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Was hat das Reform-Treffen im Kanzleramt gebracht? + Die Justizminister:innen sprechen u.a. über Regeln zum Sexualstrafrecht + Fans freuen sich auf den Start der Fußball-WM
Anhörung des Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz
Das Parlament ringt um die Umsetzung der Pflegeinitiative. Umstritten sind diverse Massnahmen, welche die Arbeitsbedingungen des Pflegepersonals verbessern sollen. Parallel dazu sucht die Politik seit Jahren nach Lösungen, um den Anstieg der Gesundheitskosten zu dämpfen. Mehr als vier Jahre sind vergangen, seit die Stimmbevölkerung die Pflegeinitiative mit 61 Prozent Ja-Stimmen angenommen hat. Mit der Ausbildungsoffensive ist die erste Etappe der Umsetzung mittlerweile in Kraft. Stark umstritten ist derweil die zweite Etappe. Der bundesrätliche Vorschlag zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Pflege wurde diese Woche im Nationalrat in mehreren Punkten abgeschwächt. Entspricht die vom Parlament geplante Umsetzung der Pflegeinitiative dem Volkswillen? Kann damit der Fachkräftemangel beim Pflegepersonal reduziert werden? Gesundheit kostet fast 100 Milliarden pro Jahr Derweil steigen die Kosten des Schweizer Gesundheitswesens weiter an – auf 97 Milliarden Franken im Jahr 2024, wie das Bundesamt für Statistik jüngst mitteilte. Mehr als 60 Prozent dieser Kosten finanzieren die Haushalte direkt oder über die Krankenkassenprämien. Wie soll die Politik reagieren? Braucht es mehr Prämienverbilligungen? Oder muss der Leistungskatalog in der Grundversicherung angepasst werden? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 1. Mai 2026 in der «Arena»: – Rémy Wyssmann, Nationalrat SVP/SO; – Sarah Wyss, Nationalrätin SP/BS; – Lorenz Hess, Nationalrat Die Mitte/BE; und – Patrick Hässig, Vizepräsident GLP.
Stichler, Christian www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Stichler, Christian www.deutschlandfunk.de, Europa heute
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Beim Lohn, bei Beförderungen, bei der Sicherheit: Überall müssen Frauen gegenüber Männern Nachteile in Kauf nehmen. Ist die Gesellschaft unfair zu Frauen? Frauen sind häufiger Opfer von häuslicher Gewalt als Männer. Statistisch gesehen wird rund alle zwei Wochen eine Frau Opfer eines Femizids. Dabei gab es noch nie gab so viele Tötungen im häuslichen Bereich wie im letzten Jahr. Lohnunterschiede Sei es bei Beförderungen oder beim Lohn: Frauen werden bei der Arbeit benachteiligt. Gemäss dem Bund verdienen Frauen im Monat im Durchschnitt 16 Prozent weniger als Männer. Das entspricht rund 1300 Franken im Monat. Rund die Hälfte dieses Lohnunterschieds lässt sich durch Faktoren wie unterschiedliche Ausbildung oder Berufserfahrung erklären. Die restliche Differenz bleibt jedoch ungeklärt und stellt möglicherweise eine Lohndiskriminierung dar. Ausserdem sind Frauen in Führungspositionen untervertreten, sowohl in der Privatwirtschaft als auch in der öffentlichen Verwaltung. In Geschäftsleitungen liegt der Frauenanteil lediglich bei 22 Prozent, wie der Schilling Report 2026 zeigt. Ungleichgewicht in der Hausarbeit Auf der anderen Seite leisten Frauen deutlich mehr Hausarbeit und Betreuungsarbeit als Männer. Laut dem Bundesamt für Statistik investieren Frauen mehr als 32 Stunden pro Woche in Haus- und Familienarbeit, Männer 22 Stunden. Es stellt sich die Frage, wie die Situation der Frauen verbessert werden kann. Welche Massnahmen sind nötig im Kampf gegen häusliche Gewalt und Femizide? Umstritten ist, wie sehr die Firmen in der Pflicht stehen, damit Lohngleichheit zwischen den Geschlechtern erreicht wird und Frauen in den Chefetagen besser vertreten sind. Debatte im «Forum» Darüber diskutieren am Donnerstag, 23. April, von 10 bis 11 Uhr in der Sendung «Forum» auf Radio und Fernsehen SRF 1: • Tamara Funiciello, Co-Präsidentin SP Frauen. Sie sieht dringenden Handlungsbedarf. • Barbara Steinemann, SVP-Nationalrätin. Sie sieht keine strukturelle Benachteiligung von Frauen.
Der Luzern Kantonsrat will, dass Sterbehilfe in allen öffentlichen Gesundheits- und Sozialeinrichtungen möglich ist. Die Kantonsregierung muss ein entsprechendes Gesetz ausarbeiten. Bei den Pflegeheimen kommt diese geplante Gesetzesänderung unterschiedlich an. Weiter in der Sendung: · Der Luzerner Stadtrat will die Stadtbibliothek im Bourbaki Panorama umbauen und erweitern. · Der Sportclub Kriens erhält die Lizenz für die Challenge League. · Grund für den Ausfall von Notrufnummern im Kanton Uri letzte Woche waren Arbeiten an einem Glasfaserkabel.
