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Wie ernst sind Russlands Warnungen vor einem drohenden Krieg mit Europa zu nehmen?Der ukrainische Angriff auf Starobelsk, könnte ein Wendepunkt gewesen sein. Russland hat der Ukraine harte Vergeltung angekündigt und warnt vor einem Übergreifen des Krieges auf Europa. Wurden Russlands rote Linien überschritten, oder sind das nur leere Worte?Ein Kommentar von Thomas Röper.Der Angriff der Ukraine auf das Schülerwohnheim in Starobelsk im Gebiet Lugansk in der Nacht von Donnerstag auf Freitag ist für Russland ein Schock, denn dass zwischen 10 und 20 schwere Drohnen auf ein ziviles Ziel abgefeuert wurden, um ein Massaker unter Jugendlichen zu veranstalten, die zu Erziehern ausgebildet wurden, ist eine neue Qualität ukrainischer Kriegsverbrechen.Die Reaktion des Westens, der das Abschlachten der Jugendlichen entweder komplett bestritten oder das Wohnheim als militärisches Ziel bezeichnet hat, hat die Wut in Russland noch gesteigert. Das gilt sowohl für die Bevölkerung als auch für Expertenkreise, die immer lauter fordern, endlich gegen die vorzugehen, die den Krieg in der Ukraine durch Geldzahlungen und Waffenlieferungen erst möglich machen – also gegen die Staaten Europas.In diesem Artikel fasse ich die russischen Reaktionen auf das Massaker chronologisch zusammen.Putin kündigt Vergeltung anSchon unmittelbar nach dem Massaker hat Präsident Putin den Vorfall am Freitag als „Terroranschlag des neonazistischen Regimes“ verurteilt und Vergeltung geschworen. Außerdem hat er das russische Außenministerium angewiesen, internationale Organisationen und die internationale Gemeinschaft über dieses Verbrechen zu informieren. Beides geschah.Das russische Außenministerium hat am Samstag alle in Russland akkreditierten ausländischen Journalisten eingeladen, den Ort der Tragödie zu besuchen. Natürlich folgten die meisten westlichen Mainstream-Medien der Einladung nicht, aber 55 Journalisten aus der ganzen Welt sind am Sonntag nach Starobelsk gereist, um sich vor Ort ein eigenes Bild zu machen. Bei der Reise war ich dabei, meinen Artikel darüber finden Sie hier, ein ausführliches Interview mit Bildmaterial finden Sie hier.Während wir Journalisten in der Nacht auf Sonntag nach Lugansk aufbrachen, erfolgte die von Putin angekündigte Vergeltung. Hunderte Drohnen und Raketen griffen militärische Ziele in der Ukraine an – erstmals auch im Zentrum von Kiew. Sogar eine Oreschnik-Rakete kam zum Einsatz. Trotz des massiven Angriffs fielen dem russischen Vergeltungsschlag weniger Menschen zum Opfer, als dem ukrainischen Massaker in Starobelsk, weil Russland immer noch versucht, zivile Opfer möglichst zu vermeiden.Der russische Vergeltungsschlag beherrschte dann die westlichen Medien, während sie über das ukrainische Massaker kaum berichteten und es als „russische Propaganda“ bezeichneten. Deutschland, Norwegen, die Niederlande, Polen, Frankreich, Spanien und andere EU-Staaten bestellten wegen des russischen Vergeltungsschlages die russischen Botschafter ein....https://apolut.net/die-folgen-von-starobelsk-von-thomas-roper/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Schreiner, Helene Nikita www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
ONLINE-GESPRÄCH MIT OLKESIY RADYNSKI Im Anschluss an SPECIAL OPERATION (SPETSIALNA OPERATSIA) DO 30.4. 18:30 Ko-Moderation: Philine Bickhardt und Olexii Kuchanskyi, auf Englisch, 30' «Als russische Truppen das ukrainische Atomkraftwerk Tschornobyl am 24. Februar 2022, in den ersten Stunden der allumfassenden Invasion der Ukraine, besetzten, wurde ihre Aktion von Überwachungskameras aufgezeichnet. Im Zuge des Versuchs, die nur hundert Kilometer entfernte ukrainische Hauptstadt Kyjiw einzunehmen, verwandelten sie das Gelände des Atomkraftwerks in eine Militärbasis. Die meisten ihrer kriminellen Aktivitäten während der fünf Wochen, die sie in dem radioaktiven Gebiet festsassen, wurden vom Überwachungssystem des Atommeilers aufgezeichnet. Special Operation basiert auf diesen Aufnahmen, die am Ort der verheerendsten Nuklearkatastrophe der Geschichte entstanden sind, und entwirft eine nahezu entkörperlichte Untersuchung militärischer Logik. Jede Einstellung ist ein Beweisstück für das Kriegsverbrechen des nuklearen Terrors.» (Berlinale, Feb 2025) TSCHORNOBYL: ALLTAG UND BESATZUNG. DAS MUSEUM STRAUHOF ZU GAST Anlässlich des 40. Jahrestags der Reaktorkatastrophe von Tschornobyl (russ. Tschernobyl) zeigt das Museum Strauhof eine Ausstellung zur belarussischen Autorin und Nobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch und ihrem Buch «Tschernobyl. Chronik der Zukunft». In Kooperation mit dem Strauhof zeigen wir zwei Filme über diese Katastrophe; die Ausstellung an der Augustinergasse 9 in Zürich läuft vom 17. April – 24. Mai.
