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Bildung, Wissenschaft und Innovation sind die Säulen einer modernen Gesellschaft. Das Wissenschaftsmagazin macht Forschen und Forschungsergebnisse zum Thema, informiert über die gesellschaftlichen Auswirkungen und stellt kritische Fragen nach dem Nutzen. Das Wissenschaftsmagazin öffnet ein Fenster in die Welt von Forschung und Entwicklung und deren Auswirkungen, berichtet aktuell und fundiert über Neues in Naturwissenschaft, Medizin und Technik, schlägt Brücken zu angrenzenden Wissenschaften wie Wirtschaft, Psychologie und Soziologie, verfolgt die Forschungs- und Bildungsdebatten der Politik und richtet dabei ein besonderes Augenmerk auf den Forschungsplatz Schweiz. Leitung: Thomas Häusler Team: Katharina Bochsler, Cathrin Caprez, Irène Dietschi, Daniel Theis, Christian von Burg, Anita Vonmont, Katrin Zöfel Sekretariat: Ursula Huser Kontakt: wissenschaft@srf.ch                                                

Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)


    • Jan 21, 2023 LATEST EPISODE
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    Weiterbauen statt abreissen

    Play Episode Listen Later Jan 21, 2023 28:07


    Zudem: Dünger aus Kot und Urin . Und: Die Entdeckung neuer Mineralien. (01:35) In Häusern steckt sehr viel Co2. Für den Klimaschutz ist es deshalb sinnvoll zum Beispiel bestehende Betonkerne zu erhalten und damit weiterzubauen, statt sie abzureissen. Doch wieviel lässt sich wirklich weiterverwenden und wie gehen Architekten mit dieser neuen Herausforderung um? Weiter: Die Entdeckung neuer Mineralien. (13:00) Meldungen: Dünger aus menschlichem Kot und Urin wären gut brauchbar. Neuer Verhütungsansatz fokussiert auf Spermien. Übersicht zu Long Covid. (20:40) Willkommen Heimit! Jedes Jahr werden etwa 200 neue Mineralien entdeckt – der Heimit vor kurzem erst im Glarnerland. Oft sind es private Sammler, welche die Wissenschaft hier voranbringen.

    Was das neue Alzheimer-Medikament kann

    Play Episode Listen Later Jan 14, 2023 27:36


    Alzheimer ist verbreitet, verheerend und schwer zu behandeln. Nun ist in den USA mit Lecanemab ein neues Alzheimer-Medikament zugelassen. Weiter: Darmbakterien verhindern womöglich Fressattacken; Heliummangel macht Forschenden zu schaffen. (00:36) (K)ein Funken Hoffnung? Alzheimer, diese fortschreitende Gehirnerkrankung ist wie auch weniger häufige Formen von Demenz schwer zu behandeln. Nun ist in den USA mit Lecanemab ein neues Alzheimer-Medikament zugelassen, das nach Studiendaten zumindest etwas helfen soll. Was kann das Medikament, was können andere Alzheimer-Medikamente, die heute im Einsatz sind, und was ist in Entwicklung? Wir schätzen ein. (08:13) Meldungen: Impfprämien haben keine negative Folgen; weniger Wasservögel im Winter; «Slicks» auf dem Genfersee. (13:41) Darmbakterien gegen Fressattacken Übergewicht, verursacht durch Heisshunger auf Süsses, sei Ausdruck von Willensschwäche, denken viele. Doch Studien mit Mäusen lassen annehmen: Das Problem liegt womöglich nicht im Kopf, sondern tiefer. (18:47) Es fehlt an Helium Nicht nur Erdgas ist momentan knapp, sondern in der Forschung ist auch Helium Mangelware. Mit Folgen: Rund die Hälfte der Tieftemperaturexperimente an der ETHZ etwa sind deshalb zweitweilig gestoppt. Ein klares Ende des Edelgasmangels ist zurzeit nicht absehbar.

    Tödliches Sonnenlicht: UV-Strahlung beförderte Massenaussterben

    Play Episode Listen Later Jan 7, 2023 27:50


    Sterben an der Sonne: Vor 252 Millionen Jahren erlosch fast das gesamte irdische Leben. Tödliche UV Strahlung war ein Grund fürs grosse Sterben. Weiter: der wissenschaftliche Fortschritt wird langsamer; die Schweiz verliert die Meisten ihrer Gletscher. (00:36) Der wissenschaftliche Fortschritt verlangsamt sich Studien und Patente verlieren an Durchschlagskraft. Das ergibt eine Analyse der letzten 60 Jahre. Die Publikationszahlen steigen und das Wissen nimmt zu, aber die grossen Würfe werden seltener. Studien und Patente festigen immer öfter bisheriges Wissen. Das gilt für alle viele Forschungsgebiete von den Naturwissenschaften, über die Technik bis zur Medizin und den Sozialwissenschaften. (06.34) Meldungen Seifenblasenforschung, kalte blasen leben länger.  Aufschieben macht krank, das zeigt eine schwedische Prokrastinationsstudie. Ohne künstlichen Schnee geht in den Skigebieten bald nichts mehr. (13:11) Was von unsern Gletschern übrig bleibt Eine weltweite Untersuchung zeigt: Es bleiben uns weniger Gletscher als bisher berechnet. Die weltweit 215'000 Gebirgsgletscher werden selbst bei den optimistischsten Szenarien wesentlich mehr Masse verlieren und zu einem stärkeren Anstieg des Meeresspiegels beitragen werden, als derzeitige Schätzungen vermuten lassen, einschließlich der im jüngsten IPCC-Klimabericht veröffentlichten Berechnungen. Selbst im günstigsten Fall wird bis Ende des Jahrhunderts die Hälfte aller Gletscher verschwunden sein. Ein Gespräch mit dem ETH-Glaziologen Matthias Huss. (19.07) Tödliches Sonnenlicht beförderte Massenaussterben Vor 252 Millionen Jahren erlosch fast das gesamte irdische Leben. Gigantische Vulkanausbrüche gelten als Auslöser des grössten Massenaussterbens in der Erdgeschichte. Die CO2-Konzentration in der Atmosphäre stieg an, die Meere versauerten. Aggressive UV-B-Strahlung passierte die lädierte Ozonschicht und griff das Leben an. Wie sehr, das zeigt jetzt die Analyse versteinerter Pollenkörner.

    Der Blick zurück aufs bewegte Jahr 2022

    Play Episode Listen Later Dec 31, 2022 28:19


    Die Biodiversität schwindet, die Politik tagt, gibt sich einen engen Zeitrahmen und lässt sich doch viel Freiraum. Energie ist kostbar und in Kriegszeiten ein Druckmittel; welches ist die sichere und saubere Energie der Zukunft? Die Coronawellen gingen anfangs Jahr noch hoch, jetzt wird das Auf und Ab zunehmend schwächer, bei uns, nicht aber in China. Was haben wir aus der Pandemie gelernt? Das James-Webb-Teleskop hat im vergangenen Juli sein goldenes Auge im Infrarotbereich geöffnet, seither schenkt es der Menschheit die bisher schönsten Bilder aus dem All und der Wissenschaft die präzisesten Daten zum Kosmos, in dem wir leben.