Anhörung des Verkehrsausschusses
Seit dieser Nacht gilt eine zunächst auf zehn Tage befristete Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon. US‑Präsident Donald Trump hat sie als weiteren Schritt im Irankrieg verkündet. Zuvor war unklar, ob frühere Waffenruhen zwischen den USA, Israel und dem Iran auch für den Libanon gelten. Weitere Themen: · Die G7Finanzministerinnen und minister warnen bei einem Treffen in Washington vor den Folgen des Nahostkriegs und drängen auf einen dauerhaften Frieden. · Frankreich und Grossbritannien planen eine internationale Mission zur Sicherung der Strasse von Hormus. Gemeinsam mit rund 30 anderen Ländern beraten sie heute in Paris über die Details. Umstritten ist, welche Rolle die USA bei dieser Mission einnehmen sollen. · In Myanmar hat der neue Präsident eine weitreichende Amnestie verkündet: Tausende Gefangene sollen freikommen, Todesurteile werden in lebenslange Haft umgewandelt. Anlass ist das buddhistische Neujahrsfest. Die Amnestie gehört zu den ersten Amtshandlungen des neuen Präsidenten Min Aung Hlaing, unter dessen Führung das Militär 2021 die Macht übernommen hat. · Eine Milliarde Franken hat die Schweiz für den Covid-Impfstoff von Moderna bezahlt. Das Bundesamt für Gesundheit BAG hat erstmals die ungeschwärzten Verträge veröffentlicht.
Fries, Stefan www.deutschlandfunk.de, @mediasres
Der Naturschutzverband NABU hat eine Studie veröffentlicht, die zeigt, dass der Biber die Natur schützen und Geld sparen kann – wenn man ihn lässt. Der NABU Baden-Württemberg hat ihn jetzt zum ‚Mitarbeiter des Jahrhunderts‘ ernannt. Jakob Sax berichtet
Wer bei den Olympischen Wettbewerben in der Frauen-Kategorie antreten will, muss zukünftig einen Gentest machen. Das solle für mehr Fairness sorgen. Die Kritik daran ist groß und kommt unter anderem vom Entdecker des betroffenen Gens selbst.**********In dieser Folge mit: Moderatorin: Anke van de Weyer Gesprächspartner: Sebastian Rams, Deutschlandfunk Nova**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Der Iran-Krieg lässt weltweit die Ölpreise steigen. Die Folgen sind auch in der Schweiz spürbar. Gleichzeitig stockt der Ausbau der erneuerbaren Energien. Umstritten ist, welchen Weg die Schweiz in der Energiepolitik einschlagen soll. Die Preise auf dem Ölmarkt sind aufgrund des Iran-Kriegs zuletzt angestiegen. Die Kosten für importierte fossile Brenn- und Treibstoffe steigen. Gemäss TCS kostete ein Liter Bleifrei hierzulande Anfang Jahr noch durchschnittlich 1,65 Franken. Heute sind es bereits 1,87 Franken. Welche Auswirkungen hat der Iran-Krieg auf die Schweizer Energiepolitik? Besteht Handlungsbedarf? Mit der zunehmenden Dekarbonisierung steigt der landesweite Strombedarf. Besonders in den Wintermonaten ist der Verbrauch von Strom höher als die inländische Produktion. Wie dieser steigende Bedarf gedeckt werden soll, ist politisch umstritten. Der vom Bundesrat präsentierte indirekte Gegenvorschlag zur sogenannten «Blackout stoppen»-Initiative will das Neubauverbot für Kernkraftwerke aufheben. Für den Ausbau der Energieversorgung sollen alle Technologien in Betracht gezogen werden können. Der Ständerat unterstützt das Anliegen des Bundesrates. Ob die Streichung des Neubauverbots auch im Nationalrat eine Mehrheit findet, wird sich weisen. Gegner der Atomenergie argumentieren, die Diskussion über Atomkraftwerke torpediere den Ausbau der erneuerbaren Energien. Wie kann die Versorgungssicherheit der Schweiz sichergestellt werden? Zu diesen Fragen begrüsst Mario Grossniklaus am 27. März 2026 in der «Arena»: – Michael Graber, Mitglied Parteileitung SVP – Marionna Schlatter, Vizepräsidentin Grüne – Thierry Burkart, Ständerat FDP/AG – Jürg Grossen, Präsident GLP
Anhörung des Innenausschusses
UFC London hat abgeliefert! Das große Thema: Evloev gegen Murphy. War das Urteil wirklich fair oder hat da jemand die falsche Scorecard abgegeben? Evloev hatte die Takedowns drauf, hat sie nur kaum genutzt. Warum lässt ein Wrestler sein Wrestling liegen wenn es drauf ankommt? Und dann noch Keita der sein UFC Debut leider verloren hat. Was bedeutet das für seine Zukunft in der UFC? Wir gehen alles durch. Viel Spaß! :)
Drei Jahre nach dem Aus der Atomkraft in Deutschland bringt Markus Söder das Thema wieder in die politische Diskussion. Während der bayerische Ministerpräsident Mini-AKWs unterstützt, lehnt Bundeskanzler Friedrich Merz dies ab. Auf EU-Ebene plant man, Mini-AKWs zu fördern. Doch sind diese überhaupt rentabel?
