Podcasts about bodenfeuchte

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Latest podcast episodes about bodenfeuchte

Wissenschaftsmagazin
PFAS - die Erfahrungen unserer Nachbarn

Wissenschaftsmagazin

Play Episode Listen Later Sep 13, 2025 29:14


Im Süddeutschen haben Bauern schon lange Erfahrung mit PFAS-verseuchten Böden: Was sich von ihnen lernen lässt. Ausserdem: Deutscher Umweltpreis geht an Zürcher Klimaforscherin. Und: Cholesterinsenker sollten breiter wäre verschrieben werden, sagt eine neue Leitlinie. Das kommt nicht nur gut an. (00:53) PFAS-Chemikalien in Lebensmitteln - In einigen verseuchten Böden im Kanton Sankt Gallen stecken so viele Ewigkeitschemikalien, dass das Fleisch der Rinder, die auf den Wiesen weiden, zu stark belastet ist. Noch mehr PFAS steckt in den Böden im süddeutschen Rastatt. Gegen 100 Bauern mussten ihren Anbau dort umstellen. Ihr Getreide und Mais wird vor jeder Ernte beprobt. Was können wir von unseren deutschen Nachbarn lernen? (07:14) Meldungen - Ein ungewöhnliches Eidechsenfossil aus England - Eine Kassette mit DNA als Speichermaterial - Ein Hormon, das schon die Jüngsten prägt (14:49) Eine Frau für die Extreme - Die Klimaforscherin Sonia Seneviratne ist eine der einflussreichten ihres Faches. Von Neugier getrieben richtet sie ihren Blick dorthin, wo sonst lange niemand hinschaut: in den Boden. Und das seit Beginn ihrer Karriere. Dank ihr und ihrem Team ist heute klar, wie kritisch die Bodenfeuchte für Hitzewellen und Dürren sind. Für Ihr Tun wird Sonia Seneviratne nun mit dem Deutschen Umweltpreis ausgezeichnet. (21:30) Cholesterinsenker für immer mehr Menschen? - Die Europäische Fachgesellschaft für Kardiologie hat eine neue Leitlinie zur Behandlung von hohen Cholesterinwerten herausgegeben. Diese empfiehlt, dass mehr Menschen als bisher Medikamente (Statine) einnehmen sollen, um sich vor Herzinfarkt und Schlaganfall zu schützen. Das kommt nicht bei allen gut an. Links Infoseite vom Landkreis Rastatt zu PFAS dbu.de/umweltpreis/ 242 Millionen Jahre altes Eidechsen-Fossil bristol.ac.uk/news/2025/september/lizards.html DNA als Speichermedium im Kasettenformat science.org/doi/10.1126/sciadv.ady3406 Oxytocin prägt schon die Jüngsten science.org/doi/10.1126/science.ado5609 Deutscher Umweltpreis 2025 dbu.de/umweltpreis/ Studie zur Attribution von Hitzewellen von S. Seneviratne nature.com/articles/s41586-025-09450-9 Neue europäische Leitlinie zu hohem Cholesterin academic.oup.com/eurheartj/advance-article/doi/10.1093/eurheartj/ehaf190/8234482

Soilcast
SC134 SoilTalk: Hör mal, wer da krabbelt!

Soilcast

Play Episode Listen Later Mar 4, 2025 59:21


Es knarzt und knirscht und klopft in der digitalen Bodenprofilgrube! Wer kann das sein? Mareille und Christoph hören heute ganz genau hin, was die Bodentierchen da treiben. Aus dem Projekt Sounding Soil aus der Schweiz kennt ihr schon den Aspekt der Umweltbildung. Heute schauen wir uns die wissenschaftliche Studie dazu an. Sie zeigt, wie sich die akustischen Signale im Boden im Verlauf eines Tages und eines Jahres unterscheiden und von anderen Faktoren, wie Temperatur und Bodenfeuchte abhängen.

