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Der Angst vor einem Kahlschlag in der Kulturszene sei groß, sagt Anett Krause: „Es herrscht absolute Fassungslosigkeit, pures Entsetzen“, so die Leiterin des Netzwerks „Musikland Sachsen-Anhalt“ in SWR Kultur.
Uhde, Folkert www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Reil, Juliane www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
(00:35) Die deutsche Geigerin Anne-Sophie Mutter ist die wohl berühmteste Geigerin des 20. und 21. Jahrhunderts. Nun feiert die 63-Jährige ihr 50. Bühnenjubiläum. Weitere Themen: (05:37) US-amerikanische Jazzsängerin Cassandra Wilson im Alter von 70 Jahren gestorben. (06:55) Das Schicksal von Schweizer Bergkindern im 20. Jahrhundert: Ausstellung «Berg Kind Welt» mit Fotografien von Emil Brunner in Braunwald GL. (11:17) Knallbunt bemaltes Haus in Bottmingen: Verein «Urbane Kunst» zeigt Street-Art-Projekt «Temporary» von 30 Künstlerinnen und Künstlern. (16:15) Was für ein Theater: Schweizer Autor Alain Claude Sulzer überzeugt mit neuem Roman «Szenenwechsel». (21:02) Was ein Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt für die dortige Kulturszene bedeuten könnte.
Ottersbach, Niklas www.deutschlandfunk.de, Deutschland heute
„Oktober in Europa“ von der Antilopen Gang ist einer der deutlichsten Songs nach dem 7. Oktober 2023 gegen Antisemitismus. Im Gespräch erzählt Kolja Podkowik aus seiner Sicht, warum dieser Song für ihn und die Antilopen Gang entstehen musste.Wir sprechen über das Schweigen in der Kulturszene, über Reaktionen auf den Song und auch über die Entwicklung seiner eigenen politischen Haltung hin zum Unterstützer Israels und über die Frage, warum Antisemitismus nicht einfach nur durch mehr Bildung verschwindet.Aber natürlich geht es auch um Musik: um Koljas Weg zum Rap, die Geschichte der Antilopen Gang und um Humor und Ironie.Ein sehr persönliches Gespräch mit einem Musiker, der sich nicht scheut, klar und deutlich Haltung zu zeigen.Zusätzlich gibt es einen neuen Beitrag von Rabbiner David Kraus in seiner Rubrik „Nicht verzagen, David fragen“.Interview mit Kolja Podkowik: 00:00-01:08:35Rubrik "Nicht verzagen, David fragen": 01:08:36-01:14:51 Die Jüdische Gemeinde Düsseldorf ist auch hier präsent:Homepage: www.jgdus.deFacebook: www.facebook.com/jgduesseldorfInstagram: www.instagram.com/jg.dusYouTube: www.youtube.com/JüdischeGemeindeDüsseldorf
Der Logistik-Milliardär Klaus-Michael Kühne ist am 24. August im Alter von 89 Jahren gestorben. Er war einer der reichsten Menschen Deutschlands und trat auch als Mäzen in der Kulturszene auf. Seit 2019 war er einer der Hauptsponsoren der Salzburger Festspiele. Was bedeutet sein Tod für die Festspiele?
Seit 125 Jahren gibt es in München ein besonders sehenswertes Gebäude: das Prinzregententheater! 1901 wurde es eröffnet, heute gehört es zur Bayerischen Theaterakademie, und zahlreiche Veranstaltungen setzen Akzente für die Kulturszene.
Shakespeare & Co. 08/26 | Aussortiert Zum Inhalt der Episode In der August-Sendung geht es um das neue Clown-Trio „Auf ein Wort“, das gerade an den Endproben für sein Clowns-Ensemble-Stück „Aussortiert“ arbeitet. Das Ensemble wurde von Absolventinnen der Clownsschule Darmstadt in Wien gegründet, Premiere ist am 28.8.2026 im Theater Moller Haus in Darmstadt. Michael Ihringer spricht mit Ann Dargies und Hubert Wieser, die dabei Regie führen, über das Aussortieren von Worten, Büchern und nicht zuletzt auch Menschen. Zur Sendung Das ist eine Sendung, die sich aktuellen Themen der Kulturszene in und um Darmstadt widmet. Besonderen Schwerpunkt bildet dabei das Theater in jeglicher Form – von der Freien Szene bis zum Staatstheater. Shakespeare & Co. berichtet über Themen rund um die die Kulturszene in und um Darmstadt. Unsere Themen suchen und finden wir also in Theatern, ebenso aber auch in Galerien, Museen oder bei Musikevents. Dabei ist es uns besonders wichtig, die „kleinen“ Institutionen zu Wort kommen zu lassen. Die Sendung läuft jeweils am dritten Mittwoch jedes geraden Monats von 18 bis 19 Uhr. Radio Darmstadt ist ein nichtkommerzielles Lokalradio in Hessen. Wir sind zu hören auf der 103,4 MHz um Umkreis Darmstadt, auf DAB+ (Südhessen) und unter unserem weltweiten Stream auf www.radiodarmstadt.de. Hinweise zum Urheberrecht Die Radio Darmstadt Podcast-Plattform wird angeboten von RadaR e.V. und von seinen Mitgliedern gemeinschaftlich genutzt. Wir als Plattformbetreiber haben unsere Mitglieder auf die Wahrung des deutschen Rechts – insbesondere des Urheberrechts – hingewiesen. Dennoch können wir nicht alle Inhalte auf mögliche Rechtsverstöße überprüfen. Falls Sie auf unseren Websites auf solches Material stoßen, bitten wir um einen Hinweis mit Link zur URL, die Ihre Rechte verletzt an podcast@radiodarmstadt.de. Wir werden uns schnellstmöglich bei Ihnen melden. © RadaR e.V. | Radio Darmstadt
Zwei geschasste Senatoren, ein Fördermittelskandal und jede Menge schmerzhafte Kürzungen: Die Berliner Kultur hatte es mit der Landespolitik in den vergangenen drei Jahren wahrlich nicht leicht. Dazu kam noch die politisch aufgeheizte Debatte darüber, wo Israelkritik aufhört und Antisemitismus beginnt. Berlins vielfältige Kulturszene wirkt in diesen Tagen so aufgewühlt und politisiert wie schon lange nicht mehr. Deswegen schaut unser landespolitischer Podcast SPREEPOLITIK heute mit seinem Wahl-Spezial ganz gezielt auf die Kulturpolitik: Was haben die Parteien mit unseren Bühnen, Galerien, Ateliers, Projekten, der freien Szene, und so weiter und so fort vor? Was wird aus dem Museumssonntag? Wo zieht die ZLB hin? Und vor allem: Geht das mit den Kürzungen so weiter? "Spreepolitik" ist der landespolitische Podcast vom rbb für Berlin und Brandenburg: Jede Woche eine neue Folge, immer freitags in der ARD Sounds-App, in der rbb24 Inforadio App, Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music, RTL+ und überall, wo es Podcasts gibt. Jetzt kostenlos abonnieren!
