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InSpektren - Der Podcast aus der deutschsprachigen A*spec-Community
In der heutigen Folge sprechen Noir und Finn mit Clara vom Podcast ACE AROund the Cake über das Buch “Entromantisiert euch! Ein Weckruf” von Beatrice Frasl. Sie sprechen darüber, worum es in dem Buch geht und wie weit sie mit Frasls Schlussfolgerungen übereinstimmen. Außerdem betrachten sie die aktuelle Verwendung des Begriffs “Liebe” in a*spec Büchern und in aktuellen (queer)feministischen Kontexten und teilen ihre Wahrnehmung diesbezüglich unter anderem aus einer aplatonischen und loveless Perspektive. Sie überlegen außerdem, welche Schritte sie selbst setzen können, um Normen rund um romantische Beziehungen und Liebe in ihrem Leben abzubauen. Moderation: Noir, FinnGastperson(en): ClaraProduktionsleitung: FinnRedaktion: Noir, Finn, ClaraSchnitt: FinnQualitätssicherung: Delfin This work is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License Folge von ACE AROund the Cake zu Entromantisiert euch!ACE AROund the Cake Folge 36 – Entromantisieren wir uns?, https://acearoundthecake.de/2026/06/18/36-entromantisieren-wir-uns/ Content NotesAnmerkung: Je nach verwendetem Player können die Zeitstempel leicht von der tatsächlichen Zeit in der Folge abweichen.Ganze Folge: Geschlechterbinarität und Geschlechterrollen, Fokus auf heterosexuelle Paarbeziehungen, Patriarchat und patriarchale Strukturen, Misogynie und misogyne Strukturen, Romantik-Negativität, Amatornormativität, Reduzierung gesellschaftlicher Probleme und dem Entgegenwirken auf die Abschaffung romantischer Liebe / Paarbeziehungen00:02:32 – 00:06:02 | Amatornormativität, Abwertung platonischer Liebe und Freund*innenschaften gegenüber romantischer Liebe, Geschlechterbinarität, Stereotype Geschlechterrollen, toxische Männlichkeit, Sexismus, Idealisierung und Romantisierung von Limerenz und Verliebtheit00:06:35 – 00:08:05 | Einsamkeit und Vereinsamung (in Paarbeziehungen), Geschlechterbinarität, Idealisierung romantischer Paarbeziehungen00:08:05 – 00:09:56 | Konsumkapitalismus (am “Datingmarkt”) bzw. Vergleiche von Konsum(kapitalismus) mit Dating, Objektifizierende Bewertung von Personen00:09:58 – 00:13:50 | Zentrierung von Sex und körperlicher Nähe in romantische Paarbeziehungen, Geschlechterbinarität, Toxische Männlichkeit, Absprechen von Männlichkeit, Abwertung anderer Formen körperlicher Nähe gegenüber Sex, Reduzierung von Sex auf PiV (Penis-In-Vagina-Penetration), Zentrierung von Sexualität auf männliche Bedürfnisse, Compulsory Sexuality00:13:59 – 00:19:07 | Unbezahlte Care Arbeit (und deren Romantisierung), Trennung aufgrund von nicht mehr vorhandener Arbeitsfähigkeit, Misogyne Strukturen und Misogynie, Romantik-Negativität, Relationship Escalator (Beziehungsrolltreppe), Kapitalismus, Patriarchat, Familismus, Sexismus, Absprechen von Liebe, Absprechen von Menschlichkeit, Loveless-Feindlichkeit, Geschlechterrollenbilder, Geschlechterbinarität, Geschlechterbezogene Ungleichheit in heteroromantisch-sexuellen Paarbeziehungen00:19:18 – 00:22:27 | Gewalt in Paarbeziehungen, Häusliche Gewalt, Sexismus, Misogynie, Femizide / Feminizide, Geschlechterbinarität, Geschlechterrollenbilder und -zuschreibungen, Amatonormativität, Zentrierung von Sexualität (Erwähnung), Unbezahlte Care Arbeit (Erwähnung), Erziehung von Frauen zum Wunsch nach normativen Paarbeziehungen00:22:27 – 00:24:50 | Amatonormativität (Romantisierung von Liebe und Verliebtheit), Geschlechterbinarität und Geschlechterrollen, Patriarchat, Toxische Männlichkeit, Zentrierung von Nähe auf Sexualität in romantischen Paarbeziehungen, Vernachlässigung von Auswirkungen auf Männer00:25:01 – 00:28:52 | Romantik-Negativität, Häusliche Gewalt, Femizide / Feminizide, Zentrierung von Sex in romantischen Paarbeziehungen, Geschlechterbezogene Ungleichheit in Paarbeziehungen, verkürzte Darstellung von / Sicht auf poly* Beziehungen, vermeintliches Monopol von romantischen Paarbeziehungen auf Liebe00:29:35 – 00:29:52 | Probleme in heterosexuell-romantischen Paarbeziehungen (Vereinsamung, Gewalt an Frauen)00:29:52 – 00:30:15 | Romantik-Negativität00:31:43 – 00:32:16 | Geschlechterbinarität und Geschlechterrollen, Patriarchat, normative Bilder romantischer Paarbeziehungen, Vernachlässigung von Auswirkungen der Liebesnorm auf alle außer Frauen00:35:40 – 00:35:54 | Klassismus / Ableismus und damit verbundene Hürden in Bezug auf Fachliteratur00:37:17 – 00:37:40 | Verallgemeinerte Aussage zur romantische Liebe bzw. deren Abschaffung00:38:20 – 00:38:35 | Romantik-Negativität, Unbezahlte Care Arbeit (Erwähnung), Ungleich verteilte emotionale Arbeit (Erwähnung), Gesellschaftliche Romantisierung von Limerenz und anderen Emotionen00:44:22 – 00:49:35 | Patriarchale Strukturen, ungleich verteilte Care Arbeit, Toxische Männlichkeit, Familismus00:49:49 – 00:51:52 | Trennung (Scheidung, Scheidungsraten), konservative und religiöse Kritik an steigenden Scheidungsraten00:53:04 – 00:55:25 | Naturalisierung romantischer Liebe / romantischer Anziehung, Amatonormativität, gesellschaftliche Bilder von Liebe, Romantik und Partner*innenschaften00:01:20 – 01:05:55 | Reproduktion von mononormativen und amatonormativen Beziehungsvorstellungen und Normen in alternativen Beziehungsformen (z. B. queeplatonischen oder poly* Beziehungen), Respectability Politics, Fokus auf Liebe im Aktivismus (Aro*spec-Erasure, Loveless-Erasure)01:11:12 – 01:20:56 | Platonormativität, Loveless-Feindlichkeit und Erasure, Apl*spec-Erasure und Feindlichkeit, Respectability Politics, Idealisierung des Begriffs Liebe, Bezugnahme auf loveless- und apl*spec-feindliche Annahmen, die Liebe über andere Empfindungen hierarchisieren01:22:48 – 01:23:05 | Ansprechen der Ansicht, Freund*innenschaft sei vermeintlich die bessere Form von Liebe01:23:52 – 01:24:01 | Spirituelle Aufladung und Komponente des Begriffs Liebe01:24:45 – 01:33:13 | Amatonormativität, Liebesnorm (Überhöhung und Idealisierung von Liebe), Loveless- und Apl*spec-Erasure01:31:14 – 01:32:25 | Religiös / Spirituell aufgeladene Sprache01:33:51 – 01:34:13 | Romantik-Negativität01:34:20 – 01:37:20 | Bezugnahme auf patriarchale Beziehungsstrukturen und normativen Beziehungsmustern, Ungleiche Verteilung von Care Arbeit,01:37:20 – 01:38:40 | Amatonormativität, Amatonormative Sprache die romantische bzw. partner*innenschaftliche Beziehungen über andere Beziehungsformen hierarchisiert01:38:52 – 01:41:38 | Relationship-Skill-Gap, patriarchale Strukturen und ihre Folgen (binär-geschlechtliche Sozialisation), ungleich verteilte (emotionale) Care Arbeit (Zuschreibung der Verantwortung zu Care Arbeit zu Frauen / weiblich sozialisierten Personen), Geschlechterbinarität und Geschlechterrollenbilder01:42:48 – 01:43:17 | Relationship-Skill-Gap, binäre Geschlechterrollen, cis-heteronormative Sozialisation und deren Auswirkungen auf Männer Kapitelmarken00:00:00 | Cold Open00:00:14 | Intro00:00:38 | Begrüßung und Einleitung00:02:17 | Start in den Inhalt des Buches00:02:43 | (Einschub) Definition: Amatonormativität00:04:08 | (Einschub) Inhaltshinweis00:06:02 | Vereinsamung in Paarbeziehungen & Dating00:09:58 | Zentrierung von Sexualität und körperliche Nähe in Paarbeziehungen00:13:59 | Unbezahlte Care Arbeit und ihre Romantisierung00:19:18 | Gewalt in Paarbeziehungen00:25:01 | Abschaffung der romantischen Liebe00:29:03 | Allgemeiner Eindruck der Moderation zum Buch00:37:17 | Romantische Liebe abschaffen?01:00:12 | Revolutionäres Potenzial alternativer Beziehungsformen01:11:12 | Platonormativität, aplatonische und loveless Perspektiven01:11:53 | (Einschub) Definition: Platonormativität01:12:20 | (Einschub) Definition: Aplatonik01:13:25 | (Einschub) Definition: Loveless01:33:24 | Offene Fragen01:42:48 | Lexikon: Relationship-Skill-Gap01:43:27 | Kulturecke: Entromantisiert euch! von Beatrice Frasl01:44:33 | Was nehmen wir mit?01:46:31 | Hinweis auf die Sommerpause01:47:07 | Verabschiedung, Dank und Kontaktmöglichkeiten01:48:55 | Outro LexikonRelationship-Skill-Gap – Der Begriff Relationship-Skill-Gap bezeichnet nach Gregory Matos die Kluft, die sich bezüglich der Beziehungskompetenzen zwischen den (binären) Geschlechtern auftut. Männer haben mit ihren aufgrund ihrer gesellschaftlichen Sozialisation oft geringer ausgeprägte soziale und kommunikative Kompetenzen oft weniger der beim Führen von zwischenmenschlichen Beziehungen und Partner*innenschaften benötigten Fähigkeiten. Damit haben sie bei Frauen heute oft geringere Chancen als noch vor einigen Jahren oder Jahrzehnten. KultureckeBeatrice Frasl, Entromantisiert euch! Ein Weckruf, Deutsch, 280 Seiten, ISBN: 978-3-7099-8251-8 (Innsbruck: Haymon Verlag 2025 Begriffserklärung: SubversivDas Wort subversiv kommt vom spätlateinischen subversio für “Umkehrung”, “Umsturz” oder “Zerstörung” bzw. subvertere für “umkehren”, “umstürzen” oder “vernichten”) und beschreibt Handlungen, Ideen oder Konzepte, die das Ziel haben, bestehende gesellschaftliche Normen oder Autoritäten zu destabilisieren und zu verändern. Wenn in der Folge von subversiven Potenzial alternativer Beziehungsformen und Konzepte die Rede ist, geht es um Möglichkeiten, die diese Lebensentwürfe beinhalten, gesellschaftliche Normen in Frage zu stellen und diese über die Zeit zu verändern. Erwähnte InSpektren-FolgenInSpektren, Folge 66 – Fragen zu Limerenz, https://inspektren.eu/66-fragen-zu-limerenz InSpektren, Folge 67 – Limerenz, https://inspektren.eu/67-limerenz InSpektren, Folge 93 – Liebesmacht. Gespräch mit Nora Kellner, https://inspektren.eu/93-liebesmacht-gespraech-mit-nora-kellner Erwähnte BücherAlice Osemann, Loveless (deutsche Ausgabe), übersetzt von Vanessa Walder, Deutsch, 480 Seiten, Roman, Aroace-Hauptcharakter, ISBN: 978-3-7432-1219-0 (Bindlach: Loewe Jugendbücher 2022)Kayla Kaszyca/Sarah Costello, Sounds Fake But Okay. An Asexual and Aromantic Perspective on Love, Relationships, Sex, and Pretty Much Anything Else, Englisch, 160 Seiten, ISBN: 978-1-83997-001-6 (Bad Hersfeld: Hachette Children's Book 2023)Nora Kellner, LiebesMacht. Über Freund*innenschaft, Aromantik und die Dekonstruktion von romantischen Beziehungen, Deutsch, 336 Seiten, ISBN: 978-3-89771-254-6 (Münster: Unrast Verlag 2025) Shout-OutsIntrosprecher: KijargoIntro/Outro: John Bartmann – Jazzy DetectiveAudio-Player Uns findet ihr außerdem hierinspektren.euinstagram: inspektren_podcastfacebook: InSpektren.Podcasttwitch: InSpektren_Podcasttwitter: InSpektrenMastodon: chaos.social/@inspektrenDiscord: aspecgerman.deMail: info@inspektren.euYouTubeSpotifyAmazon MusicApple PodcastGoogle PodcastA*spec Vibes zum Anhören findet ihr auf unserer Spotify Playlist
Theophobie – Tanzt Gott mit dem Zeitgeist?In dieser Folge analysieren Lukas Strauß und Jochen Klaukte das Buch Theophobie– Warum Gott nicht sicher, aber gut ist von Manuel Gräßlin und fragen: Tanzt Gott wirklich mit dem Zeitgeist? Welche Folgen hat dieses Gottesverständnis für den christlichen Glauben, den Umgang mit Zweifel und das Vertrauen auf Gottes Handeln? Drei zentrale Erkenntnisse: • Zweifel und die Dekonstruktion des Glaubens werden idealisiert statt als Anfechtung bekämpft• Gottes Unveränderlichkeit wird geleugnet – ein theologischer Irrtum mit schwerwiegenden Folgen• Statt Zeitgeist und Kirche zu vermischen, ruft die Bibel zur klaren Unterscheidung und Prüfung der GeisterHör rein für eine fundierte Theologische Analyse vonTheophobie und entdecke ein biblisch sicheres Gottesbild.
