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Die Kampfstile von Obi-Wan Kenobi, Darth Vader und Mace Windu! Ich stelle Euch in dieser Folge die sieben Formen des Lichtschwertkampfes vor und verknüpfe sie mit den großen Linien der Mythologie von Star Wars. Dazu hab ich mit dem Erfinder gesprochen: Dr. David West Reynolds. Ich verspreche Euch faszinierende Details über Lichtschwert-Kampf und einzigartige Einblicke hinter die Kulissen von Lucasfilm. Text und Audio-Produktion: Kevin Arnold ________________________________________ Special Guest: Dr. David West Reynolds Instagram: https://www.instagram.com/archaeology.of.star.wars/ Webseite: https://www.chasingraiders.com/ | https://davidwestreynolds.com/ ________________________________________ Musik / Sound-Design: Ein Element von Kiner-Musik, der Großteil aber von Patrick von BANAL☆BEATS SoundCloud: https://on.soundcloud.com/Vv4Gp6SNXNawWigJQz MP3 Downloads: https://ko-fi.com/banalbeats/shop ________________________________________ Bucketheads ist nur möglich durch die Unterstützenden auf Patreon und Steady. Auch Du kannst unterstützen: https://www.patreon.com/bucketheads https://www.steadyhq.com/bucketheads ________________________________________ Infos und alle Folgen: https://www.bucketheads.de/ Instagram: https://www.instagram.com/bucketheads.podcast/ Bluesky: @bucketheadspodcast.bsky.social ________________________________________ Kevin empfiehlt zum Hören von Podcasts: https://podcastaddict.com Podcast Addict nutzt Kevin selbst. Einfach, übersichtlich, mächtig! Kostenlos mit Werbung, oder mit 10 Euro Jahresbeitrag werbefrei. Allerdings nicht auf Apple-Handys verfügbar. https://pocketcasts.com Pocketcast gilt als ähnlich stark wie Podcast Addict, aber auch im Apple-Universum nutzbar. Wer solche oder ähnliche Apps nutzt, hilft, dass Podcast wie Bucketheads unabhängig bleiben können von großen Playern wie Spotify.
Im aktuellen Podcast spreche ich mit Philipp Raasch, dem Kopf hinter Der Autopreneur. Philipp beschreibt sich selbst als Analyst für den Wandel der Automobilindustrie. Seit seinem Schritt aus dem Konzern – er war zuvor bei Mercedes tätig – arbeitet er selbstständig und veröffentlicht jede Woche drei Newsletter, einen Podcast, ein YouTube-Video und täglich Beiträge auf LinkedIn. Sein Fokus liegt klar auf B2B: Fach- und Führungskräfte in der Automobilbranche. Er sagt dazu: „Ich mache ausschließlich Business Dynamics – keine Consumer News.“ Genau dieses Profil macht ihn für viele Entscheider zur relevanten Stimme im Markt. Im Gespräch wurde schnell klar, wie sehr sich die Branche verändert und welche Themen seine Community beschäftigen. Philipp sortiert Entwicklungen im größeren Zusammenhang: „Ich beschäftige mich eigentlich mit dem, was mich selber interessiert – und meistens trifft das den Zeitgeist.“ Die großen Linien fasst er mit seinem Modell der „3 plus 1 Transformationen“ zusammen: Elektrifizierung, Software, autonomes bzw. KI-gesteuertes Fahren – und als vierte Ebene der kulturelle Wandel in den Unternehmen. Gerade dieser kulturelle Shift sei aktuell entscheidend, weil die Technologie allein nicht die größte Hürde darstellt. Wir tauschen uns darüber aus, wie stark sich europäische Hersteller schwer tun, ihre Position im globalen Wettbewerb zu halten. Philipp ordnet ein, dass die aktuelle Krise vor allem in China ausgelöst wurde. Dort haben lokale Marken inzwischen knapp 70 Prozent Marktanteil gewonnen – auf Kosten internationaler Hersteller. „Das ist der Grund, warum wir hier über Werkschließungen und Stellenabbau sprechen. Der Ground Zero ist China.“ Nach seiner Einschätzung sind die verlorenen Marktanteile in China kaum zurückzuholen. Stattdessen gehe es dort nun darum, eine Nische zu finden und über Partnerschaften – insbesondere im Bereich Software, ADAS und Elektromobilität – technologisch wieder anzuschließen. In Europa sieht Philipp die Lage ebenfalls angespannt. Die zentrale Frage: Wie reagiert man auf den zunehmenden Wettbewerb aus Asien? Er hält protektionistische Maßnahmen für wahrscheinlich, auch wenn diese schmerzhaft wären. Denn offene Märkte führten zwangsläufig zu ähnlichen Verschiebungen wie in China. Der europäische Wettbewerb müsse sich darauf einstellen, dass chinesische Hersteller „gute Technologie zu einem unschlagbaren Preis“ anbieten. Wir sprechen außerdem über die Frage, ob es sinnvoll ist, weiter auf zwei technologische Plattformen – Verbrenner und Elektromobilität – zu setzen. Philipp beschreibt die Situation als echtes Management-Dilemma. Beide Wege sind riskant, beide kosten Geld. Unternehmen müssten gleichzeitig globale Märkte bedienen, die sich unterschiedlich schnell entwickeln. In seinen Worten: „Es gibt keine gute Entscheidung. Alles ist eine Wette auf die Zukunft.“ Eine wichtige Rolle schreibt Philipp der Politik zu. Er widerspricht klar der oft geforderten Technologieoffenheit: „Wenn du mich fragst, ist das kompletter Bullshit.“ Länder wie China oder die USA agieren mit einer klaren industriepolitischen Agenda – und Europa fehle genau diese strategische Perspektive. Statt langfristiger Ziele sehe er in Deutschland vor allem kurzfristige Maßnahmen. Notwendig sei jedoch eine europäische Lösung, kein nationaler Alleingang: „Nur im Verbund können wir global überhaupt auf Augenhöhe auftreten.“ Nun aber genug der Vorrede – lass uns direkt ins Gespräch einsteigen.
Janine Löwenberg lebt Wein nicht wie ein Kostüm oder wie eine Aufgabe, sondern wie ein Teil ihrer selbst – selbstverständlich und authentisch. Ihre Präsenz ist frisch, lebendig und doch klar und ruhig, geprägt von einer Souveränität, die nicht inszeniert wirkt. Sie weiß, wer sie ist, und genau darin liegt ihre Eleganz. Sie lebt und liebt Wein und ihre Arbeit, weil sie diese nicht nur versteht, sondern fühlt. Das spürt man – und genau darüber spricht sie. Ihre vinophile Gelassenheit – nicht nur beim Wein – ist nicht erlernt, sondern gewachsen: genährt aus Erfahrung, Aufmerksamkeit und einem feinen Gespür für Balance sowie dem Wissen, dass Tiefe und Freude keine Gegensätze sind. Sie agiert frisch und inspirierend, jedoch niemals hastig. Janine hört zu, bevor sie spricht, und wenn sie spricht, dann mit Präzision, Klarheit und einer unglaublichen Wärme. Ihr Stil ist trotz – oder vielleicht gerade wegen – dieses hochdekorierten Restaurants, in dem sie ihre Weinleidenschaft lebt, unaufgeregt souverän. Keine Effekthascherei, sondern eine lässige Eleganz, lebendige, aber niemals laute Gesten. Sie bevorzugt klare Linien, eine ehrliche Ansprache und eine Ästhetik, die Reife und Charakter ausstrahlt, ohne im Geringsten gealtert zu wirken. Ihr Auftreten ist weltgewandt, stilbewusst und dabei immer nahbar. Sie meistert Herausforderungen mit einem feinen Gespür für Timing: wann man schweigt, wann man handelt, wann man loslässt. Ihre Stärke ist leise, ihre Autorität trägt, ohne zu fordern. Gäste wie Kollegen vertrauen ihr, ohne genau sagen zu können, warum. Wahrscheinlich ist es diese zutiefst menschliche Art und der Gleichmut, die sie so überzeugend vermittelt. Wein ist für sie stets eine Begegnung – mit dem Gast, mit der Küche, mit dem Winzer, mit Freunden. Kein Statussymbol, sondern ein kultureller Dialog zwischen Boden und Mensch, Vergangenheit und Gegenwart, Handwerk und Intuition. Janine Löwenberg kann analytisch verkosten und poetisch erzählen, ohne dass sich beides widerspricht. Ihre Worte sind wie gut gesetzte Tannine: strukturiert, balanciert, aber nie trocken. Und sie lacht so wunderbar und gerne. Es ist dieses herzliche Lachen, das begeistert und fesselt. Und im gleichen Atemzug denkt sie nicht nur tief, sondern tiefsinnig. Sie vermag es, sich mit Menschen zu verbinden, ohne sich je in den Vordergrund zu stellen. Im Gespräch sind ihre Leichtigkeit und Lebensfreude ansteckend, ihre Neugier respektvoll, ihre Ernsthaftigkeit beruhigend. Am Ende ist Janine Löwenberg das, was man nur selten findet: souveräne Leichtigkeit mit Charakter. Eine Sommelière, die Wein nicht erklärt, sondern verkörpert. Die zeigt, dass wahrer Stil nichts mit Perfektion zu tun hat, sondern mit Wahrhaftigkeit. Wie ein großer Wein bleibt sie lange in Erinnerung – nicht laut, sondern klar, nicht flüchtig, sondern nachhaltig.