Abgesagte Lesungen, AfD-Anfragen im Landtag, ein Nashorn als Protest — wie Sachsen-Anhalts Kulturszene sich gegen politischen Druck wehrt. (00:00:00) Intro (00:03:28) Wie steht es um die Kulturszene in Sachsen-Anhalt? (00:10:17) Warum führt die AfD den Kulturkampf? (00:22:36) Wie versuchen Kulturschaffende sich vor Einflussnahme zu schützen? (00:29:37) Ausblick Sachsen-Anhalt ist nur sehr selten Thema in deutschlandweiten Medien, und auch in Sachsen-Anhalt selbst gibt es nur sehr wenige Medien. Große Aufmerksamkeit bekommt das Bundesland häufig nur wie jetzt vor Landtagswahlen oder bei Katastrophen. Im Podcast werden wir mindestens bis Ende Dezember 2027 dazwischengehen und dazwischenfragen. Wir schauen im Podcast auf die verschiedenen Regionen Altmark, Anhalt-Dessau-Wittenberg, Halle, Harz, Magdeburg, Mansfelder Land und Saale-Unstrut. Zusätzlich gibt es einen Newsletter. Damit könnt ihr jeden Donnerstag direkt in eurem Mailfach Geschichten aus und für Sachsen-Anhalt lesen. Im Newsletter beleuchten wir immer auch weitere Themen und Regionen. Ihr findet dort beispielsweise überraschende Zahlen und Fakten, Geschichten aus den Regionen Sachsen-Anhalts und Tipps von anderen Leserinnen und Lesern. Alle Infos unter https://detektor.fm/dazwischen Der Newsletter: https://detektor.fm/unsere-newsletter/dazwischen Unser WhatsApp-Kanal: https://www.whatsapp.com/channel/0029Vb8Caqp89iniJZy0Dj1Z Der Podcast DAZWISCHEN entsteht im Rahmen eines Kooperationsprojekts mit der Media Forward Fund gGmbH. Die redaktionelle Verantwortung liegt bei der BEBE Medien GmbH. ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/dazwischen-kulturszene-sachsen-anhalt-wehrt-sich-gegen-afd-einflussnahme
Abgesagte Lesungen, AfD-Anfragen im Landtag, ein Nashorn als Protest — wie Sachsen-Anhalts Kulturszene sich gegen politischen Druck wehrt. (00:00:00) Intro (00:03:28) Wie steht es um die Kulturszene in Sachsen-Anhalt? (00:10:17) Warum führt die AfD den Kulturkampf? (00:22:36) Wie versuchen Kulturschaffende sich vor Einflussnahme zu schützen? (00:29:37) Ausblick Sachsen-Anhalt ist nur sehr selten Thema in deutschlandweiten Medien, und auch in Sachsen-Anhalt selbst gibt es nur sehr wenige Medien. Große Aufmerksamkeit bekommt das Bundesland häufig nur wie jetzt vor Landtagswahlen oder bei Katastrophen. Im Podcast werden wir mindestens bis Ende Dezember 2027 dazwischengehen und dazwischenfragen. Wir schauen im Podcast auf die verschiedenen Regionen Altmark, Anhalt-Dessau-Wittenberg, Halle, Harz, Magdeburg, Mansfelder Land und Saale-Unstrut. Zusätzlich gibt es einen Newsletter. Damit könnt ihr jeden Donnerstag direkt in eurem Mailfach Geschichten aus und für Sachsen-Anhalt lesen. Im Newsletter beleuchten wir immer auch weitere Themen und Regionen. Ihr findet dort beispielsweise überraschende Zahlen und Fakten, Geschichten aus den Regionen Sachsen-Anhalts und Tipps von anderen Leserinnen und Lesern. Alle Infos unter https://detektor.fm/dazwischen Der Newsletter: https://detektor.fm/unsere-newsletter/dazwischen Unser WhatsApp-Kanal: https://www.whatsapp.com/channel/0029Vb8Caqp89iniJZy0Dj1Z Der Podcast DAZWISCHEN entsteht im Rahmen eines Kooperationsprojekts mit der Media Forward Fund gGmbH. Die redaktionelle Verantwortung liegt bei der BEBE Medien GmbH. ➡️ Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/kultur/dazwischen-kulturszene-sachsen-anhalt-wehrt-sich-gegen-afd-einflussnahme
Hessen feiert Geburtstag. Am 1. Dezember 1946 wurde die neue „Verfassung des Landes Hessen“ in einem Volksentscheid verabschiedet. Das gilt als Gründungsdatum des Bundeslandes. In diesem Jahr also können wir den 80. Geburtstag Hessens feiern. Und wir tun das an dieser Stelle mit einem Blick auf die Kultur: HipHop und Comedy, Archäologie, Architektur und die größten Skandale in der hessischen Kulturszene.
