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Heidelberger Katechismus, Frage 33: Was ist Bekehrung? by Sebastian Heck
"Letztendlich war es mir egal, ob man sich über mich lustig macht oder mich als wankelmütig bezeichnet." (Horst Kummeth)Unsere Mission:K-TV steht zu Tradition und Lehramt der katholischen Kirche. Der Sender möchte die katholische Lehre unverfälscht an die Menschen weitergeben und so die Schönheit und Wahrheit des christlichen Glaubens verbreiten. Die Vermittlung von Glaubensinhalten ist zudem ein zentrales Anliegen.Schreiben Sie uns Ihre Anliegen und Fragen per E-Mail an: seelsorge@k-tv.orgHier können Sie K-TV unterstützen: https://www.k-tv.org/spenden Weitere wichtige Links zu K-TV: YouTube: https://www.youtube.com/@KTVKatholischesFernsehen Instagram: https://www.instagram.com/katholisches_fernsehen/Facebook: https://www.facebook.com/K.TV.Fernsehen/ TikTok: https://www.tiktok.com/@katholisches.fernsehenPodcasts: https://www.k-tv.org/podcast LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/k-tv-katholisches-fernsehen/ X: https://x.com/ktv_fernsehen Livestream: https://www.k-tv.org/live-stream/ Mediathek: https://www.k-tv.org/mediathek/Newsletter: https://www.k-tv.org/newsletter/Datenschutzerklärung: https://www.k-tv.org/datenschutz Impressum: https://www.k-tv.org/impressum
In dieser Folge von Movecast dreht sich alles um das herausfordernde Thema der charakterlichen Veränderung. Martin Benz beleuchtet anhand der dramatischen Biografie des Apostels Paulus, warum eine spirituell-theologische Neuausrichtung zwar schnell geschehen kann, die Formung des Charakters jedoch oft ein lebenslanger Prozess ist. Themen im Überblick: Das Dilemma der Veränderung: Das Spannungsfeld zwischen Selbstakzeptanz und dem Wunsch, Schattenseiten zu überwinden. Ein weiches Herz: Warum Sensibilität für die eigenen Fehler die Grundvoraussetzung für Wachstum ist. Fallstudie Paulus: Vom gewalttätigen Saulus zum leidenschaftlichen Apostel – und warum der „alte Saulus“ auch nach der Bekehrung immer wieder durchblitzte. Charakter-Arbeit in Tarsus: Die Bedeutung der „stillen Jahre“ und warum Gott unsere natürlichen Wesenszüge nicht löscht, sondern verwandelt. Der „schwimmende“ alte Adam: Ein Blick auf Luthers Erkenntnis, dass unsere negativen Impulse oft hartnäckiger sind als gedacht. ________________________ Movecast und Lovecast finanzieren sich ausschließlich von Spenden. Wenn du Movecast unterstützen möchtest, findest du alle Informationen hier: https://movecast.de/spenden-givio/. Vielen Dank! Das Transskript zur Folge findet sich ausschließlich auf www.movecast.de unter der jeweiligen Episode. ________________________________________________________ GEMA-freie Musik von www.frametraxx.de Musik: Craig Riley - Mountain Morning Label: Audio Hero Album: Good Beginnings Alternate Versions: 4 License: Music Track
Die Bibelstelle 2. Korinther 4,6 – ausgelegt von Wilhelm Schneider. (Autor: Wilhelm Schneider)
"Mich beschäftigt die Frage sehr: Gibt es eine Möglichkeit, in der katholischen Kirche noch einmal getauft zu werden? Oder eine besondere Form der Bestätigung meiner Taufe?" (Zuschrift) Unsere Mission:K-TV steht zu Tradition und Lehramt der katholischen Kirche. Der Sender möchte die katholische Lehre unverfälscht an die Menschen weitergeben und so die Schönheit und Wahrheit des christlichen Glaubens verbreiten. Die Vermittlung von Glaubensinhalten ist zudem ein zentrales Anliegen.Schreiben Sie uns Ihre Anliegen und Fragen per E-Mail an: seelsorge@k-tv.orgHier können Sie K-TV unterstützen: https://www.k-tv.org/spenden Weitere wichtige Links zu K-TV: YouTube: https://www.youtube.com/@KTVKatholischesFernsehen Instagram: https://www.instagram.com/katholisches_fernsehen/Facebook: https://www.facebook.com/K.TV.Fernsehen/ TikTok: https://www.tiktok.com/@katholisches.fernsehenPodcasts: https://www.k-tv.org/podcast LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/k-tv-katholisches-fernsehen/ X: https://x.com/ktv_fernsehen Livestream: https://www.k-tv.org/live-stream/ Mediathek: https://www.k-tv.org/mediathek/Newsletter: https://www.k-tv.org/newsletter/Datenschutzerklärung: https://www.k-tv.org/datenschutz Impressum: https://www.k-tv.org/impressum
Dienstag ist Taco-Tag — und wieder einmal Decision Day im Iran-Krieg. Trumps Ultimatum wurde inzwischen dreimal verlängert, die Märkte zucken mit den Schultern, aber die Eskalationsrisiken steigen. Was passiert, wenn Trump wirklich Ernst macht? Dazu: Deutschland diskutiert seine große Steuerreform — und Deffner und Zschäpitz sind sich ausnahmsweise einig: Der Spitzensteuersatz darf nicht länger bei 70.000 Euro beginnen. Ein faires Steuersystem für alle bedeutet: unten entlasten, die Mitte nicht ausquetschen, oben erst bei wirklich hohen Einkommen symbolisch mehr verlangen. Und die Idee, einfach die Beitragsbemessungsgrenze bei der GKV anzuheben? Bär der Woche! Außerdem: Deffner kauft erstmals eine Krypto-nahe Aktie — und Zschäpitz hat seinen Bullen der Woche im Scottish Mortgage Trust versteckt, der SpaceX-Fantasie inklusive. DEFFNER & ZSCHÄPITZ sind wie das wahre Leben. Wie Optimist und Pessimist. Im wöchentlichen WELT-Podcast diskutieren und streiten die Journalisten Dietmar Deffner und Holger Zschäpitz über die wichtigen Wirtschaftsthemen des Alltags. Schreiben Sie uns an: wirtschaftspodcast@welt.de Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutzerklärung: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Schöne Worte genügen Gott nichtJesus erzählt uns heute vom unwilligen und vom willigen Sohn und zeigt, dass Gottes Wille nicht durch schöne Worte, sondern durch wirklichen Gehorsam erfüllt wird. Das Gleichnis will uns helfen unsere innere Blockade mit dem „Ja“ Jesu im Leiden zu überwinden. Du sollst sehen, dass Gott kein perfektes, leichtes Ja verlangt, sondern ein ehrliches Ja, das sich auf den Weg macht.
