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Rücktritt von Jens Spahn vom Vorsitz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion: Der Politikchef der Plattform „Nius“, Ralf Schuler, beschreibt die Lage in der Union. Der Journalist Norbert Häring deckt Propaganda auf, die mit fragwürdigen Quellenlagen im Internet über russische Desinformation aufklären will. Die jüngsten Reden von US-Präsident Donald Trump und seinem Außenminister Marco Rubio analysiert Collin McMahon. Und Stefan Millius kommentiert ein aktuelles Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte zum Recht auf vegane Ernährung in Schweizer Gefängnissen.
Die Kriegsführung verändert sich rasant. Neue Technologien, autonome Systeme, FPV-Drohnen, Cyber, Desinformation und hybride Bedrohungen verändern das Gefechtsfeld und stellen auch die Schweizer Armee vor neue Fragen.In Folge 38 sprechen wir mit Mathias Maurer, CEO der Swiss Innovation Forces. Die Swiss Innovation Forces wurden 2022 gegründet, um Innovationen schneller, pragmatischer und näher an der Truppe nutzbar zu machen. Als Schnittstelle zwischen Armee, Startups, KMUs und Industrie bringt SI4 Lösungen dorthin, wo sie gebraucht werden.Im Gespräch geht es unter anderem um die Frage, ob der klassische Panzer durch günstige FPV-Drohnen überholt ist oder ob gerade jetzt Anpassungsfähigkeit, neue Schutzkonzepte und bessere Situational Awareness entscheidend werden. Wir sprechen über das FPV-Drohnenprojekt, schnelle Ausbildung, iterative Entwicklung statt Perfektion und darüber, wie Innovation in einer Milizarmee überhaupt funktionieren kann.Eine Folge über Geschwindigkeit, Adaptionsfähigkeit und die Frage, wie die Schweizer Armee Innovationen aus dem Markt schneller in die Truppe bringt.Innovation als Miliz:Welche Projekte aktuell laufen und wie ihr als Milizangehörige einzelne Komponenten davon in euren Dienst einbringen könnt, findet ihr unter:https://innoforces.ch/miliz/Innovation als Lösungspartner:Wie Unternehmen und Start-ups als Lösungspartner innovative Ansätze in die Schweizer Armee einbringen und sich mit konkreten Herausforderungen der Truppe vernetzen können, findet ihr unter:https://innoforces.ch/losungspartner/Jetzt reinhören, mitdenken und gerne eure Meinung in die Kommentare schreiben: Welche Innovation braucht die Schweizer Armee am dringendsten?Kontakt: info@ogpanzer.ch
Das Thema Iran polarisiert auf Social Media. Beiträge über den Krieg oder die Demonstrationen gegen das iranische Regime generieren zahlreiche Kommentare. Doch viele dieser Kommentare scheinen von orchestrierten Kampagnen zu stammen. Das hat eine gemeinsame Recherche von öffentlich-rechtlichen Medien aus Deutschland, Frankreich, Österreich, Spanien, Litauen und der Schweiz gezeigt. Eva Wackenreuther, Faktencheckerin beim ORF, hat die Recherche koordiniert. Eva erzählt uns in dieser 11KM-Folge, wie die automatisierten Bot-Netzwerke hinter Fake-Kommentaren funktionieren und wer hinter diesen Kampagnen stecken könnte. Hier geht's zum Artikel der Recherche auf tagesschau.de: https://www.tagesschau.de/investigativ/iran-social-media-bots-100.html In dieser früheren 11KM-Folge „Russische Propaganda: Fake-Kampagnen gegen Friedrich Merz“ geht es auch um eine Desinformationskampagne, orchestriert aus Russland: https://1.ard.de/11KM_Russische_Propaganda Hier geht's zu "Enhanced - Die Dopingspiele", unserem Podcast-Tipp: https://1.ard.de/Enhanced_Die-Dopingspiele_Doku Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Jonas Helm Mitarbeit: Niklas Münch, Nicole Dienemann Host: Kevin Ebert Produktion: Jonas Teichmann, Emilian Grimm, Hanna Brünjes Planung: Laura Stuhlmacher, Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
Die Demokratie ist weltweit unter Druck. Warum das mit der digitalen Transformation zusammenhängt, erklärt der Philosoph Ziad Mahayni in seinem Vortrag. Ziad Mahayni ist Professor für Angewandte Ethik an der Hochschule Karlsruhe und Leiter des Zentrum für ethische Fragen im 21. Jahrhundert. Der Vortrag von Ziad Mahayni heißt "'I no longer believe that freedom and democracy are compatible' – Zum Stand der Demokratie im Digitalzeitalter". Er hat ihn am 29.10.2025 im Rahmen der Ringvorlesung "'Schöne neue Welt? Welche Zukunft sieht die Digital-Oligarchie für uns vor?" gehalten. Veranstalter der Ringvorlesung sind das Zentrum für ethische Fragen im 21. Jahrhundert und das Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse. ********** +++ Deutschlandfunk Nova +++ Hörsaal +++ Deutschlandradio +++ Wissenschaft +++ Vortrag +++ KI +++ Künstliche Intelligenz +++ Digitale Transformation +++ Big Tech +++ Solutionismus +++ Demokratie +++ Kriese +++ Freiheit +++ Unternehmerische Freiheit +++ Informationen +++ Wahrheit +++ Debatte +++ Diskurs +++ Partikularisierung +++ Konsens +++ Zentralismus +++ Daten +++ Datenschutz +++ Regulierung +++ Macht +++ Machtkonzentration +++ Beschleunigung +++ Postwachstum +++**********In dieser Folge mit: Moderation: Nina Bust-Bartels Vortragender: Ziad Mahayni, Philosoph, Hochschule Karlsruhe**********Ihr hört in diesem Hörsaal:1:38 - Einleitung8:28 - Krise der Demokratie23:27 - Digitale Transformation und Demokratie25:30 - Zentralistische Struktur von KI30:59 - Desinformation und Demokratie40:39 - Die Psycho-Krise44:36 - Beschleunigung in der Moderne52:41 - Gesellschaftsvorstellungen des Big Tech58:22 - Tech-Solutionismus1:00:14 - Wege aus der Krise der Demokratie**********Quellen aus der Folge:Edelman Trust BarometerKörber Stiftung: Demokratie in der KriseThe Education of a Libertarian**********Empfehlungen aus der Folge:Ziad Mahayni, Mensch-Sein im Zeitalter Künstlicher Intelligenz, Stuttgart: Kohlhammer 2025Rainer Mühlhoff, Künstliche Intelligenz und der neue Faschismus, Stuttgart: Reclam 2025Hartmut Rosa, Beschleunigung. Die Veränderung der Zeitstruktur in der Moderne, Frankfurt a. Main: Suhrkamp 2005 **********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Digital-Oligarchie: Der Rechtsruck der Big-Tech-BossePopulismus als Waffe: Wie Big Tech Demokratie und Öffentlichkeit kaputtmachtDigital-Oligarchie: Elon Musk, Peter Thiel und der Transhumanismus**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Krieg in Europa, unbekannte Drohnen im Luftraum und eine Schweiz, die schlecht vorbereitet ist. Gibt die neue sicherheitspolitische Strategie die richtigen Antworten? Woher soll das Geld kommen und warum braucht's ein Staatssekretariat für Sicherheitspolitik? Fragen an dessen Chef, Markus Mäder. Die neue Sicherheitspolitische Strategie des Bundes will für «umfassende Sicherheit» sorgen. Noch aber ortet sie gravierende Lücken bei der Widerstandsfähigkeit, beim Bevölkerungsschutz und auch bei der Verteidigungsfähigkeit. Wie genau soll die Schweizer Bevölkerung resilienter werden gegen Desinformation? Woher soll das Geld kommen für die vorgesehenen Aufrüstungsbemühungen? Und wie kann die angestrebte internationale Zusammenarbeit mit der Neutralität unter einen Hut gebracht werden? Eine Möglichkeit, mehr Geld für Rüstungsvorhaben frei zu spielen, wäre – aus Sicht der SVP – das Staatssekretariat für Sicherheitspolitik, SEPOS, das erst 2024 geschaffen wurde, wieder zu streichen. Hat Markus Mäder den Sinn und Zweck seines Staatssekretariats zu wenig gut verkauft? Warum braucht's das SEPOS wirklich? Und, das SEPOS hat Ende Juni zudem die Eckwerte des geplanten Katastrophenschutzes veröffentlicht. Zivilschutz und Zivildienst sollen künftig zusammengeführt werden, zum Katastrophenschutz. Was bringt das? Und, wird dadurch der Zivildienst kurz nach dem relativ knappen Jahr zur Zivildienstreform weiter eingeschränkt? Markus Mäder, der Staatssekretär für Sicherheitspolitik nimmt Stellung in der Samstagsrundschau bei Klaus Ammann. Ergänzend zum Tagesgespräch finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle Samstagsrundschau.
