist, wie er war, als man sich das Jawort gab. Bis dass der Tod sie scheidet.Diese beiden von Gott eingesetzten Beziehungsformen sollen zeigen, wie Gott ist. Wenn ein Mensch zu Gott »Ja« sagt und ihm sein Leben anvertraut, dann ist Gott der unverbrüchlich treue Partner, der nie die Hand loslässt, die man ihm einmal gereicht hat. Und für den, der durch den Glauben an den Sohn Gottes ein Kind Gottes geworden ist, ist Gott ein unbedingt liebender Vater.Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Wir leben in einer Gesellschaft, die sich ständig verändert – getrieben von Trends, Tempo und Technik. Mit einem breit gefächerten Angebot an Apps und Newslettern ist es leicht, sich von immer neuen Berichterstattungen und Geschichten mitreißen zu lassen und alles andere auszublenden.Wir sollten allerdings aufpassen, was wir konsumieren. In der Welt des World Wide Web gibt es keine Beständigkeit – die Nachrichten wechseln im Minutentakt, und die Trends von heute sind morgen schon irrelevant. Jeder kann seine Meinung teilen, ohne dass seine Aussagen auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft werden – so entstehen viele falsche Behauptungen. Nicht zuletzt lernen Algorithmen, was Nutzern gefällt, und präsentieren Inhalte abgestimmt auf das, worauf vorher bevorzugt geklickt wurde. So sieht man nur noch das, was man sehen will, und lebt in seiner eigenen Blase. Vereinnahmt von den Inhalten auf Instagram, X und Co. merken wir oft nicht, was tatsächlich in der Welt vor sich geht. So verlieren wir leicht den Fokus auf das Wesentliche.Doch gerade in einer solchen Zeit ist es entscheidend, einen festen Anker zu haben. Jemanden, der niemals weichen wird und an dem wir uns festhalten können, wenn alles andere in sich zusammenfällt – nämlich Gott. Er hat uns in seinem Wort versprochen: Er »ist und bleibt derselbe«. Im Gegensatz zu den ständigen Veränderungen und Unsicherheiten dieser Welt bleibt Gott der sichere Fels – denn er hat die Welt selbst erschaffen! Er verliert niemals die Kontrolle. Er ist unverrückbar und treu, und sein Wort bleibt für immer wahr. Deshalb dürfen wir mit großer Sicherheit wissen, dass der Gott, dem wir vertrauen, nicht von den ständigen Schwankungen der Welt beeinflusst wird, sondern über allem steht!Klara HerhausDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Was machen wir mit den an uns gerichteten Briefen, E-Mails und WhatsApps, in denen wir angegriffen oder beleidigt werden und deren Inhalt uns aufregt und ärgert? Von Abraham Lincoln (12. Februar 1809 – 15. April 1865), dem 16. amerikanischen Präsidenten, ist bekannt, dass er oft heftigsten Verunglimpfungen ausgesetzt war, vielfach von vertrauten Weggefährten. Eine effektive Methode Lincolns, mit den ungerechtfertigten Vorwürfen umzugehen, war es, Antwortbriefe der Verteidigung zu schreiben, jedoch ohne sie jemals abzusenden. Dafür legte er die Not Gott im Gebet hin.Ob Lincoln sich an Hiskia orientierte? Der jüdische König war in großen Schwierigkeiten. Lachis, der Feldherr des assyrischen Königs Sanherib, hatte Jerusalem mit seinen Truppen umzingelt und war der festen Überzeugung, die Stadt im Handumdrehen einnehmen zu können. So sicher war er sich seines Sieges, dass er schon einmal vorab die Juden und ihren Gott in wenig schmeichelhaften Reden lächerlich machte. Als Lachis kurzfristig abgerufen wurde, hielt er noch schnell seine