    Was strahlt da am Nachthimmel?

    Play Episode Listen Later Dec 24, 2022 28:12


    Sterne prägen die Weihnachtszeit – über der Krippe und auch in echt: Was da allerdings am Nachthimmel geheimnisvoll blinkt und glitzert, ist nur ein Teil der Strahlung, die uns aus dem All erreicht und viel verrät übers Weltall.  Weiter: Autos als Stromspeicher, Fische als Väter, Psychedelika nicht verheizen. (00:45) Aus Sternen lesen: Ob in der Adventsbeleuchtung, am Tannenbaum oder in der Weihnachtsgeschichte: Sterne prägen die Weihnachtszeit. Auch in echt am Nachthimmel. Kaum etwas lässt uns das Wunder des Weltalls so bewusst werden wie das geheimnisvolle Funkeln in unendlichen Weiten. Was wir da funkeln sehen, ist allerdings nur ein Teil von den Strahlen und Wellen, die im All unterwegs sind. Was da alles strahlt, sei es von Aug sichtbar oder unsichtbar, verrät Astrophysikerinnen und Astronomen immer mehr über das Universum, unsere Welt im Grossen. (09:47) Ein neuer Name für «Psychedelika» Forschende um die US-Neurologin Emmanuelle Schindler schlagen vor, psychedelische Substanzen wie LSD oder Psilocybin anders zu benennen, zum Beispiel als «Psychoplastogene» oder «Neuroplastogene». Im Moment regiert bei den Psychedelika der Hype – und damit verknüpft die Vorstellung, diese Substanzen würden die Menschheit von allen möglichen neurologischen oder psychischen Leiden erlösen. Das ist unrealistisch. Ein neue Bezeichnung hingegen könnte es erleichtern, das medizinische Potenzial dieser Substanzen breit zu erforschen. (15:40 ) Autos als Stromspeicher Elektroautos können genutzt werden, um überschüssigen Solarstrom vom Tag für die Nacht zu speichern. Wie funktioniert diese Technik und wo liegen die möglichen Stolpersteine? (21:51) Fische als Väter Im Reich der Fische kümmern sich zu einem Grossteil die Männchen um den Nachwuchs. Eine Ausnahme im Tierreich, und zwar eine, die es in sich hat.

    Welche Medikamente bei Migräne?

    Play Episode Listen Later Dec 17, 2022 27:22


    (00:42) Gegen das Verschwinden – das globale Ringen um Biodiversität: Eine vorläufige Bilanz von der UN-Biodiversitätskonferenz in Montreal. (07:15) Meldungen: Verbreitung von Insekten in der Schweiz Durchbruch in der Kernfusion Leck auf der ISS (12:19) Sehr jung und sehr traurig – warum so viele Mädchen depressiv sind: Die psychiatrischen Hospitalisierungen von Mädchen sind in den Coronajahren massiv angestiegen. (19:48) Vernachlässigte Migräne – zu wenig oder falsche Medikation: Viele migränegeplagte Menschen erhalten nicht die richtigen Medikamente.

    Neue Wettersatelliten für genauere Prognosen

    Play Episode Listen Later Dec 10, 2022 27:21


    Eumetsat hat ein milliardenschweres neues Satellitensystem entwickelt, um extremen Wetterereignissen vorzubeugen. Und: Eine winzige Spinne erobert Europa. Ausserdem: Die Biodiversität und das Nagoya-Protokoll. (00:36) Meteo-Upgrade aus dem All. Die europäische Wettersatellitenorganisation Eumetsat will den Wetterdiensten präzisere Informationen liefern, mit einem neuen, geostationären Satellitensystem. In diesen Tagen wird der erste von insgesamt drei Satelliten ins All geschossen. (06:20) Meldungen: Kinderkriegen trotz Brustkrebs. Zwei Millionen Jahre alte DNA entdeckt. Der Universal-Sound des Fluchens. (12.12) Die heimliche Invasorin. Eine amerikanische Zwergspinne ist auf dem Vormarsch in Europa und beweist eine rätselhafte Durchsetzungskraft. (17:45) Wem gehören Pflanzen? An der Biodiversitätskonferenz COP15 geht es auch darum, den Artenschutz zu finanzieren und einen Ausgleich zu schaffen zwischen reichen Ländern und solchen die zwar finanziell arm, aber reich an Arten sind. Das ist eins der Ziele des Nagoya-Protokolls, das seit acht Jahren in Kraft ist.

    Rettung der Artenvielfalt in Sicht?

    Play Episode Listen Later Dec 3, 2022 27:37


    Zudem: Mit physikalischen Experimenten durch die Adventszeit. Und: Wie Politik und Wissenschaft zusammenarbeiten. (00:50) Meldungen In Kürze beginnt die Biodiversitätskonferenz in Montreal: Vorzeichen, Erwartungen und Blick auf die Schweiz. Kampf gegen Plastikverschmutzung: Was international gerade läuft. Klarspüler: Potenziell gefährlich für unseren Darm? (11:20) Mit Grips durch die Adventszeit Die Welt der Physik spielerisch entdecken – das verspricht der Online-Adventskalender der Georg-August-Universität in Göttingen. Wir öffnen das erste Türchen (18:25) Wissenschaft und Politik Nach zwei wilden Coronajahren versuchen Politik und Wissenschaft ihre Zusammenarbeit in ruhigere Bahnen zu lenken. Ein Blick nach vorn mit Tanja Stadler, Ex-Chefin der Science Task Force und Leiterin des neuen Covid-Beratungsgremiums des Bundes.

    Ausgetwittert?

    Play Episode Listen Later Nov 26, 2022 27:01


    Seit der Übernahme durch den Milliardär Elon Musk fragt sich die wissenschaftliche Community: Kann man auf Twitter noch bleiben? Und: Wie eine neue, naturnahe Bestattungsmethode von sich reden macht. (01:38) Twitter - Exodus der Wissenschaft Twitter ist auch für Wissenschaftler:innen ein wichtiges Werkzeug. Das hat nicht zuletzt die Pandemie gezeigt. Doch seit der Übernahme durch Elon Musk laufen der Social Media-Plattform reihenweise die Userinnen und User davon. Auch die wissenschaftliche Community in der Schweiz wandert teilweise zu anderen Plattformen ab, etwa zu Mastodon. (06:31) Wie bedeutend ist Twitter für den wissenschaftlichen Diskurs? Einschätzungen des Medien- und Kommunikationsexperten Niels Mede von der Universität Zürich. (11:10) Meldungen Das neue Covid-Beratungsgremium.  Ein Schweizer wird Astronaut. Neues vom James-Webb-Teleskop. (18:16) Die naturnahe Bestattung Für den Umgang mit unseren sterblichen Überresten gibt es in der Schweiz entweder die Erdbestattung oder die Möglichkeit, sich kremieren zu lassen. In anderen Ländern macht nun eine alternative Methode von sich reden: Das «Human Composting» ist eine naturnahe Bestattung, die prinzipiell funktioniert wie eine Kompostierung. Viele Menschen wählen diese Methode aus ökologischen Gründen – aber nicht nur.

