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Es gibt auch gute Nachrichten. In dieser Episode von Living Planet – der WWF Podcast sprechen wir über die wichtigsten Naturschutz-Erfolge des Jahres 2025. Trotz globaler Krisen, politischer Spannungen und vieler Herausforderungen gab es weltweit beeindruckende Fortschritte für Arten, Meere und Lebensräume. Gemeinsam mit Kathrin Samson, Vorständin Naturschutz beim WWF, blicken wir auf die schönsten Nachrichten aus dem letzten Jahr: historische Umweltabkommen gegen Überfischung, neue Schutzgebiete in den Ozeanen, KI-gestützte Projekte gegen Geisternetze, Fortschritte im Kampf gegen den illegalen Elfenbeinhandel und die Erholung bedrohter Arten wie Meeresschildkröten und Luchsen in Deutschland. Außerdem sprechen wir über groß angelegte Wiederaufforstungsprojekte in Afrika und Asien, über die sinkende Entwaldung im brasilianischen Amazonasgebiet und über die Rolle lokaler Gemeinschaften und indigener Gruppen beim Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Auf ein starkes 2026! Redaktion & Moderation: Eileen Wegner
Sabine wächst in Fürstenfeld auf – als erstes Kind sehr junger Eltern, in einem klassischen Rollenbild: der Vater arbeitet, die Mutter ist zu Hause. Früh zeigt sich ihre Vielseitigkeit. Sie liebt Kinder genauso wie Technik, Räume und Strukturen. Architektur oder Arbeit mit Kindern? Beides zieht sie an aber sie landet an der TU Graz – und bleibt. Ihr Architekturstudium wird begleitet von Arbeit, denn Praxis ist für sie nie ein Gegensatz zur Theorie, sondern die logische Ergänzung. Der Weg in die Selbstständigkeit entsteht nicht aus einem großen Masterplan, sondern aus einem inneren Unwohlsein. „Ich bin am Montag mit Bauchweh in die Arbeit gefahren und am Freitag erleichtert heim“, sagt sie rückblickend. Mit Anfang dreißig kündigt sie – kurz vor Weihnachten – und macht sich selbstständig. Was folgt, sind 13 Jahre als Architektin mit eigener Handschrift: Sabine plant vor allem Einfamilienhäuser, aber nicht als reine Baukörper. Für sie sind es Lebensräume. „Ein Haus muss funktionieren. Es ist kein Kunstobjekt – es ist der Ort, an dem Menschen ihr Leben leben.“ Ihre Arbeitsweise ist geprägt von Zuhören. Der erste Termin findet meist bei den Bauherr:innen zu Hause statt, dauert Stunden. Sabine schaut, fragt, spürt. Es ist dieser respektvolle, klare Zugang, der ihr über Jahre hinweg Aufträge bringt – ganz ohne Homepage, ganz ohne Werbung. „Wenn eine Tür zugegangen ist, ist eine andere aufgegangen.“ Parallel dazu passiert aber noch viel mehr: Sabine wird Mutter. Früh ist sie alleinerziehend, jongliert Selbstständigkeit, Baustellen, Verantwortung – getragen von einem starken familiären Rückhalt. „Ohne meine Eltern wäre es nicht gegangen.“ Dieses Netz gibt ihr Sicherheit, auch in Phasen, in denen alles gleichzeitig passiert. Ein weiterer Schritt folgt später – einer, den Sabine selbst lange ausgeschlossen hatte: die Politik. 2020 sagt sie Ja zur Anfrage, Vizebürgermeisterin von Fürstenfeld zu werden. Drei intensive Jahre folgen. Jahre, in denen sie ständig unterwegs ist, ansprechbar, sichtbar. „Politik gehört für Menschen gemacht“, sagt sie – und lebt genau das. Sie hört zu, erklärt ehrlich, was möglich ist und was nicht. Doch der Preis ist hoch. Sabine merkt, dass sie sich selbst verliert. Schlaflosigkeit, Erschöpfung, Kraftlosigkeit schleichen sich ein. „Ich habe mich selbst nicht mehr gekannt.“ Der Entschluss zu gehen ist klar – und mutig. Sie tritt nicht nur vom Amt zurück, sondern zieht sich aus allen politischen Funktionen zurück. Die Reaktionen überraschen sie: Dankbarkeit, Respekt, Verständnis. Es ist ein Abschied ohne Groll, aber mit Klarheit. Fast zeitgleich öffnet sich eine neue Tür. Ein Anruf, ein Gespräch, ein schneller Prozess – und Sabine wechselt nach zehn Jahren in der Baubezirksleitung in eine neue Rolle: Sie wird Baukulturkoordinatorin der Steiermark. Heute arbeitet sie daran, Bewusstsein zu schaffen für gute, nachhaltige, landschaftsverträgliche Gestaltung. „Baukultur machen wir Menschen. Alles, was draußen gebaut wird, gehört dazu.“ Ihr Ziel ist es, Politik, Verwaltung und Gesellschaft zu verbinden – und zu zeigen, dass gute Baukultur nicht teuer sein muss, sondern Haltung braucht. Kraft schöpft Sabine heute bewusst: im Garten, in der Erde, unter ihrer Linde. Beim Kinderturnen, das sie seit 1987 begleitet. In Freundschaften, die geblieben sind. Und im Zulassen von Pausen. „Es ist auch okay, einmal nichts zu tun“, sagt sie – eine Erkenntnis, die nicht selbstverständlich war. Am Ende dieses Gesprächs bleibt ein Satz, der Sabines Haltung zusammenfasst: „Frauen müssen nicht alles. Aber sie müssen mutiger sein und mehr Selbstvertrauen haben.“
War 2025 ein Jahr der Zukunftsenergie? Wie beeinflussen soziale Medien den musikalischen Mainstream? Warum sind vor allem Frauen von Medical Gaslighting betroffen? Warum verbessern Biber die Lebensräume für Fledermäuse? Wie traditionell sind Partnerschaften heute? Diese spannenden Fragen lassen wir uns von Expertinnen und Experten bei den Profis beantworten.
Naturnacht, Fledermäuse, Lichtverschmutzung – und eine Masterarbeit dazu Warum ist natürliche Dunkelheit für Tiere genauso wichtig wie sauberes Wasser oder unzerschnittene Lebensräume? Was versteht man unter „Lichtverschmutzung“ und welche Aspekte des geplanten Naturnacht-Reservats Eisenwurzen hat sich Gudrun Bruckner bei ihrer Masterarbeit angeschaut? Zu Gast: Gudrun Bruckner – Nationalpark Gesäuse Gestaltung und Moderation: Andi Hollinger
In dieser letzten Folge unserer Uganda-Serie erwartet euch ein Gespräch mit einem modernen Hüter des Waldes: Nachdem wir in der vorherigen Folge selbst im Bergregenwald des Bwindi Nationalparks auf Tuchfühlung mit den majestätischen Berggorillas gehen durften, treffen wir nun einen Mann, der wie wenige andere für ihren Schutz steht: Dr. Andrew Seguya.Er ist studierter Tierarzt, war langjähriger Direktor der Uganda Wildlife Authority und leitet heute die Greater Virunga Transboundary Collaboration – eine einzigartige, länderübergreifenden Initiative zum Schutz der letzten Berggorillas im Dreiländereck Uganda, Ruanda und DR Kongo.Dr. Seguya gibt uns faszinierende Einblicke in die Herausforderungen und Erfolge des Artenschutzes in einer mitunter krisengeplagten Region – und zeigt, wie es gelingen kann, Wildtiere, Lebensräume und Menschen gleichermaßen zu schützen. Eine inspirierende Folge über Diplomatie, Visionen, Gemeinschaft und eine große Portion Hoffnung.(Und, ja, streng genommen findet dieser letzte „Uganda-Teil“ gänzlich im benachbarten Ruanda statt, aber da wir uns inhaltlich gänzlich auf unsere Erlebnisse in Uganda beziehen, sind wir so frei und rechnen die Episode der entsprechenden Uganda-Serie zu, deren Abschluss sie bildet.) Redaktion & Produktion: Erik Lorenz Habt ihr schon die vorherigen Folgen über unsere Uganda-Reise gehört? Bisher erschienen sind:WW426: Von Schuhschnäbeln und Schimpansen (1/2) – unterwegs in Uganda mit Lydia Möcklinghoff und Erik LorenzWW427: Von Schuhschnäbeln und Schimpansen (2/2) – unterwegs in Uganda mit Lydia Möcklinghoff und Erik LorenzWW431: Von hungrigen Hippos und heulenden Hyänen (1/2) – Safari im Queen Elizabeth Nationalpark (Uganda) mit Lydia Möcklinghoff und Erik LorenzWW432: Von hungrigen Hippos und heulenden Hyänen (2/2) – Safari im Queen Elizabeth Nationalpark (Uganda) mit Lydia Möcklinghoff und Erik LorenzWW438: Von Bildungshunger und Berglandschaften – eine Reise durch Ugandas grünes Herz mit Lydia Möcklinghoff und Erik LorenzWW439: Im Reich der Berggorillas – unterwegs in Uganda mit Lydia Möcklinghoff und Erik LorenzDieser Podcast wird auch durch unsere Hörerschaft ermöglicht. Wenn du gern zuhörst, kannst du dazu beitragen, dass unsere Show auch weiterhin besteht und regelmäßig erscheint. Zum Dank erhältst du Zugriff auf unseren werbefreien Feed und auf unsere Bonusfolgen. Diese Möglichkeiten zur Unterstützung bestehen:Weltwach Supporters Club bei Steady. Du kannst ihn auch direkt über Spotify ansteuern. Alternativ kannst du bei Apple Podcasts UnterstützerIn werden.WERBEPARTNERhttps://linktr.ee/weltwach Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ein richtiger Star ist in das neu eröffnete Hellabrunner Maushaus eingezogen: Die Bayerischer Kurzohrmaus. Eines der seltensten Tiere Europas. Warum die Maus so schwer zu finden ist, welche Lebensräume sie braucht und welche Rolle Hellabrunn bei ihrem Schutz spielt – das hört ihr in dieser Podcast-Folge.