Ernie Reinhardt, bekannt als Lilo Wanders, gehört zu den prägenden Persönlichkeiten der Hamburger Kultur- und Theaterszene. Im Gespräch blickt der Schauspieler, Moderator und Autor auf seinen außergewöhnlichen Lebensweg zurück - von der Kindheit in der Lüneburger Heide über die Anfänge in Hamburg bis hin zum bundesweiten Erfolg mit der Kultsendung "Wa(h)re Liebe".Nach seinem Umzug nach Hamburg Ende der 1970er-Jahre erlebt Reinhardt die Hansestadt als Ort der Freiheit und Selbstfindung. Die Stadt eröffnet ihm neue Möglichkeiten, sich persönlich und künstlerisch zu entfalten. Erste Kontakte zur Hamburger Schwulenbewegung, die lebendige Kulturszene und das politische Engagement jener Zeit prägen seinen weiteren Weg.Eigentlich wollte Reinhardt Bibliothekar werden, doch schon bald zieht es ihn auf die Bühne. Über verschiedene Theaterprojekte entsteht die enge Zusammenarbeit mit Corny Littmann und weiteren Weggefährten. Gemeinsam entwickeln sie Formate, die später die Grundlage für das Schmidt Theater auf der Reeperbahn bilden. Das Theater entwickelt sich in den 1980er- und 1990er-Jahren zu einem wichtigen Ort für kreative, provokante und innovative Unterhaltung in Hamburg.In dieser Zeit entsteht auch die Kunstfigur Lilo Wanders. Was zunächst als Bühnenrolle gedacht ist, entwickelt sich schnell zu einer der bekanntesten Fernsehfiguren Deutschlands. Der bundesweite Durchbruch gelingt 1994 mit der Aufklärungssendung "Wa(h)re Liebe", die über mehr als zehn Jahre erfolgreich läuft und Themen rund um Sexualität und Beziehungen einem breiten Publikum näherbringt.Darüber hinaus spricht Reinhardt über die gesellschaftlichen Veränderungen, die er miterlebt hat. Dazu gehören die Anfänge der LGBTQ+-Bewegung in Hamburg, die ersten Christopher-Street-Day-Demonstrationen sowie die Auswirkungen der AIDS-Krise auf die schwule Community. Das Gespräch zeichnet damit zugleich ein Stück deutscher Zeitgeschichte nach.Auch private Einblicke kommen nicht zu kurz. Reinhardt berichtet von seinem Leben zwischen Öffentlichkeit und Rückzug, von seiner Familie und von der besonderen Rolle, die Hamburg in seinem Leben spielt. Die Hansestadt bezeichnet er als einen Ort, der ihm viele Chancen eröffnet und seine Karriere entscheidend geprägt hat.Heute lebt Ernie Reinhardt ruhiger als in den Jahren seiner größten Bekanntheit. Dennoch ist er weiterhin als Autor und Bühnenkünstler aktiv. Sein aktuelles Programm und seine Autobiografie zeigen, dass die Geschichte hinter Lilo Wanders weit mehr umfasst als eine erfolgreiche Fernsehkarriere. Sie erzählt von Mut zur Veränderung, von gesellschaftlichem Wandel und von einem Künstler, der über Jahrzehnte hinweg die Hamburger Kulturlandschaft mitgeprägt hat.Hier geht es zur Podcastempfehlung bei ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/lost-sheroes-frauen-die-in-den-geschichtsbuechern-fehlen/urn:ard:show:396e3ec5bdc8c7af/
Günal, Asena www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Richter, Christoph D. www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
In dieser Folge Leipzig Weekly hört ihr ein Update zu den hitzebedingten Tram-Ausfällen seit dem vergangenen Wochenende. Ihr erfahrt, warum die Stadt Leipzig sich noch weiter verschuldet. Und wir sprechen darüber, wie viel Fördermittel freie Kulturstätten im nächsten Jahr von der Stadtverwaltung bekommen. Redaktion: Annika Günther, Fabian Schaar Moderation: Johannes Seeber Falls ihr mehr von uns hören wollt, schaut gerne auf unseren Social-Media-Kanälen vorbei: Instagram: www.instagram.com/mephisto976 Threads: www.threads.com/@mephisto976 Mastodon: www.mastodon.social/@mephisto976 Bluesky: www.bsky.app/profile/mephisto976.bsky.social
Mit einem Besucherrekord und ausgelassener Festivalstimmung ging der 18. Stammtisch für Kunstschaffende über die Bühne. Erstmals fand das beliebte Branchentreffen in seiner neuen Heimat, der Summerstage am Donaukanal, statt und wurde gleichzeitig als großes Sommerfest gefeiert. Rund 220 Künstler:innen aus ganz Österreich folgten der Einladung von Gastgeber und Initiator Reinhart Gabriel und sorgten für einen Abend, der von den Gästen einhellig mit den Worten „legendär“, „familiär“ und „einzigartig“ beschrieben wurde. Die neue Location erwies sich als perfekter Rahmen für das größte Treffen in der Geschichte des Stammtisches. Kunstschaffende unterschiedlichster Sparten nutzten die Gelegenheit zum Netzwerken, Austauschen und gemeinsamen Feiern - ganz im Sinne der ursprünglichen Idee des Formats, Künstler:innen, Veranstalter:innen, Agenturen, Medienvertreter:innen und Politiker:innen auf Augenhöhe zusammenzubringen.Als die österreichische Beatbox-Legende fii die Bühne betrat, erreichte die