POPULARITY
Sie hat als Zeitzeugin unermüdlich an die Verbrechen der Nazis erinnert und bis zuletzt vor neuem Antisemitismus gewarnt. Nun wird der Platz vor dem Abgeordnetenhaus nach ihr benannt. Autor: Robin Schäfer Von Daily Good News.
Sie war eine geschätzte und vielfach ausgezeichnete Zeitzeugin, die in Schulklassen von ihrem Leben erzählte: Als Einzige ihrer jüdischen Familie hatte Margot Friedländer den Holocaust überlebt. Mehrfach war sie der Gestapo entkommen, dann wurde sie nach Theresienstadt deportiert. 1946 wanderte sie mit ihrem Mann in die USA aus. Doch nach über 60 Jahren kehrte Margot Friedländer aus New York in ihre Heimatstadt Berlin zurück, um hier zu leben, sich als Zeitzeugin zu engagieren und ihre Botschaft "Seid Menschen!" zu verkünden. Kurz nach ihrem Umzug hat Magdalena Kemper mit ihr über Mut, Trauer und den unbedingten Wunsch, leben zu wollen, gesprochen. Eine Wiederholung vom 31. Juli 2010, anlässlich des ersten Todestags von Margot Friedländer am 9. Mai 2026.
Zum ersten Mal in seiner Geschichte ist der HC Fribourg-Gottéron Schweizer Meister im Eishockey. Der Club verbindet nicht nur die Stadt, sondern den ganzen Kanton Freiburg und die Region. Entsprechend wird der Meistertitel auch emotional gefeiert und das über Sprachgrenzen hinweg. Weitere Themen in dieser Sendung: · Die Waadtländer Staatsrätin Valérie Dittli steht wieder mal in der Kritik. Zum wiederholten Mal. Diese Woche hat das Parlament einen Vorstoss angenommen, der ihr nahelegt, dass sie doch zurücktreten soll. Das Parlament kann keine Staatsräte zum Rücktritt zwingen. · Der Zürcher Christian J. Jenny ist seit 2019 Gemeindepräsident von St. Moritz. Bei den Wahlen im Juni tritt er nicht mehr an. Jenny ist eine schillernde Figur, die weit über St. Moritz hinaus bekannt ist. Drei Personen wollen ihn nun beerben: zum ersten Mal überhaupt eine Frau, ein Deutscher und ein Sportler. Diese Woche wird der Wahlkampf mit einem Podium lanciert. · Die Trinkhalle «Büvetta Tarasp» ist eine einzigartige Zeitzeugin. Königinnen und Adelige kamen vor über 100 Jahren ins Engadin zu Trinkkuren. Dies begründete den Tourismus in der Region. Die meisten Trinkhallen aus dieser Zeit sind zerfallen, auch die «Büvetta Tarasp» steht vor dem Zerfall. Jetzt soll sie für 18 Millionen Franken saniert werden. Der Bund, der Kanton und die Gemeinde beteiligen sich an den Kosten. · «Pogimania» in der Westschweiz. Diese Woche ist die Tour de Romandie und alle Augen sind auf den Radsuperstar Tadej Pogačar gerichtet, der zum ersten Mal an der TDR teilnimmt. Pogi soll offenbar mehr Zuschauer:innen anziehen als damals der Schweizer Fabian Cancellara – und trotzdem hat die TDR ein Problem, es fehlt ein Sponsor für das Maillot jaune – und damit rund 300'000 – 500'000 Franken. Link zum Tagesgespräch mit Christian J. Jenny: https://www.srf.ch/audio/tagesgespraech/christian-jott-jenny-das-ende-seiner-politischen-karriere?id=AUDI20260401_NR_0015 Gäste in dieser Folge: Aus der Westschweiz: Eva Hirschi, freie Journalistin in der Westschweiz Aus der Rumantschia: Fadrina Hofmann, Redaktorin Engadiner Post
Die Kantonspolizei St. Gallen bekämpft Gewalt, bevor sie überhaupt entstehen kann. Speziell geschulte Beamte rufen potenzielle Gefährder an und treffen sich auf ein klärendes Gespräch in einem Café oder bei den Männern zu Hause mit dem Ziel, heikle Situationen zu entschärfen. (00:03:39) Der Boom der Bibliotheken Viele Bibliotheken haben steigende Nutzungszahlen und haben sich von einem reinen Medienhaus zu einem belebten Begegnungsort entwickelt. Ein Besuch in der Stadtbibliothek Luzern. (00:06:23) Die Seidenbänder-Industrie Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts gab es im Kanton tausende Webstühle, die jeden Tag meterlange Seidenbänder produzierten. Ein Gespräch mit einer Zeitzeugin. (00:09:13) Die Stadtkloster-WG In einem ehemaligen Pfarrhaus in der Stadt Zürich gibt es ein Stadtkloster. Dort leben seit mehr als zehn Jahren sechs Mitglieder des Vereins Stadtkloster zusammen mit zwei bis drei Geflüchtete und Gästen. (00:09:14) Die Waldinventur Alle zehn Jahre zählen Baumzählerinnen und Baumzähler in den Aargauer Wäldern auf 1450 Stichprobenflächen, wie viele Bäume es gibt – und um welche Arten es sich handelt.
Sie hat als eines von ganz wenigen Kindern Auschwitz überlebt. Eva Umlauf spricht als Zeitzeugin gegen das Vergessen an. Auf der Blauen Couch erzählt sie von den Reaktionen auf ihre Auschwitz-Tätowierung, von der Angst um die Zukunft ihrer Kinder und Enkel und von ihrem nicht versiegenden Optimismus.
