Die Live-Sendung auf Radio SRF 1 am Vormittag ist ein radiophoner Treffpunkt, der Meinungen, Geschichten, Erfahrungen und Emotionen aus dem Alltag und dem Leben des Publikums aufgreift. Wir sind dort, wo Menschen sich treffen und bringen Menschen zusammen. Das Publikum kann während der Sendung e…
Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

SRF 1-Moderatorin Tina Nägeli leidet unter Höhenangst. Zusammen mit SRF 1-Outdoor-Reporter Marcel Hähni hat sie ein Höhenangst-Seminar besucht. Ein schmaler Grat, eine Aussichtsplattform oder schon eine hohe Treppe: Für Tina Nägeli reicht das, damit ihr Herz rast, die Knie zittern und der Kopf Alarm schlägt. Höhenangst – fachlich Akrophobie – ist weit verbreitet. Höhenangst ist eine psychische Reaktion. Betroffene haben intensive Angst vor der Höhe – oft unabhängig davon, ob tatsächlich Gefahr besteht. Typisch sind Panik, Schweissausbrüche und Katastrophengedanken. Höhenangst ist unangenehm, aber behandelbar. Wer lernt, die eigenen Reaktionen zu verstehen und Schritt für Schritt zu trainieren, kann wieder mehr Sicherheit gewinnen – und die Aussicht irgendwann sogar geniessen. Tina Nägeli stellt sich der Herausforderung und macht ein Höhencoaching an der Lägern, einem gut zehn Kilometer langen, schmalen Höhengrat zwischen Baden und Dielsdorf im Mittelland.

Am Tag der Schweizer Literatur sprechen wir über Sagen und Mythen. Was ist eigentlich eine Sage? Wie unterscheidet sie sich von einem Märchen und welche Bedeutung haben Sagen? Sagen haben oft einen wahren Kern. Sie knüpfen an historischen Ereignissen oder an Naturphänomenen an. Auch können die Menschen meist etwas aus einer Sage lernen. In der Sendung Treffpunkt sprechen wir über Schweizer Sagen und Mythen. Am Tag der Schweizer Literatur schreibt ausserdem Autor Wilfried Meichtry eine neue Sage. Das Publikum bestimmt, wie die Sage ausgehen soll. Gast: Jürg Steigmeier, Geschichtenerzähler und Sagensammler

In der Schweiz leben rund 3800 Schmetterlingsarten. Er kennt sie fast alle. Hans-Peter Wymann gilt als wandelndes Falter-Lexikon. Er nimmt uns mit an die Südflanke des Grindelwaldner Talkessels. Hier leben über die Hälfte aller Tagfalter auf kleinstem Raum. Schwalbenschwanz, Zwergbläuling, Kleines Wiesenvögelchen, Perlmutterfalter und Apollofalter. Egal wohin man blickt, Schmetterlinge. Die extensiv bewirtschafteten Weiden der Alp Hintisberg sind ein Hotspot für Schmetterlinge und somit auch für Entomologen wie Hans-Peter Wymann. Auf der Pirsch im Feld erfahren wir allerlei über die schönen «Sommervögel»: Wie sie leben, was sie fressen, wie sie hören, wie sie überwintern, wie sie sich paaren. Aber auch, warum es entgegen der subjektiven Wahrnehmung vieler im Unterland, hier oben auf der Alp sogar mehr Falter gibt als früher. Und darunter sind auch einige ganz seltene Exemplare. Zum Beispiel den Grindelwaldner Mohrenfalter. Dieser Tagfalter lebt nur hier. An dieser einen Südflanke im Berner Oberland und sonst nirgendswo auf der Welt.

Gianni Infantino – der FIFA-Präsident ist momentan rund um die WM natürlich überall. Im Treffpunkt reden wir darüber, wie Infantino vom Einwandererkind aus einfachen Verhältnissen zum mächtigsten Sportfunktionär und zur umstrittenen Reizfigur wurde. Schon als kleines Kind war Infantino begeistert vom Fussball, nur das Talent fehlte ihm für den Sport von Anfang an. Die zwei linken Beine auf dem Platz hielten ihn aber nicht davon ab, im Fussball grosse Schritte zu fassen. Vom schwierigen Start ins Leben, zur Schulzeit als Migrantenkind im Oberwallis, seinen Anfängen bei der UEFA, einigen Skandalen und schliesslich zum Friedenspreis mit Trump. «News Plus Hintergründe» zeigt die Geschichte von Infantino und spricht mit Freunden, Kritikern und ganz kurz auch mit Gianni Infantino «himself». Raphaël Günther, Moderator der SRF-Podcastserie «News Plus Hintergründe», hat sich monatelang mit Gianni Infantino beschäftigt und gibt in der Sendung Treffpunkt Einblicke in den Menschen und seine vielen Gesichter.