Stimmung ihren Höhepunkt. Der Motivationsweltmeister schaffte es mit seiner mitreißenden Performance, die gesamte Summerstage zu elektrisieren. Über 200 Künstler:innen sangen, hüpften und tanzten gemeinsam auf der Terrasse am Donaukanal. Die Begeisterung war förmlich greifbar und sorgte für Bilder, die vielen Gästen noch lange in Erinnerung bleiben werden.Unter den Gästen befanden sich zahlreiche prominente Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur und Politik, darunter Kabarettist und Maler Alf Poier, Rockprofessor Reinhold Bilgeri, Österreichs Botschafter des Rock'n'Roll Andy Lee Lang sowie die Bezirksvorsteherin Saya Ahmad. Für besonderes Interesse sorgte auch Sänger Alexander Eder, der sich geduldig zahlreichen Selfie-Wünschen stellte. Anders als gewohnt waren es diesmal jedoch nicht ausschließlich Fans, sondern vor allem Kolleg:innen aus der heimischen Kunst- und Kulturszene, die die Gelegenheit für Erinnerungs-Selfies nutzten.Die Moderatorin Rozalija Gregurek und Podcaster Manuel Wallner waren als rasendes Reporterteam unterwegs und fingen die Stimmung des Abends in zahlreichen Interviews ein. Zusätzlich berichtete das ARBÖ Verkehrsradio direkt von der Veranstaltung und führte Gespräche mit Künstler:innen, die beim diesjährigen Donauinselfest auftreten werden.Ein besonderer Publikumsmagnet war die KI-Fotoaktion von FiestaPics. Dabei wurden die Gäste in individuelle KI-Helden verwandelt und konnten ihre einzigartigen Porträts direkt als hochwertige Ausdrucke mit nach Hause nehmen. Darüber hinaus standen Vertreter:innen der AKM und des VOET für Fragen von Komponist:innen und Autor:innen zur Verfügung und informierten an eigenen Ständen über aktuelle Entwicklungen und Angebote für Kreative. Für die kulinarische Erfrischung sorgte Gasteiner Infinity, deren Getränke von allen Gästen verkostet werden konnten.Gastgeber Reinhart Gabriel zeigte sich angesichts des Erfolgs sichtlich bewegt:„Meine Idee, dass sich Künstler:innen untereinander, aber auch mit Veranstaltern, Agenturen und Politiker:innen auf Augenhöhe vernetzen und hier zusätzlich live auftreten können, ist wieder mehr als in Erfüllung gegangen. Die Dankbarkeit der Anwesenden ist wie das Benzin für den Motor und lässt mich bereits die nächsten Veranstaltungen für Herbst und Winter planen. Die Summerstage wird jedenfalls die neue Heimat des Stammtisches für Kunstschaffende, zumal mit Rob Morton ein Gastgeber an unserer Seite steht, dessen Herz ebenso für die Kunst schlägt. Dafür bin ich sehr dankbar.“Besonders erfreulich war auch die Anwesenheit zahlreicher Künstler:innen, die in wenigenWochen beim Donauinselfest auftreten werden. Der Stammtisch unterstrich damit einmal mehr seine Rolle als wichtigster branchenübergreifender Treffpunkt für Kunst- und Kulturschaffende in Österreich.
Die Stadt Rheinsberg ist heute eines der beliebtesten Reiseziele in Brandenburg, sie hat eine rege Kulturszene und sonnt sich immer noch zu Recht im Glanz von Kurt Tucholskys Erzählung und seinem schönen Schloss am Grienericksee. Der Verein "Stadtgeschichte Rheinsberg" hat nun gemeinsam mit Knut Elstermann ein Buch über die noch kaum erforschte Zeit des Endes des Zweiten Weltkriegs in Rheinsberg herausgegeben. Mit Hilfe von zahlreichen Zeitzeugenberichten und Recherchen in Archiven hat Knut Elstermann ein reich illustriertes Buch geschaffen, das eine Lücke in der Stadtgeschichte schließen soll. Frank Schmid spricht mit Knut Elstermann über seine Recherchen.
Trompeter, Tierarzt oder Leistungssportler? Am Ende war es dann doch die Musik, die Max Punstein zu seinem Beruf machte. Statt Trompete studierte er Schlagzeug in Saarbrücken, danach noch Kulturmanagement in Potsdam und heute leitet er die Emmerich-Smola-Musikschule und Musikakademie in Kaiserslautern. Seit ein paar Jahren prägt Max Punstein die Kulturszene seiner Stadt auch als stellvertretender Kulturreferent. Im Gespräch mit SWR Kultur freut er sich über die Vielfalt der Kaiserslauterner Kulturszene und das Interesse daran.
Friedrich Schiller und Johann Wolfgang von Goethe schmiedeten 1794 einen gemeinsamen Plan. Ein kleines Geheimprojekt, mit dem sie es der spießbürgerlichen Literaturszene heimzahlen wollten und in deren Zentrum die Xenien standen. Der Begriff geht bereits zurück auf den römischen Dichter Martial und bezeichnet ursprünglich Begleitverse zu einem Gastgeschenk. Bei Schiller und Goethe aber bekamen die Xenien einen stark ironischen und satirischen Charakter - über 1000 Epigramme haben die beiden geschrieben als scharfe Kritik an der damaligen Kulturszene. Die Gattung geriet durch ihre Attacke in Verruf - heute haben die Xenien so gut wie keine Bedeutung mehr in der Literatur.
