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Die Welterklärungsformel in einem Buch anhand der Baumwolle
"Niger hat Frankreich den Krieg erklärt" – mit solchen Schlagzeilen erschienen in letzter Zeit Millionen von Publikationen. Formal gesehen ist das jedoch nicht der Fall, und es ist auch nicht ganz klar, gegen wen Niger eigentlich Krieg führen will: Es gibt keine französischen Truppen im Land. Der Krieg Afrikas gegen den Kolonialismus dauert aber tatsächlich an. Von Dmitri Rodionow
Mit Verwunderung las der Autor Kommentare aus "antiglobalistischer" Ecke, die Rubios Münchner Rede bewunderten, die gar erfanden, der US-Außenminister habe wie Vizepräsident J. D. Vance ein Jahr zuvor die Europäer auf das Ende der durch den Westen dominierten Weltordnung eingestimmt. Haben diese Kommentatoren Halluzinationen? Von Alexej Danckwardt https://freedert.online/meinung/270656-rubios-muenchener-rede-manifest-revanche/
Klein, Moritz www.deutschlandfunk.de, Andruck - Das Magazin für Politische Literatur
Seidel, Änne www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Einmal die Woche spielen Hamburgs Kunsthallen-Direktor Alexander Klar und Abendblatt-Chefredakteur Lars Haider „Ich sehe was, was du nicht siehst“ – und zwar mit einem Kunstwerk. Heute geht es um „One or Several Tigers“ von Ho Tzu Nyen aus dem Jahr 2017.
Weitere spannende Geschichten findet ihr in der aktuellen Ausgabe 02.2026 von DAMALS - Das Magazin für Geschichte.Folgt uns auf eurer Lieblings-Podcast-Plattform und in den Sozialen Medien:Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/podcast/id1526985154Spotify: https://spoti.fi/2Ek5jIhFacebook: https://www.facebook.com/damalspodcast/Twitter: https://twitter.com/damalspodcastInstagram: https://www.instagram.com/damalsundheute_podcast/ Hosted by Simplecast, an AdsWizz company. See pcm.adswizz.com for information about our collection and use of personal data for advertising.
Die Gräueltaten der Kolonialmächte an der Bevölkerung anderer Kontinente sind bekannt. Wie die Missionare dazu standen und wie die Mission uns heute noch prägt, bespricht Host Gabriele Höfling mit Marco Moerschbacher vom Hilfswerk missio.
Trumps „Friedensrat“ ist kein Friedensprojekt, sondern ein Kriegs- und Kolonialrat: eine Institution auf Lebenszeit für den US-Präsidenten, die die UNO entmachtet, Russland und China ausmanövriert und den westlichen Kolonialismus erneuert. Von Sevim Dagdelen. Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verfügbar. Trumps Friedensrat ist ein Kriegsrat US-Präsident Donald Trump hat etwa 60 LänderWeiterlesen
Das belgische Künstler-Duo Silke Huysmans und Hannes Dereere durfte im Sommer 2018 einen Monat in dem kleinen Pazifik-Inselstaat Nauru verbringen. In Nauru zeigen sich wie unter einem Brennglas die Auswirkungen von Kolonialismus, Ausbeutung, Turbo-Kapitalismus, Umweltzerstörung und Klimakollaps. Das Künstler-Duo collagiert in seiner Bühnenperformance live ihre Videos von der Insel mit Interviews der dortigen Bewohner*innen sowie mit Zeitungsartikeln, Nachrichtenberichten, Sounds und Musik. Eine eigenwillige making-off-Performance mit erschütternden Geschichten von einer Insel mitten im Pazifik, die uns alle angehen!
Kolonialismus und die christliche Missionierung werden rückblickend negativ bewertet: Die Behauptung der kulturellen Überlegenheit des Westens ist ihnen gemein. Der Historiker Johannes Großmann sieht hier dennoch mehr Ambivalenzen als Eindeutigkeiten.
