POPULARITY
Generalleutnant Holger Neumann, Inspekteur der Luftwaffe, erklärt im Gespräch mit Gabriel Bub, warum 2029 für die Rüstung „quasi übermorgen“ ist. Neumann zeigt sich offen für eine Beschaffung weiterer F-35-Kampfjets aus den USA. „Natürlich gibt es Überlegungen in der Luftwaffe, eine höhere Anzahl zu beschaffen, es gibt aber keine mir bekannten Pläne im Verteidigungsministerium.“ Die Entscheidung über die F-35 hängt auch davon ab, wie es mit Future Combat Air Systems (FCAS) weitergeht, das ja wegen Abstimmungsproblemen zwischen Deutschland und Frankreich ins Stocken geraten ist. Neumann sieht keine größeren Probleme, falls die USA nun doch keine Tomahawks in Deutschland stationieren. Solche Deep-Precision-Strike-Fähigkeiten (DPS) müssten nicht allein bodengestützt abgebildet werden, sagt Neumann. „Solche Fähigkeiten können auch von See oder aus der Luft bereitgestellt werden.“ [07:14]Der Rentenbeitrag steigt. Ab 2028 soll er laut interner Berechnung der Rentenversicherung auf 19,9 Prozent klettern, ein Jahr später auf 20 Prozent. Bei einem Jahreseinkommen von 102.000 Euro bedeutet das knapp 700 Euro mehr pro Jahr. Die Rentenkommission soll am 30. Juni ihren Entwurf vorlegen – die Erwartungen sind hoch, die Skepsis in der CDU auch. [04:10]Friedrich Merz und Hendrik Wüst haben sich im Sauerland getroffen. Ein Treffen, das schon länger geplant war, aber nach den Spekulationen der vergangenen Wochen an Bedeutung gewonnen hatte. [01:30]Table.Briefings - For better informed decisions.Sie entscheiden besser, weil Sie besser informiert sind – das ist das Ziel von Table.Briefings. Wir verschaffen Ihnen mit jedem Professional Briefing, mit jeder Analyse und mit jedem Hintergrundstück einen Informationsvorsprung, am besten sogar einen Wettbewerbsvorteil. Table.Briefings bietet „Deep Journalism“, wir verbinden den Qualitätsanspruch von Leitmedien mit der Tiefenschärfe von Fachinformationen. Professional Briefings kostenlos kennenlernen: table.media/testenHier geht es zu unseren WerbepartnernHol dir deine persönlichen Daten mit Incogni zurück und hol dir 60 % Rabatt auf ein Jahresabo: https://incogni.com/tabletodayImpressum: https://table.media/impressumDatenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerungBei Interesse an Audio-Werbung in diesem Podcast melden Sie sich gerne bei Laurence Donath: laurence.donath@table.media Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Trotz Radicant-Debakel: Der Baselbieter Regierungsrat wird sich nicht mit einer Übertragung des Bankdossiers auseinandersetzen müssen. Der Landrat lehnte einen Vorstoss ab, der forderte, dass das BLKB-Dossier dem derzeit zuständigen Finanzdirektor Anton Lauber entzogen wird. Ausserdem in der Sendung: · Warum ist die Beschaffung neuer Trams in Basel so schwierig? · Warum könnte die Geothermie vor einem Comeback stehen?
“Sicherheitshalber” ist der Podcast zur sicherheitspolitischen Lage in Deutschland, Europa und der Welt. In Folge 108 diskutieren Thomas Wiegold, Ulrike Franke, Frank Sauer und Carlo Masala mit Nicole Koenig über die Beistandsklauseln der NATO und der EU. Wie stehen die beiden zueinander? Kann die EU die Lücke füllen, die sich durch Trump in der NATO auftut? Müssen wir in Europa vielleicht nochmal ans Reißbrett und etwas ganz Neues entwerfen? Im zweiten Teil fragen die vier Podcaster sich, ob wir wirklich schon alle notwendigen Lehren aus der Ukraine verinnerlicht haben. Ist das mit der viel besungenen “Drohnenkriegsführung” und all ihren Implikationen wirklich eingesickert - inklusive Beschaffung, Streitkräftestruktur, Training und so weiter? Abschließend dann wie immer der “Sicherheitshinweis”, der kurze Fingerzeig auf aktuelle, sicherheitspolitisch einschlägige Themen und Entwicklungen - diesmal mit den größten konventionellen Streitkräften in Europa, also denen Polens, Munition für die Ukraine, einer überraschend pragmatischen Lösung für das Funkproblem der Bundeswehr und ausnahmsweise einem Buchtipp - und dann noch einem “fachlichen” Buchtipp. EU-Beistandsklausel: 00:01:47 Drohnen und Kriegsbild: 00:43:45 Fazit: 01:16:14 Sicherheitshinweise: 01:19:10 Anlässlich der 100. regulären Folge Sicherheitspod gibt es im Shop jetzt das irre originell benannte “Sicherheitshalber 100 Folgen Shirt”: Shop: https://sicherheitshalbershop.myspreadshop.de/ Mail: mail@sicherheitspod.de Web: https://sicherheitspod.de/ Patreon: https://www.patreon.com/sicherheitspod Bitte beachten! Neues Spendenkonto: Sicherheitshalber Podcast DE81 1001 8000 0995 7654 77 FNOMDEB2 Finom Komplette Shownotes unter: https://sicherheitspod.de/2026/05/15/folge-108-artikel-ist-42-7-der-neue-5-drohnen-und-kriegsbild-der-zukunft-genug-ist-nie-genug/
Minentaucher der deutschen Marine gelten als eine der spezialisiertesten Einheiten der Bundeswehr. Ihre Aufgabe: Seeminen aufspüren, identifizieren und entschärfen – oft in völliger Dunkelheit und Kälte. NDR-Reporterin Kim Kristin Mauch und ihr Kollege Eike Köhler haben die harte Ausbildung der Minentaucher monatelang begleitet und erzählen bei 11KM von den ersten Übungen bis zur Einsatzreife. Die gefragte Eliteeinheit ist jetzt auch für die Absicherung der Straße von Hormus im Gespräch, das deutsche Minenjagdboot Fulda schon unterwegs ins Mittelmeer für einen möglichen Einsatz. Doch wie könnte diese Mission aussehen? Hier geht's zur sechsteiligen ARD Doku-Serie “Minentaucher - Der harte Weg in die Elite der Bundeswehr”, für die Kim Kristin Mauch zusammen mit Eike Köhler die Ausbildung von angehenden Minentauchern begleitet hat: https://www.ardmediathek.de/video/minentaucher-der-harte-weg-in-die-elite-der-bundeswehr/folge-1-luftanhalten-bis-ans-limit/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS8zZWZlNDI1NS05NjgwLTRiM2ItYWM0OS0xMTFlYjc2OTAyZWY In dieser früheren 11KM-Folge geht es um die “Wirtschaftskrise durch Iran-Krieg: Warum Benzin nur der Anfang ist”: https://1.ard.de/11KM_Iran_Krieg_Wirtschaft Außerdem gibt es noch eine 11KM-Episode zur “Aufrüstung der Bundeswehr: Was bei der Beschaffung schief läuft“: https://1.ard.de/11KM_Bundeswehr_Beschaffung Alle aktuellen Entwicklung zur Straße von Hormus findet ihr natürlich auf tagesschau.de: https://www.tagesschau.de/thema/iran Hier geht's zu “This is America: Free Luigi”, unserem Podcast-Tipp: https://kurz.wdr.de/thisisamerica Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautorin: Lisa Hentschel Mitarbeit: Claudia Schaffer Host: Kevin Ebert Produktion: Jonas Lasse Teichmann, Emilian Grimm, Alexander Gerhardt Planung: Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim BR.
