POPULARITY
Das leise Knistern eines Radios und das Suchen nach einer klaren Frequenz markierten in den 1930er Jahren für viele Menschen den Zugang zu einer völlig neuen Welt. Doch was als faszinierender technischer Fortschritt begann, entwickelte sich mit dem Aufstieg des Nationalsozialismus schnell von einem Instrument der Information zu einem strategischen Werkzeug der Macht. Diese Folge von „Stimmen der Macht“ beleuchtet, wie das Radio durch seine Unmittelbarkeit und emotionale Direktheit tief in den Alltag der Menschen eindrang und dort ein oft ungeprüftes Vertrauen schuf. Wir untersuchen die Rolle des Volksempfängers, der als erschwingliches Massengerät die Reichweite maximierte, während er gleichzeitig den Zugang zu alternativen, ausländischen Stimmen technisch einschränkte. Dabei wurde Propaganda selten nur laut, sondern oft als subtile Klangkulisse aus Musik, Nachrichten und ritualisierten Sendungen verbreitet, die das Weltbild der Zuhörer nachhaltig formte. Von der gezielten Inszenierung politischer Stimmen bis hin zum heimlichen Hören verbotener Frequenzen im Schatten des Äthers zeigt diese Analyse, wie eng Technik und Ideologie verwoben sein können. Abschließend schlagen wir die Brücke in die Gegenwart: Denn auch wenn die Kontrolle heute durch Algorithmen und digitale Plattformen fragmentierter wirkt, bleiben die grundlegenden Mechanismen der Auswahl, Wiederholung und emotionalen Lenkung bestehen. Erfahren Sie, warum das Verständnis dieser Geschichte entscheidend für unseren heutigen, bewussten Umgang mit Medien ist – denn jede Stimme, die wir hören, gestaltet unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit.
Eine unserer sehr alten Mitschwestern im Altenheim ist zwischendurch immer mal etwas desorientiert, verwirrt, ein bisschen "neben der Spur", wie man so sagt. Dieser Tage war das auch so. Sie kam ins Nachbarzimmer, hat sich vorgestellt und der dortigen Mitschwester freundlich gesagt, dass sie jetzt hier im Haus eine Weile bleiben wird und das Nachbarzimmer bewohnt. Wir beide haben uns bedankt und ich habe ihr versprochen, sie gleich auch zu besuchen. Im Gespräch dann in ihrem Zimmer haben wir über Gott und die Welt, über den Krieg in der Ukraine und über den wechselhaften April geplaudert, über ihr schlechtes Befinden und darüber, dass man mit 99 nun auch tatsächlich alt ist und dass das Leben noch nie so schwierig war. Dann sind wir so die Etappen ihres langen Lebens entlanggegangen. 1927 geboren, hat sie die Hitlerzeit, den zweiten Weltkrieg, die harte Nachkriegszeit sehr bewusst erlebt und dann im Orden an vielen Stationen sehr segensreich für viele Menschen gearbeitet. Da kommt plötzlich ein Erinnern und sie sagt: "Oh, das ist ja wahr: Es war nie nur leicht und manches echt hart, aber wenn das so jetzt sehe, habe ich ein sehr schönes Leben."Und ihr freundliches Lächeln war wieder da und die Einordnung in Zeit und Raum wieder gegeben. Das Radio, dass sie sonst immer genutzt hat, habe ich ihr wieder angeschaltet, den richtigen Sender gesucht und habe mich von ihr, die jetzt zufrieden in ihrem Sessel saß, wieder verabschiedet. Viele Menschen kennen das: Die alten und sehr alten Mitmenschen kommen mit der scheinbar immer schneller gehenden Gegenwart nicht mehr klar, leiden unter den Kriegsberichten, den Bildern von Angriffen auf Städte und deren Opfer, von Flüchtenden und verletzten Kindern. In der Verquickung mit dem eigenen Erinnern, verheddert sich alles und wird immer unsortierter. Oft tut es dann gut, wenn sich jemand Zeit nimmt, den Geschichten lauscht und bei der Einsortierung hilft. Und wenn man es schafft, Nähe und Vertrauen zu vermitteln, dieses: "Ich bin bei Dir, ich halte Dir die Hand, ich höre Dir zu, ich mag Dich gern." Dass Gott uns zusagt, dass wir bis zum Ende die Würde der Gotteskindschaft besitzen, ist eine wunderbare Gewissheit. Aber dass wir unseren Mitmenschen dabei helfen, sie auch zu spüren und zu haben, ist manchmal ganz leicht und hilft ungemein.
