Die Live-Sendung auf Radio SRF 1 am Vormittag ist ein radiophoner Treffpunkt, der Meinungen, Geschichten, Erfahrungen und Emotionen aus dem Alltag und dem Leben des Publikums aufgreift. Wir sind dort, wo Menschen sich treffen und bringen Menschen zusammen. Das Publikum kann während der Sendung e…
Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

In den Sommerferien zieht es viele Menschen ans Wasser. Nicht wenige tauchen dabei richtig ab. Der Tauchsport erfreut sich in der Schweiz grosser Beliebtheit, die Tauchschulen vermelden reges Interesse. Wir blicken auf das besondere Hobby. In der Sendung erzählt Anita Rohner, was sie immer wieder aufs Neue am Sport fasziniert, seit sie vor 13 Jahren zum ersten Mal abgetaucht ist. Im Winter ist die 37-Jährige jeweils in der Wärme als Tauchlehrerin am Arbeiten. Sie spricht mit Dani Fohrler darüber, auf was Neulinge und Wiedereinsteigende achten sollten und was auch mögliche Schattenseiten des Tauchens sein könnten.

Es gibt Musik, die wir nicht mehr hören können, ohne uns an etwas zu erinnern. Oder anders ausgedrückt: Manche Songs sterben als Popmusik – und werden zu Trauermusik wiedergeboren. Trauermusik ist nicht immer leise und traurig: In Ländern wie Mexiko, Ghana oder Indonesien ist sie oft festlich, rhythmisch und lebensbejahend. Hier brechen wir mit der Erwartung, dass Trauermusik immer leise und schwer ist. Die Sendung zeigt die Vielfalt zwischen Stille, Intimität und kollektiver, teils sogar festlicher Trauer – und macht hörbar, wie unterschiedlich Menschen weltweit Abschied nehmen.

Camping – das ist für die einen der Inbegriff von Ferienglück, für die anderen ein grosses Abenteuer auf engstem Raum. Auf dem Campingplatz am Sempachersee taucht Radio SRF 1 einen Morgen lang in die faszinierende Welt des Campings ein – inklusive aller Klischees. Wer steht schon im Morgengrauen geschniegelt vor dem Wohnmobil? Wo wird der Rasen millimetergenau gepflegt? Und stimmt es wirklich, dass auf dem Campingplatz jeder jeden kennt und der Nachbar immer hilft? Zwischen Vorzelten, Grillduft, Klappstühlen und Seeblick gehen wir den schönsten Camping-Geschichten auf den Grund. Wir sprechen mit Dauercampern, Feriengästen und Platzbetreibern über Freiheit auf vier Rädern, kleine Eigenheiten und grosse Freundschaften. Natürlich interessiert uns auch: Welche Camping-Klischees stimmen – und welche gehören endgültig ins Altpapier?

Nach den selbstfahrenden Autos sollen nun die selbstfahrenden Velos folgen. Ein selbstfahrendes Velo, das eigenständig zur nächsten Verleih-Station zurückrollt, wird zurzeit an der ETH Zürich getestet. Zehn Maschinenbau-Studierende der ETH Zürich entwickeln ein E-Bike, das nach der Fahrt autonom zur nächsten Station rollen kann. Um die Balance während dieser autonomen Fahrt gewährleisten zu können, klappt das «AutoBike» nach der bemannten Fahrt kleine Stützräder aus. Dadurch muss das System das Gleichgewicht nicht aktiv halten und kann deutlich einfacher und sicherer navigieren. Die Sensorik erkennt die Umgebung und plant den Weg zur nächsten Station. Die Stützräder und weitere Komponenten werden für die Tests an bestehenden Publibike-Velos eingebaut. Erste Testfahrten absolvierte das Team bereits. Ziel ist nun, die Technik weiterzuentwickeln.

Die Wasserqualität in den meisten Schweizer Seen und Flüssen ist ausgezeichnet – dennoch gibt es immer wieder natürliche oder gesundheitliche Risiken. Entenflöhe können zwar juckende Hautausschläge verursachen, sind aber harmlos und mit einfachen Verhaltensregeln gut vermeidbar. Nach Starkregen können ungeklärte Abwässer oder Bakterien kurzfristig die Wasserqualität beeinträchtigen, weshalb Fachleute empfehlen, ein bis drei Tage mit dem Baden zuzuwarten. Auch Blaualgen können sich bei warmem Wetter stark vermehren und giftige Stoffe bilden, die insbesondere für Hunde gefährlich sind. Die Sendung zeigt, worauf Badende achten sollten und wie sich Risiken mit einfachen Vorsichtsmassnahmen vermeiden lassen.

Sie war schon im Weltall, hat einen eigenen UN-Welttag und gehört zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln der Welt: die Kartoffel. Der «Treffpunkt» widmet sich der Knolle. In Südamerika wurde die Kartoffel schon vor tausenden von Jahren kultiviert, in Europa ist sie erst im 16. Jahrhundert angekommen. Heute ist die Ernährung der Weltbevölkerung ohne Kartoffel fast nicht mehr denkbar. Um auf die Bedeutung der Kartoffel hinzuweisen, haben ihr die Vereinten Nationen sogar einen Welttag gewidmet. Fester Bestandteil der Schweizer Küche Auch in Schweizer Küchen gehört die Kartoffel zum festen Bestandteil. Schweizerinnen und Schweizer konsumieren pro Jahr rund 45 Kilogramm Kartoffeln. Sie spielen die Hauptrolle in traditionellen Gerichten wie Gschwellti oder Gratin. Daneben lassen sich mit Kartoffeln aber auch Überraschendes zubereiten, etwa Kuchen oder Schupfnudeln. Die Sendung «Treffpunkt» widmet sich den verblüffenden und einzigartigen Eigenschaften der Kartoffel.

