Die Blaue Couch: Das sind die BAYERN 1-Moderatoren Gabi Fischer und Thorsten Otto im Gespräch mit interessanten Gästen – Promis, Schriftstellern, Sportlern, aber auch ganz normalen Menschen. Sie alle erzählen Ungewöhnliches und sehr Privates aus ihrem Leben. Podcasts der Interviews: montags bis donn…

Sie sprüht vor Lebensfreude, ist Mutter von vier Söhnen und Chefin eines Gastro-Imperiums. Die Levante-Küche ist für Haya Molcho viel mehr als Essen zum Sattwerden. Sie vermittelt Wärme, Geborgenheit, Traditionen, Miteinander und viele Erinnerungen. Als sie ihr erstes NENI-Restaurant am Wiener Naschmarkt eröffnete, war sie schon über 50. Mittlerweile gibt es NENI in vielen europäischen Metropolen und im Supermarkt.

In Berlin war Nicole Krüger als Radiomoderatorin und DJ erfolgreich, aber immer war da auch der Wunsch nach mehr Natur und frischer Luft. Als 2020 wegen der Pandemie viele Auftritte abgesagt wurden, fiel ihr die Obstwiese ihrer Großeltern in Mittelfranken wieder ein. Mit familiärer Hilfe bewirtschaftet sie den Grund jetzt als Market Garden. Auf ihrer Veggie-Farm verzichtet sie aufs Umgraben und Pestizide, hält Laufenten zur Schneckenbekämpfung und verkauft Gemüse mit besonders guter Energie.

Er ist immer in "Action" und ein Alleskönner. Faltermeyer hat nicht nur mit Weltstars gearbeitet und für Blockbuster Filmmusiken geschrieben. In seinem Zuhause zimmert und schmiedet er, braut Bier und macht Weißwürste. Dieses "La-La-Land", wie er es nennt, hat er immer als Rückzugsort vom Big Business gebraucht.

Als Moderatorin der ZDF-Sendung "Leute heute" ist sie bekannt geworden. Vor der Karriere als Journalistin und Moderatorin hat sie Biologie studiert und als Gymnasiallehrerin gearbeitet. Seit einigen Jahren widmet sie sich ihrem Lieblingsthema, der Forschung rund um einen gesunden Lifestyle und Prävention. Über ihren bewegten Lebensweg und darüber, was sie selbst für Ihre Fitness tut, spricht die Bestsellerautorin und Podcasterin mit Dominique Knoll.

Den Film, mit dem sie bekannt wurde, "Männer", findet sie immer noch komisch. In ihrem neuesten Film beschäftigt sie sich mit KI, ein Pflegeroboter spielt eine der Hauptrollen. Wirklich im Zentrum ihres Tuns steht, sagt sie, das Schreiben. Und das Aufsaugen von allem, was um sie herum passiert.

Selbst in den schlimmsten Momenten seiner Kindheit gab er nicht auf. Mit 16 hatte er seine erste eigene Wohnung, kämpfte sich allein durch, überstand Gewalt. Heute rettet der Student Lebensmittel und verteilt sie an Bedürftige. Sein Traum: ein Haus für alle.

Viele Jahre war er einer der renommiertesten Herzchirurgen der Welt, operierte Säuglinge wie alte Menschen, nicht immer mit gutem Ausgang. Er spricht über OP-Fehler und die privaten Kosten des Berufs. Heute genießt er mit seiner Frau das Leben - endlich.

Offen über Sex sprechen, das ist manchmal, wie ein fest sitzendes Pflaster abzureißen, sagt Sophia Sailer, die zusammen mit Dimi Strakakis beim BR den queeren Podcast "Willkommen im Club" moderiert. Dass sie dafür beleidigt und bedroht wird, versucht sie, gelassen zu nehmen. Mit welchen Vorurteilen die LGBTQ-Community zu kämpfen hat, wie sie vom Allgäu nach Berlin kam und wie sie aktuell ihre Liebe lebt, das erzählt Sophia Sailer bei Thorsten Otto.