Anhörung des Finanzausschusses
Die Spardebatte geht in die nächste Runde: In der laufenden Frühjahrssession berät das Parlament das Entlastungspaket für den Bundeshaushalt. Umstritten sind nicht nur mehrere Sparposten, sondern auch, ob diese Massnahmen überhaupt nötig sind. Obwohl der Bund das Jahr 2025 mit einem Überschuss von rund 0,3 Milliarden Franken abschliesst, bleibt die Finanzlage gemäss Finanzministerin Karin Keller-Sutter angespannt. Ohne Gegenmassnahmen drohten dem Bund Defizite in Milliardenhöhe – unter anderem aufgrund bereits beschlossener Mehrausgaben für die AHV und die Armee. Der Bundesrat will den Haushalt deshalb 2027 um 2,4 Milliarden und in den Jahren 2028 und 2029 um je rund 3 Milliarden Franken entlasten. Dazu hat er das sogenannte Entlastungspaket 27 lanciert. Während SP und Grüne dem «unsozialen Abbaupaket» grundsätzlich skeptisch gegenüberstehen, betonen die Bürgerlichen die Notwendigkeit der Sparmassnahmen. Schliesslich habe der Bund ein Ausgabenproblem. Der Ständerat hatte das Entlastungspaket bereits in der vergangenen Wintersession beraten und das Sparvolumen im Vergleich zum Bundesrat um rund einen Drittel verkleinert. Der Nationalrat debattiert die Vorlage erstmals in der laufenden Frühjahrssession. Wie steht es um die Bundesfinanzen der Schweiz? Und wie ernst ist es der Politik mit dem Sparen? Krieg im Iran beschäftigt Schweizer Politik Am vergangenen Wochenende starteten Israel und die USA einen Grossangriff auf den Iran und töteten unter anderem den obersten Führer des Irans, Ali Chamenei. Die iranischen Revolutionsgarden reagierten umgehend mit Luftschlägen, die Auswirkungen auf die ganze Golfregion haben. Viele in der Schweiz lebende Iranerinnen und Iraner hoffen auf einen Neuanfang für das Land und sind gleichzeitig besorgt, dass die aktuellen Entwicklungen neues Leid für die iranische Zivilbevölkerung bedeuten könnten. Bringt der Krieg Freiheit für die Iranerinnen und Iraner oder weitet sich der Flächenbrand im Nahen Osten aus? Und welche Rolle hat die Schweiz in diesem Krieg? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 6. März 2026 in der «Arena»: – Benjamin Mühlemann, Co-Präsident FDP; – Sarah Wyss, Nationalrätin SP/BS; – Michael Götte, Nationalrat SVP/SG; und – Felix Wettstein, Nationalrat Grüne/SO. Ausserdem im Studio: – Saghi Gholipour, Mitgründerin «Free Iran Switzerland».
Im Kampf gegen Terrorismus und organisierte Kriminalität müssen Ermittler oft riesige Datenmengen auswerten. Automatisierte Analysewerkzeuge helfen dabei. Doch ihr Einsatz ist umstritten - wegen mangelndem Datenschutz und der Gefahr von Missbrauch. Krauter, Ralf; Metz, Moritz
„Fluorid schützt deine Zähne. Dein Körper braucht es trotzdem nicht.“ Seit rund siebzig Jahren ist Fluorid fester Bestandteil der Kariesprävention. Zahnpasta, Mundspülung, fluoridiertes Speisesalz. Kaum ein Stoff in der Zahnmedizin ist so gut untersucht. Und kaum einer wird so kontrovers diskutiert. Für die einen ist Fluorid unverzichtbar. Für andere ein potenzielles Gesundheitsrisiko. In diesem HEALTH NERDS Deep Dive sprechen Podcast-Host Felix Moese und Gesundheitswissenschaftler Matthias Baum darüber, was Fluorid wirklich ist, wie es wirkt und wo die Grenze zwischen sinnvoller Anwendung und unnötiger Belastung verläuft. Chemisch betrachtet handelt es sich bei Fluorid um ein Ion. Nicht zu verwechseln mit dem hochreaktiven Element Fluor. Seine Wirkung entfaltet Fluorid vor allem lokal auf der Zahnoberfläche. Wird Zahnschmelz durch Zucker und bakterielle Säuren angegriffen, verliert er Mineralstoffe. Fluorid unterstützt die Remineralisierung, indem es die Einlagerung von Mineralien fördert und die Struktur des Zahnschmelzes widerstandsfähiger gegen Säure macht. Dieser Effekt ist wissenschaftlich gut belegt. Die Kariesrate ist seit Einführung fluoridhaltiger Zahnpasta deutlich gesunken. Entscheidend ist jedoch: Fluorid ist kein essenzieller Nährstoff. Der Körper benötigt es nicht für zentrale Stoffwechselprozesse. Der kariespräventive Nutzen entsteht überwiegend durch die lokale Anwendung im Mund, nicht durch systemische Aufnahme. Problematisch wird es bei dauerhaft hoher Zufuhr. Wird Fluorid regelmäßig in größeren Mengen geschluckt, etwa durch Zahnpasta bei kleinen Kindern oder durch einen hohen Gehalt im Trinkwasser, kann es zu Dentalfluorose kommen. Dabei verändert sich die Mineralisierung des Zahnschmelzes. In