Die Live-Sendung auf Radio SRF 1 am Vormittag ist ein radiophoner Treffpunkt, der Meinungen, Geschichten, Erfahrungen und Emotionen aus dem Alltag und dem Leben des Publikums aufgreift. Wir sind dort, wo Menschen sich treffen und bringen Menschen zusammen. Das Publikum kann während der Sendung e…
Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Pepe Lienhard ist eine der prägendsten Persönlichkeiten der Schweizer Musikgeschichte. Bekannt für Präzision, musikalische Vielfalt und jahrzehntelange Beständigkeit. Der Musiker und Arrangeur wird heute 80 Jahre alt. Seine Big Band gehört zu den renommiertesten Formationen Europas und sein Beitrag zur Unterhaltungsmusik, besonders durch seine Arbeit mit Udo Jürgens, ist einzigartig. Pepe Lienhard stand mit Weltstars wie Frank Sinatra oder Shirley Bassey auf der Bühne. Der Bandleader, Musiker und Arrangeur, feiert heute seinen 80. Geburtstag! Bevor er ab Ende Mai mit seiner Jubiläumstour quer durch die Schweiz startet, veröffentlicht er pünktlich zu seinem Geburtstag das «Celebration» Doppelalbum mit Aufnahmen aus über 60 Jahren auf der Bühne. Im Treffpunkt blickt Pepe Lienhard zurück und erzählt, wohin sein Weg ihn als Nächstes führt.

Schutzräume gehören in der Schweiz zum Alltag – und doch wissen viele kaum, was im Ernstfall zu tun wäre. In der Sendung Treffpunkt beantwortet der oberste Zivilschützer des Landes die wichtigsten Fragen. Wo befindet sich mein Schutzraum? Wovor schützt der Schutzraum überhaupt? Darf ich meinen Hund im Ernstfall in den Schutzraum mitnehmen? Diese und weitere Fragen stellen wir Daniel Jordi - Zivilschutzchef des Bundes.

Gerne benutzen wir Spottnamen für bestimmte Menschengruppen. Sogenannte Ethnophaulismen sind in unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Auch wenn sie oft nicht böse gemeint sind, können sie problematisch sein. Die Nidwaldner nennen die Obwaldner «Tschifeler». Nehmen dies die einen als liebevolle Stichelei auf, fühlen sich andere dadurch immer noch verletzt. Die Grenzen zur Diskriminierung sind laufend. Wieso nutzen wir solche Ethnophaulismen und wie wirken sie auf die Betroffenen? In der Sendung «Treffpunkt» reden wir darüber.

Sie ist gelb, krumm und immer verfügbar: die Banane. Über 100 000 Tonnen importiert die Schweiz jedes Jahr, mehr als 11 Kilo essen wir pro Kopf. Aber wie kommt die Banane eigentlich zu uns? Kann man auf einer Bananenschale wirklich ausrutschen? Und warum hat sie auf der Waage oft die Nummer 1? Die Banane gehört zu den beliebtesten Früchten der Schweiz, obwohl sie bei uns gar nicht wächst. In dieser «Treffpunkt»-Sendung dreht sich alles um die gelbe Frucht: Woher kommen unsere Bananen, wie werden sie transportiert und warum werden sie grün geerntet? Ein Importeur erklärt den langen Weg der Banane bis in die Schweiz. Zudem klären wir Ernährungsfragen rund um die Frucht und gehen einem bekannten Mythos nach: Ist eine Bananenschale tatsächlich so rutschig, wie Filme und Comics behaupten?

Die Lippe kribbelt, kurz darauf ist sie da: die Fieberblase. Herpes ist weit verbreitet, die meisten Menschen tragen das Virus in sich. Warum bricht er immer wieder aus? Was hilft wirklich? Und wann sollte man zum Arzt? Antworten von einer Dermatologin. Herpes gehört zu den häufigsten Virusinfektionen. Viele Menschen tragen das Virus in sich, doch nicht alle bekommen Fieberbläschen. Was löst einen Ausbruch aus? Wie ansteckend ist Herpes, und was hilft wirklich dagegen? Darüber sprechen wir mit Dr. med. Nathalie Staub, Dermatologin am Inselspital Bern. Zudem schauen wir auf eine verwandte Krankheit: die Gürtelrose.

