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Bürokratie kostet Unternehmen Zeit, Geld und Nerven. Für Handwerkspräsident Jörg Dittrich sind vor allem schnellere Genehmigunsverfahren für Investitionen wichtig. Die sogenannte Genehmigungsfiktion könnte helfe - doch sie hat auch Risiken. Schulz, Sandra www.deutschlandfunk.de, Interviews
Das Bundeskabinett berät erneut über den Abbau von Bürokratie. Die von Staat und Behörden verlangte "Zettelwirtschaft" schwäche den Wirtschaftsstandort Deutschland, sagt Philipp Amthor, Parlamentarischer Staatssekretär im Digitalministerium. Von WDR 5.
Bürokratie sorgt für klare Regeln und Rechtssicherheit, verursacht aber oft auch hohen Verwaltungsaufwand. Verwaltungswissenschaftler Wolfgang Drechsler wirbt für einen differenzierten Blick und erläutert Vor- und Nachteile. Von WDR 5.
Ein Stadtbild legt Zeugnis ab über die Geschichte der Menschen, die sich dort angesiedelt haben, dort Heimat suchen oder schon lange gefunden haben. Wer verdrängt hier wen und wodurch? Früher war's vielleicht der größere Knüppel oder die längere Zaunlatte, dann kamen Geld und Privilegien, es zählt die Geschicklichkeit der Auslegung von Vorschriften und Gesetzen. Ein Ende gibt es nicht. Eine Gesellschaft formt sich durch Kraft und Macht und Durchsetzung. Das kann man in baulichen Strukturen lesen, in Straßenbildern und in Städte-Vierteln. Unser Autor Nicolas Riedl schlendert gerne durch seinen Kiez in München. Hören Sie seinen Beitrag „Auf- und Abriss“ über die Baulücke des Uhrmacherhäusls, diese entsetzliche Lücke in Giesing. Sprecherin: Camilla Hildebrandt Bild: Nicolas Riedl www.radiomuenchen.net/ @radiomuenchen www.facebook.com/radiomuenchen www.instagram.com/radio_muenchen/ twitter.com/RadioMuenchen Radio München ist eine gemeinnützige Unternehmung. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit unterstützen. GLS-Bank IBAN: DE65 4306 0967 8217 9867 00 BIC: GENODEM1GLS Bitcoin (BTC): bc1qqkrzed5vuvl82dggsyjgcjteylq5l58sz4s927 Ethereum (ETH): 0xB9a49A0bda5FAc3F084D5257424E3e6fdD303482
Es wird schon fast zur Tradition: Anke Hofmeyer gibt dir im Workerscast die wichtigsten Updates zu Datenschutz und neuen Vorschriften fürs Handwerk. In dieser Folge ist es wieder so weit. Ich spreche mit Anke über die neue Pflicht rund um den Widerrufs-Button auf deiner Webseite. Ob deine Webseite betroffen ist und was du jetzt konkret tun musst, erfährst du in dieser Folge. ✅ LINKS ZUM INTERVIEWPARTNER Ankes Webseite https://www.hofmeyer.net/
Den Hund oder die Katze zu Hause hüten lassen oder mit in die Ferien im Ausland nehmen? Wer sich fürs Mitnehmen entscheidet, sollte die tierrechtlichen Vorschriften kennen. Eine Expertin erklärt sie und gibt weitere Tipps.
Mehr als Einsatz und Übung Feuerwehrarbeit besteht längst nicht mehr nur aus Einsatz, Übung und Kameradschaft. Wer heute eine Wehr führt, muss Menschen führen, Ausbildung organisieren, Technik im Blick behalten, politische Erwartungen bedienen und gleichzeitig eine wachsende Zahl an Verwaltungsaufgaben stemmen. Verantwortung braucht Nachweise Haushaltsplanung, Feuerwehrbedarfsplanung, Gefährdungsbeurteilungen, Dienstnachweise, Beschaffungsvorgänge, Dokumentationen und Online-Portale sind nicht einfach lästiger Papierkram. Vieles davon schützt Verantwortung, schafft Transparenz und verhindert Willkür. Das Problem beginnt dort, wo Verwaltung nicht mehr unterstützt, sondern Führung verdrängt. Wenn Führung in der Vorschriftenwüste hängen bleibt In dieser Folge geht es nicht um pauschales Bürokratie-Bashing. Es geht um die ehrliche Frage, wie Feuerwehr, Kommune und Führungskräfte handlungsfähig bleiben, wenn Nachweispflichten, Vorschriften und Abstimmungen immer mehr Raum einnehmen. Was muss dokumentiert werden? Was kann standardisiert werden? Wo entstehen Doppelarbeiten? Und wie schützen wir die Zeit, die Führung für Menschen, Ausbildung, Konfliktklärung und Einsatzbereitschaft braucht? Die bessere Frage lautet nicht, wie werden wir Verwaltung los, sondern wie organisieren wir Verwaltung so, dass sie Verantwortung absichert und Feuerwehrführung nicht lähmt?
Die aktuellen Automobilkurznachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Neue Regeln in Urlaubsländern: GTÜ-Tipps von der ETA in England bis zum Warnblinklicht in Spanien Foto: die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung mbH Die Vorfreude auf den Sommerurlaub wächst in diesen Tagen. Doch bevor es losgeht, sollte man sich mit den Vorschriften für den Straßenverkehr im Urlaubsland und in Transitländern vertraut machen, betont die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung mbH. Das gilt vor allem für Neuerungen rund um Maut, Einreisebedingungen und Absicherung des Fahrzeugs bei Panne oder Unfall. Es ist wichtig, aktuell informiert zu sein – sonst kann es teuer werden. Die Prüforganisation GTÜ nennt vier Beispiele. Großbritannien: In Großbritannien ist die elektronische Einreisegenehmigung ETA (Electronic Travel Authorisation) als Folge des Brexits schon seit April 2025 verpflichtend. Ab diesem Sommer kontrollieren die Briten strenger als bisher auch Touristen, ob sie diese Genehmigung haben. Sie lässt sich über eine Smartphone-App oder das Verwaltungsportal www.gov.uk/eta beantragen. Das kostet 20 Pfund Sterling – rund 23 Euro. Italien: In Italien soll man seit dem 1. Juni 2026 einen Teil der Autobahnmaut zurückerhalten, wenn man wegen einer Baustelle erhebliche Zeit im Stau gestanden hat. Berechnet und beantragt wird die Erstattung über eine App. Zu Beginn gilt die Regelung aber nur für Autos mit italienischer Zulassung. Ob künftig auch ausländische Fahrzeughalter davon profitieren, muss noch entschieden werden. Österreich: In Österreich steht das „Pickerl“ auf der Windschutzscheibe vor seinem Abschied. Ab dem kommendem Jahr wird die österreichische Autobahnvignette nur noch digital vergeben. Das ist konsequent, denn die Lösung hat sich längst bei den meisten Autofahrern durchgesetzt. Aber Vorsicht: Es gibt aktuell zahlreiche Warnungen vor gefälschten Webseiten für den Vignettenkauf. Am besten erwirbt man diese daher ausschließlich direkt über den Autobahnbetreiber Asfinag oder vertrauenswürdige deutsche Anbieter wie das Mautportal des ADAC, rät die GTÜ. Spanien: Bei Pannen und Unfällen darf für in Spanien zugelassene Fahrzeuge seit Januar 2026 kein Warndreieck mehr aufgestellt werden. Stattdessen ist nun ein batteriebetriebenes „V16“-Blinklicht vorgeschrieben. Wer mit dem eigenen Wagen nach Spanien fährt, darf weiterhin das Warndreieck benutzen. V16-Leuchten sind vor allem bei Dunkelheit und schlechtem Wetter besser zu erkennen als das Warndreieck. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
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Deutschland braucht mehr Wohnraum – doch trotz politischer Ziele und großer Nachfrage werden immer weniger Wohnungen gebaut. In Folge 4 der WOHNRAUMFRAGE sprechen Michél und Kruno mit Thomas Reimann. Der ist nicht nur Vorstandsvorsitzender der ALEA Hoch- und Industriebau AG, sondern auch Präsident des Verbandes baugewerblicher Unternehmer Hessen. Es geht um die Ursachen der Baukrise: Thomas erklärt, warum aus seiner Sicht nicht fehlende Kapazitäten, sondern zu viele Vorschriften und mangelnde Planungssicherheit den Wohnungsbau ausbremsen. In dieser Folge wird geklärt: Warum Deutschland heute zu kompliziert baut, welche Rolle Politik, Genehmigungen und Förderprogramme spielen, weshalb serielles Bauen allein keine Lösung ist, wie sich der Fachkräftemangel entwickelt, welche Reformen jetzt notwendig wären, um wieder bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Alle Folgen gibt's in Zukunft auf Spotify unter https://www.digitalwerk.io/podcast/die-wohnraumfrage und überall, wo es Podcasts gibt. 00:40 – Thomas Reimann und ALEA vorgestellt 03:07 – Verlässlichkeit als Erfolgsrezept 08:57 – Warum heute zu wenig gebaut wird 13:39 – Mehr Pragmatismus statt Bürokratie 16:48 – Serielles Bauen: Lösung oder Mythos? 21:18 – Kann die Bauwirtschaft mehr leisten? 29:24 – Welche Reformen jetzt nötig sind 43:26 – Fachkräfte und die Zukunft der Branche 54:44 – Warum sich Unternehmertum in Deutschland lohnt
