Ein besonderer Blick auf Europa: Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft erzählen im Gespräch, welche Sorgen, Hoffnungen und Visionen sie mit Europa verbinden.

"Es gibt eine Resilienz in Europa, an die ich glaube", sagt Professor Karl Schlögel, der Osteuropa-Historiker und Träger des Friedenspreises des deutschen Buchhandels. Bei aller Dramatik eröffne die geopolitische Situation auch Chancen. "Es ist eine Lehre aus der Geschichte Europas, dass es sich in scheinbar ausweglosen Situationen immer wieder aufgerappelt hat." Von Karl Schlögel.

"Das Besondere an Europa ist seine kulturelle Engmaschigkeit", sagt der Kunsthistoriker Golo Maurer, Leiter der Bibliothek des Max-Planck-Instituts für Kunstgeschichte in Rom, der "Bibliotheca Hertziana". Die aktuelle geopolitische Krise sei ein "Sprengsatz für die EU: Wir haben nur eine Chance: Dass wir ein stärkeres Selbstwertgefühl entwickeln." Von Golo Maurer.

"Früher war Versöhnung Vergessen, heute ist Versöhnung Erinnerung", sagt Ulrich Pfeil, Professor für Deutschlandstudien an der Université de Lorraine in Metz/Frankreich. Institutionelle Versöhnung sei die Basis der deutsch-französischen Freundschaft und damit auch ein Motor Europas. Um so wichtiger sei die Pflege dieser Freundschaft in schweren Zeiten für Europa: "Die Beziehungen haben sich wieder erwärmt, aber es gibt weiterhin Probleme." Von Ulrich Pfeil.

"Europa ist eine Schicksalsgemeinschaft", sagt die Politologin und Sicherheitsexpertin Jana Puglierin, Leiterin des Berliner Büros des Thinktanks European Council on Foreign Relations. Sie fordert Geschlossenheit und Gemeinschaftlichkeit in der Sicherheitspolitik. "Europa muss das hinkriegen - es gibt keine strategische Alternative." Von Jana Puglierin.

"Es braucht mehr europäisches Selbstbewusstsein", sagt der Astronom und Publizist Hanno Falcke, geboren 1966, mit Blick auf Forschung und Wissenschaft. Falcke lebt nahe Köln und lehrt als Professor in Nijmegen; Grenzkontrollen kritisiert er deutlich: "Die Menschen, die gerade mitten in Europa leben, werden plötzlich an den Rand eines Landes gedrängt, das ist diskriminierend." Von Heino Falcke.

"Ich bin durch und durch Europäer", sagt der bulgarisch-österreichische Schriftsteller Dimitré Dinev, denn als Europäer könne er die Widersprüchlichkeiten seiner bulgarischen und seiner österreichischen Identität in einem Ganzen aufheben. "Europa ist nichts Statisches, sondern ein Prozess, mit vielen Widersprüchen - davon zeugt auch mein Schreiben." Von Dimitré Dinev.

"Der Wert von Freiheit und Frieden in Europa muss uns immer bewusst sein", sagt der deutsch-ungarische Musiker und Dirigent Daniel Grossmann. "Mich treibt die Sorge um, dass das endlich sein könnte." Mit seinem Jewish Chamber Orchestra macht Grossmann insbesondere jüdisch-europäische Musiktraditionen hörbar und sichtbar. Er kritisiert den wachsenden Antisemitismus in Europa. Von Daniel Grossmann.

"Wir müssen Europa konsolidieren", sagt der Jurist und Wirtschaftsberater Stephan Werhahn. Europa sei für ihn ein Lebensthema, so der Enkel Konrad Adenauers, auch im Sinne der Europapolitik seines Großvaters. "Wir müssen in Europa jetzt auf eigene Beine kommen, sonst fallen wir in Zeiten zurück, die wir längst überwunden glaubten." Von Stephan Werhahn.