Wenn er im Studio ist, dann kommt nicht ein Gast, sondern viele: Matze Knops Parodien sind legendär. Aktuell geht es in seinen Shows um den Alltagswahnsinn zwischen KI, Nostalgie und Lastenfahrrad. Wer ihn geprägt hat, das erzählt er bei Thorsten Otto.

Die Brüder Flo und Maggi hatten bei einem Feierabendbier im Baumhaus die Idee, schöne Momente in der Rhön zu schaffen. Sie kauften die ersten Alpakas, kündigten ihre sicheren Jobs und bieten seitdem Wanderungen und andere Events an. Über unternehmerischen Mut, den Umgang mit den Tieren, den Zusammenhalt als Brüder und die besondere Schönheit der Rhön erzählen die Unternehmer aus Unterfranken bei Thorsten Otto.

Thomas Reif ist Konzertmeister beim Symphonie-Orchester des Bayerischen Rundfunks. Doch der 35-jährige Rosenheimer nimmt es locker, mag Volksmusik und Rock genauso gern wie Tango und ist am liebsten mit einem Zelt tagelang in der Wildnis unterwegs. Als Konzertmeister ist er eine Art Übersetzer des Dirigenten und zuständig für den ganz besonderen Funken bei einem Konzert. Was Überraschendes passiert, wenn einem der vorderen Geiger eine Saite reißt, was Handtücher auf Mallorca mit dem Orchester zu tun haben und wie viel er üben muss, erzählt Thomas Reif bei Thorsten Otto.

Kurz nach seiner letzten Sendung erlebt er zum ersten Mal, wie es sich anfühlt, auf der anderen Seite zu stehen und befragt zu werden. Zeppenfeld erzählt von seiner wilden Bewerbung als Moderator beim BR vor 40 Jahren. Begleitet haben ihn immer seine Musik-Leidenschaft und sein ehrenamtliches Engagement.

Ob bei Ortswechseln oder Jobangeboten: Hubertus Meyer-Burckhardt hat sich in die vielen Möglichkeiten in seinem Leben mit Freude hineingestürzt. Mehr oder weniger angstfrei, mit viel Optimismus und immer geleitet vom Drang nach Freiheit hat er Medien-, Agentur- und Moderationsarbeit verfolgt.

Beim Casting für James Bond hat er mit diesem Zitat gepunktet. Für Götz Otto war die Rolle als Bösewicht vor 30 Jahren der internationale Durchbruch. Sein "normales" Leben findet auf deutschen Bühnen und in einem alten Feuerwehrauto statt. Mit dem ist er unterwegs für ein Europa-Projekt.

Bis Mitte 30 hatte Caro Philipp vergeblich auf die ganz große Liebe gewartet und ihren Kinderwunsch schon fast aufgegeben. Dann ging auf einmal alles ganz schnell. Statt eines Wunschkindes Nummer drei wuchsen plötzlich drei gleichzeitig heran. Von ihrer glücklichen Großfamilie mit fünf Kids erzählt Caro Philipp bei Dominique Knoll.

In seiner Jugend war er schüchtern und lebte nur auf der Bühne auf. Dass aus dem schlechten Schüler ein erfolgreicher Werbezeitenverkäufer beim Privatfernsehen würde, war nicht zu erwarten. Noch weniger seine große Karriere als Kabarettist. Heute ist Krebs für alles in seinem Leben sehr dankbar.

