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Angst vor der Angst- oder generell Angst vor einer Panikattacke? Allein in Österreich, Deutschland und in der Schweiz leiden etwa mehr als 3 Millionen Menschen unter Angst und Panikattacken. Umfragen zufolge fürchten Menschen am meisten gefährliche Tiere - insbesondere Schlangen (bis zu 25%) - und Höhen. Auch Angst vor Spinnen, die sogenannte Arachnophobie, ist ein ernstzunehmendes Problem, das von einer leichten Abneigung bis zu schweren Angstanfällen reichen kann. Häufig genannt werden auch Verletzungen und Krankheiten, öffentliche Plätze, Verkehr, Tunnels, enge Räume. Kinder berichten von der Furcht vor der Dunkelheit, doch diese verliert sich mit dem Älterwerden.Fakten: Angst und Furcht sind wichtige, uralte und bewährte Schutzfunktionen fürs Überleben - sie versetzt Körper und Psyche in Alarmbereitschaft, um schnell auf Gefahren reagieren zu können. Sie schützt uns auch, indem sie zu vorsichtigerem Verhalten anregt, um schwierige Situationen zu vermeiden. Angst ist ein lebenswichtiger Überlebensmechanismus, der uns vor Schmerz, Verletzung oder Tod bewahren soll. Ich erkläre Ihnen die wichtigsten Hintergründe und Therapiemöglichkeiten.---DOC-ON-AIR - Der Podcast für den Umgang mit medizinischen Notfällen im Alltag von Dr. Joachim Huber.Weitere Informationen auf doc-on-air.comDas Gesicht zur Stimme unter www.drjoachimhuber.atBei Fragen oder Hinweisen zur aktuellen Folge schreibt mir gerne ein Email unter podcast@doc-on-air-com#notfallmedizin #ersthilfe #teambuilding #alleswirdgut---Meinen Kurs "autogenes Training" findet Ihr auf www.ohne-stress.com - mit dem Gutscheincode PODCAST20 um 20% günstiger!
Viele Arbeitnehmer sind laut Umfragen wechselbereit – woran liegt das? ++ Wir fragen die Menschen auf der Straße: „Was fehlt Ihnen im Job?“ ++ Ein Schustermeister aus Ulm will bis 100 weiterarbeiten ++ Frag die Arbeitsrechtlerin: Bekomme ich trotz Mutterschutz Weihnachtsgeld?
In der zweiten Folge ihres KI-Doppels sprechen Inga Bergen und Sven Jungmann sehr konkret darüber, was Künstliche Intelligenz heute bereits für Patient:innen bedeutet – und wie stark sie Erwartungen, Rollenbilder und das Arzt-Patienten-Verhältnis verändert. Das Gespräch bleibt dabei nicht abstrakt, sondern lebt von Studien, Anekdoten aus der Praxis und ehrlichen Widersprüchen. Genau das macht diese Episode so hörenswert. Von „Dr. Google“ zu ChatGPT: informierte Patient:innen als neue Realität Zu Beginn zeichnen Inga und Sven nach, wie sich der Umgang mit Information verschoben hat. Während Ärzt:innen früher vor allem „Dr. Google“ kritisch gegenüberstanden, stehen sie heute einer ganz anderen Qualität von Vorbereitung gegenüber. KI-Systeme wie ChatGPT ermöglichen es Patient:innen, ihre Symptome, Befunde und Krankengeschichten strukturiert auszuwerten – oft deutlich tiefergehend, als es in einem 15-minütigen Arztgespräch möglich wäre. Dadurch verändert sich nicht nur das Informationsniveau, sondern auch die Erwartungshaltung an medizinisches Personal. Was Ärzt:innen oft nicht sehen – und warum KI das sichtbar macht Inga macht früh deutlich, dass viele Ärzt:innen gar nicht wissen, wie intensiv sich Patient:innen bereits heute vorbereiten. Ob Nahrungsergänzungsmittel, alternative Therapien oder eigene Recherchen: Ein Großteil davon wird nicht offen angesprochen. KI könnte hier paradoxerweise für mehr Transparenz sorgen, weil Patient:innen mit konkreten Fragen, Hypothesen und sogar Therapieoptionen in die Praxis kommen. Ein eindrückliches Beispiel ist der Fall eines Patienten, der seine komplette Krankenakte in ChatGPT analysieren ließ – und damit einen klaren Paradigmenwechsel auslöste. Zahlen, die aufrütteln: Vertrauen, Nutzung und Widersprüche Studien und Umfragen unterstreichen diese Dynamik. Ein erheblicher Teil der Bevölkerung nutzt KI bereits für Gesundheitsfragen, viele bewerten ihren Einsatz in der Medizin grundsätzlich positiv. Gleichzeitig zeigt sich ein Widerspruch: Patient:innen vertrauen Ärzt:innen statistisch weniger, wenn diese offen angeben, KI einzusetzen. Die Diskussion macht klar, dass hier weniger Technikfeindlichkeit als vielmehr Unsicherheit mitschwingt – etwa die Sorge, Ärzt:innen könnten sich zu stark auf Systeme verlassen oder diese nicht kompetent genug bedienen. Wenn KI besser diagnostiziert als Mensch und Maschine zusammen Besonders nachdenklich stimmt die Diskussion um Studien, in denen KI bei komplexen Fällen bessere Ergebnisse erzielt als Ärzt:innen – und sogar besser als Ärzt:innen mit KI-Unterstützung. Das stellt die klassische Arbeitsteilung infrage. Sven und Inga diskutieren offen, ob Ärzt:innen derzeit eher „Bremser“ als Verstärker der KI sind, weil sie deren Potenzial noch nicht richtig in ihre Entscheidungsprozesse integrieren können. Schatten-KI im Klinikalltag: zwischen Risiko und Notwendigkeit Ein TikTok-Beispiel aus der Notaufnahme verdeutlicht, wie Realität und Regulierung auseinanderklaffen. Ärzt:innen nutzen KI informell, oft aus purer Notwendigkeit heraus, etwa bei Überlastung oder fehlender Supervision. Dieses Phänomen der „Schatten-KI“ zeigt, dass KI längst Teil des Alltags ist – unabhängig davon, ob Organisationen darauf vorbereitet sind oder nicht. Wenn Patient:innen genauer hinschauen als Ärzt:innen Anhand mehrerer Praxisbeispiele wird deutlich, wie sich Macht- und Vertrauensverhältnisse verschieben. Patient:innen prüfen Laborwerte selbst nach, hinterfragen Aussagen und erwarten Erklärungen auf Augenhöhe. Fehler oder Nachlässigkeiten fallen dadurch schneller auf. Die Folge: Wer als Ärzt:in keine KI nutzt, könnte künftig eher als unsorgfältig wahrgenommen werden – nicht umgekehrt. KI als Chance bei seltenen und komplexen Erkrankungen Besonders eindrucksvoll sind die Beispiele aus der Neurologie und Onkologie. KI-Systeme helfen, Differenzialdiagnosen zu identifizieren, auf die erfahrene Fachärzt:innen nicht gekommen wären. Gerade bei seltenen Erkrankungen oder ungewöhnlichen Symptombildern zeigt sich, dass menschliche Expertise und KI sich sinnvoll ergänzen können – wenn man sie richtig einsetzt. Die eigentliche Aufwertung: Kommunikation, Beobachtung, Beziehung Ein zentraler Gedanke der Folge ist, dass medizinisches Wissen durch KI „billiger“ wird – und damit andere Fähigkeiten an Wert gewinnen. Kommunikation, Empathie, Beobachtungsgabe und das Erfassen des Ungesagten rücken stärker in den Fokus. Inga und Sven machen klar: Die Ärzt:innen der Zukunft werden weniger über reines Faktenwissen definiert, sondern über ihre Fähigkeit, Menschen zu verstehen, einzuordnen und durch ein komplexes System zu begleiten. Navigation durch das Gesundheitssystem als neue Kernaufgabe Über das einzelne Gespräch hinaus wird auch der Weg durch das Gesundheitssystem thematisiert. Termine, Facharztüberweisungen, Therapien, Krankenkassen – all das überfordert viele Patient:innen. KI kann hier unterstützen, doch gleichzeitig wächst der Bedarf an menschlicher Begleitung. Medizinische Arbeit wird dadurch breiter, nicht kleiner. Effizienzgewinne und neue Erwartungen KI kann Ärzt:innen massiv entlasten – etwa bei Dokumentation, Verwaltung und Kommunikation. Diese gewonnene Zeit schafft Spielraum für bessere Versorgung. Gleichzeitig steigen jedoch auch die Erwartungen der Patient:innen: Sie wollen gesehen, verstanden und ernst genommen werden. Effizienz allein reicht nicht mehr. Fazit: KI wird Teil der Aufklärungspflicht Am Ende wird deutlich: KI ist kein optionales Extra mehr, sondern Teil des medizinischen Werkzeugkastens – und damit auch Teil der ärztlichen Verantwortung. Ärzt:innen müssen künftig nicht nur über Medikamente und Eingriffe aufklären, sondern auch über den sinnvollen und kritischen Einsatz von KI. Wer sich darauf einlässt, kann die Arzt-Patienten-Beziehung stärken. Wer es ignoriert, riskiert Vertrauen. Diese Folge lohnt sich für alle, die verstehen wollen, warum KI nicht das Ende der Medizin bedeutet, sondern ihren Kern neu definiert. Sie zeigt ehrlich, wo Unsicherheiten liegen, und macht gleichzeitig Mut, die eigene Rolle aktiv weiterzuentwickeln. Wer wissen will, wie Medizin im KI-Zeitalter wirklich aussieht, sollte unbedingt reinhören. Der Beitrag KI in der Medizin – Wie sich Medizin gerade grundlegend verändert erschien zuerst auf Visionäre der Gesundheit.