Mit Rose Marie Schnorrenberg verstarb vor 5 Jahren das letzte Mitglied und die letzte Zeitzeugin der berühmten Künstlerkolonie auf der Höri. Nun gibt es eine Ausstellung.
Damit beschäftigten wir uns unter anderem in der Märzausgabe unseres Seniorenmagazins und das sind unsere weiteren Themen. Ein Thema, das wir alle kennen, greift Klaus-Peter auf: Die unzuverlässige Deutsche Bahn. Woran liegt das eigentlich? Elke ist diesmal unsere Zeitzeugin und sie erzählt zum Ende des diesjährigen Winters von der großen Schneekatastrophe 1978/79. Wir beginnen eine neue, interessante Serie „Stadtteilmomente“. Das wird eine Entdeckungsreise durch die Quartiere der Stadt, die Frau Sperber-Conrads vom Seniorenbüro mit uns unternimmt. Wie beginnen mit der Innenstadt und sprechen mit Frau Bagger-Wulf von der Caritas. Sie stellt verschiedene Angebote vor. Es gibt auch wieder eine plattdeutsche Geschichte. Heides Thema diesmal: „De witten Bänder“. Dortau givt dat passende Leeder to hören! Die Hörspielwerkstatt der Vicelingemeinde hat ein Kurzhörspiel zur Zeit nach dem Krieg aufgenommen: „Die vergessenen Stimmen“. Brigitte stellt es vor.
Sechs Jahre ist Anita Donderer alt, als sie 1946 aus dem Sudetenland nach Bayern vertrieben wird. Die Liebe zu ihrem Geburtsort Neudek musste erst wachsen. Heute engagiert sie sich intensiv für sudetendeutsche Angelegenheiten.
Zum Ende des Zweiten Weltkrieges war Helga Barnieck aus der Börde 14 Jahre alt. Heute, mit 94, kann sie die internationalen Spannungen und Kriege nur schwer aushalten. Sie hofft, dass der Frieden in Deutschland bleibt.
Die Holocaust-Überlebende Irene Bindel berichtet Schülerinnen und Schülern regelmäßig von ihrer Kindheit in der NS-Zeit. "Ich könnte sie alle umarmen", sagt die 87-Jährige. Alle seien so wissbegierig, mehr zu erfahren und oft den Tränen nah. Heckmann, Dirk-Oliver www.deutschlandfunk.de, Interviews
Margot Friedländer war Holocaust-Überlebende und eine der eindrücklichsten Zeitzeuginnen Deutschlands. Ihr Leben ist geprägt von Verfolgung, Verlust und Überleben – und von der bewussten Entscheidung, nach Jahrzehnten im Exil zurückzukehren und zu sprechen. Ihre Geschichte ist heute so wichtig, weil sie Erinnerung nicht als Vergangenheit begreift, sondern als Verantwortung der Gegenwart. Diese Folge folgt Margot Friedländers eigener Strukturierung ihrer Biografie. Geboren 1921 in Berlin, erlebte sie zunächst eine vergleichsweise unbeschwerte Kindheit, bis die Machtübernahme der Nationalsozialisten ihr Leben zerstörte. Die Flucht der Familie scheiterte, Mutter und Bruder wurden in Auschwitz ermordet; Margot überlebte nur durch Zufall. Es folgten Jahre im Untergrund, Emigration in die USA, ein neues Leben – und nach dem Tod ihres Mannes die bewusste Entscheidung, ihre Geschichte aufzuschreiben und 2010 nach Deutschland zurückzukehren. Wir sprechen über ihr öffentliches Wirken, ihre Auszeichnungen – darunter das Bundesverdienstkreuz – und über ihre klaren Worte zur aktuellen politischen Entwicklung. In dieser Episode sprechen wir über Erinnerung ohne Pathos, über das Erwachsenwerden unter unmenschlichen Bedingungen und darüber, warum Margot Friedländers Stimme gerade heute gehört werden muss. Diese Folge steht im Zusammenhang mit unseren Episoden zu Zeitzeuginnen, Erinnerungskultur und Verantwortung in der Gegenwart. ––––– SERVICE & TRANSPARENZ ––––– Weitere Infos & Kontakt: https://linktr.ee/starkefrauen https://www.podcaststarkefrauen.de Team: Hosts & Redaktion: Kim Seidler & Cathrin Jacob Recherche & Script: Daniel Jacob Schnitt: Kim Seidler Produktion: unabhängig neben unseren Vollzeitberufen Quellen & weiterführende Links (Auswahl): https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x-history/ich-bin-margot-friedlaender-holocaustueberlebende-100.html https://www.bpb.de/themen/deutschlandarchiv/506886/margot-friedlaender-ich-spreche-fuer-die-die-nicht-mehr-sprechen-koennen/ https://www.zeit.de/zeit-magazin/2021/44/margot-friedlaender-berlin-kz-familie-usa-auswanderung-holocaust https://zweitzeugen.de/geschichten/zeitzeuginnen/margot-friedlaender https://www.vogue.de/artikel/margot-friedlaender-vogue-cover-menschlichkeit https://www.stolpersteine.eu/ Foto: Scott-Hendryk Dillan licensed under CC BY-SA 3.0
Winter 1945 im Mühlviertel. SS und Teile der lokalen Bevölkerung jagen Häftlinge, die aus dem Konzentrationslager Mauthausen geflohen sind. Die meisten werden aufgespürt und ermordet. Die Nationalsozialisten nennen es zynisch die "Mühlviertler Hasenjagd". Die damals 13-jährige Anna Hackl, geborene Langthaler, und ihre Familie gehören zu den wenigen Menschen in der Region, die sich den Befehlen der SS widersetzen. Zwei geflohene KZ-Häftlinge verstecken sie auf ihrem Bauernhof. Doch die Hilfe für die Verfolgten wird immer wieder lebensgefährlich – für die Männer ebenso wie für die Langthalers. Im dritten Teil der Miniserie unseres Podcasts "Inside Austria" erinnert sich die heute 94-jährige Zeitzeugin an die Momente, in denen alles auf dem Spiel stand. Wir gehen aber auch der Frage nach, wer sich an der Jagd beteiligte, wie Täter nach 1945 zur Verantwortung gezogen wurden – und warum der Umgang mit der "Mühlviertler Hasenjagd" bis heute beispielhaft für Österreichs Aufarbeitung der NS-Vergangenheit ist.