Die zweite Gotthardröhre für den Strassenverkehr ist eines der komplexesten und teuersten Bauprojekte der Schweiz. Sie entsteht unter strengen politischen Auflagen und unter ständiger öffentlicher Beobachtung. Wie entsteht ein solches Jahrhundertprojekt? Und wie ist es, an so einer Baustelle mitzuarbeiten, den ganzen Tag tief im Berg? Wir sind live vor Ort von der Baustelle der zweiten Gotthardröhre.

Der Bundeshaus-Jass, ein traditionelles Jassturnier unter Parlamentariern, findet in der Regel einmal im Jahr statt, oft am Rande der Frühjahrssession. Dabei wird unter den National- und Ständeräten ein Jasskönig gekürt. Wenn National- und Ständerätinnen ihre Karten mischen, treten Parteifarben in den Hintergrund – Trumpf ist, was auf dem Tisch liegt. Das Spiel schafft eine andere Form der Begegnung. Was fasziniert Politikerinnen und Politiker am Jassen? Ist es der Wettkampf? Die Strategie? Oder schlicht das gemeinsame Erlebnis fernab des Ratsbetriebs?

Ein Thema mit Zündstoff – emotional, politisch, juristisch. Rund um Radarfallen kochen die Diskussionen regelmässig hoch: Sind sie reine Geldmaschinen? Oder retten sie Leben? Im Kanton Graubünden werden testweise während eines halben Jahres mobile Radarstandorte im Voraus bekanntgegeben. Transparenz statt Überraschung. Vertrauen statt Abschreckung. Doch wirkt das überhaupt? Oder verliert die Kontrolle damit ihren präventiven Biss? Gleichzeitig sorgen sogenannte Millionenblitzer in Winterthur und Zürich für Diskussionen. Im Thurgau gelten eigene Vorgaben. Und im Aargau wurde in einer Abstimmung die Bewilligungspflicht zum Aufstellen von Radargeräten angenommen.

Der Frühling ist kein Zufall. Er ist ein fein abgestimmtes Zusammenspiel von Licht, Temperatur und Leben. Vom kleinsten Käfer bis zum majestätischen Vogelzug. Im Treffpunkt sprechen wir über das faszinierende Zurückkommen der Tiere im Frühling. Wenn die Tage länger werden und die Temperaturen steigen, endet für viele Wildtiere die Winterruhe oder der Winterschlaf. Besonders der Igel ist einer der bekanntesten Frühlingsboten. Auch die Bienen melden sich zurück. Kaum öffnen sich die ersten Krokusse und Weidenkätzchen, schwirren sie los. Besonders eindrucksvoll ist das Zurückkommen der Zugvögel. Störche, Schwalben Mauersegler aber auch zum Teil Schmetterlinge legen tausende Kilometer zurück, um aus ihren Winterquartieren in Afrika oder Südeuropa wieder in unsere Regionen zu fliegen.

Die Olympischen Winterspiele sind vorbei. Nun starten die Paralympics an gleicher Stätte. Die Aufmerksamkeit für die Athletinnen und Athlethen ist nicht dieselbe wie sie ihre Kollegen an den Olympischen Spielen geniessen. Wie ist es Medaillen zu gewinnen, abseits der grossen Aufmerksamkeit? Gast in der Sendung ist der ehemalige Spitzenskifahrer Thomas Pfyl. Er hat an 5 Paralympics für die Schweiz teilgenommen und dabei zwei Medaillen gewonnen. An Weltmeisterschaften waren es sogar 11 Medaillen. Zudem gewann Thomas Pfyl 25 Weltcuprennen und zweimal den Gesamtweltcup. Er erzählt von seinen Erfahrungen und wie es ist, wenig bis keine Aufmerksamkeit zu bekommen, obwohl er jahrelang an der Weltspitze mitgefahren ist.

Zur Zeit läuft in Bundesbern die Frühjahres-Session. Die Sendung «Treffpunkt» schaut eine Stunde lang live hinter die Kulissen im Bundeshaus und trifft Menschen, die nicht im Rampenlicht stehen, aber ohne die der Parlamentsbetrieb ins Stocken geraten würde. Moderator Mike La Marr spricht mit einem Dolmetscher, der simultan die Voten der Parlamentarierinnen und Parlamentarier übersetzt, will vom Leiter der Einheit und Protokoll und Reisen wissen, wie hohe Besuche im Bundeshaus organisiert werden, besucht den Ort, wo dafür gesorgt wird, dass Parlamentarierinnen und Parlamentarier alle notwendigen Dokumente für die Session erhalten und trifft den Leiter des 64-köpfigen Reinigungsteams, das dafür sorgt, dass das Parlamentsgebäude sich von seiner saubersten Seite zeigt.

