Podcasts about autors

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Literaturclub: Zwei mit Buch
Lena Gorelik über «Alle meine Mütter»

Literaturclub: Zwei mit Buch

Play Episode Listen Later Jun 5, 2026 34:24


Mütter prägen uns, ob wir es wollen oder nicht. Die deutsche Autorin Lena Gorelik erzählt in «Alle meine Mütter» von dieser komplexen Beziehung – der jeweils ersten Beziehung im Leben eines Menschen. Klischierten Mutterbildern setzt sie feinfühlige Erzählungen entgegen. «Wir setzen unsere Schritte auf das, was wir dank oder trotz unserer Mütter wurden», schreibt Lena Gorelik in ihrem neuen Buch «Alle meine Mütter». In mehreren, kaleidoskopartig arrangierten Erzählungen zeichnet sie Mutterfiguren ganz unterschiedlicher Art: Mütter, die abgetrieben haben. Mütter, die dement sind. Mütter mit beeinträchtigten Kindern. Mütter, die an Krebs erkranken. Mütter, die ihre Kinder im Krieg verlieren. Mütter, die vom Umfeld als «überfordert» abgestempelt werden. Mütter, die lieben. Mütter, die scheitern, zweifeln, stolpern. «Alle meine Mütter» ist ein zärtliches und warmherziges Buch ganz ohne Kitsch. Die Autorin Lena Gorelik, 1981 in der Sowjetunion geboren und als Kind nach Deutschland ausgewandert, lebt in München. Sie ist als Journalistin und Schriftstellerin tätig und hat zwei Söhne. Im «Literaturclub Interview» erzählt sie, was sie an dem Thema «Mütter» gereizt hat – und dass sie sich, wenn sie mit ihren Kindern unterwegs ist, oft beobachtet und bewertet fühlt. ____________________ Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: Lena Gorelik. «Alle meine Mütter». 270 Seiten. Rowohlt, 2026. ____________________ Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch ____________________ In dieser Episode zu hören: - Lena Gorelik, Autorin ____________________ - Host: Katja Schönherr ____________________ Das ist «Literaturclub: Interview»: Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literatur-Newsletter gibt es unter srf.ch/literatur.

SWR2 Kultur Info
Allen Ginsberg zum 100sten: Der Beat-Poet des Widerstands

SWR2 Kultur Info

Play Episode Listen Later Jun 3, 2026 7:19


Vor 100 Jahren, am 3. Juni 1926, wurde der US-amerikanische Dichter Allen Ginsberg geboren, der mit Werken wie „Howl“ zu einer der prägenden Stimmen der Beat Generation wurde. Sein Übersetzer Michael Kellner beschreibt die besondere Wirkung des berühmten Gedichts so: „Bei Howl ist das Interessante, es besteht im Hauptteil aus langen Atemzügen.“ Diese Verbindung von Sprache und Rhythmus lasse sich auch aus dem Englischen übertragen, denn „das kann man auch auf Deutsch machen“, sagte Kellner im Gespräch mit SWR Kultur. Ginsberg habe sich zeitlebens nicht nur als Schriftsteller, sondern auch als politischer Aktivist verstanden und mit seinen Gedichten gegen Krieg und gesellschaftliche Zwänge protestiert. Für Kellner ist die Faszination des Autors bis heute ungebrochen, weil „es immer wieder Menschen gibt, die sich dafür interessieren, dass jemand eine andere Haltung hat, eine kritische gesellschaftliche Haltung“.

Literaturclub: Zwei mit Buch
Lukas Bärfuss über «Königin der Nacht»

Literaturclub: Zwei mit Buch

Play Episode Listen Later May 16, 2026 34:16


Wer ist für mein Lebensglück verantwortlich – ich selbst oder die Gesellschaft? Lukas Bärfuss erkundet in «Königin der Nacht» seine Mutter. Sie war bettelarm, vulgär und frei von Mitgefühl für ihren Sohn. Felix Münger unterhält sich mit dem Autor über die Macht von Prägungen. Bärfuss' Suche nach der Mutter entpuppt sich auch als Suche nach sich selbst. Was hat sich von der hartherzigen Mutter auf ihn übertragen – im Guten, wie im Schlechten? Indem der mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnete Autor die Spur aufnimmt, gelangt auch einiger politischer Sprengstoff ans Licht. ____________________ Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: Lukas Bärfuss. «Königin der Nacht». Ein kurzes Buch über meine Mutter. 127 Seiten. Rowohlt, 2026. ____________________ Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch ____________________ In dieser Episode zu hören - Lukas Bärfuss, Schriftsteller ____________________ - Host: Felix Münger ____________________ Das ist «Literaturclub: Interview»: Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur.

SmallTolk
Der Blick ins Buch: Der Prolog

SmallTolk

Play Episode Listen Later May 13, 2026 56:21


J.R.R. Tolkien hatte die Gelegenheit, den Herrn der Ringe mit dem zweitbesten Einleitungssatz der Literaturgeschichte beginnen zu lassen. Stattdessen wird der Beginn des ersten Buches durch Erläuterungen über Briefträger und Pfeifenkraut verzögert.Für diejenigen, die diese 23 Seiten korrekterweise ab dem 1. Reread überspringen, werden wir die Inhalte des Prologs nochmal gemeinsam durchgehen und dabei unerbittlich über Sinn und Unsinn von Kapitel Null diskutieren.Hier geht es zu unserer Webseite.Show NotesDas Vorwort [Ardapedia] | Tolkien GatewayDie „Überlieferung“ (Das Rote Buch der Westmark usw.) [Ardapedia]Allegorie und Anwendbarkeit"Was die tiefe Bedeutung oder ‚Botschaft‘ des Buches angeht, so hat es nach Absicht des Autors keine. Es ist weder allegorisch, noch hat es irgendeinen aktuellen Bezug. […] Ihr Ursprung sind Dinge, die mir schon lange im Sinn lagen oder in einigen Fällen schon niedergeschrieben waren, und wenig oder nichts wurde durch den Krieg, der 1939 begann, oder durch seine Folgen verändert. […] Der wirkliche Krieg hat weder in seinem Verlauf noch in seinem Ausgang eine Ähnlichkeit mit dem Krieg der Sage. […] Denkbar wären auch Deutungen gemäß den Vorlieben oder Ansichten derjenigen, die auf allegorische oder aktuelle Bezüge Wert legen. Doch die Allegorie in allen ihren Formen verabscheue ich von Herzen, und zwar schon immer, seit ich alt und argwöhnisch genug bin, ihr Vorhandensein zu bemerken. Geschichte, ob wahr oder erfunden, mit ihrer vielfältigen Anwendbarkeit im Denken und Erleben des Lesers ist mir viel lieber. Ich glaube, dass ‚Anwendbarkeit‘ mit ‚Allegorie‘ oft verwechselt wird; doch liegt die eine im freien Ermessen des Lesers, während die andere von der Absicht des Autors beherrscht wird.“ [meine Hervorhebung]" Aus dem Vorwort Tolkiens zur revidierten Ausgabe von 1966.Die Funktion eines Prologs [Wikipedia]Das Vorwort als PDF [Hobbitpresse]Epische Vorausdeutung [Wikipedia]

SmallTolk
Der Blick ins Buch: Der Prolog

SmallTolk

Play Episode Listen Later May 13, 2026 56:21


J.R.R. Tolkien hatte die Gelegenheit, den Herrn der Ringe mit dem zweitbesten Einleitungssatz der Literaturgeschichte beginnen zu lassen. Stattdessen wird der Beginn des ersten Buches durch Erläuterungen über Briefträger und Pfeifenkraut verzögert.Für diejenigen, die diese 23 Seiten korrekterweise ab dem 1. Reread überspringen, werden wir die Inhalte des Prologs nochmal gemeinsam durchgehen und dabei unerbittlich über Sinn und Unsinn von Kapitel Null diskutieren.Hier geht es zu unserer Webseite.Show NotesDas Vorwort [Ardapedia] | Tolkien GatewayDie „Überlieferung“ (Das Rote Buch der Westmark usw.) [Ardapedia]Allegorie und Anwendbarkeit"Was die tiefe Bedeutung oder ‚Botschaft‘ des Buches angeht, so hat es nach Absicht des Autors keine. Es ist weder allegorisch, noch hat es irgendeinen aktuellen Bezug. […] Ihr Ursprung sind Dinge, die mir schon lange im Sinn lagen oder in einigen Fällen schon niedergeschrieben waren, und wenig oder nichts wurde durch den Krieg, der 1939 begann, oder durch seine Folgen verändert. […] Der wirkliche Krieg hat weder in seinem Verlauf noch in seinem Ausgang eine Ähnlichkeit mit dem Krieg der Sage. […] Denkbar wären auch Deutungen gemäß den Vorlieben oder Ansichten derjenigen, die auf allegorische oder aktuelle Bezüge Wert legen. Doch die Allegorie in allen ihren Formen verabscheue ich von Herzen, und zwar schon immer, seit ich alt und argwöhnisch genug bin, ihr Vorhandensein zu bemerken. Geschichte, ob wahr oder erfunden, mit ihrer vielfältigen Anwendbarkeit im Denken und Erleben des Lesers ist mir viel lieber. Ich glaube, dass ‚Anwendbarkeit‘ mit ‚Allegorie‘ oft verwechselt wird; doch liegt die eine im freien Ermessen des Lesers, während die andere von der Absicht des Autors beherrscht wird.“ [meine Hervorhebung]" Aus dem Vorwort Tolkiens zur revidierten Ausgabe von 1966.Die Funktion eines Prologs [Wikipedia]Das Vorwort als PDF [Hobbitpresse]Epische Vorausdeutung [Wikipedia]

Literaturclub: Zwei mit Buch
Markus Orths über «Die Enthusiasten»

Literaturclub: Zwei mit Buch

Play Episode Listen Later May 8, 2026 29:32


Was, wenn künstliche Intelligenz plötzlich in der Lage wäre, bessere Kunstwerke hervorzubringen als menschliche Fantasie und Kreativität? Diese Frage steht am Ursprung von Markus Orths' aktuellem Roman «Die Enthusiasten». Vince Bär ist Literaturwissenschaftler. Und er ist Laurence-Sterne-Fan und begeisterter Leser dessen Kultbuches «Leben und Ansichten von Tristram Shandy. Gentleman». Neun Bände hat das Werk. Und jetzt taucht plötzlich ein zehnter auf. Genau 250 Jahre nach Laurence Sternes Tod. In einem wahren Erzählfeuerwerk feiert Markus Orths die lebendige, überbordende, wilde und fantasievolle Literatur und verteidigt sie gegen ihre Inbesitznahme durch Technik und Profitdenken. ____________________ Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: Markus Orths. «Die Enthusiasten». 365 Seiten. Galiani Berlin, 2026. ____________________ Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch ____________________ In dieser Episode zu hören - Markus Orths, Schriftsteller ____________________ - Host: Michael Luisier ____________________ Das ist «Literaturclub: Interview»: Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur.