geringschätzende Verachtung von Hiskia in einem Brief fest und ließ diesen durch einen Boten überbringen.Was machte Hiskia mit dem Brief? Er nahm ihn, las ihn, ging in den Tempel und stellte Gott den Brief betend zu. Die Antwort von oben folgte postwendend. Der Himmel nahm sich des Briefes und seines Inhalts an und schützte den König, das Volk und die Stadt.Sollte uns heute ein unbegründet negativer Brief in den Postkasten flattern oder eine bewusst böswillige E-Mail oder WhatsApp erreichen, sollten wir nicht verärgert und böswillig reagieren, sondern die Post vertrauensvoll im Gebet an Gott weiterreichen und ihm das Handeln überlassen. Gott möchte ein Miteinander in Frieden und Vergebung stiften.Martin von der MühlenDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Steve Jobs – ein Name, den viele kennen. Er war der Mann, der einst Apple mitgründete und damit die Technikbranche revolutionierte. Sein Erbe wirkt bis heute, und unabhängig davon, wie man zum Konzern steht: Es ist unbestreitbar, dass unsere Welt ohne ihn anders aussehen würde. Trotz seines Einflusses führte eine Entscheidung zu seinem frühen Tod – eine Entscheidung, die vielen unbekannt ist.Im Jahr 2003 erhielt er eine folgenschwere Diagnose – Bauchspeicheldrüsenkrebs. Die Ärzte rieten ihm dringend zu einer OP, die sein Leben sehr wahrscheinlich retten würde. Doch Jobs entschied sich anders. Seine Wahl fiel auf alternative Heilmethoden wie Diät, Akupunktur und Meditation. Nach neun Monaten ließ er dann doch die OP nachholen, aber es war bereits zu spät. Der Mann, der so viel erreicht hatte, wurde schließlich vom Krebs besiegt. Der lebensrettende Weg hatte ihm offengestanden, doch er wählte ihn nicht.Manche wird diese Geschichte berühren. Andere werden sich fragen: »Wieso hat er sich nicht einfach für diese OP entschieden?« Vielleicht denken einige sogar: »Also ich hätte mich an seiner Stelle definitiv anders entschieden!« Doch bei der Frage nach dem ewigen Leben lässt sich häufig dasselbe Phänomen wie bei Jobs erkennen. Nicht wenige suchen einen alternativen Weg, der sie nicht mit der Bibel und Jesus Christus in Verbindung bringt. Oder sie warten ab. Doch die Bibel macht eines sehr deutlich: Es gibt nur einen Weg, der uns retten kann – der Glaube an Jesus. Wer wie Jobs andere Wege sucht, riskiert damit, die wahre Rettung zu verpassen. Doch die Entscheidung für das ewige Leben geht weit über unsere Lebenszeit hinaus – sie betrifft die Ewigkeit. Und sie ist für uns alle mit dem Namen und der Person Jesus Christus verbunden.Hung Thanh ThaiDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Im Frühling 2024 besuchten wir ein Bergdorf namens Valldemossa. Es liegt auf der spanischen Baleareninsel Mallorca und befindet sich etwa 18 Kilometer nördlich der Hauptstadt Palma inmitten des Serra-de-Tramuntana-Gebirges. Dort angekommen, fanden wir schnell heraus, dass dieser historische Ort längst zum Besuchermagneten geworden war. Bekannt wurde er durch den polnischen Komponisten Frédéric Chopin, der dort den Winter 1838/39 verbrachte.Valldemossa zieht Besucher aus aller Welt an – nicht nur wegen seiner Schönheit, sondern auch wegen der Geschichte großer Persönlichkeiten, die sich dort zeitweise aufgehalten haben. Doch was bleibt davon? Alles Irdische ist vergänglich – genau das beschreibt der Prediger in der Bibel im Tagesvers mit nüchternen und unverblümten