Der Agrarmarktpodcast
(#125) 1-Tages Handelskrieg, Ukraine-Friedensplan & Auswirkungen auf die Agrarmärkte

Der Agrarmarktpodcast

Play Episode Listen Later Feb 7, 2025 13:26


In Folge 125 sprechen wir darüber, dass in der Ukraine die geringste Bodenfeuchte seit sieben Jahren vorherrscht, dass ein Friedensplan für die Ukraine geleaked wurde und in einer weiteren Folge hört ihr Teil 1 der Agrarmarkt-Podcast Wahlarena.(00:00) Intro: Philipp glänzt(02:21) Marktupdate: Agrar(06:38) Marktupdate: Makro

Wissenschaftsmagazin
Kam das Leben aus dem All auf die Erde?

Wissenschaftsmagazin

Play Episode Listen Later Feb 1, 2025 28:12


Aminosäuren, DNA Grundbausteine und zahlreiche Kohlenwasserstoffverbindungen finden sich in neuen Analysen von Asteroidenmaterial. Zudem: Wie kann die Schifffahrt CO2 neutral werden? Und: Aus Pilzen eine Batterie bauen; das funktioniert tatsächlich. (00:00) Schlagzeilen (00:40) Leben aus dem All: Eine Raumsonde brachte 2023 Asteriodenmaterial zur Erde mit, mehr als 120 Gramm, so viel wie noch nie zuvor. Neue Analysen von Asteroid Bennu zeigen jetzt: 14 der 20 Aminosäuren, die in der Biologie der Erde vorkommen, findet man auch auf Bennu. Und noch weitere Bausteine des Lebens: Alle fünf Nukleobasen, die in unserer RNA und DNA vorkommen, gibt es auch auf dem uralten Asteroiden. Auf seinem Ursprungskörper fanden also komplexe chemische Prozesse statt – ähnlich denen auf der Erde. Die Ergebnisse stützen die Theorie, dass die Bausteine des Lebens aus dem Weltall stammen könnten. (Angelika Kren) (07:25) Grüne Schifffahrt: Der Schiffsverkehr auf den Weltmeeren produziert ähnlich viel CO2 wie die Luftfahrt. Die Herausforderungen klimaneutral zu werden sind ebenfalls ähnlich: Batteriebetriebene Schiffe eignen sich mit der heutigen Technologie allenfalls für Kurzstrecken; die Branche setzt deshalb auf künstliche Treibstoffe. Da die Schifffahrtindustrie mit einem Zeithorizont von mehreren Jahrzehnten planen muss sind bereits jetzt zukunftsträchtige Lösungen gefragt. (Christian Bachmann) (13:52) Meldungen: Mehr Tiger in Indien - Eisbärenfelle, warum sind sie derart Wasserabweisend? - Kratzen hilft der Heilung, aber zu viel ist nicht gut. (20:15) Strom aus der Pilzbatterie: An der EMPA wird an einer organischen Batterie aus Pilzen geforscht. Ein Prototyp funktioniert bereits und liefert genug Strom um kleine Sensoren betreiben zu können, etwa für die Temperatur oder Bodenfeuchte. Ziel wäre eine vollständig abbaubare Batterie zu entwickeln, ohne toxische Stoffe drin. (Sandro Della Torre) Links zu Studien: Studie zu den Bennu Proben (Mineralien): nature.com/articles/s41586-024-08495-6 (=Nature, Mineralienstudie) Studie zu den Bennu Proben (Organische Moleküle): nature.com/articles/s41550-024-02472-9 Tiger in Indien, eine Erfolgsgeschichte im Artenschutz: science.org/doi/10.1126/science.adk4827 Die Frostschutz-Eigenschaften des Bärenfells: science.org/doi/10.1126/sciadv.ads7321 Sinn und Zweck des Kratzens: warum sich kratzen sich so gut anfühlen kann: science.org/doi/10.1126/science.adn9390 science.org/doi/10.1126/science.adv1573

Forschung Aktuell - Deutschlandfunk
Cosmic-Ray Neutron-Sensing: Mit kosmischer Strahlung Bodenfeuchte messen

Forschung Aktuell - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Jan 2, 2025 4:37


Faber, Annegret www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell

Das Klima
DK122 - Wie gefährlich kann eine Sturzflut werden?