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk steckt in einer Legitimationskrise. Zu groß, zu behäbig, zu teuer, zu rot-grün. Zeit für eine trotzige Bestandsaufnahme. Von Mathias Greffrath: www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
Am Donnerstag, den 26. März 2026 lief um 19:30 Uhr die 63. Sendung der Anonymen Alkoholiker im Freien Radio Neumünster mit dem Thema: Du schaffst es aber du schaffst es nicht alleine. Diese Erfahrung hat jeder von uns gemacht. Nach allen möglichen und langwierigen Versuchen alleine mit seinem Alkoholismus fertig zu werden war dann unser Tiefpunkt und Kapitulation unsere letzte Rettung. Von da aus war klar, ich bin Alkoholiker und ich brauche die Hilfe anderer. Diese Hilfe konnten wir dann in vielfältiger Weise annehmen und einen Weg in die Nüchternheit und ein anderes besseres Leben gehen. Das Leben in der Gemeinschaft der AA ist dann zu einem festen Bestandteil unseres Lebens geworden. Monatlich wird an jedem vierten Donnerstag des Monats um 19:30 Uhr ein 30-minütiges AA-Radio-Meeting übertragen. Die Gruppe möchte als Mitglied der weltweiten Gemeinschaft der Anonymen Alkoholiker alle Menschen, die es interessiert, über die Krankheit Alkoholismus informieren und ihre Erfahrungen weitergeben.Damit möchte sie betroffene Menschen ermutigen, sich bei der Bewältigung ihrer Sucht Hilfe und Unterstützung zu suchen.
Unterstützt uns auf Steady, damit es uns weiterhin gibt: https://steady.page/de/browserhistory/about Was ist eigentlich ein Podcast? Klingt simpel, ist es aber nicht. In dieser Folge reisen wir zurück zur allerersten Podcastfolge der Welt, erklären, warum Apple das Medium nicht erfunden hat - aber trotzdem entscheidend dafür war - und sprechen mit einem echten Urgestein des Podcastens: Leo Laporte macht das seit 2004 und weiß, was das eigentliche Geheimnis des Formats ist. Unsere wichtigsten Quellen: https://news.harvard.edu/gazette/story/2011/10/the-podcast-revolution/ https://www.bbc.com/news/technology-32815605 https://twit.tv/ https://www.apple.com/newsroom/2005/06/28Apple-Takes-Podcasting-Mainstream/ https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/serial-podcast-von-sarah-koenig-ueber-den-mordfall-hae-min-lee-a-1006148.html Clips aus der Folge: Steve Jobs erklärt 2005, was ein Podcast ist: https://youtu.be/IzH54FpWAP0?si=6UL4kvoHIElbbPpo&t=1053 Adam Curry bei Joe Rogan über die Entstehung von Podcasts: https://youtu.be/VFOQk5pz2fo?si=K4Jeap4mwhX6nat3&t=74 Serial Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=M0v6dmme1DU Der erste Podcast der Welt (Open Source, Christopher Lydon, 09.07.2003): https://archive.blogs.harvard.edu/lydondev/2003/07/09/spoken-word-a-few-good-bloggers/ Browser History ist eine Produktion von Dennis Kogel und Magdalena Pulz in Zusammenarbeit mit Podimo. Folgt uns auch auf Instagram:
Vor 125 Jahren gelang es dem kanadischen Erfinder Reginald Fessenden erstmals, Sprache über ein Funkmedium übertragen. Seine Erfindungen ebneten den Weg für das Zeitalter des Radios. Stang, Michael www.deutschlandfunk.de, Kalenderblatt
rbb24 Inforadio feiert 30. Geburtstag. In dieser Zeit hat sich die Medienlandschaft stark verändert. Wissenschaftler Klaus Goldhammer sagt, Radionutzung verschiebe sich mehr und mehr ins Internet. KI werde weitere Veränderungen bringen.
Wir sprechen über einen Film-Klassiker: Die 12 Geschworenen. Neben einem seltsamen Rechtssystem geht es außerdem um die normale Intelligenz von Tieren.