Und damit kommen wir vor Weihnachten doch noch ein mal gemütlich zusammen, rücken näher und lauschen unseren lieblichen Stimmen: Herzlich Willkommen zu der letzten Folge in diesem Jahr von Lena & Liberta. Was passiert, wenn zwei People Pleaser zusammen shoppen gehen, Erlebnisse aus dem Gehirn gelöscht werden könnten und Liberta mit ihren Superkräften ihre Familie vor dem Mixer schützt? Außerdem sprechen die Beiden darüber, was sie dieses Jahr gelernt haben und hinter sich lassen wollen, um ohne Ballast in's neue Jahr zu starten. Viel Spaß und frohe Weihnachten! Anzeige | Diese Folge wird unterstützt von Neutrogena® Collagen Bank. Wir investieren dieses Jahr halt nicht mehr ins Drama – sondern ins Kollagen. Die neue Neutrogena® Collagen Bank stärkt das Kollagen, das da ist, und hilft dabei, neues aufzubauen - dank patentierter Mikro-Peptid-Technologie. Unser Liebling: die belebende Augen-Gel-Creme gegen Schwellungen & feine Linien. Einfach morgens und abends eine erbsengroße Menge auftragen und der Tag gehört dir! Verwöhne jetzt deine Augen hier: https://www.dm.de/neutrogena-augencreme-gel-collagen-bank-p3574661864280.html?wt_mc=display.spotify.podcast.ip-ntgcollagenbankaugencreme
„Wir konnten in den letzten Jahren wesentliche Verbesserungen im ÖPNV erzielen. Durch den stetigen Ausbau haben wir nun einige Linien in Südtirol, die in den Hauptverkehrszeiten alle 15 Minuten fahren. Vor zwei oder drei Jahren sind diese Linien nur jede Stunde gefahren.“ - Sophia Oberjakober In dieser Folge von „Be/rgegnungen“ zieht Sophia Oberjakober, Geschäftsführerin des Mobilitätskonsortiums Südtirol (MoKo), Bilanz über das erste Jahr, in dem der Südtirol Guest Pass vollumfänglich digital angeboten wurde. 97 Prozent aller nächtigenden Touristen haben Zugang zu der Gästekarte. Es geht um zentrale Fragen:Wie ist es gelungen, dass alle Tourismusorganisationen Teil des Südtirol Guest Pass werden wollten?An welchen Plänen schmiedet man gerade für die Einheimischen?Warum wäre die Vereinheitlichung von Gästekarten auch in anderen Regionen ein wichtiger Schritt?
Die Lehren aus dem Wirtschaftsjahr 2025 und ein erster Ausblick auf das nächste Jahr. – Im letzten Podcast des Jahres geht es um die großen wirtschaftlichen Linien von 2025: Wachstum, Inflation, Finanzmärkte und globale Trends. War 2025 insgesamt ein gutes oder ein enttäuschendes Jahr für die Weltwirtschaft? Wo gab es überraschende Wendungen in den USA, in China und in Europa? Und wo blieben Erwartungen unerfüllt? – Ein besonderer Fokus liegt auf den USA: Warum haben die USA weniger Wachstum erreicht als erwartet? Und drückt sich die Trumpsche Politik auch in der Inflation aus? – Abschließend: Wiesen die Prognosen für die Finanzmärkte in die richtige Richtung? Welche Lehren lassen sich aus Deutschlands Abschneiden ziehen? Und wo liegen 2026 die größten Chancen und Risiken?
www.iotusecase.com#Connectivity #OT #ITIn Podcastfolge 199 sprechen Robin Schubert (Produktmanager) und Frank Tannhäuser (Senior Sales Manager Manufacturing Automation) von Kontron AIS darüber, warum Konnektivität in modernen Produktionsumgebungen zu einer strategischen Aufgabe wird. Viele Werke arbeiten mit Maschinen unterschiedlicher Generationen und Schnittstellen, was stabile OT/IT-Verbindungen, konsistente Datenbereitstellung und sichere Updateprozesse zunehmend erschwert. Gleichzeitig steigen die Anforderungen durch NIS2, den Cyber Resilience Act und die wachsende Notwendigkeit, Daten für Echtzeitprozesse, Qualitätsnachweise oder spätere KI-Anwendungen nutzbar zu machen.Folge 199 auf einen Blick (und Klick):(13:04) Herausforderungen, Potenziale und Status quo – So sieht der Use Case in der Praxis aus(21:15) Lösungen, Angebote und Services – Ein Blick auf die eingesetzten Technologien(28:05) Übertragbarkeit, Skalierung und nächste Schritte – So könnt ihr diesen Use Case nutzenPodcast ZusammenfassungDie Gäste erläutern, warum viele Produktionsanlagen – insbesondere Baujahre um 2010 – eine sehr heterogene Landschaft aus Steuerungen, Schnittstellen und Protokollen aufweisen, was zu Integrationsaufwand, Performanceengpässen und Risiken bei der Updatefähigkeit führt.Ein Schwerpunkt der Folge ist die Frage, wie sich Konnektivität frühzeitig im Anlagendesign berücksichtigen lässt, damit spätere Anforderungen an Sicherheit, Softwarepflege, NIS2-Compliance, CRA-Vorgaben und Skalierbarkeit besser beherrschbar sind. Die Experten zeigen anhand realer Projekterfahrungen, wie ein Edge Layer Maschinen unterschiedlicher Generationen standardisiert anbindet, Daten konsistent bereitstellt und den sicheren Update-Rollout im laufenden Betrieb ermöglicht.Außerdem wird diskutiert, welche technischen Kriterien bei OPC-UA-Anbindungen in hoch getakteten Umgebungen zu beachten sind – etwa Latenzgrenzen unter 100 Millisekunden oder typische Schwankungen im Sekundenbereich je nach Implementierung. Die Gäste geben Einblicke in Integrationsszenarien, in denen FabEagle®Connect als Docker-basierte Komponente im Kontron Grid eingesetzt wird und als verlässliche Datenquelle für MES, Leitsysteme sowie Data-Lake-Umgebungen dient.Im Ausblick zeigen beide Gesprächspartner, wie ein sauber aufgebauter Edge Layer die Grundlage für Digital Twins, KI-basierte Analysen und ein skalierbares Produktionsdatenmanagement bildet. Unternehmen können so schrittweise weitere Linien und Standorte integrieren, ohne bestehende Schnittstellen erneut aufsetzen zu müssen.-----Relevante Folgenlinks:Peter (https://www.linkedin.com/in/peter-schopf/)Frank (https://www.linkedin.com/in/frank-tannhaeuser/)Robin (https://www.linkedin.com/in/robin-schubert-automation/)FabEagle®Connect (https://kontron-ais.com/produkte/fabeagle-connect)Jetzt IoT Use Case auf LinkedIn folgen1x monatlich IoT Use Case Update erhalten
Die USA verhandeln in Berlin mit dem Ukrainer Selenskyj, aber ohne die Russen. Wo zieht die Ukraine rote Linien, und ist Berlin nur Bühne? Und: Die deutschen Handball-Frauen sind Vize-Weltmeisterinnen. Das könnte dem Sport mehr Sichtbarkeit bringen. Zerback, Sarah
Nach dem Anschlag auf ein jüdisches Fest in Sydney haben Hunderte Menschen am Bondi Beach Blumen niedergelegt, gebetet und getrauert. Viele Fragen bleiben offen, etwa ob der als antisemitisch eingestufte Anschlag politisch genutzt werden könnte. Weitere Themen: Zum Jahresende stabilisieren sich die konjunkturellen Aussichten für die Schweiz. Dies vor allem dank der Zolleinigung mit den USA. Das geht aus den neuen Prognosen des Bundes und der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich hervor. Die Stadtzürcher Verkehrsbetriebe haben am Sonntag den grössten Fahrplanwechsel in ihrer 130-jährigen Geschichte vollzogen und diverse Linien umgestellt. Gleich sieben Tramstrecken haben eine ander Liniennummer, was für eine gewisse Verwirrung unter Pendlerinnen und Pendlern sorgt. Die UNO entscheidet diese Woche, wie das Internet in Zukunft organisiert werden soll. Es geht dabei im Kern um das Überleben des sogenannten Multi-Stakeholder-Modells: Dass Regierungen, Unternehmen und Zivilgesellschaft zusammen die Regeln ausdiskutieren.
Einmal komplett mit Salat? Und ob. Eigentlich wollten unsere Jungs heute ihrem Plan folgen und über aktuelle Entwicklungen in Berlin und Sydney sprechen. Aber dann kam mal wieder anders. Die akuten menschlichen Abgründe machen uns heute wütend und geben uns das Gefühl von Angst. Die großen Linien aber sind es, die auf unseren Schultern lasten. Es sind die großen Verbrechen und das große Versagen der Weltgeschichte, dass uns zur Verzweiflung treibt. Darum erzählt Opa heute vom Krieg. Vom Krieg in der Ukraine und wie er begann, vom Krieg gegen den Terror und wie er genutzt wird und vom Krieg gegen das Virus, dass zum Krieg gegen Menschen und Freiheitsrechte wurde. Marcel und Benjamin- zwei Opas mit dem Herz am richtigen Fleck und dem Herz auf der Zunge.