Schweden ist für viele Schweizerinnen und Schweizer ein Sehnsuchtsort. Wir gehen der Frage nach, warum das so ist und tauchen ein in ein Land voller Natur, Freiheit und Gegensätze. Schweden gehört zu den Ländern mit einer beachtlichen Schweizer Community. Über 8'000 Schweizerinnen und Schweizer leben dort. Für viele ist das Land ein Sehnsuchtsort geprägt von Natur, Weite und dem Gefühl von Freiheit, aber auch von hoher Lebensqualität und neuen Perspektiven. Wir tauchen ein in ein Land der Gegensätze. Vom hohen Norden mit Nordlichtern und Mitternachtssonne bis in den Süden mit bunten Holzhäusern und Landschaften wie aus den Geschichten von Astrid Lindgren. Im Treffpunkt erzählen zwei Auslandschweizerinnen, die im Norden und Süden des Landes leben, was Schweden für sie so besonders macht. Nordeuropa Korrespondent Bruno Kaufmann spricht über kulturelle, gesellschaftliche und politische Besonderheiten.

Vom einstigen Pflichtdienst in Krisenzeiten zum freiwilligen Abenteuer auf dem Bauernhof. Der Landdienst blickt auf 80 Jahre Geschichte zurück. Einst sollten Jugendliche die Landwirtschaft unterstützen und die Versorgung sichern, heute geht es vor allem um Erfahrungen, Austausch und persönliche Entwicklung. Junge Menschen aus der Stadt entdecken das Leben auf dem Land und erfahren, wie der Alltag auf einem Bauernhof abläuft. Der Landdienst baut Brücken zwischen Stadt und Land und bringt Menschen aus verschiedenen Sprachregionen und Kulturen zusammen. Seit 2009 heisst die Organisation Agriviva. Der Treffpunkt über den Wandel des Landdienstes und seine Chancen heute.

Sie war die meistfotografierte Frau ihrer Zeit und galt als das grosse Sexsymbol. Doch sie hat auch die Schattenseiten des Erfolgs miterlebt und starb mit nur 36 Jahren an einer Überdosis Schlaftabletten. Bis heute sind die genauen Umstände ihres Todes nicht geklärt. In der Sendung «Treffpunkt» schauen wir auf das kurze aber bewegte Leben von Marilyn Monroe zurück. Wir blicken auf ihre schauspielerische und musikalische Karriere, zeigen auf, wie sie gegen das Image der naiven Blondine ankämpfte und geben auch Einblicke in weniger bekannte Seiten von ihr.

Dem Dachs gehts gut. In den letzten 20 Jahren hat sich die Zahl der Dachse in der Schweiz verdoppelt. Und sie lassen sich zunehmend auch in Städten und Dörfern nieder. In der Sendung «Treffpunkt» erklärt eine Verhaltensbiologin, was den Allesfresser in die Siedlungsgebiete des Menschen treibt. Zudem zeigen wir auf, wie man erkennt, ob ein Dachs in der Gegend herumschleicht und welche Probleme auftauchen können, wenn Dachse sich in Siedlungsgebieten des Menschen niederlassen.

In dieser Stunde treffen wir Brückenbauerinnen und Brückenbauer aus Graubünden. Es geht um Brücken zu anderen Dörfern, aber auch zu Sprachen und Kulturen. Wir nehmen Sie mit auf eine Reise durch die Schweiz mit unserem interregionalen Radioprojekt «Les Autres 2026: Le Tour de Suisse». Wir von SRF berichten zusammen mit unseren Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Sprachregionen – also von RTR, RSI und RTS. Dieses Mal live aus der rätoromanischen Schweiz. Wir lernen die Brücken Graubündens kennen. Nicht nur die Brücken, die Täler und Dörfer verbinden, sondern auch die, die Menschen, Sprachen und Kulturen verbinden. Und wir treffen spannende Brückenbauerinnen und Brückenbauer, die diese Verbindungen möglich machen.

Miles Davis gilt immer noch als eine der prägendsten Figuren der Musikgeschichte. Er war Jazz-Trompeter, Bandleader, Erfinder, Provokateur – und jemand, der den Jazz immer wieder neu gedacht hat. Am 26. Mai 1926 ist Miles Davis in der kleinen Stadt Alton im Bundesstaat Illinois geboren und hat sein Leben lang die Jazzwelt aufgemischt. Zu seinem 100. Geburtstag blicken wir zurück auf diesen prägenden Musiker, der auf allen Bühnen der Welt gespielt hat. Ob in Montreux, Helsinki, Belgrad oder mit Pop-Covers in Melbourne.

Das Kloster Mariastein ist eine Benediktinerabtei in der Gemeinde Metzerlen-Mariastein (SO). Mariastein ist nach Einsiedeln der zweitwichtigste Wallfahrtsort der Schweiz. Die Klosteranlage steht unter Denkmalschutz. Die Anfänge des Wallfahrtsorts Mariastein gehen bis ans Ende des 14. Jahrhunderts zurück. Nach der Legende soll ein Kind über den Felsen heruntergefallen und von der Gottesmutter Maria gerettet worden sein. Eine natürliche Höhle wurde zur Kapelle umgewandelt, die ein Priester betreute. Die Pilger kamen in solchen Zahlen, dass der Pfarrherr von Metzerlen mit dieser Aufgabe überfordert war. Daraufhin schickte der Basler Bischof Wallfahrtspriester und später Augustiner-Eremiten von Basel. Sie erbauten eine oberirdische Kapelle, die Siebenschmerzen-Kapelle. Seit 1636 betreuten Benediktiner-Mönche von Beinwil die Wallfahrtsstätte und siedelten 1648 ganz nach Mariastein über.