Schon als Kind stand Andrea L'Arronge vor der Kamera, lernte früh, zu funktionieren und es den Anderen recht zu machen. In fast allen großen deutschen Produktionen spielte sie im Lauf ihres Lebens mit, von "SOKO Kitzbühel" über "Die Schwarzwaldklinik" bis "Der Lehrer". Trotz des Erfolgs wurde sie immer unglücklicher. Erst mit über 50 Jahren wagte sie den Schritt in ihr eigenes, unabhängiges Leben. Sie erfüllte sich einen lang gehegten Wunsch: das Haus am See in Italien. Von ihrem Weg hin zu Selbstbestimmung und purer Lebensfreude erzählt sie bei Dominique Knoll.

So blickt Malina Güthner auf ihre Entscheidung zurück, als Wal-Tour-Guide auf eine kleine Insel im Atlantik zu gehen. Bereut hat sie die Entscheidung keinen Moment. Seit dem Abitur war sie Rettungssanitäterin, hat eine eigene Eissorte entwickelt und als Digitalnomadin ihr Geld verdient.

Seine Eltern hätten sich eine sichere Stelle für ihn gewünscht, Wittmann aber wollte immer auf die Bühne. Viele Jahre hat er Bösewichte gespielt, bis dann sein komödiantisches Talent entdeckt wurde. Als anstrengender Bruder von Dorfpolizist Franz Eberhofer wurde er über die bayerischen Landesgrenzen bekannt.

Pflitsch beschäftigte sich schon lange mit Quanten-Computing, bis er sich den Sprung ins kalte Wasser traute. Er wurde vom Banker zum milliardenschweren Unternehmer, der in New York an die Börse geht. Heute verhandelt er über Cyber-Security mit der amerikanischen Regierung und philosophiert mit dem Papst über KI.

Manfred May hat das Schlimmste erlebt, was einem Vater passieren kann. Sein Sohn ist im Alter von 14 Jahren am plötzlichen Herztod gestorben. Mit der Nicolas-May-Stiftung kämpft er jetzt für bessere Aufklärung und Früherkennung von Herz-Kreislauf-Krankheiten.

Mit dem Fahrrad lässt sich eine Region am besten entdecken: Davon ist Reiseleiter Sébastien Soulès aus Frankreich überzeugt. Dabei war Radfahren lange nur ein Hobby. Soulès war fast zwanzig Jahre lang erfolgreicher Opernsänger. Über ein prägendes Erlebnis im Musikunterricht, über den Druck als Sänger, sein unabhängiges und freies Leben, über Kultur und Kulinarik spricht er auf der Blauen Couch.

Sozialpsychologin Johanna Degen ist Expertin für Liebe und Beziehungen im digitalen Zeitalter. Sie forscht unter anderem darüber, wie Apps wie Tinder und Co. unser Dating-Verhalten verändert haben. Warum sie eine Krise der Annäherung erkennt und ob man sich in einen Chatbot verlieben kann, darüber spricht sie auf der Blauen Couch.

Als kleines Mädchen im Iran gab es für Siba Shakib viele Einschränkungen. Später hat sie jede Gelegenheit als Chance betrachtet und genutzt. Sie reiste mit den Scorpions durch die USA, interviewte Tina Turner, schrieb einen internationalen Bestseller und baute ein Frauenzentrum in Afghanistan.

Er hat unendlich viel Energie und unendliche Leidenschaft für das, was er macht. Aus einer Laune heraus hat Marx mit einem Freund in einer Garage die ersten Liter gebraut. Inzwischen hat er zwei Mal erweitert, einen Tiefbrunnen gebohrt und möchte mit seinem Giesinger Bräu auf das Oktoberfest.

Bis er seine erste Klappe beim Film schlagen konnte, hat es gedauert. Aber Christian Dlusztus hat sich nie entmutigen lassen. Erste Erfahrungen sammelte er mit der Super-8-Kamera seiner Tante, dann ging es Schritt für Schritt die Karriereleiter hoch. Heute dreht er mit Hollywood-Größen wie Ethan Hawke.