Kultūras Rondo
Tur iekšā ir ļoti daudz reālās dzīves. Andris Akmentiņš par krājumu bērniem "Klātbūtne"

Kultūras Rondo

Play Episode Listen Later Apr 29, 2026 25:49


Dzejnieks Andris Akmentiņš kurš jau trīs mēnešus ir Pārventas bibiotēkas bibliotekārs, apkopējām sola, ka pēc 29. aprīļa pasākuma pats visu satīrīšot. Tas būs pēc viņa pirmās dzejas grāmatas bērniem "Klātbūtne" atvēršanas. Pasākums sola lielu dauzīšanos ar dzejoļiem, kurā piedalīsies arī plastilīna ilustrāciju autors Krišs Salmanis, kontrabasists Kurts Kārlis un noslēpumains skatuves strādnieks, kura lomā iejutīsies Gusts Ābele. "Šī vairāk ir vecāku grāmata par dauzīšanos kopā ar bērniem," atklāj Andris Akmentiņš un atzīst, ka "šī ir mana grāmata, ko vienmēr esmu gribējis un sapņojis, Zanderes bikstīts esmu dabūjis līdz galam." Autors arī atzīst, ka tajā ir iekšā ļoti daudz reālās dzīves. Nākamā, ja taps, būs jau kopā ar "Pārventas delveriem". Andra Akmentiņa pirmajā dzejas krājumā bērniem iekļauti 36 dzejoļi, kas izdzīvoti un uzrakstīti kopā ar dēliem – dvīņiem Edgaru un Bruno. Puikām augot, ir izaugusi arī grāmata, kurā bērnu un pieaugušo vieno klātbūtne – ne ar ko neaizstājams un ne par kādu naudu nenopērkams dārgums. Mākslinieks Krišs Salmanis grāmatai ilustrācijas veidojis no plastilīna. Ja visa dauzīšanās ar dzejoļiem būs veiksmīga, tad rudenī "Klātbūtne" būs arī Rīgā, bet audiogrāmata – jebkur pasaulē. Pagaidām sarunai ar Andri Akmentiņu fonā čivina, pūš un rej, jo pavasarī negribas istabā sēdēt. Uzklausām arī viņa pieredzi, strādājot Pārventas bibliotēkas bērnu nodaļā. Dzejniekam ir tā priekšrocība vārdus ieraudzīt arī ārpus gramatikas likumiem un pareizai vārdu dalīšanai, piemēram, Akmentiņam "pārslodze" ir pārslas pārēdusies odze, bet "kvīts" ir cūkas kvieciens.

Das Feature - Deutschlandfunk
Zwischen Werkbank und Wahlurne - Die Stadt Singen nach der Landtagswahl

Das Feature - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Apr 28, 2026 43:52


Über die Hälfte der Menschen in Singen, der Heimatstadt des Autors, haben eine Migrationsgeschichte. Bei der Bundestagswahl 2025 wurde die AfD in der südbadischen Industriestadt mit fast 30 Prozent stärkste Partei. Woran liegt das? Von Charly Kowalczyk www.deutschlandfunkkultur.de, Feature

Feature - Deutschlandfunk
Zwischen Werkbank und Wahlurne - Die Stadt Singen nach der Landtagswahl

Feature - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Apr 28, 2026 43:52


Über die Hälfte der Menschen in Singen, der Heimatstadt des Autors, haben eine Migrationsgeschichte. Bei der Bundestagswahl 2025 wurde die AfD in der südbadischen Industriestadt mit fast 30 Prozent stärkste Partei. Woran liegt das? Von Charly Kowalczyk www.deutschlandfunkkultur.de, Feature

Mikrokosmos - Die Kulturreportage - Deutschlandfunk
Zwischen Werkbank und Wahlurne - Die Stadt Singen nach der Landtagswahl

Mikrokosmos - Die Kulturreportage - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Apr 28, 2026 43:52


Über die Hälfte der Menschen in Singen, der Heimatstadt des Autors, haben eine Migrationsgeschichte. Bei der Bundestagswahl 2025 wurde die AfD in der südbadischen Industriestadt mit fast 30 Prozent stärkste Partei. Woran liegt das? Von Charly Kowalczyk www.deutschlandfunkkultur.de, Feature

Literaturclub: Zwei mit Buch
Birgit Birnbacher über «Sie wollen uns erzählen»

Literaturclub: Zwei mit Buch

Play Episode Listen Later Apr 24, 2026 34:39


In ihrem vierten Roman erzählt Birgit Birnbacher von einem Jungen mit ADHS. Dabei beschreibt sie nicht nur die Schwierigkeiten, die Betroffene beispielweise im aktuellen Schulsystem haben, sondern auch welche Chancen «Wildwuchs im Denken» für die Gesellschaft beinhalten könnte. Ozzy ist neun und hat ADHS. In der Schule passt er nicht rein, er stört das Funktionieren der Abläufe. Aber er hat andere Begabungen und Fähigkeiten, mit denen er ein erfolgreiches Leben führen könnte. Die Frage ist nur, ob er der «Erzählung», die andere über ihn machen, eine eigene hinzufügen kann. Im «Literaturclub Interview» erzählt die österreichische Schriftstellerin Birgit Birnbacher von den Zuschreibungen, denen Betroffene ausgesetzt sind, und welche Möglichkeiten es gibt, sie zu überwinden. Und sie erklärt, warum in ihrer Geschichte so viele Murgänge und Unwetter vorkommen müssen. ____________________ Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: Birgit Birnbacher. «Sie wollen uns erzählen». 224 Seiten. Zsolnay, 2026. ____________________ Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch ____________________ In dieser Episode zu hören - Birgit Birnbacher, Schriftstellerin ____________________ - Host: Michael Luisier ____________________ Das ist «Literaturclub: Interview»: Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur.

Brettspielgalaxie
nachSPIEL = vorSPIEL #13

Brettspielgalaxie

Play Episode Listen Later Apr 23, 2026 24:55


Nach fast zweijähriger Pause geht die nachSPIEL = vorSPIEL Reihe wieder weiter. Nachdem mit The GameBuilders & Ravensburger und im Jahr danach der Merz Verlag bereits die Einblicke der Verlage und Veranstalter betrachtet wurden, gibt uns dieses Jahr Matthias Cramer den Einblick eines Autors. Falls ihr Fragen an ihn habt, lasst sie mir gerne über die üblichen Wege zukommen. Jetzt aber viel Spaß mit der Folge. 00:00:17 Vorstellung der Reihe und Matthias Cramer 00:03:09 Gibt es jetzt schon Vorbereitungen? 00:04:14 Was macht ein Autor auf der SPIEL? 00:10:27 allgemeines aus dem Autorenleben 00:23:25 Prototest im Roll & Dine Essen Wenn dir die Folge gefallen hat, würde ich mich über eine Bewertung auf Apple Podcast, Spotify oder einem Podcatcher deiner Wahl freuen. Das hilft mir ungemein um meinen neuen Podcast bekannter zu machen. Feedback kannst du geben: auf Discord Instagram auf unserem Blog Dominik auf Mastodon @D0ELLNER@brettspiel.space und BlueSky d0ellner.bsky.social per email an: brettspielgalaxie.podcast@gmail.com Die Musik ist von Music Unlimited

El Racó del Manga
8x34 - SANT JORDI: autors catalans en perill? Amb LIDIA CASTRO i CATWAY EDICIONS

El Racó del Manga

Play Episode Listen Later Apr 20, 2026 53:53


La supervivència de la llengua a les llibreries penja d'un fil mentre celebrem un Sant Jordi que amaga una realitat asfixiant per als creadors de casa nostra. Si creus que el manga en català està en el seu millor moment, espera't a les revelacions dels nostres convidats. En aquest episodi analitzem el moment actual del manga en català i la literatura catalana amb Lidia Castro i Ezequiel Peris (Catway), que destapen la crisi silenciosa que pateix el sector davant la pressió del castellà i l'allau de novetats que relega obres com El Llibre dels Haikus o Mandala de foc.. També comentem el retorn de Neon Genesis Evangelion en català al 3Cat, i el paper de la CCMA en la recuperació de clàssics. Al Tenkaichi Musical, Aida Deturck interpreta l'opening de La Rosa de Versalles en català.

Was liest du gerade?
Kürthy, Passmann und die Bauchnabel-Literatur

Was liest du gerade?

Play Episode Listen Later Apr 18, 2026 64:11


Momentan ist es der Nummer-1-Sachbuch-Bestseller: Alt genug von Ildikó von Kürthy, heftig kritisiert von Fernsehkritiker Denis Scheck – ebenso wie Sophie Passmanns Bestseller Wie kann sie nur? Grund genug für Maja Beckers und Alexander Cammann, in dieser Sachbuchfolge von Was liest du gerade? über beide Bücher zu sprechen, über die gerade alle diskutieren: Wie gut oder schlecht sind sie denn nun wirklich? Es geht um Selbstbespiegelung und Selbstzweifel, um Social-Media-Scrollen im Bett, um Geständnisbücher, Menopause vs. Midlife-Crisis, Erfolgsstrategien für Bestseller und die Frage, ob Männer sich endlich stärker selbst reflektieren sollten. Der Klassiker ist dieses Mal eines der erfolgreichsten Sachbücher in Deutschland aller Zeiten: Hape Kerkelings Ich bin dann mal weg wird nach 20 Jahren neu aufgelegt, mit einem aktuellen Vorwort des Autors. Alexander Cammann und Maja Beckers sprechen darüber, wie dieses Buch das Land verändert hat. Am Schluss eine neue Rubrik bei Was liest Du gerade?: Unser Geheimtipp – Maja Beckers und Alexander Cammann bringen künftig jeweils einen besonderen Lesetipp mit, kurz und knackig präsentiert. Den Anfang machen Messalina. Intrigen, Macht und Origien im antiken Rom von Honor Cargill-Martin und Die Buchhandlung der Exilanten von Uwe Neumahr. Das Team von Was liest du gerade? erreichen Sie unter buecher@zeit.de. Literaturhinweise: Ildikó von Kürthy: »Alt genug«, Ullstein, 272 Seiten, 22,99 Euro Sophie Passmann: »Wie kann sie nur?«, Kiepenheuer & Witsch, 240 Seiten, 23 Euro Hape Kerkeling: »Ich bin dann mal weg. Meine Reise auf dem Jakobsweg«, Piper, 368 Seiten, 14 Euro Honor Cargill-Martin: »Messalina. Intrigen, Macht und Orgien im alten Rom. Die wahre Geschichte der Skandalkaiserin«, übersetzt von Michael Bischoff und Ulrike Bischoff, C.H. Beck, 459 Seiten, 34 Euro Uwe Neumahr: »Die Buchhandlung der Exilanten. Paris 1940, Zuflucht und Widerstand«, 320 Seiten, 26 Euro [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 

Literaturclub: Zwei mit Buch
Matthias Nawrat über «Das glückliche Schicksal»

Literaturclub: Zwei mit Buch

Play Episode Listen Later Apr 10, 2026 34:13


In seinem fesselnden Roman befragt Matthias Nawrat moralische Dilemmata: Welche Handlungsspielräume gibt es in Krieg und Diktatur, und zu welchem Preis? Im Gespräch mit Franziska Hirsbrunner sagt der Autor, warum gerade in solchen Fragen die Vergangenheit für ihn auch die Gegenwart ist. «Das glückliche Schicksal» ist im Polen des Zweiten Weltkriegs und der frühen 1980er Jahre angesiedelt und teils eine Art Verhör. Eine junge Frau besucht einen alten Mann in seinem Exil in Venedig. Sie schützt wissenschaftliches Interesse vor, aber eigentlich will sie wissen, ob der alte Mann, ein Gulag-Überlebender, 1945 die Seite gewechselt und als Offizier der Sowjets ihren Vater bis zur Invalidität gefoltert hat. Es ist eine atemberaubende Anlage, die unmittelbar erfahrbar macht, wie schnell politische Umstände die Grenze zwischen Anpassung und Widerstand verwischen. ____________________ Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: Matthias Nawrat. «Das glückliche Schicksal». 272 Seiten. Rowohlt, 2026. ____________________ Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch ____________________ In dieser Episode zu hören - Matthias Nawrat, Schriftsteller ____________________ - Host: Franziska Hirsbrunner ____________________ Das ist «Literaturclub: Interview»: Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur.

