Podcasts about pflanzenschutz

  • 104PODCASTS
  • 176EPISODES
  • 30mAVG DURATION
  • 1EPISODE EVERY OTHER WEEK
  • Jun 5, 2026LATEST

POPULARITY

20192020202120222023202420252026


Best podcasts about pflanzenschutz

Latest podcast episodes about pflanzenschutz

Ratgeber
Pflanzenschutz – Nützlinge beherbergen

Ratgeber

Play Episode Listen Later Jun 5, 2026 6:43


In einem vielfältigen Garten mit verschiedenen Nist- und Überwinterungsmöglichkeiten können sich Nützlinge niederlassen und alljährlich «Schädlinge» in Schach halten. Jetzt aktuell: Nistglocken für Ohrwürmer aufhängen, Holunder setzen, Holzbeige aufstellen, Gräser setzen. Ohrwurmglocken in Beerensträucher und Obstbäume aufhängen Ganze Ohrwurmfamilien verstecken sich tagsüber in den Ohrwurmglocken (kleine Tontöpfe, gefüllt mit Holzwolle). Nachts gehen sie auf die Jagd nach Blattläusen, Apfelwickler- und Pfirsichwicklerlarven. Holunder an Kompostplatz oder Hausecke setzen Holunder (Sambucus nigra) hat Nektarien an Stängeln und Blattstielen. Sie produzieren zucker- und aminosäurereichen Saft, der Blattläuse anzieht. Im Frühling ist dies eine wichtige Nahrungsgrundlage für Marienkäfer und die Larven der Schweb- und Florfliegen. An feuchten Stellen kleinere Holzbeigen aufschichten Das Holz zersetzt sich langsam und im entstehenden Mulm finden verschiedene Laufkäfer Unterschlupf und Überwinterungsmöglichkeiten. Sie fressen Schnecken, Schneckeneier, Kartoffelkäfer, Raupen des Frostspanners etc. Heimische Gräser setzen, die nicht zurückgeschnitten werden An halbschattigen Standorten Waldschmiele (Deschampsia caespitosa), Wald-Segge (Carex sylvatica) und im Topf Schneeweisse Hainsimse (Luzula nivea) setzen. Die Graspolster sind Überwinterungsorte für Schlupfwespenweibchen. Im Frühling legen sie ihre Eier auf und in die Raupen des Pfirsichwicklers, Apfelwicklers und anderer Schadschmetterlinge sowie in Rapsglanzkäfer, Blattläuse, Schildläuse und viele mehr.

FiBL Focus
Bioackerbau – Stand der Dinge vor dem Höhepunkt des Jahres

FiBL Focus

Play Episode Listen Later Jun 5, 2026 38:25


Schickt uns eine Nachricht An den Schweizer Bioackerbautagen trifft sich im Juni die Landwirtschaft mit ihren Kund*innen. Hier diskutiert und besichtigt man die neusten Erkenntnisse in der Forschung, im Anbau und am Markt. Erfolge werden ebenso thematisiert wie die Schwierigkeiten. Im Gespräch mit den Verantwortlichen haben wir die Herausforderungen aufgelistet und die Vorfreude auf den Grossanlass gepflegt. Der Bioackerbau ist eine komplexe Disziplin. Die Biolandwirt*innen verzichten bewusst auf chemisch-synthetische Hilfsstoffe, seien es Pestizide oder Kunstdünger. Das erhöht die Anforderungen an Fruchtfolge, Sortenwahl und Kulturführung. Die grossen Herausforderungen liegen bei Bodenbearbeitung, Düngung und Pflanzenschutz, namentlich mechanischer Unkrautbekämpfung. Gleichzeitig ist der Markt kein Selbstläufer, es fehlt für einige Kulturen an Grenzschutz, was den Absatz für die teure Schweizer Produktion erschwert und ins Stocken bringt. Für andere Produkte ist die Nachfrage hoch, aber das Angebot noch zu wenig konstant. Die bevorstehenden Bioackerbautage vom 19. und 20. Juni bieten ein ideales Schaufenster, um Biokulturen, die laufenden Forschungsarbeiten, die neuste Landtechnik und die erwähnten Herausforderungen zu besichtigen und zu diskutieren. Ebenso ideal ist der örtliche Rahmen. Der Betrieb St. Katharinental hat eine Fläche von über hundert Hektaren, die praktisch allesamt an einem Stück idyllisch am Rhein liegen. Hier können sich die Besucher*innen an 16 Feldposten informieren und die neuste Hack- und Lasertechnik im Feldeinsatz besichtigen. Im Gespräch mit Adrian Krebs erläutern der Gastgeber Urban Dörig, der Leiter des Organisationsteams, Daniel Vetterli und die FiBL-Ackerbauspezialistin Stephanie Biderbost die Herausforderungen und die Chancen für die Produzent*innen. Und sie sagen, wieso sie sich auf die Bioackerbautage freuen. Gäste:Urban Dörig, Betriebsleiter St. KatharinentalStefanie Biderbost, Ackerbauspezialistin FiBLDaniel Vetterli, OK-Präsident Bioackerbautage 2026Moderation/Schnitt:Adrian Krebs, FiBLAn- und Abmoderation:Anke Beermann, FiBLWeiterführende Informationenhttps://www.bioackerbautag.chE-Mailpodcast@fibl.orgInstagram@fibl_focusWebsitewww.fibl.orgFiBL Focus ist der Podcastkanal des FiBL Schweiz, einem der weltweit grössten Forschungsinstitute für biologischen Landbau.

Ratgeber
Pflanzenschutz - Nützlinge anlocken

Ratgeber

Play Episode Listen Later Jun 4, 2026 6:09


«Schädlinge» haben in der Natur nützliche Gegenspieler. Mit verschiedenen Blüten als Nahrungsquelle können diese «Nützlinge» in den Garten gelockt werden. Jetzt aktuell: Blütenstauden setzen Blattläuse - Florfliegen Die duftenden Blüten der Katzen- und Bergminze (Calamintha menthifolia) locken Florfliegen an. Sie eignen sich ausgezeichnet für einen sonnigen bis halbschattigen Standort entlang einer Blumen- oder Kräuterrabatte. Das Florfliegenweibchen legt Eier in Blattlauskolonien ab, die Larven jagen Blattläuse. Junikäfer - Gemeine Rollwespe Blühender Dill, Koriander, wilde Rüebli und andere Doldenblütler locken im Sommer die gemeine Rollwespe an. Die Weibchen suchen im Rasen die Larven des Junikäfers. Sie lähmt die Larve mit einem Stich und legt ein Ei dazu. Die Wespenlarve ernährt sich von der Junikäferlarve. Blattläuse, Möhrenfliege, Weisse Fliege, Rapsglanzkäfer etc. - Schlupfwespen Die nektar- und pollenreichen Blüten von Schafgarbe, Dost, Rainfarn, Wegwarte Kornblume etc. locken verschiedene Schlupfwespen an. Sie parasitieren Blattläuse, Möhrenfliege, Weisse Fliege, Rapsglanzkäfer und andere. Schnecken - Rotgelber Weichkäfer Die Blüten von Rüebli, Koriander, Kerbel, Dill, Fenchel, Kümmel, Peterli, Schnittsellerie und andere locken den Rotgelben Weichkäfer an. Er ernährt sich räuberisch von kleinen Insekten wie Blattläusen und frisst auch Pollen und Nektar. Die Weibchen legen ihre Eier in den Boden, die Larven fressen Schnecken und Insektenlarven.

Ratgeber
Pflanzenschutz - clever verführen

Ratgeber

Play Episode Listen Later Jun 3, 2026 5:54


Gewisse Lockpflanzen im Gemüsegarten ziehen Schädlinge an. Sie werden anstelle der Gemüsepflanzen befallen, das Gemüse bleibt dank ihnen verschont. Jetzt aktuell: Blattläuse, Fadenwürmer, Schnecken, Spargelhähnchen, Rapsglanzkäfer. Blattläuse saugen Pflanzensaft und schwächen die Pflanzen: · Niedrige Kapuzinerkresse einzeln zu den Bohnen, zum Salat oder ins Rüebli- und Kohlbeet säen. Sie zieht Blattläuse magisch an. · Nach dem massenweisen Befall wegnehmen und der Grünabfuhr mitgeben. Rapsglanzkäfer sind winzige, kleine, schwarze Käfer, die zuerst in der Landwirtschaft die Knospen des Raps schädigen. Danach tauchen sie massenweise in den Gärten auf und befallen die Brokkoliknospen. Diese sind nicht mehr essbar. · Brokkoli in der Mitte des Beetes setzen, rechts und links davon Asiasalat säen. · Zu Beginn wie Schnittsalat ernten, er wird in der Wärme schnell aufstängeln und blühen und dadurch die Rapsglanzkäfer an sich binden. Im Boden leben verschiedene Fadenwürmer. Einige Arten befallen die Wurzeln von Rüebli, Sellerie, Bohnen, Salat, Zwiebeln, Erbsen und Lauch und schwächen sie. · Studentenblumen (Tagetes patula) überall dazwischen setzen. Die Nematoden saugen an den Wurzeln, die giftigen Saft enthalten und sterben ab. Spargelhähnchen schädigen die Spargeln durch Frass und legen ihre Eier an den Stängeln ab. Die Larven fressen an den Blättern und schwächen die Pflanzen. · Dünne Stangen als Ablenkfutter stehen lassen. Sie sind für den Käfer attraktiver, da sich die Knospen schnell öffnen. · Nachdem ab Mitte Juni die Eier abgelegt wurden, abschneiden und dem Grünkompost mitgeben. · Im Herbst sämtliches Spargelkraut abschneiden und dem Grünkompost mitgeben, da die ausgewachsenen Spargelkäfer zum Teil in den Stängeln überwintern. Schnecken fressen mit Vorliebe zarten Salat oder junge Kohlpflanzen. · Einen Streifen Studentenblumen (Tagetes) oder grünen Schnittsalat am Beetrand von Kohl, Salat einsäen. Es zieht die Schnecken an und hält sie vom Gemüse im Innern des Beetes ab.

Ratgeber
Pflanzenschutz - mit Barrieren schützen

Ratgeber

Play Episode Listen Later Jun 2, 2026 7:14


Mit Schutzbarrieren werden Schädlinge auf Abstand gehalten, sie schützen die Pflanzen, bevor ein Befall auftritt. Es gibt Insektenschutznetze, Kohlkragen, Schneckenkragen oder Ameisenbarrieren. Insektenschutznetze schützen vor Raupen, Möhrenfliegen, Bohnenfliegen, Lauchmotten. Kohlkragen schützen vor der Kohlfliege. Schneckenkragen schützen Setzlinge vor Schneckenfrass. Eine Ameisenbarriere schützt Obstbäume vor Ameisen und damit indirekt vor Blattläusen. Jetzt aktuell: Kohlfliegen und Raupen an Kohlgewächsen, Möhrenfliege, Bohnenfliege, Lauchmotten, Schnecken, Blattläuse. Kohlfliegen legen ihre Eier am Wurzelhals von Kohlarten ab. Die geschlüpften Maden fressen in der Hauptwurzel, die Kohlpflanze welkt und stirbt ab. · Entweder regelmässig anhäufeln oder Kohlkragen umlegen (Kohlkragen mehrmals einsetzbar). Verschiedene Falter wie Kohlweisslinge und Gammaeule legen ihre Eier an Kohlpflanzen ab. Die geschlüpften Raupen fressen Löcher in die Blätter und Köpfe der Kohlpflanzen. · Insektenschutznetz verwenden: Rundbögen über das Gartenbeet stellen und je einen Teil des Insektenschutznetzes auf jeder Seite darüber spannen, so kann das Netz für Pflegearbeiten oben geöffnet und seitlich nach unten geschoben werden. Die Möhrenfliege legt Eier an den Wurzelhals der Rüebli. Die geschlüpften Maden fressen Gänge in die Rüebli, der Geschmack wird bitter. · Insektenschutznetze verwenden. Schnecken fressen junge Dahlientriebe, sowie Kohl- und Salatsetzlinge über Nacht komplett ab. · Schneckenkragen über den Setzling stülpen, evtl. zusätzlich den Kragen innen mit Schmierseife einstreichen. Ameisen wandern den Obststämmen entlang zu den Blättern und schützen die Blattläuse vor Nützlingen, die Blattläuse können sich ungehindert vermehren. · Ameisenbarriere rund um den Obststamm befestigen, die Ameisen bleiben darauf kleben und meiden daraufhin den Baum.

Ratgeber
Pflanzenschutz: Den Anfängen wehren

Ratgeber

Play Episode Listen Later Jun 1, 2026 5:59


Mit offenen Augen durch den Garten spazieren und mit einfachen Mitteln eingreifen, wenn Schädlinge auftauchen – das verhindert grosse Schäden! Denn die ersten Schadinsekten vermehren sich rasend schnell und rasch hat sich eine grosse Population entwickelt. Ihre Bekämpfung ist schwierig. Jetzt aktuell: Blattläuse, Marmorierte Baumwanze. Blattläuse Es gibt über 800 verschiedene Blattlausarten in der Schweiz, doch nur wenige Arten schädigen die Nutzpflanzen im Hausgarten: Sie saugen Pflanzensaft und übertragen Virenkrankheiten. Beispiele sind Johannisbeerblasenlaus, Grüne Salatblattlaus, Bohnenblattlaus, Mehlige Apfelblattlaus. Wie findet man die ersten Blattläuse? · Die obersten Blätter der Johannisbeeren kräuseln oder verfärben sich rötlich, auf der Blattunterseite hat es winzige Blattläuse: Triebspitzen wegschneiden, der Grünabfuhr mitgeben. · Auf Salatblättern: Blattläuse zerdrücken. · Befallene Randen- und Mangoldpflanzen mit 2% Schmierseifenlösung behandeln: 1 Liter warmes Wasser mit 20 ml flüssiger (oder 30 g fester Schmierseife) mischen und Blattlauskolonie besprühen. Zwei eingeschleppte Wanzenarten machen im Sommer grosse Schäden an Obst und Gemüse: Die Grüne Reiswanzen und die Marmorierte Baumwanze saugen an verschiedenen Früchten, so dass diese ungeniessbar werden. Sie beginnen im Juni mit der Fortpflanzung und legen Eier. Wie findet man ihre Eigelege? Beide Wanzenarten legen circa 20 - 30 Eier auf die Blattunterseite der obersten Blätter von z.B. Peperoni, Tomaten, Gurken: · Blätter im obersten Drittel wenden: weisse Eigelege stammen von der Marmorierten Baumwanze und gelbe Eigelege von der Grünen Reiswanze. · Mithilfe des Blattes die Eier zerdrücken. Achtung Sonnenbrand! Setzlinge aus Gewächs- und Treibhäusern sind noch nicht abgehärtet gegen die UV-Strahlung der Sonne. Stehen sie ungeschützt in der prallen Sonne, bekommen ihre Blätter einen Sonnenbrand: grosse, braune Flecken oder Streifen, sie werden dürr und fallen ab. Besonders Vorsicht im Juni: Wenn nach kühleren, bewölkten Tagen plötzlich sonnige, heisse Tage auftreten, kann es an exponierten, jungen Früchten zu Sonnenbrand kommen.