Zwei Mädchen im Alter von 15 und 17 Jahren wurden vor 44 Jahren getötet. Die Täterschaft konnte nie ermittelt werden. In der Sendung «Treffpunkt» blicken wir auf den Fall zurück, der auch Auslöser war, dass das National- und Ständerat dafür stimmten, dass Mord nicht mehr verjähren soll. Nachdem der Ständerat vor rund einem Jahr dafür gestimmt hat, dass auch in der Schweiz Mord nicht mehr verjährt, hat sich nun auch der Nationalrat dafür ausgesprochen. Was bedeutet das nun für Ermittlungsbehörden in Zukunft und kann der «Kristallhöhlenmord» nun doch noch aufgeklärt werden?

Unsere Geschichtsbücher sind voll von Männern. Frauen fehlen oft, auch wenn sie eine Gedenktafel verdient hätten. In der Sendung Treffpunkt stellen wir vergessene Frauen und ihre Biographien vor und fragen, warum unsere Geschichtsschreibung so männerlastig ist. Gast im Studio ist die Historikerin und Direktorin des Historischen Lexikons der Schweiz (HLS), Sonja Matter. Ihr Ziel ist es, dass mehr Frauen einen Eintrag ins HLS bekommen und dass in unserer männerlastigen Geschichte die Frauen ihren angemessenen Platz bekommen.

«The same procedure as every year». Dieser Satz passt nicht nur zu Silvester und dem berühmten «Dinner for one». Dieser Satz passt auch zum alljährlich wiederkehrenden Ausfüllen der Steuererklärung. Und doch ist nicht immer alles genau gleich und Fragen tauchen sowieso jedes Jahr wieder auf. Im Studio zu Gast ist der Steuerexperte und Wirtschaftsprüfer Michael Rüegger. Er beantwortet die Fragen der Hörerinnen und Hörer in der Sendung «Treffpunkt» und gibt Tipps, wie man die Steuererklärung ohne grosse Schweissausbrüche ausfüllen und fristgerecht (meist Ende März) einreichen kann.

Die Schweiz ist nicht nur ein Banken-, sondern auch ein Versicherungsland: Vor 200 Jahren wurde mit der Mobiliar die erste Schweizer Privatversicherung gegründet. Wir schauen zurück auf die Anfänge der Versicherungen in der Schweiz. Wie und warum diese entstanden und wo sie heute stehen.

Vor vier Jahren hat Russland die Ukraine überfallen - der Krieg dauert noch immer an. Über 140 Millionen Franken wurden der Glückskette für die Ukraine gespendet. Wie dieses Geld eingesetzt wird erzählt Ernst Lüber von der Glückskette. Ukraine-Korrespondent David Nauer schildert seine Eindrücke.

Am Sonntag gingen die ersten Olympischen Winterspiele in Europa seit 20 Jahren zu Ende. Was waren das für Spiele? Sportreporter Men Marugg war mit seinem Team für SRF vor Ort. Im Treffpunkt erzählt er von seinen Highlights und Eindrücken.

Primos, Secondas und Terzos: Sprechen sie ihre Herkunftssprache Italienisch, Spanisch, Ungarisch, Tschechisch, Tamilisch, Türkisch, Serbokroatisch, Albanisch oder Arabisch noch? Warum? Warum nicht? Und: Was tun sie, damit ihre Muttersprache nicht verloren geht? Wie wird die eigene, fremde Sprache in der Schweiz behandelt? Geben sie ihre Herkunftssprache an ihre Kinder und Enkelkinder weiter? Die gleiche Thematik betrifft natürlich umgekehrt auch Auslandschweizerinnen. Wie wird die eigene, fremde Sprache in der neuen Heimat behandelt? Und wie haben Secondos es erlebt, wenn sie für ihre Eltern bei Arzt/Ämtern/Schule übersetzen mussten?