Heute sprechen wir mit dem Historiker und politischen Aktivisten Hans Fässler über die Rolle der Schweiz in der Sklaverei und im Kolonialismus sowie darüber, weshalb dieses Thema über lange Zeit hinweg kaum aufgearbeitet wurde.Ausgehend von der haitianischen Revolution, Napoleons Wiedereinführung der Sklaverei und dem Einsatz Schweizer Söldner zeigt Fässler auf, wie tief Schweizer Akteure – von Soldunternehmern und Plantagenbesitzern bis hin zu Banken und Investoren – in das System der Versklavung eingebunden waren. Zudem sprechen wir über die Nachwirkungen der Sklaverei bis in die Gegenwart sowie über aktuelle Debatten um historische Verantwortung, Anerkennung und Reparationen.((00:45)) Begrüssung: Hans Fässlers Werdegang und sein Zugang zur Sklavereigeschichte((07:58)) Haitianische Revolution: Ein Schlüsselereignis mit Schweizer Beteiligung((11:41)) Schweiz und die Sklaverei/ Kolonialismus: Direkte, indirekte und strukturelle Verstrickungen der Schweiz((25:29)) Schweizer Reichtum & Verantwortung: Wirtschaftliche Profite, Rolle von Eliten, Banken und Staat((43:02)) Nachwirkungen: Rassismus, Forschungslücken und Spuren bis in die Gegenwart.((54:05)) Gegenwart & Ausblick: Aktivismus, Wiedergutmachung und gesellschaftlicher Ausblick[Website von Hans Fässler: www.louverture.ch]
Ankündigung Future Histories LIVE in Berlin! Am 26.1. spreche ich mit der großartigen Anna-Verena Nosthoff über ihr neues Buch "Kybernetik und Kritik" (Suhrkamp Verlag) im Medientheater der Humboldt-Universität. Beginn: 18:30 Ort: Georgenstraße 47, Berlin ----------------------------------------------------------------------------------------------------------- Miriam Lang zu Systemalternativen jenseits des Entwicklungsparadigmas. Shownotes Miriam Lang an der Universidad Andina Simón Bolívar: https://www.uasb.edu.ec/docente/miriam-lang-id907/ Global Working Group Beyond Development: https://beyonddevelopment.net/ Pacto EcoSocial e Intercultural del Sur: https://pactoecosocialdelsur.com/ Lang, M., Manahan, M. A., & Bringel, B. (Hrsg.). (2025). Grüner Kolonialismus. Zwischen Energiewende und globaler Gerechtigkeit. oekom Verlag. https://www.oekom.de/buch/gruener-kolonialismus-9783987261671 Hoffman, O. (2025). Polykrise. Anatomie eines globalen Zusammenbruchs. Warum alle Krisen zusammenhängen - und was das für unsere Zukunft bedeutet. Königshausen & Neumann. https://verlag.koenigshausen-neumann.de/product/9783826093883-polykrise/ zu Intersektionalität: https://de.wikipedia.org/wiki/Intersektionalit%C3%A4t Acosta, A. (2015). Buen vivir. Vom Recht auf ein gutes Leben. oekom Verlag. https://www.oekom.de/buch/buen-vivir-9783865817051 zum „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“: https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialismus_des_21._Jahrhunderts Peters, S. (2019). Sozialismus des 21. Jahrhunderts in Venezuela. Aufstieg und Fall der Bolivarischen Revolution von Hugo Chávez. Schmetterling Verlag. https://schmetterling-verlag.de/produkt/sozialismus-des-21-jahrhunderts-in-venezuela/ zur Gesamtamerikanischen Freihandelszone ALCA: https://de.wikipedia.org/wiki/Amerikanische_Freihandelszone zum zapatistischen Aufstand in Chiapas: https://de.wikipedia.org/wiki/Chiapas-Konflikt zur CONAIE (Confederación de Nacionalidades Indígenas del Ecuador): https://de.wikipedia.org/wiki/CONAIE zu BRICS: https://de.wikipedia.org/wiki/BRICS zur UNASUR (Unión de Naciones Suramericanas): https://de.wikipedia.org/wiki/Union_S%C3%BCdamerikanischer_Nationen zu Hugo Chávez: https://de.wikipedia.org/wiki/Hugo_Ch%C3%A1vez zu Rafael Correa: https://de.wikipedia.org/wiki/Rafael_Correa zu Álvaro García Linera: https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%81lvaro_Garc%C3%ADa_Linera zu Evo Morales: https://de.wikipedia.org/wiki/Evo_Morales Barié, C. G. (2022). Representation of Indigenous Peoples in Times of Progressive Governments. Lessons Learned from Bolivia. Latin American and Caribbean Ethnic Studies, 17(2), 167–192. https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/17442222.2020.1839225 zum Ministerium der