Die Kartause Ittingen, ein ehemaliges Kartäuserkloster und ein Ort mit über 850 Jahren Geschichte, zählt zu den wichtigsten Kulturdenkmälern im Kanton Thurgau. Der heutige Museum- und Seminarort mit den ehemaligen Klostergebäuden hat eine Ausstrahlung weit über die Region heraus. Eine Stiftung führt heute die klösterliche Vergangenheit in moderner Weise fort: Gastfreundschaft, Bildung und Begegnung, Fürsorge, Selbstversorgung, Spiritualität und Pflege der Kultur. Neben einem Hotel- und Seminarbetrieb betreibt die Kartause Ittingen heute auch einen Gutsbetrieb, eine eigene Metzgerei und auch eine Käserei. In den ehemaligen Klostergebäuden sind zudem das Kunstmuseum Thurgau und das Ittinger Museum untergebracht. Eingebettet in sanfte Hügel, umrahmt von Bergen und Seen entdecken wir Klöster als stille Oasen am Weg. Der Duft von Kerzen und Kräutergärten, die Ruhe jahrhundertealter Mauern und die Weite der Landschaft begleiten uns. Vom zurückgezogenen Leben der Karthäuser, über die schlichte Welt der Kapuziner bis zu den kraftvollen Zisterzienserinnen. SRF 1 -Outdoor-Reporter Marcel Hähni nimmt Sie mit auf diese Reise zwischen Natur und Spiritualität.

Von der Fasnacht über den Zibelemärit bis zum Sechseläuten: In der Schweiz gibt es viele Bräuche und Traditionen, die jedes Jahr Tausende Leute begeistern. Es gibt aber auch traditionelle Anlässe, die nur alle zehn oder gar alle zwanzig Jahre stattfinden. Die Eichenfuhr Kallnach im Berner Seeland ist durchaus ein spezieller Anlass. Das Fest wird in der Dorfchronik erstmals 1889 erwähnt und im 20-Jahre-Rhythmus von der ledigen und unverheirateten Dorfbevölkerung organisiert. Ursprünglich ging es darum, sich kennenzulernen und regional zu vermischen. OK-Präsident Pascal Köhli erklärt im Treffpunkt, wie wichtig die Eichenfuhr für Kallnach ist und wie diese Tradition noch heute gelebt wird. Auch die Hirsebreifahrt blickt auf eine lange Geschichte zurück. Sie fusst auf der Städtepartnerschaft von Zürich und Strassburg. Die erste Ausgabe war 1456. Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs findet sie alle zehn Jahre statt. Dabei macht sich eine Delegation aus Zürich per Schiff ins Elsass auf. Wer genau dahintersteckt und worum es geht, erklärt OK-Präsident Franco A. Straub.

Die Heim-WM im Eishockey ist in vollem Gang. Keine kleine, aber oft wenig beachtete Rolle spielen dabei die Schlittschuhe. Im «Treffpunkt» dreht sich alles um das Schuhwerk der Eishockeyspieler. Die Schlittschuhe gehören nicht nur im Eishockey zur Ausrüstung, sondern unter anderem auch im Eiskunstlauf. Für die Sportlerinnen und Sportler sind sie aber häufig mehr als reines Sportgerät. Denise Biellmann, ehemalige Eiskunstläuferin, erzählt im «Treffpunkt», dass sie ihre Schlittschuhe eher als weiteres Körperteil sieht: «Ich bin abhängig von ihnen, dass sie gut geschliffen sind und alles stimmt. Sie waren ein Schmuckstück und ich habe sie in einem speziellen Koffer getragen. Diesen habe ich nie herumstehen lassen.» Die Bedeutung der Schlittschuhe kennt auch Marc Reichert, ehemaliger Eishockeyprofi und Experte bei SRF während der laufenden WM. Er ist Gast im «Treffpunkt» und erzählt vom richtigen Schliff, neuen Technologien, aber auch schmerzenden Füssen. Die Sendung führt zudem nach Kreuzlingen zu einer der weltweit führenden Firmen in der Schlittschuhproduktion.

Wie verführt man junge Menschen in Zeiten von Fortnite und TikTok zum Lesen? Zwei Gäste aus unterschiedlichen Generationen beantworten unter anderem diese Frage. Der eine Gast ist die 80-jährige Ilma Rakusa, eine renommierte Schriftstellerin, die in vielen Genres daheim ist und unter anderem 2009 den Schweizer Buchpreis gewonnen hat. Sie ist auch leidenschaftliche Leserin – und ebenso leidenschaftliche Grossmutter, die für ihren Enkel ein Buch geschrieben hat. Der andere Gast ist die 17-jährige Sophie Schweizer, bald Maturandin, ebenfalls leidenschaftliche Leserin. Seit ihrer Kindheit schreibt sie Geschichten. Ilma Rakusa und Sophie Schweizer erzählen, welches Buch ihnen die Tür zur Welt der Literatur aufgestossen hat, sie lassen das Publikum teilhaben an persönlichen Leseerfahrungen – und geben Tipps für alle, die den Eingang in die Bücherwelt noch suchen.

