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Guy Parmelin konnte ein neues Freihandelsabkommen mit China abschliessen. Vier von fünf Asylanten aus Marokko sind kriminell. Beat Jans sieht hingegen keine Probleme im Asylwesen. Die Kantone zerstören den Föderalismus. Die SP ist eine Desinformationspartei.
Stellt euch vor, wir würden in einer Welt leben, in der wir tausende Tiere schlachten müssten, weil es nicht mehr genug Futter gibt. In der Trinkwasser knapp wird. In einer Welt, in der Feuerstürme über Nacht hunderttausende Menschen vertreiben. Und in der Überschwemmungen uns alles rauben, was unser zu Hause ist. In dieser Welt des fatalen Klimawandels leben wir bereits. Und alle Experten warnen davor, dass wir auf eine Katastrophe zusteuern. Warum zur Hölle läuten dann bei unseren Entscheidungsträgern nicht alle Alarmglocken und wieso tut die Politik nicht längst alles, um den Klimawandel zu stoppen? Über wirtschaftliche Scheinargumente konservativer Parteien, die langen Arme der Öllobby, die falschen Freiheitsversprechen von Rechtspopulisten, die Desinformation der Techoligarchen und die wahren Kosten des politischen Versagens sprechen wir mit Klimaaktivistin und Autorin Luisa Neubauer. Und wir reden darüber, wie der Ausweg gelingen könnte.
Sexparties und Mord an der Oma: Über den Linken-Politiker Eric Stehr aus Weißenfels wurde im Internet jede Menge Unfug verbreitet. Dahinter steckt die Desinformations-Kampagne "Matrjoschka".
Wahr von Falsch zu unterscheiden, fällt immer schwerer - vor allem im Internet. Der Verfassungsschutz beobachtet Fake News vor der Wahl in Sachsen-Anhalt. Einzelheiten erklärt Marcus Engert von MDR-Investigativ.
Robbie Lockie hat mit Plant Based News eines der größten veganen Medien der Welt mit aufgebaut. In Folge 100 spricht er über die dunkelsten Zahlen der Tierindustrie, Fake News über Ernährung und warum er trotzdem Hoffnung hat. 70 Milliarden Landtiere pro Jahr. Fische? Billionen. Und ein Mediensystem, das uns beim Thema Essen regelmäßig anlügt. Robbie erzählt, was er nach fast 10 Jahren bei Plant Based News macht, um mit foodfacts gegen Falschinformationen über Ernährung zu kämpfen, wie er mit Wut und Misanthropie umgeht und was ihm nach 20 Jahren Aktivismus wirklich Hoffnung macht. Das sprechen wir an: ▸ 70 Milliarden getötete Landtiere pro Jahr und warum Fische in keiner Statistik auftauchen ▸ „Menschen sind wie ein Parasit": Wie Robbie mit Misanthropie umgeht ▸ Fake News über Ernährung: Wie wir damit umgehen sollten ▸ foodfacts: Faktenchecks gegen die Desinformation der Lebensmittelindustrie ▸ Geld vs. Wirkung: Warum Millionen für Werbung wenig verändern ▸ Burnout im Aktivismus und was wirklich Hoffnung gibt Mehr von Robbie: ▸ foodfacts: https://foodfacts.org Mehr von uns: ▸ Alle Folgen: https://this-is-vegan.com/podcast/ ▸ Unsere kostenlosen Vegan-Tools: https://tools.this-is-vegan.com/ ▸ Instagram: https://www.instagram.com/thisisvegan.magazin/ ▸ Newsletter: https://this-is-vegan.com/newsletter/ Wenn dir die Folge gefällt: Abonnieren, Daumen, hypen hoch und schick sie einer Person, die sie hören sollte. Genau so hilfst du uns, diese Gespräche weiter möglich zu machen. Das Gespräch ist auf Englisch. Viel Spaß!
Ein Kommentar von Norbert Häring.Die öffentliche Empörung über die Umtriebe staatlicher und steuerfinanzierter Anschwärzungsportale hat gefruchtet. Nachdem zum letzten Jahreswechsel die Meldestelle Hessen gegen Hetze stillschweigend abgewickelt wurde, soll dasselbe bald auch für deren ebenfalls bundesweit tätiges Pendant aus Baden-Württemberg geschehen. Die „Meldestelle REspect! im Netz“ soll ab Jahresende keine Meldestelle mehr sein.Angekündigt hat das per Interview die Chefin der Jugendstiftung Baden-Württemberg so wenig aufsehenerregend wie möglich im Interview mit dem Lokalblatt Bietigheimer Zeitung an einem Samstag im August, an dem in allen Bundesländern Sommerferien sind. Die „Umstrukturierung“ von Hessen gegen Hetze war auf ähnlich unscheinbare Weise kurz vor Weihnachten 2025 in Aussicht gestellt und später völlig geräuschlos umgesetzt worden. Dieses Vorgehen zeigt, wie peinlich den Verantwortlichen ihre Anschwärzungsportale geworden sind.Die Jugendstiftung ist Trägerin der Meldestelle. Das Geld für die Meldestelle kommt vom Förderprogramm des Bundesfamilienministeriums „Demokratie Leben!“ und von der bayerischen Landesregierung. Stiftungschefin Petra Densborn sagte der Zeitung, die Meldestelle binde enorme Ressourcen und sorge für Diskussionen, weshalb man ab Jahresende das anonyme Meldeportal schließen werde. Stattdessen soll REspect! nur noch auf andere Meldemöglichkeiten von „Hass und Hetze“ im Netz und auf Rechtswege hinweisen. Den Schwerpunkt soll REspect! ab 2027 auf Bildungsarbeit zu Themen wie Desinformation und KI legen.Das Problematische an den Meldestellen ist, dass sie es jedem erlauben, anonym Inhalte im Netz zu melden, auch wenn die Melder von der mutmaßlichen Rechtsverletzung oder auch nur Kränkung von Gefühlen gar nicht selbst betroffen sind. Mit Zehntausenden Meldungen an die Strafverfolgungsbehörden haben Hessen gegen Hetze und REspect! sehr maßgeblich zur Überlastung von Polizei, Staatsanwälten und Gerichten mit Nichtigkeiten aus dem Äußerungsrecht beigetragen und der Öffentlichkeit den Eindruck vermittelt, dass es gefährlich und teuer sein kann, das Recht der freien Meinungsäußerung wahrzunehmen.Als die CDU-Justizminister von Sachsen und Baden-Württemberg im Juni erfolgreich den Antrag in die Justizministerkonferenz der Länder eingebracht hatten, den Majestätsbeleidigungsparagrafen 188 künftig auf Kommunalpolitiker zu beschränken, hatte ich an die Begründung des hessischen CDU-Innenministers Roman Poseck für die Abwicklung von Hessen gegen Hetze erinnert und die CDU Baden-Württembergs gemahnt: „Als nächster Schritt wäre die Abwicklung der Meldestelle REspect! folgerichtig“. „Ein Klima des Anschwärzens“ gelte es zu verhindern, hatte Poseck gesagt. Die CDU im Ländle hat offenbar aufgehorcht.Mit der Umstrukturierung von „Demokratie Leben!“ habe diese Entscheidung nichts zu tun, sagte Densborn. Die Jugendstiftung will aber dennoch keine neue Förderung von REspect! für das nächste Jahr beantragen....https://apolut.net/auch-die-meldestelle-respect-im-netz-wird-abgewickelt-von-norbert-haring/“Hier apolut unterstützen: https://apolut.net/unterstuetzen/”
Fries, Stefan www.deutschlandfunk.de, @mediasres
Zehntausende Menschen in Marokko dachten, die Grenze zur EU sei offen. Wie ist es dazu gekommen?