Worten. Er sah die Vergänglichkeit aller Dinge und erkannte die allgegenwärtige Hand Gottes in seinem Leben an. »Begegne Gott mit Ehrfurcht und halte seine Gebote! Das gilt für jeden Menschen«, war sein Fazit (Prediger 12,13). Die einzig beständige Orientierung und das letztendliche Ziel für ihn war Gott.Was suchen wir im Leben? Schönheit, Inspiration, Erinnerung an Vergangenes? All das kann uns bereichern – doch nur eine Beziehung zu Gott gibt uns bleibenden Halt. Gott zu vertrauen, hat ewigen Wert, nicht aber alles Weltliche, das am Lebensende wertlos ist. Wie viel besser ist es doch, bewusst darauf zu achten, nicht nur das Vergängliche zu bestaunen, sondern unser Leben auf das Ewige auszurichten! Durch Jesus Christus, Gottes Sohn, können wir alles Vergängliche seinem angemessenen Platz zuordnen und es einmal getrost hinter uns lassen, wenn wir uns heute entscheiden, zuallererst für ihn zu leben.Manuela BasistaDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Seit Jahren ist ihr Name vielen ein Begriff – bekannt wurde die 42-jährige Japanerin, weil sie nach ihrer eigenen Aufräummethode („KonMari“) zahlreiche Wohnungen entrümpelte. Vom Prinzip her funktioniert es so, dass alle Sachen einer Kategorie, wie z. B. Kleidung, auf einen Haufen gelegt werden. Nun nimmt man jedes Teil in die Hand und überlegt, ob es beim Anfassen Glücksgefühle in einem auslöst. Falls ja, darf es bleiben, falls nein, bedankt man sich bei dem Kleidungsstück und sortiert es aus. Laut Kondos eigener Aussage kann ein Haushalt so um zwei Drittel aller Dinge erleichtert werden. Die Teile, die zurückbleiben, bekommen nun einen festen Platz zugeordnet, um Unordnung gar nicht erst entstehen zu lassen.Als ich das erste Mal von diesem System hörte, motivierte es mich tatsächlich, meine Wohnung durchzusortieren und auszumisten. Auch, wenn ich mich nicht komplett an Marie Kondos Methode gehalten habe, freute ich mich darüber, nicht mehr so viel »Zeug« zu haben. Wenn weniger Gerümpel im Haus ist, kommen die wichtigen Dinge besser zur Geltung. Man findet schneller, was man wirklich braucht.Was sich im realen Leben als erleichternd herausstellte, kann auch gut auf das nicht materielle Leben angewendet werden. Oft sammelt sich auch im Leben »Zeug« an – schlechte Verhaltensweisen, ungute Freundschaften oder zeitfressende, aber im Prinzip sinnlose Aktivitäten. Wäre heute nicht eine gute Gelegenheit, um aufzuräumen und auszusortieren? Das Leben schlanker zu machen, um mehr Zeit und Raum für das Wesentliche zu haben? Das Wichtigste ist, dass wir uns dabei auf Gott ausrichten, der uns geschaffen hat und dem wir wichtig sind! Es lohnt sich, bewusst Nebensächlichkeiten wegzulassen, um mehr Zeit für Gott zu schaffen.Rebecca GrimmDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Enttäuscht von ihrem Mann sucht eine Frau einen Eheberater auf. Sie vertraut ihm an, dass sie ihren Mann nicht mehr liebt und sich von ihm scheiden lassen will. »Aber vorher will ich ihm noch mal richtig wehtun, so gut ich kann«, erklärt sie entschlossen. »Nun, in diesem Fall«, beginnt der Psychologe, »rate ich Ihnen, ihn mit Anerkennung zu überschütten und so viel wie möglich so zu tun, als würden Sie ihn lieben. Wenn er denkt, dass Sie ihn hingebungsvoll lieben, dann eröffnen Sie ihm, dass Sie sich scheiden lassen werden.