Frauenthal ist das älteste Zisterzienserkloster in der Schweiz, das heute noch am Ort seiner Gründung steht. Es wurde von Ulrich von Schnabelburg im Jahr 1231 gegründet und um 1245 in den Zisterzienserorden aufgenommen. In der Folge der Reformation um 1530 stand Frauenthal etwa 22 Jahre lang leer, bis es 1552 wiederbesiedelt wurde. Das Kloster liegt einige Kilometer nördlich von Cham inmitten von Wäldern und Wiesen auf einer Insel, die von den beiden Armen des Flusses Lorze gebildet wird. Die Klosterkirche wurde 1776/77 von den Stukkateuren Anton Klotz und Johann Georg Scharpf aus dem Lechtal sowie dem Maler Antoni Schueler im Rokokostil entworfen und 1972 und 2005 renoviert und neu gestrichen. Eingebettet in sanfte Hügel, umrahmt von Bergen und Seen entdecken wir Klöster als stille Oasen am Weg. Der Duft von Kerzen und Kräutergärten, die Ruhe jahrhundertealter Mauern und die Weite der Landschaft begleiten uns. Vom zurückgezogenen Leben der Karthäuser, über die schlichte Welt der Kapuziner bis zu den kraftvollen Zisterzienserinnen. SRF 1-Outdoor-Reporter Marcel Hähni nimmt Sie mit auf diese Reise zwischen Natur und Spiritualität.

Wer «Bock», «Kohle» oder «stibitzen» sagt, benutzt vielleicht Wörter aus Geheim- oder Sondersprachen – ohne es zu merken. Denn mitten in unserem Alltag leben Sprachreste und Sondersprachen von Menschen weiter, die oft am Rand der Gesellschaft standen. Rotwelsch wie Jenisch oder Mattebärndütsch waren Schutzschild, Erkennungszeichen und manchmal pure Überlebensstrategie. Wie entstanden solche Sondersprachen überhaupt – und warum verschwinden sie nie ganz? Und weshalb gelten Rotwelsch-Dialekte seit Kurzem sogar als immaterielles Kulturerbe der UNESCO?

Das Kapuzinerkloster Rapperswil besteht seit dem 16. Jahrhundert. Die Gemeinschaft orientiert sich am Evangelium und am Leben von Franz von Assisi. Seit 1992 besteht das Projekt Kloster zum Mitleben. Gemeinsam sorgen Kapuziner für Gäste und Exerzitien, schaffen Raum für Ruhe, Innerlichkeit und Spiritualität. Zudem wurde vom Regionalkapitel der Deutschschweiz (Delegiertenversammlung der Kapuziner) der Auftrag an die Gemeinschaft erteilt, nach neuen Gebets- und Liturgieformen zu suchen und sich auf eine neue Art und Weise in die Stadt und Region zu integrieren. 2002 wurden zwei Jubiläen gefeiert: 400 Jahre Kapuziner in Rapperswil und 10 Jahre «Kloster zum Mitleben». Eingebettet in sanfte Hügel, umrahmt von Bergen und Seen entdecken wir Klöster als stille Oasen am Weg. Der Duft von Kerzen und Kräutergärten, die Ruhe jahrhundertealter Mauern und die Weite der Landschaft begleiten uns. Vom zurückgezogenen Leben der Karthäuser, über die schlichte Welt der Kapuziner bis zu den kraftvollen Zisterzienserinnen. SRF 1-Outdoor-Reporter Marcel Hähni nimmt Sie mit auf diese Reise zwischen Natur und Spiritualität.

Täglich werden tausende Gegenstände wie Schlüssel, USB-Sticks, Handys, Kleidungsstücke, Regenschirme, Kopfhörer und Laptops vergessen. Warum vergessen wir unsere Gegenstände? In unseren Seen liegt eine Mischung aus natürlichen Elementen wie Fische, Pflanzen, Algen und Muscheln aber auch tonnenweise Munition, versunkene Schiffe, Bauschutt und Abfall. In einem Wald in der Region Romanshorn hat die Schweizer Armee hunderte getarnten Bunker, Festungen und Munitionslager «entsorgt» in dem man die Anlagen der Natur überlies. Die Anlagen gingen schlussendlich für Jahre vergessen. Vergessen und verloren werden auch täglich tausende Gegenstände wie Schlüssel, USB-Sticks, Handys, Kleidungsstücke, Regenschirme, Kopfhörer und Laptops. Was entsorgen Menschen, suchen und finden es wieder? Und; Was ist das grösste und wertvollste was Sie schon einmal verloren und hoffentlich wieder gefunden haben?