    Zunehmend schwieriges Überleben

    Play Episode Listen Later Nov 19, 2022 28:13


    Geld hilft gegen die Folgen des Klimawandels – aber nur bis zu einem gewissen Grad. Antibiotika helfen gegen bakterielle Erkrankungen – aber immer öfter nicht mehr. Und: der sensible Menstruationszyklus ist massiv untererforscht – bis jetzt. (00:35) Meldungen: Wirkung von Impfungen auf den Menstruationszyklus Auswirkungen von Hanf im Viehfutter. Start der ARTEMIS I-Mission. (9:15) Antibiotika-Resistenzen Es wird als «stille Pandemie» bezeichnet, das Problem der Bakterien, die sich immer schlechter mit Antibiotika behandeln lassen. Jährlich sterben in der Schweiz schätzungsweise 300 Menschen an resistenten Infektionen. An der Universität Fribourg arbeitet ein nationales Labor daran, diese gefährlichen Keime möglichst rasch zu finden und zu überwachen. (18:05) Vor den Toren des Klimagipfels Nicht weit vom regen Treiben an der diesjährigen Klimakonferenz in Sharm-el Scheikh liegt mitten in der Wüste ein Kloster. Es wird seit fast 1500 Jahren ohne Unterbruch bewohnt, obwohl es lediglich drei bis vier Mal pro Jahr regnet. Das Kloster ist UNESCO-Weltkulturerbe und zählt zu Ägyptens wichtigsten Tourismus-Attraktionen – für seine Wasser-Versorgung wird deshalb gesorgt. Anders sieht es aus für viele Menschen in anderen Weltregionen, die von den Auswirkungen des Klimawandels existenziell betroffen sind oder sein werden.

    Vogelgrippe in vollem Gang

    Play Episode Listen Later Nov 12, 2022 27:42


    (00:45) Die Vogelseuche Eine beispiellose Welle der Vogelgrippe hat Wildvögel und Geflügel in der nördlichen Hemisphäre erfasst, unzählige Vögel sind dem hochpathogenen Virusstamm H5N1 zum Opfer gefallen. Die Schweiz ist bisher verschont geblieben, doch Fälle könnten jederzeit auch hierzulande auftreten, gerade im bevorstehenden Winter. (08:55) Wer bezahlt die Rechnung? Am Klimagipfel im ägyptischen Sharm el Sheikh liegen die Kosten des Klimawandels auf dem Tisch. Das ist neu. Noch nie standen die Schäden auf der Agenda. In der Schuld stehen v.a. die Länder, die historisch gesehen am meisten CO2 produziert haben. Wie sehr und auf welche Weise sollen sie die Opfer entschädigen, das ist die Frage. (14:40) Meldungen Neuronen zum Gehen entdeckt: Forschende der EPFL haben Nervenzellen entdeckt, deren Stimulation Gelähmten einen Teil ihrer Mobilität zurückgibt. Grösster Seegrasteppich: Er ist eineinhalb mal so gross wie die Schweiz, liegt vor den Bahamas und lagert einen Grossteil des CO2 der Meere im Boden ein. Kraken werfen Muscheln: In einer Bucht vor Australien werfen Kraken Muscheln auf benachbarte Tiere. Das Verhalten wird erstmals beobachtet. (21:40) Wie Krebszellen den Körper austricksen Krebszellen netzwerken intensiv. Diese Strategie der gefährlichen Zellen ist noch nicht lange im Fokus der Forschung. Dabei kommunizieren Krebszellen nicht nur mit ihresgleichen. Sie tauschen sich auch mit gesunden Zellen aus. Immer zum eigenen Nutzen.

    Mit Gentechnik gegen den Klimawandel

    Play Episode Listen Later Nov 5, 2022 25:31


    Zudem: Am Sonntag beginnt die Klimakonferenz in Ägypten – was sind die Erwartungen? Und: Was sind die aktuellen Herausforderungen in der Robotik? (00:42) Klimagipfel steht vor der Tür Was sind die Hoffnungen und Erwartungen an die Klimakonferenz, an die COP27 in Sharm el-Sheikh? (06:59) Gentechnik und Klimawandel Mit Hilfe der Genschere CRISPR wollen Forschende neue Pflanzensorten züchten, die besser mit den Auswirkungen des Klimawandels zurechtkommen – also Dürre, Hitze, Überschwemmungen und Schädlingen besser ertragen. Doch die Hoffnungen in diese neuen Züchtungsmethoden wurden diese Woche arg gedämpft. Wir analysieren die Aussagen der Eidgenössischen Kommission für Biotechnologie im Ausserhumanbereich (EKAH). (15:36) Hürden in der Robotik  Wir besuchen den Swiss Robotics Day an der ETH Lausanne und schauen, was die neusten Entwicklungen und auch Hürden in der Robotertechnik sind.

    Vögel belauschen für die Wissenschaft

    Play Episode Listen Later Oct 29, 2022 28:22


    Zudem: Uganda startet in Kürze mit Impfungen gegen das Ebolavirus, das gerade grassiert. Und: Bakterien können Krebs auslösen. (00:40) Uganda will in den nächsten zwei Wochen mit klinischen Tests von experimentellen Impfstoffen gegen den Sudan-Stamm des Ebolavirus beginnen, anderthalb Monate nach Bekanntwerden des Ausbruchs. Drei Impfstoff-Kandidaten stehen bereit. Das rasche Tempo ist das Resultat einer langjährigen Vorbereitung. (13:30) Viren, UV-Strahlen und Tabakrauch lösen Krebs aus, das ist bekannt. Neu wird klar: Auch Bakterien können unser Erbgut schädigen, und spielen eine Rolle bei der Entstehung von Darmkrebs. (19:45) Mit Satellitenschüsseln und Mikrofonen kann man vom Boden aus den Vögeln zuhören, wenn sie auf ihren langen Migrationswegen über unsere Köpfe hinwegfliegen. Besuch bei einem Hobby-Ornithologen in Basel.

    Forschen unter widrigen Umständen

    Play Episode Listen Later Oct 22, 2022 28:20


    Wie es ist, als Wissenschaftlerin im Iran zu forschen. Was das Erbgut über das Zusammenleben von Neandertalern erzählt. Und: Bienen haben einen Sinn für Zahlen. (00:37) DNA und Zusammenleben Gerade erst gab es den Nobelpreis für die Paläogenetik, nun folgt die nächste Studie zu den Neandertalern. Diesmal soll uraltes Erbgut etwas über das Zusammenleben dieser Urmenschen erzählen. (11:30) Kluge Bienchen Bienen haben einen Sinn für Zahlen. Mehr noch: Sie ordnen Zahlen in ihrem Gehirn der Grösse nach ein. Das zeigt eine aktuelle Studie. Der mentale Zahlenstrahl der Bienchen beginnt links mit den kleinen Zahlen. Je grösser eine Zahl, desto weiter rechts steht sie. Genau wie im menschlichen Gehirn. (19:03) Forschen als Iranerin Frauen spielen eine tragende Rolle bei den aktuellen Protesten in Iran. Sie legen öffentlich ihr Kopftuch ab, verbrennen es, schneiden sich die Haare kurz, fordern den Sturz der Regierung. Alles Taten, für die sie nach iranischem Recht ihr Leben riskieren. Denn die iranische Regierung hat ein klares Bild davon, was die Rolle der Iranerinnen wäre: den Männern zu gehorchen, Kinder zu gebären. Was bedeutet es also, unter diesen Umständen studieren zu gehen und als Wissenschaftlerin zu arbeiten? (5:45) Meldungen: Rückgang der Biodiversität bei Pflanzen  Seen weltweit werden grüner – und andere blauer  Die neusten Bilder des James Webb-Teleskops 