Die aktuellen Automobilkurznachrichten mit Michael Weyland Thema heute: Nicht nur für Tuner: Warum die Einzelabnahme viele Autofahrer betrifft Foto: KÜS Breite Felgen, tiefergelegtes Fahrwerk, ein Auspuff wie ein Ofenrohr: Wer an Einzelabnahme denkt, hat meist die klassische Tuningszene vor Augen. Soweit das Klischee. Genau darin liegt allerdings ein weitverbreitetes Missverständnis. Denn die technische Überprüfung baulicher Veränderungen am Fahrzeug ist längst kein exklusives Thema für Menschen mit Benzin im Blut und Spoiler am Heck. Häufig beginnt sie dort, wo eine Änderung zunächst völlig harmlos erscheint. Schon andere Räder, ein Zubehörteil oder eine fest montierte Halterung können ausreichen. Schnell steht dann die Frage im Raum, ob das Fahrzeug überhaupt noch legal unterwegs ist. Maßstab ist § 19 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung. Je nach Art und Auswirkung des Umbaus erlischt sogar die Betriebserlaubnis. Entscheidend ist dabei nicht, ob ein Teil spektakulär aussieht, sondern ob es sicherheits- oder zulassungsrelevante Folgen hat. „Viele denken bei Einzelabnahme nur an extremes Tuning“, sagt man bei der KÜS Technik GmbH. „In der Praxis geht es aber oft um deutlich alltäglichere Veränderungen“. Mehr als Spoiler und Felgen Aus einem vermeintlich kleinen Umbau kann schnell ein Fall für Fachleute werden. Der erste Blick geht dabei meist in die Unterlagen. Für viele Zubehörteile existieren offizielle Genehmigungen oder technische Belege. Sie zeigen, ob ein Bauteil am Fahrzeug verwendet werden darf – und ob anschließend noch eine zusätzliche Prüfung erforderlich ist. Lange Zeit galt die Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) als bekanntestes Dokument für Fahrzeugteile. Im Juni 2024 wurde sie von der nationalen Teiletypgenehmigung (TTG) abgelöst. Daneben existieren EG- und ECE-Genehmigungen für international geregelte Bauteile. Fehlen passende Unterlagen oder ist ein Umbau durch bestehende Nachweise nicht mehr abgedeckt, führt kein Weg an der Einzelabnahme vorbei. Dort wird individuell beurteilt, ob das Fahrzeug weiterhin sicher ist und den geltenden Vorschriften entspricht. Wie schnell das relevant werden kann, zeigt das Beispiel Räder und Reifen. Dass extrem breite Felgen eine Abnahme benötigen, ist vielen bekannt. Doch oft entscheiden die Details. Traglast, Einpresstiefe, Freigängigkeit und Reifengröße müssen exakt zusammenpassen. Selbst die Radschrauben sind keineswegs Nebensache. Kugelbund, Kegelbund oder Flachbund sehen für den Laien alle gleich aus. Tatsächlich entscheidet ihre Form aber darüber, ob ein Rad korrekt sitzt. Ähnlich verhält es sich mit scheinbar harmlosen Zubehörteilen. Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
Vom Jurastudenten mit dem Berufsziel Staatsanwalt zum Priester und Domvikar: Jörg Stockem vom Kölner Dom erzählt zum Auftakt der Podcast-Woche, wie ihn das Strafrecht einst faszinierte und warum schließlich "der Heilige Geist zugeschlagen" hat. Heute sorgt er als Domzeremoniar dafür, dass die großen Gottesdienste im Dom würdig gefeiert werden. Und er schwärmt von seinem Arbeitsplatz: "Wenn die Menschen den Dom sehen, geht das Herz auf."Im Evangelium mahnt Jesus, nicht vorschnell über andere zu urteilen, sondern zunächst den eigenen "Balken im Auge" wahrzunehmen. Jörg Stockem macht deutlich, dass Jesus Missstände keineswegs verschweigt, wohl aber die Selbstgerechtigkeit kritisiert. "Keiner ist frei von Schuld", sagt der Domvikar. Besonders spannend wird seine Deutung für die Gegenwart: Christlicher Glaube sei nicht zuerst eine Frage von Moral und Vorschriften. "Vor aller Moral steht erst einmal die Begegnung mit dem lebendigen Gott."Ein Gespräch über Berufung, Selbstkritik und die Frage, was im Glauben wirklich an erster Stelle steht. Jetzt reinhören!Aus dem Matthäusevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! Denn wie ihr richtet, so werdet ihr gerichtet werden und nach dem Maß, mit dem ihr messt, werdet ihr gemessen werden.Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht? Oder wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Lass mich den Splitter aus deinem Auge herausziehen! – und siehe, in deinem Auge steckt ein Balken! Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du zusehen, den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen! (Mt 7,1-5)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Die Stadt Bern hat die Finanzkennzahlen für die nächsten Jahre vorgelegt. Das Budget des kommenden Jahres rechnet mit einem Defizit von 2,5 Millionen Franken. Mittelfristig will die Stadt Überschüsse anstreben. Die Steueranlage soll unangetastet bleiben. Weiter in der Sendung: · BE: Auf der Autobahn A6 kippte ein Anhänger um und blockierte die Fahrbahn. · FR: Bürgernahe Polizei schliesst zwei Posten. · FR: Lieferanten von Schwimmbadchemie halten nicht alle Vorschriften ein – Mängel git es bei der Ausbildung mit Chemikalien und dem Wissen über gesetzliche Grundlagen.
Unsere Podcast-Empfehlung: Gerechtigkeit & LoseblattBei: Apple Podcast WebsiteWas ist Gerechtigkeit und Loseblatt? Im wöchentlichen Podcast Gerechtigkeit & Loseblatt – Die Woche im Recht besprechen Beck-aktuell-Chefredakteurin Pia Lorenz, Strategieberater und Kolumnist Dr. Hendrik Wieduwilt und Beck-aktuell-Redakteur Dr. Maximilian Amos, was diese Woche wichtig war in Recht, Rechtspolitik, Rechtsmarkt und Justiz. Folgenbeschreibung:In dieser Folge tauchen wir tiefer in das pflichtgemäße Ermessen nach § 40 VwVfG ein – die Grundnorm für jede verwaltungsrechtliche Klausur mit Kann-, Soll- oder Muss-Vorschriften.Zunächst wird die gebundene Verwaltung (ist/muss-Vorschriften, keine Anwendung des § 40 VwVfG) von echten Ermessensnormen abgegrenzt. Dazwischen liegt das intendierte Ermessen: Bei Soll-Vorschriften ist der Regelfall gebunden, nur in atypischen Fällen eröffnet sich Entscheidungsfreiheit. Atypisch sind insbesondere Fälle, die zwar vom Wortlaut, nicht aber vom Zweck der Norm erfasst werden (z. B. Missbrauchsfälle) – die Voraussetzungen eines atypischen Falls unterliegen voller gerichtlicher Kontrolle. Intendiertes Ermessen ist die vom BVerwG entwickelte Obergruppe, zu der die Soll-Vorschriften zählen; es lässt sich nicht immer am Wortlaut ablesen, sondern muss durch Auslegung ermittelt werden – ein Indiz ist ein regelbeispielhafter Normaufbau.Für die Kann-Vorschrift als Normalfall im Polizeirecht wird sodann der Verstoß gegen § 40 VwVfG geprüft. Dieser kann auf zwei Wegen vorliegen: Verfehlung des Ermessenszwecks oder Nichteinhaltung der gesetzlichen Grenzen. Im Fokus dieser Folge steht der Ermessensfehlgebrauch (Ermessensmissbrauch): Die Behörde bleibt zwar im Rahmen der Ermächtigungsnorm, übt ihr Ermessen aber aus sachfremden Gründen aus (z. B. Strafgründe bei Gefahrenabwehrmaßnahmen, Schikane). Der Ermessenszweck wird dabei vor allem systematisch ausgelegt.Die gesetzlichen Grenzen des Ermessens folgen in ÖR151.Support the show
Trauer macht einsam. Der Film „Sechswochenamt“ von Jacqueline Jansen erzählt, wie eine junge Frau mit dem Tod ihrer früh verstorbenen Mutter umgeht. Um deren letzten Wunsch zu erfüllen, muss sich Lore gegen staatliche Vorschriften und gesellschaftliche Erwartungen behaupten.