Ab den 1960er Jahren wurden Diskotheken populär, zunächst in Westeuropa in Frankreich und dann etwas später auch in den USA. In den Discotheken konnten junge Leute aktuelle tanzbare und eingängige Musik hören und dazu tanzen. Die Disco-Kultur hat sich von den goldenen 1970er/80er-Jahren bis heute stark gewandelt, wobei sich der Fokus von der klassischen Landdisco hin zu spezialisierten Clubs verschoben hat. Die Disco-Welt von heute ist diverser, aber der Wunsch nach nostalgischen Revival-Nächten ist ungebrochen. Die Geschichte der Discothek im Treffpunkt.

Wer in den 1950er-Jahren als Säugling in einem Heim aufwuchs, hat eine deutlich kürzere Lebenserwartung als die Allgemeinbevölkerung. Das ist das Resultat einer neuen Langzeitstudie. Bis weit ins 20. Jahrhundert war es in der Schweiz gängige Praxis, Säuglinge unverheirateter oder sehr junger Mütter ausserfamiliär unterzubringen. Eine aktuelle Langzeitstudie zeigt nun, dass viele dieser Kinder ohne Zuwendung, Nähe und ein anregendes Umfeld in den ersten Lebensjahren geblieben sind. Dies führt häufiger zu riskanten und gesundheitsschädigenden Bewältigungsstrategien und dadurch zu einer erhöhten Sterblichkeit und einer deutlich kürzeren Lebenserwartung.

Laut Studien sind rund ein Drittel der Beziehnungen zu den Schwiegereltern mit einem Konflikt behaftet. Die Zahl gilt sowohl für Männer und auch für Frauen. Während die Schwiegermutter- Schwiegertochter- Beziehung grundsätzlich störanfälliger ist, ist das Verhältnis zum Schwiegervater viel weniger belastet. Der Schwiegervater gilt eher als das unbekannte Wesen. Die Schwiegermutter soll helfen wenn man Sie braucht aber sich sonst nicht einmischen. Warum ist das Verhältnis zu den Schwiegereltern oft so schwierig? Die Geschichte der Beziehung zu den Schwiegereltern und Lösungsansätze zum Thema im Treffpunkt.

St. Gallen feiert am 2. Mai 2026 den 1100. Todestag der Inklusin Wiborada von St. Gallen. Wiborada liess sich im Jahr 916 bei der Kirche St. Mangen in St. Gallen in einer Zelle einmauern und fungierte von dort aus als mächtige Ratgeberin für Klerus, Adel und Bevölkerung. Unter anderem prophezeite sie dem Abt von St. Gallen den Einfall der Ungarn 925, worauf er die wertvollen Handschriften und die Klosterschätze in Sicherheit brachte. Sich selbst wollte Wiborada nicht retten. So starb sie als Märtyrerin.

Viele Flurnamen klingen kurios oder zweideutig. Dahinter steckt aber oft Geschichte. Im «Treffpunkt» erklärt Mundartredaktor Markus Gasser, was Flurnamen über Sprache, Landwirtschaft und das Leben früherer Generationen verraten. Fast jeder Hügel, Wald oder Acker trägt einen Namen, oft seit Jahrhunderten. Flurnamen erzählen von Besitz, Bewirtschaftung, Landschaft und alten Sprachformen. Manche wirken heute lustig oder rätselhaft, haben aber einen ganz anderen Ursprung. Zusammen mit Hörerinnen und Hörern schaut der «Treffpunkt» auf kuriose Beispiele aus der ganzen Schweiz und fragt: Was verraten diese Namen über unsere Vergangenheit, und entstehen heute noch neue Flurnamen?

Zweimal pro Woche wird Luzern zur Marktbühne: Am Dienstag und Samstag säumen Stände die Reussufer. Heute gibt's Fisch, Käse und Brot, früher Getreide, Kohl und eingesottene Butter. Ein Blick auf einen Markt, der sich verändert hat und doch gleich geblieben ist. Dienstag und Samstag, 7 bis 12 Uhr: Entlang der Reuss, vom Rathausquai über Unter der Egg bis Jesuiten- und Helvetiaplatz findet einer der schönsten Wochenmärkte der Schweiz statt. Das Angebot ist reich: Fisch, Blumen, Käse, Brot. Der Markt hat eine lange Geschichte. Im 19. Jahrhundert dominierte Getreide den Handel, gelagert im Kaufhaus, dem heutigen Rathaus. Ortsnamen wie Kornschütte und Kornmarkt zeugen davon. Auch eingesottene Butter war gefragt: Haltbar genug für den Transport bis nach Belgien. Für den Alltag kauften die Menschen Früchte und viel Kohl, oft aus dem Michelsamt. Und gehandelt wurde auch mit Fleisch, geschlachtet oder lebend. Der Markt heute: moderner, vielfältiger, aber im Kern derselbe Ort des Austauschs.

Freiheit ohne Regeln: Nur ein schöner Traum? Über 100'000 Paragrafen regeln unseren Alltag. Ginge es auch ohne? Im «Treffpunkt» denken wir das Undenkbare: eine Welt ohne Gesetze. Wir klären, warum Regeln auch ohne Staat entstehen, weshalb Anarchie selten stabil ist und wer die Ordnung übernimmt, wenn der Staat wegfällt. Dazu: Tierrecht als blinder Fleck. Und die offene Frage, wie KI das Recht verändert. Fazit: Nicht weniger Gesetze sind entscheidend, sondern bessere: Klar, verständlich und glaubwürdig. Gast: Prof. Dr. Peter V. Kunz, Institut für Wirtschaftsrecht an der Universität Bern.