Vor ihr waren Frauen im Fernsehen entweder schön oder lustig. Sie war die erste, die beides hatte und das auch noch mit Köpfchen. Die Jahre bei der Kult-Comedy-Show "Samstag Nacht" waren für sie auch in der Rückschau voller Freiheit. Damals kam sie vom Theater und hatte erlebt, dass es dort für sie "zu wenig Kunst, aber viel Übergriff gab." Was sich ihre Kolleginnen aus Kabarett und Comedy in den 80ern und 90ern alles gefallen lassen mussten, erzählt der Kinofilm "Was haben wir gelacht".

Tatsächlich ist Wolfgang Fierek immer gut gelaunt. Halbe Sachen kennt er nicht, ob als Sänger oder als Schauspieler. Jetzt blickt er auf seine 50-jährige Karriere zurück, auf Höhen und Tiefen. Der leidenschaftliche Harley-Fahrer hat einen schweren Unfall überstanden und sein privates Glück erst spät gefunden.

Vor seinen Auftritten in Museen kann Jakob Schwerdtfeger oft noch an Kunstwerken vorbeischlendern und tun, was er am liebsten tut. Dass die Kunst sein Lebensthema ist, das wusste er schon in jungen Jahren. Heute bringt er sein Wissen und seinen Willen, die Kunst lebensnah zu gestalten, zusammen.

00:38:12 Otto, Thorsten full Kristina Biburger kam mit einer spastischen Lähmung und Wirbelsäulenproblemen zur Welt. Ihre Eltern entschieden sich bewusst gegen eine Sonderrolle – und schenkten ihr so viel Normalität wie möglich. Heute lebt Kristina selbstbestimmt mit dem Arbeitgebermodell, unterstützt von Assistentinnen und Assistenten, die ihr helfen, was sie körperlich nicht allein bewältigen kann. Sie ist Geschäftsführerin des Verbunds behinderter ArbeitgeberInnen und kämpft als Lobbyistin dafür, dass Menschen mit Behinderung frei und selbstbestimmt leben können. Einer ihrer Assistenten ist Kevin Kast. Sein Weg war alles andere als geradlinig: Nach der Scheidung seiner Eltern rutschte er in die Drogenszene, brach eine Ausbildung ab, kämpfte mit Depressionen, Angststörungen und Wahnvorstellungen. Erst über Umwege fand er in den Assistenz‑ und Pflegeberuf – und sagt heute: „Seitdem ich Kristina begegnet bin, freue ich mich jedes Mal, wenn ich zur Arbeit komme.“ Kristina ist Kevins Chefin – und gleichzeitig auf seine Unterstützung angewiesen. Gemeinsam zeigen sie, wie Assistenzbeziehungen funktionieren können: professionell, vertrauensvoll, menschlich. Auf der Blauen Couch erzählen Kristina Biburger und Kevin Kast, wie Selbstbestimmung im Alltag wirklich aussieht, warum Assistenz ein Beruf mit Herz ist und wie man trotz schwerer Startbedingungen ein freies Leben aufbauen kann. Lasst uns gerne ein Abo da, wenn euch das Gespräch mit Kristina Biburger und Kevin Kast und Thorsten Otto gefallen hat. Hört hier weitere spannende Episoden unseres Interview-Podcasts Blaue Couch: zum Beispiel mit den Unternehmern Alexandra und Benedikt von Poschinger, Hotelier-Ehepaar Anna-Maria und Michael Fäßler oder Managerin Dr. Irene Bader. Hier findet ihr kleine Porträts unserer Blaue Couch Gäste der Wo

Mit lebensbejahenden Hymnen und ergreifenden Balladen wollen sie sämtliche Emotionen hervorschürfen, die aus einem menschlichen Körper herauszudestillieren sind. So würde Paul Pizzera den Stil von "Pizzera & Jaus" das, was sie tun, einem Außerirdischen erklären. In Österreich sind Paul Pizzera und Otto Jaus Kultstars. Sie spielen in der Wiener Staatsoper, und im Burgtheater und haben als Headliner das Donauinselfest gerockt. Der eine begann mit Musik-Kabarett, der andere als Wiener Sängerknabe. Und den WM-Hit für Österreich liefert Paul Pizzera auch noch. Auf besonderen Wunsch von Bundestrainer Rangnick. Ihr Leben ist ein bisschen so wie eine Achterbahn - und so ist auch dieses Gespräch mit Thorsten Otto.