Der Sommer ist in vollem Gange und damit auch die Saison auf dem DGB-Jugendcamp Markelfingen. Seit vielen Jahren gibt es dort das Radio-Camp, in dem sich die Teilnehmenden mit allem rund uns Radio-Machen beschäftigen. Peter war vor Ort und sprach mit Conny vom Freien Radio für Stuttgart für das Camp und das Medium Radio. Im ersten Teil der Folge stellt Andre derweil weitere Podcasts vor, die unsere Zuhörer*innen uns nach der Folge zu Gewerkschaftspodcasts genannt haben. 0:00 Mehr Gewerkschaftspodcasts mit Andre 4:43 Peter im Gespräch mit Conny auf dem Radio-Camp ---------------------------------------- Links zu den Gewerkschadtspodcasts: - Zukunft Gastro (NGG): https://zukunftgastro.podigee.io - Mund zu! Ohren auf! (GEW Baden-Württemberg): https://open.spotify.com/show/1p4Z1g5i826l0JPuiYSKSg - AiB Audio (Bund-Verlag): https://www.bund-verlag.de/aib-podcast - Systemrelevant (Hans-Böckler-Stiftung): https://systemrelevant.podigee.io/ - Nachgehört / Vorgedacht (ÖGB): https://podcast.oegb.at/ngvg/ - Weitblick (DGB Nord): https://open.spotify.com/show/5GblLvnXqTJqYQL5FhBPND - State of the Union (IG Metall Berlin): https://open.spotify.com/show/6uYPFLRWqv0qx6kML3JIAR - Leuchtfeuer (ver.di Nord): https://www.podcast.de/podcast/817169/leuchtfeuer-ein-gewerkschaftspodcast-von-verdi-nord - Küstentalk (IG Metall Küste): https://open.spotify.com/show/2QUCNdv9qS8tx80PFQAJNS - Radio Mittelhessen (IG BCE Mittelhessen): https://podimo.com/de/shows/radio-mittelhessen - vidaHören (Gewerkschaft vida, Österreich): https://podcast.oegb.at/vida/ - Die Betriebsstörung (Berlin): https://open.spotify.com/show/3eZLhK8AXHsEGQZjR3KPdN ---------------------------------------- Den Arbeitswelt Podcast findet ihr überall, wo es Podcasts gibt, und immer unter https://arbeitsweltradio.podigee.io/. Weitere Informationen, aktuelle Termine und Kontaktdaten der DGB-Region Stuttgart findet ihr unter https://stuttgart.dgb.de. ---------------------------------------- Der Arbeitswelt Podcast ist ein Angebot der DGB-Region Stuttgart. Radaktion: Peter Schadt und Andre Fricke. V.i.S.d.P.: Julia Friedrich, DGB-Region Stuttgart, Willi-Bleicher-Straße 20, 70174 Stuttgart
Das Radio ist das neue Massenmedium der Zeit. Als die Nazis im Januar 1933 an die Macht kommen, beginnen sie deshalb sofort damit, den Rundfunk auf Linie zu bringen. Das gelingt ihnen erstaunlich gut und schnell. Lukas Meyer-Blankenburg im Gespräch mit Maximilian Schönherr (SWR 2025) | Mehr zur Sendung: http://swr.li/rundfunk-1933 || archivradio.de || Bei Fragen und Anregungen schreibt uns: daswissen@swr.de | Folgt uns auf Mastodon: https://ard.social/@DasWissen
So mitreißend und leidenschaftlich können Naturwissenschaftler sein. Der langjährige Generaldirektor des berühmten Deutschen Museums in München erzählt von seinem Auftritt als Elvis zum hundertjährigen Jubiläum, von seiner DIY-Begeisterung, selbst mit dem Presslufthammer und von einem richtig guten Lehrer.
Übertr: St. Anton, Balderschwang, Zelebrant: Pfr. Richard Kocher
Mit Ende des II. Weltkriegs beginnt für Jüdinnen und Juden aus ganz Europa die Suche nach Angehörigen. Das Radio wird dabei zum wichtigsten Medium und zu einem Ort kollektiver Trauer und Hoffnung. Dokumentarisches Hörspiel zu 80 Jahren Kriegsende. Mit Cathrin Störmer, Dirk Josef Müller, Anna Stieblich, Stephan Wolf-Schönburg, Tilla Kratochwil, Veit Schubert, Veronika Bellova, Pierre Frykberg, Janusz Cichocki u.a.//Von Ofer Waldman & Noam Brusilovsky// Regie: Noam Brusilovsky// Produktion rbb 2025
Neue Technologien werden oft begleitet von einem Glauben an das Übernatürliche, das sie, obwohl hochwissenschaftlich, in das Reich der Geister und Fabelwesen holte, oder mit diesem in Einklang brachte. Die Fotographie galt als neues Medium, dem es möglich war, Geistererscheinungen festhalten zu können. Das Radio übermittelte Geisterstimmen aus dem Äther. Daher ist der Artikel aus den Altonaer Neuesten Nachrichten vom 4. März 1925 über das Radio nicht umsonst als „Einbruch ins Geisterreich“ tituliert. Freilich ist der Autor Alois Ulreich weit davon entfernt, an das Übersinnliche zu glauben – vielmehr zieht er diese Verbindung zwischen Geisterstimmen und dem Radio genüsslich ins Lächerliche. Frank Riedes Stimme zaubert den Text in Ihre Kopfhörer und Lautsprecher.