Das Klima

Play Episode Listen Later Sep 30, 2024 46:38


"Das Klima”, der Podcast zur Wissenschaft hinter der Krise. Wir lasen den [sechsten Bericht](https://www.ipcc.ch) des Weltklimarats und erklären den aktuellen Stand der Klimaforschung. In Folge 122 geht es um Sturzfluten. Das ist was anders als Hochwasser, aber nicht weniger gefährlich. Was das genau ist, wie gefährlich eine Sturzflut werden kann und wie man ein vernünftiges Warnsystem aufbaut, erklärt Claudia in dieser Folge. Wer den Podcast unterstützen will, kann das gerne tun: https://steadyhq.com/de/dasklima/ und https://www.paypal.me/florianfreistetter.

Landwirtschaft und Umwelt
Agrarpolitik: Kehrtwende in der EU

Landwirtschaft und Umwelt

Play Episode Listen Later Mar 31, 2024 23:58


EU-Staaten wollen Umweltregeln für Bauern lockern (Von Jakob Mayr) / Spaniens Ölkrise: Oliven werden knapper, teurer und sogar geklaut (Von Milena Pieper) / DWD stellt Frühwarnsystem Bodenfeuchte vor und zieht Klimabilanz 2023 (Von Janina Schreiber) / CO2-Preis fällt und schadet dem Klima (Von Jeanne Turczynski) / Zwei Jahre Kükentötenverbot: Was hat's gebracht? (Von Jutta Schilcher) / Warum Brot weiter teuer bleibt (Von Joanna Thurow) // Moderation: Tobias Betz

SWR2 Impuls - Wissen aktuell
Saharastaub und Bodenfeuchte: Wetterdienst bekommt neue Vorhersagen

SWR2 Impuls - Wissen aktuell

Play Episode Listen Later Mar 26, 2024 3:25


Der Deutsche Wetterdienst DWD will künftig besser vorhersagen, wie feucht der Boden wird – wichtig für Katastrophenschutz und Landwirtschaft. Außerdem neu: die Vorhersage von Sahara-Staub. Der Staub könnte an Ostern wieder die Autos rot färben.

SWR Umweltnews
Deutscher Wetterdienst DWD zieht Klimabilanz 2023 - und stellt Frühwarnsystem Bodenfeuchte vor

SWR Umweltnews

Play Episode Listen Later Mar 26, 2024 2:38


Damit reagiert der DWD auf das immer extremer werdende Klima - Wettervorhersagen sind auch für Energieerzeuger wichtig. Janina Schreiber berichtet

Hielscher oder Haase - Deutschlandfunk Nova
Klimaforscher - Die Dürre in Deutschland ist am Ende

Hielscher oder Haase - Deutschlandfunk Nova

Play Episode Listen Later Feb 27, 2024 4:46


Mit der Dürre in Deutschland ist es vorerst vorbei. Überdurchschnittlich viel Niederschlag hat zu einer Entspannung bei der Bodenfeuchte geführt, sagt Klimaforscher Andreas Marx. Vorhersagen für die Landwirtschaft bleiben allerdings schwierig.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: Tiktok und Instagram.

Kurzwelle - das Kindermagazin von Radio Feierwerk
Schlaumeierfrage: Warum ist es schlecht, wenn es nicht regnet?

Kurzwelle - das Kindermagazin von Radio Feierwerk

Play Episode Listen Later Jul 11, 2023 2:37


Ein verregneter Tag im Sommer oder ein heftiges Gewitter - das kann schon unangenehm sein. Aber was passiert eigentlich, wenn immer nur die Sonne scheint? Das hat sich unsere Kinderreporterin Maia auch gefragt. Sie hat sich dafür Unterstützung von der TU München geholt:

Das Beste vom Morgen von MDR AKTUELL
Trockenheit wird schon wieder zu einem Problem

Das Beste vom Morgen von MDR AKTUELL

Play Episode Listen Later Jun 9, 2023 3:33


Bis in den April gab es überdurchschnittlich viel Regen, doch seitdem ist die Bodenfeuchte stark zurückgegangen. Ein Meteorologe sieht die Landwirtschaft gefährdet - ein Dürre-Experte warnt vor Folgen für die Wälder.