In dieser Folge von Verprügelt mit Drachen wird die Grenze zwischen Heldenmut und Kriegsverbrechen so dünn, dass selbst die moralische Kompass-Nadel der Gruppe nur noch im Kreis wirbelt. Während Ivan als Gumo stolz seine neuen Elfenstiefel präsentiert, um endlich mal leise durch die Schatten zu schleichen, sieht sich die Truppe mit den unschönen Überbleibseln ihrer letzten Eskalation konfrontiert: brennende Leichen, panische Minenarbeiter und die bittere Erkenntnis von Falk alias Faruk, dass man sich hier gerade wie im finstersten Cottbus fühlt. Inmitten dieses Chaos versucht die Gruppe, sich mit einer Mischung aus Einschüchterung und sehr zweifelhafter Diplomatie den Weg zum inhaftierten General Gusto freizupressen, während Winnie die Pukalutsche vergeblich versucht, den aufgebrachten Pöbel mit deplatzierter Höflichkeit zu beruhigen. Es ist ein herrlicher Absturz in die Abgründe der „Helden“-Arbeit, bei dem am Ende nur die Frage bleibt, ob man eigentlich noch die Welt rettet oder nur noch versucht, die eigene Weste vor den neugierigen Blicken der Zeugen sauber zu halten.Special Guest: Hinnerk Köhn / @hinnerkkoehnVMD Liveshow 23.05.: TicketsVMD Liveshow 12.09.: TicketsPatreon: https://www.patreon.com/verpruegeltmitxMerch: https://vmx-shop.myspreadshop.deJetzt auch auf YouTube: VMD auf YouTubeJonas Links: https://www.linktr.ee/JonasImamComedyIvans Links: https://www.linktr.ee/ivan.thiemeFalks Links: https://www.linktr.ee/falk.pyrczekWir sind auf Twitch: https://www.twitch.tv/vmxstudiosWir haben einen Discord-Server: VMX PunchiesBesucht uns auf Instagram: https://www.instagram.com/vmd.podcast/
Im Westjordanland steigt die Gewalt – und auch die Zahl der dort getöteten Menschen. Die UN warnen Israel vor Kriegsverbrechen. Denn jüdische Siedler greifen immer häufiger Palästinenserinnen und Palästinenser an. Nur warum gerade jetzt? ARD-Korrespondentin Sophie von der Tann reist immer wieder in das Gebiet und nimmt uns in dieser Folge dorthin mit. Sie erzählt uns von den Menschen vor Ort, ihrer Trauer und ihren Ängsten. Und sie erklärt uns, welche Strategie die israelische Regierung gerade in der West Bank verfolgt. Hier findet ihr alle aktuellen News aus dem Westjordanland auf tagesschau.de: https://www.tagesschau.de/thema/westjordanland Hier geht's zu “Buchgefühl”, unserem Podcast-Tipp: https://1.ard.de/buchgefuehl Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautorin: Charlotte Horn Mitarbeit: Sebastian Schwarzenböck Host: Nadja Mitzkat Produktion: Viktor Fölsner-Veress, Laura Picerno und Lisa Krumme Planung: Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
Hirohito führte Japan von der aggressiven Showa-Zeit in die Demokratie. Viele Historiker sehen den Kaiser in der Mitverantwortung für Kriegsverbrechen. Doch es bleibt umstritten, wie groß seine Verantwortung für den Zweiten Weltkrieg wirklich war. Fritz, Martin www.deutschlandfunk.de, Kalenderblatt
Zu den Personen, die unerfreulicherweise immer wieder in unserem Podcast auftauchen, zählt der Schwerstverbrecher und Warlord Željko Ražnatović alias "Arkan". Eine Karriere, die im kleinkriminellen Milieu Belgrads begann, ihren blutigen Höhepunkt in zahlreichen Kriegsverbrechen der von ihm gegründeten paramilitärischen Truppe "Tiger" fand und vielleicht immer noch anhalten würde, wenn Arkan nicht Anfang des Jahrtausends erschossen worden wäre. Bis heute wird "Arkan" von Teilen der serbischen Öffentlichkeit als Held verehrt - obwohl er in jeder Beziehung das Gegenteil war. Frank Willmann, Autor und Journalist, versucht, sich in seinem aktuellen Buch "Balkanblut: Leben und Sterben des serbischen Mafiosos und Warlords Arkan" dem Phänomen "Arkan" auf den Grund zu gehen. Ob und wie ihm das gelungen ist, darüber unterhält er sich in dieser Zwischenfolge mit Danijel. Foto: Tigran Hovhannisyan.
Im Krieg zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon herrscht aktuell eine Waffenruhe. Laut Libanons Botschafterin in Berlin, Abir Ali, verstößt Israel dagegen jedoch "jeden einzelnen Tag": Israels Armee töte Zivilisten und zerstöre ganze Dörfer. Grieß, Thielko www.deutschlandfunk.de, Interviews
Beim EU-Gipfel in Zypern herrscht Frust bei den europäischen Staats- und Regierungs-Chefs über die Lage im Iran │ Trotzdem versucht die EU ihren Teil dazu beizutragen, damit der Konflikt beendet wird. Bundeskanzler Merz stellt zum Beispiel eine Lockerung von Sanktionen gegen den Iran in Aussicht. │ Es gibt Zweifel an einem möglichen Einsatz der Bundeswehr in der Straße von Hormus. │Vielleicht kommt am Wochende schon Bewegung in die Friedensverhandlungen: Der iranische Außenminister ist wohl auf dem Weg nach Pakistan, um dort mit Vertretern der USA zu verhandeln. │ Teil eines Friedens müsste wohl auch der Krieg Israels mit der Hisbollah im Libanon sein. Dort wird trotz der verlängerten Waffenruhe aber nach wie vor gekämpft. │ Das UN-Menschenrechtsbüro wirft dem israelischen Militär sogar Kriegsverbrechen vor, weil es wohl Sanitäter und Journalisten angegriffen und getötet hat.
Wen wird Trump zum Sündenbock für das Iran-Debakel machen? Der Irankrieg wird in den USA immer unbeliebter und Trump wird einen Sündenbock brauchen.Ein Standpunkt von Thomas Röper.In Russland ist ein amüsant formulierter Artikel über die Frage erschienen, wen Trump zum Sündenbock für das Iran-Debakel machen wird, den ich übersetzt habe. Die für Deutsche etwas merkwürdig klingende Überschrift ist eine Anlehnung an das russische Sprichwort “zwei Tode stirbt niemand, doch einen müssen alle sterben”.Beginn der Übersetzung:Zwei werden nicht schuldig werden, doch für den dritten ist es unvermeidlichVon den drei Anstiftern des verbrecherischen Krieges im Iran weist Trump die Schuld von sich selbst und Netanjahu und gibt sie Kriegsminister Hegseth.Von Wladimir Michejew.Wer wird der Sündenbock?Trotz Donald Trumps prahlerischer Selbstlobhudelei, der sich ohne jeden Grund mit dem Gewand des Bezwingers der Perser schmückt, wird auch er nicht umhinkönnen, ein rituelles Opfer zu bringen. Nicht etwa, weil der Verhandlungsprozess in Islamabad völlig zum Erliegen gekommen zu sein scheint, sondern, weil es den Falken in Washington nicht gelungen ist, die Regierung in Teheran durch pro-westliche Marionetten zu ersetzen, Irans Potenzial zur Urananreicherung