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Diese Woche fand in Berlin der 36. Bundesparteitag der CDU statt. Dort verabschiedete die Partei ihr neues Grundsatzprogramm mit dem Titel “In Freiheit leben” und wählte Friedrich Merz mit knapp 90 Prozent der Stimmen erneut zum CDU-Vorsitzenden. Es ist also wahrscheinlich, dass Merz auch Kanzlerkandidat der CDU wird. Gleichzeitig ist die CDU laut Umfragen aktuell die mit Abstand stärkste Partei im Bund - Friedrich Merz könnte also der nächste Bundeskanzler werden. Allerdings steht er auch immer wieder in der Kritik, besonders nach diskriminierenden Äußerungen, etwa gegen ukrainische Geflüchtete, denen er “Sozialtourismus” vorwarf. Das könnte einer der Gründe sein, warum Merz laut Umfragen in der Bevölkerung weniger beliebt ist als der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst oder CSU-Chef Markus Söder. Wir fragen darum in dieser Folge, was für ein Kanzler Friedrich Merz wäre und ob die CDU es schaffen kann, sich bis zur nächsten Wahl neu zu erfinden. Schafft sie es, sich ein neues politisches Profil zu geben - und wie soll das aussehen? Zu Gast ist in dieser Folge Katharina Hamberger, Hauptstadtkorrespondentin beim Deutschlandfunk. Sie war beim CDU-Parteitag vor Ort und spricht mit Anne Will darüber, inwiefern sich Friedrich Merz und die CDU gerade verändern. Außerdem hat Anne Will auf dem CDU-Parteitag Daniel Günther, den Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein, getroffen (TC: 18:29-25:53). Das ausführliche Interview könnt ihr als Bonusfolge hören. Redaktionsschluss für diese Folge war Mittwoch, der 8. Mai um 18 Uhr.
Hallo Menschen. Heute mal eine kleine Sondersendung. Warum? Na weil eine ehemals große deutsche Partei grad so ein wenig im Niedergang zu sein scheint. Wir reden heute über die CDU. Es geht um die Geschichte der Partei, um den Weg nach rechts, um Karnevalsreden, Paschas und Sozialtourismus. Man kann schon fast Mitleid haben mit dieser Partei...naja...fast! Also, viel Spaß beim Hören.
Er kann es besser als Scholz. Glaubt Merz. Im Ukrainekrieg, in der Wirtschaft, eigentlich überall. Stimmt das? Gelingt es Merz, die CDU zurück auf Platz eins zu führen? Einem, der von »Paschas« und »Sozialtourismus« redet? Im Stimmenfang machen wir den Kanzler-Check – mit Sara Sievert, Unions-Berichterstatterin im SPIEGEL-Hauptstadtbüro. Machen Sie mit bei unserer Umfrage zu Podcasts unter spiegel.de/umfrage. Quellen dieser Sendung: CDU-Parteitag: Wahlrede von Friedrich Merz https://www.youtube.com/watch?v=-0uniidBm5s Generaldebatte im Bundestag - Schlagabtausch zwischen Scholz und Merz https://www.youtube.com/watch?v=mPT3mxvXjqk Rede von Friedrich Merz bei CSU-Parteitag https://www.youtube.com/watch?v=j_sAlJtsMF0 Rede von Friedrich Merz am 07.09.2022 im Bundestag https://www.youtube.com/watch?v=q8-6eF4yhxk »Bild TV«: Merz beklagt »Sozialtourismus« durch ukrainische Flüchtlinge https://www.youtube.com/watch?v=6HvV-RaVMHA Rede von Friedrich Merz bei CDU-Parteitag am 09.09.22 https://www.youtube.com/watch?v=HgYIY1U3HXk Pressekonferenz von CDU-Chef Friedrich Merz zur Klimapolitik https://www.youtube.com/watch?v=zIsyjLRWnNc Rede von Friedrich Merz beim JU-Deutschlandtag https://www.youtube.com/watch?v=FpsZ9GgI0oo »Herr Merkel« – Christian Dürrs Versprecher sorgt für Heiterkeit im Bundestag https://www.youtube.com/watch?v=hRa3NDtxzus Merz über das Bürgergeld https://www.welt.de/politik/deutschland/article242271439/Buergergeld-Damit-ist-der-Kern-der-Reform-komplett-gestrichen-sagt-Merz.html »Trendbarometer« von N-TV https://www.n-tv.de/politik/Scholz-ueberzeugt-auch-Unionsanhaenger-article23882403.html CDU treibt Parteiausschluss gegen Maaßen weiter voran https://www.spiegel.de/politik/deutschland/hans-georg-maassen-cdu-treibt-parteiausschluss-nach-rassismus-aeusserungen-voran-a-e0c0d62b-29ee-40e7-8b49-a57132702bec Informationen zu unserer Datenschutzerklärung
Der CDU-Außenpolitiker erkennt im UN-Votum gegen die Annexion Russlands weiterer Teile der Ukraine die Einsamkeit von Wladimir Putin. „Es hat keine rechtliche Wirkung“, so Abraham über die angeblichen Grenzverschiebungen. Die bisherigen Sanktionen zeigten zwar bisher keine besondere Wirkung, doch dokumentierten sie „unseren politischen Willen“. Klar sei aber auch, dass die Sanktionen den Krieg nicht beenden würden. Abraham, der für die Unionsfraktion im Auswärtigen Ausschuss sitzt, plädiert für die Lieferung von Kampfpanzern. Es sei eine unglaubliche Arroganz zu sagen, die Ukrainer könnten diese Panzer nicht fahren. Laut dem CDU-Politiker gebe es einen Unterschied zwischen Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine und Asylbewerber aus anderen Teilen der Welt. Sozialtourismus gebe es nicht, so Abraham.
Nach dem Brand in einem Flüchtlingsheim werfen Politiker CDU-Chef Merz vor, mit dem Begriff „Sozialtourismus“ Hass geschürt zu haben. René Schlott warnt davor, die Migrationskrise politisch zu instrumentalisieren. Weiteres Thema: Prechts und Welzers Medienschelte.Moderation: Nicole Dittmerwww.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9 - Der Tag mit ...Direkter Link zur Audiodatei
Deutschland registriert eine stark steigende Zahl an Asylwerbern. Rund 200 Tausend Asylanträge werden dieses Jahr zusätzlich zu den rund eine Million registrierten Flüchtlingen aus der Ukraine erwartet. Zudem hat die Bundespolizei bis Ende September fast 57 Tausend unerlaubte Einreisen nach Deutschland festgestellt. Und die prekäre Lage von vier Millionen Syrern in türkischen Flüchtlingslagern mobilisiert derzeit ganze Flüchtlingskonvois zum Aufbruch in die EU. Der Deutsche Landkreistag sieht Zustände wie in den Jahren der starken Migrationsbewegung 2015 und 2016. "Vor allem die Versorgung der Flüchtlinge mit Wohnraum, aber auch die Bereitstellung von Plätzen in Kita und Schule sowie die gesundheitliche Versorgung werden zunehmend zum Problem", warnt Präsident Reinhard Sager. Die Union feuert mit Debatten über "Sozialtourismus" die Diskussion noch an. Steht in einer Zeit, in der es vielen Deutsche um die Existenz geht, die Willkommenskultur auf dem Prüfstand? Darüber diskutiert Moderator David Rohde mit diesen Gästen: Ahmad Mansour, Islamismus-Experte, Buch: "Operation Allah" Prof. Dr. Herbert Brücker, Migrations- und Integrationsforscher, Direktor des Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM)
Der CDU-Politiker gibt sich wenig verwundert über das schlechte Ergebnis der Partei bei der Landtagswahl in Niedersachsen. „Die Leute wollen Sicherheit und Stabilität“, so Mohring, der im Bundesvorstand seiner Partei sitzt. Er fordert seine Partei auf, Positionen „klarer und stringenter“ zu formulieren. Auf die Frage, ob sich die Äußerung von CDU-Chef Merz bezüglich des Sozialtourismus kontraproduktiv erwiesen hätte, antwortet der langjährige Landesvorsitzende: „Das hin und her“ sei immer schwierig.
Wer Kriegsgeflüchtete des Sozialtourismus bezeichnet und sein Vermögen mit Beraterjobs für Versicherungen und Aktien gemacht hat, sollte nicht mit Steinen werfen. Bremst die Gaspreisbremse die Gaspreise oder eher den Ausbau der nachhaltigen Energien? Warum ist Deutschland nach 32 Jahren immer noch nicht vereint und warum ist der rechte Populismus an so vielen Orten erfolgreich? Wir versuchen Witze darüber zu machen, denn sonst ist der Wahnsinn ja nicht zu ertragen. Viel Spaß!
Diese Themen „testen“ Wolfgang Bosbach und Christian Rach in dieser Woche: - „Sozialtourismus“-Kritik: Fauxpas oder Stimmungsmache? - Wiesn-Welle: Wie gefährlich ist Corona noch? - Entlastungspaket: Wieviel Hilfe ist für wen noch möglich? Weitere Themen: - Ostsee-Pipeline, Times New Roman, SAT.1-Frühstücksfernsehen, „Das weiße Haus am Rhein“, Tag der deutschen Einheit Gäste: - Prof. Dr. Hendrik Streeck, Virologe Uniklinik Bonn, Mitglied im Corona-Expertenrat der Bundesregierung - Boris Palmer, Grünen-Politiker und Tübinger Oberbürgermeister - Christian Greiner, Vorstandsvorsitzender Ludwig Beck AG Fragen und Anregungen unter: - kontakt@diewochentester.de - https://facebook.com/diewochentester - http://www.diewochentester.de - https://www.ksta.de - https://www.rnd.de Werbepartner: - „Wieso, weshalb, vegan?“. Der Podcast von Gordon Prox und Lidl. Für alle, die eine vegane Ernährung einfach mal ausprobieren wollen. Zu hören auf allen bekannten Podcast-Plattformen. - Emma. Finden Sie Ihren besten Schlaf mit den Produkten von Emma. Jetzt risikofrei 100 Nächte Probeschlafen. - Sparen Sie kombinierbar 5 % on top auf alle Angebote auf https://www.emma-matratze.de/diewochentester - „Emma One Federkern“ ist Testsieger bei Stiftung Warentest, Heft 10/21, 140x200cm, Produktgleich mit der getesteten „Emma Dynamic“ Gewinnspiel: - Gewinnen Sie eines von 5 Büchern von Wolfgang Bosbach „Wer glaubt uns noch? Warum Politik an Vertrauen verliert und was wir dagegen tun können“. Schreiben Sie uns bis zum 07.10.2022, 7 Uhr, wie Sie uns hören und warum. An: kontakt@diewochentester.de - Mit persönlicher Widmung, deshalb bitte Ihren Namen nicht vergessen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Wir schauen mit Parshad Esmaeili zurück auf die Woche: Putin verkündet diesen Freitag offiziell die Annexion der vier eroberten ukrainischen Regionen. Wie geht es jetzt weiter? Italien hat eine neue, sehr rechte Regierung. Was bedeutet der Rechtsruck in Italien für die EU? Und wir sprechen nochmal über die Proteste im Iran: Parshad hat Familie dort, wie geht es ihr und ihren Angehörigen gerade? - Parshad könnt ihr zum Beispiel hier verfolgen: https://www.youtube.com/channel/UC1SiZtRQ4_9yZKu-fMb3Otg - Noch mehr Außenpolitik gibt's bei ATLAS: https://www.youtube.com/channel/UCLtOrGKZ1t_qhHNG14RFZ0Q - MrWissen2go erklärt uns die Welt hier: https://www.youtube.com/c/MrWissen2go - Die Kreuzverhöre mit Politiker:innen könnt ihr hier anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=_rerDXd-xFo&list=PLTtRSLQfF0cOmxLmdSk-mqntLvy1EBRYP - Eure Fragen könnt ihr uns per DM auf Insta schicken: https://www.instagram.com/funk/ - Wenn ihr von der aktuellen Weltlage überfordert seid und ihr euch längerfristig schlecht fühlt, sucht euch bitte Hilfe. Info-Telefon Depression: 0800-3344-533 Nummer gegen Kummer: 116111 Telefon-Seelsorge: 0800-111-0-111 Ärztlicher Bereitschaftsdienst (Vermittlung Fachpraxen & Therapie): 116117 In Notfällen: 112 Einige Dienste bieten auch Chat- oder Mail-Kommunikation an, wenn ihr euch mit Telefonieren nicht so wohl fühlt.
Endlich mal einer, der die Bahn schätzt. Der sie sogar zur Gewinnerin der Woche kürt. Weil er nämlich gute Erfahrungen gemacht hat, in der Bahn, auf dem Weg nach Italien, wo Sarah Bosettis Gast Ralph Ruthe gerade war. Weniger begeistert sind beide über die neue Demokratiestudie. In Ostdeutschland sind 39% mit der Demokratie nicht mehr zufrieden. Das bringt Sarah zu einer These, wonach erst eine massive Krise Menschen dazu bringt, mehr Wertschätzung für das, was wir haben, aufzubringen. Ist da was dran? Und können wir überhaupt Krise? Sarah findet ja, aber nur wenn sie nicht länger als 2 Wochen dauert. Die nächste Krise wäre für viele ja Weihnachten ohne Weihnachtsbeleuchtung, wie die Umwelthilfe sie fordert, um Strom zu sparen. Ralph jedenfalls kann auch ohne beleuchtete Nase seines Plastikrentiers Weihnachtsgefühle aufkommen lassen. Hoch her geht es wieder einmal wegen Friedrich Merz und seinem beobachteten Sozialtourismus der UkrainerInnen. Er möge doch auch mal die Fresse halten, rät Ralph und beide analysieren seine eher halbherzige Entschuldigung. Zum Schluss spekulieren sie noch, wer für die Nordstream Lecks in der Ostsee verantwortlich sein könnte. Im persönlichen Teil verrät Ralph Ruthe, wann er in Rente zu gehen gedenkt und Sarah, was sie an persönlichen Kommentaren im Internet schätzt. Gebt uns Feedback per Mail unter bosettiswoche@ndr.de Mehr extra 3 auf allen Kanälen: Website: https://www.x3.de Mediathek: https://www.ardmediathek.de/extra-3 Facebook: https://www.facebook.com/extra3 Twitter: https://www.twitter.com/extra3 Instagram: https://www.instagram.com/extra3 TikTok: https://www.tiktok.com/@extra3 Mehr Radiosatire vom NDR unter https://www.ndr.de/nachrichten/info/sendungen/intensiv-
Wir schauen mit Parshad Esmaeili zurück auf die Woche: Putin verkündet diesen Freitag offiziell die Annexion der vier eroberten ukrainischen Regionen. Wie geht es jetzt weiter? Italien hat eine neue, sehr rechte Regierung. Was bedeutet der Rechtsruck in Italien für die EU? Und wir sprechen nochmal über die Proteste im Iran: Parshad hat Familie dort, wie geht es ihr und ihren Angehörigen gerade? - Parshad könnt ihr zum Beispiel hier verfolgen: https://www.youtube.com/channel/UC1SiZtRQ4_9yZKu-fMb3Otg - Noch mehr Außenpolitik gibt's bei ATLAS: https://www.youtube.com/channel/UCLtOrGKZ1t_qhHNG14RFZ0Q - MrWissen2go erklärt uns die Welt hier: https://www.youtube.com/c/MrWissen2go - Die Kreuzverhöre mit Politiker:innen könnt ihr hier anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=_rerDXd-xFo&list=PLTtRSLQfF0cOmxLmdSk-mqntLvy1EBRYP - Eure Fragen könnt ihr uns per DM auf Insta schicken: https://www.instagram.com/funk/ - Wenn ihr von der aktuellen Weltlage überfordert seid und ihr euch längerfristig schlecht fühlt, sucht euch bitte Hilfe. Info-Telefon Depression: 0800-3344-533 Nummer gegen Kummer: 116111 Telefon-Seelsorge: 0800-111-0-111 Ärztlicher Bereitschaftsdienst (Vermittlung Fachpraxen & Therapie): 116117 In Notfällen: 112 Einige Dienste bieten auch Chat- oder Mail-Kommunikation an, wenn ihr euch mit Telefonieren nicht so wohl fühlt.
Andrea Nahles, Vorsitzende der Agentur für Arbeit, hat den Vorwurf von Friedrich Merz, dass Ukrainer Sozialtourismus betreiben würden, zurückgewiesen "Wir haben keine Anhaltspunkte für so ein Verhalten. Wir können nur sagen, dass die Ukrainerinnen und Ukrainer sehr pünktlich sind, die kommen immer mit den Unterlagen. Die Jobcenter sagen, die melden sich ab, die verhalten sich vorbildlich."
Die Ampel hat sich auf die Gaspreisbremse geeinigt – und auf das Ende der Gasumlage. Zudem bleiben zwei Atommeiler vorerst am Netz. Ob nun alles gut wird - und was sich Friedrich Merz beim „Sozialtourismus“ gedacht hat, darüber diskutieren Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander in „Machtwechsel“. Wir freuen uns über Feedback an machtwechsel@welt.de Noch mehr Politik? Im werktäglichen Podcast „Kick-off Politik - Das bringt der Tag“ geben wir Ihnen im Gespräch mit WELT-Experten die wichtigsten Hintergrundinformationen zu einem politischen Top-Thema des Tages. Mehr auf welt.de/kickoff und überall, wo es Podcasts gibt. Redaktion: Antonia Beckermann, Wim Orth Produktion: Serdar Deniz Abonnieren Sie die WELT im Jahresabo mit einem exklusiven "Machtwechsel"-Rabatt. 35 Prozent auf den regulären Preis erhalten Sie unter: "welt.de/mw35" Robin Alexanders Buch "Machtverfall - Merkels Ende und das Drama der deutschen Politik: Ein Report" ist im Mai bei Siedler erschienen (ISBN: 978-3-8275-0141-7). Impressum: https://www.welt.de/services/article7893735/Impressum.html Datenschutz: https://www.welt.de/services/article157550705/Datenschutzerklaerung-WELT-DIGITAL.html
Gibt es massenhaften Sozialtourismus bei Ukrainiern? Dies jedenfalls behauptete CDU-Chef Friedrich Merz vor einigen Tagen. Unserer Recherche zeigt: Dafür gibt es keine Anhaltspunkte.
Unserem WDR 2 Kabarettisten Fritz Eckenga tut's leid. Ganz ehrlich. Aber er musste jetzt mal kurz paraphrasieren, mit welchen kommunikativen AfD-Methoden Friedrich Merz über Geflüchtete aus der Ukraine spricht. Der CDU-Mann konnte aber nichts dafür. Merz hat nur gesagt, was Bild-TV und Wähler am rechten Rand gerne hören wollten. Bedauerlich. Von Fritz Eckenga.
Okay, er hat sich entschuldigt. Aber der CDU-Chef Friedrich Merz ist ein absoluter Polit-Profi und weiß, was er sagt. Und dass seine Worte, nicht am Stammtisch, sondern am Montagabend bei „Bild Live“ geäußert, trotz Entschuldigung natürlich hängen bleiben. Er hat Geflüchteten aus der Ukraine „Sozialtourismus“ unterstellt. Sie würden teilweise hin- und herreisen und unsere Leistungen in Anspruch nehmen. Mich macht dieser Vorwurf sprachlos. Selbst wenn es in Einzelfällen so sein sollte, ist es ungeheuerlich, Menschen in dieser furchtbaren Situation, die sie sich wahrlich nicht ausgesucht haben, auf diese Weise zu diskreditieren. Ich würde sogar sagen, dass es in Ordnung und verständlich ist, dass man nach Monaten in der Fremde, wenn es die Situation erlaubt, zuhause nach dem Rechten schaut. Familienmitglieder und Freunde trifft, die nicht fliehen konnten oder wollten. Doch der Krieg ist nicht vorbei und die Situation in großen Teilen der Ukraine ist unsicher, immer wieder auch gefährlich. Also kann es richtig sein, nach einem riskanten Besuch dort, wieder nach Deutschland zurückzukommen. Viele Ukrainerinnen und Ukrainer sind übrigens auch ganz und gar in ihr Heimatland zurückgekehrt und noch viel mehr würden das so gerne tun. Missbrauch und Abzocke gab es immer und wird es immer geben, gerade wenn man Menschen eigentlich helfen will. Man denke nur an die Corona-Schnelltestcenter, die Beschaffung der Masken oder so einen Klassiker wie Steuerhinterziehung. Und ja, auch Flüchtlinge aus anderen Ländern und Leistungsempfänger hier werden nicht immer wirklich berechtigt sein. Das gehört leider dazu. Dies nun aber gerade den kriegsgebeutelten Ukrainerinnen und Ukrainern nach 7 Monaten brutalem Krieg vorzuwerfen, ist echt infam. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Dass Friedrich Merz den "Sozialtourismus" von ukrainischen Geflüchteten beklage, passe in ein Strategieschema, das man vom Rechtspopulismus kenne, sagt Politologin Natascha Strobl. Die Aufmerksamkeit, die er dadurch generiert habe, sei ein hohes Gut. Von WDR 5.
© WDR 2022 Von WDR 5.
"Sozialtourismus" war das Unwort des Jahres 2013. Nun hat es der CDU-Vorsitzende Merz gegen Menschen benutzt, die aus der Ukraine flüchten. Später twitterte er, er bedauere die Verwendung des Wortes. Die Medienschau.
Die rechtsnationale Giorgia Meloni ist auf dem besten Wege, Italiens nächste Regierungschefin zu werden. Meloni vertritt EU-skeptische Positionen und erzkonservative Werte. Wie lässt sich ihre Haltung zur Europäischen Union beschreiben? Und bedeutet ihr Wahlsieg eine Schwächung der EU? Das klärt Pia Rauschenberger mit Matthias Krupa, der lange Zeit aus Brüssel über die EU-Politik berichtet hat. CDU-Parteichef Friedrich Merz hat sich über das Pendeln von ukrainischen Geflüchteten echauffiert und den Geflüchteten „Sozialtourismus“ vorgeworfen. Bereits einen Tag später bedauerte Merz seine Wortwahl, nachdem er parteiübergreifend kritisiert wurde. Politikredakteur Christian Vooren erklärt, was Ukrainerinnen und Ukrainer dazu bewegt, in das Kriegsgebiet zurückzukehren, und ordnet ein, ob Friedrich Merz einfach einen rechtspopulistischen Abstecher gewagt hat. Außerdem im Update von Was Jetzt?: Wie wollen die EU-Staaten mit russischen Kriegsdienstverweigerern umgehen, die ihre Heimat verlassen? Was noch? Eine persische Version des italienischen Protestlieds "Bella Ciao", gesungen von zwei iranischen Schwestern, geht im Netz viral. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Linh Tran und Marc Fehrmann Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de Weitere Links zur Folge:
Die bisher umfassendste Untersuchung zu sexualisierter Gewalt im Sport macht deutlich: Nach vorne blicken kann nur, wer schonungslos in die Vergangenheit schaut. Außerdem: CDU-Chef Friedrich Merz entschuldigt sich für den Vorwurf des „Sozialtourismus“ an Geflüchtete aus der Ukraine, hat aber Mühe, sich zu erklären. Barenberg, JasperDirekter Link zur Audiodatei
Albrecht von Lucke freut sich, wenn die Niedersachsenwahl vorbei ist, weil dann auch im Bund wieder regiert werden kann. Mariano Barbato meint, der Bedeutungsverlust der christlichen Kirchen bedingt eine andere Wertegenese. Und: Dienst für Deutschland. Von WDR 5.
Dass CDU-Chef Merz ukrainische Geflüchtete des "Sozialtourismus" beschuldigt, entbehre jeder Grundlage, sagt der Politikberater Johannes Hillje. Merz' Äußerung wie auch seine Entschuldigung seien Kalkül und "ein klassisches populistisches Motiv".Johannes Hillje im Gespräch mit Nicole Dittmerwww.deutschlandfunkkultur.de, Studio 9Direkter Link zur Audiodatei
Große Aufregung um ein Interview von CDU-Chef Friedrich Merz: Im Gespräch "Bild" hatte Merz Ukrainer, die vor Putins Krieg zu uns geflüchtet sind, des "Sozialtourismus" bezichtigt. Er kassierte den Vorwurf wieder - aber der Schaden war schon angerichtet. Warum diese Pauschalkritik? Und ist an Merz' Vowurf etwas dran? Andrea Herrmann klärt die Fragen im Gespräch mit Hauptstadt-Reporter Markus Langenstraß. Außerdem Hauptstadt-Korrespondent Kai Clement mit einem Faktencheck.
Die Themen: Stimmungsmache oder ernstzunehmender Verdacht? CDU-Chef Merz rudert bei Sozialtourismus-Vorwurf gegen Ukrainer zurück ++ Druckabfall bei Nordstream-Pipelines – Wie gefährlich ist das? ++ Erste umfassende Fallstudie zu sexualisierter Gewalt im Sport ++ Neue Beweismittel im Flut-U-Ausschuss setzen Innenminister Lewentz unter Druck ++ Börse – Welche Auswirkungen hat die bevorstehende Erhöhung des Mindestlohns?
U.a.mit diesen Themen:Merz sieht ukrainischen Sozialtourismus in Deutschland/Fallstudie zum sexuellen Kindesmissbrauch im Sport/Umstrittener Staatstrauerakt für ermordeten japanischen Premier Abe.
CDU-Chef Friedrich Merz hat die Flüchtlingspolitik der Ampel-Koalition scharf kritisiert. Mit der geplanten Zahlungs-Umstellung im Frühjahr werde der "Sozialtourismus" von Flüchtlingen aus der Ukraine gefördert. Geuther, Gudulawww.deutschlandfunk.de, Informationen am MorgenDirekter Link zur Audiodatei
Die bisher umfassendste Untersuchung zu sexualisierter Gewalt im Sport macht deutlich: Nach vorne blicken kann nur, wer schonungslos in die Vergangenheit schaut. Außerdem: CDU-Chef Friedrich Merz entschuldigt sich für den Vorwurf des „Sozialtourismus“ an Geflüchtete aus der Ukraine, hat aber Mühe, sich zu erklären. Barenberg, JasperDirekter Link zur Audiodatei
Gavrilis, Panajotiswww.deutschlandfunk.de, Informationen am AbendDirekter Link zur Audiodatei
In einem Interview mit "Bild TV" hatte CDU-Chef Friedrich Merz es als „Sozialtourismus“ bezeichnet, wenn ukrainische Flüchtlinge für Heimatbesuche zwischen Deutschland und der Ukraine hin und her reisten. Nun ruderte er zurück.Gavrilis, Panajotiswww.deutschlandfunk.de, Informationen am MittagDirekter Link zur Audiodatei
Riesenwirbel um die Äußerung von CDU-Chef Friedrich Merz, der Geflüchteten aus der Ukraine gegenüber Bild TV „Sozialtourismus“ vorgeworfen hat, weil sie Transferleistungen kassieren würden, zurück in die Ukraine reisten, dann wieder nach Deutschland kämen und erneut die Hand aufhielten. Merz ist nach heftiger Kritik zurückgerudert. Im Vergleich zu Geflüchteten aus Syrien ist die ukrainische Migrationsbewegung aber tatsächlich eine andere, sagt der Soziologe und Migrationsforscher Gerald Knaus in SWR Aktuell: "Das Allerwichtigste an der ukrainischen Fluchtbewegung ist, wie unglaublich schnell sich Menschen in beide Richtungen bewegt haben. Wir hatten von Februar bis Juni 4,4 Millionen Menschen, die von der Ukraine nach Polen kamen. Aber wir hatten in dieser Zeit auch 2,4 Millionen, die in die Ukraine gegangen sind. Und der genaue Zeitpunkt, als mehr Menschen in die Ukraine gegangen sind, war Mitte April, als sich herumgesprochen hatte, dass Kiew sicher sei." Die Entwicklung zeige sehr klar, dass die Zahl der Geflüchteten aus der Ukraine in der EU direkt vom Kriegsverlauf abhänge, sagte Gerald Knaus im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Sebastian Felser.
Der AfD-Podcast diese Woche mit: Stephan Brandner – der stellvertretende AfD-Bundessprecher sagt: Gendern hat auch und vor allem im öffentlich-rechtlichen Rundfunk nichts verloren. (Ab Minute 08:15) Gender-Stopp-Aufruf der Sprachwissenschaftler: https://www.linguistik-vs-gendern.de/ Mariana-Harder Kühnel – die stellvertretende AfD-Bundessprecherin meint, mit Kindergeld für EU-Ausländer vom ersten Tag an laden wir nur zum Sozialtourismus ein. (Ab Minute 22:12) Carlo Clemens – bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag NRW und Mitglied des AfD-Bundesvorstandes, schaut auf die Grundschulen in NRW: An jeder dritten sind Schüler mit Migrationshintergrund inzwischen in der Mehrheit. (Ab Minute 26:32) Und: Stefan Marzischewski-Drewes, Arzt und AfD-Spitzenkandidat in Niedersachsen, fordert: Wichtige Arzneien müssen wieder in Deutschland hergestellt werden. Hintergrund: Weil Fiebermedikamente für Kinder – Pillen und Säfte – nur noch aus China und Indien kommen und es auf den Transportwegen stockt, sind sie aktuell bundesweit ausverkauft. (Ab Minute 01:16) Holen Sie sich jetzt den AfD-Wochenendpodcast als App für Ihr Handy! Die AfD-Podcast-App für Android (z.B. Samsung, Motorola, etc.): https://play.google.com/store/apps/details?id=tv.wizzard.android.afdradio21 Und für Apple-Mobiltelefone und Tablets: https://apps.apple.com/de/app/afd-podcast/id1575774285 Kontakt zur Redaktion: Telegram https://telegram.me/afd_podcast WhatsApp http://wa.me/493043970765