leichten Fällen zeigen sich weiße Flecken auf den Zähnen, in schweren Fällen strukturelle Veränderungen. Bei extrem hoher Langzeitbelastung, wie sie in manchen Regionen mit stark fluoridhaltigem Wasser vorkommt, kann auch der Knochenstoffwechsel beeinflusst werden. Diskutiert werden zudem Wechselwirkungen mit der Schilddrüse, da Fluorid und Jod chemisch verwandt sind. Die Datenlage hierzu ist jedoch differenziert und stark von der Dosis abhängig. In Deutschland ist der Fluoridgehalt im Trinkwasser im internationalen Vergleich niedrig. Dennoch zählt am Ende die Gesamtaufnahme über Zahnpasta, Speisesalz, Mineralwasser und Lebensmittel. Wann ist Fluorid sinnvoll? Bei hohem Kariesrisiko und korrekter Anwendung ist der Nutzen gut belegt. Wann wird es zu viel? Wenn lokale Anwendung in eine dauerhafte systemische Belastung übergeht. Und warum beginnt echte Kariesprävention nicht im Badezimmer, sondern auf dem Teller? Weil Zucker, Essverhalten und Mundhygiene den größten Einfluss auf unsere Mundgesundheit haben. Fluorid ist weder Wundermittel noch Gift. Es ist ein wirksames Werkzeug zur Zahnpflege. Entscheidend ist, wie und in welcher Menge es eingesetzt wird. HEALTH NERDS. Mensch, einfach erklärt. Spare 15% auf Deine erste Bestellung auf https://artgerecht.com mit dem Code: HEALTHNERDS15 (im Warenkorb eingeben) Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
Olli möchte heute über ein fast vergessenes TV-Format sprechen.. Wenn ihr wissen möchtet über welches, müsst ihr schon reinhören ;)
Am 8. März entscheidet die Stimmbevölkerung über die Initiative «Bargeld ist Freiheit» sowie den direkten Gegenentwurf. Umstritten ist, ob und wie die Bargeldversorgung in der Verfassung verankert werden soll. Mit der Initiative «Bargeld ist Freiheit» sollen zwei neue Bestimmungen in die Verfassung aufgenommen werden: Erstens soll der Bund sicherstellen, dass «Münzen oder Banknoten» immer «in genügender Menge» zur Verfügung stehen. Zweitens verlangt die Initiative – eingereicht von der Freiheitlichen Bewegung Schweiz – zwingend eine Volksabstimmung mit Ständemehr, sollte der Schweizer Franken durch eine andere Währung ersetzt werden. Bundesrat und Parlament lehnen die Initiative ab. Sie teilen aber das Anliegen der Initiative und haben deshalb einen direkten Gegenentwurf ausgearbeitet, der sich nur minimal von der Initiative unterscheidet. Der Gegenentwurf sieht vor, die heute auf Gesetzesstufe festgehaltenen Bestimmungen zur Bargeldversorgung und zur Schweizer Währung auf Verfassungsstufe zu heben. Im Gegensatz zur Initiative würden etablierte Formulierungen verwendet und so Unsicherheiten in der Auslegung vermieden. Für die Initianten ist der Gegenentwurf jedoch zu ungenau. Schutz des Bargelds: Zwingend oder unnötig? Die SVP und die EDU befürworten die Bargeld-Initiative, dadurch werde Bargeld als breit nutzbares Zahlungsmittel gestärkt. Alle anderen Parteien lehnen die Initiative ab – unter anderem, weil sie mit den Formulierungen im Initiativtext nicht einverstanden sind. Der Gegenentwurf wird mit Ausnahme der GLP von allen Parteien unterstützt. Muss das Bargeld stärker geschützt werden? Oder ist die Verankerung der Bargeldversorgung in der Verfassung unnötig? Und welche Vor- und Nachteile haben die Initiative und der direkte Gegenentwurf? Zu diesen Fragen begrüsst Mario Grossniklaus am 27. Februar 2026 in der «Abstimmungs-Arena» als Befürworter der Vorlage: – Richard Koller, Initiant Bargeld-Initiative; – Roland Rino Büchel, Nationalrat SVP/SG; und – Andreas Gafner, Nationalrat EDU/BE. Gegen die Vorlage treten an: – Karin Keller-Sutter, Bundesrätin und Vorsteherin EFD; – Gerhard Andrey, Nationalrat Grüne/FR; und – Andreas Meier, Nationalrat Die Mitte/AG.
Sicherheit – kaum ein Wort prägt die politische Debatte derzeit so sehr wie dieses. In seinem jährlichen Exposé im Parlament hat Außenminister Radosław Sikorski es dutzende Male betont. Sicherheit als Priorität. Sicherheit als Auftrag. Sicherheit als Zukunftsfrage. In diesem Zusammenhang steht auch das SAFE-Programm der Europäischen Union: Milliarden sollen nach Polen fließen, um die Aufrüstung voranzutreiben. Doch das Programm ist nicht unumstritten – Kritik kommt aus verschiedenen Richtungen. Und dann haben wir noch eine Überraschung für Sie: Nach jahrelanger Pause kehrt eine beliebte Rubrik zurück. Unsere Hörerpostecke ist wieder da! Bleiben Sie bei uns.