Der Staat sollte sich viel weniger einmischen und die Zügel locker lassen, weil nur ein schwacher Staat ein guter Staat ist, davon ist der Philosoph Konrad Paul Liessmann überzeugt. Ein Podcast von Pragmaticus.Das Thema:Wider die Bevormundung und für die Freiheit der Gedanken, und zwar Gedanken aller Art: Konrad Paul Liessmann will sich nicht gängeln lassen, schon gar nicht vom Staat. Dieser, so ist er überzeugt, mischt sich heutzutage ohnehin in viel zu viele Bereiche des Lebens ein.Besonders empört ihn, wenn der Staat Meinungen bestimmt und Vorschriften macht. Denn das schränkt für ihn als Bürger die Freiheit ein, und Freiheit ist schließlich das höchste Gut.Ist der Mensch überhaupt ein rationales Wesen? In diesem Podcast erklärt Liessmann, warum er gegen den Wohlfahrtsstaat ist, wie er sich das Leben in einem gemeinsamen Land vorstellt und was das alles mit Immanuel Kant, Baruch Spinoza und John Stuart Mill zu tun hat. Liessmann rechtfertigt auch, warum er in gewissen Belangen reaktionär sein will. Wenn es um die Bildung geht, sollte man sich an die alten Griechen halten, denn sie hätten bereits alle Grundlagen dafür gelegt, Situationen richtig einschätzen zu können. Grundlagen statt Meinung, sagt er.Unser Gast in dieser Folge: Konrad Paul Liessmann ist Philosoph und lehrte von 1995 bis zu seiner Emeritierung 2023 an der Universität Wien. Er ist Autor zahlreicher Bücher. Liessman ist neben Barbara Bleisch Intendant des Philosophicum Lech, das in diesem Jahr unter dem Motto „Bevormundetes Denken“ steht.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
Textbaustein Vorschau In dieser Episode spreche ich über ein Thema, das mir in den letzten Jahren immer wichtiger geworden ist: klare Regeln in der Zusammenarbeit mit Kunden. Nach über 25 Jahren Selbstständigkeit habe ich viele Erfahrungen gesammelt. Manche waren großartig, andere eher schmerzhaft. Gerade die schwierigen Situationen haben mir aber gezeigt, wie wichtig es ist, die eigenen Werte zu kennen und sie auch klar zu kommunizieren. Denn viele Konflikte entstehen nicht, weil Menschen grundsätzlich schlecht zusammenarbeiten wollen, sondern weil Erwartungen, Grenzen und Spielregeln nie offen ausgesprochen wurden. In dieser Folge nehme ich Dich mit hinter die Kulissen meines Unternehmens und stelle Dir die 15 Regeln vor, die heute meine Zusammenarbeit mit Kunden prägen. Dabei geht es nicht um starre Vorschriften oder darum, jemanden auszuschließen. Es geht um Klarheit. Für meine Kunden und für mich. Diese Folge zeigt sehr deutlich, wie sich meine Sicht auf Kundenprojekte, Technik und Zusammenarbeit über die Jahre verändert hat. Vielleicht erkennst Du dabei auch für Dein eigenes Unternehmen, welche Regeln und Werte für Dich unverzichtbar sind. In dieser Folge erfährst Du, ✅ warum Klarheit einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren in der Zusammenarbeit mit Kunden ist. ✅ weshalb Positionierung weit mehr bedeutet als Marketing und Sichtbarkeit. ✅ warum klare Regeln Vertrauen schaffen können statt Menschen abzuschrecken. ✅ weshalb ich bei bestimmten Projekten und Arbeitsweisen bewusst Nein sage. ✅ warum Technik für mich immer Mittel zum Zweck und niemals Selbstzweck ist. ✅ welche Grundsätze meine Arbeit und die Zusammenarbeit mit meinen Kunden heute prägen. Mehr zu meinem Thema Videokommunikation 4.0 erfährst Du hier: Meine Website: https://www.coporate-studio.de Mein LinkedIn Profil: https://www.linkedin.com/in/florian-gypser/ Du hast ein Thema rund um Corporate Videokommunikation, zu dem Du gerne einmal einen Podcast mit mir hören möchtest? Oder Du hast spannende Inhalte zum Thema und möchtest gerne mal Gast in meinem Podcast sein? Dann schreib mir an podcast@corporate-studio.de
Aktuell steht die Bündner Hauptstadt finanziell noch gut da. In den letzten fünf Jahren wurden jedoch über 300 Millionen Franken investiert. Die Selbstfinanzierungsquote ist dabei immer kleiner geworden. Der Stadtrat hat nun ein Konzept erarbeitet, das Investitionen priorisiert. Weitere Themen: · Nach Kopftuchverbot: Der St. Galler Kantonsrat hat gestern einem Verbot religiöser Symbole bei Lehrpersonen zugestimmt. Was bedeutet das für Lehrerinnen und Lehrer? · Vorfall in Postauto: In Reute soll ein Mann ein Schulkind auf dem Schulweg in einem Postauto gestossen haben. Die Gemeinde ergreift weitere Massnahmen. · Referendum angekündigt: Der St. Galler Kantonsrat hat gestern ein faktisches Verbot von Tempo-30-Zonen beschlossen. Der VCS hat nun angekündigt, dagegen ein Referendum zu ergreifen. · Bussen am WEF: Die Stadt Davos hat in 36 Fällen Bussen verteilt, da temporäre Bauten während des WEF nicht den Vorschriften entsprachen. Sieben Verfahren seien noch hängig, heisst es jetzt von der Gemeinde.
In dieser Folge spricht Arno Langbehn auf den 10. Hamburger Kosmetiktagen mit Dr. Stephanie Reinhart (Rechtsanwältin und Partnerin der Kanzlei REINHART Rechtsanwälte) über die aktuellen rechtlichen Entwicklungen, auf die sich die Lebensmittelbranche einstellen muss. Vom Trend, Humankosmetik künftig auch als Tierkosmetik zu vermarkten, über den Status der Green Claims Directive und die Umsetzung der EmpCo-Richtlinie bis hin zur neuen Verpackungsverordnung (PPWR) und dem erweiterten Bezeichnungsschutz für Fleischprodukte – Dr. Reinhart ordnet ein, was rechtlich verbindlich wird und wo Auslegungsspielräume bleiben. Für Fachleute aus Lebensmittelrecht, Qualitätsmanagement und Produktentwicklung ein kompakter Überblick über die Themen, die Hersteller und Wettbewerber in den kommenden Monaten beschäftigen werden. Die wichtigsten Themen dieser Folge: Human- als Tierkosmetik: Warum Kosmetikfirmen Produkte wie Shampoos zunehmend auch für Haustiere vermarkten – und welche rechtliche Lücke entsteht, weil die Vorschriften für Humankosmetik auf Tierkosmetika nicht anwendbar sind (Stichwort Sicherheit, Zusammensetzung, Kennzeichnung und Gefahrensymbole). Green Claims Directive & EmpCo-Richtlinie: Die Green Claims Directive liegt derzeit auf Eis, während die EmpCo-Richtlinie bereits neue Definitionen und Vorgaben zu Umweltaussagen bringt – anwendbar ab dem 27. September 2026, mit Auswirkungen vor allem auf Nachhaltigkeitssiegel und das UWG. Aufbrauchfristen & Wettbewerb: Warum es keine Aufbrauchfristen gibt, wie sich Behörden voraussichtlich verhalten und weshalb das eigentliche Risiko in wettbewerbsrechtlichen Auseinandersetzungen liegen könnte. PPWR – die neue Verpackungsverordnung: Konformitätsbewertung und -erklärung, erweiterte Herstellerverantwortung, besorgniserregende Stoffe (PFAS, Schwermetalle) sowie das Minimierungsgebot mit der 50-Prozent-Leerraumgrenze – inklusive der Frage nach dem „erforderlichen Mindestmaß". Bezeichnungsschutz Veggie/Vegan: Der Kompromiss beim Bezeichnungsschutz – warum der Veggie-Burger zulässig bleibt, während Bezeichnungen für Fleischstücke wie Steak und Filet künftig geschützt werden. Artikel-8-Verfahren: Was hinter dem Verfahren der Anreicherungsverordnung steckt, warum Pflanzenstoffe im Fokus stehen und welche Rolle die Liste der Heads of Agencies bei der Prüfung möglicher besorgniserregender Stoffe spielt. Timestamps für Schnellhörer: 02:03 – Human- als Tierkosmetik: neues Marktsegment und die rechtliche Lücke 03:30 – Green Claims auf Warteschleife: Verknüpfung mit der EmpCo-Richtlinie 05:14 – Aufbrauchfristen, Behördenpraxis und das Wettbewerbsrisiko 07:34 – PPWR: Konformität, Herstellerverantwortung und Anwendungsfristen 09:30 – Minimierungsprinzip und die Frage nach dem erforderlichen Mindestmaß 11:22 – Veggie/Vegan: Bezeichnungsschutz für Fleischstücke und der gefundene Kompromiss 12:44 – Das Artikel-8-Verfahren und die Liste der Heads of Agencies Unsere Expertin: Dr. Stephanie Reinhart Rechtsanwältin & Partnerin der REINHART Rechtsanwälte Partnerschaft mbB, München E-Mail: info@reinhart.legal