Am 26. April 1986 erschüttert eine Explosion das Atomkraftwerk Tschernobyl. Eine radioaktive Wolke verseucht die Region und zieht über Europa. Der Grossteil der Radioaktivität ging auf dem Gebiet der heutigen Ukraine, Weissrusslands und der Russischen Föderation nieder. Ein Teil der Wolke zog jedoch nach Westen und erreichte am 30. April 1986 auch die Schweiz. Sie wurde um 2 Uhr morgens an der Messstation Weissfluhjoch bei Davos und um 15 Uhr am gleichen Tag in Freiburg nachgewiesen. Noch heute sind grosse Teile der Region um Tschernobyl radioaktiv verseucht und gelten als Sperrgebiete. Im Treffpunkt gibt es Rück- und Ausblick zum GAU von 1986.

Für die Mitarbeitenden der Grünanlagen der Stadt Zug ist es eine strenge Zeit. Im Frühling werden die Anlagen für den Sommer bereit gemacht. Wir berichten live aus dem Werkhof der Stadt Zug. Wenn die Mitarbeitenden der Zuger Grünanlagen ihre Arbeit einstellen würden, wäre das Chaos in der Stadt schnell sichtbar. Die Betreuung der Grünanlagen ist eine aufwändige Arbeit, die viele Stunden in Anspruch nimmt. Der Klimawandel bringt ausserdem neue Herausforderungen. Der Frühlingsstart ist schwerer voraussehbar und es gibt mehr Extremwetterereignisse. Im Treffpunkt berichten wir live aus dem Werkhof der Stadt Zug und schauen den Mitarbeitenden der Grünanlagen über die Schultern.

Am 21. April 2026 wäre Queen Elizabeth II. hundert Jahre alt geworden. Über Jahrzehnte hinweg prägte sie als Monarchin nicht nur Grossbritannien, sondern wurde weltweit zu einer moralischen Konstante in Zeiten des Wandels. Am 8. September 2022 verstarb Queen Elizabeth II. mit 96 Jahren auf Schloss Balmoral in Schottland. Sie war Dienstälteste Monarchin Europas. Während ihrer rekordverdächtigen Regierungszeit hat Königin Elizabeth II. die Kunst des Monarchen-Daseins im In- und Ausland gemeistert. Sie erbte die Krone im Alter von 25 Jahren, und nur wenige Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg begann eine neue Epoche voller Optimismus und Hoffnung. Was waren ihre Werte? Wie war Ihr Leben und wie hat sich die Literatur mit der Jahrhundertkönigin auseinandergesetzt? Gast im Treffpunkt ist SRF Literaturredaktorin Britta Spichiger

Künstliche Intelligenz kann alles – auch Musik komponieren. Inzwischen lässt sich diese nicht mehr von menschgemachter Musik unterscheiden. Was bedeutet das für die Konsumenten und Konsumentinnen? Was für die Musikschaffenden und die Industrie? Die Entwicklung in Sachen KI und Musik ist rasant, unübersichtlich und unreguliert. Kommt dazu, dass die Qualität der KI-Musik inzwischen so hoch ist, dass auch geschulte Ohren sie nicht mehr als solche erkennen. Musikschaffende und Musikindustrie sind gefordert, ebenso die Politik. Doch alle Versuche, griffige Regelungen zu treffen, sind bisher gescheitert. Nicht zuletzt, wegen der Rasanz der Entwicklung der KI. Der «Treffpunkt» macht eine Bestandesaufnahme, was sich getan hat, wie die Lage aktuell aussieht, wer profitiert und was KI für die Zukunft der Musik bedeuten könnte. Gäste von Sandra Schiess sind SRF-Musikredaktorin Gisela Feuz und SRF Digitalredaktor Jürg Tschirren.

Ein gutes Verhältnis zwischen Ärztin oder Arzt und Patientin oder Patient ist entscheidend für den Behandlungserfolg – und doch kommt es oft zu Missverständnissen. Fachsprache, Zeitdruck und Unsicherheit erschweren das Gespräch auf beiden Seiten. Es ist wissenschaftlich erwiesen: Die Kommunikation zwischen Arzt oder Ärztin und Patient oder Patientin beeinflusst den Therapieverlauf und das Wohlbefinden. Aber oft stehts nicht zum besten um den Austausch zwischen den beiden Seiten. Grund können Zeitdruck, sprachliche Verständigungsprobleme oder ungleiche Machtverhältnisse sein. Wie kann Kommunikation in der Medizin besser gelingen? Was erwarten Patientinnen und Patienten von ihren Ärztinnen und Ärzten ?Wie gut darf oder soll eine persönliche Beziehung sein? Und was können Betroffene selbst tun, um im Gespräch verstanden zu werden und informierte Entscheidungen zu treffen? «Treffpunkt»-Gast ist Psychologin Annina HessCabalzar, die sich seit vielen Jahren mit dem ArztPatientenVerhältnis beschäftigt. Gemeinsam sprechen wir über Nähe und Distanz, Eigenverantwortung, Zweitmeinungen – und darüber, wie Vertrauen im medizinischen Alltag entsteht.