WDR 5 Morgenecho
Gießen oder nicht? Der "Wasser-Monitor" gibt Auskunft

WDR 5 Morgenecho

Play Episode Listen Later Aug 25, 2022 5:39


Der Wassermonitor des Forschungszentrums Jülich sagt für ganz Deutschland vorher, wie viel Feuchtigkeit zu einem bestimmten Zeitpunkt im Boden sein wird. Geograf Alexandre Belleflamme, erklärt, wie die Modellvorhersagen zustande kommen. Von WDR 5.

Ö1 Vom Leben der Natur
Verkannte Echse - die Blindschleiche, Teil 3

Ö1 Vom Leben der Natur

Play Episode Listen Later Jul 20, 2022 4:46


Die harmlose Echse, die bevorzugt Regenwürmer und Nacktschnecken jagt, ist eine Kulturfolgerin und besiedelt eine Vielzahl von Lebensräumen – Wälder bis auf über 2.000 Meter Seehöhe, Gärten, Wiesen, Komposthäufen und Holzlagerstätten, nur in Regionen, wo die Bodenfeuchte zu gering ist, ist sie selten anzutreffen.

Aktuelle Wirtschaftsnews aus dem Radio mit Michael Weyland

Thema heute:    KIT: Mit KI in der Landwirtschaft Wasser sparen   Dürre und Wetterschwankungen bedrohen die Landwirtschaft in Deutschland oftmals schon im Frühjahr. Eine wachsende Zahl an Ackerlandwirten bewässert daher künstlich. Doch das Wasser ist begrenzt. Genaue Informationen über den Zustand von Pflanzen und Böden helfen Landwirten dabei, wirkungsvolle Maßnahmen gegen Trockenschäden einzuleiten und gezielter zu bewässern. Das Start-up heliopas.ai aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) analysiert Satellitenbilder mit Künstlicher Intelligenz (KI) und bringt präzise Daten über die Lage auf dem Feld auf das Smartphone der Landwirte. Dazu müssen sie lediglich die Smartphone-App „Waterfox“ installieren und ihre Flächen anlegen. Bereits zu Beginn dieser Vegetationszeit hat es in Deutschland wieder viel zu wenig geregnet: Mit knapp 17 Litern pro Quadratmeter erreichte der April 2020 kaum ein Drittel seines Solls von 58 Litern – so  meldet es der Deutsche Wetterdienst (DWD) – nur 1881 und 2007 hat es weniger geregnet. Der Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) zeigt ausgedehnte Regionen mit extremer und teils sogar außergewöhnlicher Dürre. Aufgrund der Dürrejahre 2018 und 2019 ist der Boden zudem bereits bis in 1,80 Meter Tiefe ausgetrocknet. „Leider ist das kein regionales Problem“, erklärt der Gründer Ingmar Wolff vom Start-up heliopas.ai. Aufgrund der globalen Klimaerwärmung müsse jetzt weltweit mit einer Zunahme von Extremwetterlagen gerechnet werden: „Trockenschäden in der Landwirtschaft, aber auch feuchtigkeitsbedingte Krankheiten sind jedes Jahr für Milliardenschäden verantwortlich und bedrohen die Nahrungsmittelsicherheit von Millionen Menschen.“ Gemeinsam mit seinem Gründerkollegen Benno Avino will er Landwirten dabei helfen, mit der neuen Situation umzugehen. „Wir nutzen Künstliche Intelligenz, um sehr genau zu verstehen, was eigentlich auf dem Feld passiert, wie es den Pflanzen geht und wo eventuelle Probleme entstehen. Diese Erkenntnisse verwenden wir, um Empfehlungen auf das Smartphone des Landwirts zu bringen, damit er optimal reagieren kann“, so Wolff. Eine App hilft Landwirten beim Wassersparen Um den Service von heliopas.ai zu nutzen, müssen Landwirte keinerlei Sensoren oder andere Geräte auf ihren Flächen installieren. Die neue Technologie basiert vielmehr auf der Analyse von tagesaktuellen Satellitenbildern, Niederschlagsmengen und weiteren Daten, in denen eine Künstliche Intelligenz dann relevante Parameter wie die Bodenfeuchte, aber auch einen Krankheitsbefall erkennen kann.   Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:

Modellansatz
Shannon Information

Modellansatz

Play Episode Listen Later Jul 6, 2017 35:20


Paul Darscheid gehört der KIT-Hochschulgruppe Engineers without borders an und arbeitet dort konkret in einer Projektgruppe mit, die im ländlichen Raum von Äthopien einen Brunnen bohrt. Um dafür die Nachhaltigkeit des Grundwasserzuflusses zu klären, suchte er den Kontakt zu Uwe Ehret vom Institut für Wasser und Gewässerentwicklung, Bereich Hydrologie. Die spannenden Themen dort fesselten ihn so sehr, dass schließlich auch seine Masterarbeit in Zusammenarbeit mit der Hydrologie entstand. Zum Spektrum der Fragen der Hydrologen gehören sehr viele unterschiedliche Themen. Man kann summarisch sagen: alles zum Thema Wasserkreislauf, was nicht die Meteorologen beantworten. Konkret geht es z.B. um Niederschlagsabfluss oder Hochwasservorhersage. Eine Frage, die dabei immer wieder auftaucht ist: Wo steckt die meiste Information in den Datensätzen oder den erstellten Modellen? Ein typischer Anwendungsfall schließt beispielsweise aus den Flußpegelstände von unterschiedlichen Flüssen im gleichen System, den Niederschlagmessungen, der Lufttemperatur, Schneehöhen, Bodenfeuchte und Bodenbeschaffenheit auf die Zielgröße - einen konkreten Flusspegelstand. Ein Zusammenhang aller Daten mit der Zielgröße ist klar, aber wie er konkret aussieht ist schwerer zu fassen. Informationsflüsse quantifizieren in diesem Kontext, welche Messreihen die meisten Informationen über die Zielgröße liefern. Daneben stellt sich auch die Frage: Kann ich einmal gewonnene Konzepte auf andere System übertragen? Kann ich mir dort sparen noch einmal sehr viel zu messen, also mit weniger Daten auskommen? Am Anfang steht dann die Frage: Was ist Information? Das Konzept für das sich Paul Darscheid entschieden hat ist die Shannon Entropie - ein Maß für Unsicherheit aufgrund der vorliegenden Streuung in den Daten. Tatsächlich besteht ein Zusammenhang zum physikalischen Begriff der Entropie. Die unterstellte Verteilung eines Datensatzes wird zur Grundlage auf der Größen wie Informationssicherheit und andere abgeleitet werden. Die Natur als Meßdaten führt auf eine diskrete Verteilung, die evtl. noch vergröbert wird durch Wählen von Stufen (bins) innerhalb derer der Unterschied als nicht relevant angesehen wird. Für eine Beobachtung stellt sich die Frage: Wieviel Information steckt in dieser zusätzlichen Messung? Für sehr wahrscheinliche Ereignisse ist es kaum zusätzliches Wissen, weil es mit vorherigen Vermutungen übereinstimmt. Für ein unwahrscheinliches Ereignis ist die zusätzlich gewonnene Information sehr groß. Ein Problem ist auch, dass die diskrete Verteilung aus beobachteten Daten gewonnen wird - d.h. man muss eine Schätzung der Verteilung vornehmen. Darauf aufbauend ist es wichtig zu wissen, wie mit Teilmengen des Datensatzes die geschätzte Verteilung approximiert werden kann. Die Unsicherheit hierbei kommt durch Streuung der Daten und durch den vorhandenen Ausschnitt der Realität, der in den Daten eingefangen wird. Wie sehr beeinflusst die Größe des Datensatzes die zutreffende Schätzung der Verteilung? Dies lässt sich mir der Kullberg-Leibler-Divergenz beschreiben, die die Unsicherheit durch Unwissen über die Verteilung misst. Die Kreuzenthropie addiert die Unsicherheiten der Shannon Entropie und der Kullberg-Leibler Divergenz und ist damit ein Maß für die Gesamtunsicherheit der Schätzung der Verteilung. Hierbei erleichtern die logarithmischen Maße das Rechnen - Produkte werden zu Summen. Literatur und weiterführende Informationen Brunnenprojekt Jello Adancho: Wir versorgen ein Dorf in Äthiopien mit sauberem Trinkwasser Claude Elwood Shannon: The Mathematical Theory of Communication, The Bell System Technical Journal, Vol. 27, pp. 379–423, 623–656, July, October, 1948. Grassberger: Entropy Estimates from Insufficient Samplings, arXiv:physics/0307138, 2003. Thomas M. Cover and Joy A. Thomas. Elements of Information Theory, (Wiley Series in Telecommunications and Signal Processing). Wiley-Interscience, 2006. Vijay P. Singh. Entropy theory and its applications in environmental and water engineering, Wiley-Blackwell, 2013. Janusz Miskiewicz. Improving quality of sample entropy estimation for continuous distribution probability functions, Physica A: Statistical Mechanics and its Applications, 450(C):473–485, 2016. Ilias G. Pechlivanidis, Bethanna Jackson, Hilary Mcmillan, and Hoshin V. Gupta. Robust informational entropy-based descriptors of flow in catchment hydrology, Hydrological Science Journal, 61(1):1–18, 2016. Podcasts S. Hemri: Ensemblevorhersagen, Gespräch mit G. Thäter im Modellansatz Podcast, Folge 96, Fakultät für Mathematik, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), 2016.