Heute wird's feministisch! Jeden 14. Juni ist feministischer Streik und Eve, und Dani sprechen heute darüber. Braucht es diesen Aktionstag überhaupt noch oder haben wir Gleichstellung schon erreicht? Und was bedeutet Feminismus für die männlich Gelesenen unter uns? Hier noch einige Links zu den Dingen, die in der Folge erwähnt worden sind: Feministischer Streik: www.14juni.ch How To Be A Feminist, Marta Breen: https://www.orellfuessli.ch/shop/home/artikeldetails/A1056571021
In dieser Folge von Lovecast begrüßen Nina und Martin Benz die Theologin und Organisationsentwicklerin Daniela „Jele“ Mailänder. Jele gibt einen sehr persönlichen, ehrlichen und erfrischenden Einblick in ihr Leben als dreifache Mutter, Ehefrau und „Kirchenpionierin“. Sie erzählt von ihrem beruflichen Weg in innovativen kirchlichen Projekten wie Kirche Kunterbunt sowie ihrer aktuellen Rolle im Team von MiDi (Arbeitsstelle für missionarische Kirchenentwicklung und diakonische Profilbildung). Im Zentrum des Gesprächs steht die Entwicklung ihres Glaubens und die Gestaltung ihres Familienalltags: Aufgewachsen im schwäbischen Pietismus, geprägt durch die frühe Krebserkrankung ihrer Mutter und eine Phase der radikalen theologischen Dekonstruktion im Studium, beschreibt Jele ihren heutigen Glauben als zutiefst lebensfreundlich und pragmatisch. Immer geleitet von der Frage: Was dient dem Leben? Zudem sprechen Martin, Nina und Jele darüber, wie man als berufstätiges Paar den Familienalltag mit drei Kindern strukturiert, warum Perfektionismus dabei fehl am Platz ist und wie wichtig funktionierende Beziehungsrituale und gegenseitige Vergebung in einer langjährigen Ehe sind. ____ Movecast und Lovecast finanzieren sich ausschließlich von Spenden. Wenn du Movecast unterstützen möchtest, findest du alle Informationen hier: https://movecast.de/spenden-givio/. Vielen Dank! GEMA-freie Musik von www.frametraxx.de Cinematic by Makaih Beats is licensed under a Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International License. https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de
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In der heutigen Folge unterhalten sich Noir und Finn mit Nora Kellner über ihr Buch LiebesMacht. Über Freund*innenschaft, Aromantik und die Dekonstruktion von romantischen Beziehungen. Sie fragen sich, was Liebe ist und welche Funktion diese in unserer Gesellschaft eigentlich einnimmt, thematisieren aber auch, wie freund*innenschaftszentriertes Leben bei ihnen aussieht und welche Herausforderungen es dabei gibt. Außerdem geht es darum, wieso unsere Gesellschaft Liebe reflektieren sollte und wieso diese Themen auch für alloromantische Menschen relevant ist.Moderation: Finn, NoirGastperson(en): Nora KellnerProduktionsleitung: NoirRedaktion: Nora, Noir, FinnSchnitt: TorstenQualitätssicherung: Finn, Delfin, Katharina This work is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License Content NotesGanze Folge: Amatonormativität, Familismus, Sexismus, Patriarchat, Kapitalismus, Binarität, Überhöhung / Idealisierung / Immunisierung / vermeintliche Natürlichkeit von Liebe, Mononormativität, Distanzerfahrungen im Bezug auf Liebe, Zentrierung von romantischen oder romantischen sexuellen Beziehungen, Erwartungen an Beziehungen und Druck in Beziehungen, Relationship Escalator00:00:55-00:01:00 | Binäre Sprache00:08:18-00:12:36 | Zentrierung und Immunisierung von Liebe, Amatornormativität, Patriachat, Kapitalismus, Familismus, Liebe als Machtinstrument, Mononormativität00:13:03-00:28:03 | Naturalisierung, Idealisierung, Zentrierung und Immunisierung von Liebe, Lovelessfeindlichkeit, Distanzerfahrung in Bezug auf das Konzept Liebe, Aro*spec-Feindlichkeit, Amatonormativität, Absprechen von Erleben, Absprechen von Menschlichkeit / Person-Sein, Zentrierung von Liebe, Respectability Politics (Erwähnung), Mononormativität00:30:40-00:35:55 | Distanzerfahrung in Bezug auf das Konzept “Liebe”, Fremdzuschreibung von Gefühlen, Absprechen von Erleben, Amatonormativität, Performative Intimität00:48:56-00:49:07 | Binärsystem Romantische Beziehungen und Freund*innenschaften (Erwähnung)00:49:46-00:50:44 | Reproduktion von amatonormativen und mononormativen Mustern und Normen in Partnerinnenschaften inkl. nicht-romantischen oder nicht-monogamen Partnerinnenschaften00:56:10-00:57:05 | Amatornormativität, Reproduktion amatonormativer Muster und Hierarchisierungen in Partner*innenschaften00:58:32-00:59:10 | Binärsystem zwischen romantischen Beziehungen und Freund*innenschaft, Reproduktion von normativen Vorstellungen und Mustern01:01:44-01:02:28 | Amatonormativität, Mononormativität01:05:18-01:05:37 | Gewalt, Gewalt und gewaltvolle Strukturen in Familien01:13:54-01:21:40 | Erwartungen und Druck in (monoromantisch-monosexuellen) Partner*innenschaften, Eifersucht, gesellschaftliche Normen, Relationship Escalator (Beziehungsrolltreppe) Kapitelmarken00:00:00 | Intro00:00:23 | Begrüßung und Einleitung00:01:54 | Wie kam es zum Buch?00:05:18 | Inhalt des Buchs00:07:46 | Was ist Liebe?00:28:12 | Wie verwenden wir den Begriff “Liebe”?00:37:00 | Freund*innenschaftszentriertes Leben00:58:18 | Herausforderungen eines freund*innenschaftszentrierten Lebens01:06:15 | Hierarchisierung und Priorisierung von Beziehungen01:07:53 | Kommunikation über die eigene Lebensweise01:10:45 | Warum unsere Gesellschaft Liebe reflektieren sollte01:22:20 | Lexikon: Pod01:23:01 | Kulturecke: Liebes Macht. Über Freund*innenschaft, Aromantik und die Dekonstruktion von romantischen Beziehungen von Nora Kellner01:24:05 | Was nehmen wir mit?01:26:00 | Verabschiedung, Dank und Kontaktmöglichkeiten01:27:56 | Outro Erwähnte Bücher und BlogbeiträgeNora Kellner, OpferMacht. Klartext reden über sexuelle Gewalt, Deutsch, 272 Seiten, ISBN: 978-3-89771-342-0 (Münster: Unrastverlag 2023)Şeyda Kurt, Radikale Zärtlichkeit. Warum Liebe politisch ist, Deutsch, 224 Seiten, ISBN: 978-3-7499-0114-2 (Hamburg: HaperCollins 2021)Andrea Newerla, Das Ende des Romantikdiktats. Warum wir Nähe, Beziehungen und Liebe neu denken sollten, Deutsch, 208 Seiten, ISBN: 978-3-466-37300-0 (München: Kösel-Verlag 2023)Finn, Mein herzlichstes Danke, https://aromantik.de/mein-herzlichstes-danke, Blogbeitrag bei Aktivaro auf aromantik.de, 30. September 2021Bini Adamczak, Beziehungsweise Revolution. 