Museen als Publikums- und Wirtschaftsfaktor; Gesundheitsrisiko Tattoos? Wie die Farbe im Körper wirkt; Aufstehen - So klar bist du wirklich; Das Radio der Zukunft - Personalisiert und mit KI; Nach der Oscar-Nacht: Passen Hollywood und KI zusammen?; "Dessert-Magen" entsteht im Gehirn; Moderation: Sebastian Sonntag Von WDR 5.
Ab Januar 1975 widmet sich das erste Konsumentenmagazin im Radio Missständen wie stundenlangen Wartezeiten beim Gynäkologen. An die Anfangsjahre von «Index 5 vor 12» erinnert sich Mitgründerin Ellinor von Kauffungen. Viele Themen von damals seien auch heute noch aktuell.
Drawing Radio (dr) ist ein Format bei Radio Woltersdorf (rwd), produziert von Frank Diersch aka Flakenberg ## Ausstrahlung seines Daseins Wir wünschen allen Radiofreundinnen einen guten Transfer ins neue Jahr und beste Perspektiven. Drawing Radio richtet sich in der 67. Sendung wieder frohgemut an seine drei Stammhörerinnen. Es wird etwas hart am Beginn, sogar anstrengend, wir verlassen mit Frau O'Hara die Erde. Dann geht es aber auch um Rauschunterdrückung, und in der zweiten Hälfte gibt es eine Abstimmung und hervorragende Musikstücke. Das Radio dampft der Ausstrahlung seines Daseins entgegen und entwickelt unterwegs stellenweise Ansätze zu dahinfließender Beleuchtung. # Drawing Radio dr ist interessiert an aufzeichnungen + dr arbeitet an themen + dr sendet akkustisches material + dr findet orte + dr sendet texte + dr stellt akteure vor + dr sendet interviews + dr lädt gäste ein + dr ist gut + ## Community Radio Woltersdorf Nichtkommerzielles, freies Radio aus Berlin Brandenburg, direkt an der Woltersdorfer Schleuse, aus dem Umfeld der Spielerei auf Pi Radio in Berlin. * https://radio-woltersdorf.org/
Die Hochschulradios bilden eine besondere Säule der Radiolandschaft in Deutschland. Die beiden Radiomoderatorinnen Marilena Bach und Reemda Hahn von C.T. das Radio der RUB sprechen in dieser Folge von ihren Erfahrungen beim Radio. Dabei gibt es nicht nur organisatorische Herausforderungen, sondern auch viele positive Erfahrungen, die sie mit ihrem Team machen durften.
Die Hochschulradios bilden eine besondere Säule der Radiolandschaft in Deutschland. Die beiden Radiomoderatorinnen Marilena Bach und Reemda Hahn von C.T. das Radio der RUB sprechen in dieser Folge von ihren Erfahrungen beim Radio. Dabei gibt es nicht nur organisatorische Herausforderungen, sondern auch viele positive Erfahrungen, die sie mit ihrem Team machen durften.
Das Radio in Österreich ist 100 Jahre alt - auch in Buchform wird das Radio gewürdigt - und zwar von niemand Geringerem als Wolfgang Kos, der als Gestalter viele Jahrzehnte die Programme von Ö3 und Ö1 geprägt hat. Barbara Echsel-Kronjäöger hat mit Wolfgang Kos über die Faszination Radio gesprochen. Dieser Podcast begleitet die Sendung "Guten Morgen, Steiermark", Radio Steiermark, 6.10.2024.
Sind die großen Radiopersönlichkeiten verschwunden? Und gibt es das noch: Das Radio als “Welterzähler”? Eine prophetische Sendung aus dem Jahr 2009.