Die USA verhandeln in Berlin mit dem Ukrainer Selenskyj, aber ohne die Russen. Wo zieht die Ukraine rote Linien, und ist Berlin nur Bühne? Und: Die deutschen Handball-Frauen sind Vize-Weltmeisterinnen. Das könnte dem Sport mehr Sichtbarkeit bringen. Zerback, Sarah
Rabhansl, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Sein und Streit - Das Philosophiemagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Rabhansl, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Sein und Streit
Schattenarbeit besitzt eine eigene Magie. Sie hebt etwas an, das lange ruhte, und bringt ein Leuchten hervor, das viele Heiden tief im Inneren kennen. In dieser Folge betreten wir gemeinsam einen Raum, der Heidentum und Naturspiritualität unmittelbar spürbar macht. Worte entstehen aus Erfahrungen, aus Begegnungen, aus Momenten, in denen das eigene Leben einen neuen Klang erhält.Wir sprechen über die Wege, die Menschen im Paganismus gestalten. Über die Kunst, ehrlich zu sich zu werden. Über diesen stillen Stolz, der wächst, wenn jemand zum ersten Mal erkennt, wie viel Kraft im eigenen Schatten steckt. Animismus begleitet dieses Gespräch, denn alles wirkt mit – Körper, Atem, Geschichte, Jahreszeit. Jede Regung erzählt etwas über Wandel und über das, was sich im Inneren formt.Schattenarbeit zeigt Schönheit. Sie legt die Linien des Gesichts frei, die Energie des Körpers, die Klarheit des Blicks. Menschen beginnen zu strahlen, wenn sie ihre Muster verstehen. Beziehungen gewinnen Tiefe. Entscheidungen gewinnen Richtung. Das Leben bekommt Präsenz. So entsteht ein paganes Lebensgefühl, das aus Echtheit besteht und aus dem Mut, sichtbar zu werden.Im Gespräch öffnen sich Erinnerungen aus Gruppenarbeit, Ritualen, persönlichen Übergängen. Erfahrungen von Überforderung verwandeln sich in Erkenntnisse. Alte Loyalitäten lösen sich. Neue Haltungen entstehen. In solchen Momenten entsteht Paganismus, der wächst, weil Menschen ihn leben. Heiden gestalten ihre Spiritualität durch das, was sie in sich erkennen.Diese Folge richtet sich an alle, die Naturspiritualität als Weg der Selbsterkenntnis sehen. An alle, die spüren, dass Entwicklung ein körperliches Ereignis ist. An alle, die Schattenarbeit als Quelle von Schönheit erleben wollen. Schönheit im Ausdruck. Schönheit in der Haltung. Schönheit im Mut.Schattenarbeit macht glücklich, weil sie das eigene Wesen befreit. Sie macht schön, weil sie den Menschen erhellt. Sie macht stark, weil sie das Leben vertieft.Dies ist eine Einladung an Pagans, die ihren Weg gestalten und ihr inneres Feuer klar sehen möchten.
Diese Folge wird dir präsentiert von Dein Golf Coach. Hier findest du die kostenlose SchwunganalyseIn dieser Folge schauen wir auf die drei effektivsten Eisen-Übungen für dein Wintertraining auf der Driving Range.Der Winter ist die perfekte Zeit, um an Technik, Ballkontakt und Konstanz zu arbeiten – ohne Score-Druck und mit klarem Fokus auf die Basics.Du bekommst heute:• ⭐ Low-Point-Drill mit zwei Linien – verbessere deinen Treffmoment nachhaltig• ⭐ Halbschwung-Training – mehr Kontrolle, Rhythmus und Stabilität• ⭐ Alignment-Drill – sichere dir eine konstante Startlinie für präzise EisenWenn du diese Drills regelmäßig einbaust, wirst du im Frühjahr sofort merken, wie viel konstanter und sauberer deine Eisen fliegen.Perfekt für alle, die ihr Ballstriking im Winter nicht verlieren wollen!Shownotes Dein Golf Coach:Premium Videotrainingsplattform Dein Golf Coach -> Rabattcode lautet: OFFTHETEE20 Golf Performance Reise Andalusien 2026Online Coaching Dein Golf Coach Community Gruppe bei FacebookDein Golf Coach bei InstagramPatrick InstagramKontakt:patrick@emery.golfCoaching im Golfclub Schloss Monrepos
… und reißt historische Wunden in China auf.Ein Kommentar von Rainer Rupp.Kaum einen Monat im Amt, hat Japans neue Ministerpräsidentin Sanae Takaichi mit einer einzigen Aussage einen explosiven Start hingelegt und heftige diplomatische Reaktion ausgelöst. Ein „Taiwan-Notfall“, so erklärte sie, sei eine „existenzbedrohende Situation für Japan“. Für Peking war dies eine direkte Einmischung in innere Angelegenheiten Chinas und ein Bruch mit dem international anerkannten „Ein-China-Prinzip“. Chinas Außenamtssprecher Lin Jian warnte Japan öffentlich, es solle „aufhören, mit dem Feuer zu spielen“.Takaichis Tabu-Bruch war kein Ausrutscher, sondern Teil einer Serie von Provokationen Tokios seit ihrem Amtsantritt. Die Regierungschefin folgt damit einer Linie, die stark an die deutsche Entwicklung unter Verteidigungsminister Pistorius und Kanzler Merz erinnert: In beiden Ländern wird der Nachkriegspazifismus sichtbar zurückgedrängt, während militärische Fähigkeiten und sicherheitspolitische Ambitionen wachsen.Ein belasteter Begriff und seine WirkungDer Kern der chinesischen Empörung liegt jedoch in Takaichis Wortwahl. „Existenzbedrohende Situation“ ist nicht nur ein juristischer Terminus des japanischen Sicherheitsrechts. Er weckt Erinnerungen an die Rhetorik der japanischen Militärführung vor und während des Zweiten Weltkriegs.Damals beriefen sich japanische Führer auf „Überlebensbedrohungen Japans“, um ihre mit äußerster Brutalität vorangetriebenen Aggressionen in Ostasien, insbesondere aber die Invasion Chinas zu rechtfertigen. Dies begann mit dem Ersten Japanisch-Chinesischen Krieg (1895), der zur Annexion Taiwans führte, und steigerte sich durch die Invasion der Mandschurei (1931) bis hin zum totalen Krieg (1937–1945), der über 30 Millionen chinesische Tote, massive Zerstörungen und Gräueltaten wie das Massaker von Nanjing Zigtausende von Toten forderte.Dieser Begriff der „Überlebensbedrohung“ diente auch zur Begründung des Angriffs auf Pearl Harbor (1941) als präventive „Überlebensmaßnahme“. Für China streut die Benutzung dieses Begriffs durch Japans Ministerpräsidentin Salz in immer noch rohe Wunden. Denn Tokio hat sich für seine „enormen Verbrechen“, einschließlich biologischer Kriegsführung und Experimente mit chinesischen Gefangenen und Zivilisten, z.B. durch die berüchtigte Einheit 731, nie entschuldigt. Das macht die aktuelle Rhetorik für China umso schmerzhafter.Abkehr von strategischer AmbiguitätIn einer Parlamentsanhörung am 7. November 2025 erklärte Takaichi, schon eine chinesische Blockade Taiwans könne eine „überlebensbedrohende Krise“ darstellen. Damit gab Japan erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg seine strategische Zweideutigkeit gegenüber Taiwan offiziell auf. Selbst eine Blockade ohne Invasion würde nach dieser Logik militärische Intervention im Rahmen kollektiver Selbstverteidigung an der Seite der USA juristisch erlauben....https://apolut.net/japans-neue-ministerprasidentin-setzt-auf-remilitarisierung-von-rainer-rupp/Diese Entwicklung ähnelt Deutschlands sicherheitspolitischem Kurswechsel. Berlin hat nach Jahrzehnten militärischer Zurückhaltung unter dem Druck geopolitischer Spannungen ebenfalls rote Linien verschoben, von der Aufrüstung der Bundeswehr bis zur engeren Anbindung an US-Sicherheitsstrategien. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Bedeutung der neuen US-Vorschläge für die Ukraine, Europa und die Welt In die Verhandlungen über ein mögliches Kriegsende in der Ukraine ist eine neue Dynamik gekommen: Ende letzter Woche präsentierten die USA einen 28-Punkte-Plan, zu dem offenbar auch Russland maßgeblich beigetragen hatte. Die Ukraine und europäische Staaten begrüßten zwar grundsätzlich, dass US-Präsident Trump einen neuen Anlauf zur Beendigung des Krieges unternimmt – gleichzeitig erklärten sie jedoch, dass wesentliche Teile des Plans für sie nicht akzeptabel seien. Was sind die größten Einwände gegen diesen amerikanischen Vorschlag? Wie sehen die verschiedenen Szenarien aus, sollte die Ukraine tatsächlich auf Druck der USA gezwungen sein, diesen Plan anzunehmen? – Die Folgen wären weitreichend – nicht nur für die Ukraine selbst, sondern auch für Europa und die globale Sicherheitsordnung. In Gesprächen mit Washington haben Bundeskanzler Merz und andere europäische Regierungschefs bereits rote Linien formuliert und den US-Plan in Teilen abgeändert. Daraus ist eine Art Gegenvorschlag entstanden. Worum geht es dabei genau? Und welche Seite steht in den laufenden Verhandlungen derzeit stärker unter Druck, Zugeständnisse zu machen? – Die Debatte um den 28-Punkte-Plan wirft zusätzlich Fragen zu den transnationalen Beziehungen auf. Was sagt die Vorgehensweise der USA über das Verhältnis zwischen Amerika und Europa – und über den Zustand der NATO aus? Welche wirtschaftlichen Folgen hätte ein Kriegsende? Schließlich: Welche realistischen Entwicklungsperspektiven hat die Ukraine in den kommenden Jahren?