Agnes Fritz, Geschäftsführerin von Viva con Agua Arts, spricht mit Host Lars Meier über die kreative Pause der Millerntor Gallery und erklärt, warum 2026 nicht Stillstand, sondern Neuaufstellung bedeutet. Dabei geht es um neue Formate, andere Orte in Hamburg und die Frage, wie sich Festivals, Clubs und Kulturveranstaltungen in herausfordernden Zeiten zukunftsfähig aufstellen können. Agnes spricht über Solidarität in der Kulturszene, ihre Liebe zu Ausstellungen und Konzerten sowie die Villa Viva als buntes wachsendes Zuhause von Viva con Agua in Hamburg. Außerdem geht es um die Olympiadebatte, persönliche Perspektiven auf das Leben in Hamburg und die Frage, welche Rolle Kultur, Gemeinschaft und soziale Ideen für die Stadt spielen. Diese Folge wird präsentiert von der Olympia-Kampagne Hamburg. Hamburg will sich für die Olympischen und Paralympischen Spiele bewerben – für internationale Aufmerksamkeit, neue Impulse und ein Sportereignis, das Menschen mit und ohne Behinderung zusammenbringt. Wenn du das unterstützen willst: Stimme am 31. Mai mit Ja.
Viele Pendler kennen Luxemburg vor allem aus dem Berufsalltag – doch wie vielfältig ist eigentlich die Kulturszene direkt hinter der Grenze? In der aktuellen Folge des „Pendler Club“ spricht Kulturjournalistin Nora Schloesser mit den Hosts Marc und Jil über die kulturellen Highlights der kommenden Saison. Vom Atelier über kostenlose Open-Air-Festivals bis hin zu Museen mit wechselnden Ausstellungen: Die Folge wirft einen Blick darauf, was man in Luxemburg kulturell erleben kann – auch spontan nach der Arbeit oder gemeinsam mit Kindern am Wochenende. Dabei geht es nicht nur um große Konzerte und bekannte Events, sondern auch um die Frage, welche Rolle Kultur für die Identität Luxemburgs spielt. Wie prägt Sprache die Kulturszene? Warum hat Kultur in Luxemburg eine besondere Bedeutung für die Großregion? Und wie hilft der kostenlose öffentliche Nahverkehr dabei, Kulturangebote überhaupt erst zugänglich zu machen? Hier geht's zum letzten Pendler-Update: Vom Index bis zum Wimmelbuch Das war unsere vorherige Talkfolge: Warum ein Professor die deutschen Grenzkontrollen zu Fall bringen will Zum erwähnten Artikel: Wenn Blut bei der Menstruation fast zur Nebensache wird Auch interessant: Überstundenbesteuerung: Gibt es Hoffnung für Grenzgänger? Schreibt uns eure Fragen und Anregungen gerne an pendler@wort.lu! Der Pendler Club ist ein Podcast vom Luxemburger Wort. Mediahuis Luxembourg sind Teil des internationalen Trust Project, das für transparenten und vertrauenswürdigen Journalismus steht. Weitere Informationen dazu gibt es hier. Moderation und Produktion: Marc Blasius & Jil Reale Gästin: Nora Schloesser Redaktion: Luxemburger WortSee omnystudio.com/listener for privacy information.
Andrea Schwyzer wollte eigentlich Sportlehrerin werden, doch dann führte sie ihre Stimme zum Radio und die Liebe nach Hannover. Heute arbeitet sie als freie Hörfunkjournalistin, Autorin und Moderatorin vor allem für NDR Kultur: «Ich verstehe mich als moderne Geschichtenerzählerin.» Andrea Schwyzer aus Wollerau (SZ) hat ursprünglich Sport an der ETH Zürich studiert. Doch ihr Weg nahm eine überraschende Wendung. Ihre Radiostimme wurde entdeckt und sie moderierte viele Jahre bei einem lokalen Sender am Zürichsee. Ihr journalistischer Weg führte sie weiter ins Ausland mit Praktika bei der Deutschen Presse-Agentur DPA in Washington sowie bei der ARD in New York und London. Über die Musik kam auch die Liebe ins Spiel, sagt die 46-Jährige: «Bei einem A-Cappella Festival in der Schweiz, lernte ich meinen heutigen Partner kennen und zog zu ihm nach Hannover.» Johannes arbeitet als Musik- und Deutschlehrer an einem Gymnasium. Gemeinsam lebt das Paar mit ihrer Tochter und ihrem Sohn mitten im Zentrum «Vahrenwald-List» von der niedersächsischen Landeshauptstadt: «Hier ist man hauptsächlich mit dem Fahrrad unterwegs.» Mehr als nur Durchgangsstadt Hannover wird oft als blosse Durchgangsstadt belächelt. Doch hinter diesem Image verbirgt sich eine überraschend lebendige Metropole mit einer pulsierenden Kulturszene, sagt Andrea Schwyzer: «Es ist nicht nur die grünste Grossstadt Deutschlands, hier wurden schon früh die ersten Langspielplatten produziert.»
Dimitrova, Gergana www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Die Autorin Kinga Tóth verfolgt den Machtwechsel mit "skeptischer Freude". Nach dem Wahlsieg von Péter Magyar hofft sie auf mehr Vielfalt in der Kulturszene. Frauen und die LGBTQ-Gemeinschaft fanden dort zu wenig Gehör, sagt Tóth. Plodroch, Ina www.deutschlandfunk.de, Corso
Spreng, Eberhard www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Spreng, Eberhard www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Soos, Oliver www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Speidel, Markus www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Allweiss, Marianne www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Allweiss, Marianne www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Allweiss, Marianne www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Von Buchhandlungspreis bis zur Berlinale. Die Liste der Konflikte um Wolfram Weimer ist lang, der Protest aus der Kulturszene laut. Plant der ehemalige Verleger einen konservativen "Vibe Shift"? Fehlt ihm Handwerkszeug für Politik? Lindner, Nadine; Balzer, Vladimir; Koldehoff, Stefan
Allweiss, Marianne www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Themen u.a.: Wozu der Einfluss rechter Gruppierungen in Betriebsräten führt, erklärt unser Gast, der Soziologe Klaus Dörre. Und: Bei Kulturstaatsminister und Kulturszene hilft nur eines - Trennung. Von WDR 5.
