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Dies ist die Geschichte einer kleinen Stadt und zwei großen Preußenprinzen im nördlichen Brandenburg: Rheinsberg Eine Herbstreise mit Spätsommerwetter Zu verdanken hat sie das Attribut vom Paradies dem preußischen Adel. Der damalige Kronprinz bekam die Erlaubnis, sich am dortigen See ein Schloss zu bauen. Da war er noch ziemlich jung und ziemlich glücklich. Angenehm überrascht bin ich, dass Anfang November 2025 noch so schön die Sonne scheint und die Temperaturen am Mittag über die 18 Grad Marke klettern. Das macht die paradiesische Herrlichkeit noch viel herrlicher. Rheinsberg im Herbst – foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Rheinsberg entdecken In diesem Podcast treffe ich Figuren, Menschen und Begegnungen in Rheinsberg. Der erste Blick sagt mir schon: Ganz schön, schön hier! Kein Wunder, dass der junge Kronprinz Friedrich die Idee entwickelte, hier ein Schloss an den Grienericksee zu bauen. Rheinsberg finden Rheinsberg liegt ziemlich dicht an der Kreisstadt Neuruppin im Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Mit dem Auto fährt man, von Berlin aus, knappe zwei Stunden. Die Stadt hat heute rund 8.000 Einwohner, ist aber flächentechnisch eine der größten deutschen Gemeinden. Das heißt auch: Hier gibt es viel Natur und dazugehörige Idylle. Es passt alles für einen Kurz- oder auch Langurlaub. Die Schlossgeschichte Schloss Rheinsberg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Herrschaftshäuser gab es an der Stelle, wo das Schloss steht, schon einige. Der Vorbesitzer verkaufte Land und Gut dem preußischen König und der schenkte es dann seinem Sohn Kronprinz Friedrich. Der „junge“ Fritz beauftragte dann den alten und arrivierten Knobelsdorff als Baumeister. Der baute um, stockte auf und Friedrich konnte einziehen. Es hat ihm gut gefallen aber leider durfte er nur vier Jahre bleiben. Dann starb sein Vater, er wurde König und musste zurück nach Potsdam. Schloss Rheinsberg schenkte er seinem jüngeren Bruder Heinrich, der dort 50 Jahre lebte und residierte. Friedrich der Große – Denkmal für den Kronprinzen am Eingang zum Schlossparl – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Der unbekannte Heinrich Trotz der langen Zeit überstrahlt Friedrich der Große bis heute seinen kleinen Bruder Heinrich. Das sagt auch eine ganze Menge aus über das Verhältnis der Geschwister. Jörg Möller, der 1. Vorsitzende des „Vereins Stadtgeschichte Rheinberg“, spricht im Podcast sehr treffend von Friedrich als Selbstvermarktungsgenie. Jörg Möller, Vorsitzender des Vereins Stadtgeschichte Rheinsberg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Seine Strahlkraft übertraf Heinrich schon zu Lebzeiten und Erfolg ist das, was man aus ihm macht. Denn der „kleine“ Heinrich hat in seinem Leben, jede Menge Erfolge politisch-militärischer Natur sowie in Sachen Diplomatie, Wissenschaft und Kultur. Trotzdem ließ sich schon um 1860 der Schriftsteller Theodor Fontane in seinen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ darüber aus, dass in Rheinsberg kein Mensch den Prinzen Heinrich kenne. Prinz Heinrich von Preußen – Gemälde in Schloss Rheinsberg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Des Prinzen Geburtstag und Leben 2026 ist ein besonderes Jahr. Prinz Heinrichs 300. Geburtstag hat gerade stattgefunden (18.01.) und Brandenburg, die Schlösserverwaltung, die Stadt Rheinsberg (samt der Touristiker) und die Musikwelt Rheinsberg haben ein Prinz Heinrich-Jahr gestartet. Auf das der Preußenprinz seine ihm gebührende Anerkennung posthum erhält. Schloss Rheinsberg: Blick aus dem Schlosspark – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Erfahrt im Podcast möglichst viel aus seinem Leben, von seinen politischen Einstellungen, seinem Bemühen um Kunst, Musik und Kultur, seiner Orientierung nach Frankreich inklusive einer adelsuntypischen Sympathie für die Aufständischen der Französischen Revolution von 1789. Heinrich fiel aus dem Rahmen, in jeder Hinsicht. Leben für Lust, Literatur und Musik Seine offen gelebte sexuelle Orientierung zum schwulen Leben war außergewöhnlich. Darunter leiden musste seine Frau, die er vermutlich nie geheiratet hätte, wäre nicht der Schlossbesitz davon abhängig gewesen. Bruder Friedrich hatte nicht einfach verschenkt, sondern daran eine Voraussetzung geknüpft: „Keine Frau – kein Schloss!“ Dabei soll die Erwählte, Prinzessin Wilhelmine von Hessen-Kassel aus außergewöhnlich schöne und attraktive Frau gewesen sein. Heinrich kümmerte das nur wenig und irgendwann, war's Wahrheit oder Intrige, schickte er Wilhelmine nach Berlin ins frisch erbaute Prinz-Heinrich-Palais. Das steht noch. Weiß jemand wo? (Schreibt es gern in die Kommentare) Spiegelsaal: Überbleibsel aus Friedrichs Zeiten – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Schloss & Garten Das Schloss lies er nach seinen Vorgaben umbauen. Sein Engagement in Sachen Gestaltung des Schlossparks setzte Maßstäbe.In Briefen beschäftigt er sich mitunter mit Tomantenzucht und -ernte. Morgenstimmung im Rheinsberger Schlosspark – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Politisch vom Hof aufs Abstellgleis gestellt, beschäftigte er sich mit Kultur und Musik. Die Aufführungen von Kammeropern in Rheinsberg waren legendär. Französische Gäste meinten mitunter, die Inszenierungen seien besser als am Hof von Versailles. Heinrich wollte es wissen. Er ließ 1774 ein Schlosstheater bauen für seine Aufführungen. Daneben entstand das Kavaliershaus für Gäste am Hof. Der Name spricht Bände. Schlosstheater & Kavaliershaus: Heute Musikkultur Rheinsberg – Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD „Nebenbei“ war er durchaus als Diplomat erfolgreich, machte (auch politische) Reisen und erzielte, trotz der „Kaltstellung“ in Sachen Macht, bedeutende Erfolge für das Königreich Preußen. Das Schloss Im Podcast machen wir uns auf den Weg. Die Sonne scheint und ich schlendere in Richtung See. Ist das ein Idyll. Das schöne und trotzdem bescheidene Schloss, das glänzende Wasser und im November ein fast leerer Park. Keine Menschenmassen. Wenn das die Leute wüssten, wäre es voller, hier. Auf der Schlossterrasse wartet Michael Fröhlich auf mich, um mir das Kleinod näher zu bringen. Er weist, durchaus stolz darauf hin, dass es hier gerade im Sommer ziemlich voll werden kann. Dann, wenn die Musikkultur Rheinsberg ihr Festival durchführt. Schlossterrasse – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Das Schloss selber beeindruckt. Heinrich hatte es auf seine Bedürfnisse zugeschnitten. Er war nicht nur cleverer Diplomat und Staatsmann, er hat auch gern gefeiert. Und das konnte dauern. Wenn dann noch die Lieblingsverwandtschaft kam, wurde vorher gebaut und anschließend lange gefeiert. Den perfekten Gastgeber hat er immer gegeben. Unterm Strich gibt es viel zu entdecken. Alles führt zur Erkenntnis, dass er seine „Unbekanntheit“ nicht verdient hat. Vielleicht liegt sein „Verschwinden“ auch daran, dass er nach seinem Tod im Jahr 1802 jede Menge Schulden hinterließ. Ein Großteil der Ausstattung musste in dieser Zeit verkauft werden. Danach erlebte Schloss Rheinsberg eine wechselhafte Geschichte, blieb aber im Besitz der Hohenzollern-Familie, bis zur Enteignung durch die Sowjetische Verwaltung im Jahr 1945. Grienericksee – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD In den Jahren der DDR war das Schloss ein Diabetiker-Sanatorium. 