Kultur, Dekolonialisierung und Depatriarchalisierung in Bolivien: https://en.wikipedia.org/wiki/Ministry_of_Cultures_(Bolivia) zu Extraktivismus: https://de.wikipedia.org/wiki/Extraktivismus Riofrancos, T. (2025). Extraction. The Frontiers of Green Capitalism. W.W. Norton. https://www.theariofrancos.com/extraction zur PSUV (Partido Socialista Unido de Venezuela): https://de.wikipedia.org/wiki/Partido_Socialista_Unido_de_Venezuela de Sousa Santos, B. (2018). Epistemologien des Südens. Gegen die Hegemonie des westlichen Denkens. Unrast Verlag. https://www.isbn.de/buch/9783897712423/epistemologien-des-suedens zu Daniel Noboa: https://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_Noboa zum Schuldenaudit in Ecuador in 2007: https://www.debtforclimate.org/post/8-2008-ecuador-buys-back-its-own-debt-after-audit zur Bank des Südens: https://de.wikipedia.org/wiki/Bank_des_S%C3%BCdens zur ALBA (Bolivarianische Allianz für die Völker unseres Amerika – Handelsvertrag der Völker): https://de.wikipedia.org/wiki/Bolivarianische_Allianz_f%C3%BCr_Amerika zum Consejo Nacional para la Igualdad de Género (Nationaler Rat für Geschlechtergleichstellung): https://www.igualdadgenero.gob.ec/ Amin, S. (1990). Delinking. Towards a Polycentric World. Zed Books. https://www.bloomsbury.com/uk/delinking-9780862328030/ zum informellen Sektor der Wirtschaft: https://de.wikipedia.org/wiki/Informelle_Wirtschaft zu Commoning: https://de.wikipedia.org/wiki/Commoning Aguilar, R. G. (2024). In Defense of Common Life. The Political Thought of Raquel Gutiérrez Aguilar. Common Notions. https://www.commonnotions.org/in-defense-of-common-life Kothari. A. et al. (Hrsg.). (2024). Pluriversum. Ein Lexikon des Guten Lebens für alle. AG SPAK Bücher. https://www.agspak.de/pluriversum/ zu J.K. Gibson Graham, Community Economies und Diverse Economies: https://www.communityeconomies.org/people/jk-gibson-graham zu Ashish Kothari: https://ashishkothari.in/ zu demokratischem Konföderalismus: https://de.wikipedia.org/wiki/Demokratischer_Konf%C3%B6deralismus Gibson-Graham, J.K. & Dombroski, K. (Hrsg.). (2020). The Handbook of Diverse Economies. Edward Elgar. https://www.e-elgar.com/shop/gbp/the-handbook-of-diverse-economies-9781788119955.html van Dyk, S. & Haubner, T. (2021). Community-Kapitalismus. Hamburger Edition. https://www.hamburger-edition.de/buecher-e-books/artikel-detail/community-kapitalismus/ London Edinburgh Weekend Return Group (1979). In and Against the State. Discussion Notes for Socialists. Pluto Press. https://www.plutobooks.com/product/in-and-against-the-state/ zu Public-Commons Partnerships: https://www.in-abundance.org/what-is-a-public-commons-parntership zu Aníbal Quijano: https://de.wikipedia.org/wiki/An%C3%ADbal_Quijano Krüger, T. (2024). Munizipalismus. In: Eckardt, F. (Hrsg.). Handbuch Stadtsoziologie. Springer VS. https://link.springer.com/rwe/10.1007/978-3-658-42419-0_45-1 Gilbert, C. (2023). Commune or Nothing! Venezuela's Communal Movement and its Socialist Project. Monthly Review Press. https://monthlyreview.org/9781685900243/ zum gescheiterten Staatsstreich in Venezuela in 2002: https://en.wikipedia.org/wiki/2002_Venezuelan_coup_attempt Fackler, M. (2023). Indigene Autonomie in Lateinamerika. Zwischen Selbstbestimmung und staatlicher Kontrolle. transcipt. https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-5798-2/indigene-autonomie-in-lateinamerika/ zum Kooperativennetzwerk Cecosesola: https://cecosesola.org/ zum Valley to Valley Projekt: https://valleytovalley.org/ Bennholdt-Thomsen, V. & Mies, M. (1997). Eine Kuh für Hillary. Die Subsistenzperspektive. Verlag Frauenoffensive. https://archive.org/details/Subsistenzperspektive/mode/2up zu Bürgerräten in Deutschland: https://www.buergerrat.de/buergerraete/bundesweite-buergerraete/ zur Mink'a: https://en.wikipedia.org/wiki/Minka_(communal_work) Fressoz, J-B. (2025). More and More and More. An All Consuming History.Penguin. https://www.penguin.co.uk/books/464145/more-and-more-and-more-by-fressoz-jean-baptiste/9781802067316 Future Histories Episodes on Related Topics S3E48 | Kai