Rechtsbruch und Kriegsvorbereitung?Ein Kommentar von Claudia Töpper.Am Montag, den 01. Juni 2026, berichtete die Onlinenachrichtenplattform Tagesschau.de, dass der wissenschaftliche Dienst des Bundestages die Änderung des Wehrpflichtgesetzes von dem Verteidigungsminister, Boris Pistorius als rechtswidrig erachtet.[1] Die Entscheidung des wissenschaftlichen Dienstes wurde nicht auf der offiziellen Seite veröffentlicht.[2] Sie soll lediglich dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegen.[3]Boris Pistorius hatte am 09. April 2026 eine Allgemeinverfügung erlassen, in dem er die Genehmigungspflicht einer Auslandsreise außer Kraft setzte, die aufgrund des neuen Wehrpflichtgesetzes seit Januar 2026 für Männer im wehrfähigen Alter zwischen 17 - 45 Jahren galt, die Deutschland länger als 3 Monate verlassen möchten.[4] Die Rücknahme in der einseitigen Allgemeinverfügung lautet wie folgt:„Ausnahme von der Genehmigungspflicht: Männliche Personen, die der Genehmigungspflicht nach § 3 Absatz 2 Satz 1 WPflG unterfallen, werden allgemein von dieser Genehmigungspflicht ausgenommen. Einer vorherigen Antragstellung oder individuellen Genehmigung bedarf es nicht.“[5]Die Linksfraktion hatte das Gutachten bei dem wissenschaftlichen Dienst in Auftrag gegeben, nachdem die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken, Desiree Becker bereits am 15. April 2026 die Bundesregierung in einer schriftlichen Frage auf mögliche Rechtsfehler hingewiesen hatte. Nun gab der wissenschaftliche Dienst ihr Recht.Die BegründungLaut Tagessschau.de begründete der wissenschaftliche Dienst des Bundestages seine Einschätzung wie folgt. Das Verteidigungsministerium habe „damit seine Kompetenzen als Teil der Exekutive weit überschritten.“[6]Das Ministerium kann laut Wehrpflichtgesetz zwar Ausnahmen von der Abmeldepflicht erlassen. Jedoch hat es mit der Allgemeinverfügung eine gesetzliche Regelung komplett außer Kraft gesetzt. In dem Gutachten soll es weiter heißen: „Diese Möglichkeit verbleibt lediglich der Judikative im Rahmen der Verfassungsgerichtsbarkeit.“ Das bedeutet, dass nur das Bundesverfassungsgericht ein Gesetz oder Teile davon aufheben darf.Zusätzlich unterstellen die Gutachter dem Verteidigungsminister in dem 13-seitigen Gutachten „grobe handwerkliche Fehler.“ Was mit dieser Aussage gemeint ist, zeigt sich in der weiteren Begründung. So verweisen die Gutachter auf den Grundsatz, dass bei Ausnahmen von einem Gesetz auch noch Fälle existieren müssten, für die das Gesetz weiterhin angewendet werden könne. Andernfalls wäre es keine Ausnahme, sondern der Regelfall. Da die Formulierung in der Allgemeinverfügung des Verteidigungsministers jedoch „männliche Personen“ lautet, werden hier explizit alle männlichen Personen – ohne Ausnahmen – angesprochen, die von der Genehmigungspflicht bei Auslandsreisen ausgenommen sind. Es gibt somit keine männlichen Personen, für die dieses Gesetz weiterhin bestehen bleibt.Der wissenschaftliche Dienst fügt noch hinzu: „Da dies auch noch ohne zeitliche Beschränkung erfolge, schaffe das Verteidigungsministerium damit einen rechtlichen Dauerzustand. Auch dazu sei die Exekutive nicht befugt. Ihre Aufgabe sei es, Gesetze anzuwenden und zu vollziehen.“[7]ReaktionDie stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken, Desiree Becker, äußerte sich zum Gutachten wie folgt: dies sei „ein weiterer Beleg für Inkompetenz und ministerielles Maximalversagen“. Ihre schriftlichen Hinweise, dass die Allgemeinverfügung nicht legal sei, „seien von Pistorius‘ Beamten lapidar beiseite gewischt worden“.[8]Die FolgenGilt nun für alle Männer im wehrfähigen Alter erneut eine Genehmigungspflicht? Da nur durch den Gesetzgeber oder das Gericht Gesetze und gesetzliche Vorschriften geändert werden dürfen, hat auch das Gutachten selbst keine unmittelbare Rechtswirkung...https://apolut.net/wehrpflichtgesetz-meldepflicht-zuruck-von-claudia-topper/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Nach dem Messerangriff eines islamistischen Täters in Winterthur fordern SVP und FDP im Zürcher Kantonsparlament eine Lockerung des Datenschutzes. So hätte die Psychiatrie Zugriff auf Informationen der Sicherheitsbehörden gehabt. Weitere Themen: · Einnahmen von versteigerten Autonummern bleiben in der Staatskasse und werden nicht in den Strassenunterhalt investiert · Schaffhauser Kantonsparlament beschliesst strengere Vorschriften beim Bau von Datenzentern · Polizei zieht positive Bilanz zur Eishockey-WM · Radio Riesbach: Das erste Quartierradio der Schweiz war in den 1980er Jahren auf Sendung
Wie sieht die Zukunft Sachsen-Anhalts aus, wenn die FDP ihre politischen Visionen Wirklichkeit werden lässt? In einer neuen Ausgabe des Sachsen-Anhalt Podcast begrüßen die Hosts Stefan B. Westphal und Chris Luzio Schönburg die FDP-Landesvorsitzende sowie Ministerin für Digitalisierung und Infrastruktur, Lydia Hüskens, frisch vom Bundesparteitag direkt im Studio, um das 76-seitige Wahlprogramm der FDP Sachsen-Anhalt für die Landtagswahl am 6. September 2026 zu analysieren.Im Fokus der Betrachtung stehen die vier Hauptkapitel des Programms mit dem Titel „Freiheit hat nur eine Heimat“: Wirtschaft, Energie und Landwirtschaft, selbstbestimmtes Leben, ein moderner Staat sowie gleichwertige Lebensverhältnisse.Die Moderatoren beleuchten intensiv markt- und technologieorientierte Vorschläge, wie die geplante Erprobung von Sonderwirtschaftszonen an Standorten wie Leuna oder dem ehemals für Intel vorgesehenen Areal, in denen bürokratische Vorschriften und Genehmigungsverfahren drastisch reduziert werden sollen.Ebenfalls kontrovers diskutiert werden die Forderung nach einer vollständigen Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten an Sonn- und Feiertagen sowie bundespolitische Initiativen zur Reaktivierung von Kernkraftwerken und der Ermöglichung von Fracking.Im Bereich der Digitalisierung verweist Lydia Hüskens auf bereits spürbare Erfolge beim Abbau von Funklöchern und die Zielsetzung einer vernetzten, bürgernahen Verwaltung, die doppelte Datenerhebungen überflüssig macht. Angesichts aktueller Umfragewerte von rund drei Prozent im Land und der besonderen Aktualität dieser Folge direkt nach dem jüngst stattgefundenen Bundesparteitag, auf dem Wolfgang Kubicki zum neuen Bundesvorsitzenden gewählt wurde, hinterfragt die Runde schlussendlich sachlich, ob diese Programmatik und die personelle Neuaufstellung der FDP den Wiedereinzug in den Landtag sichern können.Der Sachsen-Anhalt Podcast begleitet die Menschen in allen Regionen des Landes – von der Altmark bis in den Süden. Die Themen betreffen die Landkreise Stendal, Salzwedel und die Börde ebenso wie das Jerichower Land, den Harz und den Salzlandkreis. Auch die Perspektiven aus Anhalt-Bitterfeld, Wittenberg, Mansfeld-Südharz sowie dem Saalekreis und dem Burgenlandkreis fließen in die Debatten ein.Moderiert wird von Stefan B. Westphal, der über langjährige Erfahrung in der Kommunalpolitik verfügt, und dem freien Journalisten und Moderator Chris Luzio Schönburg.Der Sachsen-Anhalt Podcast kann auf allen gängigen Plattformen abonniert werden.Wahlprogramm 2026 FDP Sachsen-Anhalt:
Wer mit Katrin spricht, lernt schnell: Beim Mikroplastik fehlt es an allen Ecken – an Bewusstsein, Messdaten und auch ganz schlicht an Vorschriften. Das Plastik darf dort einfach sein. Jedes Stück Plastik, das die Menschheit je produziert hat, existiert noch. Als Tupperdose im Schrank, als Müll auf der Deponie und am Ende als Mikroplastik im Wasserkreislauf. Katrin Schuhen ist Gründerin von „Wasser 3.0“ und hat Mikroplastik zu ihrem Thema gemacht. Und das heißt zunächst einmal: beobachten, messen, Kreisläufe verstehen.Die nüchterne Wahrheit: Mikroplastik ist überall. Im Ozean ist es ein Partikel pro Liter. Auch wenn ein Ozean viele Liter Wasser enthält – das eine Partikel wird man kaum sinnvoll herausfiltern können. Anders in Flüssen, unter Brücken, an Kläranlagen: Da steigen die Werte schon mal auf 1.000. Wiederum: Partikel pro Liter. Im Abwasser von Produktionsbetrieben kann man die Partikel dann teils schon mit bloßem Auge sehen. Das ist, man ahnt es schon, eine erstklassige Rohstoffquelle. Wenn wir sie denn nutzen würden.Katrin plädiert für einen radikalen Perspektivwechsel: weg vom inzwischen kraftlosen Begriff „Nachhaltigkeit“, weg vom „Halt“, hin zu einer echten „Wirkungsbeschleunigung“. Sie sagt: Der Kampf gegen das Mikroplastik funktioniert in der Industrie dann am besten, wenn er handfeste wirtschaftliche Vorteile bringt. Das Abwasserrohr einer Fabrik darf nicht länger als lästiges Abfallproblem verstanden, sondern muss als wertvolle Rohstoffquelle begriffen werden. Wer Mikroplastik direkt an den industriellen Hotspots – wo die Konzentrationen oft milliardenfach höher sind als im offenen Meer – restlos entfernt und im Kreislauf führt, spart teures Frischwasser und Entsorgungsgebühren.Das in der Folge genannte Buch Katrins, „Kriminalfall Mikroplastik“, findet sich hier: https://wasserdreinull.de/kriminalfall-mikroplastik/Zu Gast:Dr. Katrin Schuhen, Gründerin von Wasser 3.0Create your podcast today! #madeonzencastr
In der 67. Folge unseres Podcasts „How to Legal Tech" freuen wir uns sehr, Dr. Nico Basener, General Counsel von Engel & Völkers, als Gast begrüßen zu dürfen.Nico Basener berichtet in dieser Folge vom Einsatz der Google KI "Gemini". Sein Team in der Rechtsabteilung hat damit einen sogenannten Gem entwickelt, also einen KI-Agenten. Der fleißige Helfer unterstützt beim Legal Monitoring, der systematischen Überwachung rechtlicher Vorschriften.Wer detailliert erfahren möchte, wie die Rechtsabteilung von Engel & Völkers das Tool einsetzt, findet den Link zum Podcast in den Kommentaren.Viel Spaß beim Anhören!