Die Niederlande sind weltbekannt für ihre Tulpen, die als nationales Symbol gelten und von März bis Mai das Land in ein Blütenmeer verwandeln. Mit über 85% der weltweiten Tulpenzwiebelproduktion ist Holland ein Gigant im Blumenhandel. In Holland gibt es über 8'000 verschiedene Tulpensorten, die in 14 Hauptgruppen eingeteilt werden, darunter einfache, gefüllte, gefranste, lilienblütige und Papageien-Tulpen. Der Keukenhof, einer der grössten Tulpenhöfe des Landes, zeigt jährlich etwa 800 Sorten. Die beliebteste Sorte ist die gelbe «Strong Gold», während Darwin-Hybriden und botanische Tulpen ebenfalls weit verbreitet sind. Was für Bilder erwarten Touristen bei einer Tulpenfahrt im Frühling in den Niederlanden?

Viele sehen in der Langeweile etwas Negatives, das es möglichst schnell zu vertreiben gilt – mit dem Smartphone, mit Smalltalk, Spielen oder anderen Beschäftigungen. Doch Langeweile ist wichtig und kann auch eine Chance sein. Langeweile kann ein kostbarer Raum sein: ein Zwischenzustand, der Kreativität anregt, neue Ideen wachsen lässt oder uns zwingt, genauer hinzuschauen. Eine Ausstellung im Vögele Kulturzentrum Pfäffikon/SZ beschäftigt sich unter dem Titel: «Die Langeweile – ganz schön vielfältig!» mit diesem Thema und will aufzeigen, für was Langeweile alles gut ist. Im Treffpunkt beschäftigen wir uns mit der Ausstellung und fragen: Wie halten Sie Langeweile aus?

Was wäre uns der blaue Himmel wert? Magdalena Schrefels Roman «Das Blaue vom Himmel» erzählt von einer Zukunft, in der die Erde abkühlt und das Himmelsblau dafür verschwindet. Fiktion, die auf realer Klimaforschung beruht. Der Roman führt in eine nahe Zukunft, in der Regierungen beschliessen, die Erde mit Schwefel- und Kalkpartikeln zu kühlen. Die Massnahme kann die Temperatur senken, doch sie lässt den Himmel milchig und farblos werden. Was wie Science-Fiction klingt, basiert auf tatsächlichen Studien, die genau solche Eingriffe untersuchen. Im Zentrum des Romans steht Hannah Awenir, die ein halbes Jahr vor der globalen Aktion Erinnerungen an die Farbe Blau sammelt. Ihr Projekt wird zur leisen Mahnung, was es bedeutet, wenn eine Klimarettung sichtbar Spuren am Himmel hinterlässt. Im Treffpunkt sprechen wir darüber, wo Fiktion endet und wo die Realität beginnt. Und was es bedeutet, wenn Klimarettung unseren Blick in den Himmel verändert.

Ein Liebesbrief ist ein persönliches Schriftstück, in dem eine Person ihre Zuneigung, Liebe, Bewunderung oder Sehnsucht für einen anderen Menschen ausdrückt. Er dient dazu, Gefühle zu gestehen oder eine Beziehung zu vertiefen. Wie modern ist der Liebesbrief im Jahr 2026 noch? Liebesbriefe sind zeitlose Zeugnisse der Liebe und ermöglichen es, Zuneigung und Wertschätzung auf eine Weise festzuhalten, die Worte in Gesprächen oft nicht erreichen. Sprachwissenschaftlerin Eva Lia Wyss der Uni Koblenz ist Gründerin des Liebesbriefarchivs. Das Liebesbriefarchiv hat mehr als 68'000 Liebesbriefe aus knapp 70 Ländern archiviert. Der älteste Brief kommt aus dem Jahre 1715, der neuste Brief aus diesem Jahr. Wer schreibt heute noch Liebesbriefe?

Der Französische «Jahrhundertkoch» wäre heute, am 11. Februar 2026, hundert Jahre alt geworden. Wie aktuell ist sein kulinarisches Erbe? Das bekannteste Gericht von Paul Bocuse ist Soupe aux truffes – eine Suppe auf Kalbsfondbasis mit Perigord-Trüffeln und Foie gras, die der Koch unter einer Haube aus golden gebackenem Blätterteig servieren liess. Das Suppenrezept hatte Bocuse 1975 für ein Bankett im Pariser Élysée-Palast entwickelt, wo er selber zum Ritter der Ehrenlegion ernannt wurde. Paul Bocuse, der 2018 im Alter von 91 Jahren gestorben ist, war Meisterkoch, Gastronom, Unternehmer und Kochbuchautor. Sein Restaurant Paul Bocuse wurde von 1965 bis 2019 ohne Unterbrechung mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet. 1989 wurde er vom Gault-Millau zum Koch des Jahrhunderts ernannt.