1990 ging es in den Besitz der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg über. Es begann die Zeit der Restaurierung von Schloss und hauptsächlich auch von Schlosstheater und Kavaliershaus. Letztere waren in den letzten Kriegsmonaten 1945 noch schwer beschädigt worden. Als Ruine musste dieser Teil bis in die 1990er Jahre auf eine Restaurierung warten. Im Jahr 2000 begann der Betrieb des neuen Schlosstheaters. Die Kammeroper Rheinsberg hatte genauso eine Heimat, wie die Brandenburgische Musikakademie. Musikkultur Rheinsberg Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Drei Säulen vereinen und ergänzen sich hier in dieser gemeinnützigen Organisation: Die Musikakademie Brandenburg, die Kammeroper Rheinsberg und das Rheinsberger Schlosstheater. Gemeinsam sind sie der Garant des kulturellen Lebens in Stadt und Region und gleichzeitig Festivalveranstalter und pädagogisches Aus- und Fortbildungshaus in Sachen Musik und Musikerziehung. Was so theoretisch klingt ist eine ziemlich einzigartige Musikinstitution, von der vor Jahren niemand glaubte, dass sie einen so durchschlagenden Erfolg hat. Erinnerungen machen, die Funken sprühen Hier entsteht das Programm des jährlichen Kammeroper- und Sommerfestivals. Im Podcast kommen sowohl der Leiter der Musikakademie Felix Görg als auch der neue künstlerische Leiter des Musikkultur Rheinsberg, Jelle Dierickx zu Wort. Felix Görg, Leiter der Musikakademie (links) & Jelle Dierickx, Künstl. Leiter Musikkultur Rheinsberg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Ich bin nun weder Musikwissenschaftler noch Fachmann in Sachen Oper, Kammeroper oder musikalische Bildung. Trotzdem hätte ich mich mit Felix Görg und Jelle Dierickx stundenlang unterhalten können. Sagt mir gern in den Kommentaren, ob Ihr genauso denkt. Das musikalische Rheinsberg 2026 Anfang November wollte er noch nicht mit dem Programm für 2026 herausrücken. Inzwischen ist es veröffentlicht und bietet manch Klassisches, wie mehrere Kammeropern, aber auch ein Wandelkonzert, ein Liederabend für Wilhelmine und Heinrich und gefeiert werden darf auch mit einem schwedischen Sommerfest. Musikfreunde werden sicher auch in diesem Jahr von der Vielfältigkeit der Musikkultur Rheinsberg begeistert sein. Triangelplatz: Übergang zwischen Stadt und Schlosspark – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Rheinsberg – Die Stadt Oder sollte ich Städtchen sagen? Es ist mit den rund 8.000 Einwohnern in der Tat nicht riesengroß. Aber Rheinsberg liegt bezaubernd in sehr viel wundervoller Natur zwischen unendlich vielen Seen und bietet eine verzaubernde Atmosphäre. Letztlich bietet die Region fast Alles, was man für einen schönen Urlaub braucht. Rheinsberg: Die “neue” Altstadt – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Kulinarik Da bin ich am Braten à la Fontane im Ratskeller im Stadtzentrum hängengeblieben. Verlockend ist der gebratene Zander aus dem See im Fischerhof, direkt am See. Zander mit Senfsoße und Linsengemüse im Fischerhof – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Für die Kaffee- und Kuchenzeit empfehle ich zudem noch das Café Claire am Kirchplatz. Ich hatte dort einen Birnen-Schmandkuchen zum Niederknien. Café Claire: Birnen-Schmandkuchen macht glücklich – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Übernachten Hotels, große wie kleine gibt es einige. Mein Geheimtipp, praktisch getestet, wurde der „Gasthof Endler“ direkt am Triangelplatz. Von hier aus ist fast jede Attraktion in längstens 10 Fußminuten zu erreichen. Die Zimmer sind gemütlich und mit allem ausgestattet, was mann und frau braucht. Gasthof & Fleischerei Endler, Rheinsberg – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Meine besondere Empfehlung sind die unglaublich leckeren Buletten, die die Hausmetzgerei täglich im Angebot hat und die Übernachtungsgäste, mehr als oft, auch auf dem Frühstücksbüffet finden. Besichtigungen Haus der Stadtgeschichte – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Sehenswert ist das Haus der Stadtgeschichte. Hier kann man wirklich tief in die Rheinsberger Historie eintauchen. Wenn im Sommer die Sonne scheint, dann sollte man eigentlich auch eine „schnieke“ Bootstour machen. Wandern oder „Böötchen fahren“ kann man ohnehin. Bootstour ist eigentlich “Pflicht” – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Touristische Infos …gibt es in der gut bestückten Tourist-Info in der Mühlenstraße. Websites und weitere Infolinks findet Ihr unten in der Rubrik Information & Links. Randbemerkung: Hier auf der Seite findet Ihr jede Menge Fotos und ich kann nur sagen: Wenn die Fotos schon im November so schön werden, welches Paradies wartet da vermutlich erst im Sommer. Rheinsberg und der Grienericksee am 05. November 25 – Foto: Rüdiger Edelmann / ttb-media TON-TEXT-BILD Information & Links Rheinsberg – Tourismus Verein Stadtgeschichte Rheinsberg Musikkultur Rheinsberg Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg 300 Jahre Prinz Heinrich Brandenburgische Seenplatte Reiseland Brandenburg Rheinsberger Sommerfrische – Ein Reiseradio-Talk Hinweis Die Recherche für diesen Podcast wurde unterstützt von Reiseland Brandenburg und seinen Partnern vor Ort. Meine Meinung wurde nicht beeinflusst! Ein dritter Teil wartet noch. Er ist der Grund für meine ursprüngliche Motivation nach Rheinsberg zu fahren: Kurt Tucholskys „Rheinsberg – Ein Bilderbuch für Verliebte”. Das folgt zeitnah! 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In der finalen Episode dieser „Ritter, Tod und Teufel“- Staffel zur „Blutgräfin, schlagen die Mächte der Gegenreformation zurück. Am 29. Dezember 1610 stürmt der königliche Palatin Georg Thurzó mit einem Kommando die Burg Schächtitz und erwischt Elisabeth Báthory und ihre Bediensteten in flagranti inmitten eines grausamen Szenarios. Frisch ausgegrabene, verunstaltete Leichen und zahlreiche Zeugenaussagen sprechen für sich - doch stimmt das alles?Ist es ein Tatort oder eine örtliche humanitäre Krisensituation, was sich auf der Burg zeigt? Oder vielleicht doch eine Intrige? Wir entwirren das Dickicht aus realen Anschuldigungen, vermeintlicher oder auch echter Folter, Grausamkeiten und medizinischen Praktiken, die damals mit einiger Brutalität einhergingen.Elisabeth wird aber dennoch ohne formale Anklage und Verhör unter Hausarrest gestellt. Trotz zahlreicher Zeugenaussagen und der Foltergeständnisse der Bediensteten der Báthory bleiben konkrete Beweise aus, was niemanden daran hindert grausame Strafen gegen die Beteiligten zu verhängen - ihr kennt das mittelalterliche Repertoire diesbezüglich ja ganz gut aus anderen Episoden unserer Podcasts :).Im Netzwerk aus politischen Intrigen und Machtinteressen entpuppt sich Thurzó's Anklage schließlich auch als Machtspiel gegen die mächtige Báthory-Familie, die mit ihren enormen Besitztümern und ihrem religiösen Abweichen den Habsburgern längst ein Dorn im hochverschuldeten Auge ist. Am Ende gewinnt Elisabeth im Turmverlies ihrer Burg doch irgendwie - und die Mächtigen gehen dahin.Ein Fluch, wer weiß?Executive Producer: Ruben Schulze-Fröhlich, Christoph Falke Autor: Lutz NeumannRedaktion: Volker Strübing, Anna MüllerleileHosts: Anna Müllerleile, Michael LottSounddesign: Fabian SchäfflerProduktionsleitung: Annabell Rühlemann Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Kampf um Geld und Macht geht weiter. Auf der einen Seite Gräfin Elisabeth Báthory, die gewissenhaft ihre Ländereien verwaltet und das Geld zusammenhält. Auf der anderen Seite Matthias II, der verschuldete König Ungarns. In der vierten und vorletzten Folge dieser Ministaffel von “Ritter, Tod und Teufel” erfahren wir wie gefährlich es sein kann, 1610 in Ungarn, als adelige Frau erfolgreich zu sein. Der König plant eine Intrige gegen die Gräfin. Wird er damit Erfolg haben? Wer steht treu an seiner Seite und wer hält zur Gräfin? Ist Blut wirklich dicker als Wasser?Und wer führt denn nun Ungarn an? Das Kräftemessen zwischen Osmanen, Habsburgern und dem ungarischen Königshaus geht in die nächste Runde. Bei all dem Ringen um die politische Vorherrschaft, passiert auf Burg Schächtitz, dem Sitz der Báthorys, grauenhaftes. Mädchen verschwinden und der Diener der Gräfin zieht einen Karren nach dem nächsten im Dunkel heimlich von der Burg. Doch was hat er geladen? Wieviel Blut klebt wirklich an den Händen der Gräfin?Executive Producer: Ruben Schulze-Fröhlich, Christoph Falke Autor: Lutz NeumannRedaktion: Volker Strübing, Anna MüllerleileHosts: Anna Müllerleile, Michael LottSounddesign: Fabian SchäfflerProduktionsleitung: Annabell RühlemannProduktionsleitung: Annabell Rühlemann Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Weiteres zu den Lawfare-Operationen von Teilen des Tiefen Staates gegen Donald Trump.Ein Standpunkt von Peter Frey.Die großangelegte Intrige, bekannt als Russiagate, mit der man Trumps Wahl zum US-Präsidenten 2016 zu verhindern suchte, ging nachfolgend in einer unter dem Codenamen Crossfire Hurricane bekannt gewordenen Operation auf. Die Intrige wurde durch das FBI ausgerollt — einer dem US-Präsidenten unterstehenden, damals in ihrer Führung jedoch den US-Demokraten von Obama und Clinton zuarbeitenden Bundesbehörde. Hierbei spielten sich FBI und einflussreiche Richter wie Anwälte die Bälle zu. Doch Crossfire Hurricane war nicht das Ende, Arctic Frost sollte folgen.Vorab zum Verständnis: Lawfare steht für juristische Kriegsführung gegen als solche ausgemachte politische Gegner. Lawfare verlässt den Boden der Demokratie, bedient sich aber gern der Institutionen und Gesetze demokratischer Gesellschaften. Daher dürfte auch klar sein, dass Lawfare kein reines Phänomen der US-amerikanischen Gesellschaft, sondern ein Standardwerkzeug in Fassadendemokratien, wie auch der in Deutschland, beschreibt.James Boasberg und Arctic FrostGegen James Boasberg wurde vom texanischen republikanischen US-Abgeordneten Brandon Gill am 4. November 2025 ein Amtsenthebungsverfahren angestrengt:„Unter Missachtung seiner Verantwortung, die Macht seines Amtes in verfassungsmäßiger Weise auszuüben, erteilte Oberrichter Boasberg dem Sonderermittler John L. Smith die Genehmigung, leichtfertige Geheimhaltungsanordnungen zur Förderung des Projekts des Federal Bureau of Investigation [FBI] mit dem Codenamen ARCTIC FROST zu erlassen.