Wenn die US-amerikanische Philosophin Judith Butler am 24. Februar ihren 70. Geburtstag feiert, wird die intellektuelle Welt vermutlich in zwei Lager zerfallen: grenzenlose Verehrung hier, vernichtende Kritik dort. Wie immer, denn Butler polarisiert. Rechten Kulturkämpfern gilt ihre Geschlechtertheorie, mit der sie das binäre Denken in den Kategorien von Mann und Frau überwinden will, schlicht als „Gender-Ideologie“. Von links kommt der Vorwurf, Butler habe die wahren Ziele des Feminismus verraten. Zudem sei ihre Kritik an Israel antisemitisch. Was stimmt? Lohnt die Auseinandersetzung mit Butler noch? Michael Risel diskutiert mit Jan Feddersen, Journalist, „taz“; Prof. Dr. Eva Geulen – Direktorin des Leibniz-Zentrums für Literatur- und Kulturforschung Berlin; Dr. Mithu Sanyal – Autorin und Journalistin
Der Bundesrat schlägt vor, für die Aufrüstung der Armee die Mehrwertsteuer um 0,8 Prozentpunkte zu erhöhen. Auf der bürgerlichen Seite ist man sich einig, dass das Militär mehr Geld braucht, doch der Vorschlag mit der Mehrwertsteuer stösst teils auf Widerstand. Woher sollen die zusätzlichen Milliarden für die Armee kommen? Soll die Mehrwertsteuer erhöht werden? Soll in anderen Bereichen gespart werden? Sollen andere Finanzierungsquellen angezapft werden – etwa eine Gewinnsteuer auf Immobilien? In der «Politik Debatte» diskutieren: · Reto Nause, Nationalrat Die Mitte, BE · Michael Götte, Nationalrat SVP, SG
Anhörung des Verkehrsausschusses
Massenproteste im Iran, Trumps neue Weltordnung und die Nato in der Krise: Die Schweiz steht aussen- und sicherheitspolitisch unter Druck. Umstritten ist insbesondere, mit welchen Partnern die Schweiz wie eng zusammenarbeiten soll. Seit mehr als zwei Wochen protestiert die Bevölkerung im Iran. Landesweit gehen die Menschen auf die Strasse – und werden von den Sicherheitskräften brutal zurückgedrängt. Gemäss diverser Quellen starben im Zuge der Demonstrationen bereits tausende Menschen. Ausgelöst wurden die Aufstände durch die steigenden Lebenshaltungskosten im Iran, mittlerweile richten sich die Proteste ganz grundsätzlich gegen das Mullah-Regime. Wie soll die Schweiz auf die Proteste reagieren? Politologin Saghi Gholipour ist Mitgründerin der Organisation «Free Iran Switzerland». Sie ist zu Gast in der «Arena» und erzählt von ihren Eindrücken, ihren Erwartungen und ihrer Hoffnung für den Iran. Sie und ihre Familie flüchteten in den 80er-Jahren vor dem Regime im Iran. Trumps neue Weltordnung Mit der Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro hat US-Präsident Donald Trump gemäss Experten Völkerrecht verletzt. Sorgen bereiten auch die Machtansprüche der USA in Grönland. Sowohl Grönland als Teil Dänemarks sowie die USA gehören der Nato an. Doch was, wenn zwischen zwei Nato-Mitgliedstaaten ein Konflikt ausbricht? Wie viel Wert hat das Völkerrecht tatsächlich noch? Nun kommen Stimmen auf, die dem amerikanischen Präsidenten wegen dessen Vorgehen in Venezuela die Einreise in die Schweiz verweigern und so seine Teilnahme am WEF kommende Woche verhindern wollen. Im Zentrum steht die Frage: Was bedeutet die neue Weltordnung für die Schweiz? Wie soll sie sich positionieren? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 16. Januar 2026 in der «Arena»: – Mathias Zopfi, Ständerat Grüne/GL; – Maja Riniker, Nationalrätin FDP/AG; – Priska Seiler Graf, Nationalrätin SP/ZH; und – Roland Rino Büchel, Nationalrat SVP/SG. Ausserdem im Studio: – Saghi Gholipour, Mitgründerin «Free Iran Switzerland».
Der Kanton St. Gallen überarbeitet sein Gesundheitsgesetz. Dabei sorgt vor allem ein Artikel bereits im Vorfeld für Diskussionen. Er sieht vor, unter bestimmten Umständen, wie etwa bei einer Pandemie, eine Impfpflicht einführen zu können. Weitere Themen: · Wegen möglicher Enteignungen: Widerstand bei Strassensanierung in Frauenfeld erwartet · Glarner Regierung beantragt zusätzliches Geld für Beschneiungsprojekt in Elm *Redaktioneller Hinweis: Im Beitrag zum Impfzwang wurde nicht erwähnt, dass auch Einzelpersonen Stellungnahmen im Vernehmlassungsverfahren einreichen können.