Krieg in Europa, unbekannte Drohnen im Luftraum und eine Schweiz, die schlecht vorbereitet ist. Gibt die neue sicherheitspolitische Strategie die richtigen Antworten? Woher soll das Geld kommen und warum braucht's ein Staatssekretariat für Sicherheitspolitik? Fragen an dessen Chef, Markus Mäder. Die neue Sicherheitspolitische Strategie des Bundes will für «umfassende Sicherheit» sorgen. Noch aber ortet sie gravierende Lücken bei der Widerstandsfähigkeit, beim Bevölkerungsschutz und auch bei der Verteidigungsfähigkeit. Wie genau soll die Schweizer Bevölkerung resilienter werden gegen Desinformation? Woher soll das Geld kommen für die vorgesehenen Aufrüstungsbemühungen? Und wie kann die angestrebte internationale Zusammenarbeit mit der Neutralität unter einen Hut gebracht werden? Eine Möglichkeit, mehr Geld für Rüstungsvorhaben frei zu spielen, wäre – aus Sicht der SVP – das Staatssekretariat für Sicherheitspolitik, SEPOS, das erst 2024 geschaffen wurde, wieder zu streichen. Hat Markus Mäder den Sinn und Zweck seines Staatssekretariats zu wenig gut verkauft? Warum braucht's das SEPOS wirklich? Und, das SEPOS hat Ende Juni zudem die Eckwerte des geplanten Katastrophenschutzes veröffentlicht. Zivilschutz und Zivildienst sollen künftig zusammengeführt werden, zum Katastrophenschutz. Was bringt das? Und, wird dadurch der Zivildienst kurz nach dem relativ knappen Jahr zur Zivildienstreform weiter eingeschränkt? Markus Mäder, der Staatssekretär für Sicherheitspolitik nimmt Stellung in der Samstagsrundschau bei Klaus Ammann.
Schauspiel-Helden, der Podcast des Bundesverbands Schauspiel e.V.
In dieser Folge sprechen Johannes Franke und Christian Senger mit Matthias Hornschuh – Filmkomponist, Musiker, Musikproduzent, Publizist und engagierte kulturpolitische Stimme – über sein Buch „Wir geben uns auf. KI, Kultur und die Entwertung der Wissensarbeit". Mit seinem Buch möchte Matthias in Zeiten von Angst und dem Gefühl von Ohnmacht wieder Orientierung zurückgeben. Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen der Begriff der unsichtbaren Arbeit, die Auswirkungen generativer KI auf kreative Berufe und die Frage, wie wir angesichts technologischer Umbrüche handlungsfähig bleiben können. Was können wir selbst im Umgang mit KI tun? Gemeinsam sprechen sie über Hoffnung und Orientierung in Zeiten von Verunsicherung, über Macht, Regulierung und europäische Alternativen zu den großen Technologieplattformen. Außerdem geht es um die Rolle von Urheberrecht und Digitale Regulierung, die Grenzen generativer KI und die entscheidende Frage: Wie sichern wir die Zukunft menschengemachter Kultur? Ein Gespräch über KI, Kulturpolitik, Freiheit und (Selbst-) Verantwortung. Weitere Informationen: [A.] Unterstützenswerte Initiativen und Organisationen SAVE SOCIAL | Soziale Netzwerke als demokratische Kraft retten: https://savesocial.eu … dazu gehört der DIDay | Digital Independence Day für alle Wechselwilligen: https://di.day/ ... eine Initiative u.a. von Marc-Uwe Kling, Martin Andree, DJV, Nina George, Björn Staschen u.a.m. COUNCIL FOR EUROPEAN PUBLIC SPACE: https://europeanpublicspace.eu … „a non-governmental new-style think-and-do tank that brings together eminent European personalities and develops evidence-based and politically viable strategies to create an open, fair and safe digital European Public Space." .. eine europ. Initiative u.a. von Matthias Pfeffer, Paul Nemitz, Helga Trüpel, Christoph Becker u.a.m. HATE AD | Menschenrechte im digitalen Raum: https://hateaid.org „HateAid stärkt die Demokratie im digitalen Raum." In einem digitalen Raum, in dem die Plattformbetreiber weitest-gehend von der Haftung für die Inhalte auf ihren Plattformen befreit sind, muss sich irgendjemand der Opfer von Hasskriminalität und krimineller Desinformation annehmen. Hate Aid macht das und bringt Täter vor Gericht. Dafür wurden die beiden Geschäftsführerinnen Josephine Ballon und Anna-Lena von Hodenberg mit Sanktionen der US-Regierung belegt. NOYB | We enforce your right to privacy: https://noyb.eu/de Gründer Max Schems hat im Kampf um informationelle Selbstbestimmung und Datenautonomie Meta vor europäische Gerichte gebracht - mit Erfolg. FUN FACTS | „Fun Facts liebt Freiheit, darum kämpfen wir leidenschaftlich für die Demokratie." https://www.funfacts.de Ein Team um Marc-Uwe Kling, Sarah Bosetti, Ralph Ruthe und viele andere sorgt für seriöse Nachrichten mit Humor. FAIRNESS JETZT | „Die Zukunft der KI liegt in unseren Händen. Für demokratische Entscheidungen über unsere digitale Zukunft." https://fairnessjetzt.de [B.] Digitale Austausch- und Wechselmöglichkeiten EUROPEAN ALTERNATIVES | „European alternatives for digital products. We help you find European alternatives for digital service and products, like cloud services and SaaS products." https://european-alternatives.eu … nach Kategorien sortierte europäische Alternativen DIGITAL INDEPENDENCE DAY (DIDay) | „Jeden ersten Sonntag auf die gute Seite wechseln!" / „Wege zum Abschied von Big Tech" https://di.day/de … kategoriebasierte Wechselrezepte und persönliche Hilfs- & Unterstützungsangebote IT'S FOSS | „Best 10 Privacy-Oriented Alternative Search Engines To Google" https://itsfoss.com/privacy-search-engines/ … selbsterklärend. … => meine langjährige Suchmaschine der Wahl: QWANT aus Frankreich. https://www.qwant.com/ ZDFHEUTE: Mehr digitale Souveränität: Wie Sie in fünf Schritten digital unabhängiger werden: https://www.zdfheute.de/ratgeber/digital-souveraenitaet-medien-kompetenz-100.html WEG VON SPOTIFY? | Kein Problem, Sie können sogar Ihre Playlisten mitnehmen. - HEISE: So gelingt der Wechsel von Spotify: Musik-Streaming im Vergleich | https://www.heise.de/ratgeber/So-gelingt-der-Wechsel-von-Spotify-Musik-Streaming-im-Vergleich-10537078.html?seite=all - HEISE: Weg von Spotify: Was Deezer, Tidal, Apple Music & Co. besser machen | https://www.heise.de/news/Weg-von-Spotify-Was-Deezer-Tidal-Apple-Music-Co-besser-machen-c-t-uplink-10634353.html - WARUM EIGENTLICH WECHSELN? Darum: https://www.rbb24.de/kultur/beitrag/2026/03/musik-streaming-spotify-verguetung-tantiemen-dota-balbina.html LESETIPP: So schmeißen Sie KI aus Ihrem Alltag. Matthias Schwarzer, RND, 1.6.26 … zu finden beim Kölner StadtAnzeiger u.a.m.: https://www.rnd.de/wirtschaft/google-spotify-whatsapp-so-schalten-sie-ki-funktionen-ab-anleitung-Z4YS25JQJVBUHKV66JQOWJVFGE.html
Schauspiel-Held*innen, der Podcast des Bundesverbands Schauspiel e.V.
In dieser Folge sprechen Johannes Franke und Christian Senger mit Matthias Hornschuh – Filmkomponist, Musiker, Musikproduzent, Publizist und engagierte kulturpolitische Stimme – über sein Buch „Wir geben uns auf. KI, Kultur und die Entwertung der Wissensarbeit". Mit seinem Buch möchte Matthias in Zeiten von Angst und dem Gefühl von Ohnmacht wieder Orientierung zurückgeben. Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen der Begriff der unsichtbaren Arbeit, die Auswirkungen generativer KI auf kreative Berufe und die Frage, wie wir angesichts technologischer Umbrüche handlungsfähig bleiben können. Was können wir selbst im Umgang mit KI tun? Gemeinsam sprechen sie über Hoffnung und Orientierung in Zeiten von Verunsicherung, über Macht, Regulierung und europäische Alternativen zu den großen Technologieplattformen. Außerdem geht es um die Rolle von Urheberrecht und Digitale Regulierung, die Grenzen generativer KI und die entscheidende Frage: Wie sichern wir die Zukunft menschengemachter Kultur? Ein Gespräch über KI, Kulturpolitik, Freiheit und (Selbst-) Verantwortung. Weitere Informationen: [A.] Unterstützenswerte Initiativen und Organisationen SAVE SOCIAL | Soziale Netzwerke als demokratische Kraft retten: https://savesocial.eu … dazu gehört der DIDay | Digital Independence Day für alle Wechselwilligen: https://di.day/ ... eine Initiative u.a. von Marc-Uwe Kling, Martin Andree, DJV, Nina George, Björn Staschen u.a.m. COUNCIL FOR EUROPEAN PUBLIC SPACE: https://europeanpublicspace.eu … „a non-governmental new-style think-and-do tank that brings together eminent European personalities and develops evidence-based and politically viable strategies to create an open, fair and safe digital European Public Space." .. eine europ. Initiative u.a. von Matthias Pfeffer, Paul Nemitz, Helga Trüpel, Christoph Becker u.a.m. HATE AD | Menschenrechte im digitalen Raum: https://hateaid.org „HateAid stärkt die Demokratie im digitalen Raum." In einem digitalen Raum, in dem die Plattformbetreiber weitest-gehend von der Haftung für die Inhalte auf ihren Plattformen befreit sind, muss sich irgendjemand der Opfer von Hasskriminalität und krimineller Desinformation annehmen. Hate Aid macht das und bringt Täter vor Gericht. Dafür wurden die beiden Geschäftsführerinnen Josephine Ballon und Anna-Lena von Hodenberg mit Sanktionen der US-Regierung belegt. NOYB | We enforce your right to privacy: https://noyb.eu/de Gründer Max Schems hat im Kampf um informationelle Selbstbestimmung und Datenautonomie Meta vor europäische Gerichte gebracht - mit Erfolg. FUN FACTS | „Fun Facts liebt Freiheit, darum kämpfen wir leidenschaftlich für die Demokratie." https://www.funfacts.de Ein Team um Marc-Uwe Kling, Sarah Bosetti, Ralph Ruthe und viele andere sorgt für seriöse Nachrichten mit Humor. FAIRNESS JETZT | „Die Zukunft der KI liegt in unseren Händen. Für demokratische Entscheidungen über unsere digitale Zukunft." https://fairnessjetzt.de [B.] Digitale Austausch- und Wechselmöglichkeiten EUROPEAN ALTERNATIVES | „European alternatives for digital products. We help you find European alternatives for digital service and products, like cloud services and SaaS products." https://european-alternatives.eu … nach Kategorien sortierte europäische Alternativen DIGITAL INDEPENDENCE DAY (DIDay) | „Jeden ersten Sonntag auf die gute Seite wechseln!" / „Wege zum Abschied von Big Tech" https://di.day/de … kategoriebasierte Wechselrezepte und persönliche Hilfs- & Unterstützungsangebote IT'S FOSS | „Best 10 Privacy-Oriented Alternative Search Engines To Google" https://itsfoss.com/privacy-search-engines/ … selbsterklärend. … => meine langjährige Suchmaschine der Wahl: QWANT aus Frankreich. https://www.qwant.com/ ZDFHEUTE: Mehr digitale Souveränität: Wie Sie in fünf Schritten digital unabhängiger werden: https://www.zdfheute.de/ratgeber/digital-souveraenitaet-medien-kompetenz-100.html WEG VON SPOTIFY? | Kein Problem, Sie können sogar Ihre Playlisten mitnehmen. - HEISE: So gelingt der Wechsel von Spotify: Musik-Streaming im Vergleich | https://www.heise.de/ratgeber/So-gelingt-der-Wechsel-von-Spotify-Musik-Streaming-im-Vergleich-10537078.html?seite=all - HEISE: Weg von Spotify: Was Deezer, Tidal, Apple Music & Co. besser machen | https://www.heise.de/news/Weg-von-Spotify-Was-Deezer-Tidal-Apple-Music-Co-besser-machen-c-t-uplink-10634353.html - WARUM EIGENTLICH WECHSELN? Darum: https://www.rbb24.de/kultur/beitrag/2026/03/musik-streaming-spotify-verguetung-tantiemen-dota-balbina.html LESETIPP: So schmeißen Sie KI aus Ihrem Alltag. Matthias Schwarzer, RND, 1.6.26 … zu finden beim Kölner StadtAnzeiger u.a.m.: https://www.rnd.de/wirtschaft/google-spotify-whatsapp-so-schalten-sie-ki-funktionen-ab-anleitung-Z4YS25JQJVBUHKV66JQOWJVFGE.html
Die USA feiern am Samstag den 250. Geburtstag ihrer Demokratie – doch gleichzeitig wächst die politische Spaltung. Während Donald Trump seine MAGA-Politik (Make America Great Again) als Erfolg verkauft, regt sich zunehmend Widerstand auch innerhalb seines politischen Lagers. In dieser Folge sprechen Elmar Theveßen, Ulf Röller und Katrin Eigendorf mit Carter Brown, einer ehemaligen Unterstützerin von Donald Trump. Aufgewachsen in einem evangelikalen-religiösen Umfeld, geprägt von Verschwörungserzählungen und politischer Ideologie, gibt sie einen tiefen, persönlichen Einblick in ihre Zeit in der MAGA-Bewegung – und ihren Ausstieg. Im Gespräch geht es um die Mechanismen politischer und religiöser Überzeugung, um Verschwörungstheorien wie QAnon, um die Rolle von Social Media – und um die Frage, unter welchen Umständen tief verankerte Weltbilder ins Wanken geraten können. Eine Episode über Glauben, politische Manipulation und die Suche nach Wahrheit in einem tief gespaltenen Amerika. Wir haben das Interview auf Englisch geführt - auf Youtube veröffentlichen wir die deutsche Übersetzung, auf den Audioplattformen beide Fassungen. Aufgezeichnet haben wir diese Folge am Montag, 29.06.2026 um 16:30 Uhr. Doku-Empfehlung: auslandsjournal - die doku: Amerika unter Trump im ZDF-Streaming-Portal: https://www.zdf.de/video/dokus/auslandsjournal-die-doku-130/auslandsjournal---die-doku-amerika-unter-trump-vom-24-juni-2026-100 _____________ Anregungen, Kommentare oder Kritik gerne per Mail an: auslandsjournalpodcast@zdf.de ZDF auslandsjournal – der Podcast ‘Der Trump Effekt' ist eine Produktion von BosePark Productions im Auftrag des ZDF auslandsjournal. Lead Producerin: Miki Sič Redaktion: Jelena Berner und Julia Ilan Schnitt und Sound: Alexander von Bargen und Sebastian Schäfer Executive Producer:innen: Su Holder und Chris Guse ZDF auslandsjournal: Christian Hauser, Narîn Şevîn Doğan Leitung ZDF auslandsjournal: Stefanie Schoeneborn ZDF Hauptredaktion Audience: Corinna Meisenbach
Der Journalist Hüseyin Doğru steht wegen mutmaßlicher Verbindungen zu russischer Staatspropaganda auf einer EU-Sanktionsliste. Sein Konto ist eingefroren. Ist das gerechtfertigt oder ein Eingriff in die Pressefreiheit?
Was darf gesagt werden – und wer entscheidet darüber? Der Kampf gegen Desinformation ist ein globaler Konflikt, an dem die Zukunft der liberalen Demokratien hängt. Von Christian Jakob www.deutschlandfunkkultur.de, Feature
Was darf gesagt werden – und wer entscheidet darüber? Der Kampf gegen Desinformation ist ein globaler Konflikt, an dem die Zukunft der liberalen Demokratien hängt. Von Christian Jakob www.deutschlandfunkkultur.de, Feature
Laut neuem Verfassungsschutzbericht steht die Demokratie in Deutschland unter Druck. Eine erhebliche Gefahr geht dabei von Spionage, Sabotage und Desinformation durch Staaten wie Russland aus. │ Internet-Blockaden nehmen in vielen Ländern zu, auch in Russland. Machthaber Putin verärgert damit die russischen Soldaten. │ Selbst Putin räumt mittlerweile ein, dass Russland unter einer Treibstoffkrise leidet – ausgelöst vor allem durch ukrainische Angriffe auf Ölraffinerien.
Was darf gesagt werden – und wer entscheidet darüber? Der Kampf gegen Desinformation ist ein globaler Konflikt, an dem die Zukunft der liberalen Demokratien hängt. Von Christian Jakob www.deutschlandfunkkultur.de, Feature
Russische Hacker versuchen, Hass zwischen Ost- und Westdeutschen zu säen. Dabei kopieren sie mit Fake News den Auftritt deutscher Medienmarken, sagt der "Spiegel"-Journalist Marcel Rosenbach. Die Zuspitzung sei aber meist übertrieben und erkennbar. Tran, Anh www.deutschlandfunk.de, @mediasres
"Europa hat mein Leben grundsätzlich verändert", sagt der slowakische Journalist und Schriftsteller Michal Hvorecký über die Zeit nach dem Fall des Eisernen Vorhangs. Heute fragt er sich, warum die Europa-Euphorie vielerorts in Mittel- und Osteuropa so gekippt ist. Hvorecký sieht den Autoritarismus und die Desinformation als größte Gefahren: "Eigentlich betrifft das ganz Europa." Von Michael Hvorecký.
