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Was hat Hitlers Lieblingsregisseurin während des Zweiten Weltkriegs getan? Vor 1939 hat sie das NS-Regime nur mit kühn inszenierten Bildern gefeiert, jetzt aber wird sie zur Augenzeugin eines Massenmords. Nach dem Krieg wird sie alles abstreiten – bis man sie ausgerechnet in einer Fernseh-Talkshow damit konfrontiert.Du hast Feedback oder einen Themenvorschlag für Joachim und Nils? Dann melde dich gerne bei Instagram: @wasbishergeschah.podcastQuellen:Nina Gladitz: Leni Riefenstahl, Karriere einer Täterin Piper Verlag München 2022Jürgen Trimborn: Riefenstahl.Eine deutsche Karriere Aufbau Verlag Berlin 2002Steven Bach: Leni. The life and work of Leni Riefenstahl Alfred A Knopf 2007Doku Riefenstahl von Andres Veiel und Sandra Maischberger, ARD 2024++ Werde Teil der WBG-Community und sichere die Zukunft des Podcasts langfristig: https://steady.page/de/wbg ++ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Pius XII. war Papst während des Zweiten Weltkriegs. Lange wurde ihm vorgeworfen, zum Holocaust geschwiegen zu haben. Doch aktuelle Forschungen beleuchten seine Rolle neu. Vor 150 Jahren wurde er als Eugenio Pacelli in Rom geboren. Röther, Christian www.deutschlandfunk.de, Kalenderblatt
Laura de Weck, Adriana Altaras, Wolfgang M. Schmitt und – als Gast – der deutsche Schauspieler Charly Hübner diskutieren über aktuelle Neuerscheinungen. Leïla Slimani gilt als eine der wichtigsten literarischen Stimmen Frankreichs. Den Prix Goncourt hat sie erhalten, Bestseller um Bestseller geschrieben. Mit ihrem neuen Roman «Trag das Feuer weiter» schliesst Slimani eine dreibändige Familiensaga ab. Das Portrait einer marokkanisch‑französischen Familie über mehrere Generationen hinweg. Auch die deutsche Bestseller-Autorin Judith Hermann legt ein neues Werk vor. In «Ich möchte zurückgehen in der Zeit» begibt sie sich auf die Spuren ihres Grossvaters, der während des Zweiten Weltkriegs für die SS in Polen stationiert war. Wie Schuld und Schweigen bis heute nachwirken, lotet die Autorin in ihrem unverwechselbaren «Judith-Hermann-Sound» aus. Von einfachen, klaren und doch lange nachwirkenden Sätzen ist «Einfallende Dämmerung» geprägt. Der Schweizer Buchpreisträger Christian Haller erkundet darin das «unbekannte Land des Alters». Die Novelle handelt von einem Mikrobiologen, der seinen 80. Geburtstag feiert und merkt, dass er nun in eine neue Lebensphase eintritt. Gerade fand der Wiener Opernball statt. Ein Ereignis, dass die österreichische Satirikerin Stefanie Sargnagel gnadenlos auf die Schippe nimmt. Ihr Buch «Opernball. Zu Besuch bei der Hautevolee» ist eine wort- und wahnwitzige Persiflage auf die Reichen und Schönen. Der deutsche Autor Alexander Schnickmann machte vor einigen Jahren mit seinem Versroman «Requiem» im Feuilleton von sich reden. Nun legt er einen Gedichtband vor. «Gestirne» ist eine Sammlung kosmischer Liebesgedichte, die in die Fernen des Weltalls führt.
Die Schriftstellerin Judith Hermann ist bekannt geworden durch ihre Erzählbände "Sommerhaus später" und "Nichts als Gespenster". In ihrem neuen Buch "Ich möchte zurückgehen in der Zeit" erkundet die Autorin die Geschichte ihres Großvaters, der während des Zweiten Weltkriegs für die SS in Polen stationiert war. Damit ist Hermann nicht die erste Autori:in, die sich mit der NS-Vergangenheit ihrer Familie auseinandersetzt. Ob diese Spurensuche guter Lesestoff ist, das besprechen die radio3 Literaturkritiker:innen Anne-Dore Krohn und Jörg Magenau in der Rubrik "Ein Buch, zwei Stimmen".
Mit seinem an der Ludwigsburger Filmakademie entstandenen Diplomfilm hat Regisseur Tobias Eckerlin in Hollywood nach dem Studenten-Oscar in Gold nun auch den Annie Award erhalten. Mit der Auszeichnung, die in der Branche hohes Ansehen genießt, werden ausschließlich Animationsfilme geehrt. Mit „The Undying Pain of Existence“ von Oscar Jacobson war zudem ein weiterer Diplomfilm des Ludwigsburger Animationsinstituts nominiert. Der Siegerfilm von Tobias Eckerlin erzählt von einer Witwe, die während des Zweiten Weltkriegs einen verletzten Spatzen entdeckt und durch diese Begegnung neuen Lebensmut schöpft.
1 Film – 2 Generationen Laura (*1994) und Jürgen (*1971) sprechen in dieser Folge über einen Film aus dem Jahre 1986. Es handelt sich diesmal um einen Coming-of-age-Abenteuerfilm nach einer Kurzgeschichte von Stephen King. Hierin sehen wir eine Gruppe Kinder, die sich auf die Suche nach einer Leiche machen und dabei einiges für das Leben lernen... Es handelt sich um STAND BY ME. In Folge 135 gehen wir zu Zeiten des Zweiten Weltkriegs in die größte Stadt Marokkos... Feedback wie immer an filmgeschichten@hysterika.de Folge direkt herunterladen
Kurhotel und Straflager: 1500 US-Armeeangehörige waren im 2. Weltkrieg in der Schweiz interniert – zum Teil unter Bedingungen, die ein diplomatisches und politisches Nachspiel hatten. Oft ist es die junge Generation, die gezwungen ist, ihr Leben im Krieg zu riskieren oder zu opfern. Diesen Menschen widmet der Historiker Jürg Flückiger sein Buch «Gefangene Befreier». Anhand von Tagebüchern, Gesprächen mit Nachfahren und Archivmaterial dokumentiert er die Geschichte von US-Amerikanern, die während des Zweiten Weltkriegs in der Schweiz notlanden mussten und interniert wurden. Manche schlossen hier Freundschaften fürs Leben, andere wurden nach einem Fluchtversuch im Straflager Wauwilermoos inhaftiert und trugen lebenslange Belastungen davon. Die Passage gibt Einblick in ein Kapitel der Schweizer Geschichte, das bisher kaum erforscht ist.