FiBL Focus
Die Basics des biologischen Pflanzenschutzes

FiBL Focus

Play Episode Listen Later May 22, 2026 28:34


Schickt uns eine Nachricht In dieser Podcastfolge wollen wir uns jetzt noch einmal tiefer mit den Grundprinzipien des biologischen Pflanzenschutzes beschäftigen. Was ist biologischer Pflanzenschutz eigentlich genau und wie unterscheidet er sich vom konventionellen Pflanzenschutz? Schon in der letzten Podcastfolge haben wir uns dem spannenden Thema des biologischen Pflanzenschutzes gewidmet. Dabei ging es in erster Linie um die Erforschung und Erprobung neuer biologischer Pflanzenschutzmittel. Jetzt haben wir Barbara Thürig und Hans-Jakob Schärer aus dem Departement für Nutzpflanzenwissenschaften in das Podcaststudio eingeladen, um uns die Grundlagen des biologischen Pflanzenschutzes noch etwas näher zu bringen. Gemeinsam leiten die Beiden dort die Gruppe Pflanzenschutz, Phytopathologie und Entomologie. Wir freuen uns, dass Sie uns im Gespräch mit Phie Thanner die Basics des Biologischen Pflanzenschutzes genauer erklären.Bei Fragen, Anregungen oder Kritik meldet euch bei uns. Schreibt uns eine E-Mail oder schreibt uns Kommentare auf Youtube oder Instagram Bis zum nächsten Mal, wir freuen uns auf euch, euer FiBL-Focus-Team.Folge 119/Deutsch/Länge in 28Min. und 34Sek.  Gäste/FiBL-Forschungsteam: Barbara Thürig und Hans-Jakob Schärer, FiBLModeration Gespräch/Gelesen von: Phie Thanner, FiBLRedaktion: Vanessa Gabel, FiBLAn- und Abmoderation: Anke Beermann, FiBLWeiterführende Informationen:Projekt "Biolandbau ohne Fungizide auf Kupferbasis" in der FiBL-ProjektdatenbankProjekt "Larixyne – ein grünes Fungizid für europäische Rebberge" in der FiBL-ProjektdatenbankProjekt "Nutzung von Kompostmikroorganismen für neue Pflanzenschutzmittel gegen Blattkrankheiten" in der FiBL-ProjektdatenbankProjekt "SCALE-it – Förderung effizienter Alternativen für umstrittene Betriebsmittel im Biolandbau" in der FiBL-ProjektdatenbankFiBL-Merkblätter zum Thema Pflanzenschutz (Suche: Pflanzenschutz)Video "Neue Mittel gegen Echten und Falschen Mehltau im Bio-Weinbau"E-Mailpodcast@fibl.orgInstagram@fibl_focusWebsitewww.fibl.orgFiBL Focus ist der Podcastkanal des FiBL Schweiz, einem der weltweit grössten Forschungsinstitute für biologischen Landbau.

DLG-Podcast Landwirtschaft
Podcast DLG-Feldtage Spezial 1 – Planting Green

DLG-Podcast Landwirtschaft

Play Episode Listen Later Mar 10, 2026 47:03


„Pflanzenbau out of the Box“ – unter diesem Leitmotiv finden vom 16. bis 18. Juni 2026 die DLG-Feldtage am Internationalen DLG-Pflanzenbauzentrum in Bernburg statt. Ein Verfahren, das diesen Ansatz perfekt verkörpert, ist Planting Green: die Aussaat einer Hauptkultur in einen noch lebenden Begrünungsbestand, eine noch junge Spielart der Direktsaat. Wie Planting Green Bodenstruktur und Biodiversität stärkt – und zugleich Einsparungen im Maschinenpark sowie beim Pflanzenschutz ermöglichen kann –, darum geht es in dieser Spezialfolge des DLG-Podcasts. Die Hosts Stefanie Pionke, DLG-Bereichsleiterin Content, und Jonas Trippner, Projektleiter Pflanzenbau im DLG-Fachzentrum Landwirtschaft & Lebensmittel, sprechen dafür mit Anton Fuchs. Fuchs ist Betriebsleiter bei Dörr Agrar in der Rhön. Dort arbeitet man seit rund zwei Jahren mit Planting Green. Im Podcast berichtet er, was den Ausschlag für den Einstieg gegeben hat, wo Dörr Agrar besonders profitiert – und an welchen Stellen der Betrieb wertvolle Erfahrungen, aber auch Lehrgeld gesammelt hat. Mehr Informationen zu den DLG-Feldtagen: DLG-Feldtage Website: Home Informationen zu den Spotlights: DLG-Spotlights Tickets im Online-Ticketshop: DLG - DLG-Feldtage Fachliche News zu den DLG-Feldtagen: News Mehr Pflanzenbau-Infos bei der DLG: Pflanzenbau DLG-Praxismonitor Drilltechnik: Umfrage DLG-PraxisMonitor Drilltechnik DLG-Podcast Deep Dive „Erfolgreicher Ackerbau“: Agrar Interview mit DLG-Bereichsleiter Pflanzenbau und Landtechnik, Dr. Bruno Görlach: Nachhaltige Produktivitätssteigerung: Moderne Technologien im Ackerbau Mehr Informationen über Dörr Agrar: Der Betrieb im Überblick: Dörr Agrar (@doerr_agrar) • Instagram-Fotos und -Videos Digitales Betriebsmanagement am Beispiel der Dörr-Agrar Pflanzenbau GmbH in der Rhön DLG-Podcast: Digitalisierung im Betrieb Hier geht's zum DLG-MediaCenter mit Podcasts aus den Bereichen Agrar & Food, Videos und vielfältigen Publikationen!

Regionaljournal Bern Freiburg Wallis
Kanton Wallis verstärkt den Pflanzenschutz

Regionaljournal Bern Freiburg Wallis

Play Episode Listen Later Feb 25, 2026 4:35


Der Japankäfer, die Asiatische Hornisse oder die goldgelbe Vergilbung: Das sind Krankheiten und Schädlinge, welche der Landwirtschaft im Kanton Wallis Sorgen bereiten. Nun zieht die Dienststelle für Landwirtschaft Bilanz und ergreift weitere Massnahmen. Weiter in der Sendung: · Wie gut ist der Kanton Bern für mögliche Naturkatastrophen gerüstet? Die Regierung liefert Antworten.

Update Erde - Deutschlandfunk Nova
Pflanzengift - Brauchen wir wirklich Glyphosat?

Update Erde - Deutschlandfunk Nova

Play Episode Listen Later Feb 20, 2026 21:08


Wir klären, warum Glyphosat in der Landwirtschaft so beliebt ist und welche Schäden dieses "Total-Herbizid" bei Mensch und Natur anrichtet. Und: Gibt es Alternativen?**********In dieser Folge:0:00 - Warum gibt es Glyphosat?3:11 - Schäden für den Menschen6:31 - Schäden für Tiere und Artenvielfalt8:39 - Glyphosat ist gut und schlecht für Klima und Boden12:55 - Die Rechtslage zu Glyphosat14:31 - Könnten andere Mittel Glyphosat ersetzen?16:13 - Was geht: Alternativen zu Glyphosat19:35 - Deine Minute Natur auf der Wiese**********Ihr hört: Moderation: Ann-Kathrin Horn und Klaus Jansen**********Weiterführende Quellen zu dieser Folge:FAQ des Bundeslandwirtschaftsministeriums zu GlyphosatZurückgezogene Studie zu GlyphosatARD-Faktenfinder zu Glyphosat5-Punkte-Programm für einen nachhaltigen Pflanzenschutz vom UmweltbundesamtÜbersicht zum Ablauf von Glyphosat-Zulassungen im Privatbereich**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .**********Ihr habt Anregungen, Ideen, Themenwünsche? Dann schreibt uns gern unter updateerde@deutschlandfunknova.de.

Genome Editing - WieWasWozu?
Wein & Schokolade – Pflanzenzüchtung zwischen Tradition und Präzision

Genome Editing - WieWasWozu?

Play Episode Listen Later Feb 12, 2026 21:45


Wein und Schokolade stehen für Genuss, doch die Pflanzen dahinter geraten zunehmend unter Druck. Krankheiten, Klimaveränderungen und steigende Anforderungen im Pflanzenschutz stellen Züchtung und Landwirtschaft vor neue Herausforderungen. Diese Folge blickt zunächst in den Weinberg: Pilzwiderstandsfähige Rebsorten (PiWi) zeigen, was klassische Züchtung leisten kann – und wo ihre Grenzen liegen. Anschließend führt der Blick nach Westafrika zum Kakao, wo Viruskrankheiten und fragile Produktionsstrukturen Tempo in der Züchtung zu einer existenziellen Frage machen. Im Gespräch mit Prof. Dr. Gabriele Krczal und Dr. Sophia Müllner geht es um die Unterschiede zwischen klassischer Züchtung und Genome Editing, um Akzeptanz im Markt und um die politische Dimension neuer genomischer Techniken in der EU. Was leisten traditionelle Verfahren? Wo eröffnen präzisere Werkzeuge neue Optionen? Und wie verändern neue Züchtungsmethoden Landwirtschaft, Markt und Regulierung? Eine Folge über Druck, Spielräume und darüber, warum am Ende nicht nur die Methode zählt, sondern der gesellschaftliche Rahmen.

Auf ein Glas…
Michael Sinn: Ausgelernt ist eigentlich nie!

Auf ein Glas…

Play Episode Listen Later Feb 12, 2026 72:24


Das Südtiroler Weingut St. Quirinus zählt zu den jüngeren Betrieben der Region, die zugleich eine jahrtausendealte Weinbautradition hat. Ich traf den Winzer Michael Sinn in Oberplanitzing, einem Ortsteil von Kaltern am Kalterer See. Der junge Familienbetrieb, mit Hofbau 2009 und eigenem Weinbau ab 2013, produziert heute knapp 60.000 Flaschen jährlich und bewirtschaftet fast 10 Hektar auf Weinbergen, die zwischen 230 und 700 Meter hoch liegen. St. Quirinus steht für biodynamische Bewirtschaftung (Demeter-zertifiziert seit 2013), damit einhergehend minimalen Pflanzenschutz und einen hohen PiWi-Anteil von 25–33 Prozent. Das restliche (und insgesamt natürlich größere) Sortiment des Weinguts verbindet internationale Rebsorten mit regionalen Klassikern.Mehr Informationen bei den STIPvisiten[00:00] Podcast aus Südtirol vom Kalterer See. Wir sind im Weingut St. Quirinus beim Winzer Michael Sinn[07:05] wie es sich bei einer Verkostung gehört, beginnen wir mit einem Schaumwein – klassische Methode: Quirinus Brut Rosé[20:32] Werdegang[22:28] neuer Wein im Glas, frisch entkorkt – im Glas ein 2024 Sauvignon[36:39] im Glas ein Wein ausschließlich aus der Tonamphoresie haben – wennimmer es geht – einen 12-Monats-Rhythmus bei Amphoren und Holzfässern: der gereifte Wein kommt dann in Stahlfässer[44:50] das Wort Immervollfass: eins der schönsten Worte der Weinwirtschaft[46:04] Kalterer See Classico Superiore – die Rebsorte dahinter ist Vernatsch (in Württemberg: Trollinger)[53:09] wir reden mal über Geld![1:00:44] 23er Lagrein Badel (Badel ist ein Weinberg)[1:01:44] Pergola und Guyot-Erziehung kurz erklärt

FiBL Focus
Pestizide – Risiken, Schäden und nachhaltige Perspektiven

FiBL Focus

Play Episode Listen Later Jan 16, 2026 44:18


Schickt uns eine Nachricht  «Es ist eigentlich 5 nach 12», sagt Lukas Pfiffner. Der FiBL Forscher befasst sich seit Jahrzehnten mit den Auswirkungen des Pestizidgebrauchs auf die Umwelt und in verschiedenen intensiven Anbausystemen wie Bio, Demeter, IP, ÖLN und konventionell. Lukas Pfiffner freut sich über die Fortschritte, zum Beispiel beim Anbau von pestizidfreiem Getreide, bei den low-input Extensoprogrammen und beim Bio-Anbau mit low-risk-Pestiziden, sieht aber nach wie vor grosse Herausforderungen auf vielen Ebenen. Pfiffner erinnert an das EU-Projekt SPRINT, an dem das FiBL beteiligt war. Dieses hat in den letzten sechs Jahren umfangreiche Studien zu Risikobewertungen des Pestizidgebrauchs in zehn EU-Ländern und in der Schweiz durchgeführt und analysiert. Seine Bilanz: «Wir haben eine Riesenherausforderung mit den Belastungen durch problematische Pestizide, vor allem in Mischungen im Boden, im Wasser und in der Luft». Im Gespräch mit Adrian Krebs nimmt Pfiffner eine Bestandesaufnahme vor und erläutert, wie die Landwirtschaft aus seiner Sicht transformiert werden müsste, um sie nachhaltiger zu machen und die Gesundheit der Lebewelt zu verbessern. In der Diskussion geht es um Systemansätze in denen Biocontrol, funktionelle Biodiversität und Biolandbau eine relevante Rolle spielen, gleichzeitig aber auch um die Frage, wie der Pflanzenschutz im Biolandbau seine Effizienz und Umweltwirkungen verbessern kann. Folge 110/Deutsch/Länge 54 Min. und 28 Sek. Gast: Lukas Pfiffner, Pestizid-Experte, Themenleiter Agrarökologie und Biodiversität am FiBLModeration: Adrian Krebs, FiBLAn- und Abmoderation: Anke Beermann, FiBLWeiterführende Informationen:Das Projekt SPRINT auf der Webseite des FiBL https://www.fibl.org/de/themen/projektdatenbank/projektitem/project/2028Webseite des Projekts SPRINT https://sprint-h2020.eu/ E-Mailpodcast@fibl.orgInstagram@fibl_focusWebsitewww.fibl.orgFiBL Focus ist der Podcastkanal des FiBL Schweiz, einem der weltweit grössten Forschungsinstitute für biologischen Landbau.