Alle warten, aber nicht alle sind bereitDas heutige Gleichnis von den klugen und törichten Jungfrauen legt den Schwerpunkt auf Wachsamkeit, Ausdauer und innere Bereitschaft. Alle warten auf den Bräutigam, alle sehen zunächst ähnlich aus, aber im entscheidenden Moment zeigt sich, wer wirklich vorgesorgt hat. Das Öl versinbildlicht unsere lebendige Beziehung zu Gott, vor allem im Gebet. Frage dich, ob du nur gute Vorsätze fasst oder auch die innere Nahrung, die Treue durchhält.
Andachtstext: „Aber über das Haus David und über die Bürger Jerusalems will ich ausgießen den Geist der Gnade und des Gebets.“ (Sacharja 12,10) Wofür betest du am häufigsten? Was sind deine meist genannten Gebetsanliegen? Vielleicht ein neues Auto, ein größeres Haus? Ein besser bezahlter Job? Wie oft betest du für Erweckung in unserem Land, für Bewahrung verfolgter Glaubensgeschwister oder die Bekehrung deiner Arbeitskollegen? Seien wir mal ehrlich, viel zu oft drehen sich unsere Gebete um unsere selbstsüchtigen Wünsche, dabei gibt es Anliegen, die Gott viel mehr bewegen. Jeden Montag veröffentlichen wir „Die Andacht der Woche“, die Pastor Wegert aus seinem Buch „Leben aus Gottes Wort“ vorliest. ❯❯ Das Andachtsbuch ist im Arche-Shop erhältlich: https://shop.arche-gemeinde.de/de/buecher/deutsch/leben-gottes-wort-andachten-tag4 ❯❯ Abonniere jetzt unser kostenloses Magazin „Taube“ - jeden Monat neu: https://www.arche-gemeinde.de/ueber-uns/taube #ArcheTV #WolfgangWegert #Andachten
Schafe oder Böcke? Die Entscheidung fällt im AlltagJesus spricht am Ende seines Wirkens vom Weltgericht und macht klar, dass nicht nur unsere bösen Taten gerichtet werden, sondern auch das unterlassene Gute. Die Entscheidung, ob wir zu den Böcken oder den Schafen gezählt werden, hängt davon ab, ob wir den Herrn im konkreten Nächsten erkennen und auf seine Not antworten. Christliches Leben besteht also nicht in sauberer Selbstverwaltung, sondern in einer Liebe, die hinsieht, sich berühren lässt und handelt.
Was bedeutet es wirklich, bereit zu sein, wenn Christus kommt?Am Palmsonntag stehen wir an der Schwelle zur Heiligen Woche. Hinter uns liegen 40 Tage der Fastenzeit – Tage des Hörens, des Betens und des Nachdenkens über die Gleichnisse Jesu. Jetzt beginnt eine Zeit, in der Christus nicht mehr nur in Gleichnissen spricht, sondern selbst handelt.Im Mittelpunkt dieser Folge steht ein eindringliches Wort Jesu aus dem Lukasevangelium: „Eure Hüften sollen gegürtet sein und eure Lampen brennen.“ (Lk 12,35)Jesus spricht von Knechten, die wach bleiben und auf ihren Herrn warten. Doch dieses Gleichnis ist mehr als eine moralische Mahnung zur Aufmerksamkeit. Es öffnet einen tiefen Blick auf das geistliche Leben: Wachsamkeit ist keine nervöse Aktivität, sondern eine Haltung des Herzens – eine geöffnete Tür für Gott.Gemeinsam mit Subdiakon Julian Woiwode entdecken wir die biblischen Bilder hinter diesen Worten: das Gürten der Hüften aus dem Exodus, die Bereitschaft zum Aufbruch, die Treue der Propheten – und schließlich das überraschende Geheimnis dieses Gleichnisses: Der Herr, auf den wir warten, wird selbst zum Diener.Jesus kündigt an, dass er seine Knechte am Tisch Platz nehmen lässt und ihnen dient. Vier Tage später geschieht genau das: Beim Letzten Abendmahl gürtet sich Christus selbst und wäscht seinen Jüngern die Füße.So führt uns dieses Gleichnis direkt hinein in das Geheimnis der Karwoche. Christus verlangt Wachsamkeit – aber zuerst schenkt er selbst alles: Reinigung, Gnade und Anteil an seinem Opfer.Diese Folge lädt ein, die kommenden Tage bewusst zu leben: wachsam, treu und offen für den Herrn, der kommt.
Die Ernte kommt von selbstDas Reich Gottes ist wie der Samen, der ausgestreut wird und wächst, ohne dass der Mensch den Mechanismus kontrolliert. Jesus beschreibt ein organisches Wachstum: zuerst Halm, dann Ähre, dann reife Frucht; der Mensch arbeitet, aber die Erde bringt „von selbst“ Frucht, und am Ende kommt die Ernte. Die heutige Folge verbindet das mit dem Schöpfungsmotiv und mit Taufe und Geist: Gott wirkt im Hintergrund, du sollst treu säen und nicht erzwingen; dein Auftrag ist Reinheit, Geduld und verlässliche Arbeit, während das Wachstum Gottes Sache bleibt.
Wenn Pächter Besitzer werden wollenDie Pächter behalten die Früchte, misshandeln die Boten und töten am Ende den Sohn, um den Besitz an sich zu reißen. Jesus spricht damit die Verantwortung Israels und seiner Führer an, verbindet das Gleichnis mit dem Weinberg-Motiv der Propheten und mit dem Psalmwort vom verworfenen Stein, der Eckstein wird. Gleichzeitig wird es ganz persönlich: Gott hat dir „einen Weinberg“ anvertraut – Zeit, Gaben, Möglichkeiten – und er sucht Frucht, nicht nur Konsum; Untreue ist oft schlichtes Festkrallen an etwas, das dir nicht gehört.
Giftige Früchte und Gottes HeilungJesus sagt: An den Früchten erkennt man den Baum; Handeln folgt dem Sein, und ein schlechtes Inneres bringt auf Dauer schlechte Frucht. Wir sehen in der heutigen Folge, wie ambivalent menschliche Wege sind: schlechte Erfahrungen, falsche Entscheidungen und sogar „giftige Früchte“ können durch Gottes Vorsehung in Heilung verwandelt werden, ohne dass das Gift dadurch gut wird. Entscheidend bleibt die Prüfung: Welche Haltungen nähren dein Inneres, und welche Früchte kommen daraus hervor – in Worten, Entscheidungen, Beziehungen und Geduld.
Das ist schon merkwürdig und auch etwas kompliziert: (1) Man sucht etwas, das einen gar nicht interessiert; (2) man findet etwas, das man gar nicht gesucht hat. Könnte das etwas mit Ihrem Leben zu tun haben? Als ich den oben stehenden Satz in der Bibel las, musste ich an meine Bekehrung denken. Davor hatte ich mit Gott gar nichts zu schaffen. Ich machte mir auch keine Gedanken um eine mögliche Existenz Gottes. Das Leben nahm ich so hin, wie es war, und fühlte mich zu 100 Prozent selbst verantwortlich. »Herr Glück«, »Frau Pech«, »Mister Zufall« und die Devise »Jedem das Seine« prägten meinen Alltag.Ich hatte nicht nach Gott gefragt – dennoch hatte ich angefangen, nach ihm zu suchen. Ich hatte Gott nicht gesucht – dennoch hatte ich ihn gefunden. Oder vielmehr: Er hat mich gefunden! Wie ist so etwas möglich? Die Antwort ist einfach und doch komplex: Es ist Gnade! Das heißt, diese etwas merkwürdig klingende Aussage in unserem Tagesvers ist eine Definition der Gnade Gottes.So hält Gott Ausschau nach Menschen, die nicht nach ihm fragen und ihn nicht suchen, sondern ignorieren. Ich würde das nie tun, ich hätte nichts übrig für Menschen, die kein Interesse an mir haben und mir offensichtlich nicht wohlgesonnen sind. Welch große Leidenschaft muss Gott für uns Menschen haben, dass er sich von Ignoranten, Spöttern und Desinteressierten finden lässt?Nun lese ich schon seit vielen Jahren in der Bibel, und Jesus ist mir in seiner unendlichen Liebe schon mehrfach begegnet. Aber gerade unter diesem Aspekt der Ablehnung Gottes durch den Menschen wird mir Gottes beständige und suchende Liebe immer größer. Ich lerne immer wieder aufs Neue, dass ich die wahre Liebe Gottes mit meinem Verstand niemals begreifen kann.Axel SchneiderDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Beichte als guter AckerDas Gleichnis vom Sämann wird als „Meta-Gleichnis“ verstanden: Es erklärt, wie Gleichnisse überhaupt wirken und warum Jesu Auslegung nötig ist. Der Same ist das Wort Gottes, das auf unterschiedliche „Böden“ fällt: auf den festgetretenen Weg, den felsigen Boden, Dornen oder auf guten Boden. Die Folge verbindet das mit einer sehr konkreten Perspektive aus dem Beichtstuhl: Angst, Routine, Zerstreuung und ungeordnete Themen können das Wort rauben, vertrocknen lassen oder ersticken; regelmäßige, vertrauende Beichtpraxis kann hingegen Wurzeln schlagen und Frucht bringen.
Ausdauer, die das Herz verwandeltHeute begegnet uns eine beharrliche Witwe, die einem ungerechten Richter gegenüber tritt: machtlos, allein, ohne Druckmittel, aber mit Ausdauer. Jesus zeigt, dass hartnäckiges Bitten selbst bei einem schlechten Menschen Wirkung haben kann. Gleichzeitig wird klargestellt: Du kannst vor Gott keine Ansprüche aus eigener „Gerechtigkeit“ geltend machen; du bittest als Bedürftiger und vertraust auf Christi Fürsprache. Die Beharrlichkeit formt dein Herz, vertieft dein Vertrauen und macht dich selbst aufmerksamer dafür, wo andere auf deine Hilfe warten.
Keine Öffnungszeiten für Gottes BarmherzigkeitDas heutige Gleichnis vom Freund, der um Mitternacht um Brot bittet, bringt unser Gebet in eine Szene, die absichtlich unbequem ist: enge Wohnverhältnisse, verriegelte Tür, schlafende Familie, genervte Reaktion. Jesus zeigt, dass Beharrlichkeit wirkt und dass Gott kein widerwilliger Geber ist; bei ihm gibt es keine „Öffnungszeiten“. Zugleich wird dein Alltag angesprochen: Du wirst gestört, weil andere ungeschickt, zu spät oder zur Unzeit kommen, und genau dort sollst du Gottes Erbarmen widerspiegeln.
Worauf steht dein Leben wirklich? Nicht in frommen Sätzen – sondern so, wie dein Alltag es zeigt.Nach dem Suchen Gottes, der Einladung, dem Wachsen des Reiches und unserer „Inventurwoche“ zoomt diese neue Woche heraus: Wir schauen auf das Haus, das jeder baut – ganz egal ob Priester, Familienvater, Studentin oder Rentner. Beruf, Gewohnheiten, Prioritäten, das „große Graue“ des Alltags: Das ist unser Haus. Und die Frage ist schlicht: Auf was steht es?Als Einstieg in diese Woche hören wir eines der bekanntesten – und gleichzeitig am meisten verharmlosten – Worte Jesu: Haus auf Fels oder Haus auf Sand (Mt 7,24–29). Viele kennen es aus Kinderbibeln. Doch am Ende heißt es: Die Menge war erschüttert. Warum? Weil Jesus nicht über Baukunst spricht. Er spricht über dein Leben – und über das, was kommt.P. Jakob Berger öffnet den Hintergrund, der das Bild scharf macht: Nicht Meeresstrand-Romantik, sondern die Gefahr der Wadis – trockene Flussbetten, die jahrelang harmlos wirken und dann in Minuten zur Todesfalle werden. Der Wolkenbruch kann „10 Kilometer weiter“ beginnen – und plötzlich reißt die Flut alles mit. Genau so prüft das Leben unser Fundament.Dabei räumt die Folge zentrale Missverständnisse aus dem Weg:
Verlieren, um zu gewinnenJesus steht in Jerusalem vor seinem Leiden und spricht von seiner Stunde: Verherrlichung geschieht durch den Weg des Weizenkorns, das stirbt und Frucht bringt. Wer das irdische Leben als Letztes festhält, verliert es; wer es in die größere Perspektive ordnet, bewahrt es zum ewigen Leben. Jüngerschaft heißt, Jesus zu folgen, auch wenn das eine schmerzliche Form von Sterben an sich selbst ist, damit Christus in dir lebt und das Reich Gottes schon jetzt beginnt.
Was ist dir wirklich wichtig?Der Verwalter vom heutigen Gleichnis verliert sein Amt und steht vor dem Abgrund; aus dieser Not wird er radikal und schlau, um eine „Wohnung“ zu sichern. Jesus lobt nicht die Ungerechtigkeit, sondern die Entschlossenheit und die Zielklarheit: die Kinder dieser Welt setzen ihre Klugheit konsequent für ihr Ziel ein. Die Frage an dich lautet: brennt dir das Reich Gottes wirklich unter den Nägeln, oder setzt du deine Energie fast nur für Bequemlichkeit, Hobbys und Absicherung ein?
Bereit, wenn Er kommtJesus spricht über heute über Wachsamkeit und Verantwortung: der treue und kluge Verwalter dient zuverlässig und zur rechten Zeit, auch wenn der Herr nicht sichtbar ist. Der böse Knecht beginnt mit einem inneren Selbstbetrug („mein Herr verspätet sich“) und missbraucht dann seine Verantwortung. Die Schärfe des Gleichnisses soll dich zu einer klaren Entscheidung führen: schon heute treu handeln und klug dienen.
Dienst aus LiebeJesus warnt heute seine Jünger – und damit auch uns - vor dem Hochmut: auch wenn sie Großes wirken, bleibt ihr Dienst zuerst Pflicht und Auftrag. Das Gleichnis zeigt uns auf: Du tust deine Pflicht und brauchst dafür keinen Applaus einzufordern; dennoch gehst du nicht leer aus, denn Gott sorgt für dich. Neu gegenüber bloßer Pflicht ist die Liebe: sie macht Gehorsam fruchtbar und verdienstlich, ohne dass du dich selbst zum Maßstab machst.
Gericht verhärtet, Barmherzigkeit verwandeltBei einem Mahl im Haus Simons stellt Jesus die Frage, wer mehr liebt: der, dem viel erlassen wurde, oder der, dem wenig erlassen wurde. Simon bleibt distanziert, erfüllt nicht einmal die Zeichen der Gastfreundschaft, und urteilt über die Frau; die Frau zeigt Liebe, weil sie auf Barmherzigkeit vertraut. Der Kern dieses Gleichnisses betrifft uns ganz persönlich. Neigen wir zu Vergleichen, Neid und Urteil oder beherrscht die Dankbarkeit und das Vertrauen unser Leben, sodass wir wahrhafte Träger der Liebe Gottes sind?
Frucht bringen ohne FurchtDas heutige Gleichnis erzählt Jesus im Umfeld von Zachäus, weil viele meinen, das Reich Gottes stehe unmittelbar als ein innerweltliches politisches Reich bevor. Der „vornehme Mann“ verweist auf die verborgene Phase der Herrschaft Christi: Er geht weg, erhält die Königswürde, kehrt zurück und fordert Rechenschaft. Der Sinn liegt darin, dass dir persönlich etwas von Gott anvertraut ist und du es in Gemeinschaft mit Christus fruchtbar werden lässt. Lass alle Angst fahren.
Was, wenn dein Leben mehr ist als ein Alltag zwischen Vorsätzen und Versagen? Was, wenn Gott dir bereits einen gewaltigen Schatz anvertraut hat?In dieser Woche richten wir den Blick auf uns selbst: auf unsere Talente, unsere Möglichkeiten, unser Mitwirken im Reich Gottes. Das Gleichnis von den Talenten (Mt 25,14–30) gehört zu den letzten großen Reden Jesu – gesprochen kurz vor seinem Leiden. Es ist ernst. Und es ist Einladung.Oft lesen wir dieses Gleichnis als Drohung: Ein harter Herr, ein bestrafender Richter, ein Diener, der scheitert. Doch Django zeigt: Die Talente sind zuerst Geschenk. Ein Talent war ein enormes Gewicht – ein Vermögen. Der Herr vertraut seinen Dienern Millionen an. Nicht Last, sondern Vertrauen.Die Talente stehen nicht nur für besondere Begabungen. Sie stehen für das große Geschenk des Lebens, für Gottes Barmherzigkeit, für alles, was wir bereits empfangen haben. Das erste Talent: unser biologisches Leben. Das zweite: das Leben in Gott.Und dann kommt die Entscheidung: Annehmen – oder vergraben.Der dritte Diener scheitert nicht an mangelnder Fähigkeit, sondern an Angst. Er kennt seinen Herrn nicht wirklich. Und genau hier liegt auch unsere Gefahr: Die Barmherzigkeit Gottes zu kennen – und trotzdem nichts daraus zu machen.Diese Folge lädt ein zur Inventur: Was habe ich bekommen? Was mache ich daraus? Lebe ich aus Vertrauen – oder aus Furcht?Denn am Ende geht es nicht um Aktionismus. Es geht um Liebe, die fruchtbar wird.
Zeit, Vertrauen, FruchtAm Ende dieser Woche steht das Bild des reifen Jüngers, der einem weisen Hausvater gleicht. Reife bedeutet, Verantwortung zu übernehmen und aus dem Schatz des Glaubens weiterzugeben. Wachstum geschieht über Zeit, durch Vertrauen und Treue, wie bei Abraham oder Josef. Wer sich den Gleichnissen aussetzt, wird allmählich fähig, Frucht für andere zu bringen.
Wirksame StilleDas Gleichnis vom Sauerteig beschreibt die stille, aber wirksame Ausbreitung des Reiches Gottes. Der Sauerteig wirkt nur, wenn er unter den Teig gemischt wird; ebenso soll der Glaube mitten in der Welt wirken. Christsein ist kein Rückzug, sondern ein verborgenes Ferment der Liebe. Gebet ist der Ort, an dem diese Wirkung beginnt, auch wenn sie unsichtbar bleibt.
Die Kraft des VerborgenenIm heutigen Gleichnis vom Senfkorn wird gezeigt, wie aus dem Kleinen und Unscheinbaren etwas Großes wächst. Das Reich Gottes beginnt verborgen, wirkt oft unbemerkt und entfaltet dennoch eine Kraft, die Bestand hat. Die Geschichte der Kirche bestätigt dies ebenso wie das persönliche Glaubenswachstum. Gott wirkt im Verborgenen und schenkt dem Menschen einen Ort der Ruhe.
Gefangen von ChristusDas Gleichnis vom Fischernetz zeigt das Reich Gottes als etwas Umfassendes, das alle Arten von Menschen erfasst. Die Kirche ist keine Elitegemeinschaft, sondern ein Raum, in dem Gerechte und Sünder zusammenkommen. Ärgernisse entstehen gerade aus dieser Mischung. Christus selbst ist wie das Netz, das leidend in die Tiefe geht, um alle herauszuziehen, und das endgültige Urteil Gott überlässt.
Eigentlich sollte der Koalitionsausschuss kein Krisengremium sein, aber die geopolitische Realität überholt das Versprechen. Bei Ölpreisen von über 100 Dollar und nervösen Börsen wächst der Druck auf die Bundesregierung. Während Finanzminister Lars Klingbeil das Antasten der strategischen Ölreserven noch als „verfrüht“ ablehnt, nimmt er die Profiteure ins Visier. Joana Lehner vom Newsletter „Energie und Klima am Morgen“ und Co-Host von „Power & Policy“ analysiert, warum die Koalition statt auf Vorräte lieber auf das Kartellrecht setzt und welche Strategien Wirtschaftsministerin Katherina Reiche nun gegen horrende Energiepreise auffahren muss. Nach dem Desaster bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg steht für die FDP die nächste Niederlage in Rheinland-Pfalz an. Es stellt sich die Existenzfrage: Sind die Liberalen am Ende? Im 200-Sekunden-Interview spricht der Ex-FDP-Minister Volker Wissing über den Niedergang seiner ehemaligen Partei. Gesundheitsministerin Nina Warken zieht die Daumenschrauben an. Trotz massiver Warnungen der Pharma-Industrie vor Standortflucht und Innovationsstopp hält sie an ihren Sparplänen fest. Jürgen Klöckner berichtet aus dem ersten Interview für unseren neuen Newsletter POLITICO Pro „Gesundheit am Morgen“: Wie Warken die Finanzlücke von 14 Milliarden Euro schließen will, warum sie bei US-Amtskollege Robert Kennedy Jr. nicht auf „Bekehrung“ setzt und weshalb der Zusatzbeitrag für sie zur roten Linie wird. Das kostenlose Probeabo für unseren neuen Newsletter findet ihr hier. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. Mehr von Host und POLITICO Executive Editor Gordon Repinski: Instagram: @gordon.repinski | X: @GordonRepinski. POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbH Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin Tel: +49 (30) 2591 0 information@axelspringer.de Sitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 B USt-IdNr: DE 214 852 390 Geschäftsführer: Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Raum für UmkehrDas Gleichnis vom Weizen und Unkraut beschreibt das Nebeneinander von Gutem und Bösem im Reich Gottes auf Erden. Gott lässt beides wachsen, um die Freiheit des Menschen zu respektieren und Umkehr zu ermöglichen. Die Kirche ist also wie ein Acker in der Bewährungszeit. Der Mensch ist nicht berufen, endgültig zu richten, sondern treu seinen Teil zum Wachstum des Guten beizutragen.
Kaum einer hat die christliche Kirche des Westens beeinflusst wie Augustinus. Die katholische Kirche und auch die Theologie des Mittelalters gründet in vielen Glaubensaussagen auf ihm, dem Kirchenlehrer, dem "doctor ecclesiae". Aber auch die Reformatoren haben sich in ihrer Gnadenlehre besonders auf Augustinus berufen. Schließlich war Martin Luther selbst ein Augustinermönch. Dieser Mann steht an der Schwelle der Antike zum entstehenden christlichen Abendland. Seine Mutter Monika war eine überzeugte und leidenschaftlich glaubende Christin. Sein Vater war noch ganz in der traditionellen römischen Religion verankert.Das Augustinus einmal diese Bedeutung bekommen würde, war ihm nicht in die Wiege gelegt. In diesem ersten Teil schauen wir uns den Weg des Augustinus an und schauen besonderes auf die Ereignisse, die zu seiner Bekehrung, zu seiner Hinwendung zu Jesus Christus geführt haben. In einem zweiten Teil geht es dann mehr um die Bedeutung, die er entwickelt hat für die Kirchengeschichte und um das, was wir auch heute noch von ihm lernen können.Prof. Dr. Dr. Roland Werner ist Mitarbeiter im Zinzendorf-Institut Marburg und unterrichtet an der Evangelischen Hochschule Tabor, ebenfalls in Marburg. Er ist einer der Initiatoren von „glaubendenken“.
Alles loslassen um alles zu gewinnenIm Gleichnis vom Kaufmann und der kostbaren Perle wird der unendliche Wert des Himmelreiches gezeigt. Der Kaufmann erkennt den Wert der Perle und ist bereit, alles hinzugeben, noch bevor er sie besitzt. Zugleich wird Christus selbst als der wahre Kaufmann sichtbar, der alles hingibt, um den Menschen zu gewinnen. Das Reich Gottes wächst dort, wo der Mensch sich finden lässt und bereit ist, Ballast loszulassen.
Ref.: Sr. Maria Petra Grünert OSF, Augsburg
Was, wenn dein christliches Leben nicht zuerst als „perfekte Erfahrung“ kommt – sondern als Acker? Und was, wenn gerade dort der Schatz verborgen liegt, der alles relativiert?In dieser Folge stoßen wir auf eines der kürzesten, aber explosivsten Gleichnisse Jesu: den Schatz im Acker (Mt 13,44). Ein Mann findet ihn zufällig, verbirgt ihn wieder – und verkauft in Freude alles, um diesen Acker zu erwerben. Keine langen Erklärungen. Ein Satz. Und doch: ein ganzes Leben darin.Ausgehend von der Spannung zwischen Evangelium und kirchlicher Wirklichkeit („Christus verkündete das Reich Gottes – und gekommen ist die Kirche“) sprechen wir ehrlich über das, was viele kennen: Man hört Skandale, sieht Missstände, erlebt Schwächen – und fragt sich: Soll das wirklich das Reich Gottes sein? Jesu Gleichnisse erweisen sich hier nicht als unzutreffend überführt. Vielmehr bereiten sie uns gerade auf diese Spannung vor – und zeigen, wie man die Wahrheit nicht verliert, wenn die Oberfläche irritiert.Der Acker kann öde wirken. Aber gerade im Acker ist der Schatz. Und dieser Schatz ist real: Christus selbst, sein Reich, seine Schätze ohne Ende – verborgen und doch greifbar, in uns, sichtbar in der Kirche, und letztlich in Christus, der selbst „die Regentschaft Gottes“ ist.Diese Episode lädt ein, neu hinzuhören: nicht nur zu wissen, dass es „Gold gibt“, sondern es zu finden. Und dann klug damit umzugehen: den Schatz nicht aus Eifersucht zu verstecken, sondern ihn reifen zu lassen, damit er wirklich Feuer fängt – wie Weihrauchkohle, die erst glühen muss, bevor sie trägt.Wer in dieser Fastenzeit (oder auch „einfach so“) über den Acker stolpert: fang an zu graben.Denn diese Woche wird eine Kur der Hoffnung: gegen Enttäuschung, gegen Resignation, gegen den Blick, der nur noch Acker sieht.
Wer nicht vergibt, verliert selbst alles.Ein Knecht wird von einer astronomischen Schuld befreit, weigert sich aber, einem Mitknecht eine viel kleinere Schuld zu erlassen, und lässt ihn ins Gefängnis werfen. Der Herr verurteilt diese Unbarmherzigkeit: Wer so handelt, verliert am Ende selbst den Zugang zur Barmherzigkeit. Das bedeutet: Deine Schuld vor Gott ist unvergleichlich größer als das, was andere dir schuldig bleiben. Darum ist Vergebung keine Option für Fortgeschrittene, sondern die entscheidende Haltung, ohne die man kein Freund Gottes sein kann.
Gott > Meine ErwartungenJesus vergleicht die Menschen seiner Generation mit Kindern, die nichts recht finden: weder den asketischen Johannes noch den feiernden Jesus. Der Kern ist die Warnung vor einem Herzen, das Gott nur akzeptiert, wenn er den eigenen Erwartungen entspricht. Gerade religiös erfahrene Menschen können sich so „einrichten“, dass sie Gottes Ruf in realen Begegnungen nicht mehr erkennen. Konkret für unseren Alltag heißt das: Gott kann dir durch konkrete Menschen begegnen, auch durch unbequeme oder randständige, und du sollst lernen, ihn dort zu erkennen.
Wer Leere zulässt, lädt Rückfall einEin unreiner Geist verlässt einen Menschen, kehrt aber zurück und findet das „Haus“ leer, sauber und geschmückt; dann bringt er schlimmere Geister mit, und es wird schlimmer als zuvor. Die Botschaft: Es reicht nicht, Sünde nur zu beenden; das Herz darf nicht leer bleiben. Wenn du eine schlechte Gewohnheit ablegst, entsteht Leere, Entzug, Unruhe; diese Leere muss mit Gutem gefüllt werden, sonst kommt der Rückfall stärker zurück. Außerdem warnt die Folge vor der Haltung „jetzt ist es sowieso egal“, die den Weg von der einzelnen Sünde zum Laster öffnet.
Wie viel Zeit bleibt mir noch?Ein Feigenbaum trägt über Jahre keine Frucht, der Besitzer will ihn fällen, doch der Winzer bittet um ein weiteres Jahr. Das Gleichnis verbindet Gottes Geduld mit deiner Verantwortung: Zeit zur Umkehr ist Geschenk, aber sie ist nicht endlos. Umkehr ist nicht nur ein großer Moment, sondern tägliche Arbeit: viele kleine Entscheidungen, die den Boden des Herzens lockern und Frucht ermöglichen. Dabei sind das Fasten und der Sakramentenempfang konkrete „Werkzeuge“.
Gott zahlt anders, als wir rechnenEin Gutsbesitzer ruft Arbeiter zu verschiedenen Zeiten in seinen Weinberg, zahlt am Ende aber allen denselben Lohn. Das provoziert den Vergleich und den Neid derer, die länger gearbeitet haben. Der zentrale Punkt ist Gottes Maßstab: Der „Denar“ steht für das Glück der Gottesgemeinschaft und letztlich für die Schau Gottes, die nicht nach menschlicher Leistungslogik verteilt wird. Zugleich hat der Dienst im Reich Gottes schon jetzt Wert: Er gibt Sinn, Ordnung und ein tieferes Glück als das scheinbar freie Leben ohne Gott.
Ausreden über AusredenJesus beschreibt ein Festmahl, zu dem die ursprünglich Eingeladenen plötzlich nicht kommen wollen und Ausreden suchen. Der Gastgeber lädt daraufhin die Armen, die Kranken, die Ausgestoßenen ein und lässt das Haus füllen. Die Tragik liegt darin, dass gerade die „Nahen“ und „Frommen“ die Einladung verpassen, nicht wegen offener Ablehnung, sondern wegen Alltäglichkeiten und Selbstbeschäftigung. Konkrete Anwendung: Die Eucharistie ist das Vorbild dieses Gastmahls; die Einladung Gottes zeigt sich ganz real in der offenen Kirchentür.
Was geschieht, wenn Gott dich ruft – und du erscheinst ohne das „richtige Gewand“?Diese Folge macht deutlich: Die Einladung Gottes gilt allen. Aber sie verlangt eine Antwort.In der dritten Woche der Fastenzeit richtet sich der Blick stärker auf uns. Nachdem wir gesehen haben, wie Gott sucht, ruft und einlädt, steht nun unsere Reaktion im Zentrum. Das Gleichnis vom königlichen Hochzeitsmahl (Mt 22,1–14) konfrontiert uns mit einer ernsten Frage: Was heißt es, bereit zu sein?Warum ist dieses Gewand so entscheidend? P. Korbinian Mendler entfaltet die tiefere Bedeutung des hochzeitlichen Gewandes. Es geht nicht um äußere Form, nicht um religiösen Dresscode. Das Gewand steht für den Willen Gottes, für das weiße Taufkleid, für Christus selbst, den wir „anziehen“ sollen. Wer eingeladen ist, soll nicht nur erscheinen – sondern verwandelt sein.Besonders eindringlich ist die Anrede des Königs: „Freund.“ Ein Wort voller Nähe – und zugleich voller Schmerz. Denn die Einladung Gottes ist universal. Aber sie ist nicht belanglos. Niemand wird zufällig hinausgeworfen. Niemand landet unbewusst fern vom Reich Gottes. Es geht um bewusste Entscheidung, um das Ernstnehmen der Einladung.Diese Folge konfrontiert uns mit einer ehrlichen Frage:Leben wir in der Gnade, die uns geschenkt wurde – oder haben wir uns innerlich eingerichtet, ohne wirklich bereit zu sein?Und doch bleibt Hoffnung: Das Gewand kann gereinigt werden. Die Beichte ist kein Rückschritt, sondern Wiederherstellung. Gott will nichts lieber, als uns neu zu bekleiden.Diese Episode ist eine Einladung, keine Ausreden mehr zu suchen. Die Fastenzeit wird so zu einer Woche der Antwort: Gott ruft – wie antwortest du?