und die für den Bau eines Raketenarsenals notwendigen Konstruktions- und Produktionsanlagen des Landes zu zerstören.Und so laufen die müßigen, die zynischen und schließlich auch die vom gesunden Menschenverstand geleiteten, rationalen Diskussionen innerhalb der US-amerikanischen Politik und Wirtschaft darüber, wie Trump und sein Team in dieses übelriechende Auslandsabenteuer hineingezogen werden konnten, zunehmend auf gegenseitige Schuldzuweisungen hinaus.Wen wird der berüchtigte „Friedensstifter“ Donald Trump für sein Scheitern verantwortlich machen? Kriegsminister (ehemals Verteidigungsminister) Pete Hegseth? Oder Benjamin Netanjahu, den israelischen Ministerpräsidenten, der am meisten an einem Regimewechsel in Teheran und dem Untergang der Ölmonarchien am Persischen Golf interessiert ist?Allen Anzeichen nach wird Kriegsminister Pete Hegseth zum Sündenbock gemacht werden, den der US-Präsident kürzlich öffentlich zum angeblichen Hauptverantwortlichen für den Angriff auf den Iran ernannt hat. Auf einer Pressekonferenz lieferte Trump seinen Verbündeten auf ganzer Linie aus, indem er seine eigene Verantwortung für den Krieg gegen die Perser leugnete:„Pete Hegseth war der Erste, der sich zu Wort meldete. Er war es, der sagte: ‚Machen wir‘s.‘“Der Politikwissenschaftler Malek Dudakow bemerkt dazu:„Hegseths Reden, die an einen Fernsehprediger oder Psychologie-Coach erinnern, sind ohne Ironie schwer anzuhören.“Die Demokraten haben einen Antrag auf Amtsenthebung gegen Hegseth vorbereitet und werfen ihm Kriegsverbrechen und die Niederlage im Iran-Konflikt vor. Er selbst lebt nun nach dem Motto:„Geht ihr heute, auf dass ich erst morgen gehen muss.“Deshalb entlässt er alle um sich herum, nur um den Todeskampf seiner Amtszeit als Pentagon-Chef in die Länge zu ziehen....https://apolut.net/trump-sucht-schuldigen-fur-iran-krieg-von-thomas-roper/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Aufsehenerregender Haftbefehl: Am 20. Mai 2024 beantragt der Ankläger des Internationalen Strafgerichtshofs Karim Khan Haftbefehle für Israels Premier Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Joav Galant sowie drei Hamas-Anführer. Er wirft ihnen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor. Diese Zusatzfolge beleuchtet den Gaza-Krieg aus der Sicht des IStGH und die möglichen rechtlichen und politischen Folgen. Diese Dokumentation wurde am 2.12.2024 auf Ö1 Campus gestreamt.
Nun also auch noch der Iran. Ein weiterer Krieg zeigt seine hässliche Seite, und die USA und Israel führen den entsprechenden Tanz bei Kriegsmusik auf. Völkerrecht? Menschenrechte? Diplomatie? Schnee von gestern, könnte man meinen. Und tatsächlich ist Trump und seinen Mitstreitern herzlich egal, ob sie völkerrechtswidrig handeln oder nicht. All das ist Teil eines Umbruches von der bestehenden Unipolarität zur sich abzeichnenden Multipolarität. Diese wird kommen, wir stecken mitten im Entstehungsprozess. Die Frage lautet daher, wie blutig und schmutzig es noch wird. Mit Alexander Neu und Tom J. Wellbrock. Inhalt: 00:30 „Immer, wenn wir Podcasts machen, verschlechtert sich die Lage.“ 02:00 J. D. Vance und die Wahl in Ungarn 15:00 Die Hand am Einstimmigkeitsprinzip der EU 21:30 Donald God 29:00 Der tiefe Staat und Trump 36:00 Ausgerechnet Iran 42:00 Krieg 2026 48:30 Was ist ein „völkerrechtswidriges Regime“? 54:30 Kriegsverbrechen? Kriegsverbrechen! Spenden: Per Überweisung oder Dauerauftrag ● Kontoinhaber: Jörg Wellbrock ● Kontobezeichnung: neulandrebellen ● IBAN: AT11 2021 9000 2119 2083 ● BIC: SPHEAT21XXX ● Via PayPal:neulandrebellen@gmail.com oder tjwellbrock@gmail.com Bei Steady: https://steadyhq.com/de/neulandrebellen/about #Iran #USA #Israel #Deutschland #UN #UNO #VereinteNationen #Geopolitik #Ungarn #Orban #Trump #Klamroth #Gaza #Libanon #Podcast #wohlstandsneurotiker #neulandrebellen #TomJWellbrock #AlexanderNeu #NaherOsten Iran, USA, Israel, Deutschland, UN, UNO, Vereinte Nationen, Geopolitik, Ungarn, Orban, Trump, Naher Osten, Klamroth, Gaza, Libanon, Podcast, wohlstandsneurotiker, neulandrebellen, Tom J. Wellbrock, Alexander Neu Folge direkt herunterladen "die woche /m/w/d) kompakt" ist ein satirischer Rückblick auf die Ereignisse der vergangenen Woche. Das Format erscheint immer sonntags.
Seit 2023 wütet im Sudan, im Nordosten Afrikas, ein heftiger Bürgerkrieg. Mehr als 30 Millionen Menschen sind laut UN auf Hilfe angewiesen. Der Schriftsteller Navid Kermani ist für eine Reportage in der Süddeutschen Zeitung auf eigene Faust in den Sudan gereist. Auf seiner Reise habe er unter anderem das Flüchtlingslager Al-Afad besucht und mit den Menschen gesprochen, sagt Kermani in SWR Kultur. Viele der Geflüchteten kämen aus Al-Faschir. Der sudanesischen Armee wird vorgeworfen, dort 2025 Kriegsverbrechen verübt zu haben, die UNO sieht deutliche Anzeichen für einen Genozid. „Das ist so überwältigend, was man hört an Schauergeschichten, an schrecklichen Geschichten“, berichtet Kermani. Selbst er, der viel Kriegserfahrung habe, hätte diese „in dieser Dichte, in dieser Grausamkeit“ noch nie gehört. Das sei „erschütternd“ gewesen, so der Autor.
Die Menschen im Sudan durchleben seit Langem die größte humanitäre Katastrophe der Welt. Doch Berichte aus dem Inneren des Landes sind selten. NZZ-Afrika-Korrespondent Samuel Misteli ist es gelungen, über den Südsudan in die Nuba-Berge vorzudringen. Dort trifft er auf eine Bevölkerung, die sich vor ständigen Drohnenangriffen schützt, und spricht mit Menschen, deren Leben durch körperliche und sexuelle Gewalt zerstört wurden. Er lernt aber auch die andere Seite kennen und begegnet jungen Kämpfern der berüchtigten RSF-Miliz, denen schwerste Kriegsverbrechen und Völkermord vorgeworfen werden. In dieser Samstagsfolge von _sprechen wir über einen Krieg, der trotz Millionen hungernder Kinder weitgehend im Schatten der Weltöffentlichkeit stattfindet. Gast: Samuel Misteli, NZZ-Korrespondent für Afrika Host: Simon Schaffer Mehr über Samuel und eine Übersicht seiner Texte findest du bei der [NZZ](https://www.nzz.ch/impressum/samuel-misteli-ld.1499022). Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Du bist unter 30 und willst mehr NZZ? [Dein U30-Abo](https://abo.nzz.ch/m_21019698_1/) für alle digitalen Inhalte der NZZ gibt es für dich besonders günstig.