Das Radio in Zeiten der Diktatur - Die RAVAG, Frühe Radiojahre - Anlässlich von 100 Jahre Hörfunk in Österreich - Mit Wolfgang Pensold, Medienhistoriker vom Technischen Museum in Wien - Sendung vom 9.8.2024
Rund um die Uhr werden wir heute versorgt mit stündlichen Radio-Nachrichten. In den Anfängen der SRG in den 1930er Jahren waren Nachrichten aber noch ein Ereignis. Am Landessender Beromünster gab gerade mal zwei Nachrichtenbulletins am Tag, produziert von der Schweizerischen Depeschenagentur. Nicht die SRG, sondern die SDA war über 40 Jahre für die Nachrichten beim Radio zuständig. Kontrolliert von den Verlagen gewann sie dabei eine hohe Glaubwürdigkeit. Insbesondere während des 2. Weltkriegs, aber auch in den Jahren danach. Die Entwicklung der Berichterstattung am Radio beleuchten wir in der Sommerserie «100 Jahre Weltgeschichte im Radio – was Sie und uns bewegt». Der Historiker Edzard Schade ist Professor an der Fachhochschule Graubünden, er hat die Veränderungen der Radio-Berichterstattung der letzten 100 Jahren erforscht und sagt: «Das schnelle Medium Radio war für die Verlage eine Konkurrenz, das wollten sie kontrollieren.» Das Schaffen der SDA als Radionachrichtenlieferantin noch aktiv miterlebt hat der langjährige Nachrichtenredaktor Kurt Witschi. Als junger Redaktor arbeitete er in den 1960er Jahren beim damaligen Radio DRS und erzählt als Zeitzeuge von der damaligen Schaffen.
Alles muss man selber machen! Eine neue Folge „Radio Education - unterrichtsfreie Zeit“ exklusiv für unsere Lehrerlieblinge: Bei den sehr geschätzten KollegInnen von Langenscheidt hat Phase 1 begonnen: Es wurden Vorschläge gesammelt und ihr könnt jetzt aus den Top 10 der Jugendwörter 3 auswählen… Leider sind, und da kann Langenscheidt gar nichts dafür, die Vorschläge teilweise veraltet oder einfach nicht gut. Da hilft nur eins: Euer Lieblingspodcast muss selber ran!! Hier und heute gibt es also exklusiv den Kickoff für “Das Radio Education Jugendwort des Jahres”. Wer die ganze Folge hören will, muss "Lehrerliebling" sein oder werden. Wenn ihr also noch nicht angemeldet seid, dann nichts wie ab zu unseren Paketangeboten... https://steadyhq.com/de/radio-education-der-schulpodcast/about ... und unterstützender "Lehrerliebling" werden! Euch, lieben Lehrerlieblingen, unseren herzlichsten Dank für die Unterstützung und jetzt erst einmal viel Spaß beim Hören! #radioeducation #derschulpodcast #schulpodcast #unterrichtsfreiezeit #steady #lehrerliebling #jugendwortdesjahres #selbermachen #abstimmung #kickoff
Wir reden übers Radio. Warum? Wegen der schönen Erinnerungen vor allem. Wir schwelgen zu Anfang in Erinnerungen an alte Zeiten, die wir mit Kassettenrekorder vor dem Radio verbracht haben, um die Musik aufzunehmen. Es geht aber auch um Zukunft. Denn der Hessische Rundfunk hat eine neue Radiostrategie, die den Sender in die digitale, nicht-lineare Zukunft führen soll. Was das heißt und wie die Zukunft von Radio aussieht - auch darüber sprechen wir heute. Viel Spaß beim Hören.
Ablenkung kann beim Autofahren gefährlich sein. Wer beim Einparken Blechschäden verhindern will, muss sich konzentrieren. Da kann das Radio schon stören, also sollte man es besser ausschalten. Oder?
„Das Chaos im Studio könnte mit KI verloren gehen“, sagt Sabine Heinrich. Und Chaos, das ist für sie im Radio etwas Gutes. Wer das Chaos zulasse und mit Herz und Emotionen moderiere, der bleibe den Menschen im Gedächtnis. Grundsätzlich verteufelt sie die Technologie aber nicht. „Warum soll die KI nicht beispielsweise das Wetter machen? Sie ist dabei möglicherweise sogar präziser als wir.“ Aber der menschliche Kontakt steht für sie im Mittelpunkt. „Wenn Hörer:innen uns WhatsApp-Nachrichten ins Studio schicken und ich sie kurz darauf spontan anrufe, das sind ganz besondere Momente.“ Radio hat für sie die Kraft, Menschen zusammenzubringen. Auch in schwierigen Zeiten wie diesen. Ihre Liebe für das Medium begleitet Sabine Heinrich schon das ganze Leben. Sie kommt aus einer Radiofamilie, hat schon als Kind viel Radio gehört. Manchmal lief es bis mitten in die Nacht und vermischte sich mit ihren Träumen. „Das Radio kam immer näher zu mir und den letzten Schritt bin ich dann zum Radio gegangen.“ Über Antenne Unna und Radio NRW ging der Weg zum WDR. „1Live war retroperspektiv wahrscheinlich die wichtigste Station.“ Heute moderiert sie unter anderem die Morningshow bei WDR 2. Man sieht sie aber auch regelmäßig im TV, zum Beispiel beim großen Deutschlandquiz im ZDF.