Fast alles ist bei Lebensmitteln in Vorschriften geregelt – fast. Wo Spielräume und Unklarheiten bestehen, landen Streitfälle vor Gericht, und die Urteile prägen anschließend die Auslegung der Vorschriften für die gesamte Branche. In dieser Folge spricht Arno Langbehn am Rande der 10. Hamburger Kosmetiktage mit Dr. Andreas Reinhart (Rechtsanwalt, REINHART Rechtsanwälte München und Lehrbeauftragter für Lebensmittelrecht an der TU München) über aktuelle Entscheidungen rund um Kundenrezensionen, Hinweispflichten bei Health Claims, High-Protein-Aussagen, die Lebensmittelsicherheit aus Sicht eines österreichischen Vorlageverfahrens sowie die Bio-Einstufung von Nahrungsergänzungsmitteln. Für Fachleute aus Lebensmittelrecht, Qualitätsmanagement und Produktentwicklung ein kompakter Überblick darüber, welche Verfahren derzeit beim EuGH und BGH anhängig sind – und wo schon heute Vorsicht geboten ist. Die wichtigsten Themen dieser Folge: Kosmetik vs. Lebensmittel: Parallelen und Unterschiede zwischen den beiden Rechtsbereichen, vom LFGB über das Irreführungsverbot bis hin zu Mogelpackungs-Regelungen und der „Ein-Drittel-Regelung". Kundenrezensionen und Testimonials: BGH-Entscheidung zu Amazon-Bewertungen (keine Zurechnung) gegenüber der aktuelleren OLG-München-Entscheidung – sobald ein Unternehmen auf seiner Webseite auf solche Rezensionen verlinkt, werden sie wie eigene Werbeaussagen behandelt. Hinweispflichten bei Health Claims: Zwei beim EuGH anhängige Vorlageverfahren zu Art. 10 Abs. 2 HCV (BGH-Vorlage aus Deutschland) und Art. 14 HCV (Vorlage aus Belgien) – die Schlussanträge der Generalanwälte deuten auf eine eng ausgelegte, für die Werbepraxis günstige Linie hin. Sicherheit von Lebensmitteln (Art. 14 LMBVO): Österreichisches Vorlageverfahren zur Frage, wann ein Lebensmittel für den menschlichen Verzehr „ungeeignet" ist – mit unmittelbarer Relevanz auch für die deutsche Auslegung von § 12 LFGB. High-Protein-Claims: Negative Entscheidungen der OLG Stuttgart, Hamburg und München; der BGH hat das Verfahren dem EuGH vorgelegt. Wichtig: Die häufig zitierte Nestlé-Schweden-Entscheidung betraf Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (LBmZ), nicht herkömmliche Lebensmittel – und ist daher kein Maßstab. Bio-Nahrungsergänzungsmittel und „organic": Aktuelle Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts – Bio-Lebensmittel dürfen grundsätzlich nicht mit isolierten Vitaminen oder Mineralstoffen angereichert werden, was Nahrungsergänzungsmittel praktisch vom Bio-Status ausschließt. Mannose-Urteil des EuGH: Häufig falsch dargestellt – die Entscheidung betraf die Abgrenzung Arzneimittel/Medizinprodukt im konkreten Fall einer medizinischen Zweckbestimmung und macht D-Mannose als Lebensmittel nicht automatisch zum Funktionsarzneimittel. Timestamps für Schnellhörer: 02:04 – Parallelen Kosmetik- vs. Lebensmittelrecht: LFGB, Irreführungsverbot, Mogelpackung. 03:55 – Kundenrezensionen und Testimonials: Wann sind sie dem Unternehmen zuzurechnen? 04:39 – BGH zu Amazon-Bewertungen und OLG München zu verlinkten Rezensionen. 06:19 – Hinweispflichten bei Health Claims: EuGH-Vorlagen zu Art. 10 Abs. 2 und Art. 14 HCV. 07:52 – Sicherheit von Lebensmitteln: Vorlageverfahren aus Österreich zu Art. 14 LMBVO. 10:22 – High-Protein-Claims: OLG-Rechtsprechung, BGH-Vorlage und der Nestlé-Schweden-Irrtum. 12:40 – Bio-Nahrungsergänzungsmittel: BVG-Entscheidung zu „organic" und zum Anreicherungsverbot. 15:04 – Mannose-Urteil des EuGH: Funktionsarzneimittel oder klassisches Lebensmittel? Unser Experte: Dr. Andreas Reinhart Rechtsanwalt & Partner der REINHART Rechtsanwälte Partnerschaft mbB, München Lehrbeauftragter für Lebensmittelrecht an der TU München Schwerpunkte: Beratung und anwaltliche Vertretung von Unternehmen der Kosmetik- und Lebensmittelbranche – sowohl bei der Entwicklung neuer Produkte als auch bei der Erarbeitung neuer Marketingkonzepte. REINHART Rechtsanwälte Partnerschaft mbB Ehrengutstraße 1b 80469 München Tel.: +49 89 41 11 282 00 Fax: +49 89 41 11 282 22 E-Mail: info@reinhart.legal
In deutschen Nationalparks kümmern sich speziell ausgebildete Kräfte um die Besucher. Auch in den Bayerischen Parks sind Rangerinnen und Ranger darauf geschult, Ziele und Vorschriften für das jeweilige Schutzgebiet verständlich zu vermitteln und auch bei Konflikten möglichst sachlich und höflich zu bleiben.
Wir haben gute Gründe, über die aktuell geltenden Regeln im Triathlon zu sprechen. Denn nach der Aktualisierung der Sportordnungen im Frühjahr und rechtzeitig vor den Hauptwettkämpfen ist es essentiell zu wissen, was jetzt gilt! Wieviel Flüssigkeit darf in dein Trinksystem passen? Wo müssen die Flaschen angebracht sein und was gibts für Neuigkeiten in Bezug aufs Windschattenfahren? Das und alle anderen wichtigen Vorschriften diskutieren wir in der heutigen Podcastfolge.---Zum Mission Triathlon Racing Team
Die Nein-Kampagne zur SVP-Initiative «Keine 10 Millionen Schweiz» nimmt Fahrt auf: Nach Jugend- und Frauenorganisationen schalten sich jetzt auch Kantone, Städte und Gemeinden ein. Die Meinungsbildung ist schon weit fortgeschritten, jetzt geht es darum, die Menschen an die Urne zu bringen. Weitere Themen: 2023 entgleiste im Gotthard-Basistunnel ein Güterzug. In der Folge verschärfte die Schweiz die Vorschriften für Güterwagen – auch für solche aus dem Ausland, was dort auf Widerstand stiess. Nimmt die Schweiz die neuen EU-Verträge an, könnte daraus ein Fall fürs Schiedsgericht werden. An diesem Beispiel zeigen wir, wie eine solche Streitbeilegung funktioniert. Seit 2022 werden in der Schweiz weniger Kinder geboren. Noch steigen die Schülerzahlen, doch bald könnte der Bedarf an Schulraum wieder sinken. Für Gemeinden eine Herausforderung, gefragt sind flexible Lösungen.