Die Welt erlebt derzeit einen der tiefgreifendsten geopolitischen Umbrüche seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs – einen Umbruch, in dem die Europäische Union kaum noch als gestaltende Kraft wahrgenommen wird. Damit riskiert sie, zum großen Verlierer dieser globalen Neuordnung zu werden. Von Harald Kujat und Michael von der Schulenburg. Dieser Beitrag ist auch alsWeiterlesen
Er gilt als Deutschlands bekanntester Kunstfahnder: René Allonge leitet die Abteilung "Kunstdelikte" beim Landeskriminalamt Berlin. 2010 überführte er Wolfgang Beltracchi in einem der größten Kunstfälscherprozesse seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Außerdem ermittelte er im DDR-Kunstraub von Gotha 1979 sowie nach dem Einbruch ins Grüne Gewölbe in Dresden 2019. Von René Allonge.
Während des Zweiten Weltkriegs dienten rund 2000 Schweizer in der Waffen-SS. Darunter auch mein Onkel, der an seinem 17. Geburtstag im Juni 1943 ausriss und illegal über die deutsche Grenze ging. Was waren die Motive solcher Freiwilliger? Erkundung eines unschönen Kapitels der Schweizer Geschichte. In meinem Elternhaus lag ein schmales Buch mit dem Titel «Zur Waffen-SS gezwungen». Mein verstorbener Onkel Franz Grüter beschreibt darin, wie er als Jugendlicher heimlich ins Deutsche Reich ging, weil es ihm zu Hause zu eng war. Er suchte Arbeit in einem Büro, wurde aber bald ins Ausbildungslager der Waffen-SS geschickt. Er desertierte zwei Mal und verbrachte den Rest des Kriegs im Straflager. Was bewog damals junge Leute zum Gang über die Grenze? Faszination für die NS-Ideologie, Naivität oder Abenteuerlust? Eine Spurensuche entlang von persönlichen Dokumenten und Tönen aus dem SRF-Archiv.
Am frühen Morgen des 20. Mai 1941 zog sich ein dunkler Schleier über den Himmel Kretas. In dichten Formationen erschienen hunderte deutsche Transportmaschinen, aus denen tausende Fallschirmjäger absprangen und unmittelbar in das Abwehrfeuer der alliierten Verteidiger gerieten. Die folgenden Ereignisse entwickelten sich zu einer der verlustreichsten und zugleich bedeutendsten Luftlandeoperationen des Zweiten Weltkriegs. Erstmals versuchte man, eine strategisch entscheidende Insel nahezu ausschließlich mithilfe von Luftlandetruppen einzunehmen – ein Unternehmen von enormem Wagnis und mit verheerenden Verlusten. In dieser Episode beleuchten wir das Unternehmen „Merkur“ im Detail: die strategische Rolle Kretas, die Planung sowie Ausbildung der deutschen Fallschirmjäger und den entschlossenen Widerstand der alliierten Streitkräfte ebenso wie der kretischen Zivilbevölkerung.
Ein harter Brocken? In seiner Sinfonie für Cello und Orchester zeigt sich Benjamin Britten vom Schrecken des Zweiten Weltkriegs gezeichnet. Das Werk bietet Ernst und Tiefgang - und ist laut Cello-Legende und Dirigent Mstislaw Rostropowitsch, für den das Werk komponiert wurde, wohl "das Beste, was je für Cello geschrieben wurde". Überzeugen Sie sich selbst mit dieser Folge "Klassik to Go" mit Julius Heile, der kurzen Werkeinführung für unterwegs!Schon gewusst? Zahlreiche Konzerte der NDR Ensembles finden Sie auf YouTube im Channel "ARD Klassik" oder in der ARD Mediathek. https://www.youtube.com/@ARDKlassik https://www.ardmediathek.de/kultur_klassik Abonnieren Sie "Klassik to Go" und finden Sie weitere spannende Angebote des NDR in der ARD Audiothek! https://www.ardaudiothek.de/sendung/klassik-to-go/10778959/
Mit der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands am 8. Mai 1945 sind automatisch auch alle Sportvereine und -verbände aufgelöst. Trotzdem wird Fußball gespielt. Nur sechs Wochen später findet das erste Spiel in Hamburg statt. Wie sich der deutsche Fußball nach Ende des Zweiten Weltkriegs in den vier Besatzungszonen entwickelt und welche Rolle Deutschlands erfolgreichster Bundestrainer Helmut Schön dabei spielt, erzählt euch Ronny Blaschke. Von Nora Hespers.