Die riskante Rettungsaktion eines US-Soldaten im Iran ist geglückt - Präsident Trump ist so einer schweren Schmach entgangen. Trotzdem wütet er verbal wilder denn je: Trump hat dem Iran mit der vollständigen Zerstörung all seiner Brücken und Kraftwerke gedroht, gar davon gesprochen, das Land in die Steinzeit zu bomben und seine Machthaber als "Mistkerle” und "Tiere" beschimpft. Kai Küstner und Stefan Niemann beleuchten diese Drohungen, die Reaktion des Iran und bewerten die Chancen für die Vermittlung einer Waffenruhe. Die Hosts erzählen nach, wie die riskante Such - und Rettungsoperation auf iranischem Boden nach dem Abschuss eines F15-Jets ablief. Die Hosts ordnen außerdem die neuen Tiraden Trumps und seines Außenministers Rubio gegen die NATO ein, die sich neuerdings auch gegen den Verbündeten Südkorea richten. In der aktuellen Lage geht es um angebliche Pläne für die Sprengung einer Pipeline, die den Wahlkampf in Ungarn beeinflussen könnte. Thema ist auch die Absicht der Ukraine, sich gemeinsam mit den Europäern unabhängiger von US-Patriot-Flugabwehr-Systemen zu machen.Im Schwerpunkt dieser Ausgabe bewertet Sicherheitsanalystin Jana Puglierin, ob Trump mit seinen Drohungen, sämtliche Brücken und Kraftwerke des Iran zu zerstören, de facto ein Kriegsverbrechen angekündigt hat. Die Politikwissenschaftlerin analysiert, was die Lage im Nahen Osten für die NATO bedeuten könnte, und fordert die Europäer auf, gegenüber Trump stärker "den Rücken gerade zu machen". Sie kritisiert außerdem den Vorschlag des deutschen Außenministers Wadephul, das Prinzip der Einstimmigkeit in der EU für Außen- und Sicherheitspolitik aufzuheben. So will dieser auf Ungarns Blockade des für die Ukraine bestimmten Milliardenkredits reagieren und die EU handlungsfähiger machen. Der Vorschlag sei "ein totes Pferd, auf dem weiter herumgeritten werde”, so Puglierin. Nach der Podcast-Aufzeichnung haben sich die USA und der Iran auf eine Waffenruhe für zwei Wochen geeinigt. Die Entwicklung hört ihr im Podcast "Machtfragen - das sicherheitspolitische Update":https://1.ard.de/MachtfragenLob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview mit Sicherheitsanalystin Dr. Jana Puglierin https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3219090.html Wie riskant wäre ein US-Bodentruppen-Einsatz im Iran? https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/iran-bodentruppen-szenarien-100.html Serbiens Geheimdienst: Ukraine nicht an Pipeline-Operation beteiligt https://www.politico.eu/article/serbia-duro-jovanic-ukraine-explosives-pipeline-hungary-election/ Ukraine will mit Europäern Patriot-Alternative entwickeln https://www.reuters.com/business/aerospace-defense/ukraine-missile-maker-targets-game-changer-air-defence-system-by-2027-2026-04-06/ Alle Folgen von "Streitkräfte und Strategien" https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html
Neben dem oben abgebildeten Foto berichtet die Regionalzeitung Die Rheinpfalz heute: „Butscha steht als Symbol für unzählige weitere russische Kriegsverbrechen“, erklärte Wadephul bei seinem Besuch in der Ukraine. Und weiter: „Wohin auch immer Putins Russland geht, dahin kommen Mord und Barbarei“. So tönen die Unions-Christen in Deutschland seit 1949, seit Anfang der Existenz der BundesrepublikWeiterlesen
Vier Jahre nach der Befreiung von Butscha dauert die juristische Aufarbeitung an. Russische Soldaten töteten hunderte Zivilisten. Einige Täter wurden in Abwesenheit verurteilt, doch die meisten blieben unbehelligt.
Gedenken an die Opfer russischer Kriegsverbrechen in Butscha vor vier Jahren, Gegenseitige Angriffe der Kriegsparteien im Nahen Osten gehen weiter, Deutscher Wetterdienst veröffentlicht Klimaprojektionen für Deutschland über die nächsten 30 Jahre, Zahl der Arbeitslosen im März leicht gesunken, Thementag besser wohnen: Mietkrise und die Angst vor dem Umzug, Iranische Frauenrechtlerin Masih Alinejad erhält den Europäischen Paulskirchenpreis für Demokratie, Wolf greift Frau in Hamburger Innenstadt an, Buckelwal in der Ostsee erneut gestrandet, Deutschland gewinnt beim Fußballländerspiel gegen Ghana, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zum Fußballländerspiel Deutschland gegen Ghana darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden.
Gedenken an die Opfer der russischen Kriegsverbrechen in Butscha vor vier Jahren, Gegenseitige Angriffe beim Krieg im Nahen Osten gehen unvermindert weiter, Debatte um Umgang mit Wölfen in Deutschland nach Beiß-Vorfall in Hamburg, Deutscher Wetterdienst veröffentlicht Klimabericht 2025, #mittendrin in Brandenburg: Kampf um Erhaltung historischer Windmühlen, Weitere Nachrichten im Überblick, Hype um Sängerin Rosalia, Das Wetter Hinweis: Der Beitrag zum Thema "Hype um Sängerin Rosalia" darf aus rechtlichen Gründen nicht auf tagesschau.de gezeigt werden. Korrektur: Diese Sendung wurde nachträglich bearbeitet. In den tagesthemen vom 31.03.2026 haben wir in der Moderation zum mittendrin den Ort Schönwalde genannt und in der Hintergrundgrafik den Ort Schönwalde in Mecklenburg-Vorpommern gezeigt. Richtig ist Schönewalde in Brandenburg. Wir haben die Moderation entsprechend geändert.