Jung & Landwirtin
Tatort: Letzte Ernte - Krimi oder Realität für Obstbauern?

Jung & Landwirtin

Play Episode Listen Later Dec 17, 2025 53:15


In dieser Folge spreche ich mit Charlotte Otte, Obstbäuerin, über die Themen und Bilder, die der Tatort „Letzte Ernte“ gezeigt hat, und darüber, wie diese im Alltag des modernen Apfelanbaus einzuordnen sind. Mein heutiger Kooperationspartner: QS - Qualität und Sicherheit GmbH

Cheers! Der Weinpodcast mit Lou
159: Tamino: Wie neue Rebsorten den Weinbau verändern – Zu Gast: Bastian Krüger

Cheers! Der Weinpodcast mit Lou

Play Episode Listen Later Nov 30, 2025 31:36 Transcription Available


Heute geht's um die Zukunft im Glas: PIWIs, also pilzwiderstandsfähige Rebsorten, gelten als Hoffnungsträger für einen nachhaltigeren Weinbau. Lou und Jonas sprechen mit Bastian Krüger über das Gemeinschaftsprojekt Tamino aus Baden-Württemberg – eine Rotwein-Cuvée, die zeigt, dass Umweltbewusstsein und Genuss perfekt zusammenpassen. Du erfährst, warum PIWIs weniger Pflanzenschutz brauchen, weshalb sie im Weinberg echte Gamechanger sind und wieso viele Winzer lieber mit Fantasienamen statt mit komplizierten Rebsortenbezeichnungen arbeiten. Außerdem geht's um die Frage, wie Tamino schmeckt, welche Idee dahinter steckt und warum die Bewegung gerade so viel Rückenwind bekommt. Weine der Woche 2022 Tamino Rotweincuvée trocken – Weingut Kaufmann Vollmundig und würzig, mit Aromen von dunklen Früchten und feiner Cassisnote. Die Cuvée besteht ausschließlich aus robusten PIWI-Sorten und zeigt, wie elegant Nachhaltigkeit schmecken kann – kräftig, rund und mit angenehm saftigem Trinkfluss. 2022 Tamino Cuvée trocken – Weingut Dreher Ein kräftiger Rotwein aus 85 % Cabernet Cortis, 14 Monate im Barrique gereift. In der Nase dunkle Beeren, Gewürze und ein Hauch Zedernholz; am Gaumen saftig, mit Noten von Kakao und feiner Holzwürze. Die Tannine sind seidig, der Nachhall lang – ein PIWI mit Charakter und Lagerpotenzial bis 2028 . 2021 Tamino Cuvée trocken – Weingut Maier Eine Cuvée aus Cabernet Carbon, Cabernet Cortis, Monarch und Prior. Kräftig, fruchtbetont und ausgewogen – mit Aromen von Schwarzkirsche, Brombeere und einem Hauch Vanille. Durch den Barrique-Ausbau gewinnt der Wein an Tiefe und Balance – ideal zu Wild, Lamm oder Schmorgerichten . Lous Weinlexikon: M wie Mehrwegflasche Glasflaschen zählen zu den größten CO₂-Treibern im Weinbau. Mehr als die Hälfte des Fußabdrucks entsteht allein durch Transport und Produktion. Einige Betriebe wie das Staatsweingut Freiburg denken neu und füllen PIWI-Weine wie Tamino in standardisierte Bierflaschen ab. So kann das bereits existierende Mehrwegsystem genutzt werden – jede Flasche wird zigmal wiederverwendet, spart Energie und verringert Abfall. Ein echter Gamechanger für die Weinwelt der Zukunft. Genau das Richtige für Deine Weinprobe und zum Üben von Verkostungen: Das Cheers! Aromarad https://www.edeka.de/services/edeka-medien/cheers-podcast/index.jsp Lust auf den perfekten Weinmoment? Mit den Cheers! Weinplaylisten findest Du tolle Musik zu jeder Flasche Wein https://open.spotify.com/user/31umv65e2qkqtw3xamou2qwcoska Möchtest Du uns eine Frage stellen, etwas loswerden oder ein Thema vorschlagen? Dann schreib uns gerne an cheers@edeka.de. Wir freuen uns, von Dir zu hören – Cheers! Weitere Infos zu unserem Podcast findest Du unter edeka.de/cheers. Besuche uns auch gerne auf Instagram https://www.instagram.com/cheers_weinpodcast/. Altershinweis: Dieser Podcast beschäftigt sich mit Wein und hat einen Bezug zu Alkohol. Der Inhalt ist ausschließlich an Personen ab 16 Jahren gerichtet.

FiBL Focus
Klimaanpassung: Herausforderungen für Praxis, Politik und Forschung

FiBL Focus

Play Episode Listen Later Nov 14, 2025 50:31


Schickt uns eine Nachricht Der Klimawandel ist Tatsache. Die Land- und Ernährungswirtschaft muss sich an die neuen Gegebenheiten anpassen. In unserer neuen Podcastfolge unterhalten sich ein Biolandwirt, die Co-Politverantwortliche von Bio Suisse und ein FiBL Forscher über das richtige Vorgehen. Hinter uns liegt ein weiterer überdurchschnittlich warmer Sommer mit dem heissesten Juni aller Zeiten. Der Klimawandel ist Realität und dessen Verhinderung ziemlich illusorisch. Man ist sich deshalb weitherum einig, dass die Reduktion der Emissionen fortgesetzt werden soll, dass die Klimaanpassung aber ebenso wichtig ist. Was kann die Politik und was kann die Landwirtschaft sowie die gesamte Wertschöpfungskette unternehmen, um die Anpassung an die neuen Realitäten voranzutreiben? Darüber unterhält sich Adrian Krebs mit Laura Spring von Bio Suisse, mit dem Obst- und Beerenproduzenten Heinz Schmid sowie mit Michael Friedli vom FiBL. Ein Fokus liegt im Gespräch bei den Spezialkulturen, die vom Klimawandel besonders betroffen sind. Hierbei ist auch der sogenannte bauliche Pflanzenschutz ein wichtiges Thema.Gäste: Laura Spring, Bio Suisse; Heinz Schmid, Biolandwirt; Michael Friedli, FiBLModeration: Adrian Krebs, FiBLAn- und Abmoderation: Anke Beermann, FiBLWeiterführende Informationen:Im Gespräch erwähnt Laura Spring einen Vorstoss im Nationalrat von Christine Badertscher (Grüne, Bern). Diese Interpellation ist unterdessen eingereicht und vom Bundesrat bereits beantwortet worden: 25.4280 | Wetterextreme. Was unternimmt der Bund, um die Klimaanpassung in der Landwirtschaft sicherzustellen? | Geschäft | Das Schweizer ParlamentWebsite des Betriebs von Heinz Schmid: https://www.bioschmid.ch/index.html E-Mailpodcast@fibl.orgInstagram@fibl_focusWebsitewww.fibl.orgFiBL Focus ist der Podcastkanal des FiBL Schweiz, einem der weltweit grössten Forschungsinstitute für biologischen Landbau.

Garten: Alles Möhre, oder was?!
So überwintern Pflanzen sicher - Tipps für euren Garten

Garten: Alles Möhre, oder was?!

Play Episode Listen Later Oct 17, 2025 23:26


Wie überwintern Pflanzen sicher? Egal ob immergrün, laubabwerfend oder aus dem mediterranen Raum - der Winter ist im Garten immer eine Herausforderung. Denn strenge Temperaturen können für einen Kahlschlag in eurem Garten sorgen. Aber keine Sorge, Thomas verrät euch die richtigen Tricks und bringt eure Pflanzen sicher in den Frühling. Er kümmert sich um die richtige Einteilung und legt sein Wissen wie einen warmen Mantel über euren Garten. Mehr Infos zum Thema: So überwintern Kübelpflanzen richtig https://www.ndr.de/ratgeber/garten/Kuebelpflanzen-richtig-ueberwintern,kuebelpflanzen125.html So überwintern Ziruspflanzen: https://www.ndr.de/ratgeber/garten/Zitruspflanzen-ueberwintern-So-bleiben-die-Baeumchen-gesund,zitruspflanzen136.html Alles rund um den Garten gibt es natürlich auf der Internetseite des NDR Ratgebers in der Rubrik "Garten": https://www.ndr.de/ratgeber/garten Podcasttipp: "Abenteuer Diagnose" https://www.ardaudiothek.de/sendung/abenteuer-diagnose-der-medizin-krimi-podcast/urn:ard:show:0d1f9e131aab22c7/

DLG-Podcast Landwirtschaft
Erfolgreicher Ackerbau – Teil 9: Nacherntemanagement als Basis der Herbizidstrategie

DLG-Podcast Landwirtschaft

Play Episode Listen Later Aug 5, 2025 74:23


Das Potenzial von Ungrassamen im Boden ist für das gesamte Herbizidmanagement von entscheidender Bedeutung. Ein wichtiger Baustein der Pflanzenschutzstrategie im Herbst ist ein an die Biologie der Ungräser angepasstes Nacherntemanagement. Die Engländer bezeichnen die standardmäßige Stoppelbearbeitung bei hohem Ungrasdruck nicht umsonst als „waste of time“ (= Zeitverschwendung). Über die richtige Strategie in puncto Ackerfuchsschwanz und Weidelgras, die Notwendigkeit, das Nacherntemanagement als eigenständige Disziplin zu betrachten, und den Wegfall von Flufenacet spricht Moderator Dr. Bruno Görlach, Bereichsleiter Pflanzenproduktion und Außenwirtschaft im DLG-Fachzentrum Landwirtschaft & Lebensmittel, mit Manja Landschreiber, Referentin für Pflanzenschutz der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein, und Frank Käufler, privater Pflanzenbauberater aus Nordhessen. Beide Experten sind sich einig: Der Herbizideinsatz ist nur ein Baustein im gesamten System der Ungraskontrolle und muss im Zusammenspiel mit den ackerbaulichen Maßnahmen betrachtet werden. Mehr Informationen zum Thema Nacherntemanagement und Herbizidstrategie Feldhygiene – eine Broschüre der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung. Download unter: https://www.ble-medienservice.de/1014-1-feldhygiene.html Berechnung des Samenbankpotentials von Ackerfuchsschwanz: https://www.praxis-agrar.de/fileadmin/Medien/01_Pflanze/00_Sammlung/Feldhygiene_-_Ergaenzende_Informationen/Berechnung_des_Samenvorrates_von_Ackerfuchsschwanz.pdf Zum nachhören – Erfolgreicher Ackerbau Teil 1: Herbizid- & Unkrautmanagement: https://open.spotify.com/episode/7pR7dYvfBpl8XMTEe4Yd41?si=a5a7b79438554cca oder auf der DLG-Homepage: https://www.dlg.org/mediacenter/dlg-podcast/agrar/dlg-podcast-erfolgreicher-ackerbau-teil-1-herbizid-unkrautmanagement Wirkstoffverlust. Was tun ohne Flufenacet: https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/ansicht/wirkstoffverlust-was-tun-ohne-flufenacet Bekämpfungsstrategie. Renaissance der Wurzelunkräuter: https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/ansicht/bekaempfungsstrategie-renaissance-der-wurzelunkraeuter Hier geht's zum DLG-MediaCenter mit Podcasts aus den Bereichen Agrar & Food, Videos und vielfältigen Publikationen!

Red ma NATUR
Pflanzenschutz – neue Schädlinge & neue Nützlinge

Red ma NATUR

Play Episode Listen Later Jul 31, 2025 31:54


Pflanzenschutz ist wichtiger denn je – doch was bedeutet das eigentlich im naturnahen Garten? In dieser Folge spricht Tamara mit Theresa über Schädlinge wie die Reiswanze oder die Kirschessigfliege – und darüber, warum nicht jeder Schädling sofort bekämpft werden sollte. Sie erklärt, wie sich das Garten-Ökosystem durch Klimawandel und Globalisierung verändert hat und welche Rolle Nützlinge hierbei spielen. Theresa zeigt, warum Vielfalt im Beet die beste Strategie gegen Schädlingsdruck ist, wie Fruchtfolge, gesunder Boden und saubere Werkzeuge zum Pflanzenschutz beitragen – und was das Jordanvirus mit all dem zu tun hat. Wir lernen, wann Pflanzenschutz überhaupt notwendig ist, wie man Pflanzen präventiv stärkt und warum es manchmal klug ist, den Schädlingen ihren Raum zu lassen. Freu dich auf viele alltagstaugliche Tipps! Die passenden Broschüren findest du hier: Nützlinge im Garten: broschüren-und-infoblätter.html, Brühen, Jauchen und Tees: broschüren-und-infoblätter.html Ihr habt eine Frage? Das „Natur im Garten“ Team hilft gerne weiter. „Natur im Garten“ Telefon: +43 (0) 2742 / 74 333; E-Mail: gartentelefon@naturimgarten.at

ANTENNE MAINZ Sonntagstalk mit Volker Pietzsch
Eva Vollmer - „Duracell‑Winzerin & Zukunftsweine“

ANTENNE MAINZ Sonntagstalk mit Volker Pietzsch

Play Episode Listen Later Jun 30, 2025 57:03


Wie viel Leidenschaft, Tempo und Mut passen in eine Weinflasche? Volker Pietzsch spricht im ANTENNE MAINZ‑Sonntagstalk mit der Mainzer Bio‑Winzerin Eva Vollmer – von ihrem Vater liebevoll „Duracell‑Häschen“ genannt. Gemeinsam tauchen sie ein in Evas rasantes Leben zwischen Weinberg, Keller und Bühne und klären, warum 4 000 Flaschen Startkapital ausreichen können, um heute 60 000 Flaschen pure Rheinhessen‑Power abzufüllen. Du erfährst unter anderem: wie Eva und ihr Mann 2007 aus einem Traubenablieferer‑Betrieb ein gefeiertes Bio‑Weingut gründeten, warum „Zukunftsweine“ mit neuen, robusten Rebsorten bis zu 80 % weniger Pflanzenschutz brauchen und trotzdem großartig schmecken, weshalb sie mit der Bewegung Maxime Herkunft Rheinhessen und einem rollenden Wein‑Bus durch die Region tourt, wie ein QR‑Code auf der Flasche zur persönlichen Winzerinnen‑Sprachnachricht führt – und was das mit Storytelling zu tun hat, warum Biodiversität im Weinberg wichtiger ist als ein „geleckter“ Rasenstreifen, und welche Rolle starke Winzerinnen beim Aufbruch Rheinhessens spielen. Kurzweilig, dialogorientiert und mit viel Herzblut – diese Folge prickelt wie ein kühler Riesling an einem heißen Juli‑Tag. Jetzt einschalten, mitreisen und vielleicht schon den nächsten Weinguts‑Trip planen! Moderation, die verbindet – mit Volker Pietzsch Ob Podcast, Bühne oder Veranstaltung: Mit Stimme, Erfahrung und echtem Interesse schafft Volker Pietzsch Raum für gute Gespräche. https://www.evavollmer-wein.de/ https://antenne-mainz.de/ueber-uns/team/redaktion/volker-pietzsch/ Mehr Infos und Kontakt:

gvf AGRAR-WISSEN
Pflanzenschutz im Wandel – Markt und Herausforderungen

gvf AGRAR-WISSEN

Play Episode Listen Later Jun 13, 2025 36:33


Erhalten Sie spannende Einblicke in die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Betriebsmittel. Im Fokus stehen generische Pflanzenschutzmittel, der Einfluss neuer Marktteilnehmer sowie die zunehmenden Herausforderungen durch fehlende Neuzulassungen und mangelnde Innovation. Lars Lehmann von der STEFES GmbH wird beleuchten, wie sich der Markt verändert, welche Auswirkungen dies auf die Praxis hat und welche Wege es gibt, Innovationslücken zu […] Der Beitrag Pflanzenschutz im Wandel – Markt und Herausforderungen erschien zuerst auf gvf VersicherungsMakler AG.