“ (a1, 1)James Boasberg ist der Vorsitzende Richter des Bundesbezirksgerichts in Washington, D.C. Laut Gill soll er die Justiz auf illegale Art und Weise gegen Kritiker der US-Regierung unter Joe Biden eingesetzt haben. Unter dem Schirm einer FBI-Operation namens Arctic Frost unterzeichnete Boasberg Anordnungen zur geheimen Überwachung von zehn US-Senatoren und einem Abgeordneten. Dazu wurde Druck auf die zwei großen Mobilfunkanbieter Verizon und AT&T ausgeübt. Einerseits zur Herausgabe von Telefondaten der Senatoren, andererseits dies gegenüber den Betroffenen geheim zu halten (2). Die seit Trumps Amtseinführung neu eingesetzte FBI-Führung bestätigte, dass inzwischen mindestens acht dieser Telefonprotokolle beschlagnahmt worden seien (3). Wie weiter unten noch besprochen wird, ist das nicht alles.Boasberg wurde noch unter der Obama-Regierung zum Bundesrichter, zusätzlich zum Richter für die Überwachung von Aktivitäten der US-Auslandsgeheimdienste am United States Foreign Intelligence Surveillance Court (FISC) berufen. Außerdem fungierte Boasberg von 2020 bis 2025 als Vorsitzender Richter am Alien Terrorist Removal Court (4).Noch einmal zur Rolle des FISC: Es handelt sich beim FISC um ein spezialisiertes Bundesgericht in Washington, D.C., das 1978 vom Kongress mit Verabschiedung des Foreign Intelligence Surveillance Act (FISA) eingerichtet wurde. Die Hauptaufgabe des FISC besteht darin, Anträge der Regierung auf Genehmigung verschiedener Mittel zur Beschaffung ausländischer Geheimdienstinformationen zu prüfen, insbesondere wenn diese in den Vereinigten Staaten durchgeführt werden oder sich anderweitig gegen US-Bürger richten. Anders ausgedrückt kann das FISC die Geheimdienste für Operationen ermächtigen, welche tief in die verfassungsmäßigen Rechte der Bürger eingreifen....https://apolut.net/operation-arctic-frost-von-peter-frey/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Exfrau eines Polizisten wird in ihrem eigenen Schlafzimmer erschossen – und die neue Frau ihres Ex für den Mord verurteilt. Doch sie beteuert ihre Unschuld. 1990 entflieht sie aus dem Gefängnis – und wird berühmt. Zweifel steigen in der Bevölkerung auf, ob die ehemalige Polizistin tatsächlich den Mord an der Exfrau ihres Mannes begangen hat, für den sie verurteilt wurde. Ist Laurie "Bambi" Bembenek eine kaltblütige Mörderin – oder wurde sie das Opfer einer Intrige? ** Gast: Nicola SegurWerde Komplizi und unterstütze diese Arbeit! ** Hier findest du alle Rabatte und Promocodes "Darf's ein bisserl Mord sein?" ist der #1 True Crime Podcast aus Österreich. Egal ob deutsche, österreichische oder internationale Fälle: mit Flair, Charme und Wiener Schmäh spricht Franziska Singer über kuriose, ungelöste und längst vergessene Kriminalfälle aus der ganzen Welt. Ob Serienmörder, Entführungen, ein Bankraub oder Femizide - bei Darf's ein bisserl Mord sein? wird jeden Montag je ein Kriminalfall ausführlich behandelt und durchleutet. Von diesen Verbrechen habt ihr bestimmt noch nie gehört! Darf's ein bisserl Mord sein? ist eine Produktion der Wake Word Studios. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Mahrers Kammerspiele • Rückzug auf Raten? • Alles nur Intrige? • Kammern noch zeitgemäß? • Vertreter der Mitglieder oder der Parteien? Kampf dem Antisemitismus • Umstrittene Ehrung im Parlament • Kritik an FPÖ und Rosenkranz • Regierung präsentiert neue Strategie Abschiebung nach Kabul • FPÖ kritisiert ÖVP-Showpolitik • Vereinbar mit Menschenrechten? • Zusammenarbeit mit Taliban-Regime?
US-Plan gescheitertEin Kommentar von Rainer Rupp.US-Geheimdienste versuchten, den persönlichen Piloten von Präsident Nicolás Maduro von Venezuela für einen verdeckten Entführungsplan anzuwerben. Laut aktuellen US-Medienberichten hatte ein US-Geheimagent im Jahr 2024 Maduros Piloten angesprochen und ihm gegen eine hohe Belohnung vorgeschlagen, das Präsidentenflugzeug heimlich an eine Stelle umzuleiten, wo US-Behörden den venezolanischen Staatschef wegen einer (gefakten) US-Anklage wegen Drogenhandel und möglicher Terrorvorwürfe festnehmen könnten.Diese Enthüllung unterstreicht, zu welchen Mitteln die Schurken in Washington greifen, um die Regierung Venezuelas zu destabilisieren. Laut einem detaillierten Bericht der Associated Press bestätigten drei amtierende und ehemalige US-Beamte sowie eine prominente Figur der venezolanischen Opposition, dass US-Agent Edwin Lopez sich mit Maduros Pilot General Bitner Villegas in der Dominikanischen Republik getroffen hatte. Bei der geheimen Zusammenkunft in einem Flugzeughangar bot Lopez dem Piloten erhebliche finanzielle Anreize – potenziell bis zu 50 Millionen Dollar, für Maduros Ergreifung an. Die Summe ist identisch mit dem öffentlich ausgeschriebenen Kopfgeld des US-Justizministeriums für die Ergreifung Maduros. Zugleich hat der US-Agent – dem Piloten persönlichen Schutz und ein neues Leben in Luxus im Tausch gegen seine Mithilfe angeboten.Laut Associated Press tauschte US-Agent Lopez Kontaktdaten mit Villegas aus und ermutigte ihn, „der Held Venezuelas“ zu werden, indem er Maduros Flugzeug zu einem Ort umleite, an dem US-Bundesagenten den in Washington unbeliebten Staatschef verhaften könnten. Die Operation enthält Elemente des Kalten Krieges und erinnert an die CIA-Mordkomplotte gegen Fidel Castro.Zur Erinnerung ein kurzer Exkurs:Seit langem weiß die Weltöffentlichkeit, dass die CIA den größeren Teil der 60er Jahre damit verbracht hatte, immer neue Pläne zur Ermordung Fidel Castros auszuhecken. Der britische TV-Kanal Channel 4 hatte dazu vor einigen Jahren einen Dokumentarfilm gebracht unter dem Titel “638 Arten, Castro umzubringen“. Darin wurden die spektakulärsten CIA-Mordverschwörungen unter die Lupe genommen. Einige davon waren so ausgefallen, dass sie selbst James Bonds Trickkiste in den Schatten stellten: Explodierende Zigarren, in Muscheln versteckte Bomben oder Giftpillen. In seinem Begleitbuch zum Channel 4 Dokumentarfilm hatte der damals bereits pensionierte kubanische Abwehrchef, Fabian Escalante, die über 600 Attentatsversuche auf das Leben von El Commandante aufgezählt. Die Zahl mag außergewöhnlich hoch erscheinen, aber andererseits war auch die CIA außergewöhnlich versessen darauf, Castro in Jenseits zu befördern. Stets vergeblich.Die Details der Intrige zur Entführung Maduros lesen sich ebenfalls wie das Skript für einen Hollywood-Spionagefilm der B-Klasse: Luxus-Privatjets, Koffer voller Geld und hochriskante Stunts. Dennoch scheint es sich um eine wahre, wenn auch gescheiterte Operation zu handeln, die Teil einer umfassenderen US-Strategie zur Unterwanderung der Regierung Maduros ist....https://apolut.net/venezolanischer-prasident-sollte-entfuhrt-werden-von-rainer-rupp/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Well, well, well, if it isn't the consequences of my own actions... Dieses Meme könnte von der Protagonistin aus Françoise Sagans Klassiker "Bonjour Tristesse" stammen. Die 17-jährige Cecile verbringt einen unbeschwerten Sommer mit ihrem Vater (Typus: Lebemann) am Mittelmeer, Sommerflirt mit einem jungen Studenten inklusive. Doch plötzlich macht ihr Anne einen Strich durch die Rechnung: Ausgerechnet diese verantwortungsbewusste, ernste Businessfrau will ihr Vater heiraten? Anhand einer ausgekügelten Intrige versucht Cecile, die Beziehung der beiden zu zerstören. Im Podcast besprechen wir, inwiefern der Roman, der bereits 1954 erschienen ist, unmoralisches Verhalten zeigt, wie seine Frauenfiguren zu bewerten sind und was Verantwortungsbewusstsein und das Erwachsenwerden damit zu tun haben.