Jeden Tag werden Millionen von Gesundheitsinformationen im Internet geteilt. Auf Social Media versprechen Influencer Wundermittel, Videos gehen viral und Schlagzeilen behaupten sensationelle Durchbrüche. Doch was davon ist wissenschaftlich belegt – und was ist lediglich ein Mythos oder sogar gefährliche Desinformation? Studien zeigen, dass sich falsche Informationen häufig schneller verbreiten als wissenschaftlich fundierte Fakten. Besonders bei Themen wie Ernährung, Impfungen, Nahrungsergänzungsmitteln oder alternativen Heilmethoden fällt es oft schwer, seriöse Quellen von irreführenden Behauptungen zu unterscheiden. In unserer heutigen Folge machen wir einen Faktencheck und nehmen verbreitete Gesundheitsmythen unter die Lupe. Gemeinsam mit Dr. Sophie Imhof hinterfragen wir Aussagen, prüfen die wissenschaftliche Evidenz und lernen, wie wir zuverlässige Informationen erkennen können. Denn wer Gesundheitstipps kritisch bewertet, trifft bessere Entscheidungen – für sich selbst und andere. Dr. Sophie Imhof verbindet wissenschaftliche Exzellenz mit lokalem Unternehmertum und persönlichem Engagement: Nach ihrem Doktorat am AKH Wien forscht sie an der renommierten Stanford University in den USA an neuen Gentherapien. Gleichzeitig führt sie ein Gesundheitsmagazin, in dem sie komplizierte medizinische Zusammenhänge alltagstauglich erklärt.
Kurz vor der Wahl in Sachsen-Anhalt soll Russland Desinformation per Social Media in Umlauf gebracht haben. "Wir wissen nicht genau, wie intensiv so eine Manipulation wirkt", sagt Maik Reichel, Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt. Von WDR 5.
Jan Hegenberg, bekannt als „Der Graslutscher“, ist Klimaaktivist, Autor und Blogger. Im Gespräch mit Anja Backhaus erklärt er, warum sich Klimamythen so hartnäckig halten, welche Rolle Fakten und Humor in der öffentlichen Debatte spielen und weshalb gute Klimakommunikation weit mehr ist als das Vermitteln wissenschaftlicher Erkenntnisse. Sein Ansatz: Menschen erreicht man nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit verständlichen Erklärungen, Dialog und einer konstruktiven Debatte. Seit vielen Jahren setzt sich Hegenberg mit weit verbreiteten Fehlinformationen rund um den Klimawandel auseinander und zeigt, wie Desinformation entsteht und entkräftet werden kann. Er spricht darüber, warum individuelles Handeln und politische Rahmenbedingungen zusammengehören, weshalb wir vorhandene Technologien konsequent nutzen sollten und wie jede und jeder Einzelne zu gesellschaftlichem Wandel beitragen kann. Dabei wird deutlich, dass Klimaschutz nicht an Perfektion scheitern muss, sondern davon lebt, gemeinsam Schritt für Schritt voranzukommen. Die Folge zeigt, warum gute Klimakommunikation eine Schlüsselrolle für die Transformation spielt und wie Fakten, Zuversicht und konstruktiver Dialog helfen können, Menschen für den Klimaschutz zu gewinnen.
Klimaforscher haben die Szenarien für den Klimawandel aktualisiert. Nun sind dazu viele Meldungen im Umlauf, die diesen Fakt instrumentalisieren. Klima-Ökonomin Claudia Kemfert spricht von einer Desinformationskampagne. Was können wir aus diesem und anderen Fällen lernen? Im aktuellen Fall haben die Forscher eine Neubewertung der Lage vorgenommen und das schlimmste Szenario für den Klimawandel gestrichen, weil es aufgrund des Vorankommens bei den erneuerbaren Energien nicht mehr wahrscheinlich sei. Darauf reagierten viele Kritiker der Klimapolitik, unter anderem US-Präsident Trump, und warfen den Klimaforschern vor, in den vergangenen Jahren Alarmismus verbreitet zu haben. Nach dem Motto: Klimawandel? Alles halb so wild! Klima-Ökonomin Claudia Kemfert sagt dazu: „Das ist eine klassische Desinformationskampagne. Hier wird eine wissenschaftliche Aktualisierung absichtlich falsch interpretiert.“ Und: „Daraus abzuleiten, man könne Klimapolitik lockern, ist brandgefährlich und wissenschaftlich falsch.“ Außerdem: Die Forscher haben nicht nur das Worst-Case-Szenario „gestrichen“, sondern auch das Best-Case-Szenario. Sie gehen nicht mehr davon aus, dass es gelingen wird, die Erderwärmung dauerhaft auf höchstens 1,5 Grad zu begrenzen. Und selbst diese Erwärmung hätte und hat schon deutliche Auswirkungen auf das Klima weltweit. Darüber spricht Host Marcus Schödel in dieser Folge des Podcasts ARD Klima Update zunächst mit Jennifer Sieglar. Sie ist Journalistin und Autorin, hat sich eingehend mit den Klimaszenarien befasst. Sie erklärt, wie die Szenarien berechnet werden und welchen Nutzen sie haben. Mit Klima-Ökonomin Claudia Kemfert sprechen wir darüber, wie Desinformationskampagnen in Zeiten des Klimawandels funktionieren. Und was dagegen hilft. Links: Tagesschau-Artikel "Fragwürdige Studie zu Infraschall und Herzkrankheiten" - https://www.tagesschau.de/faktenfinder/windenergie-infraschall-100.html Podcast-Tipp: Wissen mit Johnny - https://1.ard.de/wissenmitjohnny Anmeldung zum Newsletter ARD Klima-Update: https://www.mdr.de/klima
Sicherheitsbehörden warnen vor Desinformation. Wirtschaft beklagt Folgen der Bonner Rheinbrücken-Sperrung. Von Caro Köhler.