Alltäglich, unscheinbar, übersehen? Der Spatz gilt als gewöhnlich, zu Unrecht. Er lebt Tür an Tür mit uns und doch nehmen wir ihn kaum wahr. Im Treffpunkt zeigen wir, warum gerade dieser Vogel faszinierender ist, als viele denken, und weshalb sein Verschwinden alarmiert. Der Sperling, von den meisten Spatz genannt, begleitet uns seit Jahrtausenden. Er nistet neben unseren Häusern und ist dennoch fast aus unserem bewussten Alltag verschwunden. Lange belächelt, bekämpft oder schlicht ignoriert, hafteten ihm viele Klischees an. Dabei ist er ein bemerkenswert anpassungsfähiger Vogel und ein Zeuge unseres Umgangs mit der Natur. Die Vogelwarte Sempach hat dem Sperling nun ein Themenheft gewidmet. Es zeigt, wie faszinierend und anpassungsfähig die Vögel sind, die seit tausenden von Jahren in der Nähe des Menschen leben und damit ein Stück Natur zurückbringen. In der Sendung Treffpunkt rücken wir den Spatz ins Zentrum und machen eine Entdeckungstour und lernen ihn neu kennen.

Sie steht wie kaum ein anderes Gefährt für das italienische Lebensgefühl - die Vespa. Seit 80 Jahren rollt der Roller über die Strassen in der ganzen Welt. Seit 1946 steht die Vespa für mehr als nur Mobilität. Sie ist ein Symbol für Freiheit, Stil und italienisches Lebensgefühl. Vor 80 Jahren meldete Piaggio in Florenz das Patent für den Roller an und legte damit den Grundstein für eine weltweite Design-Ikone. Bis heute ist die Vespa Kult: Ihr unverwechselbares Summen, die elegante Form und das unkomplizierte Fahrgefühl machen sie zum Klassiker auf zwei Rädern. Mit jeder Vespa-Fahrt schwingt ein Hauch von «La dolce Vita» mit. Im Treffpunkt erzählt Christian Steger, Präsident vom Vespa Club Schweiz, darüber, warum die Vespa aus Italien bis heute fasziniert. Haben auch Sie Erinnerungen mit ihrer Vespa? Schicken Sie uns Ihr Erinnerungsfoto via Whatsapp auf 079 132 132 1.

Geschieden oder verwitwet und im dritten Lebensabschnitt allein unterwegs. Was, wenn man sich plötzlich nochmals leidenschaftlich verliebt? Die Liebe kennt kein Alter. Im Gegenteil, Sie kann im späteren Leben besonders intensiv werden geprägt von Nähe, Vertrauen und gegenseitiger Unterstützung. Wie schön ist die späte Liebe und was macht sie manchmal auch schwierig? Die deutsche Autorin Natascha Wodin erzählt in ihrem autobiografischen Buch «Die späten Tage», wie Amors Pfeil auch im hohen Alter treffen kann. Über Höhen und Tiefen und die Erfahrung, sich im Alter zu verlieben erzählen auch unsere Hörerinnen und Hörer.

1976 gründeten Steve Jobs, Steve Wozniak und Ron Wayne in Cupertino, Kalifornien die Firma Apple. Sie gehörte zu den ersten, die Computer für zuhause bauten und haben in späteren Jahren mit dem iPod, iPhone und auch mit dem iPad Produkte auf den Markt gebracht, die die Computerwelt revolutionierte. In der Sendung «Treffpunkt» schauen wir auf die Meilensteine des Unternehmens zurück und fragen, woher die Magie hinter den Apple-Produkten kommt. Gast im Studio ist Johann Wyss, einer der ersten Apple-Händler in der Schweiz und einer, der einiges über die Glaubenskriege in den Lehrerzimmern von Schweizer Schulhäusern erzählen kann, ob nun Apple oder Microsoft-PC angeschafft werden sollten.

Abendgarderobe in Oper und Theater sind längst nicht mehr Pflicht. Immer mehr Besucherinnen und Besucher setzen auf bequeme Alltagskleidung. Der Dresscode in den Opern und Theatern wandelt sich. Frack und Abendkleid sieht man seltener, heute kommen immer mehr Leute in Jeans und Turnschuhen. Doch es gibt grosse Unterschiede je nach Spielstätte, sowohl in der Schweiz als auch im Ausland. Woher kommt dieser Wandel? Wie kommt das bei Publikum und Kulturschaffenden an? Was ist der Vorteil? Und inwiefern müssen sich Opern und Theater anpassen, um neue Zielgruppen anzusprechen, ohne ihre Tradition zu verlieren? Zu Gast ist Annelis Berger, Musikjournalistin bei SRF 2 Kultur, die sich mit den grossen Opern- und Konzerthäusern auskennt.