Vor vier Jahren hat sich gezeigt, welche Kriegsverbrechen die russische Armee in den von ihr besetzten Gebieten in der Ukraine begeht. Der Ort Butscha steht seitdem symbolisch für Gewalt. Heute ist es dort wieder ruhig. Doch der Schmerz ist spürbar.**********In dieser Folge mit: Moderatorin: Anke van de Weyer Gesprächspartnerin: Rebecca Barth, Korrespondentin in der Ukraine**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Bundesaußenminister Johann Wadephul und weitere EU-Vertreter haben bei einem Besuch in der ukrainischen Stadt Butscha des Massakers vor vier Jahren gedacht. "Butscha steht als Symbol für unzählige weitere russische Kriegsverbrechen", erklärte Wadephul. │ Ukrainische Langstreckendrohnen haben zum wiederholten Mal den russischen Hafen Ust-Luga an der Ostsee bei St. Petersburg angegriffen. Er ist ein wichtiger Umschlagplatz für Dünger, Öl und Kohle aus Russland. │ Nach Drohnenvorfällen in Finnland und im Baltikum - Wie können sich die nordischen Länder schützen? │ US-Präsident Trump will nach einem Medienbericht den Iran-Krieg auch ohne eine Öffnung der Straße von Hormus beenden. Was ist davon zu halten? Eine Einschätzung von unserem Korrespondenten in der Region. │ Wie realistisch ist eine Bodenoffensive der US-Streitkräfte im Iran? Dazu der Historiker und Offizier des österreichischen Bundesheeres Markus Reißner
Heute vor vier Jahren wurde Butscha befreit. Die Bilder von gefesselten, getöteten Zivilisten haben sich als Synonym für russische Kriegsverbrechen in das Gedächtnis eingebrannt. Aber Gerechtigkeit ist ein Marathon: Während in Kiew der Butscha-Gipfel läuft, analysiert Hans von der Burchard vor Ort die juristischen Hebel. Kann ein Sondertribunal unter dem Dach des Europarates die russische Führung wirklich belangen, solange Putin im Amt ist? Im 200-Sekunden-Interview dazu: Robin Wagener, Osteuropa-Beauftragter der Grünen und Vorsitzender der deutsch-ukrainischen Parlamentariergruppe. Er fordert von Deutschland eine klare Ratifizierung des Sondertribunals und warnt davor, „normale Beziehungen“ zu einem Regime herbeizusehnen, das Menschenrechte systematisch mit Füßen tritt. Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan ist auf Reise im Nahen Osten. Da Stopps in Israel und den palästinensischen Gebieten aus Sicherheitsgründen gestrichen werden mussten, konzentriert sich der Besuch auf Jordanien. Carlotta Diederich begleitet für POLITICO die Ministerin und berichtet über die Lage in den Flüchtlingslagern, den Einfluss des Iran-Krieges auf die Region und Alabali Radovans Treffen mit deutschen Soldaten. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. Mehr von Rixa Fürsen gibt es auch hier: Instagram: @rixafu | X: @rixa_fursen. POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbH Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin Tel: +49 (30) 2591 0 information@axelspringer.de Sitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 B USt-IdNr: DE 214 852 390 Geschäftsführer: Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Was vor etlichen Jahren weltweit für Entsetzen sorgte, wird heute hingenommen. Die absichtliche Tötung von Zivilisten und die absichtliche Zerstörung ziviler Infrastruktur sind Kriegsverbrechen und brechen internationales und humanitäres Recht. Die Länder und Regierungen, die Kriegsverbrecher nicht isolieren und ächten – wie das internationale Recht und die UN-Charta es vorsehen, sind Mittäter. Das gilt fürWeiterlesen
Nachdem US-Präsident Trump das Ultimatum an den Iran ausgesetzt hat, gibt es Verwirrung über angebliche Gespräche zwischen dem Iran und der USA. │ Israel meldet nach iranischen Angriffen Schäden an Wohnhäusern im Norden des Landes, auch Bahrain und Saudi-Arabien sprechen erneut von iranischen Angriffen. │ Aus Teheran wiederum werden schwere Detonationen gemeldet. │ Es herrscht Luftalarm wegen russischer Angriffe in der gesamten Ukraine, insgesamt gibt es drei Tote infolge der Attacken. │ Der ukrainische UN-Botschafter Melnyk fordert vor dem UN-Sicherheitsrat mehr Langstreckenwaffen, um russische Waffenfabriken ins Visier nehmen zu können. │ Kriegsalltag an einer der letzten ukrainischen Transport- und Verkehrsverbindungen in den Donbass - unser Reporter war dort.│ Nach einem Angriff auf eine Klinik im Sudan mit mindestens 64 Toten und 90 Verletzten zeigt sich die Hilfsorganisation CARE schockiert.
Das Assad-Regime setzte auf Belagerung und Aushungerung als Kriegsstrategie, um seine Gegner zur Aufgabe zu zwingen - so wie im palästinensisch geprägten Viertel Yarmouk in Damaskus. Heute will dort niemand mehr etwas vom IS wissen. Marc Thörner, Guido Steinberg, Margarete Wohlan www.deutschlandfunkkultur.de, Weltzeit
Die Ausrufung der Unabhängigen Monarchie Mongolei war Befreiungsschlag und zugleich Auslöser grausamster Kriegsverbrechen.
Am 28. Februar wurde während der Angriffe der USA und Israels auf den Iran eine Grundschule in der südiranischen Stadt Minab getroffen – es gibt mindestens 165 tote Kinder und viele Verletzte. Als die Nachricht bekannt wurde, hieß es schnell: Propaganda. Nur. Die Nachricht stimmt. Doch die westliche „Wertegemeinschaft“ schweigt. Medien berichten zwar, allerdingsWeiterlesen