Die Behörden von Gemeinden an der Schweizer Grenze sind immer häufiger mit gefälschten Ausweisen konfrontiert. Doch die Fälschungen zu erkennen ist schwierig und die systematische Prüfung eine Herausforderung. Umfragen des Bundes, die Radio SRF vorliegen, zeigen nun das ganze Ausmass des Problems. Weitere Themen: Donald Trump hat den Gouverneur von Louisiana, Jeff Landry, am Sonntag zum neuen «Sondergesandten» für Grönland ernannt. Landrys unmittelbare Reaktion auf die Ernennung hat in Dänemark und Grönland grosse Empörung ausgelöst. Muss sich Grönland nun ernsthaft Sorgen machen? Nach dem Attentat an Sydneys Bondi Beach wird immer deutlicher, welch zentrale Rolle die Terror-Miliz IS gespielt hat. Sie hat zwar als Organisation und auch als strukturiertes Netzwerk enorm an Bedeutung verloren, doch die Ideologie des IS bleibt brandgefährlich.
Die politische Gegenwart gibt wenig Anlass zu Optimismus: Die Mitte driftet zunehmend ins Autoritäre und bestellt damit das Feld für die AfD. Die rechtsradikale Partei ist in Umfragen stärkste Kraft, bei den Landtagswahlen im kommenden Jahr wird sich zeigen, ob die Brandmauer noch hält. Gleichzeitig aber wächst auch der Widerstand und eine breite Linke erprobt Strategien gegen die Faschisierung. Wie real ist die Gefahr einer AfD an der Macht? Welche Orientierung braucht Antifaschismus, um das Ruder rumzureißen? Mit Sebastian Friedrich von "Über rechts" blicken wir auf die Treiber des Rechtsrucks, die Zukunft der Brandmauer und langfristige Strategien gegen Rechts.
Die Behörden von Gemeinden an der Schweizer Grenze sind immer häufiger mit gefälschten Ausweisen konfrontiert. Doch die Fälschungen zu erkennen ist schwierig und die systematische Prüfung eine Herausforderung. Umfragen des Bundes, die Radio SRF vorliegen, zeigen nun das ganze Ausmass des Problems.
Die heutige Folge stellt einen neuen Längenrekord auf, denn Lenia und Luisa setzen ihre Tradition der besonderen Weihnachtsfolge fort und wagen ein ungewöhnliches Projekt: Statt Plätzchen zu backen, stellen sie Kerzen mit Abdrücken ihrer Vulven her. Während Lenia Luisas Vulva mit einer improvisierten DIY-Begrenzung vorbereitet und die Abdruckmasse anrührt, sprechen die beiden über ihre Podcast-Highlights des Jahres. Themen wie die Female-Choice-Folge oder Community-Umfragen zu Nachttisch-No-Gos kommen dabei genauso zur Sprache wie überraschende Erkenntnisse – etwa, dass rund bei der Hälfte der Teilnehmenden schon einmal „Radiosender“ an den Nippeln eingestellt wurden. Nachdem Luisas Abdruck erfolgreich ausgehärtet ist, wird das Setup für Lenia angepasst. Eine Keksdose erweist sich als praktikable Lösung, auch wenn die Position einiges an Durchhaltevermögen verlangt. Die Wartezeit nutzen die beiden für weitere Umfragen, Lieblingsfolgen und absurde Entscheidungsfragen. Weil das Ergebnis überzeugt, legt Luisa direkt noch einen zweiten Abdruck nach – diesmal deutlich bequemer. Beim anschließenden Wachsschmelzen in der Küche kommentieren Lenia und Luisa außerdem einige Hate-Kommentare und ziehen Bilanz der Kerzen-Aktion. Zum Abschluss gibt es ein Fazit zur Bastelaktion, einen Blick zurück auf ein intensives Podcast-Jahr und ein kleines Spielchen zum Ausklang.
Reiner Haseloff hat viele Jahre Sachsen-Anhalt als Ministerpräsident regiert. Bei der Wahl im nächsten Jahr tritt er nicht mehr an. Im Jahresend-Interview erklärt er, warum sich im September die Systemfrage stellen wird.