Terminator Folge 4 ist im Äther verloren gegangen. Unten die Zusammenfassung In einer düsteren Zukunft, geplagt von Maschinen und Chaos, erwachen die Überlebenden aus einem Jahrzehnte währenden Kälteschlaf. Ihr Ziel: Skynet besiegen und die Welt retten. Doch die Zeit ist ein knappes Gut, denn das Schicksal hält eine finstere Intrige bereit. Eine Reise durch die Zeiten, bei der Freunde zu Feinden werden und Geheimnisse gelüftet werden. Das Schicksal der Menschheit ruht auf den Schultern einer handvoll tapferer Seelen. Podcast | Rollenspielpodcast (neomancerrpg.wixsite.com) https://www.patreon.com/1W3Rollenspieler Music by: Tabletop Audio - Ambiences and Music for Tabletop Role Playing Games Zusammenfassung Terminator Folge 4 Nach einem strategischen Meeting mit Carolyn und John Connor verbringt das Team zunächst etwas Zeit in der Basis – ein selten ruhiger Moment mit einer Mahlzeit im Gemeinschaftsraum, bevor sie verschiedene Bereiche erkunden: das Techniklabor, die Waffenkammer und weitere Einrichtungen. Die anschließende Mission führt sie zur Infiltration des Terminator-Komplexes 32A-4. Über einen Zugang bei der Außenbühne gelingt der Einstieg. Im Inneren hackt das Team die zentrale Kontrolle, um Daten auszulesen, während andere Waffen, Munition und sogar einen Reaktor bergen. Dabei stoßen sie auf brisante Informationen: die Koordinaten des TDI (Time Displacement Equipment) und dessen erste geplante Mission – den Mord an John Connor. Bei einem digitalen Zwischenfall kommt es zu einem kurzen Kontakt mit der Skynet-KI, deren Daten zu einem Funkturm führen. Die Spuren werden gelöscht, Adrian zerstört die Anlage vollständig. Zurück in der Basis taucht eine neue Bedrohung auf: der exzentrische Wissenschaftler Dr. Ignatius von Wanfried, angeblich ein Zeitreisender. Gleichzeitig wird im Funkraum eine Skynet-Nachricht entschlüsselt: “Protect Systrom, if possible Blackwood as well.” Ein Hinweis von Kindern lässt das Team vermuten, dass sich ein Spion in der Basis befindet. Der Verdächtige bittet um Hilfe bei der Reparatur eines GPS-Geräts – eine mögliche Falle. In der Garage eskaliert die Situation: Das Team greift ihn an, obwohl er offenbar helfen wollte. Erst bei seiner Zerstörung zeigt sich, dass der Mann ein Terminator war. Zum Schluss trifft eine beunruhigende Nachricht von Dr. Wanfried ein: McBride habe ihn angegriffen – und wolle nun Blackwood daten.
Entspannt einschlafen mit Meditation und märchenhafter Gute Nacht GeschichteHeute erzähle ich Dir die Geschichte von Aladdin und der Wunderlampe, frei wiedergegeben nach dem bekannten Märchen aus tausendundeiner Nacht. Vorher leite ich Dich durch eine Abendmeditation für innere Ruhe und eine wohlige Entspannung vor dem Einschafen.Für Kinder und Erwachsene geeignet.
Manchmal stolpert man über Dinge. Mal abgesehen davon, dass natürlich weiter daran gearbeitet wird, die AfD loszuwerden ‒ der Ausschluss von Joachim Paul von der Bürgermeisterwahl in Ludwigshafen könnte einen einfacheren, aber ebenso unschönen Grund haben. Von Dagmar Henn https://rtde.press/meinung/256315-ob-wahl-ludwigshafen-war-wahlausschluss/
Der Schuss, der nach hinten losgeht (Ersatzbank 05)Intrige mit KalkülAugust 2025 Monatsthema – Leben auf der ErsatzbankIn den vergangenen Wochen haben wir viel über das Wesen und Wirken Gottes geforscht – über Gewohnheiten in unserem Leben, mit denen wir geistlich wachsen können, Gewohnheiten nach Gottes Art, in dieser Welt zu wirken, die uns Festigkeit und Stabilität in unserem Leben geben. In diesem Monat wollen wir wieder die Auswirkung der Gnade Gottes im Leben eines biblischen Charakters anschauen. Im Frühjahr durfte ich eine kleine Reihe von Frauenbüchern mit dem SCM-Verlag herausbringen: Es ging um Lea, Tamar, Rut und Rahab. Die letzteren drei haben wir schon in vergangenen Podcasts studiert. (Playliste wer Interesse hat!) Das Leben von Lea kam zwischendrin bei anderen Themen immer wieder zur Sprache, jetzt wollen wir sie näher unter die Lupe nehmen und einige Überraschungen erleben im Leben der jungen Frau, die immer die zweitbeste war!Diese Heldinnen passen auf den ersten Blick gar nicht in unser Idealbild der frommen Frau hinein. Im Gegenteil. Die Missgeschicke, in die sie hineingeraten, sind haarsträubend. Gerade dadurch passen ihre Biografien in ein Buch, in dem es um die Rettung Verlorener geht, nicht um ein Schaulaufen der vermeintlich Nicht-Verlorenen. Die Bibel besteht aus einer einzigen Reihe von Missgeschicken, die sich auf staubigen, unappetitlichen Nebenschauplätzen ereignen, dort, wo vornehme Menschen niemals nach Gott suchen würden. Dort, wo menschliche Schuld ihre Schneisen der Zerstörung durch das Leben von ganzen Familien zieht. Gott – dort, wo man ihn am wenigsten erwarten würde. Gott auch in meinem, in Ihrem Leben. Empfehlung Kursbuch „Frauen in der Bibel – Rahab“ – gute Hintergrundinfos. Jetzt abonnieren und keine Neuigkeit verpassen: Newsletter
Je krijgt deze week de podcastreeks ‘Salut James' te horen. Daarin gaan Ronald Verhaegen en Stefaan Kerger op zoek naar het verhaal achter de kunstroof van drie Ensors. De drie schilderijen zijn teruggevonden, maar de daders zijn nooit gevat. Na de roof merkt het personeel van het museum dat er nog wordt gestolen. Er verdwijnt een vierde Ensor. Ondertussen is de dief boos omdat de betaling van het losgeld uitblijft. Hij zet zijn boosheid om in een vreselijke daad. In het tumult komt inspecteur Honoré Chinitor aan zet. Hij bedenkt een plan. Je kan de hele reeks ook al beluisteren op alle podcastplatformen. Spotify Apple podcasts De Standaard DS PodcastSee omnystudio.com/listener for privacy information.