Buchmann, Anja www.deutschlandfunk.de, Corso
Buchmann, Anja www.deutschlandfunk.de, Corso
Winterferien in Sachsen: Auch in Leipzig dürfen Schülerinnen und Schüler ab heute zwei Wochen lang ausschlafen. Wir, Eure Hosts Daniel Heinze und Guido Corleone, sind aber hellwach und liefern Euch diese neue Folge von HELDENSTADT, dem Leipziger Wohnzimmerpodcast der LVZ! Alles, was Leipzig bewegt! Wieso gibt's keinen Winterdienst auf den Radwegen und warum kippen Räumfahrzeuge den Schnee auf die eh schon ungeräumten Fahrradstreifen? Ihr hört, wie es besser ginge. Zwei Schulen im Umland sorgen für Schlagzeilen. Während in Schkeuditz eine manipulierte Toilette zu einem Millionenschaden führte, geht ein Konflikt an einer Dessauer Förderschule viral. Der Kohlrabizirkus soll in den nächsten Jahren zum Kultur- und Sportzentrum umgestaltet werden und die Sanierung läuft gerade an. Bei der Gelegenheit verraten wir Euch, woher das auffällige Kuppelgebäude im Süden der City seinen Namen hat (Spoiler: Hat echt was mit Gemüse zu tun). Good News aus dem Landtag in Dresden! Die marode Agra-Brücke an der B2 wird durch ein neues Bauwerk ersetzt. Und der Bildungsurlaub kommt. Ab 2027 dürft ihr Euch drei Tage Schulung pro Jahr für Ehrenamt und ähnliches gönnen und bekommt weiter Gehalt. Bei uns hört Ihr, wie's geht. Die "50 Visionen für Leipzig" der LVZ sorgen nach wie vor für viel Gesprächsstoff. Wir stellen Euch die spannendsten Ideen der letzten Zeit vor. Außerdem rückt Daniel endlich mit seiner Vision raus: 50 Cent pro Fußballticket für die Kulturszene - macht das Sinn? In den Veranstaltungstipps - Be-Beat-and-Rhythm - empfehlen wir Euch die Lelóu-Sprachta-Comic-Ausstellung im Café Bämme und die Konzerte von The Hidden Cameras in der Moritzbastei und CATT im Kupfersaal. Dank Reddit wird uns zum Schluss ganz warm ums Herz. Und 25 kuschelnde Eulen in einem Baum runden den Flausch zum Ausklang ab. Bergeweise Leipzig-Content für Eure Ohren - viel Spaß mit Winterspielen unter den Leipzig-Podcasts: „HELDENSTADT. Der LVZ-Podcast aus Leipzig mit Daniel Heinze und Guido Corleone“, Folge vom 9. Februar 2026! [FOLGT DEM PODCAST](https://wonderl.ink/@heldenstadt), damit neue Episoden automatisch angezeigt werden! Wir sind auch auf Instagram, Threads, Mastodon und Facebook: @heldenstadt
Koldehoff, Stefan www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Bruce Springsteen schreibt einen Protestsong und tritt bei den Demos in Minneapolis auf. Der Boss hält mit seiner Kritik an US-Präsident Donald Trump und den brutalen Einsätzen der Einwanderungsbehörde “ICE” nicht hinterm Berg. Er singt von “King Trump's private army” und vom Widerstand der Einwohner: “Citizens stood up for justice, their voices ringin' through the night”, die Stimmen der Demonstranten klingen durch die Nacht! Längst ist “Streets of Minnesota” zur Hymne des Widerstands gegen Trumps Einwanderungs-Politik geworden. Auch bei der Grammy-Verleihung dreht sich vieles um “ICE”: Bad Bunny ruft "ICE Raus - Das Einzige, was stärker ist als Hass, ist Liebe“, als er die Auszeichnung erhält. Wie Widerstand in der Kulturszene wächst und welchen Druck das auf Trump ausübt, ist das erste Thema des Podcasts. Ingos Analyse: “Es schält sich ein Muster heraus, dass Druck die Sprache ist, vielleicht auch die einzige, die Donald Trump da zu verstehen scheint.” Aber auch außenpolitisch schwelen etliche Krisen weiter. Dazu sprechen der Tagesthemen-Moderator und seine Frau Jiffer in der zweiten Hälfte dieser Folge mit Holger Stark, dem stellvertretenden Chefredakteur der Zeit, der gerade ein Buch über das transatlantische Verhältnis geschrieben hat: "Das erwachsene Land". Er sieht in Trump einen ‘Jahrhundertpolitiker' und erklärt, was aus dem deutsch-amerikanischen Verhältnis werden kann und warum Trump dabei eine historische Chance bietet: "Für Deutschland ist es an der Zeit, erwachsen zu werden. Es könnte ein zweiter Mauerfall-Moment werden." So wie Holger Stark, sehen Jiffer und Ingo einen ‘Hallowach-Moment' für das transatlantische Verhältnis.Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schreibt uns an podcast@ndr.de! Grammy Awards für Bad Bunny und ICE-Proteste https://www.tagesschau.de/kultur/grammy-bad-bunny-100.html Springsteen singt bei Protest-Demo in Minneapolis https://www.ndr.de/springsteen-116.html Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!" https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4932.html Hier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren: https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/ Buch von Holger Stark https://www.ullstein.de/werke/das-erwachsene-land/hardcover/9783549110188
Keiner beherrscht die Form des Theaters als Aufreger besser als er. Sei es sexueller Missbrauch, Krieg oder Korruption, dort wo die grossen Konflikte eskalieren, kommen auch seine Stoffe her. Und dann setzt er sie medienwirksam um. Wie tickt Milo Rau, der radikalste Theatermacher der Schweiz? Milo Rau tourt mit seinem momentan erfolgreichsten Stück um die Welt - dem Prozess Pelicot. Er hat den Prozess der Massenvergewaltigung im Fall Pelicot auf die Bühne gebracht und zeigt ihn nun rund um den Globus. Kulturplatz begleitet ihn nach Stockholm, wo das Thema sexueller Missbrauch öffentlich neu verhandelt wird. In Belgrad wird das Stück erst zensuriert, um dann doch im Zuge der Studentenproteste gezeigt zu werden. Und schliesslich besucht der Intendant der Wiener Festwochen Kiew, die kriegsgebeutelte Hauptstadt der Ukraine hat eine rege Kulturszene, die trotz ständigen Luftalarmen weiterspielt. Bildquelle: Jan Hromadko
Kulturpolitik sollte nicht darauf beschränkt sein, mehr Geld auszugeben. Es sei gut, dass der Bund mehr Geld bereitstelle, doch davon profitierten vor allem große Einrichtungen.
(00:44) Schmerzen in Tanz übersetzt: Das Tanzhaus Zürich zeigt das «Schmerzstück» der Walliser Choreografin Cosima Grand. Weitere Themen: (05:24) Der Mann, der hinter Gittern schrieb: Der frühere Präsident Frankreichs, Nicolas Sarkozy hat ein Buch über seine dreiwöchige Haft veröffentlicht. (09:49) Fenster zur Westschweiz: Thema: Unzufriedenheit in der welschen Kulturszene. (14:20) Blick in die Feuilletons zu Turner-Preis-Gewinnerin Nnena Kalu. (17:16) Klaviere an Schweizer Bahnhöfen sorgen für musikalische Momente im Winter.
Im Stuttgarter Gemeinderat wird aktuell der Doppelhaushalt 2026/2027 diskutiert. Weil die Gewerbesteuern eingebrochen sind, muss gespart werden. Sechs Prozent Kürzungen pro Jahr sind im Kulturbereich angedacht, in Einzelfällen liegen die Einsparungen sehr viel höher. Die Kulturszene - von den Württembergischen Staatstheatern bis zu den freien Initiativen - macht mobil. Für einige sind die geplanten Kürzungen existenzbedrohend.
Es macht mir ungemein viel Freude, die Legenden der österreichischen Kunst- und Kulturszene bei mir im Podcast zu haben. Nachdem ich unlängst schon mit Berthold Ecker das Thema Vor- und Nachlässe angeschnitten habe, war es mir ein Anliegen diesbezüglich etwas tiefer zu schürfen. Mit keinem Menschen macht das mehr Sinn als mit Susanne Neuburger. Gemeinsam mit Elisabeth Gottfried ist sie hauptverantwortlich für den Verein Forum Vor- und Nachlässe, der vergangenes Jahr gegründet wurde und eigentlich von Tag eins an Menschen hilft, die mit Fragen zum Thema vorstellig werden. Ich wollte natürlich wissen, wie so ein Beratungsgespräch aussieht, aber auch erfahren, wie Susannes Weg in die Kunst ausgeschaut hat und was sie nach 30 Jahren MUMOK heute sonst noch so treibt. Diesbezüglich bleibt sie sich treu. Einmal Kunst - immer Kunst! Ihren Blog, den sie gemeinsam mit ihrer Kollegin Hildegund Amanshauser betreibt ist jedenfalls sehr empfehlenswert... Alle Informationen rund um das Forum findet Ihr hier: https://vor-nachlass.at Den angesprochenen Blog findet Ihr hier: https://kunstund.net Kontakt: redaktion@gieseundschweiger.at; Website: https://www.gieseundschweiger.at/ ; Redaktion: Fabienne Lubczyk, Lara Bandion; Musik: Matthias Jakisic; Sprecherin: Sarah Scherer; Grafische Gestaltung: Studio Riebenbauer
Seit gut hundert Tagen ist Michael Kinzer Direktor der Pro Helvetia und somit oberster Kulturförderer der Schweiz. Was bekommen die Steuerzahlenden für die 47 Millionen Franken, welche die Schweizer Kulturstiftung jedes Jahr verteilt? Michael Kinzer ist Gast im «Tagesgespräch». Der Romand mit deutsch-österreichischen Wurzeln hat die Pro Helvetia in einem schwierigen Moment übernommen. Sein Vorgänger wurde, weil er seine Lebenspartnerin in hohe Positionen in der Schweizer Kulturstiftung befördert hatte, zum Rücktritt gedrängt. Die Stimmung in der Pro Helvetia war schlecht. Zudem muss auch die bundesnahe Stiftung sparen. Wie geht Kinzer damit um? Und wo setzt er in seinen ersten zwei Jahren Akzente? Gestritten wird in der Kulturförderung immer wieder über die Vergabepraxis. Gerade in einem kleinräumigen Land wie der Schweiz, wo sich in den verschiedenen Kulturszenen alle kennen, steht schnell der Verdacht der Vetternwirtschaft im Raum. Zudem kritisieren bürgerliche Parteien insbesondere das Engagement der Pro Helvetia im Ausland. Was bringen die Aussenstellen der Kulturstiftung in Neu-Delhi? Und sind die Auslandaufenthalte für Schweizer Kulturschaffende tatsächlich „bezahlte Ferien“, wie bürgerliche Politiker gerne kritisieren? Michael Kinzer ist ein Studienabbrecher und hat sich seine Kulturkompetenz in der Praxis angeeignet. Im alternativen Freiburger Kulturzentrum Frison hat er Konzerte organisiert, in La Chaux-de-Fonds ein Theater geleitet, in Lausanne jahrelang das „Festival de la cité“ organisiert und dann die Kulturabteilung geleitet. Und jetzt ist Kinzer Direktor der Pro Helvetia. Das klingt nach einem Weg hin zu mehr Macht, aber auch hin zu mehr Bürokratie. Wie geht Kinzer damit um? Roman Fillinger hat mit Michael Kinzer darüber gesprochen.