« Einige Monate später kehrt die Frau zurück und berichtet, dass sie den vorgeschlagenen Rat befolgt habe. »Gut«, stellt der Psychologe fest, »dann wäre jetzt der Zeitpunkt, die Scheidung einzureichen.« – »Scheidung?«, fragt die Frau entrüstet. »Niemals! Ich liebe meinen Mann von ganzem Herzen.«In jeder Ehe gibt es Zeiten, in denen die Gefühle sich verändern. Meist ist das auch eine Folge ungelöster Probleme. Enttäuschung über den Ehepartner führt schleichend dazu, die Investition in die Ehe zu reduzieren. In unserer Kultur wäre die übliche Lösung, die Beziehung aufzugeben. Doch diese scheinbar einfachste Lösung zieht oft nachhaltigen Schmerz und Bitterkeit nach sich.Die Geschichte zeigt, dass Taten der Liebe wieder zu Gefühlen der Liebe führen. Wenn wir das tun, was die Liebe täte, wird das die Beziehung beleben. Die Gefühle füreinander werden neu entfacht. Tiefe und Beständigkeit nehmen zu. Liebe kann man nicht vom anderen einfordern. Man kann sie nur selbst geben. Das gilt für beide Partner.Als Jesus am Kreuz für uns Menschen starb, bewies er eine Liebe bewiesen, die gibt und investiert. Er unternahm alles, um uns zu zeigen, wie wichtig wir ihm sind. Er tat den ersten Schritt.Manfred HerbstDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Wann haben Sie das letzte Mal eine Postkarte bekommen? Für gewöhnlich erhalten wir unsere Nachrichten via E-Mail und vor allem über Messenger wie WhatsApp, Signal oder Telegram. Mit Profilbild, Status und Storys erreichen wir ohne viel Aufwand und portofrei ein großes Netzwerk von Menschen. Doch je breiter und müheloser diese Infos gestreut werden, desto unpersönlicher sind sie. Was wenig kostet, ist auch wenig wert. Im Unterschied dazu hat eine Karte einen hohen Wert: Auswahl des Motivs, des Stifts und der Briefmarke sowie ein persönlicher Text in Handschrift. Zu Recht zieren deshalb diese Freundschaftsbeweise auch meinen Kühlschrank.Gott hat uns Post geschickt – die Bibel. Aber ist sie nicht wie eine unpersönliche Rundmail? Weder steht auf dem Buchumschlag meine Adresse, noch lese ich in den Anreden meinen Namen! Oder bin ich doch angesprochen, wenn z. B. Jesus am Ende der Bibel sagt: »Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt, euch diese Dinge für die Gemeinden zu bezeugen« (Offenbarung 22,16)? Wer ist »euch« – nicht auch der heutige Leser?Die Bibel kommt nicht von einem Menschen, sondern von dem allgegenwärtigen Gott, der zudem alle meine Gedanken kennt. Wenn ich die Bibel lese, erlebe ich immer wieder, wie Gott persönlich in meine Situation spricht – so wie ein Freund, mit dem ich mich auf der Couch unterhalte. Denn den Text der Bibel hat Gott persönlich »eingegeben« (2. Timotheus 3,16). Beim Lesen wird dieses Wort lebendig, und ich kann Gott persönlich begegnen. Schließlich geht es nicht darum, möglichst viel über Gott zu wissen, sondern sein Reden zu mir zu hören und darauf zu antworten. Mir werden Gottes Gedanken über mich bewusst, und ich werde freier von den Urteilen anderer. Die Bibel ist Gottes Freundschaftsbeweis.Thomas PommerDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Die Bedeutung des Vaters für die kindliche Entwicklung rückt zunehmend ins Zentrum des Forschungsinteresses. »Die psychische oder physische Abwesenheit der Väter von den Familien ist eine der großen unterschätzten Tragödien dieser Zeit«, schrieb der Harvard-Psychologe S. Osherson in seinem Buch Die ersehnte Begegnung – Männer entdecken