Soos, Oliver www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Seit drei Jahren steht Hashim Thaçi, der ehemalige Präsident Kosovos, vor einem Sondertribunal in Den Haag. Ihm werden Kriegsverbrechen vorgeworfen, die er als Mitglied der UCK, der kosovarischen Befreiungsarmee, begangen haben soll.Dass es überhaupt zu diesem Prozess in Den Haag kam, haben massgeblich Personen aus der Schweiz veranlasst: die ehemalige Chefanklägerin des Internationalen Gerichtshofs, Carla del Ponte, und der inzwischen verstorbene Ständerat Dick Marty.Trotz des Prozesses erhält Thaçi in Kosovo immer noch sehr viel Unterstützung. Vor Gericht geht es am Ende um eine vermeintlich einfache Frage: Ist Thaci ein Freiheitsheld – oder ein Kriegsverbrecher?Enver Robelli, Redaktor im Ressort «International», verfolgt das Verfahren seit Jahren. Kurz vor Abschluss der Verhandlungen ist er zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Er rekonstruiert Hashim Thaçis Geschichte im Krieg und blickt auf den aktuellen Prozess gegen ihn.Host: Philipp LoserProduzentin: Valeria MazzeoMehr zum Prozess in Den HaagEnver Robellis Analyse zum Verfahren in Den HaagWas wirft die Anklagebehörde Thaci und seinen Mitkämpfern vor?Früherer UCK-Befehlshaber zu 26 Jahren Haft verurteilt Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Die russische Armee hat mit Drohnen einen ukrainischen Regionalzug angegriffen. Es gibt mehrere Tote. Ex-Nato-General Erhard Bühler spricht von einem gezielten Angriff, der als Kriegsverbrechen einzustufen sein dürfte.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat den vom Internationalen Strafgerichtshof (IstGH) wegen „Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit” per internationalem Haftbefehl gesuchten israelischen Premier Benjamin Netanyahu in Jerusalem getroffen und dabei einen weitreichenden Cyber- und Sicherheitspakt unterzeichnet. In diesem Zusammenhang bezeichnete er Israel als „Premiumpartner“ Deutschlands. Die NachDenkSeiten wollten vor diesem Hintergrund unter anderem wissen, wie derWeiterlesen
In dieser Woche gibt es mal wieder eine Teamfolge. Luca spricht mit Katharina Weiß über die aktuelle Lage der weltweiten Pressefreiheit. Katharina ist Referentin bei der deutschen Sektion von Reporter ohne Grenzen, einer Menschenrechtsorganisation, die sich weltweit für Presse- und Informationsfreiheit einsetzt. Ausgangspunkt des Gesprächs ist die jüngste Jahresbilanz von Reporter ohne Grenzen und die Frage, unter welchen Bedingungen Journalistinnen und Journalisten weltweit arbeiten. Im Gespräch geht es um die konkrete Arbeit der Organisation: die Dokumentation von Übergriffen auf Medienschaffende, Nothilfe für bedrohte Journalist:innen, Sicherheitstrainings sowie internationale Kampagnen gegen Zensur und Straflosigkeit. Gemeinsam tauchen Luca und Katharina in die Schicksale von Journalist:innen ein, die in Regionen wie Gaza, Russland, China, Myanmar oder Aserbaidschan über Korruption, Kriegsverbrechen und Machtmissbrauch berichten – oft unter erheblichen Risiken für ihre Freiheit und ihr Leben. Die Folge erzählt von Mut, Verantwortung und persönlichen Geschichten und macht deutlich, warum Pressefreiheit kein fernes oder abstraktes Thema ist, sondern ein Grundrecht, das uns alle betrifft. Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an [amr@pqpp2.de](mailto:amr@pqpp2.de) oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
Russlands Staatsmedien feiern die Wiedereröffnung des Theaters in Mariupol. Sie leugnen, dass es 2022 bei einem russischen Luftangriff zerstört wurde. Hinter der Fassade von Nationalismus bleibt die Erinnerung an ein mutmaßliches Kriegsverbrechen. Ein Kommentar von Mariia Fedorova www.deutschlandfunk.de, Kommentare und Themen der Woche
Was für ein Klima schaffen die Abschiebungen in den USA? Hat Israel Kriegsverbrechen in Gaza aufgeklärt? Und: Wie die Kreml-Propaganda im Ukraine-Krieg wirkt.
1995 kommt ein Spielfilm in die österreichischen Kinos, der eine lange verdrängte Geschichte ins Zentrum rückt. »Hasenjagd – vor lauter Feigheit gibt es kein Erbarmen» heißt die Produktion des Regisseurs Andreas Gruber, der die grausame Geschichte der Mühlviertler Menschenjagd nacherzählt. Zehn Jahre lang hat er dafür recherchiert, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen befragt und um Förderungen gekämpft. In dieser Interviewfolge blickt Andreas Gruber auf die Widerstände während der Produktion zurück – und darauf, wie die Arbeit am Film »Hasenjagd» nicht nur seine Karriere, sondern auch seinen Blick auf Österreichs Umgang mit der NS-Vergangenheit nachhaltig geprägt hat. Und er spricht darüber, was der Film über das Kriegsverbrechen der Menschenjagd hinaus erzählt. +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
1995 kommt ein Spielfilm in die österreichischen Kinos, der eine lange verdrängte Geschichte ins Zentrum rückt. "Hasenjagd – vor lauter Feigheit gibt es kein Erbarmen" heißt die Produktion des Regisseurs Andreas Gruber. Zehn Jahre lang hat er dafür recherchiert, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen befragt und um Förderungen gekämpft. Immer wieder wird ihm gesagt: Diese Geschichte interessiere heute niemanden mehr. Gemeint ist eines der schwersten Kriegsverbrechen auf österreichischem Boden. Nach einer Massenflucht aus dem Konzentrationslager Mauthausen werden im Februar 1945 mehr als 400 Häftlinge von der SS und Teilen der lokalen Bevölkerung verfolgt und ermordet – die sogenannte "Mühlviertler Hasenjagd". Gruber entscheidet sich dennoch, den Film zu realisieren. Im Zentrum steht eine jener wenigen Familien, die geflohenen KZ-Häftlingen geholfen haben. Er arbeitet eng mit Überlebenden und ihren Angehörigen zusammen. Der Film wird 1995 zum meistgesehenen Kinofilm des Jahres in Österreich. In der vierten Folge unserer Miniserie erzählt "Inside Austria" die Geschichte hinter diesem Film. In einem Interview blickt Andreas Gruber auf die Widerstände während der Produktion zurück – und darauf, wie die Arbeit an der "Hasenjagd" nicht nur seine Karriere, sondern auch seinen Blick auf Österreichs Umgang mit der NS-Vergangenheit nachhaltig geprägt hat.