Die deutsche Wirtschaft wartet auf den Aufschwung. Welche Maßnahmen könnten aus der anhaltenden Krise helfen? Darüber diskutieren Andreas Lenz (CSU), Sebastian Roloff (SPD), Janine Wissler (Linke) und Leif-Erik Holm (AfD). Heckmann, Dirk-Oliver www.deutschlandfunk.de, Kontrovers
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Im Zollstreit zwischen der Schweiz und den USA ist eine Einigung in Sicht. Wie hoch der Preis dafür ist, ist noch unklar. Gemäss einer Absichtserklärung sollen für Schweizer Güter neu 15 statt 39 Prozent Importzölle gelten. Ist der Deal ein Erfolg oder macht sich die Schweiz damit erpressbar? Nach Gesprächen mit dem US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer konnte Bundesrat Guy Parmelin vor ein paar Tagen verkünden, dass sich im Zollstreit mit den USA eine Einigung abzeichnet. Für die Schweizer Wirtschaft ist die Reduktion der Zölle von 39 auf 15 Prozent eine Erleichterung. Es gibt aber auch Kritik am Zoll-Deal. Umstritten ist unter anderem die Rolle von Schweizer Unternehmern. Knapp eine Woche bevor Bundesrat Parmelin die Öffentlichkeit informierte, empfing US-Präsident Trump die Unternehmer im Oval Office – darunter Rolex-CEO Jean-Fréderic Dufour und Partners-Group-Mitgründer Alfred Gantner. Ist der Zoll-Deal ein Erfolg für den Bundesrat? Und welche Rolle spielten die Unternehmer bei der Einigung? Welchen Preis zahlt die Schweiz Gemäss Absichtserklärung muss die Schweiz den USA mehrere Zugeständnisse machen. So sollen Schweizer Unternehmen in den nächsten fünf Jahren Direktinvestitionen von 200 Milliarden US-Dollar in den USA tätigen. Zudem könnten ausgewählte US-Güter, wie etwa Rind- oder Geflügelfleisch, künftig zollfrei in die Schweiz importiert werden. Welchen Preis bezahlt die Schweiz für den Deal? Und könnte er innenpolitisch gar scheitern? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 28. November in der «Arena»: – Jon Pult, Vizepräsident SP; – Thomas Aeschi, Fraktionspräsident SVP; – Benjamin Mühlemann, Co-Präsident FDP; – Philipp Matthias Bregy, Präsident Die Mitte; – Lisa Mazzone, Präsidentin Grüne; und – Jürg Grossen, Präsident GLP. Ausserdem im Studio: – Alfred Gantner, Mitgründer Partners Group.
Helms, Franz-Paul www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Fuchs, Jörn Florian www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Die Rotmilane sind wieder da. Es gibt so viele in der Schweiz, dass sie sogar nach Italien exportiert werden. Auch andere Greifvögel und Eulen sind zurück. Unzählige Vogelfreunde haben diese Erfolgsgeschichte ermöglicht. Die grosse Zunahme des Rotmilans ist von internationaler Bedeutung. Rund zehn Prozent aller Rotmilane weltweit leben in der Schweiz. Früher galten Rotmilane, wie andere Greifvögel auch, als Bedrohung und Konkurrenz für Jäger. Deshalb die Bezeichnung Raubvogel. Sie wurden gejagt, vergiftet und fast ausgerottet. Erst heute versteht man ihre Rolle im Ökosystem. Die Zunahme der grossen Vögel ab den 1990er-Jahren ist aber auch auf das wärmere Klima zurückzuführen. Immer mehr Milane bleiben im Winter in der Schweiz. Das erhöht die Überlebenschance. Dazu bietet die kleinteilige Landwirtschaft einen guten Lebensraum. Der Rotmilan ist bei den Landwirten beliebt, weil er Mäuse frisst. Das gleiche gilt für die Schleiereule, auch sie eine Rückkehrerin. Umstritten ist dagegen der Gänsegeier. Immer mehr Gänsegier-Jungvögel verbringen den Sommer in der Schweiz, zum Unmut vieler Schafzüchter. Weil der Gänsegeier Kadaver von Schafen sofort frisst, fällt es schwer, Wolfsrisse zu belegen und eine entsprechende Entschädigung zu erhalten.
Die Rotmilane sind wieder da. Es gibt so viele in der Schweiz, dass sie sogar nach Italien exportiert werden. Auch andere Greifvögel und Eulen sind zurück. Unzählige Vogelfreunde haben diese Erfolgsgeschichte ermöglicht. Die grosse Zunahme des Rotmilans ist von internationaler Bedeutung. Rund zehn Prozent aller Rotmilane weltweit leben in der Schweiz. Früher galten Rotmilane, wie andere Greifvögel auch, als Bedrohung und Konkurrenz für Jäger. Deshalb die Bezeichnung Raubvogel. Sie wurden gejagt, vergiftet und fast ausgerottet. Erst heute versteht man ihre Rolle im Ökosystem. Die Zunahme der grossen Vögel ab den 1990er-Jahren ist aber auch auf das wärmere Klima zurückzuführen. Immer mehr Milane bleiben im Winter in der Schweiz. Das erhöht die Überlebenschance. Dazu bietet die kleinteilige Landwirtschaft einen guten Lebensraum. Der Rotmilan ist bei den Landwirten beliebt, weil er Mäuse frisst. Das gleiche gilt für die Schleiereule, auch sie eine Rückkehrerin. Umstritten ist dagegen der Gänsegeier. Immer mehr Gänsegier-Jungvögel verbringen den Sommer in der Schweiz, zum Unmut vieler Schafzüchter. Weil der Gänsegeier Kadaver von Schafen sofort frisst, fällt es schwer, Wolfsrisse zu belegen und eine entsprechende Entschädigung zu erhalten.
Allweiss Marianne, www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Über Jahrzehnte hinweg wurde verhandelt, mindestens genauso lang dagegen demonstriert: Jetzt müssen die EU-Staaten das vorliegende Mercosur-Abkommen ratifizieren. Was bringt es?