FOSSGIS 2014 (mp4)
GeoNode2.0 als Geoportallösung für das EU-Projekt CLIMB

FOSSGIS 2014 (mp4)

Play Episode Listen Later Mar 22, 2014


Das von der EU finanzierte Umweltforschungsprojekt CLIMB (Climate Induced Changes on the Hydrology of Mediterranean Basins; www.climb-fp7.eu) untersucht die Auswirkungen des Klimawandels auf die Hydrologie und das Management von Wasserressourcen im mediterranen Raum. Aufgabe eines Teilprojektes war der Aufbau eines Geodatenportals für den projektinternen Austausch von Geodaten und die Bereitstellung der auf verschiedenen Klimaszenarien aufsetzenden hydrologischen Ergebnisdaten (wie Oberflächenabfluss, Trockenperioden, Bodenfeuchte) in Form von Karten, tabellarischen Zeitreihendaten und automatisiert generierten Abbildungen hydrologisch relevanter Zeitreihendaten. Die zu verwendende Softwarelösung sollte den Projektpartnern eine individuelle Verwaltung der von ihnen in das Portal eingestellten Daten ermöglichen. Um darüber hinaus das Einbinden projektspezifischer Funktionalitäten zu gestatten, sollte die Software erweiterbar sein. Die hier beschriebene Geoportallösung basiert auf GeoNode (Ver. 2.0b64), da dieses System nicht nur die o.g. projektseitigen Anforderungen erfüllt, sondern auch ein für EinsteigerInnen geeignetes „GDI-Gesamtpaket“ mit Metadatenkatalog (pycsw), Kartenserver (GeoServer) und WMS-Client (OpenLayers + GeoExt) ist. Dieser Beitrag schildert die Erfahrungen mit GeoNode2.0 als Geoportallösung für ein internationales, wissenschaftliches Großprojekt. Dabei wird auf die Nutzung von GeoNode als Content Management System eingegangen und dargestellt, welche besonderen Herausforderungen sich mit Blick auf die unterschiedlichen nationalen Standards in der Haltung von Geodaten ergeben. In diesem Zusammenhang wird gezeigt, wie GeoNode mittels Django und JavaScript zwecks Bereitstellung und Visualisierung der Zeitreihendaten erweitert wurde und welche Tools sich als hilfreich im Umgang mit großen Datenmengen in GeoNode erwiesen haben. Im Einzelnen werden dabei die python-Pakete „gsconfig“ und „psycopg2“ kurz vorgestellt.