In den letzten Kriegsmonaten entscheidet sich Lies Irrlitz, ein jüdisches Mädchen bei sich aufzunehmen, um es vor der Deportation zu retten. Was bringt Menschen dazu, ihr Leben für andere zu riskieren? Wäre man selbst bereit, dieses Risiko einzugehen? Lieschke, Ute www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen. Feature
Die meisten Menschen kennen den Völkermord an den Juden während des Zweiten Weltkriegs. Die Nazis errichteten zahlreiche Konzentrationslager. Das größte war Auschwitz, wo 1,1 Millionen Menschen ermordet wurden. Das zweitgrößte Lager in Polen war Majdanek, wo 360.000 Menschen ihr Leben verloren. Majdanek lag in der Nähe von Lublin und wurde 1941 nach der Besetzung Polens durch die Nazis erbaut. Dort wurden etwa 500.000 Gefangene aus 26 Ländern inhaftiert, zu Zwangsarbeit genötigt und systematisch ermordet. Zu den Opfern zählten Juden, Mitglieder des polnischen Untergrundwiderstands und sowjetische Kriegsgefangene.... https://de.minghui.org/html/articles/2025/12/24/188877.html
Einfach auf den Punkt gebracht, wurde New York zu dem gemacht, was es heute ist, von Iren, Juden, Deutschen … und Italienern. Für diesen Hintergrund stehen ikonische Namen wie beispielsweise Frank Sinatra, Robert De Niro oder Al Pacino. Aus unterschiedlichen Gründen hat es mehrere Einwanderungswellen aus Italien nach New York gegeben: Ende des 19.Jahrhunderts, während des Zweiten Weltkriegs und nach 1945. 2013 hieß es, dass gut 17 Millionen US-Amerikaner italienische Wurzeln haben. In der Stadt und im Staat New York ist ihre Zahl besonders groß, die Angaben variieren zwischen zweieinhalb und drei Millionen. Die Italiener haben sich im Stadtbild verewigt: Vielen New York-Reisenden wird er etwas sagen: der Columbus Circle am Central Park. Dort steht Kolumbus auf einer Säule: Der Mann aus Genua, der Amerika „entdeckt“ hat. Die große Brücke zwischen Brooklyn und Staten Island ist nach dem berühmten Entdecker Giovanni da Verrazzano benannt. Wer möchte, kann im Stadtbezirk Queens auf dem LaGuardia-Flughafen landen. Dieser ist nach Fiorello La Guardia benannt, New Yorks erstem Bürgermeister mit italienischen Wurzeln. Große Geschichten - ARD Literatur-Hörspiele in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/grosse-geschichten-ard-literatur-hoerspiele/urn:ard:show:de76181e5527c837/ Verrückt nach Meer: 325: Der Herzschlag von Manhattan - Das Video in der ARD Mediathek https://www.ardmediathek.de/video/verrueckt-nach-meer/325-der-herzschlag-von-manhattan-s09-e08/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC8xNDJkMjk3ZS0xYWM3LTRjNDEtYTc4MS1lNjNiNDljZjFhZDA
Der Tiger | Auf Prime Video was Neues? - Review Kritik Nachdem Netflix vor ein paar Jahren mit Im Westen nichts Neues einen echten Überraschungserfolg landete und mit mehreren Oscars belohnt wurde, versucht sich nun Prime Video an einem deutschen Kriegsfilm. Der Tiger von Dennis Gansel begleitet eine Panzercrew gegen Ende des Zweiten Weltkriegs auf einer Mission hinter feindlichen Linien. Wie gelungen die deutsche Produktion ist, klären Manuel und Johannes in unserer Besprechung. Viel Spaß mit der neuen Folge des Tele-Stammtischs! Trailer Wir liefern euch launige und knackige Filmkritiken, Analysen und Talks über Kino- und Streamingfilme und -serien - immer aktuell, informativ und mit der nötigen Prise Humor. Viel Spaß mit unseren Besprechungen! Website | Twitch | PayPal | BuyMeACoffee Großer Dank und Gruß für das Einsprechen unseres Intros geht raus an Engelbert von Nordhausen - besser bekannt als die deutsche Synchronstimme Samuel L. Jackson! Thank you very much to BASTIAN HAMMER for the orchestral part of the intro! I used the following sounds of freesound.org: 16mm Film Reel by bone666138 wilhelm_scream.wav by Syna-Max backspin.wav by il112 Crowd in a bar (LCR).wav by Leandros.Ntounis Short Crowd Cheer 2.flac by qubodup License (Copyright): Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)
Der wohl bekannteste Dirigent aus Tschechien oder ein Kafka-Darsteller. Klimaneutralität oder 80 Jahre seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Auch 2025 haben wir wieder eine ganze Menge an Themen aufgegriffen. An einige von ihnen wollen wir im Folgenden erinnern.
In diesem Gespräch mit Heike Huber, Country Managerin von Beiersdorf Schweiz, wird die Geschichte und Entwicklung des Unternehmens sowie der Marke Nivea beleuchtet. Heike spricht über die Herausforderungen im Kosmetikmarkt, die Bedeutung von Innovation und die Wurzeln von Beiersdorf in der Apotheke. Zudem werden Themen wie die Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs, die Markenidentität und die Herausforderungen der Produktentwicklung diskutiert. Heike teilt auch persönliche Erfahrungen aus ihrer Karriere und gibt Einblicke in die Balance zwischen Beruf und Familie.Über Schweizer Erfolg:In “Schweizer Erfolg” spricht Dario Bühler mit den spannendsten Persönlichkeiten aus der Schweizer Wirtschaft: Unternehmer, CEOs und Querdenker teilen ihre Geschichten, Rückschläge und Erfolge – offen, ehrlich und inspirierend. Ein Podcast für alle, die mehr wollen als nur Business-Theorien – hier geht's um echten unternehmerischen Drive, mutige Entscheidungen und den Weg zum persönlichen Erfolg. Und die Schweiz bietet dafür die beste Plattform.Folge uns:Instagram: https://www.instagram.com/dariobuehler_digitalWebsite: digitalmacher.ch/podcastSpotify: https://open.spotify.com/show/7jkni8RomAn2rWsV9fBBDd?si=65e3ddc1c826438fApple Podcasts: https://buff.ly/3vGHfqQ Youtube: https://buff.ly/3vG9zJH
Heute widmen wir uns der Entwicklung und Bedeutung der deutschen Kriegsmarine in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen sowie während des Zweiten Weltkriegs. Im Zentrum unserer Betrachtung stehen zwei prägende Persönlichkeiten der Marinegeschichte: Erich Raeder, der von 1928 bis 1943 als Oberbefehlshaber die Geschicke der Kriegsmarine leitete, und sein Nachfolger Karl Dönitz, der später für kurze Zeit auch das Amt des Staatsoberhauptes des Deutschen Reiches übernahm. Zunächst beschäftigen wir uns mit Raeders Bemühungen, die Marine nach den Beschränkungen des Versailler Vertrags wiederaufzubauen. Dabei spielen sowohl die organisatorischen und politischen Herausforderungen dieser Phase eine Rolle als auch die strategischen Leitlinien, die Raeder für die zukünftige Ausrichtung der Seestreitkräfte entwickelte. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem sogenannten Z-Plan, jenem ambitionierten Rüstungsprogramm, das den Aufbau einer schlagkräftigen Überwasserflotte vorsah und langfristig die globale Bedeutung Deutschlands zur See stärken sollte. Im Anschluss wenden wir uns Karl Dönitz zu, dessen Aufstieg in der Marine eng mit der Entwicklung der deutschen U-Boot-Waffe verknüpft ist. Wir beleuchten seine strategischen Vorstellungen, insbesondere die Theorie des „Rudeltaktik“-geführten U-Boot-Krieges, sowie die technischen Neuerungen und taktischen Anpassungen, die unter seiner Führung umgesetzt wurden. Diese Faktoren prägten maßgeblich den Verlauf des Seekrieges im Atlantik und beeinflussten sowohl die Erfolge als auch die Grenzen der deutschen U-Boot-Operationen während des Zweiten Weltkriegs.