1971, 1968 und kommende, Deutsch, 313 Seiten, ISBN: 978-3-518-12721-6 (Berlin: Suhrkamp 2017) LexikonPod – Der Pod einer Person besteht aus den Personen, an die diese sich wenden würdest, wenn dir Gewalt, Schaden oder Missbrauch widerfahren ist, aber auch wenn sie Unterstützung sucht, um Verantwortung für die von ihr verursachte Gewalt, Schaden oder Missbrauch zu übernehmen und wenn sie Gewalt beobachtet, oder eine Person, um die sie sich sorgt gewalttätig ist oder Gewalt bzw. Missbrauch erfahren hat. KultureckeNora Kellner, LiebesMacht. Über Freund*innenschaft, Aromantik und die Dekonstruktion von romantischen Beziehungen, Deutsch, 336 Seiten, ISBN: 978-3-89771-254-6 (Münster: Unrast Verlag 2025) QuellenZum Begriff Pod: Magnus, Mia for the Bay Area Transformative Justice Collective, 2020 S. 119-120. Shout-OutsIntrosprecher: KijargoIntro/Outro: John Bartmann – Jazzy DetectiveAudio-Player Uns findet ihr außerdem hierinspektren.euinstagram: inspektren_podcastfacebook: InSpektren.Podcasttwitch: InSpektren_Podcasttwitter: InSpektrenMastodon: chaos.social/@inspektrenDiscord: aspecgerman.deMail: info@inspektren.euYouTubeSpotifyAmazon MusicApple PodcastGoogle PodcastA*spec Vibes zum Anhören findet ihr auf unserer Spotify Playlist
Eve, Kusi und Dani sprechen über den Film „Gotteskinder“ von Frauke Loders. In diesem Film werden die Geschwister Hanna und Timo begleitet, die in einer typisch frommen, evangelikalen Familie aufwachsen, und es wird gezeigt, wie diese teils toxischen Systeme sie prägen. Diese Folge ist eine Aufzeichnung eines Live-Podcasts vom 18. April 2026 in Thun.
In dieser Folge unterhalten sich Eve und Michael in einem lockeren Gespräch über Pfingsten, Pfingsttraditionen und Pfingstler*innen (Eve ist ja "von Haus aus" eine Pfingstlerin
Ist die Dekonstruktion unseres Glaubens etwas positives, vielleicht sogar notweniges? Oder gibt es auch ein zu viel? Kann man sich in der Dekonstruktion verlieren?Kaum ein Thema spaltet die Christenheit gerade so sehr wie dieses. Jede Woche erscheinen neue Podcasts, neue Instagram-Posts — Menschen, die öffentlich erzählen, wie sie ihren Glauben hinter sich gelassen haben. Oder umgebaut haben. Oder neu erfunden haben. Manche berichten davon wie von einer Befreiung. Der Aufbruch aus dem Käfig. Endlich atmen. Endlich ich selbst sein. Andere erzählen es wie einen Trauerfall. Etwas ist gestorben, und sie wissen nicht genau was — ob es der Glaube war, das Gottesbild, die Gemeinschaft oder sie selbst.Dekonstruktion ist kein Randphänomen mehr. Die einen sagen: Wer dekonstruiert, hat den Glauben verloren. Die anderen sagen: Wer nicht dekonstruiert, hat nie wirklich nachgedacht. Beides greift zu kurz. Beides macht einsam.
Endlich ist es so weit: Dani darf eine ganze Folge lang über das Thema Gerechtigkeit sprechen! Im Gespräch mit Kusi erfahren wir, was Gerechtigkeit für Dani bedeutet und wie er auf diese „Gerechtigkeitsschiene“ gekommen ist. Hier noch einige Links zu den Dingen, die in der Folge erwähnt worden sind: Videos The Bible Project: This Justice Is Not Revenge (EN) - https://www.youtube.com/watch?v=A14THPoc4-4 Gerechtigkeit (DE) - https://www.youtube.com/watch?v=dPLgSF8eJds IGW Talks Siehe, Er macht alles Neu - Gerechtigkeit als Wiederherstellung - https://www.youtube.com/watch?v=fW2Au0U_mxc Texte Sein Name ist Gerechtigkeit, Jürgen Moltmann - https://www.amazon.de/Sein-Name-ist-Gerechtigkeit-christlichen/dp/3579080334
Auf den ersten Blick wirkt THEY LIVE heute trashig, ein Low-Budget-Film, gerade zu Beginn langsam wie ein Film der 70er, immer wieder durchsetzt mit den typischen, ruppigen und unterkomplexen Sprüchen der 80er. Mit fast vierzig Jahren Abstand wirkt er manchmal wie ein unfreiwillig komisches B-Picture, manchmal wie eine Parodie oder sogar eine Dekonstruktion des SF-Dystopie-Genres.Im Mittelpunkt steht Nada, ein einfacher Kerl, der neu in der Stadt ist und einen Job auf dem Bau sucht. Eine passende Rolle für Wrestling-Star Roddy Piper. Und Nada glaubt noch daran, dass dass jeder, der seine Arbeit ordentlich macht, in den USA eine Chance bekommt. Erst als er eine ganz besondere Sonnenbrille findet, entdeckt er, dass Ausserirdische die Kontrolle übernommen haben. Durch die Brille kann er sie mit ihren hässlichen Fratzen erkennen und er sieht auch, dass Werbung und Unterhaltung unbewusst wahrgenommene Befehle beinhalten: Konsumiere! Gehorche! Nada entscheidet sich, die Ausserirdischen um jeden Preis aufzuhalten und ihren Fake News-Sender Fox News, sorry, Cable 54 abzuschalten.I have come to chew bubble gum and kick ass, and I'm all out of bubble gum.Auf dieser Ebene ist THEY LIVE heute mindestens genauso aktuell wie 1988: Was von Carpenter als augenzwinkernde Kritik an der rücksichtslosen Wirtschaftspolitik von Ronald Reagan gedacht war, passt heute erschreckend gut zum demokratiefeindlichen Hyperkapitalismus der Techbros. Thiel, Musk und Altman sind heute die „Ausserirdischen“, die mit Hilfe einer kleinen überreichen Elite aus Wirtschaft und Politik die Kontrolle übernehmen wollen. Für sie ist der Staat nur noch eine äußere Hülle im Dienst ihrer Gewinnmaximierung.Im Podcast direkt nach dem Kino sprechen wir unter anderem über das Multitalent Carpenter und über seine Weitsicht, nicht nur den Hyperkapitalismus sondern auch Verelendung, Fake News, Drohnenangriffe und die Klimakatastrophe aufzugreifen. Wr fragen uns, ob es am Ende eine positive Botschaft gibt und sind uns sicher: THEY LIVE ist trotz seiner trashigen Elemente auf jeden Fall ein Wiedersehen wert. Am Mikrofon: Heidi, Harald und Thomas.