In der heutigen Weihnachtsfolge spricht Thilo mit der Kriegsreporterin Theresa Breuer und Martin Lautwein darüber, wie es ist, als Kriegsreporter:innen Weihnachten zu feiern und auf ein turbulentes Jahr zurückzublicken. Theresa berichtet von ihren Reisen nach Syrien, erklärt, wie sich das Land ein Jahr nach dem Sturz Assads verändert hat, welche Hoffnungen und Ängste die Menschen dort haben und was eine Übergangsregierung leisten muss, damit aus einer Revolution nicht das nächste Unrechtsregime wird. Gemeinsam mit Martin diskutiert sie, welche Rolle Europa und insbesondere Deutschland bei Wiederaufbau, Sanktionen und Flucht spielt und warum wirtschaftliche Sicherheit, Rechtsstaatlichkeit und Aufarbeitung von Kriegsverbrechen zusammengehören. Im zweiten Teil der Folge wird es persönlicher: Thilo, Theresa und Martin sprechen über ihre Familien, Weihnachtsrituale, die Frage, wie viel über Krieg und Trauma am Festtisch überhaupt Platz hat, und darüber, warum Weihnachten gleichzeitig eskalieren und sehr verbindend sein kann. In diesem Sinne wünschen auch wir euch alle schöne Weihnachten und besinnliche Festtage! Hast du Fragen, Feedback oder Anmerkungen? Schreib uns eine Nachricht an amr@pqpp2.de oder auf Instagram: https://www.instagram.com/allesmussraus_podcast/ und wenn du möchtest unterstütze unsere Arbeit auf Patreon: https://www.patreon.com/c/AllesMussRaus?l=de Du möchtest in „Alles Muss Raus“ werben? Dann hier* entlang: https://podstars.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_campaign=shownotes_alles-muss-raus
Mit der neuen Nationalen Sicherheitsstrategie hat die US-Regierung ihre außenpolitischen Prioritäten klar gemacht: Keine Einmischung mehr in Konflikte in Europa oder Asien, sondern ein Fokus auf die Nachbarn auf dem eigenen amerikanischen Kontinent. Unser Gast Anne Schneider, Korrespondentin im ARD-Studio Washington, erzählt uns in dieser Folge, wie die Angriffe auf angebliche Drogenschmugglerboote vor der Küste Venezuelas mit dieser Strategie zusammenhängen. Welche Interessen verfolgt die US-Regierung in Venezuela wirklich und wie weit wird sie gehen? Über die neuesten Entwicklungen in den USA halten euch Anne Schneider und ihre Kolleginnen und Kollegen vom ARD-Studio Washington auf tagesschau.de auf dem Laufenden: https://www.tagesschau.de/ausland/amerika Hier findet ihr alle 11KM-Folgen zu den USA – auch die Folge “Billig und tödlich: Fentanyl-Krise in den USA”, in der wir darauf schauen, warum die Fentanyl-Krise in den USA uns auch in Deutschland einholen könnte: https://1.ard.de/11KM_Podcast_USA Hier geht's zu "Die Entscheidung” unserem Podcast-Tipp. Jede Staffel geht es um eine politische Entscheidung, die unser Leben bis heute beeinflusst. Wie auch die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten: https://1.ard.de/die-entscheidung-br Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautorin: Eva Münch Mitarbeit: Niklas Münch Host: David Krause Produktion: Jan Stahlmann, Timo Lindemann und Fabian Zweck Planung: Caspar von Au und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Fumiko Lipp und Nicole Dienemann 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim BR.
In einer Reihe von ohnehin sehr auffälligen Persönlichkeiten sticht einer in Donald Trumps Team besonders hervor: Verteidigungsminister Pete Hegseth, der inzwischen offiziell Kriegsminister heißt. Bislang hat er eigentlich alle Skandale überstanden, doch die jüngsten Vorwürfe wiegen besonders schwer. Es geht um den Vorwurf, der von manchen sogar schon mit Kriegsverbrechen in Verbindung gebracht wird. Was es damit auf sich hat und ob sich Hegseth trotz allem halten kann, das analysiert Eric Frey, Leitender Redakteur beim STANDARD.
Bei Burger und Bier ist diese Woche zurück mit einem „Hot Take“: Wir knüpfen an die vergangene Folge an und blicken auf die neuesten Entwicklungen dazu, ob Donald Trumps Macht möglicherweise zu bröckeln beginnt. Bei einer Spezialwahl in Tennessee hat der Kandidat der Republikaner zwar gewonnen, aber die Demokraten konnten im Vergleich zu 2024 viel Boden gut machen – was aber heißt das für die Zwischenwahlen 2026? Außerdem schauen wir auf die anhaltende Debatte um Verteidigungsminister Pete Hegseth und die Schüsse auf Fischerboote in der Karibik. Auch einige Republikaner fordern öffentlich mehr Aufklärung aus dem Ministerium und vom Weißen Haus. AUSSERDEM BRAUCHEN WIR EURE HILFE: Bastian sagt es am Anfang – wir möchten von euch hören. Unter http://bit.ly/burgerundbier haben wir eine kleine Umfrage zum Podcast hinterlegt. Es würde uns sehr helfen, wenn ihr euch dafür zwei Minuten Zeit nehmen könntet. Und bei Fragen und Anregungen erreicht ihr uns auch immer unter beiburgerundbier@gmail.com
Donald Trump hatte seinen Sondergesandten Steve Witkoff nach Moskau geschickt, um dort mit Wladimir Putin über die neue Version des Friedensplans für die Ukraine zu sprechen. Doch der russische Machthaber machte keine Zugeständnisse - und so flog Witkoff mit leeren Händen zurück nach Washington. Antonia Beckermann und Wim Orth sprechen mit US-Korrespondentin Stefanie Bolzen über den ergebnislosen Gipfel. Außerdem sprechen sie in „This is America“ über mögliche Kriegsverbrechen im Kampf von Trumps Regierung gegen Drogenschmuggler. Und es geht um ein Attentat auf zwei National Guards in Washington am Tag vor Thanksgiving. US-Korrespondentin Stefanie Bolzen ordnet jede Woche im Gespräch mit den WELT-Redakteuren Antonia Beckermann und Wim Orth die aktuellen Nachrichten aus den USA ein – mal aus Washington, mal aus Florida oder den Flyover-States. "This is America" ist der Podcast zur US-Politik, in dem wir nicht nur über, sondern auch mit Amerikanern reden. Wenn Euch der Podcast gefällt, dann lasst gerne eine Bewertung für uns da. Feedback gerne auch an usa@welt.de Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
US-Präsident Donald Trump zeigt sich nach einer hektischen Woche diplomatischer Nachverhandlungen zum "Friedensplan" optimistisch über ein mögliches Ende der Kämpfe in der Ukraine. Doch hinter den Kulissen wachsen Zweifel, ob diese Hoffnung mehr als politisches Wunschdenken ist - vor allem wegen der umstrittenen Rolle von Steve Witkoff, den Trump kommende Woche erneut nach Moskau schicken will. Kai Küstner und Stefan Niemann sprechen in dieser Ausgabe über die neusten Enthüllungen zu Trumps Sondergesandten für die Ukraine. Kritiker werfen Witkoff vor, bei den Verhandlungen russische, statt amerikanischer Interessen zu vertreten. Gleichzeitig bleibt Moskau bei seinen Maximalforderungen und Putin zeigt sich unbeeindruckt von der Geschlossenheit der Europäer und ihrem erneuten Schulterschluss mit der Ukraine. Dennoch warnt deren Präsident Wolodymyr Selenskyj vor falschen Hoffnungen auf Frieden. Denn an der Front kommt es weiter zu schweren Kämpfen, mit neuen russischen Geländegewinnen und Berichten über mutmaßliche Kriegsverbrechen wie dem Erschießen ukrainischer Kriegsgefangener. Im Interview mit Kai Küstner bewertet Analyst und Consultant Thomas Schiller, inwieweit die moderne Kriegsführung in der Ukraine - gerade im Bereich Drohnen - aktuelle und künftige Konflikte weltweit beeinflusst. Der Afrika-Experte warnt davor, dass sich zum Beispiel Terrorgruppen das Knowhow aus dem Ukraine-Krieg aneignen könnten. Für Deutschland und Europa sieht Schiller großen Handlungsdruck: Die Bundeswehr müsse schneller beschaffen, Bürokratie abbauen und stärker mit internationalen Partnern zusammenarbeiten. Gleichzeitig warnt er davor, den sicherheitspolitischen Blick ausschließlich auf Russland zu richten. Schiller fordert einen ganzheitlichen sicherheitspolitischen Ansatz: Das Europäische Haus solle nicht nur die Eingangstür sichern, sondern auch die Terrassentür, also alle Seiten im Blick halten. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Interview mit Thomas Schiller, Analyst und Afrika-Experte: https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-342282.html tagesschau.de: Putin bleibt bei seinen Bedingungen - und droht https://www.tagesschau.de/ausland/asien/putin-drohung-ukraine-100.html Witkoff beriet Kreml – Bloomberg-Story: https://www.bloomberg.com/news/articles/2025-11-25/witkoff-advised-russia-on-how-to-pitch-ukraine-plan-to-trump Podcast-Tipp: ARD Klima Update “CO2 im Meer verpressen: eine gute Idee?“ https://www.ardaudiothek.de/sendung/ard-klima-update/urn:ard:show:71acd059ed116dc2/
Als die Nazis vor Gericht standen – Vor 80 Jahren begannen die „Nürnberger Prozesse“ gegen wichtige Nationalsozialisten. Zum ersten Mal wurden Vertreter eines Staates direkt für ihre Taten verantwortlich gemacht – und verurteilt.