Erst im Mai dieses Jahres ist es zu einer Einigung zwischen dem Haus Hohenzollern und der Bundesregierung gekommen über den Umgang mit den enteigneten Immobilien und Wertgegenständen. Dabei ging es nicht nur um die Folgen des Zweiten Weltkriegs, sondern auch noch um den Besitz, der nach dem Ersten Weltkrieg enteignet worden war. Es endete also ein Streit, der bereits vor mehr als 100 Jahren seinen Anfang genommen hatte. Damals erhoben zahlreiche Fürstenhäuser gegenüber der Weimarer Republik Forderungen nach Restitutionen und Entschädigungen. Der Hamburger Anzeiger vom 16. Dezember berichtet über den Stand der Verhandlungen, ungeschickte Kommunikationsstrategien und stellt auch die Frage, ob man bei den Fürstenhäusern überhaupt von Privatbesitz sprechen kann, wenn die gesamte Gesellschaft sich über einen langen Zeittraum hinweg am Aufbau der Besitztümer beteiligt hat. Frank Riede liest.
Heute wenden wir uns einem Schriftsteller zu, dessen Lebensweg untrennbar mit einem der dramatischsten Kapitel des Zweiten Weltkriegs verbunden ist. Viktor Nekrassow diente als junger Offizier in Stalingrad und erlebte die verheerenden Kämpfe nicht aus der Distanz, sondern unmittelbar in den Schützengräben, Seite an Seite mit seinen Kameraden. Gerade deshalb ist sein Werk so bemerkenswert: Es eröffnet die Möglichkeit, den Kampf um Stalingrad aus einer sowjetischen Perspektive zu betrachten. Bemerkenswert ist zudem Nekrassows literarischer Werdegang. Bevor er zu schreiben begann, hatte er keinerlei Erfahrung als Autor. Gerade diese Unmittelbarkeit seiner Beobachtungen und sein Stil machten sein Debüt so kraftvoll. Mit seinem Roman In den Schützengräben von Stalingrad gelang ihm auf Anhieb ein Werk, das weit über die Grenzen der Sowjetunion hinaus Aufmerksamkeit erregte. Das Buch wurde zu einem internationalen Erfolg, brachte ihm schlagartig Weltruhm ein und erschien schließlich in mehr als dreißig Sprachen – ein Beleg dafür, wie sehr seine präzise, schonungslose Darstellung des Kriegsgeschehens die Leser und Leserinnen weltweit berührte.
Die "moderne" Kölner Universität ist 1919 von Oberbürgermeister Konrad Adenauer gegründet worden. Im Rahmen seiner "Metropolenpolitik" wollte er unbedingt eine Hochschule für Köln haben. Während des Zweiten Weltkriegs musste sich auch die Kölner Uni dem Nazi-Regime unterordnen und in deren Sinne forschen. Bessere Zeiten brechen dann wieder nach Kriegsende an, als die Kölner Hochschule heute vor 80 Jahren ihre Pforten wieder öffnet.
Diese Folge dreht sich um einen pelzigen Kriegshelden: den Braunbären Wojtek. Während des Zweiten Weltkriegs schloss sich das Tier der polnischen Armee an. Zunächst als Maskottchen, später sogar offiziell mit Rang und Nummer. Michi und Dominik erzählen, wie Wojtek zu den Soldaten kam, warum er Kisten mit Munition trug und wie er nach dem Krieg weiterlebte. Eine unglaubliche Geschichte irgendwo zwischen Tierfreundschaft, Propaganda und Kriegsalltag.
Diese Folge dreht sich um einen pelzigen Kriegshelden: den Braunbären Wojtek. Während des Zweiten Weltkriegs schloss sich das Tier der polnischen Armee an. Zunächst als Maskottchen, später sogar offiziell mit Rang und Nummer. Michi und Dominik erzählen, wie Wojtek zu den Soldaten kam, warum er Kisten mit Munition trug und wie er nach dem Krieg weiterlebte. Eine unglaubliche Geschichte irgendwo zwischen Tierfreundschaft, Propaganda und Kriegsalltag.
Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder beim Camp in Polen im Sommer 2025 feiern eine Frau von unfassbarer Stärke. Aber in Deutschland ist sie kaum bekannt. Oder kennt Ihr Seweryna Szmaglewska? Beim Überfall der Deutschen auf Polen, 1939, zu Beginn des Zweiten Weltkriegs, ist Seweryna 23 Jahre alt. Sie studiert Soziologie, liebt die Natur, ist gläubig und schließt sich dem katholischen Widerstand an. Sie ist mi Witold, einem Architekturstudenten, lose befreundet. 1942 wird sie in ihrem Heimatort Piotrków Tribunalski von der Gestapo verhaftet und kommt ins KZ Auschwitz-Birkenau. Und dort beginnt ihr Alptraum. Von Nora Hespers und Sophie Rebmann (NDR 2025) *** Credits: Mit Anja Antonowicz, Anne Müller, Franz Dinda Skript und Hosts: Nora Hespers und Sophie Rebmann Musik: Michal Krajczok, Viola: Aisling Marnane Creative Producer: Roman Ruthardt Ton und Technik: Corinna Gathmann, Till Hoffmann und Jan Merget Redaktion: Ulrike Toma Eine Produktion des Norddeutschen Rundfunks 2025. Mit Dank an Polskie Radio. Die Bücher von Seweryna Szmaglewska sind im Schöffling Verlag erschienen. *** Besondere Empfehlungen der Redaktion: TV-Dokudrama "Nürnberg 45 - Im Angesicht des Bösen” in der ARD Mediathek Das ARD-Dokudrama "Nürnberg 45 - Im Angesicht des Bösen" blickt auf diese historischen Tage aus einer neuen Perspektive - nämlich durch die Augen von zwei Überlebenden: Das ist der junge Journalist Ernst Michel, der die Prozesse verfolgt und die polnische Schriftstellerin Seweryna Szmaglewska, die als Hauptzeugin an den Prozessen beteiligt ist. Die beiden werden gespielt von Jonathan Berlin und Katharina Stark. Die bekannten Schauspieler Francis Fulton Smith und Wotan Wilke Möhring verkörpern Hermann Göring und dessen Verteidiger. Zeitzeugen-Interviews und seltene, kolorierte Archivaufnahmen aus dem Gerichtssaal bringen uns die Vergangenheit nah. ZUR DOKU: https://1.ard.de/nuernberg-45?nuernbergNDR=pcsn In "Alles Geschichte" findet Ihr auch die Serie "Die Täter und der Psychologe" über den britischen Gerichtspsychologen Gustave M. Gilbert. Er begleitete die Angeklagten im Hauptkriegsverbrecherprozess. ZU DEN FOLGEN: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:6c46c448c0998e58/ *** Unser Podcast-Tipp für Euch: Um eine unglaubliche Geschichte von Leid und Leben geht es in "Shlomo - Der Goldschmied und der Nazi" von Antonius Kempmann und Martin Kaul: https://www.ardaudiothek.de/sendung/shlomo-der-goldschmied-und-der-nazi/urn:ard:show:7170bc1a5ded494c/ ***
Im letzten Kriegswinter 1944/45 reist der Berner Offizier Fritz Dasen mitten ins zerbombte Nazi-Deutschland. In Schweizer Diensten kontrolliert er als Kriegsgefangenen-Inspektor Lager und Gefängnisse. Auf seinen Inspektions-Reisen spricht Fritz Dasen mit britischen und amerikanischen Kriegsgefangenen – und versucht bei den deutschen Lagerkommandanten kleine Verbesserungen zu erreichen: ein warmes Essen, ein Gespräch, ein Moment Menschlichkeit im Grauen des Krieges. Der SRF-Podcast «Geschichte – Schweizer im Dritten Reich» erzählt Dasens fast vergessene Mission: die Arbeit der Schweizer Kriegsgefangenen-Inspektoren, die mitten im Untergang des «Dritten Reichs» unter Lebensgefahr für die Einhaltung des Völkerrechts kämpften. In der Episode zu hören: -Simone Hofstetter, Historikerin -Sascha Zala, Historiker und Direktor der Forschungsstelle Diplomatische Dokumente der Schweiz (Dodis) Quellen: -Masterarbeit Simone Hofstetter , Historisches Seminar der Universität Zürich (2011) "Schweizer Schutzmachttätigkeit im Rahmen der Genfer Konventionen während des Zweiten Weltkriegs in Deutschland" -Erlebnisbericht Fritz Dasen vom August 1945
100 Jahre Schweizer Hörspiel! Mit einem berührenden Text von Urs Widmer. Der Basler Schriftsteller versetzt sich und den Hörer zurück in seine Kindheit und lässt einen Knaben in ergreifenden Szenen die Welt in den Kriegsjahren auferstehen. Poesie pur in einem autofiktionalen Mundarthörspiel. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Samstag, 04.10.2025, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Ein schöner, ruhiger Abend. Eine Frau und ein Mann beim Bier. Der Hund will auch und lässt nicht locker, bis ihn der Mann Bier lappen lässt. «Wo-n-i e Kind gsi bi, ha-n-i au e Hund gha», sagt der Mann, und die Frau antwortet: «Bisch du emoll e Kind gsi?» – «Dängg dr, jä. Das isch lang här.» So beginnt dieses Hörspiel, das uns in die Welt eines sieben- oder achtjährigen Knaben zur Zeit des Zweiten Weltkriegs in der Schweiz führt. «Schregglig Angscht ha-n-i gha, aber i ha gmeint, das sinn alles tolli Abenteuer, und ich e Indianer, wo si muetig beschtoot.» Der 2014 verstorbene Urs Widmer bezeichnete sein Hörspiel als eine Art autobiographische Hör-Erinnerung, mit Betonung auf «eine Art». In Wirklichkeit ist es reine Poesie, die so nah am Leben und dem Menschen dran ist wie nur möglich. ____________________ Mit: Florian Jakob (Kind), Ueli Jäggi (Postenchef), Marcus Mislin (Polizist), Noemi Steuer (Frau Doktor), Buddy Elias (Mann), Sibylle Courvoisier (Frau) ____________________ Tontechnik: Jack Jakob und Jacqueline Stocker – Dramaturgie und Regie: Stephan Heilmann ____________________ Produktion: SRF 1991 ____________________ Dauer: 50'
In dieser Folge erzählen wir die Geschichte von Chiune Sugihara – einem japanischen Diplomaten, der während des Zweiten Weltkriegs tausende jüdische Flüchtlinge vor der Vernichtung rettete. Trotz der restriktiven Haltung der japanischen Regierung stellte er eigenmächtig Visa aus und ermöglichte so die Flucht aus Litauen über Japan. Sugihara handelte gegen den Willen seiner Vorgesetzten und riskierte seine Karriere – aus Mitgefühl und moralischer Überzeugung. Die von ihm ausgestellten „Visa fürs Leben“ retteten unzählige Menschen. Lange blieb seine Tat im Verborgenen, doch heute gilt Sugihara als Symbol für Zivilcourage in dunkler Zeit. Seine Geschichte zeigt: Menschlichkeit kennt keine Befehle.