Das "Insektensterben" geistert seit Jahren durch die Medien. Doch wo stehen wir heute, im Jahr 2025, wirklich? - Ich spreche mit dem Entomologen Roman Graf über Realität oder Hype. Er bestätigt, dass viele Anzeichen auf ein anhaltendes Insektensterben hindeuten. Zwar ist die Landwirtschaft aufgrund intensiver Nutzungsmethoden in der Verantwortung, doch auch wir Konsument:innen tragen Mitschuld durch den Kauf von Billigst-Lebensmitteln. Auf der Luzerner Allmend begeben wir uns mit Roman Graf auf die Suche nach Lebensräumen, die Hoffnung wecken. Denn: Stark durchgrünte Quartiere, naturnahe Gärten und Parks bieten Insekten überraschenden Artenreichtum, während versiegelte Innenstädte Insektenwüsten bleiben. Wir sprechen über die Fragen: Wie können wir als Stadtbewohner:innen aktiv werden, um diese wertvollen Lebewesen, zu unterstützen? - Hören Sie rein in diese Episode, um zu erfahren, was jeder Einzelne gegen das Sterben der Insekten und für diese stillen Helfer tun kann.
Schier endlose Eiswüsten, Temperaturen von -40 Grad Celsius und darunter: Auf den ersten Blick erscheinen Nord- und Südpol wie Zwillinge. Doch Arktis und Antarktis sind nicht nur extreme Regionen, sondern auch extrem unterschiedlich.
In dieser Folge spreche ich mit Heike Rath, der Gründerin des Lichtstrahl Uganda e. V. – einem Projekt, das seit 2010 mit Mut, Herz und Tatkraft im Norden Ugandas Hoffnung schenkt. Heike erzählt von ihrem Weg nach Gulu, von den kulturellen Unterschieden, den Herausforderungen nach Jahrzehnten des Bürgerkriegs – und von den Menschen, die sie dort geprägt haben. Wir sprechen über Bildung und medizinische Versorgung als Schlüssel für Zukunft, über Frauen und Kinder, die neue Perspektiven finden, und über eine Gemeinschaft, die zeigt, was echte Hilfe auf Augenhöhe bedeutet. Mehr als 140 ugandische Mitarbeiter:innen arbeiten heute im Lichtstrahl-Projekt – sie versorgen jährlich Tausende Patient:innen, ermöglichen Bildung und schaffen Lebensräume, in denen Zukunft wieder möglich wird. Ein Gespräch über Mut, Mitgefühl und die Kraft, aus einer Vision Wirklichkeit zu machen. Meine Takeaways Mut beginnt im Herzen: Heikes Weg nach Uganda entstand aus einer persönlichen Krise – und wurde zu einer Mission. Emotionale Intuition war ihr Kompass – sie führte sie durch Herausforderungen, kulturelle Unterschiede und Unsicherheiten. Respekt und Miteinander sind die Basis jeder Zusammenarbeit – nur auf Augenhöhe kann echte Hilfe entstehen. Bildung & Gesundheit sind die Schlüssel für Veränderung – besonders für Frauen und Kinder. Das einfache Leben lehrt Zufriedenheit: Glück misst sich dort nicht am Besitz, sondern an Gemeinschaft. Sicherheit und Stabilität sind keine Selbstverständlichkeit – Heike stand zwei Jahre unter Polizeischutz. Veränderung braucht Kontinuität: Das Lichtstrahl-Projekt wächst durch langfristiges Engagement, nicht durch schnelle Lösungen. Kapitel 02:49 Der Weg nach Uganda und die Anfänge 05:41 Erste Eindrücke und Herausforderungen in Uganda 08:27 Kulturelle Unterschiede und persönliche Reflexionen 11:19 Aufbau des Lichtstrahlprojekts 14:04 Lernen von den Menschen in Uganda 17:09 Aktuelle Situation des Lichtstrahlprojekts 20:22 Gesundheitsversorgung und Familienplanung 22:07 Bildung und Kinderbetreuung 24:00 Herausforderungen des Lebens in Uganda 28:22 Technologie und Kommunikation im ländlichen Uganda 30:22 Einnahmequellen und lokale Wirtschaft 34:21 Herausforderungen für Frauen und Familien 37:32 Herausforderungen für Frauen und finanzielle Bildung 40:11 Entwicklung in Gulu und Nord-Uganda 42:08 Persönliche Bedrohungen und Korruption 48:34 Die Bedeutung von Kontinuität und Vertrauen 54:40 Wünsche für die Zukunft und Lichtstrahlen Empfehlungen Homepage: https://www.lichtstrahl-uganda.de Link Magazin: https://www.lichtstrahl-uganda.de/wp-content/uploads/sites/10657/2025/11/Lichtstrahl-Magazin-2025.pdf Kontakt Heike Rath kontakt@lichtstrahl-uganda.de Tik Tok: https://www.tiktok.com/@lichtstrahl.ugand?is_from_webapp=1&sender_device=pc Instagram: https://www.instagram.com/lichtstrahl_uganda?utm_source=ig_web_button_share_sheet&igsh=ZDNlZDc0MzIxNw== Facebook: https://www.facebook.com/Lichtstrahl.Uganda.e.V Spenden Unser Konto Lichtstrahl Uganda e.V. IBAN: DE79 3706 0590 0002 4278 18 BIC: GENODED1SPK Sparda-Bank West eG Filiale Münster Spendenlink: https://www.lichtstrahl-uganda.de/jetzt-spenden/ Dein ESG-Talk-Podcast: Social-Media Linkedin: https://www.linkedin.com/in/stella-ureta-dombrowsky/ Instagram: https://www.instagram.com/stella_ureta_dombrowsky/ Podcast - Links Spotify: https://open.spotify.com/show/0NUvvcweDOrPFQFaWTtMEl Apple: https://podcasts.apple.com/ch/podcast/esg-talk-podcast/id1682453395 Youtube: https://www.youtube.com/@ESG-Talk-Podcast-Start-2023 Newsletter des Podcasts: https://www.linkedin.com/newsletters/news-vom-esg-talk-podcast-7330992160458051585 Das Booklet zum Podcast (gratis Download) Download: https://www.trimpact.net/esg-talk-booklet/ Mein Gastbeitrag zur nachhaltigen Geldanlage im Buch Green Finance https://fazbuch.de/produkt/green-finance/ref/1485/?utm_campaign=green-finance Female-Finance-Coaching Starte mit deiner 30-Minuten-Gratis-Stunde und schreibe mich einfach an! Einzelstunden - sd@trimpact.net Alle Pakete - https://www.trimpact.net/femalefinance/ Kontakt: Stella Ureta-Dombrowsky sd@trimpact.net www.trimpact.net
In dieser dritten Episode nehmen wir Südtirol unter die Lupe: Es wird wärmer bei uns - und trockener. Doch was bedeutet der Klimawandel konkret für unsere Täler, Städte und Berge? Und was passiert, wenn der Raum Bozen–Meran im Sommer tatsächlich unerträglich heiß wird? Georg Kaser erklärt, wie sich Stadtplanung, Landwirtschaft und unsere Lebensräume verändern – und warum ausgerechnet der k.u.k. Wienerwald dabei als Vorbild dienen kann.Int diesem neuen Q&A-Format beantworten Expertinnen und Experten die Fragen unserer Leserinnen und Leser. Aus den zahlreichen Fragen für den Klimaforscher Georg Kaser haben wir fünf zentrale Themen ausgewählt – von globalen Kipppunkten bis zu lokalen Folgen. In fünf Episoden, die täglich erscheinen, erklärt Kaser, was die Wissenschaft wirklich weiß, wo Risiken liegen und welche Maßnahmen jetzt notwendig sind – politisch wie persönlich. Mit dieser Serie möchten wir Orientierung geben und Raum schaffen für fundierte Diskussionen. Mehr zum Thema:Georg KaserDas Spiegelei-Problem des KlimasSchneefallgrenze steigt um 500 MeterGletscher adieu?“Non c'è più nulla da proteggere”Q&A: Die Serie Zu den SALTO PodcastsSALTO abonnieren