Audio ist Trend! Das Radio lebt! Das ist die Botschaft der erfahrenen Radiofrau Manuela Bleifuß. Sie ist Leiterin Business Development & Communication von Radio/Tele FFH. Bereits Ende der 70er Jahre gab es einen Hit "Video killed the radio star". Seither wird nicht nur musikalisch dem Radio angesichts der Popularität von TV und Video der Untergang prognostiziert. Aber siehe da: Radio kann sich behaupten? Aber warum ist das so? Was sind die Vorteile von Hörfunk? Wie sieht es mit der Zukunft von Audio aus und warum kann Künstliche Intelligenz einen guten Moderator nicht ersetzen? Um diese und andere Fragen geht es im Gespräch von Gastgeber Christian Jakubetz mit Manuela Bleifuß.
In diesem Jahr hat das Radio in Deutschland seinen 100. Geburtstag gefeiert: Am 29. Oktober 1923 wurde das erste Mal gesendet, da ging die allererste Sendung des "Unterhaltungsrundfunks" im Berliner Vox Haus "on Air". Es folgte eine Erfolgsgeschichte: Schnell scharte das Radio Massen hinter sich, die vor dem klobigen Apparat klebten und lauschten. Das Radio hat aber auch eine wechselvolle Geschichte. Einerseits war es ein extrem schnelles und demokratisches Medium. Andererseits war es auch Propaganda-Instrument der Nazis. Und heute: Das Radio ist unser täglicher Begleiter durch den Tag. Wie sieht die Zukunft des Radios aus? Wir feiern das Radio! WDH vom 27. Oktober 2023
Das Radio wird 100 Jahre alt. Das muss gefeiert werden! Als Partygast haben Axel Naumer und Henning Bornemann Florian Hacke ins Studio eingeladen - Comedian, Schauspieler und "Conni"-Geschädigter. Von WDR 5 Satire Deluxe.
Das Radio ist in diesen Tagen in aller Munde - es hat nämlich gerade seinen 100. Geburtstag gefeiert. Und wir nehmen das zum Anlass, um tiefer in die Geschichte des Mediums einzutauchen. Heute geht es um die technische Entwicklung der vergangenen 100 Jahre: vom Röhrenradio bis zur App. Außerdem schauen wir in SWR Aktuell Kontext auf das Progressive des Mediums, etwa die frühe Einbindung des Publikums. Dialog und gesellschaftliche Entwicklungen durch das Radio – auch das gehört zu seiner 100-jährigen Geschichte.
Willkommen zur letzten aller Radiosendungen! Hundert Jahre nach der Gründung des Rundfunkbetriebs wird das erdumspannende Transmitternetz abgeschaltet und die Sendefrequenz gelöscht. Ein radiophoner Abgesang von Felix Kubin.Von Felix Kubinwww.deutschlandfunkkultur.de, KlangkunstDirekter Link zur Audiodatei
•Experiment• Der Paralektroniker: ein handelndes mentales Radio mit überempfindlichen Antennen. Felix Kubin, Botschafter kommender Strahlenwunder, hat Erfinder und Musiker versammelt und erkundet die Auswirkungen unsichtbarer Schwingungen auf die Psyche. // Von Felix Kubin / WDR 2004 // www.wdr.de/k/hoerspiel-newsletter Von Felix Kubin.
Das Radio lebt von seinen Live-Momenten - mit Moderatorinnen, die sich auch mal versprechen und Technik, die auch mal streikt. Eine gute Portion echtes Leben also, die auch durch die Popularität von Podcasts bis heute nichts an Charme eingebüßt hat.Elitz, Ernst;Watty, Christinewww.deutschlandfunkkultur.de, Im GesprächDirekter Link zur Audiodatei
Sarkowicz, Hanswww.deutschlandfunkkultur.de, Politisches FeuilletonDirekter Link zur Audiodatei
Das Radio wird 100: Am 29. Oktober 1923 ging die allererste Sendung des "Unterhaltungsrundfunks" im Berliner Vox-Haus "on air". Es wurde als schnelles und demokratisches Medium genutzt, unter den Nazis allerdings auch als Propaganda-Instrument. Wir blicken auf die Geschichte zurück - und nach vorn.
Das Radio feiert diesen Monat Geburtstag. Vor 100 Jahren wurde in Deutschland die erste Unterhaltungssendung im Rundfunk ausgestrahlt. Es begann mit Musik, die ersten Hörer konnten einem Cello-Solo mit Klavierbegleitung lauschen. Schnell kamen weitere Kultur- und Unterhaltungsformate hinzu. Bis heute haben Hörspiele, Konzerte und Co. ihren Platz im Radio.