In Nürnberg stellen die Alliierten ab 1945 Hermann Göring und andere Funktionäre der Nationalsozialisten vor Gericht. Die Nürnberger Prozesse vor 80 Jahren markieren einen Meilenstein im Völkerstrafrecht. Zum ersten Mal werden führende Vertreter eines Landes persönlich für ihre Taten zur Verantwortung gezogen. Filmemacher und Drehbuchautor Dirk Eisfeld erzählt bei 11KM die Geschichte des damals 22-jährigen Journalisten Ernst Michel. Michel ist nicht nur der jüngste unter den internationalen Reportern bei den Prozessen, sondern auch der einzige Holocaust-Überlebende. Im Gerichtssaal steht er vor einer Zerreißprobe: Wie kann er sachlich berichten, während er den Verantwortlichen des Holocausts gegenübersitzt? 11KM über die Bedeutung der Prozesse bis heute und über eine besondere Begegnung. Hier findet ihr das Dokudrama „Nürnberg 45 – Im Angesicht des Bösen“: https://www.ardmediathek.de/video/nuernberg-45-im-angesicht-des-boesen/nuernberg-45-im-angesicht-des-boesen/ard/Y3JpZDovL25kci5kZS81MzY2Y2ZlMy1jYjVhLTQ2NDAtYjJjZC02NmY1MzVhZTg1OWJfZ2FuemVTZW5kdW5n In dieser früheren 11KM-Folge geht es um eine der ersten investigativen Recherchen in Deutschland vor rund hundert Jahren: „Undercover in der Hitler-Redaktion“ https://1.ard.de/11KM_Hitler_Redaktion Hier geht's zu unserem Podcast-Tipp ""Der Nürnberger Prozess – Die Täter und ihr Psychologe & Seweryna und die unsichtbaren Nazis" im Feed von "Alles Geschichte": https://1.ard.de/alles-geschichte-nuernberg Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Stephan Beuting Mitarbeit: Caspar von Au und Marc Hoffmann Host: David Krause Produktion: Christiane Gerheuser-Kamp, Ruth-Maria Ostermann, Viktor Fölsner-Veress und Hanna Brünjes. Planung: Caspar von Au und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Nicole Dienemann und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
Vor 80 Jahren ist der Nazi-Elite der Prozess gemacht worden: Reichsmarschall Hermann Göring, Hitlers Stellvertreter Rudolf Hess oder Hans Frank, der Schlächter von Polen, standen in Nürnberg vor Gericht. Wie prägt, was damals geschah, die Welt von heute? Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag gilt als das Vermächtnis von Nürnberg, dass Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit juristische Konsequenzen haben. Wir schauen uns an, wie bahnbrechend der Nürnberger Prozesse damals waren und ob sie die Welt, wie wir sie heute kennen, zu einem besseren Ort gemacht haben. ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Axel Fischer, wissenschaftlicher Mitarbeiter Memorium Nürnberger Prozesse ____________________ Team: - Moderation: Reena Thelly - Produktion: Peter Hanselmann ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Suche nach den Gründen der Spermien-Krise. Weiter: «Homosexualität ist ein Dämon. Unsere Aufgabe ist es, diesen Geist zu verjagen», so predigt der Schweizer «Christ-Influencer» Miro Wittwer auf Social Media. Und: Israels Botschafter zu mutmasslichen Kriegsverbrechen in Gaza. Gottes Influencer: Missionieren auf Social Media Sie zitieren Bibelverse auf Tiktok, beten auf Instagram und verkünden per Livestream die frohe Botschaft. In den USA sind radikale Christen schon länger auf Social Media unterwegs. Nun verbreiten sich die strengen Influencer Gottes auch in der Schweiz. Einige sind harmlos, vor anderen warnen Sektenexperten. Die «Rundschau» hat zwei «Christ-Influencer» besucht. Spermien-Krise: Unterschiede zwischen Stadt und Land Jeder sechste Mann in der Schweiz hat so wenige Spermien, dass eine natürliche Schwangerschaft kaum möglich ist. Woran liegt das? Es gibt verschiedene Faktoren, einer davon ist die Umwelt. Erstmals zeigt sich: Die Samenqualität junger Männer variiert je nach Region, es gibt Stadt-Land-Unterschiede. Die Recherche von SRF Investigativ. Vorwurf Kriegsverbrechen: Israel unter Druck Israels Ministerpräsident Netanjahu fordert, dass auf eine internationale Strafverfolgung wegen mutmasslicher Kriegsverbrechen der israelischen Armee verzichtet wird. Doch die Liste der Vorwürfe ist lang: Gezielte Angriffe auf Zivilisten, Zerstörung von Krankenhäusern, Angriffe auf Rettungskräfte. Israels Regierung will die Vorwürfe selbst aufklären. Im «Rundschau»-Interview stellt sich der neue israelische Botschafter in der Schweiz, Tibor Schlosser, den Fragen von Franziska Ramser.
Während in Israel selbst hunderte kritische Stimmen gegen die Regierung Netanjahu protestieren und während internationale Gerichte über mutmaßliche Kriegsverbrechen verhandeln, wächst in Deutschland ein innenpolitischer Konsens, der jede grundsätzliche Kritik an der israelischen Politik unter Antisemitismusverdacht stellt. Im Zentrum dieser Entwicklung steht die Arbeitsdefinition der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA), die seit 2017 in Bund,Weiterlesen