"Ich tue es für Euch" betonte Margot Friedländer immer wieder. Am 5. November 1921 in Berlin geboren, setzte sich die Holocaust-Überlebende dafür ein, die Erinnerung an die Verbrechen der Nazis wachzuhalten. Die traumatischen Erlebnisse haben die Jüdin noch als über Hundertjährige verfolgt. Besonders junge Menschen wollte Margot Friedländer zu Zivilcourage und gegenseitigem Respekt ermutigen, damit so etwas nie wieder geschieht.
In dieser besonderen Folge interviewe ich Eva. Eine Frau, deren Lebensweg Generationen verbindet. Geboren mitten im Krieg und aufgewachsen in Zeiten des Mangels. Eva erzählt von der Kraft des Durchhaltens, dem Mut zur Veränderung und dem langen Weg zur Selbstbestimmung. Mit 70 entdeckte sie Bewegung, Bewusstsein und neue Lebensfreude – heute inspiriert sie andere, nicht in der Vergangenheit stehen zu bleiben, sondern im Jetzt zu leben. Zwischen Kriegserinnerungen, Tanzstunden, Frauenrollen und spirituellem Erwachen zeigt Eva, wie viel möglich ist, wenn man sich selbst wiederfindet. Eine berührende Geschichte über Stärke, Freiheit und die Kunst, mit sich und dem Leben Frieden zu schließen.
Zweimal versuchte Renate Werwigk-Schneider aus der DDR zu fliehen, beide Male wurde sie gefasst und landete im Gefängnis. Heute erzählt die 86-Jährige vor Schulklassen aus ihrem Leben – und wie ihre lange Fluchtgeschichte am Ende doch noch gut ausging. Katrin Heise www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
Die Niederländerin Rozette Kats hat den Holocaust nur knapp überlebt. Heute machen sie und ihr Freundeskreis sich für das Erinnern stark. Doch wachsender Antisemitismus, Populismus und der Gaza-Krieg fordern sie auf eine sehr gegenwärtige Weise. Herzing, Johanna www.deutschlandfunk.de, Gesichter Europas
Die Zwangsläufigkeit der Veränderung ist eine universelle Konstante. Herzlich willkommen zur »Momentaufnahme« - dem Podcast für Menschen, die das Besondere im Alltäglichen sehen. Ich bin Beate Knappe, 75 Jahre alt – Fotografin seit über 60 Jahren, Erzählerin, Zeitzeugin, Suchende. Ich halte fest, was sich nicht festhalten lässt – in Bildern, in Gesprächen, im Dazwischen. In diesem Podcast geht es auch um Fotografie – um das, was sichtbar wird. Und um das, was unter der Oberfläche liegt: Veränderung. Verletzlichkeit. Erinnerung. Ich spreche über mein Leben als Fotografin, über mein Archiv, meine Arbeit, über Altern, Sinnlichkeit, Neurodivergenz – und über die Kunst, sich selbst nicht aus dem Blick zu verlieren. In dieser Episode stelle ich ein Kapitel aus meiner Autobiografie vor – gelesen von einer KI-Stimme. Wenn Du mehr zu meiner Autobiografie wissen möchtest: https://beateknappe.de/frau-mutter-fotografin Folge direkt herunterladen
In dieser Episode von »7 Gute Gründe« ist Annette Strauß zu Gast – sie ist langjährig im Roten Kreuz aktiv und Zeitzeugin einer besonderen Epoche. Sie nimmt uns mit in ihre Jugendjahre im DRK der DDR, erzählt von Sanitätsdiensten, Ausbildungslagern und ersten Wettbewerbserfahrungen. Wir sprechen darüber, wie sie den Wendeherbst 1989 in Dresden erlebte, welche Rolle Unparteilichkeit und Jugendarbeit in dieser turbulenten Zeit spielten und wie aus der Rotkreuzjugend der DDR Schritt für Schritt das Jugendrotkreuz im Landesverband Sachsen wurde. Annette berichtet von der abenteuerlichen Fahrt zur ersten Bundesjugendkonferenz im Westen, von den Diskussionen um Demokratie und Mitbestimmung im Jugendrotkreuz und von ihrem eigenen Weg in verantwortliche Funktionen bis ins Präsidium des Deutschen Roten Kreuzes. Ein weiteres Thema sind die oft übersehenen Frauen in der Rotkreuz-Geschichte – von Marie Simon bis hin zu aktuellen Fragen der Gleichstellung. Eine Folge über Geschichte und Gegenwart des Roten Kreuzes, über persönliche Prägungen und gesellschaftliche Umbrüche – und darüber, warum Jugendarbeit, Engagement und ein bisschen Frechheit das Rote Kreuz bis heute stark machen.