Eigentlich wollte sie überhaupt nicht singen, war dann aber das einzige Mädchen, das jemals im Tölzer Knabenchor aufgenommen wurde. Als Tochter des Chorgründers wuchs sie mit dem Chor auf und wurde schließlich Opernsängerin. Heute verwaltet sie das Erbe ihres Vaters mit großer Energie und Begeisterung.

Die Münchner Regisseurin und Drehbuchautorin Mimi Kezele hatte schon als Kind ein großes künstlerisches Talent und wollte eigentlich Sängerin werden. Sie wuchs zwischen der Gaststätte ihrer Eltern in München und dem Bauernhof der Großeltern in Dubrovnik auf. Ihre glückliche Kindheit hat sie stark gemacht, doch sie endete abrupt mit dem Krieg im ehemaligen Jugoslawien. Ihre persönlichen Kriegserfahrungen, ihre 90er-Jahre-Jugend in München und ihre Liebe zu Geschichten verarbeitet sie als Regisseurin in Filmen und Serien - vom preisgekrönten Kriegsdrama "Die Brücke am Ibar" bis zur neuen Techno-Serie "München Beats" oder der Katarina-Witt-Doku "Kati - Eine Kür, die bleibt". Ihr Metier ist die Tragikomödie, sie erzählt Dramen mit Leichtigkeit und Humor. Ihr Traum: Mehr Zeit am Meer verbringen.

Die Hubschrauberpilotin hat europäischen Astronauten wie Alexander Gerst und Matthias Maurer das Handwerkszeug für die ISS beigebracht. Technik, Abläufe, Fehler- und Notfalltraining. Inzwischen gibt sie als Selbständige Einblicke in das Thema Raumfahrt, coacht Führungskräfte - und wirbt als Keynote-Speakerin dafür, sich auch mal ins Unbekannte zu stürzen. Sie selbst tut das gerade mit der Renovierung eines geerbten Gutshofs. Wenn sie da nicht gerade umbaut, ist die gebürtige Oberfränkin am liebsten im Camper unterwegs.

Mit diesem Motto ist er als letzter verbliebener Weber in Augsburg erfolgreich. Durch einen Zufall ist Kosel auf sein wichtigstes Produkt gekommen, den "Augsburger Lumpa", ein Leinentuch, das er inzwischen in vielen Varianten verkauft. Im zweiten Leben ist er mit Leidenschaft Mesner.

Luigi Toscano hat einen positiven Blick aufs Leben. Er sei Deutschland dankbar, sagt er, dass ihm so oft geholfen wurde. Im Kinder- und Jugendheim hat er Ruhe und Schutz gefunden vor seinem prügelnden Vater. Ärzte und Therapeuten halfen ihm, als er sich mit Heroin schon fast umgebracht hatte. Heute reist er um die ganze Welt, um die letzten Überlebenden des Holocaust zu treffen. Mit riesigen Fotos, ausgestellt im öffentlichen Raum, engagiert er sich weltweit "Gegen das Vergessen". Die UNESCO hat ihn als "Artist for Peace" ausgezeichnet.Es werden in diesem Gespräch Kindesmissbrauch und Gewalterfahrungen thematisiert. Falls Sie auf diese Themen sensibel reagieren, hören Sie den Podcast vielleicht lieber mit einer vertrauten Person, um sich eventuell über das Gehörte unterhalten zu können.