Am 23. September startet im German Club in Brisbane eine neue Konzertreihe mit ungewöhnlichem Konzept, denn sie verbindet klassische Musik mit Erinnerungskultur und interkulturellem Dialog. Im ersten Konzert unter dem Titel „Musica Prohibita" geht es um vergessene und verfolgte Komponisten, um das Ende des Zweiten Weltkriegs und um Musik als Brücke zwischen den Kulturen. Wir sprechen mit dem Initiator der Konzertreihe, Ralf Klepper.
Russland und Belarus üben nahe der NATO-Grenze den Krieg. Vor diesem Hintergrund ist der Besuch des polnischen Präsidenten bei Bundeskanzler Friedrich Merz in Berlin von großer Bedeutung. Ein Thema des Treffens sind die polnischen Forderungen nach Reparationszahlungen für die Schäden des Zweiten Weltkriegs. Paul Ziemiak, Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Parlamentariergruppe, rät zu einem vernünftigen Umgang und betont die gemeinsamen Interessen. Er ist sich sicher: „Wenn man will, dann wird man neue Brücken bauen, die dann sehr lange halten.“[03:38]Bei den Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen hat die AfD besonders im Ruhrgebiet stark zugelegt. Thomas Eiskirch, Oberbürgermeister von Bochum und Chef der Ruhr-SPD, spricht von einem Schock. Aber es sei nicht der Anfang vom Ende. Er fordert eine strategische Neuausrichtung seiner Partei hin zur arbeitenden Mitte der Gesellschaft. [10:54]Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testen Audio-Werbung Table.Today: jan.puhlmann@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs mussten sich rechte Intellektuelle und Netzwerke neu organisieren. Sie konnten sich nicht mehr offen auf den besiegten Nationalsozialismus berufen, suchten aber Wege, ihre Ideologie in die junge Bundesrepublik zu retten. Schniederjann, Nils; Friedrich, Sebastian www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen. Feature
Wut gegen die Lausanner Polizei. Und: Die Geschichte der Agenten, die im Zweiten Weltkrieg für den Nachrichtendienst arbeiteten – doch dieser liess sie nach dem Krieg im Stich. Die Schweiz im Zweiten Weltkrieg: Flüchtlinge als Agenten Eine exklusive Recherche zu einem dunklen Kapitel der Schweizer Geschichte: Während des Zweiten Weltkriegs spionierten Agenten im Auftrag des Schweizer Nachrichtendienstes unsere Nachbarländer aus. Die Agenten – unter ihnen ein jüdischer Flüchtling – arbeiteten unter grossen Risiken. Doch die Schweiz liess sie nach dem Krieg im Stich. Die «Rundschau» dokumentiert die bisher kaum bekannte Geschichte zweier Flüchtlinge, die als Agenten für den Schweizer Nachrichtendienst arbeiteten. Freund, Helfer und Rassist? Die Lausanner Polizei in der Kritik Brennende Mülltonnen, wüste Krawallszenen, Strassenkämpfe und ein Trauermarsch für einen verstorbenen Jugendlichen – in Lausanne VD richtet sich viel Wut gegen die Stadtpolizei. Auslöser ist der Tod eines 17-Jährigen, der auf einem gestohlenen Roller vor der Polizei flüchtete und tödlich verunglückte. Gleichzeitig informierte die Staatsanwaltschaft über gravierende Vorfälle innerhalb des Polizei-Korps: Konkret geht es um Whatsapp-Chats, in denen Polizisten antisemitische, sexistische und weitere diskriminierende Nachrichten austauschten.