In dieser Episode setzen die beiden Martins ihre Reise durch die Urgeschichte fort und widmen sich einem der schwierigsten Themen der Bibel: der Sintflut. Sie diskutieren, warum ein historisches Verständnis der Erzählung zu einem theologischen Albtraum führt und wie die Geschichte stattdessen als "narrative Dekonstruktion" eines gewalttätigen Gottesbildes verstanden werden kann. Kernpunkte der Folge Historie vs. Mythos: Die Unmöglichkeit einer weltweiten Flut aus geophysikalischer Sicht und die Einordnung in den altorientalischen Kontext von Flutmythen. Die Widersprüche des Textes: Warum Noah mehrmals in die Arche geht und warum die Anzahl der Tiere (2 oder 7 Paare) variiert – ein Hinweis auf verschiedene Autorenschulen. Gottes Reue und Schmerz: Gott wird nicht als kühler Richter, sondern als schmerzlich bekümmerte Mutter dargestellt, der die Bosheit der Welt das Herz bricht. Der Regenbogen-Bund: Gott errichtet einen einseitigen, ewigen Bund (Berit Olam), der nicht auf menschlichem Wohlverhalten basiert, sondern allein in Gottes Treue gründet. Theologische Pointe: Die Fluterzählung dient dazu, ein gewalttätiges Gottesbild zu überwinden und die unerschütterliche Treue des Schöpfers zu seiner Schöpfung zu betonen. Movecast und Lovecast finanzieren sich ausschließlich von Spenden. Wenn du Movecast unterstützen möchtest, findest du alle Informationen hier: https://movecast.de/spenden-givio/. Vielen Dank! Das Transskript zur Folge findet sich ausschließlich auf www.movecast.de unter der jeweiligen Episode. ________________________________________________________ GEMA-freie Musik von www.frametraxx.de Musik: Craig Riley - Mountain Morning Label: Audio Hero Album: Good Beginnings Alternate Versions: 4 License: Music Track
Aufgewachsen in einem christlichen Setting, sehr engagiert in der Gemeinde, hat sich JAEL als junge Frau auf eine innere Reise gemacht. Ihren Zweifeln und Fragen ist sie nachgegangen, von einigen Überzeugungen hat sie sich verabschiedet, andere sind ihr noch wichtig. Im Gespräch mit Kusi erzählt sie von ihrem Weg der Dekonstruktion und was ihr heute wichtig ist. Schreibe uns auf Instagram oder zweifelclub@methodisten.ch. Hier kommst du auf unser neues Patreon Profil: https://www.patreon.com/cw/zweifelclub_ch
Kawus Aufzeichnung: TicketsIn dieser Episode von Verprügelt mit Punchlines weht ein Hauch von Glamour (oder zumindest das, was man in der Berliner Comedy-Szene dafür hält) durch das Studio, denn Kawus Kalantar ist erneut zu Gast, um den immer noch abwesenden Falk Pyrcek zu ersetzen. Da die Jungs nun schon eine Woche in dieser Konstellation verbringen, hat sich eine fast schon beängstigende Vertrautheit eingestellt: Ivan Thieme übernimmt die Rolle des fürsorglichen Stylisten und richtet Jonas Imam erst einmal den Kragen, während man darüber philosophiert, wie krass die Zeit rennt – immerhin ist Kawus' erstes Special „Mord in Berlin“ gefühlt schon Lichtjahre her.Der rote Faden der Folge ist die schamlose, aber absolut notwendige Eigenwerbung. Kawus rührt die Werbetrommel für sein neues Solo am 2. Mai im Mehringhof Theater, während Jonas versucht, seinen Auftritt in Wiesbaden an den Mann zu bringen. Doch zwischen den Terminen driften die drei in herrlich absurde Themen ab. Besonders tiefgreifend wird die Diskussion über „Connections“ in der Systemgastronomie. Wer hätte gedacht, dass Ivan scheinbar so gute Kontakte zu Ketten wie Backwerk oder Hans im Glück pflegt, dass die Runde darüber debattiert, ab wann man eigentlich seine Seele für einen 10%-Rabatt-Gutschein auf einen Burger verkauft? Es wird die existenzielle Frage aufgeworfen, ob man als Comedian zum „Onkel Tom“ seiner eigenen Nische wird, wenn man sich für Kooperationen mit Großkonzernen hergibt.Im Mittelteil geht es um die harte Realität des Networking. Die Vorstellung, dass man bei der AfD vielleicht Rabatt auf Schokokekse bekommt, sorgt für die gewohnt grenzwertigen Lacher. Es ist dieser Mix aus knallhartem Branchen-Insider-Wissen und völligem Blödsinn, der die Folge trägt. Ivan versucht als Moderator die Meute im Zaum zu halten, während Jonas mit seinen staubtrockenen Kommentaren immer wieder dazwischengrätscht.Zum krönenden Abschluss wird es dann doch noch bildungsbürgerlich, wenn auch unfreiwillig. Jonas präsentiert eine Lebensweisheit, die er gerade erst aufgeschnappt hat: „Hypocrisy is the tax that vice pays to virtue“ (Heuchelei ist die Steuer, die das Laster an die Tugend zahlt). Die Truppe ist sichtlich überfordert mit so viel Tiefgang und gibt das Ganze als Hausaufgabe zur Dekonstruktion an die Zuhörer weiter. Mit den obligatorischen Wünschen, gut nach Hause zu kommen und der Hoffnung, dass niemand seine Kaution (oder seine Würde) verliert, endet eine Episode, die beweist, dass man auch ohne Falk eine Menge Unsinn produzieren kann. Gott schütze den Buchdruck – oder Mannheim – oder einfach nur den nächsten Burger-Gutschein!Patreon: https://www.patreon.com/verpruegeltmitxMerch: https://vmx-shop.myspreadshop.de/Jonas Links: https://www.linktr.ee/JonasImamComedyIvans Links: https://www.linktr.ee/ivan.thiemeFalks Links: https://www.linktr.ee/falk.pyrczekWir sind auf Twitch: https://www.twitch.tv/vmxstudiosAuf Instagram: https://www.instagram.com/vmp.podcast/
Unsere beiden Pfarrer - Kusi & Michi - unterhalten sich in dieser Folge über die alltäglichen Osterdinge. Also Schokohasen, Ostereier, Familienfeiern, Tod und Auferstehung und Hoffnungsmenschen. Schreibe uns auf Instagram oder zweifelclub@methodisten.ch. Hier kommst du auf unser neues Patreon Profil: https://www.patreon.com/cw/zweifelclub_ch
Über gelernte Glaubenssätze, neue Zweifel und den Einfluss von Biographie auf Theologie.