    Menschliche Nervenzellen im Rattenhirn

    Play Episode Listen Later Oct 15, 2022 28:21


    Menschliche Nervenzellen verpflanzt in Rattenhirne. Dos and Donts in Sachen Bewerbung im Lauf der Geschichte. Forschende schauen live zu, wie Zellen Gene ablesen. 0:53 Menschliche Nervenzellen im Rattenhirn Menschliche Hirnorganoide, die in Rattenhirne eingepflanzt dann das Verhalten der Tiere mitsteuern. 08:13 Meldungen 14:01 Die Kulturgeschichte der Bewerbung Früher waren es untertänige Bitten, heute sind es selbstbewusste Werbeschreiben - die Dos and Donts in Sachen Bewerbung haben sich über die Jahrhunderte arg verändert. 20:37 Schnappschuss vom Leben der Zelle Forschende schauen live zu, wie Zellen Gene ablesen und nutzen.

    Die naturwissenschaftlichen Nobelpreise 2022

    Play Episode Listen Later Oct 8, 2022 27:35


    Die Wissenschaftsredaktion diskutiert die Nobelpreise in Medizin, Physik und Chemie und blickt dabei in die Vergangenheit, die Zukunft und hinter die Kulissen. (00:54) Klick! Der Nobelpreis für Chemie geht an Forschende, die eine Technik entwickelt haben, bei der sich Moleküle wie Legosteine zusammensetzen lassen. Ein Besuch in einem Labor, wo genau das gemacht wird. (06:49) Blick hinter die Kulissen Jedes Jahr wird sie mit Spannung erwartet: die Verkündung der Nobelpreise. Doch wie läuft die Nominierung und Wahl der Preisträgerinnen und Preisträger überhaupt ab? Und ist dieses Prozedere heute noch zeitgemäss? (12:28) Uralten Genen auf der Spur Der Nobelpreis für Medizin geht an den schwedischen Paleogenetiker Svante Pääbo, der das Erbgut des Neanderthalers entschlüsselte. Das eröffnete einen ganz neuen Blick auf die Vergangenheit der Menschheit. Wir sprechen mit dem Berner Forscher Albert Hafner. (19:07) Quantencomputer – ungezähmte Rechner der Zukunft Der Nobelpreis für Physik geht an Forscher, die mit ihren Experimenten den Grundstein für quantenmechanische Anwendungen legten. Weltweit liefern sich Tech-Konzerne und Universitätslabore ein Wettrennen um den ersten tauglichen Quantenrechner. Auch die Universität Basel rennt mit.

    Ohne Strom keine Wissenschaft

    Play Episode Listen Later Oct 1, 2022 27:59


    Grosse Forschungsanlagen bereiten sich auf einen Winter mit Stromengpässen vor. Das Meer versauert besonders in der Arktis. Wie ein bisschen Jod im Salz das Leben in der Schweiz verbessert hat. (00:45) Wie Strommangel die Forschung trifft Sie brauchen enorme Mengen Strom: Forschungseinrichtungen wie das Paul Scherrer Institut in Villigen, das CERN in Genf oder das Nationale Hochleistungsrechenzentrum der Schweiz CSCS in Lugano. Wie begegnen sie dem Strommangel, der für den Winter prognostiziert ist? (06:40) Meldungen Wie gut ist das neue Alzheimer-Medikament Lecanemab? Auf der Raumstation ISS übernimmt eine Frau das Kommando. (11:50) Das Meer im hohen Norden versauert Das CO2 aus unseren Autos und Heizungen landet zu knapp 30 Prozent im Meer. Dort verändert sich der pH-Wert und Muscheln, Schnecken und andere Tiere können ihre Schalen, Gehäuse oder Skelette aus Kalk nicht mehr aufbauen. In der Arktis schreitet die Versauerung dreimal schneller voran als in anderen Meeren, wie eine neue Studie nun zeigt. (18:20) Unser täglich Salz Vor 100 Jahren hat die Schweiz als erstes Land die Salzjodierung eingeführt: Ein Kilo Speisesalz enthält 25 Mikrogramm Jod. Die winzige Menge des Nährstoffs bewahrt uns vor grossen Gesundheitsschäden. Noch vor 100 Jahren litten viele Einwohner:innen hierzulande wegen Jodmangels an Kropf und Kretinismus.

    Der Vulkan der Extreme

    Play Episode Listen Later Sep 24, 2022 26:11


    Die Tonga-Eruption im Januar im Südpazifik könnte das Weltklima verändern. Affenpocken fordert Afrikas Wissenschaftler. Mirko Kovac kreiert Ausnahmetalente in der Welt der Drohnen. (00:41) Tonga-Vulkan-Eruption könnte Klima erwärmen Der explosive Ausbruch des Unterwasservulkans Hunga Tonga-Hunga Ha'apai im Januar 2022 hat soviel Wasserdampf direkt in die Stratosphäre geblasen, dass sich der dortige Wasserdampf global um 5 Prozent erhöhen dürfte, zeigt eine neue Studie. Dies könnte die menschgemachte Klimaerwärmung noch leicht verstärken. (05:14) Volltreffer? Nasa-Kamikazesonde soll Asteroiden ablenken  In der Mission «Dart» will die US-Raumfahrtagentur eine kameragesteuerte Raum-Sonde in den kleinen Asteroiden Dimorphos crashen lassen und so dessen Bahn leicht verändern. Das Ziel dieses Tests: Technisches Know-How sammeln, um künftig gefährliche Asteroiden-Crashs auf der Erde zu vermeiden. (09:11) Affenpocken – Afrikas Wissenschaftler sind gefordert  Affenpocken machen erst seit ein paar Monaten Schlagzeilen, dabei sind sie in Afrika seit Jahrzehnten präsent, und dort massiv unterbeforscht. Das muss sich ändern, sagt der nigerianische Virologe Oyeale Tomori. Afrika müsse die Virenforschung endlich selbst in die Hand nehmen – besonders heute, wo Zoonosen, also die Übertragung von Krankheitserregern von Tieren auf Menschen, zu einem wachsenden Problem werden. (16:35) Mirko Kovacs Multitalente in der Welt der Drohnen Leicht wie eine Feder, wendig wie ein fliegender Fisch oder fleissig wie Arbeiterbienen: Die Drohnen, die der Robotikexperte Mirko Kovac an der EMPA in Dübendorf und am Imperial College London entwickelt, nehmen sich die Natur zum Vorbild. Kovacs Drohnen können ihre Gestalt wandeln und sich komplexen Umweltbedingungen anpassen, beispielsweise in der Arktis. Seine jüngste Entwicklung sind 3D-druckende Drohnen für den Bau.