"Das Jahr 2025 hat uns vor Augen geführt, warum es die EU gibt - und dass sie nicht selbstverständlich ist", sagt die Juristin Carolin Mues, NRW-Vorsitzende der Jungen Europäischen Föderalist:Innen. Sie fordert eine Rückbesinnung auf die Ideen des Miteinanders, die Europa im Kern ausmachen. "Die EU muss zusammenrücken. Für gemeinsame Probleme kann es nur gemeinsame Lösungen geben." Von Carolin Mues.

"Die Abschottungspolitik ist im Grunde europafeindlich", sagt der Jurist Christopher Hein, der sich an der LUISS Guido Carli Universität in Rom mit Migrationspolitik beschäftigt. Durch den Geburtenrückgang und die Überalterung sei Einwanderung unverzichtbar - die EU sei strategisch für diese Entwicklung nicht gerüstet. "Europa muss offen sein nach Außen wie nach Innen." Von Christopher Hein.

"Europa hat eine ungeheure kulturelle Vielfalt, im Gegensatz zu den anderen Kontinenten", sagt die griechisch-deutsche Komponistin und Dirigentin Konstantia Gourzi. Sie kritisiert, dass die EU zu stark ökonomisch orientiert ist. "Wir müssen mehr darüber nachdenken, was Europa sonst noch bedeutet. Die EU tut das zu wenig." Von Konstantia Gourzi.

"Wir fühlen uns der europäischen Idee zutiefst verbunden", sagt die Kunsthistorikerin Carla Cugini, geschäftsführende Vorständin der Aachener Stiftung und Kunstsammlung Ludwig, mit vielen Kooperationen in Europa und weltweit. Brücken bauen, Verständigung suchen, aber auch ein stetes Ringen um Ausgleich, das mache Europa aus. "Europa muss sich immer wieder neu erfinden." Von Carla Dr. Cugini.

"Die Bedeutung von Europa ist für mich noch viel größer geworden", sagt die Schauspielerin und Schriftstellerin Valery Tscheplanowa mit Blick auf den russischen Angriffskrieg in der Ukraine. "Handlungsfreiheit und Meinungsfreiheit, das bedeutet Europa und ein friedliches Miteinander der verschiedensten Kulturen. Ich lebe europäisch, ich reise europäisch - ich esse sogar europäisch." Von Valery Tscheplanowa.

"Ich bin ein glühender Anhänger des Friedensprojekts Europa", sagt der Journalist und Filmemacher Stephan Lamby, geboren 1959. Europa nach dem Zweiten Weltkrieg - das belege, dass man auch die größten Krisen über Grenzen hinweg gemeinsam lösen könne. "Hier kann Europa der Weltgemeinschaft auch etwas vorleben, indem es die eigenen Probleme bewältigt." Von Stephan Lamby.

"Putin hat Europa den Krieg erklärt, und der ist - hybrid - längst in Gang", sagt die Journalistin Katja Gloger. Zusammen mit Georg Mascolo hat sie in dem Buch "Das Versagen" neue Erkenntnisse zur Russlandpolitik recherchiert. "Frieden ohne Russland in Europa ist nicht möglich - aber das ist derzeit nicht in Sicht. Europa muss resilienter werden und konsequent gegenhalten." Von Katja Gloger.

"Europa muss sein Schicksal endlich selbst in die Hand nehmen", sagt der Ökonom Hans-Werner Sinn, mit Blick auf die geopolitische Lage. Sinn schlägt einen neuen europäischen Bund parallel zur EU vor: "Wenn Europa nun nicht endlich eine Politische Union gründet und seine Streitkräfte unter einem einheitlichen, demokratisch legitimierten Oberkommando bündelt, kommt es unter die Räder." Von Hans-Werner Sinn.

"Europa ist ein Herzensthema für mich", sagt der Historiker Jörn Leonhard. Europa sei seit Jahrhunderten Raum von Kriegen und Konflikten gewesen, der sich in einen Friedensraum verwandelt habe. "Das steht im Moment auf dem Spiel - Europa muss darum kämpfen, den Friedensraum zu verteidigen!" Von Jörn Prof. Leonhard.

"In Triest spiegelt sich Europa in all seiner Komplexität und Ambivalenz, das ist faszinierend", sagt Maria Kampp, die gerade ein vielschichtiges Portrait der Stadt veröffentlicht hat. "Vielleicht kann Triest in Krisenzeiten ein Vorbild für Europa sein." Von Maria Kampp.

„Europa ist mir eine absolute Herzensangelegenheit“, sagt der Schauspieler Martin Brambach. Noch Jahrzehnte nach seiner Übersiedlung vom Osten in den Westen genieße er die Reise- und Aufenthaltsfreiheit aus vollen Zügen. “Schon immer haben sich Menschen in Europa ausgetauscht – es ist herrlich, so über den Tellerrand schauen zu dürfen und macht unser Leben so viel bunter und reicher.“ Von WDR 5.

"Europa ist eine kulturelle Wertegemeinschaft, die Wurzeln reichen zurück bis in die Antike", sagt der deutsch-italienische Medizinethiker Professor Giovanni Maio. Aus diesen Werten speist sich auch seine Ethik der Verletzlichkeit: Der Mensch ist grundsätzlich vulnerabel, also brauche es eine Kultur der Sorge. Das sei auch ein europäischer Gedanke: "In Europa zählt der Einzelne, als Individuum." Von Giovanni Maio.

"Wir brauchen die Vereinigten Staaten von Europa, mit gemeinsamer Armee und Steuersystem - auch wenn das meilenweit entfernt scheint", sagt Prof. Martin Richenhagen, Deutsch-Amerikaner, ehemaliger Manager und Präsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung. Europa müsse sich besser positionieren in der Welt. "Was wollen wir von Europa, was will Europa? Ich weiß nicht, wie im Moment die Vision von Europa aussieht." Von Martin Prof. Richenhagen.

"Stimmen aus ganz Europa sichtbar machen, deren Sprachen und Perspektiven im deutschsprachigen Raum unterrepräsentiert sind" - darum geht es Veronika Siska mit ihrem Verlag. Die tschechisch-deutsche Übersetzerin und Literaturwissenschaftlerin sieht die europäische Wertegemeinschaft bedroht: "Die europäischen Werte sind nicht angeboren, sie müssen immer wieder neu verteidigt werden." Von Veronika Siska.

"Europa ist kaputt", so kommentiert der Anwalt und Publizist Michel Friedman die Absage eines Konzerts der Münchener Philharmoniker mit ihrem Dirigenten Lahav Shani wegen dessen israelischer Herkunft in Belgien. - Grundsätzlich warnt Friedman dringlich vor einem "Zerbröseln" der liberalen Demokratien in Europa: "Die Demokratie in Europa ist sehr bedroht." Von Michel Friedmann.

"Die Königshäuser prägen ihre Länder - aber auch Europa", sagt die Dokumentarfilmerin Julia Melchior. Es gebe viele enge Verbindungen, historisch, aber auch aktuell. "Europa ist wie eine Familie für die Königshäuser, weil man viel gemeinschaftlich teilt - und gemeinsame Wurzeln hat." Von Julia Melchior.

"Europa sollte selbstbewusster agieren, nicht wie ein Kaninchen vor der Schlange", sagt Anja Kohl, die Wirtschafts- und Börsenexpertin der ARD, mit Blick auf die US-Zollpolitik und auf die ökonomische Kraft der EU. (Da sieht sie ein Grundsatzproblem:) "Die Europäer denken zu viel darüber nach, was sie nicht können - sie sollten sich viel mehr mit den Chancen und mit dem Potential Europas beschäftigten." Von Anja Kohl.

"Europa muss sein Schicksal in die eigene Hand nehmen", sagt die finnische Politikwissenschaftlerin und Sicherheitsexpertin Minna Ålander. Die jetzige Strategie, Donald Trump bei Laune zu halten, stoße längst an ihre Grenzen: "Mit den USA ist es erst einmal vorbei, das ist klar." Kann Europa strategische Autonomie erreichen? "Die Möglichkeiten sind da - es fehlt nur noch an Überzeugung." Von Minna Ålander.

"Wir sollten uns trauen, größer zu denken in Europa", sagt Joachim Sina von der Bürgerbewegung Pulse of Europe, die den europäischen Gedanken sichtbarer und hörbarer machen will. Sinas Vision ist eine gemeinsame Republik Europa: "Auch wenn es Lichtjahre entfernt scheint - wir müssen gerade jetzt darüber sprechen." Von Joachim Sina.

"Wir wollen Europa feiern", sagte der österreichische Violinist Daniel Froschauer, erster Geiger und Vorstand der Wiener Philharmoniker, einmal im Rahmen einer "europäischen Nacht". Das so traditionsreiche wie bedeutende Orchester versteht sich als Teil der Identität und als Botschafter Europas. Die Musik sei eine "Symbolik für Wiederzusammenkommen", so Daniel Froschauer. Von Daniel Froschauer.

"Hätte die Welt die Form eines Körpers, wäre Europa der Kopf für mich", sagt Flogerta Krypi, geboren 1993. In Albanien ist sie als Autorin und Antikorruptionsaktivistin bekannt. Seit 2020 lebt Flogerta Krypi in NRW, seit 2024 mit deutschem Pass. "Europa hat für mich zwei Blickwinkel, als Albanerin und als EU-Bürgerin, ein himmelweiter Unterschied." Von Flogerta Krypi.

"Ich bin einer, der primär Europäer ist", sagt der Zukunftsforscher Matthias Horx, der aus Deutschland stammt, in Österreich und Irland lebt und mit seiner "The Future: Family" in ganz Europa aktiv ist. Seine Prognose: Mehr europäische Gemeinschaftlichkeit wird trotz aller Differenzen durch die geopolitischen Turbulenzen geradezu erzwungen - "Europa ist ein Überlebenskontext". Von Matthias Horx.

"Europa hat einen unglaublichen Reichtum an Vielfalt zerstört", sagt Ole von Uexküll, Umweltwissenschaftler und Direktor der Right Livelihood Award Foundation, mit Blick auf den Kolonialismus und dessen Folgen. Uexküll empfiehlt Demut, Aufarbeitung und Kooperation: "Das ist für Europa auch von geopolitischem Interesse." Von Ole von Uexkül.

"Die Wissenschaft profitiert enorm vom europäischen Miteinander", sagt der Biologe und Publizist David Spencer. Vater Engländer, Mutter Deutsche, zu Hause in Belgien, Schule, Uni und wissenschaftliche Tätigkeit in Aachen - Spencer ist selbst ein europäisches Gewächs. "Wir können viel voneinander lernen - Europa ist für mich das Zusammenwirken verschiedenster Ideen und Traditionen." Von David Spencer.

Wie steht es um Europa in der komplexen geopolitischen Gemengelage? Martin Erdmann, ehemaliger Diplomat, Botschafter in der Türkei und bei der Nato tätig, sieht trotz allem einige Gründe für Optimismus: "Europa ist stabil und einig in schwierigen Zeiten - das macht mir Hoffnung in dieser völlig verrückten Welt." Von Martin Erdmann.

"Europa in seiner Vielfalt ist für mich fast unerschöpflich", sagt die US-amerikanische Schriftstellerin Nell Zink, die seit vielen Jahren in Bad Belzig bei Berlin lebt. Die EU fasziniert sie, als Friedens- und Gemeinschaftsprojekt, in dem Streit mit Argumenten ausgetragen werde, nicht mit Waffen. "Die Wertschätzung jedes Einzelnen - das ist für mich ein zentrales europäisches Kulturgut." Von Nell Zink.

"Die Grenzregionen profitieren sehr von Europa", sagt Arno Kompatscher, Landeshauptmann von Südtirol. Europa sei nicht nur ein Friedens-, sondern auch ein Wohlstandsprojekt - "ich halte das für eine geniale Idee." Südtirol könne heute ein Modell für Europa sein: "Unsere Autonomie, die regionale Selbstverwaltung, könnte eine gute Lösung für Europa insgesamt sein." Von Arno Kompatscher.

"Europa macht mir Bauchschmerzen", sagt die Schriftstellerin Nora Osagiobare, deren satirisch-sarkastischer Debütroman "Daily Soap" derzeit in der Schweiz für Furore sorgt. Der Rechtsruck bereite "Leuten wie mir" - also nicht-weißen Menschen - größte Sorge. Und es sei längst nicht mehr klar, für welche Werte Europa eigentlich stehe. "Europa fühlt sich an, als würde ein Hafen, der immer sicher schien, plötzlich zerschellen." Von Nora Osagiobare.

"In Grönland gibt es Sympathien für die EU, aber auch eine gewisse Skepsis", sagt der Kulturwissenschaftler Ebbe Volquardsen, der an der Universität von Grönland Kulturgeschichte lehrt. Als Grund für die Skepsis nennt er die Kolonialgeschichte: "Will Europa sich in der Arktis engagieren, muss es sich damit beschäftigen. Selbstkritisch und auf Augenhöhe." Moderation: Judith Schulte-Loh Von Ebbe Volquardsen.

"Der Enthusiasmus der Nuller Jahre hat nachgelassen, weil das gemeinsame Europa selbstverständlicher geworden ist", sagt Elżbieta Opiłowska. Die Soziologin ist Expertin für Border Studies an der Universität Wrocław/Polen, hat aber zur Zeit die "Europa-Gastprofessur 2025" an der Universität des Saarlandes inne. "Europa darf seine Offenheit nicht wieder verlieren." Von Elżbieta Opilowska.

“Der europäische Idealismus ist ein bisschen verloren gegangen“, sagt der Schriftsteller und Journalist Cay Rademacher, der mit seiner deutsch-französischen Familie in Salon-de-Provence lebt. Das Hin und Her in Europa sei längst so selbstverständlich, dass man fast vergesse, was für eine Errungenschaft es doch sei. "Das ist das gelebte Europa, nicht das der Sonntagsreden." Von Cay Rademacher.

"Europa sollte stärker klare Kante zeigen", sagt Wolfgang Schiffer mit Blick auf die aktuellen geopolitischen Konflikte. "Ich möchte, dass die EU da eine Rolle spielt." Der Schriftsteller und Dichter lebt in Prag und Köln, und er hat starke Bezüge nach Island, auch als Übersetzer isländischer Lyrik. "Europa gehört zusammen - für mich ist die EU die einzige Alternative." Von Wolfgang Schiffer.

"Das gemeinsame Europa ist aus der absoluten Katastrophe hervorgegangen - und zwar auf Druck der USA", sagt die Historikerin Heike B. Görtemaker. "Das muss man verstehen, um Europa verstehen zu können." Der 8. Mai als Tag der Befreiung markiert also eine Zeitenwende, mit Wirkung von 80 Jahren. Das sei jetzt allerdings vorbei: "Heute muss Europa sich erstmals selbst neu erfinden." Von Dr. Heike Görtemaker.

"Die Welt nimmt Europa im Moment als geschwächt wahr", sagt die Politologin Almut Möller, Direktorin für europäische und globale Beziehungen beim Thinktank European Policy Center in Brüssel. "Wir müssen in Europa stärker darüber diskutieren, welche Prioritäten wir setzen und wie wir uns in der Welt positionieren." Von Almut Möller.