Enkel wenden sich im Teenageralter oftmals von ihren Grosseltern ab. Was die Gründe sind und wie Grosseltern damit umgehen. In vielen Familien kippt die enge Beziehung zwischen Enkelkindern und Grosseltern genau dann, wenn die Jugendlichen in die Pubertät kommen. Für die Grosseltern kann das schmerzhaft sein. Wie gehen Grosseltern mit diesem Schmerz um? Wie können sie das trotzdem mit ihren Enkeln in Kontakt bleiben? Und welche Erwartungen können sie überhaupt an die Enkel haben? Entwicklungspsychologin Pasqualina Perrig-Chiello und die Chefredaktorin des Magazins «Grosseltern» beantworten im «Treffpunkt» diese und weitere Fragen.

An Ostern verstecken wir Osternestchen, Osterhasen, Ostereier. Aber warum eigentlich? Im Treffpunkt gehen wir der Frage nach, weshalb Suchen Kinder glücklicher macht als Besitzen, weshalb Rituale Halt geben und warum nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene Freude an der Ostereiersuche haben.

Am 28. Februar 2026 haben die USA und Israel den Iran angegriffen. Mittlerweile dauert der Iran-Krieg bereits über einen Monat. Der Krieg im Nahen Osten bereitet Sorgen und wirft Fragen auf. Im Treffpunkt beantworten SRF Wirtschaftsredaktorin Charlotte Jacquemart, SRF Auslandchefin und Nahostkennerin Susanne Brunner und SRF Auslandkorrespondent Sebastian Ramspeck Fragen der Hörerinnen und Hörer zum Iran-Krieg.

Die SRF-Sendung «Tagesgespräch» feiert ihr 25-jähriges Bestehen. Sie ist die meistgehörte politische Talksendung der Schweiz. Die Macherinnen und Macher Karoline Arn, Simone Hulliger und David Karasek über Bewegendes und Bleibendes aus den letzten Jahren. Am 2. April 2001 ging das «Tagesgespräch», das heute jeweils auf Radio SRF 1 und Radio SRF 4 News zu hören ist, erstmals auf Sendung. 5000 Sendungen wurden mittlerweile ausgestrahlt. Gäste waren Bundesräte, führende Politikerinnen und Jungpolitiker, Weltmeisterinnen, Olympiasieger und Sportlegenden, Chefinnen und Chefs der grossen Schweizer Firmen, sowie grosse Namen aus der ganzen Welt: Robert Habeck, Harald Schmidt, Sebastian Kurz, Sandra Maischberger, Alice Schwarzer u.v.m.

Immer mehr Menschen in der Schweiz sind am Lebensende auf Begleitung angewiesen. Doch wie sieht Sterbebegleitung aus? Was benötigen Menschen in ihrer letzten Lebensphase? Und wie kann der Umstand gelöst werden, dass es auch im palliativen Bereich zu wenige Betten gibt in Zukunft? Gast im Studio sind die Ärztin Sibylle Jean-Petit-Matile, die vor 12 Jahren das Hospiz Zentralschweiz in Luzern gegründet hat. Für Sie gibt die tägliche Beschäftigung mit dem Tod dem Leben einen unglaublich schönen und wichtigen Wert. Sie ist überzeugt, dass die Schweiz die Antwort noch finden darf, wie die Schweiz auf die wachsende Zahl von Menschen würdig reagiert, die auf eine Begleitung am Ende ihres Lebens angewiesen sind. Ebenfalls zu Gast im Studio ist Anne-Christine Dölling. Die studierte Rechtsanwältin ist seit 3 Jahren «Lebensende-Doula», eine Begleiterin für Sterbende, allerding ohne medizinische Hilfe. Sie hat die Ausbildung zur Doula nun auch in die Deutschschweiz gebracht. Der erste Kurs ist bereits ausgebucht. Anne-Christine Dölling erklärt, was «Lebensende-Doulas» neben Ärztinnen, Seelsorgern und Pflegenden leisten können.

Wie lebt es sich dort, am Rande des Landes? Wer sind die Menschen, die die Grenze täglich überschreiten? Was genau tut eigentlich eine Grenzwächterin? Welche Bedeutung hat die Zapfsäule und was macht eigentlich einen typischen Schweizer Grenzübergang aus? Anlässlich des interregionalen Radioprojekts «Die Anderen. Les Autres. Gli Altri. Ils Auters – Le tour de Suisse» sendet Radio SRF 1 heute Mittwoch zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen von RSI, RTR und RTS vom Grenzübergang Brusata (CH) / Bizzarone (IT) im Tessin. Zu Hören gibt es Grenzgeschichten aus verschiedensten Perspektiven. Erfahren Sie, warum der Tessiner Fotograf Gabriele Spalluto alle 175 Schweizer Zollübergänge fotografiert hat. Schauen Sie Grenzwächter Alessandro de Lorenzi bei der Arbeit über die Schulter. Hören Sie von Tankwart Lorenzo Corti, wie die Nähe zur Grenze das Geschäft mit den Zapfsäulen beeinflusst. Und wie lebt es sich eigentlich an und mit der Grenze vor dem Haus? Novazzanos Bürgermeister Sergio Bernasconi weiss es.