30 gemeinsame Jahre feiern Peter Brugger, Flo Weber und Rüde Linhof als Erfolgsband "Sportfreunde Stiller". Zum Jubiläum haben sie ein neues Album herausgebracht und füllen auf ihrer aktuellen Tour die Stadien mit zehntausenden Menschen und guten Vibes. Sie schauen bei Dominique Knoll zurück auf ihre Freundschaft, auf Krisen und Entfremdung, Neustart und Integrität sowie auf ihren kometenhaften Aufstieg aus der Münchner Vorstadt Germering in die großen Stadien bis in den Pop-Olymp (mtv-unplugged). Peter, Flo und Rüde stehen für das Lebensgefühl einer ganzen Generation und für das, was Freundschaft und Kreativität ausmacht - immer "mit dem Herz in der Hand".

Der Erfolgsautor Christoph Peters ist durch die Hölle einer schweren Alkoholerkrankung und den entsprechenden Entzug gegangen. Schon als Kind aß er heimlich Schnapspralinen, trank als Jugendlicher im Internat und glaubte, er könne nur mit Alkohol ein guter Künstler sein. Über 20 Jahre war er schwer abhängig. Was sein Wendepunkt war, wie er wieder zu sich selbst gefunden hat und wie man sich selbst oder Angehörigen helfen kann, das erzählt Christoph Peters bei Dominique Knoll. Es werden in diesem Gespräch schwere Suchterfahrungen und Alkoholentzug thematisiert. Falls Sie auf diese Themen/dieses Thema sensibel reagieren, hören Sie den Podcast vielleicht lieber mit einer vertrauten Person, um sich eventuell über das Gehörte unterhalten zu können.

Viele ihrer Leserinnen begleitet Bestsellerautorin Ildikó von Kürthy seit Jahren wie eine gute Freundin. Manchmal, so erzählt sie gerührt, sogar bis in die letzten Stunden des Lebens. Bei Dominique Knoll verrät die gebürtige Rheinländerin, warum sie jetzt ganz zufrieden vom Team Karneval zum Team Kaffeekränzchen gewechselt ist, wie sie mit Falten, Fett und Lebenserfahrung eine Show aufmischte und erklärt, warum gemachte Betten in ihrer Familie eine besondere Bedeutung haben.

Uli Scherbel hat sich einen Kindheitstraum erfüllt und wurde Musical-Star. Über zwanzig Jahre lang sang, tanzte und spielte er in allen großen Musicals, trat für Udo Jürgens auf und setzte sich immer wieder bei Castings gegen tausende Mitbewerber durch. Vor einigen Jahren hat er die Bühnenbretter gegen die Arbeit als Pfleger auf einer Palliativstation in Regensburg getauscht. Was ihn an dem Beruf besonders erfüllt, was er von Sterbenden lernt und welche Parallelen es zwischen Bühne und Sterbemomenten gibt, das erzählt Uli Scherbel bei Thorsten Otto.

Das sagt die Frau, die als Kaffee-Gräfin berühmt wurde. Sie hat ein marodes 80-Zimmer-Schloss saniert, mit Kreativität und größtem Einsatz ein florierendes Unternehmen gegründet und sechs Kinder großgezogen. Ihr Rezept, um auch Schicksalsschläge auszuhalten: immer nach vorne schauen.

Der Münchner Comedian Yalcin Norton hat persische Wurzeln, seine Familie und seine Kindheit bezeichnet er liebevoll als laut und chaotisch: "Und ich bin nicht der Witzigste von allen". Dass er den Humor zu seinem Beruf gemacht hat, war lange Zeit nicht klar. Erst ein Freund brachte ihn vom Business-Leben zur Bühne. Was wiederum seine Familie erst verkraften musste. Bei Thorsten Otto erzählt Yalcin Norton, wie er sein Publikum am liebsten zum Lachen bringt, wie mutig seine Eltern sind und welche kulturellen Eigenheiten er selbst zum Schmunzeln findet.