nnenpolitisch war heuer viel los: Zu Beginn des Jahres schrammte Österreich haarscharf an einer Kanzlerschaft von Herbert Kickl vorbei. Mittlerweile regiert Schwarz-Rot-Pink seit bald zehn Monaten und die FPÖ verzeichnet Rekordwerte in den Umfragen. Die Journalisten Cathrin Kahlweit (Süddeutsche Zeitung) und Michael Fleischhacker (ServusTV) debattieren mit Falter-Chefredakteur Florian Klenk über die innenpolitische Dynamik an der Jahreswende 2025/2026. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Klimaschutz ist in der öffentlichen Debatte in den Hintergrund gerückt. Inflation, Versorgungssicherheit, Rüstung sowie derVerlust an Wettbewerbsfähigkeit und Kaufkraft dominieren den Diskurs. Wie schaffen wir es, dass die Energiewende auf der Agenda bleibt? Wurden in der Kommunikation Fehler gemacht – und muss nachgebessert werden?Diesmal bei uns im Studio: Franz ANGERER, Diplomingenieur der Elektrotechnik, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur. Er berät Bund, Bundesländer, Energieversorger und große Unternehmen bei der Umsetzung der Energiewende. Ihm gegenüber: Der Agrarökonom und Meinungsforscher DI Paul UNTERHUBER. Er führt seit mehr als zehn Jahren detaillierte und repräsentative Umfragen zum Thema Klimaschutz und Energiewende für den Österreichischen Biomasse-Verband durch. Kaum jemand kennt die Einstellung der Österreicherinnen und Österreicher zu Klimaschutz, Energiewende & Bioenergie besser, als er. Viel Spaß beim Reinhören!GästeDI Franz Angerer, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur.DI Paul Unterhuber, Geschäftsführender Gesellschafter bei Demox ResearchModeration: Mag. Andreas Jäger
Frauen verdienen in Deutschland weniger als Männer. Doch während die Lohnlücke in manchen Bereichen schrumpfte, stagniert oder wächst sie inzwischen wieder. Der Gender-Pay-Gap ist kein reines Arbeitsmarktphänomen – es geht auch um gesellschaftliche Bilder und Erwartungen. Die neuen Zahlen zeigen: Besonders in Westdeutschland, in Branchen mit hoher Teilzeitquote und schwacher Tarifbindung, wächst die Lohnlücke. Nach der Familiengründung wird sie dramatisch. Das ist eine Frage von Erwerbsmustern und Betriebsstrukturen. Gleichzeitig verändert sich die gesellschaftliche Stimmung. Antifeministischer Content floriert auf TikTok und YouTube. Umfragen deuten auf wachsende Skepsis gegenüber Gleichstellung hin – besonders unter jungen Männern. Polarisierung nimmt zu. Die Forschung zeigt, dass gesellschaftliche Leitbilder prägen, welche Arbeitsmodelle als Standard gelten, wie Betriebe Karrierechancen verteilen. Wächst die Skepsis gegenüber Frauenerwerbstätigkeit, prägt das betriebliche Entscheidungen. Kulturelle Einstellungen wirken dabei nicht am Rand, sondern als aktiver Verstärker oder als Bremse. Darüber spricht Hannah Grünewald mit Rebekka Endler, freie Autorin, Journalistin und Podcasterin, in der 122. Folge von Was jetzt? – Die Woche. Unsere Sendung sehen Sie immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube. Redaktionsleitung, Moderation: Hannah Grünewald Postproduktion: Simon Schmalhorst, Matthias Giordano Redaktion, Producing und Regie: Lucie Liu, Julian Claudi, Dilan Gropengiesser, Matthias Giordano, Fish&Clips Sprecherin: Poliana Baumgarten Ressortleitung Video: Max Boenke Technisches Konzept: Sven Wolters Videodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann Musik: Konrad Peschmann, soundskin
Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick
Steht die Große Koalition 2025 für eine Verbesserung? „Ich sehe sogar eine Verschlechterung in Teilbereichen. Mit einem Anti-Merkel-Kurs ist Merz Vorsitzender der CDU geworden. Mittlerweile hat er sich zum Wackel-Dackel der SPD-Politik gemacht. Ich vermisse die komplette Ausrichtung auf Zukunftsfähigkeit. Er hat ja die ein oder andere gute Idee, aber er scheitert in den eigenen Reihen und beim Koalitionspartner. Im Wahlkampf hat er sich ja schon in die blaue Richtung positioniert, aber jetzt haben wir mehr Rot-Grün als vorher. Der Staat verwaltet sich selbst in Sozialleistungen und ist nicht zukunftsorientiert. Und wer muss es bezahlen? Wir haben nur noch 15 Millionen Nettozahler in Deutschland, die das alles bezahlen. Merz ist nicht mit der Wahrheit angetreten. Die Mehrheit der Menschen will das nicht und wird ausgegrenzt. Bei den Umfragen tut sich was. Die FDP ist wieder naher der Fünf-Prozent. Aber ich sehe keinen Kompass. Wir erleben eine große Deindustrialisierung, die Menschen müssen ihre Kredite mit Krediten zurückzahlen und wir haben eine schleichende Inflation”, sagt Rolf B. Pieper. Der CEO der TRI Concept AG schaut auf Anlageklassen: Aktien („Gutes Invest, wenn man gute Nerven hat. Ich sehe eine super hohe Fallhöhe"), Immobilien („Sehr schwierig. Für Privatanleger lohnt sich die vermietete Immobilie aktuell nicht"), Gold („Ein total gutes Investment. Allein dieses Jahr 60 Prozent"), Silber („Dieses Jahr Verdopplung - die Party geht weiter"), Farbedelsteine („Sehr gute Beimischung. Höchste Wert-Konzentration auf kleinstem Raum"). Was tun? „Ich brauche eine Länder-Diversifikation im Ausland. Gold gehört nicht in Deutschland gelagert. Ich muss ein dezentrales Vermögenssicherungssystem haben." Alle Infos und Termine im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://rolf-pieper.com
Es ist das Problem der Rahmenverträge: Sie sind durch die EU einseitig abänderbar – wegen der Rechtsübernahme. Warum den Umfragen zur Nachhaltigkeitsinitiative nicht zu trauen ist. Was die Flüchtlingskrise wirklich beendet hat.
Knapp drei Monate vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg sehen die Prognosen für die bislang das Land regierenden Grünen alles andere als rosig aus. Der langjährige Ministerpräsident Winfried Kretschmann tritt nicht wieder an. Für ihn soll Cem Özdemir den Wahlsieg sichern. Doch die Grünen liegen in den Umfragen nur auf Platz drei mit großem Abstand zum Führenden, ihrem aktuellen Koalitionspartner CDU. Auf dem Parteitag am Wochenende in Ludwigsburg hat Özdmir die Grünen mit einer kämpferischen Rede auf den Wahlkampf eingeschworen. Dabei setzt der ehemalige Bundeslandwirtschaftsminister vor allem auf die Wirtschaft. Die Landeschefin der Grünen, Lena Schwelling, erklärt in SWR Aktuell, dass dieses Thema sehr gut zur Partei passe: "Was die Leute am meisten umtreibt, ist die wirtschaftliche Situation. Wir haben große Bedrohungen von außen durch die Zollpolitik der USA und durch China. Und gleichzeitig haben wir durch die Klimakrise eine große Herausforderung. Und gleichzeitig wissen wir, dass es bei Wirtschaft und Klima kein ‚entweder oder‘ gibt." Deswegen setze die Partei im anstehenden Landtagswahlkampf auf eine Wirtschaftspolitik, die mit "Klimaschutz Hand in Hand geht." Wie die Grünen in diesem Zusammenhang mit einer absehbaren Rücknahme des EU-weiten Verbrenner-Aus bis 2025 umgehen, wollte SWR Aktuell-Moderator Andreas Böhnisch von Lena Schwelling wissen.