    LEDs – Energiesparer, die naturschützerisch noch zulegen können

    Play Episode Listen Later Sep 17, 2022 27:37


    LED Leuchten: technisch zukunftsfest, aber was ihre Wirkungen auf Insekten angeht noch verbesserungswürdig – Und: volle Grundwasserspeicher, neue Corona-Impfstoffe und eine Benoît-Preisträgerin. Meldungen (1:00) Grundwasserspeicher in Bangladesch, die durch Monsunregen überraschend nachhaltig wieder aufgefüllt werden. (4:07) Die überraschende, nur auf Mäuseversuchen basierende Notfallzulassung in der EU für einen angepassten Corona-Impfstoff. (6:32) Eine mit dem Benoît-Preis ausgezeichnete Schweizer Physikerin, die sich für Gleichstellung stark macht. (11:18) LED Leuchten sind zukunftstauglich Wir fragen bei LED-Pionieren nach und lernen: LEDs sind die Leuchten der Zukunft, weil sie unschlagbar vielseitig sind. (20:31) Insektenfreundliche LED-Lampen Wir besuchen Ökologen, die untersuchen, wie sie LED-Lampen so anpassen können, dass sie Insekten weniger irritieren und schaden.

    Dringend gesuchter Impfstoff gegen Malaria

    Play Episode Listen Later Sep 10, 2022 28:22


    Neue Hoffnung im Kampf gegen Malaria - Jagd nach dem Wasser aus Wolken - Roboter statt Säge, Bohrer und Meissel (00:45) Dringend gesuchter Impfstoff Malaria gilt nach wie vor als eine der schlimmsten Infektionskrankheiten weltweit. Seit Jahren laufen Versuche, eine Impfung dagegen zu entwickeln - insbesondere, um die Kinder vor den Folgen einer Ansteckung schützen zu können. Diese Woche nun wurden neue Resultate eines Impfversuchs veröffentlicht – und sie klingen vielversprechend. (5:40) Aktuelle Meldungen der Woche (12:20) Die Jagd nach den Wolken Im Nahen Osten wird das Wasser immer knapper. Verschiedene Länder rüsten darum auf, um mit aufwändigen Versuchen Wolken gezielt ausregnen zu lassen. Bringt das wirklich etwas? (19:10) Roboter statt Säge, Bohrer und Meissel Ein neuer Roboter soll Operationen an Knochen präziser und weniger invasiv durchführen. Eine Revolution oder lediglich ein weiteres, teures Roboter-Projekt? 

    Embryonen als Ersatzteillager?

    Play Episode Listen Later Sep 3, 2022 27:12


    Ethische Fragen zur Embryonenforschung – Kognitions-Booster bei Down-Syndrom – Umbruch in der Molekularbiologie (00:32) Embryonen als Ersatzteillager? Mit der Herstellung künstlicher Mäuseembryonen ist die Forschung einen wichtigen Schritt weitergekommen. Doch es stellen sich auch neue ethische Fragen: Darf man einen Unterschied machen zwischen natürlich und künstlich gezeugten Embryonen? Und soll man sie dereinst auch als Ersatzteillager für menschliches Gewebe gebrauchen? Dazu äussert sich Nikola Biller-Andorno, die Direktorin des Instituts für biomedizinische Ethik der Universität Zürich im Interview. (7:31) Kognitions-Booster bei Down-Syndrom Etwa eines von 800 Neugeborenen kommt mit einer Trisomie 21 zur Welt, die zum Down-Syndrom führt. Davon Betroffene sind in der Regel kognitiv eingeschränkt, im Alter zunehmend. Nun sind Forschende in Lille und Lausanne einer Therapie auf der Spur: Ein Hormon könnte Menschen mit Down-Syndrom helfen, ihre geistigen Kapazitäten ein Stück weit zu verbessern. (13:10) Aktuelle Meldungen der Woche (21:00) Umbruch in der Molekularbiologie Proteine sind zentral für das Leben. Sie befinden sich in jeder Zelle und dienen dort als molekulare Werkzeuge. Schon lange versuchen Forschende die Struktur, also das dreidimensionale Aussehen, von Proteinen am Computer vorherzusagen. Eine künstliche Intelligenz hat das nun so genau geschafft, wie nie zuvor. Dies dürfte die weitere Forschung stark beschleunigen.

    Wie Klimaanlagen zukunftstauglich werden

    Play Episode Listen Later Aug 27, 2022 28:18


    Neue Kältemittel sind gefragt - Impfung kann sogar nach Krebserkrankung noch helfen - künstliche Intelligenz analysiert, was unsere Identität prägt. (00:57) Nachhaltigere Klimaanlagen  Der aktuelle Sommer zeigt es: Klimaanlagen werden auch in der Schweiz immer mehr eingesetzt, um Räume zu kühlen. Die heutigen Kühlmittel sind allerdings teilweise umweltbelastend, und die Anlagen fressen Strom. Wie müssen und können Klimaanlagen in Zukunft besser gebaut werden? Wo steht da die Forschung? Ein Überblick. (07:22) Was prägt unser Gesicht?  Schon lange versucht die Forschung das Rätsel zu knacken: Was macht uns aus – vor allem die eigene Biologie oder sind wir eher von den Lebensumständen geprägt? Eine neue Studie liefert nun Hinweise darauf, welche Rolle die Gene bei unserem Aussehen spielen und welche unsere Umwelt. Gelungen ist das mit einer überraschenden Methode. (13:38) Meldungen: Künstliche Embryonen: Maus-Embryonen, gezeugt ohne Spermien und Eizellen, werfen ethische Fragen auf. UBS-Millionen für ETH Zürich: Die ETH erhält 40 Millionen von der Grossbank – ist die Forschungsfreiheit noch garantiert? Der erste Zweibeiner: «Sahel antrophus tschadensis» als erster aufrecht gehender Menschenartiger bestätigt. (19:25) Papillomaviren-Impfung kann sogar bei Krebsvorstufen noch helfen  Nicht nur Mädchen und Buben profitieren von der hochwirksamen Impfung gegen Krebs am Gebärmutterhals oder Penis. Nun zeichnet es sich in ersten Fällen ab: Sogar bei Frauen, die Gebärmutterhalskrebs bereits hatten, kann die Impfung nach Entfernung des Tumors das künftige Risiko senken.

    Insektenzüge: Auf kleinen Flügelchen hoch hinaus und weit weg

    Play Episode Listen Later Aug 20, 2022 28:21


    Insektenzüge - Murgang nach Felssturz am Piz Cengalo - besser Sprechen können dank räumlichem Denken. Meldungen (00:34) Fischsterben in der Oder – vermutete Kaskade: Riesiger industrieller Salzeintrag in die Oder führt zu Algenblüte, die das Flussleben tötet. (03:45) Psychische und neurologische Folgen von Covid 19: Mehr Demenzen, mehr Brain Fog, mehr Epilepsie. (06:15) Vulkanologinnen und Risikoforscher warnen vor Supervulkanen.  (20:25) Insektenzüge - auf kleinen Flügelchen hoch hinaus und weit weg: Mauersegler und Pirole sind schon fort. Andere Vogelarten werden ihnen folgen. Auch Insekten ziehen Richtung Süden. Doch meist unter unserem Radar. Billionen dieser Flattertierchen - vom Schmetterling über die Libelle bis zur Schwebefliege – machen sich auf den Weg. Bisher war der Zug der Insekten schlecht erforscht. Jetzt bringt die Vogelwarte Sempach ein neues Radargerät zum Einsatz, das die Geheimnisse des Insektenzugs lüften soll.  (14:58) Nach dem Fels kam sehr viel Wasser:  Felssturz am Piz Cengalo – Warum dem Felssturz vor fünf Jahren ein riesiger Murgang folgte. (08:55) Warum wir mit räumlichem Denken besser sprechen: Das Training räumlichen Denkens boostert Sprache. Das zeigt eine neue Studie aus den USA. Denn Sprache entsteht aus Unsprachlichem, aus Bildern im Kopf, die die Sprache formen.