Der Fäälimärt ist der bedeutendste Anlass von Revierjagd Luzern. Am sogenannten «Jägersonntag» treffen sich Jägerinnen und Jäger aus der ganzen Schweiz um Felle von Fuchs und Marder zu verkaufen. Der Fäälimärt ist der wichtigste Markt für Jäger und Fellhändler in der Zentralschweiz, der traditionell am Dienstag vor dem Schmutzigen Donnerstag stattfindet. An der Messe, die von Revierjagd Luzern organisiert wird, präsentieren Händler und Jäger Felle, Pelze und Jagdzubehör. Gleichzeitig findet die jährliche Mitgliederversammlung von Revierjagd Luzern statt. Wie geht der Anlass im Jahr 2026 mit dem Spagat zwischen Tradition, Naturschutz und Tierwohl um?

Kartoffel- oder Zwiebelwickel kennen viele aus der Kindheit. Doch welcher Wickel hilft bei welchen Erkältungssymptomen? Und was ist wissenschaftlich belegt? Wir zeigen, was die Forschung dazu sagt und ob Wickel auch in der Medizin als bewährte Methode gelten. Wer als Kind krank war, bekam vielleicht einmal einen Wickel aufgelegt einen warmen Kartoffel oder Zwiebelwickel. Der Kartoffelwickel war wegen seines Geruchs meist der beliebtere. Was viele nicht wissen: Es gibt weit mehr Wickel, als man vermutet. Gerade jetzt, wenn viele erkältet sind, haben Wickel Hochsaison. Im Treffpunkt reden wir mit Vreni Brumm über die Vielfalt dieses altbewährten Heilmittels und ihre Wirkung. Die diplomierte Pflegefachfrau unterrichtet an Pflegefachschulen und ist Co-Autorin des Buches «Wickel und Kompressen – Alles Wissenswerte für Selbstanwendung und Pflegepraxis.»

Die olympischen Winterspiele finden in Italien statt und die Gegend rund um Cortina d'Ampezzo möchte diese Spiele auch nutzen, um auf eine ihrer regionalen Landesspracdhen aufmerksam zu machen. Ladinisch ist unserem Rätoromanischen dabei sehr ähnlich. In der Sendung «Treffpunkt» gibt SRF-Mundart-Redaktor André Perler Auskunft über Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Ladinisch und Rätoromanisch und wir schalten live zu SRF-Sportredaktor Men Marugg, der in Cortina d'Ampezzo herumgefragt hat, wie und wo denn Ladinisch noch gesprochen wird.

30 Jahre gibt es nun das Bücher-Brocky. Start war in Luzern. Heute sind es 5 Filialien in grösseren Städten der Schweiz. In der Sendung «Treffpunkt» fragen wir, warum das Buch auch im digitalen Zeitalter noch aktuell ist und das auch bei jungen Menschen. Der Autor und Träger des Schweizer Krimipreises 2025 Raphael Zehnder kennt alle Filialen des Bücher-Brocky und erzählt, was ihn am Bücher suchen und finden fasziniert. Und wir fragen unsere Hörerinnen und Hörer, ob sie ihre eigenen Bücher weggeben oder sammeln.

Wunderkind, Genie, Enfant terrible: Wolfgang Amadeus Mozart ist eine der bekanntesten Figuren der Musikgeschichte – und doch voller Rätsel. In der Sendung Treffpunkt ordnen wir ein, wofür Mozart bis heute hinhält und warum er noch immer begeistert, auch junge Menschen. Wolfgang Amadeus Mozart war Wunderkind, Virtuose und einer der ersten echten Superstars der Musikgeschichte. In nur 35 Lebensjahren schuf er über 800 Werke, viele davon bis heute unverwüstliche Hits. Seine Musik ist allgegenwärtig, und ebenso allgegenwärtig ist das Bild, das wir uns von ihm gemacht haben. Doch wie viel davon ist historisch belegt und wie viel Mythos? Im Treffpunkt ordnen wir ein, wer Mozart war: ein musikalisches Genie mit aussergewöhnlichem Arbeitstempo, aber auch eine widersprüchliche Figur zwischen Anpassung und Provokation, zwischen Genie und Enfant terrible. Wir schauen darauf, was wir wirklich über ihn wissen, und wie früh sein Leben zur Projektionsfläche wurde. Klar ist, er hält bis heute für alles hin. In Filmen, Serien und im Theater, aber auch weit über die Musik hinaus. Mozart inspiriert die Modewelt, dient als Marke, als Türöffner für Geschäftsideen und als kulturelles Symbol, das immer wieder neu gedeutet wird.

Der Treffpunkt meldet sich aus der «Flumsi» und schickt eine akustische Postkarte aus dem Skigebiet. Eindrücke in den Alltag auf und neben der Piste und mit Blick auf die Zukunft des Wintersports. Familien, Schulklassen, Tagesgäste und Saisonniers: In den Sportferien treffen auf und neben den Pisten ganz unterschiedliche Menschen aufeinander. Wer ist heute im Skigebiet unterwegs und wie erleben Gäste und Mitarbeitende diese Skisaison? Der Treffpunkt ist am Flumserberg vor Ort und hört genau hin. Wir sprechen mit jenen, die Ferien machen, und mit jenen, die dafür sorgen, dass der Betrieb läuft. Dabei geht es auch um die Herausforderungen der aktuellen Wintersaison: Wetter- und Schneesicherheit, Personalmangel und veränderte Freizeitgewohnheiten stellen Bergbahnen und Destinationen vor grosse Herausforderungen. Wie haben sich Sportferien und Skitage verändert und was bedeutet das für die Zukunft des Wintersports? Ein Rundgang durch die «Flumsi», mit SRF 1 Moderatorin Christina Lang.

Cortina d'Ampezzo 1956: Die Winterspiele in den Dolomiten sind der Beginn der Live-Ära der Olympischen Spiele. In diesem Jahr - 70 Jahre später - finden die Olympischen Winterspiele wieder in Cortina statt. Was hat sich getan? Die Olympischen Winterspiele von 1956 in Cortina d'Ampezzo in Italien waren ein Meilenstein: Zum ersten Mal wurden Olympische Wettkämpfe live im Fernsehen übertragen, technische Innovationen revolutionierten die Zeitmessung und effektvolle Lichtspiele setzten den Sport in Szene. Auch Schweizer Erfindergeist spielte dabei eine Rolle. Im Treffpunkt schauen wir auf die Olympischen Winterspiele vor 70 Jahren in Cortina zurück und beleuchten auch die diesjährigen Spiele in Milano Cortina, die am Freitag beginnen: Ein Wandel vom Pioniergeist zum Gigantismus. Gast ist Rachel Beroggi. Beroggi war über 15 Jahre Sportjournalistin bei SRF und arbeitet heute bei SRF 4 News. Für SRF Geschichte hat sie zwei Podcastfolgen zum Wandel der Olympischen Spiele seit Cortina d'Ampezzo produziert.

Vom 26. Januar bis 1. Februar 2026 rückt SRF das Thema Faktencheck in den Fokus und fragt, was Fake News für unseren Alltag bedeuten. In den Medien, im Internet, im Familien-Chat: Fake News sind omnipräsent und werden immer schwieriger zu identifizieren. Laut dem Global Risk Report gehören Falschinformationen zu den grössten Risiken für die Welt – es droht eine Zunahme der gesellschaftlichen und politischen Spaltung. Eine erste Zusammenfassung der SRF Spezialwoche: Fakt oder Fake?

Die Sendung beleuchtet die Entstehung und den Wandel der Medienlandschaft weltweit – über heutige Machtstrukturen, welche Informationen sichtbar werden, welche verschwinden und wie glaubwürdig Journalismus heute wahrgenommen wird. Viele Zeitungen verschwinden, Redaktionen schrumpfen und fast die Hälfte der Bevölkerung verzichtet auf Nachrichten. Im Gegenzug bestimmen Algorithmen, welche Inhalte man sieht, und KI verspricht, journalistische Arbeit zu ersetzen. Wir werfen eine Stunde lang einen Blick in die globale Medienlandschaft.

Weisheit im Alter ist nicht garantiert, sondern ein Potenzial, das auf Lebenserfahrung, Reflexion und Neugier beruht. Während körperliche Fähigkeiten oft abnehmen, können Gelassenheit und emotionale Stabilität zunehmen. Viele blühen oft noch einmal richtig auf und manch ein Mitglied der jüngeren Generation, sieht mit Staunen, aber auch mit Bewunderung, wie die vermeintlich alten Grosseltern noch einmal richtig aufdrehen. Sie gehen auf Reisen, geniessen Kultur, kümmern sich um die Enkel. Gerne geben sie aber auch ihr Wissen an die jüngere Generation weiter. Diese profitiert somit vom Wissen der älteren Generation.

TikTok, Instagram, YouTube: Das Netz ist voll von Gesundheits-Tipps. Vieles davon ist falsch oder gefährlich. Aber, wie erkennt man fragwürdige Inhalte, wer profitiert davon, und wie schützt man sich vor Desinformation? Videos über angebliche Wunderheilungen, Detox-Kuren oder einfache Lösungen für komplexe Krankheiten: Gesundheits-Fake-News verbreiten sich rasant in sozialen Medien. Eine Studie zeigt: Unter dem Hashtag #ADHS auf TikTok sind nur rund 20 Prozent der Inhalte fachlich brauchbar. Der Rest ist Fehlinformation, Vereinfachung oder gezielte Täuschung. Im «Treffpunkt» sprechen wir mit Saskia De Gani, Leiterin des Zentrums für Gesundheitskompetenz der Careum Stiftung, über typische Muster von Gesundheits-Fake-News, konkrete Beispiele aus dem Netz und darüber, wie man problematische Inhalte erkennt. Wer steckt dahinter? Wer verdient daran? Und wie können Nutzerinnen und Nutzer lernen, Informationen kritisch einzuordnen?

Früher gaben die Menschen ihr Wissen am berühmten Lagerfeuer von Generation zu Generation weiter. Heute, wo jährlich mehrere Millionen Fachartikel erscheinen, stellt sich die Frage, wie bewahren wir das Wissen der Menschheit für künftige Generationen auf? In der Sendung «Treffpunkt» geben wir Einblick in die Forschung von neuen Speichern, mit denen es möglich sein könnte, Daten auch für über 1000 Jahre aufzubewahren. So gibt es eine Erfindung von ETH-Professoren, die Daten in künstliche DNA speichern und in winzigen Glaskügelchen aufbewahren. Und wir schauen in das Projekt «Memory of Mankind», wo Wissen auf Keramikplatten gespeichert wird.

Obwohl es keinen schweizerdeutschen Duden gibt und auch keinen Schulunterricht in Mundart, lauern gefühlt hinter jeder Ecke und in jeder Kommentarspalte die Dialektpolizisten. Wer bestimmt eigentlich, was «richtig» und was «falsch» ist im Dialekt? Heisst es im Berndeutsch «zwöi Manne» oder «zwo Manne»? Solche Fragen bewegen die Schweizer Dialektpolizistinnen und -polizisten. Allerdings gibt es im Dialekt keine klaren Regeln. Entsprechend liefert unsere Sprache viel Diskussionspotenzial. In der Sendung Treffpunkt reden wir darüber. Was ist «richtiger» Mundart? Wer bestimmt das? Wie sollte man den Mundart pflegen? Gast: André Perler, Mundartredaktion SRF

Die über 100-jährige Geschichte des Schweizer Speisewagens ist vielfältig und teilweise kurios. Während am Anfang noch im Zug gekocht wurde, kommt heute meist die Mikrowelle zum Einsatz. In Zukunft dürfte die Versorgung im Zug noch schlichter werden. 1903 wurde die Schweizerische Speisewagen-Gesellschaft SSG gegründet. Mittlerweise heisst das Unternehmen Elvetino, gehört zu 100 Prozent der SBB und betreibt immer noch die Speisewagen im Land. Zu Beginn gab es einfache Speisen wie Wurst und Brot. In den 1920er Jahren gab es einen wirtschaftlichen Aufschwung und der Speisewagen erlebte seine Blütezeit. Es wurden edle Menüs gekocht und die Gastronomie im Zug wurde zelebriert. Heute ist der Speisewagen eher Mittel zum Zweck. Die Sendung Treffpunkt beleuchtet die Geschichte des Speisewagens und fragt sich, wie der Speisewagen der Zukunft aussehen könnte. Gast: Isabelle Bitterli, SBB Historic

Was haben eine Weltausstellung, die olympischen Spiele und das World Economic Forum gemein? An allen Anlässen steht ein «House of Switzerland». Doch nicht nur die Schweiz präsentiert sich in Davos. Diverse Länder und Firmen haben ihren Auftritt. Ursprünglich war das Weltwirtschaftsforum, wie es der Name sagt, ein Wirtschaftsforum. Ein Anlass im Kongresszentrum von Davos. Dieser findet heuer zum 56. Mal statt. Doch mit dem Anlass wuchs auch die globale Aufmerksamkeit. Von Jahr zu Jahr versuchen sich abseits des eigentlichen WEFs Unternehmen, NGOs und Länder von ihrer besten Seite zu präsentieren. In ganz Davos, aber insbesondere entlang der Promenade, der Hauptstrasse, werden hierfür Ladenlokale umgenutzt. Oder es werden extra für diese eine Woche temporäre Bauten aufgerichtet. Die Rede ist von «der teuersten Gewerbeausstellung» der Welt, von einem Jahrmarkt, oder schlicht vom «Das Schatten-WEF». Die Sendung Treffpunkt startet im Eishockey Stadion von Davos. In diesem befindet sich das «House of Switzerland». Wie präsentiert sich die offizielle Schweiz? Lohnt sich dieser Aufwand für die Landesregierung? Und wie funktionieren solche Treffen des Bundesrates am Rande des WEFs? Dies und noch mehr besprechen wir mit Botschafter Alexandre Edelmann. Im Anschluss nehmen wir sie mit auf einen Spaziergang durch Davos. Mit Hans-Peter Michel, dem ehemaligen Landammann von Davos tauchen wir ein in die Geschichte der Temporärbauten. Wie haben diese das WEF verändert? Und mit SRF Wirtschaftsredaktor Matthias Heim blicken wir hinter die Kulissen der Pavillons. Was passiert dort eigentlich alles? Und wer sind die Leute, die sich für mehrere tausend Franken ein Frühstück an solchen Side-Events leisten?

Südamerika ist gekennzeichnet durch eine riesige Vielfalt an Klimazonen und Landschaften und kämpft aktuell mit tiefgreifenden politisch-sozialen Instabilitäten. Was macht diesen zerrissenen Kontinent aus und wie lebt es sich zwischen Hoffnung und Chaos? Das Gespräch Korrespondentin Teresa Delgado. Südamerika kämpft aktuell mit tiefgreifender politisch-sozialer Instabilität, angeheizt durch extreme Einkommensungleichheit, die zu Protesten führt und Kriminalität wie Bandenkriminalität und Drogenhandel befeuert. Hinzu kommen eine anhaltende Flüchtlingskrise, ausgelöst durch Gewalt und wirtschaftlichen Zusammenbruch, sowie die zunehmende Einmischung externer Mächte. Wie nahe steht der südliche Teil des amerikanischen Doppelkontinentes mit seinen 441 Millionen Menschen am Abgrund?

Seit längerem ist Ingwer im Trend. Ingwershots, Ingwertee - es gibt hunderte Ingwerrezepte. Warum eigentlich? Ingwer gilt als Wunderknolle. Aber was kann er wirklich? Wir checken Gesundheitsversprechen, räumen mit Mythen auf: Stärkt er wirklich das Immunsystem? Hilft er bei Übelkeit? Und wir fragen die Gartenfachfrau: Wie zieht man Ingwer zuhause selber? Gast in der Sendung: · Sonja Vilei, Wissenschaftsredaktorin Ernährung, Kompetenzzentrum für Ernährung, Kulmbach (D). · Esther Kern, SRF 1-Foodexpertin · Silvia Meister, SRF 1-Gartenexpertin

Stress am Steuer wird durch Zeitdruck, aggressives Fahren, Staus und Ablenkungen verursacht. Durch bessere Planung mit Pufferzeiten, Pausen, Entspannungstechniken und mentalen Strategien kann dieser Stress reduziert oder vermieden werden. Nicht angepasste Geschwindigkeit und gefährliche Fahrmanöver sorgen für unnötigen Stress und verkürzen unterm Strich die Fahrzeit nicht. Unfälle steigen hingegen überproportional. Es braucht mehr Gelassenheit, Empathie und Achtsamkeit im Strassenverkehr. Das hilft sich selbst und auch den anderen Verkehrsteilnehmenden. Im Treffpunkt Tipps von einer Verkehrspsychologin.

Sie hat über zwei Milliarden Bücher verkauft. In der Sendung Treffpunkt gehen wir dem Phänomen Agatha Christie auf den Grund. Miss Marpe oder Hercule Poirot sind nur zwei von vielen spannenden Figuren, die Agatha Christie für ihre Krimiromane erfunden hat. Noch heute werden ihre Bücher gelesen und verfilmt. Wieso sind die Geschichten zeitlos? Und was war Agatha Christie für ein Mensch? Gast in der Sendung: Britta Spichiger, SRF Literaturredaktorin