Die Rolling Stones veröffentlichen mit «Foreign Tongues» ihr 25. Studioalbum. Die Sendung «Treffpunkt» blickt mit dem Publikum auf über 60 Jahre mit der britischen Erfolgsband. Die Rolling Stones sind seit nun über 60 Jahren ein fester Teil der Musikwelt. Mit «Foreign Stones» legen sie nun noch einmal nach. Grund genug, um mit dem Publikum auf legendäre Momente und unvergessliche Begegnungen zurückschauen.

Für Menschen, die weniger Fleisch essen wollen, gibt es heute Fleischimitat, Hybrid-Fleisch oder Fleischalternativen. Der «Treffpunkt» dreht sich um diese neusten Foodtrends. Noch vor Kurzem galten Fleischersatzprodukte wie vegane Burger oder Chicken von Planted als Fleisch der Zukunft. Mittlerweile ist der Konsum aber rückläufig. Alternativen zu Fleisch, darunter Tofu oder Seitan, werden demgegenüber beliebter. Hinzu kommt mit Hybrid-Fleisch eine neue Alternative zum tierischen Fleisch. Die Sendung «Treffpunkt» geht der Frage nach, welche Zukunft die diversen Fleischalternativen haben: Welche Produkte sind kurzlebige Trends? Welche Produkte könnten unsere Ernährung nachhaltig verändern? Gast im Studio ist Thomas Brunner, Professor für Konsumverhalten an der Berner Fachhochschule. Er forscht unter anderem dazu, wie sich nachhaltige Ernährung entwickelt.

An manchen Orten werden wir in die Vergangenheit zurückversetzt. Der alte Schulweg, die Badi oder das Bänkli im Park wecken Erinnerungen, die längst vergessen waren. In der Sendung Treffpunkt besuchen wir diese nostalgischen Orte. Jeder Mensch kennt Orte, die eng mit besonderen Momenten verbunden sind. Ob erste Liebe, unvergessliche Ferien oder die sorglosen Tage der Kindheit – Erinnerungen sind häufig an konkrete Plätze geknüpft. In der Sendung Treffpunkt erzählen Hörerinnen und Hörer von ihren nostalgischen Orten und den Geschichten dahinter.

Die Beziehungen zu unseren Müttern sind komplex. Einerseits leisten Mütter unglaublich viel. Andererseits bringen sie uns so schnell auf die Palme wie kaum jemand. In der Sendung Treffpunkt sprechen wir über diese spezielle Beziehung. Die deutsche Autorin Lena Gorelik erzählt mit dem Buch «Alle meine Mütter» verschiedene Geschichten über Mütter. Die Sendung Treffpunkt nimmt das zum Anlass, um sich die Frage zu stellen: «Wie haben uns unsere Mütter geprägt?» Ob wirs wollen oder nicht, wurden wir von unserer Mutter geprägt. Viele von uns haben Eigenschaften, Verhaltensweisen oder Werte von ihr übernommen. Von unseren Müttern haben wir vieles gelernt, das uns bis heute begleitet. Die Sendung beleuchtet die vielschichtige und oft komplexe Mutter-Kind-Beziehung aus unterschiedlichen Perspektiven – offen, ehrlich und ohne Vorurteile. Gast: Katja Schönherr, SRF Literatur

Der Sommer 2026 ist für Schweizer Gewässer bereits jetzt aussergewöhnlich. Hitze und Trockenheit lassen Behörden und Forschende von einer angespannten Lage sprechen. Wir fragen im Treffpunkt: Wie kritisch ist die Situation für unsere Fische? Und was wird effektiv gemacht, um sie schützen? Kommt es in diesem Jahr wieder zu einem landesweiten Fischsterben wie bereits 2003, 2018 und 2022? Die Voraussetzungen dafür sind bereits jetzt vielerorts gegeben, warnen Behörden und Forschende. Viele Schweizer Gewässer sind ungewöhnlich warm. Kleinere Bäche und Flüsse führen wenig Wasser. Für Fische und Wassertiere ist das äusserst kritisch. Was wird in der Schweiz gemacht um unsere Fische zu schützen? Was für Möglichkeiten gibt es überhaupt? Und was passiert, wenn es nicht gelingt? Gast: Andrin Krähenbühl, Geschäftsleiter Fischereiberatungsstelle FIBER welche zum Eawag (Wasserforschungsinstitug des ETH-Bereichs) gehört.