Erika Freeman ist Jüdin, Zeitzeugin und Psychoanalytikerin. Als 12-Jährige flüchtet sie allein aus Wien vor den Nationalsozialisten zu Verwandten nach New York. Seit ein paar Jahren lebt sie wieder in Wien.
Der Kampf für Gleichberechtigung, Sichtbarkeit und Solidarität ziehen sich wie ein roter Faden durch die Geschichte queeren Engagements. Um die Gegenwart zu verstehen, lohnt sich der Blick zurück – etwa auf den ersten Christopher Street Day in München 1980. Unsere Fragen: Wie hat es sich angefühlt, als queere Menschen in München zum ersten Mal gemeinsam auf die Straße gegangen sind? Wie riskant war es an der Demo teilzunehmen? Und was lässt sich aus diesem historischen Moment für heutigen Auseinandersetzungen lernen? Dafür sprechen wir mit Stefanie Gerlach vom Regenbogenfamilienzentrum. Als Zeitzeugin des ersten Münchner CSD und bis heute engagierte Aktivistin eröffnet sie eindrückliche Einblicke in Vergangenheit und Gegenwart. Interview: Sarah Ehrhardt Moderation: Lena Rajewski Redaktion: Lena Rajewski und Anna Zollner Schnitt, Postproduktion und Sendeleitung: Mona Wölpert --------------- Fußnoten ist ein M94.5-Podcast. © M94.5 - ein Angebot der MEDIASCHOOL BAYERN. Lust auf mehr junge & frische Formate?
Moin und willkommen zum Fleckenhörer am 8. September 2025. Heute vor 100 Jahren wurde Batsheva Dagan geboren. Die polnisch-israelische Überlebende des Holocaust war Autorin, Pädagogin, Psychologin und Zeitzeugin. Als Jugendliche wurde sie 1940 von den Nazis mit ihren Eltern in das Ghetto Radom verschleppt. Als ihre Eltern und ihre Schwester 1942 deportiert und im Vernichtungslager Treblinka ermordet wurden, flüchtete sie nach Deutschland, wo sie entdeckt, verhaftet und ins KZ Auschwitz-Birkenau deportiert wurde. Nach 20 Monaten im Konzentrationslager überlebte sie zwei Todesmärsche und wurde von den britischen Truppen im Mai 1945 befreit. Sie wanderte mit ihrem Ehemann nach Israel aus, wo sie einen Kindergarten leitete und später als Pädagogin und Psychologin promovierte. Dagan schrieb Bücher, Gedichte und Lieder für Kinder und junge Erwachsene über den Holocaust und entwickelte die noch heute benutzte Dagan-Methode, eine psychologische und pädagogische Methode über den Umgang mit dem Holocaust gegenüber Kindern. Mit ihren Büchern versuchte sie, das Interesse an der Shoah zu stärken und Kindern dabei auch die Möglichkeit zu geben, sich mit positiven Elementen menschlichen Verhaltens zu identifizieren. Für ihren Ansatz, ihren Büchern ein gutes Ende zu geben, wurde Dagan häufig kritisiert. Sie entgegnete: „Irgendwann verstand ich: Was auch immer ich schreibe, es würde kritisiert werden. Und das ist gut so.“ Letztes Jahr starb Batsheva Dagan im Alter von 98 Jahren. Die zweite Septembersendung möchte ich gerne dem solidarischen Kampf zur Verteidung von Raum und Sichtbarkeit widmen: +++ Widerstand in der Heimat: Max Czollek las im Rahmen des Heimaten-Festivals aus seinem Gedichtband „Gute Enden“. Musikalisch untermalt wird die Sendung von der Band Reifer Madness (Edmonton/Alberta, Kanada).