Die neuen Zwanziger
Trump und Iran, Saarland SPD, SALON-Lektüre

Die neuen Zwanziger

Play Episode Listen Later Apr 9, 2026 30:07 Transcription Available


Thu, 09 Apr 2026 17:06:03 +0000 https://feed.neuezwanziger.de/link/21941/17316553/e01aa72e-ebd5-44a0-b01f-ec71e45af6f8 122584b759af0854a3ec7475b1921647 Stefan und Wolfgang treffen sich vor dem Salon Komm' in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Alle Infos: neuezwanziger.de Shownotes Wolfgang und Stefan blicken auf die aktuelle Nachrichtenlage und diskutieren das Ausbleiben einer Positionierung der Bundesregierung zur US-Politik im Iran sowie zu Israels militärischem Vorgehen im Libanon. Stefan berichtet von einer Reise ins Saarland und zieht Parallelen zwischen den Kriegerdenkmälern der Schlacht bei Spichern und der gegenwärtigen geopolitischen Situation. Zudem ordnen sie die neu eingeführten Meldepflichten für wehrfähige Männer in Deutschland ein. Salon Zur vollständigen Ausgabe 00:28:27 Peter Sloterdijk: Der Fürst und seine Erben Wolfgang und Stefan diskutieren anhand von Peter Sloterdijks neuem Buch die Rückkehr autokratischer Führungsfiguren. Sie erläutern, wie Sloterdijk Parallelen zu Machiavellis „Der Fürst“ zieht, um Politiker wie Donald Trump oder Wladimir Putin einzuordnen. Stefan beleuchtet die These, dass moderne Politik zunehmend durch eine kalkulierte „Fernethik“ geprägt sei, während Wolfgang herausarbeitet, inwiefern der Autor ein fatalistisches Bild der gegenwärtigen Demokratie zeichnet. 02:22:53 Sloterdijk in 1 Minute Wolfgang und Stefan fassen die Kernargumente aus Peter Sloterdijks Buch „Der Fürst und seine Erben“ zusammen. Sie resümieren die Diskussion über das Verhältnis von Volk, Macht und autokratischen Tendenzen innerhalb liberaler Demokratien. 02:24:04 Adrian Daub: Was das Valley herrschen nennt Das Gespräch wendet sich Adrian Daubs Analyse der Machtstrukturen im Silicon Valley zu. Wolfgang skizziert, wie Technologie-Milliardäre ihre Plattformen nutzen, um gesellschaftliche Diskurse zu dominieren. Stefan erläutert Daubs Unterscheidung zwischen sogenannten „Caretakern“ und „Creeps“ und wendet diese auf Personen wie Elon Musk an. Gemeinsam betrachten sie die elitäre Abkapselung und die ideologischen Fundamente der Technologiebranche. 03:33:19 Daub in 1 Minute In einem kurzen Fazit bündeln Wolfgang und Stefan die Hauptargumente aus Adrian Daubs Buch. Sie rekapitulieren die vorgebrachte Kritik an der unregulierten Machtausübung und dem Demokratieverständnis der Silicon-Valley-Akteure. 03:34:29 Ben Lerner: Transkription Wolfgang stellt den Roman „Transkription“ von Ben Lerner vor, in dem ein fiktives Interview mit einem 90-jährigen Mentor namens Thomas im Zentrum steht. Er ordnet ein, dass diese Figur stark an den deutschen Autor Alexander Kluge angelehnt ist. Das Gespräch beleuchtet die erzählerischen Ebenen des Buches, insbesondere den Umgang mit Erinnerungen und das Verhältnis der Generationen zueinander. 03:42:13 Haberman, Swan: How Trump Took the U.S. to War With Iran Ausgehend von einem Artikel der New York Times rekonstruieren Wolfgang und Stefan die regierungsinternen Prozesse in den USA, die zum Krieg mit dem Iran führten. Stefan schildert die Treffen im Situation Room und die Dynamiken zwischen Donald Trump, Benjamin Netanjahu und Beratern wie Marco Rubio. Sie analysieren die Entscheidungsfindung der US-Administration und vergleichen diese Vorgänge mit der zuvor besprochenen Machtanalyse von Sloterdijk. 03:52:26 Jörg Baberowski: Am Volk vorbei Wolfgang präsentiert Jörg Baberowskis Buch „Am Volk vorbei zur Krise der liberalen Demokratie“ als Gegenentwurf zum gängigen Diskurs über den Schutz staatlicher Institutionen. Er gibt Baberowskis These wieder, dass liberale Institutionen und Gerichte den demokratischen Souverän zunehmend entmachten würden. Stefan und Wolfgang debattieren die Kritik des Autors, wonach sich die politische Klasse durch Verrechtlichung vor dem Volkswillen abschirme. 04:08:00 Timothy Snyder: The Next Coup Attempt – And How to Stop It Stefan analysiert einen Text des Historikers Timothy Snyder, der fünf mögliche Szenarien für einen erneuten Putschversuch von Donald Trump skizziert. Stefan bewertet Snyders Ansätze teilweise als realitätsfern, insbesondere im Kontext der parallelen US-Militärhandlungen im Iran. Wolfgang und Stefan vergleichen Snyders Fokus auf den Schutz der Institutionen abschließend mit der zuvor diskutierten Staatskritik von Baberowski. 04:17:28 Roman Widder: »War mir so nicht bewusst« Wolfgang bespricht einen Artikel von Roman Widder aus der Zeitschrift Merkur, der die mediale Rolle deutscher Militärexperten wie Carlo Masala thematisiert. Er referiert Widders Argument, dass der deutschen Öffentlichkeit die tatsächliche innenpolitische und gesellschaftliche Dynamik der Ukraine oftmals vorenthalten bleibe. Stefan und Wolfgang sprechen über die beschriebene Kluft zwischen westeuropäischen Projektionen und den Realitäten innerhalb der ukrainischen Gesellschaft. 04:27:13 Anna Holmes: The People Who Shun Super-Popular Pop Culture Stefan greift einen Text von Anna Holmes aus The Atlantic auf, in dem die Autorin ihre bewusste Vermeidung von Popkultur-Hypes beschreibt. Er erläutert Holmes' Argumentation, dass diese Aversion eine Reaktion auf den Verlust gemeinschaftlicher Seherlebnisse im Streaming-Zeitalter sei. Wolfgang ergänzt die Diskussion durch seine eigene Perspektive zur Allverfügbarkeit von Filmen und Serien. 04:32:33 Fanny Pigeaud: The DRC's security-for-minerals bargain Wolfgang fasst eine Reportage aus Le Monde Diplomatique über den Abbau von Mineralien in der Demokratischen Republik Kongo zusammen. Er beschreibt die marktbeherrschende Stellung Chinas bei Rohstoffen wie Kobalt und Lithium sowie die Versuche der USA, sich über private Initiativen Anteile zu sichern. Zudem verortet er die rohstoffpolitischen Interessen in dem anhaltenden bewaffneten Konflikt in der afrikanischen Region. 04:37:09 Alexander Malofeev: forgotten melodies Zum Abschluss verweist Wolfgang auf das Doppelalbum „Forgotten Melodies“ des Pianisten Alexander Malofeev. Er beschreibt die Werkauswahl, die Stücke von exilierten russischen Komponisten wie Nikolai Medtner und Sergej Rachmaninow umfasst. Zudem geht er kurz auf die musikalische Ausführung und die Hintergrundgeschichte der Kompositionen ein. Literatur Die Zeit der "großen" Männer ist keineswegs vorüber: Peter Sloterdijk schlägt für sein Buch "Der Fürst und seine Erben" Machiavellis "Der Fürst" auf und entdeckt deutliche Parallelen zu unserer Gegenwart mit Putin, Musk und Trump. https://www.suhrkamp.de/buch/peter-sloterdijk-der-fuerst-und-seine-erben-t-9783518001363 Peter Thiel, Jeff Bezos und Mark Zuckerberg sind die ungekrönten Könige des Silicon Valley. Der Literaturwissenschaftler Adrian Daub analysiert in "Was das Valley herrschen nennt" die Macht und die Ideologie der Tech-Milliardäre sowie den Vibe-Shift. https://www.suhrkamp.de/buch/adrian-daub-was-das-valley-herrschen-nennt-t-9783518128695 Kurz vor Alexander Kluges Tod hat ihn der Schriftsteller Ben Lerner in seinem Roman "Transkription" verewigt: https://www.suhrkamp.de/buch/ben-lerner-transkription-t-9783518432754 Die NYT-Reporter Jonathan Swan und Maggie Haberman rekonstruieren in einem Vorabdruck aus ihrem im Erscheinen begriffenen Buch "Regime Change: Inside the Imperial Presidency of Donald Trump", wie Donald Trump in drei Situation-Room-Sitzungen im Februar entschieden hat, sich Israels Iran-Schlag anzuschließen: https://www.nytimes.com/2026/04/07/us/politics/trump-iran-war.html Der Historiker und streitbare Geist Jörg Baberowski sieht die Demokratie nicht in Gefahr - und zwar nicht trotz, sondern wegen des Populismus. In seinem Buch "Am Volk vorbei" kritisiert er die liberale Demokratie und ihre Verfechter: https://www.chbeck.de/baberowski-volk-vorbei/product/40038683 Der Yale-Historiker Timothy Snyder buchstabiert in einem viel gelesenen Substack-Essay fünf historische Drehbücher durch, nach denen Trump im Schatten des Iran-Kriegs einen Putsch versuchen könnte - und was dagegen zu setzen wäre: https://snyder.substack.com/p/the-next-coup-attempt Der Schriftsteller Roman Widder rechnet mit den Ukraine-Experten in den deutschen Medien ab: https://www.merkur-zeitschrift.de/artikel/war-mir-nicht-so-bewusst-a-mr-80-3-54/ Die Atlantic-Autorin Anna Holmes wundert sich über ihre eigene Abneigung gegen alles, was gerade alle gucken müssen - "The Pitt", "Severance", "Slow Horses" - und kommt nach Gesprächen mit drei Sozialpsychologen zu einer überraschenden Diagnose: Nicht der Hype stört sie, sondern die einsame, asynchrone Rezeption, die das Streaming hinterlassen hat: https://www.theatlantic.com/culture/2026/03/pop-culture-hype-aversion/686312/ Fanny Pigeaud schreibt in "Le Monde diplomatique" über den Mineralienabbau im Kongo: https://mondediplo.com/2026/03/09DRC Der Pianist Alexander Malofeev widmet sich auf seinem Debütalbum "forgotten melodies" russischen Komponisten, die im Exil lebten: https://www.sonyclassical.com/releases/releases-details/forgotten-melodies full Stefan und Wolfgang treffen sich vor dem Salon no Stefan Schulz und Wolfgang M. Schmitt 1807

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Das Kalenderblatt
09.04.1963: „Wo die Wilden Kerle wohnen“

Das Kalenderblatt

Play Episode Listen Later Apr 8, 2026 3:35


Eines der besten Bilderbücher aller Zeiten: "Wo die Wilden Kerle wohnen" des US-amerikanischen Autors und Illustrators Maurice Sendak.

NDR Kultur - Neue Bücher
Neue Bücher: "Niemand da" von Ingvar Ambjørnsen

NDR Kultur - Neue Bücher

Play Episode Listen Later Apr 7, 2026 4:43


Posthum erscheinen neue Erzählungen des norwegischen Autors, die tief in die Innenwelt seiner Figuren führen: dunkel, zart, rätselhaft.

Och eine noch! Der Fernseh-Podcast
The Testaments: Die Zeuginnen, Sternstunde der Mörder, Code of Silence / Blind Sherlock, Holt - Der Windkraftschwindler

Och eine noch! Der Fernseh-Podcast

Play Episode Listen Later Apr 3, 2026 82:59 Transcription Available


Neue Serien, Filme und Dokus - Tipps & Analysen mit Jan Freitag und Eric Leimann. In Folge 96 sprechen wir über die Nachfolgeserie von "The Handmaid's Tale": "The Testaments: Die Zeuginnen" (Disney+) verfilmt den späten Nachfolger von Margaret Atwoods visionärem Roman "Der Report der Magd" und mischt die dystopische Gewalt des US-Nachfolgestaates Gilead mit dem Young Adult Genre. Ganz und gar jugendfrei ist hingegen die vierteilige ARD-Miniserie "Sternstunde der Mörder", die auch am Karfreitag die Primetime füllt(e). Auch dies eine Romanverfilmung nach einem Werk des tschechischen Autors und Bürgerrechtlers Pavel Kohout. Es geht um einen Serienmörder im Prag des Jahres 1945 - während sich die deutsche Nazi-Besatzungsmacht in Auflösung befindet. Danach beschäftigen wir uns mit Ermittlern mit Handicap: In der britischen Serie "Code of Silence" (ARD-Mediathek) geht es um eine gehörlose Lippenleserin und in der niederländischen Serie "Blind Sherlock" (ZDF-Mediathek) um einen blinden Abhörspezialisten - beide im Dienste der Polizei. Wir schließen mit dem durchaus besonderen ARD-Dokumentarfilm "Holt - Der Windkraftschwindler", einer True Crime-Story. Das Besondere und durchaus Diskutable daran: Der Täter darf selbst seine Geschichte erzählen.

Kalenderblatt - Deutschlandfunk
Imre Kertész - Auschwitz als Urerfahrung des Schreibens

Kalenderblatt - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Mar 31, 2026 4:58


Als Jugendlicher überlebte Imre Kertész den Holocaust. Diese Erfahrung prägte das Schreiben des ungarisch-jüdischen Autors ein Leben lang. 2002 erhielt er für seine Romane und Erzählungen den Nobelpreis. Vor zehn Jahren ist er gestorben. Kaindlstorfer, Günter www.deutschlandfunk.de, Kalenderblatt

Literaturclub: Zwei mit Buch
Judith Hermann über «Ich möchte zurückgehen in der Zeit»

Literaturclub: Zwei mit Buch

Play Episode Listen Later Mar 27, 2026 35:01


Judith Hermanns Grossvater war während des Zweiten Weltkriegs für die SS in Polen stationiert. In ihrem neuen Buch «Ich möchte zurückgehen in der Zeit» versucht die deutsche Bestseller-Autorin herauszufinden, wer er war, wie er war und was er getan hat. Judith Hermann, Jahrgang 1970, gilt als eine der renommiertesten deutschen Autorinnen. In ihrem neuen Buch «Ich möchte zurückgehen in der Zeit» begibt sie sich auf die Spuren ihres Grossvaters. Er war überzeugter Nazi, Mitglied der Waffen-SS. In der polnischen Stadt Radom war er mutmasslich an einem Massaker beteiligt, bei dem 30.000 Menschen ums Leben kamen. Hermann kannte ihren Grossvater nicht, er starb sechs Jahre vor ihrer Geburt. Über ihn geredet wurde in der Familie kaum. Ein Tabu, eine Leerstelle. Im «Literaturclub Interview» erklärt Hermann, was sie dazu bewogen hat, diese Leerstelle jetzt füllen zu wollen. ____________________ Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: Judith Hermann. «Ich möchte zurückgehen in der Zeit». 160 Seiten. S. Fischer, 2026. ____________________ Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch ____________________ In dieser Episode zu hören - Judith Hermann, Schriftstellerin ____________________ - Host: Katja Schönherr ____________________ Das ist «Literaturclub: Interview»: Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur.

Büchermarkt - Deutschlandfunk
Zum Tod des Autors und Filmemachers Alexander Kluge

Büchermarkt - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Mar 26, 2026 14:19


Gutzeit, Angela www.deutschlandfunk.de, Büchermarkt

Mensch!
Mensch Oliver Polak – Dazugehören in Papenburg - Folge Eins von Zwei

Mensch!

Play Episode Listen Later Mar 25, 2026 35:56


Ein Gast! Premiere! In dieser Folge sprechen wir über das sehr bewegte Leben des Comedians, Autors und Podcasters Oliver Polak, ok, aber das Besondere: er sitzt dabei und hört uns zu, korrigiert und greift ein. Und währenddessen entdecken wir so einige Parallelitäten zu Host Heiko…Executive Producer: Ruben Schulze-FröhlichRedaktion: Heiko Behr, Mira Dönges, Tamara AllinHost: Mira Dönges, Heiko BehrSounddesign: Felix StäbleinProduktionsleitung: Josephine AleytBei „Mensch!“ erzählen Mira und Heiko die spannendsten, bewegendsten und überraschendsten Geschichten aus dem echten Leben unserer Lieblingspromis – authentisch, nahbar und voller Emotionen. Von Taylor Swift und Kanye West über Hape Kerkeling und Dieter Bohlen bis hin zu Heidi Klum und Madonna. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Kultūras Rondo
Grafiskā romāna autors Jonass Sildre: Pertam patika attēlojums un mūzikas vizualizācija

Kultūras Rondo

Play Episode Listen Later Mar 18, 2026 11:50


Aizvadītajā nedēļā Rīgā viesojās igauņu mākslinieks, ilustrators, komiksu un grafiskā romāna autors Jonass Sildre. Viņa grafiskais romāns „Starp divām skaņām” par igauņu komponista Arvo Perta dzīvi pērn iznāca latviešu valodā, un to tulkojusi Maima Grīnberga. Skanot Arvo Perta dziesmām no dažādu gadu komponēšanas laika, iesākas tikšanās ar grafiskā romāna "Starp divām skaņām" autoru Jonasu Sildri.  Pēc muzikālā ievada Jonass Sildre ar vizuālu stāstījumu atklāj grāmatas tapšanas ceļu no idejas aizsākuma līdz grāmatas īstenošanai. Igaunijā grafiskais romāns "Starp divām skaņām" iznāca 2018. gadā. Tajā ar attēlu un teksta palīdzību iepazīstam komponista Arvo Perta dzīvi no dzimšanas līdz 1980. gadam, kad padomju vara viņu piespieda emigrēt.  Savu vizuālo vēstījumu klātesošajiem Sildre veic, vienlaikus zīmējot planšetē, ko vērojam uz liela ekrāna, un stāstot: viss sācies 2000. gadā, kad draugs Jonasam uzdāvinājis kompaktdisku ar Arvo Perta mūziku. "Klausoties disku, es sapratu, ka daudzus no viņu skaņdarbiem jau biju dzirdējis. Piemēram, "Elīnai" man bija labi pazīstams. Bet es iepazinu arī jaunus darbus, piemēram, "Tabula rasa". Faktiski no tā brīža Arvo Perta mūzika kļuva par neatņemamu manas dzīves sastāvdaļu. Es sāku to klausīties gandrīz visu laiku, un tā tas turpinājās gandrīz piecus gadus. Tajā laikā mūzika kļuva par daļu no mana pieaugšanas procesa," stāsta Jonass Sildre. 2005. gadā viņš izdzirdējis Igaunijas klasiskās mūzikas radio raidījumu, kurā atspoguļots Perta dzīves stāsts.  "Tas bija brīdis, kad es pirmo reizi dzirdēju par komponista dzīvi. Līdz tam es nebiju interesējies. Ne jau tāpēc, ka mani tas neinteresē, bet biju jau pieredzējis, ja man kāda mūzika patīk, man ne vienmēr patīk arī personība, kas to komponē. Bet Perta gadījumā tas tā nebija. Patiesībā bija otrādi. Es atklāju, ka dzīvesstāsts ir tikpat fascinējošs kā mūzika. Tas bija brīdis, kad mana aizraušanās ar komiksiem un aizraušanās ar Perta mūziku savienojās tādā formātā kā grafiskais romāns," atklāj Jonass Sildre.

bet tas taj autors cija piem tabula savu paties starp grafisk igaunijas igaunij aizvad patika perta faktiski
Literaturclub: Zwei mit Buch
Siri Hustvedt über «Ghost Stories»

Literaturclub: Zwei mit Buch

Play Episode Listen Later Mar 13, 2026 28:56


In ihrem neuen Buch setzt die US-Autorin Siri Hustvedt ihrem vor zwei Jahren verstorbenen Ehemann Paul Auster ein Denkmal. Sie blickt zurück auf 43 Jahre gemeinsamen Lebens. Tiefgründig, berührend, intim. Am 30. April 2024 starb der berühmte US-amerikanische Schriftsteller Paul Auster. Die nicht minder berühmte Autorin Siri Hustvedt hatte über 40 Jahre lang mit ihm zusammengelebt. Hustvedt und Auster galten als das intellektuelle Glamour-Paar New Yorks. In ihrem Memoir «Ghost Stories. Ein Buch der Erinnerung» setzt Siri Hustvedt ihrem Ehemann nun ein Denkmal. Sie schreibt von Austers letzten Tagen, bevor er starb, und von ihrem Trauerprozess. Und sie blickt zurück auf den Anfang ihrer Beziehung sowie den späteren gemeinsamen Alltag voller Freude aber auch Leid. «Paul hätte dieses Buch sehr gefallen», ist Hustvedt überzeugt. «Ich glaube, er wäre stolz darauf.» Im «Literaturclub Interview» berichtet Hustvedt von der Entstehung des Buchs – und von dem Geruch von Austers Zigarillos, der ihr bis heute noch manchmal in die Nase steigt. ____________________ Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: Siri Hustvedt. «Ghost Stories. Ein Buch der Erinnerung». Aus dem amerikanischen Englisch von Uli Aumüller und Grete Osterwald. 400 Seiten. Rowohlt, 2026. ____________________ Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch ____________________ In dieser Episode zu hören: - Siri Hustvedt, Autorin ____________________ Weiterführende Informationen Das ganze Gespräch auf Englisch unter https://www.srf.ch/audio/literaturclub-interview/das-ganze-gespraech-mit-siri-hustvedt-englisch?partId=olVJJkeHCtYRjc3Pc-FK_YZhAN4 ____________________ - Host: Katja Schönherr ____________________ Das ist «Literaturclub: Interview»: Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literatur-Newsletter gibt es unter srf.ch/literatur.

Büchermarkt - Deutschlandfunk
Zum Tod des portugiesischen Autors António Lobo Antunes

Büchermarkt - Deutschlandfunk

Play Episode Listen Later Mar 5, 2026 6:58


Wenzel, Tobias www.deutschlandfunk.de, Büchermarkt

Llapis de memòria
Luis Alegre: "Només he triat cançons que he cantat amb els autors"

Llapis de memòria

Play Episode Listen Later Mar 5, 2026 55:22


Literaturclub: Zwei mit Buch
Norbert Gstrein über «Im ersten Licht»

Literaturclub: Zwei mit Buch

Play Episode Listen Later Feb 27, 2026 34:31


Ein Leben im Schatten der Kriege: Der Österreicher Norbert Gstrein erzählt in seinem packenden Antikriegsroman von einem, der nie kämpft und doch geprägt wird von den Verwerfungen des 20. Jahrhunderts. Im Gespräch mit Felix Münger sagt der Autor, weshalb diese Konstellation gerade heute aktuell ist. In seinem Roman «Im ersten Licht» greift Norbert Gstrein einmal mehr grosse Themen unserer Zeit auf: Wie verhalten wir uns zum Krieg, der zurück ist in Europa? Und: Können wir «Zaungäste» sein, wenn die Ordnung untergeht, die wir gekannt haben? Gstrein spielt drängende Fragen wie diese in der Historie durch – und schafft dadurch die nötige zeitliche Distanz zur kritischen Selbstbefragung als Menschen im Hier und Jetzt. ____________________ Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: Norbert Gstrein. «Im ersten Licht». 416 Seiten. Hanser, 2026. ____________________ Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch ____________________ In dieser Episode zu hören - Norbert Gstrein, Schriftsteller ____________________ - Host: Felix Münger ____________________ Das ist «Literaturclub: Interview»: Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur.

RaDiHum20
RaDiHum20 spricht mit Beatrice Nava über die Wiener Digital Humanities (DHd2026)

RaDiHum20

Play Episode Listen Later Feb 20, 2026 18:03


English Version below In dieser Kurzfolge von RaDiHum20 setzen wir unsere Interviewreihe zur DHd2026 in Wien fort und sprechen mit Beatrice Nava, die im Bereich Digital Philology an der Universität Wien forscht und lehrt. Im Gespräch gibt Beatrice uns Einblicke in ihre Arbeit an digitalen wissenschaftlichen Editionen. Ein aktuelles Projekt widmet sich einer genetischen digitalen Edition von Giacomo Leopardis Idilli und der Frage, wie sich Schreib- und Überarbeitungsprozesse eines Autors über unterschiedliche Manuskripte und Drucke hinweg digital modellieren lassen. Dabei geht es nicht nur um TEI/XML-Kodierung, sondern auch um Visualisierungen, die literarische Produktionsprozesse nachvollziehbar machen. Ergänzt wird diese Arbeit durch die Beteiligung an der internationalen Arbeitsgruppe VIDIT, die sich mit der Visualisierung textueller Varianz beschäftigt und an gemeinsamen Begrifflichkeiten und Best Practices für interoperable Werkzeuge arbeitet. English: In this short episode of RaDiHum20, we continue our interview series ahead of DHd2026 in Vienna, talking to Beatrice Nava. Beatrice is a lecturer and researcher in Digital Philology at the University of Vienna. During the interview, Beatrice shares insights into her work on digital scholarly editions. One of her current projects is a genetic digital edition of Giacomo Leopardi's Idilli, which explores how an author's writing and revision processes can be modelled digitally across different manuscripts and printed editions. This involves TEI/XML encoding and visualizations that make literary production processes tangible. Beatrice's work is also enriched by her participation in the international VIDIT working group, dedicated to visualising textual variation and developing shared terminology and best practices for interoperable tools.

Ràdio Maricel de Sitges
Del nostre arxiu sonor, parlem amb els autors d'un llibre de capçalera: cinc mirades al Carnaval de Sitges. Era el gener del 2001

Ràdio Maricel de Sitges

Play Episode Listen Later Feb 17, 2026


Ens anuncien que el llibre tindrà una reedició ampliada, que abastarà del 2001 a l'actualitat i en la qual hi estan treballant Sergi Molina i Laura Gómez, i que es presentarà aquest Sant Jordi. Del nostre arxiu sonor us oferim una conversa maquíssima que varem tenir el 17 de gener del 2001 amb els cinc autors de 'Cinc mirades al Carnaval de Sitges', el llibre de referència sobre la festa que podeu trobar íntegre al portal de l'arxiu digital de Sitges. Xavier Miret s'encarregà del capítol que abasta l'àmbit dels origens al 1900, Roland Sierra del periode comprès entre el 1901 i el 1923, Miquel Forns dels anys de la República fins a l'inici de la guerra civil, Antoni Sella del Carnaval durant el franquisme, i Miquel Marzal del periode democràtic entre el 1976 i l'any 2000. L'entrada Del nostre arxiu sonor, parlem amb els autors d’un llibre de capçalera: cinc mirades al Carnaval de Sitges. Era el gener del 2001 ha aparegut primer a Radio Maricel.

Literaturclub: Zwei mit Buch
Julia Weber über «Weil ich Ruth bin»

Literaturclub: Zwei mit Buch

Play Episode Listen Later Feb 13, 2026 28:51


Felle, Federn, Fischschuppen: Ruth kann Menschen durch Küsse in Tiere verwandeln und mit ihrer Willenskraft Bäume fällen. Julia Weber spricht über diese «moderne Hexe» als Vorbild, darüber, warum Menschen dem Alltag entfliehen wollen, und warum die sinnliche Wahrnehmung ihr besonders wichtig ist. Dank ihrer besonderen Kräfte kann Julia Webers Protagonistin der Welt und ihren Ungerechtigkeiten auf eine andere Art begegnen. Unglückliche oder unsichere Menschen suchen Trost oder einen Ausweg aus dem «normalen» Leben, wenn sie sich von Ruth zum Beispiel in ein kleines Vögelchen verwandeln lassen, und sie selbst sieht einen zentralen Zweck ihres Daseins darin, ihnen zu helfen. Doch auch Ruth ist mit zutiefst menschlichen Krisen konfrontiert, die sich trotz ihren übermenschlichen Fähigkeiten nicht alle aus der Welt schaffen lassen: Freundinnen mit schwerwiegenden psychischen Problemen, komplizierte Beziehungen, der Verlust der unbeschwerten Kindheit, der Drang, gefallen zu wollen. Besondere Fähigkeiten bedeuten auch besondere Verantwortung – und damit hadert Ruth. Je älter sie wird, desto mehr entgleiten ihr die Dinge. Im «Literaturclub Interview» gibt Julia Weber Auskunft darüber, warum sie dennoch hofft, mehr Menschen könnten die Welt einmal durch Ruths Augen sehen. Sie verrät, weshalb sie selbst sich gern in eine Qualle verwandeln würde, und warum sie über «eine Sexualität, die mit Pornografie nichts mehr zu tun hat» schreibt. ____________________ Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: Julia Weber. «Weil ich Ruth bin». 464 Seiten. Limmat Verlag, 2026. ____________________ Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch ____________________ In dieser Episode zu hören - Julia Weber, Autorin ____________________ - Host: Simon Leuthold ____________________ Das ist «Literaturclub: Interview»: Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur.

Literatur - SWR2 lesenswert
SWR Bestenliste Februar

Literatur - SWR2 lesenswert

Play Episode Listen Later Feb 1, 2026 69:07


Traumlogik und Erinnerungsarbeit: Martina Läubli, Judith von Sternburg und Christoph Schröder diskutierten in der Bühler Mediathek vier Werke, die auf der SWR Bestenliste im Februar verzeichnet sind. Auf dem Programm standen mit „Vaim“ der neue Roman von Literaturnobelpreisträger Jon Fosse (Platz 5), mit „Ein Jahr in der Natur“ von Josephine Johnson eine Erstübersetzung aus dem Jahre 1969 (Platz 3), mit „Trag das Feuer weiter“ der Abschluss einer Familientrilogie von Leïla Slimani (Platz 2) und mit „Abschied(e)“ von Julian Barnes ein Buch über Erinnerungsarbeit angesichts des nahenden Todes. Begeistert zeigte sich die Jury von Jon Fosses „Vaim“ in der deutschen Fassung von Hinrich Schmidt Henkel aus dem Rowohlt Verlag. Drei Männer erzählen, eine Frau entscheidet. Fosses Prosa in kapitellangen Sätzen, die von Einsamkeit in der norwegischen Provinz erzählen, von Freundschaften und fatalen Beziehungen, überzeugte selbst einen ehemaligen Kritiker des Autors. Ein Text, getragen von einer melancholischen „Traumlogik“, erklärte Jury-Mitglied Christoph Schröder. Fosse-Kennerin Martina Läubli ordnete die Geschichte, in der am Ende fast alle Figuren gestorben sind, in das Gesamtwerk des Nobelpreisträgers ein. Die bislang jüngste Pulitzer-Preisträgerin wird in Deutschland wiederentdeckt, dank einer hochwertigen Edition in der Anderen Bibliothek. Josephine Johnsons „Ein Jahr in der Natur“ in der Übersetzung von Bettina Abarbanell und mit Illustrationen von Andrea Wan wird von der Bestenliste-Jury aber durchaus kontrovers diskutiert. Die Genauigkeit der Naturbeschreibungen, die niemals zu sprachlichen Überhöhungen der Flora und Fauna führen, wird gelobt. Doch die jahreszeitlichen Naturbetrachtungen seien zuweilen etwas erwartbar, sagt Judith von Sternburg. Auch die Schärfe und Aktualität der politischen Analyse ist Gegenstand des Gesprächs, webt die Autorin in ihre Chronik doch immer wieder Kommentare zum damaligen Vietnam-Krieg ein. Je länger der Abend, desto schärfer die Diskussion der Jury. Leïla Slimanis „Trag das Feuer weiter“ in der Übersetzung von Amelie Thoma aus dem Luchterhand Verlag wurde von Judith von Sternburg vorgestellt. Nach der Lesung aus dem Roman, in der es um die Zerrissenheit der Hauptfigur zwischen Marokko und Frankreich ging, kam Christoph Schröder auf die sprachlichen Schwächen zu sprechen. Während Läubli und von Sternburg ein Buch mit ambivalent gezeichneten Figuren gelesen haben wollen, kritisierte Schröder die seiner Meinung nach offensichtliche Schwarz-Weiß-Malerei, den willkürlichen Perspektivwechsel und die auf „Thrill“ angelegte Ästhetik selbst in einer Missbrauchsszene: „An diesem Buch stört mich so gut wie alles.“ Der Spitzenreiter der SWR Bestenliste im Februar ist Julian Barnes vermutlich letztes Buch „Abschied(e)“, das Gertraude Krueger für Kiepenheuer und Witsch ins Deutsche übertragen hat.

Literaturclub: Zwei mit Buch
Leïla Slimani über «Trag das Feuer weiter»

Literaturclub: Zwei mit Buch

Play Episode Listen Later Jan 30, 2026 32:18


Die französische Bestsellerautorin und Prix Goncourt-Preisträgerin Leïla Slimani schliesst mit «Trag das Feuer weiter» ihre grosse Familiensaga ab. Sie erzählt, warum sie seit jeher über Familie und weibliche Identität schreibt und wie Erinnerungen in ihren Texten zu Fiktion werden. Slimani erzählt im Finale «Trag das Feuer weiter», wie sie über drei Generationen hinweg Herkunft, Verlust und Selbstfindung literarisch verdichtet – von der elsässischen Grossmutter, die in Marokko ein Zuhause hat, bis zur Schriftstellerin Mia, die im dritten Band nach Meknès auf die Zitruspantage ihrer Grosseltern zurückkehrt, wo die Zeit wie stillgestanden ist. Das Motiv des «weitergetragenen Feuers», inspiriert von Jean Cocteau, durchzieht das Buch wie ein roter Faden: Erinnerungen verblassen, Menschen sterben, doch etwas bleibt – der Impuls weiterzugehen. Slimani spricht über die Kraft der Fiktion, das Schweigen der Männer, die Sprachmacht der Frauen, über Identität zwischen Orient und Okzident sowie die Frage, wie Literatur Bindungen schafft in einer Zeit der Vereinzelung. Ein intensives Gespräch über Herkunft, Freiheit und das Feuer, das wir gemeinsam weitertragen. _______________________ Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: Leïla Slimani. «Trag das Feuer weiter». 448 Seiten. Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Luchterhand Verlag, 2026. _______________________ Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch _______________________ In dieser Episode zu hören - Leïla Slimani, Schriftstellerin - Annette Wunsch, deutsche Stimme von Leïla Slimani _______________________ - Host: Annette König _______________________ Das ist «Literaturclub Interview»: Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur.

Interne Revision – souverän, kollegial und wirksam
#409: The War of Art und die Interne Revision

Interne Revision – souverän, kollegial und wirksam

Play Episode Listen Later Jan 25, 2026 5:41


Ich lese gerade das Buch „The War of Art“ von Steven Pressfield. Der deutsche Titel lautet „Der Krieg der Kunst“. Angeblich ist das Buch ein absoluter Klassiker für Kreative, Unternehmer und eigentlich jeden und jede, der oder die ein wichtiges Projekt vorantreiben möchte und an Prokrastination bzw. Aufschieberitis leidet. Haben Sie sich jemals gefragt, warum es so verdammt schwer ist, mit dem Projekt anzufangen, das einem am meisten am Herzen liegt? Warum wir lieber die in Unterlagen wühlen oder im Anweisungswesen Scrollen, statt in das erste Gespräch zu gehen oder die Arbeitspapiere zu schreiben? Pressfield hat eine Antwort darauf: Der Widerstand. Key Takeaways aus der Folge: Widerstand ist ein Kompass: Wenn du vor einer Aufgabe große Angst hast, ist das oft das sicherste Zeichen dafür, dass du sie unbedingt tun musst. Professionalität ist eine Entscheidung: Ein Profi definiert sich nicht über sein Talent, sondern über seine Disziplin. Er taucht auf, egal ob er inspiriert ist oder nicht. Die Heilung für Aufschieberitis: Es geht nicht darum, die Angst zu verlieren, sondern zu lernen, mit der Angst zu handeln. Erwähnte Ressourcen: Buch: The War of Art von Steven Pressfield (Deutscher Titel: Der Krieg der Kunst) Website des Autors: stevenpressfield.com Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

PODCAST (Schweizerdeutsch Audio)
Wer schreibt deine Geschichte? – Gott hat mehr für dich

PODCAST (Schweizerdeutsch Audio)

Play Episode Listen Later Jan 19, 2026 29:32


Wer schreibt deine Geschichte?Sind es deine Umstände, schmerzhafte Erfahrungen aus der Vergangenheit, negatives Denken, dein Versagen oder dein Feind? Oder ist es Gott, der dir jeden Tag neu zuspricht: „Ich habe noch so viel Gutes für dich bereit. Vertraue mir. Ich werde nie etwas von dir verlangen, wofür ich dich nicht geschaffen habe.“In dieser Predigt ermutigt Konrad Blaser, Gott den Platz des Autors zu geben. Du trägst alles in dir, um das Leben zu leben, das Gott für dich vorgesehen hat – ein Leben voller Hoffnung, Sinn und Zukunft.

Rang I - das Theatermagazin - Deutschlandfunk Kultur
Neu am Nationaltheater Mannheim: Porträt des Autors Emre Akal

Rang I - das Theatermagazin - Deutschlandfunk Kultur

Play Episode Listen Later Jan 17, 2026 5:22


Wetzel, Marie-Dominique www.deutschlandfunkkultur.de, Rang 1

NDR Feature Box
Der Absturz

NDR Feature Box

Play Episode Listen Later Dec 14, 2025 54:42


Eine Grenzerfahrung erlebt von Johannes Groschupf Der Absturz eines Helikopters, der sich am 31.03.1994 in der algerischen Sahara ereignete und der vierzehn Todesopfer forderte, wird hier von Johannes Groschupf, dem einzigen Überlebenden, erzählt. In einer Sprache von beklemmender Intensität wird dem Hörer eine Innenansicht dieser Grenzerfahrung ermöglicht, die - in ihrem Schmerz wie in ihrem tiefen Glück - außergewöhnlich fesselnd ist. Die Haut des Autors war zu 80 Prozent verbrannt. Das Leben ist ihm noch einmal geschenkt worden. Die NDR-Produktion wurde 1999 mit dem Robert-Geisendörfer-Preis ausgezeichnet und hat als hoffnungsspendende Geschichte, dass das Leben manchmal weitergeht, obwohl wir dies nicht für möglich halten, nichts von ihrer Wirkungskraft eingebüßt. Von Johannes Groschupf Redaktion: Joachim Dicks Produktion: NDR 1998

Auf den Tag genau
Ein Fundstück aus der Frühgeschichte der Kafka-Rezeption

Auf den Tag genau

Play Episode Listen Later Dec 8, 2025 10:12


Als Franz Kafka am 3. Juni 1924 starb, war er, trotz immerhin 46 Publikationen zu Lebzeiten, ein der Literaturwelt weithin unbekannter Autor. Außer seinem Freund und Nachlassverwalter Max Brod hatte kaum jemand in Kafka den Jahrhundertkünstler erkannt, als der er später posthum auf dem Parnass einzog, und so darf der Artikel eines Autors namens Heinrich Dreyfuß, den wir in den Altonaer Nachrichten vom 8. Dezember 1925 fanden, wohl als echte Entdeckung gelten. Dreyfuß, über dessen Person wir leider keine belastbaren Erkenntnisse einzuholen vermochten, empfiehlt Kafka nicht einfach als Geheimtipp einem neugierigen Publikum; er stellt ihn unumwunden in Reihe mit Granden der deutschen Literaturgeschichte wie Goethe und E.T.A. Hoffmann. Dass auch ein Jakob Wassermann in dieser Reihe auftaucht, mag ebenso überraschen wie der Vergleich Kafka'scher Syntax mit gotischer Sakralarchitektur – interessant, ja brisant ist Dreyfuß‘ Argument allemal. Frank Riede stellt es uns vor.

NDR Feature Box
Lauter ziellose Leben

NDR Feature Box

Play Episode Listen Later Dec 7, 2025 53:06


Der Schriftsteller László Krasznahorkai In seinen Romanen und Erzählungen durchstößt der 1954 geborene László Krasznahorkai die feine Membran der Zivilisation und macht das Alltägliche zu einer Frage von Leben und Tod: so in seinem Debüt «Satanstango», dessen Verfilmung 1994 auf der Berlinale seine internationale Premiere hatte, so auch in seinem zuletzt übersetzten Roman "Herscht 07769", der im Milieu ostdeutscher Neonazis spielt. In einer mäandernden, Raum und Zeit überspannenden Prosa zeigt sich das Bild eines Autors, der schutzlos der Brutalität des irdischen Daseins ausgesetzt scheint. Begegnungen in Berlin und Budapest mit einem rastlosen Solitär der Gegenwartsliteratur. László Krasznahorkai wird in diesen Tagen mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet. Von Thomas David Redaktion: Joachim Dicks Produktion: WDR 2023

Buchkritik - Deutschlandfunk Kultur
Portrait des norwegischen Autors Frode Grytten

Buchkritik - Deutschlandfunk Kultur

Play Episode Listen Later Nov 26, 2025 5:26


Heimann, Holger www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart

portrait holger autors heimann lesart norwegischen frode grytten
Lesart - das Literaturmagazin - Deutschlandfunk Kultur
Portrait des norwegischen Autors Frode Grytten

Lesart - das Literaturmagazin - Deutschlandfunk Kultur

Play Episode Listen Later Nov 26, 2025 5:26


Heimann, Holger www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart

portrait holger autors heimann lesart norwegischen frode grytten
Literatur - SWR2 lesenswert
Auf Dan Browns Spuren in Prag

Literatur - SWR2 lesenswert

Play Episode Listen Later Nov 14, 2025 6:42


Prag ist Schauplatz des neuen Dan-Brown-Thrillers. Das Interesse der Fans ist groß und die Stadt reagiert prompt: Neue Dan-Brown-Touren sind ausverkauft. Marianne Allweiss ist mitgelaufen und versucht, das Erfolgsrezept des Autors zu entschlüsseln.

Hörspiel
«Ich spiele mit dem Gedanken...»

Hörspiel

Play Episode Listen Later Nov 13, 2025 57:08


«...eine Symbiose mit einer Motte einzugehen» von Moritz Hanfgarn. Autofiktionales Hörspiel über Alkoholkrankheit und Sucht. Die Figuren des Stücks treiben durch Fantasie und Realität, mal in der Tiefsee, mal im Auge des Autors. Sie sind sich dabei ziemlich sicher, dass sie Teil einer Tragödie sind. Wer das Hörspiel im Radio hören will: Samstag, 15.11.2025, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Die Figuren sind zwar unterschiedlich, aber teilen die gleichen Gedanken. Das Ergebnis ist eine unzuverlässige und doch zielstrebige Vielstimmigkeit, die am gegenständlichsten beim «Chor des verelendeten Proletariats» wird – der hat oft eine Meinung, zwischendurch sucht er aber auch mal seine Autoschlüssel. ____________________ Mit: Emil Gutheil, Melina von Gagern, Alexander Schuster, Maria Lehberg, Rosie Salomon, Foxy Chor Weimar __________________ Tontechnik: Valentin Dudeck, Tilman Böhnke, Till Vesely – Regie: Moritz Hanfgarn und Karlotta Sperling ____________________ Produktion: Experimentelles Radio, Bauhaus-Universität Weimar 2025 ___________________ Dauer: 57'

Divas puslodes
BBC vadības demisija, klimata konference Brazīlijā, slēgtā Lietuvas-Polijas robeža

Divas puslodes

Play Episode Listen Later Nov 12, 2025 53:58


Raidsabiedrības BBC ģenerāldirektora un ziņu dienesta vadītājas demisijas apstākļi, ANO Klimata pārmaiņu konference Belenā (Brazīlijā) un globālās klimata politikas aktualitātes, kā arī Baltkrievijas diktatora Lukašenko jaunākie diplomātiskie manevri slēgtās Polijas un Lietuvas robežas sakarā. Ārpolitikas aktualitātes studijā pārrunājam kopā ar Latvijas Ārpolitikas institūta direktoru un Rīgas Stradiņa universitātes Sociālo zinātņu fakultātes asociēto profesoru Kārli Bukovski un Latvijas Ārpolitikas institūta pētnieku Uģi Lībieti. Kā atdzesēt pasauli? Pirmdien Brazīlijas pilsētā Belenā tika atklāta Trīsdesmitā Apvienoto Nāciju Klimata pārmaiņu konference, kurā piedalās 1992. gadā parakstītās ANO Klimata pārmaiņu ietvarkonvencijas dalībvalstis. Šis dokuments pirmo reizi Apvienoto Nāciju līmenī atzina klimata pārmaiņas par globālu draudu. Vēlākajos gados uz tā pamata slēgtas citas vienošanās, tai skaitā 2015. gada Parīzes klimata nolīgums, kura mērķis ir līdz 2100. gadam ierobežot globālās temperatūras pieaugumu līdz aptuveni pusotram Celsija grādam, salīdzinot ar pirmsindustriālā laikmeta līmeni. Arī šīgada samita dienaskārtībā dominē globālā sasilšana, pāreja no tradicionālā fosilā kurināmā uz videi draudzīgāku enerģijas ieguvi un dalībvalstu atpalikšana no agrāk pieņemtajām saistībām. Pasākums ilgs vienpadsmit dienas un ir kupli apmeklēts – dalībai reģistrējušies apmēram piecdesmit tūkstoši cilvēku no 190 pasaules valstīm. Konferences rīkotāji saskārušies ar apmešanās vietu deficītu, un Brazīlijas valdībai nācies ķerties pie ārkārtas pasākumiem, uz laiku noīrējot vairākus kruīza lainerus un pielāgojot apmešanās vajadzībām skolas un armijas objektus. Pienācīgu apmešanās vietu trūkums licis dažām dalībvalstīm samazināt delegāciju sastāvu vai pat atteikties no ierašanās pavisam. Savienoto Valstu delegācijas neierašanās iemesls gan ir cits – jaunās administrācijas politika, izstājoties no Parīzes nolīguma un slēdzot atbildīgo institūciju – Prezidenta īpašā sūtņa klimata jautājumos biroju. Prezidents Tramps deklarējis, ka klimata pārmaiņu problemātika esot izdomājums un krāpšanas shēma, kas tikai apgrūtinot viņa valsts ekonomikas attīstību. Vēsturiski Savienotās Valstis ir lielākais ogļskābās gāzes iepludinātājs atmosfērā, lai gan šobrīd ikgadējo apjomu ziņā tās apsteigusi Ķīna. Šī Vašingtonas pieeja ir vien drūmākais akcents neiepriecinošajā kopainā, ciktāl samita dalībniekiem pirmo reizi nācies nepārprotami atzīt, ka globālie pūliņi klimata pārmaiņu novēršanā nesasniedz rezultātus. No samita tribīnes izskan biedinoši atgādinājumi par to, ka šogad vien klimata pārmaiņas par sevi atgādinājušas ar neierasti ilgu un intensīvu vasaras karstuma periodu Indijā un Pakistānā, līdzīgu vasaras tveici Rietumeiropā, ugunsgrēkiem Vidusjūras reģionā, postošu sausumu Turcijā, viesuļvētrām Karību reģionā un Brazīlijas dienvidos, taifūniem Vjetnamā un Filipīnās. Karstuma viļņi tiek minēti kā simtu cilvēku nāves iemesls. Brazīlijai piederošie Amazones tropu meži ir viens no galvenajiem pūliņu īstenošanas punktiem, ciktāl to izciršana ir nozīmīgs drauds planētas ekoloģiskajam līdzsvaram. Skaļu un nepatīkamu atgādinājumu par šīm problēmām samita dalībnieki piedzīvoja otrdien, kad konferences galvenajā ēkā ielauzās protestētāji no mūžamežu pamatiedzīvotāju vidus, iesaistoties sadursmēs ar apsardzi. Lukašenko draud Viļņai, pielabinās Vašingtonai 29. oktobrī Lietuvas gaisa telpā notika kārtējais incidents, kad no Baltkrievijas puses ielidojuši gaisa baloni, kādi tiek izmantoti meteoroloģiskajām zondēm, likuši vairakkārt apturēt Viļņas lidostas darbību. Pēdējā laikā parādās ziņojumi, ka šādi gaisa baloni, kā arī lidroboti tiekot izmantoti, nogādājot no Baltkrievijas Polijā un Lietuvā kontrabandas cigaretes. Reaģējot uz notikušo, Lietuvas valdība tajā pašā dienā slēdza robežšķērsošanas punktus ar Baltkrieviju. Kā zināms, jau kopš septembra vidus ir ierobežotas arī robežšķērsošanas iespējas starp Poliju un Baltkrieviju. Pēc tam, kad apmēram divdesmit Krievijas lidroboti 9. septembrī ielidoja Polijas gaisa telpā, Varšava 12. septembrī pilnībā slēdza savu robežu ar Baltkrieviju. Pāris nedēļas vēlāk kustība gan daļēji tika atjaunota, tomēr vairāki nozīmīgi robežpunkti joprojām paliek slēgti, tā apgrūtinot satiksmi. Divu robežpunktu atvēršana tika plānota oktobra beigās, taču pagaidām ir atlikta, acīmredzot saistībā ar minētajiem notikumiem Lietuvā. Minskas režīms uz Lietuvas valdības rīcību reaģējis asi. Robežas slēgšanas rezultātā Baltkrievijā izrādījās iestrēgušas apmēram tūkstoš simts Lietuvā reģistrētas kravas mašīnas. Baltkrievija atteikusies tās izlaist no savas teritorijas pa kādu īpašu koridoru, novirzot uz maksas stāvlaukumiem. Baltkrievijas diktators Lukašenko, kurš Lietuvas rīcību dēvē par hibrīdkara operāciju, pieprasījis tūlītēju robežas atkalatvēršanu un piedraudējis, ka citādi lietuviešu transportlīdzekļi varot tikt konfiscēti. 31. oktobrī viņš arī parakstījis dekrētu, ar kuru Polijas un Lietuvas kravas mašīnām aizliegta pārvietošanās Baltkrievijas teritorijā. Tāpat Lukašenko paziņojis, ka runāšot par Lietuvas robežas jautājumu ar Savienoto Valstu administrācijas pārstāvjiem. Kā zināms, kopš pāris mēnešiem Minskas un Vašingtonas attiecībās iestājies atkusnis. Augustā notika Lukašenko telefonsaruna ar Savienoto Valstu prezidentu Trampu, savukārt septembrī no Baltkrievijas cietumiem tika atbrīvoti 52 politieslodzītie apmaiņā pret sankciju mīkstināšanu Baltkrievijas nacionālajai aviokompānijai Belavia. Svētdien prezidents Tramps paziņoja, ka ieceļ Džonu Koulu, kontaktpersonu sarunās ar Lukašenko, par savu īpašo sūtni Baltkrievijā. Pirmdien tika ziņots, ka Polijas premjerministrs Donalds Tusks un Lietuvas premjerministre Inga Ruginiene vienojušies, ka normāls robežšķērsošanas režīms ar austrumu kaimiņu varētu tikt atjaunots ap novembra vidu. Vai politikai pietuvinātie mēģina koriģēt britu sabiedriskās raidorganizācijas kursu? 2025. gada 9. novembris, jādomā, tiks pieminēts britu nacionālās raidsabiedrības BBC vēstures pārskatos. Šajā dienā par savu aiziešanu no raidorganizācijas paziņoja tās līdzšinējā ziņu dienesta vadītāja Debora Tērnesa un nedaudz vēlāk arī raidorganizācijas ģenerāldirektors Tims Deivijs. Iemesls ir skandāls, kas izvērtās novembra ieskaņā, kad konservatīvās ievirzes laikraksts The Daily Telegraph publiskoja informāciju par iekšēju ziņojumu, kuru raidorganizācijas valdei iesniedzis kādreizējais BBC Redakcionālo vadlīniju un standartu komitejas ārštata konsultants Maikls Preskots. 19 lappušu teksts analizē konkrētu gadījumu ar raidījumā „Panorāma” ievietotu materiālu, kas atspoguļo notikumus Vašingtonā 2021. gada 6. janvārī, kad toreiz uz otro termiņu neievēlētā prezidenta Donalda Trampa piekritēji ielauzās Kapitolija ēkā, pārtraucot Savienoto Valstu Kongresa darbu. Tramps toreiz uzrunāja savus atbalstītājus pie Baltā nama, un BBC pārraidītajā materiālā divi viņa runas fragmenti bija samontēti tā, ka radīja iespaidu par tiešu uzkūdīšanu uz šo iebrukumu. Jau visai drīz uz Telegraph [telegraf] publikāciju reaģēja arī pats Baltā nama saimnieks, nosūtot BBC oficiālu vēstuli ar piedraudējumu vērst pret raidorganizāciju civilprasību miljarda dolāru apjomā. Sekoja raidorganizācijas priekšsēdētāja Samīra Šaha atvainošanās, raksturojot notikušo kā „sprieduma kļūdu”. Tomēr minētā Maikla Preskota ziņojuma saturs neaprobežojas ar konkrētā gadījuma analīzi. Autors pārmet BBC paustajam pārlieku kreisumu un aizraušanos ar t.s. „vokisma” ievirzēm, kas izpaužoties, piemēram, Izraēlas un Hamas konflikta un transpersonu tiesību jautājumu atspoguļojumā. Valdē ziņu dienesta vadītājai Tērnesai uzbrūkošu pozīciju ieņēma pirmām kārtām tās loceklis Robijs Gibs, kurš šai institūcijā nonāca premjerministra Borisa Džonsona laikā. Savulaik viņš bijis labējās ievirzes telekanāla GB News viens no izveidotājiem un darbiniekiem, kurš pie tam esot Maikla Preskota personisks draugs. Liberālākas ievirzes medijos izskan viedokļi, ka šis ir mērķtiecīgi organizēts uzbrukums sabiedriskajai raidorganizācijai, lai panāktu lielāku konservatīvo aprindu ietekmi tajā vai to diskreditētu. Vairāki politiķi, tostarp Liberāldemokrātu līderis Eds Deivijs un Skotijas pirmais ministrs Džons Svinnijs aicinājuši atcelt Gibu no BBC valdes. Var atgādināt, ka BBC joprojām ir auditorijas uzticamības ziņā visaugstāk vērtētā britu raidorganizācija – tās ziņu materiālus par uzticamiem uzskata 60 % skatītāju. Salīdzinājumam, pieminētajam GB News šis rādītājs ir vien 29 %. Sagatavoja Eduards Liniņš.

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Literatur - SWR2 lesenswert
SWR Bestenliste November mit Büchern von Ian McEwans, Anja Kampmann u.a.

Literatur - SWR2 lesenswert

Play Episode Listen Later Nov 2, 2025 70:47


Dissens auf hohem Niveau - Martina Läubli, Martin Ebel und Dirk Knipphals diskutierten im ausverkauften Heilbronner Schießhaus vier auf der SWR Bestenliste im November verzeichneten Romane: Martina Clavadetschers „Die Schrecken der anderen“ (C.H. Beck), Thomas Pynchons „Schattennummer“ (Rowohlt), Ian McEwans „Was wir wissen können (Diogenes Verlag) und Anja Kampmanns „Die Wut ist ein heller Stern“ (Hanser Verlag). Schon beim ersten Roman, der besprochen wurde, war sich die Jury uneins. Während Martina Läubli (NZZ) die Genrevielfalt und den Einfallsreichtum von Clavadetschers Roman lobte, kritisierte Dirk Knipphals (taz) nicht nur die skurrilen Figuren, sondern vor allem die betont unernste Tonlage der Prosa, die nicht zum Thema passen würde: vergangene und gegenwärtige NS-Verstrickungen in der Schweiz. „Die Schrecken der anderen“ steht auf Platz 7 der November-Bestenliste. Martin Ebel (Tages-Anzeiger) gestand, mit „Schattennummer“ den ersten Roman von Thomas Pynchon gelesen zu haben. Er sei so befremdet wie beeindruckt von dem unberechenbaren Text, der sich psychologischen Lesarten verweigere. Knipphals sah in der Doppelbödigkeit die eigentliche Qualität dieser Literatur: Pynchons Romane seien immer beides, Pulp und hohe Sprachkunst, die sich nicht zuletzt im Spiel mit musikalischen Themen und auch in politischen Spitzen zeige. Für Martina Läubli, die sich zwar über viele Ideen des Autors amüsieren konnte, war Pynchons Roman (Platz 3) aber schlichtweg 200 Seiten zu lang. Bei Ian McEwan (Platz 2) wurde es nahezu religiös. Dirk Knipphals nannte den Autor einen „Hohepriester“, Martin Ebel sogar einen „gnädigen Literaturgott“, der Nachsicht mit seinen fehlgeleiteten Figuren habe. Was Martina Läubli nicht davon abhielt, das ihrer Meinung nach etwas zu routinierte Konstruieren und Erzählen zu hinterfragen. Vor allem der zweite Teil des Romans, der sich in einer erwartbaren Kriminal- und Liebesgeschichte verläppere, habe sie weniger überzeugt. Große Einigkeit zum Abschluss bei Anja Kampmann. In poetischer Prosa erzähle die Autorin, wie die Nazis auch das proletarische Milieu der Hamburger Reeperbahn ab 1933 zu kontrollieren beginnen. Der in kurzen Szenen „hingetupfte“ Roman sei zwar eindeutig historisch verortet, gleichwohl gehe die Autorin auch der aktuellen Frage nach, warum eine Diktatur mit aller Gewalt auch die Herrschaft über den weiblichen Körper durchsetze. „Die Wut ist ein heller Stern“ (Platz 1) gehörte zu den herausragenden Romanen dieser Saison, befand die Jury. Aus den vier Büchern lasen Antje Keil und Dominik Eisele. Durch den Abend – eine Kooperation mit dem Literaturhaus Heilbronn – führte Carsten Otte.

NachDenkSeiten – Die kritische Website
Die Krise des Westens und der Kampf um das öffentliche Bewusstsein

NachDenkSeiten – Die kritische Website

Play Episode Listen Later Oct 24, 2025 13:28


In der letzten Woche erschien auf den NachDenkSeiten bereits eine Rezension des neuesten fulminanten Buches von Rainer Mausfeld, „Hegemonie oder Untergang – Die letzte Krise des Westens?“. Hier drucken wir mit freundlicher Genehmigung des Westend Verlags und des Autors einen längeren Auszug aus diesem Buch aus dem Kapitel „Die Krise des Westens undWeiterlesen

Was liest du gerade?
Die für immer geschlossene Bibliothek

Was liest du gerade?

Play Episode Listen Later Oct 18, 2025 42:08


In der neuen Folge unseres Literaturpodcasts "Was liest du gerade?" diskutieren Iris Radisch und Adam Soboczynski dieses Mal auf der Frankfurter Buchmesse über das neue Buch des frisch gekürten Literaturnobelpreisträgers László Krasznahorkai "Im Wahn der Anderen". Die Erzählungen des ungarischen Autors lassen uns tief eintauchen in den Bewusstseinsstrom seltsamer Sonderlinge, mal in den Kopf eines irrlichternden Ungeheuers, mal in den Kopf eines verrückten New Yorker Bibliothekars, der gerne eine Bibliothek eröffnen würde, in der die Bücher mit sich alleine bleiben und nie ausgeliehen werden können: eine für immer geschlossene Bibliothek. Der diesjährige Nobelpreisträger ist ein Meister im Bau grotesker Labyrinthe, in denen man sich lustvoll verlieren kann.  Außerdem geht es um den neuen Roman "Meine Mutter" der Kölner Fotografin Bettina Flitner. Nach ihrem Erfolg mit dem Erinnerungsbuch "Meine Schwester" geht es jetzt um das Leben ihrer Mutter, die genauso wie die Schwester freiwillig aus dem Leben schied. Gibt es einen Fluch in dieser Familie? Die Erinnerung führt die Autorin zurück nach Schlesien, wo die Urgroßeltern einst ein Sanatorium betrieben. Das eindringliche Buch steht in einer Reihe von aktuellen Erinnerungsbüchern über das Leben und die Vertreibung deutscher Familien aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten.   Unser Klassiker ist in dieser Podcastfolge das legendäre Mutterbuch "Wunschloses Unglück" aus dem Jahr 1972 von Peter Handke. In der Erzählung erinnert sich der Literaturnobelpreisträger des Jahres 2019 ebenfalls an seine Mutter, die sich 1971 das Leben nahm.   Unser Zitat des Monats stammt aus dem Roman "Huris" des franko-algerischen Autors Kamel Daoud. Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de.  Literaturangaben: - László Krasznahorkai: Im Wahn der Anderen. Drei Erzählungen. Übersetzung Heike Flemming. Mit 34 farbigen Zeichnungen von Max Neumann. S. Fischer Verlag. - Bettina Flitner: Meine Mutter. Kiepenheuer & Witsch. - Kamel Daoud: Huris. Aus dem Französischen von Holger Fock und Sabine Müller. Matthes & Seitz. - Peter Handke: Wunschloses Unglück. Suhrkamp Verlag. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 

Erklär mir die Welt
#363 Erklär mir das Leben mit Hirntumor, Miriam Smidt

Erklär mir die Welt

Play Episode Listen Later Sep 30, 2025 93:50


Kultur kompakt
Kontroverse um die Schriftstellerin Caroline Wahl

Kultur kompakt

Play Episode Listen Later Sep 17, 2025 23:21


(00:51) Um die deutsche Bestseller-Autorin Caroline Wahl gehen die Wellen hoch: in den Kulturteilen vieler Medien und auch in sozialen Medien wird Kritik laut. Wir ordnen ein. Weitere Themen: (05:19) Wunderkind der Literatur: Aktuelles Buch «Der Absturz» des französischen Autors Édouard Louis handelt erneut von Familiengeschichten. (10:00) Hollywood-Legende Robert Redford im Alter von 89 Jahren verstorben. (14:35) Dokumentation über verschollenes Bild von Caravaggio: spanisch-italienische Produktion «The Lost Caravaggio» startet in den Kinos. (18:47) Justizvollzug auf der Theaterbühne: neues Stück «GOTTLOS!» von «ausbruch.ch» in Zusammenarbeit mit der Justizvollzugsanstalt Lenzburg.

Literaturclub HD
Ein internationaler Bestseller aus der Schweiz?

Literaturclub HD

Play Episode Listen Later Sep 2, 2025 74:59


«Lázár» von Nelio Biedermann weckt grosse Erwartungen. Ausserdem diskutieren Jennifer Khakshouri, Adriana Altaras, Lukas Bärfuss und Dirigentin Lena-Lisa Wüstendörfer über "Ungebetene Gäste" von Ayelet Gundar Goshen, "Riccardino" von Andrea Camilleri und "Sonntag" von Olivier Schrauwen. Eine Sensation: «Lázár», der Roman des 22-jährigen Schweizers Nelio Biedermann wird bereits in 19 Sprachen übersetzt. Dabei erscheint das Buch gerade erst auf deutsch. Der historische Roman ist inspiriert von Nelio Biedermanns Familie: Er erzählt die Geschichte einer ungarischen Adelsfamilie im 20. Jahrhunderts. Seine Figuren hüten Geheimnisse. Sie glühen vor Sehnsucht, verzweifeln über die Politik. Sie lieben, hassen – und vor allem überleben sie. Ein Hammer fällt von einem Balkon und tötet einen Menschen. Das ist die Ausgangssituation des Romans «Ungebetene Gäste». Dieser liest sich wie ein Krimi um Themen wie Lügen und Schuld, Liebe und Mitgefühl, Vorurteile und Rassismus. Autorin Ayelet Gundar-Goshen ist Psychotherapeutin und eine der bekanntesten Stimmen der israelischen Literatur. Sie schreibt packend über Themen, die in Nahost die aktuellen Konflikte befeuern. Commissario Montalbano ist Italiens berühmtester Ermittler. Sein Schöpfer Andrea Camilleri schrieb Krimis im Jahrestakt und griff mit Vorliebe aktuelle gesellschaftliche und politische Probleme auf. Camilleri war auch Regisseur, Drehbuchautor. «Riccardino», sein letzter Montalbano-Fall, entstand bereits 2005 und durfte nach Wunsch des Autors erst nach dessen Tod 2019 erscheinen. In diesem Jahr wäre Camilleri hundert Jahre alt geworden. Die Graphic Novels des Belgiers Olivier Schrauwen gelten als Meilensteine der Comickunst. So auch sein aktueller Band «Sonntag», der einen Menschen in seiner puren Existenz zeigt – und in innovativer Bildsprache. Minutiös und schonungslos zeichnet Schrauwens das Innenleben und die Gedankenströme eines Mannes. Alltagsbeobachtungen an einem Sonntag, ohne Angst vor Banalitäten.