jetzt wird´s PERSÖNLICH - Klaus-André Eickhoff im Gespräch mit ...
Andreas Loos ist Theologe, vielen bekannt durch den Podcast „Geist.Zeit“, den er mit seinem Kollegen Thorsten Dietz im Auftrag der Deutschschweizer Reformierten Kirchen bestreitet. Doch Theologie - konkreter: Gottesbeziehung und -erlebnis - lassen sich nie nur theoretisch besprechen, sie sind immer auch von der eigenen Biografie geprägt. So erzählt Andi begeistert über die große Liebe zu seiner Frau Simone und wie sehr sie mit seinem Gottesbild verwoben ist. Und dann: Diagnose Krebs. Ein jahrelanger Leidensweg mit Höhen und Tiefen. 2023 stirbt Simone. Andi spricht offen und bewegend über seine Geschichte. Über Glaube und Liebe. Darüber, was es bedeutet, keine Kraft mehr für Hoffnung zu haben. Und darüber, was ihm am Ende trotz allem sagen lässt: „Es geht mir gut.“ Eine intensive Begegnung und ein Gespräch, das mich persönlich zutiefst berührt hat. --- Bonus-Talk 1: Reflexion über unser Gespräch und über Dekonstruktion im Allgemeinen Bonus-Talk 2: Whiskey, Kulinarik und Netflix Eure Mitgliedschaften ermöglichen diesen Podcast! Außerdem gehen 10 % aller Abo-Einnahmen als Spende an die Familienherberge Lebensweg: www.familienherberge-lebensweg.de Vielen, vielen Dank für eure Unterstützung! www.jetztwirdspersoenlich.net
Ohne Musik und Applaus! Die Rohfassung! Um euch die Wartezeit zu verkürzen & Karneval zu zelebrieren, gibt es hier noch einmal die Episode von 2023! Alaaf und Helau!
Was ist ein reifes Bibelverständnis?
Entschleunigung - eine geistliche Superkraft
Der Wert einer tiefen Christusbeziehung
ACHTUNG: Diese Folge beinhaltet explizite Sprache!
Auslöser für destruktive Dekonstruktion
Was ist Dekonstruktion?
Bunt ist die heutige Landschaft der Spiritualität, in und ausserhalb der Kirche. Gibt es in all den vielfältigen Angeboten der Gegenwart noch so etwas wie eine typisch reformierte Spiritualität? So fragen Andi und Thorsten ihren Gast für diese Folge, Prof. Matthias Zeindler, langjähriger Leiter der Abteilung Theologie der Reformierten Kirche Bern, Jura und Solothurn. Auf den ersten Blick mag es so erscheinen, als wären die Reformatoren in der Schweiz vor allem Meister der Dekonstruktion gewesen: Unzählige Bilder und Skulpturen wurden zerstört. Abgeschafft wurden die Verehrung der Heiligen, Wallfahrten, Marienfrömmigkeit, Fastentage etc. In den reformierten Kirchen wurde die Frömmigkeit karg und nüchtern. Ja, so Matthias Zeindler: die Reformierten setzten auf eine Spiritualität der Andacht und der Konzentration. Die vermeintliche Leere der Kirchen schaffte Platz für das, worum es eigentlich geht: Die Gemeinschaft mit Christus und das Vertrauen auf Gott, für ein Leben in der Liebe Gottes, das sich in tätiger Hingabe im Alltag der Welt bewährt. Aber brauchen Menschen nicht auch praktische Hilfen, um ihren Glauben mit dem Lebens-Alltag bewusst zu verbinden? Dass die Reformierten an dieser Stelle wenig für notwendig erklärten, macht die Offenheit für individuelle und aktuelle Entwicklungen so typisch reformiert, so Zeindler. Weil es für Reformierte keine heiligen Orte, Zeiten und Praktiken gibt, sind sie frei, je nach Herausforderung Übungen und Wege zu finden, die den Glauben stärken: Immer neue Lieder und Musikstile, das Wort der Bibel in vielfältiger Gestalt, von der Losung am Morgen bis zum Gottesdienst mit seinen Gebeten und Predigten.