Die Neidkultur ist unglaublich. Ich fahre den großen BMW und höre manchmal: „Schau mal, dieser scheiß Bonze." Dann frage ich: „Warum bin ich ein Bonze?" Und meistens kommt keine Antwort. Es ist einfach eine vorgefasste Meinung. Wie gehst du damit um? Mittlerweile ist mir das wurscht. Ich bin für mein Leben verantwortlich. Ich bin der Einzige, der mein Leben ändern kann. Ich lebe mein Leben so, wie ich mich wohlfühle. Wenn sich ein anderer davon betroffen fühlt, darf er sich fragen, warum. Ich bin nur der Spiegel. Als Spiegel muss ich keine Verantwortung übernehmen. Ganz wichtig: Du musst nicht everybody's darling sein. Leb dein Leben, sei authentisch, geh deinen Weg. Das führt dich zum Glück und zur wahren Größe. Die eigenen Fehler als Helfer nehmen und sich weiterentwickeln. Nicht immer andere dafür verantwortlich machen. Urteile nur über jemanden, in dessen Mokassins du gelaufen bist. Das gilt auch im Umgang mit Kunden und Patienten: Versetz dich in die Lage des anderen. Die hohe Kunst ist, die Welt aus der Sicht des anderen zu sehen. Dann entsteht Verständnis. Lieber Thomas, das machst du absolut fantastisch. Zahnarzt ist oft negativ behaftet: Mund auf, wehrlos, Bohren, Schmerzen. Und bei dir ist es anders. Bei euch ist es menschlich. Schon dein Wartezimmer ist wie ein Wohnzimmer. Man kommt rein und hat sofort ein gutes Gefühl. Kommen wir zur Neuraltherapie. Die ist teilweise verschrien, aber mir hat sie sehr geholfen. Warum wendest du sie an? Prokain ist zwar alt, aber wenn es injiziert wird, kann es dem Körper und speziell dem Knochen signalisieren: Hier braucht es Heilung. Gleichzeitig können blockierte Meridiane kurzzeitig entblockiert werden. Wenn dem Körper das reicht, können manchmal Wunder entstehen. Heute ergänzt sich das mit einer Ozon-Sauerstoff-Injektion. Hochkonzentrierter Sauerstoff kommt in den Knochen. Empfindliche Zähne können sich beruhigen. Chronische Knochenentzündungen bekommen wir teilweise ohne Operation in den Griff. Es braucht Zeit, drei bis sechs Monate. Das ist nicht angenehm, aber lange nicht so invasiv wie andere Dinge. Ich kann nur sagen: Du spritzt wie ein Herrgott. Man spürt das kaum. Das, was du gern machst, machst du in der Regel gut. Liebe das, was du tust, und du kommst in die Leichtigkeit des Seins. Wo geht die Zahnmedizin in 15 oder 20 Jahren hin? Ein großer Unterschied ist: Es ist viel digitaler geworden. Geräte und Materialien sind besser. Gleichzeitig ist der administrative Aufwand massiv gewachsen: Dokumentation, Vorschriften, Bürokratie. Die Tools sind schneller, aber die Arbeit außenrum ist viel mehr geworden. Du bist auch sehr spirituell. Wie schaust du auf das, was gerade in der Welt passiert? Nach indischer Sicht sind wir am Ende einer dunklen Zeit, des Kali-Yuga. Alles, was zu Ende geht, wirft noch einmal große Schatten. Ich glaube, wir erleben gerade den Untergang des Dunklen und müssen ihn überleben. Wenn man in die Medien schaut, wirkt vieles schrecklich. Aber in Nachbarschaften, Freundschaften und Familien sieht man auch sehr viel Gutes. Das Gute ist viel größer als dieses Drama, dem ständig Aufmerksamkeit gegeben wird. Meine Prämisse ist: Ich gebe dem keine Bedeutung mehr. Ich sehe es, aber ich gebe ihm kein Gewicht. Denn Dinge, denen du kein Gewicht gibst, verschwinden irgendwann auch wieder. Wir haben extrem viel Kraft, Dinge positiv zu beeinflussen. Nicht über Schimpfen, sondern über die Kraft deiner Gedanken. Die können positiv oder negativ sein. Du entscheidest. #Interview #ThomasRosner #Zahnmedizin #Neuraltherapie #Gesundheit #Podcast #Persönlichkeitsentwicklung #Authentizität #Bewusstsein #Spiritualität #GedankenKraft #Resonanz #Ergebnisorientiert #ErnstCrameri Hier findest du eine Übersicht aller aktuellen Seminare https://crameri.de/Seminare Crameri-Akademie Wenn Du mehr über diesen Artikel erfahren möchtest, dann solltest Du Dich unbedingt an der folgenden Stelle in der Crameri-Akademie einschreiben. Ich begleite Dich sehr gerne ein Jahr lang als Dein Trainer. Du kannst es jetzt 14 Tage lang für nur € 1,00 testen. Melde dich gleich an. https://ergebnisorientiert.com/Memberbereich Kontaktdaten von Ernst Crameri Erfolgs-Newsletter https://www.crameri-newsletter.de Als Geschenk für die Anmeldung gibt es das Hörbuch „Aus Rückschlägen lernen" im Wert von € 59,00 Hier finden Sie alle Naturkosmetik-Produkte http://ergebnisorientiert.com/Naturkosmetik Hier finden Sie alle Bücher von Ernst Crameri http://ergebnisorientiert.com/Bücher Hier finden Sie alle Hörbücher von Ernst Crameri http://ergebnisorientiert.com/Hörbücher Webseite https://crameri.de/Seminare FB https://www.facebook.com/ErnstCrameri Xing https://www.xing.com/profile/Ernst_Crame
Erneut gehen die Wogen hoch. Die Schweiz stellt dem italienischen Staat eine Rechnung für die Behandlung von Opfern der Brandkatastrophe von Crans-Montana. Italiens Premierministerin nennt dies «schändlich». Die offizielle Schweiz verweist auf Vorschriften. Alle Themen: (00:04) Intro und Schlagzeilen (01:17) Aufschrei in Italien wegen Rechnung für Brandopfer (07:53) Nachrichtenübersicht (12:28) Umkämpfte Medikamentenpreise mit Folgen für Patienten (18:37) EU-Verträge: Das neue Schiedsgericht an einem Beispiel erklärt (24:11) Vom Aufsteiger zum Meister: Der FC Thun schreibt Geschichte
Der Bundesrat verschärft die Eigenkapitalvorschriften für systemrelevante Banken. Sie sollen ihre ausländischen Tochterfirmen künftig vollständig mit hartem Eigenkapital unterlegen müssen. Der Beschluss ist in der Politik – und in der Branche – umstritten. Die UBS übernimmt die Credit Suisse: Diese Nachricht erreichte die Schweizer Bevölkerung vor rund drei Jahren. Der Niedergang der CS hat die Politik aufgerüttelt: Finanzministerin Karin Keller-Sutter will die Vorschriften für systemrelevante Banken verschärfen und so die Risiken für den Staat und die Steuerzahlenden verringern. Dagegen wehrt sich die einzige globale Grossbank der Schweiz vehement. UBS-CEO Sergio Ermotti warnte an einer Konferenz im Februar vor den bundesrätlichen Plänen: «Der Vorschlag in seiner vorliegenden Form ist nicht akzeptabel und macht unser Unternehmen völlig wettbewerbsunfähig.» Streit um Eigenkapital entbrannt Am Mittwoch hat der Bundesrat die Botschaft zur Anpassung des Bankengesetzes an das Parlament überwiesen. In dieser geht es um die Beteiligungen von systemrelevanten Banken an ausländischen Tochtergesellschaften. Der Bundesrat will, dass diese künftig vollständig – nicht wie heute nur teilweise – mit Eigenkapital unterlegt werden müssen. Angepasst hat der Bundesrat zudem die Eigenmittelverordnung. Darin ist unter anderem festgehalten, welche Bilanzposten die systemrelevanten Banken künftig zum Eigenkapital zählen dürfen – und welche nicht. Können die vorgeschlagenen Verschärfungen bei den Eigenmittelvorschriften für systemrelevante Banken Szenarien wie den CS-Untergang verhindern? Oder schwächt der Bundesrat damit die UBS und den Finanzplatz Schweiz? Limite für Löhne ist umstritten Unabhängig der Regulierungsentscheide sorgt die Bankenbranche regelmässig für Aufsehen – etwa aufgrund der hohen Löhne. Sollen die Boni der Top-Banker limitiert werden? Oder würde man damit unzulässig in die Wirtschaftsfreiheit der Banken eingreifen? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 24. April 2026 in der «Arena»: – Hannes Germann, Ständerat SVP/SH; – Ursula Zybach, Nationalrätin SP/BE; – Beat Walti, Nationalrat FDP/ZH; und – Marc Rüdisüli, Kantonsrat Die Mitte/TG. Ausserdem im Studio: – Roman Studer, CEO Schweizerische Bankiervereinigung.
In der Toilette wurden Kleber der Gruppe "Junge Tat" gesehen. Die Schulleitung hat Anzeige eingereicht. Weitere Themen: · Zürcher Regierungsrat, Zürcher Bankenverband und Zürcher Handelskammer wehren sich gegen strengere Vorschriften für UBS · Neue, unterirdische Veloabstellplätze beim Bahnhof Stadelhofen in Zürich werden kaum genutzt Hinweis: In einer früheren Version war die Rede von Rechtsextremen, die den Betrieb der Schule störten. Es ist jedoch nicht klar, wer die Sticker verteilt hat. Der Titel wurde deshalb angepasst.
Kathrin Kunkel-Razum was the first woman and first East German to head the Duden editorial team - and that for almost ten years. In conversation, she tells us which criteria a word must meet in order to be accepted into the Duden. She also talks about spelling reforms, the influence of the English language on German and why she does not consider any regulations or prohibitions on gender to be useful. - Kathrin Kunkel-Razum war die erste Frau und erste Ostdeutsche an der Leitung der Duden-Redaktion - und das fast zehn Jahre lang. Im Gespräch verrät sie uns, welche Kriterien ein Wort erfüllen muss, um in den Duden aufgenommen zu werden. Sie spricht auch über Rechtschreibreformen, den Einfluss der englischen Sprache auf das Deutsche und warum sie weder Vorschriften noch Verbote beim Gendern für sinnvoll hält.