„Hast du Kairo nicht erblickt, so hast du die Welt nicht gesehen.“, schreibt der arabische Philosoph Muhammed Abu Hamed im Jahr 1457. So gilt Kairo, seit jeher als „Mutter aller Städte“. Im Ballungsraum mit über 25 Millionen Einwohnern ist sie eine der wichtigsten Metropolen der arabischen und afrikanischen Welt. Denn Kairo ist die Welt - oder besser: Kairo ist viele Welten: Die berühmte Altstadt, auch Islamisches Kairo genannt, seit 1979 UNESCO Weltkulturerbe, birgt Schätze und Kuriositäten ägyptischer Lebens- und Architekturgeschichte. Forschende graben nun erstmalig in diesem Teil der Geschichte des Pharaonenlandes. Und die lokale Bevölkerung versucht den Spagat zwischen Erhalt jahrtausendalter Bauwerke und der Bewahrung ihrer alltäglicher Lebenskultur im mittelalterlichen Kairo. Die Stadt ist seit Jahrtausenden Zufluchtsort ausländischer Migration. So auch aktuell: Seit dem Beginn des Krieges im Sudan, im Frühjahr 2023, sind über eine Million Menschen nach Ägypten geflohen. Die meisten von ihnen nach Kairo. Oft kommen sie illegal durch die Wüste und starten hier ins Ungewisse. Gleichzeitig ist die Flucht nach Kairo die Chance eines Neubeginns. Gerade für die sudanesische Kunst- und Kulturszene, die sich hier im Exil in Ägyptens Hauptstadt, erstmalig außerhalb ihres Landes zeigt und versucht sich hier ein neues Leben aufzubauen. Der muslimische Fastenmonat Ramadan wird in Kairo wie nirgends sonst in der arabischen Welt zelebriert. Der Beginn dieses heiligen Monats ergibt sich seit Jahrhunderten aus dem islamischen Mondkalender – Beginn und Ende bestimmt der Mond. Und zentral in dieser Zeit: Das Teilen mit denen, die weniger haben. So lädt Ägyptens Metropole ein – zu entdecken, zu wachsen und von ihrem herzlichen Chaos umarmt zu werden. Für das NDR-Feature aus Kairo, hat Max-Marian Unger sechs Monate in Ägypten recherchiert.
Ob Technobeats oder Dreigroschenoper – Berlins Status als Kulturmetropole scheint in Europa unumstritten. Hunderttausende Partygänger pilgern in die Clubszene, Künstlerinnen aus aller Welt sorgen für einen pulsierenden Kulturmikrokosmos. Doch die Szene steht unter Druck. Berlin muss sparen. Es ist die einzigartige Geschichte der einst geteilten und dann wiedervereinten Stadt Berlin, welche den Boden für Subkultur und eine riesige freie Szene schaffen konnte. Die Technokultur Berlins ist sogar UNESCO-Welterbe. 1.5 Milliarden Euro generierte allein der Clubtourismus 2023 in der deutschen Hauptstadt. Doch die Kulturszene ist bedroht. Gentrifizierung, Clubsterben, Covidfolgen und der Rechtsrutsch in Deutschlands Politik machen den Kulturschaffenden Sorgen. «Ich war immer sehr verliebt in Berlin, aber nun überlege ich mir häufiger wieder von hier wegzugehen», erzählt die Italienerin Magdalena Mitterhofer. Berlin verliert seinen Standortvorteil. Und ausgerechnet jetzt greift die linke Regierung in Berlin zum Rotstift – 12 Prozent weniger Geld für Kultur, gibt es allein in diesem Jahr. Berlins Identität als Kulturmetropole wird gerade neu verhandelt. Und mit Angst verfolgt: «Die Clubszene zu verlieren, bedeutet das Herzstück Berlins zu verlieren», bedauert Emiko Gejic, die bei der Clubkommission für die Szene lobbyiert. Der Puls der Stadt verändert sich.
Ob Technobeats oder Dreigroschenoper – Berlins Status als Kulturmetropole scheint in Europa unumstritten. Hunderttausende Partygänger pilgern in die Clubszene, Künstlerinnen aus aller Welt sorgen für einen pulsierenden Kulturmikrokosmos. Doch die Szene steht unter Druck. Berlin muss sparen. Es ist die einzigartige Geschichte der einst geteilten und dann wiedervereinten Stadt Berlin, welche den Boden für Subkultur und eine riesige freie Szene schaffen konnte. Die Technokultur Berlins ist sogar UNESCO-Welterbe. 1.5 Milliarden Euro generierte allein der Clubtourismus 2023 in der deutschen Hauptstadt. Doch die Kulturszene ist bedroht. Gentrifizierung, Clubsterben, Covidfolgen und der Rechtsrutsch in Deutschlands Politik machen den Kulturschaffenden Sorgen. «Ich war immer sehr verliebt in Berlin, aber nun überlege ich mir häufiger wieder von hier wegzugehen», erzählt die Italienerin Magdalena Mitterhofer. Berlin verliert seinen Standortvorteil. Und ausgerechnet jetzt greift die linke Regierung in Berlin zum Rotstift – 12 Prozent weniger Geld für Kultur, gibt es allein in diesem Jahr. Berlins Identität als Kulturmetropole wird gerade neu verhandelt. Und mit Angst verfolgt: «Die Clubszene zu verlieren, bedeutet das Herzstück Berlins zu verlieren», bedauert Emiko Gejic, die bei der Clubkommission für die Szene lobbyiert. Der Puls der Stadt verändert sich.