Heron, Keir Milburn and Bertie Russell on Radical Abundance https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s03/e48-kai-heron-keir-milburn-and-bertie-russell-on-radical-abundance/ S03E35 | Andreas Folkers zu Nachhaltigkeit, Resilienz und gesellschaftlichen Naturverhältnissen https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s03/e35-andreas-folkers-zu-nachhaltigkeit-resilienz-und-gesellschaftlichen-naturverhaeltnissen/ S03E30 | Matt Huber & Kohei Saito on Growth, Progress and Left Imaginaries https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s03/e30-matt-huber-kohei-saito-on-growth-progress-and-left-imaginaries/ S03E28 | Silke van Dyk zu alternativer Gouvernementalität https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s03/e28-silke-van-dyk-zu-alternativer-gouvernementalitaet/ S03E18 | Indigo Drau und Jonna Klick zu Revolution als Commonisierung https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s03/e18-indigo-drau-und-jonna-klick-zu-revolution-als-commonisierung/ S03E16 | Daniela Russ zu Energie(wirtschaft) und produktivistischer Ökologie https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s03/e16-daniela-russ-zu-energie-wirtschaft-und-produktivistischer-oekologie/ S02E49 | Elisa Loncón Antileo on Plurinational Constitutionalism https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s02/e49-elisa-loncon-antileo-on-plurinational-constitutionalism/ S02E13 | Tine Haubner und Silke van Dyk zu Community-Kapitalismus https://www.futurehistories.today/episoden-blog/s02/e13-tine-haubner-und-silke-van-dyk-zu-community-kapitalismus/ Future Histories Kontakt & Unterstützung Wenn euch Future Histories gefällt, dann erwägt doch bitte eine Unterstützung auf Patreon: https://www.patreon.com/join/FutureHistories Schreibt mir unter: office@futurehistories.today Diskutiert mit mir auf Twitter (#FutureHistories): https://twitter.com/FutureHpodcast auf Bluesky: https://bsky.app/profile/futurehistories.bsky.social auf Instagram: https://www.instagram.com/futurehpodcast/ auf Mastodon: https://mstdn.social/@FutureHistories Webseite mit allen Folgen: www.futurehistories.today English webpage: https://futurehistories-international.com Episode Keywords #MiriamLang, #JanGroos, #Interview, #FutureHistories, #Transformation, #Lateinamerika, #Entwicklungsparadigma, #Kapitalismus, #GrünerKapitalismus, #Extraktivismus, #GrünerKolonialismus, #Liberalismus, #Intersektionalität, #Commoning, #Sozialismus, #Polykrise, #Staat, #BuenVivir, #SozialökologischeTransformation, #ÖkologischeModernisierung, #Organisation, #Gesellschaft, #ÖkologischeTransformation, #Zukunft
Tabak ist heute für viele ein selbstverständlicher Teil des Alltags – und gleichzeitig eine der tödlichsten Substanzen unserer Zeit. Doch das war nicht immer so. In dieser Folge des Pagan Podcasts blicken wir auf die Geschichte des Tabaks zurück: von seiner Rolle als heilige, schamanische Pflanze und Brücke zu den Ahnen bis hin zu seiner Entfremdung durch Kolonialismus, Industrialisierung und Abhängigkeit.Diese Episode ist jedoch mehr als ein historischer Rückblick. Sie ist eine sehr persönliche Auseinandersetzung mit Nikotin, Sucht und dem Gefühl, nicht immer autonom zu handeln. Es geht um den „anderen Teil“, den viele Abhängige kennen – spirituell wie wissenschaftlich erklärbar – und um die Frage, wie man sich davon lösen kann, ohne zu kämpfen oder zu verurteilen.Zum Abschluss teile ich Gedanken und Wege, die mir helfen, Tabak neu zu betrachten, ihn aus dem Alltag zu verabschieden und Verantwortung für mich selbst zu übernehmen. Nicht als Moralpredigt, sondern als Einladung zur Ehrlichkeit, zur Selbstreflexion und zum bewussten Loslassen.EuerIngmar