Fakultät für Physik - Digitale Hochschulschriften der LMU - Teil 02/05
Numerical Simulations of low-level convergence Lines over north-eastern Australia

Fakultät für Physik - Digitale Hochschulschriften der LMU - Teil 02/05

Play Episode Listen Later Jul 28, 2006


Im Gebiet des Carpentaria Golfes im Norden Australiens entstehen regelmäßig mesoskalige Konvergenzlinien in der unteren Troposphäre. Diese produzieren gegen Ende der Trockenzeit oft spektakulären Wolkenlinien, die auf Satellitenbildern zu sehen sind und je nach ihren Eigenschaften ''Morning Glory'' oder ''North Australian Cloud Line'' (NACL) genannt werden. Morning Glories sind glatte Wellenwolken während NACLs konvektive Wolkenlinien sind. Sie stehen unter dem Verdacht, später im Jahr, während der Australische Sommermonsun ruht, eine Reihe von Unwettern auszulösen, die ein bedeutendes Vorhersageproblem für diese Region darstellen. Des Weiteren stellt die einhergehende bodennahe Windscherung eine große Gefahr für tieffliegende Flugzeuge dar. Um die Entstehung dieser Konvergenzlinien mit bis dahin einmaliger Genauigkeit zu dokumentieren, wurde im Herbst 2002 die internationale Meßkampagne GLEX (Gulf Lines Experiment) durchgeführt. Das mesoskalige Modell der Pennsylvania State University und des National Center for Atmospheric Research, MM5, wird in dieser Arbeit für eine Untersuchung dieser Linien benutzt. Da die Linien intrinsisch nicht hydrostatisch sind, sollte das MM5 bei der geforderten hohen horizontalen Auflösung als nichthydrostisches Modell in Vorhersage und Modellierung den für frühere Studien verwendeten hydrostatisch balancierten Modellen überlegen sein. Den zunächst vorgestellten Fallstudien gingen Sensitivitätsstudien bezüglich der Grenzschichtparameterisierung und der Bodenfeuchte voraus, die aber aus Gründen der Lesbarkeit erst später beschrieben werden. Im Rahmen der Fallstudien werden Modellergebnisse mit Ergebnissen aus der Meßkampagne und verfügbaren Satellitenbildern verglichen, sowie weitere Charakteristika der sich bildenden Linien untersucht. Das Modell kann in der gewählten Konfiguration die Konvergenzlinien in noch nie da gewesener Detailliertheit reproduzieren und die Ergebnisse stimmen gut mit den Beobachtungen überein. Weitere Ergebnisse dieser Studie bestätigen früher aufgestellte Theorien, nach denen das nordöstliche Morning Glory und die NACL in Folge eines Zusammenstoßes zweier Seebriesen über der Kap York Halbinsel entstehen. Zum ersten Mal hat ein Modell zwei getrennte Konvergenzlinien produziert, die dem nordöstlichen Morning Glory und der NACL entsprechen. Als Trennungsmechanismus beider sich aus der Ostküstenseebriese entwickelnden Konvergenzlinien wird hier zunächst die Geometrie der Ostküste vorgeschlagen, die auf dem Breitengrad, auf dem die Trennung im allgemeinen erfolgt, einen ausgeprägten Knick aufweist. Für die Entstehung des südlichen Morning Glorys wird eine erst kürzlich aufgestellte Theorie bestätigt, in der die Kollision der südlichen Seebriese mit einer sich von Süden her nähernden Front als Mechanismus angenommen wird. Diese Front formiert sich am Abend entlang einer Troglinie, die ein klimatisches Merkmal Queenslands ist. In einigen der Fälle wurden Trockenlinien beobachtet, die auf das südliche Morning Glory folgten. Auch diese stimmen im Modell gut mit den Beobachtungen überein. Eines der seltener beobachteten südöstlichen Morning Glories kann leider nicht vom Modell reproduziert werden. Als Ursache wird vermutet, daß eine Troglinie im datenarmen Gebiet südlich des Golfs von Carpentaria nicht korrekt in den Anfangsbedingungen positioniert ist. Eine Untersuchung der Strömung hinter den Konvergenzlinien zeigt, daß Morning Glories Wellenphänomene sind. NACLs hingegen behalten den Dichteströmungscharakter der Seebriese bei. Eine Sensitivitätstudie bezüglich der Grenzschichtparameterisierung wird durchgeführt, weil sich die hier untersuchten Phänomene in der planetaren Grenzschicht abspielen. Eine Gruppe von Parametrisierungen stellt sich anderen als überlegen heraus und als Grund für diese guten Ergebnisse wird die Berücksichtigung der großräumigen Gradienten identifiziert, die in den schlechter abschneidenden Parametrisierungen fehlt. Als beste Parametrisierung wird das MRF Schema für alle weiteren Simulationen ausgewählt. Eine Untersuchung der Sensitivität der Ergebnisse bezüglich der Bodenfeuchte zeigt, daß die Seebriesen um so schneller landeinwärts strömen, je trockener die Bodenverhältnisse sind. Die Erklärung hierfür ist, daß ein größerer Teil der eingehenden solaren Strahlung als fühlbare Wärme an die Atmosphäre abgegeben wird und so die Seebriesenzirkulation antreibt. Daraus resultiert, daß Morning-Glory Konvergenzlinien sowohl intensiver sind, als auch die Fortpflanzungsgeschwindigkeit größer ist wenn die Bodenfeuchte abnimmt. Ein solcher Zusammenhang konnte für die NACLs nicht bestimmt werden. Eine optimale Bodenfeuchte, mit der die Modellergebnisse am besten mit den Beobachtungen übereinstimmen, kann leider nicht ermittelt werden, da geeignete Methoden hierfür nicht zur Verfügung stehen. Die Güte der Ergebnisse bezogen auf die Bodendruck an den einzelnen Stationen des Experiments nimmt jedoch mit abnehmender Bodenfeuchte zu. Da aber die geringst möglichen Werte unrealistisch sind beziehungsweise keinen physikalischen Sinn haben und keine Meßdaten vorhanden sind, wird für alle weiteren Simulationen ein Wert für die Bodenfeuchte gewählt, wie er vom Australischen Wetterdienst benutzt wird. Um einige der aufgezeigten Zusammenhänge noch gründlicher zu untersuchen, wurden noch einige Modellexperimente mit modifizierter Orographie durchgeführt. Diese zeigen, daß weder Morning Glories noch NACLs entstehen, wenn keine Seebriese vom Golf von Carpentaria landeinwärts strömt und mit der Ostküstenseebriese beziehungsweise der sich von Süden her nähernden Kaltfront kollidiert. Ein systematischer Zusammenhang zwischen Höhe der Orographie und der Intensität oder der Geschwindigkeit der sich bildenden Konvergenzlinien kann nicht festgestellt werden. Die im Rahmen der Fallstudie aufgestellte Hypothese für die Trennungsursache von NACL und nordöstlichem Morning Glory kann nicht bestätigt werden und die horizontale Windscherung über der Kap York Halbinsel wird stattdessen als Ursache vorgeschlagen. Diese Hypothese wird durch die Ergebnisse eines Experiments mit uniformer Strömung in westlicher Richtung bestätigt. In diesem Experiment bildet sich nur eine Konvergenzlinie, die dem nordöstlichen Morning Glory entspricht und weit in das Gebiet hineinragt, in dem sich die NACL normalerweise befindet. Am zweiten Tag dieser Simulation entwickelt sich eine horizontale Windscherung, in der sich zwei unabhängige Konvergenzlinien bilden, die dem nordöstlichen Morning Glory und der NACL entsprechen.