In der Gastronomie, im Supermarkt, im Reinigungsgewerbe: überall arbeiten Minijobber. Für viele ist der Minijob eine gute Möglichkeit, zusätzliches Geld zu verdienen. Für andere ist er eine berufliche Sackgasse und der Weg in die Altersarmut. Scherer, Katja www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Fuhrig, Dirk www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Fuhrig, Dirk www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Die von US-Präsident Donald Trump verhängten Zölle auf Importe aus der Schweiz, die Diskussionen über Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine sowie die Entwicklungen in Gaza beschäftigen auch die Schweizer Politik. In der «Arena» nehmen die Parteispitzen Stellung. Nach Feiern war der Schweizer Politik am Nationalfeiertag nicht zumute. Kurz zuvor gab US-Präsident Donald Trump bekannt, dass Importe aus der Schweiz in die USA ab dem 7. August mit einem Zoll von 39 Prozent belastet werden. Am hohen Zollsatz änderte auch eine kurzfristig anberaumte Reise einer Delegation um Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter und Wirtschaftsminister Guy Parmelin nach Washington nichts. Wie soll die Schweiz nun auf den Zollschock reagieren? Die Position der Schweiz in Konflikten Für Gesprächsstoff sorgen derweil auch die Beratungen über ein mögliches Friedensabkommen zwischen Russland und der Ukraine. Donald Trump traf vergangene Woche den russischen Präsidenten Wladimir Putin in Alaska, wenige Tage später reisten der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski und zahlreiche europäische Staatschefs für ein Gipfeltreffen nach Washington. Wie beurteilen die Parteispitzen die aktuelle Situation im Ukraine-Krieg? Umstritten ist nach wie vor auch die Rolle der Schweiz im Nahostkonflikt. Wie soll die Gaza-Politik des Bundesrats aussehen? Und soll die Schweiz Palästina als Staat anerkennen? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 22. August 2025 in der «Arena»: – Marcel Dettling, Präsident SVP; – Mattea Meyer, Co-Präsidentin SP; – Thierry Burkart, Präsident FDP; und – Philipp Matthias Bregy, Präsident Die Mitte.
Ende September stimmt die Schweiz über die digitale Identitätskarte, die E-ID ab. Der Bund hat dafür die App «Swiyu» entwickelt, mit der sich die ID analog zu Krankenkassenkarte oder Zugabonnement auf dem Handy speichern lassen soll.Soll – denn dieses Vorhaben ist umstritten. Während Befürworterinnen und Befürworter argumentieren, dass es den Alltag einfacher macht und ein Fortschritt in Sachen Digitalisierung darstellt, befürchten Gegnerinnen und Gegner die in ihren Augen fehlende Freiwilligkeit und äusseren Datenschutz-Bedenken.Sind diese Befürchtungen berechtigt? Wie würde die E-ID funktioneren? Und warum ist der Name der App so schwer aussprechbar? Alles was man im Vorfeld der Abstimmung zu E-IDwissen muss, hat Bundeshausredaktor Quentin Schlapbach zusammengetragen.Host: Philipp LoserProduktion: Tobias HolzerMehr zum Thema: Sind meine Daten in der neuen E-ID sicher? Alles zur Abstimmung62'300 Franken für den Namen «Swiyu» Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch
(Leicht aktualiserte Wiederholung vom 4.6.2025) Loll, Anna www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Demnächst wird der Bundesrat das neue EU-Vertragspaket in die Vernehmlassung schicken. Damit fällt der Startschuss für die innenpolitische Debatte. Die umstrittenen Punkte reichen von der dynamischen Rechtsübernahme über die Zuwanderung bis hin zum Stromabkommen. Seit Monaten geben die aufdatierten und neuen EU-Verträge in der Schweizer Politik zu reden. Noch im Juni will der Bundesrat die Vernehmlassung starten und die Vertragstexte publizieren. Harte innenpolitische Debatten sind programmiert. Umstritten ist etwa, was die neuen Verträge für die Souveränität der Schweiz bedeuten würden: Unterwirft sich die Schweiz der EU, wie die SVP warnt? Oder profitiert die Schweiz von mehr Rechtssicherheit? Mitte Mai präsentierte Bundesrat Beat Jans die Verhandlungsdetails zur sogenannten Schutzklausel. Sie soll der Schweiz ermöglichen, in bestimmten Situationen die Zuwanderung aus der EU einzuschränken. Die Parteien sind sich allerdings uneins, wie wirksam die Schutzklausel wäre, und ob es sie überhaupt braucht. Ein Knackpunkt ist auch das neue Stromabkommen. Während sich die Grünen bereits für das Abkommen ausgesprochen haben, stellen sich die SVP und der Gewerkschaftsbund dagegen. Letzterer warnt gar davor, dass das Abkommen die Energiewende gefährde, die Grünen sehen es genau andersrum. Braucht die Schweiz das Stromabkommen, um die Energiewende zu schaffen? Und was bedeutet dieses für die Konsumentinnen und Konsumenten? Zu diesen Fragen begrüsst Nathalie Christen am 13. Juni 2025 in der «Arena»: – Franz Grüter, Mitglied Parteileitung SVP; – David Roth, Vizepräsident SP; – Matthias Michel, Ständerat FDP/ZG; – Elisabeth Schneider-Schneiter, Nationalrätin Die Mitte/BL; – Lisa Mazzone, Präsidentin Grüne; und – Tiana Moser, Ständerätin GLP/ZH.