„Wir müssen uns tatsächlich darauf vorbereiten, dass wir unsere Streitkräfte so ausbilden müssen, dass sie einen Einsatz und das heißt eben auch in einem Krieg gegen einen militärisch gleichstarken Gegner auch bestehen können“, sagt Nicole Schilling. Die Lage sei hochkomplex mit einer Gleichzeitigkeit militärischer Konflikte und einer Dynamik, wie es sie seit Jahrzehnten nicht gab. Die Reaktion der Bundeswehr: Sie hat sich erstmals in ihrer Geschichte eine Militärstrategie gegeben. Die deutsche Armee soll in den nächsten Jahren zur „konventionell stärksten Streitkraft Europas“ werden. Was bedeutet das konkret für die Bundeswehr organisatorisch, für die Menschen, die dienen sollen – aktiv oder in der Reserve – und die Gesellschaft? Darüber spricht Host Dario Weilandt in dieser Folge des Atlantic Talk Podcasts mit der Stellvertreterin des Generalinspekteurs der Bundeswehr im Bundesverteidigungsministerium, Generaloberstabsarzt Dr. Nicole Schilling. Statt in Kontingenten müsse man die Bundeswehr jetzt wieder als Ganzes denken; im Prinzip ähnlich wie im Kalten Krieg. Man kann also innerhalb der Bundeswehr einerseits auf bestehende Konzepte zurückgreifen, aber einiges werde auch neu organisiert und das unter Zeitdruck. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren, in denen es in der Bundeswehr durchaus Probleme bei der Beschaffung gab, laufe es „auf allen Ebenen gut an“, so Schilling, beispielsweise in der Logistik, beim Luftverteidigungssystem Aero 3 und: 2025 war das einstellungsstärkste Jahr seit dem Aussetzen der Wehrpflicht 2011. Projekte würden heute ganz anders aufgesetzt: Entwicklung, Erprobung, Nutzung und Schulung würden viel mehr parallel stattfinden, in engem Dialog auch zwischen Truppe und Industrie. Das Innovationszentrum Erding werde entsprechend aufgestellt. In dieser Podcast-Episode geht es auch um die Änderungen in der Planung von Operationen in Bezug auf KI, um die Panzerbrigade 45 an der NATO-Ostflanke in Litauen, das Zusammentragen von Aufklärungsergebnissen mit den NATO-Partnern, Drohnenabwehrfähigkeiten und den Host-Nation-Support, den Deutschland gewährleisten muss. Denn im Falle eines Falles würde Deutschland zur Drehscheibe, Material und Truppen der NATO würden sich durch Deutschland bewegen. Dabei werde die „neue Reserve“ eine besondere Rolle spielen. Nicole Schilling erläutert, wie diese künftig Aufgaben bekommt, die die aktive Truppe nicht (mehr) übernimmt. Anders gesagt: Die aktive Truppe ist dann auf die Reserve auch angewiesen. „Ein ganz neues Denken, was wir so, glaube ich, tatsächlich noch nie hatten“, so Schilling. Sie erläutert, wie dazu die Aus- und Weiterbildung der Reservisten neugestaltet wird. Sind die Menschen in Deutschland – und damit eine Gesellschaft, die seit Jahrzehnten im Frieden lebt – bereit für eine glaubwürdige Verteidigung? Nicole Schilling sagt, sie sei fest davon überzeugt, ebenso wie davon, dass die Bundeswehr auf demokratisch festen Füßen stehe, die robust genug sind gegenüber undemokratischen Tendenzen. Für Truppe und Bevölkerung findet sie eins besonders wichtig: Handlungssicherheit.
Es ist ein historischer Schritt: Israel und Libanon haben sich auf einen Waffenstillstand geeinigt. Allerdings ist unklar, ob der lang hält und wie sich die Terrormiliz Hisbollah verhalten wird. Über die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten berichtet in dieser Ausgabe von “Streitkräfte und Strategien” Kai Küstner. Im Fokus steht ein mögliches Abkommen mit dem Iran – vor allem über sein Atomprogramm – und die Straße von Hormus. Iran hat mittlerweile angekündigt, die Meerenge wieder zu öffnen und Handelsschiffen die Durchfahrt während der derzeit geltenden Waffenruhe zu erlauben. Die USA halten aber an der Blockade für Schiffe, die iranische Häfen verlassen oder anlaufen wollen, fest. Die Diskussion über die Sicherung der Straße von Hormus geht in Europa weiter. Dabei konkretisiert sich nicht nur, wie eine deutsche Beteiligung aussehen könnte, sondern es treten einmal mehr Differenzen zwischen Deutschland und Frankreich bei der Frage nach der Einbindung der USA zu Tage. Der Angriffskrieg gegen die Ukraine hinterlässt in Russland immer tiefere wirtschaftliche Spuren. Auch muss der Kreml damit leben, dass er nach der Abwahl des ungarischen Regierungschefs Orbán einen wichtigen Verbündeten verloren hat, der weitere Hilfe für die Ukraine blockiert bzw. neue Sanktionen gegen Russland verhindert hat. Trotzdem, so Kai, gibt es bislang kein Anzeichen, dass Putin diesen grausamen Abnutzungskrieg zu beenden gedenkt. Anna Engelke spricht im Interview mit der Topmanagerin im Rüstungsbereich, Susanne Wiegand, über die bemerkenswerte Entwicklung der ukrainischen Verteidigungsindustrie. Die Aufsichtsrätin bei u.a. dem Drohnenhersteller Quantum Systems erklärt, was in der Ukraine unter dem Eindruck des andauernden russischen Angriffskrieges anders läuft als in Deutschland. Das Land produziere mehr als es brauche. Diese Fähigkeit habe der Westen in 30 Jahren Friedensdividende verloren. Wiegand analysiert, warum die Beschaffung neuer Rüstungsgüter trotz des Sondervermögens eher langsam vorangeht und welche Probleme damit einhergehen. Sie beleuchtet das Vorgehen der Politik, aber auch der Industrie, die ebenfalls eine Verantwortung trägt. Man müsse aus alten Verhaltensmustern rauskommen, rät die Managerin. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Interview mit Susanne Wiegand: https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-3229316.html USA wollen Ölsanktionen gegen Russland wieder in Kraft setzen: https://kyivindependent.com/moscow-walks-away-with-billions-as-trumps-russian-oil-waiver-expires/ Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast-Tipp: Being The Beatles – Staffel 2 https://www.ardsounds.de/sendung/urn:ard:show:5d933a937bf865a2/
In Paris haben 49 Staats- und Regierungs-Chefs darüber gesprochen, wie die Straße von Hormus dauerhaft gesichert werden kann. Mit dabei war auch Bundeskanzler Merz. │ Der Iran und die USA haben sich darauf geeinigt, die Meerenge für den Schiffsverkehr zu öffnen - so lange die Waffenruhe im Libanon hält. │ Im Libanon sind die Menschen einerseits erleichtert über die Waffenruhe - bleiben andererseits aber auch skeptisch, ob sie hält. │ In Israel gibt es Meldungen darüber, dass dem Militär die Raketen ausgehen. │ Die Bundeswehr rüstet zu langsam auf - das findet zumindest die deutsche Rüstungsindustrie. Aus ihrer Sicht müsste die Beschaffung neu geregelt werden.
Keine Experten.Keine Theorie.Nur Menschen, die selbst konsumieren.In dieser Folge kommen Konsumenten zu Wort – offen, direkt und ohne Filter.Es geht um Alltag, Beschaffung, Kontrolle und Kontrollverlust. Um das, was von außen oft nicht gesehen wird.Wie fühlt sich Konsum wirklich an?Was denken Menschen, die mitten in der Sucht stehen?Das hier ist Real Talk.Ungefiltert. Unbequem. Echt.Opium, Konsumenten, Sucht, Drogen, Opiate, Abhängigkeit, Erfahrungsberichte, Szene, Realität Sucht, Entzug
Was passiert, wenn billige Drohnen und Raketen teure Verteidigungssysteme überfordern – und was das für Deutschland bedeutet: Darüber spricht Paul Ronzheimer mit der langjährigen Rüstungsmanagerin Susanne Wiegand. Es geht um die Lehren aus dem Krieg im Nahen Osten, um die Verwundbarkeit kritischer Infrastruktur, um hybride Angriffe und um die Frage, warum Deutschland bei Drohnenabwehr, Beschaffung und ziviler Vorbereitung noch immer hinterherhinkt. Wiegand erklärt, weshalb nicht nur Hightech, sondern vor allem Masse, Geschwindigkeit und eine ehrliche Debatte über unsere Sicherheitslage entscheidend sind.
Osterwochenende ist Tierwochenende: Was hat der Wal mit dem Gotthardstau und der Wolf mit Ikea zu tun? Gabriel Vetter erklärt es und wundert sich zudem tierisch über die Probleme der Schweizer Armee bei der Beschaffung von neuen Waffen. Alle drei Wochen am Samstag. Hier auf SRF 1. Wer die Sendung live am Radio hören will – sie läuft am: Samstag, 04.04.2026, 13.00 Uhr, Radio SRF 1 Sonntag, 05.04.2026, 23.00 Uhr, Radio SRF 1 (Wiederholung)
Der Bundesrat bezeichnet den Konflikt zwischen den USA und Israel sowie dem Iran als Krieg. Das hat Konsequenzen für die Schweizer Waffenexporte und den Luftraum. Wie soll sich die Schweiz gegenüber den USA verhalten? Und wie steht es um die Sicherheit der Schweiz? Der Bund bezeichnet seit vergangener Woche den Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran als Krieg. Gemäss Neutralitätsrecht sind Waffenlieferungen an kriegsführende Staaten nicht zulässig. Nach Deutschland sind die USA zweitwichtigste Abnehmerin von Schweizer Kriegsmaterial. Die Rüstungsindustrie kritisiert den Bundesratsentscheid und warnt vor wirtschaftlichen Schäden. Sie befürchtet, dass die Schweiz nicht mehr als zuverlässiger Partner wahrgenommen wird. Ist es richtig, dass der Bundesrat unter anderem die USA faktisch als Kriegspartei bezeichnet? Und was geschieht nun mit neuen und bereits bewilligten US-Gesuchen für Waffenlieferungen aus der Schweiz? Wie steht es um die Sicherheit der Schweiz? Derweil steht die Schweizer Armee vor enormen Herausforderungen: Zwei grosse Beschaffungen von amerikanischem Armeematerial – die F-35A-Kampfjets und das Flugabwehrsystem Patriot – verzögern sich und die Kosten steigen. Statt den vorgesehenen 36 Kampfjets erhält die Schweiz für den Preis von rund 6 Milliarden Franken voraussichtlich nur noch 30 Exemplare. Bei der Lieferung der Patriot-Systeme rechnen die Schweizer Behörden mit Verzögerungen von vier bis fünf Jahren. Der Bund hat nun entschieden, dass die Beschaffung eines zusätzlichen Flugabwehr-Systems geprüft werden soll – produziert in Europa. Ist die Schweiz zu stark abhängig von den USA bei Rüstungsbeschaffungen? Und wie steht es um ihre Verteidigungsfähigkeit? Um die zusätzlichen Mittel für die Armee finanzieren zu können, schlägt der Bundesrat eine Finanzierung über die Mehrwertsteuer vor. Sie soll während zehn Jahren um 0,8 Prozentpunkte erhöht werden. Doch die Finanzierungspläne des Bundesrats stossen auf viel Widerstand. In Umfragen lehnen 63 Prozent der Befragten eine Erhöhung der Mehrwertsteuer zugunsten der Armee ab. Wie gut ist der Finanzierungsvorschlag von Verteidigungsminister Martin Pfister? Gäbe es Alternativen? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 20. März 2026 in der «Arena»: – Werner Salzmann, Ständerat SVP/BE; – Priska Seiler Graf, Nationalrätin SP/ZH; – Reto Nause, Nationalrat Die Mitte/BE; und – Balthasar Glättli, Nationalrat Grüne/ZH. Ausserdem im Studio: Patti Basler (Protokoll)
Kamikazedrohnen, Kampfjets oder Aufklärungstechnik: Deutschland steckt Milliarden in die Aufrüstung der Bundeswehr. Die Truppe soll, so ist es politisch gewollt, angesichts der russischen Bedrohung und dem unsicheren Verhältnis zu den USA so schnell wie möglich moderner und abwehrbereiter werden. Johannes Lenz vom BR erzählt in dieser 11KM-Folge, wo das System für die Beschaffung neuer militärischer Ausstattung zum Problem wird. Er berichtet über einen geplanten milliardenschweren Rüstungskauf, der in letzter Minute vom Haushaltsausschuss gestoppt wurde. Der Fall zeigt, wie unflexibel die Strukturen bei der Beschaffung von Rüstung sind – und dass manchmal das eigentliche Ziel verloren geht: Eine gute Ausrüstung der Bundeswehr. Hinweis: Bei Sekunde 00:36 hat unser Host von "einer halben Milliarde Euro" gesprochen. Richtig ist, dass es um eine halbe Billion Euro geht. Wir haben die Stelle korrigiert.11KM ist am 9. Mai beim ARD Sounds Festival dabei. Alle Infos und Tickets hier: https://www.ardsoundsfestival.de/#/ Hier geht's zur Plusminus-Recherche von Johannes Lenz „Rüstungsindustrie: Wie effizient wird unser Steuergeld ausgeben?“: https://www.ardmediathek.de/video/plusminus/ruestungsindustrie-wie-effizient-wird-unser-steuergeld-ausgegeben/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC82YzZkMmVhMS1iNGU0LTRlODctYTk3NS1iMzJkNGVlNmI5ZmNfb25saW5lYnJvYWRjYXN0L3NlY3Rpb24vNTc3MTdkZTctYTljMS00ZjkxLWI4NjEtOTBiMDE3ODgxOTA3 Für die Verteidigung braucht es neben Ausrüstung auch Soldatinnen und Soldaten. In dieser früheren Folge von 11KM haben wir uns deshalb gefragt: „Streit über Wehrdienst: Wie geht es weiter bei der Bundeswehr?“: https://1.ard.de/11km_Wehrdienst_Debatte Hier geht's zu Deutschland3000 – mit Eva Schulz, unserem Podcast-Tipp: https://1.ard.de/-Deutschland3000?CP11KM Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in ARD Sounds: https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/12200383/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Niklas Münch Mitarbeit: Claudia Schaffer, Nicole Dienemann Host: David Krause Produktion: Viktor Fölsner-Veress, Lorenz Kersten, Christiane Gerheuser-Kamp, Lisa Krumme Planung: Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
Unternehmensbewertungen, Wachstumsstories und Investmententscheidungen stehen und fallen mit einer zentralen Frage: Wie belastbar sind die zugrunde liegenden Annahmen? Gerade in unsicheren Märkten wird diese Frage immer kritischer, und Daten rücken von einem unterstützenden Werkzeug ins Zentrum jeder Transaktion. Statista hat sich hierbei als einer der weltweit führenden Kanäle etabliert, wenn es um die schnelle Beschaffung relevanter Marktdaten geht.Mein Gast ist Marc Berg, CEO von Statista. Wir sprechen über seinen Weg von Führungsrollen bei Otto und FreeNow bis an die Spitze eines der bekanntesten Datenunternehmen der Welt. Marc erläutert, warum valide Marktdaten heute über Unternehmenswerte entscheiden und wie Statista den Wandel vom reinen Plattformgeschäft hin zu einem Data-as-a-Service-Modell vollzieht. Zudem analysieren wir Strategien zum Schutz von Datenbeständen gegenüber globalen KI-Modellen.Wir beleuchten in dieser Episode:Marcs Werdegang und die Logik hinter Karrierepfaden,die fundamentale Rolle von Daten für die Bewertung von Firmen,der strategische Wandel vom Plattform- hin zum Service-Geschäft,die Absicherung von Datenbeständen gegen das Scraping durch KI-Modelle,die kulturellen Hürden bei der Nachfolge und Führung in Gründer-Unternehmen,und vieles mehr...Viel Spaß beim Reinhören!***Timestamps:(00:00:00) Intro(00:02:21) Werdegang und Karriereplanung(00:05:11) Weichenstellungen für Erfolg(00:07:24) Studienwahl im KI-Zeitalter(00:10:37) Transformation akademischer Berufe(00:15:31) KI-Kompetenz in Finance und HR(00:20:24) Hyperscaling bei MyTaxi(00:25:06) Rebranding MyTaxi zu FreeNow(00:28:04) Integration von DUB und AMBER(00:32:40) Organisationsstruktur am Beispiel Allianz(00:35:09) Statista Portfolio und Zielgruppen(00:38:37) Datenintegration in Excel-Umgebungen(00:40:14) Kooperationen mit KI-Plattformen(00:42:48) Strategie zur IP-Protection(00:46:55) Qualitätssicherung und Datenquellen(00:51:38) Zusammensetzung der Datenbestände(00:55:13) Wettbewerbsumfeld und Datenpartnerschaften(00:58:36) KI als Transformationschance(01:03:06) Nachfolge von Gründern als CEO(01:10:08) Fazit***Alle Links zur Folge:Kai Hesselmann auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/kai-hesselmann-dealcircle/CLOSE THE DEAL auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/closethedeal-podcastMarc Berg auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/marcberg75/Statista auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/statista/Website CLOSE THE DEAL: https://dealcircle.com/ClosetheDeal/***AMBER und DUB.de sind die Plattformen für sichere Unternehmensnachfolgen. Schaut vorbei, wenn ihr euer Unternehmen schnell, sicher und kostenfrei zum Verkauf inserieren wollt oder als Käufer auf der Suche nach passenden Deals seid:www.amber.dealswww.dub.de***Du bist M&A-Berater im Small- oder Midcap-Segment und suchst einen Überblick über alle relevanten Deals? Jetzt schnell den
Recherchen von SRF zeigen: Letzte Woche haben die USA die Schweiz über eine Verspätung von bis zu fünf Jahren für das bestellte Luftverteidigungssystem Patriot informiert. Am Freitag will Bundesrat Martin Pfister deshalb eine Alternative beschliessen. Weitere Themen: Die Nato-Luftabwehr hat nach Angaben der Türkei eine von Iran abgefeuerte ballistische Rakete abgefangen. Inzwischen geht die Nato davon aus, dass der Iran absichtlich die Rakete auf das Bündnismitglied abgefeuert hat. Was löst das in der Nato aus? Europäische Steuergelder sollen vermehrt europäischen Industrieunternehmem zukommen, damit die kritischen Industriesektoren vor chinesischer Konkurrenz geschützt werden. Dieser Vorschlag der EU-Kommission heisst «Made in Europe». Was das konkret bedeuten soll hinsichtlich öffentlicher Beschaffung.
Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat der Beschaffung von Kamikazedrohnen für die Bundeswehr unter Auflagen zugestimmt. Weiteres Thema in den Kommentaren ist die Rede von US-Präsident Trump zur Lage der Nation. Doch zunächst zur geplanten Reform des sogenannten Heizungsgesetzes. www.deutschlandfunk.de, Presseschau
Heute geht es um eine Realität, die viele Feuerwehren kennen, aber selten offen besprechen: Der Auftrag bleibt gleich, die Erwartungen steigen, aber die Mittel werden knapper. Und genau da beginnt Führung. Zwischen Beschaffungsbedarf, Haushaltslogik, politischen Verfahren und dem Druck aus der eigenen Mannschaft entsteht schnell Frust. Die Feuerwehr sagt: Wir brauchen das jetzt. Verwaltung und Politik sagen: Wir müssen prüfen, priorisieren und rechtssicher entscheiden. Beide Seiten haben Gründe. Und genau deshalb gibt es so oft schwierige Diskussionen. Es fehlt häufig der Perspektivwechsel. In dieser Folge geht es nicht um Jammern und nicht um Politik-Bashing. Es geht um die Frage, wie Feuerwehrführung trotz knapper Mittel handlungsfähig bleibt. Was kann ich beeinflussen, was nicht? Wie priorisiere ich? Wie kommuniziere ich intern, ohne Frust zu verstärken? Und wie argumentiere ich nach außen so, dass aus berechtigten Forderungen tragfähige Entscheidungen werden? Denn Handlungsfähigkeit entsteht nicht erst mit dem nächsten Fahrzeug oder der nächsten Ausschreibung. Sie beginnt früher. Bei Klarheit, Prioritäten und Führung.
The biggest procurement myth? That better negotiations automatically create better results.Host Mike Jansen speaks with Mario Meyer, CPO and Head of Global Quality for the Division Plants at Ammann Group, about why classic negotiation tactics often hit a hard ceiling, and where Procurement leaders should focus instead.Mario challenges the idea that value is won at the negotiation table. Drawing on real examples from Ammann's project-driven environment, he explains how deeper collaboration with suppliers and internal stakeholders unlocks value that price pressure alone never delivers.This way of thinking becomes especially critical in project procurement, where complexity is the norm rather than the exception. With up to half of Ammann's asphalt and concrete mixing plants customised, Mario shares how his team manages cost, risk and timelines without relying on serial-production logic or simplistic savings metrics.You'll learn:1. Why negotiation-driven saving approaches quickly hit their structural limits2. How collaboration creates value that price pressure never can3. What project procurement fundamentally changes about cost control4. Why total cost and execution matter more than unit price5. How Procurement can stay in control when every project is different___________Get in touch with Mario Meyer on LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/mario-meyer-304121150/___________About the host Mike Jansen:Mike Jansen is Partner at H&Z Management Consulting with over a decade of experience enhancing the value that procurement delivers to organisations. Driven by a passion for tackling challenges, Mike thrives on competition—whether with others or himself. Outside of work, Mike enjoys quality time with his wife and children.Get in touch with Mike Jansen on LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/jansen-mike/
Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr sitzt in Koblenz. Der Chef persönlich, Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) will sich ein Bild davon machen, wie die Behörde in Koblenz das Sondervermögen zur Stärkung der Truppe einsetzt. Er will mit der Leitung des Amtes sprechen sowie auch mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit dem Alltagsgeschäft betraut sind. Johannes Binder ist Volkswirt am Kiel Institut für Weltwirtschaft. Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Leon Vucemilovic betont er, wie viel Geld gerade in Koblenz verwaltet wird, nämlich allein 2026 seien das 100 Milliarden Euro.
Friedrich Merz muss sich in Stuttgart der Wiederwahl als CDU-Vorsitzender stellen. Nach großen Reformversprechen ist die Unzufriedenheit in Teilen der Partei spürbar. Wie stark fällt sein Ergebnis aus – und welche Rolle spielt Angela Merkel bei ihrem seltenen Parteitagsauftritt? Rixa Fürsen und Rasmus Buchsteiner analysieren das vorab. Im 200-Sekunden-Interview geht es um strengere Regeln gegen Vetternwirtschaft im Bundestag. Nach der AfD-Affäre zeigt sich Merz offen für gesetzliche Verschärfungen. Sonja Eichwede, stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende, erklärt, wo sie Handlungsbedarf sieht. Außerdem: Die geplante Beschaffung von Kamikaze-Drohnen für die Bundeswehr sorgt im Haushaltsausschuss für Kritik – unter anderem wegen eines umstrittenen Investors. Das Berlin Playbook als Podcast gibt es jeden Morgen ab 5 Uhr. Gordon Repinski und das POLITICO-Team liefern Politik zum Hören – kompakt, international, hintergründig. Für alle Hauptstadt-Profis: Der Berlin Playbook-Newsletter bietet jeden Morgen die wichtigsten Themen und Einordnungen. Jetzt kostenlos abonnieren. Mehr von Host und POLITICO Executive Editor Gordon Repinski: Instagram: @gordon.repinski | X: @GordonRepinski. POLITICO Deutschland – ein Angebot der Axel Springer Deutschland GmbH Axel-Springer-Straße 65, 10888 Berlin Tel: +49 (30) 2591 0 information@axelspringer.de Sitz: Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 196159 B USt-IdNr: DE 214 852 390 Geschäftsführer: Carolin Hulshoff Pol, Mathias Sanchez Luna Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Jetzt ist es fix: St. Pölten bekommt eine rot-grüne Koalition // Die neue "ApoApp" soll bei der Beschaffung von vergriffenen Medimenten helfen
Nach über 60 Podcast Folgen gehen Kerstin Stachel und Lennart Eltzholtz zurück an den Ursprung: Zur allerersten Folge von HealthCareBrain – den 10 Bausteinen eines professionellen Klinikeinkaufs. Und diesmal mehr auf den Punkt, praxisnaher und als Videopodcast.Was macht einen strategischen Klinikeinkauf wirklich aus?Warum scheitern viele Organisationen nicht am Preis – sondern am Fundament?Und weshalb beginnt professionelle Beschaffung nicht mit Verhandlungen, sondern mit Klarheit?In Teil 1 sprechen Kerstin und Lennart über die ersten vier Bausteine:Gesetze kennen, verstehen und umsetzenMitarbeiter qualifizierenDigitalisierung & DatenqualitätOrganisation auf den Reifegrad abstimmenDabei wird deutlich:Ein moderner Klinikeinkauf ist kein „Bestellbüro“ – sondern strategischer Werttreiber.Mit Praxisbeispielen aus über 15 Jahren Transformationserfahrung – vom papierbasierten Einkauf bis zur strategischen Steuerung.Wenn ihr die Bausteine und viele andere Themen rund um Einkauf & Logistik im Krankenhaus vertiefen wollt, schaut doch mal in unseren Praxisguide Supply it! rein. Auf Amazon erhältlich als eBook oder Hardcover: https://www.amazon.de/SUPPLY-Praxisguide-Einkauf-Logistik-Krankenhaus/dp/3757810287
Ende Januar veröffentlichte das US-Justizministerium Millionen Dokumente im Fall Jeffrey Epstein. In ihnen finden sich Hinweise auf ein mutmaßliches Netzwerk aus Menschenhandel und sexualisierter Gewalt – sowie die Geschichte einer Frau, die in den Akten als "Jane Doe" geführt wird. Aus E-Mails, Tagebüchern und einer Zivilklage ergibt sich das Bild einer Jugendlichen, die nach eigenen Angaben in Epsteins Umfeld geraten sein soll. Sie erhebt schwere Vorwürfe gegen den inzwischen verstorbenen Finanzier und gegen einen weiteren einflussreichen Investor. Gerichtsurteile gibt es in ihrem Fall bislang nicht. Die Beschuldigten bestreiten die Anschuldigungen, Verfahren laufen noch. Epstein selbst wurde 2008 wegen der Beschaffung von Minderjährigen für Prostitution verurteilt und kam bald wieder frei. 2019 starb er in Untersuchungshaft. Der Fall erregte weltweit Aufsehen und nährt bis heute Verschwörungstheorien. Die Akten enthalten zahlreiche Fotos von ihm mit Prominenten und hochrangigen Politikern wie Bill Clinton und Donald Trump. In diesem Spezial von Was jetzt? spricht Helena Schmidt mit Paul Middelhoff. Der US-Korrespondent der ZEIT hat gemeinsam mit Anna Meyer und Kerstin Kohlenberg zu dem Fall von Jane Doe recherchiert und sich durch die Akten gearbeitet. Im Podcast rekonstruiert er ihre Geschichte und spricht über die journalistischen Grenzen der Verdachtsberichterstattung, über Macht und Straflosigkeit und darüber, was die neuen Akten politisch bedeuten. Moderation und Skript: Helena Schmidt Redaktion: Constanze Kainz, Elise Landschek Produktion: Markus Gläser Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Timeline zu den Epstein-Files: Das sind die wichtigsten Entwicklungen im Fall Epstein Klage gegen Jeffrey Epstein: Die Klage der Jane Doe Epstein-Files: Trump soll bereits 2006 Informationen über Epsteins Taten gehabt haben [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Hyperschallraketen für Deutschland? Darüber berichtet gerade Die Welt. Der französische Konzern Ariane Group sei mit Deutschland zu den Angriffswaffen im Gespräch. Sollte die deutsche Regierung sich zu diesem Schritt entscheiden: Die Aufrüstung des Landes würde immer bedrohlicher. Kritische Stimmen kommen indes in dem Artikel nicht zu Wort. Dafür ist die Rede vom Schließen einerWeiterlesen
In München hat die Sicherheitskonferenz begonnen - mit einer Grundsatzrede von Bundeskanzler Merz │ bei der MSC wird nicht nur über die neue von Großmächten dominierte Weltordnung gesprochen sondern auch über die Ukraine │ Die Lage in den ukrainischen Regionen kurz hinter der Front spitzt sich für die Menschen, die dort leben, immer weiter zu │ Massive Kritik an Bundestagspräsidentin Klöckner nach ihrem Besuch des Gazastreifens
Der Bundestag hat in der Vorwoche das Gesetz zur beschleunigten Planung und Beschaffung für die Bundeswehr verabschiedet. Die Novelle betrifft auch das Luftverkehrsgesetz und verändert die Zuständigkeiten bei Bauvorhaben nahe militärischen Radaranlagen. Damit lebt eine seit Jahren schwelende Debatte über Windkraft und militärische Sicherheit wieder auf.
Eine Finanzierung von 1,2 Milliarden Euro, das hört man ja nicht alle Tage in Europa. Genau das aber ist dem Berliner Scale-up Cloover rund um Jodok Betschart gelungen. Geplant ist von nun ein Shopify der Energiebranche, KI-Betriebssystem zur Energieunabhängigkeit, zu bauen, und das in einer Phase der Weltgeschichte, in der es wieder ziemlich stark um fossile Energiequellen geht - Stichwort Venezuela. Im Interview mit Betschart geht es um:
Waffen, Drohnen, Panzer - die Bundeswehr braucht eine bessere Ausrüstung und zwar möglichst schnell. Ein neues Gesetz soll helfen.
Die USA erhöhen den Druck auf das südamerikanische Land Venezuela weiter: US-Präsident Donald Trump hat eine Blockade gegen alle sanktionierten Öltanker vor Venezuela angeordnet. Vergangene Woche hatten US-Streitkräfte einen Öltanker vor der venezolanischen Küste beschlagnahmt. Weitere Themen in dieser Sendung: · In der EU dürfen auch nach 2035 Autos mit Verbrennungsmotoren verkauft werden. Das hat die EU-Kommission gestern vorgeschlagen und damit ihre Pläne gelockert. Wir klären, was das für die Autoindustrie und das Klima bedeutet. · In Australien werden heute die ersten Opfer der Terrorattacke vom Sonntag begraben. Die erste der Beerdigungen war begleitet von einem grossen Sicherheitsaufgebot. Australische Medien berichten von grossen Menschenmassen, die sich bei einer Synagoge versammelt hätten. Beim Angriff auf eine jüdische Feier am bekannten Bondi Beach in Sydney hatten die beiden mutmasslichen Täter 15 Menschen erschossen. · Die SBB fährt mit dem Doppelstockzug FV-Dosto nicht ins Ausland, anders als ursprünglich geplant. Die SBB sagt: Andere Züge seien besser geeignet für längere Fahrten im Ausland. Der FV-Dosto ist seit 7 Jahren in der Schweiz unterwegs. Der Zug sorgte für verschiedene Probleme: Verspätung bei der Beschaffung, Unzuverlässigkeit oder starkes Schütteln.
Public Money, Public Code: Wenn es sich um öffentliche Gelder handelt, sollte es auch öffentlicher Code sein.Warum zahlen wir eigentlich doppelt? Wir finanzieren Software mit Steuergeld, aber der Code verschwindet hinter verschlossenen Türen. In dieser Episode sprechen wir über Public Money Public Code: Wenn öffentliche Gelder in Software fließen, sollte der Code als Open Source verfügbar sein. Nicht nur fair für die Allgemeinheit, sondern auch strategisch klug für digitale Souveränität und gegen Vendor Lock-in.Gemeinsam mit unserem Gast Johannes Näder, Senior Project Manager Policy bei der Free Software Foundation Europe, tauchen wir in die Praxis ein. Johannes koordiniert die Initiative Public Money Public Code, berät Verwaltung und Politik und hält Vorträge zu nachhaltiger Beschaffung, Openwashing und digitaler Souveränität. Wir klären die Grundlagen freier Software, warum die vier Freiheiten zählen und wieso die Lizenzfrage nicht optional ist. Danach wird es konkret: Wie öffentliche Vergabeverfahren heute funktionieren, was sich mit der EU-Vergabereform ändern könnte, und wie Behörden statt Lizenzpaketen künftig Entwicklung, Maintenance und Support von Open Source einkaufen können.Wir schauen auf Erfolge und Best Practices: Schleswig-Holstein migriert massenhaft auf LibreOffice, das österreichische Bundesheer ist umgestiegen, München investiert wieder in freie Software. Wir sprechen über ZenDiS, den souveränen Arbeitsplatz OpenDesk und die Code-Plattform OpenCode.Bonus: Wer hätte gedacht, dass das österreichische Bundesheer zum (LibreOffice) Vorreiter wird?Unsere aktuellen Werbepartner findest du auf https://engineeringkiosk.dev/partnersDas schnelle Feedback zur Episode:
Forward-Deployed Engineers werden zum heißesten KI-Job nach Palantir-Vorbild. Anthropic bereitet IPO vor nach OpenAI-Vorbild. Microsoft kauft bei IREN für $10 Milliarden Rechenzeit, OpenAI bei Amazon für $38 Milliarden. NVIDIA verkauft Blackwell-Chips nach Südkorea und an US-Energieministerium für nationale Cloud-Strategie. Ex XAI-Forscher bekommt $1 Milliarde Seed-Funding. Amazon droht Perplexity wegen agentischem E-Commerce. Michael Burry shortet Palantir und NVIDIA, Palantir-Aktie fällt 8% trotz hervorragender Earnings. Coinbase-CEO trollt Prediction Markets im Earnings Call. Google plant solarbetriebene TPUs im Weltall. Unterstütze unseren Podcast und entdecke die Angebote unserer Werbepartner auf doppelgaenger.io/werbung. Vielen Dank! Philipp Glöckler und Philipp Klöckner sprechen heute über: (00:00:00) Bubble Time (00:02:07) Forward-Deployed Engineers (00:08:34) Anthropic IPO-Pläne (00:16:08) Microsoft-IREN Deal (00:19:00) OpenAI-Amazon Deal (00:27:05) NVIDIA Südkorea-Deal (00:30:28) Telekom-NVIDIA Deutschland (00:33:25) Humans& Seed-Runde (00:36:27) China KI-Behörde (00:38:08) Amazon vs Perplexity (00:43:34) Spotify Earnings (00:45:26) Palantir Earnings (00:49:39) Michael Burry shortet KI (00:54:33) KI-Browser umgehen Paywalls (00:56:58) Prediction Markets (01:01:14) Google TPUs im All Shownotes Der neue Trendjob in der KI: Forward-Deployed Engineers – ft.com Anthropic prognostiziert 70 Milliarden Dollar Umsatz, 17 Milliarden Dollar Cashflow bis 2028 – theinformation.com Microsoft schließt 9,7-Milliarden-Dollar-Deal mit IREN ab – bloomberg.com Amazon schließt 38-Milliarden-Dollar-Deal mit OpenAI ab – bloomberg.com NVIDIA und Oracle bauen größtes KI-Supercomputersystem für US-Energieministerium – nvidianews.nvidia.com Nvidia liefert über 260.000 Blackwell AI-Chips nach Südkorea – reuters.com Telekom und Nvidia investieren in KI-Rechenzentrum – spiegel.de xAI-Forscher in Gesprächen zur Beschaffung von 1 Milliarde Dollar für neues Frontier Lab Humans& – forbes.com Chinas Xi fordert globales KI-Gremium bei APEC als Gegenpol zu USA – reuters.com Perplexity AI wirft Amazon Einschüchterung vor – cnbc.com Palantir übertrifft Schätzungen, hebt Prognose für viertes Quartal an – cnbc.com Blase auf X: Michael Burry reicht 13F früh ein, PUTs auf Palantir und Nvidia – x.com Wie KI-Browser Blocker und Paywalls umgehen – cjr.org Shein verbietet Verkauf von Sexpuppen – edition.cnn.com Coinbase-CEO Brian Armstrong trollt die Wettmärkte – techcrunch.com Google plant solarbetriebene Rechenzentren im Weltraum – semafor.com
Der Performance Manager Podcast | Für Controller & CFO, die noch erfolgreicher sein wollen
Beschaffungscontrolling wird oft dem Einkauf überlassen - dabei entstehen hier täglich kritische Entscheidungen über Erfolg oder Misserfolg ganzer Produktlinien. Prof. Dr. Carl-Christian Freidank zeigt, wie Controller Preisobergrenzen berechnen und Make-or-Buy-Entscheidungen systematisch treffen können. In dieser Episode erfahren Sie: Was Beschaffungscontrolling von klassischem Einkauf unterscheidet Wie Sie Preisobergrenzen für kritische Rohstoffe systematisch ermitteln Welche typischen Fehler bei Make-or-Buy-Entscheidungen auftreten Wie digitale Tools das Beschaffungscontrolling unterstützen können Welche Risiken die Digitalisierung mit sich bringt und wie Sie diese beherrschen Über den Gast: Prof. Dr. Dr. habil. Carl-Christian Freidank war über 20 Jahre Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Hamburg und ist einer der renommiertesten Experten für Management Accounting in Deutschland. Zum besprochenen Artikel: Freidank, Carl-Christian: Digitalisierung des Beschaffungscontrollings industrieller Unternehmen – Mathematische Algorithmen zur Planung von Preisobergrenzen und Fremdbezugsalternativen, in: Wellbrock, W./Ludin, D. (Hrsg.), Management von Risiko, Nachhaltigkeit und KI in der Beschaffung, Wiesbaden 2025, S. 755-781.
Im Gespräch mit Host Anna Engelke ordnet der Sicherheitsexperte Christian Mölling die aktuelle Diskussion in Deutschland über Drohnen ein. Der Senior Advisor am European Policy Center spricht von einem "Hype" und erklärt, warum Drohnen keine neuen Wunderwaffen sind. Mölling analysiert, vor welchen Problemen Deutschland bei der Drohnenabwehr steht - etwa wegen getrennter Zuständigkeiten beim Abschuss von Drohnen - wie man sie nachhaltig bekämpfen und welche Lehren die NATO aus dem Drohnenkrieg in der Ukraine ziehen kann. Und er warnt, allein auf die Flugobjekte zu setzen: "Wegen des Drohnen-Hype, also wegen der übertriebenen Bevorzugung von Drohnen, jetzt viele andere Dinge hinten runterfallen zu lassen, das wäre das Schlimmste, was man machen kann." Gemeinsam mit Stefan Niemann guckt Anna auch auf die aktuellen Entwicklungen in Israel und im Gaza-Streifen, wo es Hoffnungen auf Frieden gibt. Stefan erklärt, was aus seiner Sicht den Ausschlag für den Durchbruch bei den Verhandlungen gegeben hat. Auf einen Waffenstillstand oder Frieden können die Menschen in der Ukraine dagegen weiterhin nicht hoffen. Russlands Angriffe gehen weiter, auch auf die Zivilbevölkerung. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html das Interview mit Christian Mölling https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-303278.html DER SPIEGEL: Drohnen im Krieg: Stoppt den Hype! - Gastbeitrag von Claudia Major https://www.spiegel.de/politik/deutschland/drohnen-im-krieg-stoppt-den-hype-gastbeitrag-von-claudia-major-a-c4e7907e-0f00-4906-9f03-df6ea35e7973 Podcast 11KM mit Kai Küstner: Gefährliches Surren - Wie Drohnen über Europa abgewehrt werden können https://1.ard.de/11KM_Drohnen_ueber_Europa Podcast Tipp: Weltspiegel Extra - "Freiheit für die Geiseln" https://1.ard.de/Weltspiegel_Podcast_Extra_FreiheitFuerDieGeiseln Podcast Berlin Code https://1.ard.de/berlincode
Die Vorfälle mit Drohnen im Luftraum europäischer Länder haben sich in den vergangenen Wochen gehäuft, Russland steht im Verdacht, dafür verantwortlich zu sein. Mit der Schließung von Flughäfen - wie in Dänemark - erreicht das Thema eine neue Brisanz, sagt Paul Strobel. Er ist Sprecher von Quantum Systems, einem Start-up, das u.a. Aufklärungsdrohnen - derzeit vor allem für die Ukraine - produziert. Als Hersteller könne man Abwehrmittel zur Verfügung stellen, um gegnerische Drohnen vom Himmel zu holen, so Strobel im Interview mit Host Anna Engelke. Allerdings wisse man nicht, wann und wo man diese Mittel einsetzen dürfe. Das sei ein hochkomplexes Thema, auf politischer und regulatorischer Ebene fange "die Arbeit jetzt erst an". Strobel - selbst ehemaliger Soldat - erklärt, was die NATO-Staaten in Bezug auf Drohnen von der Ukraine lernen können, welche Gefahren für die ukrainischen Werke des Herstellers bestehen und warum die Bundeswehr bei der Beschaffung in seiner Wahrnehmung einen deutlichen Sprung nach vorne gemacht hat. Das Thema Drohnen und die Möglichkeit, sie zu bekämpfen, beleuchtet auch Kai Küstner in der Lage. Sein Fazit: NATO und Bundeswehr haben bislang nur unzreichend wirksame und kostensparende Mittel. Kai erklärt, wie sich die Haltung der NATO im Umgang mit Russland nach dem Eindringen dreier russischer Kampfjets in den estnischen Luftraum verändert hat und er analysiert die Bemerkungen von Donald Trump am Rande der UN-Generalversammlung, dass die Ukraine ihr Territorium in Teilen oder ganz zurückerobern könne. Außerdem berichtet Kai über "Red Storm Bravo" - eine NATO-Übung mitten in Hamburg. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Interview mit Paul Strobel: https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-293260.html FAQ zu Drohnen - wie unvorbereitet sind wir? von Kai Küstner: https://www.tagesschau.de/ausland/europa/drohnen-faq-100.html Podcast-Tipp: Synapsen: Koffein, Gesundheit, Klima - Die Zukunft des Kaffees https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-292388.html
David Budde, Gründer von Trawa, spricht über den Aufbau eines modernen Energieversorgers. Er teilt, warum sie sich entschieden haben, Versorger zu werden, statt nur Beratung anzubieten, wie man die nötigen Lizenzen erhält und warum Kundenverständnis im komplexen Energiemarkt entscheidend ist. Was du lernst: Wie du als Energieversorger startest Die Balance zwischen Risiko und Sicherheit Warum Kundenverständnis entscheidend ist Den Weg von der Beschaffung zum Full-Service ALLES ZU UNICORN BAKERY: https://zez.am/unicornbakery Mehr zu David: LinkedIn: https://de.linkedin.com/in/dbudde Website: https://www.trawa.de/ Join our Founder Tactics Newsletter: 2x die Woche bekommst du die Taktiken der besten Gründer der Welt direkt ins Postfach: https://www.tactics.unicornbakery.de/
Polizeigewalt bei der Demo gegen Aufrüstung am 30. August in Köln – und was sie bedeutet „Kriegstüchtig“ werden – dazu gehört neben der Beschaffung von Waffen und Soldaten ganz weit vorne in der Prioritätenliste: die Reihen im Innern zu schließen. Für den Kriegskurs muss eine neue nationale Einheit her, und wenn sie nicht daWeiterlesen
Themen sind die Zukunft der Pflegeversicherung und die Debatte um die Beschaffung von Schutzmasken in der Coronakrise durch den damaligen Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Zunächst aber geht es um die polnischen Kontrollen an der Grenze zu Deutschland. www.deutschlandfunk.de, Presseschau
Ex-Gesundheitsminister Jens Spahn steht wegen der gigantisch teuren Beschaffung von Masken zur Corona-Pandemie unter Druck. Für hohe Staatsämter hat er sich disqualifiziert.
Rüstungschef erwägt Beschaffung von ADS-15-Drohnen abzubrechen, massive Luftangriffe auf Kiew, Wege aus der Einsamkeit, On produziert Laufschuh teilweise in der Schweiz
Der Krieg zwischen Israel und Iran wirft Fragen zur Rolle der Schweiz und der Ausrichtung ihrer Verteidigungspolitik auf. Welche Auswirkungen hat die Eskalation im Nahen Osten auf die Schweiz? Und wie geht es beim F-35 weiter? Im Krieg zwischen Israel und Iran überschlagen sich die Ereignisse. Nach dem US-Angriff auf iranische Atomanlagen in der Nacht auf Sonntag, 22. Juni 2025, und einem Gegenschlag auf einen US-Militärstützpunkt in Katar rief US-Präsident Donald Trump zur Waffenruhe zwischen Israel und Iran auf. Liegt damit eine diplomatische Lösung des Konflikts in Griffweite? Welche Rolle kommt der Schweiz dabei zu? Wie soll sie sich positionieren? Unter dem Eindruck der zahlreichen Konflikte weltweit wollen die Nato-Staaten ihre Verteidigungsausgaben auf mindestens fünf Prozent des Bruttoinlandprodukts erhöhen. Auch die Schweiz hat den Zahlungsrahmen für die Armee jüngst erhöht. Wie viel Geld braucht die Armee? Und soll sich die Schweiz stärker der Nato annähern oder ihre Verteidigung eigenständig sicherstellen? Für Kontroversen sorgt aktuell auch eine Recherche von SRF. Demnach drohen bei der Beschaffung der F-35-Kampfjets Mehrkosten von über einer Milliarde Franken. Und das, obschon der Bundesrat stets von einem Fixpreis von sechs Milliarden Franken gesprochen hat. Was bedeutet das für die Beschaffung der Kampfjets? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 27. Juni 2025 in der «Arena»: – Alfred Heer, Nationalrat SVP/ZH und Präsident parl. Freundschaftsgruppe Schweiz – Israel; – Priska Seiler Graf, Nationalrätin SP/ZH und Präsidentin Sicherheitspolitische Kommission Nationalrat; – Damian Müller, Ständerat FDP/LU und Mitglied Aussenpolitische Kommission Ständerat; und – Pirmin Bischof, Mitglied Parteipräsidium Die Mitte und Mitglied Aussenpolitische Kommission Ständerat.
So geht Pseudo-Aufarbeitung: Mit einer zahnlosen Enquete-Kommission und mit scheinbarem Eifer bei der Ermittlung zur Maskenbeschaffung soll eine Aufarbeitung der unangemessenen Corona-Politik simuliert werden. Das ist vollkommen ungenügend und soll eine echte Analyse der zerstörerischen Zeit mutmaßlich verhindern. Ein Kommentar von Tobias Riegel. Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. Der Ex-GesundheitsministerWeiterlesen
Die Welt schaut gespannt nach Tel Aviv und Teheran, aber im Moment nicht nach Kiew. Host Anna Engelke hat den Blick auf beide Kriegsgebiete - den Nahen Osten und die Ukraine. In dieser Folge geht es auch um Deutschland, die NATO und Donald Trump. Kann der US-Präsident strategisch denken, hat er einen Plan für den Krieg im Nahen Osten? Co-Host Stefan Niemann bezweifelt beides. Trump hasse es zwar, schwach oder unentschlossen zu wirken, habe aber gleichzeitig große Angst, in den Krieg zwischen Israel und dem Iran hineingezogen zu werden: Donalds Dilemma. Israel hat seine Luftschläge auf Ziele im Iran am Ende der Woche noch einmal verstärkt. Das Mullah-Regime antwortet mit ballistischen Raketen auf Tel Aviv und andere Städte. Dabei wurde auch ein Krankenhaus getroffen. Parallel laufen diplomatische Bemühungen um eine Deeskalation. So verhandeln Deutschland, Frankreich und Großbritannien in Genf mit Irans Außenminister - in Abstimmung mit den USA. Russlands Sommeroffensive in der Ukraine geht an etlichen Frontabschnitten weiter, wenn auch mit geringen Geländegewinnen. Wladimir Putin scheint sich stärker auf den Verbündeten Nordkorea zu stützen: Kim Jong-un will Pioniere ins russische Kursk schicken und auch Arbeiter für die Drohnenproduktion. Das Thema „Rüstung in Deutschland“ beobachtet Host Anna Engelke in den nächsten Monaten im Podcast immer wieder mit Christian Mölling, Sicherheitsexperte beim European Policy Center. „Wir haben eine Deadline, bis zu der wir fertig sein müssen“, erklärt Mölling den Zeitdruck bei der Beschaffung in der Rüstungsindustrie. Weil sich die Bedrohungslage seit dem Angriffskrieg Russlands in der Ukraine verändert habe, müsse die Bundeswehr bei der Rüstung umstellen im Rahmen einer Abschreckungsstrategie, auch mit Blick auf die Bündnispartner. In der kommenden Woche wird Anna den NATO-Gipfel in Den Haag besuchen. Welche Zukunft das Bündnis hat und was Generalsekretär Marc Rutte US-Präsident Donald Trump anbieten kann, darum geht es abschließend in einem Gespräch mit der ARD-Korrespondentin Kathrin Schmid in Brüssel. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Was bezweckt Trump mit der zweiwöchigen Bedenkzeit? https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/trump-nahost-frist-100.html Newsticker auf tagesschau.de https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-nahost-freitag-254.html Stern-Podcast: Die Lage international mit Christian Mölling https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-lage-international-mit-christian-m%C3%B6lling/id1613173261 Das Interview mit Christian Mölling https://www.ndr.de/nachrichten/info/audio-221964.html Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html Podcast "Krieg und Terror - Die Lage im Nahen Osten und in der Ukraine" https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast5342.html Punkt EU - der Europa Podcast mit Kathrin Schmid https://www.ardaudiothek.de/sendung/75833082/
Das Gesundheitsministerium hält den Bericht einer Sonderermittlerin unter Verschluss. Sie wirft Jens Spahn schwere Fehler bei der Beschaffung von Corona-Masken vor.
“Sicherheitshalber” ist der Podcast zur sicherheitspolitischen Lage in Deutschland, Europa und der Welt. In Folge 96 diskutieren Thomas Wiegold, Ulrike Franke, Frank Sauer und Carlo Masala zuerst über einen Aspekt der ukrainischen Operation Spinnennetz, der etwas weniger mediale Aufmerksamkeit erfahren hat: die Nutzung von KI-gestützter Objekterkennung in Drohnen und das, was man “Autonomie in Waffensystemen” nennt. Es geht in diesem Zusammenhang auch um die von der Bundeswehr avisierte Beschaffung von “Strike Drohnen” bzw. “Loitering Munitions”. Im zweiten Teil wenden die vier Podcaster sich dem Thema Personal bei der Bundeswehr zu. Gespeist wird das Gespräch von vielen Erfahrungsberichten, die Hörerinnen und Hörer eingesandt haben. Wie kann die Bundeswehr hier das eine oder andere besser machen? Wir würden gerne auch von all jenen hören, die dafür in den entsprechenden Stellen Verantwortung tragen! Abschließend wie immer der “Sicherheitshinweis”, der kurze Fingerzeig auf aktuelle, sicherheitspolitisch einschlägige Themen und Entwicklungen - diesmal mit JCPOA, aber bei Wish bestellt, der Frage nach der Rolle des Datenschutz beim Aufbau der Reserve, Drohnentests in der Ostsee sowie Italiens Plan, einen nuklear angetriebenen Flugzeugträger zu bauen. KI: 00:02:40 Personal: 00:42:02 Fazit: 01:08:42 Sicherheitshinweise: 01:11:11 Mail: mail@sicherheitspod.de Web: https://sicherheitspod.de/ Shop: https://sicherheitshalbershop.myspreadshop.de/ Patreon: https://www.patreon.com/sicherheitspod Bitte beachten! Neues Spendenkonto: Sicherheitshalber Podcast IBAN DE81 1001 8000 0995 7654 77 FNOMDEB2 Finom Komplette Shownotes unter: https://sicherheitspod.de/2025/06/10/folge-96-spinnennetz-oder-was-ki-militaerisch-kann-bundeswehr-und-personal-wunsch-vs-wirklichkeit/
In dieser Folge nehmen wir euch mit auf eine spannende Reise voller Neuanfänge, harter Arbeit und unerwarteter Überraschungen. Vom Umzug auf unseren Resthof bis hin zu neuen Mitbewohnern – wir haben jede Menge Geschichten zu erzählen. Es wird gehämmert, abgerissen und gemäht, aber auch einiges zu bedenken gegeben, wenn es um Natur, Technik und die Meinung unserer Community geht. Also, schnappt euch einen Kaffee und hört rein, wie wir uns durch die vielen Baustellen unseres neuen Lebens manövrieren!Wir erzählen von den Abrissaktionen, die uns ordentlich ins Schwitzen bringen, und unserem Mähroboter, der nicht nur den Rasen, sondern auch unsere Instagram-Community herausfordert. In diesem Produkt-Test stellen wir unseren neuen Mitbewohner genauer vor. Und als wäre das nicht genug, ist auch noch ein neuer pelziger Mitbewohner eingezogen – ein schüchterner, aber neugieriger Maine-Coon-Kater, der ordentlich für Wirbel sorgt.Außerdem nehmen wir Kontakt mit dem Monumentendienst auf, einem Service, der uns bei der Beschaffung historischer Baustoffe unterstützt. Kennengelernt haben wir das Unternehmen durch eine NDR-Doku, die wir euch unbedingt empfehlen möchten.
Bundeskanzler Friedrich Merz verspricht der Ukraine Unterstützung bei der Beschaffung weitreichender Waffen. Deutsche Baustoffe landen in russischen Atomwaffensilos. Und im Fall des hundertfachen Kindesmissbrauchs in Frankreich hat das Gericht nun ein Urteil gesprochen. Das ist die Lage am Mittwochabend. Die Artikel zum Nachlesen: Selenskyj in Berlin: Merz verspricht Ukraine Unterstützung bei der Beschaffung weitreichender Waffen Aufrüstung im Krieg gegen die Ukraine: Russland modernisiert Atomwaffensilos und setzt dabei auf deutsche Marke Kindesmissbrauch: Höchststrafe für französischen Ex-Chirurgen wegen hundertfachen Kindesmissbrauchs+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Deutschland wird die Ukraine im Kampf gegen Russland künftig bei der Beschaffung und Produktion weitreichender Waffensysteme unterstützen. Das hat Bundeskanzler Friedrich Merz beim Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Berlin angekündigt. Dabei werde es keine Reichweitenbeschränkungen geben. Die Ukraine könne sich dann vollumfänglich verteidigen, auch gegen militärische Ziele außerhalb des eigenen Staatsgebiets, sagte Merz. Laut Bundesregierung beläuft sich die militärische Unterstützung insgesamt auf fünf Milliarden Euro, inklusive anderer Waffensysteme, Handwaffen und Munition.
Geld ist da, aber die Beschaffung neuester Technik für die Truppe dauert viel zu lange, meint unser Gast. Merz hat Recht: Wir müssen wieder mehr arbeiten und produktiver werden, meint unsere Kollegin. Unser Host schaut erstmal auf Putin und Trump. Von WDR 5.
218 | Marc Wietfeld hat 14 Jahre in der Bundeswehr gedient und hat das Defense-Tech-Startup ARX Robotics gegründet. Letzte Woche hat er 31 Mio. EUR von Investoren eingesammelt. Was macht er damit und wie muss der Bund sein Geld in Rüstung investieren?Mach unser 1-minütiges Quiz und finde die Geschäftsidee, die perfekt zu dir passt: digitaleoptimisten.de/quizKapitel:(00:00) Intro(02:58) Deutschlands Lehren aus dem Ukrainekrieg(13:13) Situation der Bundeswehr in 2025(24:14) Wie sollten wir das Sondervermögen in Rüstung investieren?(35:19) Wie baut Marc sein Defense-Startup ARX auf? (48:54) Ein neues Image für die Bundeswehr?(51:43) Marcs GeschäftsideeMehr Infos:In diesem Gespräch wird die Revolution der Kriegsführung im Kontext des Ukrainekriegs erörtert. Marc, ein ehemaliger Heeresoffizier, diskutiert die Veränderungen in der Kriegsführung durch neue Technologien wie Drohnen und deren Auswirkungen auf die Bundeswehr. Er betont die Notwendigkeit einer schnellen Anpassung der Streitkräfte an die neuen Gegebenheiten und die Herausforderungen, die mit der Beschaffung und dem Einsatz von Technologien verbunden sind. Zudem wird die aktuelle Situation der Bundeswehr und die Bedeutung von finanziellen Mitteln für die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands thematisiert. In diesem Gespräch diskutieren Marc und Alex die Herausforderungen und Chancen im Bereich der Verteidigungstechnologie, insbesondere im Hinblick auf die Gründung von ARKS, einem Start-up, das unbemannte Systeme entwickelt. Marc teilt seine Erfahrungen als Soldat und die Notwendigkeit, die Bundeswehr mit moderner Technologie auszustatten, um die Sicherheit und Souveränität Europas zu gewährleisten. Die gesellschaftliche Akzeptanz der Bundeswehr hat sich gewandelt, und es gibt einen neuen Fokus auf Innovation und Zusammenarbeit mit der Industrie, um die Verteidigungsfähigkeit zu stärken.Keywords:Ukrainekrieg, Kriegsführung, Technologie, Bundeswehr, Drohnen, Panzer, Rüstungsindustrie, Beschaffung, Sicherheit, Verteidigung, Frieden, Demokratie, Start-up, Verteidigung, Technologie, Souveränität, Innovation, ARKS, Bundeswehr, unbemannte Systeme
800 Milliarden Euro will die EU in den kommenden Jahren für die Aufrüstung ausgeben. Europa bereitet sich auf einen möglichen Krieg mit Russland vor. In der Schweiz herrschen derweil Chaos und Uneinigkeit. Ist die Schweiz mit ihren vielen Baustellen bereit für die anstehenden Herausforderungen? Braucht es mehr Ressourcen für die Schweizer Armee und bessere Bedingungen für die Rüstungsindustrie? Oder soll sich die Schweiz mehr auf Friedensförderung fokussieren? Wie weiter mit der Neutralität? Und welche Beziehung soll die Schweiz zur Nato haben? Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und Donald Trumps sprunghafte Aussenpolitik haben der EU klargemacht, dass sie in der Lage sein muss, selbst für ihre Verteidigung sorgen zu können. Die Schweiz, in Europas geografischem Zentrum gelegen, sucht noch nach ihrer Rolle in dieser neuen Realität. Während sich weltweit die Sicherheitslage verschlechtert, und unsere Nachbarländer stark aufrüsten, herrscht in der Schweiz Chaos: Rücktritte beim VBS, Probleme bei der Rüstungs-Beschaffung, neuer mutmasslicher Betrugsfall bei der Ruag. Zudem herrscht Uneinigkeit bei der Grundsatzfrage, in welche Richtung die Schweizer Sicherheitspolitik gehen soll. Erstausstrahlung: 24.04.2025
Im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine spielen Drohnen auf beiden Seiten eine wichtige Rolle. Früher wurden sie zur Aufklärung genutzt, heute auch als Präzisionsmunition eingesetzt. Die Bundeswehr will der aktuellen Entwicklung nicht hinterherhinken – und hat Verträge für die Anschaffung von sogenannten Kamikaze-Drohnen unterschrieben. Dies ist für Generalleutnant a.D. Frank Leidenberger ein notwendiger Schritt. Drohnen seien auf dem Gefechtsfeld eine sehr wirksame Option, Ziele zu bekämpfen. Im Gespräch mit Host Kai Küstner erläutert der Vorstandsvorsitzende beim IT-Dienstleister der Bundeswehr, BWI, die Funktionsweise von Drohnen. Er beantwortet die Frage, ob sie ein Gamechanger im Krieg sind, welche Herausforderungen es bei der Beschaffung großer Mengen gibt und auch, wie man Drohnen im Krieg wirkungsvoll bekämpfen kann – zum Beispiel durch den Einsatz von Netzen. Mit Blick auf den Krieg gegen die Ukraine sieht Leidenberger die Zeichen nicht auf Friedensverhandlungen stehen. Derweil hat die Ukraine zwei chinesische Staatsbürger festgenommen, die an der Seite der Russen gekämpft haben sollen. Dies hat zu heftigen Verwerfungen zwischen der Ukraine mit der Führung der Volksrepublik geführt, erklärt Stefan Niemann. Er berichtet außerdem über das Treffen der Verteidigungsminister aus mehr als 30 Staaten sowie der Ukraine Kontaktgruppe in Brüssel und über weitere deutsche Unterstützung für das von Russland angegriffene Land. Lob und Kritik, alles bitte per Mail an streitkraefte@ndr.de Drohnenkrieg in der Ukraine: https://www.theguardian.com/world/2025/jan/04/it-is-impossible-to-outrun-them-how-drones-transformed-war-in-ukraine Sicherheitswende? Was der Koalitionsvertrag bedeutet (Sonderfolge): https://www.ardaudiothek.de/episode/streitkraefte-und-strategien/pistorius-bekommt-zeit-und-geld-sonderfolge-mit-anna-engelke/ndr-info/14405937/ Interview mit Frank Leidenberger https://www.ardaudiothek.de/episode/14413797/ Podcast-Tipp: Weltspiegel "Nicaragua: Das Nordkorea Amerikas?" https://www.ardaudiothek.de/episode/14414301/ Alle Folgen von “Streitkräfte und Strategien” https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast2998.html