Intrige en mysterie op een Zweeds eiland, De ochtendnevel van Johanna is het nieuwe boek in de #1 bestseller-serie. Uitgegeven door HarperCollins Spreker: Eva Damen
Robert Misik im Gespräch mit Elisabeth Bronfen und Christian Kern„DIE ZEIT IST AUS DEN FUGEN“Elisabeth Bronfen über Shakespeare, Trump, Macht & Intrige.„Die Zeit ist aus den Fugen“, sagt Hamlet, der Dänenprinz. In diesen Tagen braucht man über die Aktualität der Diagnose keine großen Worte verlieren. Die Ordnung erodiert, an fähigen Anführern fehlt es. Elisabeth Bronfen, die berühmte Literaturwissenschaftlerin, unterzieht in ihrem druckfrischen Buch „Shakespeare und seine seriellen Motive“ die Stücke des legendären Dramatikers einer aktuellen und politischen Relektüre.Die Macht mag seit Shakespeares Zeiten ihre Verkörperungen verändert haben – nicht mehr Könige, Feldherren, Träger personaler Macht sind heute zentral –, sie wabert eher in den Kapillaren der Gesellschaft, hat sich aufgelöst in Strukturen, und dennoch sind die Fragen Shakespeares so aktuell als hätte er sie vorgestern umgrübelt. Die Macht, die mit Ohnmacht einher geht, die unbeabsichtigten Nebenfolgen von Handlungen, die gesetzt werden. Wer überstürzt handelt, richtet Unheil an, wer besonnen ist, erst recht. König Lear, der jähzornige Alte, regelt seine Nachfolge und setzt das Unheil in Gang, Hamlet, der Zauderer, der weiß, dass man gar nicht handeln kann, wird aktionsunfähig. Der Kompromiss führt zu keinen Lösungen, die Kompromisslosen waten durch ein Meer von Blut. Unfähige Könige sitzen am Thron, korrupte Hofschranzen und boshafte Berater umschwänzeln sie. Wer würde da nicht sofort an Donald Trump und den Mafiafaschismus um ihn herum denken, an Elon Musk oder J. D. Vance. Die Leidenschaft zieht eine Blutspur, Ehrgeiz, Rachsucht, Eitelkeit und Gefallsucht sowieso.So lebt Shakespeare fort, wird von uns heute „in einen Dialog mit unseren gegenwärtigen kulturellen Anliegen“ (Bronfen) gelesen. Christian Kern, Kenner sowohl von Shakespeare als auch der Abgründe von Macht und Politik kommentiert das Werk unter der Diskussionsführung von Robert Misik. Elisabeth Eve Bronfen ist eine Kultur- und Literaturwissenschaftlerin und Buchautorin; sie war von 1993 bis 2023 Professorin für Anglistik und Lehrstuhlinhaberin am Englischen Seminar der Universität Zürich. Zudem ist sie seit 2007 Global Distinguished Professor an der New York University. Christian Kern ist ein österreichischer Manager und ehemaliger Politiker. Von Mai 2016 bis Dezember 2017 war er Bundeskanzler der Republik Österreich sowie von 2016 bis 2018 Parteivorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Österreichs. Heute ist er CEO der European Locomotive Leasing Group. Moderation: Robert Misik, Autor und Journalist
Es war ein schwieriges Jahr für die Organisatoren des grössten Schweizer Reitsportanlasses. Letztes Jahr gab es grosse Probleme mit dem Boden, zudem wurde der Nationenpreis aus der Serie des Weltverbandes gestrichen. Trotzdem gab es beim "neuen" Nationenpreis sogar einen Besucherrekord. Weitere Themen: · Dringlicher Vorstoss wegen PFAS-Fleisch · Flims sagt "ja" zu neuem Hotel und zum Wiederaufbau des abgebrannten Bergrestaurants Foppa · Vier Bündner Pässe werden einen Tag lang autofrei · Intrige um die erste Schweizer Bundesrichterin weiterhin ungeklärt · Wetter
Es war ein schwieriges Jahr für die Organisatoren des grössten Schweizer Reitsportanlasses. Letztes Jahr gab es grosse Probleme mit dem Boden, zudem wurde der Nationenpreis aus der Serie des Weltverbandes gestrichen. Trotzdem gab es beim "neuen" Nationenpreis sogar einen Besucherrekord. Weitere Themen: · Dringlicher Vorstoss wegen PFAS-Fleisch · Flims sagt "ja" zu neuem Hotel und zum Wiederaufbau des abgebrannten Bergrestaurants Foppa · Vier Bündner Pässe werden einen Tag lang autofrei · Intrige um die erste Schweizer Bundesrichterin weiterhin ungeklärt · Wetter
Paris Saint-Germain gewinnt das Champions-League-Finale in München, fegt Inter Mailand mit 5:0 vom Platz. Der höchste Final-Sieg aller Zeiten! Und für PSG der erste Königsklassen-Triumph der Vereinsgeschichte. In Dortmund gibt es eine Intrige gegen Watzke und beim DFB muss ein Spieler verletzt abreisen.
Tah ist in München angekommen, Wirtz will lieber nach Liverpool und Sané weiß noch nicht so recht. Beim BVB wird die Präsidentenwahl zum großen Thema. Transfergerüchte gibt es fast so viele wie Trainerwechsel in der Bundesliga und über das alles und noch viel mehr diskutieren Moderator Filip Thiel und Experte Marcel Reif.
Es ist ein altes Thema, das in der bekanntesten Renaissance-Komödie ganz neu verhandelt wird: Der junge Callimaco begehrt die mit Nicia verheiratete schöne Lucrezia. Um sie zu bekommen, muss er mithilfe des gewitzten Ligurio eine Intrige in Gang setzen, in der ein angeblich tödlicher Zaubertrank und ein korrupter Mönch entscheidende Rollen spielen. Machiavellis “Mandragola” veranschaulicht mit viel Esprit sein Konzept der virtù und ist damit die ideale Ergänzung zu seinem berühmten Hauptwerk “Il Principe / Der Fürst”. Nach der gleichnamigen Komödie Von Niccolò Machiavelli In der Fassung von Ashley Dukes und Ingeborg Strudthoff Mit: Wolfgang Stendar, Hans Mahnke, Rolf Kutschera, Peter Lühr, Hans-Helmut Dickow, Lieselotte Rau u. a. Musik: Rolf Unkel Hörspielbearbeitung: Carl Dietrich Carls Regie: Oskar Nitschke SDR 1958
In dieser Episode widme ich mich der ausführlichen Rezension zu „Roter Rabe“, einem packenden Kriminalroman von Frank Goldammer. Der Klappentext führt uns ins Jahr 1951, als Oberkommissar Heller nach einem staatlich genehmigten Urlaub an die Ostsee zurückkehrt. Während seine Frau Karin die Erlaubnis erhält, ihren Sohn im Westen zu besuchen, wird Heller mit seiner Arbeit konfrontiert. Zwei Männer, die des Spionageverdachts verdächtigt werden, sterben in ihren Gefängniszellen, und Heller erkennt, dass ein dunkles Geheimnis hinter diesen mysteriösen Todesfällen steht. In meiner persönlichen Rezension schildere ich die Atmosphäre des Nachkriegsdresdens der 50er Jahre. Ich erlebe das Gefühl, dass die Stadt sich zwar erholt, aber die ständige Angst um die Abwanderung in den Westen bleibt. Karin, Hellers Frau, die jetzt auch in den Westen reisen möchte, sorgt zusätzlich für Unruhe in der Familie, zumal deren Bekannte behaupten, sie werde nicht zurückkehren. Die Einbindung der Großnichte Anni in ihr Zuhause bringt weitere Herausforderungen für Heller, da er sich auch um die zunehmend dement werdende Frau Marquardt kümmern muss. Die Komplexität des Falls wird durch die Beziehungen, die Heller mit anderen Charakteren, insbesondere mit Saizev – einem für den russischen Geheimdienst arbeitenden Kontakt – unterhält, verstärkt. Dieses Wirken des Geheimdienstes wirft Fragen hinsichtlich Vertrauen und Loyalität auf und zeigt Hellers Konflikte zwischen seiner Arbeit und seinen persönlichen Beziehungen. Die Zeugen Jehovas, deren scheinbare Selbstmorde im Einklang mit ihren Glaubensgrundsätzen stehen, erzeugen zusätzliche Spannung und Intrige, und Goldammer versteht es meisterhaft, die sozialen Ängste und die Lebensrealitäten der Menschen dieser Zeit darzustellen. Ich betone die fesselnde Erzählweise Goldammers, die es ermöglicht, tief in die Psychologie seiner Figuren einzutauchen und den Leser durch geschickte Wendungen und Cliffhanger bis zur letzten Seite zu fesseln. „Roter Rabe“ ist nicht nur ein Krimi, sondern auch ein eindringliches Bild der Lebensumstände in der DDR. Die Themen von Überwachung, Verrat und den ständigen Strömungen der Geschichte machen das Buch zu einem echten Page-Turner. Darüber hinaus informiere ich, dass „Roter Rabe“, der vierte Band in der Max-Heller-Reihe, 2018 erschienen ist und für 12 Euro in jeder gut sortierten Buchhandlung erhältlich ist. Diese spannende Lektüre ist für Krimifans gedacht, die sich nicht nur für spannende Plots interessieren, sondern auch für die tieferen gesellschaftlichen Fragestellungen, die in solchen Geschichten verborgen liegen.