Gefälschtes Viagra, dubiose Schlankmacher, Anabolika, Psychopharmaka: Im Internet lässt sich alles beschaffen. Jährlich werden in der Schweiz Tausende von illegalen Produkten aus dem Ausland beschlagnahmt. «Puls» zeigt die Risiken und Nebenwirkungen des einfachen Bestellens im Onlineshop. Wer die Paketflut kontrolliert und wo Gefährliches landet Rund eine halbe Million Klein- und Kleinstsendungen strömen Tag für Tag in die Schweiz – darunter stapelweise illegale Medikamente und andere problematische Produkte. «Puls» gibt Einblicke in den Alltag der Zöllnerinnen und Zöllner im Paketzentrum Mülligen und besucht das Lager des schweizerischen Heilmittelinstituts Swissmedic, wo beschlagnahmte Arzneimittel landen. Darunter: Potenzförderer, Schlankmacher, Honig mit versteckten Viagra-Wirkstoffen und sogar Psychopharmaka. Original oder Fälschung? – Forensische Chemikerin auf Spurensuche Im Kanton Luzern untersucht ein Labor verdächtige Medikamente aus aller Welt. «Puls» begleitet eine forensische Chemikerin bei ihrer anspruchsvollen Detektivarbeit. Dabei zeigt sich: Ob Lifestyle-Pille oder Krebsmedikament – die Kopien werden immer professioneller. Rezeptfrei, also harmlos? – Nahrungsergänzungsmittel unter der Lupe Jedes vierte Nahrungsergänzungsmittel in der Schweiz wird im Internet bestellt. Weil die Präparate unter das Lebensmittelgesetz fallen, braucht es für sie kein Rezept – was sie völlig unbedenklich erscheinen lässt. Wie harmlos oder problematisch sind solche Produkte aus dem Internet wirklich? «Puls»-Host Daniela Lager macht mit Testkäufen die Probe aufs Exempel und gibt gute Tipps vor dem Mausklick auf «Bestellen». Botox aus dem Internet – Gefahr im Schönheitsstudio Immer mehr Beauty-Studios in der Schweiz spritzen Botox und Filler. Nicht alle halten sich an die dafür geltenden Vorschriften, und manche bestellen ihre Präparate auch über asiatische Onlineshops, ohne zu wissen, was wirklich in den Ampullen steckt. Profitabel für die Studiobetreiber, gefährlich für ihre Kundschaft. Muskeln per Mausklick – Doping und Anabolika boomen Einschlägige Videos auf Tiktok & Co. versprechen mühelosen Muskelaufbau, verschweigen jedoch die gesundheitlichen Risiken von Anabolika und Doping. Bei «Swiss Sport Integrity» landen alle Pakete, die vom Zoll wegen Dopingsubstanzen abgefangen werden. Darunter sind immer häufiger Wachstumshormone, die speziell bei Jugendlichen unter 18 Jahren populär sind. «Puls»-Chat zum Thema «Pillen aus dem Internet» Worauf muss ich bei Bestellungen von Medikamenten über das Internet achten? Wie erkenne ich seriöse Anbieter, was entlarvt Betrüger? Welche Nahrungsergänzungsmittel sind zulässig, welche problematisch? Und wann sollten beim Onlineeinkauf die Alarmglocken läuten? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat – live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
Fitness mit M.A.R.K. — Dein Nackt Gut Aussehen Podcast übers Abnehmen, Muskelaufbau und Motivation
Was, wenn die Lösung für Dein Nachmittagstief nicht noch mehr Kaffee ist – sondern etwas, das Astronauten auf der ISS täglich praktizieren? Prof. Dr. Dr. Stefan Schneider ist Vizepräsident der Deutschen Sporthochschule Köln und erforscht seit über 20 Jahren, was Bewegung im Gehirn bewirkt. Er hat Astronauten auf ihre Missionen vorbereitet, ist Träger des DOSB-Wissenschaftspreises – und gibt offen zu: „Ich finde Sport eigentlich doof.“In dieser Folge erfährst Du, warum Bewegung Dein Gehirn buchstäblich wachsen lässt, wie Du mit der kleinsten wirksamen Dosis den größten mentalen Effekt erzielst – und was ein sonderbarer Anruf vom russischen ISS-Kommandanten mit Stressforschung zu tun hat. Außerdem klären wir die Frage: Wäre Jesus Christus dement geworden?Viel Spaß mit dieser Folge!____________*WERBUNG: Infos zum Werbepartner dieser Folge und allen weiteren Werbepartnern findest Du hier.____________
Bundestag beschließt strengere Regeln für Tankstellen, Baubranche fordert weniger Vorschriften und schnelleres Bauen, BASF baut Jobs in Deutschland ab und investiert Milliarden in China, EU-Parlament beschließt härtere Migrationsregeln, Die Meinung, Weitere Nachrichten im Überblick, mittendrin aus Düsseldorf: Backstage am Flughafen, Filmemacher und Schriftsteller Alexander Klug stirbt mit 94 Jahren, Das Wetter
Bundestag beschließt strengere Regeln für Tankstellen, Baubranche fordert weniger Vorschriften und schnelleres Bauen, BASF baut Jobs in Deutschland ab und investiert Milliarden in China, EU-Parlament beschließt härtere Migrationsregeln, Die Meinung, Weitere Nachrichten im Überblick, mittendrin aus Düsseldorf: Backstage am Flughafen, Filmemacher und Schriftsteller Alexander Klug stirbt mit 94 Jahren, Das Wetter
digital kompakt | Business & Digitalisierung von Startup bis Corporate
Selbst programmierte KI-Tools verändern, wie Unternehmen arbeiten – doch jede Automatisierung braucht klare Grenzen. Zwischen Innovationslust und Regellast zeigen Benedikt Flöter und Carolin Raspé, wie Compliance, Datenschutz und Cybersecurity nicht nur Risiken markieren, sondern Orientierung schaffen. Wir sprechen über das kleine 1x1 in Sachen KI und Rechtsfragen: Was sollte ich rechtlich im Blick behalten, wenn ich mit Claude Code & Co. arbeite? Du erfährst... …wie Unternehmen KI rechtssicher und effizient integrieren können …welche rechtlichen Leitplanken bei der Nutzung von KI wichtig sind …wie Compliance und Innovation im Einklang funktionieren __________________________ ||||| PERSONEN |||||
Kleidung ist Selbstausdruck und nicht selten das Ergebnis mühevoller Identitätsarbeit. Dresscodes gibt es selten, verbindliche Vorschriften noch seltener. Das macht die alles entscheidende Frage nicht leichter: Was soll ich bloß anziehen? Rubinroth, Johanna www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Neustart für Österreich: Wie das Sozialsystem kostengünstiger werden kann. Ein Podcast von Pragmaticus.Das Thema:Die österreichische Wirtschaft steht nicht gut da, sagt der Ökonom Martin Halla, weil er sich regelmäßig mit den relevanten Kennzahlen für das wirtschaftliche Wohlergehen des Landes beschäftigt. Bruttoinlandsprodukt, Exportraten, Teuerung? Das alles muss besser werden, wenn das Land für nächste Generationen fit sein soll. Er ist überzeugt, dass Österreich in vielen Bereichen einen zu aufgeblähten Staat betreibt. Dass es durchaus möglich wäre, die teilweise undurchschaubar komplexen Systeme zu vereinfachen, zeigt er am Beispiel des Sozialsystems. Viele unterschiedliche Institutionen sind bei den vielen unterschiedlichen Sozialleistungen involviert. Das erzeugt einen Dschungel an Vorschriften und Zuständigkeiten, bindet Ressourcen und führt oft dazu, dass Bezugsberechtigte oft gar nicht die ihnen zustehenden Leistungen bekommen, sagt er. Unser Gast in dieser Folge: Martin Halla ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Wirtschaftsuniversität in Wien. Er hat an der Johannes Kepler Universität in Linz studiert und Studienaufenthalte an der Universität Stockholm und an der University of California in Berkley absolviert. Sein Forschungsschwerpunkt ist angewandte Mikroökonomie in den Bereichen Arbeit, Familie und Gesundheit. Er hat zwei kleine Söhne und lebt in Wien.Mehr zu Neustart für Österreich: derpragmaticus.com/neustartDies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter). Illustration: Michael Pleesz
Die Folgen des Iran-Kriegs treffen auf Deutschland. Der Öl- und Gaspreis steigt, Angst vor Inflation macht sich breit und die zarte Hoffnung auf einen wirtschaftlichen Aufbruch könnte schnell wieder verflogen sein. War es das mit der von Kanzler Friedrich Merz versprochenen Wirtschaftswende? Besonders betroffen vom wirtschaftlichen Strukturwandel ist Baden-Württemberg. Hier wird voraussichtlich Cem Özdemir Ministerpräsident werden. Ist ausgerechnet ein Grüner der Richtige für den Wirtschaftswandel? Galten die Grünen nicht als „die Verbotspartei“, die paternalistisch alles mit Vorschriften regeln will und so die Wirtschaft abwürgt? Die CDU und ihre Wirtschaftsministerin Katherina Reiche wollten doch eigentlich alles anders machen als Vorgänger Robert Habeck und weniger in den Markt eingreifen. Gilt das auch noch, wenn der Spritpreis immer weiter steigt? Markus Lanz und Richard David Precht sprechen in dieser Folge über die grundsätzliche Frage: Wie viel Staat wollen wir in der Krise? Richard David Precht kann Verboten einiges abgewinnen. Er erinnert an das Rauchverbot in öffentlichen Räumen oder an das Verbot von FCKW. „Die Menschen lieben Verbote“, sagte er schon 2019. Markus Lanz hält dagegen, Verbote sind für ihn der falsche Weg.