Bei der Weltklimakonferenz in Brasilien haben indigene Aktivisten lautstark auf sich aufmerksam gemacht. Immer wieder kämpfen indigene Gemeinschaften weltweit darum, dass ihre Stimmen gehört und ihre Lebensräume geschützt werden. Denn ihre Existenz ist zunehmend bedroht. Der Abbau von Ressourcen, der Klimawandel - und immer öfter auch Umwelt- und Klimaschutzprojekte - gefährden ihre Heimat. Gleichzeitig haben sie kaum international verbriefte Rechte. Dabei zeigt sich: Dort, wo indigene Völker über ihr Land bestimmen dürfen, werden zum Beispiel deutlich weniger Flächen abgeholzt. Sie kennen die Ökosysteme, in denen sie Leben, wie kaum jemand sonst und gelten deshalb für viele Experten als Schlüsselakteure im Kampf gegen den Klimawandel. Wir blicken auf die Lage der indigenen Völker weltweit. Wodurch sind sie bedroht? Warum werden sie im Kampf gegen den Klimawandel noch immer so selten gehört? Und was müsste passieren, dass es ihnen besser geht? Darüber sprechen wir mit Niklas Ennen von der Menschenrechtsorganisation „Survival International“, mit der Anthropologin Dr. Ute Dieckmann, mit dem hr-Wissenschaftsredakteur Stephan Hübner und mit der Soziologin Prof. Miriam Lang. Podcast-Tipp: ARD Klima Update E-Auto, Wärmepumpe, Hitzeanpassung - Klimaschutz erhitzt die Gemüter. Im ARD Klima Update erfahrt ihr, was sich hinter den aktuellen Debatten verbirgt. Bei uns bekommt ihr Recherchen zum Klimawandel aus Deutschland und der Welt, neue Einblicke und innovative Lösungen, mit fundierten wissenschaftlichen Analysen. Immer mit dem Blick nach vorn: vom Problem zur Perspektive! https://www.ardaudiothek.de/sendung/ard-klima-update/urn:ard:show:71acd059ed116dc2/
Bei der Weltklimakonferenz in Brasilien haben indigene Aktivisten lautstark auf sich aufmerksam gemacht. Immer wieder kämpfen indigene Gemeinschaften weltweit darum, dass ihre Stimmen gehört und ihre Lebensräume geschützt werden. Denn ihre Existenz ist zunehmend bedroht. Der Abbau von Ressourcen, der Klimawandel - und immer öfter auch Umwelt- und Klimaschutzprojekte - gefährden ihre Heimat. Gleichzeitig haben sie kaum international verbriefte Rechte. Dabei zeigt sich: Dort, wo indigene Völker über ihr Land bestimmen dürfen, werden zum Beispiel deutlich weniger Flächen abgeholzt. Sie kennen die Ökosysteme, in denen sie Leben, wie kaum jemand sonst und gelten deshalb für viele Experten als Schlüsselakteure im Kampf gegen den Klimawandel. Wir blicken auf die Lage der indigenen Völker weltweit. Wodurch sind sie bedroht? Warum werden sie im Kampf gegen den Klimawandel noch immer so selten gehört? Und was müsste passieren, dass es ihnen besser geht? Darüber sprechen wir mit Niklas Ennen von der Menschenrechtsorganisation „Survival International“, mit der Anthropologin Dr. Ute Dieckmann, mit dem hr-Wissenschaftsredakteur Stephan Hübner und mit der Soziologin Prof. Miriam Lang. Podcast-Tipp: ARD Klima Update E-Auto, Wärmepumpe, Hitzeanpassung - Klimaschutz erhitzt die Gemüter. Im ARD Klima Update erfahrt ihr, was sich hinter den aktuellen Debatten verbirgt. Bei uns bekommt ihr Recherchen zum Klimawandel aus Deutschland und der Welt, neue Einblicke und innovative Lösungen, mit fundierten wissenschaftlichen Analysen. Immer mit dem Blick nach vorn: vom Problem zur Perspektive! https://www.ardaudiothek.de/sendung/ard-klima-update/urn:ard:show:71acd059ed116dc2/
Von Bohne bis Biodiversität – eine Reise nach Äthiopien: Die Wiege des Kaffees, Heimat von Löwen, Kronenadlern und Gelbkopfpapageien und Zwischenstopp für viele unserer Zugvögel. Fabian und Martin packen die Thermoskanne ein und nehmen euch mit ins Land des Arabica. Wie gelingt Naturschutz, wenn Armut und Klimakrise mit am Tisch sitzen? Was hat euer Morgenkaffee mit Artenschutz zu tun? Und warum sieht der Turako aus, als hätte er sich in grüne Farbe gelegt? Eine Episode, die nach Abenteuer duftet. Also: Kopfhörer auf, Kaffee in die Hand und reinhören! Das Kafa-Biosphärenreservat in Äthiopien ist Heimat des berühmten Arabica-Kaffees und Lebensraum für rund 300 Vogelarten. Der NABU setzt sich seit mehr als 15 Jahren für diese über 700.000 Hektar große Waldregion ein – immer in enger Zusammenarbeit mit Partnern vor Ort: www.NABU.de/umwelt-und-ressourcen/klima-und-luft/klimaschutz-weltweit/nabu-aktivitaeten/16626.html Noch mehr Lebensräume für bunte Vögel in Äthiopien entdecken? Eine Übersicht über unsere Naturschutzarbeit in Äthiopien findet ihr hier: www.NABU.de/natur-und-landschaft/naturschutz/aktivitaeten/weltweit/12266.html Alle Links und Infos zu den Themen dieser Folge findet ihr wie immer unter: NABU.de/vogelpodcast Wenn euch der Podcast gefällt, abonniert ihn, empfehlt uns weiter und hinterlasst gerne eine Bewertung. Fragen, Feedback oder einfach ein nettes Hallo? Schreibt uns an: vogelpodcast@NABU.de Damit ihr keine Folge verpasst: Aktiviert die Benachrichtigungen in eurer Podcast-App!
An der UNO-Klimakonferenz in Brasilien haben dutzende indigene Aktivistinnen und Aktivisten das Gelände gestürmt. Sie protestieren dagegen, dass ihre Lebensräume zerstört werden – etwa durch die Abholzung des Regenwaldes. Weitere Themen in dieser Sendung: · Frankreich wirft den USA vor, mit ihrem Vorgehen in der Karibik Völkerrecht zu verletzten. In den letzten Wochen haben die USA mehrere Schiffe in der Karibik angegriffen – laut US-Regierung sind die Schiffe mit Drogen beladen gewesen. · In den USA erhalten viele Menschen aktuell keine Lebensmittelgelder, auch wenn sie darauf angewiesen wären. Die US-Regierung hat die Auszahlungen blockiert. Der oberste Gerichtshof im Land, der Supreme Court, sagt nun: Es sei zulässig, dass die US-Regierung die Gelder weiterhin nicht auszahlen will. · Schon wieder gibt es einen unerwarteten Geldsegen für den Bund aus Genf: Der Kanton meldet zum zweiten Mal in diesem Jahr, dass er mehr in die Bundeskasse einzahlt, als erwartet. Nun geht in Bern die Diskussion los, wofür das Geld am besten eingesetzt werden soll.