The Critic - ist ein fiktiver Film, der die Geschichte eines anspruchsvollen und oft zynischen Theatherkritikers erzählt. Der Kritiker, bekannt für seine scharfen und manchmal vernichtenden Rezensionen, wird von einer jungen Schauspielerin herausgefordert. Danach setzt sich ein perfides Spiel in Gang an dem es am Ende auch einige Leichen gibt. London im Jahr 1934. Jimmy Erskine (lan McKellen) ist der beruhmteste und gefurchtetste Theaterkritiker der London im Jahr 1934. Jimmy Erskine (lan McKellen) ist der berühmteste und gefürchtetste Theaterkritiker der Stadt. Seine Besprechungen im Daily Chronicle beginnen und beenden Karrieren, wer ihn nicht überzeugt, muss hart einstecken. So auch die aufstrebende Schauspielerin Nina Land (Gemma Arterton), die ihn schon lange verehrt. Als der Chef des Chronicle stirbt und sein Sohn David Brooke (Mark Strong) die Zeitung übernimmt, gerät Erskine schnell in dessen Visier - zu extravagant seine Person, zu hedonistisch sein Verhalten, mit nächtelangen Partys und heimlichen Treffen mit jungen Männern wie seinem „Sekretar“ Tom (Alfred Enoch). Plötzlich sieht der Kritiker sowohl seinen Job als auch seinen Lebensstil gefahrdet, und er schmiedet einen teuflischen Plan. Um die Oberhand über Brooke zu behalten, zieht er die ahnungslose Nina in ein gefährliches Netz aus Intrige, Erpressung und Täuschung - mit mörderischen Folgen ... - Voilà, Papa! Der fast perfekte Schwiegersohn - Psychoanalytiker Dr. Olivier Béranger (Christian Claviersteht) vor einer großen Herausforderung: Sein Klient, Damien Leroy (Baptiste Lecaplain), leidet unter schweren Ängsten und ist extrem anhänglich. Um ihn loszuwerden, rät Olivier ihm, dass nur die wahre Liebe seine Phobien lindern könne. Ein Jahr später wird Olivier jedoch mit einer unerwarteten Wendung konfrontiert: Seine Tochter Alice stellt ihm ihren neuen Freund vor – Damien. Der „perfekte Schwiegersohn“, den sich Olivier immer erträumt hat, sieht anders aus. Nun muss er schnell handeln, um die Situation zu kontrollieren und ein weiteres unvorhergesehenes Problem zu vermeiden. - Timecodes: 00:00:00 Einleitung 00:03:30 The Critic 00:21:08 Wir tippen den nächsten Sneak-Film 00:24:19 Voilà, Papa! Der fast perfekte Schwiegersohn 00:36:41 Kinocharts und Neustarts 00:46:19 Paradise 00:54:38 Serien Neustarts 00:56:26 Gewinnspiel -
Frauen haben es nicht leicht am Königshof der Tudors unter König Heinrich VIII. Sie sind Spielbälle seiner Machtinteressen und vor allem sollen sie die Thronfolge sichern, indem sie für männlichen Nachwuchs sorgen. Was es bedeutet, wenn man dieser "königlichen Pflicht" nicht nachkommt, erlebt die englische Königin Anne Boleyn am eigenen Leib. Der König und sein skrupelloser Berater Thomas Cromwell planen eine Intrige ungeahnten Ausmaßes, die bald in einem Jahrhundertprozess münden wird. Im Fokus eine Königin, deren Leben einst gekennzeichnet war von einem rasanten Aufstieg und durch ein Leben an den edelsten Höfen Europas. Bald schon dreht sich aber der Wind und sie findet sich dort wieder, wo schon so viele "Hochgeborene” ihre letzten Stunden verbrachten: Im Tower von London.
Am Abend des 3. August 1914 wählte die Schweizerische Bundesversammlung Ulrich Wille zum General. Doch noch am Vormittag galt Theophil Sprecher von Bernegg als Favorit. Die Wahl war geprägt von politischen Intrigen. Als Wille sah, dass es für ihn nicht reicht, drohte er Sprecher mit Konsequenzen. Die Finger im Spiel hatte unter anderem auch Bundesrat Arthur Hoffmann. Mit allen Mitteln versuchte er, die Parlamentarier von einer Wahl Willes zu überzeugen. Doch ohne Erfolg. Erst der Besuch von Ulrich Wille im Privathaus von Theophil Sprecher von Bernegg, verbunden mit der Drohung, er werde ihn fertig machen, wenn er nicht verzichte, machte den Weg frei für Wille. Denn noch vor der Wahl im Parlament erklärte Sprecher seinen Verzicht aufs Amt. ____________________ Feedback oder Fragen? Wir freuen uns auf Nachrichten an zeitblende@srf.ch ____________________ 00:00 Intro 02:36 Die Karriere von Sprecher 04:22 Willes Werdegang 06:03 Das Kaisermanöver 1912 07:30 Der Erste Weltkrieg bricht aus 08:48 Das Parlament steht vor der Generalswahl 12:12 Bundesrat Hoffmann kämpft für Wahl Willes 13:53 Lückenhafte Dokumente 15:56 Bundesräte machen Druck aufs Parlament 17:44 Ulrich Wille nimmt es selber in die Hand 21:20 Sprecher verzichtet, Wille wird gewählt 23:15 Eine undemokratische Generalswahl 25:33 Wille und Sprecher arbeiten eng zusammen 29:17 Das Ende des Krieges ____________________ In dieser Episode zu hören - Daniel Sprecher, Historiker ____________________ Links - https://www.srf.ch/audio ____________________ Literatur · Jaun, Rudolf (2024): Wille, Ulrich. In: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS). · Sprecher, Daniel (2000): Generalstabschef Theophil Sprecher von Bernegg. Seine militärisch-politische Leistung unter besonderer Berücksichtigung der Neutralität. Zürich: NZZ-Verlag. · Sprecher, Daniel (2024): Sprecher von Bernegg, Theophil. In: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS). · Walther, Heinrich (1939): Aus schweren Tagen: In: ASMZ Nr. 7, Juli. ____________________ Recherche, Produktion und Moderation: - Silvan Zemp ____________________ Das ist die «Zeitblende»: Die «Zeitblende» erweckt Geschichte zum Leben: bekannte und unbekannte Ereignisse der Schweizer Geschichte – und grosse Episoden der Weltgeschichte. Wir geben denen das Wort, die Geschichte erlebt und mitgeprägt haben. Zeitzeug:innen schildern ihre teils dramatischen Geschichten, historische Figuren werden wieder lebendig. Die besten Historiker:innen ordnen ein und erklären, wie historische Ereignisse unser heutiges Leben prägen.
Entschlossenheit: Die will US-Präsident Trump zeigen. Die ersten Eindrücke vom 47. Präsidenten. Und: Nach Belästigungsvorwürfen schien die Karriere des Grünen Stefan Gelbhaar beendet. Nun stellen sich Fragen: War es eine Intrige? (14:12) Barbara Schmidt-Mattern
Donald Trump zum 47. US-Präsident vereidigt, Internationale Einschätzungen zur Trump-Präsidentschaft, Israel entlässt 90 palästinensische Gefangene im Zuge der Waffenruhevereinbarung mit der Hamas, Neuregelung zur Finanzierung der Hausärzte, Mögliche Intrige gegen Grünen-Politiker Gelbhaar, Zahl der Milliadäre steigt laut Oxfam-Vermögensstudie, Das Wetter
Donald Trump als 47. Präsident der USA vereidigt, Internationale Erwartungen an Trumps zweite Präsidentschaft, Was Trumps Präsidentschaft für die deutsche Wirtschaft bedeuten könnte, Die Meinung, Intrige bei den Grünen? Die Cause Gelbhaar, #mittendrin in Magdeburg: Psychische Folgen des Anschlags, Weitere Meldungen im Überblick, Neue Emojis, Das Wetter
Heute geht es um die Waffenruhe im Gazastreifen und um die Freilassung der ersten israelischen Geiseln. Außerdem im Blickpunkt: die Amtseinführung des designierten US-Präsidenten Trump und die Berichte über eine mutmaßliche Intrige bei den Grünen. www.deutschlandfunk.de, Presseschau
Die Nachrichten an diesem Morgen: Donald Trump wird in Washington zum zweiten Mal als amerikanischer Präsident vereidigt. In Davos startet das Weltwirtschaftsforum. Und: Eine mögliche Intrige sorgt bei den Grünen für Unruhe.