    Heilige Skelette

    Play Episode Listen Later Aug 13, 2022 25:51


    In der ganzen Schweiz gibt es sie: Reliquien, oft ganze Skelette in Kirchen und Klöstern. Manche werden prominent ausgestellt und bis heute verehrt, andere sind vergessen und versteckt: Wir besuchen einige von ihnen, erfahren woher sie stammen und wer sie in die Schweiz gebracht hat. «Hinab – das Wissenschaftsmagazin sucht die Tiefe» - die Sommerserie der Wissenschaftsredaktion (7/7).

    Der hirnstimulierte Patient

    Play Episode Listen Later Aug 6, 2022 28:19


    In den Tiefen des Thalamus im Zwischenhirn befindet sich ein spezieller Ort: der Knotenpunkt eines neuronalen Netzwerkes, das die Motorik steuert. Hirnchirurgen stimulieren diesen Knotenpunkt mit Strom, um Bewegungsstörungen zu lindern. Das Verfahren heisst Tiefe Hirnstimulation. Francis Jacquaz aus Delémont lässt sich am Inselspital Bern operieren. In einem fünfstündigen Eingriff implantieren ihm die Chirurgen zwei Elektroden, zehn Zentimeter unterhalb der Schädeldecke in beide Hirnhälften. Die Elektroden erhalten später über eine Batterie in seiner Brust regelmässige Stromimpulse. Wird die Operation gelingen?  «Hinab – das Wissenschaftsmagazin sucht die Tiefe» - die Sommerserie der Wissenschaftsredaktion (6/7)

    Der grosse Wandel der Schweizer Seen

    Play Episode Listen Later Jul 30, 2022 28:19


    Das Leben in den Seen ist im Umbruch: Fischbestände brechen ein, zugewandert Arten machen sich breit und der Klimawandel verändert die Umwälzung des Wassers. So schnell wie heute hat sich das Leben in den Schweizer Seen noch nie verändert, sagen Forscherinnen und Forscher. Das zeigt sich exemplarisch am Bodensee, wo Fischer Reto Leuch etwa zehn Mal weniger Felchen fängt als noch sein Vater. Im Projekt «Seewandel» haben Wissenschaftler diese Veränderungen erforscht. Am meisten Sorge macht ihnen derzeit die massive Ausbreitung der Quaggamuschel. Die zugewanderte Art verbreitet sich so schnell und flächig, dass sie vielen anderen Wassertieren die Nahrungsgrundlage nimmt. Die Fischer schwenken jetzt um auf andere Arten. «Hinab – das Wissenschaftsmagazin sucht die Tiefe» - die Sommerserie der Wissenschaftsredaktion (5/7)

    Kein Stein bleibt auf dem andern

    Play Episode Listen Later Jul 23, 2022 25:10


    Am Grund der Ozeane und Kontinente ist ein gewaltiges Recycling im Gang, die Plattentektonik. Diese Naturgewalt verschiebt permanent mächtige Gesteinsplatten samt den Kontinenten obendrauf – im Tempo, in dem unsere Fingernägel wachsen. Zugleich läuft die Bewegung in der Vertikalen: Alte Platten tauchen in den Tiefseegräben ab, bis weit ins Erdinnere, um andernorts frisch recycelt wieder hochzuquellen. Die Plattentektonik ist in der Bedeutung vergleichbar mit Darwins Evolutionstheorie oder Einsteins Relativitätstheorie. Doch sie ist uns viel weniger präsent. Zu Unrecht! Das bewegliche Plattensystem im Untergrund prägt alles: Die Landschaft, die Meeresströmungen, das Klima – ja nicht zuletzt uns selbst. Den Menschen gäbe es schlicht nicht ohne die Plattentektonik. «Hinab – das Wissenschaftsmagazin sucht die Tiefe» - Die Sommerserie der Wissenschaftsredaktion 4/7

    Bakterien im giftigen Bergsee

    Play Episode Listen Later Jul 16, 2022 28:08


    Das eigenartige und geheimnisvolle Ökosystem des Tessiner Bergsees Lago di Cadagno fasziniert die Mikrobiologen schon seit Jahrzehnten - und noch immer wird Neues entdeckt. Wir begleiten zwei Forscherinnen der Universität Zürich bei der Probenahme auf dem See und im Labor. Und wir schauen, was die Fachrichtung der sogenannten «Mikrobiellen Ökologie» genau erforscht und wozu. Der Cadagnosee beinhaltet eigentlich zwei Seen in einem. Taucht man hinunter, ist zuerst alles normal, es gibt Fische und alles was dazugehört. In rund 10 Meter Tiefe ändert sich das Wesen des Sees aber radikal. Das Wasser wird giftig, es enthält viel Schwefelwasserstoff und Sauerstoff gibt es auch keinen mehr. Aus unterirdischen Quellen fliesst dieses toxische Wasser in den See – und bleibt auch unten, weil es eine hohe Dichte hat. Doch «toxisch» ist in der Biologie ein relativer Begriff und entstammt meist der menschlichen Sichtweise: Das giftige Wasser, das nach faulen Eiern riecht, ist unter anderem für Schwefelpurpur-Bakterien Heimat und Lebenselixier zugleich. Eine Reise in einen wundersamen Kosmos.  «Hinab – das Wissenschaftsmagazin sucht die Tiefe» - die Sommerserie der Wissenschaftsredaktion (3/7)

    Unsichtbares Wood Wide Net: Besuch in der Baumwurzel-Pilzfäden-WG

    Play Episode Listen Later Jul 9, 2022 27:15


    Seit rund 400 Millionen Jahren leben Bäume und Pilze in guter Gemeinschaft. Steinpilze, Eierschwämme, Trüffel und viele andere Mykorrhiza-Pilze teilen sich eng umschlungen mit Waldbäumen ihren gemeinsamen unterirdischen Lebensraum.  Unter unseren Füssen feiern Wurzeln und Pilzfäden ihre gut eingespielte symbiotische Tauschgesellschaft. Die Pilze versorgen die Bäume mit Nährstoffen. Die Bäume füttern die Pilze mit Zucker. Ein perfektes Rezept nach dem Prinzip Win-Win.  «Hinab – das Wissenschaftsmagazin sucht die Tiefe» - die Sommerserie der Wissenschaftsredaktion (2/7)