In dieser Folge von Momentaufnahme spreche ich über den aktuellen Stand meines Buches: vom Schmutztitel bis zum Blogsatz, über alte Briefe aus meiner Zeit in der Staatskanzlei und die Frage, wie persönliche Erinnerungen mit Zeitgeschichte verwoben sind. Außerdem geht es um den Artikel in der Rheinischen Post, die bevorstehende Ausstellung Düsseldorfer Fotografinnen im Stadtmuseum – und um eine Entdeckung aus meiner letzten Embodiment-Session: den „Riegel“. Infos zu meiner Autobiografie: https://beateknappe.de/frau-mutter-fotografin Herzlich willkommen zur »Momentaufnahme« - dem Podcast für Menschen, die das Besondere im Alltäglichen sehen. Ich bin Beate Knappe, 75 Jahre alt – Fotografin seit über 60 Jahren, Erzählerin, Zeitzeugin, Suchende. Ich spreche über mein Leben als Fotografin, über mein Archiv, meine Arbeit, über Altern, Sinnlichkeit, Neurodivergenz – und über die Kunst, sich selbst nicht aus dem Blick zu verlieren. Folge direkt herunterladen
Frau. Mutter. Fotografin. Ich bin Beate Knappe. In dieser und jeder folgenden Episode lese ich eine Passage aus meiner Autobiografie und erzähle, was zwischen den Bildern liegt: Arbeit, Zweifel, Entscheidungen. Eine kleine, begrenzte Staffel – aufgenommen, solange das Buch entsteht. Weitere Infos zu meiner Autobiografie: https://beateknappe.de/frau-mutter-fotografin Die Zwangsläufigkeit der Veränderung ist eine universelle Konstante. Herzlich willkommen zur »Momentaufnahme« - dem Podcast für Menschen, die das Besondere im Alltäglichen sehen. Ich bin Beate Knappe, 75 Jahre alt – Fotografin seit über 60 Jahren, Erzählerin, Zeitzeugin, Suchende. Ich spreche über mein Leben als Fotografin, über mein Archiv, meine Arbeit, über Altern, Sinnlichkeit, Neurodivergenz – und über die Kunst, sich selbst nicht aus dem Blick zu verlieren. Folge direkt herunterladen
Es gibt eine Stunde in meinem Tag, die niemand sieht. Sie liegt zwischen Traum und Tag, zwischen Wachsein und Warten. In dieser Zwischenzeit beginnen meine Gedanken zu fließen – nicht laut, nicht gezielt, sondern leise, tastend. In dieser Episode lese ich ein kurzes Kapitel aus meinem autobiografischen Manuskript. Es geht um die leisen Impulse des Morgens, um erste Sätze, die auftauchen, noch bevor ich zu denken beginne. Herzlich willkommen zur »Momentaufnahme« - dem Podcast für Menschen, die das Besondere im Alltäglichen sehen. Ich bin Beate Knappe, 75 Jahre alt – Fotografin seit über 60 Jahren, Erzählerin, Zeitzeugin, Suchende. Ich halte fest, was sich nicht festhalten lässt – in Bildern, in Gesprächen, im Dazwischen. Meine Homepage: https://beateknappe.de Lassen Sie sich von den Momentaufnahmen und den Gesprächen verzaubern und tauchen Sie ein in meine Welt. Vielen Dank, dass Sie dabei sind! Folge direkt herunterladen
Die vor kurzem verstorbene Holocaust-Überlebende galt als wichtige Zeitzeugin. Die Bezirksversammlung in Hamburg-Wandsbek hat beschlossen, dass eine Straße nach ihr benannt werden soll. Autor: Robin Schäfer Von Daily Good News.
In der vierten Folge von Untold Stories geht es in das Jahr 1973, als in Westdeutschland über 300 spontane Streiks die Republik erschütterten. Im Mittelpunkt stehen die Gastarbeiter:innen, die für bessere Arbeitsbedingungen, gerechte Bezahlung und leichbehandlung kämpften – und damit nicht nur die Betriebe, sondern auch die Gesellschaft herausforderten.Zu Gast sind Irina Vavitsa, Zeitzeugin und Mitstreiterin beim Streik im Hella-Werk in Lippstadt, sowie Historiker Tim Zumloh vom LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte. Gemeinsam blicken sie auf die Ursachen der Streikwelle: Lohndiskriminierung, fehlende Mitsprache und die Erfahrung, trotz harter Arbeit als „Fremde“ behandelt zu werden. Wir besprechen, wie aus alltäglicher Ungleichbehandlung und Unmut eine Bewegung entstand – und wie die Streikenden, oft ohne Unterstützung von Gewerkschaft oder Betriebsrat, für ihre Rechte eintraten.Irina Vavitsa berichtet von der Atmosphäre im Betrieb, der Rolle der Dolmetscher, der Kraft des Zusammenhalts und der Solidarität, die die Streikenden – trotz medialer Anfeindungen – aus der Region erfuhren. Auch die unterschiedlichen Reaktionen von Gewerkschaften und Öffentlichkeit werden thematisiert: von moralischer Unterstützung bis zu offener Ablehnung und Hetze.Eine Folge, die ein bislang wenig beachtetes Kapitel der westfälischen und deutschen Geschichte aufschlägt, das bis heute nachwirkt. Eine Folge über Mut und die Kraft, Geschichte zu verändern – erzählt aus der Perspektive derjenigen, die sie geschrieben haben. Im Podcast erwähnte Literatur: Das Zitat von Orhan Çalışır stammt aus dem Text:Orhan Çalışır: Ein heisser Sommer in Bielefeld-Brackwede.In: Cafaro, N., Hüttner, B. und Tekin, C. (Hrsg.) (2023): Gelingende und misslingende Solidarisierungen.Spontane Streiks in Westdeutschland um 1973. Luxemburg Beiträge 18. Berlin: Rosa-Luxemburg-Stiftung. S. 83-87. Online verfügbar unter: https://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/luxemburg_beitraege/lux_beitr_18_Streiks-1973_web.pdfEingelesen wurde es von Florian Bender.Kokot, Thordis (2025) Mehr als „Gastarbeiter“. Ein biografisches Fallbeispiel aus Lippstadt zur Vielschichtigkeit der Arbeitsmigration in den 1960er und 1970er Jahren.Hiko.hypotheses.org. Verfügbar unter: https://hiko.hypotheses.org/4537Die Reihe wird veröffentlicht im Podcastkanal„Regionalgeschichte auf die Ohren (RadiO)“und auf der LWL - Website.Mehr Informationen auf der LWL Website hierDas Projekt wird von der LWL-Kulturstiftung im Rahmen des Kulturprogramms zum Jubiläumsjahr 2025 "1250 Jahre Westfalen“ gefördert. Schirmherr des Kulturprogramms ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.
