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Einen dramatischen und musikalischen Kontrast setzen die Händel-Festspiele neben der Opernproduktion und dem Oratorium mit dem Musiktheaterszenario „Die Geschichte des Soldaten“ von Igor Strawinsky. Am Deutschen Theater inszeniert Intendant Erich Sidler die Geschichte des Soldaten, der sich dem Teufel verschreibt und seine Geige gegen ein Zauberbuch tauscht, das ihn reich und einsam macht. „Sie wird gelesen, gespielt und getanzt“ hatte Strawinsky für sein musikalische Vision ...
Als Kind wollte Nicolò Balducci Popstar werden. Nach sogar ersten, zaghaften Erfolgen machte er eine Ausbildung in Barockgesang, es kamen erste Angebote für Opernproduktionen und CD-Aufnahmen, und Nicolò Balducci wurde Countertenor. Heute singt er vor allem Partien von Monteverdi, Vivaldi, Händel & Co. "Ich liebe die Freiheit, die dieses Repertoire mir bietet", sagt er. "Es gefällt mir, wenn ich die Möglichkeit habe, mit der Musik ein bisschen zu spielen und etwas Neues zu erschaffen."Das tut er auch in der Rolle des Ulisse in Händels Oper "Deidamia". Letztes Jahr hatte sie Premiere beim Opernfestival im irischen Wexford. Jetzt, im Mai, kommt die Produktion auch zu den Internationalen Händel-Festspielen nach Göttingen. In NDR Kultur à la carte spricht der 27-jährige Sänger mit Christiane Irrgang, berichtet von seinen ersten Erfahrungen mit Benjamin Britten an der Deutschen Oper in Berlin, erinnert sich an seine Kindheitssommer in Frankfurt und Dresden, wo die Eltern Restaurants betrieben, und erzählt, warum ein Sänger im Zeitalter von Social Media immer gut aussehen muss.
Kaindlstorfer, Günter www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Wessel Nijman holt sich schneller als Gian van Veen seinen ersten Titel auf der European Tour. Der junge Niederländer hat zunächst Glück und pflügt dann mit beeindruckenden Leistungen durch das Feld bei der European Darts Trophy in Göttingen. Außerdem im Fokus: Niko Springer schafft es bis ins Viertelfinale, das Zweitrundenspiel gegen Stephen Bunting bleibt vor allem in Erinnerung. Wie wir die Debatte um pfeifende Fans analysieren, hört ihr im Podcast. Außerdem: Die Absagenflut, sogar auf den letzten Drücker, führt zur kuriosen USA-Anreise von Cam Crabtree. Kevin Doets spielt sich bei den niederländischen Festspielen weit nach oben in der Rekord-Rangliste. Mensur Suljovic arbeitet sich, wie auch immer, bis ins Achtelfinale.
Der international gelobte Countertenor Christophe Dumeaux singt die Titelrolle in „Tamerlano“, der diesjährigen Premiere der Händel-Festspiele am Badischen Staatstheater Karlsruhe.
In unserer Reihe „Im Gespräch“ begeben wir uns heute mit Jochen Schäfsmeier, dem geschäftsführenden Intendanten der Internationalen Händel Festspiele Göttingen, auf eine musikalische Zeitreise: Mit einem Ausblick auf die Festspielsaison vom 14. bis zum 25. Mai, die in diesem Jahr unter dem Motto „Verlockung“ steht. Und mit den Verlockungen in Opern, Oratorien und Konzerten.
Wusch, Raunen, begeisterter Applaus. Wer nicht weiß wovon ich hier rede, war noch nie bei den Störtebeker Festspielen. Wer es aber weiß oder wer jetzt neugierig geworden ist kommt um die heutige Folge mit Lisa und Volker Walter, den beiden Falknern nicht herum. Schwingt euch heute mit uns adlergleich in die Lüfte und genießt die Freiheit bei diesem schönen und interessanten Interview.
Die aktuelle Podcastfolge von "Nah am Wasser" bietet einen Rückblick auf die erfolgreiche Saison der Störtebeker Festspiele auf Rügen und auf das Stück "Freibeuter der Meere". Die Geschäftsführerin der Festspiele, Anna Theresa Hick, wird interviewt und äußert sich sehr zufrieden mit den hohen Besucherzahlen, dem positiven Feedback und der harmonischen Teamarbeit, trotz des durchwachsenen Wetters. Sie beschreibt, wie das Team Herausforderungen durch Regen gemeistert hatund erklärt die umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen und technischen Neuerungen für Stunts. Die Folge endet mit einem Ausblick auf das nächste Stück, das den Titel "Likedeeler" tragen wird.
Heute wird viel gelacht. Mit Sebastian haben wir ein wirklich witziges Interview geführt. Wie seine Erfahrungen auf der Ralswieker Bühne sind und warum wir ihn fast nicht zu sehen bekommen hätten könnt ihr heute hören. Und wenn ihr ihn bei den Festspielen ins Herz geschlossen habt, verraten wir euch noch, wo ihr ihn demnächst im Fernsehen wiedersehen könnt. Viel Spaß und die Nachbarn warnen, wenn ihr plötzlich laut lachen müsst.
Norbert Braun ist der originale Klaus Störtebeker.Seitdem 1993 die Festspiele in Ralswiek in ihrer heutigen Form aufgeführt werden, ist er dabei, mit wenigen Unterbrechungen.Dieses Jahr steht er allerdings als Vater von Klaus Störtebeker auf der Bühne, und, er spielt auch noch einen der Bösewichte im aktuellen Stück “Freibeuter der Meere”. Katja und Axel Metz sprechen mit Norbert Braun über seine aktuellen Rollen in dem Stück und auch über seine Arbeit bei den Störtebeker Festspielen von den Anfängen bis heute.
Nach seinem Debüt bei den Händel-Festspielen in Halle spricht der Countertenor Constantin Zimmermann offen über seinen Karrierestart und dessen Schwierigkeiten, sowie sein neues Konzertprogramm mit Musik von Henry Purcell und Barbara Strozzi.
Die Insel Rügen ist nicht nur Lieblingsort für viele Ostseeurlauber, sie war auch schon immer ein Anziehungspunkt für Seeräuber.Die legendären Ranen hatten auf Rügen den Platz, von dem aus sie auf Raubzüge im Ostseeraum gestartet sind, als Konkurrenten der Wikinger, die auch immer mal wieder an Rügens Ufern angelegt haben. Im Mittelalter dann hat der bekannteste deutsche Freibeuter Klaus Störtebeker die Ostsee unsicher gemacht und tut das bis heute noch bei den nach ihm genannten Störtebeker Festspielen in Ralswiek. Und auch musikalische Piraten besuchen die Insel Rügen, wenn es Sommer ist. Die Piratenband “SPP und die sieben Generäle” gibt sich Ende Juli die Ehre und spielt an verschiedenen Orten der Insel ihre Seeräuberlieder. Katja und Axel Metz sprechen mit 2 Mitgliedern der Piratenband über ihre Lieblingsorte auf Rügen, und natürlich übers moderne Seeräuberleben in der Band, über Auftrittsorte auf der Insel und über das Piratenfest am 23.Juli in Putgarten.
Auf dem Roten Sofa erzählt er von den gerade angelaufenen Störtebeker-Festspielen und blickt auf seine lange Karriere zurück.
In dieser Folge wird's charmant-chaotisch: Wir haben mit Alexander „Hanfi“ Hanfland gequatscht – einem der Publikumslieblinge der Störtebeker Festspiele. Zwischen Schwertern und Dippelaxt erzählt Hanfi von der neuen Spielzeit, was besser ist Regendusche oder Sonnenpeitsche und wie es zu diesem einzigartigen Flair bei den Festspielen kommt. Ein ehrliches, witziges und herzliches Gespräch mit einem echten rheinländischen Original.
Im Stück „See aus Asche“ von Roland Schimmelpfennig spielt der Schatz der Erde – das Rheingold – eine zentrale Rolle. Regisseurin Mina Salehpour und ihr künstlerisches Team haben für diesen Schatz eine steinige Übersetzung gefunden: Die Bühne vor dem Wormser Dom wird komplett mit Kies aus dem Rhein bedeckt.
Momentan finden im Klosterhof wieder die St. Galler Festspiele statt. Im Zentrum stehen wie immer die Aufführungen auf der eigens gebauten Bühne vor der Stiftskirche. Dieses Jahr wird die Oper «Tosca» des italienischen Komponisten Giacomo Puccini aufgeführt. Am Freitag war Premiere. Weitere Themen: · Mehrfache Meldungen: Diesel-Öl in Rapperswil-Jona in den Zürichsee gelaufen · Polizei ermittelt: Kleiner Waldbrand in Lenzerheide GR · Turnverein aus Zihlschlacht TG gelingt historischer Sieg am Eidgenössischen Turnfest in Lausanne
Momentan finden im Klosterhof wieder die St. Galler Festspiele statt. Im Zentrum stehen wie immer die Aufführungen auf der eigens gebauten Bühne vor der Stiftskirche. Dieses Jahr wird die Oper «Tosca» des italienischen Komponisten Giacomo Puccini aufgeführt. Am Freitag war Premiere. Weitere Themen: · Mehrfache Meldungen: Diesel-Öl in Rapperswil-Jona in den Zürichsee gelaufen · Polizei ermittelt: Kleiner Waldbrand in Lenzerheide GR · Turnverein aus Zihlschlacht TG gelingt historischer Sieg am Eidgenössischen Turnfest in Lausanne
Mit Mission Impossible: The Final Reckoning will Tom Cruise die Action-Messlatte wieder ein Stück höher legen. Doch kann der (jetzt inoffizielle) zweite Teil zu Dead Reckoning Erfolge feiern, nachdem die Reihe erstmals Verschleißerscheinungen an den Kinokassen gezeigt hatte?Kenan und unser Gast Patrick Suite vom Podcast Die Filmische Begegnung liefern darauf ebenso Antworten wie auf die Frage, ob The Last Reckoning denn nun wirklich den Abschluss der Mission: Impossible-Reihe bilden wird. Hört rein bei einer neuen Episode unseres Filmpodcasts!---Instagram: https://www.instagram.com/filmfruehstueck/
Anne-Sophie Mutter und die Filmmusik – diese Kombination ist aus dem heutigen Konzertleben nicht mehr wegzudenken. Ihre Freundschaft mit Filmkomponist John Williams führte zu gemeinsamen Konzerten. Im Juli kommt die Weltklasse-Violinistin mit Williams' Filmmusik und seinem Violinkonzert zu den Ludwigsburger Schlossfestspielen mit einem großen Open-Air-Konzert.
Um die Osterzeit geben sich die großen Orchester und Klassikstars bei den Festspielen in Salzburg und Baden-Baden die Klinke in die Hand. Doch auch das südfranzösische Aix-en-Provence bietet seit gut zehn Jahren ein exquisites Programm - und das bei äußerst moderaten Preisen. Ins Leben gerufen hat das "Festival de Pâques" der Geiger und Dirigent Renaud Capuçon.
Brendel, Gerd www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Das neue Programm der Händel-Festspiele ist da: Die klassischen Festival-Highlights mit der Oper „Tamerlano „und dem Oratorium „Solomon“ hatte das Team der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen bereits angekündigt. Dazu auch Konzerte, eine Szenische Lesung und Vorträge zur Einstimmung auf die Festivalsaison 2025 vom 16. bis zum 25. Mai. In der historischen Sternwarte wurde am Mittwoch das Programm mit 94 Konzerten und vorgestellt, dem sich heute auch unsere Reihe „Im ...
Er ist der neue Stern am Gesangshimmel: der französische Tenor Benjamin Bernheim. Der gebürtige Pariser feierte Erfolge bei den Festspielen in Salzburg oder an der Bayerischen Staatsoper. Sein Debütalbum erhielt sofort den renommierten Preis "Diapason d'Or". Am 5. Februar war Bernheim zusammen mit der Philharmonie Baden-Baden unter Marc Leroy-Calatayud im Münchner Prinzregententheater zu erleben.
Friedrich, Uwe www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Der Nürnberger Schauspielchef Jan Philipp Gloger müht sich im Bregenzer Festspielhaus redlich mit dem ersten Opernerfolg des 20-jährigen Gioachino Rossini. Die Regie macht die absurde Handlung um zwei verfeindete Familien so nachvollziehbar wie zeitgemäß. Dennoch keimt zunehmend Langweile auf.
Dass Gioachino Rossini auch ernste Opern geschrieben hat, ist den meisten nicht bekannt. Dabei bedeutete eine sogenannte Opera Seria seinen Durchbruch als junger Komponist: Mit „Tancredi“ feierte er als 20-Jähriger in Venedig Erfolge. Das Stück wird selten inszeniert, jetzt ist sie bei den Bregenzer Festspielen zu sehen.
Friedrich, Uwe www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Fuchs, Jörn Florian www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Stehende Ovationen für eine so bluttriefende wie schonungslose Abrechnung mit Gewaltmenschen unserer Tage: Peter Tschaikowsky zeigt Aufstieg und Fall eines Karrieristen, der nur das Gesetz des Stärkeren kennt. Das ist in der Inszenierung des Südafrikaners Matthew Wild in Erl beklemmend aktuell und unbedingt sehenswert.
Es sei eine Fügung gewesen, sagt Feridun Zaimoglu in SWR Kultur über sein diesjähriges Stück für die Nibelungenfestspiele in Worms. „Der Diplomat" handelt von Dietrich von Bern und passe zu unserer Zeit, in in der seit zweieinhalb Jahren ein realer Krieg in Europa tobe. Dass sich die Gegenwart so entwickeln würde, hätten er und sein Co–Autor Günter Senkel allerdings nicht geahnt, so Zaimoglu.
Brendel, Gerd www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Mit dem Horrorfilm „The Substance“ feiert Demi Moore ein überraschendes Kino-Comeback. Bei den Festspielen in Cannes ist die 61-jährige Schauspielerin das Stadtgespräch. Der Grund: Moore stellt eine alternde Schauspielerin dar. Wellinski, Patrick www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Fuchs, Jörn Florian www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Eigentlich schreibt sie Essays und Romane, aber für ihr erstes Libretto hat Katja Petrowskaja sich direkt eine Erzählung des Großschriftstellers Dostojewski ausgesucht. Ein schwieriges Unterfangen, sagt die Schriftstellerin in SWR Kultur, denn sie wollte das Geheimnisvolle des Original-Texts unbedingt bewahren.
Musikalisch ist die Karlsruher Inszenierung der selten gespielten Oper „Siroe“ eine Händel-Auferstehung zum Niederknien, nicht zuletzt dank herausragender Solistinnen und Solisten. Regisseur Ulrich Peters verlegt die Handlung aus dem antiken Persien in eine High-Fantasy-Welt à la „Game of Thrones“.
Gute Traditionen muss man pflegen, und deshalb wirft Auf den Tag genau auch in diesem wie in den vorangegangenen Jahren wieder einen Blick nach Salzburg zu den dortigen sommerlichen Festspielen. So richtig fanden diese anno 1923, also im vierten Jahr ihres Bestehens, freilich gar nicht statt, denn die allgemeine ökonomische Krise machte auch vor der Kultur und den sich damals wie heute weitgehend selbst finanzierenden Festspielen nicht halt. Kein Jedermann-Ruf erklang deshalb auf dem Domplatz, dafür rief Festmitbegründer Max Reinhardt das Publikum in seine Privatresidenz, das von ihm 1918 erworbene prachtvolle Barockschloss Leopoldskron im Salzburger Süden, und gab dort den Eingebildeten Kranken von Molière. Aus der Not entstanden, man kann es sich denken, wurde daraus an diesem speziellen Ort eine Sternstunde des Theaters – der Rezensent des 8 -Uhr-Abendblattes war jedenfalls ob des Ambientes und des kunstvollen Ineinanders von Sein und Schein völlig hin und weg. Für uns schwärmt: Frank Riede.
Libretto von Juan Lucas nach dem Schauspiel Nyonin Aishi. Tojin Okichi Monogatari (Tragödie einer Frau. Die Geschichte der Ausländerin Okichi) von Yamamoto Yuzo (1929) in der nachgelassenen Bearbeitung von Bertolt Brecht und Hella Wuolijoki.Uraufführungin deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln.
Augsburger Friedenspreis für die Kriegsreporterin Katrin Eigendorf./ Königsmord als historische Variante, einen Kriegsherrscher loszuwerden: Hans Pleschinskis neuer Roman "Der Flakon"./ Das Getöse von Bayreuth: Überlegungen zu den Festspielen in der Zukunft./ Und: Elbwasser und Balearenswing: das Hamburger Trio Wareika und ihr Album Tizinabi.
Einen besonders exklusiven Blick hinter die Kulissen bietet „Die Sendung mit der Maus“ von den Festspielen in Bayreuth. In einer Sondersendung zeigt die Maus, was alles dazugehört, um eine große Oper auf die Beine zu stellen.
Einen besonders exklusiven Blick hinter die Kulissen bietet „Die Sendung mit der Maus“ von den Festspielen in Bayreuth. In einer Sondersendung zeigt die Maus, was alles dazugehört, um eine große Oper auf die Beine zu stellen.
Georg Friedrich Händel war natürlich auch vor einhundert Jahren eine hochgeschätze Figur der deutschen Musikgeschichte; seine zahlreichen berühmten Oratorien, die Feuerwerkmusik oder die Wassermusik erfreuten sich breiter Popularität. Ausgerechnet das, was Händel zu Lebzeiten vor allem berühmt gemacht hatte, seine über vierzig Opern, war zwischenzeitlich freilich nahezu der Vergessenheit anheim gefallen – zu inkompatibel wohl war die strenge barocke Form mit ihrem Wechsel aus Rezitativen und Da-Capo-Arien mit dem sich über die Jahrhunderte davon wegentwickelt habenden modernen Musiktheatergeschmack. Und zu wenig auch wusste man mittlerweile noch von der damaligen Aufführungspraxis. Mit Beginn des 20. Jahrhunderts freilich setzte hier ein neues, zunächst sehr philologisches Interesse ein, das die jahrhundertlang nicht gespielten Händel-Partituren zunächst auf kleinen Liebhaberfestivals zum Erklingen brachte, von dort bald aber auch die urbanen Opernhäuser erreichte. Händels große Erfolgsoper Giulio Cesare in Egitto schaffte es so etwa binnen einen Jahres von den Händel-Festspielen in Göttingen auf die Bühne der Berliner Volksoper und überzeugte dort auch den Kritiker des Berliner Tageblatts. In dessen Rezension vom 7. Juni 1923 hat sich für uns Frank Riede vertieft.
Ein weißes Blatt und Standing Ovations - Madame Butterfly bei den Bregenzer Festspielen 2022 war ein großer Erfolg. Dieses Jahr stehen zwei Stücke auf der Bühne, die sich mit dem Thema "woke" beschäftigen.
•Roman• Der kleine österreichische Kurort Badenheim im Frühjahr 1939. Wie in jedem Jahr finden sich die jüdischen Stammgäste ein, um den berühmten Festspielen des Dr. Pappenheim beizuwohnen. // Von Aharon Appelfeld / Regie: Annette Berger / WDR 2009 // www.wdr.de/k/hoerspiel-newsletter Von Aharon Appelfeld.
Künstler*innen der Salzburger Festspiele haben eine Musterklage gegen die Salzburger Festspiele initiiert. Es geht dabei um unfaire Entlohnung und Zahlungsverpflichtungen im Zusammenhang mit Corona-Lockdowns. Der Vorwurf: "Entlohnung nach Gutsherren-Art".
Das ganze Jahr über ist in Bayreuth eher wenig los, doch im Sommer fängt die Pilgerbewegung zu den Festspielen an - dazu kommen noch die Künstler*innen, die auf dem Grünen Hügel intensiv Zeit verbringen. Eine, die das gut beurteilen kann, ist die Sopranistin Waltraud Meier, die lange Zeit Stammgast in Bayreuth war.
Caro hat schonmal einen Fuchs mitten in Köln gesehen. In Berlin hat sich jetzt sogar einer in die Senatsverwaltung verirrt - Jungfuchs Günther. Im Podcast geht es aber natürlich nicht nur um Tiere. Caro und Flo reden auch darüber: Warum die Auslieferung von Weizen aus der Ukraine noch länger dauern könnte (01:57). Wofür der Papst bei indigenen Gruppen in Kanada um Vergebung bitten will (05:49). Was Mitarbeiterinnen der bekanntesten Festspiele in Deutschland leitenden Kollegen vorwerfen (10:46). Warum es zum ersten Mal seit Jahren wieder eine Tour de France für Radsportlerinnen gibt (16:38). Hier könnt ihr euch Jungfuchs Günther anschauen: https://twitter.com/SenIAS_Berlin/status/1547153707703345159 Hat euch unsere Folge gefallen? Schickt uns gerne eine Sprachnachricht an 0151 15071635 oder schreibt uns eine Mail an 0630@wdr.de. Wir sind übrigens auch auf Instagram: @tickr.news – schaut gerne mal vorbei. Von 0630.
Fuchs, Jörn Florianwww.deutschlandfunk.de, Kultur heuteDirekter Link zur Audiodatei
Friedrich, Uwewww.deutschlandfunkkultur.de, FazitDirekter Link zur Audiodatei
Die Vorstellungen bei den Bregenzer Festspielen sind ja immer so ein Glücksspiel: Bei wieviel Regen bleibe ich noch auf meinem Platz sitzen? Oder wird die Aufführung wegen Gewitter abgebrochen? Letzteres ist leider bei der Premiere von Puccinis "Madame Butterfly" auf der Seebühne passiert. Bernhard Doppler hat sich vor dem Gewitter in Sicherheit gebracht, sich in den Zug gesetzt und mit BR-KLASSIK-Moderatorin Kathrin Hasselbeck über den Abend gesprochen.
Zur Apfelernte, nicht zur Spargelzeit - die Schwetzinger SWR Festspiele werden dieses Jahr ab dem 15. Oktober ihre Tore öffnen. Für Ungeduldige gibt es jetzt schon mal einen Schwetzingen-Appetit-Happen: Schumanns Fantasiestücke op. 88 von den Festspielen 2015. Kammermusik nach Plan!