    Gesucht: Atommülllager für eine Million Jahre

    Play Episode Listen Later Jul 2, 2022 28:10


    50 Jahre schon dauert die Suche in der Schweiz nach einem Endlager für radioaktive Abfälle. Im September nun soll bekannt werden, welcher Ort der sicherste sein soll, um den strahlenden Müll in der Tiefe zu vergraben. Das Endlager soll in mehreren 100 Metern Tiefe gebaut werden, in der Gesteinsschicht Opalinus-Ton. Diesen Ton haben Forscher und Forscherinnen während gut 25 Jahren abgeklopft auf seine Tauglichkeit für ein Endlager. Kaum eine andere Gesteinsschicht in der Schweiz dürfte heute so gut erforscht sein. Und dennoch bleiben Unsicherheiten, denn so ein Lager soll die radioaktiven Abfälle für eine Million Jahre sicher wegschliessen. Was weiss die Forschung heute darüber, wie sicher so ein Atommüllager im Opalinus-Ton sein wird? Was ist mit «sicher» überhaupt gemeint? Und was geschah eigentlich während der 50 Jahre, in denen schon nach einem Endlager gesucht wurde? «Hinab – das Wissenschaftsmagazin sucht die Tiefe» - die Sommerserie der Wissenschaftsredaktion (1/7)

    Mikroroboter im Körper

    Play Episode Listen Later Jun 25, 2022 28:17


    Zudem: Lüften gegen Krankheiten. Und: Autobatterien aus Mineralwasser. (00:45) Wenige Mikrometer grosse Roboter, die durch unsere Blutbahnen fahren und Wirkstoffe zielgenau in einem Tumor deponieren: was nach Science-Fiction tönt wird in Labormäusen bereits erprobt. Doch wie weiss man, wo sich die Mikroroboter im Körper bewegen? (13:00) Lüften gegen Krankheiten: Eine Gruppe von Schweizer Wissenschaftlern fordert bessere Belüftungssysteme für «pandemiegerechte Gebäude». Aber wie lässt sich die Luft regelmässig auswechseln ohne zusätzlichen grossen Energieverbrauch? Und lohnt sich der Aufwand, überall neue Lüftungen einzubauen? (18:50) Autobatterien aus Mineralwasser: Die Nachfrage nach Lithium explodiert. Der Abbau des weissen Goldes für die Elektromobilität findet zu einem grossen Teil in Südamerika statt, unter bedenklichen Umweltbedingungen. Dabei gibt es Lithium auch viel näher: Zum Beispiel in den Alpen und in Thermalwasser aus dem Oberrheingebiet. Doch wie bringt man es aus dem Boden?

    Wie radioaktiv ist die Schweiz?

    Play Episode Listen Later Jun 18, 2022 28:18


    Zudem: Tropfsteine als Klimaarchiv. Und: Artenschwund in der Literatur – warum immer weniger verschiedene Tiere in Büchern vorkommen. (00:40) Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz führt in Zusammenarbeit mit der Armee jährlich Messflüge durch. Aus einem Helikopter wird von 90 Meter über dem Boden grossflächig die Gammastrahlung gemessen. Bei einem allfälligen Unfall oder auch einem Anschlag ist das technische Know-How da, um rasch Messungen machen zu können. Zudem liegen so auch Referenzwerte für die normalen Strahlungswerte vor. (13:36) Tropfsteine als Klimaarchiv: Aus Tropfsteinen lassen sich weit vergangene Regen- und Dürreperioden herauslesen. So konnten Forscher jetzt nachweisen, dass es um 520 nach Christus im Süden Arabiens eine lang anhaltende Dürre gab. Diese Dürre war wohl mit ein Grund für den Niedergang des damaligen Himyar-Königreichs und den Aufstieg des Islams. (20:50) Tiere in Büchern: Wir stecken mitten im sechsten Massenartensterben in der Erdgeschichte – immer mehr Tierarten verschwinden. Ein Team aus Biologinnen und Literaturwissenschaftlern hat untersucht, ob sich der Artenverlust auch in Büchern widerspiegelt – und einen deutlichen Rückgang gefunden.

    Schallschlucker im Holzboden

    Play Episode Listen Later Jun 11, 2022 25:58


    Akustische «schwarze Löcher» dämmen den Schall. Ausserdem: Hormonelle Verhütung für den Mann. Und: Langzeitrisiken des Rauchens. (00:56) Meldungen - Der überschätzte Rauchstopp - Mini-Meteorit trifft James-Webb-Teleskop - Probiotika gegen Depressionen - Affenpocken-Update (09:06) Die Schallschlucker Holzböden sind natürlicherweise laut. Selbst in modernsten Holzgebäuden ist es schwierig, den Lärm harter Absätze oder von polternden Möbeln zu dämmen. Nun kommen Wissenschaftler der Empa mit einem neuen Lösungsvorschlag. (17:19) Neues zur «Männerpille» Seit Jahrzehnten forschen Fachleute an der Pille für den Mann. Trotz zwischenzeitlicher Euphorie vor allem der Pharmaindustrie ist bis heute kein Produkt auf dem Markt. Jetzt gibt es vielversprechende Zwischenergebnisse von einer neuen US-Studie.

    Starkregen und Hochwasser

    Play Episode Listen Later Jun 4, 2022 28:15


    Unterschätzte Hochwassergefahr in der Schweiz. Ausserdem: Klimabedingt trockenere Böden bremsen Regenwürmer aus. Und: Off-Label-Use in der Krebstherapie. (00:39) Unterschätzte Hochwassergefahr Eine Hochwasserkatastrophe wie 2021 im deutschen Ahrtal wäre auch in der Schweiz möglich, sagen Forscher der Universität Bern. Und das, obwohl die Schweiz seit Jahrzehnten massiv in den Hochwasserschutz investiert. Ein Grund: Der Klimawandel führt zu deutlich mehr Starkregen. Wer wissen will, wie es vor der eigenen Haustür aussehen würde – auf unserer Sendungsseite der Link zum Modellierungs-Tool: https://hochwasserdynamik.hochwasserrisiko.ch/de/scenarios (07:47) Regenwürmer im Dürreschlaf Klimabedingt trockenere Böden bremsen Regenwürmer und andere Bodentiere aus, sie verarbeiten weniger Laub und anderes zu Humus, und damit wird weniger Kohlenstoff im Boden gebunden. Studie: https://www.dora.lib4ri.ch/wsl/islandora/object/wsl:29652 (19:31) Veränderungen in der Krebstherapie «Off-label», das klingt nach Ausnahme, doch in der Krebstherapie ist der Einsatz off-label von Medikamenten längst zur Regel geworden. Enge Zulassungskriterien und eine sehr dynamische Entwicklung bei neuen Therapien sind Gründe dafür. Wir fragen: Wann ist off-label-use sinnvoll, und wird er bald «normalisiert»? (13:41) Meldungen * Fortschritte bei der Lebertransplantation. Warum haben Giraffen so lange Hälse? * Die grösste Pflanze der Welt.