„POLARISIERUNG - Über die Ordnung der Politik“ Nils C. Kumkar in der ev. Stadtakademie München(Hördauer: ca. 49 Minuten)Die Debatte um „Polarisierung“ ist von einem Widerspruch geprägt: Während immer mehr Menschen eine Spaltung der Gesellschaft fürchten, belegen Umfragen, dass die Einstellungen der Bürger*innen gar nicht weit auseinanderdriften. Nils Kumkar zeigt, dass eine gewisse Polarisierung im politischen System mit seinen Unterscheidungen zwischen Regierung und Opposition sowie zwischen Regierenden und Regierten zwangsläufig angelegt ist. Die Frage wäre, wie man produktiver spalten kann. Kumkar versucht nicht nur eine Klarstellung in der Diskussion über Polarisierung, sondern auch eine neue Erklärung für den Erfolg des Rechtspopulismus.DR. NILS C. KUMKARist Soziologie und wissenschaftlicher Mitarbeiter am SOCIUM der Universität Bremen. Er forscht zu sozialer Ungleichheit und zu politischem Protest. Kumkar ist ein gefragter Ansprechpartner für Fernseh- und Rundfunkanstalten und schreibt u. a. für das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Bildnachweis: Falk Weiß / Suhrkamp VerlagKOOPERATIONSPARTNERFriedrich-Ebert-Stiftung Bayern (Büro München), Münchner Volkshochschule (MVHS)Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, dann mögen Sie vielleicht auch diesen. Hörbahn on Stage - live in Schwabing Literatur und Ihre Autor*innen im Gespräch - besuchen Sie uns!Realisation Uwe Kullnick
Endlich ist es wieder Zeit für euer geliebtes "Setgeflüster"! In dieser Episode nehmen wir euch gemeinsam mit "SE-Hardcore"-Fan Markus (bei Daniel für immer als "Markus mit K" gespeichert und vielen bekannt aus "Berlin – Tag & Nacht") mit auf eine nostalgische Reise zurück nach Seelitz. Es wird persönlich, ehrlich und echt backstage-lastig: ein Blick hinter die Kulissen von "Schloss Einstein", wie wir ihn nur mit einem Fan der ersten Stunde liefern können. Und warum es für Markus ausgerechnet wegen Philipp nicht bei SE geklappt hat? Das hört ihr nur hier!Im "Laberteil" wird es abwechslungsreich: Wir erzählen von unserem gemeinsamen Besuch der Titanic-Ausstellung in Babelsberg, einer wilden Potsdamer Partynacht – und dann wird's plötzlich auch noch gesellschaftspolitisch. Stichwort: "milchfreies Stadion". Ja, ihr habt richtig gelesen …Natürlich darf auch der "Community-Part" nicht fehlen: Wir werten die letzten Umfragen aus und nehmen euch mit in eure eigenen Meinungen und Stimmen.Eine für unsere Verhältnisse wohl eher kurze Episode. Snackable, aber (wie immer) vollgepackt.Viel Spaß beim Hören – und bis zur nächsten Folge, unserer Weihnachtsfolge!
Der US-Präsident verharmlost die Teuerung und damit die grösste Sorge der Amerikaner gemäss Umfragen. Warum das ein Fehler ist, erklärt der Wirtschaftsredaktor im Podcast. Heutiger Gast: Albert Steck, Wirtschaftsredaktor Host: Simon Schaffer Mehr zu Trumps gefährlichem Spiel mit der Inflation [findest du im Kommentar von Albert Steck](https://www.nzz.ch/meinung/donald-trump-verharmlost-die-inflation-damit-treibt-er-ein-gefaehrliches-spiel-das-er-nur-verlieren-kann-ld.1913274) bei der NZZ. Hier entlang geht's zum neuen Podcast "250 Dollar - wie ich einen Menschen freikaufe": - [auf Spotify hören](https://open.spotify.com/show/55Js1YIOLAcxvC9qGbfBvC?si=55466a9414f448b3) - [bei Apple Podcasts hören](https://podcasts.apple.com/ch/podcast/250-dollar-wie-ich-einen-menschen-freikaufe/id1856816689) - [bei Castbox hören](https://castbox.fm/channel/250-Dollar---Wie-ich-einen-Menschen-freikaufe-id6889672?)
... oder? Machen wir uns nichts vor, Männer im allgemeinen können ganz schön peinlich sein. Aber ist es peinlich einen Boyfriend zu haben? Diese Frage diskutieren Sarah und Carina in der heutigen Folge. Talking about peinlich… wer auf Trash TV steht kommt in der aktuellen Folge auf seine Kosten, denn Sarah und Carina besprechen in einem kurzen Exkurs, einen der wohl beschämendsten Momente im Reality-TV.Wenn euch die Folge gefallen hat lasst uns gerne eine positive Bewertung da. Für mehr Inhalte und Umfragen folgt uns gerne auch auf Instagram. Stories oder Feedback gerne dort per DM oder per Mail an offengestanden.derpodcast@gmail.com
In dieser Folge erkläre ich, warum ich die geplante 50%-Erbschaftssteuer auf Vermögen über 50 Millionen Franken für ein absolutes Unding halte. Ich kritisiere, dass bereits versteuertes Vermögen erneut massiv belastet und dadurch Unternehmer sowie Vermögende aus der Schweiz vertrieben würden. Ich zeige anhand von Beispielen und Umfragen, dass diese Initiative wirtschaftlich schädlich ist und von vielen Menschen – inklusive mir – klar abgelehnt wird. Ich betone, dass die Schweiz attraktiv bleiben muss und rufe dazu auf, am 30. November 2025 mit gesundem Menschenverstand abzustimmen.
Wie radikal ist die neue AfD-Jugend - und was bedeutet „Generation Deutschland“ für die Partei?Am Gründungstag der neuen Jugendorganisation schaut Paul nicht nur auf die eskalierenden Proteste in Gießen, sondern vor allem in die Halle: Wer übernimmt dort die Kontrolle, wie funktioniert die neue „Kaderschmiede“ und warum wurde die alte „Junge Alternative“ überhaupt ersetzt? WELT-Reporter Frederik Schindler, der seit Jahren zur AfD recherchiert und ein Buch über Björn Höcke geschrieben hat, berichtet von seinen Eindrücken vor Ort, erklärt die Rolle von Jean-Pascal Hohm und dem Münzenmaier-Netzwerk und ordnet ein, wie eng die neue Jugendorganisation mit rechtsextremen Milieus verflochten ist. Es geht um Begriffe wie „Remigration“, den Umgang mit dem Verfassungsschutz, Höckes Einfluss auf die Jugend - und die Frage, warum all die Enthüllungen über die Radikalisierung der AfD den Höhenflug der Partei in den Umfragen bisher kaum bremsen.Höcke - Ein Rechtsextremist auf dem Weg zur Macht. Die AfD und ihr gefährlichster Vordenker von Frederik SchindlerWenn euch der Podcast gefällt, dann lasst gerne Like & Abo da! Ihr habt Fragen, Kritik oder Themenvorschläge? Schreibt an ronzheimer@axelspringer.comPaul auf Instagram | Paul auf XUnd ganz neu: Paul jetzt auch auf YouTube!Redaktion: Filipp Piatov & Lieven JenrichExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ende Januar 2025 kommt es im Bundestag zum Showdown: Friedrich Merz will Bundeskanzler werden. Er bringt kurz vor der Bundestagswahl seinen Fünf-Punkte-Plan zur Migration ein. Der Plan bekommt mit Hilfe der AfD-Fraktion eine Mehrheit. Ein Aufschrei geht quer durch das Land. Demonstrant:innen skandieren: "Wir sind die Brandmauer!". Die CDU hatte eigentlich auf ihrem Parteitag 2018 beschlossen: keine Zusammenarbeit mit der AfD und der Linken. Friedrich Merz betont: Es bleibt dabei. Es gebe keine Gemeinsamkeiten mit der AfD. Seit Januar aber rumort es in der CDU - wie umgehen mit der AfD, die in Umfragen immer stärker wird? Host: Jasmin Brock Reporter: Thies Marsen Redaktion: Ina Krauß und Jasper Ruppert Redaktionelle Mitarbeit: Sara Ritterbach Ciuró Distribution: Johanna Hintermeier, Anton Rauch, Charlotta Knoll Technik: Susanne Harasim, Viktor Fölzner-Veress, Helge Schwarz Kontakt zum Podcast-Team: dieentscheidung@br.de *** Unsere Hörempfehlung: "Das Portal" nimmt Euch mit in die nahe und ferne Zukunft. Jeden zweiten Donnerstag geht es dort in weit entfernte Galaxien, dystopische Welten oder Paralleluniversen. "Das Portal" hat nämlich jede Menge ARD Science-Fiction-Hörspiele für Euch. https://www.ardaudiothek.de/sendung/das-portal-ard-science-fiction-hoerspiele/urn:ard:show:44b142e0544f2807/
Leonie Plaar ("Frau Löwenherz") versucht den Kontakt zu ihrer Familie zu halten. In der Familie ist die AfD stärkste Kraft, Leonie ist in der Minderheit. Sie versucht mit Argumenten dagegenzuhalten. Aber das hilft wenig. Stärkste Kraft könnte die AfD auch in Sachsen-Anhalt werden, wo 2026 ein neuer Landtag gewählt wird. Noch sind es nur Umfragen, in denen die Partei 30 bis 40 Prozent Zustimmung erreicht. Doch die Union muss sich schon jetzt stark damit auseinandersetzen, wie sie mit der AfD umgeht. Für David Begrich, der mit seinem Verein Miteinander e.V. Opfer rechtsextremer Gewalt unterstützt, ist es bisher nur ein Szenario, dass die AfD in Sachsen-Anhalt an die Macht kommt. Für seinen Verein würde es das Aus bedeuten. Doch der Schaden für die Demokratie und das Land schätzt er noch viel höher ein. Hält die Brandmauer - oder fällt sie? Host: Jasmin Brock Reporter: Thies Marsen Redaktion: Ina Krauß und Jasper Ruppert Redaktionelle Mitarbeit: Sara Ritterbach Ciuró Distribution: Johanna Hintermeier, Anton Rauch, Charlotta Knoll Technik: Susanne Harasim, Viktor Fölzner-Veress, Helge Schwarz Kontakt zum Podcast-Team: dieentscheidung@br.de *** Unsere Hörempfehlung: "Fragen an den Autor / Fragen an die Autorin" zu Stephan Grünewalds Buch "Wir Krisenakrobaten. Psychogramm einer verunsicherten Gesellschaft" findet ihr hier: https://kurz.sr.de/FadA
Aktuelle Umfragen lösen in der SPÖ Existenzängste aus. Nur die wenigsten trauen Parteichef Andreas Babler eine Trendwende zu. Stattdessen wünschen sich einige die Rückkehr von Ex-Kanzler Christian Kern. Wie viel ist dran an diesen Gerüchten? Innenpolitikchef Gernot Bauer und Clemens Neuhold haben sich in der Partei umgehört – und Vizekanzler Andreas Babler zum Interview getroffen.Moderation: Julian KernDas ganze Interview mit dem SPÖ-Vorsitzenden und Vizekanzler Andreas Babler lesen Sie hier: profil.atDie Analyse von Clemens Neuhold zur Krise der SPÖ finden Sie hier: profil.at
Kanzler in der Klemme – Europa am Kipppunkt +++ Merz klebt an Weimer – aus Minister-Skandal wird Kanzlerkrise +++ Berliner SPD zerlegt sich selbst – Doppelspitze weg, Umfragen im Keller +++ Schleswig-Holstein: Günther wiedergewählt – mit Ansagen zu AfD und Klimapolitik +++ Windpark im Reinhardswald: Trinkwasser in Gefahr durch Alt-Tanks? +++ Atomausstieg-Studie: 800 TWh weg, 733 Mio. Tonnen CO₂ oben drauf +++ Europas Friedensplan: Tür zur G8 für Putin, Druck auf Selenskyj +++ Washington rügt Europa: Massenzuwanderung bedroht den Westen +++ Migration: USA greifen ein +++ TE-Energiewendewetter +++ RealUnit Schweiz AG – Vermögensschutz vor Inflation, Krisen und Enteignung. Informieren Sie sich jetzt und schützen Sie Ihre Ersparnisse! www.realunit.de. Wer die RealUnit-Aktie als Token kauft, erhält dazu bis 31.12.2025 eine limitierte Token-Münze. Tracking-Link https://realunit.de/token-kaufen//?utm_campaign=23626031-Tichys&utm_source=tewecker&utm_medium=YTlink10 Webseite: https://www.tichyseinblick.de
Die Konsumschlacht dürfte dieses Jahr ein ganzes Stück kleiner ausfallen: Umfragen deuten darauf hin, dass selbst in den Schnäppchenwochen vor Weihnachten weniger Geld ausgegeben werden. Von Johannes Frewel
In Chile neigt sich die Amtszeit des linksgerichteten Präsidenten Gabriel Boric dem Ende zu. Heute Sonntag findet der erste Wahlgang für dessen Nachfolge statt. In den Umfragen liegen die gemeinsame Kandidatin der Linksparteien und zwei Kandidaten des Rechtslagers in Führung. (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:18) Nachrichtenübersicht (06:18) Drei Spitzenreiter für das Präsidentenamt in Chile (13:22) Estland: ein Vorbild in Sachen Digitalisierung (17:40) Volksinitiative will für mehr Wohnraum sorgen (22:28) Auch das Tessin verbietet Fischen mit Live-Sonar
Viktor Orbán schien unbesiegbar. Doch nun liegt Ungarns Ministerpräsident sechs Monate vor der Wahl in Umfragen hinten. Ein möglicher Grund: Sein Herausforderer ist kein Linker. 2026 könnte zu einem Schicksalsjahr für Ungarn werden – und damit auch für die Populisten in der Welt, für die Viktor Orbán ein Vorbild ist. Als Ministerpräsident zeigt Orbán seit 2010, wie man mit Polemik, Ausgrenzung, Dämonisierung, Günstlingswirtschaft und Medienkontrolle eine politisch national-revanchistische Bewegung erschafft, die ein ganzes Land unterwandert. Dabei steht Ungarn objektiv nicht gut da. Politisch ist es in Europa isoliert, die Wirtschaft stagniert, die Inflation viel zu hoch. Bei den Wahlen im April 2026 scheint sich nun ernst zu nehmender Widerstand zu formieren. Péter Magyar, ein ehemaliger Wegbegleiter, führt die Umfragen an. In dieser Folge von »Acht Milliarden« spricht Juan Moreno mit Jan Puhl aus dem Auslandsressort des SPIEGEL. Puhl ist ein Kenner der ungarischen Politik, berichtet seit Jahren über Viktor Orbán. Er beschreibt Péter Magyar als einen ehemaligen Orbán-Fan, der inhaltlich kaum zu fassen ist und mit seiner recht neuen Partei Tisza deutlich vor Orbáns Fidesz liegt. Wie hat Magyar das hinbekommen? Mehr zum Thema: (S+) Verfassungsänderung in Ungarn: »Ein großer Schritt in Richtung Diktatur« – ein Interview von Jan Puhl: https://www.spiegel.de/ausland/ungarn-verfassungsaenderungen-ein-grosser-schritt-in-richtung-diktatur-a-ae8997e2-9dff-4860-816e-40324943fffb (S+) Pride in Budapest: »Das System Viktor Orbán könnte bald einstürzen« – ein Interview von Timo Lehmann: https://www.spiegel.de/ausland/pride-in-budapest-das-system-viktor-orban-koennte-bald-einstuerzen-a-28170136-9030-4ea5-b741-42228c01a73a Treffen im Weißen Haus: Orbán und Trump lästern über Siegchancen der Ukraine _ https://www.spiegel.de/ausland/viktor-orban-und-donald-trump-laestern-ueber-siegchancen-der-ukraine-a-9bac951f-b075-489c-906d-32e6d1c5bf3f Mit Slowakei und Tschechien: Ungarn kündigt »Ukraine-skeptischen« Ost-Bund an _ https://www.spiegel.de/ausland/eu-ungarn-plant-ukraine-skeptisches-buendnis-mit-slowakei-und-tschechien-a-0b2bb97d-8720-4dad-9ad8-429abd91cdd5 Abonniert »Acht Milliarden«, um die nächste Folge nicht zu verpassen. Wir freuen uns, wenn ihr den Podcast weiterempfehlt oder uns eine Bewertung hinterlasst.+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Diesmal: Digitalisierung, Halloween, Insekten, Mitte-Studie, DeutschlandTrend, PRÜF-Kampagne, Westsahara, Lieferketten-Gesetz / -Richtlinie, EU-Klimaziele, Gasspeicherumlage, COP30, Schulessen. Mit einem Faktencheck von Katharina Alexander und einem Limerick von Jens Ohrenblicker.
Der demokratische Sozialist Zohran Mamdani liegt kurz vor der Bürgermeisterwahl in New York City deutlich in Führung. Seine Gegner Andrew Cuomo und Curtis Sliwa können dem populären Demokraten in den Umfragen kaum gefährlich werden.
Die Grünliberalen positionieren sich als Europa-Turbos - und müssen um ihre Wählerinnen und Wähler bangen. Wie will GLP-Präsident Jürg Grossen den Turnaround schaffen? Die Lage für die Grünliberalen ist ungemütlich: Bei den letzten nationalen Wahlen haben sie viele Sitze verloren und die Umfragen verheissen wenig Gutes. Was nun? Parteipräsident Jürg Grossen setzt aufs Thema Europa. Früher als alle anderen Parteien haben sich die Grünliberalen für das Vertragspaket mit der EU ausgesprochen. Doch lässt sich damit punkten - jetzt, da auch Mitte-Partei und FDP im Grundsatz für die Verträge sind? Kritische Fragen an Jürg Grossen. Im Bereich Umwelt und Energie kommen die lautesten oppositionellen Töne von den Grünen. Die Grünliberalen sind zwar ebenfalls unzufrieden mit dem Kurs von SVP-Bundesrat Albert Rösti: Zum Beispiel kritisieren sie seine Pläne, Elektroautos rasch zu besteuern. Doch gleichzeitig verweisen sie auf zahlreiche Erfolge im Umweltbereich und auf die zunehmende Energie-Effizienz. Braucht es unter diesen Umständen die Grünliberalen überhaupt noch? Jürg Grossen ist Gast bei Eliane Leiser. Ergänzend zum Tagesgespräch finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle Samstagsrundschau.
In den Niederlanden wird heute zum zweiten Mal innerhalb von zwei Jahren ein neues Parlament gewählt. Die rechtsgerichtete Vier-Parteien-Koalition war im Sommer am Streit über die Einwanderungspolitik zerbrochen. Umfragen zufolge könnten Geert Wilders und seine rechtspopulistische Partei für die Freiheit ihren überraschenden Wahlsieg von 2023 wiederholen. Doch Wilders hat kaum Chancen, Regierungschef zu werden, da die anderen großen Parteien eine Koalition mit ihm ausschließen. Im Wahlkampf ging es vor allem um die Migrations- und Asylpolitik.
Die Niederlande wählen ein neues Parlament. Rechtspopulist Wilders ließ die Regierungskoalition platzen und liegt in Umfragen dennoch vorn. Doch politisch scheint Wilders isoliert. Gekämpft wird in der zersplitterten Parteienlandschaft um Platz zwei. Küpper, Moritz; Brockhues, Annabell www.deutschlandfunk.de, Hintergrund
Bei den Zwischenwahlen in Argentinien ist Präsident Javier Milei der grosse Sieger. Es ist ein Wahlsieg, den die Umfragen so nicht vorhergesehen haben. Wir klären, wem der Präsident den Triumph verdankt – und warum der «Mann mit der Kettensäge» vor allem bei Jungen und Männern beliebt ist. Unsere Südamerika-Korrespondentin Teresa Delgado erklärt, warum Milei verschiedene Gesichter hat – vom Rockstar über den Wirtschaftsverständigen bis hin zum Mann mit der Kettensäge – und was die Gründe für seinen Wahlerfolg sind, wer eigentlich für Mileis Bündnis «La Libertad Avanza» gestimmt hat. ____________________ Habt ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ In dieser Episode zu hören: - Teresa Delgado, Südamerika-Korrespondentin SRF ____________________ Team: - Moderation: Reena Thelly - Produktion: Martina Koch - Mitarbeit: Julius Schmid, Philipp Schneider ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Friedrich Merz war einst mit dem Anspruch angetreten, die AfD zu halbieren und die Union wieder auf über 40 Prozent zu bringen. Davon ist er weit entfernt: In Umfragen liegen AfD und Union inzwischen gleichauf. In Teilen Ostdeutschlands ist sie in Umfragen sogar klar stärkste Kraft. Am Wochenende wollte die CDU ihren Kurs bezüglich der AfD vor allem mit Blick auf die nächstes Jahr anstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern festlegen. Merz hat die AfD dabei zum Hauptgegner erkoren und eine Zusammenarbeit erneut ausgeschlossen. Wie glaubwürdig ist dieser Kurs angesichts von CDU-Stimmen unter anderem aus dem Osten, die sich mehr Beinfreiheit im Umgang mit der rechtsextremen Partei wünschen? Dazu kommt, auch Friedrich Merz selbst hat Anfang des Jahres schon ohne Not einen Antrag zur Migrationspolitik zusammen mit der AfD durch den Bundestag gebracht. Dazu kommt die Stadtbild-Debatte, die ihn in dieser Woche weiterhin verfolgt hat. Was hilft der CDU gegen die AfD? Der Apofika-Presseklub mit Mariam Lau (Zeit), Robin Alexander (Welt), Nicole Diekmann (ZDF) und natürlich unserem Host, Markus Feldenkirchen (Spiegel) Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ApokalypseundFilterkaffee
Am Freitag veröffentlichte das Meinungsforschungsinstitut GFS Bern die neusten Umfragewerte zu den Abstimmungen im November. Im Vorfeld der letzten Abstimmungen zur E-ID und dem Eigenmietwert kam es zu Fehleinschätzungen. Welche Lehren wurden daraus gezogen?
„If I can make it there, I'm gonna make it anywhere, it's up to you, New York, New York“, heißt es in der berühmten Hymne auf die Stadt, die niemals schläft.Schafft es der Sozialismus in New York City, gelingt es ihm dann bald überall? Der demokratische Sozialist Zohran Mamdani tritt als Bürgermeisterkandidat im November an und hat ausgezeichnete Chancen, die Wahl zu gewinnen. Der republikanische Kandidat ist kaum von Bedeutung und der Establishment-Kandidat Andrew Cuomo ist in den Umfragen ein gutes Stück hinter Mamdani, der mit seinem ambitionierten Programm das Kapital aufgeschreckt hat.Mamdani plant einige Schritte, um die New Yorker „working class“ von hohen Mieten ebenso zu befreien wie von unerschwinglichen Lebensmitteln. Auch plant der Kandidat, der aus einer wohlhabenden Akademiker- und Künstler-Familie stammt, die Kinderbetreuung und den öffentlichen Nahverkehr so zu regeln, dass alle etwas davon haben. Vor Umverteilung schreckt Mamdani auch nicht zurück. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ diskutieren Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über Zohran Mamdani und seine Visionen für ein besseres New York.Termine:Am 23. Oktober stellt Ole seine Neuerscheinung in Berlin vor:https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/DYHTL/auf-der-suche-nach-der-gestohlenen-zeit?cHash=bcea6a4dde723ed537f4a2b8799faf5bAm 11. November ist Ole in Darmstadt:https://www.instagram.com/p/DP_Ho8ciJ_m/Am 12. November ist Ole in Saarbrücken:https://www.camerazwo.de/event/121070Am 19. November sind Ole und Wolfgang in Innsbruck:https://aut.cc/veranstaltungen/wohnungsnot-und-kapitalismusAm 20. November ist Wolfgang in Prag:https://prager-gruppe.org/veranstaltungen/#zizekLiteratur:Eric Lach: “What Zohran Mamdani knows about power”, online verfügbar unter: https://www.newyorker.com/magazine/2025/10/20/zohran-mamdani-profile. John Cassidy: “The Case for Zohranomics”, online verfügbar unter: https://www.newyorker.com/news/the-financial-page/the-case-for-zohranomics.
Die SPD taumelt - zwischen Kanzler-Krise, Kulturkampf und Absturz in den Umfragen.Während Friedrich Merz mit seinen Aussagen über das Stadtbild für Debatten sorgt, ringt die SPD um Haltung – und um sich selbst. Wie tief steckt die Partei wirklich in der Krise? Paul spricht mit RND-Chefredakteurin Eva Quadbeck über den wachsenden Frust in der Basis, die Machtspiele um Lars Klingbeil und Bärbel Bas, den Frust in der Basis - und was die wahre Strategie ist. Wie kommt die SPD aus dem Umfragetief? Wie gegen die AfD agieren? Und was kommt bei den Wählern überhaupt noch an?Wenn euch der Podcast gefällt, dann lasst gerne Like & Abo da! Ihr habt Fragen, Kritik oder Themenvorschläge? Schreibt an ronzheimer@axelspringer.comPaul auf Instagram | Paul auf XRedaktion: Filipp Piatov & Lieven JenrichPost Production: Daniel van MollExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die AfD wird in Deutschland immer stärker. In neusten Umfragen liegt sie mit der Union fast gleichauf. Gewisse Unionspolitiker fragen sich nun, ob nicht doch der Zeitpunkt gekommen sei, um mit der AfD zu reden. Naht nun das Ende der «Brandmauer»? Das Gespräch mit dem Politologen Wolfgang Schröder.
Ein neuer Koalitionskrach in Berlin – diesmal wegen der Wehrpflicht. Eigentlich sollte heute ein gemeinsamer Plan von SPD und Union vorgestellt werden, doch kurz vor der Pressekonferenz platzte alles: Verteidigungsminister Boris Pistorius stellte sich quer. Paul spricht mit Helene Bubrowski, Chefredakteurin von Table.Media, über das geplatzte Vier-Stufen-Modell zur Wehrpflicht, den Machtkampf zwischen Fraktion und Ministerium und warum das Chaos um die Wehrpflicht zeigt, wie tief die schwarz-rote Koalition bereits gespalten ist.Außerdem: Was die SPD wirklich bremst, welche Rolle Pistorius' Ego spielt und warum Umfragen zeigen, dass die Mehrheit der Deutschen sich im Ernstfall nicht zur Verteidigung melden würde.Wenn euch der Podcast gefällt, dann lasst gerne Like & Abo da! Ihr habt Fragen, Kritik oder Themenvorschläge? Schreibt an ronzheimer@axelspringer.comPaul auf Instagram | Paul auf XRedaktion: Filipp Piatov & Lieven JenrichPost Production: Lieven JenrichExecutive Producer: Daniel van Moll Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wie geht es eigentlich Argentinien, nachdem Präsident Javier Milei die Kettensäge ausgepackt hat? Neoliberale und Rechte in aller Welt blickten begeistert auf diese Politik. Milei prahlt mit seinen Erfolgen: Er habe die Armut drastisch reduziert und das Wohnungsproblem gelöst. Ein erster Blick auf die Statistiken scheint das zu bestätigen, aber bei genauerem Hinsehen ergibt sich ein anderes Bild. Und ironischerweise benötigt der Anarchokapitalist, der eigentlich gegen das Gelddrucken ist, dringend neues Geld. Deshalb agiert er zunehmend als Bittsteller, der bei seinen Freunden in Washington um Milliarden bettelt. Trump, Bessent und Vance wollen dem gern nachkommen, zu sehr fürchten sie sich vor einem Linksruck in Argentinien – die Umfragen für Milei sind schon eine Weile gar nicht mehr gut.Der Dollar-Imperialismus soll es richten. Zudem hat Milei stets mit präpotenten Souveränitätsgesten unter Beweis stellen wollen, dass er unabhängig von China ist. Auch das entpuppt sich als Unwahrheit. In der neuen Folge von „Wohlstand für Alle“ sprechen Ole Nymoen und Wolfgang M. Schmitt über Javier Mileis Argentinien! Quellen/Literatur:Brat Setser/Stephen Paduano: “Other people's money, and the problem with Mileism“, online verfügbar unter: https://www.ft.com/content/5f4bb8d6-e93c-4bf0-b0ae-f459255eb8c7. Wall Street Journal zu Mieten in Argentinien:https://www.wsj.com/world/americas/argentina-milei-rent-control-free-market-5345c3d5. David Lawder/Andrea Shalal: “US Treasury's support for Argentina gives peso, Milei friendly leg-up, for now”, online verfügbar unter: https://www.reuters.com/world/americas/us-treasurys-support-argentina-gives-peso-milei-friendly-leg-up-now-2025-09-23/. Buenos Aires Times: "Poverty in Argentina fell to 31.6% in the first half of 2025, reports INDEC", online verfügbar unter: https://www.batimes.com.ar/news/argentina/poverty-in-argentina-fell-to-316-in-the-first-half-of-2025-reports-indec.phtml. Termine:Wolfgang ist am 16.10. in Sankt Augustin zu Gast: https://www.h-brs.de/de/zev/studierenden-konferenz-das-ende-des-gemeinwohlsUnsere Zusatzinhalte könnt ihr bei Apple Podcasts, Steady und Patreon hören. Vielen Dank!Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wohlstand-f%C3%BCr-alle/id1476402723Patreon: https://www.patreon.com/oleundwolfgangSteady: https://steadyhq.com/de/oleundwolfgang/about
Gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen – dieses Ziel ist im Grundgesetz verankert. Ist Deutschland dem inzwischen nähergekommen? Oder überwiegen die Unterschiede? Umfragen zeigen: Zumindest gefühlt wächst die Kluft zwischen Ost und West wieder. Heckmann, Dirk-Oliver www.deutschlandfunk.de, Kontrovers
Israel hat einen Teil der privaten Hilfsflotte gestoppt, die Hilfsgüter in den Gazastreifen bringen wollte. Die Flotte sorgt seit Wochen für Gesprächsstoff, besonders in Italien. Weitere Themen: · Die bekannte Primatenforscherin Jane Goodall ist im Alter von 91 Jahren gestorben. Wie hat sie die Forschung an Menschenaffen beeinflusst? · In Tschechien wird am Wochenende gewählt. Gemäss Umfragen dürfte das Regierungsbündnis die Wahl verlieren. Gewinnen könnte der Populist Andrej Babis. · Am Oktoberfest in München wurden zeitweise keine neuen Besucherinnen und Besucher in die Festzelte gelassen. Was müssen Organisatoren bei so grossen Menschenmassen beachten? · In Südostasien haben Forschende Mumien entdeckt, die deutlich älter sind als die Mumien aus Ägypten.
Nach knappem E-ID-Ja: Wie genau sind Umfragen vor Abstimmungen?, US-Zollhammer: Opfert die Schweiz Raffinerien für einen «Deal»?, möglicher «Shutdown» in den USA, 15 Designerwechsel prägen «Paris Fashion Week»
Nur hauchdünn haben die Gegner der E-ID die Abstimmung verloren. Dabei waren Bundesrat und Parlament deutlich für die E-ID und auch die Umfragen im Vorfeld der Abstimmung zeigten hohe Zustimmungswerte. Politisiert Bundesbern am Volk vorbei? Weitere Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:46) E-ID: Was sind die Gründe für das überraschend knappe Resultat? (06:17) Nachrichtenübersicht (11:36) Ukrainekrieg: Der hart umkämpfte Donbass (18:48) Nach Parlamentswahlen: Moldau fährt proeuropäischen Kurs weiter (22:06) Feldzug gegen die Antifa (30:09) Freihandelsabkommen mit Indien (35:41) Die Schweizer Wirtschaft ist produktiver geworden
Die Stimmberechtigten haben hauchdünn Ja gesagt zur elektronischen Identität, mit 50,4 Prozent. Im Vorfeld der Abstimmung hatten Umfragen ein deutliches Ja vorausgesagt und auch im Parlament war der zweite Anlauf zur Einführung einer E-ID unbestritten. Bei der Abschaffung des Eigenmietwerts wurde ein knappes Rennen erwartet. Das Resultat fiel aber mit 57,7 Prozent Ja-Stimmen deutlich aus. Damit konnte sich das bürgerliche Lager durchsetzen, das bei den vergangenen Abstimmungen mehrmals das Nachsehen hatte. Nebst den beiden eidgenössischen Vorlagen gab es auch zahlreiche kantonale und kommunale Vorlagen. Unter anderem hiess das Tessin ein SP-Initiative gut, die verlangt, dass der Kanton mehr an die Prämienverbilligung zahlt. Und die Stadt Zürich verbietet künftig Laubbläser mit Bezinantrieb.
"Es ist das beste Amt der ganzen Bundesregierung", sagt Wolfram Weimer über sein Amt als Kulturstaatsminister. Weil man so viel bewirken kann, so viel anschieben.Auch im "ntv Salon" gibt sich Weimer betont optimistisch: "Wir Deutschen sind manchmal auch verliebt in Depressionen, das gehört zu unserem faustischen Naturell", sagt er. "Aber wir haben Comeback-Qualitäten der ungeahnten Art, über Jahrhunderte übrigens. Im nächsten Jahr kriegen wir einen Aufschwung."Größere Sorgenfalten verursachen bei ihm die amerikanische Meinungsmacht im Netz und der Einfluss von Algorithmen auf die politische Willensbildung. Weimer ist überzeugt, dass die großen Plattformen und Tech-Unternehmen politisch eingefangen werden müssen: "Du kannst Monopole nicht dulden, weil sie den Wettbewerb unterbinden, in diesem Fall auch den Meinungswettbewerb", sagt Weimer. "Selbst Marktwirtschaftler wie Ludwig Erhard hätten gesagt: Wir müssen Google zerschlagen."Worum ging es noch im "ntv Salon"? Julia Ruhs und den NDR und Israel und den ESC. Auch das fehlende Wertezentrum der AfD war Thema: "Der moralische Kern der AfD ist das Ressentiment, das ist die eigentliche Brandmauer für die CDU", sagt Weimer. Und sagt trotz aller gegenteiligen Umfragen voraus: "In drei Jahren wird die AfD bei 9 Prozent stehen."Gast? Wolfram Weimer, Staatsminister beim Bundeskanzler und Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien, kurz: KulturstaatsministerModeration: Sebastian Huld und Tilman AretzSie haben Fragen? Schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.deSie möchten uns unterstützen? Dann bewerten Sie den Podcast gerne bei Apple Podcasts oder Spotify.Den Podcast als Text? Einfach hier klicken.Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: https://linktr.ee/wiederwasgelerntUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlWir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, klicken Sie hier: https://datenschutz.ad-alliance.de/podcast.htmlUnsere allgemeinen Datenschutzrichtlinien finden Sie unter https://art19.com/privacy. Die Datenschutzrichtlinien für Kalifornien sind unter https://art19.com/privacy#do-not-sell-my-info abrufbar.
Österreich ist nicht mehr nur schön und harmlos, Kaiserschmarrn und Kultur. Österreich ist instabil: Nur die Angst vor Herbert Kickl hält die Regierung zusammen, die Wirtschaft ist einer tiefen Krise, sicherheitspolitisch ist das Land Europas weiche Flanke. Österreich ist klein, aber explosiv. Herbert Kickl, Chef der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) hat die Wahl im Herbst 2024 zwar gewonnen und nur Angst vor ihm haben sich die Wahlverlierer zu einer Regierung gegen ihn zusammengefunden. Doch Kickl hat zum Abschied gedroht: «Heute ist nicht aller Tage, ich komm' wieder keine Frage». Das ist ein Zitat aus der Zeichentrickserie «Pink Panther» und heute ein Erkennungssignal der Rechtsextremen. Österreich scheint wie immer zu sein: Kaiserschmarrn, Droschken, Sachertorte, Musik und Theater, noch immer mit etwas Glanz der königlich-kaiserlichen, der k.u.k. Monarchie. Ein Irrtum: In Tat und Wahrheit ist die Republik Österreich instabil: Zurzeit liegt Kickls FPÖ in den Umfragen bei 36%, ein Rekordwert. Seine Partei dominiert die sozialen Medien und erreicht einen Drittel der Bevölkerung mit eigenen Medien. Das moderne Österreich ist in der tiefsten Wirtschaftskrise seit seiner Unabhängigkeit vor genau 70 Jahren. Und sicherheitspolitisch drohe es «ein schwarzes Loch in Europa zu werden», warnen Militärs. Doch die ukrainische Grenze ist von Wien aus näher als Bregenz am Bodensee.
Österreich ist nicht mehr nur schön und harmlos, Kaiserschmarrn und Kultur. Österreich ist instabil: Nur die Angst vor Herbert Kickl hält die Regierung zusammen, die Wirtschaft ist einer tiefen Krise, sicherheitspolitisch ist das Land Europas weiche Flanke. Österreich ist klein, aber explosiv. Herbert Kickl, Chef der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) hat die Wahl im Herbst 2024 zwar gewonnen und nur Angst vor ihm haben sich die Wahlverlierer zu einer Regierung gegen ihn zusammengefunden. Doch Kickl hat zum Abschied gedroht: «Heute ist nicht aller Tage, ich komm' wieder keine Frage». Das ist ein Zitat aus der Zeichentrickserie «Pink Panther» und heute ein Erkennungssignal der Rechtsextremen. Österreich scheint wie immer zu sein: Kaiserschmarrn, Droschken, Sachertorte, Musik und Theater, noch immer mit etwas Glanz der königlich-kaiserlichen, der k.u.k. Monarchie. Ein Irrtum: In Tat und Wahrheit ist die Republik Österreich instabil: Zurzeit liegt Kickls FPÖ in den Umfragen bei 36%, ein Rekordwert. Seine Partei dominiert die sozialen Medien und erreicht einen Drittel der Bevölkerung mit eigenen Medien. Das moderne Österreich ist in der tiefsten Wirtschaftskrise seit seiner Unabhängigkeit vor genau 70 Jahren. Und sicherheitspolitisch drohe es «ein schwarzes Loch in Europa zu werden», warnen Militärs. Doch die ukrainische Grenze ist von Wien aus näher als Bregenz am Bodensee.
Viele Jugendliche bekommen derzeit Post von der Bundeswehr. Auf der Karte ist ihr Name als Schriftzug auf einer Uniform zu sehen. Eine Einladung – aber wozu genau? Markus Lanz kann gut nachvollziehen, dass das junge Menschen verstört. Er fragt sich grundsätzlich, wie es der Jugend geht. Die Antwort: laut Umfragen ziemlich schlecht. Kein Wunder, machen wir nicht vielleicht zu viel Alarmismus? Richard meint dagegen, er könne „eine minimale Überschneidung mit Roderich Kiesewetter“ bei sich feststellen. Ihm gehe es offensichtlich nicht nur um die Wehrpflicht, sondern um mehr. Richard wirbt erneut für seine Idee eines sozialen Pflichtjahres – allerdings sollte das sowohl für Junge als auch für Ältere gelten. Davon hält Markus Lanz wenig: „Wenn der Staat kommt und mir vorschreibt, was ich gefälligst zu tun habe, nachdem ich mein ganzes Leben brav meine Steuern gezahlt habe … das nervt mich.“
Der Höhenflug der Freiheitlichen in den Umfragen hält an. Eine Bestandsaufnahme von Kathrin Stainer-Hämmerle (Politikwissenschaftlerin), den Journalisten Alexander Haneke (Frankfurter Allgemeine Zeitung) und Walter Hämmerle (Kleine Zeitung), sowie FALTER-Journalistin Barbara Tóth. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.