Wir haben immer weniger Sex – unabhängig von Alter und Geschlecht. Ist das ein Problem? Moderatorin und Autorin Maria Popov findet: Nö! In ihrem Buch „Kein Bock Club! Warum wir auch mal keine Lust auf Sex haben“ geht sie der Frage nach, warum Menschen keine Lust auf Sex haben oder sich aktiv dagegen entscheiden. Im Gespräch mit Katharina erzählt Maria von ihrer eigenen Asexualität und davon, was der Kapitalismus mit unserer Lust zu tun hat. Es geht um Druck in Beziehungen, Temptation Island, das 4B-Movement, die negativen Seiten von Sexpositivität und den vergessenen Buchstaben in LQBTIAQ+.Danke an alle, die den Lila Podcast unterstützenHelft uns, damit unsere Arbeit fair bezahlt werden kann! Alle Infos darüber, wie ihr den Lila Podcast supporten könnt, haben wir für euch hier gesammelt.Aktuelle Werbepartner und weitere Infos zum Podcast.Links und HinweiseMaria Popov: Kein Bock Club. Warum wir auch mal keine Lust auf Sex haben Maria Popov auf Instagram Matthias Kreinbrink: Scham. Wie ein machtvolles Gefühl unser Leben neu prägt Sophie Lewis: Collective Turn-off Angela Chen: How To Negotiate Better Consent: An Asexual Perspective Angela Chen: Ace. What Asexuality Reveals About Desire, Society, and the Meaning of SexEinordnung von Silvi Carlsson: Aleks Petrovic bei Temptation Island VIP bedarf keiner Interpretation Sophia Fritz: Toxische WeiblichkeitTaz: Vergewaltigung im Kitkat Club. Das Ende der PartyNora Kellner: LiebesMacht. Über Freund*innenschaft, Aromantik und die Dekonstruktion von romantischen Beziehungen Vogue: Is having a Boyfriend embarrassing now? Zack Sang Show: Julia Fox on Why She's Been Celibate For 2.5 Years Fluter: Männer? Nee, lass mal! Weitere Lila-Folge zum ThemaWarum es nie zu spät ist, die eigene Sexualität zu entdecken – mit Susann Rehlein Konsens, Lust und sexuelle Gesundheit – Gynäkologie feministisch betrachtet Wie divers ist die queere Szene?TranskriptWir freuen uns sehr, euch ein Transkript zur Sendung auf unserer Website zur Verfügung stellen zu können. Es wurde automatisch erstellt. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Lebensmüde, müde vom Leben oder vielleicht doch eher lebenssatt?
Det är dags att runda av den här säsongen. Det blir med dels en tillbakablick på vad jag bearbetat under det år som den här säsongen producerats under. Dels en summering av vad Dekonstruktion kan vara och innebära.En högst personlig resa men som också får konsekvenser både i relationer och hela sammanhang. En förändringsprocess där det inte finns några givna svar kring rätt eller fel destination. Det handlar om att komma närmare dig själv och bjuda in nyanser kring hur du ser på livet och dig själv.Jag berättar också om en oväntad process som rört runt livet för mig på ett galet och vackert sätt.
Was kommt eigentlich NACH der Dekonstruktion? Ein grosses Loch?
Hör dir hier die Predigt „Dekonstruktion – Eine Kultur der Orthodoxie in einer Zeit des Relativen“ von Antonio Weil aus unserer Predigtserie „Kulturschock“ aus unserem Gottesdienst am 07.09.2025 an.► Bleib up to Date. Mehr Infos zur Move Church findest du auf www.movechurch.de und unseren Social Media Kanälen.► Spenden. Du willst die Arbeit der Move Church finanziell unterstützen? Alle Infos dazu findest du hier: www.movechurch.de/spenden► Fragen? Schreib uns einfach eine E-Mail an: hallo@movechurch.de
Gehet hin und macht zu Jüngern! So lässt sich der Missionsbefehl von Jesus zusammenfassen.
✨ Eve und Dani sind mit dem Thema Sabbat noch nicht ganz durch. Diesmal haben sie Christian zu Gast – er gehört zur Bewegung der Siebenten-Tags-Adventisten
Die Verabsolutierung der Freiheit in der westlichen Welt hat einen permanenten Prozess der Dekonstruktion von Bindungen und Grenzen mit sich gebracht. Überdehnung nach außen und Selbstauflösung nach innen sind die Folge. Der Westen muss die Werte und Strukturen rekonstruieren, die ihn einst stark gemacht haben. Europäische Union und Nato sollten daher zur Strategie einer „Selbstbehauptung durch Selbstbegrenzung“ übergehen. Die aktuelle Politik in Ungarn und den USA sowie die christliche Soziallehre werden auf ihre Beiträge zu einer solchen Rekonstruktion des Westens analysiert. Das Fazit lautet: Noch ist der Westen nicht verloren. (Wiederholung vom 6. April 2025)
Vad kan en människa tro utan att bli rädd för livet? I säsongens näst sista avsnitt möter du författaren David Eklind Kloo, som skrivit boken ”Den väg är bred – om att tro på Gud men tvivla på sig själv”.David delar sin resa genom radikal tro, rädsla och tvivel – och hur längtan efter helhet ibland ledde till hårdhet. Vi pratar om den brottning många känner igen: mellan kontroll och kaos, rädsla och tillit, dogm och mystik.Vad har du fått lära dig om dig själv, om livet och om Gud som stänger in dig, som skapar rädsla för det du inte känner till och som söker någon form av kontroll på tillvaron? Det är inte bara ett sätt att tro som kan skapa den här sortens resultat. Du kan komma från olika håll och hamna i insikten att det sätt du ser på livet och världen inte gör det lättare utan svårare att vara människa. Ett samtal med David Eklind Kloo om att tro på Gud men tvivla på sig själv. Du hittar David på Instagram här: @eklindklooEn produktion av Josefin Lennartsson genom Kontemplativ praktik.Följ gärna på SoMe: @kontemplativ_praktik
Devrim Lingnau steht seit Teenagerzeiten vor der Kamera. Mit "Hysteria" feiert die 26-Jährige ihre Berlinale-Premiere. In ihren Rollen erkundet die Schauspielerin gesellschaftliche Brüche – von migrantischer Identität bis zur Dekonstruktion von Sisi. Heise, Katrin www.deutschlandfunkkultur.de, Im Gespräch
In dieser Episode geht es um Dekonstruktion und Rekonstruktion in der Bibel. Jesus und die Apostel haben den Jerusalemer Tempel dekonstruiert als Ort der Gegenwart Gottes, der Gottesoffenbarung und Gottesbegegnung. Gleichzeitig haben sie die Idee des Tempels rekonstruiert und damit Gottesoffenbarung und Gottesbegegnung neu verortet. Zudem wird deutlich, dass ganz viel Dekonstruktion in christlichen Kreisen hausgemacht ist. Die Ursache für Dekonstruktion liegt nicht in progressiver Theologie, sondern in ganz vielen krankmachenden, einengenden und toxischen Lehren/Praktiken und Systemen, die sich in vielen Kirchen vorfinden. Takeaways Dekonstruktion wird oft als Bedrohung wahrgenommen. Die Ursachen für Dekonstruktion liegen in toxischen Glaubenspraktiken. Dekonstruktion ist ein Symptom, nicht die Ursache. Jesus und die Apostel dekonstruierten die Idee des Tempels. Die Gegenwart Gottes ist nicht an einen Ort gebunden. Wir sind Tempel des Heiligen Geistes. Die Gemeinschaft ist ein Ort der Gottesbegegnung. Rekonstruktion des Glaubens ist wichtig. Movecast und Lovecast finanzieren sich ausschließlich von Spenden. Wenn du Movecast unterstützen möchtest, findest du alle Informationen hier: https://movecast.de/spenden-givio/. Vielen Dank! Das Transskript zur Folge findet sich auf www.movecast.de unter der jeweiligen Episode. GEMA-freie Musik von www.frametraxx.de Cinematic by Makaih Beats is licensed under a Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International License. https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de