Allroggen, Antje www.deutschlandfunk.de, @mediasres
Nach der Flucht marokkanischer Jugendlicher nach Ceuta weist Erik Marquardt (Grüne) Kritik an Spanien zurück. Nicht die Migrationspolitik, sondern Desinformation sei dafür verantwortlich gewesen. Marquardt warnt zudem vor Hysterie und Populismus. Buschert, Fanny www.deutschlandfunk.de, Interviews
Nach Ansturm von Ceuta: Marokkanische Regierung spricht von Desinformation, auf EU-Ebene startet die Aufarbeitung des Vorfalls. Waldbrände in Europa: Kampf gegen Flammen geht weiter - NRW-Hilfe in Spanien endet vorzeitig. Ost-Ministerpräsidenten zweifeln an geplanter Rentenreform: Kommt das Gesetzesvorhaben ins Stocken? Moderation: Julia Barth Von WDR 5.
Ausgabe 138 des Science Busters Podcasts ist Teil 5 unserer Sommerserie. Halbzeit. Anhand von 10 Ausgaben von "Frag die Science Busters", unserer monatlichen Frage & Antwortsendung auf Radio FM4, wollen wir in den kommenden Wochen dokumentieren, wie viel besser unsere Chancen vor 2 Jahren noch waren, etwas gegen die laufende Klimakatastrophe zu unternehmen. Und wir sehr wir es vergeigt haben und noch immer vergeigen. Kabarettist Martin Puntigam, Florian Freistetter, Astronom und Andreas Jäger, Meteorologe und Moderator besprechen u.a. wohin die alten Windräder kommen, wie Insekten eine Rezession auslösen können, ob es den Golfstrom auch als Cabrio gibt, ab wann wir das Klima AMOC laufen lassen, ob Landschaftschutz Klimaschutz wirklich ersetzen kann, was besser ist, IPCC oder IPBES, was „Dead Species Walking“ bedeutet, warum Klimakatastrophe und Artensterben einander befeuern, wo Österreichs zehntes Bundesland liegt, warum Desinformation eines der Hauptprobleme im Kampf gegen die Klimakatastrophe ist, was man mit Sverdrup beschreibt, warum auch Meerestiere den Golfstrom brauchen, wieso jedes Zehntelgrad zählt, weshalb in Sachen Klima- und Artenschutz nichts zu tun am schlechtesten ist, dass Klimaaktivismus wesentlich konstruktiver ist als die Denunzierung desselben, warum es trotzdem auch gute Nachrichten gab, wieso Lautstärke manchmal über Stärke der Argumente täuscht, was Industrieschnee ist, warum man ihn nicht essen sollte, was an unter Dead-Cat-Strategy versteht, wieso Katzen gefährlicher sind als Windräder, weshalb Kühlschränke beim Infraschall jedes Windrad weit hinter sich lassen und wieso beim Feinstaub Autos fast immer die Goldmedaille gewinnen.
Fake News sind nicht nur falsche Informationen. Sie beschädigen auch unsere Möglichkeit, überhaupt an Wissen und Überzeugungen zu gelangen, argumentiert die Philosophin Romy Jaster. Dr. Romy Jaster forscht und lehrt an der Humboldt-Universität Berlin, wo sie am Institut für Philosophie den Arbeitsbereich Philosophie und Öffentlichkeit verantwortet. Zudem ist sie Co-Gründerin und -Leiterin des Forums für Streitkultur, einer Einrichtung, die das konstruktive Streiten erforscht und vermittelt. Hier finden sich ihre Publikationen.Ihren Vortrag mit dem Titel "Fake News und darüber hinaus. Wie Desinformation unsere epistemische Infrastruktur angreift" hat sie am 19. Juni 2026 an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder gehalten. Die Viadrina hatte dem großen Thema Fake News ein ganzes Festival gewidmet.**********+++ Deutschlandfunk Nova +++ Hörsaal +++ Deutschlandradio +++ Wissenschaft +++ Vortrag +++ Philosophie +++ Fake News +++ Information +++ Desinformation +++ Falschinformationen +++ Wissen +++ Meinungsbildung +++ Urteilsbildung +++ Demokratie +++ Desinformations-Strategie +++ Flood the Zone with Shit +++ **********In dieser Folge mit: Moderation: Katja Weber Vortragende: Dr. Romy Jaster, Philosophin, forscht und lehrt am Institut für Philosophie der Humboldt-Universität Berlin und verantwortet dort seit 2023 den Arbeitsbereich "Philosophie & Öffentlichkeit"**********Ihr hört in diesem Hörsaal:3:30 - Beginn Vortrag: Vorbemerkung6:58 - Was sind Fake News?23:01 - Strukturelle Probleme hinter Fake News. 1. Schlaglicht: Flood the Zone with Shit27:58 - 2. Schlaglicht: Bullshit in den Varianten "Bluff" und "Machtdemonstration"42:51 - 3. Schlaglicht: Verschwörungsmythen49:37 - Conclusio**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Populismus als Waffe: Wie Big Tech Demokratie und Öffentlichkeit kaputtmachtWissenschaftsphilosophie: In wie vielen Wirklichkeiten leben wir?Selbstreflexion: Wie wir achtsamer streiten**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Meier, Bettina www.deutschlandfunk.de, @mediasres
Noch ist Russland im Krieg in der Ukraine gebunden, doch der große Plan ist, eines Tages in Europa einzufallen. Ein Weckruf. Ein Podcast von Pragmaticus.Das Thema: Gefahren zu erkennen, setzt voraus, dass sie erst plausibel gemacht werden. In geopolitischen Umbruchszeiten ist das oft nicht einfach. Dass Russland Europa angreifen könnte, ist ein realistisches Szenario, das die Menschen in Europa ernst nehmen sollten, sagt der österreichische Militärstratege Franz-Stefan Gady und hat ein Buch darüber geschrieben, wie sich so ein russischer Überfall abspielen könnte.„Überfall. Wenn der Krieg zu uns kommt“ (Molden Verlag) ist eine spannende Fiktion, wie sich Spannungen aufbauen und wie sich das aus Sicht von Laien anfühlen könnte. Es ist eine Dystopie, doch auf Basis von aufwändigen Recherchen verfasst. Diese zeigen, wie intensiv Russland sich mit Desinformation und Cyberattacken schon darauf vorbereitet. Dass Österreich die Neutralität helfen würde, hält Gady schlichtweg für naiv. Im Gegenteil, sie steht Österreich im Weg, wenn es darum geht, sich mit NATO- und EU-Mitgliedern im Angriffsfall verbünden zu wollen. Wer denkt, dieser Podcast sei reine Panikmache, sollte reinhören. Denn Gady zeigt auch, wie man sich gegen Aggressoren wappnen kann. Waffen sind dabei nur eine Säule. Unser Gast in dieser Folge: Franz-Stefan Gady Jahrgang 1982, ist unabhängiger Verteidigungsexperte und Politikberater. Er berät Regierungen und Streitkräfte in Europa und den Vereinigten Staaten in Fragen der Strukturreform, der organisatorischen und doktrinären Entwicklung und der Zukunft der Kriegsführung. Der gebürtige Steirer ist Herausgeber mehrerer militärwissenschaftlicher Publikationen, schreibt in renommierten Journalen und Zeitschriften und ist selbst immer wieder auch in Kriegsgebieten (Ukraine, Afghanistan) unterwegs. Als Buchautor hat er vor „Überfall. Wenn der Krieg zu uns kommt“ die Bücher „ Die Rückkehr des Krieges“ und „How the United States Would Fight China: The Risks of Pursuing a Rapid Victory“ publiziert. Er lebt in Wien. Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
Zurzeit kursieren Videoclips im Netz, die absurde Lügen über Politiker von SPD, die Linke, die Grünen und CDU verbreiten. Beispielsweise, sie würden an Sexpartys teilnehmen. „Zeit“-Redakteur Christian Fuchs ist sich sicher: Sie kommen aus Russland. Wandhöfer, Sascha www.deutschlandfunk.de, @mediasres
Rücktritt von Jens Spahn vom Vorsitz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion: Der Politikchef der Plattform „Nius“, Ralf Schuler, beschreibt die Lage in der Union. Der Journalist Norbert Häring deckt Propaganda auf, die mit fragwürdigen Quellenlagen im Internet über russische Desinformation aufklären will. Die jüngsten Reden von US-Präsident Donald Trump und seinem Außenminister Marco Rubio analysiert Collin McMahon. Und Stefan Millius kommentiert ein aktuelles Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte zum Recht auf vegane Ernährung in Schweizer Gefängnissen.