Literaturfestival "book:ed" in Erlangen: Gespräch mit Philipp Krömer / "Innocence" am Staatstheater Nürnberg / Ursula Ambachs "Lebensräume - das Haus meiner Heimat" in der Mohr-Villa Freimann / "Reflections" im ZIRKUSLAB in der Pasinger Fabrik / Ingolstädter Jazztage / Transit-Filmfest in Regensburg: Gespräch mit Chrissy Grundl
Heute gibt's einen Deepdive in eine der spannendsten Weinregionen Deutschlands: die Mosel. Gemeinsam mit Ansgar Schmitz geht's auf eine Reise entlang des Flusses – von Saar und Ruwer bis zur Terrassenmosel. Dabei erfährst Du, was die Region so besonders macht: vom legendären Schieferboden über die spektakulären Steillagen bis hin zu den Rebsorten, die diese Region prägen. Außerdem gibt's Tipps für die schönsten Wein- und Wanderwege – vom bekannten Moselsteig über den Calmont-Klettersteig bis zu neuen Biodiversitäts-Pfaden wie dem Zippammer-Weg und dem Insekten-Art-Weg. Weine der Woche 2022 Riesling Hochgewächs feinherb Ein klassischer Mosel-Riesling mit feinem Duft nach grünem Apfel, Zitrus und weißen Blüten. Am Gaumen saftig und frisch, mit harmonischem Spiel aus zarter Süße und lebendiger Säure. Die Schiefermineralität sorgt für Klarheit und Spannung – ein unkomplizierter, aber charaktervoller Wein, der perfekt zu asiatischen Gerichten, leichten Fischspeisen oder einfach zum Feierabend passt. 2023 Dr. Loosen Weißburgunder Trocken Ein eleganter Weißburgunder mit feinem Duft nach Birne, Pfirsich und einem Hauch Passionsfrucht. Am Gaumen treffen saftige Frucht und eine kühle, mineralische Frische auf dezente Holznoten – typisch für die Schieferböden der Mosel. Harmonisch, rund und dabei wunderbar trinkanimierend – ein Burgunder, der zeigt, wie vielseitig die Mosel neben dem Riesling sein kann. 2024 Riesling Kabinett edelsüß „Alte Reben“ Der „Ohligsberg“ ist eine der Spitzenlagen an der Mosel – sonnendurchflutet, vom Schiefer geprägt und bekannt für filigrane, verspielte Kabinettweine. Dieser Riesling duftet nach Orange, Birne, Aprikose und einem Hauch Mango. Durch die spontane Vergärung gewinnt er an Tiefe und Komplexität, während die feine Fruchtsüße perfekt mit der lebendigen Säure harmoniert. Ein leichter, hochpräziser Wein, der die Kunst der Mosel-Kabinette meisterhaft zeigt. Lous Weinlexikon: B wie Biodiversität Biodiversität bedeutet Vielfalt – von Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen im Weinberg. Begrünungen, Trockenmauern und Blühstreifen schaffen Lebensräume für Insekten und Vögel, fördern die natürliche Balance und machen Weinberge widerstandsfähiger. So trägt Biodiversität nicht nur zum Erhalt der Natur bei, sondern auch zu gesünderen Reben und nachhaltigerem Weinbau. Genau das Richtige für Deine Weinprobe und zum Üben von Verkostungen: Das Cheers! Aromarad https://www.edeka.de/services/edeka-medien/cheers-podcast/index.jsp Lust auf den perfekten Weinmoment? Mit den Cheers! Weinplaylisten findest Du tolle Musik zu jeder Flasche Wein https://open.spotify.com/user/31umv65e2qkqtw3xamou2qwcoska Möchtest Du uns eine Frage stellen, etwas loswerden oder ein Thema vorschlagen? Dann schreib uns gerne an cheers@edeka.de. Wir freuen uns, von Dir zu hören – Cheers! Weitere Infos zu unserem Podcast findest Du unter edeka.de/cheers. Besuche uns auch gerne auf Instagram https://www.instagram.com/cheers_weinpodcast/. Altershinweis: Dieser Podcast beschäftigt sich mit Wein und hat einen Bezug zu Alkohol. Der Inhalt ist ausschließlich an Personen ab 16 Jahren gerichtet.
Die Vogelwelt in Deutschland ist im Wandel. Klimaerwärmung, schrumpfende Lebensräume und verändertes Nahrungsangebot machen vielen Arten zu schaffen. Das zeigt der Bericht ‚Bestandssituation von Vögeln in Deutschland‘, den sich Magdalena Schmude angeschaut hat
Biodiversität spielt eine entscheidende Rolle für das Klima. Der Schwund ökologischer Vielfalt ist heute nicht nur sichtbar, sondern auch hör- und erlebbar: Mit dem Rückgang zahlreicher Arten verändert sich unsere akustische Umwelt. Hinzu kommen menschengemachte Geräuschkulissen und die zunehmende Zersiedelung, die Lebensräume von Pflanzen und Tieren zerschneiden und voneinander trennen. Eine Klangreise in unsere Landschaft eröffnet neue Räume – und Handlungsfelder für die Politik.
„Wenn du dich in diesem Land für Frieden, Menschenrechte oder Umweltschutz einsetzt, wirst du von der Regierung als Feind angesehen“, sagt Jocelyn Aquiatan. Seit über 15 Jahren engagiert sich die studierte Kommunikationswissenschaftlerin mit ihrer Organisation ICON-SP für Solidarität und Frieden zwischen Christen, Muslimen und Indigenen auf Mindanao. Ein besonderes Anliegen ist ihr der Schutz der Rechte indigener Gemeinschaften, deren Lebensräume durch Landraub und Rohstoffabbau bedroht sind. Im Ramen des Aktionssmonats von missio war sie zu Gast im Bistum Eichstätt. Bernhard Löhlein hat mit ihr gesprochen.
Ökologische Nischen im Siedlungsraum sind vielfältige Lebensräume, die Pflanzen und Tiere im urbanen Raum finden und nutzen. Durch den Siedlungsdruck, die zunehmende Landwirtschaft um die Städte und Dörfer werden diese Nischen immer wichtiger.
BirdLife-Ornithologe Remo Probst spricht über das Stillgewässer-Projekt, das ihn zwei Jahre lang begleitet hat. Warum Teiche und Tümpel so wichtig für unsere Vogelwelt sind, welche Arten dort leben und wie es um diese wertvollen Lebensräume in Österreich steht – erfahren Sie in dieser Podcastfolge. ℹ️ Diese Podcastfolge ist im Rahmen des Projekts "Stillgewässer in Österreich" entstanden, das durch den Biodiversitätsfonds des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie gefördert wird. Moderation: Lisa Lugerbauer, BirdLife Österreich Mehr Infos: https://www.birdlife.at/vogelschutz/naturschutzaktivitaeten/stillgewaesser/
Der stationäre Handel steht vor einem grundlegenden Wandel – doch für SES Spar European Shopping Centers liegt darin vor allem eine Chance. Mit über 30 Shopping-Destinationen in sechs Ländern zeigt das Unternehmen, wie Einkaufszentren als pulsierende Lebensräume neu gedacht werden können: offen, multifunktional und stark mit der Region vernetzt. Im brutkasten-Talk spricht Christoph Andexlinger, CEO von SES Spar European Shopping Centers, darüber, wie die Zukunft des stationären Handels aussieht – zwischen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und neuen Erlebnisformaten.Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Förderung junger Unternehmen. Mit der Initiative yip.at bietet SES Startups und regionalen Marken eine Bühne, um ihre Produkte direkt in den Malls zu präsentieren. So entstehen neue Berührungspunkte zwischen innovativen Unternehmer:innen und Kund:innen, die zeigen, dass sich Online-Inspiration und stationäres Erleben perfekt ergänzen.Innovation zieht sich bei SES wie ein roter Faden durch alle Bereiche – von nachhaltiger Gebäudetechnik über Energieeffizienz bis zur architektonischen Öffnung der Malls nach außen. Ob Photovoltaik-Ausbau, eigene Wasserkraftwerke oder intelligente Steuerungssysteme: SES beweist, dass Zukunft im Handel nicht digital statt analog passiert, sondern dort, wo beides intelligent zusammenwirkt.#sponsored
Im Hafenkonzert-Podcast geht es dieses Mal um maritime Themen rund um Verkehr, Wissenschaft, Kunst und Natur: Das Bundesverwaltungsgericht stoppt voerst den Bau der A26-Ost - ein Urteil, das Politik, Hafenwirtschaft und Umweltverbände gleichermaßen aufhorchen lässt. Außerdem feiern wir 125 Jahre Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin, das seine koloniale Geschichte kritisch aufarbeitet und heute für hochmoderne Virologie, Impfstoffstudien und globale Gesundheitsforschung steht. Darüber hinaus begleiten wir junge Ferienfahrer auf einem Schlepper, treffen die Hamburger Künstlerin Sabine Kullenberg, die Wasser ihren Kollaborationspartner nennt, wir sprechen über den Aufschwung auf den Werften und im Hafen, machen einen Streifzug durch das maritime Bergedorf - und wir gratulieren dem Theaterschiff am Nikolaifleet zum 50. Jubiläum. Die Themen im Einzelnen:
Valentin Gruener lebt mit einer Löwin – und geht mit ihr jagen. Was wie ein Film klingt, ist Realität in der Kalahari. In dieser Folge spricht er über seine außergewöhnliche Beziehung zu Sirga, die er als Löwenbaby aufzog, über das wahre Leben in der afrikanischen Wildnis und über die Schattenseiten vermeintlicher Tierschutzprojekte.Sein Weg führte ihn vom Volontär in „Rescue Camps” zum Gründer eines eigenen Wildschutzreservats. Heute kämpft er dafür, Lebensräume zurückzugewinnen und echten, nachhaltigen Naturschutz zu betreiben. Dabei wird klar: Wer eine Löwin an seiner Seite hat, lernt mehr über Freiheit, Verantwortung und Verbundenheit, als jedes Buch je lehren könnte.Ein Gespräch über Wildtiere, echte Tierliebe, Afrika – und den Mut, einen eigenen Weg zu gehen.______► Jetzt Patricks neues Buch versandkostenfrei bestellen