Heute sprechen wir über Skrupel und Steine. Über einen Mann, der keine Skrupel, aber viele Steine hatte, und um ein Künstler*innenkollektiv, dass Skrupel produziert und verkauft, um einen Stein wieder da hin zurück zu bringen, wo er her gekommen ist.Großer Dank geht an Lina Brion, Peter Berhbohm und Philipp Röding vom PARA Kollektiv für das tolle Interview.Auf dem Episodenbild zu sehen ist der "Uhuru Torch Hero" Alexander Gwebe Nyirenda, wie er kurz nach der tansanischen Unabhängigkeit 1961 den Kilimandscharo besteigt. Dort hisst er die neue Flagge Tansanias, er den deutschen Kolonialnamen "Kaiser-Wilhelm-Spitze" durch den neuen Namen "Uhuru Peak" (Freiheits-Spitze) und er installiert eine Fackel, "deren Licht über unsere Grenzen hinaus leuchten und Hoffnung bringen soll, wo Verzweiflung herrschte, Liebe, wo Hass war, und Würde, wo zuvor nur Demütigung herrschte.” (1959 Julius Nyerere, erster Präsident Tansanias)Links & Verweise: https://www.berge-versetzen.com/
freie-radios.net (Radio Freies Sender Kombinat, Hamburg (FSK))
Veranstaltungsmitschnitt aus dem Institut für KI und demokratische Transformation (ifki). Ingo Dachwitz stellt sein Buch vor: „Digitaler Kolonialismus: Wie Tech-Konzerne und Großmächte die Welt unter sich aufteilen“ Ein Veranstaltungsmitschnitt aus dem Institut für KI und demokratische Transformation aus Hamburg. Es sprechen: Ingo Dachwitz und Sebastian Sudrow Ingo Dachwitz stellt sein Buch „Digitaler Kolonialismus: Wie Tech-Konzerne und Großmächte die Welt unter sich aufteilen“ (erschienen bei C.H. Beck) vor, das er zusammen mit Sven Hilbig geschrieben hat. Innovativ mächtig rücksichtlos – kaum eine Geschichte wird so oft erzählt wie die vom unaufhaltsamen Aufstieg der Tech-Konzerne an die Spitze der global vernetzten Welt. Nur ein Kapitel wird dabei ausgelassen: Der Preis den der Globale Süden dafür bezahlt. Der Tech-Journalist Ingo Dachwitz und der Globalisierungsexperte Sven Hilbig beleuchten diesen blinden Fleck und zeigen die weltweiten Folgen des digitalen Kolonialismus sowie bestehende Ansätze für eine gerechtere Digitalisierung auf. Soviel steht fest: AI will not fix it. Das Versprechen der Digitalen Revolution ist die Heilserzählung unserer Zeit. Dieses Buch erzählt eine andere Geschichte: Die des digitalen Kolonialismus. Statt physisches Land einzunehmen erobern die heutigen Kolonialherren den digitalen Raum. Sie lassen unter menschenunwürdigen Bedingungen nach Rohstoffen graben die wir für unsere Smartphones benötigen. Sie beschäftigen Heere von Klickarbeiter:innen die zu Niedriglöhnen in digitalen Sweatshops arbeiten um soziale Netzwerke zu säubern oder vermeintlich Künstliche Intelligenz am Laufen zu halten. Auch der heutige Kolonialismus beutet Menschen und die Natur aus. Und im Wettkampf der neuen Kolonialmächte ist Digitalpolitik zum Instrument geopolitischer Konflikte geworden
Pizzato, Lucca www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Marcus, Dorothea www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Willkommen zu unserem Format: extra 3 Takeover! Yay! In jeder Folge widmen wir rund 20 Minuten einem Thema. Die Moderation übernimmt dabei nicht Christian Ehring, SONDERN immer ein neues Talent aus Internet- und Popkultur. In der ersten Folge geht es um das Feel-Good-Thema Rassismus. Wer hat ihn erfunden? Was hat Hobby-Horsing damit zu tun? (Spoiler: Alles.) Und wieso haben alle Menschen rassistische Denkmuster verinnerlicht? Die TikTok-Ikone Maraam nimmt euch mit auf eine Reise voller Memes, Filme und Learnings. Wir freuen uns auf euer Feedback und lassen es gerne in Folge 2 von extra 3 Takeover einfließen. Da geht es dann um Drogen. Moderiert vom Rapper Fatoni! Die gezeigten Bilder enthalten zum Teil KI-generierte Elemente.
Willkommen zu unserem Format: extra 3 Takeover! Yay! In jeder Folge widmen wir rund 20 Minuten einem Thema. Die Moderation übernimmt dabei nicht Christian Ehring, SONDERN immer ein neues Talent aus Internet- und Popkultur. In der ersten Folge geht es um das Feel-Good-Thema Rassismus. Wer hat ihn erfunden? Was hat Hobby-Horsing damit zu tun? (Spoiler: Alles.) Und wieso haben alle Menschen rassistische Denkmuster verinnerlicht? Die TikTok-Ikone Maraam nimmt euch mit auf eine Reise voller Memes, Filme und Learnings. Wir freuen uns auf euer Feedback und lassen es gerne in Folge 2 von extra 3 Takeover einfließen. Da geht es dann um Drogen. Moderiert vom Rapper Fatoni! Die gezeigten Bilder enthalten zum Teil KI-generierte Elemente.
Fast nur von Kokosnüssen lebt Engelhardt (geb. 27.11.1875) im "Sonnenorden" in der Südsee. Er verspricht seinen Anhängern ewiges Leben. Die sterben einer nach dem anderen. Von Andrea Kath.
Ob das Graue Riesenkänguru, Nashornbabys oder Seeadler in der schönen Boddenlandschaft: Ökotourismus kann helfen Ökosysteme und Tierarten zu schützen. Aber Paracelsus wusste es schon: “allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist”. Wie sieht also guter Ökotourismus aus? Welche Tiere profitieren davon? Und wann ist der Punkt erreicht, an dem aus Ökotourismus Massentourismus wird? Wir begeben und in dieses Spannungsfeld. Kommt mit auf Safari! Oder taucht gleich selbst in guten Ökotourismus ein, bei unserem Partner, dem Förderverein Boddenlandschaft e.V.! https://www.bodden-nationalpark.de/ Weiterführende Links: Filmreise in die Boddenlandschaft: https://www.ndr.de/ratgeber/reise/bodden/Nationalpark-Boddenlandschaft-Naturparadies-an-der-Ostsee,nationalparkboddenlandschaft100.html Graues Riesenkänguru: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S000632072500196X Grüner Kolonialismus? https://taz.de/Naturschutz-und-Kolonialismus/!vn5851105/ Jaguar Tourismus: https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1679007316300573 Riesenotter und Tourismus: https://www.cambridge.org/core/journals/oryx/article/challenges-for-giant-otter-conservation-in-the-land-of-jaguars/2409F93644509B89D7E0BCB3AC4C5575 Hier reist ihr nachhaltig nach Afrika: https://www.klueger-reisen.com/ Und hier könnt ihr nachhaltig im Pantanal Urlaub machen: https://fazendabarrancoalto.com/en/home-en/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Polnische Legionäre kämpften im 19. Jahrhundert für die Kolonialmacht Frankreich im heutigen Haiti. Polen selbst war damals kein souveräner Staat. Ein Vortrag der Historikerin Anka Steffen über die ambivalente Rolle Osteuropas im Kolonialismus. Anka Steffen ist Historikerin am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien und forscht dort zu Globalgeschichte. Ihren Vortrag "Im Namen der Freiheit. Eine Fallstudie zu den polnischen Legionären auf Haiti" hielt sie am 12. September 2025 im Rahmen des Workshops Transversales Denken und Handeln - Kulturwissenschaftliche Paradigmen im Kontext der transatlantischen Versklavungsgeschichte an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder). Wir senden den Vortrag in leicht gekürzter Fassung. Korrektur-Hinweis: Bei Minute 15:03 spricht Anka Steffen von "Jan Pepłowski"; an dieser Stelle ist jedoch "Jan Pachoński" gemeint. Die Erwähnung von "Jan Pepłowski" davor ist korrekt.Bei Minute 17:30 sagt Anka Steffen, dass Haiti 1801 seine Unabhängigkeit proklamierte. Das korrekte Datum ist 1804.**********In dieser Folge mit: Moderation: Nina Bust-Bartels Gesprächspartnerin: Anka Steffen, Historikerin, Universität Wien**********HörtippHörsaal über die Haitianische Revolution**********Ihr hört in diesem Hörsaal:1:37 - Vortrag: Polnische Legionäre auf Haiti2:29 - Historischer Überblick8:11 - Was erlebten die polnischen Legionäre auf Haiti?20:49 - Eine osteuropäische Perspektive in der globalen Kolonialgeschichte**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Politikwissenschaft: Die Haitianische RevolutionHerero und Nama: Die Rolle des Hamburger Hafens im kolonialen VölkermordKolonialismus in Haiti: Ein Inselstaat kämpft um seine Unabhängigkeit**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
Tee: das Nationalgetränk Ostfrieslands – Die Menschen in Ostfriesland sind Weltmeister in einer besonderen Disziplin: im Teetrinken. Im äußersten Nordwesten Deutschlands dreht sich alles um die Teezeit – und das gleich mehrmals am Tag.
Zwischen 1912 bis 1956 war das vormals stolze Sultanat Marokko zu einem französischen Protektorat herabgesunken. Mochte die Macht des nominell im Amt belassenen Sultans aus der Dynastie der Alawiden seither begrenzt gewesen sein – dem traditionellen Prunk und der Prachtentfaltung tat diese Degradierung keinen Abbruch. Entsprechend reizvoll ist das orientalische Gemälde, das der Reiseschriftsteller Otto Zeltin am 11. November 1925 in den Altonaer Nachrichten von den Feierlichkeiten zum Ende des Fastenmonats Ramadan zeichnet. Neben manchem Klischee aus 1001 Nacht, das dabei gestreift wird, fallen in dem Text auch einige heute nicht mehr gebräuchliche, da rassistisch aufgeladene Begriffe. Wir senden den Artikel dennoch, weil er einen faszinierenden Blick sowohl hinter die Kulissen des herrschaftlichen Palasts von Rabat, als auch auf die politischen Realitäten des späten Kolonialzeitalters in Nordafrika wirft. Für uns tut dies Frank Riede.
In Peru starten Ende des 18. Jahrhunderts Túpac Amaru II. und seine Frau Micaela Bastidas eine Rebellion gegen Spaniens Kolonialmacht. Den Kampf gewinnen sie beinahe. Von Claudia Friedrich.
Wie wird man in einem Land empfangen, das einmal deutsche Kolonie gewesen ist, wenn man den Namen dessen trägt, der als Besatzer dort einen Völkermord verantwortet hat? Hans von Trotha hat das mit seiner Tochter auf einer intensiven Reise erfahren. Von Hans von Trotha www.deutschlandfunkkultur.de, Feature
Afrika ist der reichste Kontinent der Erde, doch Europa nutzt die wirtschaftlichen Chancen nicht, sagt Afrika-Experte Asfa-Wossen Asserate und findet die Gründe in postkolonialer Erstarrung. Ein Podcast von Pragmaticus.Das Thema:Der Kolonialismus ist längst Geschichte, und doch beeinflusst er nach wie vor die Beziehungen zwischen Europa und Afrika. Afrika, so denken viele, ist das Land der großen Hungersnöte, der Armut, gebeutelt von Kriegen und Klimakatastrophen. Wir sollten diese Perspektive auf den Kontinent hinter uns lassen und wirtschaftliche Potenziale in der europäisch-afrikanischen Beziehung erkennen, schlägt Afrika-Experte Asfa-Wossen Asserate vor. Der Großneffe des ehemaligen äthiopischen Kaisers Haile Selassie macht Werbung für einen Kontinent der unbegrenzten Möglichkeiten und erklärt, wie Gier, Machtspiele und Vorurteile bis heute die Beziehungen zwischen Europa und Afrika belasten und warum Politik immer noch eine vergiftende Rolle spielt.Unser Gast in dieser Folge: Asfa-Wossen Asserate ist ein deutsch-äthiopischer Unternehmensberater, politischer Analyst und Autor mehrerer Bücher, unter anderem Manieren, Afrika, die 101 wichtigsten Fragen und Antworten oder Die neue Völkerwanderung. Er ist der Großneffe des letzten äthiopischen Kaisers Heile Selassie und musste das Land 1974 verlassen, als sein Vater von der Militärjunta Derg hingerichtet wurde. Asserate, der in die deutsche Schule in Addis Abeba gegangen war, studierte in Deutschland und beantragte Asyl. 1981 erhielt er die deutsche Staatsbürgerschaft. Er engagiert sich bis heute für Afrika und besonders für Äthiopien und kommentiert die Ereignisse.Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).
Vieles in Namibia entspricht europäischen Erwartungen. Manches davon wurzelt in der Kolonialgeschichte - die das Land heute noch prägt, wie Hans von Trotha auf einer ungewöhnlichen Reise erfahren hat. Seine Vorfahren sind Teil der Kolonialgeschichte. Von Hans von Trotha www.deutschlandfunkkultur.de, Feature
Das Gastland der Buchmesse bietet eine große literarische Vielfalt. Für den Verleger Jan Karsten sind die Philippinen ein "Wunderwerk": voll interessanter literarischer Entdeckungen, die sich mit Diktatur und Kolonialismus auseinandersetzen. Karsten, Jan; von Oppen, Stephanie www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Das Gastland der Buchmesse bietet eine große literarische Vielfalt. Für den Verleger Jan Karsten sind die Philippinen ein "Wunderwerk": voll interessanter literarischer Entdeckungen, die sich mit Diktatur und Kolonialismus auseinandersetzen. Karsten, Jan; von Oppen, Stephanie www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
José Rizal hat mit „Noli Me Tangere“ das Nationalepos der Philippinen geschrieben. Kein anderer Roman hat die Auswüchse des Kolonialismus auf dem Archipel so scharf und witzig zur Sprache gebracht. Die Philippinen sind 2025 Ehrengast der Frankfurter Buchmesse. Rezension von Holger Heimann
José Rizal hat mit „Noli Me Tangere“ das Nationalepos der Philippinen geschrieben. Kein anderer Roman hat die Auswüchse des Kolonialismus auf dem Archipel so scharf und witzig zur Sprache gebracht. Die Philippinen sind 2025 Ehrengast der Frankfurter Buchmesse. Rezension von Holger Heimann
Vor 120 Jahren wird im damaligen Südwest-Afrika, dem heutigen Namibia, an Herero und Nama ein Massaker verübt. Verantwortlich ist General von Throtha, zuvor Divisionskommandeur in Trier. Doch es ist nicht die einzige Person und Institution, die die koloniale Verbindung unserer Region aufzeigt.