Der zweite Weltkrieg ist jetzt 80 Jahre her. Viele Menschen, die diese Zeit erlebt und überlebt haben, leben heute nicht mehr. Umso wichtiger ist es, dass wir uns an sie erinnern. Margot Friedländer hat sich stark für diese Erinnerung eingesetzt. Am 09. Mai 2025 ist sie gestorben. Was sie in ihren 103 Lebensjahren erlebt hat, hört ihr hier.
Margot Friedländer – ein Jahrhundertleben – Als junge Frau überlebte sie den Holocaust, viel später kehrte sie nach Deutschland zurück. Bis ins hohe Alter kämpfte die Zeitzeugin gegen das Vergessen. Mit 103 Jahren ist Margot Friedländer nun gestorben.
Bis ins hohe Alter warnte die Holocaust-Überlebende Margot Friedländer vor Hass und Antisemitismus. Nie wieder sollten sich die Verbrechen der NS-Zeit wiederholen. Nun ist die Zeitzeugin im Alter von 103 in ihrer Heimatstadt Berlin gestorben. Von Sebastian Engelbrecht www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Sie kommt von einem großen Bauernhof und ist ein englisches Fräulein in fortgeschrittenem Alter. Über ihren 93-jährigen Lebensweg sagt Schwester Justa Darchinger: "Es war Berufung, ich hab' gar nicht anders können."
BR-Literaturkritikerin Miriam Fendt hat den neuen Sebastian Fitzek gelesen, der sicherlich wieder die Bestsellerlisten stürmen wird. Ihren Eindruck zum Buch, der "kein Thriller" sein soll sowie zum "Phänomen Fitzek" schildert sie im Gespräch mit Knut Cordsen. / 100 Jahre Deutsches Museum München: Am 7. Mai 1925 wurde das Deutsche Museum auf der Museumsinsel eröffnet. Die großen Feierlichkeiten zum 100. Jubiläum werden mit einem offiziellen Festakt am 5. Mai 2025 mit geladenen Gästen aus Politik und Gesellschaft eingeläutet. Birgit Grundner berichtet. / Prozessauftakt gegen Sean Combs in New York: Der Prozess um den Rapper beginnt mit der Auswahl der Geschworenen. Die Auftakt-Statements werden erst um den 12. Mai erwartet. Combs sitzt seit September vergangenen Jahres in Untersuchungshaft. Dem Musiker werden von der Staatsanwaltschaft in New York unter anderem Sexhandel, organisierte Kriminalität und andere Vergehen vorgeworfen. Bericht von Martin Ganslmeier / Und: 80 Jahre Kriegsende - Erinnerungen einer Zeitzeugin. Von Johannes Marchl. / Moderation: Knut Cordsen
:pp3 ist DA! Schaut auf YouTube & Spotify rein oder hört in eurer Lieblings-Podcast-App!
Ihr Opa wurde von SS-Männer abgeholt und kurz darauf getötet, ihre beste Freundin auf einen Laster verfrachtet und als sie herunterfiel, überfahren. Lucia Heilman erzählt über die NS-Zeit in Wien.Lucia Heilman hat die Nazi-Zeit in einem Versteck in Wien verbracht. Danach hat sie als Ärztin gearbeitet, jetzt besucht sie als Zeitzeugin regelmäßig Schulen.Die Texte von Andreas:Was, wenn wir extrem armen Menschen einfach Geld schenken?Sie wollen Gutes tun? Dann vergessen Sie das mit den Ziegen. Schicken Sie Ihr Geld! ***Erklär mir die Welt hilft dir dabei, die Welt besser zu verstehen. Hilf wie 400+ andere Hörer:innen mit, den Podcast zu finanzieren. Danke an alle Unterstützer:innen! ***So kannst du noch mithelfen Schick uns deine Fragen und Wünsche für EpisodenErzähl uns von dir! Mach bei der Hörer:innen-Befragung mit ***Du willst mehr?Bewirb dich als Hörer:in des MonatsHol dir Updates zum Podcast per WhatsApp, Newsletter, Telegram oder SignalFolge uns bei Tiktok, Instagram und FacebookQuatsche mit anderen Hörer:innen auf DiscordAlle Folgen ab Mai 2023 gibt es mit Video auf YouTubeSchau im Merch-Shop vorbeiHier kannst du Werbung im Podcast buchenAndreas' Buch "Alles gut?!" darüber, was er im Kampf gegen Armut auf der Welt beitragen kannGroße Empfehlung für Steady, wenn du wie ich von deiner Community leben möchtest ***Das Team:Mitarbeit: Valentina Pfattner und Thomas PelkmannVermarktung: Therese Illiasch und Stefan Lassnig, Missing LinkAudio: Dominik Lanterdinger, Audio Funnel Video: Alexander Coman, DomotionLogo: Florian HalbmayrMusik: Something Elated by Broke For Free, CC BYBeatbox am Ende: Azad Arslantas
