POPULARITY
Wegen der Trockenheit haben auch die Wasserkraftwerke von Alpiq weniger Strom produziert. Wie weiter mit dem Ausbau der Wasserkraft? Warum investiert Alpiq – wenn es um Alternativen geht – nach wie vor allem im Ausland, und wie hat sie's mit der Kernkraft? Fragen an Alpiq-Chefin, Antje Kanngiesser. Alpiq steht für Wasserkraft. Der Konzern betreibt vor allem im Wallis grosse Kraftwerke wie Grande Dixence und Nant de Drance. Doch die Trockenheit schmälert die Produktion und das Schmelzwasser der Gletscher fliesst oft ungenutzt ab. Ist das ein Grund, um die Umweltbestimmungen zu lockern? Und, was heisst das für die 16 Ausbau-Projekte, auf die sich Umweltverbände, Betreiber und Behörden vor fünf Jahren geeinigt haben, die aber nicht wie gewünscht voranzukommen scheinen? Wenn's um Alternativen geht, wie Sonne und Wind, dann scheint Alpiq nach wie vor vor allem im Ausland zu investieren. Ist dem Schweizer Konzern die kurzfristige Rendite wichtiger als die Versorgungssicherheit im eigenen Land? Auch neue Kernkraftwerke als Alternative werden in der Schweiz wieder intensiv diskutiert. Alpiq hat sich – anders als der grosse Mitbewerber Axpo – bisher kaum in die Debatte eingeschaltet. Warum? Und, wie lange lassen sich die jetzigen Kernkraftwerke, von denen Alpiq zwei betreibt, noch weiterbetreiben? Antje Kanngiesser, die Chefin von Alpiq stellt sich den Fragen von Klaus Ammann. Ergänzend zum Tagesgespräch finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle Samstagsrundschau.
Wegen der Trockenheit haben auch die Wasserkraftwerke von Alpiq weniger Strom produziert. Wie weiter mit dem Ausbau der Wasserkraft? Warum investiert Alpiq – wenn es um Alternativen geht – nach wie vor allem im Ausland, und wie hat sie's mit der Kernkraft? Fragen an Alpiq-Chefin, Antje Kanngiesser. Alpiq steht für Wasserkraft. Der Konzern betreibt vor allem im Wallis grosse Kraftwerke wie Grande Dixence und Nant de Drance. Doch die Trockenheit schmälert die Produktion und das Schmelzwasser der Gletscher fliesst oft ungenutzt ab. Ist das ein Grund, um die Umweltbestimmungen zu lockern? Und, was heisst das für die 16 Ausbau-Projekte, auf die sich Umweltverbände, Betreiber und Behörden vor fünf Jahren geeinigt haben, die aber nicht wie gewünscht voranzukommen scheinen? Wenn's um Alternativen geht, wie Sonne und Wind, dann scheint Alpiq nach wie vor vor allem im Ausland zu investieren. Ist dem Schweizer Konzern die kurzfristige Rendite wichtiger als die Versorgungssicherheit im eigenen Land? Auch neue Kernkraftwerke als Alternative werden in der Schweiz wieder intensiv diskutiert. Alpiq hat sich – anders als der grosse Mitbewerber Axpo – bisher kaum in die Debatte eingeschaltet. Warum? Und, wie lange lassen sich die jetzigen Kernkraftwerke, von denen Alpiq zwei betreibt, noch weiterbetreiben? Antje Kanngiesser, die Chefin von Alpiq stellt sich den Fragen von Klaus Ammann.
260822PC Norwegen – gesundes MusterlandMensch Mahler am 22.08.2026Bergen - wunderschöner Hafen mit Fischmarkt, Brygge - das Hanseviertel seit dem Mittelalter, von deutschen Kaufleuten erbaut und besiedelt, das ist wirklich Bilderbuch. Eine kompetente Stadtführerin, die uns auch zu einer alten Stabkirche führt. Am Vormittag wandern wir auf den Fløje, einen der 7 Berge, die Bergen ihren Namen gaben. Uns kommen sehr viele Jugendliche entgegen, die eine schlanker und fitter als der andere. Ich komme ins Grübeln. Norwegen hat 5,6 Millionen Einwohner. Zum Vergleich: Berlin knapp 4 Millionen. Norwegen bringt jede Menge Spitzensportler hervor – vor allem in den Winterdisziplinen. Aber auch im Fußball. In Norwegen ist der Alkohol fast unerschwinglich – 17 Euro zahle ich für ein kleines Glas Weißwein in einer Hotelbar. In Supermärkten ist Alkohol – außer Bier – nicht zu bekommen. Rauchen ist in der Öffentlichkeit fast überall verboten. Norwegen ist nachhaltig – die höchste E-Auto-Quote der Welt, 80% der Energie wird aus Wasserkraft gewonnen. Klar, hier gibt es jede Menge unberührte Natur, wandern und Skilanglauf ist Volkssport. Das ist mit Deutschland mit seiner hohen Einwohnerdichte nicht zu vergleichen. Und trotzdem – vielleicht können wir von Norwegen lernen. Thema Gesundheit: In den Schulen gibt es Unterricht und Freizeitgestaltung – siehe Wanderung auf den Fløjen. Alkohol wird per Steuer enorm verteuert, andere Drogen wie Nikotin in der Öffentlichkeit weitgehend verboten. In Norwegen gilt eine strikte Drogenpolitik, die in den letzten Jahren einen Paradigmenwechsel von Strafe hin zu medizinischer Hilfe vollzogen hat. Dennoch bleibt die Einfuhr, der Verkauf und die Herstellung illegaler Substanzen streng verboten und wird hart sanktioniert. Übergewicht: Norwegen 25% der Bevölkerung, in Deutschland sind es inzwischen 60%.Es gibt nur drei Regeln, die es zu beachten gilt, wenn man einigermaßen gesund altern will: Ausgewogene, gesunde Ernährung, Bewegung und Sport und das Vermeiden von ungesunden Substanzen. In Norwegen gibt es wenig Fleisch, und wenn, ist es unverhältnismäßig teuer. Fisch, Gemüse, Obst und Käse dagegen wird sehr viel konsumiert. Sport und Bewegung wird von klein auf großgeschrieben. Alkohol, Nikotin und andere Drogen werden sehr stark staatlich reguliert bzw. sanktioniert. Nachhaltigkeit: hier ist Norwegen auch ganz weit vorne, dank der Energiewende und der Wasserkraft. Jetzt muss ich allerdings noch einen Wermutstropfen in die gute Bilanz gießen. Bodenschätze haben Norwegen reich gemacht. Aber: Norwegens Öl- und Gasindustrie ist extrem umweltschädlich durch die enorme Menge an exportierten fossilen Brennstoffen, weist aber bei der reinen Förderung auf dem Kontinentalschelf im internationalen Vergleich eine relativ hohe Energieeffizienz und geringere direkte CO₂-Emissionen pro produzierter Einheit auf. Fazit: Norwegen, ein Musterland mit leichten Dellen. Gestern gings dann noch in den Geirangerfjord, den bekanntesten und berühmtesten Fjord der Welt. Die Landschaft hier ist wahrlich unschlagbar. Es stimmt schon: Hurtigruten – die wohl schönste Seereise der Welt. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Früher als ursprünglich erwartet, ging am Mittwochnachmittag der Berufungsprozess gegen den früheren Raiffeisen-Chef Pierin Vinzenc zu Ende. Acht Tage wurde verhandelt vor Gericht. Welcher Eindruck bleibt zurück und wie trat Pierin Vincenz auf? Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:27) Prozessende im Fall Pierin Vincenz (05:36) Nachrichtenübersicht (10:30) Schutzstatus S bleibt sicher bis 2028 (14:38) Der Ukraine geht die Flugabwehr aus (21:10) Ukraine: Abgesetzter Fedorow fordert Neuwahlen (24:26) Türkei: Regierung und PKK nähern sich an (31:32) Solarstrom ersetzt fehlende Energie aus Wasserkraft (35:42) Freizeitpark Wald: Den Waldbesitzern wird's zu viel
Thema: Wenn wir künftig mehr solche Sommer haben wie heuer - was heißt das für die Wasserkraft in Österreich?