ihre Väter. Darin beschreibt er das Phänomen des Vaterhungers. Ein Schlüssel zum Erwachsenwerden ist für ihn, »mit jener verzerrten Person, die wir niemals gut genug kennenlernten – dem Vater – ins Reine zu kommen«.Eine extreme Form von Vatersehnsucht erzählt R. Maharaj in seiner Biografie Der Tod eines Guru. Sein Vater war in eine Art Dauer-Trance mit achtjährigem Schweigen gefallen. »Er hat nicht ein einziges Mal mit mir gesprochen noch sonst mir die geringste Aufmerksamkeit geschenkt. Auch nur zwei Worte von ihm hätten mich unsagbar glücklich gemacht. Nichts in der Welt wünschte ich so sehr, wie von ihm zu hören: ›Rabi, Sohn!‹ Und wenn es nur einmal gewesen wäre.«So wichtig es auch ist, mit unseren Vätern ins Reine zu kommen – es gibt eine viel wichtigere Sehnsucht nach dem ewigen Vater. In der Geschichte vom »verlorenen Sohn« wird sie anschaulich illustriert. Der Sohn missachtet seinen Vater, lässt sich das Erbe auszahlen und lebt in Saus und Braus. Dabei schmiert er völlig ab, verliert sein Vermögen und landet halb verhungert bei den Schweinen. Erst dann besinnt er sich und beschließt: Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen! Reumütig bekennt er ihm seinen Irrtum und seine Schuld. Zwar will er noch sagen, dass er sich unwürdig fühlt, Sohn zu sein, und als Tagelöhner arbeiten möchte. Aber so weit kommt er nicht, weil der Vater ihn überglücklich in die Arme schließt und ihn mit dem Besten, was er hat, versorgt.Gerrit AlbertsDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Kennen Sie die 80/20-Regel? Sie besagt, dass bei einem Projekt schon 20 % des Aufwands oder der investierten Zeit 80 % des Ergebnisses liefern – eine erfreuliche Nachricht. Schon ein kleiner Teil der Anstrengung macht den größten Teil des Erfolgs aus. Zudem ist es nicht immer notwendig, jede Arbeit bis ins kleinste Detail zu perfektionieren. Wenn wir versuchen würden, stets 100 % zu erreichen, müssten wir für die letzten 20 % überproportional viel Zeit und Energie aufwenden – nämlich 80 % des gesamten Einsatzes. Daher genügt es in vielen Lebensbereichen, wenn Aufgaben überwiegend, aber nicht unbedingt vollständig erledigt sind.Doch wie ist das bei unserer Erlösung? Hat Gott da nur den Anfang gemacht, sodass wir den Rest durch ein gutes Leben ergänzen müssen?Als Jesus kurz vor seinem Tod ausrief: »Es ist vollbracht!«, waren 100 % der Arbeit getan. Wenn man sein Leben auf dieser Erde betrachtet, so war es von Anfang an schwer und voller Mühen. Der Sohn Gottes lag in einer Krippe anstatt in einem weichen Bettchen, er kannte harte Arbeit, erfuhr die Ablehnung seiner Familie, erlebte die Anfeindung und den Hass vieler Menschen. Aber am schlimmsten waren seine letzten Stunden, als seine Freunde ihn verließen, er in einem ungerechten Prozess verurteilt und schließlich auf die grausamste Art, die Menschen sich je ausgedacht haben, hingerichtet wurde. Am Kreuz trug er unsere Sünden, weswegen sich der heilige Gott von seinem eigenen Sohn abwenden musste und es für drei Stunden völlig finster wurde. Als Jesus starb, war das Werk der Erlösung komplett vollbracht. Für uns bleibt nichts mehr zu tun übrig, als nur daran zu glauben und es persönlich in Anspruch zu nehmen. Wie gut, dass Vater und Sohn keine Mühen gescheut haben, dieses schwere Werk ganz zu Ende zu bringen!Elisabeth WeiseDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de