Der Schatz vor der Haustür Naturnahe, vielfältige und gut erreichbare Naherholungsgebiete haben einen nachweislich positiven Einfluss auf das Wohlbefinden und die Gesundheit der Bevölkerung. Sie ermöglichen zudem Naturerlebnisse und soziale Begegnungen. Gleichzeitig kann ein «zu viel» an Naherholung auch Herausforderungen mit sich bringen, etwa Mehrverkehr, Littering, Lärm oder Störungen sensibler Lebensräume. Alle diese Probleme kennen die Vertreter der Gemeinden des Kantons nur zu gut. Diese Chance und Herausforderung nehmen sie an und diskutieren gangbare Wege im Generationenhaus in Bern. Vor der Konferenz treffe ich Raymond Beutler, Grosshöchstetten. Er ist verantwortlicher Projektleiter Landschaft im Kanton Bern.Was macht die Landschaft mit uns? Mit unserer Seele? Was finden Menschen in der Landschaft? Frieden? Oder sogar Gott? Wir suchen zusammen nach Antworten.Weitere spannende Infos finden Sie: auf YouTube «Berner Landschaften – Der Schatz vor deiner Haustür» und im Buch «Naturerbe der Schweiz» von Raymond Beutler und Andreas Gerth
Wenn über das Mikrobiom gesprochen wird, denken viele an Bakterien – doch sie sind nicht allein. Eine kaum beachtete Gruppe von Mikroorganismen, die Archaeen oder Urbakterien, rückt zunehmend ins Zentrum der Forschung. Sie sehen Bakterien zwar ähnlich, unterscheiden sich aber grundlegend in Aufbau und Biochemie. Lange galten sie als Bewohner extremer Lebensräume wie Geysire oder Salzseen. Heute wissen wir: Auch in uns sind sie zuhause – auf der Haut und vor allem im Darm. Das Team um Christine Moissl-Eichinger an der MedUni Graz konnte kürzlich eine neue Art identifizieren: Methanobrevibacter intestini. Diese methanbildenden Archaeen besetzen eine Schlüsselstellung in der Darmökologie. Sie nutzen Wasserstoff und Kohlendioxid, die bei der bakteriellen Fermentation entstehen, und wandeln sie in Methan um. Damit verhindern sie, dass Bakterien in ihrem Stoffwechsel gebremst werden – ein entscheidender Beitrag zu einem funktionierenden Nährstoffkreislauf.
Das Gelände des ehemaligen Badischen Rangierbahnhofs beherbergt viele geschützte Tierarten und ist ein ungeschütztes Naturschutzgebiet von nationaler Bedeutung. Es soll dem Bahn-Container-Terminal «Gateway Basel Nord» weichen. Die Baslerinnen und Basler haben im Jahr 2020 Ja zum Hafenbecken 3 und damit auch zu einem zukünftigen Hafen in Basel gesagt. Dort, wo dieses Hafenbecken geplant ist, nämlich auf einem alten Rangierbahnhof, leben unzählige verschiedene Insekten. Das Projekt bedroht gefährdeten Lebensraum für seltene Insekten. Das Gebiet sei ein Paradies für Flora und Fauna mit nationaler Bedeutung, heisst es bei Pro Natura Basel. Der Schweizer Filmemacher Martin Schilt hat darüber einen eindrücken Film mit dem Namen «Bahnhof der Schmetterlinge» gemacht. In der Sendung «Treffpunkt» erzählt er Moderator Ralph Wicki über die unterschiedlichen Positionen der verschiedenen Interessensgruppierungen. Der Filmemacher sagt: «Der Film zeigt an einem exemplarischen Fall, wie wir als Gesellschaft mit gefährdeten Lebensräumen umgehen». «Bahnhof der Schmetterlinge» zeigt, wo und wie zwei unterschiedliche Wegnetze einander in die Quere kommen, aus der Perspektive verschiedenster Menschen und der Natur.
Was passiert, wenn wir weiterbauen wie bisher? Unsere Städte verbrauchen Ressourcen ohne Ende, Gebäude altern schneller als gedacht – und am Ende zahlen wir alle den Preis. Nachhaltiges Bauen verspricht die Wende: gesündere Lebensräume, langlebige Strukturen und Investitionen, die wirklich Zukunft haben. In dieser Folge erfährst du im Gespräch zwischen Dr. Christine Lemaitre und Marvin Ronn, warum genau jetzt der Moment ist, umzudenken.
Wenn Kinder mehr oder weniger können, als das System erlaubt: In der neuen Folge von „muttivierend ehrlich“ geben Maria und Olivia Einblicke, wie ihre Kinder mit besonderen Begabungen, aber auch Schwächen umgehen – und was Eltern tun können, wenn das Schulsystem an Grenzen stößt. Wie Schule neu und besser gestaltet werden kann, könnt ihr Euch im Podcast „die Bildungsbaustelle“ von Kristin van der Meer, Steven Bauer und Daniel Füller anhören. Der Podcast setzt sich für Offenheit gegenüber Veränderungen und die Entwicklung von Schulen als echte Lebensräume ein, damit Bildung flexibel und menschlich auf die Bedürfnisse von Kindern reagieren kann.
Hinter den verriegelten Fenstern der Hütte brüllt und kreischt es aus der Dunkelheit. Doch keine Angst! Noch haben Bill und Tom sich nicht als Überraschungsgäste im Sommerhaus verpflichtet! Stattdessen bahnten sich unsere beiden Naturburschen noch mit den Wiesn im Nacken und dem Nationalpark in den Haaren ihren Weg durch die Wildnis von Zimbabwe, um ihre Bucket List weiter zu dezimieren und sich mit voller Begeisterung den Weltwundern der Natur hinzugeben! - Cheers, Ihr Mäuse! Der IFAW schützt bedrohte Lebensräume und hilft wild lebenden Tieren in über 40 Ländern weltweit. Er rettet und rehabilitiert Wildtiere, bekämpft den illegalen Wildtierhandel und hilft Tieren in Not. Wie du mitmachen kannst, erfährst du auf www.ifaw.org oder auf Instagram unter @ifawglobal Alle weiteren Infos rund um den Podcast, Updates und Werbepartner findet ihr hier: https://www.instagram.com/kaulitzhills.podcast/ Learn more about your ad choices. Visit podcastchoices.com/adchoices
Fast nirgendwo in Europa ist die biologische Vielfalt so gefährdet wie in Deutschland: 30 Prozent aller Arten und 80 Prozent aller Lebensräume sind hier bedroht. Dem möchte der Biologe Albert Wotke mit dem WWF etwas entgegensetzen. Er ist bei Edith Schowalter zu Gast.
Zum zweiten Mal hat ein Waldrapp-Paar in der Schweiz gebrütet. Damit lässt sich eine seltene Vogelart wieder blicken, die vor 400 Jahren aus unseren Breitengraden verschwunden ist. Die Zuzüger stammen aus einem EU-geförderten Ansiedlungsprojekt, das in der Schweiz auf Kritik und Widerstand stösst. Zwei Waldrapp-Bruten in der Schweiz In der Gewerbezone von Vaulruz FR tauchte im Frühling 2025 ein Waldrapp-Paar auf und baute sich sein Nest in einer Fensternische. Anfang Juni schlüpften dort drei Küken. Schon 2023 gab es in Rümlang ZH eine erfolgreiche Waldrapp-Brut, auch dort in der Gewerbezone. Es war damals wohl das erste Mal seit rund 400 Jahren, dass hierzulande wieder Waldrappe brüteten. Sowohl bei Vaulruz FR wie auch in Rümlang ZH kamen die Elterntiere aus der Kolonie des Waldrapp-Teams im süddeutschen Überlingen. Umstrittene Geschichte Das Ziel des Waldrapp-Teams ist die Wiederansiedlung des Waldrappen als Zugvogel in Europa. Begründet wird das auch mit der Geschichte: so habe der Waldrapp bis ins 17. Jahrhundert an vielen Standorten nördlich der Alpen gebrütet und sei dann durch die Menschen ausgerottet worden. Diese Darstellung ist umstritten: Belegt seien einige wenige Brutstandorte und sein Verschwinden könnte vor allem mit der damals aufgetretenen klimatischen Abkühlung, der sogenannten kleinen Eiszeit, zusammenhängen, sagen Kritiker des Projektes. Keine Wiederansiedlung in der Schweiz Das Bundesamt für Umwelt lehnt eine Wiederansiedlung des Waldrapps in der Schweiz ab. Dabei stützt es sich auf ein internationales Abkommen zum Schutz der Zugvögel. Auch bei der Vogelschutz-Organisation Birdlife Schweiz hält man wenig von einer Wiederansiedlung. «Wir können so das Rad der Zeit nicht 400 Jahre zurückdrehen», sagt Geschäftsführer Raffeael Ayé. «Ob die heutigen Lebensräume in Mitteleuropa und Westeuropa für den Waldrapp überhaupt noch geeignet sind, das steht komplett in den Sternen.» Im Trainingscamp Gründer und Leiter des Waldrapp-Teams ist der österreichische Biologe Johannes Fritz. Er begann vor mehr als 20 Jahren damit, Waldrappküken aus Zoohaltungen aufzuziehen und ihnen mit einem Hängegleiter die Route in ein Wintergebiet in Italien anzutrainieren. Auf dieser Zugroute über die Alpen kam es in den letzten Jahren immer wieder zu Problemen: Verirrte Waldrappe mussten nach Wintereinbruch eingesammelt und betreut werden. Seit zwei Jahren führt die Zugroute von Bayern aus bis in den Süden Spaniens, ein aufwändiges Verfahren für die Aussiedlung von jährlich rund 30 Jungtieren.
Seynsche, Monika www.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell
Der Eindruck täuscht nicht: Füchse, Dachse, Marder und Co tauchen tendenziell häufiger in urbanen Gebieten auf. Gerade das ist Beleg dafür, dass sie nicht zusätzlich gefüttert werden sollten. Ein Fuchs der im Wohnquartier am heiterhellen Tag über die Strasse trabt. Ein Igel, der im Laub vor der Gartenterrasse raschelt. Ein Milan, der über den Dächern der Stadt seine Kreise zieht. Wildtiere haben in den letzten Jahrzehnten ihren Lebensraum in urbane Gebiete ausgebreitet. Oder umgekehrt: Der Mensch dehnt sein Siedlungsgebiet immer weiter in die Natur aus. Begegnungen zwischen Mensch und Tier können eindrückliche Erlebnisse sein, auch in der Stadt. Respekt gegenüber der Wildnis ist dabei das Wichtigste. Nachhelfen kann der Mensch, indem er die nötigen Lebensräume schafft. «Nahrungsmittelhilfe» für wildlebende Tiere ist aber nicht nötig und oft schädlich.
Großstadtlärm, grelles Licht, Dauerverkehr – klingt nicht gerade nach Vogelparadies, oder? Und doch: Spatzen, Mauersegler, Tauben, Wanderfalken & Co. haben sich längst in unseren Städten eingerichtet – und das mit erstaunlichem Erfolg. Wie sie das geschafft haben, welche Vorteile das Leben zwischen Beton und Balkonen bietet – und warum manche Stadtvögel echte Überlebenskünstler (oder einfach nur frech) sind – darüber zwitschern Fabian & Martin in dieser Folge. Stadtgeflüster – aus der Vogelperspektive. Reinhören lohnt sich! Vonovia ist Sponsor dieser Episode: Grün statt Grau – Vonovia schafft Lebensräume: Wildblumen statt Einheitsrasen, Nisthilfen statt Betonwüste – Vonovia macht Quartiere lebendig. Mehr unter [www.vonovia.de](http://www.vonovia.de) Alle Links und Infos zu den Themen dieser Folge findet ihr wie immer unter:
Diese Woche mit Verena Kern und Susanne Schwarz. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche will neu installierte Solaranlagen auf privaten Dächern künftig nicht mehr fördern. „Neue kleine PV-Anlagen rechnen sich schon heute im Markt und bedürften keiner Förderung“, sagte die CDU-Politikerin in einem Interview. Was steht hinter Reiches Vorstoß und was heißt das für die Energiewende? Der Weltklimagipfel COP30, der im November in der der Amazonas-Metropole Belém in Brasilien stattfinden wird, könnte die exklusivste und ausgrenzendste COP aller Zeiten werden, warnen Umweltverbände. Der Grund: Die Übernachtungskosten sind so hoch, dass sich viele die Teilnahme an der Konferenz nicht leisten können. Eine Verlegung des Treffens in eine andere Stadt mit mehr Hotelkapazitäten lehnt Brasilien ab. Der Klimawandel setzt tropischen Vogelarten besonders stark zu. Ihre Bestände sind in den letzten Jahrzehnten um rund ein Drittel zurückgegangen, bei einigen Arten sogar um die Hälfte. Das zeigt eine neue Studie, die nun im Fachjournal Nature Ecology and Evolution erschienen ist. Es ist die erste Attributionsstudie, die sich mit dem Einfluss des Klimawandels auf Tierpopulationen beschäftigt. Sie zeigt, dass zunehmende Hitzeextreme in den Tropen bereits einen größeren Einfluss auf den Verlust von Vogelpopulationen haben als die Abholzung und die Zerstörung von Lebensräumen. -- Das klima update° wird jede Woche von Spender:innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).
Carsten Weber vom „Distelhummelhof“ bewirtschaftet Grünland. Allerdings nicht mit Maschinen, sondern mit Tieren. Mit ihnen erhält er unter anderem selten gewordene Lebensräume. Carsten Weber erzählt, wie er mit seinen Tieren Natur und Umwelt schützt. Außerdem geht es um die Kosten von Klimaanpassung, die sich ausbreitende Trockenheit und Wasser als Kühlmittel der Zukunft. Eine Sendung von Sabine Schütze, 14.8.2025
Im Rahmen der Sommerwiederholungen hören Sie die Sendung vom 5. Januar 2025 mit Melanie Oesch und Hans-Peter Wymann. Melanie Oesch jodelt und singt seit ihrer frühen Kindheit. In ihrer Familie wurde schon immer gesungen und Musik gemacht. Heute ist die 37-Jährige das bekannteste Gesicht von «Oesch's die Dritten». Aufgewachsen ist sie auf einem Bauernhof in Schwarzenegg, ihr Grosi fuhr sie mit einem alten Auto in den Ausgang, als Jugendliche genoss sie die Besuche der Weltcupskirennen im Berner Oberland. Heute ist Melanie Oesch eine der bekanntesten Jodlerinnen der Schweiz, sie spielt mir ihrer Kopf- und Bruststimme und begeistert mit einer ausgefeilten Zungentechnik. Gemeinsam mit der Familie steht sie seit über 25 Jahren auf der Bühne und konzertiert in ganz Europa. «Etwas mit Schmetterlingen» - so beschreibt Hans-Peter Wymann seinen Beruf. Der ehemalige Lehrer ist wissenschaftlicher Illustrator von Schmetterlingen. Die kleinen Flieger haben den bald 67-Jährigen schon als kleinen Buben fasziniert. Er hat sie gesammelt und gezeichnet. Ob Mexiko, Indien oder Berner Oberland, Hans-Peter Wymann sammelt die Tag- und Nachtfalter auf der ganzen Welt und hat sich ein immenses Wissen über die Insekten angeeignet. Seine Illustrationen sind in Lehr- und Naturbüchern, seine Expertisen über die Lebensräume der Tierchen sind mitentscheidend bei Bauprojekten. Hans-Peter Wymann ist Forscher und Entdecker von Schmetterlingen.
Verena Kast gehört zu den bekanntesten Psychologinnen im deutschsprachigen Raum. Yves Bossart spricht mit der 81-jährigen Bauerntochter über den Wert der Trauer, über Ängste und Wut in der Gesellschaft und über die Kunst des guten Lebens. Verena Kasts Bücher zu Themen wie Trauer, Freundschaft und Lebendigkeit erreichen ein Millionenpublikum. Die langjährige Professorin für Psychologie und Leiterin des C. G. Jung-Instituts ist als jüngste Tochter auf einem Bauernhof in Wolfhalden (AR) aufgewachsen. Sie arbeitete als Lehrerin, später als Psychoanalytikerin und Forscherin. Yves Bossart spricht mit der begnadeten Psychologie-Vermittlerin über ihren Werdegang, über die Macht der Emotionen und über den Wert des Lebensrückblicks. ____________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an focus@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ (05:50) Zeitdiagnose Gegenwart (16:00) Biografie (20:30) Trauer (33:00) Sterblichkeit und Alter (42:00) C. G. Jung ____________________ Team - Host: Yves Bossart - Angebotsverantwortung: Anita Richner «Focus» ist ein Podcast von SRF ____________________ Das ist «Focus»: Ein Gast – eine Stunde. «Focus» ist der SRF-Talk, der Tiefe mit Leichtigkeit verbindet. Nirgends lernt man Persönlichkeiten besser kennen. ____________________ Diese Folge wurde zum ersten Mal am 06.05.2024 ausgestrahlt.
Wien zeichnet sich durch viele unterschiedliche Lebensräume aus. Die Hälfte des Stadtgebietes ist unverbaut. Die großen Grünräume enthalten auch Schutzgebiete wie den Biosphärenpark Wienerwald und den Nationalpark Donau-Auen. Hier finden eine große Anzahl von Amphibien- und Reptilienarten einen Raum zum Leben. Im Stadtentwicklungsgebiet "Am Heidjöchl" gibt es das Projekt "Artenvielfalt gemeinsam erheben und erleben". Die Amphibien- und Reptilienexpertin Annie Harke beantwortet dazu unsere Fragen. Weitere Informationen zum Thema: Artenvielfalt gemeinsam erheben und erleben – Citizen Science Am Heidjöchl Zu den Beobachtungen - iNaturalistBuchtipp: Wien: Amphibien & Reptilien in der GroßstadtProjekt Amphibien- und Reptilienarten in Österreich (Naturhistorisches Museum Wien) Für Neuigkeiten zum Projekt: Newsletter Stadtentwicklung U2 Donaustadt abonnieren.Alle Folgen der Podcast-Reihe „15 Fragen - 15 Minuten“ Wenn euch die Folge gefallen hat, freuen wir uns, wenn ihr unseren Podcast bewertet und abonniert (falls ihr das noch nicht gemacht habt). Feedback könnt ihr uns auch an podcast(at)ma53.wien.gv.at schicken. Folgt uns auf unseren Social Media Kanälen:https://www.facebook.com/wien.athttps://bsky.app/profile/wien.gv.athttps://twitter.com/Stadt_Wienhttps://www.linkedin.com/company/city-of-vienna/https://www.instagram.com/stadtwien/Und abonniert unseren täglichen Newsletter:http://wien.gv.at/meinwienheute Weitere Stadt Wien Podcasts: Historisches aus den Wiener Bezirken in den Grätzlgeschichten büchereicast der Stadt Wien Büchereien
Hier geht's zu den Tickets für das Beats & Bones Podcastfestival 2025 am 19. September: [www.aufdieohren.de/festival/](https://www.aufdieohren.de/festival/) Sie sind überall, aber die meisten von uns nehmen Käfer nur als kleine Krabbler wahr. Dabei steckt hinter ihrem unscheinbaren Äußeren eine wahre Wunderwelt der Vielfalt und Anpassungsfähigkeit. Warum sind sie so erfolgreich? Wie haben sie sich in allen erdenklichen Lebensräumen etabliert? Darüber spricht Host Lukas Klaschinski in dieser Folge mit Biologe und Koleopterologe Dr. Johannes Frisch. Die beiden werfen auch einen genaueren Blick auf unsere heimischen Käferarten, denn: Wie war das nochmal mit den Punkten beiMarienkäfern? Und warum fliegen uns Junikäfer eigentlich so oft ins Haar? Zeit also, die artenreichste Insektengruppe kennen zu lernen! Dieser Podcast entsteht in freundlicher Produktionsunterstützung der Auf die Ohren GmbH und wurde 2021 als Bester Podcast mit dem Deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet. Weitere Informationen zum Podcast und Museum gibt es auf: [www.museumfuernaturkunde.berlin/beatsandbones](https://www.museumfuernaturkunde.berlin/beatsandbones)
The Australian koala is under pressure: habitat loss due to deforestation, increasing road traffic and the consequences of climate change are massively affecting the species. With the help of AI-based data evaluation, automatic recognition and monitoring, scientists are trying to protect koalas and better preserve their habitats. - Der australische Koala steht unter Druck: Lebensraumverlust durch Abholzung, zunehmender Straßenverkehr und die Folgen des Klimawandels setzen der Art massiv zu. Mithilfe von KI-gestützter Datenauswertung, automatischer Erkennung und Überwachung versuchen Wissenschaftler Koalas zu schützen und ihre Lebensräume besser zu bewahren.
Quakende Frösche, wandernde Kröten, farbige Salamander, Kaulquappen im Tümpel - die Welt der Amphibien ist reich an faszinierenden Erscheinungen. Aber diese Welt ist in Gefahr, die Lebensräume der Lurche schwinden. Das Amphibiensterben hat längst begonnen. Von Christiane Seiler
Es ist keine Art, wie der Mensch mit anderen Arten umgeht, mit Tier- und Pflanzenarten! Er dringt in natürliche Lebensräume ein, er verändert und verschmutzt sie, er beutet sie aus und bringt sie aus dem Gleichgewicht. Und mit all diesen einschneidenden Maßnahmen sägt er zugleich an dem Ast, auf dem er selber sitzt. Denn wenn es weniger Arten gibt oder weniger Exemplare jeder Art oder wenn eine geschwächte heimische Arte von einer anderen verdrängt wird, dann hat das nicht nur Folgen für die Tiere und Pflanzen selbst, sondern auch für uns Menschen. Zahlreiche Studien zeigen (jede für sich und erst recht alle zusammengenommen), dass sich die Zahl der Tier- und Pflanzenarten und auch die Zusammensetzung der Artengemeinschaften immer mehr verändert. Höchste Zeit also, dass wir versuchen, wieder gut zu machen, was wir angerichtet haben. Denn noch ist nicht alles verloren. Wie also können wir zu Rettern werden - für Pflanzen, für Tiere und für uns selbst? Lassen wir uns aufklären von Prof. Josef Settele vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, von Astrid Schomaker, Leiterin des UN-Übereinkommens über die biologische Vielfalt, von Dr. Julia Krohmer, Leiterin Wissenstransfer bei der Senckenberg Gesellschaft und von Robert Spreter, Geschäftsführer beim Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“. Podcast-Tipp: Im Gespräch - Deutschlandfunk Kultur Bienenforscherin - Kirsten Traynor: "Ohne Bienen fehlt die Vielfalt" Kirsten Traynors Liebe zu Bienen begann zufällig: Bei einem Schnupperkurs für Imkerei gewann sie einen Bienenstock ohne Volk. Aus dem Hobby wurde Profession. Heute erforscht sie an der Uni Hohenheim vor allem das Verhalten der Honigbienen. https://www.ardaudiothek.de/episode/im-gespraech-deutschlandfunk-kultur/bienenforscherin-kirsten-traynor-ohne-bienen-fehlt-die-vielfalt/deutschlandfunk-kultur/14589511/
Es ist keine Art, wie der Mensch mit anderen Arten umgeht, mit Tier- und Pflanzenarten! Er dringt in natürliche Lebensräume ein, er verändert und verschmutzt sie, er beutet sie aus und bringt sie aus dem Gleichgewicht. Und mit all diesen einschneidenden Maßnahmen sägt er zugleich an dem Ast, auf dem er selber sitzt. Denn wenn es weniger Arten gibt oder weniger Exemplare jeder Art oder wenn eine geschwächte heimische Arte von einer anderen verdrängt wird, dann hat das nicht nur Folgen für die Tiere und Pflanzen selbst, sondern auch für uns Menschen. Zahlreiche Studien zeigen (jede für sich und erst recht alle zusammengenommen), dass sich die Zahl der Tier- und Pflanzenarten und auch die Zusammensetzung der Artengemeinschaften immer mehr verändert. Höchste Zeit also, dass wir versuchen, wieder gut zu machen, was wir angerichtet haben. Denn noch ist nicht alles verloren. Wie also können wir zu Rettern werden - für Pflanzen, für Tiere und für uns selbst? Lassen wir uns aufklären von Prof. Josef Settele vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, von Astrid Schomaker, Leiterin des UN-Übereinkommens über die biologische Vielfalt, von Dr. Julia Krohmer, Leiterin Wissenstransfer bei der Senckenberg Gesellschaft und von Robert Spreter, Geschäftsführer beim Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“. Podcast-Tipp: Im Gespräch - Deutschlandfunk Kultur Bienenforscherin - Kirsten Traynor: "Ohne Bienen fehlt die Vielfalt" Kirsten Traynors Liebe zu Bienen begann zufällig: Bei einem Schnupperkurs für Imkerei gewann sie einen Bienenstock ohne Volk. Aus dem Hobby wurde Profession. Heute erforscht sie an der Uni Hohenheim vor allem das Verhalten der Honigbienen. https://www.ardaudiothek.de/episode/im-gespraech-deutschlandfunk-kultur/bienenforscherin-kirsten-traynor-ohne-bienen-fehlt-die-vielfalt/deutschlandfunk-kultur/14589511/
Zugvögel, Meeressäuger oder Huftiere verändern wegen der Erderwärmung ihr Wanderverhalten. Sie nehmen Umwege, um an Wasser und Nahrung zu gelangen, suchen neue Verbreitungsgebiete, wo sie anderen Arten ins Gehege kommen. Die Forschung steht am Anfang, doch eines ist schon klar: In den kälteren Lebensräumen wird es eng. Von Brigitte Kramer
Für jeden, der die Natur liebt, klingt es wie ein Traum: Wir fassen uns an den Händen, bündeln unsere Energien und bringen zurück, was der Mensch in der Vergangenheit zerstört hat. Wir pflanzen Bäume, befreien Tiere und bauen so verloren gegangene Ökosysteme wieder auf. Überall in Europa und auf der ganzen Welt gibt es so genannte Rewilding-Projekte, die genau das versuchen. Nashörner und Luchse werden ausgewildert, Moore renaturiert, Riesenotter in wieder geschützten Flusssystemen ausgesetzt. Das kann großartig sein, aber auch ganz schön schief gehen. Denn es ist gar nicht so einfach, etwas auch nur annähernd so Perfektes und Wunderbares wieder aufzubauen wie die Ökosysteme, die unsere Erde über Jahrmillionen mit viel Geduld, Perfektionismus und Liebe zum Detail entwickelt hat. Deshalb sollte der Schutz noch intakter Lebensräume immer im Vordergrund stehen. Aber mit Zeit und ausreichendem Fachwissen können wir den Ökosystemen durchaus zu einem Comeback verhelfen und die Rückkehr der Natur beschleunigen. Beim Prozess die Natur zurückzubringen, spielen Nationalparks eine besondere Rolle – denn hier haben die Ökosysteme Zeit sich zu regenerieren. Wir danken bei dieser Folge wieder dem Förderverein Nationalpark Boddenlandschaft e.V. für die großartige Unterstützung. Weiterführende Links: Rewilding Europa: https://rewildingeurope.com/ Kleinere, teilweise private, Rewilding Projekte: https://about.restor.eco/ Der Luchs in Schottland: https://www.rewild.scot/ Aktueller Bericht über den Wisent: https://taz.de/Wisente-in-Nordrhein-Westfalen/!5999292/ Oder Delta: https://rewildingeurope.com/landscapes/oder-delta/ Nashorn Auktion: https://www.euronews.com/green/2023/09/07/2000-white-rhinos-put-up-for-auction-will-be-released-as-part-of-worlds-biggest-rewilding- Riesenotter in Argentinien: https://www.decadeonrestoration.org/stories/rewilding-first-giant-otter-cubs-born-ibera-park-argentina Unser Partner, der Förderverein Vorpommersche Boddenlandschaft: https://www.bodden-nationalpark.de/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Kreuzottern sind die einzigen Giftschlangen Bayerns. Angst müssen Menschen aber nicht haben: Weil ihre Lebensräume immer kleiner werden, sind die Schlangen mit dem typischen Zickzackmuster inzwischen selten. Und: Sie beißen nur zu, wenn sie nicht fliehen können. Von Claudia Steiner
Schweizer Forscher schauen auf das grosse Ganze: weltweit, alle Arten und Lebensräume. Und: In den USA werden Milliarden an Corona-Geldern gestrichen. Ausserdem: Höhenkrank auf der Jungfrau – oder was Forschende aus aller Welt auf die renommierte Forschungsstation lockt. (00:00) Schlagzeilen (00:43) Arten unter Druck Immer mehr Tiere und Pflanzen verschwinden. Eine neue Studie zeigt nun, wie sehr der Mensch diesen Verlust vorantreibt. Und fragt: Wird die Natur zum Einheitsbrei? (06:21) Meldungen Die Gesundheitsbehörden NIH und CDC haben begonnen, Forschungsprojekte, die mit Covid-19 zu tun haben, zu kürzen. Die Pandemie sei vorbei, die Gelder darum nicht mehr nötig. Was das für die Wissenschaft bedeutet. Und: Wie eine winzige genetische Veränderungen Pferde so ausdauernd macht. Zudem: Wie mit der Abschaltung des Weltraumteleskops Gaia eine Ära zu Ende geht. (14:39) Forschungsstation mit Gletscherblick Auf dem Jungfraujoch gibt es seit bald 100 Jahren eine renommierte Forschungsstation. Direkt neben dem Touristenrummeln untersuchen Forschende die Atmosphäre, das Gletschereis und Blaualgen, die sich eventuell als Nahrung für Astronauten eignen. Doch die meisten Forscherinnen und Forscher schlafen schlecht hier oben. Links: Einfluss des Menschen auf die Biodiversität: nature.com/articles/s41586-025-08752-2 Kürzungen bei der Corona-Forschung in den USA: nature.com/articles/d41586-025-00954-y?utm_source=Live+Audience&utm_campaign=bc74eaec70-nature-briefing-daily-20250326&utm_medium=email&utm_term=0_b27a691814-bc74eaec70-51590696 Was Pferde so ausdauernd macht: science.org/doi/10.1126/science.adr8589?adobe_mc=MCMID%3D63184723978066712452411317284455681925%7CMCORGID%3D242B6472541199F70A4C98A6%2540AdobeOrg%7CTS%3D1743168165
Zwei Jahre nachdem «Einstein» mit Forschenden der Uni Zürich in die Welt der Delfine Westaustraliens abtauchte, liegen nun Resultate vor: Wetterextreme setzen den Meeressäugern massiv zu und nur wenige Tiere kommen mit der Klimaveränderung klar. Die Delfinpopulationen von Shark Bay sind unter Druck. Delfine unter Stress: Wieso der Klimawandel ihr schlimmster Feind ist Vor zwei Jahren tauchte das SRF-Wissensmagazin «Einstein» mit Forschenden der Uni Zürich in die Welt der Delfine Westaustraliens ein. Auch ihre neuesten Daten zeigen: Der Klimawandel setzt den Meersäugern enorm zu und nur wenige Tiere kommen damit klar. Vier Forschende des Zürcher Delfin-Teams geben Einblick in ihre Projekte, die über Langzeitdaten und genetische Analysen direkt miteinander verbunden sind. Was ist Delfin «Fornia»? Die Delfin-Forschungsprojekte der Uni Zürich in Shark Bay haben ihren Fokus derzeit auf der Klimaerwärmung und deren Auswirkungen auf die Delfinpopulationen in Westaustralien. Vier junge Forschende aus der «Einstein»-Reportage von 2023 zeigen an einem bestimmten Delfin mit Namen «Fornia» auf, warum sie auch unbedingt wissen müssen, ob es sich um ein männliches oder weibliches Tier handelt. Eine DNA-Extraktion im Labor bringt Klarheit. Delfin-DNA dank Luftgewehr Gewebeproben sind für die Delfinforschung Gold wert. Evolutionsgenetikerin Svenja Marfurt holt sie sich in Westaustralien mit einem Luftgewehr, das speziell für Biopsien entwickelt wurde. Dank genetischen Analysen konnte sie herausfinden, dass die Delfinpopulation von Shark Bay vor mindestens 12'000 Jahren entstand. Dieses Wissen hilft, die Anpassungsfähigkeit der Delfine an den fortschreitenden Klimawandel zu erforschen. Delfin-Killer Klimawandel Mit dem globalen Temperaturanstieg haben die Häufigkeit, Dauer und Intensität mariner Hitzewellen zugenommen. Verheerend war eine solche an der Westküste Australiens 2011, die zu einem dramatischen Verlust von Seegraswiesen führte und auch die Delfine in Shark Bay hart traf. Populationsdynamiker Felix Smith kann anhand seiner Daten aufzeigen, dass die Überlebensrate der Delfine stark zurückging und sich bis heute nie mehr ganz erholte. Delfinforschung aus der Luft Wie gesund und gut ernährt ein Delfin ist, spielt eine Schlüsselrolle fürs Überleben, die Fortpflanzung und den Nachwuchs der Tiere. Vor wenigen Jahren setzte Meeresbiologe Riccardo Cicciarella erstmals Drohnen ein, um die Grösse und den Gesundheitszustand der Tiere zu messen. Heute zeigt sich: Messungen aus der Luft sind ebenso exakt wie manuelle Methoden. Und man muss die Delfine nicht mehr fangen und anfassen, was sie weniger stört. Delfin und. Co auf einem Löschpapier Wie verändert der Klimawandel die Habitate der Delfine und die Biodiversität in Shark Bay? Umweltgenetikerin Manuella Bizzozzero nutzt eine innovative Kombination aus Umwelt-DNA-Analyse und Satellitendaten, um die Lebensräume im Meer zu charakterisieren und deren Einfluss auf das Verhalten der Delfine zu verstehen. Entstanden sind detaillierte Meereskarten, die wertvolle Beiträge zu den andern Delfin-Projekten der Uni Zürich liefern.