Zentrales Thema vieler Meinungsseiten im Ausland ist die Militärparade auf dem Tiananmen-Platz in Chinas Hauptstadt Peking, mit der an das Ende des Zweiten Weltkriegs in Asien und die Kapitulation Japans vor 80 Jahren erinnert werden soll. An der Zeremonie nahmen auch Russlands Staatschef Putin und Nordkoreas Machthaber Kim teil. www.deutschlandfunk.de, Internationale Presseschau
Alle Infos zum erwähnten Kombi-Abo-Angebot von Tages-Anzeiger und New York Times: amerika.tagesanzeiger.ch***Angesichts der Militärparade in Peking zum 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs in Asien äusserte sich auch Donald Trump. Der US-Präsident schrieb auf Truth Social direkt an den chinesischen Machthaber Xi Jinping: «Bitte richten Sie Wladimir Putin und Kim Jong-un meine herzlichsten Grüsse aus, während Sie sich gegen die Vereinigten Staaten von Amerika verschwören.»Der russische Kriegsherr und der nordkoreanische Diktator gehörten zu den 26 geladenen ausländischen Staats- und Regierungschefs. «Keiner der drei Staatschefs hat auch nur im Entferntesten an so etwas gedacht», antwortete Putins aussenpolitischer Berater Juri Uschakow.Tatsächlich verheimlichten weder Xi noch Putin oder Kim, dass sie sich als Verbündete sehen, und bekundeten das zum Teil in Reden. Der Gedenktag in Peking wie auch der vorangegangene Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO) in der Hafenstadt Tianjin gerieten zu Autokraten-Treffen. Die Herrscher von Kuba über den Iran und Belarus bis zu Myanmar verbindet ein tiefer Antiamerikanismus.Ist es dem chinesischen Machthaber Xi Jinping mit den Grossgipfeln in Tianjin und Peking gelungen, die antiwestliche Allianz zu stärken? Wie sieht Donald Trump seine Rolle? Überhaupt, wie hat sich die US-Aussenpolitik in seiner Amtszeit bisher entwickelt? Und ist Trump nun ein grosser Stratege oder ein diplomatischer Amateur?Darüber unterhält sich Christof Münger, Leiter des Ressorts International, mit dem langjährigen USA-Korrespondenten Martin Kilian in Charlottesville, Virginia. Produzent dieser Folge ist Noah Fend. Mehr USA-Berichterstattung finden Sie auf unserer Webseite und in den Apps. Den «Tages-Anzeiger» können Sie 3 Monate zum Preis von 1 Monat testen: tagiabo.ch.Feedback, Kritik und Fragen an: podcasts@tamedia.ch
Nach Jahren des Streits um die gemeinsame Grenze wollen China und Indien wieder enger zusammenarbeiten. Chinas Staatchefs Xi Jinping und Indiens Premierminister Narendra Modi haben sich am Rande einer Konferenz getroffen. Was erhoffen sie sich davon? Weitere Themen: · Umstrittener Besuch: Alt-Bundesrat Ueli Maurer reist erneut nach China, um dort das 80-jährige Ende des Zweiten Weltkriegs zu feiern. Als einziger Gast aus der Schweiz nimmt er an der grossen Militärparade teil. Andere Gäste sind z.B. Serbiens Präsident Alexander Vucic, Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un oder Russlands Präsident Wladimir Putin. · In Russland ist heute Schulstart - mit vielen Neuerungen. Unter anderem müssen migrantische Kinder von Arbeitskräften aus Zentralasien einen Einstufungstest in Russisch bestehen, um die Schule besuchen zu dürfen. · Dänemark hat sich offiziell entschuldigt für ein dunkles Kapitel in der Geschichte des Landes. Tausende Grönländerinnen waren in den 60er und 70er Jahren zwangssterilisiert worden oder zur Verhütung mit einer Spirale gezwungen. Denn Grönländerinnen sollten nicht mehr Kinder kriegen als Däninnen vom Festland. Dafür hat sich nun die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen im Namen Dänemarks entschuldigt und gesagt, man wolle Verantwortung übernehmen.
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Die Landung der Alliierten in der Normandie markiert den Anfang vom Ende des Zweiten Weltkriegs. Ein französischer Museumsmitarbeiter und ein deutscher Punkmusiker gehen auf Spurensuche, die zu einer deutsch-französischen Erinnerungsarbeit wird. Bei der Kellen, Ralf www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen. Feature
Ein neuer Krieg in Europa stellt das historische Erinnern und das offizielle Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor neue Herausforderungen. Seit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine im Februar 2022 sind bisher gültige Deutungsmuster zum Ende des Zweiten Weltkriegs außer Kraft gesetzt und müssen hinterfragt werden. Ziel der Konferenz ist die kritische Auseinandersetzung mit etablierten Erzählungen und Narrativen sowie tradierten nationalen und internationalen Interpretationen. Dabei geht es zum einen darum, die Wirkmächtigkeit ausgewählter Überlieferungen zu hinterfragen und zum anderen, neue Impulse für demokratische Erinnerungskulturen zu setzen.
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Ein neuer Krieg in Europa stellt das historische Erinnern und das offizielle Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor neue Herausforderungen. Seit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine im Februar 2022 sind bisher gültige Deutungsmuster zum Ende des Zweiten Weltkriegs außer Kraft gesetzt und müssen hinterfragt werden. Ziel der Konferenz ist die kritische Auseinandersetzung mit etablierten Erzählungen und Narrativen sowie tradierten nationalen und internationalen Interpretationen. Dabei geht es zum einen darum, die Wirkmächtigkeit ausgewählter Überlieferungen zu hinterfragen und zum anderen, neue Impulse für demokratische Erinnerungskulturen zu setzen.