Aus Kultur- und Sozialwissenschaften Sendung - Deutschlandfunk
Das Radio behauptet sich auch im digitalen Zeitalter gegen Podcasts und Streamingdienste. Es ist für viele Menschen aus ihrem Alltag nicht wegzudenken. Warum ist für uns das Radiohören als Kulturtechnik so wichtig?Köster, Bettinawww.deutschlandfunk.de, SystemfragenDirekter Link zur Audiodatei
Das Radio behauptet sich auch im digitalen Zeitalter gegen Podcasts und Streamingdienste. Es ist für viele Menschen aus ihrem Alltag nicht wegzudenken. Warum ist für uns das Radiohören als Kulturtechnik so wichtig?Köster, Bettinawww.deutschlandfunk.de, SystemfragenDirekter Link zur Audiodatei
Das Radio war für Hans Sarkowicz das Tor zur Welt, wie für so viele, die noch ohne Total-Fernsehen sozialisiert wurden. Und es fing ihn so ein, dass er sein ganzes berufliches Leben dem Radio widmete. Unter anderem als Programmchef von hr2-kultur, aber auch als Autor zahlreicher Publikationen über die Radiogeschichte, vor allem die der Weimarer Republik und in der Nachkriegszeit in Deutschland. (Wdh. vom 23.08.2023)
In den 1920er Jahren wird ein neues Medium geboren: Das Radio. Die menschliche Stimme im Äther überwindet Grenzen, ergießt sich über Kontinente. Das Radio erreicht bald Millionen - und wird zum ersten wahren Massenmedium der Moderne. Durch das Radio wird der sowjetische Mensch erschaffen. In den USA entwickelt sich das neue Medium zur kommerziellen Unternehmung, die verarmte Bürger mitten in der großen Depression am American Dream teilhaben lässt. Radio ist Zauber, Verheißung, Verführung. Autor: Jerzy Sobotta (BR 2022)
Das Radio wird 100 Jahre - und die ARD flippt aus! Natürlich feiert auch die NDR Satire Intensiv-Station mit und geht sogar noch einen Schritt weiter: Moderator Stephan Fritzsche unternimmt nämlich eine akustische und satirische Zeitreise nicht nur in die Vergangenheit (denn auch die Intensiv-Station wird 100) sondern über das Hier und Heute bis in die Zukunft des Jahres 2123. Da gibt es in der ersten Sendung 1923 exklusive Enthüllungen um Adolf Hitler zu hören, Gesundheitstipps für Multi-Krisen-Lagen - die eventuell noch heute funktionieren - ein Tempolimit von 130, das zur unerreichbar scheinenden Zielgeschwindigkeit erklärt wird und natürlich den ersten Rundfunkgebühren-Zahler. Die Gegenwart wird unter anderem von unbezahlbaren Studentenzimmern bestimmt, der Sturmflut und natürlich der Frage, wie man eigentlich Sturmreporter wird. Und dann ist da ja noch Sahra Wagenknecht mit ihrem neuen Verein, der angeblich eine Partei werden soll. Doch daraus wird nichts: Was bisher nur die NDR Intensiv-Station weiß: Wagenknecht wird schon bald Religionsführerin – auf einer Stufe mit dem Papst! Aber das ist noch Zukunftsmusik - genau wie der Verkehrsfunk aus dem All und die Bundesliga-Konferenz im Jahr 2123 - wenn Spieler in Krypto-Euro bezahlt werden und genmanipulierte Tiere im Tor stehen. In dieser Ausgabe hören Sie folgende Musik-Titel: "Just a Gigolo" - Max Raabe "Die Nacht" - Moka Efti Orchester "Kanonen Song" - Max Raabe/Palast Orchester "Oops I did it again" - Max Raabe/Palast Orchester "Mile after mile" - Max Raabe/Palast Orchester "King of my castle" - Keanu Silva, Don Diablo "Let there be rock" - Scary Pockets Mehr zum Thema "100 Jahre" Radio gibt es gesammelt in der ARD Audiothek: https://www.ardaudiothek.de/sendung/100-jahre-radio/12815371/ Mehr Satire zum Hören gibt's in "extra3 - Bosettis Woche": https://www.ardaudiothek.de/sendung/extra-3-bosettis-woche/10358817/
Am 29. Oktober 1923 ging die allererste Sendung des "Unterhaltungsrundfunks" in den Äther. Seither ist die Erfolgsgeschichte nicht mehr aufzuhalten. Das Radio hat das 20. Jahrhundert geprägt, abgebildet und auch mitgestaltet. Heute, nach 100 Jahren und in Zeiten von Podcasts und Streaming-Plattformen, ist das Radio immer noch nicht aus dem Alltag wegzudenken. Von Michael Zametzer und Christian Schaaf