Lindner, Nadine; Jaedicke, Thomas www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
van Laak, Claudia www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
„Fisch zu viert“ von Wolfgang Kohlhaase und Rita Zimmer ist ein echtes Kammerspiel: Drei Schwestern und ihr treuer Diener Rudolf leben seit Jahren zusammen unter einem Dach. Doch das einst harmonische Miteinander beginnt zu bröckeln, denn Rudolf weiß mehr über die Schwestern, als diesen lieb ist. Als Rudolf plötzlich Forderungen stellt, entspinnt sich ein tödliches Intrigenspiel, das in einem grotesken Finale gipfelt. Das Stück behandelt mit bissigem Humor Themen wie Gier, Moral und Macht - und hält Sie bis zur letzten Minute in Atem. Mit Adelheid Seeck, Elisabeth Wiedemann, Gisela Zoch und Richard Lauffen Regie: Gert Westphal hr/BR 1970 | 80 Min. (Audio verfügbar bis 01.01.2026)
„Fisch zu viert“ von Wolfgang Kohlhaase und Rita Zimmer ist ein echtes Kammerspiel: Drei Schwestern und ihr treuer Diener Rudolf leben seit Jahren zusammen unter einem Dach. Doch das einst harmonische Miteinander beginnt zu bröckeln, denn Rudolf weiß mehr über die Schwestern, als diesen lieb ist. Als Rudolf plötzlich Forderungen stellt, entspinnt sich ein tödliches Intrigenspiel, das in einem grotesken Finale gipfelt. Das Stück behandelt mit bissigem Humor Themen wie Gier, Moral und Macht - und hält Sie bis zur letzten Minute in Atem. Mit Adelheid Seeck, Elisabeth Wiedemann, Gisela Zoch und Richard Lauffen Regie: Gert Westphal hr/BR 1970 | 80 Min. (Audio verfügbar bis 01.01.2026)
Vor 50 Jahren, am 4. Dezember 1974, wurde erstmals in der Schweiz eine Frau ans Bundesgericht in Lausanne gewählt: die Juristin und Anwältin Margrith Bigler-Eggenberger (1933–2022). Ihr Weg dahin war mit Widerständen gepflastert und die Wahl selbst von einer handfesten Intrige überschattet. · Bei der Wahl der ersten Bundesrichterin kam es zu einem Skandal. · Ihr Lebenslauf, der dem Parlament bei der Wahl vorgelegt wurde, war zusammengestrichen worden. · Bis heute ist die Täterschaft unbekannt. · Margrith Bigler-Eggenberger wurde trotzdem, allerdings knapp, gewählt. · Doch auch nach der Wahl gingen die Intrigen gegen die erste Bundesrichterin weiter. · Sie kämpfte unbeugsam gegen maximalen Widerstand, nicht nur beruflich, sondern auch privat. · Der Podcast rollt die Geschichte dieser Frauenkarriere anhand von historischen O-Tönen auf. Im Podcast zu hören sind: · Margrith Bigler-Eggenberger im historischen O-Ton, Juristin, Anwältin und erste Bundesrichterin der Schweiz · Elisabeth Joris, Historikerin Bei Fragen, Anregungen oder Themenvorschlägen schreibt uns: kontext@srf.ch Autorin: Sabine Bitter Host: Katrin Becker Produktion: Raphael Zehnder Technik: Serge Krebs
Wetzikon im Zürcher Oberland im August 2016: Am Mittag an diesem heissen Sommertag ist der Friedhof Wetzikon praktisch leer. Doch im hintersten Winkel, unter einer Eiche, versammeln sich mehrere türkischstämmige Männer. Sie sind nicht zum Trauern gekommen. Sondern um ein Verbrechen zu planen, das es in der Schweiz seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr gegeben hat.Der türkische Unternehmer, dem die Intrige gilt, ahnt davon nichts. Sein Schicksal hängt vom Gewissen seines Geschäftspartners ab – und vom Geschick des Schweizer Geheimdienstes. Im Podcast äussert er sich erstmals zu den Ereignissen.Darum geht es in der vierten Folge von «Unter Uns: Spione in der Schweiz» – eine Spezialserie des täglichen Podcasts «Apropos». In sechs Folgen blicken wir auf Länder, die in der Schweiz im Geheimen Informationen sammlen, Menschen und Organisationen bespitzeln und sogar Verbrechen planen. Gast: Thomas Knellwolf Host: Mirja GabathulerProduktion: Noah FendAls Abonenntin oder Abonennt hören Sie alle Folgen bereits vorab: hier geht's zur ganzen Podcast-Serie. Lieber lesen? Hier geht's zum Spionage-Schwerpunkt. Noch kein Tagi-Abo? Jetzt testen auf tagiabo.ch Unser Tagi-Spezialangebot für Podcast-Hörer:innen: tagiabo.chHabt ihr Feedback, Ideen oder Kritik zu «Apropos»? Schreibt uns an podcasts@tamedia.ch
20. November 1995: Durch einen raffinierten Überraschungsangriff wird die Voyager in den epischen Story-Arc gezogen, den Chef Michael Piller für Staffel 2 in petto hat. Strippenzieherin der Intrige ist die durchtriebene Seska – Ex-Maquis, Ex-Bajoranerin und überhaupt Chakotays Ex, die ihre cardassianische Durchtriebenheit wiederentdeckt und der die intellektuell herausgeforderten Kazon aus der Hand fressen. In Deutschland: Das Signal, ausgestrahlt am 24. Januar 1997.
Eine reiche Erbin liegt tot im Keller ihrer Villa. An der Tür: ein Name, mit Blut geschrieben. Doch was, wenn alles anders ist, als es scheint? Der Fall der Ghislaine M. wirkt auf den ersten Blick schnell gelöst. Schließlich prangt der Name ihres Gärtners Omar in blutigen Lettern an der Tür. Doch hat er seine langjährige Arbeitgeberin wirklich brutal ermordet? Oder steckt hinter dem Mord eine perfide Intrige? Irgendetwas scheint hier nicht zu stimmen ... Dieser Fall an der Côte d'Azur zählt zu den berüchtigtsten Kriminalgeschichten Frankreichs und beschäftigt sogar den König von Marokko und den französischen Präsidenten. --- Content Hinweis --- In dieser Folge sprechen wir über brutalen Mord. Wenn du dich mit diesem Thema nicht wohlfühlst, hör dir die Folge bitte nicht alleine an. --- Links --- Foto der blutigen Botschaft: https://t1p.de/5pgre --- Spenden --- Hier geht's zur Spendenaktion gegen Mobbing aus Folge 220: www.schwarzeakte.de/heldenev Das gesammelte Geld wird von betterplace.org verwaltet und an Helden e. V. weitergegeben. Alle Details findet ihr auf der Spendenseite. Vielen Dank! --- Werbepartner [Werbung] --- Rabattcodes und Links von unseren Werbepartnern findet ihr unter https://linktr.ee/schwarzeakte --- Social Media & Kontakt --- Instagram: @schwarzeakte YouTube: @SchwarzeAkte TikTok: @schwarzeakte Mail: schwarzeakte@julep.de Website: www.schwarzeakte.de --- Credits --- Hosts: Anne Luckmann & Patrick Strobusch Redaktion: Johanna Müssiger Schnitt: Anne Luckmann Intro und Trenner gesprochen von: Pia-Rhona Saxe Producer: Falko Schulte Eine Produktion der Julep Studios Impressum: www.julep.de/impressum [Wir übernehmen keine Haftung für die Inhalte externer Links.] --- SPOILER --- In diesem Fall wurde ein Urteil gesprochen, es bleiben aber offene Fragen.
Jetzt die neue Staffel hören: https://1.ard.de/caimanclub Die Blockbuster-Thriller-Serie CAIMAN CLUB geht in die vierte Staffel: Im Laufe der letzten Jahre hat Hagen von Grau den Zorn so vieler Leute auf sich gezogen, dass er sich an manche Namen kaum noch erinnern kann. Einige von ihnen schließen sich zusammen, um seinem üblen Treiben endlich ein Ende zu setzen. Hagen reagiert wie immer: Bestens amüsiert läuft er zur Hochform auf. Die Frage ist nur: Wird das diesmal reichen? Alle Staffeln in der App der ARD Audiothek. Von Edgar Linscheid und Stuart Kummer.
Es sei eine Fügung gewesen, sagt Feridun Zaimoglu in SWR Kultur über sein diesjähriges Stück für die Nibelungenfestspiele in Worms. „Der Diplomat" handelt von Dietrich von Bern und passe zu unserer Zeit, in in der seit zweieinhalb Jahren ein realer Krieg in Europa tobe. Dass sich die Gegenwart so entwickeln würde, hätten er und sein Co–Autor Günter Senkel allerdings nicht geahnt, so Zaimoglu.
Die Philippinen warnen nach einem jüngsten Abhörskandal vor den Manipulationsversuchen der Kommunistischen Partei Chinas (KPC), um ihre Interessen im Südchinesischen Meer durchzusetzen.