Der Ursprung von «Smoke on the Water» oder der legendäre Auftritt von Nina Simone: Das Montreux Jazz Festival hat viele Geshichten zu erzählen. In der Sendung Treffpunkt schauen wir auf einige der legendärsten Momente zurück. Als Claude Nobs das Montreux Jazz Festival 1967 gründete, ahnte er wohl noch nicht, wie gross der Anlass dereinst werden würde. Stars wie Aretha Franklin, Prince, Radiohead, David Bowie und viele mehr sind in Montreux schon aufgetreten. Allerdings wird das Festival auch immer wieder kritisiert für seine Kommerzialisierung. In der Sendung Treffpunkt hören wir in die legendärsten Auftritte rein und diskutieren, wie sich das Festival im Laufe der Zeit gewandelt hat. Gast: Roman Hosek, SRF-Musikreaktion

Nach den schweren Erdbeben in Venezuela ruft die Glückskette die Schweizer Bevölkerung zur Solidarität auf. Wir erklären, welche Hilfe nun am nötigsten ist. In Zusammenarbeit mit den Unternehmenseinheiten der SRG führt die Glückskette am Donnerstag, 2. Juli, einen nationalen Solidaritätstag für Venezuela durch. Von 7 bis 23 Uhr engagieren sich bekannte Persönlichkeiten und Freiwillige auf den Kanälen von SRF, RTS, RSI und RTR sowie online, um zu Spenden aufzurufen. In den verschiedenen Regionen der Schweiz werden Telefonzentralen geöffnet, um die Spendenversprechen der Bevölkerung entgegenzunehmen. Grosse Zerstörung und dringende humanitäre Bedürfnisse Die Katastrophe trifft ein bereits stark geschwächtes Land, in dem viele Familien schon vor den Erdbeben in prekären Verhältnissen lebten. Mit den gesammelten Spenden können die Schweizer Partnerorganisationen der Glückskette den betroffenen Menschen lebenswichtige Hilfe leisten. Was braucht es jetzt vor Ort? Welche Bedürfnisse haben die Menschen? Wir beantworten in der Sendung die wichtigsten Fragen. Aber auch: Was für ein Land ist Venezuela eigentlich? Spenden Spenden für die Opfer der Erdbeben in Venezuela sind online auf www.glueckskette.ch, per TWINT oder in jeder Postfiliale mit dem Vermerk «Erdbeben Venezuela» möglich. Am Donnerstag, 2. Juli, können während des nationalen Solidaritätstags zudem Spendenversprechen per Telefon unter 0800 87 07 07 abgegeben werden.

Mit dem Wohnmobil in die Ferien und die grosse Freiheit geniessen. Aber; Sind Ferien mit dem Wohnmobil Ferien ohne Probleme? Und; Gibt das Wohnmobil wirklich ein Gefühl von Freiheit ohne Verpflichtungen? Kann man einfach so losfahren, wohin man möchte, ohne feste Pläne oder Abhängigkeiten? Fakt ist sicher: Das eigene Zuhause ist immer dabei – inklusive Bett, Küche und oft sogar Badezimmer. Ob am Meer, in den Bergen oder auf einem ruhigen Stellplatz in der Natur: Jeder Ort kann zur persönlichen Wohlfühloase werden. Gleichzeitig gelten Wohnmobile gerade auf Pass-Strassen als Hindernis und überfluten im Sommer ganze Campingplätze. Viele Neu-Camper sind zudem von dem Angebot und späteren Suche nach einem Winterstandplatz, wenn der Camper nicht gebraucht wird, überfordert. Vielfach endet das Abenteuer dann mit einem Verkauf des Campers. Wie werde ich ein glücklicher Neu-Camper und was muss ich trotz der ganzen Abenteuerlust beim Campen bedenken? Braucht es das Haus auf 4 Rädern oder kann ich auch klein anfangen?

Exoskelette werden bereits in der Industrie und in der Rehabilitation eingesetzt. Nun rücken sie auch als mögliche Unterstützung für Freizeitaktivitäten in den Fokus. Kommt nach dem E-Bike nun das E-Wandern? Nach dem E-Bike könnte nun auch das E-Wandern zum Thema werden. Die Frage dahinter: Können solche Systeme das Wandern einfacher machen und Menschen länger mobil halten? Kritiker fragen sich hingegen, ob damit ein Stück Ursprünglichkeit verloren geht. Gehört die Anstrengung nicht zum Wandererlebnis dazu? In der Reha unterstützt ein Exoskelett Patienten mit neuromotorischen Einschränkungen (zum Beispiel nach Schlaganfall oder bei Querschnittslähmung) gezielt verlorene motorische Funktionen, wie Gehen oder Greifen, durch tausende repetitiver Bewegungen sicher und kontrolliert wieder zu erlernen. Wir Fragen: Was meinen Sie? Braucht es solche Gadgets wirklich auf dem Wanderweg? Würden Sie ein Exoskelett ausprobieren – oder soll Wandern bewusst eine Aktivität bleiben, die allein mit eigener Muskelkraft bewältigt wird?