Thema: Wenn wir künftig mehr solche Sommer haben wie heuer - was heißt das für die Wasserkraft in Österreich?
Heute in unserem wöchentlichen News-Update: die UKGE ist mit einem Rekord zu Ende gegangen, "Orbitstar" als neues Arkus-Games-Spiel, der Titel des neuen Stefan Feld-Spiels wurde verraten und "Daggerheart" gibt es jetzt als Preview auf Deutsch. Außerdem: Neues zu "Wasserkraft", "Timespan" vom "Saltfjord"-Autoren und das erste Spiel von Never Enough Games. Das alles und noch mehr in unserem News-Update.Wir freuen uns über Kommentare und Anregungen an @tabulaludo bei allen Sozialen Netzwerken. Wenn ihr uns unterstützen wollt, dann folgt uns bitte bei Twitter, Instagram und Bluesky oder abonniert uns bei eurem bevorzugten Podcatcher. Auch Bewertungen bei Spotify & Co helfen uns sehr weiter. Vielen Dank!Dieser Podcast ist nicht gesponsert oder von Herstellern oder Verlagen unterstützt. Alle Spiele, die hier besprochen werden, sind selbst gekauft. Bitte unterstützt euren lokalen Spieleladen und kauft wenn möglich dort!Tabulaludo bei Instagram: https://www.instagram.com/tabulaludo/ Tabulaludo bei Twitter: https://twitter.com/tabulaludo Tabulaludo bei Bluesky: https://bsky.app/profile/tabulaludo.de Tabulaludo im Web: https://www.tabulaludo.de/
Die BKW ist die Nummer drei unter den Schweizer Stromkonzernen. Nach einer aggressiven Wachstumsphase wird die BKW nun stärker auf die Energiewende ausgerichtet. Doch langwierige Bewilligungsverfahren und Einsprachen bremsen den Ausbau in der Schweiz. Die BKW investiert Milliarden in den Ausbau von Solar-, Wind- und Wasserkraft sowie in die Netzmodernisierung. Gleichzeitig kämpft der Konzern mit Rückschlägen: Der Ausbau der erneuerbaren Energieträger in der Schweiz stockt wegen Einsprachen, die Beteiligung an einem deutschen Kohlekraftwerk führte zu einem Millionenabschreiber. Wie will BKW-Chef Robert Itschner die Blockaden bei Grossprojekten lösen? Und welchen Beitrag leistet der Konzern konkret für eine klimaneutrale Zukunft? Eveline Kobler fragt im «Eco Talk» nach und lotet aus, wie die BKW zur Atomkraft steht auf dem Weg zu Netto-Null.
Statt Kohle, Öl oder Gas sollen unseren Strombedarf in Zukunft vor allem Windräder, Solar-Anlagen und Wasserkraftwerke abdecken – die sogenannten “Erneuerbaren Energien”. Sie sollen uns dabei helfen, unseren Planeten nicht weiter aufzuheizen, weil sie deutlich weniger klimaschädliche Treibhausgasemissionen verursachen. Wasserkraftwerke spielen schon jetzt eine wichtige Rolle in Österreich: Rund 60 Prozent unserer Stromproduktion stammt aus Wasserkraft. Sie gilt als grüne und erneuerbare Energieform – zu Recht? Wie umweltfreundlich sind Wasserkraftwerke? Und: Welche Risiken könnte die starke Abhängigkeit von Wasserkraft für Länder wie Österreich in Zeiten der Klimakrise bedeuten? Diese Fragen beleuchtet Wissenschaftsradio-Redakteurin Bella Lutz in ihrem Feature. Der Podcast ist ein Ausschnitt aus der Radio Radieschen-Sendung vom 12. Mai 2026. Gestaltung: Bella Lutz.
Sie hatte in den letzten Jahren viel Arbeit mit dem Wolf, mit dem Stau auf der A13 und mit dem Heimfall bei der Wasserkraft. Dennoch will Carmelia Maissen / Mitte in der Regierung bleiben.
Rund 20 Prozent des Schweizer Wasserkraftstroms stammen aus Graubünden. Viele grosse Kraftwerke sind jedoch in der Hand ausserkantonaler Konzerne. Laufen Konzessionen aus, können sie an den Kanton zurückfallen - der sogenannte Heimfall. Graubünden will das nutzen, Repower bringt sich in Stellung. Weitere Themen: · Sollten 16- und 17-Jährige in Graubünden künftig abstimmen und wählen dürfen? Darüber entscheidet bald das Stimmvolk, nachdem der Grosse Rat grünes Licht für eine entsprechende Abstimmung gegeben hat.
Die Energiewende nimmt Fahrt auf: mehr Solarstrom, mehr Wärmepumpen, mehr Elektrofahrzeuge. Dafür ist das Schweizer Stromnetz nicht gebaut. Doch der Ausbau verläuft schleppend. Steigt die Gefahr eines Blackouts? Wie gut helfen neue Speichersysteme? Und wieso kommen die Leitungen nicht in den Boden? Widerstand gegen Freileitungen – umstrittene Erdkabel Kaum ein Leitungsprojekt bleibt ohne Widerstand. Im Wallis oder im Aargauer Reusstal wehren sich Gemeinden und Interessengruppen gegen neue und höhere Masten. Ihre Forderung: die Leitung in den Boden verlegen. Doch Swissgrid warnt: Erdkabel seien teurer, technisch anspruchsvoller und gefährdeten die Netzstabilität. Kritiker halten dagegen: Mit moderner Technik liessen sich auch Erdkabel sicher betreiben. Die Schweiz will bis 2050 weitgehend auf fossile Energien verzichten. Der Strombedarf steigt – gleichzeitig wird die Produktion immer volatiler. Solarstrom aus Tausenden dezentralen Anlagen ersetzt schrittweise Atomkraftwerke und ergänzt die Wasserkraft. Doch dafür ist das heutige Stromnetz nicht gebaut. In der Leitstelle der Swissgrid zeigt sich: Produktion und Verbrauch müssen immer häufiger aktiv gesteuert werden. Die nationale Übertragungsnetz-Betreiberin plant deshalb Milliardeninvestitionen in neue Kapazitäten, doch viele Projekte verzögern sich über Jahre. Das Verteilnetz unter Druck Nicht nur das Übertragungsnetz gerät unter Druck. Ein grosser Kraftakt zur Bewältigung der Energiewende findet im Schweizer Verteilnetz statt. Es umfasst über 200'000 Kilometer Leitungen und wird betrieben von rund 600 regionalen Elektrizitätswerken. In Quartieren wurden die Netze einst für Kühlschrank und Herd dimensioniert – heute kommen immer mehr Wärmepumpen, Elektroautos und Solaranlagen hinzu. Die Kosten drohen zu explodieren. Überfordert der Solarboom das Netz? Vor allem der anhaltende Solarboom bringt das System an Grenzen. An sonnigen Tagen produzieren Solaranlagen bereits heute mehr Strom, als gleichzeitig verbraucht wird. Künftig soll es noch deutlich mehr sein. Diese Einspeisespitzen vollständig ins Netz aufzunehmen, wäre teuer und oft unnötig, finden Netzbetreiber und Experten. Batterien statt teurer Netzausbau Ein Ausweg sind flexible Tarife und vor allem Batteriespeicher. Im Übertragungsnetz können Grossbatterien, wie die geplante weltgrösste Redox-Flow-Batterie im Aargau, eine wichtige Pufferfunktion übernehmen. In Quartieren und in Häusern können Batteriespeicher einen überteuerten Netzausbau verhindern.
Die Energiewende nimmt Fahrt auf: mehr Solarstrom, mehr Wärmepumpen, mehr Elektrofahrzeuge. Dafür ist das Schweizer Stromnetz nicht gebaut. Doch der Ausbau verläuft schleppend. Steigt die Gefahr eines Blackouts? Wie gut helfen neue Speichersysteme? Und wieso kommen die Leitungen nicht in den Boden? Widerstand gegen Freileitungen – umstrittene Erdkabel Kaum ein Leitungsprojekt bleibt ohne Widerstand. Im Wallis oder im Aargauer Reusstal wehren sich Gemeinden und Interessengruppen gegen neue und höhere Masten. Ihre Forderung: die Leitung in den Boden verlegen. Doch Swissgrid warnt: Erdkabel seien teurer, technisch anspruchsvoller und gefährdeten die Netzstabilität. Kritiker halten dagegen: Mit moderner Technik liessen sich auch Erdkabel sicher betreiben. Die Schweiz will bis 2050 weitgehend auf fossile Energien verzichten. Der Strombedarf steigt – gleichzeitig wird die Produktion immer volatiler. Solarstrom aus Tausenden dezentralen Anlagen ersetzt schrittweise Atomkraftwerke und ergänzt die Wasserkraft. Doch dafür ist das heutige Stromnetz nicht gebaut. In der Leitstelle der Swissgrid zeigt sich: Produktion und Verbrauch müssen immer häufiger aktiv gesteuert werden. Die nationale Übertragungsnetz-Betreiberin plant deshalb Milliardeninvestitionen in neue Kapazitäten, doch viele Projekte verzögern sich über Jahre. Das Verteilnetz unter Druck Nicht nur das Übertragungsnetz gerät unter Druck. Ein grosser Kraftakt zur Bewältigung der Energiewende findet im Schweizer Verteilnetz statt. Es umfasst über 200'000 Kilometer Leitungen und wird betrieben von rund 600 regionalen Elektrizitätswerken. In Quartieren wurden die Netze einst für Kühlschrank und Herd dimensioniert – heute kommen immer mehr Wärmepumpen, Elektroautos und Solaranlagen hinzu. Die Kosten drohen zu explodieren. Überfordert der Solarboom das Netz? Vor allem der anhaltende Solarboom bringt das System an Grenzen. An sonnigen Tagen produzieren Solaranlagen bereits heute mehr Strom, als gleichzeitig verbraucht wird. Künftig soll es noch deutlich mehr sein. Diese Einspeisespitzen vollständig ins Netz aufzunehmen, wäre teuer und oft unnötig, finden Netzbetreiber und Experten. Batterien statt teurer Netzausbau Ein Ausweg sind flexible Tarife und vor allem Batteriespeicher. Im Übertragungsnetz können Grossbatterien, wie die geplante weltgrösste Redox-Flow-Batterie im Aargau, eine wichtige Pufferfunktion übernehmen. In Quartieren und in Häusern können Batteriespeicher einen überteuerten Netzausbau verhindern.
Ist Wasserkraft eine grüne Energie? Viele Ökolog*innen sagen: Nein. Besonders in der Balkanregion, wo es die letzten Wildflüsse Europas gibt, richten Staudämme großen Schaden an. Denn die Gewässer sind Biodiversitäts-Hotspots: Hier leben also besonders viele Arten von Fische, Reptilien, Insekten und Vögel. Auch solche, die noch gar nicht erforscht wurden. Naturschützer*innen warnen auch vor negativen Auswirkungen auf die Bevölkerung vor Ort. Auf der anderen Seite hoffen Befürworter*innen, dass Wasserkraftwerke die Wirtschaft ankurbeln und mehr Leben in die Orte bringen. Wasserkraft gegen Naturschutz: Im Beitrag erfahrt ihr, wer den Kampf um die Komarnica in Montenegro gewinnt. Ein Beitrag von Bella Lutz mit Unterstützung von Hannah Jutz Hinweis: Dieser Beitrag wurde im Rahmen der Stefan M. Gergely-Stipendien der Österreichischen Akademie der Wissenschaften gefördert.
Heute begrüße ich meinen Gast Manuel Schnell. Manuel kennt ihr schon von Folge 58, in der wir darüber gesprochen haben, wie es die Kelag mit weniger als 2 Vollzeit-UX-Kräften zu 98% Kundenzufriedenheit gebracht hat.Manuel kommt als Kommunikationswissenschaftler ursprünglich aus dem Marketingbereich und hat bei einem lokalen Energieversorger in Klagenfurt die erste österreichische Strommarke mit aufbauen dürfen. Er hat in diesem Zuge seine Leidenschaft für digitale Prozesse entdeckt und war nach seinem Wechsel bei der Kelag für alle Online-Prozesse für Kunden verantwortlich. Seit knapp 3 Jahren ist Manuel Teil des crossfunktionalen CX-Teams und ist dort als Teamlead für Customer Experience, Websites und Portale zuständig.Wer die Kelag nicht kennt: Die Kelag, oder auch Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft, ist ein führendes Energieversorgungsunternehmen in Österreich. Kelag beliefert über 250.000 Kunden mit Strom, Gas und Wärme und legt dabei einen starken Fokus auf erneuerbare Energien, insbesondere auf Wasserkraft.Manuel und ich sprechen über den Aufbau eines konsequent kundenzentrierten Kundenportals, wie kontinuierliches Customer Feedback (CES statt CSAT) echte Produktverbesserungen treibt, und warum KI heute der Game-Changer für Usability-Testing, Datenanalyse und UX-Transformation im Großunternehmen ist. Manuels LinksManuels LinkedInKelags WebsiteManuels BuchempfehlungCustomers Know You Suck: Actionable CX Strategies to Better Understand, Attract, and Retain Customers - Debbie LevittIch hoffe, ihr fandet diese Folge nützlich. Wenn ihr auch die nächsten nicht verpassen wollt, abonniert UX Heroes doch auf Spotify, Apple Podcasts oder eurem Lieblingspodcaster – ihr könnt uns dort auch bis zu 5 Sterne als Bewertung dalassen. Wenn ihr Fragen oder Feedback habt, schickt uns doch gerne eine Nachricht an podcast@userbrain.com. Ihr findet mich auch auf LinkedIn unter Markus Pirker.UX Heroes ist ein Podcast von Userbrain. Mit Userbrain könnt ihr eure User Tests schnell und einfach durchführen. Einen User Test anzulegen geht mit Hilfe der AI innerhalb von wenigen Minuten und erste Ergebnisse sind innerhalb weniger Stunden verfügbar.Loslegen ist einfach: Geht auf userbrain.com/podcast, erstellt einen kostenlosen Account und bekommt die ersten 2 Tester im Wert von €90 geschenkt!
Die Ermittlungen nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana wurden auf zwei weitere Personen ausgeweitet, bestätigt die Generalstaatsanwaltschaft Wallis in einer Mitteilung. Der frühere und der aktuelle Sicherheitschef wurden befragt und werden auch weiterhin befragt. Weiter in der Sendung: · Im Regionalgefängnis Burgdorf ist ein Insasse nach einem medizinischen Notfall gestorben. · Nach dem Kompromiss rund um die Wasserkraft im Kanton Bern wehren sich betroffene Gemeinden. · Beim MäntigApéro sprachen Thomas Zurbuchen und Christof Franzen über Grenzen.
Sie füllen Täler, die jahrtausendelang vom Eis bedeckt waren: Gletscherseen im Hochgebirge. Aus ihnen könnten mächtige Stauseen werden – oder letzte Rückzugsorte für seltene Arten. Neumeier, Claudia www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Amstetten gilt als Blaupause für die Energiewende. Barbara Schmidt, Generalsekretärin von Österreichs Energie, brachte es einmal auf den Punkt: „Österreich muss Amstetten werden.“Warum diese Stadt so weit vorne liegt und was andere Regionen davon lernen können, bespricht aehre-Host Bella Kitzwögerer mit Christoph Sandler, Key Account Green Tech und strategischer Kopf der Stadtwerke Amstetten.Die Episode zeigt, welche Entscheidungen hinter Wasserkraft, PV, Solaranlagen und Österreichs größtem E-Ladepark stehen – und wie Verantwortung, Mut und ein klarer Zukunftsblick Energie nicht nur für ein Unternehmen, sondern für 24.000 Menschen neu denken.Im Mittelpunkt steht der neue Service Point, Österreichs erstes Energiewende-Erlebnis: ein Ort, der Komplexes verständlich macht. Mit Workshops, Beratung, Touchscreens, nachhaltigen Kochkursen, regionalen Produkten und Raum für Schulen. Energiewende zum Anfassen.Weitere Themen:• Wie Haushalte bei der Frage „Wie mache ich mein Zuhause nachhaltiger?“ abgeholt werden• Welche Projekte echte Vorbildwirkung haben• Was Amstetten strategisch anders macht• Was noch fehlt, um wirklich klimaneutral zu werdenAmstettner Stadtwerke: https://stadtwerke.amstetten.at/Christoph Sandler: https://www.linkedin.com/in/christoph-sandler-0484911b2/In Kooperation mit den Amstettner Stadtwerken
Der geplante Ausbau der Wasserkraft in der Schweiz kommt weniger schnell voran, als vom Bundesrat beabsichtigt. Bei zwei Projekten im Kanton Bern ist nun ein Durchbruch gelungen: Kraftwerksbetreiber und Kanton haben sich mit Umweltverbänden auf sogenannte Ausgleichsmassnahmen geeinigt. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:28) Wasserkraft an der Grimsel: Ausgleichsmassnahmen sichern Ausbau (07:10) Nachrichtenübersicht (11:47) Ein Jahr nach dem Sturz dreht sich die Gewaltspirale in Syrien weiter (22:47) Putschversuch in Benin ist einer von vielen in Westafrika (28:43) Asylrecht in der EU wird verschärft (32:07) Schweiz übernimmt Vorsitz von tief gespaltener OSZE (36:44) Gehören Pizza und Pasta bald zum Weltkulturerbe?
Parlament setzt neue Prioritäten beim Budget für 2026, Wasserkraft und Naturschutz vereint, Schweizer Firmen stärken Präsenz in Kasachstan
Der geplante Ausbau der Wasserkraft in der Schweiz kommt weniger schnell voran, als vom Bundesrat beabsichtigt. Bei zwei Projekten im Kanton Bern ist nun ein Durchbruch gelungen: Kraftwerksbetreiber und Kanton haben sich mit Umweltverbänden auf sogenannte Ausgleichsmassnahmen geeinigt. Ausserdem: Ein Jahr nach dem Sturz des Assad-Regimes liegen weite Teile Syriens in Trümmern. Der Wiederaufbau ist eine Herkulesaufgabe, für die sich viele Syrerinnen und Syrer engagieren. Denn erstmals nach über 50 Jahren Diktatur gibt es Freiräume für eine Zivilgesellschaft. Die Schweiz übernimmt im kommenden Jahr den Vorsitz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa. der OSZE. Seit dem Beginn des russischen Angriffkriegs auf die Ukraine ist die OSZE in der Krise. Entsprechend bescheiden sind die Ambitionen der Schweiz für ihr Vorsitzjahr.
Im Kanton Bern ist beim Wasserkraft-Ausbau der Durchbruch gelungen. Die Lösung heisst «Ausgleichsmassnahmen»: Es sollen Wehre zurückgebaut und keine neuen Seilbahnen gebaut werden – und auch Ziegen sollen helfen. Weiter in der Sendung: · Die Gemeinde Köniz reagiert auf die Vorwürfe, dass zu viele Autos zum Fachmarkt Bauhaus fahren. · Der Kommandant der Freiburger Kantonspolizei verlässt auf Ende Juni 2026 seinen Posten. Er wird Direktor des Schweizerischen Polizei-Instituts. · Die Zukunft des Französischen Filmfestivals FFFH in Biel ist ungewiss: Das Gründerpaar hört aus gesundheitlichen Gründen nach über 20 Jahren auf.
Knut und Andreas starten future H2O mit einer überraschenden Erkenntnis: Kein Projekthat je so viel Resonanz erzeugt wie die Verbindung von Wasserwirtschaft undAusbildung –diese erste Episode zeigt, warum Augsburgs UNESCO-Welterbe zurBlaupause für Deutschlands Fachkräftezukunft wird.[00:00] Intro: Warum sind wir hier? [00:29] Wasser überall: Von Produktion bis Genuss [01:07] Vom Weltkulturerbe zur emotionalen Brücke[01:28] Rekordresonanz bei Partnern [02:34] Ressourceneffizienz und neue Technologien [03:12] Schwammstadt gegen Starkregen [04:48] Azubis vs. Studierende: Wer gestaltet Zukunft? [05:30] Das Partnernetzwerk: Von Uni bis Welterbebüro [06:54] Transformation der Arbeitsabläufe [09:59] Schwammstadt als Kooperationsthema [12:02] Augsburg und Altenmünster als Pioniere [13:35] Wasserkraft, Brauereien und mehr Mit der Initiative JOBvision fördert das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend bundesweit Projekte, die innovative Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) entwickeln und erproben, um vakante Ausbildungsplätze nachhaltig zu besetzen, den Fachkräftebedarf in KMU zu decken und die duale Ausbildung zu modernisieren. Durchgeführt wird die Initiative vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).
Der bernische Grosse Rat will sich noch nicht festlegen, wer künftig wie viel Aktien bei den Kraftwerken Oberhasli (KWO) hält. Er hat die Strategie für Wasserkraft-Konzessionen deshalb am Dienstag zurückgewiesen. Die Regierung muss die Vorlage bis zur Sommersession 2026 überarbeiten. Weiter in der Sendung: · Höchstspannungsleitung zwischen Mörel-Filet und Ernen VS ist fertig gebaut. · Der Immobilien-Indikator der Walliser Kantonalbank meldet, dass die Immobilienpreise im Oberwallis nicht mehr so stark steigen werden wie bisher. · Der Brand des Mehrfamilienhauses in Oberbipp ist geklärt. Schuld war ein defekter Akku.
Auf über 50 Kilometern soll der Lech renaturiert werden: Weg mit Uferbefestigungen für mehr Trinkwasser- und Naturschutz, aber auch für weiterhin grünen Strom aus Wasserkraft. Ein Balanceakt. Von Angela Neulinger
Das Gornerli gehört zu den grössten geplanten Wasserkraftprojekten. Doch dagegen regt sich Widerstand. Ausserdem: Recherchen zeigen die Probleme beim Gotthard-Tunnelbau. Und: Wie Rechtsextreme Jagd auf mutmassliche Pädophile machen. Walliser Widerstand: Bergführende mobilisieren gegen den Gornerli-Stausee Bei der Energiewende spielt die Wasserkraft eine zentrale Rolle. Eines der wichtigsten geplanten Projekte dabei ist das Gornerli. Oberhalb von Zermatt im Wallis plant die Grande Dixence AG einen Speichersee – in einer Landschaft unter nationalem Schutz. Doch die Kritik wächst: Bergführende, Hoteliers und Naturschützende wollen das Projekt verkleinern – oder ganz verhindern. Dazu stellt sich die Walliser Staatsrätin Franziska Biner den Fragen von Gion-Duri Vincenz. Blockierte Tunnelbohrmaschine am Gotthard: Auch Baufirma warnte vergeblich Vor einem Monat machte die «Rundschau» publik: Experten warnten beim Bau der zweiten Gotthardröhre davor, eine Tunnelbohrmaschine im heiklen Gestein am Anfang in Airolo TI einzusetzen. Jetzt zeigen weitere Recherchen: Selbst die beauftragte Tunnelbaufirma warnte während des Vortriebs mehrfach, dass die Maschine stecken bleiben könnte. Doch das Bundesamt für Strassen (Astra) ignorierte die Warnungen. Selbstjustiz gegen Pädophile: Rächer und Rechtsextreme? Sie geben sich online als 14-jährige Mädchen aus, locken mutmassliche Pädophile in die Falle – und schlagen zu. «Pedo-Hunter» sind zu einem schweizweiten Phänomen geworden. Hinter ihrem Eifer steckt eine problematische Form von Selbstjustiz – mit Gewaltfantasien und rechtsextremer Rhetorik. Wer sind die selbsternannten Pädophilen-Jäger? «SRF Impact» hat sie getroffen.
Das Gornerli gehört zu den grössten geplanten Wasserkraftprojekten. Doch dagegen regt sich Widerstand. Ausserdem: Recherchen zeigen die Probleme beim Gotthard-Tunnelbau. Und: Wie Rechtsextreme Jagd auf mutmassliche Pädophile machen. Walliser Widerstand: Bergführende mobilisieren gegen den Gornerli-Stausee Bei der Energiewende spielt die Wasserkraft eine zentrale Rolle. Eines der wichtigsten geplanten Projekte dabei ist das Gornerli. Oberhalb von Zermatt im Wallis plant die Grande Dixence AG einen Speichersee – in einer Landschaft unter nationalem Schutz. Doch die Kritik wächst: Bergführende, Hoteliers und Naturschützende wollen das Projekt verkleinern – oder ganz verhindern. Dazu stellt sich die Walliser Staatsrätin Franziska Biner den Fragen von Gion-Duri Vincenz. Blockierte Tunnelbohrmaschine am Gotthard: Auch Baufirma warnte vergeblich Vor einem Monat machte die «Rundschau» publik: Experten warnten beim Bau der zweiten Gotthardröhre davor, eine Tunnelbohrmaschine im heiklen Gestein am Anfang in Airolo TI einzusetzen. Jetzt zeigen weitere Recherchen: Selbst die beauftragte Tunnelbaufirma warnte während des Vortriebs mehrfach, dass die Maschine stecken bleiben könnte. Doch das Bundesamt für Strassen (Astra) ignorierte die Warnungen. Selbstjustiz gegen Pädophile: Rächer und Rechtsextreme? Sie geben sich online als 14-jährige Mädchen aus, locken mutmassliche Pädophile in die Falle – und schlagen zu. «Pedo-Hunter» sind zu einem schweizweiten Phänomen geworden. Hinter ihrem Eifer steckt eine problematische Form von Selbstjustiz – mit Gewaltfantasien und rechtsextremer Rhetorik. Wer sind die selbsternannten Pädophilen-Jäger? «SRF Impact» hat sie getroffen.
Baselland will erneuerbare Energie fördern wie Wasserkraft. Der Kanton hat nun sechs neue Standorte für Kleinwasserkraftwerke an Birs und Ergolz festgelegt. Ausserdem: · Kein Frühfranzösisch und keine digitalen Geräte an der Primarschule: Der Verein Starke Schule lanciert zwei Initiativen im Kanton Baselland
Vielfach gibt es Einsprachen gegen geplante Projekte - das ist aber nicht der einzige Grund. Und: Die Ukraine soll sich besser verteidigen können. Die USA geben grünes Licht für die Lieferung von Raketen mit grosser Reichweite.
Es sind Zahlen, die man zunächst gar nicht glauben mag. Vor einem Monat begann China mit dem Bau eines Wasserkraftwerks im tibetischen Hochland, dessen Leistung mehr als der Hälfte der gesamten deutschen Stromerzeugung entspricht. Bereits in fünf Jahren soll die Medog Hydropower Station fertiggestellt sein und 2033 ihren kommerziellen Betrieb aufnehmen. In Deutschland droht dieWeiterlesen
Das ist das KI-Update vom 04.08.2025 mit diesen Themen: Überwachung von KI-Verhalten Öffentliche Chats bei ChatGPT Neuer Supercomputer betrieben durch Wasserkraft in Norwegen Und: Roboter sollen Fische humaner töten Links zu allen Themen der heutigen Folge findet Ihr hier: https://heise.de/-10508241 https://www.heise.de/thema/KI-Update https://pro.heise.de/ki/ https://www.heise.de/newsletter/anmeldung.html?id=ki-update https://www.heise.de/thema/Kuenstliche-Intelligenz https://the-decoder.de/ https://www.heiseplus.de/podcast https://www.ct.de/ki Eine neue Folge gibt es montags, mittwochs und freitags ab 15 Uhr.
(00:00) Die ehemalige Abteikirche im bernjurassischen Bellelay wird seit Jahren zum sommerlichen Kulturort. In diesem Jahr haben Pauline Boudry und Renate Lorenz im Kirchenschiff eine Achterbahn aufgebaut. Weitere Themen: (00:00) Wasserkraft und Widerstand: Ausstellung im Landesmuseum Zürich zeigt, wie Ausbau der Wasserkraft auf Gegenwehr gestossen ist. (00:00) Weltberühmter Künstler gestaltet in Brunnen SZ: Ugo Rondinone baut Kunstwerk am Vierwaldstättersee auf. (00:00) Auf den Spuren des Vaters: Spielfilm «Road's End in Taiwan» zeigt schöne Bilder und verkorkste Familiengeschichte. (00:00) Musikalische Talente aus ganz Europa: 22-jährige Schweizer Bassposaunistin Gloria Ryter beim Euroradio Jazz Orchestra dabei.
In Sachen Energiewirtschaft waren die 1920er Jahre in Deutschland eine Zeit ausgeprägter Diversifizierung. Der Ausbau der Stromnetze schritt zügig voran, gleichzeitig wurde auch in die Wasserkraft weiter investiert. Nach Möglichkeit kam es in vereinzelt bereits auch zum Import von Erdgas und -öl, vor allem aber hatte man in den Jahren der Ruhrbesetzung und des dadurch reduzierten Zugriffs auf die dortigen Steinkohle die Förderung der Braunkohle in den mitteldeutschen Revieren massiv hochgefahren. Die deutsche Industrie als ganze kam damit recht über die Runden. Leidtragende waren indes die Kumpel an Ruhr und Emscher; ihren Sorgen und Nöten widmete sich das sozialdemokratische Hamburger Echo am 26. Juli 1925. Und für uns Frank Riede.
Albanien erfüllt längst nicht alle Voraussetzungen für einen EU-Beitritt. Doch anders als in vielen EU-Mitgliedsstaaten wird ein Großteil der elektrischen Energie dort schon nachhaltig mit Wasser und Sonne erzeugt. Das hat allerdings seinen Preis. Mönch, Niklas www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Der angepasste Richtplan definiert, wo Wind- und Wasserkraftanlagen im Kanton gebaut werden dürfen. Der WWF Graubünden warnt vor einem Totalausbau der Wasserkraft, der Biotope und kleine Gewässer gefährden könnte. Laut Geschäftsführerin verstossen einzelne Projekte zudem gegen nationales Recht. Weitere Themen: · In der Bündner Regierung wird ein Sitz der Mitte frei, weil Jon Domenic Parolini abtritt. Nachdem bekannt wurde, dass die GLP mit Nora Saratz antritt, ist offen, ob die Mitte den dritten Sitz verteidigen will. Die SVP bringt sich ebenfalls mit eigenen Kandidaturen in Stellung. · Der Grosse Rat fordert, dass die Bündner Spitäler künftig mehr Geld vom Kanton erhalten – als à-fonds-perdu-Beiträge. Das Parlament unterstützt dies einstimmig; auch die Regierung prüft im neuen Spitalleitbild solche Beiträge. · Der Bündner Gewerbeverband feiert sein 125-jähriges Bestehen. Präsident Viktor Scharegg sieht ihn bis heute als starke Stimme für Mittelstand und Unternehmertum. Ein Rückblick.
Nach dem Steinschlag am Julierpass stellt sich die Frage: Wie gefährlich sind die Strassen durch Graubündens Berge? Fachleute sagen: Das Risiko ist kleiner als oft angenommen – aber ganz ausschliessen lässt es sich nie. Der Kanton investiert Millionen in den Schutz. Weitere Themen: · Der Ausbau der Wasserkraft in Graubünden kommt einen Schritt voran: Die Regierung hat die Konzession für das 445-Millionen-Projekt «Chlus» erteilt. Das Vorhaben soll dereinst Strom für rund 50 000 Haushalte liefern und zählt zu den strategisch wichtigsten Projekten der Schweiz. · In den nächsten Jahren investiert der Kanton Graubünden über 20 Millionen Franken in den Erhalt der Biodiversität. Die Reportage aus einem Obstbaumgarten in Mastrils zeigt, wie diese Massnahmen konkret aussehen.
Claudio von Planta ist mit seiner Kamera immer da, wo es ungemütlich wird. Er begleitet ungewöhnliche Projekte und spannende Reisen. Heute spreche ich mit ihm über das Projekt „La Croisiere Verte“, die grüne Expedition eines ehemaligen Rallye Dakar Fahrers durch den afrikanischen Kontinent. 4 Elektro – Autos fuhren von Marokko bis nach Kapstadt, 17.000 Kilometer nur mit erneuerbarem Strom aus Solarenergie, Wind- oder Wasserkraft. Und der schweizer Kameramann begleitete sie auf einem Elektro – Motorrad.
Telefongespräch zwischen Trump und Putin, Blatten im Kanton Wallis wegen drohendem Bergsturz evakuiert, Hürden für mehr Wasserkraft, Legende auf dem Eis – Hockey-Star Andres Ambühl
**Anzeige** Österreich kann zum Standortfaktor für günstigen Strom werden, aber dazu müssten dringend wichtige standortpolitische Signale gesetzt werden.
Hatting, André; Sterner, Michael www.deutschlandfunkkultur.de, Länderreport
Muss die Schweiz ihre Stromreserven anzapfen, weil Konzerne wie Alpiq die Stauseen (zu) früh geleert haben? Unternimmt Alpiq genug für die Versorgungssicherheit? Und: wie will Alpiq, trotz Gaskraftwerken im Portfolio, die Klimaziele erreichen? Kritische Fragen an Alpiq-Chefin Antje Kanngiesser. Der zweitgrösste Energiekonzern der Schweiz hat kürzlich das zweitbeste Jahresergebnis der Firmengeschichte vermeldet. Nach Jahren der Krise sprudeln die Gewinne bei Alpiq derzeit. Im letzten Jahr hat insbesondere die Wasserkraft massgeblich zum Gewinn beigetragen. Doch jetzt im Frühling sind die Stauseen so leer wie kaum je zuvor. Hat Alpiq im Herbst und Winter zu viel Strom produziert und ins Ausland verkauft, weil es lukrativ war? Apropos Ausland: Fast die Hälfte aller Alpiq-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im Ausland beschäftigt und in den letzten Jahren hat das Unternehmen vor allem ausserhalb der Schweiz in erneuerbare Energien, in Batterielösungen und Wasserstoffproduktionsanlagen investiert. Ginge da nicht mehr im Inland? Und, ist die Energiewende so überhaupt zu schaffen? Schliesslich hat sich Alpiq dem Klimaschutz verschrieben und ehrgeizige Ziele definiert. Doch die CO2-Emissionen des Konzerns sind im letzten Jahr gestiegen. Wie geht das zusammen und ist das Netto-Null-Ziel mehr als ein gut klingendes Versprechen? Antje Kanngiesser, die Chefin des Energiekonzerns Alpiq, nimmt Stellung in der «Samstagsrundschau» bei Klaus Ammann. Ergänzend zum «Tagesgespräch» finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle «Samstagsrundschau».
Die Freestyle WM in St. Moritz lockt Besucher aus aller Welt ins Oberengadin. In der Fan-Zone und im Festival Village treffen sich Sportfans, internationale Gäste und lokale Prominenz. Eine Reportage über eine Weltmeisterschaft ohne Massenandrang. Weitere Themen: · In Graubünden ist die Kriminalität im vergangenen Jahr um 5 Prozent zurückgegangen. Besonders viele Delikte gab es bei den Vermögensdelikten. · Die Bündner Regierung lehnt den Bau neuer Kernkraftwerke ab und bekräftigt ihr Bekenntnis zu den Klimazielen. Sie fordert eine schnellere Umsetzung erneuerbarer Energieprojekte, vor allem bei der Wasserkraft.
Tampere ist die drittgrößte Stadt Finnlands und liegt inmitten der finnischen Seenplatte, etwa eineinhalb Zugstunden nördlich von Helsinki. Die alte Industriestadt liegt zwischen zwei großen Seen, die durch eine Stromschnelle verbunden sind. Hier wurde die Wasserkraft im 18. Jahrhundert Anziehungspunkt für die Industrie. Noch heute prägen zahlreiche Backsteingebäude und Schornsteine die Silhouette. Tampere ist die beliebteste Stadt in Finnland – kein Wunder: Sind hier doch Stadtleben und Natur so nah beieinander wie fast nirgendwo. Außerdem gibt's in und um Tampere 70 öffentliche Saunen, dazu viele Restaurants, Cafés, Bars und Museen. Eines der Museen ist den Mumins gewidmet. Die nilpferdartigen Comicfiguren von Tove Jansson sind fast auf der ganzen Welt bekannt und feiern 2025 ihr 80-jähriges Bestehen. In Tampere steht auch die älteste, öffentliche Sauna Finnlands. Seit 1906 wird in der Rajaportti Sauna geschwitzt und geschwatzt. Noch immer wird der Ofen mit Holz beheizt, einer der Heizer ist Deutscher: Alexander Lembke, der sogar zum Finnischen Saunameister 2024 gekürt wurde. Auch wenn es rund um Tampere recht hügelig ist, eignet sich die Gegend zum Radfahren. Mountainbiker kommen hier voll auf ihre Kosten, und entlang der Seeufer gibt's viele Möglichkeiten für längere Radtouren für jedes Fitnesslevel. Zurück geht's mit einem Dampfschiff, das, ganz klar, ebenfalls mit Holz beheizt wird. Petra Martin war für uns in Tampere und nimmt uns mit in die Stadt zwischen zwei Seen, die Saunen und ins Mumin-Museum.
"Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll." Das schrieb der Physiker Georg Christoph Lichtenberg vor über 200 Jahren. Treffender hätte er die aktuelle Situation in Argentinien vor und unter der Präsidentschaft von Javier Milei nicht beschreiben können. Nach Jahrzehnten des Niedergangs befindet sich das einst reichste Land der Welt inmitten einer tiefen Wirtschaftskrise und einschneidenden Rosskur. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass die radikalen Reformen unter dem neuen Präsidenten die Produktivkräfte der argentinischen Unternehmen entfesseln. Gemeinsam mit Alan Galecki stelle ich eine Aktiengesellschaft vor, die besonders profitieren könnte. Der Sponsor dieses Beitrags ist Freedom24. Der kostengünstige Broker bietet sowohl per Onlineplattform als auch per App Zugang zu den 15 größten Wertpapierbörsen in Amerika, Europa und Asien inklusive attraktiv verzinster Multiwährungskonten. Alle Neukunden, die ein Depot über folgende Seite eröffnen, erhalten von mir ein Buchgeschenk als Dreingabe.
Wasserkraft soll sauberen Strom liefern, doch das tut sie nicht. Jüngstes Beispiel ist der Mekong. Zurückgehaltene Sedimente, Wirtschaftsmathematik und Repression führen zu einem langsamen Umweltkollaps, an dessen Ende auch die Turbinen stillstehen. Landwehr, Tobias www.deutschlandfunk.de, Wissenschaft im Brennpunkt
Wasserkraft ist eine erneuerbare Energiequelle und trotzdem schädlich. Wegen ihr sind viele Flüsse in ökologisch schlechtem Zustand, Fischbestände zurückgegangen. Nun werden viele Wehre und Kleinkraftwerke abgebaut. Können wir auf den Strom verzichten? Von Egon Koch www.deutschlandfunkkultur.de, Feature
Statt über neue Kernkraftwerke zu diskutieren, möchte die Grünen-Nationalrätin Aline Trede lieber die erneuerbaren Energien vorantreiben. Mit Einsprachen gegen Projekte des Runden Tischs der Wasserkraft hat sie Mühe. Im schlimmsten Fall wäre ihr die Diskussion über AKW lieber als neue Gaskraftwerke. Aline Trede ist überrascht, wie schnell wieder über neue Kernkraftwerke diskutiert wird. Die Umweltwissenschaflterin möchte lieber den politischen Entscheid zur Energiewende mit aller Kraft umsetzen. Sie ist überzeugt, dass es reichen wird, künftig die Schweiz mit Strom aus erneuerbaren Energien zu versorgen. Dass auch Einsprachen oder das Nein der Bevölkerung den Zubau verlangsamen oder verhindern, versteht sie nicht immer. Die Nuklearforschung der Schweiz findet sie aber wichtig. Und wenn sie wählen müsste, zwischen neuen Gas- oder neuen Kernkraftwerken, falls die erneuerbaren Energien nicht reichen? «Das wäre die Wahl zwischen Pest und Cholera», sagt Trede. Sie würde lieber die AKW-Diskussion führen, statt neue Gaskraftwerke zu bauen, ist jedoch überzeugt, dass dies nicht nötig sein wird.
Die Schweiz setzt auf Wasserkraft. Besonders forciert werden 16 Projekte, welche die Stimmberechtigten im Juni mit dem Stromgesetz priorisiert haben. Ständeräte von FDP und Mitte wollen Umweltverbänden nun das Recht wegnehmen, gegen diese Projekte Beschwerde einzulegen. Weitere Themen: (01:09) Wasserkraft: Beschwerderecht soll eingeschränkt werden (09:59) In Chicago beginnt der Parteitag der US-Demokraten (15:45) Indischer Premier reist in die Ukraine (20:35) Harte Haltung gegenüber Palästinensern in Israel (26:09) Mobile Baustellenbrücke auf der A1 ist ein Erfolg (30:59) Die Alleingeburt wird zum Geschäftsmodell (36:26) Budapester Memento Park: eine bedrohte Gedenkstätte
Themen: NRW in Schwarz-rot-gold – crazy Fanartikel zur EM [00:48 Min.] I Turkish "Hairlines" – Haartransplantation mit Risiko? [09:34 Min.] I Strom aus Wasserkraft – warum nur so wenig in NRW? [19:28 Min.] I Die Geldmeister: Online-Shops aus dem Ausland I Freizeit-Trend: Private Spas [36:50 Min.]
Mekong-Probleme sind transnationale Probleme – der drittlängste Strom Asiens fließt durch sieben Staaten. Und alle wollen von ihm profitieren: von seiner Wasserkraft, seinem Artenreichtum und von seinen Sedimenten. Darunter leidet das riesige Ökosystem massiv – und mit ihm die Menschen, die an und von dem Fluss leben. Der Mekong entspringt im Hochland von Tibet und nimmt dann seinen Lauf durch China, Myanmar, Laos, Thailand und Kambodscha, bis er in Vietnam ins Südchinesische Meer mündet. Maria Stöhr, Asienkorrespondentin für das SPIEGEL-Projekt ›Globale Gesellschaft‹, berichtet über ihre Recherchen zum Zustand des Flusses. Links zur Sendung: Als der Mekong blau wurde Riesiger Stachelrochen im Mekong gerettet (YouTube) +++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie bei SPIEGEL+. Jetzt für nur € 1,- für die ersten vier Wochen testen unter spiegel.de/abonnieren Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.