Michael Peters trifft sich mit uns im SZ-Hochhaus. Im Gespräch mit ihm klären wir die letzten offenen Fragen dieser Recherche. Wenig später erscheint unsere Geschichte im SZ-Magazin - und es meldet sich ein weiteres Opfer. „Die Mafiaprinzessin“ - Ein Leben voller Lügen ist ein FYEO-Original, produziert vom SZ-Magazin und der Süddeutschen Zeitung. Redaktion und Autoren: Patrick Bauer und Till Krause Dramaturgie: Klaus Uhrig Mitarbeit: Laura Terberl Produktion und Regie: Carlo Sarsky, mit Unterstützung von Vinzent Vitus-Leitgeb und Julia Ongyerth Sounddesign: Bony Stoev Weitere Stimmen: Sandra Seefried, Sebastian Brummer, Mascha Müller und Benedikt Zimmermann Redaktion FYEO: Isabel Lübbert-Rein und Tristan Lehmann Gesamtleitung FYEO: Benjamin Risom, Luca Hirschfeld und Tristan Lehmann. Alle Namen in dieser Geschichte wurden zum Schutz der beschriebenen Personen von der Redaktion geändert.
Wir treffen Caterina Peters ein letztes Mal, um sie zur Rede zu stellen. Die Stimmung ist aufgeheizt. Nach dem Gespräch bleiben vor allem zwei Fragen offen. Was sagt eigentlich der geprellte Ex-Mann Michael Peters dazu? Und was ist mit dem angeblichen Millionen-Kunstwerk? Wir bekommen eine Mail des Ex-Manns: Er ist, nach langem Hin- und Her, bereit uns zu treffen. Und er will das Gemälde mitbringen.
Jetzt wollen wir nur eins: Caterina Peters mit diesen unglaublichen Vorwürfen konfrontieren. Doch wegen Corona geht das nicht. Also wenden wir uns dem Kunstwerk zu, dass - falls es echt ist - eine Weltsensation wäre. Nach einer kryptischen Mailbox-Nachricht des Anwalts der Erbin des Künstlers, der uns jede Einsicht in das Archiv verweigert, merken wir: Hier stimmt etwas nicht. „Die Mafiaprinzessin“ - Ein Leben voller Lügen ist ein FYEO-Original, produziert vom SZ-Magazin und der Süddeutschen Zeitung. Redaktion und Autoren: Patrick Bauer und Till Krause Dramaturgie: Klaus Uhrig Mitarbeit: Laura Terberl Produktion und Regie: Carlo Sarsky, mit Unterstützung von Vinzent Vitus-Leitgeb und Julia Ongyerth Sounddesign: Bony Stoev Weitere Stimmen: Sandra Seefried, Sebastian Brummer, Mascha Müller und Benedikt Zimmermann Redaktion FYEO: Isabel Lübbert-Rein und Tristan Lehmann Gesamtleitung FYEO: Benjamin Risom, Luca Hirschfeld und Tristan Lehmann. Alle Namen in dieser Geschichte wurden zum Schutz der beschriebenen Personen von der Redaktion geändert.
Wir treffen Johannes Reichelt, der bereit ist, mit uns für diese Audio-Doku zu sprechen. Er erzählt, selbst ein Opfer von Caterina Peters geworden zu sein. Sie sei eine perfide Kriminelle, die zuerst ihn um sein Vermögen gebracht habe und dann seine Eltern. Und als kein Geld mehr da gewesen sei, wurde ein reicher Mann gesucht: Michael Peters, der dann systematisch ausgenommen wurde. Er habe alles verloren wegen seiner Dummheit. Nur an eine Sache glaubt er noch: Das Bild des russischen Malers Jawlensky ist echt. Und wäre damit 10 Millionen Euro wert. „Die Mafiaprinzessin“ - Ein Leben voller Lügen ist ein FYEO-Original, produziert vom SZ-Magazin und der Süddeutschen Zeitung. Redaktion und Autoren: Patrick Bauer und Till Krause Dramaturgie: Klaus Uhrig Mitarbeit: Laura Terberl Produktion und Regie: Carlo Sarsky, mit Unterstützung von Vinzent Vitus-Leitgeb und Julia Ongyerth Sounddesign: Bony Stoev Weitere Stimmen: Sandra Seefried, Sebastian Brummer, Mascha Müller und Benedikt Zimmermann Redaktion FYEO: Isabel Lübbert-Rein und Tristan Lehmann Gesamtleitung FYEO: Benjamin Risom, Luca Hirschfeld und Tristan Lehmann. Alle Namen in dieser Geschichte wurden zum Schutz der beschriebenen Personen von der Redaktion geändert.
Wir besuchen Caterina Peters für ein längeres Interview. Sie erzählt uns ihre unglaubliche Geschichte: Von ihrer traurigen Kindheit, vom Erbe der Oma, wie sie ihren Adoptivvater kennengelernt hat und wie er sie mit ihrem Ex-Mann verkuppelt hat. Sie glaubt, dass ihr Ex-Mann ihren Adoptivvater benutzt hat, um sich finanziell zu bereichern. Zum Beweis legt sie Briefe ihres Adoptivvaters vor, die er ihr ins Gefängnis geschickt hat: „ich weiß, dass dir großes Unrecht widerfahren ist…eines Tages wird die Wahrheit ans Licht kommen“. Credits „Die Mafiaprinzessin“ - Ein Leben voller Lügen ist ein FYEO-Original, produziert vom SZ-Magazin und der Süddeutschen Zeitung. Redaktion und Autoren: Patrick Bauer und Till Krause Dramaturgie: Klaus Uhrig Mitarbeit: Laura Terberl Produktion und Regie: Carlo Sarsky, mit Unterstützung von Vinzent Vitus-Leitgeb und Julia Ongyerth Sounddesign: Bony Stoev Weitere Stimmen: Sandra Seefried, Sebastian Brummer, Mascha Müller und Benedikt Zimmermann Redaktion FYEO: Isabel Lübbert-Rein und Tristan Lehmann Gesamtleitung FYEO: Benjamin Risom, Luca Hirschfeld und Tristan Lehmann. Alle Namen in dieser Geschichte wurden zum Schutz der beschriebenen Personen von der Redaktion geändert.
Im Juli 2019 erreicht uns eine E Mail einer Frau, die uns um Hilfe bittet. Sie sei Opfer eines Justizskandals geworden. Ihr Ex-Mann und ihr Adoptivvater hätten sie betrogen und ausgenutzt. Wir treffen die Frau und ihren Anwalt, wir bekommen bergeweise Akten, Briefe und Unterlagen. Und sprechen mit mehreren Zeugen, die ihre Version bestätigen. Was haben der Ex-Mann und ihr Adoptivvater zu verbergen? Redaktion und Autoren: Patrick Bauer und Till Krause Dramaturgie: Klaus Uhrig Mitarbeit: Laura Terberl Produktion und Regie: Carlo Sarsky, mit Unterstützung von Vinzent Vitus-Leitgeb und Julia Ongyerth Sounddesign: Bony Stoev Weitere Stimmen: Sandra Seefried, Sebastian Brummer, Mascha Müller und Benedikt Zimmermann Redaktion FYEO: Isabel Lübbert-Rein und Tristan Lehmann Gesamtleitung FYEO: Benjamin Risom, Luca Hirschfeld und Tristan Lehmann. Alle Namen in dieser Geschichte wurden zum Schutz der beschriebenen Personen von der Redaktion geändert.
•Abenteuer-Serie• Nach dem Tod des Archäologen Canvendish hat sich seine Witwe Pàlina Oscàrowna aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Da taucht einer seiner Schüler auf und berichtet von einer rätselhaften Entdeckung im Alten Ägypten. // Von Pieralberto Marché / WDR 2000 // www.wdr.de/k/hoerspiel-newsletter Von Pieralberto Marché.
Ein spektakuläres Verbrechen, das verschwundene Erbe eines italienischen Fürsten, ein Kunstwerk von enormem Wert und eine Frau, die sich als Opfer eines Justizskandals sieht - bis Recherchen zeigen: Der Morast aus Lügen und Verrat ist tiefer als gedacht. Redaktion und Autoren: Patrick Bauer und Till Krause Dramaturgie: Klaus Uhrig Mitarbeit: Laura Terberl Produktion und Regie: Carlo Sarsky, mit Unterstützung von Vinzent Vitus-Leitgeb und Julia Ongyerth Sounddesign: Bony Stoev Weitere Stimmen: Sandra Seefried, Sebastian Brummer, Mascha Müller und Benedikt Zimmermann Redaktion FYEO: Isabel Lübbert-Rein und Tristan Lehmann Gesamtleitung FYEO: Benjamin Risom, Luca Hirschfeld und Tristan Lehmann. Alle Namen in dieser Geschichte wurden zum Schutz der beschriebenen Personen von der Redaktion geändert.