Der Iran-Krieg führt zu einer Achterbahnfahrt auf den Öl- und Gasmärkten. In nur einer Woche kletterte der Brent-Ölpreis auf über 110 Dollar, aktuell pendelt er sich bei rund 90 Dollar ein – nach einem Zwischenhoch von fast 120 Dollar. SPD-Chef Lars Klingbeil soll intern vorgeschlagen haben, den Tankstellen neue Vorschriften zu machen: Sie sollen Preise künftig nur einmal täglich ändern dürfen.[01:39]Bezahlbares Wohnen bleibt die soziale Frage dieser Legislatur. Bundesjustizministerin Dr. Stefanie Hubig will mit einer Mietrechtsreform Schlupflöcher schließen – sagt aber auch: „Das Vermieten muss sich auch noch lohnen für Vermieterinnen und Vermieter."[09:11]Der Özdemir-Effekt beschäftigt die Grünen. Parteichef Felix Banaszak nimmt den Wahlkampf im Südwesten als Blaupause, nicht als Provokation. Er plädiert dafür, das grüne Profil mit einer anderen Sprache zu verbinden: „Menschen auf Augenhöhe zu begegnen, eine Sprache zu verwenden, die sie nicht abschreckt, sondern mitnimmt – das ist etwas, was hilft, wenn man eine Geschichte des Wandels erzählen will."[18:12]Hier geht es zur Anmeldung für den Space.TableTable Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Abgase von Autos und Fabriken sind in den letzten Jahrzehnten immer sauberer geworden. Dank ehrgeiziger Vorschriften, die in den 80ern Weichen gestellt haben. Doch Feinstaub bleibt ein Problem. Wie sauber die Luft werden kann, wenn Technik sich weiterentwickelt, klärt dieser Podcast.
Am Freitag hatte das oberste Gericht der USA entschieden, dass die von Präsident Trump verhängten US-Zölle nicht rechtens seien. Einige Schweizer Firmen wie die Uhrenhersteller Swatch und Breitling oder die Skimarke Stöckli verlangen deshalb ihr Geld zurück. Doch die Erfolgsaussichten sind gering. Weitere Themen: Der Ende Jahr abtretende Uno-Generalsekretär Antonio Guterres wählte drastische Worte vor dem Menschenrechtsrat in Genf. Die freie Welt sei im Niedergang, gekapert von Autokraten aus Politik und Wirtschaft. Seine Antwort auf diesen Niedergang: mehr Widerstand von unten. Wer einen Elektroroller fahren will, braucht dafür weder eine Prüfung noch ein Nummernschild und auch eine Helmpflicht gibt es nicht. Verkehrspolitikerinnen und -politiker kritisieren, dass es für die E-Roller kaum Vorschriften gibt und fordern Massnahmen.
Nach dem Brand von Crans-Montana wird die Frage nach dem Schuldigen immer lauter. Das Wallis selbst gerät in den Fokus. Die Rede ist von angeblicher «Walliserei», von Filz und Vetternwirtschaft. Warum wird das Wallis zum Sündenbock gemacht? Zwei Wochen nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana geht es in der Schweiz nicht mehr nur um die Opfer, sondern auch ums Wallis. Von «Wallisereien» ist die Rede und sogar alt Bundesrätin Micheline Calmy-Rey, die selbst im Wallis aufgewachsen ist, kritisiert das Wallis für seine angebliche Vetternwirtschaft. Ausserdem wird der Vorwurf laut, das Wallis nehme es nicht immer so genau mit den Regeln und Vorschriften. Dies, weil in Crans-Montana Mängel bei den Brandschutzkontrollen der Behörden aufgetaucht sind. Wie sind diese Vorwürfe einzuordnen? «Das Wallis sei prädestiniert, zum Buhmann der Schweiz zu werden» sagt Alpenforscher und Kulturhistoriker Boris Previšić. Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Boris Previšić Alpenforscher und Kulturhistoriker an der Universität Luzern - Elisabeth Joris, Walliser Historikerin ____________________ Team: - Moderation: Vanessa Ledergerber - Produktion: Sandro Della Torre - Mitarbeit: Julius Schmid ____________________ Das ist «News Plus»:In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Eine Denkmalimmobilie kaufen und sanieren? Das hat Harry, Immobilieninvestor und heutiger Interviewpartner von Martin Groszewski, immocation Coach und Immobilieninvestor gemacht. Was waren seine Gründe, dass er mit Denkmal anfängt? Denn hier gibt es viele tolle Förderungen und Abschreibungsmöglichkeiten, aber auch einige Dinge und Vorschriften zu beachten? Was waren die größten Herausforderungen? Wie lief es mit der Finanzierung? Wie am Ende alle Zahlen, Daten, Fakten zu seinen Projekten aussahen und was Harrys nächstes Ziel ist, das erfahrt ihr in dieser Folge. immocation. Lerne Immobilien.
Nach dem verheerenden Brand in Crans-Montana in der Silvesternacht trauert die Schweiz um 40 Tote und bangt um mehr als 100 Verletzte. Wie konnte es zu dieser Katastrophe kommen – und wer trägt die Verantwortung? Das hat die Gemeinde Crans-Montana mit weiteren Offiziellen am Dienstag in einer Pressekonferenz zu erklären versucht. NZZ-Westschweiz-Korrespondent Matthias Sander war vor Ort und ordnet ein, wie Behörden und Gemeinde mit dem Unglück umgehen. Dabei geht es um mögliche Versäumnisse beim Brandschutz, ausgebliebene Kontrollen, widersprüchliche Aussagen an Pressekonferenzen und die Kritik an laschen Vorschriften. Matthias erklärt, warum das Vertrauen in die lokalen Behörden erschüttert ist, welche politischen und juristischen Konsequenzen drohen – und weshalb der Fall Crans-Montana über das Wallis hinaus Bedeutung hat. Gast: Matthias Sander, Westschweiz-Korrespondent der NZZ Host: Simon Schaffer Matthias hat in der NZZ mehrere Artikel und Kommentare zum Brand in Crans-Montana geschrieben. All seine Artikel findest du [hier](https://www.nzz.ch/impressum/matthias-sander-ld.1287966). Und falls du noch kein Abo hast - hier findest du das Probe-Abo zum Testen.
Zum Wochenstart hat der UNO-Sicherheitsrat in einer Dringlichkeitssitzung über den US-Militäreinsatz in Venezuela beraten. Das Treffen war auf Antrag Venezuelas angesetzt worden. (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:25) UNO-Sicherheitsrat berät über US-Militäreinsatz in Venezuela (05:17) Nachrichtenübersicht (09:51) Venezuela: Die neue Tonalität von Präsidentin Delcy Rodriguez (14:36) Warum der US-Angriff Russland auch in die Hände spielt (18:03) Dänemarks Umgang mit erneuten US-Ansprüchen auf Grönland (21:42) Bundesrat sperrt allfällige Vermögen von Nicolás Maduro (25:10) Crans-Montana: Warum keine U-Haft für die Bar-Betreiber? (29:50) Fragen nach Vorschriften beim Brandschutz rücken ins Zentrum (34:44) Wie steht es um den Katastrophenschutz in der Schweiz? (39:00) Die Wichtigkeit von Ritualen bei kollektiver Trauer
Wir beginnen das Programm mit einem ernsten Thema. Die Militärausgaben der europäischen Länder wurden erhöht. Wie viel Zeit bleibt der EU noch, um sich auf einen möglichen Angriff Russlands vorzubereiten? Anschließend diskutieren wir über die Pläne der EU, die strengen Regeln für staatliche Beihilfen zu lockern, um den Bau von erschwinglichem Wohnraum zu fördern. Wie will die EU das erreichen? In unserem Wissenschaftsthema sprechen wir heute über eine Studie, die zeigt, dass Kinder Gemälde des abstrakten Expressionisten Jackson Pollock wesentlich besser nachahmen können als Erwachsene. Und zum Abschluss des ersten Teils des Programms sprechen wir über ein weiteres „Jahrhundertverbrechen": Einem französischen Schneckenzüchter wurden Weinbergschnecken im Wert von 90.000 Euro gestohlen. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Flavoring Particles (Modalpartikel) – Part 3. Es geht um einen Rechtsstreit zwischen der GEMA, einer Organisation, die die Interessen von Künstlern in Deutschland vertritt, und der KI-Firma OpenAI. Ausgangspunkt war, dass OpenAI urheberrechtlich geschützte Texte deutscher Musiker zum Training seines Programms ChatGPT genutzt hatte, ohne dafür zu zahlen. Ein Gericht urteilte nun zugunsten der Künstler. Unsere Redewendung der Woche ist Sich einen hinter die Binde kippen. Nichts ist besser geeignet, um den Gebrauch dieser Redewendung zu veranschaulichen, als die Kölner und ihr heißgeliebtes Bier – das Kölsch. Ein Besuch der Stadt sollte nicht enden, ohne sich zumindest ein Kölsch hinter die Binde gekippt zu haben. Drastische Erhöhung der Militärausgaben in Europa angesichts eines möglichen russischen Angriffs EU reagiert auf Wohnraumkrise mit Lockerung der Vorschriften und mehr finanzieller Unterstützung Ist moderne Kunst ein Kinderspiel? Schneckenraub in Frankreich: Diebe stehlen Weinbergschnecken im Wert von 90.000 Euro Streit um das Urheberrecht bei KI-Musik Die Kölner und ihr Kölsch
Wahnsinn direkt aus dem echten Leben: In "extra 3 Spezial: Der reale Irrsinn" nehmen wir euch mit auf eine Reise durch Deutschland – dahin, wo Vorschriften den Verstand überholen. Acht Realsatiren zeigen, wie Bürokratie, Steuergeld und gute Absichten manchmal grandios an der Realität scheitern. Lachen erlaubt. Kopfschütteln unvermeidlich.