In diesem Podcast sprechen Micha und Jona über die Sprache selbst – ziemlich meta, oder? Unterstützung erhalten sie dabei von keinem Geringeren als dem berühmten Jacques Derrida. Ein französischer Philosoph und Dekonstruktivist. Derrida meint: „Es gibt nichts außerhalb des Textes“. Doch zugleich steckt jeder Text voll von Widersprüchen, Rätseln und Sackgassen. Mit seinem Prinzip der „Différance“, schaffen wir es jedoch Widersprüche und Ungereimtheiten in Texten aufzudecken und so alles Mögliche um uns herum zu dekonstruieren. Wie cool, nicht wahr? Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? **[Hier findest du alle Informationen & Rabatte](https://linktr.ee/philosophietogopodcast)**
Vor einigen Wochen hat Oliver über das „Geheimen Markus-Evangelium“ berichtet, einen frühchristlichen Text, in dem von geheimnisvollen Riten geraunt wird, die Jesus nachts mit einzelnen, offenbar nur leicht bekleideten, jungen Männern durchführt. Die Interpretation der Texte führen zum wüsten Streit: Hat Jesus heimlich gnostische Rituale durchgeführt? Geht es um Sex? Oder ist die ganze Sache vielleicht doch eine bösartige Fälschung? Zu der Folge sind sehr viele Fragen und Anmerkungen von Hörer:innen eingegangen, die wir jetzt besprechen. Ab wann gab es christliche Gemeinden? Hat Jesus wirklich existiert oder nicht? Gibt es außerhalb der Bibel Belege für christliche Behauptungen? War das Christentum vielleicht schon in seiner Anfangszeit ein betrügerisches Unternehmen, um an das Geld leichtgläubiger Leute zu kommen? Kommentare bitte unter https://manglaubtesnicht.wordpress.com/?p=4809 00:00:14 - Intro 00:02:13 - Worum geht es? 00:07:47 - "Ihr seid doof!" 00:11:52 - Christentum kondensiert 00:14:05 - Wofür ist "Jesus" so wichtig? 00:15:55 - dürftige Beweislage, Beweis durch Gewöhnung 00:17:10 - Noch weniger Quellen für manch andere historische Person? Nein. 00:19:24 - Dead Sea Scrolls, Propheten wie Daniel 00:22:09 - Ausnahmen von wissenschaftlichen Standards für die Religion 00:22:43 - Stammeslinien, Silben-Salat, Familien 00:24:00 - Einigkeit der Historiker? Unabhängigkeit der Evangelien? 00:28:18 - Glaubwürdigkeit durch Peinlichkeit? Zimmermann als Insider 00:31:14 - Paulusbriefe als Geschäftsidee 00:34:44 - Dekonstruktion der 6 sog. außerbiblischen "Quellen" 00:37:01 - 1. Thallus 00:38:21 - 2. Mara Bar Serapion 00:38:58 - 3. Tacitus 00:39:13 - 4. Josephus Flavius 00:40:19 - 5. Plinius 00:40:36 - 6. Sueton 00:42:20 - Clemens' Brief (k)eine Fälschung? und andere Thesen 00:44:33 - Abbinder
Ein Aperol mit Colbin wäre schön. Stattdessen aber nen Zoommeeting und wir stellen uns einfach vor wir schlürfen den besten Drink des Sommers zusammen. Colbin und ich haben uns auf nem Festival unserer Kirche kennengelernt. Er hat mir damals erzählt, dass er im Glauben strugglet. Diesen Anglizismus wird er lieben. Und dann ist es überraschend weitergegangen für ihn. Er hat ne Glaubenspause gemacht. Wie das ist und warum er die macht, erzählt er uns. Das beeindruckt mich, weil ich das mutig finde so offen davon zu sprechen. Und ich lerne mal wieder von jemandem wie wichtig es ist, dass Glaube eine echte Freiheit sein und wirken müsste. #immersommer #glaubenspause #seasonsix #podcast
Rabhansl, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Rabhansl, Christian www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Dekonstruktion mag zwar als ein trendiger Begriff erscheinen, aber er umfasst weit mehr als nur das einfache Infragestellen des eigenen Glaubens. Willi und Aaron diskutieren darüber, was geschieht, wenn Menschen durch Verletzungen innerhalb einer Gemeinde oder durch Enttäuschungen seitens Theologen von ihrem Glauben abgestoßen werden. Die Einflüsse der Gesellschaft und Kultur können dazu führen, dass wir anders über gesellschaftliche Normen nachdenken, als sie in der Bibel dargelegt sind. Es kann vorkommen, dass wir die Bibel und folglich Gott infrage stellen, weil das Bild Gottes nicht mit den gesellschaftlichen Normen übereinstimmt. Gottes Wort sollte immer der Maßstab für Wahrheit und Moral sein. Gleichzeitig ist es jedoch wichtig, sich selbst zu prüfen, um sicherzustellen, dass unser Lebensstil mit Gottes Wort übereinstimmt. 2 Tim 4:3 Denn es wird eine Zeit kommen, da werden sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich selbst nach ihren eigenen Lüsten Lehrer beschaffen, weil sie empfindliche Ohren haben; Kolosser 2:8 Habt acht, dass euch niemand beraubt durch die Philosophie und leeren Betrug, gemäß der Überlieferung der Menschen, gemäß den Grundsätzen der Welt und nicht Christus gemäß. 1 Korinther 3:18-19 18 Niemand betrüge sich selbst! Wenn jemand unter euch sich für weise hält in dieser Weltzeit, so werde er töricht, damit er weise werde! 19 Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit vor Gott; denn es steht geschrieben: »Er fängt die Weisen in ihrer List«. 1 Johannes 3:1 Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Kinder Gottes heißen sollen! Darum erkennt uns die Welt nicht, weil sie Ihn nicht erkannt hat.
Dekonstruktion - was kann ich tun, wenn mein Glaube zerbricht? Eine Predigt mit Tobias Teichen aus der Serie ''Gesunde Theologie?!'' Was steckt hinter meinen Zweifeln am Glauben? Wie kann ich gestärkt aus solchen Glaubenskrisen hervorgehen? Es gibt Lösungsansätze, die dir in deinen Zweifeln helfen können, trotz allem an Jesus dranzubleiben. Weitere Informationen findest du hier: ICF MünchenDas Smallgroupprogramm zu diesem Podcast findest du hier. FOLGE UNS AUF SOCIAL MEDIA Facebook | Instagram | Telegram | YouTube Um ICF München zu unterstützen, weiterhin Menschen für ein Leben mit Jesus zu begeistern, klicke hier.Bücher von Pastor Tobias Teichen findest du hier.