100 Jahre Radio Was für ein Jubiläum! Mit den Worten "Achtung, Achtung! Hier ist Berlin, Vox-Haus!" begann am 29. Oktober 1923 die erste Rundfunk-Sendung in Deutschland. Ein neues Zeitalter brach an: Das Radio wurde zum Massenmedium. Am Ende der Weimarer Republik wurde aus dem "Kulturfaktor" Radio mit klassischen Konzerten, Sportreportagen, Hörspielen und Literaturlesungen mehr und mehr ein Instrument der antidemokratischen Kräfte. Anhand zahlreicher Originaltonaufnahmen lässt Feature-Autor Michael Marek ein akustisches Bild der Anfänge des Radios in den Zwanziger Jahre entstehen. Autor: Michael Marek Redaktion: Joachim Dicks Produktion: Hessischer Rundfunk 2008
Das Radio war für Hans Sarkowicz das Tor zur Welt, wie für so viele, die noch ohne Total-Fernsehen sozialisiert wurden. Und es fing ihn so ein, dass er sein ganzes berufliches Leben dem Radio widmete. Unter anderem als Programmchef von hr2-kultur, aber auch als Autor zahlreicher Publikationen über die Radiogeschichte, vor allem die der Weimarer Republik und in der Nachkriegszeit in Deutschland.
1923 sind die Tageszeitungen unbestritten das Leitmedium. Das Radio erreicht noch nicht die Massen, macht sich aber bereit für seinen baldigen Siegeszug. Doch auch am Fernseher wird bereits getüftelt, wie unser heutiger Artikel aus dem Berliner Tageblatt vom 21. August belegt. Für schlappe 80.000 Mark konnte man diese Ausgabe erwerben und dort von Artur Fürst Details über den aktuellsten Stand der Bewegtbildübertragung erfahren. Der Autor und Schriftsteller war ein sehr erfolgreicher Technik-Erklärer der Weimarer Republik. Sein „Weltreich der Technik“ in vier Bänden war ein Klassiker des populärwissenschaftlichen Sachbuchs. Obgleich er 1926 überraschend im Alter von 47 Jahren verstarb, fiel doch auch er den Nationalsozialisten zum Opfer – insofern, als seine Bücher, wegen seiner jüdischen Herkunft, aus dem Verkehr gezogen wurden, so dass sein Werk in Vergessenheit geriet. Frank Riede liest für uns nun wie viele Pixel damals schon übertragen wurden.
2023 wird das Radio 100 Jahre alt und er kennt die Geschichte dieses Mediums wie kein zweiter - fast 42 Jahre lang hat Hans Sarkowicz das Kulturradio im hessischen Rundfunk geprägt. Mit einem Auge für die wichtigen Themen der Zeit wie die Aufarbeitung des Nationalsozialismus ebenso wie für verborgene und zu Unrecht vergessene Stimmen, die er im Radio wieder zu Gehör brachte. (Wdh. vom 21.04.2022)
Eine «Espresso»-Hörerin verzweifelt: Seit knapp zwei Jahren ist ihr Radiogenuss arg getrübt. Sie hört Radio über die TV-Box der Swisscom, über vier Lautsprecher in der Wohnung. Anfangs stellte das Radio einfach mittendrin ab. Nach Updates, einem Besuch des Swisscom-Technikers und zwei neuen TV-Boxen ist noch immer der Wurm drin: Das Radio stellt selbständig auf TV um, bis zu 30 Mal in einer halben Stunde. «Das kann doch nicht sein!», ärgert sich die Hörerin. Bei der Swisscom kommt mit Hilfe von «Espresso» nun Bewegung in die Sache. Man habe die Sache «nun sehr hoch priorisiert». Weitere Themen: - «Espresso Ahoi!»: 20'000 Liter Wein im Riesenplastiksack - Hält sich Viagogo an neue Preis-Spielregeln?
Eine echte Alleskönnerin: Larissa verrät, warum sie Radio als ihren Hauptjob bezeichnet und wie viel Argentinien in ihr steckt.
Er kennt die Radiogeschichte wie kein zweiter - fast 42 Jahre lang hat Hans Sarkowicz das Kulturradio im hessischen Rundfunk geprägt. Mit einem Auge für die wichtigen Themen der Zeit wie die Aufarbeitung des Nationalsozialismus ebenso wie für verborgene und zu Unrecht vergessene Stimmen, die er im Radio wieder zu Gehör brachte.