Schweizerinnen und Schweizer reisen bald wieder in die wohl verdienten Sommerferien. Einige wollen dabei noch ihr Italienisch oder ihr Französisch auffrischen. SRF-Mundartredaktor André Perler gibt Tipps, wie das am besten geht. Sprach-Tandem, Sprach-App oder doch der Gruppen-Sprachkurs? Es gibt diverse Möglichkeiten eine Sprache zu lernen. Gewisse Kurse versprechen sogar das Erlernen einer in nur 30 Tagen. Welches ist also der beste Weg? Und muss man heutzutage überhaupt noch Fremdsprachen lernen? Die KI übersetzt mittlerweile sowieso in Echtzeit. Diese und weitere Fragen werden in der Sendung Treffpunkt auf SRF 1 diskutiert. Studiogast: André Perler aus der SRF-Mundartredaktion

Basel wird zum Zentrum der Schweizer Volkskultur: Am Eidgenössischen Jodlerfest treffen sich 12'000 Jodlerinnen, Alphornbläser und Fahnenschwinger. Im Treffpunkt fragen wir: Was macht die Faszination des Jodelns aus? Und wie trotzt das Fest den hochsommerlichen Temperaturen? Erstmals seit 1924 findet das Eidgenössische Jodlerfest wieder in Basel statt. Unter dem Motto «Stadt und Land mitenand» werden bis zu 200'000 Besucherinnen und Besucher erwartet. Im Treffpunkt sprechen wir mit der Zentralpräsidentin des Eidgenössischen Jodlerverbands über die Bedeutung des Brauchtums, besuchen das Trachten-Flickstübli und treffen die Leiterin des Jodlerclubs Echo Basel. Zudem geht es um die Frage, wie sich das grösste Volksfest der Schweiz auf die grosse Hitze vorbereitet.

In der Schweiz kann man auf verschiedenen Wegen wandern, die auch von ganz berühmten Menschen begangen wurden. So kann man den Spuren Friedrich Dürrenmatts folgen oder jenen von J.R.R. Tolkien und sogar von Mozart. In der Sendung Treffpunkt stellen wir drei solche Kulturwanderungen vor. SRF-Kulturredaktor Norbert Bischofberger nimmt uns mit ins Heididorf nach Maienfeld, ins Lauterbrunnental auf die Spuren von J.R.R. Tolkien, dem Autor der Herr der Ringe-Trilogie und auf den Mozart-Weg, auf dem der Komponist 1766 als Zehnjähriger mit seinen Eltern von Genf nach Zürich durch die Schweiz reiste und sogar ein kleines Klavierstück komponierte.

Bürohunde senken den Stresslevel im Team, und sorgen für mehr Motivation und soziale Interaktionen. Zu diesem Schluss kommen diverse Studien. In der Schweiz gibt es trotz dieser Resultate immer noch viele Firmen, die keine Hunde in ihren Büros erlauben. In der Sendung «Treffpunkt» reden wir mit einer Arbeits- und Organisationspsychologin, die Unternehmen dabei unterstützt, Bürohunde so ins Team zu integrieren, dass es für alle passt, und wir sprechen mit einer Hundehalterin, die über ihre Erfahrungen erzählt, als sie ihren Hund mit ins Büro genommen hat.

Im Gedankenexperiment der Serie «Was wäre, wenn...?» wagt der «Treffpunkt» eine radikale Frage: Wie sähe unsere Welt aus, wenn der Mensch keine psychoaktiven Substanzen wie Alkohol, Drogen oder Nikotin konsumieren würde? Was wären die Folgen für gesellschaft, Kultur und Gesundheit? Im «Treffpunkt» gehts um die Frage, wie unser Gehirn ohne externe Stimulanzien funktionieren würde und welche Auswirkungen dies auf Kognition, Emotionen und Verhalten hätte. Welche Rolle spielten dann Suchtmechanismen und was wäre der natürliche Umgang mit Stress, Trauer oder der Suche nach Glück? Wie würden sich gesellschaftliche Rituale, Feste, künstlerische Ausdrucksformen oder einfach der Feierabend gestalten? Zu Gast sind Prof. Boris Quednow, führender Neurowissenschaftler und Suchtforscher an der Universität Zürich, der die wissenschaftlichen und medizinischen Dimensionen beleuchtet und Jean-Martin Büttner, renommierter Journalist und Autor, der mit seiner feinsinnigen Beobachtungsgabe philosophische, kulturelle und gesellschaftliche Aspekte einbringt. Ein Gedankenaustausch über Sucht, Verzicht, die Potenziale und Fallstricke menschlicher Natur und die Frage, was uns wirklich glücklich macht in einer Welt ohne den gewohnten Rausch.

Seilbahnen prägen die Bergregionen in der Schweiz. Und insbesondere die Innerschweiz verfügt über die weltweit grösste Dichte an Klein-Seilbahnen, die neben landwirtschaftlichen Geräten auch 2 bis 8 Personen transportieren. Doch jede zweite Kleinseilbahn in der Schweiz hat finanzielle Probleme. Nun haben sich die Kantone Nidwalden, Obwalden und Uri zusammengeschlossen, um ihre Kleinseilbahnen zu erhalten. In der Sendung Treffpunkt schauen wir auf die getroffenen Massnahmen, gehen mit SRF-Outdoor-Reporter Marcel Hähni auf eine Seilbahn-Wanderung und geben einen Einblick in die Geschichte der Klein-Seilbahnen, als diese in den Anfängen noch mit Wasser betrieben wurden.

Vor 90 Jahren wurde die Schweizerische Flüchtlingshilfe gegründet. Damals war Europa der zentrale Kriegsschauplatz und damit der Hauptschwerpunkt der globalen Flüchtlingsfrage. Heute umspannen die Flüchtlingsströme den ganzen Globus. Heute sind Flucht und Vertreibung ein globales Phänomen, das alle Kontinente betrifft. Noch nie gab es so viele Konflikte gleichzeitig und entsprechend gross sind die Flüchtlingszahlen. Laut der UNO- Flüchtlingsorganisation UNHCR sind aktuell rund 117,3 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht. Der grösste Teil davon bleibt innerhalb des eigenen Landes, während etwa 36,4 Millionen Menschen über Grenzen hinweg Schutz suchen. Die Herausforderungen für Hilfsorganisationen sind komplexer denn je. Seit 90 Jahren setzt sich die Schweizerische Flüchtlingshilfe für Geflüchtete ein und vereint heute mehrere Organisationen, die im Flüchtlingsbereich tätig sind. Direktorin Miriam Behrens erklärt im Treffpunkt, wie sich die Arbeit verändert hat und wo sie heute an Grenzen stösst.

Es ist der 20. Mai 1987. Während Gorbatschow Reformen ankündigt und der Kalte Krieg anhält, stehen in Schweizer Wohnzimmern Röhrenfernseher und vielleicht schon der erste Personal Computer auf dem Schreibtisch. Aber kaum jemand weiss zu dieser Zeit, was das Internet ist. Doch am 20. Mai wird eine E-Mail verschickt, die das Internet in die Schweiz bringt und vieles verändert. Absender sind ETH-Professor Bernhard Plattner und sein Assistent Hannes Lubich. Empfänger ist Jon Postel in den USA. Sie beantragen die Länderdomain «.ch». Denn bislang gibt es die Schweiz im Internet noch nicht als eigene Adresse. Mit dieser Anfrage beginnt das Land, im Netz endlich Fuss zu fassen. Jürg Tschirren von der Digital-Redaktion hat sich im neuen dreiteiligen SRF-Podcast «Geschichte» mit den Anfängen des Internets in der Schweiz beschäftigt. Im Treffpunkt erzählt er über die Anfänge. Von den ersten Versuchen, ein nationales Netz aufzubauen, bis hin zur heutigen Bedeutung und den Gefahren des Internets.

Nicht nur auf dem Platz, auch zwischen den Buchseiten ist Fussball ein Thema. Unzählige Bücher drehen sich um Fussball – teils ironisch-witzig, oft auch gesellschaftskritisch. Der «Treffpunkt» wagt einen Blick in die Fussballliteratur. Am Ursprung der Fussballliteratur ist das Buch «Der Ball ist rund und überall lauern Tore» des Uruguayischen Autors und Journalisten Eduardo Galeano. Er schreibt dort Geschichten, die den Fussball auch immer in Verbindung setzen mit der Welt und gesellschaftlichen Entwicklungen. Es gibt aber auch ganze Gedichtbände über den Fussball. Die Sendung «Treffpunkt» widmet sich den vielen Büchern, die sich um Fussball drehen, an Fussball abarbeiten, in der Fussballwelt spielen – oder schlicht von Fussballerinnen oder Fussballern geschrieben wurden. Gast ist SRF-Literaturredaktor Michael Luisier, der seit Jahren fast alles liest, was aus dem Genre stammt.

Beni Thurnheer kommentierte die Spiele der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft rund drei Jahrzehnte lang. Als internationale Abschiedsbühne diente ihm das WM-Finale 2014 in Rio de Janeiro. Im Jahr 1973 hatte Beni Thurnheer seine Premiere am Mikrofon von Radio DRS. 1975 dann auch im Fernsehen mit der Sendung Sportkalender. Es folgten Sport am Wochenende, Sportpanorama und diverse andere Formate. Rund 30 Jahre war Beni «National» auch Kommentator der Schweizer Fussballnationalmannschaft. Bei seinem Abstecher in die Unterhaltung moderierte er während 11 Jahren die Quiz-Sendung Tell-Star und 20 Jahre lang seine eigene Samstagabend-Show Benissimo. Für Radio SRF 1 geht Beni in die Verlängerung. Im Treffpunkt erzählt er seine Geschichten, die er an seinen Weltmeisterschaften erlebt hat.

SRF 1-Moderatorin Tina Nägeli leidet unter Höhenangst. Zusammen mit SRF 1-Outdoor-Reporter Marcel Hähni hat sie ein Höhenangst-Seminar besucht. Ein schmaler Grat, eine Aussichtsplattform oder schon eine hohe Treppe: Für Tina Nägeli reicht das, damit ihr Herz rast, die Knie zittern und der Kopf Alarm schlägt. Höhenangst – fachlich Akrophobie – ist weit verbreitet. Höhenangst ist eine psychische Reaktion. Betroffene haben intensive Angst vor der Höhe – oft unabhängig davon, ob tatsächlich Gefahr besteht. Typisch sind Panik, Schweissausbrüche und Katastrophengedanken. Höhenangst ist unangenehm, aber behandelbar. Wer lernt, die eigenen Reaktionen zu verstehen und Schritt für Schritt zu trainieren, kann wieder mehr Sicherheit gewinnen – und die Aussicht irgendwann sogar geniessen. Tina Nägeli stellt sich der Herausforderung und macht ein Höhencoaching an der Lägern, einem gut zehn Kilometer langen, schmalen Höhengrat zwischen Baden und Dielsdorf im Mittelland.

Am Tag der Schweizer Literatur sprechen wir über Sagen und Mythen. Was ist eigentlich eine Sage? Wie unterscheidet sie sich von einem Märchen und welche Bedeutung haben Sagen? Sagen haben oft einen wahren Kern. Sie knüpfen an historischen Ereignissen oder an Naturphänomenen an. Auch können die Menschen meist etwas aus einer Sage lernen. In der Sendung Treffpunkt sprechen wir über Schweizer Sagen und Mythen. Am Tag der Schweizer Literatur schreibt ausserdem Autor Wilfried Meichtry eine neue Sage. Das Publikum bestimmt, wie die Sage ausgehen soll. Gast: Jürg Steigmeier, Geschichtenerzähler und Sagensammler

In der Schweiz leben rund 3800 Schmetterlingsarten. Er kennt sie fast alle. Hans-Peter Wymann gilt als wandelndes Falter-Lexikon. Er nimmt uns mit an die Südflanke des Grindelwaldner Talkessels. Hier leben über die Hälfte aller Tagfalter auf kleinstem Raum. Schwalbenschwanz, Zwergbläuling, Kleines Wiesenvögelchen, Perlmutterfalter und Apollofalter. Egal wohin man blickt, Schmetterlinge. Die extensiv bewirtschafteten Weiden der Alp Hintisberg sind ein Hotspot für Schmetterlinge und somit auch für Entomologen wie Hans-Peter Wymann. Auf der Pirsch im Feld erfahren wir allerlei über die schönen «Sommervögel»: Wie sie leben, was sie fressen, wie sie hören, wie sie überwintern, wie sie sich paaren. Aber auch, warum es entgegen der subjektiven Wahrnehmung vieler im Unterland, hier oben auf der Alp sogar mehr Falter gibt als früher. Und darunter sind auch einige ganz seltene Exemplare. Zum Beispiel den Grindelwaldner Mohrenfalter. Dieser Tagfalter lebt nur hier. An dieser einen Südflanke im Berner Oberland und sonst nirgendswo auf der Welt.

Gianni Infantino – der FIFA-Präsident ist momentan rund um die WM natürlich überall. Im Treffpunkt reden wir darüber, wie Infantino vom Einwandererkind aus einfachen Verhältnissen zum mächtigsten Sportfunktionär und zur umstrittenen Reizfigur wurde. Schon als kleines Kind war Infantino begeistert vom Fussball, nur das Talent fehlte ihm für den Sport von Anfang an. Die zwei linken Beine auf dem Platz hielten ihn aber nicht davon ab, im Fussball grosse Schritte zu fassen. Vom schwierigen Start ins Leben, zur Schulzeit als Migrantenkind im Oberwallis, seinen Anfängen bei der UEFA, einigen Skandalen und schliesslich zum Friedenspreis mit Trump. «News Plus Hintergründe» zeigt die Geschichte von Infantino und spricht mit Freunden, Kritikern und ganz kurz auch mit Gianni Infantino «himself». Raphaël Günther, Moderator der SRF-Podcastserie «News Plus Hintergründe», hat sich monatelang mit Gianni Infantino beschäftigt und gibt in der Sendung Treffpunkt Einblicke in den Menschen und seine vielen Gesichter.

Schweden ist für viele Schweizerinnen und Schweizer ein Sehnsuchtsort. Wir gehen der Frage nach, warum das so ist und tauchen ein in ein Land voller Natur, Freiheit und Gegensätze. Schweden gehört zu den Ländern mit einer beachtlichen Schweizer Community. Über 8'000 Schweizerinnen und Schweizer leben dort. Für viele ist das Land ein Sehnsuchtsort geprägt von Natur, Weite und dem Gefühl von Freiheit, aber auch von hoher Lebensqualität und neuen Perspektiven. Wir tauchen ein in ein Land der Gegensätze. Vom hohen Norden mit Nordlichtern und Mitternachtssonne bis in den Süden mit bunten Holzhäusern und Landschaften wie aus den Geschichten von Astrid Lindgren. Im Treffpunkt erzählen zwei Auslandschweizerinnen, die im Norden und Süden des Landes leben, was Schweden für sie so besonders macht. Nordeuropa Korrespondent Bruno Kaufmann spricht über kulturelle, gesellschaftliche und politische Besonderheiten.

Vom einstigen Pflichtdienst in Krisenzeiten zum freiwilligen Abenteuer auf dem Bauernhof. Der Landdienst blickt auf 80 Jahre Geschichte zurück. Einst sollten Jugendliche die Landwirtschaft unterstützen und die Versorgung sichern, heute geht es vor allem um Erfahrungen, Austausch und persönliche Entwicklung. Junge Menschen aus der Stadt entdecken das Leben auf dem Land und erfahren, wie der Alltag auf einem Bauernhof abläuft. Der Landdienst baut Brücken zwischen Stadt und Land und bringt Menschen aus verschiedenen Sprachregionen und Kulturen zusammen. Seit 2009 heisst die Organisation Agriviva. Der Treffpunkt über den Wandel des Landdienstes und seine Chancen heute.

Sie war die meistfotografierte Frau ihrer Zeit und galt als das grosse Sexsymbol. Doch sie hat auch die Schattenseiten des Erfolgs miterlebt und starb mit nur 36 Jahren an einer Überdosis Schlaftabletten. Bis heute sind die genauen Umstände ihres Todes nicht geklärt. In der Sendung «Treffpunkt» schauen wir auf das kurze aber bewegte Leben von Marilyn Monroe zurück. Wir blicken auf ihre schauspielerische und musikalische Karriere, zeigen auf, wie sie gegen das Image der naiven Blondine ankämpfte und geben auch Einblicke in weniger bekannte Seiten von ihr.

Dem Dachs gehts gut. In den letzten 20 Jahren hat sich die Zahl der Dachse in der Schweiz verdoppelt. Und sie lassen sich zunehmend auch in Städten und Dörfern nieder. In der Sendung «Treffpunkt» erklärt eine Verhaltensbiologin, was den Allesfresser in die Siedlungsgebiete des Menschen treibt. Zudem zeigen wir auf, wie man erkennt, ob ein Dachs in der Gegend herumschleicht und welche Probleme auftauchen können, wenn Dachse sich in Siedlungsgebieten des Menschen niederlassen.

In dieser Stunde treffen wir Brückenbauerinnen und Brückenbauer aus Graubünden. Es geht um Brücken zu anderen Dörfern, aber auch zu Sprachen und Kulturen. Wir nehmen Sie mit auf eine Reise durch die Schweiz mit unserem interregionalen Radioprojekt «Les Autres 2026: Le Tour de Suisse». Wir von SRF berichten zusammen mit unseren Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Sprachregionen – also von RTR, RSI und RTS. Dieses Mal live aus der rätoromanischen Schweiz. Wir lernen die Brücken Graubündens kennen. Nicht nur die Brücken, die Täler und Dörfer verbinden, sondern auch die, die Menschen, Sprachen und Kulturen verbinden. Und wir treffen spannende Brückenbauerinnen und Brückenbauer, die diese Verbindungen möglich machen.

Miles Davis gilt immer noch als eine der prägendsten Figuren der Musikgeschichte. Er war Jazz-Trompeter, Bandleader, Erfinder, Provokateur – und jemand, der den Jazz immer wieder neu gedacht hat. Am 26. Mai 1926 ist Miles Davis in der kleinen Stadt Alton im Bundesstaat Illinois geboren und hat sein Leben lang die Jazzwelt aufgemischt. Zu seinem 100. Geburtstag blicken wir zurück auf diesen prägenden Musiker, der auf allen Bühnen der Welt gespielt hat. Ob in Montreux, Helsinki, Belgrad oder mit Pop-Covers in Melbourne.

Das Kloster Mariastein ist eine Benediktinerabtei in der Gemeinde Metzerlen-Mariastein (SO). Mariastein ist nach Einsiedeln der zweitwichtigste Wallfahrtsort der Schweiz. Die Klosteranlage steht unter Denkmalschutz. Die Anfänge des Wallfahrtsorts Mariastein gehen bis ans Ende des 14. Jahrhunderts zurück. Nach der Legende soll ein Kind über den Felsen heruntergefallen und von der Gottesmutter Maria gerettet worden sein. Eine natürliche Höhle wurde zur Kapelle umgewandelt, die ein Priester betreute. Die Pilger kamen in solchen Zahlen, dass der Pfarrherr von Metzerlen mit dieser Aufgabe überfordert war. Daraufhin schickte der Basler Bischof Wallfahrtspriester und später Augustiner-Eremiten von Basel. Sie erbauten eine oberirdische Kapelle, die Siebenschmerzen-Kapelle. Seit 1636 betreuten Benediktiner-Mönche von Beinwil die Wallfahrtsstätte und siedelten 1648 ganz nach Mariastein über.

Die Kartause Ittingen, ein ehemaliges Kartäuserkloster und ein Ort mit über 850 Jahren Geschichte, zählt zu den wichtigsten Kulturdenkmälern im Kanton Thurgau. Der heutige Museum- und Seminarort mit den ehemaligen Klostergebäuden hat eine Ausstrahlung weit über die Region heraus. Eine Stiftung führt heute die klösterliche Vergangenheit in moderner Weise fort: Gastfreundschaft, Bildung und Begegnung, Fürsorge, Selbstversorgung, Spiritualität und Pflege der Kultur. Neben einem Hotel- und Seminarbetrieb betreibt die Kartause Ittingen heute auch einen Gutsbetrieb, eine eigene Metzgerei und auch eine Käserei. In den ehemaligen Klostergebäuden sind zudem das Kunstmuseum Thurgau und das Ittinger Museum untergebracht. Eingebettet in sanfte Hügel, umrahmt von Bergen und Seen entdecken wir Klöster als stille Oasen am Weg. Der Duft von Kerzen und Kräutergärten, die Ruhe jahrhundertealter Mauern und die Weite der Landschaft begleiten uns. Vom zurückgezogenen Leben der Karthäuser, über die schlichte Welt der Kapuziner bis zu den kraftvollen Zisterzienserinnen. SRF 1 -Outdoor-Reporter Marcel Hähni nimmt Sie mit auf diese Reise zwischen Natur und Spiritualität.