SPRIND – der Podcast der Bundesagentur für Sprunginnovationen

Woran krankt der Pflanzenschutz heute? Wie lassen sich Weinreben impfen? Und welche Rolle spielt dabei das holzige Biopolymer Lignin? Unser Host Thomas Ramge spricht mit: Justin Grabow, Co-Gründer des Mainzer Biotech-Startups LigniLabs.

Synapsen. Ein Wissenschaftspodcast von NDR Info
(108) Landwirtschaft: Bio und konventionell zusammendenken!

Synapsen. Ein Wissenschaftspodcast von NDR Info

Play Episode Listen Later Sep 13, 2024 70:07


Landwirtschaft ist nicht schwarz-weiß. Forschende setzen auf eine differenzierte Betrachtung und integrierten Anbau. Bio-Landwirtschaft ist nachhaltiger, gesünder und besser für Natur und Tiere. Konventionell arbeitende Bauern nutzen zu viel Pflanzengift und setzen viel zu oft auf Massentierhaltung. So haben wir es gelernt, und deshalb soll der Öko-Landbau auch weiter ausgebaut werden. Doch immer wieder begegnen uns Forschende und Landwirte, die sich am Schwarz-Weiß-Bild in den Medien stören. Unsere Kollegin Nele Rößler ist darum der Frage nachgegangen, wo die Grenzen von Bio liegen und inwiefern beides mehr zusammengedacht werden muss. Im Gespräch mit Host Lucie Kluth erklärt sie, welche Pflanzenschutzmittel auch Biobauern einsetzen und inwiefern konventionelle Landwirtschaft sogar eine bessere Klimabilanz haben kann. Sie berichtet von ihrem Besuch in einem "Aktivstall" für Schweine und lässt Forschende zu Wort kommen, die für mehr Technologie-Offenheit im Ökolandbau plädieren. HINTERGRUNDINFORMATIONEN Modellierung - Nachhaltige Welternährung: nature.com/articles/s41467-017-01410-w CO2-Opportunitätskosten von organisch angebauten und konventionellen Produkten: nature.com/articles/s41586-018-0757-z Nutzen von biodynamischen Präparaten: nature.com/articles/s41598-020-61320-8  Angaben zu Brachlandanteil in Deutschland: destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Landwirtschaft-Forstwirtschaft-Fischerei/Feldfruechte-Gruenland/Tabellen/ackerland-hauptnutzungsarten-kulturarten.html Stickstoffeinsatz in Deutschland: umweltbundesamt.de/publikationen/daten-zur-umwelt-2024 Biolandwirtschaft - Stickstoffanteil im Boden: thuenen.de/media/publikationen/thuenen-report/Thuenen_Report_65.pdf Pestizideinsatz im Ökolandbau - Julius Kühn-Institut: wissen.julius-kuehn.de/oekologischerlandbau/pflanzenschutz-staerkungsmittel/pflanzenschutzmittel Bodenbelastung durch Kupfer: boden-fachzentrum.de/lexikon/bodenbelastung-durch-kupfer/#:~:text=Der%20nat%C3%BCrliche%20Kupfergehalt%20liegt%20zwischen%202%20und%2040%20mg%20pro%20kg%20Boden. Schweinehaltung in Deutschland: bmel.de/DE/themen/tiere/nutztiere/schweine/schweine.html#:~:text=Einem%2050%20bis%20110%20Kilogramm,Quadratmeter%20Auslauf%20im%20Freien%20zu Antibiotika in der Tierhaltung: bmel.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2022/184-antibiotika.html Ökologische Fußabdrücke von Lebensmitteln: ifeu.de/fileadmin/uploads/Reinhardt-Gaertner-Wagner-2020-Oekologische-Fu%C3%9Fabdruecke-von-Lebensmitteln-und-Gerichten-in-Deutschland-ifeu-2020.pdf Rezept für eine nachhaltige Welternährung: thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(18)31788-4/abstract Nationaler Aktionsplan für nachhaltigen Pflanzenschutz: nap-pflanzenschutz.de/ Mehr Hintergrund zu dieser Folge: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcastsynapsen396.html Wissenschaft bei NDR Info: https://www.ndr.de/nachrichten/info/sendungen/wissenschaft-und-bildung/index.html

NDR Info - Logo - Das Wissenschaftsmagazin
(108) Landwirtschaft: Bio und konventionell zusammendenken!

NDR Info - Logo - Das Wissenschaftsmagazin

Play Episode Listen Later Sep 13, 2024 70:07


Landwirtschaft ist nicht schwarz-weiß. Forschende setzen auf eine differenzierte Betrachtung und integrierten Anbau. Bio-Landwirtschaft ist nachhaltiger, gesünder und besser für Natur und Tiere. Konventionell arbeitende Bauern nutzen zu viel Pflanzengift und setzen viel zu oft auf Massentierhaltung. So haben wir es gelernt, und deshalb soll der Öko-Landbau auch weiter ausgebaut werden. Doch immer wieder begegnen uns Forschende und Landwirte, die sich am Schwarz-Weiß-Bild in den Medien stören. Unsere Kollegin Nele Rößler ist darum der Frage nachgegangen, wo die Grenzen von Bio liegen und inwiefern beides mehr zusammengedacht werden muss. Im Gespräch mit Host Lucie Kluth erklärt sie, welche Pflanzenschutzmittel auch Biobauern einsetzen und inwiefern konventionelle Landwirtschaft sogar eine bessere Klimabilanz haben kann. Sie berichtet von ihrem Besuch in einem "Aktivstall" für Schweine und lässt Forschende zu Wort kommen, die für mehr Technologie-Offenheit im Ökolandbau plädieren. HINTERGRUNDINFORMATIONEN Modellierung - Nachhaltige Welternährung: nature.com/articles/s41467-017-01410-w CO2-Opportunitätskosten von organisch angebauten und konventionellen Produkten: nature.com/articles/s41586-018-0757-z Nutzen von biodynamischen Präparaten: nature.com/articles/s41598-020-61320-8  Angaben zu Brachlandanteil in Deutschland: destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Landwirtschaft-Forstwirtschaft-Fischerei/Feldfruechte-Gruenland/Tabellen/ackerland-hauptnutzungsarten-kulturarten.html Stickstoffeinsatz in Deutschland: umweltbundesamt.de/publikationen/daten-zur-umwelt-2024 Biolandwirtschaft - Stickstoffanteil im Boden: thuenen.de/media/publikationen/thuenen-report/Thuenen_Report_65.pdf Pestizideinsatz im Ökolandbau - Julius Kühn-Institut: wissen.julius-kuehn.de/oekologischerlandbau/pflanzenschutz-staerkungsmittel/pflanzenschutzmittel Bodenbelastung durch Kupfer: boden-fachzentrum.de/lexikon/bodenbelastung-durch-kupfer/#:~:text=Der%20nat%C3%BCrliche%20Kupfergehalt%20liegt%20zwischen%202%20und%2040%20mg%20pro%20kg%20Boden. Schweinehaltung in Deutschland: bmel.de/DE/themen/tiere/nutztiere/schweine/schweine.html#:~:text=Einem%2050%20bis%20110%20Kilogramm,Quadratmeter%20Auslauf%20im%20Freien%20zu Antibiotika in der Tierhaltung: bmel.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2022/184-antibiotika.html Ökologische Fußabdrücke von Lebensmitteln: ifeu.de/fileadmin/uploads/Reinhardt-Gaertner-Wagner-2020-Oekologische-Fu%C3%9Fabdruecke-von-Lebensmitteln-und-Gerichten-in-Deutschland-ifeu-2020.pdf Rezept für eine nachhaltige Welternährung: thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(18)31788-4/abstract Nationaler Aktionsplan für nachhaltigen Pflanzenschutz: nap-pflanzenschutz.de/ Mehr Hintergrund zu dieser Folge: https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcastsynapsen396.html Wissenschaft bei NDR Info: https://www.ndr.de/nachrichten/info/sendungen/wissenschaft-und-bildung/index.html

Umwelt und Verbraucher (komplette Sendung) - Deutschlandfunk
WMO zu Luftqualität; Verschwundene Wiesen; Zukunftsprogramm Pflanzenschutz

Umwelt und Verbraucher (komplette Sendung) - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Sep 5, 2024 24:48


Reimer, Jule www.deutschlandfunk.de, Umwelt und Verbraucher

Ö1 Vom Leben der Natur
Die Welt der Thripse (2)

Ö1 Vom Leben der Natur

Play Episode Listen Later Aug 1, 2024 4:44


Mit winzigen Flügeln durch die Luft - Elisabeth Koschier, Professorin für Pflanzenschutz, spricht über die Thripse. Diesmal erzählt sie über die Vorbereitungen zum Fliegen. Gestaltung: Lothar Bodingbauer. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 30.07.2024.

Ö1 Vom Leben der Natur
Die Welt der Thripse (3)

Ö1 Vom Leben der Natur

Play Episode Listen Later Aug 1, 2024 4:44


Mit winzigen Flügeln durch die Luft - Elisabeth Koschier, Professorin für Pflanzenschutz, spricht über die Thripse. In Folge 3 geht es um die Herausforderungen für den Gartenbau. Gestaltung: Lothar Bodingbauer. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 31.07.2024.

Ö1 Vom Leben der Natur
Die Welt der Thripse (5)

Ö1 Vom Leben der Natur

Play Episode Listen Later Aug 1, 2024 4:43


Mit winzigen Flügeln durch die Luft - Elisabeth Koschier, Professorin für Pflanzenschutz, spricht über die Thripse. Zum Abschluss geht es um ein Zuchtprogramm im Marmeladeglas. Gestaltung: Lothar Bodingbauer. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 02.08.2024.

Ö1 Vom Leben der Natur
Die Welt der Thripse (4)

Ö1 Vom Leben der Natur

Play Episode Listen Later Aug 1, 2024 4:44


Mit winzigen Flügeln durch die Luft - Elisabeth Koschier, Professorin für Pflanzenschutz, spricht über die Thripse. In Teil vier erzählt sie vom Lebensraum Zimmerpflanze. Gestaltung: Lothar Bodingbauer. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 01.08.2024.

Ö1 Vom Leben der Natur
Die Welt der Thripse (1)

Ö1 Vom Leben der Natur

Play Episode Listen Later Aug 1, 2024 4:45


Mit winzigen Flügeln durch die Luft - Elisabeth Koschier, Professorin für Pflanzenschutz, spricht über die Thripse. Zu Beginn der Serie charakterisiert sie diese unscheinbare Insektenart. Gestaltung: Lothar Bodingbauer. Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 29.07.2024.

Forschung Aktuell - Deutschlandfunk
Pflanzenschutz ohne Grenzen: Pestizide verteilien sich weiträumig in der Natur

Forschung Aktuell - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Feb 15, 2024 4:17


Haas, Lucianwww.deutschlandfunk.de, Forschung aktuell

SWR2 Impuls - Wissen aktuell
Was Winzer und Forscher sagen zum Umgang mit Pflanzenschutz in der EU

SWR2 Impuls - Wissen aktuell

Play Episode Listen Later Dec 27, 2023 4:11


Ende November hat das EU Parlament Pläne für eine Pflanzenschutzverordnung abgelehnt, Pestizide dürfen unverändert eingesetzt werden. Die Reaktionen dazu fallen sehr unterschiedlich aus bei Landwirten, Winzern und in der Forschung.