Helling, Peter www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Der Zuger Unternehmer Guido Fluri hat in der Schweiz dazu beigetragen, dass fürsorgerische Zwangsmassnahmen aufgearbeitet werden und Betroffene Solidaritätsbeiträge erhalten. Seither präsentiert er das Schweizer Modell in europäischen Ländern mit dem gleichen Ziel: Gerechtigkeit für die Opfer. · Opfer von Fremdplatzierungen und fürsorgerischer Zwangsmassnahmen · Sexueller Missbrauch · Solidarität · Historische Aufarbeitung · Europarat · Gerechtigkeit · Initiative Im Podcast zu hören sind: · Guido Fluri, Zuger Unternehmer, Initiant der Justice-Initiative · Karl Haucke, Zeitzeuge, Deutschland · Anesa Vilić, Vertreterin einer Opfergruppe, Bosnien-Herzegowina · Liliane Minder, Rechtswissenschaftlerin, Schweiz · Uschi Waser, Zeitzeugin, Schweiz O-Töne aus dem Radioarchiv · Mario Delfino, Zeitzeuge, Schweiz (2019) · Agnes Würgler, Zeitzeugin, Schweiz (2019) · Helen Keller, Rechtswissenschafterin, ehemalige Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (2024) · Susanne Kuster, stellvertretende Direktorin des Bundesamts für Justiz (2024) · Bundesrat Alphons Egli (1986), Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf (2010), Bundesrätin Simonetta Sommaruga (2013) Bei Fragen, Anregungen oder Themenvorschlägen schreibt uns: kontext@srf.ch Autorin: Sabine Bitter Host: Katrin Becker Produktion: Alice Henkes Technik: Lukas Fretz
Free transcript: https://steadyhq.com/sgle/posts/48ac7a8d-32e1-4aa2-acd6-92f74f0bb464?utm_campaign=steady_sharing_buttonHere you can watch talks with Margot Friedländer: https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x-history/margot-friedlaender-acht-gespraeche-und-ein-ausflug-100.htmlIf you want to donate for the podcast, you can click here: https://steadyhq.com/de/sgle/about Please share this podcast with your friends, family and neighbours or even write a review :). The podcast can now also be found on Youtube (https://t1p.de/kt83z). You can contact me on Instagram (https://www.instagram.com/slowgermanwithculture/) or write a mail to learngermanwithculture@web.de . Support the show
Als Mädchen kam Gertrud Ferrari zu ihrem Onkel, wo sie miterleben musste, wie Züge mit halberfrorenen Juden ankamen. Erst viel später erfuhr sie, dass ihr Onkel Oskar jener Oskar Schindler war, der 1200 Juden das Leben rettete.
Thema: Internationaler Holocaust-Gedenktag
Erika Kazubko ist 99 Jahre alt und überlebte den Bombenangriff auf Dresden. Ihre traumatischen Erlebnisse konnte die ehemalige Schauspielerin und Sprechtrainerin erst mit Hilfe der japanischen Kurzformdichtung Haiku verarbeiten.
Moderation Martin Gross/ Gesendet in Ö1 am 22.10.2024++Zwischen Ost und West, zwischen Russland und Europa, balanciert die Republik Moldau. Die Spaltung ist deutlich, die Herausforderungen groß: Arbeitslosigkeit, Arbeitsmigration, Korruption. (Marcus Marschalek)++Am vergangenen Samstag ist die Überlebende des NS-Terrors, Helga Feldner-Busztin, verstorben. Die gebürtige Wiener Jüdin war bis zuletzt als Zeitzeugin in Schulen unterwegs, sie wurde 95 Jahre alt. (Astrid Plank)++China und der Vatikan haben ein Abkommen zur Ernennung von Bischöfen in der Volksrepublik um weitere vier Jahre verlängert. Das geheim gehaltene Abkommen regelt die Ernennung von katholischen Bischöfen in China.
Vor 50 Jahren wurde Karin Leberwurst wegen Beihilfe zur Republikflucht verurteilt. Für sie ist das Urteil im Mordprozess gegen einen Ex-Stasi-Mitarbeiter ein wichtiges Zeichen. Ein Stück Gerechtigkeit gegen die DDR-Verbrechen. Dierks, Benjamin; Leberwurst; Karin www.deutschlandfunk.de, Deutschland heute
Die Prümer erinnern zum 75. Jahrestag an die Explosion eines Sprengstofflagers auf dem Kalvarienberg über der Stadt, bei der zwölf Menschen starben. Noch immer ist nicht bekannt, was sich dort genau entzündete. Und warum. Eine Zeitzeugin und ein Forscher erinnern sich.
Weiß, Lisa www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
"Ich habe keinen Hass. Hass und Ausgrenzung sind Mittel der Diktatur." Diesen Satz sagt Henriette Kretz immer wieder, wenn sie als Zeitzeugin für das Maximilian-Kolbe-Werk arbeitet. Sie ist 1934 in Stanisławów geboren, einer Stadt, die damals zu Polen gehörte und heute in der Ukraine liegt. Sie hat den Holocaust überlebt, ihre Eltern nicht. (Wdh. vom 24.04.2024)
Serdar empfängt dieses Mal einen ganz besonderen Gast: Margot Friedländer, geboren am 5. November 1921, wuchs als Jüdin in einem Berlin auf, das unter Naziherrschaft geriet. Lange Zeit gelang es ihr, sich unter großen Mühen vor der Gestapo zu verstecken, bis sie 1944 ins Konzentrationslager Theresienstadt deportiert wurde. Sie überlebte, zog nach der Befreiung des KZ in die Vereinigten Staaten, und kehrte erst über fünfzig Jahre später nach Deutschland zurück. Hier ist sie seitdem eine der wichtigsten Stimmen des Gedenkens an die Verbrechen des Dritten Reichs und erzählt auch im Alter von 102 Jahren weiter ihre Geschichte, um uns an die Lehren der Geschichte zu erinnern. Mit Serdar spricht diese ganz besondere Zeitzeugin über ihr Leben und Leiden im Faschismus, über ihre Verbindung zu ihrer Heimat Berlin, und über Hoffnung. Auch die Musik in dieser Sendung wurde von Margot Friedländer mit ausgesucht.