Von der Fasnacht über den Zibelemärit bis zum Sechseläuten: In der Schweiz gibt es viele Bräuche und Traditionen, die jedes Jahr Tausende Leute begeistern. Es gibt aber auch traditionelle Anlässe, die nur alle zehn oder gar alle zwanzig Jahre stattfinden. Die Eichenfuhr Kallnach im Berner Seeland ist durchaus ein spezieller Anlass. Das Fest wird in der Dorfchronik erstmals 1889 erwähnt und im 20-Jahre-Rhythmus von der ledigen und unverheirateten Dorfbevölkerung organisiert. Ursprünglich ging es darum, sich kennenzulernen und regional zu vermischen. OK-Präsident Pascal Köhli erklärt im Treffpunkt, wie wichtig die Eichenfuhr für Kallnach ist und wie diese Tradition noch heute gelebt wird. Auch die Hirsebreifahrt blickt auf eine lange Geschichte zurück. Sie fusst auf der Städtepartnerschaft von Zürich und Strassburg. Die erste Ausgabe war 1456. Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs findet sie alle zehn Jahre statt. Dabei macht sich eine Delegation aus Zürich per Schiff ins Elsass auf. Wer genau dahintersteckt und worum es geht, erklärt OK-Präsident Franco A. Straub.

Die Heim-WM im Eishockey ist in vollem Gang. Keine kleine, aber oft wenig beachtete Rolle spielen dabei die Schlittschuhe. Im «Treffpunkt» dreht sich alles um das Schuhwerk der Eishockeyspieler. Die Schlittschuhe gehören nicht nur im Eishockey zur Ausrüstung, sondern unter anderem auch im Eiskunstlauf. Für die Sportlerinnen und Sportler sind sie aber häufig mehr als reines Sportgerät. Denise Biellmann, ehemalige Eiskunstläuferin, erzählt im «Treffpunkt», dass sie ihre Schlittschuhe eher als weiteres Körperteil sieht: «Ich bin abhängig von ihnen, dass sie gut geschliffen sind und alles stimmt. Sie waren ein Schmuckstück und ich habe sie in einem speziellen Koffer getragen. Diesen habe ich nie herumstehen lassen.» Die Bedeutung der Schlittschuhe kennt auch Marc Reichert, ehemaliger Eishockeyprofi und Experte bei SRF während der laufenden WM. Er ist Gast im «Treffpunkt» und erzählt vom richtigen Schliff, neuen Technologien, aber auch schmerzenden Füssen. Die Sendung führt zudem nach Kreuzlingen zu einer der weltweit führenden Firmen in der Schlittschuhproduktion.

Wie verführt man junge Menschen in Zeiten von Fortnite und TikTok zum Lesen? Zwei Gäste aus unterschiedlichen Generationen beantworten unter anderem diese Frage. Der eine Gast ist die 80-jährige Ilma Rakusa, eine renommierte Schriftstellerin, die in vielen Genres daheim ist und unter anderem 2009 den Schweizer Buchpreis gewonnen hat. Sie ist auch leidenschaftliche Leserin – und ebenso leidenschaftliche Grossmutter, die für ihren Enkel ein Buch geschrieben hat. Der andere Gast ist die 17-jährige Sophie Schweizer, bald Maturandin, ebenfalls leidenschaftliche Leserin. Seit ihrer Kindheit schreibt sie Geschichten. Ilma Rakusa und Sophie Schweizer erzählen, welches Buch ihnen die Tür zur Welt der Literatur aufgestossen hat, sie lassen das Publikum teilhaben an persönlichen Leseerfahrungen – und geben Tipps für alle, die den Eingang in die Bücherwelt noch suchen.

Frauenthal ist das älteste Zisterzienserkloster in der Schweiz, das heute noch am Ort seiner Gründung steht. Es wurde von Ulrich von Schnabelburg im Jahr 1231 gegründet und um 1245 in den Zisterzienserorden aufgenommen. In der Folge der Reformation um 1530 stand Frauenthal etwa 22 Jahre lang leer, bis es 1552 wiederbesiedelt wurde. Das Kloster liegt einige Kilometer nördlich von Cham inmitten von Wäldern und Wiesen auf einer Insel, die von den beiden Armen des Flusses Lorze gebildet wird. Die Klosterkirche wurde 1776/77 von den Stukkateuren Anton Klotz und Johann Georg Scharpf aus dem Lechtal sowie dem Maler Antoni Schueler im Rokokostil entworfen und 1972 und 2005 renoviert und neu gestrichen. Eingebettet in sanfte Hügel, umrahmt von Bergen und Seen entdecken wir Klöster als stille Oasen am Weg. Der Duft von Kerzen und Kräutergärten, die Ruhe jahrhundertealter Mauern und die Weite der Landschaft begleiten uns. Vom zurückgezogenen Leben der Karthäuser, über die schlichte Welt der Kapuziner bis zu den kraftvollen Zisterzienserinnen. SRF 1-Outdoor-Reporter Marcel Hähni nimmt Sie mit auf diese Reise zwischen Natur und Spiritualität.

Wer «Bock», «Kohle» oder «stibitzen» sagt, benutzt vielleicht Wörter aus Geheim- oder Sondersprachen – ohne es zu merken. Denn mitten in unserem Alltag leben Sprachreste und Sondersprachen von Menschen weiter, die oft am Rand der Gesellschaft standen. Rotwelsch wie Jenisch oder Mattebärndütsch waren Schutzschild, Erkennungszeichen und manchmal pure Überlebensstrategie. Wie entstanden solche Sondersprachen überhaupt – und warum verschwinden sie nie ganz? Und weshalb gelten Rotwelsch-Dialekte seit Kurzem sogar als immaterielles Kulturerbe der UNESCO?