Zurück ins VaterhausZum Abschluss dieser Fastenwoche wollen wir uns nach Hause führen lassen: in das Haus des Vaters. Uns begegnen heute die beiden Söhne, die einen Auftrag vom Vater bekommen. Dabei sind beide Söhne auf unterschiedliche Weise „verloren“: Der jüngere geht äußerlich und innerlich weg; der ältere bleibt äußerlich, wird aber innerlich bitter und distanziert. Der Vater läuft dem Zurückkehrenden entgegen und lädt den älteren in die Freude ein: Alles, was dem Vater gehört, steht ihm bereits offen. Die Botschaft: Umkehr kann sich zuerst wie Verlust anfühlen, ist aber Rückkehr an den Ort, wo wir hingehören; im Vaterhaus zu leben ist echte Selbstfindung imchristlichen Sinn.
Barmherzigkeit erkennt man an TatenDer barmherzigen Samariter ist Jesu Antwort auf „Was muss ich tun, um das ewige Leben zu erben?“ und „Wer ist mein Nächster?“. Jesus wählt ein provokantes Beispiel: Religiöse gehen am Verwundeten vorbei, während der Außenseiter ein Samariter barmherzig handelt. Dazu gibt es auch eine frühe christliche Deutung: Der Verwundete steht für die Menschheit, die durch Sünde gefallen ist; der Samariter weist auf Christus; Öl und Wein auf Heilung in der Kirche und ihren Sakramenten; die Herberge auf die Kirche. Der Kern: Gottes Liebe schließt niemanden aus (nur die Sünde) und Christen dürfen niemanden und keinen Bereich ihres eigenen Lebens von Gottes Liebe ausklammern.
Wie wird man gerettet, und wie findet man Frieden mit Gott?Anhand der Geschichte des Kämmerers aus Apostelgeschichte 8 zeigt diese Predigt, wie eine aufrichtige Suche zum lebendigen Glauben an Jesus Christus führt. Die Bibel macht deutlich: Bekehrung und Wiedergeburt sind der Weg zum ewigen Leben.Was bedeutet es konkret, Jesus anzunehmen, und warum ist er der einzige Weg zu Gott? Diese Botschaft lädt Sie ein, selbst die wichtigste Entscheidung Ihres Lebens zu treffen. HAT IHNEN DER PODCAST GEFALLEN?
Ref.: Pfr. i.R. Winfried Abel, Hünfeld-Großenbach In der Fastenzeit sollen wir uns auf Ostern vorbereiten. Wir sind zur Bekehrung, zur Umkehr aufgerufen.
Manch einer wird sich jetzt wünschen, dass der Hochschulpfarrer aus Düsseldorf mit einem Alaaf aus dem DOMRADIO in Köln grüßt. Das kommt mir eigentlich – und das dürfen die Düsseldorfer jetzt nicht böse nehmen– auch etwas leichter über die Lippen. Karneval ist etwas, das Menschen zusammenführt, egal unter welchem Wahlspruch, ob nun Alaaf oder Helau. Wir alle leben davon, dass wir miteinander feiern können und an diesen Tagen spüren – und vielleicht sehen wir auch alle–, dass Netzwerke zwischen Menschen wichtig sind. Aber ich sage euch, Freundschaften sind noch wichtiger, sind lebenswichtig. Denn einen Menschen zu haben, einen Freund, über den ja so viele Karnevalslieder singen, das ist ganz entscheidend. Einen Menschen zu haben, der mich kennt, bei dem ich nichts leisten muss, so wie im Karneval, bei dem ich einfach sein darf. Freundschaft ist mehr als Kontakt. Sie ist Beziehung, getragen von Vertrauen, Treue und einem gemeinsamen Ziel. Am Karneval darf man auch sagen, vom gemeinsamen Feiern. Diese Sehnsucht nach echter Freundschaft trägt jeder in sich. Papst Leo hat das in seinem Wahlspruch auf den Punkt gebracht. "In Illo uno unum". “In dem einen, in Christus, sind wir eins.” Freundschaft mit Gott führt zur Einheit untereinander. In der Apostelgeschichte begegnen uns zwei Freunde, Paulus und Barnabas. Nach seiner Bekehrung will Paulus sich den Jüngern Jesu anschließen, doch sie haben Angst vor ihm. Barnabas ist der einzige, der an ihn glaubt. Er vermittelt, ermutigt, öffnet Paulus Türen. Er erkennt Gottes Wirken dort, wo andere vielleicht nur das Risiko sehen. Karneval lädt uns ein, auf andere zuzugehen, Freundschaft zu ermöglichen, in dem einen den anderen zu erkennen. Und das wünsche ich euch allen für diesen Tag, dass ihr in der Ausgelassenheit dieser Tage auch wirklich Freundschaft, Verbindung und ein Miteinander findet. Denn denkt auch daran: Selbst wenn ihr in einer der großen Karnevalsgesellschaften seid, Netzwerke sind wichtig, aber Freunde, wirkliche Freunde, die sind lebenswichtig!Der DOMRADIO-Morgenimpuls: Montag bis Freitag erzählt die Olper Franziskanerin Schwester Katharina von ihren Gedanken zu Gott und der Welt. Samstag und Sonntag sprechen im Wechsel die Religionslehrerin Vanessa Grbavac und Pfarrer Stefan Wißkirchen darüber, wie sie Glauben und Alltag miteinander verbinden. Im Radio um viertel nach 6 Uhr und als Podcast.
Zum 666. Mal gibt es eine neue Folge von Acme.Nipp-on-AiR – und dieses besondere Ereignis muss doch gebührend gewürdigt werden, mit Musik aus Animes und von Vtubern, die alle direkt aus der Hölle kommen, egal ob mit Höllenziege oder dem Teufel als Teilzeitarbeiter. Aber auch aktuelle Nachrichten aus Japan und zu Animes und Vtubern sind natürlich wieder mit dabei. Also lasst die Bekehrung in die Anime-Hölle beginnen.