US-Präsident Trump tourt durch die Golfregion. Er hat seinen Nahosttrip nach dem Besuch in Saudiarabien in Katar fortgesetzt – begleitet von der Kontroverse um ein geplantes millionenschweres Geschenk des reichen Golfstaates. Katars Emir empfing den amerikanischen Präsidenten mit protokollarischem Pomp in der Hauptstadt Doha. Trump sprach von einer «sehr loyalen, grossartigen und schönen Freundschaft».Umstritten ist, ob diese Freundschaft zu weit geht. Hintergrund sind Berichte, wonach die Familie des Emirs dem US-Präsidenten ein luxuriöses Flugzeug im Wert von etwa 400 Millionen Dollar schenken will – eine Maschine vom Typ Boeing 747, die zur Präsidentenmaschine Air Force One aufgerüstet werden soll. Die Frage ist, ob dies rechtlich zulässig und moralisch vertretbar wäre. Trump verteidigt das Vorhaben seit Tagen vehement.Generell scheinen sich die politischen Interessen der USA mit den privaten der Trump-Familie zu vermischen. Trumps Sohn Eric war kurz vor seinem Vater in die Region gereist und hat angekündigt, dass in verschiedenen Golfstaaten mehrere Trump-Towers geplant seien, etwa in Riad, allenfalls in Oman oder in Dubai, einem «Spielplatz für einen Entwickler» von Immobilien, wie Trump Jr. in einem Interview sagte.Inzwischen regt sich im US-Parlament bei den Demokraten Widerstand gegen die Pläne Trumps, vor allem was das Flugzeug aus Katar betrifft, das luxuriös ausgestattet werden soll. Auch bestehen ernsthafte Sicherheitsbedenken, da die Air Force One eine fliegende Kommandozentrale ist, von der aus der US-Präsident den Einsatz von Atomwaffen anordnen kann.Während Trump die Machtbefugnisse seines Amtes ausreizt, hadern die Demokraten weiterhin mit der Wahlniederlage im vergangenen November. Damit nicht genug: Der CNN-Journalist und Buchautor Jake Tapper schreibt in seinem Buch «Hybris: Verfall, Vertuschung und Joe Bidens verhängnisvolle Entscheidung», das demnächst erscheint, wenig Schmeichelhaftes über den ehemaligen Präsidenten. Dessen Gesundheitszustand sei weit schlechter gewesen als von seiner Familie und dem Weissen Haus dargestellt.Trump scheint sein Amt für Geschäftsinteressen zu nutzen. Gab es das schon mal in diesem Ausmass? Was will er mit seiner Reise in die Golfregion erreichen? Und was blüht den Demokraten wegen des Buchs von Jake Tapper über den Gesundheitszustand von Joe Biden?Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit Martin Kilian, dem früheren USA-Korrespondenten des «Tages-Anzeigers», in einer neuen Folge von «Alles klar, Amerika?». Kilian lebt in Charlottesville, Virginia, von wo aus er die US-Politik eng verfolgt.Produktion: Mirja Gabathuler Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch
Deutschland verschärft seine Grenzkontrollen. Migrantinnen und Migranten sollen künftig auch dann abgewiesen werden können, wenn sie ein Asylgesuch stellen. Das Vorgehen sorgt für Kritik und ist juristisch höchst umstritten. Weitere Themen: US-Präsident Donald Trump hat am Donnerstag ein Handelsabkommen mit Grossbritannien vereinbart. Für die Vereinigten Staaten soll es der erste grosse Deal sein nach Trumps weitreichender Verhängung von Zöllen im April. Viele weitere Deals seien in einem fortgeschrittenen Stadium, liess er wissen. Bei Gefahren wie Hochwasser, Lawinen oder Waldbränden gibt der Bund Warnmeldungen heraus. Nun kommt eine neue Gefahrenlage dazu: die Trockenheit. Am Donnerstag hat der Bund ein neues Früherkennungs- und Warnsystem lanciert.
LdN429 SPD und CDU stimmen für KOA-Vertrag, Union stellt Minister:innen vor, Quereinsteiger im Kabinett, Kulturstaatsminister Weimer umstritten, Kulturkampf in der Union, Stromausfall in Spanien, Elektronische Patientenakte gestartet, Aufruf: Handys an Schulen
Die Auferstehung Jesu von den Toten ist umstritten. Das ist allerdings nichts Neues. Umstritten war sie von Anfang an. In der Bibel wird davon in großer Offenheit berichtet. Dort heißt es (Mt 28,12–13): „Da kamen einige Soldaten von der Wache (am Felsengrab Jesu) in die Stadt und berichteten den obersten Priestern alles, was geschehen war. Sofort versammelten sie sich mit den Ratsältesten und fassten den Beschluss, die Soldaten zu bestechen. Sie gaben ihnen viel Geld und ...'“
Seit fast 400 Jahren definiert die elitäre Académie française die Regeln für die französische Sprache. Aber viele sehen die Institution kritisch: zu alt, zu unmodern. An der Lebensrealität vieler Franzosen gehen die Vorgaben vorbei. Mönch, Niklas www.deutschlandfunk.de, Hintergrund