FREIMAUREREI, NEUOFFENBARUNGEN UND MODERNE ESOTERIK – Matthias Pöhlmann spricht über sein Buch mit Daria Pezzoli-Olgiati.Gespräch zwischen Matthias Pöhlmann und Daria Pezzoli-Olgiati.(Hördauer ca. 62 min)Interviews am Rande der Veranstaltung(Hördauer ca. 12 min)In unserer pluralen Gesellschaft koexistieren unterschiedliche religiöse und weltanschauliche Vorstellungen und beeinflussen sich gegenseitig. Die Art und Weise, wie Menschen sich angesichts existentieller Herausforderungen orientieren, ist breit gefächert und faszinierend. Mit Rückblenden auf Entwicklungen seit der Neuzeit erläutern Matthias Pöhlmann und Daria Pezzoli-Olgiati ausgewählte Dimensionen von Gegenwartskulturen anhand dreier Linien der aktuellen religiösen und weltanschaulichen Landschaft: die Freimaurerei, die Neuoffenbarungen und die moderne Esoterik.PD DR. MATTHIAS PÖHLMANNEvangelischer Theologe und Publizist, Beauftragter für Sekten- und Weltanschauungsfragen der Evangelisch-Lutherischen Kirchen in Bayern Bildnachweis: © Fotostudio SAUTERPROF. DR. DARIA PEZZOLI-OLGIATIProfessorin für Religionswissenschaft und Religionsgeschichte an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der LMU München. Ihre Forschungsarbeit fokussiert auf Theorien und Methoden der Religionsforschung sowie das Verhältnis von Medien und Religion. Bildnachweis: privatTermine Hörbahn on Stage in Schwabing Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hineinoder vielleicht in diese SendungRedaktion und Realisation Uwe Kullnick
Der Verband der Familienunternehmer will sich Gesprächen mit der AfD nicht verschließen. "Ein fatales Signal", sagt Marcel Fratzscher, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung. "Was wir brauchen, steht im krassen Gegensatz zu dem, was die AfD will." Von WDR 5.
Charttechnik ist weit mehr als das Lesen von Linien oder Kursverläufen. Sie ist die visuelle Form menschlichen Verhaltens. Das Zusammenspiel von Emotion, Erwartung und Entscheidung an den Finanzmärkten. Wer Kursmuster interpretiert, erkennt frühzeitig, wohin sich große Kapitalströme bewegen, und kann diese Informationen gezielt für bessere Anlageentscheidungen nutzen. Der Aktienkurs ist dabei nicht nur ein Preis, sondern das Abbild kollektiver Marktpsychologie. In ihm spiegeln sich Kauf- und Verkaufsdruck institutioneller Investoren ebenso wie die Emotionen privater Anleger. Wer diese Muster zu lesen lernt, kann Trendwenden, Übertreibungen und Stimmungsumschwünge besser identifizieren, und Wahrscheinlichkeiten zu seinem Vorteil nutzen. Charttechnik ist dabei kein Werkzeug zur Vorhersage der Zukunft, sondern zur Interpretation der Gegenwart. In Verbindung mit Fundamentalanalyse entsteht daraus ein Ansatz, der gerade langfristigen Anlegern hilft, rationale Entscheidungen in einem emotionalen Umfeld zu treffen. Inhaltsverzeichnis00:00 Intro00:45 Der Kursverlauf03:26 Beispiel: Aktienkurs von Apple04:42 Grundprinzipen & Muster05:14 Abwärtstrends & Tiefpunkte05:46 Kurzfristig am Beispiel Rigetti06:51 Fundamentale Daten07:37 Charttechnik im Börsen-Kompass08:07 Verhaltenspsychologie während eines Marktzyklus09:31 Fundamentale Analyse & Technische Analyse10:42 Zusammenfassung11:58 Börsen-Kompass Einblick12:30 Danke fürs Einschalten!
Fiebig, Peggy www.deutschlandfunk.de, Andruck - Das Magazin für Politische Literatur
Folge uns: Steady: https://steady.page/de/der-unerklaerliche-podcast/about Unser Shop: https://der-unerklarliche-podcast.myspreadshop.de/ TikTok: https://www.tiktok.com/@unerklaerlichepodcast YouTube: https://www.youtube.com/@derunerklaerlichepodcast Instagram: https://www.instagram.com/der_unerklaerliche_podcast/ Facebook: https://www.facebook.com/derunerklaerlichepodcast/ Unsichtbare Linien, die uralte Kultstätten verbinden – von Stonehenge bis zu den Pyramiden von Gizeh. Kreuzpunkte, an denen sich Energie bündelt, Kompasse verrückt spielen und Menschen berichten, sie spüren ein Kribbeln in der Luft. Sind Leylinien nur Zufälle in der Landschaftsgeometrie – oder das energetische Nervensystem unseres Planeten? In dieser Folge sprechen wir über die geheimnisvollen Leylinien-Kreuzpunkte, über ihre Entdeckung, ihre mythologische Bedeutung und warum sie seit Jahrhunderten als Orte der Kraft, Heilung und spirituellen Verbindung gelten. Wir beleuchten wissenschaftliche Erklärungen, geologische Hypothesen und die spirituelle Vorstellung, dass die Erde ein lebendiges Wesen ist – mit einem unsichtbaren Energienetz.
Die USA haben einen 28-Punkte-Friedensplan für die Ukraine vorgestellt, der unter anderem Gebietsabtretungen an Russland vorsieht und die ukrainische Armee begrenzt. Sicherheitsgarantien und ein Wiederaufbaufonds sollen Kiew schützen und den Wiederaufbau ermöglichen. Kritiker warnen, dass der Plan die „roten Linien“ der Ukraine überschreitet und die langfristige Souveränität unsicher bleibt.
Maria Reiche war eine beeindruckende Frau, die einen Großteil ihres Lebens der Wiederentdeckung, dem Verständnis und Erhalt der Nazca-Kunstwerke im Wüstensand von Peru gewidmet hat. Dieser Film über sie kann das leider überhaupt nicht ebenso eindrucksvoll transportieren. Das Geheimnis der Nazca-Linien hätte sich besser geeignet, um mit seinen Schauspieler*innen vereinzelte biografische Szenen für eine klassische Doku darzustellen.
In der Stadt Luzern gibt es ab 2027 neue Buslinien. Die sogenannten Durchmesserlinien verbinden Ausserquartiere dirket miteinander. Fahrgäste müssen dadurch weniger umsteigen. Geplant sind neun neue Linien. Weiter in der Sendung: · Will der Kanton Luzern seine Klimaziele erreichen, braucht es weitere Emissionsreduktionen bei der Landwirtschaft und beim Verkehr. · Die Stadt Luzern und die Energieversogerin EWL haben den aktuellsten Stand der Planung für ein See-Energie-Netz veröffentlicht. · Winzerinnen und Winzer im Kanton Luzern haben im letzten Jahr 614 Tonnen Trauben geerntet.
Gesichtserkennung in Echtzeit: Die Bundesregierung treibt die biometrische Überwachung der Bevölkerung voran. Teile der deutschen Polizei arbeiten mit der umstrittenen Analyse-Software Palantir. Die EU würde gerne Social Media-Nutzer per Chatkontrolle observieren. All das soll im Kampf gegen Kriminalität helfen. Doch Datenschützer und Juristen sehen die Pläne kritisch. Wie viel Mehr an Sicherheit bringen moderne Überwachungstechnologien? Welche roten Linien gelten für den staatlichen Zugriff auf unsere Daten? Und was muss und darf erlaubt sein in einem Rechtsstaat? Marion Theis diskutiert mit Prof. Dr. Dennis-Kenji Kipker – cyberintelligence institute; Dr. Constanze Kurz – netzpolitik.org; Dirk Peglow – Bund Deutscher Kriminalbeamter
In Folge 133 liefern die drei Fußball-Philosophen Henry, Mü und Dennis wieder den ganz großen Rundumschlag: von NFL im Olympiastadion bis Abseitslinien im Millimeterbereich – und natürlich: Hertha, Union, Dortmund! Biene Ritter Bär unterstützen: Per Überweisung an: Hippo mit Horn e.K. IBAN IE07SUMU99036510368345 BIC SUMUIE22XXX
bto - beyond the obvious 2.0 - der neue Ökonomie-Podcast von Dr. Daniel Stelter
Der Anteil des US-Dollars an den globalen Währungsreserven ist auf 56,3 Prozent gefallen. Das ist der niedrigste Stand seit 30 Jahren. China arbeitet systematisch daran, die Dollar-Dominanz zu brechen und wickelt einen immer größeren Anteil des Handels nicht mehr in Dollar, sondern in Renminbi ab. Schon jetzt liegt der Anteil bei rund 30 Prozent, nachdem auch Saudi-Arabien begonnen hat, die chinesische Währung zu akzeptieren. Bilaterale Währungsswap-Linien mit über 40 Zentralbanken – von Argentinien über die Türkei bis Saudi-Arabien – im Gesamtvolumen von 591 Milliarden Dollar etablieren China als faktischen Kreditgeber letzter Instanz für Schwellenländer. Auch der Versuch, das Cross-Border Interbank Payment System (CIPS) als Alternative zum Dollar-basierten SWIFT-System zu etablieren, dient letztlich dem Ziel, die Vorherrschaft des US-Dollars zu brechen. Dabei bekommt China Unterstützung aus unerwarteter Richtung. Die USA selbst sind dabei, die Währungsdominanz des Dollars zu beenden. So lautet jedenfalls die These von Harvard-Professor Dr. Kenneth Rogoff, dem ehemaligen Chefökonomen des Internationalen Währungsfonds, in seinem neuen Buch „Our Dollar, Your Problem“. Für Rogoff befindet sich der US-Dollar im „späten Mittelalter“ seiner Vorherrschaft und wird, wie andere Währungen zuvor, seinen Sonderstatus verlieren. Daniel Stelter spricht mit Kenneth Rogoff über die neue Weltfinanzordnung und die Bedeutung des Dollars darin.HörerserviceBuch Our Dollar, Your Problem – Aufstieg und Fall des Dollars und was seine Instabilität für uns und die globalen Finanzmärkte bedeutet von Kenneth Rogoffhttps://is.gd/hRN2GW beyond the obviousNeue Analysen, Kommentare und Einschätzungen zur Wirtschafts- und Finanzlage finden Sie unter think-bto.com.NewsletterDen monatlichen bto-Newsletter abonnieren Sie hier.RedaktionskontaktWir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und Kritik unter podcast@think-bto.com.Handelsblatt – Ein exklusives Angebot für alle „bto – beyond the obvious – featured by Handelsblatt“-Hörer*innen: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen lang für 1 Euro und bleiben Sie zur aktuellen Wirtschafts- und Finanzlage informiert. Mehr unter: handelsblatt.com/mehrperspektiven Oder lesen Sie das Handelsblatt ein Jahr lang mit 30 % Rabatt und erhalten Sie tiefgehende Einblicke in Wirtschaft, Politik, Finanzwelt und Technologie. Zum Angebot: handelsblatt.com/bto30Werbepartner – Informationen zu den Angeboten unserer aktuellen Werbepartner finden Sie hier. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Kann ein Land eine äußerliche Blütezeit erleben, die nur unter der Bedingung stattfindet, dass alle Menschen die Sichtweise der Regierung teilen? Der U.S.-Film des polnischen Regisseurs Jan Komasa erzählt aus Sicht einer Familie, wie die Vereinigten Staaten sich entlang totalitärer Linien entwickeln könnten. Der Film spielt in der nahen Zukunft, und unsere Film-Kritikerin Anna Wollner sagt, man könne schon das Gefühl haben, dass alles aktuell und jetzt passiert - oder sogar schon so passiert sein könnte.
Am 15. Juli 1965 kommt es in den Räumen des Jet Propulsion Laboratory der NASA in Kalifornien zu einem Showdown: Drei Männer betrachten eine der ersten Aufnahmen der Marsoberfläche, welche die Raumsonde Mariner 4 nur wenige Stunde zuvor beim Vorbeiflieg aus der Nähe gemacht hatte. Ein Foto vom Mars – eigentlich ein großartiger Erfolg für die Wissenschaft! Und doch war jene Aufnahme eine riesige Enttäuschung – denn ein Bild sagt mehr als tausend Worte, und jenes Bild der Marsoberfläche sagte den NASA-Vertretern: Der Mars ist ganz anders als gedacht – und vor allem ist er kalt und tot. Das Bild zeigte, dass es wohl kein weit verbreitetes Leben auf dem Mars gibt, was vor allem mit seiner Atmosphäre zusammenhängt. In dieser Folge erzählt Karl eine kleine Geschichte der Mars-Atmosphäre. Die Astronomen der Antike sahen beim Mars zunächst nicht mehr als einen rötlichen Wandelstern, der in Schleifen übers Firmament läuft. Und während auch die ersten Astronomen der Neuzeit nur wenige Details des Planeten in Erfahrung bringen konnten, so waren sie doch überzeugt: Der Mars ist eine belebte Welt, die der Erde ähneln sollte. Doch bis ins 20. Jahrhundert hinein wussten Forscherinnen und Forscher lediglich: Die Tage auf dem Mars sind vergleichbar lang wie auf der Erde (24 Stunden und 37 Minuten), der Planet besitzt vermutlich Polkappen und Jahreszeiten. Der italienische Astronom Giovanni Schiaparelli hatte im 19. Jahrhunderte lange Linien beschrieben, die er canali nannte und die folgende Generationen über die Möglichkeit einer marsianischen Zivilisation spekulieren ließen. Doch die Voraussetzung für solches Leben auf dem Mars wäre, dass diese Außerirdischen Luft zum atmen hätten. Die Aufnahmen der NASA-Sonde Mariner 4 aus dem Jahr 1965 bereitete all diesen Mutmaßungen ein abruptes Ende: Auf ihnen erschien der Rote Planet als tote, kalte und tiefgefrorene Welt mit einer extrem dünnen Atmosphäre. Dass in der kaum vorhandenen Marsluft dennoch etwas passiert, wurde zwar früh erkannt, war aber nie genauer untersucht worden. Marsianische Wolken bestehen aus Eiskristallen und waren eher ein Störfaktor für Kameras, die eigentlich Krater, Canyons oder Flusstäler der festen Oberfläche fotografieren sollten. Erst 2018 gibt ein spanischer Doktorand Anlass, die Marswolken genauer zu untersuchen. Jorge Hérnandez-Bernal findet am Riesenvulkan Arsia Mons eine extrem lange Wolke, die über die letzten Jahrzehnte immer zu einer bestimmten Jahreszeit wiederkehrt. Diese Entdeckung von Hérnandez-Bernal motivierte ein Team um Daniela Tirsch vom Institut für Weltraumforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt genauer nachzusehen. Die europäische Raumsonde Mars Express hatte seit 2003 tausende Bilder gemacht. Und damit gelang etwas, was sich die NASA-Mitarbeitenden aus dem Jahr 1965 kaum hätten vorstellen können: der allererste Wolkenatlas einer außerirdischen Welt.
Folge 1: Allgemeine Luftfahrt – was steckt wirklich dahinter? Die Allgemeine Luftfahrt ist weit mehr als kleine Privatflugzeuge am Flugplatzrand. Sie umfasst Ausbildung, Geschäftsreisen, Luftrettung, Forschung, Werkverkehr und vieles mehr. Alles, was nicht Linien- oder Militärflug ist, fällt hier hinein. Wir schauen uns an, wer in der GA unterwegs ist, welche Rolle sie für Mobilität und Wirtschaft spielt und warum viele Außenstehende ihre Bedeutung unterschätzen. Wer Luftfahrt verstehen will, muss diese Vielfalt kennen. In dieser Episode ordnen wir genau das ein. Folge 2: Echo-Klasse vs. Ultraleicht – zwei Welten, ein Himmel Die Debatte ist alt und oft unsauber geführt: Echo-Piloten halten ULs für Spielzeuge, UL-Piloten sehen die Echo-Klasse als überreguliert und überteuert. Beide Seiten liegen teilweise richtig und teilweise komplett daneben. Wir sprechen über Technik, Zulassung, Sicherheit, Kosten, Vorurteile und die Frage, wohin sich diese beiden Segmente entwickeln. Gibt es langfristig überhaupt noch eine klare Trennung? Diese Folge räumt Mythen auf und liefert die Argumente, die im Hangar gerne mal fehlen.
Zunächst fassen Dr. Stefan Brink und Prof. Niko Härting ab Minute (…) anlässlich eines veröffentlichten Reformvorschlags des EU-Thinktanks ELI, u.a. von Prof. Christiane Wendehorst, den aktuellen Stand der Debatte rund um eine DSGVO-Reform zusammen. Diese dreht sich unter anderem um das KI-Training, beinhaltet allerdings auch grundlegende Kritik an dem Schutzkonzept der DSGVO. Gefordert wird dabei eine stärkere Berücksichtigung des risikobasierten Ansatzes. So wird nicht hinreichend darauf abgestellt ,,Wer“ Daten zu welchem konkreten Zweck verarbeitet. Auch das Konzept der Einwilligung wirkt dabei wie ein Relikt, es fehlt an konkreten und rechtssicheren ,,roten“ und ,,grünen“ Linien für eine Datenverarbeitung. Ab Minute (19:07) thematisieren Brink und Härting den Bericht der Aufarbeitungskommission Nord der katholischen Kirche zur sexuellen Gewalt. Inwiefern bremst der Datenschutz die Missbrauchsaufarbeitung in den Nordbistümern? Einen Blick auf Österreich werfen Härting und Brink ab Minute (29:13). Das Österreichische Oberverwaltungsgericht (ÖBVwG v. 13.8.2025 Az. W291 2272970-1/30E, W291 2272971-1/32E) bestätigte die Rechtswidrigkeit des ,,Pay-or-Okay“-Modells im Onlineauftritt des Standards. Aufgrund der Bündelung verschiedener Verarbeitungszwecke ist die datenschutzrechtliche Einwilligung unzulässig.
Ex-CDU-Generalsekretär Peter Tauber fordert einen neuen Umgang mit der AfD – und stellt damit die bisherige Brandmauer der Union infrage. Im Gespräch mit Paul erklärt Tauber, warum die Strategie der Ausgrenzung aus seiner Sicht gescheitert ist, warum er politisch umgedacht hat – und welche radikal neuen Optionen er jetzt für die CDU ins Spiel bringt.Es geht um Minderheitsregierungen, rote Linien, den Umgang mit einer stärker werdenden AfD – und die Frage: Was sollte die CDU tun, wenn sie nicht selbst zerstört werden will?Wenn euch der Podcast gefällt, dann lasst gerne Like & Abo da! Ihr habt Fragen, Kritik oder Themenvorschläge? Schreibt an ronzheimer@axelspringer.comPaul auf Instagram | Paul auf XRedaktion: Filipp Piatov & Lieven JenrichPost Production: Serdar DenizExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In der dritten und letzten Tessin-Folge zieht es Miriam Menz in die Region Leventina. Gemeinsam mit Fabrizio Barudoni geht es mit einer der steilsten Standseilbahnen der Welt hinauf in die Bergwelt – vorbei an Wasserfällen, Bergseen und bis zu einem einzigartigen Naturphänomen: der Cadagnosee.Bergführer Pierre Crivelli erklärt, wie die Geologie diese Landschaft formt und warum hier die Blumen in klaren Linien wachsen. Fabio, Präsident des Langlaufzentrums Campra, erzählt, wie sich das Tal im Winter in ein stilles Paradies für Langlauf verwandelt. Und in der Käserei Sole führt Melanie vor, was es bedeutet, Tag für Tag Alpkäse herzustellen – Käse, der nach den blühenden Alpwiesen schmeckt. WerbungVielen Dank an Schweiz Tourismus und Tessin Tourismus für die Unterstützung bei der Umsetzung dieser Folge!Mehr Infos auf: ticino.ch ----------------------------------Über das Format “SchweizWeit”: Wie fühlt es sich an, auf einem Gletscher im Wallis zu stehen? Wie sehen die Berner Alpen von oben aus? Warum hat Luzern einen besonderen Bezug zur Musik? Wie schmeckt die vegetarische Küche in Zürich? Und welche Fossilien lassen sich im Tessin entdecken?In unserem Format „SchweizWeit – Geschichten und Klänge aus der Schweiz“ sind Erik Lorenz, Lydia Möcklinghoff, Janna Olson und Miriam Menz von “Weltwach” in der Schweiz unterwegs, um die Vielfalt dieses Landes hörbar und erlebbar zu machen. Mit Aufnahmen von vor Ort lassen sie euch eintauchen in ein Land, in dem Natur, Städte, jahrhundertealte Traditionen und moderne Ideen aufeinandertreffen. Sie begegnen Menschen, die ihre Heimat prägen, steigen auf Gipfel, wandern durch Wälder, paddeln auf klaren Seen, probieren sich durch die Schweizer Küche und nehmen euch mit in das Leben zwischen den schier endlosen Bergen und lebendigen Städten.Immer mit dabei: das Mikrofon, mit dem sie Geschichten und Klänge einfangen – vom Rauschen eines Gletscherflusses und Gesang der Vögel im Wald bis zur Käseproduktion auf einer Alm! So erkunden sie Region für Region dieses vielfältige Land. “SchweizWeit” erscheint mittwochs im Weltwach-Feed, rotierend mit den anderen Mittwochs-Formaten “Reiseflops” und “Weltwach Extrem”.Weitere Inspirationen für eure Reise in die Schweiz findet ihr auf der Website von Schweiz Tourismus. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der bekannteste Chat-Roboter der Welt bekommt eine Erotik-Funktion. Das hat Open-AI-Chef Sam Altman angekündigt. Was erhofft sich Altman davon? Und trifft er damit überhaupt einen Nerv? «Die Technologie stimmt, die Leute sind bereit dazu, der Zeitpunkt stimmt», sagt Oliver Bendel, der sich schon seit Jahrzehnten mit Chat-Robotern beschäftigt und unter anderem zum Thema Roboterethik forscht. Bendel äussert sich aber skeptisch zur Erotik-Funktion und nennt verschiedene rote Linien, die nicht überschritten werden dürften. «Viele werden sehr persönliche und sexuelle Vorlieben preisgeben – und das ist in Sachen Datenschutz ein Problem». Der SRF-Wirtschaftsredaktor beantwortet zudem die Frage, warum OpenAI eine solche Funktion überhaupt einführen will: «Das ist eine Verzweiflungstat von OpenAI, weil das Unternehmen noch gar kein Geld verdient». ____________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Pascal Lago, Wirtschaftsredaktor bei Radio SRF - Oliver Bendel, Professor am Institut für Wirtschaftsinformatik der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW ____________________ Team: - Moderation: Dominik Brand - Produktion: Peter Hanselmann - Mitarbeit: Nicolas Malzacher ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
35 Jahre nach der deutschen Einheit reicht der Ost-West-Gegensatz allein nicht mehr aus, um die politische Geografie Deutschlands zu beschreiben. Die Wahlen der letzten Jahre zeigen ein anderes Bild: grün-rote Großstädte, umgeben von blauer oder schwarzer Provinz. Politische Haltungen, Lebensstile, kulturelle Präferenzen, Mobilitätsmuster und Berufe sortieren sich zunehmend entlang der Linien zwischen urbanem Zentrum und ländlicher Peripherie. Das „Jahrbuch Deutsche Einheit“ analysiert seit sechs Jahren Geschichte und Gegenwart des Vereinigungsprozesses. Die aktuelle Ausgabe erweitert die Perspektive und fragt nach den neuen Trennlinien in der deutschen Gesellschaft. Im Fokus stehen unter anderem: Museumsarbeit in der von Neonazis bedrängten Provinz, Folgen des demographischen Wandels und Wahlen in Zeiten politischer und geographischer Polarisierung. Sollten wir uns mehr um den Stadt-Land-Gegensatz kümmern als um das Verhältnis zwischen Ost und West? Über diese und weitere Fragen diskutiert Dr. Marcus Böick (King's College, University of Cambridge), Mitherausgeber, mit Autorinnen und Autoren des Jahrbuchs.
Interpreten:Benedict Kloeckner, Kai SchumacherLabel: Berlin ClassicsEAN: 885470041162Der estnischeKomponist Arvo Pärt gehört unbestritten zu den bedeutendsten Tonsetzern unsererZeit. Vor wenigen Tagen hat er seinen 90. Geburtstag gefeiert und auch unsereCD der Woche steht in engem Zusammenhang mit seiner Musik, auch wenn „nur“ einStück tatsächlich von Pärt stammt. Mehr über die CD Fratres mit BenedictKloeckner und Kai Schumacher verrät Ihnen wieder Michael Gmasz.1977, am Beginn der Entwicklung seines TintinnabuliStils, hat Arvo Pärt sein Werk Fratres komponiert. Heute gehört es neben FürAlina und Spiegel im Spiegel, ebenfalls in dieser Zeit entstanden, zu den beliebtestenund meistgespielten Werken aus seiner Feder. Cellist Benedict Kloeckner und PianistKai Schumacher haben dieses Werk nicht nur als Titel ihrer neuen CD gewählt,sondern nehmen Fratres auch als Ausgangspunkt für ein spannendes Programm mit „PärtsBrüdern und Schwestern“ im musikalischen Geiste. Auch bei den Werken von PhilipGlass, Christopher Cerrone, Gavin Bryars, Valentin Silvestrov, Olivier Messiaen,Franz Liszt, Sophia Jani und Kai Schumacher selbst steht der Klang und dieReduktion auf das Wesentliche im Mittelpunkt.Vermeintlich simple Linien, die durch Transformation undVariation zum Leben erweckt werden, prägen den Hauptteil der Musik auf dieserCD. Mein persönliches Highlight nebst A Line von Kai Schumacher selbst, ist ThePleasure at being the cause des 1984 geborenen Christopher Cerrone. Auch erscheint sich das „Tintinnabulische“ Pärts als Vorlage genommen zu haben undsetzt seine Töne einem Glockenspiel gleich. Die Musik auf dieser CD fasziniertmich auf mehreren Ebenen – Sie hat etwas absolut Beruhigendes und gleichzeitig Aufwühlendes,ist mal düster und im nächsten Moment gleich wieder erhellend, wirkt einfach imSpiel und ist doch hoch virtuos. Wunderschön auch, wie sich Franz Liszts SanctaDorothea in der Bearbeitung von Kai Schumacher zu den zeitgenössischen Werkengesellt, und doch einen harmonischen und atmosphärischen Kontrast bietet. EinAlbum, das zum uneingeschränkten Zuhören einlädt, mit Struktur, Idee undperfekter Dramaturgie. (mg)
In der aktuellen Generaldebatte zum Haushalt im Deutschen Bundestag geht es nicht nur um Geld und Zahlen, sondern auch um die großen politischen Linien. Hauptstadtkorrespondent Frank Wahlig blickt auf das Rededuell von Friedrich Merz und Alice Weidel. David Berger von „Philosophia perennis“ teilt seine Einschätzung zum Attentat auf Charlie Kirk und die Hintergründe: Welche Rolle spielte die Trans-Ideologie, und droht uns ein linksextremer Trans-Terror? Über härtere Vorschriften für die deutsche Mülltonne berichtet Peter Kurth, Experte für Entsorgungswirtschaft. Und der Umgang des NDR mit der Journalistin Julia Ruhs beschäftigt Cora Stephan in ihrem Kommentar.
Wie funktioniert das Bundesverfassungsgericht wirklich? Susanne Baer, Rechtsprofessorin und zwölf Jahre lang Richterin am höchsten deutschen Gericht, spricht über die umstrittene Wahl von Richterinnen, warum Diversität im Gericht wichtig ist und wie das Gericht als "Schiedsrichter" rote Linien setzt – etwa beim Klimaschutz. Sie erklärt, was Karlsruhe für unsere Demokratie so wichtig macht, wie Populismus und Fake-News es schwerer machen, Urteile zu sprechen, und warum sie trotzdem hoffnungsvoll bleibt. In jeder Folge von Auch das noch – der freundliche Krisenpodcast sprechen ZEIT-Politikredakteurin Petra Pinzler und Wissenschaftsredakteur Stefan Schmitt über eine Krise der Gegenwart: Es geht um die Klimakrise, das Artensterben, die Energiekrise und um Kriege. Jedes Mal hilft eine Expertin oder ein Experte dabei, zu verstehen, wie alles zusammenhängt. Nicht um zu verzweifeln, sondern weil Verstehen der erste Schritt zur Lösung ist. Und um Lösungen geht es natürlich auch. Shownotes: - Rote Linien. Wie das Verfassungsgericht die Demokratie schützt heißt das neue Buch von Susanne Baer (Herder 2025). - "Erschütternd, dramatisch, langweilig" – im Jahr 2023, nach Ihrem Ausscheiden aus dem Bundesverfassungsgericht, hat Baer der ZEIT ein Interview gegeben. - Susanne Baer, Würde oder Gleichheit? Zur angemessenen grundrechtlichen Konzeption von Recht gegen Diskriminierung am Beispiel sexueller Belästigung am Arbeitsplatz in der Bundesrepublik Deutschland und den USA (Nomos 1995). - Susanne Baer, "Der Bürger" im Verwaltungsrecht zwischen Obrigkeit und aktivierendem Staat (Mohr Siebeck 2006). - Das Buch der Autorin Cornelia Vismann, das im Gespräch erwähnt wird, heißt: Akten und ist 2000 bei S. Fischer erschienen. - Auf einer Themenseite hat die ZEIT die wichtigsten Texte der jüngeren Vergangenheit zum Verfassungsgericht zusammengestellt. - Das Krisenbuch Auch das noch! (Herder 2025) zum Podcast ist unter anderem im ZEIT-Shop erhältlich. Das Team von "Auch das noch?" erreichen Sie unter krisen@zeit.de. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
In Zürich Oerlikon sind am Montagmittag zwei Trams der Linien 11 und 14 kollidiert. Drei Personen wurden dabei mittelschwer verletzt, darunter die beiden Tramchauffeure. Eine vierte Person zog sich leichte Verletzungen zu. Weitere Themen: · Der Schützenkönig 2025 heisst Cla Meier und ist 16 Jahre alt. · Der Zürcher Kantonsrat debattiert heftig über das Informations- und Datenschutzgesetz. · Die Sozialkosten der Stadt Winterthur sind stabil. · In Schaffhausen haben sich 180 Jugendliche zur Jugendsession getroffen.
Explosionen mitten in Doha am helllichten Tag: Wie Israels Luftangriff auf die Hamas-Führung den Nahen Osten verändern wird. Das Emirat Katar ist seit Jahren der Aufenthaltsort hochrangiger Hamas-Kader. Am Dienstag sollten in der Hauptstadt Doha führende Funktionäre der palästinensischen Terrororganisation über den Entwurf eines Waffenstillstandsabkommens für den Gazakrieg beraten, den die USA vorgelegt hatten. Israel nutzte das Treffen für einen Luftangriff auf die Hamas-Delegation. Die internationale Verurteilung folgte prompt. Sogar die USA distanzierten sich von dem Angriff auf ihren engsten Verbündeten in der Region, der bisher als Vermittler zwischen Israelis und Hamas aufgetreten war. In der aktuellen Folge von »Acht Milliarden« spricht Host Juan Moreno mit Dunja Ramadan, SPIEGEL-Redakteurin im Auslandsressort, über die Folgen dieses Angriffs. Ist der Doha-Schlag ein Gamechanger für den Nahen Osten? Ein riskanter Präzedenzfall? Oder einfach nur der Beweis, dass Israel mittlerweile keinerlei roten Linien anerkennt und bereit ist, die Region vollends zu destabilisieren? Mehr zum Thema: (S+) Mit dem Angriff auf die Hamas-Führungsriege in Katar zeigt Israel einmal mehr, dass es nicht mehr auf Verhandlungen setzt und sich ans Völkerrecht nicht gebunden fühlt. Was das für die Geiseln und die Menschen in Gaza bedeutet – von Juliane von Mittelstaedt und Dunja Ramadan: https://www.spiegel.de/ausland/israel-welche-folgen-der-angriff-von-doha-fuer-die-geiseln-und-die-menschen-in-gaza-hat-a-05b9723f-a35d-428b-a8f5-b566d6633e19 (S+) Israels völkerrechtswidriger Angriff auf Katar gefährdet die Sicherheit der gesamten Region. Wann wird Deutschland das endlich verstehen und mit anderen Verbündeten an einem Strang ziehen? – ein SPIEGEL-Leitartikel von Dunja Ramadan: https://www.spiegel.de/ausland/israel-greift-in-katar-an-der-stoerenfried-der-region-a-a23ba3b1-4ab8-4a79-946a-4e50561329e2 (S+) Der Angriff auf die Hamas-Führung in Katar entsetzt viele Israelis. Sie haben nur eine Sorge: Was bedeutet das für die Geiseln in Gaza? – von Richard C. Schneider: https://www.spiegel.de/ausland/israel-und-die-attacke-in-katar-das-militaer-zeigt-staerke-doch-viele-israelis-haben-angst-a-c6ca7709-c149-4012-bc3f-b6aa7e60c88b Abonniert »Acht Milliarden«, um die nächste Folge nicht zu verpassen. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast weiterempfehlt oder uns eine Bewertung hinterlasst.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Würdest du für dein Land töten? Oder lieber in einem besetzten Land weiterleben? Manuel und Stephan diskutieren ein provokantes Buch – und geraten dabei in eine Auseinandersetzung über Staatsloyalität, christlichen Pazifismus und den Preis des Gewissens. Bei Manuel paaren sich Vorfreude und Nervosität: Das RefLab-Podcast-Festival steht vor der Tür, und es gibt noch tausend Dinge zu erledigen, bevor es dann heisst: «Alles wird gut». Bei Stephan ist kurz vor der Aufnahme ein Stossgebet Richtung Himmel entwischt – das Mikro wollte nicht, die Technik streikte. Aber das eigentliche Thema der heutigen Folge ist noch weitaus herausfordernder. Denn es geht um Krieg. Um Frieden. Und um die tiefen moralischen Fragen, die dazwischenliegen. Anlass des Gesprächs ist das Buch «Warum ich niemals für mein Land kämpfen würde – Gegen die Kriegstüchtigkeit» von Ole Nymoen. Ein kleiner Text mit grosser Sprengkraft: In der öffentlichen Debatte wurde der Autor bereits als Lumpenpazifist, Naivling und Putin-Funktionär beschimpft. Manuel liest Nymoens Text mit Sympathie für das pazifistische Anliegen, aber mit Distanz zu dessen Begründungsmustern. Stephan hingegen lehnt nicht nur Nymoens Schlussfolgerung, sondern schon den gedanklichen Anlauf ab. Während Manuel aus christlich-ethischer Überzeugung jede Form des Tötens verweigert, verteidigt Stephan die Idee, dass es im äussersten Fall richtig sein kann, ein Land auch mit Waffen zu schützen. Die beiden diskutieren hitzig, aber respektvoll über das klassenkämpferische Motiv des Buches: die Beobachtung, dass es vor allem junge Männer aus prekären Verhältnissen sind, die sich aus finanziellen oder beruflichen Gründen zum Militärdienst melden – und dann als Bauernopfer an die Front geschickt werden. Die Söhne der Bauern des einen Landes sollen den Söhnen der Bauern des anderen Landes im Namen ihres Staates den Schädel einschlagen, ohne je einen persönlichen Grund gehabt zu haben, einander zu hassen... das will Manuel nicht einleuchten. Stephan widerspricht einer solchen Sicht auf den Staat als blosses Gewaltregime. Für eine Flagge würde er nicht sterben, sagt er – wohl aber für die Werte eines freiheitlichen, rechtsstaatlichen Gemeinwesens, das seine Bürger nicht von oben herab regiert, sondern in das sie als demokratische Teilhaber eingeschrieben sind. Manuel bleibt skeptisch: Gerade in Krisenzeiten zeigt sich, wer vom Staat wirklich mitgedacht wird – und wer lediglich funktionalisiert wird. Im zweiten Teil der Folge richten die beiden den Blick auf die religiöse Dimension. Stephan zeichnet in groben Linien eine biblische Genealogie von Krieg und Frieden nach – von göttlich sanktionierten Kriegen im Alten Testament über das Friedensreich der messianischen Hoffnung bis hin zur radikalen Gewaltlosigkeit der Bergpredigt. In der Kirchengeschichte aber finden sich zahlreiche Beispiele für Kriegsrechtfertigungen – und nicht selten wurden Kriege gerade unter christlicher Flagge geführt. Manuel verweist auf die Täufer als gewaltfreie Zeuginnen in einer gewalttätigen Zeit. Ihr Pazifismus war nicht bequem, sondern teuer – sie wurden verfolgt, gefoltert, getötet, weil sie sich der Staatsgewalt und ihrer Logik verweigerten. Hier, so Manuel, liegt der entscheidende Unterschied zur Argumentation Nymoens: Christlicher Pazifismus strebt nicht nach Selbstschutz, sondern steht in der Nachfolge eines gewaltlosen Gottes, selbst wenn es das eigene Leben kostet. Am Ende steht die Frage im Raum, auf die es keine einfachen Antworten gibt: Gibt es etwas, wofür ich bereit wäre zu sterben? Und: Gibt es etwas, wofür ich bereit wäre zu töten? Zumindest für Manuel sind das zwei sehr verschiedene Fragen – auf die erste würde er sofort bejahend antworten, auf die zweite gerade nicht…: Eine kontroverse Folge, die hoffentlich zum weiteren Nachdenken anregt.
Markus Söder (CSU) spricht über rote Linien, den „Herbst der Reformen“ und Wirtschaftswachstum. Außerdem: Ökonom Gabriel Felbermayr ordnet ein, welche Impulse Deutschland braucht.
Michael Furtenbach (SHOCK2) und René Findenig (Technik-Experte der Heute) nehmen das neue Foldable Honor Magic V5 im Langzeiteinsatz auseinander. Ihr bekommt ehrliche Eindrücke aus einem Monat Alltag: Wie schlank fühlt sich das Design wirklich an, was taugt das Display-Duo für Serien, Comics und Games, und wie stark sind Kamera und Akku (66 W/50 W) im täglichen Einsatz? Wir sprechen über IP-Robustheit, MagicOS 9 mit Gemini-Integration, die 7‑Jahres-Update-Zusage für EU/UK – und ziehen klare Linien zur Konkurrenz von Samsung und Google. Perfekt für alle, die wissen wollen, ob das V5 vom „Wow“ zum echten Daily Driver wird. Außerdem streifen die beiden auch das neue Google Pixel 10 Pro XL. Hört rein, wenn ihr ein Foldable für Entertainment, Gaming und Produktivität sucht – ohne Kompromisse im Alltag.
Die gescheiterte Verfassungsrichterinnenwahl, Debatten über Verbote von Regenbogenflaggen oder gegenderter Sprache, sämtliche Debatten zum Klima oder der Migration - sie eint die Rede vom Kulturkampf: Der Soziologe Armin Nassehi meint damit, wenn es immer ums Ganze geht, Sachfragen zu Identitätsfragen und dabei vollständig instrumentalisiert werden. Befinden wir uns im Kulturkampf, in Kulturkämpfen? Bekommen wir bald vielleicht gar US-amerikanische Verhältnisse? Wie können wir wieder ins Gespräch kommen und gleichzeitig rote Linien, z.B. zu rechtsextremistischen Tendenzen ziehen? Und braucht es dafür vielleicht neue demokratische Prozesse? Eva Röder diskutiert mit Dr. Reinhard Müller – Frankfurter Allgemeine Zeitung; Dr. Julia Reuschenbach – Politikwissenschaftlerin Freie Universität Berlin; Dr. Mithu Sanyal – Kulturwissenschaftlerin und Schriftstellerin
Die Klinikreform sollte die Qualität für Patienten verbessern, doch die neue Bundesregierung hat Karl Lauterbachs Pläne verwässert. Jens Scholz, Vorsitzender des Verbandes der Universitätsklinika Deutschlands e.V., warnt im Gespräch mit Maximilian Stascheit vor den Folgen. "Da steht nicht die Qualität der Patientenversorgung im Mittelpunkt, sondern mehr die Entscheidungs-Unfreudigkeit, eine Strukturreform in Deutschland wirklich durchzuziehen."[10:48]Europas Staats- und Regierungschefs bereiten sich fieberhaft auf das Trump-Putin-Treffen in Alaska vor. Am Mittwoch schalten sie sich zusammen, um ihre roten Linien zu definieren – bevor Trump und J.D. Vance um 15 Uhr dazustoßen. Europas zentrale Botschaft: "Keiner kann über die Zukunft der Ukraine verhandeln ohne die Ukraine."[01:29]Europa versucht mit der Trägerrakete Ariane 6, seine Rolle auf dem globalen Satellitenmarkt wieder deutlich zu verbessern. Über Jahrzehnte waren die Ariane-Raketen führend auf dem weltweiten Satellitenmarkt, aber dann kam SpaceX von Elon Musk und revolutionierte den Wettbewerb. "Die Ariane 6 ist bestimmt für neun Starts im Jahr. Das ist natürlich, wenn man SpaceX anschaut, mit über 100 Starts in keinster Weise vergleichbar", erklärt Lisa-Martina Klein vom Security.Table.[05:22]Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Alle Informationen zum Trade.Table:https://table.media/aktion/tradetableProfessional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testen Audio-Werbung Table.Today: jan.puhlmann@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Cari und Janusz sprechen über die Frage "Was ist Demokratie?" – mit persönlichen Geschichten aus Polen, Reflexionen zur AfD und einem Blick nach China. Außerdem beantworten wir eure Fragen und diskutieren über Aussprachetraining, testen bekannte deutsche Zungenbrecher aus und überlegen, ob es im Leben wirklich seltsame Zufälle gibt. Transkript und Vokabelhilfe Werde ein Easy German Mitglied und du bekommst unsere Vokabelhilfe, ein interaktives Transkript und Bonusmaterial zu jeder Episode: easygerman.org/membership Sponsoren Hier findet ihr unsere Sponsoren und exklusive Angebote: easygerman.org/sponsors Was ist... Demokratie? Demokratie (Wikipedia) Der Verfassungsschutz und die roten Linien der Demokratie (Verfassungsblog) Eure Fragen Lina aus München fragt: Gibt es Übungen für deutliche Aussprache auf Deutsch? Welches ist der beste deutsche Zungenbrecher? Fischers Fritze fischte frische Fische (Zungenbrecher) Kasia aus Polen fragt: Was haltet ihr von komischen Zufällen? Hast du eine Frage an uns? Auf easygerman.fm kannst du uns eine Sprachnachricht schicken. Wichtige Vokabeln in dieser Episode pickepackevoll: sehr voll; überfüllt die Demokratie: Staatsform, in der das Volk durch Wahlen mitbestimmt der Verfassungsschutz: staatliche Behörde, die die freiheitlich-demokratische Grundordnung schützt der Zungenbrecher: Ausdruck, der schwer auszusprechen ist die Aussprache: Art und Weise, wie Wörter oder Laute ausgesprochen werden der Zufall: etwas, das ohne erkennbaren Plan oder Absicht geschieht Support Easy German and get interactive transcripts, live vocabulary and bonus content: easygerman.org/membership
Wer glaubt, in Russland würde nur mit Drohungen und roten Linien gearbeitet, hätte am 16. Juni beim Runden Tisch „Quo vadis Deutschland?“ dabei sein müssen. Tagungsort war das nicht weit vom Kreml gelegene Europa-Institut. Die etwa 60 Teilnehmer gingen der Frage nach, wie die Blockade zwischen Deutschland und Russland aufzulösen ist. Gekommen waren Mitarbeiter desWeiterlesen
Donald Trump verfolge keine grosse Strategie, die Palette an möglichen Szenarien werde grösser, die Situation von aussen zu analysieren schwieriger. Vieles hänge von einzelnen Personen ab. Sagt der Sicherheitsexperte Oliver Thränert. Er hat sich ein Berufsleben lang mit Atomwaffen befasst. Nach den Angriffen der USA auf iranische Atomanlagen bleiben viele Fragen offen: Was wurde zerstört? Wie reagiert der Iran? Wie seine Verbündeten? Welche Ziele verfolgt Donald Trump? Oliver Thränert leitete 12 Jahre den Thinktank für Sicherheitsstudien an der ETH Zürich und arbeitet weiterhin für die Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin. Das Weltgeschehen sei kurzlebiger geworden, es werde zusehends schwieriger, grössere Linien herauszuarbeiten und von aussen zu analysieren. Oliver Thränert befasst sich seit Jahren mit dem iranischen Atomprogramm. War es ein Fehler, dass Donald Trump das Atomabkommen mit dem Iran gekündigt hat? Wird der Iran aus dem Atomwaffensperrvertragt austreten wie Nordkorea? Der Sicherheitsexperte ist zu Gast im Tagesgespräch bei Karoline Arn.
Worum geht's? Kurz vor der Jahrtausendwende veröffentlicht Electronic Arts mit Medal of Honor einen Ego-Shooter, der sich bewusst vom damals dominierenden Science-Fiction- und Fantasy-Setting absetzt und stattdessen den Zweiten Weltkrieg als Hintergrund wählt. Als Soldat der OSS führt der Spieler verdeckte Missionen hinter feindlichen Linien aus, filmreif in Szene gesetzt mit aufwändiger Grafik und Musik. Gunnar und Fabian sprechen in dieser Folge über die Entstehung des Spiels unter der Mitwirkung von Steven Spielberg, die Verbindung von Authentizität und Spielspaß und wie Medal of Honor den Grundstein für eine Welle von Weltkriegs-Shootern legte. Ein Rückblick auf ein Spiel, das den Krieg in einer neuen Ernsthaftigkeit ins Medium brachte. Infos zum Spiel: Thema: Medal of Honor Erscheinungstermin: November/Dezember, 1999 Plattform: Playstation Entwickler: Dreamworks Interactive Publisher: Dreamworks Interactive, Electronic Arts Genre: Ego-Shooter Designer: Peter Hirschmann, Christopher Cross, Lynn Henson, Steven Spielberg u.a. Music: Michael Giacchino Produktions-Credits: Sprecher, Redaktion: Fabian Käufer, Gunnar Lott Audioproduktion: Christian Schmidt Titelgrafik: Paul Schmidt Intro & Outro: Nino Kerl (Ansage); Trash80.com (Musik)