Die Kriegsführung verändert sich rasant. Neue Technologien, autonome Systeme, FPV-Drohnen, Cyber, Desinformation und hybride Bedrohungen verändern das Gefechtsfeld und stellen auch die Schweizer Armee vor neue Fragen.In Folge 38 sprechen wir mit Mathias Maurer, CEO der Swiss Innovation Forces. Die Swiss Innovation Forces wurden 2022 gegründet, um Innovationen schneller, pragmatischer und näher an der Truppe nutzbar zu machen. Als Schnittstelle zwischen Armee, Startups, KMUs und Industrie bringt SI4 Lösungen dorthin, wo sie gebraucht werden.Im Gespräch geht es unter anderem um die Frage, ob der klassische Panzer durch günstige FPV-Drohnen überholt ist oder ob gerade jetzt Anpassungsfähigkeit, neue Schutzkonzepte und bessere Situational Awareness entscheidend werden. Wir sprechen über das FPV-Drohnenprojekt, schnelle Ausbildung, iterative Entwicklung statt Perfektion und darüber, wie Innovation in einer Milizarmee überhaupt funktionieren kann.Eine Folge über Geschwindigkeit, Adaptionsfähigkeit und die Frage, wie die Schweizer Armee Innovationen aus dem Markt schneller in die Truppe bringt.Innovation als Miliz:Welche Projekte aktuell laufen und wie ihr als Milizangehörige einzelne Komponenten davon in euren Dienst einbringen könnt, findet ihr unter:https://innoforces.ch/miliz/Innovation als Lösungspartner:Wie Unternehmen und Start-ups als Lösungspartner innovative Ansätze in die Schweizer Armee einbringen und sich mit konkreten Herausforderungen der Truppe vernetzen können, findet ihr unter:https://innoforces.ch/losungspartner/Jetzt reinhören, mitdenken und gerne eure Meinung in die Kommentare schreiben: Welche Innovation braucht die Schweizer Armee am dringendsten?Kontakt: info@ogpanzer.ch
Das Thema Iran polarisiert auf Social Media. Beiträge über den Krieg oder die Demonstrationen gegen das iranische Regime generieren zahlreiche Kommentare. Doch viele dieser Kommentare scheinen von orchestrierten Kampagnen zu stammen. Das hat eine gemeinsame Recherche von öffentlich-rechtlichen Medien aus Deutschland, Frankreich, Österreich, Spanien, Litauen und der Schweiz gezeigt. Eva Wackenreuther, Faktencheckerin beim ORF, hat die Recherche koordiniert. Eva erzählt uns in dieser 11KM-Folge, wie die automatisierten Bot-Netzwerke hinter Fake-Kommentaren funktionieren und wer hinter diesen Kampagnen stecken könnte. Hier geht's zum Artikel der Recherche auf tagesschau.de: https://www.tagesschau.de/investigativ/iran-social-media-bots-100.html In dieser früheren 11KM-Folge „Russische Propaganda: Fake-Kampagnen gegen Friedrich Merz“ geht es auch um eine Desinformationskampagne, orchestriert aus Russland: https://1.ard.de/11KM_Russische_Propaganda Hier geht's zu "Enhanced - Die Dopingspiele", unserem Podcast-Tipp: https://1.ard.de/Enhanced_Die-Dopingspiele_Doku Diese und viele weitere Folgen von 11KM findet ihr überall da, wo es Podcasts gibt, auch hier in ARD Sounds: https://www.ardsounds.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ An dieser Folge waren beteiligt: Folgenautor: Jonas Helm Mitarbeit: Niklas Münch, Nicole Dienemann Host: Kevin Ebert Produktion: Jonas Teichmann, Emilian Grimm, Hanna Brünjes Planung: Laura Stuhlmacher, Nicole Dienemann und Hardy Funk Distribution: Kerstin Ammermann Redaktionsleitung: Yasemin Yüksel und Fumiko Lipp 11KM: der tagesschau-Podcast wird produziert von BR24 und NDR Info. Die redaktionelle Verantwortung für diese Episode liegt beim NDR.