Genuss im Bus - der mobile Wein-Podcast
Der Weinjahrgang 2023 - der Winzer Bernhard Fiedler aus dem Burgenland berichtet

Genuss im Bus - der mobile Wein-Podcast

Play Episode Listen Later Dec 8, 2023 23:25


In dieser Podcast-Reihe spreche ich mit Winzerinnen und Winzern aus den verschiedenen deutschen und deutschsprachigen Anbaugebieten über ihre Erfahrungen hinsichtlich Witterungsverlauf, Reifeentwicklung und die Gefahren, denen die Reben im Jahresverlauf 2023 ausgesetzt waren. Fast unisono berichten die Winzer und Winzerinnen von einem ungemein herausfordernden Jahrgang, nicht nur hierzulande, sondern auch in unseren Nachbarländern. In den meisten deutschen Anbaugebieten folgten auf einen entspannten und überwiegend vielversprechenden Start Hochdruckwetterlagen, die dem Oidium, also dem Mehltau-Befall günstige Bedingungen boten. Das waren trockene und meist sonnige Tage, denen Nächte mit niedrigen Temperaturen folgten. Die relative Luftfeuchtigkeit stieg. War diese Gefahr gebannt, folgte an nicht wenigen Orten in den folgenden Wochen die nächste Herausforderung. Warme, z.T. heiße Temperaturen mit so gut wie keinem Niederschlag verursachte Trockenstress. Als dann die ersehnten Niederschläge endlich in der 2. Julihälfte kamen, war die Freude groß und die Situation in den Weinbergen entspannte sich. Aus diesem Segen wurde jedoch mit zunehmendem Dauerregen ein Fluch. Das verfügbare Wasser lud die Beeren einerseits ein, schnell zu wachsen, andererseits blieb die Reifeentwicklung wegen fehlender Wärme und Sonneneinstrahlung in dieser Phase zurück. Beeren, die schnell sehr groß werden, neigen dazu sich gegenseitig abzudrücken und aufzuplatzen. Der Infektionsdruck nimmt zu. Fliegen werden angelockt. In manchen Lagen und bei manchen Rebsorten musste die Lese früh beginnen, weil weiteres Zuwarten zu noch mehr Fäulnis geführt hätte. Nicht überall waren die Trauben optimal reif. Andererseits drohten Säureverluste aufgrund der warmen Herbsttage. Es war nicht leicht, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Spätreifende Sorten waren diesmal im Vorteil. Im Vorteil waren auch all jene, die ihre Weinberge im Schuss hatten, über gesunde und ältere Anlagen und ausreichend Humus verfügten und beim Pflanzenschutz ihre Hausaufgaben gemacht hatten. Aber auch sie hatten während der Lese alle Hände voll zu tun, mussten die Zahl der Helfer erhöhen und so penibel selektieren, dass sich der Leseaufwand in machen Lagen und für manche Rebsorten exorbitant erhöhte. Die Erträge gingen gegenüber den Vorjahren zurück, obwohl die Verbände noch wenige Wochen zuvor das Gegenteil prognostiziert hatten. Dort, wo der Zustand der Trauben ein weiteres Zuwarten mit der Lese erlaubte, konnte man vom weitgehend stabilen und warmen Herbstwetter profitieren. Auf jeden Fall war es eine ungemein zügige Lese, für viele Betriebe die schnellste Lese, die sie je erlebt haben. Nicht zuletzt, weil sowohl Guts- und Lagenweine als auch die vielen unterschiedlichen Rebsorten praktisch gleichzeitig reif waren. Das zusammen mit dem hohen Selektionsaufwand machte die Weinlese 2023 zu einem echten Kraftakt, zu einer riesen Herausforderung.

Genuss im Bus - der mobile Wein-Podcast
Der Weinjahrgang 2023 - der Winzer Herbert Zillinger aus dem Weinviertel berichtet

Genuss im Bus - der mobile Wein-Podcast

Play Episode Listen Later Dec 4, 2023 29:53


In dieser Podcast-Reihe spreche ich mit Winzerinnen und Winzern aus den verschiedenen deutschen und deutschsprachigen Anbaugebieten über ihre Erfahrungen hinsichtlich Witterungsverlauf, Reifeentwicklung und die Gefahren, denen die Reben im Jahresverlauf 2023 ausgesetzt waren. Fast unisono berichten die Winzer und Winzerinnen von einem ungemein herausfordernden Jahrgang, nicht nur hierzulande, sondern auch in unseren Nachbarländern. In den meisten deutschen Anbaugebieten folgten auf einen entspannten und überwiegend vielversprechenden Start Hochdruckwetterlagen, die dem Oidium, also dem Mehltau-Befall günstige Bedingungen boten. Das waren trockene und meist sonnige Tage, denen Nächte mit niedrigen Temperaturen folgten. Die relative Luftfeuchtigkeit stieg. War diese Gefahr gebannt, folgte an nicht wenigen Orten in den folgenden Wochen die nächste Herausforderung. Warme, z.T. heiße Temperaturen mit so gut wie keinem Niederschlag verursachte Trockenstress. Als dann die ersehnten Niederschläge endlich in der 2. Julihälfte kamen, war die Freude groß und die Situation in den Weinbergen entspannte sich. Aus diesem Segen wurde jedoch mit zunehmendem Dauerregen ein Fluch. Das verfügbare Wasser lud die Beeren einerseits ein, schnell zu wachsen, andererseits blieb die Reifeentwicklung wegen fehlender Wärme und Sonneneinstrahlung in dieser Phase zurück. Beeren, die schnell sehr groß werden, neigen dazu sich gegenseitig abzudrücken und aufzuplatzen. Der Infektionsdruck nimmt zu. Fliegen werden angelockt. In manchen Lagen und bei manchen Rebsorten musste die Lese früh beginnen, weil weiteres Zuwarten zu noch mehr Fäulnis geführt hätte. Nicht überall waren die Trauben optimal reif. Andererseits drohten Säureverluste aufgrund der warmen Herbsttage. Es war nicht leicht, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Spätreifende Sorten waren diesmal im Vorteil. Im Vorteil waren auch all jene, die ihre Weinberge im Schuss hatten, über gesunde und ältere Anlagen und ausreichend Humus verfügten und beim Pflanzenschutz ihre Hausaufgaben gemacht hatten. Aber auch sie hatten während der Lese alle Hände voll zu tun, mussten die Zahl der Helfer erhöhen und so penibel selektieren, dass sich der Leseaufwand in machen Lagen und für manche Rebsorten exorbitant erhöhte. Die Erträge gingen gegenüber den Vorjahren zurück, obwohl die Verbände noch wenige Wochen zuvor das Gegenteil prognostiziert hatten. Dort, wo der Zustand der Trauben ein weiteres Zuwarten mit der Lese erlaubte, konnte man vom weitgehend stabilen und warmen Herbstwetter profitieren. Auf jeden Fall war es eine ungemein zügige Lese, für viele Betriebe die schnellste Lese, die sie je erlebt haben. Nicht zuletzt, weil sowohl Guts- und Lagenweine als auch die vielen unterschiedlichen Rebsorten praktisch gleichzeitig reif waren. Das zusammen mit dem hohen Selektionsaufwand machte die Weinlese 2023 zu einem echten Kraftakt, zu einer riesen Herausforderung.

Genuss im Bus - der mobile Wein-Podcast
Der Weinjahrgang 2023 - der Winzer Martin Gojer aus Bozen berichtet

Genuss im Bus - der mobile Wein-Podcast

Play Episode Listen Later Dec 1, 2023 41:11


In dieser Podcast-Reihe spreche ich mit Winzerinnen und Winzern aus den verschiedenen deutschen Anbaugebieten über ihre Erfahrungen hinsichtlich Witterungsverlauf, Reifeentwicklung und die Gefahren, denen die Reben im Jahresverlauf 2023 ausgesetzt waren. Fast unisono berichten die Winzer und Winzerinnen von einem ungemein herausfordernden Jahrgang, nicht nur hierzulande, sondern auch in unseren Nachbarländern. In den meisten deutschen Anbaugebieten folgten auf einen entspannten und überwiegend vielversprechenden Start Hochdruckwetterlagen, die dem Oidium, also dem Mehltau-Befall günstige Bedingungen boten. Das waren trockene und meist sonnige Tage, denen Nächte mit niedrigen Temperaturen folgten. Die relative Luftfeuchtigkeit stieg. War diese Gefahr gebannt, folgte an nicht wenigen Orten in den folgenden Wochen die nächste Herausforderung. Warme, z.T. heiße Temperaturen mit so gut wie keinem Niederschlag verursachte Trockenstress. Als dann die ersehnten Niederschläge endlich in der 2. Julihälfte kamen, war die Freude groß und die Situation in den Weinbergen entspannte sich. Aus diesem Segen wurde jedoch mit zunehmendem Dauerregen ein Fluch. Das verfügbare Wasser lud die Beeren einerseits ein, schnell zu wachsen, andererseits blieb die Reifeentwicklung wegen fehlender Wärme und Sonneneinstrahlung in dieser Phase zurück. Beeren, die schnell sehr groß werden, neigen dazu sich gegenseitig abzudrücken und aufzuplatzen. Der Infektionsdruck nimmt zu. Fliegen werden angelockt. In manchen Lagen und bei manchen Rebsorten musste die Lese früh beginnen, weil weiteres Zuwarten zu noch mehr Fäulnis geführt hätte. Nicht überall waren die Trauben optimal reif. Andererseits drohten Säureverluste aufgrund der warmen Herbsttage. Es war nicht leicht, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Spätreifende Sorten waren diesmal im Vorteil. Im Vorteil waren auch all jene, die ihre Weinberge im Schuss hatten, über gesunde und ältere Anlagen und ausreichend Humus verfügten und beim Pflanzenschutz ihre Hausaufgaben gemacht hatten. Aber auch sie hatten während der Lese alle Hände voll zu tun, mussten die Zahl der Helfer erhöhen und so penibel selektieren, dass sich der Leseaufwand in machen Lagen und für manche Rebsorten exorbitant erhöhte. Die Erträge gingen gegenüber den Vorjahren zurück, obwohl die Verbände noch wenige Wochen zuvor das Gegenteil prognostiziert hatten. Dort, wo der Zustand der Trauben ein weiteres Zuwarten mit der Lese erlaubte, konnte man vom weitgehend stabilen und warmen Herbstwetter profitieren. Auf jeden Fall war es eine ungemein zügige Lese, für viele Betriebe die schnellste Lese, die sie je erlebt haben. Nicht zuletzt, weil sowohl Guts- und Lagenweine als auch die vielen unterschiedlichen Rebsorten praktisch gleichzeitig reif waren. Das zusammen mit dem hohen Selektionsaufwand machte die Weinlese 2023 zu einem echten Kraftakt, zu einer riesen Herausforderung.

Genuss im Bus - der mobile Wein-Podcast
Der Weinjahrgang 2023 - der Winzer Florian Wecker aus Kinheim an der Mittelmosel berichtet

Genuss im Bus - der mobile Wein-Podcast

Play Episode Listen Later Nov 6, 2023 24:11


In dieser Podcast-Reihe spreche ich mit Winzerinnen und Winzern aus den verschiedenen deutschen Anbaugebieten über ihre Erfahrungen hinsichtlich Witterungsverlauf, Reifeentwicklung und die Gefahren, denen die Reben im Jahresverlauf 2023 ausgesetzt waren. Fast unisono berichten die Winzer und Winzerinnen von einem ungemein herausfordernden Jahrgang, nicht nur hierzulande, sondern auch in unseren Nachbarländern. In den meisten deutschen Anbaugebieten folgten auf einen entspannten und überwiegend vielversprechenden Start Hochdruckwetterlagen, die dem Oidium, also dem Mehltau-Befall günstige Bedingungen boten. Das waren trockene und meist sonnige Tage, denen Nächte mit niedrigen Temperaturen folgten. Die relative Luftfeuchtigkeit stieg. War diese Gefahr gebannt, folgte an nicht wenigen Orten in den folgenden Wochen die nächste Herausforderung. Warme, z.T. heiße Temperaturen mit so gut wie keinem Niederschlag verursachte Trockenstress. Als dann die ersehnten Niederschläge endlich in der 2. Julihälfte kamen, war die Freude groß und die Situation in den Weinbergen entspannte sich. Aus diesem Segen wurde jedoch mit zunehmendem Dauerregen ein Fluch. Das verfügbare Wasser lud die Beeren einerseits ein, schnell zu wachsen, andererseits blieb die Reifeentwicklung wegen fehlender Wärme und Sonneneinstrahlung in dieser Phase zurück. Beeren, die schnell sehr groß werden, neigen dazu sich gegenseitig abzudrücken und aufzuplatzen. Der Infektionsdruck nimmt zu. Fliegen werden angelockt. In manchen Lagen und bei manchen Rebsorten musste die Lese früh beginnen, weil weiteres Zuwarten zu noch mehr Fäulnis geführt hätte. Nicht überall waren die Trauben optimal reif. Andererseits drohten Säureverluste aufgrund der warmen Herbsttage. Es war nicht leicht, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Spätreifende Sorten waren diesmal im Vorteil. Im Vorteil waren auch all jene, die ihre Weinberge im Schuss hatten, über gesunde und ältere Anlagen und ausreichend Humus verfügten und beim Pflanzenschutz ihre Hausaufgaben gemacht hatten. Aber auch sie hatten während der Lese alle Hände voll zu tun, mussten die Zahl der Helfer erhöhen und so penibel selektieren, dass sich der Leseaufwand in machen Lagen und für manche Rebsorten exorbitant erhöhte. Die Erträge gingen gegenüber den Vorjahren zurück, obwohl die Verbände noch wenige Wochen zuvor das Gegenteil prognostiziert hatten. Dort, wo der Zustand der Trauben ein weiteres Zuwarten mit der Lese erlaubte, konnte man vom weitgehend stabilen und warmen Herbstwetter profitieren. Auf jeden Fall war es eine ungemein zügige Lese, für viele Betriebe die schnellste Lese, die sie je erlebt haben. Nicht zuletzt, weil sowohl Guts- und Lagenweine als auch die vielen unterschiedlichen Rebsorten praktisch gleichzeitig reif waren. Das zusammen mit dem hohen Selektionsaufwand machte die Weinlese 2023 zu einem echten Kraftakt, zu einer riesen Herausforderung.

Genuss im Bus - der mobile Wein-Podcast
Der Weinjahrgang 2023 - der Winzer Jonas Dostert aus Nittel an der Obermosel berichtet

Genuss im Bus - der mobile Wein-Podcast

Play Episode Listen Later Nov 5, 2023 39:45


In dieser Podcast-Reihe spreche ich mit Winzerinnen und Winzern aus den verschiedenen deutschen Anbaugebieten über ihre Erfahrungen hinsichtlich Witterungsverlauf, Reifeentwicklung und die Gefahren, denen die Reben im Jahresverlauf 2023 ausgesetzt waren. Fast unisono berichten die Winzer und Winzerinnen von einem ungemein herausfordernden Jahrgang, nicht nur hierzulande, sondern auch in unseren Nachbarländern. In den meisten deutschen Anbaugebieten folgten auf einen entspannten und überwiegend vielversprechenden Start Hochdruckwetterlagen, die dem Oidium, also dem Mehltau-Befall günstige Bedingungen boten. Das waren trockene und meist sonnige Tage, denen Nächte mit niedrigen Temperaturen folgten. Die relative Luftfeuchtigkeit stieg. War diese Gefahr gebannt, folgte an nicht wenigen Orten in den folgenden Wochen die nächste Herausforderung. Warme, z.T. heiße Temperaturen mit so gut wie keinem Niederschlag verursachte Trockenstress. Als dann die ersehnten Niederschläge endlich in der 2. Julihälfte kamen, war die Freude groß und die Situation in den Weinbergen entspannte sich. Aus diesem Segen wurde jedoch mit zunehmendem Dauerregen ein Fluch. Das verfügbare Wasser lud die Beeren einerseits ein, schnell zu wachsen, andererseits blieb die Reifeentwicklung wegen fehlender Wärme und Sonneneinstrahlung in dieser Phase zurück. Beeren, die schnell sehr groß werden, neigen dazu sich gegenseitig abzudrücken und aufzuplatzen. Der Infektionsdruck nimmt zu. Fliegen werden angelockt. In manchen Lagen und bei manchen Rebsorten musste die Lese früh beginnen, weil weiteres Zuwarten zu noch mehr Fäulnis geführt hätte. Nicht überall waren die Trauben optimal reif. Andererseits drohten Säureverluste aufgrund der warmen Herbsttage. Es war nicht leicht, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Spätreifende Sorten waren diesmal im Vorteil. Im Vorteil waren auch all jene, die ihre Weinberge im Schuss hatten, über gesunde und ältere Anlagen und ausreichend Humus verfügten und beim Pflanzenschutz ihre Hausaufgaben gemacht hatten. Aber auch sie hatten während der Lese alle Hände voll zu tun, mussten die Zahl der Helfer erhöhen und so penibel selektieren, dass sich der Leseaufwand in machen Lagen und für manche Rebsorten exorbitant erhöhte. Die Erträge gingen gegenüber den Vorjahren zurück, obwohl die Verbände noch wenige Wochen zuvor das Gegenteil prognostiziert hatten. Dort, wo der Zustand der Trauben ein weiteres Zuwarten mit der Lese erlaubte, konnte man vom weitgehend stabilen und warmen Herbstwetter profitieren. Auf jeden Fall war es eine ungemein zügige Lese, für viele Betriebe die schnellste Lese, die sie je erlebt haben. Nicht zuletzt, weil sowohl Guts- und Lagenweine als auch die vielen unterschiedlichen Rebsorten praktisch gleichzeitig reif waren. Das zusammen mit dem hohen Selektionsaufwand machte die Weinlese 2023 zu einem echten Kraftakt, zu einer riesen Herausforderung.

Genuss im Bus - der mobile Wein-Podcast
Der Weinjahrgang 2023 - der Winzer Hanspeter Ziereisen aus Efringen-Kirchen im Markgräflerland berichtet

Genuss im Bus - der mobile Wein-Podcast

Play Episode Listen Later Nov 4, 2023 21:06


In dieser Podcast-Reihe spreche ich mit Winzerinnen und Winzern aus den verschiedenen deutschen Anbaugebieten über ihre Erfahrungen hinsichtlich Witterungsverlauf, Reifeentwicklung und die Gefahren, denen die Reben im Jahresverlauf 2023 ausgesetzt waren. Fast unisono berichten die Winzer und Winzerinnen von einem ungemein herausfordernden Jahrgang, nicht nur hierzulande, sondern auch in unseren Nachbarländern. In den meisten deutschen Anbaugebieten folgten auf einen entspannten und überwiegend vielversprechenden Start Hochdruckwetterlagen, die dem Oidium, also dem Mehltau-Befall günstige Bedingungen boten. Das waren trockene und meist sonnige Tage, denen Nächte mit niedrigen Temperaturen folgten. Die relative Luftfeuchtigkeit stieg. War diese Gefahr gebannt, folgte an nicht wenigen Orten in den folgenden Wochen die nächste Herausforderung. Warme, z.T. heiße Temperaturen mit so gut wie keinem Niederschlag verursachte Trockenstress. Als dann die ersehnten Niederschläge endlich in der 2. Julihälfte kamen, war die Freude groß und die Situation in den Weinbergen entspannte sich. Aus diesem Segen wurde jedoch mit zunehmendem Dauerregen ein Fluch. Das verfügbare Wasser lud die Beeren einerseits ein, schnell zu wachsen, andererseits blieb die Reifeentwicklung wegen fehlender Wärme und Sonneneinstrahlung in dieser Phase zurück. Beeren, die schnell sehr groß werden, neigen dazu sich gegenseitig abzudrücken und aufzuplatzen. Der Infektionsdruck nimmt zu. Fliegen werden angelockt. In manchen Lagen und bei manchen Rebsorten musste die Lese früh beginnen, weil weiteres Zuwarten zu noch mehr Fäulnis geführt hätte. Nicht überall waren die Trauben optimal reif. Andererseits drohten Säureverluste aufgrund der warmen Herbsttage. Es war nicht leicht, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Spätreifende Sorten waren diesmal im Vorteil. Im Vorteil waren auch all jene, die ihre Weinberge im Schuss hatten, über gesunde und ältere Anlagen und ausreichend Humus verfügten und beim Pflanzenschutz ihre Hausaufgaben gemacht hatten. Aber auch sie hatten während der Lese alle Hände voll zu tun, mussten die Zahl der Helfer erhöhen und so penibel selektieren, dass sich der Leseaufwand in machen Lagen und für manche Rebsorten exorbitant erhöhte. Die Erträge gingen gegenüber den Vorjahren zurück, obwohl die Verbände noch wenige Wochen zuvor das Gegenteil prognostiziert hatten. Dort, wo der Zustand der Trauben ein weiteres Zuwarten mit der Lese erlaubte, konnte man vom weitgehend stabilen und warmen Herbstwetter profitieren. Auf jeden Fall war es eine ungemein zügige Lese, für viele Betriebe die schnellste Lese, die sie je erlebt haben. Nicht zuletzt, weil sowohl Guts- und Lagenweine als auch die vielen unterschiedlichen Rebsorten praktisch gleichzeitig reif waren. Das zusammen mit dem hohen Selektionsaufwand machte die Weinlese 2023 zu einem echten Kraftakt, zu einer riesen Herausforderung.

Genuss im Bus - der mobile Wein-Podcast
Der Weinjahrgang 2023 - der Winzer Matthias Wörner aus Durbach in der Ortenau berichtet

Genuss im Bus - der mobile Wein-Podcast

Play Episode Listen Later Nov 3, 2023 34:59


In dieser Podcast-Reihe spreche ich mit Winzerinnen und Winzern aus den verschiedenen deutschen Anbaugebieten über ihre Erfahrungen hinsichtlich Witterungsverlauf, Reifeentwicklung und die Gefahren, denen die Reben im Jahresverlauf 2023 ausgesetzt waren. Fast unisono berichten die Winzer und Winzerinnen von einem ungemein herausfordernden Jahrgang, nicht nur hierzulande, sondern auch in unseren Nachbarländern. In den meisten deutschen Anbaugebieten folgten auf einen entspannten und überwiegend vielversprechenden Start Hochdruckwetterlagen, die dem Oidium, also dem Mehltau-Befall günstige Bedingungen boten. Das waren trockene und meist sonnige Tage, denen Nächte mit niedrigen Temperaturen folgten. Die relative Luftfeuchtigkeit stieg. War diese Gefahr gebannt, folgte an nicht wenigen Orten in den folgenden Wochen die nächste Herausforderung. Warme, z.T. heiße Temperaturen mit so gut wie keinem Niederschlag verursachte Trockenstress. Als dann die ersehnten Niederschläge endlich in der 2. Julihälfte kamen, war die Freude groß und die Situation in den Weinbergen entspannte sich. Aus diesem Segen wurde jedoch mit zunehmendem Dauerregen ein Fluch. Das verfügbare Wasser lud die Beeren einerseits ein, schnell zu wachsen, andererseits blieb die Reifeentwicklung wegen fehlender Wärme und Sonneneinstrahlung in dieser Phase zurück. Beeren, die schnell sehr groß werden, neigen dazu sich gegenseitig abzudrücken und aufzuplatzen. Der Infektionsdruck nimmt zu. Fliegen werden angelockt. In manchen Lagen und bei manchen Rebsorten musste die Lese früh beginnen, weil weiteres Zuwarten zu noch mehr Fäulnis geführt hätte. Nicht überall waren die Trauben optimal reif. Andererseits drohten Säureverluste aufgrund der warmen Herbsttage. Es war nicht leicht, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Spätreifende Sorten waren diesmal im Vorteil. Im Vorteil waren auch all jene, die ihre Weinberge im Schuss hatten, über gesunde und ältere Anlagen und ausreichend Humus verfügten und beim Pflanzenschutz ihre Hausaufgaben gemacht hatten. Aber auch sie hatten während der Lese alle Hände voll zu tun, mussten die Zahl der Helfer erhöhen und so penibel selektieren, dass sich der Leseaufwand in machen Lagen und für manche Rebsorten exorbitant erhöhte. Die Erträge gingen gegenüber den Vorjahren zurück, obwohl die Verbände noch wenige Wochen zuvor das Gegenteil prognostiziert hatten. Dort, wo der Zustand der Trauben ein weiteres Zuwarten mit der Lese erlaubte, konnte man vom weitgehend stabilen und warmen Herbstwetter profitieren. Auf jeden Fall war es eine ungemein zügige Lese, für viele Betriebe die schnellste Lese, die sie je erlebt haben. Nicht zuletzt, weil sowohl Guts- und Lagenweine als auch die vielen unterschiedlichen Rebsorten praktisch gleichzeitig reif waren. Das zusammen mit dem hohen Selektionsaufwand machte die Weinlese 2023 zu einem echten Kraftakt, zu einer riesen Herausforderung.

Genuss im Bus - der mobile Wein-Podcast
Der Weinjahrgang 2023 - der Winzer Jochen Beurer aus dem Remstal berichtet

Genuss im Bus - der mobile Wein-Podcast

Play Episode Listen Later Nov 2, 2023 37:37


In dieser Podcast-Reihe spreche ich mit Winzerinnen und Winzern aus den verschiedenen deutschen Anbaugebieten über ihre Erfahrungen hinsichtlich Witterungsverlauf, Reifeentwicklung und die Gefahren, denen die Reben im Jahresverlauf 2023 ausgesetzt waren. Fast unisono berichten die Winzer und Winzerinnen von einem ungemein herausfordernden Jahrgang, nicht nur hierzulande, sondern auch in unseren Nachbarländern. In den meisten deutschen Anbaugebieten folgten auf einen entspannten und überwiegend vielversprechenden Start Hochdruckwetterlagen, die dem Oidium, also dem Mehltau-Befall günstige Bedingungen boten. Das waren trockene und meist sonnige Tage, denen Nächte mit niedrigen Temperaturen folgten. Die relative Luftfeuchtigkeit stieg. War diese Gefahr gebannt, folgte an nicht wenigen Orten in den folgenden Wochen die nächste Herausforderung. Warme, z.T. heiße Temperaturen mit so gut wie keinem Niederschlag verursachte Trockenstress. Als dann die ersehnten Niederschläge endlich in der 2. Julihälfte kamen, war die Freude groß und die Situation in den Weinbergen entspannte sich. Aus diesem Segen wurde jedoch mit zunehmendem Dauerregen ein Fluch. Das verfügbare Wasser lud die Beeren einerseits ein, schnell zu wachsen, andererseits blieb die Reifeentwicklung wegen fehlender Wärme und Sonneneinstrahlung in dieser Phase zurück. Beeren, die schnell sehr groß werden, neigen dazu sich gegenseitig abzudrücken und aufzuplatzen. Der Infektionsdruck nimmt zu. Fliegen werden angelockt. In manchen Lagen und bei manchen Rebsorten musste die Lese früh beginnen, weil weiteres Zuwarten zu noch mehr Fäulnis geführt hätte. Nicht überall waren die Trauben optimal reif. Andererseits drohten Säureverluste aufgrund der warmen Herbsttage. Es war nicht leicht, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Spätreifende Sorten waren diesmal im Vorteil. Im Vorteil waren auch all jene, die ihre Weinberge im Schuss hatten, über gesunde und ältere Anlagen und ausreichend Humus verfügten und beim Pflanzenschutz ihre Hausaufgaben gemacht hatten. Aber auch sie hatten während der Lese alle Hände voll zu tun, mussten die Zahl der Helfer erhöhen und so penibel selektieren, dass sich der Leseaufwand in machen Lagen und für manche Rebsorten exorbitant erhöhte. Die Erträge gingen gegenüber den Vorjahren zurück, obwohl die Verbände noch wenige Wochen zuvor das Gegenteil prognostiziert hatten. Dort, wo der Zustand der Trauben ein weiteres Zuwarten mit der Lese erlaubte, konnte man vom weitgehend stabilen und warmen Herbstwetter profitieren. Auf jeden Fall war es eine ungemein zügige Lese, für viele Betriebe die schnellste Lese, die sie je erlebt haben. Nicht zuletzt, weil sowohl Guts- und Lagenweine als auch die vielen unterschiedlichen Rebsorten praktisch gleichzeitig reif waren. Das zusammen mit dem hohen Selektionsaufwand machte die Weinlese 2023 zu einem echten Kraftakt, zu einer riesen Herausforderung.

Genuss im Bus - der mobile Wein-Podcast
Der Weinjahrgang 2023 - die Winzerin Laura Seufert aus Iphofen berichtet

Genuss im Bus - der mobile Wein-Podcast

Play Episode Listen Later Nov 1, 2023 21:50


In dieser Podcast-Reihe spreche ich mit Winzerinnen und Winzern aus den verschiedenen deutschen Anbaugebieten über ihre Erfahrungen hinsichtlich Witterungsverlauf, Reifeentwicklung und die Gefahren, denen die Reben im Jahresverlauf 2023 ausgesetzt waren. Fast unisono berichten die Winzer und Winzerinnen von einem ungemein herausfordernden Jahrgang, nicht nur hierzulande, sondern auch in unseren Nachbarländern. In den meisten deutschen Anbaugebieten folgten auf einen entspannten und überwiegend vielversprechenden Start Hochdruckwetterlagen, die dem Oidium, also dem Mehltau-Befall günstige Bedingungen boten. Das waren trockene und meist sonnige Tage, denen Nächte mit niedrigen Temperaturen folgten. Die relative Luftfeuchtigkeit stieg. War diese Gefahr gebannt, folgte an nicht wenigen Orten in den folgenden Wochen die nächste Herausforderung. Warme, z.T. heiße Temperaturen mit so gut wie keinem Niederschlag verursachte Trockenstress. Als dann die ersehnten Niederschläge endlich in der 2. Julihälfte kamen, war die Freude groß und die Situation in den Weinbergen entspannte sich. Aus diesem Segen wurde jedoch mit zunehmendem Dauerregen ein Fluch. Das verfügbare Wasser lud die Beeren einerseits ein, schnell zu wachsen, andererseits blieb die Reifeentwicklung wegen fehlender Wärme und Sonneneinstrahlung in dieser Phase zurück. Beeren, die schnell sehr groß werden, neigen dazu sich gegenseitig abzudrücken und aufzuplatzen. Der Infektionsdruck nimmt zu. Fliegen werden angelockt. In manchen Lagen und bei manchen Rebsorten musste die Lese früh beginnen, weil weiteres Zuwarten zu noch mehr Fäulnis geführt hätte. Nicht überall waren die Trauben optimal reif. Andererseits drohten Säureverluste aufgrund der warmen Herbsttage. Es war nicht leicht, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Spätreifende Sorten waren diesmal im Vorteil. Im Vorteil waren auch all jene, die ihre Weinberge im Schuss hatten, über gesunde und ältere Anlagen und ausreichend Humus verfügten und beim Pflanzenschutz ihre Hausaufgaben gemacht hatten. Aber auch sie hatten während der Lese alle Hände voll zu tun, mussten die Zahl der Helfer erhöhen und so penibel selektieren, dass sich der Leseaufwand in machen Lagen und für manche Rebsorten exorbitant erhöhte. Die Erträge gingen gegenüber den Vorjahren zurück, obwohl die Verbände noch wenige Wochen zuvor das Gegenteil prognostiziert hatten. Dort, wo der Zustand der Trauben ein weiteres Zuwarten mit der Lese erlaubte, konnte man vom weitgehend stabilen und warmen Herbstwetter profitieren. Auf jeden Fall war es eine ungemein zügige Lese, für viele Betriebe die schnellste Lese, die sie je erlebt haben. Nicht zuletzt, weil sowohl Guts- und Lagenweine als auch die vielen unterschiedlichen Rebsorten praktisch gleichzeitig reif waren. Das zusammen mit dem hohen Selektionsaufwand machte die Weinlese 2023 zu einem echten Kraftakt, zu einer riesen Herausforderung.

Genuss im Bus - der mobile Wein-Podcast
Der Weinjahrgang 2023 - Robert Haller vom Bürgerspital in Würzburg berichtet

Genuss im Bus - der mobile Wein-Podcast

Play Episode Listen Later Oct 31, 2023 36:43


In dieser Podcast-Reihe spreche ich mit Winzerinnen und Winzern aus den verschiedenen deutschen Anbaugebieten über ihre Erfahrungen hinsichtlich Witterungsverlauf, Reifeentwicklung und die Gefahren, denen die Reben im Jahresverlauf 2023 ausgesetzt waren. Fast unisono berichten die Winzer und Winzerinnen von einem ungemein herausfordernden Jahrgang, nicht nur hierzulande, sondern auch in unseren Nachbarländern. In den meisten deutschen Anbaugebieten folgten auf einen entspannten und überwiegend vielversprechenden Start Hochdruckwetterlagen, die dem Oidium, also dem Mehltau-Befall günstige Bedingungen boten. Das waren trockene und meist sonnige Tage, denen Nächte mit niedrigen Temperaturen folgten. Die relative Luftfeuchtigkeit stieg. War diese Gefahr gebannt, folgte an nicht wenigen Orten in den folgenden Wochen die nächste Herausforderung. Warme, z.T. heiße Temperaturen mit so gut wie keinem Niederschlag verursachte Trockenstress. Als dann die ersehnten Niederschläge endlich in der 2. Julihälfte kamen, war die Freude groß und die Situation in den Weinbergen entspannte sich. Aus diesem Segen wurde jedoch mit zunehmendem Dauerregen ein Fluch. Das verfügbare Wasser lud die Beeren einerseits ein, schnell zu wachsen, andererseits blieb die Reifeentwicklung wegen fehlender Wärme und Sonneneinstrahlung in dieser Phase zurück. Beeren, die schnell sehr groß werden, neigen dazu sich gegenseitig abzudrücken und aufzuplatzen. Der Infektionsdruck nimmt zu. Fliegen werden angelockt. In manchen Lagen und bei manchen Rebsorten musste die Lese früh beginnen, weil weiteres Zuwarten zu noch mehr Fäulnis geführt hätte. Nicht überall waren die Trauben optimal reif. Andererseits drohten Säureverluste aufgrund der warmen Herbsttage. Es war nicht leicht, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Spätreifende Sorten waren diesmal im Vorteil. Im Vorteil waren auch all jene, die ihre Weinberge im Schuss hatten, über gesunde und ältere Anlagen und ausreichend Humus verfügten und beim Pflanzenschutz ihre Hausaufgaben gemacht hatten. Aber auch sie hatten während der Lese alle Hände voll zu tun, mussten die Zahl der Helfer erhöhen und so penibel selektieren, dass sich der Leseaufwand in machen Lagen und für manche Rebsorten exorbitant erhöhte. Die Erträge gingen gegenüber den Vorjahren zurück, obwohl die Verbände noch wenige Wochen zuvor das Gegenteil prognostiziert hatten. Dort, wo der Zustand der Trauben ein weiteres Zuwarten mit der Lese erlaubte, konnte man vom weitgehend stabilen und warmen Herbstwetter profitieren. Auf jeden Fall war es eine ungemein zügige Lese, für viele Betriebe die schnellste Lese, die sie je erlebt haben. Nicht zuletzt, weil sowohl Guts- und Lagenweine als auch die vielen unterschiedlichen Rebsorten praktisch gleichzeitig reif waren. Das zusammen mit dem hohen Selektionsaufwand machte die Weinlese 2023 zu einem echten Kraftakt, zu einer riesen Herausforderung.

Genuss im Bus - der mobile Wein-Podcast
Der Weinjahrgang 2023 - Gerd Bernhart berichtet über die Bedingungen in der Südpfalz

Genuss im Bus - der mobile Wein-Podcast

Play Episode Listen Later Oct 30, 2023 35:51


In dieser Podcast-Reihe spreche ich mit Winzerinnen und Winzern aus den verschiedenen deutschen Anbaugebieten über ihre Erfahrungen hinsichtlich Witterungsverlauf, Reifeentwicklung und die Gefahren, denen die Reben im Jahresverlauf 2023 ausgesetzt waren. Fast unisono berichten die Winzer und Winzerinnen von einem ungemein herausfordernden Jahrgang, nicht nur hierzulande, sondern auch in unseren Nachbarländern. In den meisten deutschen Anbaugebieten folgten auf einen entspannten und überwiegend vielversprechenden Start Hochdruckwetterlagen, die dem Oidium, also dem Mehltau-Befall günstige Bedingungen boten. Das waren trockene und meist sonnige Tage, denen Nächte mit niedrigen Temperaturen folgten. Die relative Luftfeuchtigkeit stieg. War diese Gefahr gebannt, folgte an nicht wenigen Orten in den folgenden Wochen die nächste Herausforderung. Warme, z.T. heiße Temperaturen mit so gut wie keinem Niederschlag verursachte Trockenstress. Als dann die ersehnten Niederschläge endlich in der 2. Julihälfte kamen, war die Freude groß und die Situation in den Weinbergen entspannte sich. Aus diesem Segen wurde jedoch mit zunehmendem Dauerregen ein Fluch. Das verfügbare Wasser lud die Beeren einerseits ein, schnell zu wachsen, andererseits blieb die Reifeentwicklung wegen fehlender Wärme und Sonneneinstrahlung in dieser Phase zurück. Beeren, die schnell sehr groß werden, neigen dazu sich gegenseitig abzudrücken und aufzuplatzen. Der Infektionsdruck nimmt zu. Fliegen werden angelockt. In manchen Lagen und bei manchen Rebsorten musste die Lese früh beginnen, weil weiteres Zuwarten zu noch mehr Fäulnis geführt hätte. Nicht überall waren die Trauben optimal reif. Andererseits drohten Säureverluste aufgrund der warmen Herbsttage. Es war nicht leicht, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Spätreifende Sorten waren diesmal im Vorteil. Im Vorteil waren auch all jene, die ihre Weinberge im Schuss hatten, über gesunde und ältere Anlagen und ausreichend Humus verfügten und beim Pflanzenschutz ihre Hausaufgaben gemacht hatten. Aber auch sie hatten während der Lese alle Hände voll zu tun, mussten die Zahl der Helfer erhöhen und so penibel selektieren, dass sich der Leseaufwand in machen Lagen und für manche Rebsorten exorbitant erhöhte. Die Erträge gingen gegenüber den Vorjahren zurück, obwohl die Verbände noch wenige Wochen zuvor das Gegenteil prognostiziert hatten. Dort, wo der Zustand der Trauben ein weiteres Zuwarten mit der Lese erlaubte, konnte man vom weitgehend stabilen und warmen Herbstwetter profitieren. Auf jeden Fall war es eine ungemein zügige Lese, für viele Betriebe die schnellste Lese, die sie je erlebt haben. Nicht zuletzt, weil sowohl Guts- und Lagenweine als auch die vielen unterschiedlichen Rebsorten praktisch gleichzeitig reif waren. Das zusammen mit dem hohen Selektionsaufwand machte die Weinlese 2023 zu einem echten Kraftakt, zu einer riesen Herausforderung.

Genuss im Bus - der mobile Wein-Podcast
Der Weinjahrgang 2023 - Michael Andres berichtet über die Bedingungen an der Mittelhaardt, Pfalz

Genuss im Bus - der mobile Wein-Podcast

Play Episode Listen Later Oct 29, 2023 35:09


In dieser Podcast-Reihe spreche ich mit Winzerinnen und Winzern aus den verschiedenen deutschen Anbaugebieten über ihre Erfahrungen hinsichtlich Witterungsverlauf, Reifeentwicklung und die Gefahren, denen die Reben im Jahresverlauf 2023 ausgesetzt waren. Fast unisono berichten die Winzer und Winzerinnen von einem ungemein herausfordernden Jahrgang, nicht nur hierzulande, sondern auch in unseren Nachbarländern. In den meisten deutschen Anbaugebieten folgten auf einen entspannten und überwiegend vielversprechenden Start Hochdruckwetterlagen, die dem Oidium, also dem Mehltau-Befall günstige Bedingungen boten. Das waren trockene und meist sonnige Tage, denen Nächte mit niedrigen Temperaturen folgten. Die relative Luftfeuchtigkeit stieg. War diese Gefahr gebannt, folgte an nicht wenigen Orten in den folgenden Wochen die nächste Herausforderung. Warme, z.T. heiße Temperaturen mit so gut wie keinem Niederschlag verursachte Trockenstress. Als dann die ersehnten Niederschläge endlich in der 2. Julihälfte kamen, war die Freude groß und die Situation in den Weinbergen entspannte sich. Aus diesem Segen wurde jedoch mit zunehmendem Dauerregen ein Fluch. Das verfügbare Wasser lud die Beeren einerseits ein, schnell zu wachsen, andererseits blieb die Reifeentwicklung wegen fehlender Wärme und Sonneneinstrahlung in dieser Phase zurück. Beeren, die schnell sehr groß werden, neigen dazu sich gegenseitig abzudrücken und aufzuplatzen. Der Infektionsdruck nimmt zu. Fliegen werden angelockt. In manchen Lagen und bei manchen Rebsorten musste die Lese früh beginnen, weil weiteres Zuwarten zu noch mehr Fäulnis geführt hätte. Nicht überall waren die Trauben optimal reif. Andererseits drohten Säureverluste aufgrund der warmen Herbsttage. Es war nicht leicht, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Spätreifende Sorten waren diesmal im Vorteil. Im Vorteil waren auch all jene, die ihre Weinberge im Schuss hatten, über gesunde und ältere Anlagen und ausreichend Humus verfügten und beim Pflanzenschutz ihre Hausaufgaben gemacht hatten. Aber auch sie hatten während der Lese alle Hände voll zu tun, mussten die Zahl der Helfer erhöhen und so penibel selektieren, dass sich der Leseaufwand in machen Lagen und für manche Rebsorten exorbitant erhöhte. Die Erträge gingen gegenüber den Vorjahren zurück, obwohl die Verbände noch wenige Wochen zuvor das Gegenteil prognostiziert hatten. Dort, wo der Zustand der Trauben ein weiteres Zuwarten mit der Lese erlaubte, konnte man vom weitgehend stabilen und warmen Herbstwetter profitieren. Auf jeden Fall war es eine ungemein zügige Lese, für viele Betriebe die schnellste Lese, die sie je erlebt haben. Nicht zuletzt, weil sowohl Guts- und Lagenweine als auch die vielen unterschiedlichen Rebsorten praktisch gleichzeitig reif waren. Das zusammen mit dem hohen Selektionsaufwand machte die Weinlese 2023 zu einem echten Kraftakt, zu einer riesen Herausforderung.

Genuss im Bus - der mobile Wein-Podcast
Der Weinjahrgang 2023 - Lisa Bunn berichtet über die Bedingungen an der Rheinfront

Genuss im Bus - der mobile Wein-Podcast

Play Episode Listen Later Oct 28, 2023 27:22


In dieser Podcast-Reihe spreche ich mit Winzerinnen und Winzern aus den verschiedenen deutschen Anbaugebieten über ihre Erfahrungen hinsichtlich Witterungsverlauf, Reifeentwicklung und die Gefahren, denen die Reben im Jahresverlauf 2023 ausgesetzt waren. Fast unisono berichten die Winzer und Winzerinnen von einem ungemein herausfordernden Jahrgang, nicht nur hierzulande, sondern auch in unseren Nachbarländern. In den meisten deutschen Anbaugebieten folgten auf einen entspannten und überwiegend vielversprechenden Start Hochdruckwetterlagen, die dem Oidium, also dem Mehltau-Befall günstige Bedingungen boten. Das waren trockene und meist sonnige Tage, denen Nächte mit niedrigen Temperaturen folgten. Die relative Luftfeuchtigkeit stieg. War diese Gefahr gebannt, folgte an nicht wenigen Orten in den folgenden Wochen die nächste Herausforderung. Warme, z.T. heiße Temperaturen mit so gut wie keinem Niederschlag verursachte Trockenstress. Als dann die ersehnten Niederschläge endlich in der 2. Julihälfte kamen, war die Freude groß und die Situation in den Weinbergen entspannte sich. Aus diesem Segen wurde jedoch mit zunehmendem Dauerregen ein Fluch. Das verfügbare Wasser lud die Beeren einerseits ein, schnell zu wachsen, andererseits blieb die Reifeentwicklung wegen fehlender Wärme und Sonneneinstrahlung in dieser Phase zurück. Beeren, die schnell sehr groß werden, neigen dazu sich gegenseitig abzudrücken und aufzuplatzen. Der Infektionsdruck nimmt zu. Fliegen werden angelockt. In manchen Lagen und bei manchen Rebsorten musste die Lese früh beginnen, weil weiteres Zuwarten zu noch mehr Fäulnis geführt hätte. Nicht überall waren die Trauben optimal reif. Andererseits drohten Säureverluste aufgrund der warmen Herbsttage. Es war nicht leicht, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Spätreifende Sorten waren diesmal im Vorteil. Im Vorteil waren auch all jene, die ihre Weinberge im Schuss hatten, über gesunde und ältere Anlagen und ausreichend Humus verfügten und beim Pflanzenschutz ihre Hausaufgaben gemacht hatten. Aber auch sie hatten während der Lese alle Hände voll zu tun, mussten die Zahl der Helfer erhöhen und so penibel selektieren, dass sich der Leseaufwand in machen Lagen und für manche Rebsorten exorbitant erhöhte. Die Erträge gingen gegenüber den Vorjahren zurück, obwohl die Verbände noch wenige Wochen zuvor das Gegenteil prognostiziert hatten. Dort, wo der Zustand der Trauben ein weiteres Zuwarten mit der Lese erlaubte, konnte man vom weitgehend stabilen und warmen Herbstwetter profitieren. Auf jeden Fall war es eine ungemein zügige Lese, für viele Betriebe die schnellste Lese, die sie je erlebt haben. Nicht zuletzt, weil sowohl Guts- und Lagenweine als auch die vielen unterschiedlichen Rebsorten praktisch gleichzeitig reif waren. Das zusammen mit dem hohen Selektionsaufwand machte die Weinlese 2023 zu einem echten Kraftakt, zu einer riesen Herausforderung.

Genuss im Bus - der mobile Wein-Podcast
Der Weinjahrgang 2023 - Stefan Sander berichtet über die Bedingungen im südlichen Rheinhessen am Rande des Wonnegaus

Genuss im Bus - der mobile Wein-Podcast

Play Episode Listen Later Oct 27, 2023 37:50


In dieser Podcast-Reihe spreche ich mit Winzerinnen und Winzern aus den verschiedenen deutschen Anbaugebieten über ihre Erfahrungen hinsichtlich Witterungsverlauf, Reifeentwicklung und die Gefahren, denen die Reben im Jahresverlauf 2023 ausgesetzt waren. Fast unisono berichten die Winzer und Winzerinnen von einem ungemein herausfordernden Jahrgang, nicht nur hierzulande, sondern auch in unseren Nachbarländern. In den meisten deutschen Anbaugebieten folgten auf einen entspannten und überwiegend vielversprechenden Start Hochdruckwetterlagen, die dem Oidium, also dem Mehltau-Befall günstige Bedingungen boten. Das waren trockene und meist sonnige Tage, denen Nächte mit niedrigen Temperaturen folgten. Die relative Luftfeuchtigkeit stieg. War diese Gefahr gebannt, folgte an nicht wenigen Orten in den folgenden Wochen die nächste Herausforderung. Warme, z.T. heiße Temperaturen mit so gut wie keinem Niederschlag verursachte Trockenstress. Als dann die ersehnten Niederschläge endlich in der 2. Julihälfte kamen, war die Freude groß und die Situation in den Weinbergen entspannte sich. Aus diesem Segen wurde jedoch mit zunehmendem Dauerregen ein Fluch. Das verfügbare Wasser lud die Beeren einerseits ein, schnell zu wachsen, andererseits blieb die Reifeentwicklung wegen fehlender Wärme und Sonneneinstrahlung in dieser Phase zurück. Beeren, die schnell sehr groß werden, neigen dazu sich gegenseitig abzudrücken und aufzuplatzen. Der Infektionsdruck nimmt zu. Fliegen werden angelockt. In manchen Lagen und bei manchen Rebsorten musste die Lese früh beginnen, weil weiteres Zuwarten zu noch mehr Fäulnis geführt hätte. Nicht überall waren die Trauben optimal reif. Andererseits drohten Säureverluste aufgrund der warmen Herbsttage. Es war nicht leicht, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Spätreifende Sorten waren diesmal im Vorteil. Im Vorteil waren auch all jene, die ihre Weinberge im Schuss hatten, über gesunde und ältere Anlagen und ausreichend Humus verfügten und beim Pflanzenschutz ihre Hausaufgaben gemacht hatten. Aber auch sie hatten während der Lese alle Hände voll zu tun, mussten die Zahl der Helfer erhöhen und so penibel selektieren, dass sich der Leseaufwand in machen Lagen und für manche Rebsorten exorbitant erhöhte. Die Erträge gingen gegenüber den Vorjahren zurück, obwohl die Verbände noch wenige Wochen zuvor das Gegenteil prognostiziert hatten. Dort, wo der Zustand der Trauben ein weiteres Zuwarten mit der Lese erlaubte, konnte man vom weitgehend stabilen und warmen Herbstwetter profitieren. Auf jeden Fall war es eine ungemein zügige Lese, für viele Betriebe die schnellste Lese, die sie je erlebt haben. Nicht zuletzt, weil sowohl Guts- und Lagenweine als auch die vielen unterschiedlichen Rebsorten praktisch gleichzeitig reif waren. Das zusammen mit dem hohen Selektionsaufwand machte die Weinlese 2023 zu einem echten Kraftakt, zu einer riesen Herausforderung.

Einstein
Mit Gentechnik zu nachhaltigeren Äpfeln?

Einstein

Play Episode Listen Later Oct 26, 2023 37:19


Die beliebtesten Äpfel, wie Gala und Golden Delicious, sind anfällig und müssen viel gespritzt werden. Gefragt sind robustere Sorten. Doch das Züchten ist kompliziert und langwierig. Die Gentechnik verspricht eine Abkürzung. Ist dies die Lösung, um die Äpfel resistenter zu machen? Der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen ist in der Schweiz wegen des geltenden Moratoriums zwar verboten. Doch an verschiedenen Hochschulen und Instituten wird an gentechnisch veränderten Pflanzen geforscht. Welche Vorteile verspricht man sich davon? «Einstein» zeigt dies am Beispiel des Apfels, den ein Forschungsteam der ETH Zürich resistenter machen will. Häufig gespritzt – Bio noch mehr Denn: Die heutigen Tafel-Apfelsorten werden rasch von Pilzen und Schädlingen befallen. Sie müssen deshalb viel und oft gespritzt werden, 10- bis 15-mal pro Saison. Mit den Weintrauben sind Äpfel die Agrarpflanzen mit dem höchsten Pestizideinsatz. Auch Bio-Betriebe sind davon nicht ausgenommen. Sie setzen zwar keine synthetischen Mittel ein. Weil ihre Kupfer- und Schwefelprodukte aber weniger potent sind, müssen sie ihre Bio-Apfelkulturen rund doppelt so oft spritzen, um erstklassige Tafeläpfel zu produzieren. Klassische Zucht: langwierige Selektion Von der Produktion über Zucht bis zum Handel sind sich alle einig: Gefragt sind neue, robustere Apfelsorten, die robuster sind und weniger Pflanzenschutz brauchen. Doch das Züchten neuer Sorten, die dereinst Gala oder Golden Deliscious ablösen könnten, ist kompliziert und langwierig. Bei jeder Kreuzung entsteht eine enorme Vielfalt von Abkömmlingen – kaum einer ist geeignet. «Einstein» zeigt den aufwändigen Selektionsprozess. So können über 20 Jahre vergehen, bis eine neue Sorte reif für den Anbau ist. Gezielte Resistenz mit Gentechnik Die Gentechnik verspricht eine Abkürzung. Forscherinnen und Forscher der ETH Zürich arbeiten daran, die beliebte Sorte «Gala» resistenter zu machen, gegen Feuerbrand (Bakterien) und auch Schorf (Pilz). So wurde bereits erfolgreich ein Resistenz-Gen aus einem Wildapfel auf Gala-Pflanzen übertragen. Das Resultat: eine feuerbrand-resistente Sorte. Versuche laufen auch mit der Genschere CRISPR/Cas. Damit sollen gezielt Anfälligkeitsgene deaktiviert werden, um die Pflanze widerstandsfähiger zu machen. Doch aufs Feld dürften solche geneditierten Pflanzen nicht. In der Schweiz gilt ein Moratorium, das den Anbau verbietet. In der EU wird nun darüber diskutiert, die Methoden, wie sie auch beim ETH-Forschungsteam angewendet werden, zuzulassen. Das Argument: die so gemachten Änderungen am Erbgut sind nicht von natürlichen Mutationen oder von klassischen Züchtungen zu unterscheiden. Auch der Bundesrat will nun eine Vorlage ausarbeiten, die in diese Richtung geht, wie er am 25. Oktober 2023 bekanntgab. Alternative aus Bio-Züchtung? Obschon so gezüchtete Pflanzen einen reduzierten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln versprechen, lehnen die Schweizer Bio-Produzentinnen und -Produzenten solch gezielten Eingriffe im Erbgut ab. «Einstein» besuchte einen Apfelzüchter, der spezifisch nach neuen Sorten für den Bioanbau sucht. Er setzt auf die klassische Züchtung, innerhalb eines natürlichen Systems, mit minimalem Pflanzenschutz.

Genuss im Bus - der mobile Wein-Podcast
Der Weinjahrgang 2023 - Matthias Runkel berichtet über die Bedingungen im nördlichen Rheinhessen

Genuss im Bus - der mobile Wein-Podcast

Play Episode Listen Later Oct 26, 2023 30:51


In dieser Podcast-Reihe spreche ich mit Winzerinnen und Winzern aus den verschiedenen deutschen Anbaugebieten über ihre Erfahrungen hinsichtlich Witterungsverlauf, Reifeentwicklung und die Gefahren, denen die Reben im Jahresverlauf 2023 ausgesetzt waren. Fast unisono berichten die Winzer und Winzerinnen von einem ungemein herausfordernden Jahrgang, nicht nur hierzulande, sondern auch in unseren Nachbarländern. In den meisten deutschen Anbaugebieten folgten auf einen entspannten und überwiegend vielversprechenden Start Hochdruckwetterlagen, die dem Oidium, also dem Mehltau-Befall günstige Bedingungen boten. Das waren trockene und meist sonnige Tage, denen Nächte mit niedrigen Temperaturen folgten. Die relative Luftfeuchtigkeit stieg. War diese Gefahr gebannt, folgte an nicht wenigen Orten in den folgenden Wochen die nächste Herausforderung. Warme, z.T. heiße Temperaturen mit so gut wie keinem Niederschlag verursachte Trockenstress. Als dann die ersehnten Niederschläge endlich in der 2. Julihälfte kamen, war die Freude groß und die Situation in den Weinbergen entspannte sich. Aus diesem Segen wurde jedoch mit zunehmendem Dauerregen ein Fluch. Das verfügbare Wasser lud die Beeren einerseits ein, schnell zu wachsen, andererseits blieb die Reifeentwicklung wegen fehlender Wärme und Sonneneinstrahlung in dieser Phase zurück. Beeren, die schnell sehr groß werden, neigen dazu sich gegenseitig abzudrücken und aufzuplatzen. Der Infektionsdruck nimmt zu. Fliegen werden angelockt. In manchen Lagen und bei manchen Rebsorten musste die Lese früh beginnen, weil weiteres Zuwarten zu noch mehr Fäulnis geführt hätte. Nicht überall waren die Trauben optimal reif. Andererseits drohten Säureverluste aufgrund der warmen Herbsttage. Es war nicht leicht, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Spätreifende Sorten waren diesmal im Vorteil. Im Vorteil waren auch all jene, die ihre Weinberge im Schuss hatten, über gesunde und ältere Anlagen und ausreichend Humus verfügten und beim Pflanzenschutz ihre Hausaufgaben gemacht hatten. Aber auch sie hatten während der Lese alle Hände voll zu tun, mussten die Zahl der Helfer erhöhen und so penibel selektieren, dass sich der Leseaufwand in machen Lagen und für manche Rebsorten exorbitant erhöhte. Die Erträge gingen gegenüber den Vorjahren zurück, obwohl die Verbände noch wenige Wochen zuvor das Gegenteil prognostiziert hatten. Dort, wo der Zustand der Trauben ein weiteres Zuwarten mit der Lese erlaubte, konnte man vom weitgehend stabilen und warmen Herbstwetter profitieren. Auf jeden Fall war es eine ungemein zügige Lese, für viele Betriebe die schnellste Lese, die sie je erlebt haben. Nicht zuletzt, weil sowohl Guts- und Lagenweine als auch die vielen unterschiedlichen Rebsorten praktisch gleichzeitig reif waren. Das zusammen mit dem hohen Selektionsaufwand machte die Weinlese 2023 zu einem echten Kraftakt, zu einer riesen Herausforderung.

echtgeld.tv - Geldanlage, Börse, Altersvorsorge, Aktien, Fonds, ETF
egtv #269 - Billionenmarkt BioRevolution | WisdomTree ETF | AstraZeneca | Corteva | Eli Lilly vs. Novo Nordisk

echtgeld.tv - Geldanlage, Börse, Altersvorsorge, Aktien, Fonds, ETF

Play Episode Listen Later Apr 21, 2023 49:55


Bahnbrechende Fortschritte in der Biotechnologie und Genetik werden nicht nur das Gesundheitswesen, sondern auch Ernährung, Energieerzeugung und Materialwirtschaft revolutionieren – sagt WisdomTree und hat gemeinsam mit dem Zukunftsforscher Dr. Jamie Metzl knapp 100 Unternehmen ausfindig gemacht, die davon profitieren sollen. Tobias Kramer und Christian W. Röhl klären, inwieweit der „WisdomTree BioRevolution ETF“ eine Alternative zu anderen Biotech- und Healthcare Innovation-Investment sein kann. Und wer lieber in Einzelaktien investiert, bekommt eine Einschätzung zu drei BioRevolution-Dickschiffen. Ob der britisch-schwedische Pharma-Gigant AstraZeneca zurecht deutlich höher bewertet ist als andere Pillendreher, warum Christian sich den Pflanzenschutz- und Saatgut-Hersteller Corteva ins Depot gelegt hat und was Eli Lilly von Novo Nordisk unterscheidet: Jetzt in der Sendung!