    Demenz bei Haustieren

    Play Episode Listen Later May 28, 2022 27:26


    Wie das Gehirn von Hund und Katze altert. Zudem: Städte in Amazonien. Und: Das Erbgut des Hafers. (00:00) Wie das Gehirn von Hund und Katze altert  Demenz ist nicht allein bei Menschen eine Alterserkrankung. Sie tritt auch bei unseren Haustieren auf – Untersuchungen schätzen, dass rund ein Drittel aller Hunde und Katzen betroffen sein könnte. Die Gründe für eine Demenzerkrankung bei Haustieren erzählen einiges über ihre menschlichen Besitzer. (12:20 Uhr) Städte in Amazonien  Seit mehreren Jahren schon zeichnet sich ab, dass die frühe Besiedlung des Amazonas lange stark unterschätzt wurde. Nicht nur in den Anden und in Mittelamerika gab es vor der Ankunft der spanischen Eroberer Hochkulturen, auch im bolivianischen Amazonas gab es grosse Kanalsysteme, Siedlungen und Pyramiden. Soeben wurden 11 neue Siedlungen entdeckt. (18:58) Erbgut des Hafers entziffert Hafer frassen früher vor allem die Pferde. Heute erlebt der Hafer einen Boom als Alternative zu Weizen. Nun ist es Forschern gelungen, das Erbgut dieses Süssgrases ganz zu entschlüsseln. Damit wird es neu auch möglich, trockenheitsresistentere Hafer-Sorten zu kreieren – mit sogenannt Marker-gestützter Züchtung und ohne den Einsatz moderner Gentechnik. (07:15) Meldungen Sendung «Espresso» zu meineimpfungen.ch Doktorarbeit über «stereotype threat»

    Affenpocken – was man bisher weiss

    Play Episode Listen Later May 21, 2022 26:27


    Zudem: Delfine therapieren sich mit Kratzen. Impfen gegen Krebs. Und: Neuer Zugang zum Mond. (00:35) Affenpocken: Bisher verbreiteten sich diese Krankheit nur in seltenen Fällen über Afrika hinaus. Jetzt tritt sie auf einmal weltweit auf. Was steckt dahinter? (06:00) Delfinselbsttherapie: «Wenns juckt und brennt auf der Haut, greift der Mensch zur Salbe. Delfine machens ähnlich. Sie reiben sich an Korallen, um Hautkrankheiten zu behandeln und vorzubeugen. (13:25) Neue Krebstherapie: Wie kann man das Immunsystem von Krebskranken schärfen? Eine Genfer Forscherin beschäftigt sich seit Jahren mit dieser Frage und hofft auf einen Durchbruch. (19:30) Eine bemannte Raumstation, die um den Mond kreist: Amerika und Europa treiben diese Pläne mit weiteren Partnern voran. Jetzt wird die beste Flugbahn des «Lunar Gateway» getestet.

    Russisches Uran für unseren Strom

    Play Episode Listen Later May 14, 2022 27:51


    Zudem: Neue Erkenntnisse zum Erreger der Pandemie von 1918. Und: Stickstoff, herangeweht durch die Luft, führt in Waldökosystemen zu neuen Herausforderungen. (00:42) Russisches Uran:  Nicht nur bei Öl und Gas gibt es Abhängigkeiten von Russland, sondern auch beim Uran. So laufen viele Europäische Kernkraftwerke mit Uran aus Russland und Kasachstan – oder sind gar komplett von russischer Nukleartechnik abhängig. In der Schweiz gibt es keine russische Technik, doch beziehen wir aktuell rund die Hälfte des Urans fürs unsere KKW aus Russland. (12:44) Pandemie 1918:  Über die Spanische Grippe weiss man bis heute virologisch gesehen recht wenig – umso aufregender sind neue Gensequenzen der Viren, die aus alten Gewebeproben isoliert werden konnten. (19:30) Überdüngung:  Zuviel Stickstoff verändert das Ökosystem Wald. Über die Luft wird er eingetragen und entfaltet diverse Wirkungen. Besuch bei der Waldforscherin an der WSL in Birmensdorf.

    Wie lassen sich die Klimaziele endlich umsetzen?

    Play Episode Listen Later May 7, 2022 28:10


    Zudem: Corona-Abwassermonitoring im grossen Stil und: mit Viren gegen Antibiotikaresistenzen. (0:38) Meldungen: In Kläranlagen nach Coronaviren fischen - Abwasser-Monitoring nun landesweit; Schweineviren könnten ersten Xenotransplantierten getötet haben; die Schweizer Vogelwelt besteht vorwiegend aus Hühnern. (5:45) Viren gegen Antibiotikaresistenzen: Viren können auch Bakterien krank machen. Das heisst: Man kann im Prinzip mit Viren bakterielle Krankheiten im Menschen bekämpfen und hätte damit ein willkommenes Mittel in der Hand, antibiotikaresistente Bakterien zu bekämpfen. Bis die sogenannte Phagentherapie breitere Anwendung findet, dauert es sicher noch. Doch wie gerade wieder eine erfolgreiche Behandlung zeigt, kann sich die Therapie sich allmählich etablieren. (12:39) Sing mir das Lied vom Klimawandel: Die Gesänge von Blauwalen, den grössten Tieren der Welt, verraten Meeresbiologen mehr über deren Verhalten und über den Klimawandel. (18:26) Wie lassen sich die Klimaziele endlich umsetzen? Die Zahlen und Fakten zum Klimawandel sind seit langem bekannt. Auch Lösungen liegen vor, mit denen sich die Ziele des Pariser Klimaabkommens erreichen liessen. Die Krux liegt in der Umsetzung: Faktenwissen allein reicht nicht aus, um die nötigen Handlungen auszulösen. Klimaforscher wie Reto Knutti von der ETH Zürich finden, es brauche einen engeren Dialog zwischen Wissenschaft und Politik, etwa in Form einer institutionalisierten Klima-Taskforce. Um die Menschen in ihrem Alltag zu erreichen, sind auch psychologische und sozialwissenschaftliche Anstrengungen nötig.

    Trauriger Höhenflug einer beispiellosen Vogelgrippe-Epidemie

    Play Episode Listen Later Apr 30, 2022 27:29


    Zudem: Entschlüsselung des menschlichen Erbguts zum Zweiten. Und: Die Verödung der Böden weltweit. (00:48) Im Newsschatten der Corona-Pandemie fegte im vergangenen Winter die Vogelgrippe über den Globus. Das H5N1-Virus traf Wildvögel und Geflügelbetriebe. 17 Millionen Hühner, Enten und andere Zuchtvögel wurden in Europas Ställen getötet, um das Grippevirus zu bremsen. Entwickelt sich das Virus weiter wie bisher, könnte es auch für den Menschen gefährlich werden.  (09:00) Meldungen: Fleisch und Milch aus dem Labor schonen die Erde  Videokonferenzen als Kreativitätsblocker  Freundschaftsringe in der Steinzeit  (15:00) Fast die Hälfte der Landflächen weltweit sind in einem schlechten Zustand. Die UNO warnt in einem Bericht zur Landdegradation vor der Verödung unserer Welt.  (19:29) Das menschliche Genom entschlüsseln und zwar richtig. Das hat sich ein Konsortium von mehr als 100 Wissenschaftler:innen vorgenommen. Jetzt präsentiert das internationale Team erstmals eine lückenlose Sequenz des menschlichen Erbguts. Damit füllen sich Wissenslücken, aber längst nicht alle.