Die Demokratie ist weltweit unter Druck. Warum das mit der digitalen Transformation zusammenhängt, erklärt der Philosoph Ziad Mahayni in seinem Vortrag. Ziad Mahayni ist Professor für Angewandte Ethik an der Hochschule Karlsruhe und Leiter des Zentrum für ethische Fragen im 21. Jahrhundert. Der Vortrag von Ziad Mahayni heißt "'I no longer believe that freedom and democracy are compatible' – Zum Stand der Demokratie im Digitalzeitalter". Er hat ihn am 29.10.2025 im Rahmen der Ringvorlesung "'Schöne neue Welt? Welche Zukunft sieht die Digital-Oligarchie für uns vor?" gehalten. Veranstalter der Ringvorlesung sind das Zentrum für ethische Fragen im 21. Jahrhundert und das Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse. ********** +++ Deutschlandfunk Nova +++ Hörsaal +++ Deutschlandradio +++ Wissenschaft +++ Vortrag +++ KI +++ Künstliche Intelligenz +++ Digitale Transformation +++ Big Tech +++ Solutionismus +++ Demokratie +++ Kriese +++ Freiheit +++ Unternehmerische Freiheit +++ Informationen +++ Wahrheit +++ Debatte +++ Diskurs +++ Partikularisierung +++ Konsens +++ Zentralismus +++ Daten +++ Datenschutz +++ Regulierung +++ Macht +++ Machtkonzentration +++ Beschleunigung +++ Postwachstum +++**********In dieser Folge mit: Moderation: Nina Bust-Bartels Vortragender: Ziad Mahayni, Philosoph, Hochschule Karlsruhe**********Ihr hört in diesem Hörsaal:1:38 - Einleitung8:28 - Krise der Demokratie23:27 - Digitale Transformation und Demokratie25:30 - Zentralistische Struktur von KI30:59 - Desinformation und Demokratie40:39 - Die Psycho-Krise44:36 - Beschleunigung in der Moderne52:41 - Gesellschaftsvorstellungen des Big Tech58:22 - Tech-Solutionismus1:00:14 - Wege aus der Krise der Demokratie**********Quellen aus der Folge:Edelman Trust BarometerKörber Stiftung: Demokratie in der KriseThe Education of a Libertarian**********Empfehlungen aus der Folge:Ziad Mahayni, Mensch-Sein im Zeitalter Künstlicher Intelligenz, Stuttgart: Kohlhammer 2025Rainer Mühlhoff, Künstliche Intelligenz und der neue Faschismus, Stuttgart: Reclam 2025Hartmut Rosa, Beschleunigung. Die Veränderung der Zeitstruktur in der Moderne, Frankfurt a. Main: Suhrkamp 2005 **********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Digital-Oligarchie: Der Rechtsruck der Big-Tech-BossePopulismus als Waffe: Wie Big Tech Demokratie und Öffentlichkeit kaputtmachtDigital-Oligarchie: Elon Musk, Peter Thiel und der Transhumanismus**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Krieg in Europa, unbekannte Drohnen im Luftraum und eine Schweiz, die schlecht vorbereitet ist. Gibt die neue sicherheitspolitische Strategie die richtigen Antworten? Woher soll das Geld kommen und warum braucht's ein Staatssekretariat für Sicherheitspolitik? Fragen an dessen Chef, Markus Mäder. Die neue Sicherheitspolitische Strategie des Bundes will für «umfassende Sicherheit» sorgen. Noch aber ortet sie gravierende Lücken bei der Widerstandsfähigkeit, beim Bevölkerungsschutz und auch bei der Verteidigungsfähigkeit. Wie genau soll die Schweizer Bevölkerung resilienter werden gegen Desinformation? Woher soll das Geld kommen für die vorgesehenen Aufrüstungsbemühungen? Und wie kann die angestrebte internationale Zusammenarbeit mit der Neutralität unter einen Hut gebracht werden? Eine Möglichkeit, mehr Geld für Rüstungsvorhaben frei zu spielen, wäre – aus Sicht der SVP – das Staatssekretariat für Sicherheitspolitik, SEPOS, das erst 2024 geschaffen wurde, wieder zu streichen. Hat Markus Mäder den Sinn und Zweck seines Staatssekretariats zu wenig gut verkauft? Warum braucht's das SEPOS wirklich? Und, das SEPOS hat Ende Juni zudem die Eckwerte des geplanten Katastrophenschutzes veröffentlicht. Zivilschutz und Zivildienst sollen künftig zusammengeführt werden, zum Katastrophenschutz. Was bringt das? Und, wird dadurch der Zivildienst kurz nach dem relativ knappen Jahr zur Zivildienstreform weiter eingeschränkt? Markus Mäder, der Staatssekretär für Sicherheitspolitik nimmt Stellung in der Samstagsrundschau bei Klaus Ammann. Ergänzend zum Tagesgespräch finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle Samstagsrundschau.
Was darf gesagt werden – und wer entscheidet darüber? Der Kampf gegen Desinformation ist ein globaler Konflikt, an dem die Zukunft der liberalen Demokratien hängt. Von Christian Jakob www.deutschlandfunkkultur.de, Feature
Russische Hacker versuchen, Hass zwischen Ost- und Westdeutschen zu säen. Dabei kopieren sie mit Fake News den Auftritt deutscher Medienmarken, sagt der "Spiegel"-Journalist Marcel Rosenbach. Die Zuspitzung sei aber meist übertrieben und erkennbar. Tran, Anh www.deutschlandfunk.de, @mediasres
Am 23. Juni 2016 stimmen die Briten für den Brexit. Der Entscheidung gehen politische Machtkämpfe, populistische Versprechen, die Angst vor Migration und jahrelange Kulturkämpfe voraus. Von Wolfgang Meyer.
Am 23. Juni 2016 stimmen die Briten für den Brexit. Der Entscheidung gehen politische Machtkämpfe, populistische Versprechen, die Angst vor Migration und jahrelange Kulturkämpfe voraus. Von Wolfgang Meyer.
Viel und immer mehr Geld ist im Spiel: Umgerechnet fast 630 Millionen Euro will die israelische Regierung 2026 für öffentliche Diplomatie bereitstellen. Knapp fünfmal so viel wie 2025. Wofür wird es ausgegeben? Kritiker sprechen von Desinformation. Kitzler, Jan-Christoph www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Ukraine in der EU eine gute Lösung? Kultursoziologe und EU-Parlamentsabgeordneter Hans-Ludwig Neuhoff über den avisierten EU-Beitritt der Ukraine. Freie Rede in Gefahr? Kontrafunk-Kollege Collin McMahon über seine Eindrücke vom Westminster Free Speech Forum, das vom Journalisten Michael Shellenberg organisiert worden war. Desinformation statt Information? Der Psychologe Josef Kraus über seinen Sammelband "Schwarzbuch Staatsfunk", den er mit Walter Krämer zusammengestellt hat. Warum ist die Anzahl der Wehrdienstverweigerer auf einmal vertrauliche Verschlusssache? Wir sprechen mit dem früheren Parlamentarischen Umweltstaatssekretär Michael Müller von der SPD über eine neue Geheimhaltungspraxis der Bundesregierung.