"Ich tue es für Euch!", betont Margot Friedländer immer wieder. Am 5. November 1921 in Berlin geboren, setzt sich die Holocaust-Überlebende seit ihrer Rückkehr aus den USA dafür ein, die Erinnerung an die Verbrechen der Nazis wachzuhalten. Vor allem junge Menschen möchte sie zur Zivilcourage und zu gegenseitigem Respekt ermutigen. Wenn die Zeitzeugen nicht mehr da sind, sollen die nachfolgenden Generationen ihre Geschichte als Zweitzeugen weitertragen.
1980: Ein Mann namens Fred Gaster gibt vor, ein Außerirdischer zu sein und vom Stern Sirius zu kommen. Um ihn herum geschehen mysteriöse Dinge: Eine Frau wirft auf seinen Befehl hin einen Föhn zu sich in die Badewanne – und überlebt. Vier Wochen zuvor erschießt sich seine Ehefrau, die beim Südwestfunk arbeitet. Bei der Vorbereitung einer Folge zum Sirius-Fall für den SWR2 True Crime Podcast „Sprechen wir über Mord!?“ erfährt Holger Schmidt, dass die Tat in Baden-Baden geschehen ist! Fred war zum Todeszeitpunkt seiner Frau auch in der Wohnung. Und: es gibt gute Gründe, die Suizid-These anzuzweifeln. Holger Schmidt und die SWR Dokumentationsredakteurin Marie-Claire Schneider wollen mehr wissen und stoßen auf weitere Tote ... Bei ihren Recherchen finden sie unter anderem die damalige Ermittlerin und eine Zeitzeugin, die Fred überlebt hat! Der Sirius-Fall – ein Klassiker des Strafrechts und ein Fall, hinter dem sich noch viel mehr verbirgt: Drogen, „schwarze Magie“ und mehrere weitere ungeklärte Todesfälle. War Fred Gaster ein Serientäter? Dies ist Teil eins von „Mord vom anderen Stern – Die Toten des Sirius“ Ein echt unglaublicher Kriminalpodcast in zwei Folgen. Teil zwei gibt es hier: https://www.ardaudiothek.de/episode/sprechen-wir-ueber-mord/die-toten-des-sirius-wo-ist-fred-2-2/swr2/94807882/ Unsere Folge "Sirius - Mord vom anderen Stern" aus 2022, in der Thomas Fischer und Holger Schmidt über die juristische Dimension des Sirius-Falls sprechen, und warum er so wichtig ist für die Strafrechtsgeschichte, gibt es hier: https://www.ardaudiothek.de/episode/sprechen-wir-ueber-mord/sirius-mord-vom-anderen-stern/swr2/12074823/ Die TV-Doku von Holger Schmidt und Marie-Claire Schneider zu diesem Podcast finden Sie ab 26.09.2023 hier in der ARD Mediathek: https://www.ardmediathek.de/hr/crimetime Unser Podcast-Tipp: Der True-Crime Podcast „Die Spur der Täter“ https://www.ardaudiothek.de/sendung/die-spur-der-taeter-der-true-crime-podcast-des-mdr/64622682/
Neben unserer 2. August Special Folge haben wir uns entschlossen euch im Rahmen des Gedenktages 2 Folgen anzubieten. Daher haben wir uns entschiedene diese wichtige Thematik und wichtiges Interview mit der Sintezza & Zeitzeugin Rita Prigmore noch mal zu präsentieren. Dieses Interview entstand letztes Jahr im Rahmen unseres Auftrags vom Institut für Didaktik der Demokratie (Leibniz Universität Hannover) in Kooperation mit den Bildungsforum gegen Antiziganismus. Dieses Interview ist Teil der Folge „#63 Rassistische Wissensproduktion über Sinti & Roma (2/4)“, welcher ihr euch unter folgenden Link anhören könnt: http://rymecast.de/63-rassistische-wissensproduktion-ueber-sinti-roma-2-4-institutioneller-antiziganismus63 Folgt uns auf den sozialen Medien. Auf unserem Instagram-Account : @sejnur_memisi https://www.instagram.com/sejnur_memisi und @rymecast: https://www.instagram.com/rymecast/ Um keine unserer Folgen zu verpassen, könnt ihr RYMEcast auf Spotify, Apple Podcast, Google Podcast & Co. abonnieren. Außerdem wenn ihr uns Supporten möchtet, könnt ihr gerne diese Folge auf Instagram, Facebook & Twitter teilen. Mehr über uns, findet ihr auf unserer Webseite www.rymecast.de
Themen der Sendung: 80 Jahre Aufstand im Warschauer Ghetto: Die letzte Zeitzeugin berichtet, Die Meinung, Kabinettsbeschluss: Hohe Zuschüsse für Heizungsaustausch, Panne bei NRW-Abi: Warum die Prüfungen verschoben werden, Kämpfe im Sudan: Eine Mitarbeiterin von "Save the Children" berichtet, Weitere Meldungen im Überblick, Kinopremiere in Hamburg: Roter Himmel, Das Wetter
Mit 113 Jahren ist Charlotte Kretschmann die älteste lebende Deutsche - und damit Altersrekordlerin und wunderbare Zeitzeugin des 20. Jahrhunderts. Mit Wolfgang spricht über ihr bewegtes Leben, in dem sie in jungen Jahren zwei Kriegen und Flucht erlebte, über die Erinnerungen an ihre von Liebe und Fürsorge geprägte Kindheit und darüber, was wirklich wichtig ist. Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee