POPULARITY
Categories
Nachdem eine Pro-Palästina-Demonstration letzten Herbst aus dem Ruder gelaufen ist, fordert ein Vorstoss aus den Reihen der Bürgerlichen im Kantonsparlament strengere Regeln bei nicht bewilligten Demos. Die Regierung hält diese jedoch nicht für umsetzbar. Weiter in der Sendung: · Der neue Veloweg zwischen Oberburg und Hasle im Emmental kann gebaut werden. Das Berner Kantonsparlament hat einem Kredit von 10.5 Millionen Franken zugestimmt. · Die Natur zwischen Bieler-, Neuenburger- und Murtensee sei durch die Landwirtschaft stark belastet, betonen Umweltverbänden. Mit der Organisation «Vision 3-Seen-Land 2050» wollen sie Lösungen finden, damit Natur und Landwirtschaft gemeinsam existieren.
Die Frage, wo Wissen und Expertise in einer Gesellschaft liegen und wie wir mit der daraus entspringenden Komplexität umgehen können ist einer der wesentlichen Themen meines neuen Buches Hexenmeister oder Zauberlehrling? Die Wissensgesellschaft in der Krise. Lesen Sie dort mehr über die tieferliegenden Prinzipien und Folgen. Auch die Tatsache, dass es hier wiederkehrende Phänomene gibt, derer man sich bewusst sein sollte. Nun kommt eine neue Dimension dieses Themas auf uns zu — Software. Und das ist das konkrete Thema der heutigen Episode. Achtung: nicht abschalten, nur weil Sie kein Softwareentwickler sind: dieses Thema und damit die Episode ist von sehr prinzipieller Bedeutung. Software ist das Nervensystem unserer Gesellschaft. Sie bestimmt in immer größerem Maße, wie unsere Welt funktioniert, oder fallweise auch nicht funktioniert, sie eröffnet neue Möglichkeiten aber auch erhebliche Risiken. Die Frage, wie Software mit unserer Welt interagiert, ist daher kein Expertenproblem (alleine), sondern eines, das alle Menschen beschäftigen sollte. Die aktuellen Entwicklungen der künstlichen Intelligenz scheinen Software auf systemischer Ebene sehr grundlegend zu verändern. Auf eine Weise, die folglich allen Menschen in einer modernen Gesellschaft bewusst sein sollte. Diese Episode soll wieder zum Nachdenken und Widerspruch anregen — schreiben Sie mir Ihre Ideen! Andere Episoden Episode 150: Wie kommt Neues in die Welt? Episode 148: Künstliche Vernunft? Ein Gespräch mit Jan Juhani Steinmann Episode 147: Digitale Kolonie oder Souveränität? Ein Gespräch mit Wilfried Jäger und Kevin Mallinger Episode 139: Komfortable Disruption Episode 135: Friedrich Hayek und die Beschränktheit der menschlichen Vernunft. Ein Gespräch mit Nickolas Emrich Episode 134: Das Werdende, das ewig wirkt und lebt? Transzendent oder Transient Episode 132: Fragen an die künstliche Intelligenz — eine konstruktive Irritation Episode 129: Rules, A Conversation with Prof. Lorraine Daston Episode 123: Die Natur kennt feine Grade, Ein Gespräch mit Prof. Frank Zachos Episode 122: Komplexitätsillusion oder Heuristik, ein Gespräch mit Gerd Gigerenzer Episode 121: Künstliche Unintelligenz Episode 109: Was ist Komplexität? Ein Gespräch mit Dr. Marco Wehr Episode 104: Aus Quantität wird Qualität Episode 69: Complexity in Software Episode 40: Software Nachhaltigkeit, ein Gespräch mit Philipp Reisinger Episode 31: Software in der modernen Gesellschaft – Gespräch mit Tom Konrad
Die Natur und ihr Schöpfer – hinter der Natur steckt ein Schöpfer, der uns sein Wesen in Jesus zeigt. AUDIO: VIDEO: https://youtube.com/shorts/DLeiziAe9n0?feature=share Hm, exzellent – die Kirschen in unserem Klostergarten. Kein Mensch könnte so eine Kirsche machen. Woher kommt das alles? Die Kirschen, die Bäume, die Pflanzen, die Erde, die Sonne. Auch große Naturwissenschaftler haben […]
Der Umweltaktivist und Autor Paul Kingsnorth schreibt seit 15 Jahren über Umweltzerstörung. Nun hat er seine „Bekenntnisse eines genesenden Umweltschützers“ veröffentlicht.
Geh aus mein HerzPfarrer Bernard Kaufmann, Zofingen AGDas bekannte Lied „Geh aus, mein Herz, und suche Freud“ begleitet Menschen seit Jahrhunderten. Bernhard Kaufmann erinnert daran, dass sein Dichter Paul Gerhardt mitten in Krieg, Verlust und grosser Not lebte – und trotzdem von der Schönheit der Schöpfung sang. Gerade darin liegt die Kraft dieses Liedes: Es ist nicht bloss ein Sommerlied, sondern auch ein stiller Protest gegen Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit. Die Natur, die Farben, das Licht und das neue Leben erzählen davon, dass Gott seine Welt nicht aufgegeben hat. Wer hinschaut, entdeckt selbst mitten in schwierigen Zeiten Zeichen der Hoffnung und des Lebens.„Wort zum Tag“ lebt davon, dass Menschen zuhören – und mittragen. Wenn dir diese Beiträge etwas bedeuten, unterstütze uns mit einer Spende. So hilfst du mit, dass diese tägliche Ermutigung weiterbesteht:https://wortzumtag.ch/unterstuetzenPaul Gerhardt, Hoffnung, Schöpfung, Natur, Sommer, Trost, Vertrauen#wortzumtag #hoffnung #schöpfung #natur #vertrauen #sommer #ermutigung #glaubeimalltag #kircheonline #spiritualität
Was, wenn einer der stärksten Schutzstoffe der Natur nicht aus dem Labor kommt, sondern aus einer winzigen Alge? In dieser Folge beleuchtet Cordelia Astaxanthin – den Farbstoff, der nicht nur zahlreiche Obst- und Gemüsesorten rosa färbt, sondern auch Lachse, Garnelen und Flamingos und in der Forschung als außergewöhnlich starkes Antioxidans gilt. Durch zahlreiche Studien ist gesichert: Astaxanthin ist in der Natur ein essenzieller Schutzfaktor gegen Umweltstress. Die Frage ist: Was kann der Stoff in deinem Körper?
Mit Literatur ins Grüne: Bücher von Marie Laure Cruschi, Judith Schalansky, Norbert Sachser und Niklas Kästner sowie ein von Matthias Jügler herausgegebener Band.
Zeit in der Natur tut uns gut – vor allem, wenn sie gesund ist. Wie die Natur auf unsere Psyche wirkt und was wir daraus lernen können, dazu liefert die Umweltpsychologie Antworten. Kevin Rozario erklärt aktuelle Erkenntnisse im Vortrag.Kevin Rozario ist Umweltpsycholog*in und Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in am Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) und Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ). Der Vortrag "Gesunde Biodiversität - Natur tut gut!" wurde am 16. Dezember 2025 im Rahmen des Offenen Hörsaals an der Freien Universität Berlin aufgezeichnet. ********** +++ Deutschlandfunk Nova +++ Hörsaal +++ Deutschlandradio +++ Wissenschaft +++ Vortrag +++ Natur +++ Umwelt +++ Ökologie +++ Ökopsychologie +++ Tiefenökologie +++ Biodiversität +++ Naturschutz +++ Umweltschutz +++ Wald +++ Wälder +++ Baum +++ Bäume +++ Vogel +++ Vögel +++ Vogelstimmen +++ Psyche +++ Psychologie +++ Psychische Gesundheit +++ Gesundheit +++ Wohlbefinden +++ Depression +++ Citizen Science +++ Ökotourismus +++ Arachnophobie +++ Insekten +++**********In dieser Folge mit: Moderation: Katrin Ohlendorf Vortragende*r: Kevin Rozario, Umweltpsycholog*in, Deutsches Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) sowie Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ)**********HörtippDeutschlandfunk-Nova-Podcast Achtsam: Tiefenökologie - Achtsam mit der Erde leben**********Ihr hört in diesem Hörsaal:2:24 - Vortragsbeginn und erstes Selbstexperiment6:22 - Kontext der Forschung10:52 - Wie Biodiversitätsefffekte auf Gesundheit gemessen werden12:14 - Beispielstudien16:59 - Feldexperimente21:21 - Laborexperimente25:51 - Zweites Selbstexperiment37:11 - Weitere Beispielexperimente43:18 - Fazit und Schlussworte**********Quellen aus der Folge:Marselle, Hartig et al (2021): Pathways linking biodiversity to human health: A conceptual framework. Environment International, Volume 150, 106420,ISSN 0160-4120.Marselle, Bowler et al (2020): Urban street tree biodiversity and antidepressant prescriptions. Sci Rep 10, 22445.Rozario, Oh et al (2024): The more the merrier? Perceived forest biodiversity promotes short-term mental health and well-being—A multicentre study. People and Nature, 6, 180–201. Cuentas Romero et al (2026): When nature sounds like home: Mental wellbeing effects of acoustic diversity differ for local and non-local forest soundscapes. Journal of Environmental Psychology, Volume 111, 103007, ISSN 0272-4944.Rozario, Shaw et al (2025): Perceived biodiversity: Is what we measure also what we see and hear? People and Nature, 7, 2019–2037.Alle Quellen findet ihr hier.**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Welttag Biodiversität: Die biologische Vielfalt der Erde erhaltenBioethik: Können wir uns Pflanzen gegenüber moralisch falsch verhalten?Klima: Warum wir wider besseres Wissen der Umwelt schaden und wie wir es besser machen können**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Jodellieder rund um den Wonnemonat Mai. Der Mai gilt seit jeher als Monat des Aufbruchs und des Aufblühens. Die Natur zeigt sich in frischen Farben, die Tage werden länger und vielerorts zieht es die Menschen wieder nach draussen. Passend dazu widmet sich diese «Fiirabigmusig» verschiedenen Jodelliedern, die den Mai und seine besondere Stimmung musikalisch aufnehmen. Die Auswahl an Mai-Kompositionen in der Volksmusik ist gross. Zu hören sind unter anderem «Im Mai» des früheren Grenchner Musikers Ernst Märki, «Maiezyt» von Heinz Willisegger, der heute im Tessin lebt, oder «Wenn d' Schneeballe blüeje im Mai» von Emma Hofer-Schneeberger. Auch das Lied «Und jedes Jahr wird's Maie» von Emil Wallimann greift die besondere Atmosphäre dieser Jahreszeit auf. Die Lieder erzählen vom Frühling, vom Erwachen der Natur und von der Freude über die wärmeren Tage. Mal ruhig und gefühlvoll, mal leicht und beschwingt, zeigen sie die vielen musikalischen Facetten des Monats Mai.
399 Warum Wissen über die Natur so wichtig ist Warum ist Wissen über die Natur so wichtig? In dieser Episode erzähle ich, warum Natur wissen viel mehr ist als bloße Allgemeinbildung. Ich nehme dich mit zu einer Begegnung mit einer Nachtigall, zu Erlebnissen aus meiner Schulzeit und zeige, warum Staunen, Beobachten und Verstehen der erste Schritt sind, um Natur wirklich zu schützen. Für mich beginnt Bildung nicht nur im Klassenzimmer, sondern draußen – bei Vögeln, Böden, Pflanzen und den großen Zusammenhängen des Lebens. Eine Einladung, wieder neugieriger hinzuschauen und die Natur neu zu entdecken.
Die Natur ist ein komplexes Netzwerk, das auch durch menschliche Eingriffe geprägt wird. Dabei geht manches unwiederbringlich verloren. Was das für unser Verhältnis zur Umwelt bedeutet, bespricht Moderator Jürgen Wiebicke mit der Philosophin Lorina Buhr. Von WDR 5.
Barbara Uhl ist Bergwanderführerin, Naturführerin und Naturpädagogin. Außerdem arbeitet sie als Spiritual Life Coach und begleitet Menschen in persönlichen Entwicklungsprozessen. Als sie ihr vor vielen Jahren ihren Sohn verlor, fand sie Halt und Heilung in der Natur. ihr aktuelles Buch heißt „Tausend tanzende Laternen – Wie die Natur unsere Seele heilt“.
Der Titel der heutigen Episode lautet: »Die Cannabis-Protokolle«, und mein heutiger Gast ist Stephan Schleim. Er war in Episode 67 im Jahr 2022 schon einmal zu dem Thema Wissenschaft, Hype und Realität zu Gast. Das war und ist eine wichtige Episode, die ich nur empfehlen kann nachzuhören, falls Sie sie verpasst haben sollten. Heute aber geht es um ein seit langer Zeit gesellschaftlich und politisch heiß umstrittenes Thema: Drogen und Abhängigkeit oder Sucht. Prof. Stephan Schleim ist promovierter Kognitionswissenschaftler, Wissenschaftsphilosoph und hat über 5.000 Studierende im Fach Psychologie ausgebildet, zuletzt als assoziierter Professor für theoretische Psychologie an der Universität Groningen (Niederlande). Zuvor war er Professor für Neurophilosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit 20 Jahren informiert er auch ein breites Publikum über Fortschritte in Psychologie, Hirnforschung und Psychiatrie, unter anderem in seinem Blog »Menschen-Bilder«. Anlass der heutigen Episode ist sein neues Buch: Die Cannabis-Protokolle. Medizin, Politik und Wissenschaft auf dem Prüfstand. Cannabis wird in dieser Episode ein Thema sein, aber es freut mich, dass wir das Thema Drogen, Abhängigkeit, Substanzen, die Menschen zur Bewusstseinsveränderung nehmen, aber auch Verhaltensweisen, die als Sucht bezeichnet werden, breit angehen. Es handelt sich um ein wirklich relevantes und hochinteressantes Thema, und eines, das perfekt in diesen Podcast passt, denn der Streit um die Frage, was als Droge gilt, was abhängig macht, wie man als Gesellschaft damit umgeht, geht mindestens ins 19. Jahrhundert zurück und wird uns mit Sicherheit noch lange in der Zukunft beschäftigen. Denn der Mensch verwendet seit jeher Substanzen verschiedener Art, um sich zu berauschen, sein Bewusstsein zu verändern sowie in bestimmten sozialen Kontexten und Ritualen. Wo liegt die Grenze zwischen Genuss, Ritual und Sucht? Diese und zahlreiche andere Fragen werden wir in diesem Gespräch thematisieren. Wir beginnen mit der Frage: Was ist eigentlich eine Droge? Woher kommt das Wort, was ist der philosophische und politisch-historische Hintergrund? Wie verändert sich der Begriff über die Zeit? Es gab die erste internationale Verbotsliste beim Opiumkongress in Genf 1925. Was wurde verboten und was waren die Folgen? Zunächst sollten vor allem Opiate verboten werden, aber dann ist durch Gesandte Ägyptens etwas Unerwartetes – was Cannabis betrifft – passiert! So manche Substanz wechselt auch zwischen Arznei und verbotener Substanz hin und her, als Beispiel erwähnen wir Kokain, aber auch Heroin. Wie scharf ist der Drogenbegriff eigentlich? Fallen etwa Substanzen wie Zucker hinein?Woher kommt der Begriff der Pharmazie – pharmakon? Auch in diesem Begriff spiegeln sich die unterschiedlichen Facetten von Substanzen und des Drogenbegriffs wider. Auch Begriffe wie Stimulantien und Genussmittel spielen in dieser Diskussion mit und machen den Diskurs nicht schärfer. Was empfinden wir heute als gefährlich? Hat sich unsere Furcht vor allen möglichen Substanzen ins Extreme gesteigert? Wie viel Eigenverantwortung gestatten wir Menschen noch? Oliver Sacks beschreibt seine Kindheit in England, das Zitat bezieht sich ca. auf die 1940er Jahre: »I had had not the least difficulty getting potassium cyanide from the chemist's, the pharmacy, down the road — it was normally used for collecting insects in a killing bottle — but I could rather easily have killed myself with the stuff. I gathered, over a couple of years, a variety of chemicals that could have poisoned or blown up the entire street but I was careful — or lucky.« — Oliver Sacks Welche Drogen werden in Deutschland und Österreich in welchem Umfang konsumiert? Wie wird (regelmäßiger) Drogenkonsum definiert? Auch die Definition von Drogen ist oftmals enumerativ – also aufzählend –, um das Problem der unklaren Definition zu umgehen. Ist folglich die Drogenpolitik janusköpfig und ist dies überhaupt vermeidbar? Werden psychoaktive Substanzen in den letzten Jahren stärker oder schwächer konsumiert? Und welche Rolle spielen »legale« Arzneien dabei? »In Deutschland hat man inzwischen so viele Antidepressiva Jahr für Jahr verschrieben, dass man fünf Millionen Menschen tagtäglich damit behandeln könnte.« Das hat sich seit 1990 verelfacht. Wie sieht es mit den verbotenen Substanzen aus? »Der Anstieg hat schon vor der Teillegalisierung [von Cannabis] angefangen.« Ergeben Verbote Sinn, wenn ein nennenswerter Teil der Bevölkerung diese ignoriert und Substanzen wie Cannabis für viele bereits zum Alltag geworden sind? Hat als Substanz der Wahl (Jugendlicher?) Cannabis Alkohol abgelöst? Ist man mit der Legalisierung zu weit gegangen? Welche Rolle spielt Werbung für pharmazeutische Substanzen (auch Cannabis) – auch da gibt es große Unterschiede zwischen den USA und Europa. Was ist unter diesen Rahmenbedingungen eine »vernünftige« Drogenpolitik, beziehungsweise welche Parameter sollte man hier berücksichtigen? Es gibt wohl einen Unterschied, ob der Konsum einer Substanz im Wesentlichen auf einen selbst wirkt oder andere betrifft, z. B. dadurch, dass der Konsument aggressiv wird oder sein eigenes Verhalten nicht mehr unter Kontrolle hat – denken wir an den Straßenverkehr oder das Verhalten in der Familie. Wie geht man damit um? Was sind positive und negative soziale Faktoren von Substanzkonsum, z. B. Alkohol? Wie sind kulturelle Einflüsse zu bewerten?Cannabinoid- und Opioid-Rezeptoren sind fast über das gesamte Gehirn verteilt – was bedeutet das? Unterschiedliche Opioide überwinden auch die Blut-Hirn-Schranke in unterschiedlichem Tempo, welche Folgen hat dies? »Opioidabhängigkeit ist eine der schwersten Abhängigkeiten – wenn man davon abhängig wird, was auch nicht alle werden.« Die Frage, wer überhaupt von einer Substanz unter welchen Umständen abhängig wird, ist somit eine hochinteressante Frage für sich selbst. Was ist folglich der Begriff der Sucht? Ist dieser einfacher zu definieren als der Begriff der Droge? Der Effekt ein und derselben Substanz – sei es Alkohol, Opioide oder Cannabis – hat offenbar auf unterschiedliche Menschen sehr unterschiedliche Wirkungen. Was auf manche entspannend wirkt, führt bei anderen zu einer Psychose. Was bedeutet diese Erkenntnis? »Der Trip, den man erfährt, ist eine Interaktion von Set und Setting.« Ein Beispiel ist die Nutzung von Heroin durch die US-Soldaten im Vietnamkrieg. Auch außerhalb dieses extremen Szenarios gibt es in unterschiedlichen Subkulturen unterschiedliche Akzeptanz für verschiedene Drogen. Was können wir davon lernen? Damit kommen wir zur Frage, was Abhängigkeit bedeutet und wie diese zustande kommt. Welche Rolle spielt das Über-Verschreiben von Schmerzmedikation durch Ärzte ab den 1990er-Jahren, mit dem Versprechen, Schmerz gehöre der Vergangenheit an und die Gefahr von Schmerzmitteln wäre in der Vergangenheit zum Schaden der Patienten überschätzt worden? »Ein Grund, warum der Konsum so zunimmt, ist meines Erachtens nach auch eine zunehmende soziale Verelendung vieler Gesellschaften.« Was ist Sucht, was bedeutet der Suchtbegriff? Sowohl in der historischen Betrachtung als auch in der aktuellen Situation? »Vor dem 20. Jahrhundert hat man wenig von Sucht gesprochen.« Der Psychiater Emil Kraepelin prägte für lange Zeit diese Diskussion. Der Suchtbegriff beginnt sich dann erst langsam zu entwickeln, zum Teil getrieben durch politische und religiöse Überzeugungen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wird der Begriff dann durch eine Kommission der Weltgesundheitsorganisation definiert – oder jedenfalls wird der Versuch unternommen. Der Suchtbegriff wird dann durch den Abhängigkeitsbegriff abgelöst. Warum? »Seit den 1980er-Jahren wird der Suchtbegriff in den USA von der Psychiatrie aufgegeben.« In Deutschland verwenden wir diesen Begriff allerdings permanent. Was bedeutet diese begriffliche Verwirrung in der Praxis? Wie wird also Abhängigkeit – von Substanzen, aber auch Verhalten – definiert? Meist wird Bezug genommen auf Kontrollverlust gepaart mit Dysfunktion. Was bedeutet dies konkret? »Man hat den Konsum nicht mehr unter Kontrolle und der Konsum führt zu verschiedenen Problemen.« Gibt es einen wesentlichen Unterschied zwischen psychischer und körperlicher Abhängigkeit und fallen Verhaltensweisen in dieselbe Kategorie? Was ist von Begriffen wie Sport-Sucht, Sex-/Porno-Sucht, (Video-)Spiel-Sucht, Arbeits-Sucht usw. zu halten? Was ist der Unterschied zwischen Sucht, Abhängigkeit und Impulskontrollstörung? Ein weiterer Begriff, der sich in diese Melange der oftmals unklar beschriebenen Begriffe mischt. »Man kann auch Sport so betreiben, dass man die Kontrolle verliert und dass er schädlich wird. Im Übrigen hat auch Sport psychische Wirkungen – Runners High. Man könnte eine Sport-Sucht mit den genannten Kriterien definieren. Warum macht man's nicht? Weil Sport moralisch toleriert und gefördert wird.« Was bedeutet das für eine »vernünftige« Drogenpolitik – von libertären Gedanken bis zur Frage, wie mit Schäden an der betroffenen Person und weiter zum individuellen Umfeld und zur Gesellschaft? »Obwohl die Leute immer weniger konsumieren, wird das Thema in den Medien immer extremer diskutiert.« Freier Markt oder Prohibition? Sollte man den Substanzkonsum kontrollieren? »Substanzkonsum ist etwas Normales.« Warum wird beziehungsweise wurde der Begriff »Marihuana« fallweise stigmatisierend verwendet? Was ist ein schadenbasierter Ansatz (Harm-based approach)? Welche quantitativen Folgen hatte etwa die (Teil-)Legalisierung von Cannabis in den USA und Deutschland im Vergleich etwa zu Österreich? Sobald es erlaubt ist, ist es für die Jugendlichen weniger anziehend? »Man kann Substanzen nie isoliert betrachten, man muss sich immer auch die soziale Praxis ansehen.« Verändert sich auch die Droge durch die Nutzung beziehungsweise durch gesellschaftliche Trends? So steigt etwa der THC-Gehalt in Cannabis über die letzten Jahrzehnte stetig (stark) an. Was hat es mit dem viel diskutierten Psychose-Risiko nach Cannabis-Konsum auf sich? »Über Jahrtausende unserer Menschheitskultur war Substanzkonsum in der Regel ritualisiert – entweder mit Freunden oder religiös eingebettet. Wir sind halt im 20. Jahrhundert in diese konsum-, massen- und individualisierte Gesellschaft hineingekommen, die dann eben auch dazu führt, dass manche Menschen diesen ritualisierten oder sozialen Kontext nicht mehr haben.« Was ist die Rolle von Wissenschaft bei diesen komplexen und wichtigen gesellschaftlich wesentlichen Fragestellungen? »Als Wissenschaftler ist ja meine Funktion nicht, der Gesellschaft zu sagen, wie sie ihre Politik gestalten sollte, aber ich versuche natürlich die Diskussion zu informieren.« Funktionieren Verbote überhaupt? Sehr viele Probleme erscheinen gerade durch den harten Kampf gegen Drogen erst zu entstehen?! Aber auch die Legalisierung kann man besonders ungeschickt gestalten, wie das gerade auch wieder in Deutschland zu beobachten ist. »Mit Verboten hält man gerade die Menschen mit den größten Problemen nicht ab und erzeugt viele neue Probleme.« Referenzen Andere Episoden Episode 148: Künstliche Vernunft? Ein Gespräch mit Jan Juhani Steinmann Episode 142: Games. A Conversation with Tom Vasel from the Dice Tower Episode 132: Fragen an die künstliche Intelligenz — eine konstruktive Irritation Episode 123: Die Natur kennt feine Grade, Ein Gespräch mit Prof. Frank Zachos Episode 121: Künstliche Unintelligenz Episode 116: Science and Politics, A Conversation with Prof. Jessica Weinkle Episode 111: Macht. Ein Gespräch mit Christine Bauer-Jelinek Episode 107: How to Organise Complex Societies? A Conversation with Johan Norberg Episode 67: Wissenschaft, Hype und Realität — ein Gespräch mit Stephan Schleim Fachliche Referenzen Homepage Stephan Schleim Menschen-Bilder Blog Stephan Schleim, Die Cannabis-Protokolle. Medizin, Politik und Wissenschaft auf dem Prüfstand, BoD (2026) Stephan Schleim, Perspektiven aus der Depressions-Epidemie. Was Depressionen sind und wie man sie behandelt, BoD (2026) Oliver Sacks, Uncle Tungsten, Memories of a Chemical Boyhood, Isis Publishing (2001) International Classification of Diseases 11th Revision, WHO Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM-5-TR)
Apex (Netflix) | In diesem Survival-Thriller mit Charlize Theron ist die Natur nicht der gefährlichste Gegner Sasha (Charlize Theron) trägt nicht nur einen schweren Rucksack durch die abgelegene Wildnis Australiens, sondern auch ein tief sitzendes Trauma mit sich herum. Auf der Suche nach Ablenkung und innerer Ruhe stürzt sie sich ins Abenteuer – doch statt Stromschnellen oder Giftschlangen wartet eine weit größere Gefahr: Ben (Taron Egerton), ein zunächst freundlich wirkender Glatzkopf, entpuppt sich als skrupelloser Psychopath, der Sasha in ein tödliches Spiel verwickelt. Ausgestattet mit Proviant und einem kleinen Zeitvorsprung beginnt für sie ein gnadenloser Überlebenskampf, während er die Jagd durch die unbarmherzige Wildnis eröffnet. Ab dem 24. April könnte es damit spannend werden beim Streamingdienst Netflix, wenn dort "Apex" startet – der neue Survival-Thriller von Regisseur Baltasar Kormákur, der sich erneut dem ewigen Konflikt zwischen Mensch und Natur widmet, diesen jedoch um die perfide Dimension eines Serienkillers erweitert. Unsere Naturburschen Andi, Timo und Stu, die sich den Film bereits ansehen konnten, diskutieren darüber, wie fesselnd die neueste Eigenproduktion des großen roten N tatsächlich ist und ob uns hier endlich wieder ein packender Streaming-Hit erwartet – oder doch eher ein zäher Survival-Ausflug ohne echten Nervenkitzel. Viel Spaß mit der neuen Folge vom Tele-Stammtisch! Trailer Werdet Teil unserer Community und besucht unseren Discord-Server! Dort oder auch auf Instagram könnt ihr mit uns über Filme, Serien und vieles mehr sprechen. Website | Youtube | PayPal | BuyMeACoffee Großer Dank und Gruß für das Einsprechen unseres Intros geht raus an Engelbert von Nordhausen! Thank you very much to BASTIAN HAMMER for the orchestral part of the intro! I used the following sounds of freesound.org: 16mm Film Reel by bone666138 wilhelm_scream.wav by Syna-Max backspin.wav by il112 Crowd in a bar (LCR).wav by Leandros.Ntounis Short Crowd Cheer 2.flac by qubodup License (Copyright): Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)
Moore sind besondere Naturlandschaften: Gebiete, die dauernd feucht, kühl und nass sind, in denen ständiger Wasserüberschuss herrscht oder Wasser gespeichert werden kann. Das ist ihr Markenzeichen, dann sind sie intakt, dann können in diesem ganz eigenen Lebensraum seltene Arten existieren.Aber, Moore selbst sind gefährdet: Moorlandschaften verkleinern sich durch Versiegelung, Zersiedelung, durch die gravierenden Folgen des Klimawandels. (Wdh. vom 25.06.2025)
Ob bei einem Spaziergang entlang der bunt blühenden Wiesen, der klar plätschernden Bäche sowie im frisch duftenden Wald oder bei einer Wanderung durch die atemberaubend majestätische Berglandschaft: Beim näheren Betrachten gibt es unzählig viel Wundervolles zu entdecken. Auf einer der Blüten flattert ein hübscher Schmetterling, während auf der nächsten eine Biene ihren Nektar sammelt. Darüber hinaus lohnt es sich, im Herbst den eingefärbten Blättern beim Tanzen zuzusehen. Oder sich in den Wintermonaten, wenn die Bergspitzen in Puderzucker getaucht von der Sonne angestrahlt werden und der Schnee bezaubernd glitzert, bewusst in Gottes einzigartiger Schöpfung zu bewegen. Die Natur, die Tierwelt und auch wir Menschen sind mit starkem Facettenreichtum ausgestattet.Doch wer steckt dahinter? Der einzigartige Schöpfergott, der sich durch seine herrliche Schöpfung sowie durch Jesus Christus, seinen Sohn, offenbart. Er hat die Welt perfekt erschaffen. Wir Menschen haben sie zerstört, indem wir uns von Gottes Prinzipien abgewandt haben. Daraufhin wurde Jesus Mensch, starb am Kreuz und rettet nun jeden, der an ihn glaubt und von seinen Sünden umkehrt. Das lesen wir in Gottes Wort, der Bibel.Um darüber nachdenken zu können, brauchen wir Ruhe. Dazu dienen meist die Urlaubszeiten. Hier kann man abschalten und entschleunigen, um die wunderschönen Dinge in sich aufnehmen zu können, die Gott geschaffen hat. Er schenkt sie Tag für Tag, doch wir Menschen nehmen nur einen Bruchteil dieser Wunder nachhaltig wahr, da wir im Alltag oftmals viel zu sehr mit uns selbst beschäftigt sind und zu viel Zeit mit Dingen verbringen, denen der Ewigkeitscharakter fehlt. Sollten wir nicht besser mit offenen Augen eine Kursänderung vornehmen?Manuela BasistaDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Wir wissen erschreckend wenig über die Biodiversität der Erde, sagt Frauke in meiner aktuellen Podcastfolge: Kann KI die Natur retten? Frauke arbeitet an der Schnittstelle von Wissenschaft und Kommunikation und gibt spannende Einblicke in den aktuellen Zustand unserer Artenvielfalt in ihrem neuen Buch. Gemeinsam diskutieren wir, wie künstliche Intelligenz dabei helfen kann, Natur besser zu verstehen, Biodiversität zu erfassen und konkrete Maßnahmen zum Schutz von Ökosystemen zu entwickeln. Wir sprechen darüber, welche neuen Möglichkeiten Technologien eröffnen, aber auch über die Herausforderungen, die mit ihrem Einsatz verbunden sind. Gleichzeitig werfen wir einen Blick in die Zukunft: Wie kann KI dazu beitragen, Umwelt und Artenvielfalt wirksamer zu schützen? Ein Gespräch über Technologie, Verantwortung und die Frage, wie Innovation und Naturschutz zusammenfinden können. Meine Takeaways KI kann eine wichtige Rolle bei der Artenidentifikation und -beschreibung einnehmen, also die Natur besser zu verstehen Biodiversität ist kein „Naturschutz-Thema“, sondern ein Wirtschaftsthema große Herausforderungen gibt es bei der Datenqualität und -zugänglichkeit in der Biodiversitätsforschung Wir wissen, dass wir nichts wissen – besonders wenn es um die Artenvielfalt auf unserem Planeten geht. Kapitel 04:22 Einführung und Vorstellung des Buches 08:23 Der Status Quo der Biodiversität 14:01 Die Rolle der KI in der Natur 20:02 Verhalten von Tieren und KI-gestützte Forschung 25:16 Die Bedeutung des tierischen Wissens 31:38 Herausforderungen bei der Programmierung von KI 37:27 Die Zukunft der KI und Biodiversität 42:54 Landnutzung und KI 53:01 Schlussfolgerungen und persönliche Empfehlungen Empfehlungen Buch - Kann KI die Natur retten? https://www.oekom.de/buch/kann-ki-die-natur-retten-9783987261633 Kontakt Dr. Frauke Fischer https://www.linkedin.com/in/dr-frauke-fischer/ Wandel mit Wirkung Der Newsletter zum Podcasts: https://www.trimpact.net/news/newsletter/ Das Booklet zum Podcast (gratis Download) https://www.trimpact.net/podcast/booklet/ Social-Media Linkedin: https://www.linkedin.com/in/stella-ureta-dombrowsky/ Instagram: https://www.instagram.com/stella_dombrowsky/ YouTube: www.youtube.com/@Podcast-WandelmitWirkung Mein Gastbeitrag zur nachhaltigen Geldanlage im Buch Green Finance https://fazbuch.de/produkt/green-finance/ref/1485/?utm_campaign=green-finance Kontakt: Stella Dombrowsky sd@trimpact.net www.trimpact.net
Die Natur ist erwacht. Rund um die Osterfeiertage blüht es, zwitschert es, grünt es. Neben dieser Feier des Lebens in der Natur, findet auch die Feier des Lebens im Christentum ihren Platz. Was bedeuten Karfreitag, Karsamstag und Ostermorgen für einen Theologen, der Natur, Wildnis, mit christlichem Erleben zusammenbringt? Martina Kothe spricht mit Jan Frerichs, dem Gründer und Leiter der Franziskanischen Lebensschule „barfuß und wild“. Wie bereitet man sich auf Übergänge vor? Was sagt die Bibel zum Wandel? Darum geht's in der Oster-Ausgabe von Vertikal Horizontal, dem Podcast aus der Redaktion Religion und Gesellschaft.
Unsere Hosts Maria und Tobi plaudern in dieser Folge darüber, was Ostern für sie im Garten bedeutet und geben dabei Gartentipps rund um die Jahreszeit.
Eine Wanderung im Wald oder ein Bummel durch den Großstadtdschungel – dieselben Schritte in zwei völlig verschiedenen Welten. Beide Umgebungen haben ihre Vor- und Nachteile, doch laut einem Forscher aus Zürich ist der Mensch nur für eine der beiden gemacht.
Gesund, schlank, entspannt, erfolgreich. Dein Podcast für ein erfülltes und erfolgreiches Leben.
Viele Menschen haben große Wünsche: mehr Gesundheit, mehr Erfolg, erfüllende Beziehungen oder endlich einen Job, der wirklich zu ihnen passt. Doch nur wenige sind bereit, den Preis dafür zu zahlen. Denn echtes Wachstum hat immer eine Voraussetzung: Loslassen. In dieser Podcastfolge geht es um eine unbequeme, aber entscheidende Wahrheit: Etwas Neues kann erst entstehen, wenn wir bereit sind, das Alte wirklich hinter uns zu lassen. Viele wünschen sich Veränderung, aber halten gleichzeitig an genau den Dingen fest, die sie krank, unzufrieden oder klein halten. Wer gesund werden will, muss bereit sein, das loszulassen, was ihn krank gemacht hat. Seien es Gewohnheiten, Stressmuster oder Lebensstil. Wer beruflich wachsen will, muss vielleicht den Mut haben, beim Chef klar auszusprechen, was er wirklich will oder sogar den Schritt wagen, einen alten Job hinter sich zu lassen, um seine Gaben endlich in die Welt zu bringen. Aber warum fällt uns dieses Loslassen so schwer? Warum bleiben wir oft in Situationen, von denen wir längst wissen, dass sie uns nicht guttun? Die Natur zeigt uns eine klare Antwort. Wachstum entsteht fast immer durch einen scheinbaren Bruch: - Ein Samenkorn muss erst seine harte Schale sprengen, bevor neues Leben wachsen kann. - Ein Waldbrand zerstört zunächst alles, und schafft genau dadurch Raum für neues, kraftvolles Leben. - Und ein Adler stößt seine alten Federn ab, damit er wieder höher fliegen kann. Diese Naturgesetze gelten auch für unser eigenes Leben. Ob Gesundheit, Beziehung, Beruf oder persönlicher Erfolg: Transformation beginnt immer dort, wo wir den Mut finden, Altes loszulassen. In dieser Folge erfährst Du, warum Veränderung oft Angst macht, warum unser Gehirn am Alten festhält und wie Du den Schritt vom Wunsch zur echten Transformation gehen kannst. Ich wünsche Dir viel Spaß beim Anhören. Deine Kerstin #kostenfreieBeratung Wenn Du spürst, dass in Dir mehr auf Dich wartet und Du den nächsten Schritt gehen möchtest, dann schreibe an office@gesundmitplan.de und Du erhältst ein kostenfreies Beratungsgespräch. Du findest meine Podcasts auf allen gängigen Podcast-Plattformen. Ich wünsche Dir viel Spaß beim Anhören & viele neue Aha-Momente. Apple Podcast: https://apple.co/31q6E7I Spotify: https://spoti.fi/33bj5o5 YouTube: https://www.youtube.com/@KerstinHardt/playlists #Loslassen #Transformation #Persönlichkeitsentwicklung #Veränderung #Mindset #KerstinHardtPodcast #mehrLebenskraft #PodcastKerstinHardt #explore #healthyfitandconfident
In dieser Episode freue ich mich, »Dem Pudels Kern« gemeinsam mit Thomas Pisar auf den Grund zu gehen. Worum es gehen wird, wird klar, wenn wir Thomas kurz vorstellen: Thomas ist Physiker, Keynote-Speaker, Executive Advisor und Autor zweier Bücher: Die Pisar Studien und Komplexität als Stärke. Fokus in diesem Gespräch ist hauptsächlich Letzteres. Er ist auch Gastkolumnist in „Die Presse“. Er hat viele Jahre Erfahrung als Manager und zum Schluss als Director in der A1 Telekom Austria gemacht. Ein Umfeld, das reichhaltig zum Sammeln von Erfahrungen rund um das Thema Komplexität ist, besonders eben im unternehmerischen Umfeld. Hexenmeister oder Zauberlehrling? Die Wissensgesellschaft in der Krise Das Buch zum Podcast! Heute steht Komplexität und wie wir damit umgehen können, wenn die Dinge unsicher und nicht mehr berechenbar sind, im Zentrum seiner Keynotes, Beratungen, Bücher und Trainings. Und genau darüber werden wir auch in der Episode sprechen. Sein Anliegen ist es, einen Weg aufzuzeigen, wie man zusätzlich zum Effizienzgedanken in der komplizierten auch in der komplexen Domäne erfolgreich handlungsfähig bleiben kann. In dieser Episode wird ein leitender Gedanke sein: vom Teil zum Ganzen und zurück. Wie kann man komplizierte Teile eines Systems verbessern, ohne das komplexe Ganze zu kompromittieren? Sind Naturwissenschaften (als Studium) eine gute Grundlage für verschiedenste Aufgaben, Jobs? Zumindest um strukturiertes, rationales Denken zu lernen? Verwechseln wir Wissen und Expertise – Techne/Ars vs. Episteme/Scientia? Heute spricht man auch häufig von tacit (implizitem) und explicit knowledge – was sind die Folgen davon? Besonders auch im Unternehmen? »Der Inhalt definiert die Form und nicht umgekehrt. Die Methodik ist wichtig, aber sollte dem Inhalt folgen.« Aus welchen Teilen besteht ein Unternehmen eigentlich? Wie ist das Wechselspiel zwischen Business Model und Operating Model? Was hat implizites und explizites Wissen damit zu tun? Warum könnten hier Grenzen der KI liegen? Was lernt KI eigentlich? Wie sehen Machtstrukturen im Unternehmen aus? Welche Rolle spielt das Organigramm in der Praxis? Wie geht man mit dem Unterschied zwischen expliziten und impliziten Hierarchien um? Suchen wir den Schlüssel unter der Laterne, wo das Licht brennt und nicht dort, wo wir ihn verloren haben? Warum scheitert das Naheliegende so häufig: Nach einem Problem wird die politische Spitze oder der Vorstand ausgetauscht – aber es ändert sich nichts. »Die Struktur prägt das Verhalten in der Organisation.« Hat nicht die Kybernetik der 1960er- und 1970er-Jahre viele der Fragen aufgegriffen und richtig beschrieben, oder wenigstens die richtigen Fragen aufgeworfen? Was ist aus der Kybernetik geworden? »Kompliziert kann ich berechnen, komplex kann ich nicht berechnen, kann ich nur ausprobieren.« Was passiert dann, wenn die Prognose selbst das System beeinflusst? »Das Modell verändert die Realität und umgekehrt.« Damit werden Modelle komplexer adaptiver Systeme noch problematischer als Modelle von »nur« komplexen Systemen. Lässt sich dies aber positiv, konstruktiv nutzen? »Wer spricht über Mut? Die Leute, die Angst haben.« Warum fallen wir in Europa mit jedem Jahr international weiter zurück? »Innovation entsteht nicht dadurch, dass ich eine Innovationsabteilung gründe.« … sondern eher das Gegenteil dürfte der Fall sein. Wodurch aber entsteht Innovation? Aspirin als Beispiel der Überschneidung von Innovation und explizitem sowie implizitem Wissen. Was ist Exaptation? Stuart Kauffman spricht dabei von Darwinian Preadaptations. Was ist Assembly Theory und warum kann diese auch für das Verständnis von Innovation relevant sein? »Ein komplexes System steuerst du nicht, indem du noch mehr Regeln daraufpackst. Es gibt immer viel mehr Möglichkeiten als du jemals Regeln definieren kannst.« Das kann zu durchaus kurios wirkenden Erkenntnissen führen, wie Rory Sutherland es ausdrückt: »The opposite of a good idea can also be a good idea.«, »If there would be a logical answer we would have already found it« Wie gehen wir im Unternehmen damit um? »Best Practice ist völlig unangebracht in einer komplexen Fragestellung« Warum die Suche nach dem Beleg der eigenen Idee keine Wissenschaft ist, leider aber in der Fachliteratur immer häufiger wird. Wenn 10.000 Menschen einen Russisch-Roulette-Wettbewerb starten und einmal pro Woche »spielen« – bleibt nach rund neun Monaten also ca. 40 Wochen ein »Gewinner« über. Darf dieser »Meister des russischen Roulettes« genannt werden, weil er das Spiel am besten beherrscht? Warum machen wir aber genau das regelmäßig in Politik und Wirtschaft? »Viele Probleme werden rational verstanden, ändern aber das Verhalten in keiner Weise.« Soziale und andere nicht-rationale Gründe treiben oftmals das Verhalten von Organisationen – auch wenn Rationalität »gespielt« wird. Hat sich ab Mitte des 20. Jahrhunderts etwas Grundsätzliches verändert, eine Managerial Class entwickelt, die Unternehmen grundsätzlich anders denken? Wird die pseudo-rationale Begründung (des Scheiterns) erfolgreicher als richtig zu entscheiden? »Die Struktur fördert dieses Verhalten und bringt auch entsprechende Charaktere nach oben.« Und dieses Verhalten ist bemerkenswert vorhersehbar: »Show me the incentives and I show you the outcome«, Charlie Munger Warum also ins persönliche Risiko gehen und das tun, was man für richtig hält, wenn man den einfacheren und für die eigene Person (jedenfalls kurzfristig) sichereren Weg gehen kann? Sind die Erwartungen an CEOs unterschiedlich in Europa und in anderen Nationen? Was sind die Rahmenbedingungen, dass eine Organisation weder in der Erstarrung noch im Chaos landet? Wäre Management das Talent, eine Organisation »on the edge of chaos« zu halten – um mit Stuart Kauffman zu sprechen? »Alles optimiert, kein Gramm Fett mehr, aber dann ändert sich die Umwelt.« Was nun? »Wenn ich Komplexität ständig reduziere, dann kann ich nicht mehr auf die Komplexität mit der ich konfrontiert bin, reagieren. […] Nur Komplexität kann Komplexität aus dem Außen absorbieren.« Was bedeutet dies ganz konkret im Unternehmen? By Cruccone - Own work, CC BY 3.0 Einschub: Justo Gallego Martínez, der Mann, der ein Leben lang alleine eine Kathedrale baut, ist eindrucksvoll, aber kaum ein Modell für unsere moderne Welt. »Unternehmen überleben, wenn sie in einem gesunden, dynamischen Gleichgewicht mit ihrer Umwelt stehen. […] Man muss sich nicht anpassen, man muss aber auch nicht überleben« Aussterben ist Teil der Evolution und staatliche und andere zentralisierte Eingriffe ändern das nicht, machen es nur schwerer, teurer und schmerzhafter. Was ist die Rolle und die Gefahr, die in Key Performance Indicators (KPIs) liegen? Anders gesagt: Wie kann Leistung in der Praxis gemessen und bewertet werden? »Wenn es leichter ist, die Kennzahl zu gamen, als tatsächlich das, was dahintersteht, zu erfüllen, dann wird das System immer den Weg der geringeren Energie suchen.« Welche Beispiele gibt es dafür? Accountability Sink als (implizit) gewünschtes Ergebnis mancher oder vieler Organisationen? Darf man mit KPIs Leistung messen? Besonders individuelle? »Jede Messung ist eine Intervention.« Wie kann Verantwortung zugeordnet werden? Ohne persönliche Verantwortung entgleist jedes System. Was bedeutet Resilienz, Fragilität, Antifragilität und Robustheit unter diesen Rahmenbedingungen? Also, wie reagieren Systeme auf Störungen? Wie kann man verhindern, nur Beifahrer der Geschichte zu werden? Muss Fragilität immer vermieden werden? Ein Produkt zu entwickeln bedarf völlig anderer Fähigkeiten als es zu skalieren. Wie geht man mit dieser zeitlichen Dimension erfolgreich um? Was waren die »Wild Ducks« der IBM? »Manchmal kann man auch mit Verschlafen gewinnen.« Wie steht es mit Europa? »Es ist keine Frage des Könnens – es geht meines Erachtens darum, aus der Vollkaskomentalität herauszukommen.« Kein Risiko einzugehen ist das größte Risiko. Referenzen Andere Episoden Episode 144: Was ist Fortschritt? Ein Gespräch mit Dr. Daniel Stelter aus ökonomischer Perspektive Episode 141: Passagier oder Steuermann? Ein Gespräch mit Markus Raunig Episode 139: Komfortable Disruption Episode 138: Im Windschatten der Narrative, ein Gespräch mit Ralf M. Ruthardt Episode 137: Alles Leben ist Problemlösen Episode 135: Friedrich Hayek und die Beschränktheit der menschlichen Vernunft. Ein Gespräch mit Nickolas Emrich Episode 129: Rules, A Conversation with Prof. Lorraine Daston Episode 128: Aufbruch in die Moderne — Der Mann, der die Welt erfindet! Episode 125: Ist Fortschritt möglich? Ideen als Widergänger über Generationen Episode 123: Die Natur kennt feine Grade, Ein Gespräch mit Prof. Frank Zachos Episode 122: Komplexitätsillusion oder Heuristik, ein Gespräch mit Gerd Gigerenzer Episode 121: Künstliche Unintelligenz Episode 111: Macht. Ein Gespräch mit Christine Bauer-Jelinek Episode 109: Was ist Komplexität? Ein Gespräch mit Dr. Marco Wehr Episode 99: Entkopplung, Kopplung, Rückkopplung Episode 90: Unintended Consequences (Unerwartete Folgen) Thomas Pisar Homepage von Thomas Pisar Führungsstil in komplizierten und komplexen Prozessen, confare Thomas Pisar, Die Pisar Studien (2025) Thomas Pisar, Komplexität als Stärke, Wiley (2026) Fachliche Referenzen Dejan Stojanovic, Fuckup Nights Royston M. M. Roberts, Serendipity: Accidental Discoveries in Science, Wiley (1989) Nobelprice for their discoveries concerning “prostaglandins and related biologically active substances”. (Aspirin) (1982) Stuart Kauffman, Reinventing the Sacred: A New View of Science, Reason, and Religion, Basic Books (2010) Abhishek Sharma et al, Assembly theory explains and quantifies selection and evolution, Nature (2023) William Ross Ashby, An Introduction to Cybernetics, Wiley (1956) Six Sigma Dave Snowden, Making Sense of Complexity Rory Sutherland, 10 Rules of Alchemy (2020) Eric Ries, The Lean Startup: How Today's Entrepreneurs Use Continuous Innovation to Create Radically Successful Businesses Taschenbuch, Crown (2017) Frederic Laloux, Reinventing Organisations, Nelson Parker (2016) Malcolm Gladwell (keine Empfehlung) Russian Roulette: Nassim Taleb, The Precautionary Principle (2014) James Burnham, The Managerial Revolution; What is Happening in the World, John Day Company (1941) Charlie Munger, The Power of Incentives Stuart Kauffman, At Home in the Universe: The Search for the Laws of Self-Organization and Complexity, Oxford University Press (1996) The man who built a cathedral with his own hands, BBC (2022) Dan Davies, The Unaccountability Machine, Why Big Systems Make Terrible Decisions - and How The World Lost its Mind, Profile Books (2024) Clayton M. Christensen, The Innovator's Dilemma, with a New Foreword: When New Technologies Cause Great Firms to Fail, Harvard Business Press (2024)
Die Natur hält einen reichen Schatz an Heilpflanzen bereit. Der Apotheker Arnold Achmüller kennt sich sowohl mit Pflanzenwissen als auch mit Medizin aus. Er stellt bei Hermine Kaiser sein neues Buch "Die Kräuterapotheke für unsere Organe" vor.
Heute ist Frühlingsanfang. Die Natur um mich herum erwacht zu neuem Leben. Aber Frühlingsanfang ist nicht nur im Garten, den gibt es auch in mir.
Künstliche Intelligenz ist inzwischen allgegenwärtig: Wir lassen uns Texte von ihr übersetzen, ganze Referate schreiben, Staus vorhersagen und Bilder generieren. Alles in rasantem Tempo und mit z.T. verblüffenden Ergebnissen. Die Wildbiologin Frauke Fischer erklärt, wie mittlerweile auch im Naturschutz KI eingesetzt wird – etwa beim Monitoring von Tierarten, der Analyse von Tierstimmen oder der Früherkennung von Umweltveränderungen. Anhand konkreter Beispiele illustriert sie, wie digitale Technologien helfen können, Ökosysteme besser zu verstehen und die biologische Vielfalt zu schützen. Die Natur selbst braucht zwar keine App und keine KI. Aber wir Menschen brauchen die Natur – und die Hilfe von KI, um die Natur (vor uns) zu schützen.
Charles Darwin war überzeugt: Die Evolution ist ein langsamer, stetiger Prozess. Doch in diesem Fall irrte der Forscher. Die Natur muss sich immer schneller an veränderte Umweltbedingungen anpassen. Und oft ist der Mensch die Triebfeder dahinter. Lange, Michael www.deutschlandfunkkultur.de, Zeitfragen. Feature
Lesen, Schreiben, Rechnen. Und vor allem: Denken. Begreifen. Zusammenhänge erkennen. Die Natur verstehen und Technologien durchdringen. All das gilt es zu lernen - in der Schule, für das Leben. Warum gelingt das in deutschen Schulen oft nicht gut genug? Was brauchen Kinder und Jugendliche, um gut zu lernen, was brauchen ihre Lehrkräfte, um gut lehren und was brauchen Schulen, um genau dafür Räume schaffen zu können? Diese Fragen kommen Ihnen bekannt vor? Kein Wunder! Schon seit Jahren und Jahrzehnten werden sie gestellt und beantwortet: Und doch ändert, verbessert sich viel zu wenig. Aber vielleicht hilft jetzt endlich das, was eigentlich immer hilft und aufrüttelt: Der Hinweis auf drohende Armut. Die Erkenntnis, dass es unser Land teuer zu stehen kommt, wenn es in Sachen Bildung seine Hausaufgaben nicht macht. Neue Berechnungen zeigen, wie stark der Wohlstand eines Landes von der Qualität seiner Bildung abhängt. Und Beispiele, wie es gehen könnte, gibt es auch. Also: Was hindert uns, unseren Kindern eine bessere Bildung und unserem Land mehr Wohlstand zu verschaffen? Und wie überwinden wir das, was uns hindert? Darüber spricht Oliver Glaap mit hr-Bildungsredakteurin Petra Boberg, mit Luca Dobrita, stellvertretender hessischer Landesschulsprecher, mit Katia Werkmeister vom ifo-Zentrum für Bildungsökonomik und Dr. Dirk Zorn, Direktor des Bereichs Bildung bei der Bertelsmann-Stiftung. Podcast-Tipp: ARD - Die Schule brennt - Der Bildungspodcast mit Bob Blume Der erneute Pisa-Schock ist ein klarer Hinweis: Im Bildungssystem herrscht Reformstau. Es fehlen in absehbarer Zeit tausende Lehrkräfte bei gleichzeitig wachsender Bildungsungerechtigkeit. Auch Klima, Krieg, KI und Antisemitismus fordern die Bildung massiv heraus. Um es kurz zu machen: Die Schule brennt. Bob Blume ist Lehrer und Bildungsinfluencer. Um zu verstehen, welche Brände gelöscht werden müssen, spricht er im SWR Podcast "Die Schule brennt" mit Fachleuten. Gemeinsam versuchen sie, die Bildungsmisere aus verschiedenen Perspektiven und Fachrichtungen zu beleuchten. Wo besteht akuter Handlungsbedarf? Welche Hindernisse gibt es? Aber auch: welche Lösungen? https://www.ardaudiothek.de/sendung/die-schule-brennt-der-bildungspodcast-mit-bob-blume/urn:ard:show:0798e0e66b576457/
Kriege töten und traumatisieren, sie zerstören tausende Menschenleben. Doch auch die Natur leidet: In der Ukraine sind Wälder verbrannt und ganze Landstriche verseucht. Warum das kein Luxusproblem ist, klären wir in diesem Podcast.
Felix Effenberger ist Neurowissenschaftler aus Frankfurt und fasziniert von der Idee, dass unser biologisches Gehirn die perfekte Vorlage für eine völlig neue Generation künstlicher Intelligenz sein könnte, die ähnlich funktioniert wie ihr biologisches Vorbild. (Wdh. vom 27.11.2025)
Der Ökologe Franz Essl und die Kunsthistorikerin Francesca Del Torre sprechen im dritten Teil der Serie über den Sommer in der ikonographischen Gemäldeserie von Giuseppe Arcimboldo. Gestaltung: Ilse Huber- eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 4.2.2026.
Die Kunsthistorikerin Francesca Del Torre und der Ökologe Franz Essl sprechen im zweiten Teil der Serie über den Frühling in der ikonographischen Gemäldeserie von Giuseppe Arcimboldo. Gestaltung: Ilse Huber- eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 3.2.2026.
Der Ökologe Franz Essl und die Kunsthistorikerin Francesca Del Torre sprechen im vierten Teil der Serie über den Herbst in der ikonographischen Gemäldeserie von Giuseppe Arcimboldo. Gestaltung: Ilse Huber- eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 5.2.2026.
Die Kunsthistorikerin Francesca Del Torre und der Ökologe Franz Essl sprechen zum Schluss der Serie über die Allegorie der Erde in der ikonographischen Gemäldeserie von Giuseppe Arcimboldo. Gestaltung: Ilse Huber- eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 6.2.2026.
Der Ökologe Franz Essl und die Kunsthistorikerin Francesca Del Torre sprechen zu Beginn der Serie über den Winter in der ikonographischen Gemäldeserie von Giuseppe Arcimboldo. Gestaltung: Ilse Huber- eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 2.2.2026.
Die Natur ist das älteste und erfolgreichste Unternehmen der Welt, sagt die Biologin Gudrun Happich. Und insbesondere Führungskräfte können einiges von ihr lernen. Moderation: Anja Backhaus Von WDR 5.
Seynsche, Monika www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Künstliche Intelligenz kann inzwischen Gedichte schreiben, Videos erstellen und Musik machen - aber: Kann sie auch den Planeten retten? Biologin Frauke Fischer zeigt, wie KI beim Umweltschutz sinnvoll eingesetzt werden kann.
Bewegungsprofile von Walhaien, Nashörner mit elektronischen Halsbändern, die vor Wilderern warnen, und Berggorillas mit eigenen Bankkonten – künstliche Intelligenz eröffnet dem Naturschutz völlig neue Möglichkeiten. Die Biologin Frauke Fischer erklärt im Podcast konkret, wie Algorithmen bereits heute Muster in gigantischen Datenmengen erkennen, die Menschen nie erfassen könnten. Zusammen mit der Ökonomin Hilke Oberhansberg hat sie Ende 2025 das Buch "Kann KI die Natur retten" veröffentlicht. Doch das Werkzeug ist zweischneidig: Die gleichen Technologien, die bedrohte Arten schützen sollen, könnten sie auch gefährden, wenn die Daten in falsche Hände geraten. Problematisch ist auch der ökologische Fußabdruck der KI selbst. Rechenzentren verbrauchen so viel Strom wie ganze Städte, für die Hardware werden seltene Erden aus den artenreichsten Regionen abgebaut. Kann eine Technologie die Natur retten, die selbst zur Bedrohung geworden ist?
Kleinkind-Wutanfälle bei zweijährigen Kindern sind wirklich ein Spießrutenlauf – so viel atmen kann man gar nicht. Die Natur hat diese kleinen Wutbürger halt auch extra niedlich gemacht, damit man's irgendwie aushält… und trotzdem haben wir den Exorzisten schon auf Kurzwahl. Und dann: Was zur Hölle war eigentlich früher los? Struwwelpeter, Max und Moritz: WTF, geht's noch? Das sind ja teilweise Kinder-True-Crime-Geschichten – und True Crime mit Kinderschicksalen ist für Elternsein manchmal einfach nicht mehr aushaltbar. Warum, wieso, weshalb – erfahrt ihr in der Folge. Und was geht eigentlich bei Meeresgeburten? Wir haben Fragen. Viele. Und was haltet ihr davon, wenn Mama Leisa mal ganz frech 2027 auf Live-Tour geht – hättet ihr Bock? Schickt uns eure MOMSPLAINING-Geschichten an fanny@mamaleisa.de, damit Fanny und Alina darüber sprechen und ein bisschen judgen. Du bist schwanger und fühlst dich gerade überfordert, unsicher oder allein? Das Hilfetelefon „Schwangere in Not“ ist jederzeit für dich da – anonym, kostenlos und in 19 Sprachen. Du bist nicht allein: www.hilfetelefon-schwangere.de Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/mama_leisa Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
In der heutigen Episode sprechen wir ausführlich über das Belgrad-Derby. Da war ja wirklich einiges geboten! Außerdem besprechen wir wieder einmal das Phänomen der Affe mit Hut Theorie, die Rivalität zwischen Fenerbahce und Panathinaikos und schauen auf den NBA-Cup.
// Barbara Uhl ist an einem echten Sehnsuchtsort groß geworden: in einem kleinen Dorf in den Alpen, wo die Familien zur Sonnenwende auf den Berg stiegen, um große Feuer zu entzünden, und die Skier im Winter nur zum Schlafen abgeschnallt wurden. Irgendwann zog es sie dennoch weg, erst auf große Kreuzfahrtschiffe, dann als Stewardess in die weite Welt. Doch die Berge blieben immer Barbaras Heimat. Hier fand sie Trost, als ihr Sohn früh an Krebs verstarb, hierhin kehrte sie zurück, weil sie das Gefühl der Geborgenheit vermisste. Noch einmal neu beginnen, neu entdecken, was für unglaubliche Kräfte die Natur in sich trägt. Und all das weitergeben! Heute arbeitet Barbara als Bergwander- und Naturführerin, als Mountainbike-Guide und Lebenscoach und inspiriert mit ihrer unaufgeregten und authentischen Art nicht nur vor Ort in Seminaren und Workshops, sondern auch rund 150.000 Menschen allein auf Instagram. In dieser Folge spreche ich mit Barbara Uhl über ihr Leben, die Natur vor ihrer Tür und über das, was jede:r von uns tun kann – und zwar egal, wo er oder sie zu Hause ist – um gerade in der meist ja doch etwas hektischeren Zeit kurz vor Weihnachten ein bisschen runterzukommen ... // Alle Werbepartner des FREI RAUS Podcast und aktuelle Rabatte für Hörer:innen findest du unter https://www.christofoerster.com/freiraus-partner // Hier kannst du den wöchentlichen Newsletter zum Podcast abonnieren: https://www.christofoerster.com/freiraus // Ich freue mich, wenn du den Podcast mit einem keinen Beitrag unterstützt! Alle Infos dazu ebenfalls auf https://www.christofoerster.com/freiraus // Outro-Song: Dull Hues by Lull (audiio.com)
Im 19. Jahrhundert versuchten Künstler wie Caspar David Friedrich, die Natur neu zu entdecken. Historikerin Birgit Aschmann beschreibt in ihrem Werk diese Zeit und legt auch die Wurzeln des heutigen, oft widersprüchlichen Umgangs mit der Natur frei. Aschmann, Birgit www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Im 19. Jahrhundert versuchten Künstler wie Caspar David Friedrich, die Natur neu zu entdecken. Historikerin Birgit Aschmann beschreibt in ihrem Werk diese Zeit und legt auch die Wurzeln des heutigen, oft widersprüchlichen Umgangs mit der Natur frei. Aschmann, Birgit www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Wessel, Günther www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Wessel, Günther www.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9
Lange galten Australiens erste Bewohner als die Hauptverantwortlichen für das Aussterben der riesigen Kängurus, Wombat-Verwandten und anderer Urzeitriesen. Doch eine neue Studie stellt diese Annahme infrage. Eine Analyse eines jahrtausendealten Knochens deutet darauf hin, dass nicht menschliche Jäger, sondern drastische Klimaveränderungen und natürliche Umweltfaktoren das Ende der Megafauna besiegelten.
Künstliche Intelligenz kann Texte schreiben, Bilder generieren und selbstständig lernen – aber kann sie auch Wälder retten, Tierstimmen übersetzen oder Pflanzen gießen? Dieser Frage widmen sich die Biologin Frauke Fischer und die Wirtschaftswissenschaftlerin Hilke Oberhansberg in ihrem neuen Buch „Kann KI die Natur retten?“ – einem Buch für alle, die Natur lieben, Technik spannend finden und wissen wollen, wohin die Reise geht. Und – klar – genau darüber sprechen wir auch in dieser Folge!Frauke Fischer dürften die meisten von euch aus dem von Weltwach produzierten „Tierisch!“-Podcast kennen, den sie gemeinsam mit Lydia Möcklinghoff moderiert (die ebenfalls mit in dieser Folge dabei ist!). Außerdem war Frauke in den Weltwach Folgen 307 und 325 zu Gast und hat darin ihr umfangreiches Wissen zum Thema Tierwelt und Biodiversität geteilt. Denn Frauke ist nicht nur eine tolle Podcast-Moderatorin, sondern auch mehrfache Buchautorin, Unternehmerin und Biodiversitätsberaterin! Nun nimmt sie uns also mit dorthin, wo sich Hightech und Natur treffen. Können wir bald mit Delfinen sprechen? Warum ist ein Babyhirn schlauer als jeder Supercomputer? Und welche KI schützt Nashörner vor Wilderern? Fragen über Fragen, die nach einer Antwort verlangen! Redaktion & Postproduktion: Erik Lorenz----------------------------------(Werbung) Unser Podcast-Tipp für euch: „WirTier“, der neue Mensch-Tier-Podcast des Bayerischen Rundfunks: Würdet ihr euer ganzes Leben verändern nach einer Begegnung mit einem Tier? Für den Podcast „WirTier“ haben die Hosts Victoria Marciniak und Julius Bretzel Menschen getroffen, die genau das gemacht haben. Was sie in diesem Moment auf Augenhöhe mit einem Tier begriffen haben und wie das unser Zusammenleben auf diesem Planeten verändern kann, erzählen sie in „WirTier“, dem neuen Mensch-Tier-Podcast des Bayerischen Rundfunks. Und hier geht's zu unserem Podcast-Tipp „WirTier“: https://1.ard.de/wir-tier----------------------------------Dieser Podcast wird auch durch unsere Hörerschaft ermöglicht. Wenn du gern zuhörst, kannst du dazu beitragen, dass unsere Show auch weiterhin besteht und regelmäßig erscheint. Zum Dank erhältst du Zugriff auf unseren werbefreien Feed und auf unsere Bonusfolgen. Diese Möglichkeiten zur Unterstützung bestehen:Weltwach Supporters Club bei Steady. Du kannst ihn auch direkt über Spotify ansteuern. Alternativ kannst du bei Apple Podcasts UnterstützerIn werden.----------------------------------WERBEPARTNERhttps://linktr.ee/weltwach Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Über 50 Prozent der Fläche Wiens soll grün sein, meint die Wiener Stadtregierung. Doch stimmt das wirklich? Und sind diese Flächen gerecht verteilt? Das erklärt die Landschaftsarchitektin Lilli Lička im Gespräch mit Katharina Kropshofer im dritten Teil der FALTER-Sommergespräche im MQ. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.