Schwarzbuch ZDF: teure Desinformation auf Kosten der Bürger Der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll berichten, informieren und unterhalten. Doch was passiert, wenn der ÖRR selbst zum Gegenstand schwerer Vorwürfe wird? Joseph Kraus spricht über sein „Schwarzbuch Staatsfunk“ und über das ZDF, über Jan Böhmermann, über den Fall Schönbohm, über teure Anwälte auf Gebührenzahlerkosten, über Pensionslasten, Millionengagen und ein System, das sich offenbar jeder echten Kontrolle entzieht. Es geht um Desinformation statt Information und um die Frage, wie lange die Bürger diesen Apparat noch finanzieren sollen. Über die vielen Skandale des ZDF und die Polit-Kumpanei hat TE Autor Josef Kraus mit Walter Krämer ein neues Buch vorgelegt. Es ist eine höchst lesenswerte Sammlung von Beiträgen vieler unterschiedlicher Autoren wie Harald Martenstein, Wolfgang Herles und Ulrich Vosgerau. Das Buch können Sie im Buch Shop von Tichys Einblick bestellen. https://live.tichyseinblick.shop/produkt/kraus-kraemer-schwarzbuch-staatsfunk/ Wenn Ihnen unser Video gefallen hat: Unterstützen Sie diese Form des Journalismus: https://www.tichyseinblick.de/unterstuetzen-sie-uns
Bundesrat Martin Pfister hat keine leichte Aufgabe: Er muss die Schweiz sicherer machen und die Verteidigungsfähigkeit stärken – in einem internationalen Umfeld, das Experten für hochexplosiv halten. Die «Rundschau» hat den Verteidigungsminister auf seiner «Mission» begleitet. Die internationalen Konflikte verschärfen die Bedrohungslage in Europa und in der Schweiz. Die Sicherheitslage der Schweiz hat sich gemäss dem Nachrichtendienst des Bundes in den letzten zwölf Monaten erheblich verschlechtert – etwa durch Cyberangriffe, Spionage und Desinformation. Sorgen machen dem Bundesrat mögliche Drohnenangriffe auf kritische Infrastrukturen. Verteidigungsminister Martin Pfister ist unter Druck. Die Schweizer Armee gilt als schlecht ausgerüstet gegen moderne Bedrohungen aus der Luft. Bundesrat und Parlament wollen aufrüsten. Doch die Finanzierung ist ungelöst. Alle mögen den Verteidigungsminister – kaum jemand will ihm aber Geld für seine Rüstungspläne geben. Martin Pfister ist gefordert. Wie will er die Schweiz schützen? Gion-Duri Vincenz hat Bundesrat Pfister eine Woche lang bei seinem Aufrüstungskampf begleitet – quer durch die Schweiz und bis nach Berlin.
Ein kleiner Staat am Rande Europas steckt mitten im geopolitischen Scheinwerferlicht. Denn Armenien hat gewählt: nicht nur über das Machtverhältnis im Land sondern über dessen internationale Ausrichtung. In dieser Folge geht es darum, warum diese Wahl weit über Armenien hinaus wichtig ist. Andreas Rüesch erklärt, weshalb die USA und die EU Armenien umwerben, welche Rolle die geplante Trump-Route spielt und warum Russland mit wirtschaftlichem Druck, Drohungen und Desinformation reagiert. Gast: Andreas Rüesch, Auslandredaktor Host: Nadine Landert Redaktion: Sarah Ziegler Hier findet ihr Andreas' Artikel https://www.nzz.ch/international/armenien-geopolitische-wahl-zwischen-russland-und-europa-ld.10009279 Und hier geht's zur «NZZ Akzent» Folge über die Trump-Route https://www.nzz.ch/podcast/die-trump-route-in-armenien-kann-ein-verkehrsprojekt-frieden-bringen-ld.1928689 Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? Probier`s drei Monate aus. https://abo.nzz.ch/25077808-2/
Bundesrat Martin Pfister hat keine leichte Aufgabe: Er muss die Schweiz sicherer machen und die Verteidigungsfähigkeit stärken – in einem internationalen Umfeld, das Experten für hochexplosiv halten. Die «Rundschau» hat den Verteidigungsminister auf seiner «Mission» begleitet. Die internationalen Konflikte verschärfen die Bedrohungslage in Europa und in der Schweiz. Die Sicherheitslage der Schweiz hat sich gemäss dem Nachrichtendienst des Bundes in den letzten zwölf Monaten erheblich verschlechtert – etwa durch Cyberangriffe, Spionage und Desinformation. Sorgen machen dem Bundesrat mögliche Drohnenangriffe auf kritische Infrastrukturen. Verteidigungsminister Martin Pfister ist unter Druck. Die Schweizer Armee gilt als schlecht ausgerüstet gegen moderne Bedrohungen aus der Luft. Bundesrat und Parlament wollen aufrüsten. Doch die Finanzierung ist ungelöst. Alle mögen den Verteidigungsminister – kaum jemand will ihm aber Geld für seine Rüstungspläne geben. Martin Pfister ist gefordert. Wie will er die Schweiz schützen? Gion-Duri Vincenz hat Bundesrat Pfister eine Woche lang bei seinem Aufrüstungskampf begleitet – quer durch die Schweiz und bis nach Berlin.
Wie in vielen anderen Ländern gewinnen auch in Deutschland rechtsextreme und autoritäre Kräfte an Einfluss. In Umfragen ist die AfD die stärkste politische Partei. Hilflos beobachten wir, wie eine gemeinsame Wirklichkeitsebene zerfällt, in unterschiedliche Blasen und Medienräume, die Zuspitzungen belohnen, anstatt Lösungsansätze zu fördern. Es gibt eine Vielzahl von Krisen, die unsere Sicherheit und unseren Wohlstand bedrohen. Bei vielen wächst die Angst vor Armut und Ausgeschlossensein, was irrationale Feindbilder und den Wunsch nach einfachen Lösungen befördert. Klare politische Antworten fehlen ebenso wie eine durchdachte Prävention. Wenn demokratische Perspektiven viele Menschen nicht mehr überzeugen, was hilft dann gegen das Erstarken des Rechtsextremismus? Darüber spricht Ulrich Sonnenschein mit den Politikwissenschaftlern Hajo Funke und Wolfgang Merkel, mit Karolin Schwarz, Expertin für Rechtsterrorismus und Desinformation im Internet, dem Autor Hasnain Kazim, der sich für den interkulturellen Dialog stark macht und mit Lea Lochau von der Amadeu Antonio Stiftung, die den Kooperationsverbund Rechtsextremismusprävention koordiniert. Podcast-Tipp: ARD Radiofeature Heilige Krieger - Christfluencer und die Neue Rechte Das ARD Radiofeature zeigt wie Religion auf Social Media funktioniert, wie neurechte Aktivisten das Christentum als Bollwerk gegen Liberalismus, Feminismus und Vielfalt beanspruchen und die Kirchen versuchen ihre Definition universaler christlicher Werte in einer Welt im Wandel zu verteidigen. https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:section:8b35b1523073b67d/
Die Landesmedienanstalten greifen durch: Unter dem Vorwand, gegen „Desinformation“ vorzugehen, bereiten sie den direkten Zugriff auf die Algorithmen vor. Es geht um nicht weniger als die staatliche Steuerung dessen, was Sie im Netz noch sehen dürfen. Der Publizist Klaus-Rüdiger Mai und der Verfassungsrechtler Prof. Volker Boehme-Neßler legen den Finger in die Wunde. Sie diskutieren, wie die Politik das Grundgesetz umgeht, um unliebsame Meinungen unsichtbar zu machen – eine moderne Inquisition im digitalen Gewand. Prof. Volker Boehme-Neßler: „Wenn der Staat Einfluss darauf nimmt, was die Bürger lesen dürfen, was die Bürger zur Kenntnis nehmen dürfen, dann sind wir im Bereich den Zensur. Das Böse und Heimtückische an dieser Zensur ist, dass die Bürger das gar nicht mitkriegen." Webseite: https://www.tichyseinblick.de Newsletter: https://www.tichyseinblick.de/newsletter/anmeldung/ #tichyseinblick #meinungsfreiheit #zensur #demokratie #irrsinnderwoche #staatszensur #staat
Heute im Rückblick: Strafen, Desinformation und weise Worte...
Marcks, Holger www.deutschlandfunkkultur.de, Politisches Feuilleton
Auf 107,7 FM in Riga ist nur noch Rauschen zu hören. Das russischsprachige Programm des öffentlich-rechtlichen Radios von Lettland wurde abgeschaltet. Obwohl ein Drittel der Bevölkerung in den eigenen vier Wänden russisch spricht. Russische Propaganda versucht die Lücke zu füllen. Die russische Sprache wird in Lettland zunehmend verdrängt. Seit anfangs Jahr gibt es keinen russischsprachigen Unterricht mehr in Lettlands Schulen. Und auf russischsprachige Bücher und Zeitschriften wird neu eine viermal höhere Mehrwertsteuer erhoben. Wer einen russischen Pass besitzt, muss seit Moskaus Angriff auf die Ukraine 2022 Grundkenntnisse in Lettisch nachweisen, eine Sicherheitsüberprüfung bestehen oder das Land verlassen. Lettland war in seiner Geschichte insgesamt nicht einmal 60 Jahre unabhängig, aber Lettisch existiert als eigene Sprache seit über tausend Jahren. Weltweit sprechen vielleicht 1,5 Millionen lettisch, in den Nachbarländern Russland und Belarus sind es 150 Millionen Russischsprachige. Anders als in der Schweiz definiert sich Lettland über die Sprache. Denn für Putin ist überall Russland, wo russisch gesprochen wird. Aber wie gewinnt das Land aber die Köpfe und Herzen der russischsprachigen Bevölkerung? Wie gewinnt der öffentlich-rechtliche Rundfunk LSM den Kampf gegen die russischen Fake News? In Lettland ist Sprache keine Nebensache. Im Gegenteil.
Wie immer sprechen wir im ersten Teil unseres Programms über aktuelle Ereignisse. Unsere erste Diskussion wurde durch einen Artikel im Magazin The Atlantic angeregt. Der Autor des Artikels argumentiert, dass die USA im Konflikt mit dem Iran eine Niederlage erlitten haben, und dass dieser strategische Verlust nicht wieder gutgemacht werden kann. Anschließend sprechen wir über strafrechtliche Ermittlungen in Frankreich gegen Elon Musk und seine Social-Media-Plattform X. Die Vorwürfe umfassen die Verbreitung von Bildern von sexuellem Kindesmissbrauch, Deepfakes, Desinformation sowie die Beihilfe zur Leugnung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit durch Grok, den KI-Chatbot von X. In unserem Wissenschaftsthema sprechen wir heute über eine Studie, die zeigt, dass wilde Papageien andere Papageien beobachten und nachahmen, um zu entscheiden, ob eine neue Nahrungsquelle sicher ist. Und wir beenden den ersten Teil mit einer Diskussion über die 61. Biennale von Venedig, die am 9. Mai inmitten intensiver geopolitischer Spannungen und massiver Proteste eröffnet wurde. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Comparatives and Superlatives (Part 3): Irregular Comparatives and Superlatives. Wenn man an Deutschland denkt, kommen einem nicht unbedingt kulinarische Meisterleistungen in den Sinn. Es gibt allerdings ein Gericht, das eine ganze Generation geprägt hat, und das wie kein anderes ein Symbol für eine bestimmte Epoche ist. Sportwetten sind in den letzten Jahren zu einem festen Bestandteil der deutschen Gesellschaft geworden. Die meisten Wetten werden auf Fußball gesetzt. Die Wettsucht ist dabei praktisch zu einer neuen Volkskrankheit geworden. Viele setzen bei diesen Wetten alles aufs Spiel. Genau das ist auch die Redewendung dieser Woche: Aufs Spiel setzen. Erleben die USA im Konflikt mit dem Iran eine Niederlage? Französische Behörden setzen strafrechtliche Ermittlungen gegen Elon Musks KI-Chatbot Grok fort Wilde Papageien folgen anderen Papageien bei der Entscheidung, unbekanntes Futter zu probieren Politische Kontroversen zur Eröffnung der Biennale in Venedig Toast Hawaii Sportwetten in Deutschland
Wie immer sprechen wir im ersten Teil unseres Programms über aktuelle Ereignisse. Unsere erste Diskussion wurde durch einen Artikel im Magazin The Atlantic angeregt. Der Autor des Artikels argumentiert, dass die USA im Konflikt mit dem Iran eine Niederlage erlitten haben, und dass dieser strategische Verlust nicht wieder gutgemacht werden kann. Anschließend sprechen wir über strafrechtliche Ermittlungen in Frankreich gegen Elon Musk und seine Social-Media-Plattform X. Die Vorwürfe umfassen die Verbreitung von Bildern von sexuellem Kindesmissbrauch, Deepfakes, Desinformation sowie die Beihilfe zur Leugnung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit durch Grok, den KI-Chatbot von X. In unserem Wissenschaftsthema sprechen wir heute über eine Studie, die zeigt, dass wilde Papageien andere Papageien beobachten und nachahmen, um zu entscheiden, ob eine neue Nahrungsquelle sicher ist. Und wir beenden den ersten Teil mit einer Diskussion über die 61. Biennale von Venedig, die am 9. Mai inmitten intensiver geopolitischer Spannungen und massiver Proteste eröffnet wurde. Der Rest des Programms ist der deutschen Sprache und Kultur gewidmet. Die heutige Grammatiklektion konzentriert sich auf Comparatives and Superlatives (Part 3): Irregular Comparatives and Superlatives. Wenn man an Deutschland denkt, kommen einem nicht unbedingt kulinarische Meisterleistungen in den Sinn. Es gibt allerdings ein Gericht, das eine ganze Generation geprägt hat, und das wie kein anderes ein Symbol für eine bestimmte Epoche ist. Sportwetten sind in den letzten Jahren zu einem festen Bestandteil der deutschen Gesellschaft geworden. Die meisten Wetten werden auf Fußball gesetzt. Die Wettsucht ist dabei praktisch zu einer neuen Volkskrankheit geworden. Viele setzen bei diesen Wetten alles aufs Spiel. Genau das ist auch die Redewendung dieser Woche: Aufs Spiel setzen. Erleben die USA im Konflikt mit dem Iran eine Niederlage? Französische Behörden setzen strafrechtliche Ermittlungen gegen Elon Musks KI-Chatbot Grok fort Wilde Papageien folgen anderen Papageien bei der Entscheidung, unbekanntes Futter zu probieren Politische Kontroversen zur Eröffnung der Biennale in Venedig Toast Hawaii Sportwetten in Deutschland
Das ehemalige Nachrichtenmagazin wird seinem ramponierten Ruf mit der aktuellen Titelgeschichte zur russischen Einmischung voll gerecht. Der Text spult die übliche Reihe unbelegter Vorwürfe bezüglich Russlands Sabotage, Spionage, Desinformation etc. ab und stützt so die „Bedrohungslüge“. Das Gefährliche: Es sind solche substanzlosen Artikel, auf denen dann konkrete Forderungen nach Rüstung und nach neuen Rechten fürWeiterlesen
Nachdem SPD, Grüne und Die Linke ihren Rückzug von der Plattform X angekündigt haben und diesen mit wachsender Desinformation sowie chaotischen Debattenstrukturen begründen, rückt eine neue europäische Alternative in den Fokus. Die Plattform "W Social" wirbt mit einem verifizierten Nutzerzugang, europäischem Hosting und dem Anspruch, einen digitalen Debattenraum ohne Bots und Falschinformationen zu schaffen. Was bringt die neue Plattform W, und wie chaotisch ist X? Darüber spricht Gerd Buurmann mit der Politikwissenschaftlerin Regula Stämpfli vom Podcast „Die Podcastin“, mit dem Medienmacher Vadim Derksen von der Jungen Freiheit und mit dem Achse-Autor Thilo Schneider, Autor des Buches „The Dark Side of the Mittelschicht“.
Ohrwürmer der Beach Boys gepaart mit Tarnkappenbombern: Im Konflikt zwischen den USA und dem Iran hat sich ein neues, bizarres Schlachtfeld auf den sozialen Medien etabliert. Mit KI-generierten Videos und popkulturellen Referenzen buhlen beide Seiten um die Aufmerksamkeit eines Millionenpublikums. Während das Weisse Haus auf heroische Hollywood-Ästhetik setzt, kontert der Iran mit satirischen Lego-Animationen und eingängigen Rap-Songs, die gezielt westliche Kritik an Donald Trump aufgreifen. Hinter der bunten Fassade steckt eine kalkulierte Strategie zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung. Junge Social-Media-Teams nutzen den Algorithmus von TikTok, X und Instagram, um Reichweiten zu generieren, die herkömmliche Nachrichtenformate bei weitem übertreffen. Auch wenn diese digitale Propaganda den physischen Krieg nicht entscheidet, führt der ständige Konsum zu einer gefährlichen Abstumpfung gegenüber kriegerischer Rhetorik und Desinformation. Gast: Julia Monn, Auslandredaktorin Host: Alice Grosjean Redaktion: Sarah Ziegler Anschauen kannst du die Videos zum Beispiel in [Julias Artikel](https://www.nzz.ch/international/lego-maennchen-gegen-top-gun-iran-und-die-usa-eroeffnen-auf-social-media-ein-neues-schlachtfeld-ld.10003915). Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du [hier](https://go.nzz.ch/carplay).
Paul Ronzheimer und Filipp Piatov sprechen darüber, dass linke Parteien sich von X zurückziehen – warum das gefährlich ist und mit Desinformation, wie sie selbst behaupten, nicht viel zu tun hat.
Hinter den Kulissen: Newsroom, Neutralität & Desinformation
Polisen vill inte att det ska läggas Palmepussel med AI och bråk om pressetik i Norge. Lyssna på alla avsnitt i Sveriges Radios app. Ensidigt i Ekot om vindkraft och desinformationSverige är det land i Europa som är värst drabbat av desinformation och falska budskap om vindkraft. Det har både Ekot och Vetenskapsradion basunerat ut under veckan. Men stämmer verkligen det här? Ekots rapportering bygger inte på någon oberoende rapport. Uppgifterna kommer från en kartläggning som vindkraftsindustrins egen branschorganisation tagit fram. Johan Cedersjö intervjuar Alexandra Pogorzelska, reporter på Dagens ETC, Victor Galaz, docent vid Stockholm Resilience Center och Maria Sjöqvist, biträdande utrikeschef Ekot.Polisen ger avslag när AI kan lägga pusselPalmeutredningen är, som bekant, nedlagd sedan sex år tillbaka. Journalister och hobbyspanare fortsätter dock att flitigt begära ut handlingar från utredningen i hopp om att kunna lägga pusslet och, en gång för alla, slå fast vem mördaren var. Men locket på en av världens största mordutredningar verkar skruvas åt hårdare och hårdare, och efter en dokumentär från TV4 har ett nytt argument börjat höras från polisen. Edvin Ek intervjuar Ulf Fahlén, chefredaktör på nyhetsbyrån Siren och Jerry Dahlsberg, ingenjör och privatspanare. Bråk om pressetik i Norge efter Jagland-publiceringSedan början av året har det pågått en högljudd pressetisk dispyt i Norge. På ena sidan de stora drakarna. Etablerade mediehus som till exempel Verdens Gang. Och på den andra det lilla alternativmediet iNyheter.Allt handlar om en känslig publicering om den före detta statsministern Thorbjörn Jagland och hans hälsotillstånd i efterdyningarna av en massiv medierapportering om att han utreds för grov korruption kopplat till hans relation med Jeffrey Epstein. Freddi Ramel intervjuar Gard Steiro, chefredaktör VG, Helge Lurås, chefredaktör iNyheter och Reidun Kjelling Nybö, ordförande Norsk Redaktörförening.
“Sicherheitshalber” ist der Podcast zur sicherheitspolitischen Lage in Deutschland, Europa und der Welt. In Folge 107 diskutieren Thomas Wiegold, Ulrike Franke, Frank Sauer und Carlo Masala live in Mainz vor großem Publikum im Alten Postlager, wie weit wir eigentlich gekommen sind mit dem Projekt “Zeitenwende”. Ist die Bundeswehr so ertüchtigt, wie sie es sein müsste? Haben wir die Rüstungsproduktion ausreichend hochgefahren und modernisiert? Und wie steht es um die “mentale Wende” in Politik und Gesellschaft? Abschließend dann wie immer der “Sicherheitshinweis”, der kurze Fingerzeig auf aktuelle, sicherheitspolitisch einschlägige Themen und Entwicklungen - diesmal zum Potenzial von LLMs in punkto Desinformation sowie KI, die sich selbstständig macht, der Macht des Papstes und den kleinen Tücken der Technologie, wenn es um Geheimhaltung geht. Zeitenwende: 00:01:25 Sicherheitshinweise: 01:00:50 Anlässlich der 100. regulären Folge Sicherheitspod gibt es im Shop jetzt das irre originell benannte “Sicherheitshalber 100 Folgen Shirt”: Shop: https://sicherheitshalbershop.myspreadshop.de/ Mail: mail@sicherheitspod.de Web: https://sicherheitspod.de/ Patreon: https://www.patreon.com/sicherheitspod Bitte beachten! Neues Spendenkonto: Sicherheitshalber Podcast DE81 1001 8000 0995 7654 77 FNOMDEB2 Finom Kopmplette Shownotes unter https://sicherheitspod.de/2026/04/19/folge-107-live-in-mainz-halbzeitbilanz-ist-deutschland-bald-wehrhaft/