POPULARITY
Categories
Ein Leben im Schatten der Kriege: Der Österreicher Norbert Gstrein erzählt in seinem packenden Antikriegsroman von einem, der nie kämpft und doch geprägt wird von den Verwerfungen des 20. Jahrhunderts. Im Gespräch mit Felix Münger sagt der Autor, weshalb diese Konstellation gerade heute aktuell ist. In seinem Roman «Im ersten Licht» greift Norbert Gstrein einmal mehr grosse Themen unserer Zeit auf: Wie verhalten wir uns zum Krieg, der zurück ist in Europa? Und: Können wir «Zaungäste» sein, wenn die Ordnung untergeht, die wir gekannt haben? Gstrein spielt drängende Fragen wie diese in der Historie durch – und schafft dadurch die nötige zeitliche Distanz zur kritischen Selbstbefragung als Menschen im Hier und Jetzt. ____________________ Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: Norbert Gstrein. «Im ersten Licht». 416 Seiten. Hanser, 2026. ____________________ Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch ____________________ In dieser Episode zu hören - Norbert Gstrein, Schriftsteller ____________________ - Host: Felix Münger ____________________ Das ist «Literaturclub: Interview»: Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur.
English Version below In dieser Kurzfolge von RaDiHum20 setzen wir unsere Interviewreihe zur DHd2026 in Wien fort und sprechen mit Beatrice Nava, die im Bereich Digital Philology an der Universität Wien forscht und lehrt. Im Gespräch gibt Beatrice uns Einblicke in ihre Arbeit an digitalen wissenschaftlichen Editionen. Ein aktuelles Projekt widmet sich einer genetischen digitalen Edition von Giacomo Leopardis Idilli und der Frage, wie sich Schreib- und Überarbeitungsprozesse eines Autors über unterschiedliche Manuskripte und Drucke hinweg digital modellieren lassen. Dabei geht es nicht nur um TEI/XML-Kodierung, sondern auch um Visualisierungen, die literarische Produktionsprozesse nachvollziehbar machen. Ergänzt wird diese Arbeit durch die Beteiligung an der internationalen Arbeitsgruppe VIDIT, die sich mit der Visualisierung textueller Varianz beschäftigt und an gemeinsamen Begrifflichkeiten und Best Practices für interoperable Werkzeuge arbeitet. English: In this short episode of RaDiHum20, we continue our interview series ahead of DHd2026 in Vienna, talking to Beatrice Nava. Beatrice is a lecturer and researcher in Digital Philology at the University of Vienna. During the interview, Beatrice shares insights into her work on digital scholarly editions. One of her current projects is a genetic digital edition of Giacomo Leopardi's Idilli, which explores how an author's writing and revision processes can be modelled digitally across different manuscripts and printed editions. This involves TEI/XML encoding and visualizations that make literary production processes tangible. Beatrice's work is also enriched by her participation in the international VIDIT working group, dedicated to visualising textual variation and developing shared terminology and best practices for interoperable tools.
Ens anuncien que el llibre tindrà una reedició ampliada, que abastarà del 2001 a l'actualitat i en la qual hi estan treballant Sergi Molina i Laura Gómez, i que es presentarà aquest Sant Jordi. Del nostre arxiu sonor us oferim una conversa maquíssima que varem tenir el 17 de gener del 2001 amb els cinc autors de 'Cinc mirades al Carnaval de Sitges', el llibre de referència sobre la festa que podeu trobar íntegre al portal de l'arxiu digital de Sitges. Xavier Miret s'encarregà del capítol que abasta l'àmbit dels origens al 1900, Roland Sierra del periode comprès entre el 1901 i el 1923, Miquel Forns dels anys de la República fins a l'inici de la guerra civil, Antoni Sella del Carnaval durant el franquisme, i Miquel Marzal del periode democràtic entre el 1976 i l'any 2000. L'entrada Del nostre arxiu sonor, parlem amb els autors d’un llibre de capçalera: cinc mirades al Carnaval de Sitges. Era el gener del 2001 ha aparegut primer a Radio Maricel.
Felle, Federn, Fischschuppen: Ruth kann Menschen durch Küsse in Tiere verwandeln und mit ihrer Willenskraft Bäume fällen. Julia Weber spricht über diese «moderne Hexe» als Vorbild, darüber, warum Menschen dem Alltag entfliehen wollen, und warum die sinnliche Wahrnehmung ihr besonders wichtig ist. Dank ihrer besonderen Kräfte kann Julia Webers Protagonistin der Welt und ihren Ungerechtigkeiten auf eine andere Art begegnen. Unglückliche oder unsichere Menschen suchen Trost oder einen Ausweg aus dem «normalen» Leben, wenn sie sich von Ruth zum Beispiel in ein kleines Vögelchen verwandeln lassen, und sie selbst sieht einen zentralen Zweck ihres Daseins darin, ihnen zu helfen. Doch auch Ruth ist mit zutiefst menschlichen Krisen konfrontiert, die sich trotz ihren übermenschlichen Fähigkeiten nicht alle aus der Welt schaffen lassen: Freundinnen mit schwerwiegenden psychischen Problemen, komplizierte Beziehungen, der Verlust der unbeschwerten Kindheit, der Drang, gefallen zu wollen. Besondere Fähigkeiten bedeuten auch besondere Verantwortung – und damit hadert Ruth. Je älter sie wird, desto mehr entgleiten ihr die Dinge. Im «Literaturclub Interview» gibt Julia Weber Auskunft darüber, warum sie dennoch hofft, mehr Menschen könnten die Welt einmal durch Ruths Augen sehen. Sie verrät, weshalb sie selbst sich gern in eine Qualle verwandeln würde, und warum sie über «eine Sexualität, die mit Pornografie nichts mehr zu tun hat» schreibt. ____________________ Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: Julia Weber. «Weil ich Ruth bin». 464 Seiten. Limmat Verlag, 2026. ____________________ Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch ____________________ In dieser Episode zu hören - Julia Weber, Autorin ____________________ - Host: Simon Leuthold ____________________ Das ist «Literaturclub: Interview»: Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur.
Traumlogik und Erinnerungsarbeit: Martina Läubli, Judith von Sternburg und Christoph Schröder diskutierten in der Bühler Mediathek vier Werke, die auf der SWR Bestenliste im Februar verzeichnet sind. Auf dem Programm standen mit „Vaim“ der neue Roman von Literaturnobelpreisträger Jon Fosse (Platz 5), mit „Ein Jahr in der Natur“ von Josephine Johnson eine Erstübersetzung aus dem Jahre 1969 (Platz 3), mit „Trag das Feuer weiter“ der Abschluss einer Familientrilogie von Leïla Slimani (Platz 2) und mit „Abschied(e)“ von Julian Barnes ein Buch über Erinnerungsarbeit angesichts des nahenden Todes. Begeistert zeigte sich die Jury von Jon Fosses „Vaim“ in der deutschen Fassung von Hinrich Schmidt Henkel aus dem Rowohlt Verlag. Drei Männer erzählen, eine Frau entscheidet. Fosses Prosa in kapitellangen Sätzen, die von Einsamkeit in der norwegischen Provinz erzählen, von Freundschaften und fatalen Beziehungen, überzeugte selbst einen ehemaligen Kritiker des Autors. Ein Text, getragen von einer melancholischen „Traumlogik“, erklärte Jury-Mitglied Christoph Schröder. Fosse-Kennerin Martina Läubli ordnete die Geschichte, in der am Ende fast alle Figuren gestorben sind, in das Gesamtwerk des Nobelpreisträgers ein. Die bislang jüngste Pulitzer-Preisträgerin wird in Deutschland wiederentdeckt, dank einer hochwertigen Edition in der Anderen Bibliothek. Josephine Johnsons „Ein Jahr in der Natur“ in der Übersetzung von Bettina Abarbanell und mit Illustrationen von Andrea Wan wird von der Bestenliste-Jury aber durchaus kontrovers diskutiert. Die Genauigkeit der Naturbeschreibungen, die niemals zu sprachlichen Überhöhungen der Flora und Fauna führen, wird gelobt. Doch die jahreszeitlichen Naturbetrachtungen seien zuweilen etwas erwartbar, sagt Judith von Sternburg. Auch die Schärfe und Aktualität der politischen Analyse ist Gegenstand des Gesprächs, webt die Autorin in ihre Chronik doch immer wieder Kommentare zum damaligen Vietnam-Krieg ein. Je länger der Abend, desto schärfer die Diskussion der Jury. Leïla Slimanis „Trag das Feuer weiter“ in der Übersetzung von Amelie Thoma aus dem Luchterhand Verlag wurde von Judith von Sternburg vorgestellt. Nach der Lesung aus dem Roman, in der es um die Zerrissenheit der Hauptfigur zwischen Marokko und Frankreich ging, kam Christoph Schröder auf die sprachlichen Schwächen zu sprechen. Während Läubli und von Sternburg ein Buch mit ambivalent gezeichneten Figuren gelesen haben wollen, kritisierte Schröder die seiner Meinung nach offensichtliche Schwarz-Weiß-Malerei, den willkürlichen Perspektivwechsel und die auf „Thrill“ angelegte Ästhetik selbst in einer Missbrauchsszene: „An diesem Buch stört mich so gut wie alles.“ Der Spitzenreiter der SWR Bestenliste im Februar ist Julian Barnes vermutlich letztes Buch „Abschied(e)“, das Gertraude Krueger für Kiepenheuer und Witsch ins Deutsche übertragen hat.
Die französische Bestsellerautorin und Prix Goncourt-Preisträgerin Leïla Slimani schliesst mit «Trag das Feuer weiter» ihre grosse Familiensaga ab. Sie erzählt, warum sie seit jeher über Familie und weibliche Identität schreibt und wie Erinnerungen in ihren Texten zu Fiktion werden. Slimani erzählt im Finale «Trag das Feuer weiter», wie sie über drei Generationen hinweg Herkunft, Verlust und Selbstfindung literarisch verdichtet – von der elsässischen Grossmutter, die in Marokko ein Zuhause hat, bis zur Schriftstellerin Mia, die im dritten Band nach Meknès auf die Zitruspantage ihrer Grosseltern zurückkehrt, wo die Zeit wie stillgestanden ist. Das Motiv des «weitergetragenen Feuers», inspiriert von Jean Cocteau, durchzieht das Buch wie ein roter Faden: Erinnerungen verblassen, Menschen sterben, doch etwas bleibt – der Impuls weiterzugehen. Slimani spricht über die Kraft der Fiktion, das Schweigen der Männer, die Sprachmacht der Frauen, über Identität zwischen Orient und Okzident sowie die Frage, wie Literatur Bindungen schafft in einer Zeit der Vereinzelung. Ein intensives Gespräch über Herkunft, Freiheit und das Feuer, das wir gemeinsam weitertragen. _______________________ Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: Leïla Slimani. «Trag das Feuer weiter». 448 Seiten. Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Luchterhand Verlag, 2026. _______________________ Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch _______________________ In dieser Episode zu hören - Leïla Slimani, Schriftstellerin - Annette Wunsch, deutsche Stimme von Leïla Slimani _______________________ - Host: Annette König _______________________ Das ist «Literaturclub Interview»: Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur.
Ich lese gerade das Buch „The War of Art“ von Steven Pressfield. Der deutsche Titel lautet „Der Krieg der Kunst“. Angeblich ist das Buch ein absoluter Klassiker für Kreative, Unternehmer und eigentlich jeden und jede, der oder die ein wichtiges Projekt vorantreiben möchte und an Prokrastination bzw. Aufschieberitis leidet. Haben Sie sich jemals gefragt, warum es so verdammt schwer ist, mit dem Projekt anzufangen, das einem am meisten am Herzen liegt? Warum wir lieber die in Unterlagen wühlen oder im Anweisungswesen Scrollen, statt in das erste Gespräch zu gehen oder die Arbeitspapiere zu schreiben? Pressfield hat eine Antwort darauf: Der Widerstand. Key Takeaways aus der Folge: Widerstand ist ein Kompass: Wenn du vor einer Aufgabe große Angst hast, ist das oft das sicherste Zeichen dafür, dass du sie unbedingt tun musst. Professionalität ist eine Entscheidung: Ein Profi definiert sich nicht über sein Talent, sondern über seine Disziplin. Er taucht auf, egal ob er inspiriert ist oder nicht. Die Heilung für Aufschieberitis: Es geht nicht darum, die Angst zu verlieren, sondern zu lernen, mit der Angst zu handeln. Erwähnte Ressourcen: Buch: The War of Art von Steven Pressfield (Deutscher Titel: Der Krieg der Kunst) Website des Autors: stevenpressfield.com Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!
Wer schreibt deine Geschichte?Sind es deine Umstände, schmerzhafte Erfahrungen aus der Vergangenheit, negatives Denken, dein Versagen oder dein Feind? Oder ist es Gott, der dir jeden Tag neu zuspricht: „Ich habe noch so viel Gutes für dich bereit. Vertraue mir. Ich werde nie etwas von dir verlangen, wofür ich dich nicht geschaffen habe.“In dieser Predigt ermutigt Konrad Blaser, Gott den Platz des Autors zu geben. Du trägst alles in dir, um das Leben zu leben, das Gott für dich vorgesehen hat – ein Leben voller Hoffnung, Sinn und Zukunft.
Wetzel, Marie-Dominique www.deutschlandfunkkultur.de, Rang 1
Booker-Preisträger Julian Barnes wird 80 und legt mit «Abschied(e)» sein letztes Buch vor. Er erzählt von Liebe und Tod, Erinnerung und Endlichkeit – und davon, was geschieht, wenn eine Jugendliebe nach 40 Jahren fortgesetzt wird. Ein letztes Buch, eine Liebesgeschichte, ein Hund und grosse Gedanken: In «Abschied(e)» blickt Julian Barnes zu seinem 80. Geburtstag noch einmal auf die Themen, die sein Werk geprägt haben: Erinnerung, Vergänglichkeit, Liebe und Tod. An seiner Seite: Jimmy, ein Hund, der den Erzähler über Bewusstsein bei Mensch und Tier nachdenken lässt. Julian Barnes spricht über das Schreiben und seine Leserschaft sowie über seine Bewunderung für Roger Federer, der für ihn der beste Tennisspieler aller Zeiten ist. Wer «Abschied(e)» liest, begegnet nicht nur einem Autor am Ende seines Schreibens, sondern erfährt, wie sehr seine früheren Bücher Teil eines grossen, zusammenhängenden Ganzen sind. _______________________ Dieses Buch steht im Zentrum der Folge: Julian Barnes. «Abschied(e)». 256 Seiten. Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Kiepenheuer & Witsch, 2026. _______________________ Bei Fragen oder Anregungen schreibt uns: literatur@srf.ch _______________________ In dieser Episode zu hören - Julian Barnes, Schriftsteller _______________________ Weiterführende Informationen - Das ganze Gespräch auf englisch gibt es zu hören unter srf.ch/audio/literaturclub-interview _______________________ - Host: Jennifer Khakshouri _______________________ Das ist «Literaturclub: Interview»: Bei uns ist die Stimme der Autorin oder des Autors zu hören! Alle zwei Wochen bitten wir einen Schriftsteller oder eine Schriftstellerin zum unterhaltsamen, inspirierenden Gespräch. Wir loten aus, was sie antreibt und inspiriert und unterhalten uns über ihr aktuelles Buch. Weitere Informationen und den wöchentlichen Literaturnewsletter gibt es unter srf.ch/literatur.
Thu, 08 Jan 2026 17:14:00 +0000 https://feed.neuezwanziger.de/link/21941/17249510/da94c66e-9b4c-419b-8a64-4a5c4af2ec5a b9a554de333a9c3ffbb6ee6605b70a9e Stefan und Wolfgang treffen sich vorm Salon Alles hören Komm' in den Salon. Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der [Gästeliste] Diskutiert mit uns hier 00:00:00 – Vor dem Salon Der Salon beginnt mit einem Blick auf die aktuelle Nachrichtenlage, angefangen bei den Haftungsfragen des Gelsenkirchener Tresorraum-Einbruchs bis hin zur politischen Aufarbeitung des Berliner Stromausfalls und der Kritik an Kai Wegners Freizeitgestaltung während der Krise. Die Gastgeber analysieren zudem die neue geopolitische Ehrlichkeit der USA unter Trump, die unverhohlen ökonomische Interessen in Venezuela artikuliert, und demaskieren den Schaukampf zwischen Jake Paul und Mike Tyson als Symptom einer durchinszenierten Leistungsgesellschaft. Schließlich wird der Bogen zu den transhumanistischen Fantasien der Tech-Elite gespannt, exemplifiziert an Alexander Wangs Wunsch nach Hirn-Computer-Schnittstellen zur Sicherung kognitiver Dominanz. 00:52:39 – Salon für Dezember 2025 Wolfgang und Stefan leiten zum Hauptteil des Salons über und geben einen kurzen Ausblick auf die Themenvielfalt der Episode. Zudem stellen sie die neue Diskurs-Plattform des Podcasts vor, die eine unabhängigere Hörerkommunikation ermöglichen soll. 00:54:57 – Salon-Hinweis für März Wolfgang kündigt einen gemeinsamen Konzertbesuch mit der Community für März 2026 in der Alten Oper Frankfurt an. Geplant ist der Besuch eines Auftritts des Isidore String Quartets, das Werke von Haydn und Dvořák spielen wird. 00:55:56 – Daniel Markovits, The Meritocracy Trap, 2019 Im Zentrum der Diskussion steht Daniel Markovits' These, dass die Meritokratie zu einem Mechanismus mutiert ist, der Reichtum und Chancen innerhalb einer neuen, super-ordinären Arbeiterklasse konzentriert und eine Kastenbildung durch exzessive Bildungsinvestitionen vorantreibt. Die Gastgeber analysieren, wie diese neue Elite, anders als frühere Aristokratien, ihre Privilegien durch extreme Selbstausbeutung legitimiert, was zu einer toxischen Dynamik aus Burnout bei den Gewinnern und systematischem Ausschluss der Mittelschicht führt. Dieser strukturelle Verschluss wird als wesentlicher Treiber für den modernen Populismus identifiziert, da die Aufstiegsversprechen der Leistungsgesellschaft für die breite Masse zur Illusion verkommen sind. Erwähnungen: Branko Milanović, Michael Sandel, Francis Fukuyama, Alexander Wang, Peter Thiel, Mark Zuckerberg, Karl Marx, Friedrich Engels, Thorstein Veblen, Pierre Bourdieu, Barack Obama, Donald Trump, Hillary Clinton, George W. Bush, Bill Clinton, Chelsea Clinton, Julia Friedrichs, Christoph Butterwegge, Oliver Stone, Michael Douglas, Gordon Gekko. 02:57:21 – Die meritokratische Falle in 1 Minute Wolfgang fasst die Kernbotschaft des Buches prägnant zusammen: Die Meritokratie ist eine Falle, die echte Gleichheit durch einen gnadenlosen Wettbewerb ersetzt, der letztlich sowohl die erschöpften Gewinner als auch die abgehängten Verlierer beschädigt. 02:59:24 – Ben Shattuck, Die Geschichte des Klangs, 2024 Wolfgang rezensiert Ben Shattucks Erzählung, die zwei Liebesgeschichten über Jahrzehnte hinweg verwebt, verbunden durch das Motiv des Sammelns von Volksliedern und die Frage, ob Liebe besser als flüchtige, intensive Erinnerung oder als gelebte Realität bewahrt wird. Die Novelle kontrastiert die melancholische Schönheit festgehaltener Momente auf Wachswalzen mit der Tristesse eines angepassten Lebens und wirft die Frage auf, was von einem Leben bleibt, wenn man sich gegen die Leidenschaft entscheidet. Erwähnungen: Paul Mescal, Josh O'Connor, Thomas Edison, Jane Austen, Édouard Manet. 03:10:49 – C.J. Chivers, In Ukraine, a New Arsenal of Killer A.I. Drones Is Being Born, 2025 Stefan stellt eine investigative Reportage über die rasante Evolution der semi-autonomen Drohnenkriegsführung in der Ukraine vor, in der westliche Tech-Größen wie Eric Schmidt das Konfliktgebiet als Labor für KI-gesteuerte Waffensysteme nutzen. Diskutiert wird der technologische Sprung zu visuellen Positionierungssystemen, die herkömmliche Störsender nutzlos machen und konventionelle Militärinfrastruktur obsolet werden lassen könnten. Die Gastgeber debattieren das "Gatling-Paradoxon" – die trügerische Hoffnung, dass tödlichere Technologie zu mehr Abschreckung führt – und die Verwischung der Grenzen zwischen Silicon Valley, Hollywood-Ästhetik und automatisiertem Töten. Erwähnungen: Eric Schmidt, Nazar Bigun, Brian Streem, Daniel Suarez, Paul Virilio, Steven Spielberg, Richard Gatling. 03:24:36 – Uwe Volkmann, Die unpolitische Gewalt, 2025 Wolfgang diskutiert Uwe Volkmanns Kritik am Bundesverfassungsgericht, dem vorgeworfen wird, sich durch juristischen Formalismus – etwa bei der Triage-Gesetzgebung oder der Schuldenbremse – der politischen Verantwortung zu entziehen. Es wird debattiert, ob der strikte Rechtspositivismus eine notwendige Demokratiesicherung darstellt oder ob er zu einer Dysfunktionalität führt, bei der existenzielle Fragen in Zuständigkeitsdebatten zerrieben werden, anstatt materielle Gerechtigkeit zu schaffen. Erwähnungen: Paul Laband, Gustav Radbruch, Christian Lindner. 03:50:45 – ungleichheit.info Stefan empfiehlt eine Webseite zur Datenvisualisierung, die die extreme Diskrepanz der Vermögensverteilung eindrücklich darstellt und aufzeigt, wie systematisch Großparteien das Thema Ungleichheit in ihren Wahlprogrammen ignorieren. Dies dient als Aufhänger für ein Plädoyer zur Renaissance der unabhängigen Blogosphäre und persönlicher Webseiten, um der Dominanz zentralisierter Plattformen etwas entgegenzusetzen. Erwähnungen: Martina Liel, Reese Witherspoon, Dua Lipa. 03:57:20 – Hito Steyerl, Medium Hot. Bilder in Zeiten der Hitze, 2024 Wolfgang bespricht Hito Steyerls Essaysammlung zur Ästhetik und Politik von KI-Bildern, insbesondere das Phänomen des "Haxenpornos" – verzerrte, nicht-explizite Nacktheit als Resultat prüder Content-Filter. Die Diskussion beleuchtet, wie KI-Modelle "gemeine Bilder" (mean images) erzeugen, die einen statistischen Durchschnitt abbilden und dabei gesellschaftliche Normen und koloniale Strukturen reproduzieren. Erwähnungen: James Bridle, Édouard Manet, Yann LeCun. 04:05:47 – Benjamin Riley, Large Language Mistake, 2024 Stefan führt eine Kritik an Large Language Models ein, die die Gleichsetzung von sprachlicher Kompetenz mit echter Intelligenz infrage stellt und argumentiert, dass Sprache primär ein Kommunikationswerkzeug und nicht der Gedanke selbst ist. Der Text postuliert, dass LLMs als "Maschinen toter Metaphern" lediglich vorhandene kulturelle Skripte recyceln, ohne die für echte Innovation notwendige kognitive Tiefe zu besitzen. Erwähnungen: Dario Amodei, Mark Zuckerberg. 04:11:21 – Vauhini Vara, What If Readers Like A.I.-Generated Fiction?, 2024 Das Segment beleuchtet ein Experiment, bei dem eine KI beauftragt wurde, einen Text von Han Kang stilistisch zu imitieren, wobei Testleser die geglättete KI-Version oft dem emotional roheren Original vorzogen. Die Gastgeber diskutieren die Implikationen für die Literatur und hinterfragen, ob die "Authentizität" eines Autors für den Lesegenuss notwendig ist oder ob KI-Assistenz die literarische Varianz legitim erweitern könnte. Erwähnungen: Han Kang, Stephen King, J.K. Rowling, Ernest Hemingway, Gwyneth Paltrow. 04:26:58 – Nils Schniederjann, Nicht besser als die EKD: Die Kriegsrhetorik der deutschen Katholiken, 2024 Wolfgang analysiert einen Artikel, der die Deutsche Bischofskonferenz für ihre kriegsbefürwortende Haltung kritisiert, die eher Regierungslinien folgt als der diplomatischen Friedanstradition des Vatikans. Diskutiert wird der Riss zwischen den deutschen Bischöfen und dem universalistischen, pazifistischeren Ansatz von Papst Franziskus sowie die Frage nach der Relevanz der Kirche, wenn sie lediglich säkulare Sicherheitsstrategien theologisch verbrämt. Erwähnungen: Papst Leo XIII., Papst Johannes XXIII., Papst Franziskus, Wladimir Putin. 04:34:22 – Musik: Quatuor Arod spielt Haydn Wolfgang empfiehlt die Einspielung von Joseph Haydns Streichquartetten Op. 76 durch das Quatuor Arod und lobt deren dynamischen, transparenten Klang, der durch die Verwendung historischer Bögen erzielt wird. Die Rezension hebt hervor, wie das Ensemble den Gesprächscharakter der Gattung und die Balance zwischen kontemplativer Tiefe und tänzerischer Derbheit meistert. Erwähnungen: Joseph Haydn, André Rieu. 04:38:09 – Ankündigung: Patrick Kaczmarczyk Stefan und Wolfgang kündigen die Lektüre für den nächsten Salon an: Patrick Kaczmarczyks Analyse zum Zerfall der westlichen Weltordnung und dem Aufstieg des globalen Südens. Literaturliste Daniel Markovits: The Meritocracy Trap penguin.co.uk Ben Shattuck: Die Geschichte des Klangs hanser-literaturverlage.de C.J. Chivers: In Ukraine, a New Arsenal of Killer A.I. Drones Is Being Born nytimes.com Uwe Volkmann: Die unpolitische Gewalt faz.net Ungleichheit.info ungleichheit.info Hito Steyerl: Medium Hot. Bilder in Zeiten der Hitze diaphanes.net Benjamin Riley: Large Language Mistake theverge.com Vauhini Vara: What If Readers Like A.I.-Generated Fiction? newyorker.com Nils Schniederjann: Nicht besser als die EKD: Die Kriegsrhetorik der deutschen Katholiken freitag.de Musik: Quatuor Arod spielt Haydn warnerclassics.com Ankündigung: Patrick Kaczmarczyk – Zerfall der Weltordnung: Die Ignoranz des Westens und der Aufstand des globalen Südens westendverlag.de full Stefan und Wolfgang treffen sich vorm Salon no Stefan Schulz und Wolfgang M. Schmitt 3298
Liebe Leserinnen und Leser,kann unsere kleine Nischenradiosendung - die sich mit Produkten für einen doch größeren Markt, nämlich den der Literatur beschäftigt - eine kleine edgy Show sein, wenn sie schamlos Bestseller anpreist?Kann sie, aber nicht heute. Denn wir kommen gleich zu Beginn zum Urteil eines Wohlfühlbuches: der 5. Band der Whodunit-Reihe des Thursday Murder Clubs, im Original “The Impossible Fortune” ist eine große Empfehlung, deren Bestsellertum nicht hoch genug gewürdigt werden kann, schafft es doch Tausendsassa und Autor Richard Osman, neben einer spannenden Whodunit Story komplexere Charaktere zu erschaffen, deren Wertesystem manchmal überraschend konträr zu den aktuellen gesellschaftlichen Annahmen existiert und auch noch die komplexen Fragen des menschlichen Lebens nicht nur zu stellen, sondern auch Antworten zu finden. So. Hier sollten alle erstmal das Buch lesen, denn nun gibt es auch Spoiler und besonders ein Krimi lebt davon, überraschend zu sein (wenn er denn gut genug ist, ohne allzu unglaubwürdig - sprich hanebüchen - zu sein). Also: Spoileralert!Los geht's: The Impossible Fortune, im Deutschen irgendwie holprig “Der Donnerstagsmordclub und der unlösbare Code”. Da wollen wir aber nicht meckern, denn die ersten 4 Titel der Reihe wurden geradezu mustergültig übersetzt:1. The Thursday Murder Club - Der Donnerstagsmordclub2. The Man Who Died Twice - Der Mann, der zweimal starb3. The Bullet That Missed - Die Kugel, die daneben ging4. The Last Devil to Die - Der letzte Teufel stirbtEditorisch möchte ich aber kurz anmerken, dass ein Code nicht “unlösbar” ist. Vielleicht ist er nicht bekannt, d.h. es fehlen Informationen, aber unlösbar? Na ja.Besonders schön bei allen Serien* ist das Wiedertreffen bekannter Charaktere, die man sehr mag oder eben nicht, in allem lässt sich Genuss finden, aber das Gehirn giert nach Bekanntem, und so tauchen sie wieder auf: Die Protagonisten des Thursday Murder Clubs: Elisabeth Best, Ex-Geheimdienstmitarbeiterin, die ehemalige Krankenschwester Joyce Meadowcroft, Ex-Gewerkschaftsführer Ron Ritchie und der Psychiater Dr. Ibrahim Arif. Diese leben in der gehobenen Seniorenresidenz in Coopers Chase in einem fiktionalen Dorf und lösen Mordfälle. Ursprünglich wollten sie alte, ungelöste, sogenannte Cold Cases aufklären, beschäftigen sich aber dann - einer Mischung aus Neugierde, Impertinenz und Lebenserfahrung geschuldet - mit aktuellen Morden.Wer bis hierhin gelesen hat, ohne “The Impossible Fortune” zu lesen, muss ab jetzt mit Spoilern leben. Also: Der Thursday Murder Club hatte bisher ein eher ruhiges Jahr. Das ist nicht besonders verwunderlich, denn Autor Richard Osman begann im letzten Jahr eine weitere Serie. Dazu kommt, dass im fiktiven Thursday Murder Club Imperium Elisabeth, als Ex-Spionin eine der Treiberinnen des Clubs, ihren geliebten Ehemann Stephen verlor (Altersdemenz) und tief in ihrer Trauer lebte.Die Bücher dieser Reihe werden immer aus 2 Perspektiven erzählt. Neben der des Autors und einer sich daraus ergebenden allwissenden Draufsicht lesen wir gelegentlich Tagebuchaufzeichnungen von Joyce. Diese sind besonders interessant, zeigen sie uns doch klarer, welche Informationen dem Quartett der Rentnerdetektive eventuell noch gar nicht vorliegen, schenken aber auch reizvolle Interpretationen von Joyce, die uns daran erinnern, dass jede*r die Welt mit anderen Augen sieht. Eine der wundervollsten Fähigkeiten von Richard Osman ist es, mit liebevollen Augen auf die von ihm geschaffenen Personen zu schauen. Dabei sind diese im ersten Moment oft kurz holzschnittartig und prototypisch, wozu sicher ihre meist kurzen Nachnamen beitragen (Best, Ritchie, Lloyd, Johnson, Townes), nach und nach werden weitere Facetten sichtbar.Beginn des Plots ist die von Joyce seit Jahrzehnten ersehnte Hochzeit ihrer nicht mehr ganz jungen Tochter Joanna, die den im vorliegenden Werk neu eingeführten Gatten Paul (Brett) ehelichen wird. Die (Selbst)beschreibung von Joyces Erwartungen und sich daraus ergebenden Konflikte auf dem Weg zur Trauung, die denen ihrer Tochter fasst komplett diametral gegenüberstehen, sind schreiend komisch, aber auch von viel Wärme und Liebe geprägt. Durch Paul und seinen Freundeskreis ergeben sich für den Thursday Murder Club neue Herausforderungen.Zunächst einmal müssen alle nach der Hochzeitsfeier mit den Nachwirkungen klarkommen. Das fällt einigen sehr leicht (auf Schnaps verzichtet, Aspirin vom Schlafengehen mit einem großen Glas Wasser), einigen schwerer und einige sterben fast. Die Seiten, auf denen Richard Osman den Ex-Gewerkschafter Ron auf seine körperlich harten Auseinandersetzungen mit der Polizei während der Zeit der großen Bergarbeiterstreiks in Großbritannien zurückblicken lässt und das dann im Vergleich zum aktuellen Kater als unverhältnismäßig leicht abtut, gehören ohne Zweifel zur Kategorie “große Literatur”.Außerdem geht es um Autobomben, Geldanlagen, Cold Storage und Bitcoin. Besonders die beiden letzteren Punkte nutzt Richard Osman zu demonstrieren, wie wenig Ahnung alle altersübergreifend eigentlich haben, welche Mittel und Tricks sie benutzen, ihre Nicht-Ahnung zu verschleiern, und welche Möglichkeiten sich ergeben, wenn sie sich offenbaren und dadurch ganz neue Erkenntnisse gewinnen.The Impossible Fortune ist in einem schnellen Tempo geschrieben, dass immer wieder Pausen einlegt, wenn sich die Protagonisten untereinander treffen und miteinander sprechen. Dabei findet Richard Osman nahtlose Übergänge zu sehr lustigen Seitensträngen, wenn Connie Johnson, eine erfolgreiche Drogendealerin (die einst kurz im Knast saß, wohin sie der Thursday Murder Club gebracht hatte) als Mentorin tätig wird, weil ihr Ibrahim dies empfohlen hatte und es damit endet, dass sie einer sehr jungen Frau bei ihrem ersten großen Raubüberfall hilft. Überhaupt mischen sich bei Richard Osman “respektable” und kriminelle Lebensweisen wohltuend ohne Bewertungen, denn von irgendwas muss man ja leben. Ohne kriminelles Leben keine Gesellschaft und schon gar kein Thursday Murder Club. Dabei sind die Kriminellen unter den (ehemals) Reichen, unter den Gelegenheits- und unter den Berufskriminellen zu finden, die z.B. die Nachfrage nach Drogen bedienen. Nur weil etwas verboten ist, heißt es nicht, dass es automatisch schlecht oder gut ist und schon gar nicht, dass es keinen Markt dafür gibt. Das nimmt dann teils sehr komische Züge an, bis die Erkenntnis (bei den Leserinnen und den Handelnden im Buch) einsetzt, dass die zugrundeliegenden Werte nicht vergessen werden können, wenn das Leben ein gelungenes sein soll. Diese Erkenntnis gelingt dann den Protagonistinnen selbst, dabei stoßen sie immer wieder an Grenzen, zerstören diese aber auch. Manchmal wird es auch sehr traurig, wenn es um die Einsamkeit geht - teils aus falschen Lebensentscheidungen, teils aus Altersgründen, wenn enge Geliebte und Freunde sterben. Das zeigt aber auch, wie wichtig die selbstgewählten Bande sind, die Freunde, mit denen man sich austauscht, mit denen man sein Leben lebt.Die Sichtbarkeit der Älteren und Alten, denen oft mit Unverschämtheit, Arroganz und selbstgefälligen Annahmen begegnet wird, spielt nie eine offensichtliche Rolle, überrascht aber immer wieder. Jede*r blamiert sich und macht sich zur Feile, das können alle, auch die Jungen, und nicht zu knapp. Bis auf wenige Ausnahmen (den richtigen Arschlöchern) gesteht Richard Osman seinen Figuren aber Würde zu, die auch durch gelegentlichen Slapstick nicht erschüttert werden kann. Da werden vegane Kaffees besucht, Krafttraining gemacht und zur Playlist “Sounds of the Rainforest” meditiert.Daneben schreckt Richard Osman nicht vor harten Themen zurück, diesmal ist ein wichtiger Nebenstrang des Whodunit die eheliche Gewalt. Suzie, die Tochter von Ron, setzt sich mit Waffengewalt gegen ihren Ehemann zur Wehr und bittet zunächst nur ihren Bruder, nicht aber ihren Vater um Hilfe. Der hat währenddessen mit enttäuschenden Erkenntnissen über sein Leben zu tun und wird am Ende einige seiner wichtigsten Lebensglaubenssätze über Bord werfen, um seiner Tochter und bei der Lösung des Falls zu helfen. Denn das kann man auch gut ohne Spoiler verraten: Der Thursday Murder Club wird seinen Fall lösen und nebenbei seine (und damit unsere) Welt besser machen. Die Schlüssel zur Lösung und zum Leben sind Liebe, Freundschaft und Solidarität. Und weil es Richard Osman erschaffen hat, passiert das Ganze in schöner Sprache, mit intelligenten Spannungs- und Handlungsbögen, überraschenden Wendungen und einem liebevollen Blick auf die Menschen. Viel Spaß beim Lesen! This is a public episode. If you would like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit lobundverriss.substack.com
Lyrik: Conrad Cortin und Katja Kortin lesen Lyrik Teil 1 "Böses Hundegesicht."(Hördauer ca. 21 Minuten)Die Welt in all ihren Erscheinungen wird von Conrad Cortins tiefgründiger und skuriler Lyrik ins Wort genommen. Die Schippe darf man sich dazu denken, so dass das homerische Gelächter nie ganz fern ist. Abwechslungsreich gestalten die beiden Stimmen des Autors und seiner Frau diesen Wahnwitz an Weltverarbeitung. Doch hören Sie selbst!Sprecher sind: Conrad Cortin und Katja Kortin
Christoph Martin Wieland – 1733-1813Teil 2, Buch 5Der Schlüssel zur Abderitengeschichte – ENDE (Hördauer 28 Minuten)Alle BeiträgeDas ProjektWir haben ein besonderes Projekt gestartet, das uns in diesem Jahr begleiten wird. Gemeinsam mit vielen unserer talentierten Sprecherinnen und Sprecher haben wir das Buch "Geschichte der Abderiten" von Christoph Martin Wieland vertont. Wir sind begeistert, euch diese altgriechischen Schildbürgergeschichten in zahlreichen Folgen präsentieren zu können. Lasst euch von den faszinierenden, amüsanten Erzählungen aus vergangenen Zeiten verzaubern und taucht ein in die Welt der Abderiten die unseren Schildbürgern in nichts nachstehen; im Gegenteil. Wir wünschen euch viel Spaß beim Zuhören, Staunen über den gesammelten Unsinn, den Wieland uns präsentiert!Übrigens, man kann auch beinahe jederzeit einsteigen und jede Folge verstehen, ohne die vorherigen gehört zu haben. Das BuchDie "Geschichte der Abderiten" von Christoph Martin Wieland ist ein satirischer Roman, der schon zu Lebzeiten des Autors als Abbild seiner Heimatstadt Biberach an der Riss betrachtet wurde. Möglicherweise hatte Wieland einige Charaktere aus seiner Reichsstadt vor Augen, doch in dieser Schrift werden auch menschliche Verhaltensweisen dargestellt, die zu allen Zeiten und an jedem Ort anzutreffen sind. Der formale Aufbau des Romans orientiert sich an antiken Komödienautoren und Satirikern, welche Geschichten aus dem verschrienen Abdera im klassischen Hellas verbreiteten. Christoph Martin Wieland (1733-1813) war ein deutscher Dichter, Übersetzer und Herausgeber zur Zeit der Aufklärung. In dem Buch wird das Altertum einer Stadt namens Abdera in Thrakien behandelt, welches bis in die fabelhafte Heldenzeit zurückreicht. Ob sie ihren Namen von verschiedenen möglichen Quellen empfing oder nicht - das spielt uns keine große Rolle. Immerhin fiel die Stadt nach ihrer ersten Gründung aufgrund ihres hohen Alters zusammen. Erst Timesius von Klazomene unternahm um die Zeit der 31. Olympiade den Versuch sie wieder aufzubauen - jedoch wurden seine Früchte durch feindlich gesinnte wilde Thrakier zunichtegemacht.Christoph Martin Wieland war ein bedeutender deutscher Schriftsteller und Übersetzer des 18. Jahrhunderts. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der deutschen Aufklärung und hat mit seinen Werken maßgeblich zur Entwicklung der deutschen Literatur beigetragen.Wieland war ein äußerst vielseitiger Autor, der in verschiedenen Genres wie Roman, Drama, Essay und Lyrik tätig war. Seine Werke zeichnen sich durch eine klare Sprache und eine tiefe Humanität aus, die bis heute faszinieren.Besonders bekannt ist Wieland für seinen Roman "Agathon", der als eines der ersten Werke der deutschen Literaturgeschichte gilt, das den Begriff des "Bildungsromans" prägte. Auch seine Übersetzungen von Werken antiker Autoren wie Homer oder Vergil sind bis heute von großer Bedeutung.Insgesamt war Ch. M. Wieland ein herausragender Vertreter seiner Zeit, dessen Werk bis heute einen wichtigen Platz in der deutschen Literaturgeschichte einnimmt.Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, dann mögen Sie vielleicht auch diesen. Hörbahn on Stage - live im Pixel – Autor*innen im Gespräch - besuchen Sie uns!Sprecher und Realisation Uwe Kullnick
E.E. Boykina spricht über die Studie „Psychologische Prädiktoren abweichenden Verhaltens bei Jugendlichen. Teil 3: Das Porträt eines Schülers“. Lesen Sie den Artikel in der Zeitschrift „Psychology and Law“ 2025 # 4. Weitere Veröffentlichungen des Autors.
In dieser Folge mit Anika, Robin und Meike: „Love in Exile“ von Shon Faye, „Scheißkerle“ von Andrev Walden und „Gossip“ von Kelsey McKinney. Von wegen besinnliche Adventszeit, in der Literaturkritikszene gibt's Beef, und der geht so: Die Zeit hat den Roman eines rechtsextremen Autors rezensiert (und das erstaunlich schlecht). Darüber regt sich die taz auf und fordert: Nazikultur nicht normalisieren, lieber komplett ignorieren. Das wiederum missfällt The European, der der taz Zensur vorwirft. Keine Sorge, wir dröseln das für euch auf!
Eine Grenzerfahrung erlebt von Johannes Groschupf Der Absturz eines Helikopters, der sich am 31.03.1994 in der algerischen Sahara ereignete und der vierzehn Todesopfer forderte, wird hier von Johannes Groschupf, dem einzigen Überlebenden, erzählt. In einer Sprache von beklemmender Intensität wird dem Hörer eine Innenansicht dieser Grenzerfahrung ermöglicht, die - in ihrem Schmerz wie in ihrem tiefen Glück - außergewöhnlich fesselnd ist. Die Haut des Autors war zu 80 Prozent verbrannt. Das Leben ist ihm noch einmal geschenkt worden. Die NDR-Produktion wurde 1999 mit dem Robert-Geisendörfer-Preis ausgezeichnet und hat als hoffnungsspendende Geschichte, dass das Leben manchmal weitergeht, obwohl wir dies nicht für möglich halten, nichts von ihrer Wirkungskraft eingebüßt. Von Johannes Groschupf Redaktion: Joachim Dicks Produktion: NDR 1998
Als Franz Kafka am 3. Juni 1924 starb, war er, trotz immerhin 46 Publikationen zu Lebzeiten, ein der Literaturwelt weithin unbekannter Autor. Außer seinem Freund und Nachlassverwalter Max Brod hatte kaum jemand in Kafka den Jahrhundertkünstler erkannt, als der er später posthum auf dem Parnass einzog, und so darf der Artikel eines Autors namens Heinrich Dreyfuß, den wir in den Altonaer Nachrichten vom 8. Dezember 1925 fanden, wohl als echte Entdeckung gelten. Dreyfuß, über dessen Person wir leider keine belastbaren Erkenntnisse einzuholen vermochten, empfiehlt Kafka nicht einfach als Geheimtipp einem neugierigen Publikum; er stellt ihn unumwunden in Reihe mit Granden der deutschen Literaturgeschichte wie Goethe und E.T.A. Hoffmann. Dass auch ein Jakob Wassermann in dieser Reihe auftaucht, mag ebenso überraschen wie der Vergleich Kafka'scher Syntax mit gotischer Sakralarchitektur – interessant, ja brisant ist Dreyfuß‘ Argument allemal. Frank Riede stellt es uns vor.
Der Schriftsteller László Krasznahorkai In seinen Romanen und Erzählungen durchstößt der 1954 geborene László Krasznahorkai die feine Membran der Zivilisation und macht das Alltägliche zu einer Frage von Leben und Tod: so in seinem Debüt «Satanstango», dessen Verfilmung 1994 auf der Berlinale seine internationale Premiere hatte, so auch in seinem zuletzt übersetzten Roman "Herscht 07769", der im Milieu ostdeutscher Neonazis spielt. In einer mäandernden, Raum und Zeit überspannenden Prosa zeigt sich das Bild eines Autors, der schutzlos der Brutalität des irdischen Daseins ausgesetzt scheint. Begegnungen in Berlin und Budapest mit einem rastlosen Solitär der Gegenwartsliteratur. László Krasznahorkai wird in diesen Tagen mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet. Von Thomas David Redaktion: Joachim Dicks Produktion: WDR 2023
Kultūras rondo tiekamies ar rakstnieku un dramaturgu Andri Kalnozolu, kurš pabeidzis savu jauno romānu „Zobi” un noskatījies sava darba „Ods” pirmizrādi Nacionālajā teātrī Matīsa Budovska režijā. Oda sīkoņa vasarā ir tik ļoti kaitinošā, bet decembra tumsā pēc tās gandrīz vai uznāk ilgas. Daži burtiski un vairāki metaforiski odi sīc arī Nacionālā teātra Aktieru zālē nupat iestudētajā izrādē „Ods”. Par šo savā ziņā autobiogrāfisko skatuves darbu un citiem radošiem jaunumiem saruna ar Andri Kalnozolu. "Esmu priecīgs un radoši uzlādēts pats no šī darba, kuru varēju skatīties jau ar zināmu distanci," par lugas "Ods" iestudējumu atklāj Andris Kalnozols. Lugas pirmā versija tapusi vēl pirms pandēmijas. Tad bijusi pauze, ko ieviesa romāns "Kalendārs mani sauc", lugu "Ods" Andris Kalnozols pabeidzis pirms trim gadiem. "Man jau visi darbi ir zināmā mērā autobiogrāfiski un to pieredzi dramaturģijā tu liec kā ķīmijā pieredzes elementus. Ieliec visos tēlos un notikumus, mēģini to ķīmiju sabalansēt tā, lai tas pēdējais ķīmiskais elements būtu skatītājs, par kuru man nav nekādas teikšanas. Kad pievieno to pēdējo ķīmisko elementu un redzu, ka tas sprādziens ir, ka tā ķīmija strādā, tas dramaturgam ir lielākais pagodinājums. Arī lielākais sirdsmiers. Es redzu, ka luga "Ods" ir autonoms darbs ar savu asinsriti ļoti gudrā Matīsa Budovska režijā," gandarīts Andris Kalnozols. Bet arī Andris Kalnozols ir aktieris, savulaik studējis kopā ar Matīsu Budovski, kuram savukārt lugas "Ods" iestudējums ir debija kā režisoram Nacionālajā teātrī. Bet pašam kā aktierim Andrim Kalnozolam nav vēlmes atgriezties uz skatuves kā aktierim vai režisoram. "Man liekas, ka dramaturģija, skatuves teksts ir tieši tā distance, kas man ir veselīga teātrī. Esmu izgājis cauri vairākiem posmiem, esot gan aktieris, esot savu izrāžu autors, esot savu izrāžu režisors. Šī dramaturga pozīcija man ir visveselīgākā," vērtē Andris Kalnozols. Izrādei "Ods" piešķirts traģikomēdijas žanrs, un tās anotācija vēsta: "Jauns pāris gatavojas uzsākt kopdzīvi nesen iegādātā mazpilsētas dzīvoklī. Taču kādā vasaras naktī nejauši sastaptā klaidoņa izmestais jautājums – vai piepildīts sapnis par laimīgu dzīvi nozīmē laimīgu dzīvi? – kļūst par vienīgo jautājumu, kas uzmācīgi skan ausīs. Izrādās, ka dzīvoklis nav vienīgais, kam nepieciešama pārbūve." Režisors Matīss Budovskis ierakstā atklāj, ka luga pašam autoram bijusi kā ods. "Luga teātra arhīvā iegūlās jau pirms pandēmijas. Gāju gar Nacionālo teātri 2018./2019. gadā un redzēju, ka ir lugu ideju konkurss. Tas bija vasarā un tikko biju saticis vienu impozantu tipu Talsos, kurš mani iedvesmoja radošai darbībai. Es sapratu, ka šo satikšanās stāstu varētu piedāvāt kā ideju. Es iegāju teātrī un piedāvāju. Toreiz Valters Sīlis teica, ka šis ir jāņem," stāsta Andris Kalnozols. Toreiz Valters Sīlis arī apņēmies lugu iestudēt. Autors uzrakstījis, lai arī atzīst, ka nav bijis ar veikumu apmierināts, bet iesniedzis, lai turpinātu strādāt. Sekoja pandēmija, tad Valters Sīlis devās strādāt uz Liepāju, bet lugu līdzi ņemt nedrīkstēja. "Tā tas iesprūda. Man tas vienmēr palika prātā, ka Nacionālajā teātrī ir luga, zinu, ka nav pabeigta īsti. Nav tā pabeigta, ka būtu apmierināts. Tas sīca tomēr pakausī," bilst Andris Kalnozols, kurš daudz pie lugas strādājis pēc tam, kad to iestudēt izvēlējās Matīss Budovskis. Nupat Andris Kalnozols pabeidzis romānu "Zobi". "Es vēl strādāju pie melnraksta, pie labojumiem. Man ir plāns decembrī visu iepakot un nosūtīt redaktoram. Tālāk jau ziemā strādāt ar redaktoru un reizē arī ar tulkotāju, jo romāns iznāks nākamā gada rudenī reizē Latvijā un Lietuvā vienā dienā. Tāds mums ir biznesa plāns," atklāj Andris Kalnozols. Grāmatas redaktors ir Uldis Tīrons. "Romāns "Zobi" ir par jaunu autoru, kurš zaudējis ticību savai radošajai potencei, atgriežas mazpilsētā, lai nodzīvotos līdz nāvei. Bet tā nāve nenāk, viņš visu naudu iztērē, visu iedzīvi ir nodevis lombardos. Tad viņš satiek meiteni, kas piesakās par viņa ēnu Ēnu dienā. Viņš atgūst ticību sev šīs ēnas iedvesmots un uzraksta romānu, kas viņu vienā mirklī padara pasaulslavenu. Bet līdz ar to viņš zaudē to savu iepriekšējo dzīvi un zaudē arī šo ēnu," stāsta Andris Kalnozols. "Tas arī no personiskās pieredzes ņemts darbs, kur es pēc "Kalendāra" uzrakstīšanas tiku iesviests kaut kādā... Angļiem ir labāks teiciens - "afterlife", nevis pēcnāves dzīvē. Dzīvē pēc, ka es vairs nevaru atgriezties tajā ēnas pusē, kur palika ļoti tuvi draugi, kas mani iedvesmoja šim darbam. Šis darbs man deva jauno dzīvi, bet draugi palika tajā pusē. Vienmēr esmu pateicīgs par šo "pēcdzīvi", bet vienmēr arī, protams, skumšu un būšu pateicīgs tai ēnas pusei." Bet zobi ir par to, ja vairs nav, ar ko turēties pie šīs dzīves, tad pēdējais, kas paliek, tie ir zobi. -- Sarunas beigās skan grupas „Gaujarts” dziesma „Šķiršanās”, kas skan arī jaunajā izrādē „Ods”.
Heimann, Holger www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Heimann, Holger www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Lesart - das Literaturmagazin (ganze Sendung) - Deutschlandfunk Kultur
Heimann, Holger www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
So kurz vor live waren wir lange nicht. Während diese Beschreibung hier mit flinken Fingern getippt wird, geht die Folge quasi auch schon on air. Denn der Batzke war wegen Kitaausfalls mal wieder in der alten Heimat und kommt wegen Zugausfalls quasi gerade erst zur Tür reingeschneit. Na, egal. Hat ja geklappt. Martin hat eine Premiere von etwas, was er schon oft gemacht hat, aber in neuer Position... Außerdem geht es um die skandalösen Äußerungen des Autors vom Zauberer von Oz, die Alex nicht müde wird, immer wieder zu betonen. Während Fritze Merz Brasilien beleidigt, ist Martin ebenfalls beleidigt, weil seine SuS den Reliunterricht dem seinen Vorziehen. Und damit sind wir sozusagen schon mitten in der mündlichen Prüfung, denn das Ministerium hat angerufen und möchte gerne vom Studienrat Pieler über dessen Unterrichtsqualität unterrichtet werden. Na, wenn das mal nicht wieder zum Rant gegen das ganze Bildungssystem ausartet... Und wichtig für die Tags: Die Hausaufgabe ist diesmal der Film KPop Demon Hunters. Aufs Auge gedrückt von: Martin Pieler. P.S.: Nur noch ein paar Follower bei Instagram und es gibt eine neue Insta-Live-Folge! Nur so nebenbei. P.P.S.: Glückwunsch an Sandfall zu 12 Nominierungen für Clair Obscur: Expedition 33 bei den Game Awards. Verdient!
Prag ist Schauplatz des neuen Dan-Brown-Thrillers. Das Interesse der Fans ist groß und die Stadt reagiert prompt: Neue Dan-Brown-Touren sind ausverkauft. Marianne Allweiss ist mitgelaufen und versucht, das Erfolgsrezept des Autors zu entschlüsseln.
«...eine Symbiose mit einer Motte einzugehen» von Moritz Hanfgarn. Autofiktionales Hörspiel über Alkoholkrankheit und Sucht. Die Figuren des Stücks treiben durch Fantasie und Realität, mal in der Tiefsee, mal im Auge des Autors. Sie sind sich dabei ziemlich sicher, dass sie Teil einer Tragödie sind. Wer das Hörspiel im Radio hören will: Samstag, 15.11.2025, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Die Figuren sind zwar unterschiedlich, aber teilen die gleichen Gedanken. Das Ergebnis ist eine unzuverlässige und doch zielstrebige Vielstimmigkeit, die am gegenständlichsten beim «Chor des verelendeten Proletariats» wird – der hat oft eine Meinung, zwischendurch sucht er aber auch mal seine Autoschlüssel. ____________________ Mit: Emil Gutheil, Melina von Gagern, Alexander Schuster, Maria Lehberg, Rosie Salomon, Foxy Chor Weimar __________________ Tontechnik: Valentin Dudeck, Tilman Böhnke, Till Vesely – Regie: Moritz Hanfgarn und Karlotta Sperling ____________________ Produktion: Experimentelles Radio, Bauhaus-Universität Weimar 2025 ___________________ Dauer: 57'
Raidsabiedrības BBC ģenerāldirektora un ziņu dienesta vadītājas demisijas apstākļi, ANO Klimata pārmaiņu konference Belenā (Brazīlijā) un globālās klimata politikas aktualitātes, kā arī Baltkrievijas diktatora Lukašenko jaunākie diplomātiskie manevri slēgtās Polijas un Lietuvas robežas sakarā. Ārpolitikas aktualitātes studijā pārrunājam kopā ar Latvijas Ārpolitikas institūta direktoru un Rīgas Stradiņa universitātes Sociālo zinātņu fakultātes asociēto profesoru Kārli Bukovski un Latvijas Ārpolitikas institūta pētnieku Uģi Lībieti. Kā atdzesēt pasauli? Pirmdien Brazīlijas pilsētā Belenā tika atklāta Trīsdesmitā Apvienoto Nāciju Klimata pārmaiņu konference, kurā piedalās 1992. gadā parakstītās ANO Klimata pārmaiņu ietvarkonvencijas dalībvalstis. Šis dokuments pirmo reizi Apvienoto Nāciju līmenī atzina klimata pārmaiņas par globālu draudu. Vēlākajos gados uz tā pamata slēgtas citas vienošanās, tai skaitā 2015. gada Parīzes klimata nolīgums, kura mērķis ir līdz 2100. gadam ierobežot globālās temperatūras pieaugumu līdz aptuveni pusotram Celsija grādam, salīdzinot ar pirmsindustriālā laikmeta līmeni. Arī šīgada samita dienaskārtībā dominē globālā sasilšana, pāreja no tradicionālā fosilā kurināmā uz videi draudzīgāku enerģijas ieguvi un dalībvalstu atpalikšana no agrāk pieņemtajām saistībām. Pasākums ilgs vienpadsmit dienas un ir kupli apmeklēts – dalībai reģistrējušies apmēram piecdesmit tūkstoši cilvēku no 190 pasaules valstīm. Konferences rīkotāji saskārušies ar apmešanās vietu deficītu, un Brazīlijas valdībai nācies ķerties pie ārkārtas pasākumiem, uz laiku noīrējot vairākus kruīza lainerus un pielāgojot apmešanās vajadzībām skolas un armijas objektus. Pienācīgu apmešanās vietu trūkums licis dažām dalībvalstīm samazināt delegāciju sastāvu vai pat atteikties no ierašanās pavisam. Savienoto Valstu delegācijas neierašanās iemesls gan ir cits – jaunās administrācijas politika, izstājoties no Parīzes nolīguma un slēdzot atbildīgo institūciju – Prezidenta īpašā sūtņa klimata jautājumos biroju. Prezidents Tramps deklarējis, ka klimata pārmaiņu problemātika esot izdomājums un krāpšanas shēma, kas tikai apgrūtinot viņa valsts ekonomikas attīstību. Vēsturiski Savienotās Valstis ir lielākais ogļskābās gāzes iepludinātājs atmosfērā, lai gan šobrīd ikgadējo apjomu ziņā tās apsteigusi Ķīna. Šī Vašingtonas pieeja ir vien drūmākais akcents neiepriecinošajā kopainā, ciktāl samita dalībniekiem pirmo reizi nācies nepārprotami atzīt, ka globālie pūliņi klimata pārmaiņu novēršanā nesasniedz rezultātus. No samita tribīnes izskan biedinoši atgādinājumi par to, ka šogad vien klimata pārmaiņas par sevi atgādinājušas ar neierasti ilgu un intensīvu vasaras karstuma periodu Indijā un Pakistānā, līdzīgu vasaras tveici Rietumeiropā, ugunsgrēkiem Vidusjūras reģionā, postošu sausumu Turcijā, viesuļvētrām Karību reģionā un Brazīlijas dienvidos, taifūniem Vjetnamā un Filipīnās. Karstuma viļņi tiek minēti kā simtu cilvēku nāves iemesls. Brazīlijai piederošie Amazones tropu meži ir viens no galvenajiem pūliņu īstenošanas punktiem, ciktāl to izciršana ir nozīmīgs drauds planētas ekoloģiskajam līdzsvaram. Skaļu un nepatīkamu atgādinājumu par šīm problēmām samita dalībnieki piedzīvoja otrdien, kad konferences galvenajā ēkā ielauzās protestētāji no mūžamežu pamatiedzīvotāju vidus, iesaistoties sadursmēs ar apsardzi. Lukašenko draud Viļņai, pielabinās Vašingtonai 29. oktobrī Lietuvas gaisa telpā notika kārtējais incidents, kad no Baltkrievijas puses ielidojuši gaisa baloni, kādi tiek izmantoti meteoroloģiskajām zondēm, likuši vairakkārt apturēt Viļņas lidostas darbību. Pēdējā laikā parādās ziņojumi, ka šādi gaisa baloni, kā arī lidroboti tiekot izmantoti, nogādājot no Baltkrievijas Polijā un Lietuvā kontrabandas cigaretes. Reaģējot uz notikušo, Lietuvas valdība tajā pašā dienā slēdza robežšķērsošanas punktus ar Baltkrieviju. Kā zināms, jau kopš septembra vidus ir ierobežotas arī robežšķērsošanas iespējas starp Poliju un Baltkrieviju. Pēc tam, kad apmēram divdesmit Krievijas lidroboti 9. septembrī ielidoja Polijas gaisa telpā, Varšava 12. septembrī pilnībā slēdza savu robežu ar Baltkrieviju. Pāris nedēļas vēlāk kustība gan daļēji tika atjaunota, tomēr vairāki nozīmīgi robežpunkti joprojām paliek slēgti, tā apgrūtinot satiksmi. Divu robežpunktu atvēršana tika plānota oktobra beigās, taču pagaidām ir atlikta, acīmredzot saistībā ar minētajiem notikumiem Lietuvā. Minskas režīms uz Lietuvas valdības rīcību reaģējis asi. Robežas slēgšanas rezultātā Baltkrievijā izrādījās iestrēgušas apmēram tūkstoš simts Lietuvā reģistrētas kravas mašīnas. Baltkrievija atteikusies tās izlaist no savas teritorijas pa kādu īpašu koridoru, novirzot uz maksas stāvlaukumiem. Baltkrievijas diktators Lukašenko, kurš Lietuvas rīcību dēvē par hibrīdkara operāciju, pieprasījis tūlītēju robežas atkalatvēršanu un piedraudējis, ka citādi lietuviešu transportlīdzekļi varot tikt konfiscēti. 31. oktobrī viņš arī parakstījis dekrētu, ar kuru Polijas un Lietuvas kravas mašīnām aizliegta pārvietošanās Baltkrievijas teritorijā. Tāpat Lukašenko paziņojis, ka runāšot par Lietuvas robežas jautājumu ar Savienoto Valstu administrācijas pārstāvjiem. Kā zināms, kopš pāris mēnešiem Minskas un Vašingtonas attiecībās iestājies atkusnis. Augustā notika Lukašenko telefonsaruna ar Savienoto Valstu prezidentu Trampu, savukārt septembrī no Baltkrievijas cietumiem tika atbrīvoti 52 politieslodzītie apmaiņā pret sankciju mīkstināšanu Baltkrievijas nacionālajai aviokompānijai Belavia. Svētdien prezidents Tramps paziņoja, ka ieceļ Džonu Koulu, kontaktpersonu sarunās ar Lukašenko, par savu īpašo sūtni Baltkrievijā. Pirmdien tika ziņots, ka Polijas premjerministrs Donalds Tusks un Lietuvas premjerministre Inga Ruginiene vienojušies, ka normāls robežšķērsošanas režīms ar austrumu kaimiņu varētu tikt atjaunots ap novembra vidu. Vai politikai pietuvinātie mēģina koriģēt britu sabiedriskās raidorganizācijas kursu? 2025. gada 9. novembris, jādomā, tiks pieminēts britu nacionālās raidsabiedrības BBC vēstures pārskatos. Šajā dienā par savu aiziešanu no raidorganizācijas paziņoja tās līdzšinējā ziņu dienesta vadītāja Debora Tērnesa un nedaudz vēlāk arī raidorganizācijas ģenerāldirektors Tims Deivijs. Iemesls ir skandāls, kas izvērtās novembra ieskaņā, kad konservatīvās ievirzes laikraksts The Daily Telegraph publiskoja informāciju par iekšēju ziņojumu, kuru raidorganizācijas valdei iesniedzis kādreizējais BBC Redakcionālo vadlīniju un standartu komitejas ārštata konsultants Maikls Preskots. 19 lappušu teksts analizē konkrētu gadījumu ar raidījumā „Panorāma” ievietotu materiālu, kas atspoguļo notikumus Vašingtonā 2021. gada 6. janvārī, kad toreiz uz otro termiņu neievēlētā prezidenta Donalda Trampa piekritēji ielauzās Kapitolija ēkā, pārtraucot Savienoto Valstu Kongresa darbu. Tramps toreiz uzrunāja savus atbalstītājus pie Baltā nama, un BBC pārraidītajā materiālā divi viņa runas fragmenti bija samontēti tā, ka radīja iespaidu par tiešu uzkūdīšanu uz šo iebrukumu. Jau visai drīz uz Telegraph [telegraf] publikāciju reaģēja arī pats Baltā nama saimnieks, nosūtot BBC oficiālu vēstuli ar piedraudējumu vērst pret raidorganizāciju civilprasību miljarda dolāru apjomā. Sekoja raidorganizācijas priekšsēdētāja Samīra Šaha atvainošanās, raksturojot notikušo kā „sprieduma kļūdu”. Tomēr minētā Maikla Preskota ziņojuma saturs neaprobežojas ar konkrētā gadījuma analīzi. Autors pārmet BBC paustajam pārlieku kreisumu un aizraušanos ar t.s. „vokisma” ievirzēm, kas izpaužoties, piemēram, Izraēlas un Hamas konflikta un transpersonu tiesību jautājumu atspoguļojumā. Valdē ziņu dienesta vadītājai Tērnesai uzbrūkošu pozīciju ieņēma pirmām kārtām tās loceklis Robijs Gibs, kurš šai institūcijā nonāca premjerministra Borisa Džonsona laikā. Savulaik viņš bijis labējās ievirzes telekanāla GB News viens no izveidotājiem un darbiniekiem, kurš pie tam esot Maikla Preskota personisks draugs. Liberālākas ievirzes medijos izskan viedokļi, ka šis ir mērķtiecīgi organizēts uzbrukums sabiedriskajai raidorganizācijai, lai panāktu lielāku konservatīvo aprindu ietekmi tajā vai to diskreditētu. Vairāki politiķi, tostarp Liberāldemokrātu līderis Eds Deivijs un Skotijas pirmais ministrs Džons Svinnijs aicinājuši atcelt Gibu no BBC valdes. Var atgādināt, ka BBC joprojām ir auditorijas uzticamības ziņā visaugstāk vērtētā britu raidorganizācija – tās ziņu materiālus par uzticamiem uzskata 60 % skatītāju. Salīdzinājumam, pieminētajam GB News šis rādītājs ir vien 29 %. Sagatavoja Eduards Liniņš.
Dissens auf hohem Niveau - Martina Läubli, Martin Ebel und Dirk Knipphals diskutierten im ausverkauften Heilbronner Schießhaus vier auf der SWR Bestenliste im November verzeichneten Romane: Martina Clavadetschers „Die Schrecken der anderen“ (C.H. Beck), Thomas Pynchons „Schattennummer“ (Rowohlt), Ian McEwans „Was wir wissen können (Diogenes Verlag) und Anja Kampmanns „Die Wut ist ein heller Stern“ (Hanser Verlag). Schon beim ersten Roman, der besprochen wurde, war sich die Jury uneins. Während Martina Läubli (NZZ) die Genrevielfalt und den Einfallsreichtum von Clavadetschers Roman lobte, kritisierte Dirk Knipphals (taz) nicht nur die skurrilen Figuren, sondern vor allem die betont unernste Tonlage der Prosa, die nicht zum Thema passen würde: vergangene und gegenwärtige NS-Verstrickungen in der Schweiz. „Die Schrecken der anderen“ steht auf Platz 7 der November-Bestenliste. Martin Ebel (Tages-Anzeiger) gestand, mit „Schattennummer“ den ersten Roman von Thomas Pynchon gelesen zu haben. Er sei so befremdet wie beeindruckt von dem unberechenbaren Text, der sich psychologischen Lesarten verweigere. Knipphals sah in der Doppelbödigkeit die eigentliche Qualität dieser Literatur: Pynchons Romane seien immer beides, Pulp und hohe Sprachkunst, die sich nicht zuletzt im Spiel mit musikalischen Themen und auch in politischen Spitzen zeige. Für Martina Läubli, die sich zwar über viele Ideen des Autors amüsieren konnte, war Pynchons Roman (Platz 3) aber schlichtweg 200 Seiten zu lang. Bei Ian McEwan (Platz 2) wurde es nahezu religiös. Dirk Knipphals nannte den Autor einen „Hohepriester“, Martin Ebel sogar einen „gnädigen Literaturgott“, der Nachsicht mit seinen fehlgeleiteten Figuren habe. Was Martina Läubli nicht davon abhielt, das ihrer Meinung nach etwas zu routinierte Konstruieren und Erzählen zu hinterfragen. Vor allem der zweite Teil des Romans, der sich in einer erwartbaren Kriminal- und Liebesgeschichte verläppere, habe sie weniger überzeugt. Große Einigkeit zum Abschluss bei Anja Kampmann. In poetischer Prosa erzähle die Autorin, wie die Nazis auch das proletarische Milieu der Hamburger Reeperbahn ab 1933 zu kontrollieren beginnen. Der in kurzen Szenen „hingetupfte“ Roman sei zwar eindeutig historisch verortet, gleichwohl gehe die Autorin auch der aktuellen Frage nach, warum eine Diktatur mit aller Gewalt auch die Herrschaft über den weiblichen Körper durchsetze. „Die Wut ist ein heller Stern“ (Platz 1) gehörte zu den herausragenden Romanen dieser Saison, befand die Jury. Aus den vier Büchern lasen Antje Keil und Dominik Eisele. Durch den Abend – eine Kooperation mit dem Literaturhaus Heilbronn – führte Carsten Otte.
Alpenkriminologiekongress - AKK Zum ersten Mal in der Geschichte der SAK - der Schweizer Arbeitsgruppe für Kriminologie findet der Kriminologie Kongress in der Perle der Alpen Saas-Fee statt. Die SAK wurde 1974 gegründet - zeitgleich mit der Geburt des Autors dieser doch so spannenden Geschichte. Im Gletscherdorf Saas-Fee trifft sich alles aus der Kriminologie was Rang und Namen hat. Nur Hubert ohne Staller sind wohl rein zufällig hier. Sie wurden in Wolfratshausen von Ihrer Chefin Frau Sabine Kaiser beurlaubt und ja verbringen nun Ihren Urlaub in Saas-Fee wo ja eben so rein zufällig das AKK stattfindet - ja der Alpenkriminolgie Kongress. Rein zufällig wurde Herr Gunti Häfliger ermordet und rein zufällig ist die Pathologin Frau Dr. Caroline Fuchs auch Teil dieser doch so interessanten Geschichte. So viele Zufälle ? Im Ernst - der Gunti isch tot ? Ermordet ? Wollte wohl sein Patent nicht herausrücken - seine Entwürfe der Erfindungen - wir erinnern uns an den W-Lan Duschkopf und das Schneeflockeninventarsieb ? Ja im Dorf geit der Hengert. Auch der Autor dieser doch so spannenden Geschichte ist emotional am Boden - den Tränen nahe - ja auch sein Körper besteht aus 80% Wasser, sehr nahe am Wasser und am Fendant. Was für eine Freundschaft hat sich da in den letzten Jahren entwickelt. Wie wohl Marie - die - ja beste Ehefrau von allen mit diesem Schmerz umgeht ? Nun gut - es sei ihr vergeben - das mit dem Inserat - ein schlechter Witz und ja wir erinner uns Ehemann sehr sehr günstig abzugeben. Nun ja - er wurde dem Bestattungsinstitut übergeben. Da Marie Häfliger eine Autopsie verlangte und man von keinem natürlichen Tod ausgeht wurde die Leiche nun ja auf dem Seziertisch von Frau. Dr. Caroline Fuchs seziert. Geschehen LIVE am AKK - doch was da geschah konnte keiner ahnen. Und ja da passt wohl kein besseres Lied in die Sendung als das BRANDNEUE LIED von SUE - Songs of Sue und jetzt wo ich gerade diese Zeilen schreibe weiss ich nur so viel - SUE hat in diesem Lied sehr viel persönliches verarbeitet. Es geht darin um persönliche Erfahrung am Arbeitsplatz mit dem VORGESETZTEN. Gerade habe ich auf Facebook das Video angeschaut - quasie the making off und Dialog mit dem CO-Writer. A murders ballad. Is a little creepy. I will bury you in black. RUN das neue Lied von Sue - pünktlich zu Halloween und bist Du so Halloween ? Valentin. Clementin. Adrenalin. Kerosin. Frau Dr. Caroline Fuchs ihrer Seite nun ja keine Emotionsbombe. Dies lässt Ihre Arbeit wohl nicht zu. Pathologin nun nichts für schwache Nerven und noch einen schwächeren Magen? Nie im Leben hat es sie in Erwägung gezogen - geschweige sich den Gedanken gemacht - privates und geschäftliches zu trennen. Sicher war da einmal dieser Mann auf ihrem Seziertisch wo sie dachte - schade um einen so schönen Mann aber eben - Schnaps isch Schnaps - und ja beim Gunti - any Feelings ? Sie dachte sich - der sieht - obwohl er so Tod vor ihr liegt - wie ein Stück totes Rinderviertel noch sehr sympathisch aus, aber das wars dann auch. Bedürftigkeit ist keine Grundlage für ein gesundes Zusammensein. Dies steht Heute auf dem Kalender in der Pathologie. In der Pathologie hört Dr.Frau Caroline Fuchs am liebsten Radio Supersaxo. Sie ist angetan von den Alpensendungen aber auch vom Walliser Podcast - Ische Hengert und dachte sich - so eine Pathologin oder Bestatterin wäre doch auch mal was - nicht wahr ? Radio Supersaxo ist offizieller Medien Partner des AKK und versorgt die Krimi Fans mit exklusiven Interviews und News. Gemäss Berichten wurde berichtet über einen Bericht, dass auch Magnum in Saas-Fee sei? Sputnik serviert in den Kaffeepausen frisches Roggengebäck. Zum Apéro gibt es Fendärboerg und Walliser Blätterteigschnecken mit Pesto Rosso di Vallese by Horny Chef. Gerade referiert Kommissar Shaun Määhloney im Podiumsgespräch mit Derrick über einen makabren Fall, der sehr viel Einfühlvermögen ab verlangte. Ein Mann ist eines Morgens rein zufällig auf den Kopf seiner Frau gestanden. Der Mann 174 cm gross und 134 Kilo schwer, sie können es sich vorstellen wie da der Kopf unter seinem Gewicht zerbrach, wie eine Wallnuss im Nussknacker oder eine leicht fauler Kürbis - SQUASH- Päng - Pädäng und wie könnte man dieses Geräusch wohl am besten beschreiben. Die Zuhörer:innen am Podiumsgespräch mit Derrick und ja sicher auch sie - fragen sich - wie steht man so rein zufällig auf den Kopf seiner Frau ? Der Angeklagte behauptet ja es war ein Unfall. Shaun Määhloney ermittelte und wollte ihn Anfangs wegen Mord - aber eben. Die Frau des Angeklagten lag sehr heiter angetrunken am Boden. Am Pfosten des Bettes. Auf dem Teppich. Im Schlafzimmer. Er im nun wie sagt man diesen neuen Better die etwas höher sind. ? BOXER Betten ? Da kommt man einfacher hinaus aber die Frau des Angeklagten scheiterte wohl beim Einstieg früh morgens in einem alkoholisierten Zustand - die Autopsie ergab 2.9 Promille und 12 verschieden Tabletten im Magen der Toten - ein Mix zwischen Andidepressiva - Schlafmittel - etc - ein tödlicher Mix. Ihre Alkohlabhängigkeit und wenig Bewegung seit Jahren so meint der Angeklagte - ein Selbstmord auf Raten? Sie wäre eh gestorben - früher oder später - mein der Angeklagte. Er meint es sei wohl auch eine Frage der Ethik und möge man ihn als Mörder verurteilen. Wem sei denn da geholfen ? Die Richterin im Prozess konnte auch nicht begreifen, wie man einfach so auf den Kopf seiner Frau - so aus versehen stehen möge, ob er denn nicht gesehen hätte, dass da seine Frau am Boden lag. Ihr und wohl vielen anderen im Gerichtssaal war das streng verdächtig ? Ihre sehr hochgeachtetet Frau Richterin fing der Angeklagte an zu referieren. Sie kennen es ja - morgens noch so im Delirium Alpineum - so richtig geschreddert vom tiefen Schlaf und den Träumen wo einem der Chef begegnet. Also meistens bin ich vor dem zu Bett gehen ja weniger müde als nach dem Schlaf. Ergeht es ihnen nicht auch so ? Also vor dem dritten Kaffee sehe ich nicht wirklich was vor - unter und neben meinen Füssen und ja beinahe wäre ich mal über den Hund gestanden, aber der hatte wohl mehr Glück oder einfach besser reagiert ? Wie gesagt, es war ein dummer Unfall, aber sicher wollte ich meine Frau nicht ermorden, das hat sie ja daran gearbeitet, an ihrem eigenen Tod, ich lieferte ich täglich ihre Ration, schenkte ihr grosszügig ein und bin vielleicht mit verantwortlich und wäre sie am Alkoholexzess gestorben. Ich - ja Ihr Lieblingsweinlieferant - ich wäre dann wohl Mittäter ihres eigenen Todes gewesen und nein - es braucht da einfach nur Geduld - wie gesagt - sie währe selbst vor sich hingestorben. Es ergibt kein Sinn zu morden. Sie verstehen. Motiv - Co Abhängiger - Leidensgenosse - und ja wie die Familie unter ihrer Depression und ihrer Sucht litt. Sie sprechen von Motiv ? Der Angeklagte wurde frei gesprochen. Shaun Määhloney versuchte unter keinen Umständen noch mehr Beweismaterial, Zeugenaufrufe etc und ja die ganze Nachbarschaft - Familie und Freunde wusste wie sehr der Angeklagte seine - ja die beste Ehefrau von allen seine Ehefrau hasste. Ein Hassliebe. Sie eine verwöhnte Narzisstin - er gefesselt in einer toxischen Beziehung. Man hatte viel Verständnis mit dem Angeklagten und der Fall - wie gesagt, verlange sehr viel Mitgefühl. Derrick sichtlich gerührt mit einer Träne in den Augen bat Harry schon mal den Wagen zu holen. ( Also das Elektro-Shuttle zu organisieren - by Metmet Bereck aus Nord-Nord-Mord ) Zurück - LIVE on STAGE auf Bühne Nr. 2 der AKK wo Frau Dr. Carloline Fuchs gerade anfangen wollte den Häfliger zu autopsieren. Seine Frau - also die Marie wollte von Frau Dr. Fuchs wissen - ob ihr Mann vor dem Tod noch Sex mit einer fremden Frau hatte. Die meisten Taten sind ja Beziehungstaten und die Marie unheimlich eifersüchtig. Er - also der Gunti konnte ja die Idee der offenen Beziehung mit ihr und anderen Frauen leider nie durchsetzen - wir erinnern uns. Im Radio läuft gerade das neue Lied vom Autor der Geschichte - She did not say anything. Yes she did not say anything - but that told me everything about her. If the Past doesn't shock your future - what is the point to be eaven her right now. In you - I feel understood, In you I can find a piece of my self. Bullocks. Bullocks. Bullocks. OCHS - OCHS - ich OCHS. Nun Frau Häfliger - Ihr Mann - der beste Ehemann von allen hatte mit keiner fremden Frau SEX, dies kann ich so bestätigen. Er hatte höchstens noch Sex mit sich selbst. Aber wollen wir den Toten nicht in bester Erinnerung ruhen lassen? Keine Eifersuchtstat also doch die Theorie - Raubmord - die Mörderin wollte wohl an die Pläne des Häfligers. ? Frau Dr. Caroline Fuchs hielt noch einmal das Glied des Häfligers in der Hand und es geschah was niemand ahnen konnte. Live auf der Bühne des AKK - auf dem Seziertisch - vor Publikum - die Kamera von Radio-TV Supersaxo zoomte auf - dieser in sich zusammengeschrumpft als ob er schon vor dem Tod verstarb. —my best looking friend wie der Gunti seinen Penis zärtlich nannte. Gott hab ihn Seelig. Frau Dr. Carloline Fuchs fing an zu singen - erinnernd an eine Musical Szene : so klein wie du ihn erhalten hast - so kleine musst du ihn zurückgeben. Und auf einmal - das Glied in ihren zärtlichen Händen. Sie in Ihrem Pathologie Mantel und im Ausschnitt sah man die Konturen des Walliser Schwarznasuschaf Woll Roll Chragu Decolte…..! Ach ja - das Glied in ihren zarten Händen ( Frau Dr. Prof Fuchs - also in Echt heisst Sie Susu Potzek oder so und ist verheiratet. Eigentlich schade. Nun gut verheiratet ist der Autor der Geschichte ja auch und dieses ständig daran erinnert zu werden, unnötig ) Ach ja - ja das Glied in ihren zärtlichen Händen - und nun kommen wir zum Höhepunkt der Geschichte - das Glied - der Penis - der Schwanz - his best looking friend im Zoom der Kamera - Frau Dr. Fuchs noch immer noch singend -Das Glied in ihren zärtlichen Händen fing auf einmal an zu zucken, sich zu erregen, zu hüpfen vor Freude und schaute Frau Dr. Fuchs zärtlich an. Eine kurze Weile danach erwachte auch der Rest des Körpers des Häfligers. Eine Wiedergeburt. Die Auferstehung der Toten. Im Wallfahrtsort Saas-Fee wo schon manch einem die Mutter Gottes vor der Kappelle zu hohen Stiege erschien. Aber eben - live in Stage - on Camera - ? Und nun führe mich nicht in Versuchung - die Fuchs und Häfliger ignorierten die Kameras - umarmte sich gegenseitig vor Freude. Er immer noch nackt wie ein Viertel totes Rind und sie entledigte sich ihrem Autopsie-Mantel….. dem Decolte…….. ! Wo isch jetzu z Marie wemus al mal brüchtiii ? Fertig.
Joahims Meierhofs ir ne tikai viens no labākajiem vācu mūsdienu teātra aktieriem, bet pēdējo gadu laikā iemantojis arī ļoti veiksmīga rakstnieka reputāciju. Tagad Meierhofa darbs ir iestudēts Jaunajā Rīgas teātrī. Kultūras rondo tiekamies ar iestudējuma „Kritiens augšup” tulkotāju Gundaru Āboliņu, kurš pats arī piedalās izrādē un Gerdu Lapošku. Ceļš pie mammas un aktiera profesijas neredzamā puse. Izrāde tapusi pēc Joahima Meierhofa jaunākā romāna "Var jau krist arī augšup". „Manuprāt, nav daudz mana vecuma cilvēku, kuri no visas sirds gribētu divus mēnešus pavadīt kopā ar savu māti,” savā jaunākajā grāmatā raksta viens no vācu aktiermākslas un nu jau arī literatūras dižākajiem spīdekļiem Joahims Meierhofs. Autors turpat piebilst: „Tieši tad, kad pavadām kopā laiku, kas pārsniedz kārtējos īsos apciemojumus, var kaut kas notikt.” Un tas, kas notiek ir vesels romāns par ceļu pie mātes daudz un dažādos līmeņos, kā arī par aktiera profesijas daudzpusīgo un lielākajai daļai neredzamo pusi. Romāns ir iztulkots, pārkausēts triju cēlienu izrādē Jaunajā Rīgas teātrī. "Mēs stāstam par māti, un katram, kas sēž zālē, taču ir māte un raisās asociācijas, un ir piedzīvotas līdzīgas situācijas, un ir arī vēl trakākas lietas. Ir neizmērojamas iespējas. Galvenais, lai skatītājs un klausītājs, ieklausās, atveras tai informācijai, ko mēs no skatuves raidām. Izrāde jau faktiski notiek viņu galvās, viņu iztēlē, jo uz skatuves ir tikai aizvērts priekškars, divi krēsli un un ekrāns, kurā ir Mārtiņa Grauda fotoportretu galerija," par izrādi atklāj Gundars Āboliņš. "Meierhofam ir ļoti smalka un atturīga, un tāpēc varbūt arī dziļāka humora izjūta. Un viņš kā stāstnieks neskrien nekad stāstam pa priekšu. Viņš atvēl ļoti daudz telpas un laika savu skatītāju un klausītāju iztēlei un fantāzijai. Caur šo atskārsmi un sapratni skatītājam un klausītājam reizēm pat lielāks prieks, nekā, ja viņam ir jāseko tam tempam. Man vienmēr bijis jātur sevi, lai es neaizskrienu lokomotīvei pa priekšu tādā nozīmē," sarunā atzīst Gundars Āboliņš. "Viņš jau vairāk nekā 30 gadus ir viens no vadošajiem vācu aktieriem, tieši teātra aktieriem. Filmēšanas pieredze viņam nav tik liela, un par to, starp citu, ir viena nodaļa arī, ļoti interesanta nodaļa arī grāmatā," ar Joahimu Meierhofu iepazīstina Gundars Āboliņš. "Viena pieredze viņam bija iepriekšējā grāmatā - "Ak, šī plaisa, sasodītā plaisa", kā viņš filmējās pie vecāsmātes gultas. Pēc daudziem gadiem viņam ir otra iespēja, un par ir jaunajā grāmatā. Es neatklāšu kārtis, lai nezaudētu intrigu." "Viņš ir zināms kā aktieris, spēlējis vadošās lomas. Sācis, protams, kā pilnīgs, kā mēs sakām, lūzeris, neveiksminieks, nepieprasīts, ļoti ar sevi cīnījies, visiem kompleksiem un tā tālāk, un tagad viņš ir viens no intelektuālākajiem un zināmākajiem vācu teātra aktieriem. Uz viņa vārdu jau Vācijā iet uz izrādi, ja tu spēlē Meierhofs, tad iet," turpina Gundars Āboliņš. "Viņš ir bijis arī režisors, iestudējis ļoti interesantas izrādes, kas ir rokraksta ziņā diezgan radniecīgas un līdzīgas tam, kā strādā Alvis Hermanis." Kopumā Joahima Meierhofa autobiogrāfiskajā ciklā ir sešas grāmatas. Divas ir pirms latviski tulkotās "Ak, šī plaisa, sasodītā plaisa!", tad vēl divas un "Var jau krist arī augšup", kas uz JRT skatuves iestudēta kā "Kritiens augšup", kas arī drīzumā iznāks grāmatā. "Viņš raksta ātrāk nekā es spēju iztulkot," bilst Gundars Āboliņš. Izrādē "Kritiens augšup" piedalās Gundars Āboliņš, Vilis Daudziņš, Kaspars Znotiņš, Andris Keišs, Jānis Skutelis, Ritvars Logins, Gerds Lapoška, Kristīne Krūze.
Eingehendes Studium des Textbuchs in Kombination mit der jeweiligen Tageslektion. Täglich frühestens um 07:00 Uhr und spätestens um 08:00 Uhr für dich online bereit zum anhören. Heute: Textbuch T-Einleitung Übungsbuch Ü-I.1 Brigitte Bokelmann Heil-Sein, jetzt! https://heil-sein-jetzt.com/ Danke für finanzielle Wertschätzung: https://heil-sein-jetzt.com/wertschaetzung/ Rückmeldungen zu meiner Arbeit: https://heil-sein-jetzt.com/blog/allgemein/feedback/ Video über meinen Lebensweg: https://www.youtube.com/watch?v=Cja5xbvWOfs&t=592s Telegramm: https://t.me/WundervolleLektionenEKiW YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCCSInpAbdlPxfnOUyD3vH4w/featured *Ein Kurs in Wundern®, Greuthof Verlag, Freiburg i.Br. https://heil-sein-jetzt.com/blog/kurs-in-wundern/was-ist-ein-kurs-in-wundern/ #EinKursInWundern #ekiw #brigittebokelmann #vergebung #vergeben #wahresselbst #innerenfriedenfinden #innerefreiheit #christusbewusstsein #werbinich Disclaimer: Die auf diesem Kanal vorgestellten Gedanken stellen die persönliche Meinung und Interpretation sowie das persönliche Verständnis des Autors dar und nicht die der Rechteinhaber von Ein Kurs in Wundern©. Greuthof Verlag: https://www.greuthof.de/ekiw
In der letzten Woche erschien auf den NachDenkSeiten bereits eine Rezension des neuesten fulminanten Buches von Rainer Mausfeld, „Hegemonie oder Untergang – Die letzte Krise des Westens?“. Hier drucken wir mit freundlicher Genehmigung des Westend Verlags und des Autors einen längeren Auszug aus diesem Buch aus dem Kapitel „Die Krise des Westens undWeiterlesen
Eines der merkwürdigsten, verstörendsten und bis heute rätselhaftesten Phänomene in der Frühzeit der „Pandemie“-Simulation war die plötzlich und offenbar orchestriert auftretende Flut von Videos mit tanzendem Klinikpersonal. Teilweise mit verblüffendem Aufwand (bis hin zum Einsatz von Hubschraubern für Panorama-Luftaufnahmen) geprobt, inszeniert und produziert, überschwemmten diese Filme binnen kurzer Zeit das Internet und sorgten für unterschiedliche Reaktionen, die von spontaner Freude bis hin zu der entgeisterten Frage reichten, wie so etwas denn möglich sei, wenn gleichzeitig doch angeblich die Gesundheitssysteme der gesamten westlichen Welt kollabierten. Die Antwort auf diese Frage führt direkt hinein ins Herz der Finsternis dieser gesamten massenpsychologischen Kriegsoperation … - schreibt Michael Sailer zu einem Beitrag eines griechischen Autors mit dem Pseudonym 0minus Prime. Der hat sich auf dem Substack „Critical Thinking“ mit dem mysteriösen, bis heute weder aufgeklärten noch überhaupt hinterfragten Phänomen der „tanzenden Krankenschwestern“ eingehend befasst und kommt zu verblüffenden, auch nach all der Zeit noch haarsträubenden Erkenntnissen, die unter anderem klarmachen, daß die Tanz-Videos keine kuriose Begleiterscheinung, sondern ein zentrales Instrument der Kampagne waren. Wir verlinken das Original und die Übersetzung von Michael Sailer auf unserer Homepage. Sprecher: Karsten Troyke. Griechisches Original: https://0minus.substack.com/p/7c6 Übersetzung auf Sailers Blog: https://sailersblog.de/2025/09/30/tanzende-krankenschwestern-ein-gastbeitrag/
"Die Anderen" – Roman von Achim Albrecht(Hördauer ca. 12 Minuten Lesung, ca. 51 Minuten Gespräch)Ein verschlafenes Dorf in der Westpfalz. Ein Junge verschwindet und taucht viele Jahre später traumatisiert als Erwachsener unter den ungewöhnlichsten Umständen nahe einer riesigen unterirdischen Militäranlage der amerikanischen Streitkräfte wieder auf.Die 'Raketenstation' ist schon lange verlassen. Der Aufgefundene fantasiert von Stimmen, Lichtern und Insekten. Er ist gestört. Niemand schenkt seinen Worten Beachtung. Nur drei Jungen werden aufmerksam.Menschen und Tiere verändern sich. Langsam, unmerklich. Eine neue Bewegung nimmt ihren Ausgangspunkt in dem unscheinbaren pfälzischen Dorf. Seltsame Vorfälle passieren in immer kürzeren Abständen weltweit.Drei Jungen und ein verstörter Einsiedler begeben sich auf eine Mission. Eine Mission, die sie tief in den Pfälzer Wald führt. Sie haben eine Vermutung. Sie haben einen Plan.Ihr Gegner wartet auf sie.Eine ungewöhnliche Geschichte voller Spannung und nicht alltäglicher Charaktere, verwickelt in einen ungleichen Kampf mit ungewissem Ausgang.Ob die Geschichte wahr ist. Gewiss, das ist sie in Teilen.Ja, wirklich.Achim Albrecht. geboren am 16.3.1959 in Kaiserslautern. Als strebsamer Sohn verantwortungsvoller Eltern studierte er entgegen seinen literarischen Neigungen Jura, schloss eine Bankausbildung an und komplettierte seine wirtschaftsrechtliche Ausrichtung mit beruflichen Einsätzen in den verschiedensten Ländern. Heute lehrt er als Professor ‚Internationales Wirtschaftsrecht' und verbringt immer noch einen geraumen Teil seiner Zeit bei Einsätzen für internationale Organisationen in Transformationsländern, die der Unterstützung ausländischer Experten bei der Schulung von Juristen und der Implementierung neuer Gesetzesmaterien bedürfen.Der Autor hat die ursprüngliche Idee, seine Fantasie und Liebe zur Sprache schriftstellerisch umzusetzen, nie aufgegeben. Mit zahlreichen Fachveröffentlichungen lebte er zumindest eine seiner Vorlieben in eingeschränktem Masse aus. Der juristische Duktus wirkte dabei notgedrungen als Verbotsschild für die schlummernde Fabulierkunst. Letztere kam immer dann zum Zuge, wenn er seine regelmäßig erscheinenden Glossen und Ausflüge in das politische Kabarett verwirklichte.Nachdem es ihm endlich gelungen war, zwischen Ruhrgebiet und Sauerland sesshaft zu werden, nahm er sich ein Herz und verfasste mit dem ‚Chamäleon‘ seinen ersten Thriller, der tief in die Abgründe und Tabus der menschlichen Seele reicht. Der ‚erste Streich‘ hat Lust auf mehr gemacht. Noch viele unerzählte Geschichten und Dramen des Alltags schlummern in den‚ Vorratskammern‘ des Autors. Er hat es sich zum Ziel gesetzt, sie alle zutage zu fördern.vielleicht mögen Sie auch diese SendungKommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen nach SchwabingRedaktion und Realisation Uwe Kullnick
In der neuen Folge unseres Literaturpodcasts "Was liest du gerade?" diskutieren Iris Radisch und Adam Soboczynski dieses Mal auf der Frankfurter Buchmesse über das neue Buch des frisch gekürten Literaturnobelpreisträgers László Krasznahorkai "Im Wahn der Anderen". Die Erzählungen des ungarischen Autors lassen uns tief eintauchen in den Bewusstseinsstrom seltsamer Sonderlinge, mal in den Kopf eines irrlichternden Ungeheuers, mal in den Kopf eines verrückten New Yorker Bibliothekars, der gerne eine Bibliothek eröffnen würde, in der die Bücher mit sich alleine bleiben und nie ausgeliehen werden können: eine für immer geschlossene Bibliothek. Der diesjährige Nobelpreisträger ist ein Meister im Bau grotesker Labyrinthe, in denen man sich lustvoll verlieren kann. Außerdem geht es um den neuen Roman "Meine Mutter" der Kölner Fotografin Bettina Flitner. Nach ihrem Erfolg mit dem Erinnerungsbuch "Meine Schwester" geht es jetzt um das Leben ihrer Mutter, die genauso wie die Schwester freiwillig aus dem Leben schied. Gibt es einen Fluch in dieser Familie? Die Erinnerung führt die Autorin zurück nach Schlesien, wo die Urgroßeltern einst ein Sanatorium betrieben. Das eindringliche Buch steht in einer Reihe von aktuellen Erinnerungsbüchern über das Leben und die Vertreibung deutscher Familien aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten. Unser Klassiker ist in dieser Podcastfolge das legendäre Mutterbuch "Wunschloses Unglück" aus dem Jahr 1972 von Peter Handke. In der Erzählung erinnert sich der Literaturnobelpreisträger des Jahres 2019 ebenfalls an seine Mutter, die sich 1971 das Leben nahm. Unser Zitat des Monats stammt aus dem Roman "Huris" des franko-algerischen Autors Kamel Daoud. Das Team von "Was liest du gerade?" erreichen Sie unter buecher@zeit.de. Literaturangaben: - László Krasznahorkai: Im Wahn der Anderen. Drei Erzählungen. Übersetzung Heike Flemming. Mit 34 farbigen Zeichnungen von Max Neumann. S. Fischer Verlag. - Bettina Flitner: Meine Mutter. Kiepenheuer & Witsch. - Kamel Daoud: Huris. Aus dem Französischen von Holger Fock und Sabine Müller. Matthes & Seitz. - Peter Handke: Wunschloses Unglück. Suhrkamp Verlag. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Wir werden alle sterben. Das klingt düster, ist aber ein befreiender Gedanke. Ein Gespräch mit der Künstlerin Miriam Smidt über ihre Hirntumor-Diagnose, ein neues Lebensgefühl und wie die Begegnung mit der Endlichkeit ihr Leben veränderte.
(00:51) Um die deutsche Bestseller-Autorin Caroline Wahl gehen die Wellen hoch: in den Kulturteilen vieler Medien und auch in sozialen Medien wird Kritik laut. Wir ordnen ein. Weitere Themen: (05:19) Wunderkind der Literatur: Aktuelles Buch «Der Absturz» des französischen Autors Édouard Louis handelt erneut von Familiengeschichten. (10:00) Hollywood-Legende Robert Redford im Alter von 89 Jahren verstorben. (14:35) Dokumentation über verschollenes Bild von Caravaggio: spanisch-italienische Produktion «The Lost Caravaggio» startet in den Kinos. (18:47) Justizvollzug auf der Theaterbühne: neues Stück «GOTTLOS!» von «ausbruch.ch» in Zusammenarbeit mit der Justizvollzugsanstalt Lenzburg.
Dass der Dichter Rainer Maria Rilke kunstvoll mit Worten umzugehen verstand, ist bekannt. Dass er zugleich ein Talent zum Malen hatte, zeigt der neue Band „Rilke zeichnet“ mit überwiegend unbekannten Bildern des Autors. Die Zeichnungen wurden im Deutschen Literaturarchiv in Marbach gesichtet, das 2022 das Familienarchiv Rilkes aus Gernsbach erhalten hat. Rilke, der schon seit früher Kindheit im Zeichnen geschult wurde, zeigt zwar keinen eigenen Stil, aber dennoch eine bemerkenswerte Fähigkeit im Malen. Über das Sehen-Lernen, das genaue Wahrnehmen seiner Umgebung, entwickelte er sich zum Wortkünstler. Und Rilke konnte sogar Comics. Bericht von Silke Arning
«Lázár» von Nelio Biedermann weckt grosse Erwartungen. Ausserdem diskutieren Jennifer Khakshouri, Adriana Altaras, Lukas Bärfuss und Dirigentin Lena-Lisa Wüstendörfer über "Ungebetene Gäste" von Ayelet Gundar Goshen, "Riccardino" von Andrea Camilleri und "Sonntag" von Olivier Schrauwen. Eine Sensation: «Lázár», der Roman des 22-jährigen Schweizers Nelio Biedermann wird bereits in 19 Sprachen übersetzt. Dabei erscheint das Buch gerade erst auf deutsch. Der historische Roman ist inspiriert von Nelio Biedermanns Familie: Er erzählt die Geschichte einer ungarischen Adelsfamilie im 20. Jahrhunderts. Seine Figuren hüten Geheimnisse. Sie glühen vor Sehnsucht, verzweifeln über die Politik. Sie lieben, hassen – und vor allem überleben sie. Ein Hammer fällt von einem Balkon und tötet einen Menschen. Das ist die Ausgangssituation des Romans «Ungebetene Gäste». Dieser liest sich wie ein Krimi um Themen wie Lügen und Schuld, Liebe und Mitgefühl, Vorurteile und Rassismus. Autorin Ayelet Gundar-Goshen ist Psychotherapeutin und eine der bekanntesten Stimmen der israelischen Literatur. Sie schreibt packend über Themen, die in Nahost die aktuellen Konflikte befeuern. Commissario Montalbano ist Italiens berühmtester Ermittler. Sein Schöpfer Andrea Camilleri schrieb Krimis im Jahrestakt und griff mit Vorliebe aktuelle gesellschaftliche und politische Probleme auf. Camilleri war auch Regisseur, Drehbuchautor. «Riccardino», sein letzter Montalbano-Fall, entstand bereits 2005 und durfte nach Wunsch des Autors erst nach dessen Tod 2019 erscheinen. In diesem Jahr wäre Camilleri hundert Jahre alt geworden. Die Graphic Novels des Belgiers Olivier Schrauwen gelten als Meilensteine der Comickunst. So auch sein aktueller Band «Sonntag», der einen Menschen in seiner puren Existenz zeigt – und in innovativer Bildsprache. Minutiös und schonungslos zeichnet Schrauwens das Innenleben und die Gedankenströme eines Mannes. Alltagsbeobachtungen an einem Sonntag, ohne Angst vor Banalitäten.
Seit über fünfzig Jahren sammelt Ernst Burren Stimmen und Stimmungen aus seiner solothurnischen Umgebung und verwandelt sie in Mundart-Texte von literarischer Weltgeltung. Darin spiegelt sich der Zustand eines Landes, wo Anschluss und Gemeinschaft gewünscht, aber nicht unbedingt verwirklicht sind. Wer das Hörspiel am Radio hören will: Samstag, 02.08.2025, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur Als im letzten Jahrhundert die Schweizerinnen und Schweizer ihren Feierabend vermehrt vor dem eigenen Fernsehapparat zu verbringen beginnen, wächst das Bedürfnis, auch ausländische Sender zu empfangen. Deshalb schliesst man sich in den 1970er-Jahren quer durchs Land in vielerlei Initiativen zusammen, um auf den Anhöhen sogenannte Gemeinschaftsantennen zu errichten. So lernen auch die hiesigen Haushalte die Programme von ARD und ZDF kennen. Man ist anschlussfähig geworden und bleibt umso lieber daheim. Diese Erfahrung scheint auch für den literarischen Beobachter Ernst Burren prägend gewesen zu sein. Das Spannungsfeld von innen und aussen, Öffnung und Rückzug, Für-sich- und In-der-Welt-Sein durchzieht sein ganzes Werk, von den frühesten Gedichten (darunter eines mit dem Titel «färnsehluege») bis zur jüngsten Veröffentlichung «Nume no vor em Färnseh». Zum 80. Geburtstag des Autors im November 2024 stellte der SRF-Regisseur Reto Ott eine Reihe dieser zeitlos anmutenden Texte zu einem neuen Hörspiel zusammen und nahm sie mit vielen prominenten Stimmen wie Mike Müller und Birgit Steinegger chorisch und monologisch auf. Die mehrschichtige Klangspur von Stefan Weber unterlegt die Texte mit Tönen aus dem Schweizer Mittelland, historischen Sequenzen aus dem SRF-Archiv und dem unverwechselbaren Sound des Unterhaltungsorchesters des Schweizer Radios (UOR), der aus den Siebzigern ins Heute herüberweht. ____________________ Mit: Ueli Jäggi, Birgit Steinegger, Mike Müller, Rahel Hubacher, Dieter Stoll, Lisa Christ, Mario Fuchs, Sara Capretti, Ernst C. Sigrist ____________________ Tontechnik Aufnahmen: Björn Müller – Montage, Sounddesign, Mix: Stefan Weber – Textauswahl und Regie: Reto Ott ____________________ Produktion: SRF 2024 ____________________ Dauer: 58'
Zum 125. Geburtstag des Autors „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry ist ein zeitloses Märchen für Jung und Alt. Die Geschichte entführt Sie in eine zauberhafte Welt voller Weisheit und Fantasie. Es gilt als eines der meistverkauften Bücher aller Zeiten. Mit: Heinz Stoewer, Ruth Hellberg, Martin Held, Gudrun Gewecke, Fritz Saalfeld u. a. Bearbeitung: Harald Umbehr Regie: Rudolf Rieth Komposition: Heinz Schröter hr 1951 | ca. 77 Min.
Zum 125. Geburtstag des Autors „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry ist ein zeitloses Märchen für Jung und Alt. Die Geschichte entführt Sie in eine zauberhafte Welt voller Weisheit und Fantasie. Es gilt als eines der meistverkauften Bücher aller Zeiten. Mit: Heinz Stoewer, Ruth Hellberg, Martin Held, Gudrun Gewecke, Fritz Saalfeld u. a. Bearbeitung: Harald Umbehr Regie: Rudolf Rieth Komposition: Heinz Schröter hr 1951 | ca. 77 Min.
Mia traut Hagen Kulis nicht, vor allem seit sie weiß, dass sein Vorgänger tot ist. Wurde dieser umgebracht? Eine Spur führt Mia zu einem verlassenen U-Bahnschacht. Ein kalter Wind weht unterirdisch in unheimlicher Stille.
Mia kommt auf der anderen Seite an - in einem Tonstudio. Im Tonstudio ihrer Träume. Hier wird "Geisterjagd” produziert. Doch dann ist da eine Stimme am anderen Ende der Leitung. Und die Spieluhr in der Tasche des Autors. Ein Albtraum wird wahr.
Sterben und Tod sind in unserer Gesellschaft auch heute noch ein Tabu. Als die Mutter des Autors beschließt, sich in einem Hospiz zu engagieren, überfällt ihn ein diffuses Gefühl von Beklommenheit. Um sich mit den eigenen Ängsten auseinanderzusetzen, aber auch um besser zu verstehen, was Tod und Sterben konkret für uns bedeuten, spricht der Autor mit seiner Mutter und anderen Sterbebegleitern über ihre Erfahrungen. Und er trifft Menschen, die wissen, dass sie bald sterben werden. Bis eines Tages die Mutter selbst schwer erkrankt – und eine völlig neue sehr persönliche Reise beginnt. Von Patrick Batarilo SWR 2025
Moderatorin Laura de Weck, Lukas Bärfuss, Gerhard Pfister und – als Gast – die Autorin und Podcasterin Samira El Ouassil diskutieren über spannende Neuerscheinungen. Der japanische Autor Uketsu ist der erfolgreichste Vertreter des «Sketch-Mystery»-Romans. Es sind fesselnde Spannungsromane, die Zeichnungen und Diagramme enthalten. Damit hat Uketsu, der stets mit weisser Maske auftritt, das Krimi-Genre in Japan verändert. Der Band «Seltsame Bilder» erscheint nun auf Deutsch. In «Russische Spezialitäten» erkundet Dmitrij Kapitelman mit sarkastischem Humor eine Welt, die Russlands Propaganda nicht standzuhalten vermag. Die Familie des Autors betreibt im Osten Deutschlands, in Leipzig, einen Laden mit russischen Spezialitäten. Trotz seiner Liebe und Hochachtung der Mutter gegenüber belastet der Krieg ihr Verhältnis schwer. Nora Osagiobares origineller Debütroman «Daily Soap» ist als Seifenoper konzipiert und nimmt das Genre gleichzeitig auf die Schippe. Es geht um Reiche und Arme, Schwarze und Weisse. Und vor allem geht es um Rassismus in der Schweiz. Nora Osagiobare, in der Schweiz aufgewachsen, weiss genau, wovon sie schreibt: Ihr Vater stammt aus Nigeria. Christoph Hein ist einer der bedeutendsten Schriftsteller Deutschlands. Er gilt als Chronist der DDR. Seine Romane «Drachenblut» oder «Landnahme», erzählen davon, wie während der DDR die Diktatur in private Beziehungen eingreift. Nun hat er mit «Das Narrenschiff» einen Bestseller-Roman geschrieben, der die DDR von den Anfängen bis zu ihrem Ende episch erzählt.
Heute haben wir mal wieder die Konstellation, dass Jochen UNGEFRAGT UND HEIMLICH einen Fantasy-Roman gelesen hat. Einen, der was taugt und der auch im Oktober in einer deutschen Übersetzung erscheinen wird. Falko hat sich die englische Leseprobe vorgenommen, um ein wenig mitreden zu können. The Tainted Cup von Robert Jackson Bennett ist kurz gesagt ein Fantasy-Sherlock-Holmes mit starken Figuren. Und Leviathanen. Viel Spaß mit der neuen Folge! Timecodes und Kapitelmarken 00:00:00 - Autor 00:11:36 - Weltentwurf, Handlung und Charaktere 00:47:56 - Fazit und Blick des Autors auf Fantasy 01:08:23 - Teaser Robert Jackson Bennett: The Tainted Cup Del Rey, 410 Seiten, 2024 Deutsche Ausgabe erscheint unter gleichem Titel im Oktober 2025 im Adrian- und Wimmelbuchverlag. Ausblick Wer immer auf dem Laufenden über aktuelle und kommende Folgen sein will - einfach Newsletter abonnieren. Und wer diskutieren möchte - wir haben Forum und Discord. Bücher, die bald besprochen werden (kurzfristige Änderungen möglich): Folgen: Nächster Erscheinungstermin: Mitte Juni. Jochen hat NOCH einen Fantasy-Roman in petto, den Falko nicht gelesen. Dafür hat der ein großartiges Sachbuch gelesen. Oder springt noch was ganz anderes aus dem Gebüsch? Wir werden sehen! Bonusfolgen: Joe Abercrombie: The Devils Übersetzt von Kirsten Borchardt Heyne, 848 Seiten, 2025 Gebundene Ausgabe: 24 Euro E-Book: 17,99 Euro Originalausgabe: The Devils Gollancz, 576 Seiten, 2025 Neben der monatlichen Bonus-Buchbesprechung erhalten Abonnent*innen eine Bonusfolge von Falko, in der er mit anderen Leuten aus der Buchbranche ein Gespräch führt oder andere Themen behandelt. 10-Euro-Abonnent*innen erhalten exklusive Goodies, meist weitere Texte von Falko.
In Max Frischs Leben vermischte sich Privates mit Öffentlichem, Künstlerisches mit Politischem. Und dies weit mehr als bisher angenommen. Dies weist der Literaturwissenschafter Julian Schütt in der ersten umfassenden Max Frisch-Biografie nach. Er ist zu Gast bei Felix Münger. Nach dem ersten Band der Biografie über die Jahre von 1911 bis 1954 widmet sich der aktuell erscheinende zweite Teil der Zeit bis zu Frischs Tod 1991. Auf der Grundlage von bislang unveröffentlichten Briefwechseln und Notizbüchern zeigt Julian Schütt etwa die enorme Bedeutung auf, die Frischs zahlreiche Frauenbeziehungen für die Entwicklung des Autors hatten. Auch schildert der Biograf, wie sehr Hauptwerke wie «Homo Faber» oder «Andorra» eng verbunden sind mit Frischs persönlicher Entwicklung. Buchhinweis: Julian Schütt: Max Frisch. Biographie einer Instanz, Suhrkamp 2025.
In der aktuellen Episode " Der Vergleichsfluch: Warum der Blick auf andere Autoren und Autorinnen trügerisch ist " erforsche ich die Herausforderungen, denen sich Autorinnen und Autoren stellen müssen, wenn sie ihren Erfolg mit anderen vergleichen. Ich betone, dass das Vergleichen in der Buchbranche besonders häufig vorkommt, da Erfolg hier oft in messbaren Zahlen wie Verkaufsrängen auf Amazon oder Bestsellerlisten ausgedrückt wird. Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass das Lernen von anderen nur dann effektiv ist, wenn du die Strategien auf die eigene Ausgangssituation anpasst. Ich ermutige dazu, dich nicht nur auf die Ergebnisse zu konzentrieren, sondern den gesamten Prozess zu betrachten, den andere Autorinnen und Autoren durchlaufen. Ebenso wichtig ist es, die unterschiedlichen Lebenssituationen und Ziele der Menschen zu berücksichtigen. Mein Ratschlag: Nutze die Inspiration, die aus dem Vergleich mit anderen entstehen kann, um deinen eigenen Weg zum Erfolg zu finden. Setze dir persönliche Ziele, die dir entsprechen und finde deinen eigenen Kurs. Ich hoffe, dass diese Episode dich dazu inspiriert, deine eigenen Erfolge zu feiern, deine Fähigkeiten weiterzuentwickeln und den Mut zu fassen, deinen individuellen Weg als Autor oder Autorin zu gehen. In dieser Podcast-Folge spreche ich unter anderem folgende Aspekte an: Warum glaube ich, dass der Vergleich mit anderen Autoren und Autorinnen oft zur Frustration führen kann? Welche Rolle spielen Bestsellerlisten im Gespräch über den Erfolg eines? Inwiefern hebe ich die Unterschiede zwischen verschiedenen Lebenssituationen von Autorinnen und Autoren hervor und wie diese den Erfolg beeinflussen können? Welche Aspekte des Lernens als Autorin oder Autor hebe ich im Podcast hervor? Warum ist es mir wichtig, nicht nur die Ergebnisse, sondern auch die Prozesse und den Preis der Erfolge anderer Autoren und Autorinnen anzuschauen? Welche Bedeutung hat das "Support System" für den Erfolg von Autoren und Autorinnen? Wie sehe ich die Rolle von persönlichen Zielen und Werten bei der Definition von Erfolg? Inwiefern spielt laut mir die Entscheidung des individuellen Autors, der einzelnen Auotrin eine Rolle, ob bestimmte Strategien und Trends zu ihnen passen? Welche Beispiele nutze ich, um die unterschiedlichen Ausgangssituationen und Lebensbedingungen von Autoren zu illustrieren? Welche Botschaft vermittle ich am Ende der Episode hinsichtlich der Gestaltung des eigenen Lebens und Erfolgs? Hier die Links, die ich im Podcast anspreche, und weiterführende Informationen, Tipps und Erfahrungsberichte rund um Bücher, eBooks und deinen Erfolg: Hier geht es zu den Mission Bestseller Buchmarketing-Bootcamps: https://mission-bestseller.com/buchmarketingcamp Unter diesem Link kannst du dich zu meinen aktuellen kostenlosen Online-Trainings anmelden: https://mission-bestseller.com/onlinetraining Hier kommst du zum Mission Bestseller Schreib-Bootcamp: https://mission-bestseller.com/bootcamp Hier findest du alles rund ums Selfpublishing: https://mission-bestseller.com Einige der Links auf dieser Seite sind Affiliate-Links und ich erhalte eine Provision, wenn du über sie kaufst, die sich nicht auf deinen Kaufpreis auswirkt.
Der Umgang mit den Verbrechen in Gaza offenbart eine erschreckende Doppelmoral der westlichen Staaten. Trotz detaillierter Berichte und juristischer Schritte schweigen Medien und Politik größtenteils oder unterstützen aktiv. Der renommierte US-Politikwissenschaftler John Mearsheimer analysiert die Vorwürfe und hinterfragt die Mitschuld des Westens. Aus dem Englischen von Klaus-Dieter Kolenda, mit freundlicher Genehmigung des Autors. DieserWeiterlesen