Nein. Die USA sind der Westen. Und sie setzen auf „America first“ wie eh und je. Den Westen hat es nie gegeben. Es gab – spätestens seit Ende des Zweiten Weltkriegs – immer nur die Weltmacht USA und ihre Vasallen. „America first“ ist keine Erfindung Donald Trumps, sondern eine Maxime der US-Politik seit der GründungWeiterlesen
Für die USA ist der Bundesnachrichtendienst zunächst vor allem ein "Horchposten" im Kalten Krieg. Schon seit Ende des Zweiten Weltkriegs agiert mit Unterstützung der USA die "Organisation Gehlen": der Vorläufer des BND.**********Ihr hört in dieser "Eine Stunde History":00:10:30 - Klaus-Dietmar Henke über Reinhard Gehlen und das Wirken als erster BND-Chef00:23:14 - Bodo Hechelhammer zur Rolle des BND im Kalten Krieg00:34:38 - Helmut Müller-Enbergs über Rolle und Aufgaben des BND heute**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Das Ende des Zweiten Weltkriegs am 8. Mai 1945: Deutschland kapituliertZweiter Weltkrieg: Was geschah am 8. Mai 1945? Geschichte ist eine Erzählung80 Jahre Kriegsende: So geht digitale Erinnerungskultur**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********In dieser Folge mit: Moderation: Markus Dichmann Gesprächspartner: Klaus-Dietmar Henke, Historiker Gesprächspartner: Bodo Hechelhammer, langjähriger BND-Mitarbeiter Gesprächspartner: Helmut Müller-Enbergs, Politikwissenschaftler Gesprächspartner: Matthias von Hellfeld, Deutschlandfunk-Nova-Geschichtsexperte Autor: Matthis Jungblut, Deutschlandfunk-Nova-Reporter
Im Juli 1995 schaute die Welt zu, wie das grösste Kriegsverbrechen in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg stattfand. Serbische Truppen erschossen in Srebrenica über 8000 bosnische Muslime. Wie konnte das passieren? Und was sind die Folgen bis heute? Janis Fahrländer ist SRF Auslandredaktor. Srebrenica markierte einen entscheidenden Wendepunkt im Bosnienkrieg und zählt zu den schwerwiegendsten Verbrechen in der jüngeren europäischen Geschichte. Zwischen dem 11. und 19. Juli 1995 wurden rund 8.000 Jungen und Männer getötet. Es handelte sich um den ersten Völkermord in Europa seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Opfer, mehrheitlich muslimische Bosniaken, waren unbewaffnet und hielten sich in einer von den Vereinten Nationen als Schutzzone ausgewiesenen Region auf. Wie kam es zu diesem Genozid? Vor welchem geschichtlichen Hintergrund passierte es? Ein Verbrechen mit Folgen, die internationale Politik bis heute prägen. SRF Auslandredaktor Janis Fahrländer ist zu Gast bei David Karasek.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs mussten viele Deutschsprachige ihre Heimat in der Tschechoslowakei verlassen. Tausende überlebten die Vertreibungen nicht. Erst allmählich wird von jüngeren Menschen in Tschechien an das dunkle Kapitel erinnert. Kirchgeßner, Kilian www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Aktuelle Lage in Israel, Aktuelle Lage im Iran, G7-Gipfel im kanadischen Kananaskis, Festnahme in Minnesota nach tödlichen Attentaten auf US-Demokraten, SIPRI-Bericht verzeichnet weltweites atomares Wettrüsten, Lebenslange Haft für syrischen Arzt wegen Folter während des Bürgerkriegs, Gedenkstein für polnische Opfer des Zweiten Weltkriegs in Berlin, Das Wetter
80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wird Deutschland von den Russen wieder als das feindseligste Land angesehen. Mehr als die Hälfte der Befragten ordneten Deutschland in einer Studie des Lewada-Instituts als Land ein, das Russland feindselig gegenübersteht. Damit liegt Deutschland noch vor dem direkten Kriegsgegner Ukraine und vor den USA. Besonders tragisch:Weiterlesen
Im Follow-up geht es noch mal um die Frage, ob ein falscher Artikel besser ist als keiner — und eine Korrektur zum Vatertag. Danach sprechen wir über den 8. Mai als Feiertag der Befreiung vom Nationalsozialismus. Dieser Tag wird zum Teil recht unterschiedlich in verschiedenen europäischen Ländern gefeiert. Zum Schluss: Manuel erklärt (und beklagt), wie Apple an einer Art "digitalem Glücksspiel" mitverdient. Transkript und Vokabelhilfe Werde ein Easy German Mitglied und du bekommst unsere Vokabelhilfe, ein interaktives Transkript und Bonusmaterial zu jeder Episode: easygerman.org/membership Sponsoren Hier findet ihr unsere Sponsoren und exklusive Angebote: easygerman.org/sponsors Podcast Live Events in Basel & Berlin In 2025 machen wir zwei Podcast Live Events in Basel
Lange Zeit glaubten Forschende nicht daran, dass sich Atomkerne spalten lassen – bis Otto Hahn im Dezember 1938 in Berlin Uran mit Neutronen beschoss und Barium nachweisen konnte. Damit wurde – nicht nur für die Physik – ein neues Zeitalter eingeläutet: Das Atomzeitalter. Wir sprechen in der Folge über die Entdeckung der Kernspaltung und den Wettlauf der Kernforschung während des Zweiten Weltkriegs. Und vor allem über die Anstrengungen der Alliierten, die verhindern wollten, dass schweres Wasser (Deuterium) in die Hände der deutschen Kernphysiker fällt: die norwegische Schwerwasser-Sabotage. Denn in nennenswerten Mengen wurde schweres Wasser nur in einer norwegischen Fabrik hergestellt. // Erwähnte Folgen - GAG465: Wie Aluminium entdeckt wurde – https://gadg.fm/465 - GAG448: Die Phenol-Verschwörung – https://gadg.fm/448 - GAG381: Mau Piailug und die Besiedelung des Pazifiks – https://gadg.fm/381 - GAG259: Operation Mincemeat – Eine Geheimdienstaktion während des Zweiten Weltkriegs – https://gadg.fm/259 // Literatur - Astrid Viciano: Die Formel des Widerstands. Wie Kernphysiker mithalfen, die Atombombe der Nazis zu verhindern, Galiani Berlin, 2024. - Neal Bascomb: The Winter Fortress: The Epic Mission to Sabotage Hitler's Atomic Bomb. Alle Infos zu Fragen und Audiobeiträgen für die 500. Folge gibt's hier: https://www.geschichte.fm/allgemein/jubilaeumsfolge-gag500/ //Aus unserer Werbung Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/GeschichtenausderGeschichte //Wir haben auch ein Buch geschrieben: Wer es erwerben will, es ist überall im Handel, aber auch direkt über den Verlag zu erwerben: https://www.piper.de/buecher/geschichten-aus-der-geschichte-isbn-978-3-492-06363-0 Wer Becher, T-Shirts oder Hoodies erwerben will: Die gibt's unter https://geschichte.shop Wer unsere Folgen lieber ohne Werbung anhören will, kann das über eine kleine Unterstützung auf Steady oder ein Abo des GeschichteFM-Plus Kanals auf Apple Podcasts tun. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast bei Apple Podcasts oder wo auch immer dies möglich ist rezensiert oder bewertet. Wir freuen uns auch immer, wenn ihr euren Freundinnen und Freunden, Kolleginnen und Kollegen oder sogar Nachbarinnen und Nachbarn von uns erzählt! Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio