News und Hintergründe aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport und Gesellschaft für den Kanton Graubünden. Von Montag bis Freitag um 17.30 Uhr auf Radio SRF 1.
Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Die Churer Stimmbevölkerung hat einen Kredit von 40,6 Millionen Franken für eine neue Seilbahn auf den Churer Hausberg Brambrüesch abgelehnt. Noch vor sieben Jahren hiess das Volk einen 24,4 Millionen-Kredit für das Vorhaben gut. Weitere Resultate in dieser Sendung: · AR: Edgar Bischof von der SVP wurde zum neuen und einzigen Ausserrhoder Nationalrat gewählt. · SG: Ja zu allen drei kantonalen Vorlagen, inklusive Wil-West. · GL: Alle Bisherigen schaffen die Wiederwahl in die Glarner Regierung. · Sport: Der FC St. Gallen gewinnt das Heimspiel gegen den FC Basel 3:0.

Die Stadt Chur hat die Belegungszahlen für Schulaulen teilweise zu tief angesetzt. Grundlage waren Berechnungen anhand von Gebäudeplänen - ohne Kontrolle vor Ort. In der Aula der Gewerbeschule zeigt sich nun: Statt 50 sind weiterhin rund 200 Personen erlaubt. Weitere Themen: · Graubünden bleibt ein beliebtes Ziel für Skilager. Zumindest in Sedrun und Arosa ist die Nachfrage in den letzten Jahren gestiegen und die Lagerplätze sind regelmässig ausgebucht.

Die Regierungen der Ostschweizer Kantone und Graubünden kritisieren die nationale Verkehrspolitik. Sie fordern vom Bundesrat ein höheres Tempo bei Autobahn- und Bahnprojekten. Zudem sollen die Projekte besser koordiniert werden, heisst es im heute verabschiedeten Positionspapier. Weitere Themen: · Frühling im Anmarsch: Aus meteorologischer Sicht ist der Winter am 1. März zu Ende gegangen. Er war zuerst warm, dann kalt, lange trocken und dann nass - der Rückblick.

Der Kanton zahlt der Pädagogischen Hochschule Graubünden über eine Million Franken, damit Primarlehrer weiterhin zu Sekundarlehrern ausgebildet werden können. Der Grund: In den Sekundarschulen gibt es nach wie vor zu wenig qualifizierte Lehrpersonen. Weitere Themen: · Weil weniger Schweizer Wein getrunken wird, subventioniert der Bund das Roden von Rebflächen. In Graubünden wird hingegen nach mehr Fläche gesucht, um Wein anbauen zu können. · Seit gut einem Monat sind die Brienzerinnen und Brienzer wieder zu Hause, der Berg hat sich beruhigt. Gemeindepräsident Daniel Albertin blickt zurück auf die letzten Jahre, redet über Tiefpunkte sowie Hoffnungsschimmer und gibt dabei ganz persönliche Einblicke.

Diverse Schulen in Chur mussten Diplomfeiern und Elternabende absagen. Aufgrund von Routinekontrollen der Gebäudeversicherung hat die Stadt die Schulen angewiesen, die Anzahl Personen in den Aulas zu begrenzen. Die Weisung ist neu, die Regeln der Gebäudeversicherung nicht. Weitere Themen: · Die Marke «graubünden» wird ab dem kommenden Jahr von der Firma communicaziun.ch geführt. Der Kanton hat das Mandat neu vergeben. · Im Bündner Naturmuseum geht es um Fragen rund um das Alter und Altern im Tierreich. Wir haben die Sonderausstellung «tick tack – der Countdown des Lebens» besucht.

Fast alle Plätze in den Sonderschulen im Kanton Graubünden sind momentan besetzt. Letzte Woche haben die Behörden als Gegenmassnahme grünes Licht gegeben für 13 provisorische Plätze in Tamins. In der Politik gehen die Diskussion aber weiter - es mangle an langfristigen Lösungen, sagen die Kritiker. Weitere Themen: · Geplante Luchs-Aussetzung: Die Bündner Regierung antwortet auf die Vorstösse im Parlament - sie will an der Aussetzung festhalten. · Express-Ausbildung für neue Pflege-Fachkräfte: Das Rote Kreuz Graubünden bringt Quereinsteigerinnen und Anderen die Grundlagen der Pflege bei - die Reportage.

Ab dem 1. März startet das Bundesamt für Strassen mit den Arbeiten zur Sanierung des Kerenzerbergtunntels auf der Autobahn A3 am Walensee. Zumeist reicht es, den Tunnel in der Nacht zu sperren. Zwischen Mitte April und Ende Juni 2026 sind jedoch auch Komplettsperrungen notwendig. Weiter in der Sendung: · Der Nationalrat debattiert morgen über die Standesinitiative aus dem Kanton St. Gallen, welche die Verjährung von Schwerstverbrechen aufheben will.

Im Kanton fehlen seit Jahren Plätze an Sonderschulen. Besonders das Schulheim Chur ist ausgelastet. Laut Stiftungspräsident leiden unter dem Platzmangel nicht nur die betroffenen Kinder, sondern auch die Lehrpersonen. Nun schafft der Kanton in Tamins 13 zusätzliche Plätze als Provisorium. Weitere Themen: · Die Bündner Kantonalbank erzielte mit rund 220 Millionen Franken etwas weniger Gewinn als im Vorjahr - unter anderem wegen des tiefen Zinsumfelds. Stabil blieb das Ergebnis dank guter Geschäfte mit Anlagen und Vorsorge.

150'000 Franken zahlen Bündner Hotels insgesamt an eine europaweite Sammelklage gegen Booking.com. Sie kritisieren die Bestpreis-Klausel, die günstigere Angebote auf anderen Plattformen oder der eigenen Website verbietet. Ziel ist Schadenersatz wegen mutmasslich kartellrechtswidriger Preisbindung. Weitere Themen: · Die Kantonspolizei Graubünden hat in Landquart bei einer Hausdurchsuchung ein Kilogramm Kokain im Wert von rund 70'000 Franken sichergestellt. Zuvor nahm sie am Bahnhof einen Schweizer und einen Armenier fest. · Aus dem Lugnezer Wasser soll künftig mehr Strom produziert werden. Doch auch am überarbeiteten Projekt gibt es erneut Kritik von Umweltverbänden.

Drei Monate nachdem Mineralöl in eine Quellfassung in Küblis geraten war, ist diese immer noch verunreinigt. Der Gemeindepräsident rechnet damit, dass sie nicht mehr nutzbar ist. Inzwischen rechnet er aufgrund des Vorfalls mit Gesamtkosten im zweistelligen Millionenbereich. Weitere Themen: · Speed-Dating im Engadin: Ein- und Zweitheimische sollen ins Gespräch kommen. Die Reportage. · Doppel-Medaillengewinnerin aus Graubünden: Langläuferin Nadja Kälin steht wenige Tage nach ihrem Triumph bereits wieder im Training für den Weltcup. Das Interview.

Das Bündner Kunstmuseum soll in Zukunft wieder von einer Person geleitet werden, statt wie heute von einer Co-Leitung. Das Amt für Kultur wünscht sich «einen künstlerischen Direktor oder eine Direktorin mit Händchen fürs Administrative». Weitere Themen: · Deutliches Ergebnis: Die Gemeindeversammlung Surses steht hinter dem Kauf des Hotels Cube durch die Gemeinde. Das letzte Wort hat das Stimmvolk an der Urne Ende März. · Schwein im Rind: Über eineinhalb Jahre nachdem bekannt wurde, dass die Metzgerei der Justizvollzugsanstalt Realta Fleisch falsch deklariert hatte, ist das Betriebskonzept überarbeitet. Mitte März wird die Metzgerei wiedereröffnet. · Bündner an den Paralympics: Der Langläufer Luca Tavasci nimmt zum dritten Mal an Paralympics teil. Erstmals steht der 36-Jährige auch im Biathlon am Start.

Der Kanton hat die geplante Aussetzung von zwei Tieren gestoppt, nachdem im Grossen Rat zwei Vorstösse dazu eingereicht worden waren. Entgegen den Vorstössen ist der Bündner Jägerverband der Meinung, dass die zwei Luchse keine Gefahr darstellten. Weitere Themen: - Positives Fazit zum Bündner Olympia-Verkehrsleitkonzept. Die Verantwortlichen zeigen sich zufrieden. - Die Suche nach einer Nachfolge des Amtsleiters für Justizvollzug gestaltet sich harzig. Die Gründe dafür sind vielfältig.

Die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina sind heute zu Ende gegangen. Ein Teil der Besucherinnen und Besucher reiste über den Kanton Graubünden nach Italien. Die Kantonspolizei zieht eine positive Verkehrsbilanz. Das Konzept habe sich bewährt und grössere Überlastungen blieben aus. Weitere Themen: · Engadinerin Nadja Kälin holt erste Olympia-Einzelmedaille für die Schweiz im Langlauf · Nach Lawinengefahr: Klöntalerstrasse wieder befahrbar · Vermisster Schneesportler in Pontresina tot aufgefunden · St. Galler Landwirtschaftsmesse Tier und Technik mit mehr Ausstellenden und mehr Besucherinnen und Besucher · Regierungsratswahlen Glarus: Marcel Lötscher, Marc Brunner, Manuela Van der Glas-Eigenmann wollen in die Kantonsregierung

Die neue Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Chur nimmt ab März ihren Betrieb auf. Die neue Klinik wurde auf dem Areal der Klinik Waldhaus in Chur realisiert. Im Neubau stehen insgesamt 21 stationäre Behandlungsplätze sowie sieben Plätze in der Tagesklinik zur Verfügung. Weiterer Schwerpunkt: · «Nois Gschmois»: Schulklasse an der Kantonsschule erprobt Sprachforschung via App und diskutiert viele Fragen zum eigenen Dialekt.

Am 8. März stimmt Chur über eine neue Direktverbindung auf den Hausberg ab. Ob das Projekt von 40,6 Millionen Franken aber wirklich die beste Lösung ist, da gehen die Meinungen auseinander: Die Argumente im Streitgespräch. Weitere Themen: · RhB-Linie unterhalb von Brienz: Die Bergdruck hat sich stark verringert, von Normalbetrieb kann aber noch keine Rede sein. · Vertrauensfrage in Ilanz/Glion: Das Gemeindeparlament hat sich gestern mit dem emotionalen Ausbruch von Gemeindepräsident Marcus Beer befasst.

In Brienz/Brinzauls gilt wieder Phase grün, nach einer langen Evakuierungsphase. Unter der Rutschung in den vergangenen Jahren und Monaten haben auch die Strassen um Brienz gelitten. Es sind Sanierungsarbeiten und Neubauten nötig. Weitere Themen: · Fasnachts-Bilanz: Nach der Brandkatastrophe von Crans Montana galten an der Churer Fasnacht strengere Brandschutzmassnahmen. Die Fasnachtsvereinigung zieht ein positives Fazit. · Picasso und Kirchner: Das Kirchner Museum in Davos hat mit Pablo Picasso einen berühmten Gast und erkundet in einer neuen Ausstellung die Verbindung zwischen den beiden Künstlern.

Das Kantonsspital startet zusammen mit der ÖKK und der Spitex Chur das Pilotprojekt Hospital@Home. Die Verlagerung von Leistungen zu den Patientinnen und Patienten nach Hause bringe viele Vorteile, sagen die Verantwortlichen. Und das neue Modell könnte langfristig das Gesundheitssystem verändern. Weitere Themen: · Lawinengefahr in Graubünden: Der Lawinenforscher erklärt, wie der Schutzwald Schäden verhindern kann. · Kaminfeger gesucht: Wie die Branche unter dem Fachkräftemangel leidet.

Der Kanton investiert 5.5 Millionen Franken ins Verkehrskonzept für Milano Cortina. Ein Teil sollte über Parkgebühren und rund vier Millionen aus Italien gedeckt werden. Doch die Parkplätze bleiben weitgehend leer, Einnahmen fehlen - und aus Italien ist bisher kein Geld geflossen. Weitere Themen: · Gestern Nachmittag ist in Davos ein Snowboarder in einer Lawine ums Leben gekommen. Der 38-Jährige war abseits der Piste im Skigebiet Parsenn unterwegs, als sich unter dem Schwarzhorn ein Schneebrett löste und ihn verschüttete; die Rettungskräfte konnten ihn nur noch tot bergen. · Mattiu Defuns aus der Surselva gehört zu den bekanntesten Bündner Musikern. Am 13. Februar ist sein neues Album «Aura» erschienen. Ein Gespräch.

Seit etwas mehr als einer Woche laufen die Olympischen Spiele in Norditalien. Weil ein Grossteil der Besucherinnen und Besucher durch den Kanton Graubünden an die Spiele reist, wurde ein Verkehrschaos befürchtet. Dieses ist bisher allerdings nicht eingetreten. Ausserdem in dieser Sendung: · Scharmützel aber keine Verletzten oder Sachbeschädigungen bei zwei Demonstrationen von Impfgegnern in der Stadt St. Gallen am Samstag.

Längst vorbei sind die Zeiten, in denen man mit einer Meereshöhe von knapp 1800 Metern an der Talstation mit schneesicheren Wintern rechnen konnte. Bivio will in die künstliche Beschneiung investieren. Weitere Themen: · Fall eines ehemaligen Verwaltungsrichters kommt zweitinstanzlich Mitte März vor Obergericht. · Reportage: Wintersportort San Bernardino mit Schnee und Gästen. · Presserat rügt die Zeitung «Südostschweiz». · Bündner Architektin erhält wichtige Kulturauszeichnung - Tilla Theus im Interview.

Knapp sechs Jahre lang stand das Cube in Savognin leer, nun soll sich das ändern. Die Gemeinde will das Hotel für rund neun Millionen Franken übernehmen. Langfristig soll sich das für die Gemeinde Surses rechnen, sagt der Gemeindepräsident. Weitere Themen: · Bündner Meitli-Parlament für Preis nominiert: Das Projekt ist auf der Liste für die «Innovation in Politics Awards» - die Projektverantwortliche ist erstaunt und erfreut. · HCD-Profis in der Olympia-Pause: Während die Schweizer Nati-Spieler in Milano ins Turnier starten, haben ihre Kollegen in der Schweiz Ferien. Zeit für Fans, Familie und Playoff-Vorbereitung. · Gähnende Leere nach dem Grossanlass? Was mit der Infrastruktur nach den Olympischen Spielen geschieht, und was die Schweiz daraus lernen kann, erklärt der Experte im Gespräch.

Der Kanton Graubünden verfügt zurzeit über rund 1.4 Milliarden Franken flüssige Mittel. Diese Mittel werden risikoarm bewirtschaftet, rund 90 Prozent als Darlehen, der Rest im Aktien- und Anleihenmarkt. · Im Zusammenhang mit seinem Chalet in St. Moritz muss der Chef von Stadler Rail, Peter Spuhler, über 850'000 Franken Steuern zurückzahlen. · Wie können Besucherströme, wie zum Beispiel an Olympischen Spielen, prognostiziert und gesteuert werden? Ein Projekt der Fachhochschule Graubünden gibt Antworten.

Ab diesem Monat hätte ein Luchs im Jura gefangen und in Graubünden ausgesetzt werden sollen. Der Kanton stoppt dieses Projekt aber vorerst. Grund sind zwei Vorstösse im Bündner Parlament. Man wolle die politischen Entscheidungen abwarten, heisst es auf Anfrage beim Kanton. · Pilotprojekt: Kantonspolizei veröffentlicht ab März Standorte von Radarkontrollen. · Einzelticket: Bei den Regierungsratswahlen setzt die Bündner SP auf Peter Peyer. · Vertrauensfrage: Nach dem Video-Eklat will der Ilanzer Gemeindepräsident Marcus Beer das Parlament entscheiden lassen, ob er im Amt bleiben soll.

Diese Frage beschäftigt ein Forschungsprojekt, bei dem auch Wissenschaftler des Schweizerischen Nationalparks teilnehmen. Feldhasen stossen wegen des wärmeren Klimas zunehmend in höhere Lagen vor und paaren sich mit den Schneehasen. Daraus entstehen «Hasenhybride». Weiteres Thema: · Erstes Olympia-Wochenende: Weniger Durchgangsverkehr in Graubünden als erwartet.

Im Vorfeld war befürchtet worden, dass die Besucherströme zum Austragungsort Livigno der Olympischen Winterspiele durch Graubünden zum Chaos führen könnten. Das von den Behörden geschnürte Verkehrskonzept mit Park+Ride sowie die ÖV-Anschlüsse hätten sich bewährt, erklären die Verantwortlichen. Weitere Themen: - Noch nie wurden in der Kathedrale St. Gallen so viele Opferkerzen angezündet wie letzte Jahr. - Projekt «SoliThur» soll im Kanton Thurgau Engagement und Ideen zur Solidarität in der Bevölkerung fördern.

Brienz gilt nach neuer geologischer Einschätzung wieder als langfristig bewohnbar. Drainagen im Entwässerungsstollen haben die Rutschung stark gebremst. Trotzdem bleibt die Bevölkerung gespalten: Einige fordern den Stopp der Umsiedlung, andere wollen trotz Entspannung wegziehen. Weitere Themen: · Die Ems-Chemie erzielte im vergangenen Jahr trotz tieferem Umsatz einen höheren Gewinn, getragen vor allem vom starken Geschäft in Asien. Der Standort Domat/Ems bleibt für das Unternehmen wichtig, auch wenn dort vorerst nicht weiter investiert wird. · In Domat/Ems startet heute die Fasnacht im grossen Festzelt auf dem Sentupada-Platz. Nach dem Brand in Crans-Montana wurden die Sicherheitsmassnahmen verstärkt.

Nach langer Unsicherheit ist das Spital Oberengadin bis Ende Jahr gerettet. Neun Gemeinden sagten Ja zum Rettungsplan und zu 19,5 Millionen Franken. Der Betrieb wird neu organisiert, Leistungen reduziert und 50 Stellen abgebaut. Wie es danach weitergeht, ist noch offen. Weitere Themen: · Einwohnerinnen und Einwohner von Brienz/Brinzauls können sich ab morgen erneut für eine provisorische Umsiedlung anmelden, teilt der Gemeindevorstand Albula mit. Die Frist wird wegen einer neuen Projektphase mit angepassten Regeln nochmals geöffnet. · Für die 20-jährige Eishockeyspielerin Leoni Balzer werden die ersten Olympischen Spiele Realität. «Es ist ein Kindheitstraum», sagt die Captain des HC Davos vor ihrem Olympia-Debüt.

Graubünden unterstützt die Forderung der Gebirgskantone nach mehr Zeit bei der Abschaffung des Eigenmietwerts. Dieser soll frühestens 2030 fallen. Grund ist die komplexe Einführung einer Ersatzsteuer auf Zweitwohnungen. In Graubünden stehen rund 90 Millionen Franken an Steuereinnahmen auf dem Spiel. Weitere Themen: · Nicht alle Touristinnen und Touristen kennen den jährlichen Sirenentest. Deshalb informieren einige Hotels ihre Gäste im Voraus. · Skicrosser Alex Fiva steht vor seinen nächsten Olympischen Spielen und sagt: Auch nach über 15 Jahren im Weltcup kribble es noch.

Bundesrat Albert Rösti hat die Bündner Projekte für einen Ausbau der Nationalstrassen ans Ende seiner Prioritätenliste gesetzt. Regierungsrätin Carmelia Maissen bedauert den Entscheid und spricht von einem Agglomerationsprogramm. Weitere Themen: · Zweite Wolfsregulation: Von Anfang September bis Ende Januar sind im Kanton Graubünden 35 Wölfe geschossen worden. Die Verantwortlichen vom Kanton zeigen sich zufrieden. · Premiere an den Olympischen Spielen: Im Skibergsteigen, das in Cortina/Milano erstmals olympisch ist, gehört der Prättigauer Arno Lietha zu den Weltbesten.

In einigen Regionen zählen Hotels weniger Gäste und müssen Absagen hinnehmen, weil der Schnee fehlt. Über den ganzen Winter gesehen gibt sich der Präsident von Hotellerie Suisse Graubünden aber optimistisch und spricht von einer sehr guten Situation für die Hotels. Weitere Themen: · Die Bündner Regierung lehnt die Forderung nach höheren Kinder- und Ausbildungszulagen ab. Die Gründe. · Nach jahrelangem Verletzungspech nimmt die Lenzerheidner Freeskierin Giulia Tanno erstmals an Olympischen Spielen teil. Das Gespräch vor dem Start in Mailand/Cortina.

Stundenlang am Handy oder vor dem Computer sitzen: Mediensucht ist ein Problem für viele Kinder und Jugendliche. Im Sarganserland kümmern sich die Sozialen Dienste mit einem Angebot um Betroffenen und Angehörige. So ein Angebot gebe es bisher in der Ostschweiz nicht, heisst es von der Fachstelle. Weiter in der Sendung: · Aussergewöhnlicher Nachwuchs im Walter Zoo: In Gossau ist ein Schimpansenbaby auf die Welt gekommen, das die Gruppendynamik ziemlich durcheinanderwirbelt. · Stadt St. Gallen: In einem Appartement an der Rorschacher Strasse wurde am Freitagmorgen eine Frau tot aufgefunden. Ein Mann wurde festgenommen. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft ermitteln. · Pontresina: Am Samstagabend wurde ein Teil einer Skitourengruppe am Piz Alv von einer Lawine erfasst. Dabei kam ein Mann ums Leben, eine weitere Person wurde verletzt.

Der Engadin Airport soll für 70 Millionen Franken erneuert werden. Dagegen ist eine Stimmrechtsbeschwerde hängig. Der Entscheid dazu steht noch aus, aber seit heute ist klar: Das Verfahren hat keine aufschiebende Wirkung. Weitere Themen: · Alkoholverbot am Bahnhof Chur? Die Idee kommt unterschiedlich gut an. · Hickhack um Wohnraum-Initiative: Die Churer Stadtregierung muss ihren Gegenvorschlag überarbeiten. · Offene Ausgangslage: Die Vorschau zu den Bündner Regierungswahlen im Sommer.

Der Schweizer WEF-Chef Alois Zwinggi hatte die Idee präsentiert. «Tiny Houses» könnten in Davos während des WEF die Wohnungsknappheit lindern. Die Davoser Baudirektorin Valérie Favre-Accola will die Idee ernsthaft prüfen. Weitere Themen: · Bündner Regierung genehmigt Davoser Ortsplanung für Wohnungsbau. · Churer Gemeinderat weist Initiativ-Botschaft gegen Wohnungsknappheit zurück zur Überarbeitung.

Graubünden rüstet sich für die Fasnacht und zieht Konsequenzen aufgrund der Brandkatastrophe von Crans-Montana. Die Gebäudeversicherung verstärkt ihre Kontrollen. Weitere Themen: · Nationalstrassen-Ausbau in Graubünden zurückgestellt: Bundesrat Albert Rösti stellt seinen Fahrplan für den Verkehrsausbau vor. Die zwei Bündner Projekte sind auf der Prioritätenliste zuhinterst. · Stimmrechtsalter 16 bald auch in Graubünden? Das schlägt der Bündner Regierungsrat vor, das Kantonsparlament berät die Vorlage im April. · In einem halben Jahr zum Schweizer Rekord im Apnoe-Tauchen: Journalistin Corina Schmed über ihr ehrgeiziges Experiment, für das sie bis an ihre Grenzen und darüber hinaus ging.

In Graubünden wird jährlich Käse im Wert von über 100 Millionen Franken produziert. Ausländische Anbieter und der Überfluss an Milch machen den Betrieben Sorgen. Weitere Themen: - Wolfschützerin blitzt mit mehreren Beschwerden gegen Abschüsse vor Bundesgericht ab. - «Presley in Chur»: Der King of Rock 'n' Roll in einer augenzwinkernden Inszenierung.

In Brienz gilt seit heute wieder Phase Grün. Bewohnende durften bereits ab Freitag zurückkehren, nun ist das Dorf auch für die Öffentlichkeit offen. «Es ist eine riesige Erleichterung», sagt der Gemeindepräsident. Wie viele zurückkehren, ist offen. Ein Augenschein vor Ort. Weitere Themen: · Swiss Olympic hat heute die letzte Selektion für die Olympischen Spiele in Milano Cortina bekanntgegeben, darunter im Ski Alpin vier Bündnerinnen und Bündner. Mit dabei sind Jasmine Flury und Vanessa Kasper bei den Frauen sowie Stefan Rogentin und Thomas Tumler bei den Männern. · Zu den Stosszeiten steht der Verkehr in Chur oft still, etwa auf der Kasernenstrasse. Kanton und Stadt wollen deshalb die Umfahrung über den Rosenhügel ausbauen und zur wichtigen Zubringerstrasse machen, trotz erwarteter Engpässe im Winter.

Der Steinadler im alpinen Raum hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Zwischenzeitlich fast ausgerottet ist heute der Bestand beinahe am Limit. Es findet eine Selbstregulation statt. Der Biologe und Experte David Jenny im Interview. Weiter in der Sendung: · Glarner Bundesparlamentarier wollen sich für Verbesserungen zur Umfahrung Netstal einsetzen · Aktueller Stand von blockierten Arboner Bauprojekten

Das WEF 2026 ist zu Ende, noch nie waren so viele hochrangige Figuren aus Politik und Wirtschaft in Davos wie dieses Jahr. Das sorgt in Graubünden auch für Kritik. Weitere Themen: · Desinformation in den Sozialen Medien: Der Experte erklärt die Gefahren, die durch künstliche Intelligenz immer komplexer werden. · Luftsicherheit am WEF: Nicht nur in Zürich, auch in Samedan wurde der Betrieb durcheinandergewirbelt. Wie die Schweizer Luftwaffe den Regionalflughafen sichert.

Nach über einem Jahr endet die Evakuierung von Brienz/Brinzauls. Ab Freitag dürfen die Bewohner wieder in ihren Häusern übernachten, am Montag fällt das Betretungsverbot ganz. Die Lage am Berg hat sich beruhigt, die Geologen beurteilen das Risiko nun als gering. Weitere Themen: · Das Spital Oberengadin entlässt im Zuge einer Umstrukturierung 50 Mitarbeitende. Gleichzeitig entstehen 40 neue Stellen in Alterszentren und bei der Spitex, die Betroffenen offenstehen könnten. · Bis zu 6000 Gipfeli pro Tag: Hochbetrieb beim Bäcker in Davos während des WEF. Eine Reportage.

Die Staatsanwaltschaft St. Gallen hat alle Verfahren zu sexuellem Missbrauch im kirchlichen Umfeld abgeschlossen. Fünf Anzeigen wurden geprüft, darunter eine des Bistums Chur. In keinem Fall kam es zu einer Anklage – unter anderem wegen Verjährung oder fehlender Beweise. Weitere Themen: · Der WEF-Tag stand ganz im Zeichen von US-Präsident Donald Trump: Seine Ankunft sorgte für grosse Aufmerksamkeit. Eine Reportage aus Davos über die Stimmung und Reaktionen rund um seinen Besuch. · Nach fast 40 Jahren spielt der EHC Arosa wieder im Profihockey. Eine Reportage über den sportlich und finanziell anspruchsvollen Neustart der Aroser in der Swiss League.

Während der Hochjagd gingen beim Amt für Jagd und Fischerei deutlich mehr Meldungen ein als in früheren Jahren. Es kam zu «rücksichtslosen Konflikten» unter Jägern, bei denen beispielsweise Hochsitze beschädigt wurden, erklärt der Abteilungsleiter. Die meisten hielten sich aber an die Regeln. Weitere Themen: · Viele Gäste sorgen in Davos für eine besondere Belastung der Abwasserreinigungsanlage: Sie muss aussergewöhnlich grosse Mengen Fäkalienabfall verarbeiten. Eine Reportage. · Die Hälfte der Gemeinden in der Schweiz ist auf sozialen Medien, besonders die romanischsprachigen legen zu.

Frauen in der Landwirtschaft stehen oft unter Druck. Arbeit und Familie lassen sich kaum trennen. Ein neuer Gesprächskreis für Bäuerinnen in Chur soll entlasten. Eine Teilnehmerin sagt: «In der Landwirtschaft gibt es nicht so viele Orte, sich mit anderen Frauen auszutauschen.» Weitere Themen: · Seit fast einem halben Jahr ist die Leitung der Hochbaudienste in Chur unbesetzt. Die Stadt will die Stelle erst neu besetzen, wenn Organisation und Prozesse überprüft sind. · Viele Bundespolitikerinnen und Bundespolitiker machen nur begrenzte Angaben zu ihren Nebeneinkünften. Das zeigt eine Untersuchung der Organisation Lobbywatch. Auch in Graubünden sind entsprechende Informationen teilweise nicht öffentlich.