Fake News sehen heute anders aus als noch vor ein paar Jahren. Sie verstecken sich in Memes, Kurzvideos und vermeintlich harmlosen Trends auf TikTok, Snapchat oder in Gaming-Chats. Besonders junge Menschen bewegen sich in digitalen Räumen, die für viele Erwachsene kaum sichtbar sind – und in denen Likes, Reichweite und Algorithmen oft wichtiger sind als Fakten. Gemeinsam mit Andre Wolf, Sprecher von Mimikama – einer der bekanntesten deutschsprachigen Plattformen für Faktenchecks, Medienkompetenz und Aufklärung über Internetbetrug - sprechen wir darüber, wie Desinformation im Alltag von Jugendlichen tatsächlich aussieht, warum klassische politische Fake News häufig gar nicht das größte Problem sind und welche Rolle sogenannte „For You“-Feeds dabei spielen. Warum vertrauen junge Menschen eher dem Social Proof als Argumenten? Weshalb können vermeintlich harmlose Inhalte zu enormem Druck führen? Und warum geht es oft schlicht um Aufmerksamkeit und Geld? Außerdem geht es um die Frage, wie Eltern und andere Bezugspersonen junge Menschen begleiten können, ohne zu kontrollieren oder zu verbieten. Dabei erklärt Andre Wolf, warum Medienkompetenz zu Hause beginnt, welche Warnsignale auf einen problematischen Medienkonsum hindeuten können und weshalb Gespräche wichtiger sind als Handyverbote. In dieser Folge erfahrt ihr unter anderem: • warum Desinformation bei Jugendlichen anders funktioniert als bei Erwachsenen, • welche Rolle TikTok, Snapchat, Gaming-Chats und For-You-Feeds spielen, • weshalb Likes und Reichweite zum „Wahrheitsbeweis“ werden können, • wie Algorithmen Aufmerksamkeit steuern, • welche Warnzeichen Eltern ernst nehmen sollten, • und wie digitale Resilienz im Familienalltag gestärkt werden kann. Eine Folge über digitale Lebenswelten, algorithmische Manipulation – und darüber, wie wir Jugendliche dabei unterstützen können, selbstbestimmt und kritisch durch die digitale Welt zu gehen.
Am 23. Juni 2016 stimmen die Briten für den Brexit. Der Entscheidung gehen politische Machtkämpfe, populistische Versprechen, die Angst vor Migration und jahrelange Kulturkämpfe voraus. Von Wolfgang Meyer.
Am 23. Juni 2016 stimmen die Briten für den Brexit. Der Entscheidung gehen politische Machtkämpfe, populistische Versprechen, die Angst vor Migration und jahrelange Kulturkämpfe voraus. Von Wolfgang Meyer.
Wer entscheidet heute, was wahr ist – und was als Desinformation gilt?In diesem ausführlichen Gespräch spricht der Journalist und Autor Norbert Häring über sein neues Buch „Der Wahrheitskomplex“ und die Mechanismen hinter Faktencheckern, NGOs, Medien, staatlichen Förderprogrammen und internationalen Netzwerken. Dabei erhebt er schwere Vorwürfe gegen Institutionen, die seiner Ansicht nach zunehmend Einfluss darauf nehmen, welche Meinungen öffentlich sichtbar bleiben und welche verdrängt werden.Wie sehen Sie das? Schreiben Sie Ihre Meinung in die Kommentare.
Viel und immer mehr Geld ist im Spiel: Umgerechnet fast 630 Millionen Euro will die israelische Regierung 2026 für öffentliche Diplomatie bereitstellen. Knapp fünfmal so viel wie 2025. Wofür wird es ausgegeben? Kritiker sprechen von Desinformation. Kitzler, Jan-Christoph www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Ukraine in der EU eine gute Lösung? Kultursoziologe und EU-Parlamentsabgeordneter Hans-Ludwig Neuhoff über den avisierten EU-Beitritt der Ukraine. Freie Rede in Gefahr? Kontrafunk-Kollege Collin McMahon über seine Eindrücke vom Westminster Free Speech Forum, das vom Journalisten Michael Shellenberg organisiert worden war. Desinformation statt Information? Der Psychologe Josef Kraus über seinen Sammelband "Schwarzbuch Staatsfunk", den er mit Walter Krämer zusammengestellt hat. Warum ist die Anzahl der Wehrdienstverweigerer auf einmal vertrauliche Verschlusssache? Wir sprechen mit dem früheren Parlamentarischen Umweltstaatssekretär Michael Müller von der SPD über eine neue Geheimhaltungspraxis der Bundesregierung.
US-BiowaffenprogrammeDas russische Verteidigungsministerium reagiert auf die Enthüllungen der US-GeheimdiensteAuch wenn deutsche Medien nicht darüber berichten, schlagen die Warnungen und Enthüllungen der US-Geheimdienste über die Machenschaften der US-Biolabore im Ausland Wellen. Nun hat sich auch das russische Verteidigungsministerium geäußert, das schon lange vor eben diesen Aktivitäten warnt.Ein Standpunkt von Thomas Röper.Deutsche Medien verschweigen beharrlich, dass die US-Geheimdienstkoordinatorin vor den Aktivitäten der über 120 Biolabore weltweit warnt, die von den USA betrieben werden, weil dort an gefährlichen Biowaffen geforscht wird. Aber auch wenn die deutsche Öffentlichkeit davon nichts erfahren soll, schlagen die Erklärungen der US-Geheimdienstkoordinatorin international hohe Wellen.Nun hat sich das russische Verteidigungsministerium dazu geäußert, das vor vielen der nun in den USA veröffentlichten Gefahren schon lange warnt. Allerdings weist es in seiner Erklärung auch darauf hin, dass die Presseerklärungen aus den USA unvollständig sind, weil darin konkrete Programme, an denen in der Ukraine geforscht wird, nicht erwähnt werden.Ich übersetze nun die russische Erklärung und danach füge ich die Chronologie der russischen Veröffentlichungen an. Die vom russischen Verteidigungsministerium dazu veröffentlichten Bilder, füge ich nicht in die Übersetzung ein, weil sie im Grunde nur die in den Presseerklärungen der US-Geheimdienste enthaltenen Bilder, Landkarten und Grafiken oder öffentlich zugängliche internationale Verträge zeigen.Beginn der Übersetzung:Briefing des russischen Verteidigungsministeriums zur Analyse der Dokumente des US-Geheimdienstes über die Aktivitäten von Biolaboren in der UkraineDie Russische Föderation hat wiederholt in relevanten internationalen Foren, darunter dem UN-Sicherheitsrat und der UN-Generalversammlung, die Durchführung militärischer Biowaffenprogramme durch die Ukraine und westliche Länder unter Verstoß gegen das Übereinkommen über biologische Waffen und Toxinwaffen thematisiert. Frühere Briefings zu diesem Thema finden Sie auf der Website des russischen Verteidigungsministeriums. Bis vor Kurzem erhielten wir als Reaktion lediglich Ausreden und Vorwürfe der Desinformation.Die Weitergabe dokumentierter Informationen über diese illegalen Aktivitäten westlicher Länder an die internationale Gemeinschaft hat es uns jedoch ermöglicht, die Situation zu verändern.So kündigte beispielsweise die US-Geheimdienstdirektorin Tulsi Gabbard im Mai 2026 die Einleitung einer Untersuchung zur Finanzierung von 120 Biolaboren im Ausland durch die vorherige US-Regierung an, von denen sich mehr als 40 in der Ukraine befinden.Am 12. Juni veröffentlichte das Büro der Direktorin des Nationalen Nachrichtendienstes eine Pressemitteilung mit freigegebenen Dokumenten, die bestätigen, dass die US-Regierung absichtlich Informationen über Biolabore in der Ukraine und anderen Ländern zurückgehalten hat. Laut den veröffentlichten Daten heißt es:„Viele der von der US-Regierung finanzierten Biolabore haben praktisch ohne Aufsicht oder Kontrolle Forschungen mit gefährlichen Krankheitserregern durchgeführt oder führen diese weiterhin durch, darunter sogenannte Gain-of-Function-Experimente.“...https://apolut.net/die-wahrheit-uber-us-biolabore-von-thomas-roper/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Hasskommentare, Beleidigungen und sinkende Hemmschwellen im Netz – warum fällt es unserer Gesellschaft zunehmend schwerer, sachlich und respektvoll miteinander zu diskutieren?In einer neuen Ausgabe des Sachsen-Anhalt Podcast beleuchten die Hosts Stefan B. Westphal und Chris Luzio Schönburg die aktuelle Debattenkultur im Jahr 2026 und teilen ihre eigenen, teils erschreckenden Erfahrungen aus dem Social-Media-Alltag.Nachdem eine lebhafte Diskussion in der vergangenen „Schattenrunde“ zu einer Flut von über tausend Kommentaren führte, die von persönlicher Diffamierung bis hin zu potenziellen Straftatbeständen reichten, zog sich das Moderatoren-Duo für eine kurze Pause zurück.In dieser Episode analysieren sie den zunehmenden Einfluss von Bots, gezielter Desinformation aus Russland und die Dynamiken in extremistischen Echokammern auf beiden Seiten des politischen Spektrums.Stefan B. Westphal und Chris Luzio Schönburg erörtern das Phänomen des Whataboutism und hinterfragen den um sich greifenden Beißreflex bei politischen Themen im Vorfeld der anstehenden Landtagswahl. Dabei thematisieren sie auch konkrete Vorfälle wie den Wurf von Eiern gegen eine Studioscheibe während einer früheren Aufnahme in Köthen und den unkritischen Umgang vieler Nutzer mit Fake News und manipulierten Bildern.Die Hosts plädieren eindringlich für mehr Medienkompetenz, das Verifizieren von Quellen und eine Rückkehr zu einem harten, aber fairen Diskurs auf Augenhöhe, bei dem auch abweichende Meinungen respektiert werden.#ltwlsa26 #sachsenanhaltKapitel:0:00 Hasskommentare und veränderter Umgang im Netz 0:27 Begrüßung durch Chris Luzio Schönburg und Stefan B. Westphal 0:58 Über tausend Kommentare zur vergangenen Schattenrunde 4:23 Gezielte Desinformation und der Einfluss von Bots 4:46 Unsachliche Angriffe statt inhaltlicher Argumente 5:32 Die aktuelle Debattenkultur im Internet 8:15 Politischer Wahlkampf und die Reaktionen im Netz 9:43 Das Vertrauen in Medien außerhalb der eigenen Bubble 10:06 Die Bedeutung von Journalismus und Faktenchecks 11:45 Die Herausforderung, Fakten und Nachrichten zu prüfen 13:20 Das Erkennen von manipulierten Bildern im falschen Kontext 14:33 Sorgen und Wut in den sozialen Netzwerken 15:31 Sinkende Hemmschwellen im Internet und im Alltag 16:57 Widersprüchliche Erwartungen an die Politik 18:09 Die bevorstehende Landtagswahl und zunehmende Extreme 19:45 Die Zukunft des politischen Diskurses 21:24 Plädoyer für einen fairen Diskurs auf Augenhöhe 23:03 Unterschiedliche Wahrnehmungen der Situation 23:34 Eierwurf gegen die Studioscheibe in Köthen 27:22 Aufruf zu respektvollen Kommentaren und Verabschiedung
In Folge 101 spricht Sabine erneut mit Gerald Friedl – zum vierten Mal. Der Gründer des Vereins Wölfe in Österreich liefert aktuelle Einblicke, doch die Lage bleibt düster: Österreichs Wolfs- und Naturschutzpolitik steuert offenbar auf eine systematische Ausrottung der Wölfe zu und verstößt dabei wiederholt gegen EU-Recht. Ein halbes Jahr nach der Gründung ist der Verein österreichweit vernetzt und wächst stetig. Doch mit der wachsenden Unterstützung nehmen auch die Herausforderungen zu. Gerald Friedl schildert eine Politik, die sowohl beim Schutz der Wölfe als auch bei der Unterstützung der Weidetierhaltung erhebliche Defizite aufweist. Gemeinsam beleuchten Sabine und Gerald die Stimmung in der Bevölkerung, die Auswirkungen der Wolfsdebatte auf Tourismus und Almwirtschaft sowie die Frage, wie sicher Urlauber in Regionen sind, in denen intensiv Jagd auf Wölfe gemacht wird. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Rolle von Desinformation. Welche Narrative bestimmen die öffentliche Debatte? Warum haben wissenschaftliche Fakten oft einen schweren Stand? Und wird der Wolf zunehmend zum Sündenbock für strukturelle Probleme in der Alm- und Weidewirtschaft? Besonders im Fokus steht Kärnten: eine der beliebtesten Urlaubsregionen Österreichs und zugleich ein Hotspot für Wolfsabschüsse. Schlagzeilen über vergiftete Geier werfen eine brisante Frage auf: Galt der Giftanschlag den Wölfen? Neue Hinweise legen diesen Verdacht nahe. Auch auf wissenschaftlicher Ebene gibt es Konflikte: Die Populationsgefährdungsanalyse (PVA), die derzeit an der BOKU Wien unter Leitung von Prof. Hackländer entsteht, soll klären, wie viele Wölfe nötig sind, um die Art zu erhalten. Doch dieser Ansatz greift zu kurz: Er erfüllt nicht die Anforderungen der FFH-Richtlinie an einen günstigen Erhaltungszustand. Gerald Friedl warnt, dass die Analyse politisch missbraucht werden könnte – ein weiterer möglicher Verstoß gegen EU-Recht. Im Gespräch wird klar: Die Frage ist nicht mehr, ob Österreich für seine Wolfs-Politik zur Rechenschaft gezogen wird, sondern wann. Bis dahin drohen weitere Abschüsse, wachsender Druck auf die Population und ein Verlust an Biodiversität. Gerald Friedl und seine Mitstreiter nehmen die Herausforderung an. Mit Aufklärung, Sachlichkeit und Ausdauer setzen sie sich weiterhin für den Schutz des Wolfs und den Erhalt einer artenreichen Natur ein.
In dieser Folge von „Cyber Security ist Chefsache" sprechen Nico und Ann-Kathrin mit Isabelle Ewald, Manager Information Security Awareness bei der BDO Germany, ISACA-Aktive und Co-Autorin des Buchs „Kommunikation in der Cyberkrise", über ein Thema, das die drei selbst „digitale Entwicklungshilfe" getauft haben: Was müssen wir der nächsten Generation im Umgang mit KI, Daten und Medien mitgeben, damit wir nicht dieselben Fehler wiederholen wie bei der Medienkompetenz? Nicos provokante These zieht sich durch die ganze Folge: „Bei der Medienkompetenz haben wir es verpasst, bei der KI haben wir jetzt die Chance, es besser zu machen."Isabelle bringt dafür eine ungewöhnliche Perspektive mit. Vom Studium der systematischen Musikwissenschaft über den Online-Journalismus und die Strategieberatung ist sie in der Cybersecurity gelandet, ist Mutter, Dozentin am Zentrum für Schule, Jugend und Information der Schulbehörde Hamburg und steht regelmäßig auf Elternabenden. Genau dort beginnt für sie die „digitale Entwicklungshilfe": nicht bei großer Digitalkompetenz, sondern bei emotionaler Kompetenz und der Bereitschaft, sich der Welt der Kinder überhaupt zu öffnen. Verbote, sind sich die drei einig, laufen ins Leere, weil Kinder längst in einer digitalen Welt aufwachsen und KI ohnehin nicht mehr verschwindet. Wichtiger sei eine „Daten-Liebe": Jugendliche müssen verstehen, dass ihre Daten einen Wert haben und ein Stück weit sie selbst sind.Im zweiten Teil geht es ehrlich zur Sache: KI in der Arbeitswelt, Schatten-KI und Resilienz. Isabelle ordnet ein, warum KI als Werkzeug gehört, nicht als Allheilmittel, und warum guter KI-Einsatz vor allem intellektuelle Arbeit ist, ein echter Dialog statt blindes Bestätigen-Lassen. Beim Reizthema Schatten-KI plädieren alle drei dafür, Verbote durch Use Cases, klare Spielregeln und Schulung zu ersetzen, weil Menschen kreativ werden, sobald man ihnen etwas verbietet. Und sie diskutieren, warum eine gute Meldekultur und Eigenmacht der Beschäftigten mehr bringen als Panik und „geistige Brandstiftung", gerade in einer Welt, in der sich auch Angriffstechnik wie Deepfakes und Desinformation rasant demokratisiert.Im Gespräch geht es außerdem um:Warum „digitale Entwicklungshilfe" mehr ist als ein Schlagwort, und was wir der nächsten Generation wirklich mitgeben müssenWarum Verbote bei Kindern und KI ins Leere laufen, und warum emotionale Kompetenz mehr zählt als reine „Digitalkompetenz"Wieso Eltern und alle Bezugspersonen Ansprechpartner Nummer eins bleiben, statt Verantwortung an „die Schule" oder „die anderen" abzugebenWas „Daten-Liebe", Datenhygiene und Datenwertschätzung bedeuten, und warum Jugendliche den Wert ihrer Daten verstehen müssenWie KI die Arbeitswelt in drei Zonen teilt, und wo der „symbiotische" Mittelteil entsteht, den wir aktiv gestalten könnenWas Schatten-KI und Schatten-IT wirklich sind, und warum sie zugleich Zeichen von Innovation und ein Führungsthema sein könnenWarum „jeder seine eigene Firewall" ist und eine gute Meldekultur mehr bringt als PanikWie KI die Resilienz von Unternehmen verändert, zwischen demokratisierter Angriffstechnik und neuen SchutzmöglichkeitenWarum wir den Innovationsbegriff nicht verwässern sollten, Stichwort Buzzword-Falle wie schon bei Zero Trust und DigitalisierungDie zentrale Abschlussfrage: Was sollten wir ab morgen anders machen, um besser mit KI umzugehen?Eine Folge für alle, die mit Kindern, Teams oder ganzen Organisationen vor derselben Frage stehen: Wie bringen wir Menschen sicher, selbstbewusst und ohne Angst in eine Welt, in der KI nicht mehr wegzudenken ist? Oder, wie Nico es zum Schluss zusammenfasst: Am Ende brauchen wir starke Mauern, und die kann keine KI der Welt bauen.____________________________________________
Schwarzbuch ZDF: teure Desinformation auf Kosten der Bürger Der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll berichten, informieren und unterhalten. Doch was passiert, wenn der ÖRR selbst zum Gegenstand schwerer Vorwürfe wird? Joseph Kraus spricht über sein „Schwarzbuch Staatsfunk“ und über das ZDF, über Jan Böhmermann, über den Fall Schönbohm, über teure Anwälte auf Gebührenzahlerkosten, über Pensionslasten, Millionengagen und ein System, das sich offenbar jeder echten Kontrolle entzieht. Es geht um Desinformation statt Information und um die Frage, wie lange die Bürger diesen Apparat noch finanzieren sollen. Über die vielen Skandale des ZDF und die Polit-Kumpanei hat TE Autor Josef Kraus mit Walter Krämer ein neues Buch vorgelegt. Es ist eine höchst lesenswerte Sammlung von Beiträgen vieler unterschiedlicher Autoren wie Harald Martenstein, Wolfgang Herles und Ulrich Vosgerau. Das Buch können Sie im Buch Shop von Tichys Einblick bestellen. https://live.tichyseinblick.shop/produkt/kraus-kraemer-schwarzbuch-staatsfunk/ Wenn Ihnen unser Video gefallen hat: Unterstützen Sie diese Form des Journalismus: https://www.tichyseinblick.de/unterstuetzen-sie-uns
Bundesrat Martin Pfister hat keine leichte Aufgabe: Er muss die Schweiz sicherer machen und die Verteidigungsfähigkeit stärken – in einem internationalen Umfeld, das Experten für hochexplosiv halten. Die «Rundschau» hat den Verteidigungsminister auf seiner «Mission» begleitet. Die internationalen Konflikte verschärfen die Bedrohungslage in Europa und in der Schweiz. Die Sicherheitslage der Schweiz hat sich gemäss dem Nachrichtendienst des Bundes in den letzten zwölf Monaten erheblich verschlechtert – etwa durch Cyberangriffe, Spionage und Desinformation. Sorgen machen dem Bundesrat mögliche Drohnenangriffe auf kritische Infrastrukturen. Verteidigungsminister Martin Pfister ist unter Druck. Die Schweizer Armee gilt als schlecht ausgerüstet gegen moderne Bedrohungen aus der Luft. Bundesrat und Parlament wollen aufrüsten. Doch die Finanzierung ist ungelöst. Alle mögen den Verteidigungsminister – kaum jemand will ihm aber Geld für seine Rüstungspläne geben. Martin Pfister ist gefordert. Wie will er die Schweiz schützen? Gion-Duri Vincenz hat Bundesrat Pfister eine Woche lang bei seinem Aufrüstungskampf begleitet – quer durch die Schweiz und bis nach Berlin.
Ein kleiner Staat am Rande Europas steckt mitten im geopolitischen Scheinwerferlicht. Denn Armenien hat gewählt: nicht nur über das Machtverhältnis im Land sondern über dessen internationale Ausrichtung. In dieser Folge geht es darum, warum diese Wahl weit über Armenien hinaus wichtig ist. Andreas Rüesch erklärt, weshalb die USA und die EU Armenien umwerben, welche Rolle die geplante Trump-Route spielt und warum Russland mit wirtschaftlichem Druck, Drohungen und Desinformation reagiert. Gast: Andreas Rüesch, Auslandredaktor Host: Nadine Landert Redaktion: Sarah Ziegler Hier findet ihr Andreas' Artikel https://www.nzz.ch/international/armenien-geopolitische-wahl-zwischen-russland-und-europa-ld.10009279 Und hier geht's zur «NZZ Akzent» Folge über die Trump-Route https://www.nzz.ch/podcast/die-trump-route-in-armenien-kann-ein-verkehrsprojekt-frieden-bringen-ld.1928689 Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus. https://abo.nzz.ch/25077808-2/
Bundesrat Martin Pfister hat keine leichte Aufgabe: Er muss die Schweiz sicherer machen und die Verteidigungsfähigkeit stärken – in einem internationalen Umfeld, das Experten für hochexplosiv halten. Die «Rundschau» hat den Verteidigungsminister auf seiner «Mission» begleitet. Die internationalen Konflikte verschärfen die Bedrohungslage in Europa und in der Schweiz. Die Sicherheitslage der Schweiz hat sich gemäss dem Nachrichtendienst des Bundes in den letzten zwölf Monaten erheblich verschlechtert – etwa durch Cyberangriffe, Spionage und Desinformation. Sorgen machen dem Bundesrat mögliche Drohnenangriffe auf kritische Infrastrukturen. Verteidigungsminister Martin Pfister ist unter Druck. Die Schweizer Armee gilt als schlecht ausgerüstet gegen moderne Bedrohungen aus der Luft. Bundesrat und Parlament wollen aufrüsten. Doch die Finanzierung ist ungelöst. Alle mögen den Verteidigungsminister – kaum jemand will ihm aber Geld für seine Rüstungspläne geben. Martin Pfister ist gefordert. Wie will er die Schweiz schützen? Gion-Duri Vincenz hat Bundesrat Pfister eine Woche lang bei seinem Aufrüstungskampf begleitet – quer durch die Schweiz und bis nach Berlin.
Wie in vielen anderen Ländern gewinnen auch in Deutschland rechtsextreme und autoritäre Kräfte an Einfluss. In Umfragen ist die AfD die stärkste politische Partei. Hilflos beobachten wir, wie eine gemeinsame Wirklichkeitsebene zerfällt, in unterschiedliche Blasen und Medienräume, die Zuspitzungen belohnen, anstatt Lösungsansätze zu fördern. Es gibt eine Vielzahl von Krisen, die unsere Sicherheit und unseren Wohlstand bedrohen. Bei vielen wächst die Angst vor Armut und Ausgeschlossensein, was irrationale Feindbilder und den Wunsch nach einfachen Lösungen befördert. Klare politische Antworten fehlen ebenso wie eine durchdachte Prävention. Wenn demokratische Perspektiven viele Menschen nicht mehr überzeugen, was hilft dann gegen das Erstarken des Rechtsextremismus? Darüber spricht Ulrich Sonnenschein mit den Politikwissenschaftlern Hajo Funke und Wolfgang Merkel, mit Karolin Schwarz, Expertin für Rechtsterrorismus und Desinformation im Internet, dem Autor Hasnain Kazim, der sich für den interkulturellen Dialog stark macht und mit Lea Lochau von der Amadeu Antonio Stiftung, die den Kooperationsverbund Rechtsextremismusprävention koordiniert. Podcast-Tipp: ARD Radiofeature Heilige Krieger - Christfluencer und die Neue Rechte Das ARD Radiofeature zeigt wie Religion auf Social Media funktioniert, wie neurechte Aktivisten das Christentum als Bollwerk gegen Liberalismus, Feminismus und Vielfalt beanspruchen und die Kirchen versuchen ihre Definition universaler christlicher Werte in einer Welt im Wandel zu verteidigen. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:section:8b35b1523073b67d/
Die Landesmedienanstalten greifen durch: Unter dem Vorwand, gegen „Desinformation“ vorzugehen, bereiten sie den direkten Zugriff auf die Algorithmen vor. Es geht um nicht weniger als die staatliche Steuerung dessen, was Sie im Netz noch sehen dürfen. Der Publizist Klaus-Rüdiger Mai und der Verfassungsrechtler Prof. Volker Boehme-Neßler legen den Finger in die Wunde. Sie diskutieren, wie die Politik das Grundgesetz umgeht, um unliebsame Meinungen unsichtbar zu machen – eine moderne Inquisition im digitalen Gewand. Prof. Volker Boehme-Neßler: „Wenn der Staat Einfluss darauf nimmt, was die Bürger lesen dürfen, was die Bürger zur Kenntnis nehmen dürfen, dann sind wir im Bereich den Zensur. Das Böse und Heimtückische an dieser Zensur ist, dass die Bürger das gar nicht mitkriegen." Webseite: https://www.tichyseinblick.de Newsletter: https://www.tichyseinblick.de/newsletter/anmeldung/ #tichyseinblick #meinungsfreiheit #zensur #demokratie #irrsinnderwoche #staatszensur #staat
Heute im Rückblick: Strafen, Desinformation und weise Worte...
Marcks, Holger www.deutschlandfunkkultur.de, Politisches Feuilleton
Auf 107,7 FM in Riga ist nur noch Rauschen zu hören. Das russischsprachige Programm des öffentlich-rechtlichen Radios von Lettland wurde abgeschaltet. Obwohl ein Drittel der Bevölkerung in den eigenen vier Wänden russisch spricht. Russische Propaganda versucht die Lücke zu füllen. Die russische Sprache wird in Lettland zunehmend verdrängt. Seit anfangs Jahr gibt es keinen russischsprachigen Unterricht mehr in Lettlands Schulen. Und auf russischsprachige Bücher und Zeitschriften wird neu eine viermal höhere Mehrwertsteuer erhoben. Wer einen russischen Pass besitzt, muss seit Moskaus Angriff auf die Ukraine 2022 Grundkenntnisse in Lettisch nachweisen, eine Sicherheitsüberprüfung bestehen oder das Land verlassen. Lettland war in seiner Geschichte insgesamt nicht einmal 60 Jahre unabhängig, aber Lettisch existiert als eigene Sprache seit über tausend Jahren. Weltweit sprechen vielleicht 1,5 Millionen lettisch, in den Nachbarländern Russland und Belarus sind es 150 Millionen Russischsprachige. Anders als in der Schweiz definiert sich Lettland über die Sprache. Denn für Putin ist überall Russland, wo russisch gesprochen wird. Aber wie gewinnt das Land aber die Köpfe und Herzen der russischsprachigen Bevölkerung? Wie gewinnt der öffentlich-rechtliche Rundfunk LSM den Kampf gegen die russischen Fake News? In Lettland ist Sprache keine Nebensache. Im Gegenteil.
Was darf gesagt werden – und wer entscheidet darüber? Der Kampf gegen Desinformation ist ein globaler Konflikt, an dem die Zukunft der liberalen Demokratien hängt. In Singapur droht einer Aktivistin Gefängnis, weil sie sich weigert, staatlich verordnete Korrekturen zu veröffentlichen. In Europa werden Fact Checker mit dem Tod bedroht. Rechte Regierungen und Tech-Konzerne bekämpfen staatliche Regulierungen sozialer Medien als „Zensur". Es ist ein ungelöstes Problem: wie sehr sollen Staaten in die Meinungsfreiheit eingreifen, wenn sie missbraucht wird, um Demokratie zu zersetzen? Von Christian Jakob SWR/DLF/ORF 2026
Wie immer sprechen wir im ersten Teil unseres Programms über aktuelle Ereignisse. Unsere erste Diskussion wurde durch einen Artikel im Magazin The Atlantic angeregt. Der Autor des Artikels argumentiert, dass die USA im Konflikt mit dem Iran eine Niederlage erlitten haben, und dass dieser strategische Verlust nicht wieder gutgemacht werden kann. Anschließend sprechen wir über strafrechtliche Ermittlungen in Frankreich gegen Elon Musk und seine Social-Media-Plattform X. Die Vorwürfe umfassen die Verbreitung von Bildern von sexuellem Kindesmissbrauch, Deepfakes, Desinformation sowie die Beihilfe zur Leugnung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit durch Grok, den KI-Chatbot von X. In unserem Wissenschaftsthema sprechen wir heute über eine Studie, die zeigt, dass wilde Papageien andere Papageien beobachten und nachahmen, um zu entscheiden, ob eine neue Nahrungsquelle sicher ist. Und wir beenden den ersten Teil mit einer Diskussion über die 61. Biennale von Venedig, die am 9. Mai inmitten intensiver geopolitischer Spannungen und massiver Proteste eröffnet wurde. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Comparatives and Superlatives (Part 3): Irregular Comparatives and Superlatives. Wenn man an Deutschland denkt, kommen einem nicht unbedingt kulinarische Meisterleistungen in den Sinn. Es gibt allerdings ein Gericht, das eine ganze Generation geprägt hat, und das wie kein anderes ein Symbol für eine bestimmte Epoche ist. Sportwetten sind in den letzten Jahren zu einem festen Bestandteil der deutschen Gesellschaft geworden. Die meisten Wetten werden auf Fußball gesetzt. Die Wettsucht ist dabei praktisch zu einer neuen Volkskrankheit geworden. Viele setzen bei diesen Wetten alles aufs Spiel. Genau das ist auch die Redewendung dieser Woche: Aufs Spiel setzen. Erleben die USA im Konflikt mit dem Iran eine Niederlage? Französische Behörden setzen strafrechtliche Ermittlungen gegen Elon Musks KI-Chatbot Grok fort Wilde Papageien folgen anderen Papageien bei der Entscheidung, unbekanntes Futter zu probieren Politische Kontroversen zur Eröffnung der Biennale in Venedig Toast Hawaii Sportwetten in Deutschland
Wie immer sprechen wir im ersten Teil unseres Programms über aktuelle Ereignisse. Unsere erste Diskussion wurde durch einen Artikel im Magazin The Atlantic angeregt. Der Autor des Artikels argumentiert, dass die USA im Konflikt mit dem Iran eine Niederlage erlitten haben, und dass dieser strategische Verlust nicht wieder gutgemacht werden kann. Anschließend sprechen wir über strafrechtliche Ermittlungen in Frankreich gegen Elon Musk und seine Social-Media-Plattform X. Die Vorwürfe umfassen die Verbreitung von Bildern von sexuellem Kindesmissbrauch, Deepfakes, Desinformation sowie die Beihilfe zur Leugnung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit durch Grok, den KI-Chatbot von X. In unserem Wissenschaftsthema sprechen wir heute über eine Studie, die zeigt, dass wilde Papageien andere Papageien beobachten und nachahmen, um zu entscheiden, ob eine neue Nahrungsquelle sicher ist. Und wir beenden den ersten Teil mit einer Diskussion über die 61. Biennale von Venedig, die am 9. Mai inmitten intensiver geopolitischer Spannungen und massiver Proteste eröffnet wurde. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Comparatives and Superlatives (Part 3): Irregular Comparatives and Superlatives. Wenn man an Deutschland denkt, kommen einem nicht unbedingt kulinarische Meisterleistungen in den Sinn. Es gibt allerdings ein Gericht, das eine ganze Generation geprägt hat, und das wie kein anderes ein Symbol für eine bestimmte Epoche ist. Sportwetten sind in den letzten Jahren zu einem festen Bestandteil der deutschen Gesellschaft geworden. Die meisten Wetten werden auf Fußball gesetzt. Die Wettsucht ist dabei praktisch zu einer neuen Volkskrankheit geworden. Viele setzen bei diesen Wetten alles aufs Spiel. Genau das ist auch die Redewendung dieser Woche: Aufs Spiel setzen. Erleben die USA im Konflikt mit dem Iran eine Niederlage? Französische Behörden setzen strafrechtliche Ermittlungen gegen Elon Musks KI-Chatbot Grok fort Wilde Papageien folgen anderen Papageien bei der Entscheidung, unbekanntes Futter zu probieren Politische Kontroversen zur Eröffnung der Biennale in Venedig Toast Hawaii Sportwetten in Deutschland
Das ehemalige Nachrichtenmagazin wird seinem ramponierten Ruf mit der aktuellen Titelgeschichte zur russischen Einmischung voll gerecht. Der Text spult die übliche Reihe unbelegter Vorwürfe bezüglich Russlands Sabotage, Spionage, Desinformation etc. ab und stützt so die „Bedrohungslüge“. Das Gefährliche: Es sind solche substanzlosen Artikel, auf denen dann konkrete Forderungen nach Rüstung und nach neuen Rechten fürWeiterlesen
Alle raus aus X! Oder doch nicht? Seit Elon Musk den Kurznachrichtendienst übernommen hat, gibt es viel Kritik an der politischen Ausrichtung der Plattform, manche wünschen sich eine Alternative – sogar eine, die ohne amerikanische oder chinesische Server auskommt. Die Messenger-App „W Social“ will genau das nun anbieten: Eine europäische Alternative zu X – wie gut das funktioniert, weiß Tobias Stosiek.
Nachdem SPD, Grüne und Die Linke ihren Rückzug von der Plattform X angekündigt haben und diesen mit wachsender Desinformation sowie chaotischen Debattenstrukturen begründen, rückt eine neue europäische Alternative in den Fokus. Die Plattform "W Social" wirbt mit einem verifizierten Nutzerzugang, europäischem Hosting und dem Anspruch, einen digitalen Debattenraum ohne Bots und Falschinformationen zu schaffen. Was bringt die neue Plattform W, und wie chaotisch ist X? Darüber spricht Gerd Buurmann mit der Politikwissenschaftlerin Regula Stämpfli vom Podcast „Die Podcastin“, mit dem Medienmacher Vadim Derksen von der Jungen Freiheit und mit dem Achse-Autor Thilo Schneider, Autor des Buches „The Dark Side of the Mittelschicht“.
Ohrwürmer der Beach Boys gepaart mit Tarnkappenbombern: Im Konflikt zwischen den USA und dem Iran hat sich ein neues, bizarres Schlachtfeld auf den sozialen Medien etabliert. Mit KI-generierten Videos und popkulturellen Referenzen buhlen beide Seiten um die Aufmerksamkeit eines Millionenpublikums. Während das Weisse Haus auf heroische Hollywood-Ästhetik setzt, kontert der Iran mit satirischen Lego-Animationen und eingängigen Rap-Songs, die gezielt westliche Kritik an Donald Trump aufgreifen. Hinter der bunten Fassade steckt eine kalkulierte Strategie zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung. Junge Social-Media-Teams nutzen den Algorithmus von TikTok, X und Instagram, um Reichweiten zu generieren, die herkömmliche Nachrichtenformate bei weitem übertreffen. Auch wenn diese digitale Propaganda den physischen Krieg nicht entscheidet, führt der ständige Konsum zu einer gefährlichen Abstumpfung gegenüber kriegerischer Rhetorik und Desinformation. Gast: Julia Monn, Auslandredaktorin Host: Alice Grosjean Redaktion: Sarah Ziegler Anschauen kannst du die Videos zum Beispiel in [Julias Artikel](https://www.nzz.ch/international/lego-maennchen-gegen-top-gun-iran-und-die-usa-eroeffnen-auf-social-media-ein-neues-schlachtfeld-ld.10003915). Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du [hier](https://go.nzz.ch/carplay).
Paul Ronzheimer und Filipp Piatov sprechen darüber, dass linke Parteien sich von X zurückziehen – warum das gefährlich ist und mit Desinformation, wie sie selbst behaupten, nicht viel zu tun hat.
Hinter den Kulissen: Newsroom, Neutralität & Desinformation
Polisen vill inte att det ska läggas Palmepussel med AI och bråk om pressetik i Norge. Lyssna på alla avsnitt i Sveriges Radios app. Ensidigt i Ekot om vindkraft och desinformationSverige är det land i Europa som är värst drabbat av desinformation och falska budskap om vindkraft. Det har både Ekot och Vetenskapsradion basunerat ut under veckan. Men stämmer verkligen det här? Ekots rapportering bygger inte på någon oberoende rapport. Uppgifterna kommer från en kartläggning som vindkraftsindustrins egen branschorganisation tagit fram. Johan Cedersjö intervjuar Alexandra Pogorzelska, reporter på Dagens ETC, Victor Galaz, docent vid Stockholm Resilience Center och Maria Sjöqvist, biträdande utrikeschef Ekot.Polisen ger avslag när AI kan lägga pusselPalmeutredningen är, som bekant, nedlagd sedan sex år tillbaka. Journalister och hobbyspanare fortsätter dock att flitigt begära ut handlingar från utredningen i hopp om att kunna lägga pusslet och, en gång för alla, slå fast vem mördaren var. Men locket på en av världens största mordutredningar verkar skruvas åt hårdare och hårdare, och efter en dokumentär från TV4 har ett nytt argument börjat höras från polisen. Edvin Ek intervjuar Ulf Fahlén, chefredaktör på nyhetsbyrån Siren och Jerry Dahlsberg, ingenjör och privatspanare. Bråk om pressetik i Norge efter Jagland-publiceringSedan början av året har det pågått en högljudd pressetisk dispyt i Norge. På ena sidan de stora drakarna. Etablerade mediehus som till exempel Verdens Gang. Och på den andra det lilla alternativmediet iNyheter.Allt handlar om en känslig publicering om den före detta statsministern Thorbjörn Jagland och hans hälsotillstånd i efterdyningarna av en massiv medierapportering om att han utreds för grov korruption kopplat till hans relation med Jeffrey Epstein. Freddi Ramel intervjuar Gard Steiro, chefredaktör VG, Helge Lurås, chefredaktör iNyheter och Reidun Kjelling Nybö, ordförande Norsk Redaktörförening.
“Sicherheitshalber” ist der Podcast zur sicherheitspolitischen Lage in Deutschland, Europa und der Welt. In Folge 107 diskutieren Thomas Wiegold, Ulrike Franke, Frank Sauer und Carlo Masala live in Mainz vor großem Publikum im Alten Postlager, wie weit wir eigentlich gekommen sind mit dem Projekt “Zeitenwende”. Ist die Bundeswehr so ertüchtigt, wie sie es sein müsste? Haben wir die Rüstungsproduktion ausreichend hochgefahren und modernisiert? Und wie steht es um die “mentale Wende” in Politik und Gesellschaft? Abschließend dann wie immer der “Sicherheitshinweis”, der kurze Fingerzeig auf aktuelle, sicherheitspolitisch einschlägige Themen und Entwicklungen - diesmal zum Potenzial von LLMs in punkto Desinformation sowie KI, die sich selbstständig macht, der Macht des Papstes und den kleinen Tücken der Technologie, wenn es um Geheimhaltung geht. Zeitenwende: 00:01:25 Sicherheitshinweise: 01:00:50 Anlässlich der 100. regulären Folge Sicherheitspod gibt es im Shop jetzt das irre originell benannte “Sicherheitshalber 100 Folgen Shirt”: Shop: https://sicherheitshalbershop.myspreadshop.de/ Mail: mail@sicherheitspod.de Web: https://sicherheitspod.de/ Patreon: https://www.patreon.com/sicherheitspod Bitte beachten! Neues Spendenkonto: Sicherheitshalber Podcast DE81 1001 8000 0995 7654 77 FNOMDEB2 Finom Kopmplette Shownotes unter https://sicherheitspod.de/2026/04/19/folge-107-live-in-mainz-halbzeitbilanz-ist-deutschland-bald-wehrhaft/
In dieser Episode spricht Christina Huber mit Tina Deutsch – Unternehmerin, Vorständin und Co-Gründerin des KONTEXT Instituts für Klimafragen und eine Frau, die Brücken baut, wo andere Gräben sehen.Wie schaffen wir eine gemeinsame Gesprächsbasis in einer Gesellschaft, die sich scheinbar immer weiter auseinander bewegt? Tina teilt ihre Erfahrungen aus der Arbeit des KONTEXT Instituts und spricht offen darüber, wie man Klarheit in seinen Werten, Worten und Taten bewahrt, warum sie manche TV-Debatten bewusst ablehnt und wie aus dem Aushalten von Kontroversen unerwartete Allianzen entstehen.Es ist ein Austausch über drei große Ängste unserer Zeit – die Angst vor dem Ende des Monats, dem Ende der Identität und dem Ende der Welt – und wie sie oft miteinander konkurrieren, statt gemeinsam adressiert zu werden. Tina beleuchtet die Muster der Desinformation, die diese Spaltung befeuern, und macht klar, warum der kleinste gemeinsame Nenner nicht reichtDenn wer Themen wie Klima, Bildung, Sicherheit und Leistbarkeit in Silos denkt, wird keine der großen Herausforderungen unserer Zeit lösen.Ein Gespräch, voll mit evidenzbasierten Erklärungen und klaren Lösungsvorschlägen.Unsere Gästin:Tina DeutschKONTEXT – Institut für Klimafragen
In einer Bonusfolge geht es dieses Mal um Desinformation: Laura schont ihre Stimme und Kai erzählt von einer Konferenz in Cambridge auf der Forscher, Politiker und Journalisten über die Auswirkungen von Desinformation in verschiedenen Bereichen diskutieren. Der Klimaforscher Michael Mann und der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan erklären, warum das Thema auch sie beschäftigt.
Das ZDF verpflichtet Talkshow-Gäste künftig, nicht mit Personen oder Organisationen auf Sanktions- oder Terrorlisten zusammenzuarbeiten – darunter auch Listen der US-Behörde Office of Foreign Assets Control. Mit Christian Mihr von "Reporter Ohne Grenzen" geht es um die Frage: Ist das ein eine notwendige rechtliche Absicherung oder potenzieller Eingriff in die Pressefreiheit? Anlässlich der Wahl in Ungarn sprechen wir mit ARD-Korrespondent Oliver Soos über die eingeschränkte Medienlandschaft im Land. Klassische Medien stehen unter Druck, unabhängige Stimmen weichen ins Digitale aus. Gleichzeitig gewinnen Social Media an Bedeutung – auch als Raum für Desinformation und Deepfakes. Mit ARD-Faktenchecker Pascal Siggelkow geht es um Desinformation: Welche Fake News kursieren rund um die Wahl? Welche Rolle spielen Plattformen – Verstärker oder Korrektiv? Medienreporter Michael Meyer informiert uns über Kolumnen in Deutschland: Warum sie polarisieren, warum Männer dominieren – und welche Rolle Anfeindungen gegen Journalistinnen spielen. Eine Sendung über Medienmacht, Verantwortung – und die Frage, wer überhaupt noch zu Wort kommt.
Falsche Bilder des tatsächlich entführten venezolanischen Präsidenten Maduro, gefälschte Chats aus den „Epstein Files“ oder inszenierte Kriegsbilder aus dem Iran: Das Netz wird mit Desinformation geflutet. Wie kann man da noch erkennen, was Wirklichkeit ist? Eva Wackenreuther weiß es. Sie ist Faktencheckerin beim ORF. Ein Gespräch mit FALTER-Poltikchefin Eva Konzett. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.