Wie soll an den deutschen Kolonialismus erinnert werden? In seinem Entwurf für ein Gedenkstättenkonzept sieht Kulturstaatsminister Weimer das Thema nicht mehr vor. Das sei auch außenpolitisch ein fatales Signal, sagt der Afrikanist Andreas Eckert. Eckert, Andreas www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Häntzschel, Jörg www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Dass sich die westlichen Mächte in der durch Kolonialismus und Überlegenheitsgefühl geprägten Einschätzung vermeintlich weniger entwickelter Länder oftmals täuschten, thematisiert der heutige Artikel aus dem Hamburger Anzeiger vom 18. September. Galt vor dem Ersten Weltkrieg das Osmanische Reich als „Kranker Mann am Bosporus“ und China als ressourcenreiches Land, das sich mit einem geringen militärischen Aufwand kontrollieren ließe, so stellte sich das Kräfteverhältnis 1925 bereits anders dar. Der junge Staat Türkei rang mit den Engländern um die Vormachtstellung im heutigen Irak und China konnten die Kolonialmächte nicht mehr ihren Willen durch militärische Macht aufzwingen. Der Autor dieser Einschätzung der Lage ist Paul Rohrbach einer der meistgelesenen kolonial- und außenpolitischen Kommentatoren von Weimar. Er vertrat großdeutsche und kolonialistische Ziele für Deutschland und engagierte sich in der Akademie zur wissenschaftlichen Erforschung und Pflege des Deutschtums – ist also dem rechten Spektrum der politischen Landschaft zuzuordnen. Zugleich belegt seine Person aber, dass seine Ansichten trotz teilweiser ideologischer Überschneidung nicht automatisch in den Schoß der NSDAP führten. Rohrbach protestierte gegen die Machtübernahme und zog sich dann aus der Politik zurück. Es liest Frank Riede.
Carstens, Peter www.deutschlandfunk.de, Andruck - Das Magazin für Politische Literatur
Netz, Dina www.deutschlandfunk.de, Andruck - Das Magazin für Politische Literatur
Über Mission, Kolonialismus und kulturelle Arroganz im Namen Jesu.
„Diebstahl“ ist der erste Roman von Abdulrazak Gurnah seit seinem Literaturnobelpreis 2021. Der in Sansibar geborene Autor spricht über seine Figuren, Spuren des Kolonialismus und warum er literarisch immer wieder in den Osten Afrikas zurückkehrt. Gurnah, Abdulrazak www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
„Diebstahl“ ist der erste Roman von Abdulrazak Gurnah seit seinem Literaturnobelpreis 2021. Der in Sansibar geborene Autor spricht über seine Figuren, Spuren des Kolonialismus und warum er literarisch immer wieder in den Osten Afrikas zurückkehrt. Gurnah, Abdulrazak www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
China wurde nie vollständig kolonialisiert, hatte jedoch lange den Status einer Semikolonie. Welche Spuren dieser Zeit sind heute noch sichtbar - und wie prägen sie Gesellschaft, Politik und Außenbeziehungen? Host Joyce Lee und ARD-Korrespondent Benjamin Eyssel werfen in Qingdao einen Blick auf deutsche Einflüsse, die bis heute erkennbar sind. Mit Korrespondentin Eva Lamby-Schmitt geht es weiter nach Macau und Hongkong, wo das britische und portugiesische Erbe noch immer präsent ist. Gemeinsam mit China-Expertin Prof. Mechthild Leutner beleuchtet Joyce Lee, wie der Kolonialismus Chinas Geschichte und Gegenwart formte - und welche Rolle er in der heutigen Innen- und Außenpolitik spielt. "Welt.Macht.China" ist der China-Podcast der ARD. Aktuelle und ehemalige Korrespondent*innen und Expert*innen haben sich zusammengetan, um einen vielfältigen Einblick zu geben in das riesige Land. Es geht um Politik, Wirtschaft, Kultur, das Leben und den Alltag in der Volksrepublik, außerdem um Klischees und Chinas Rolle in der Welt. Eine neue Folge gibt es jeden zweiten Dienstag in der ARD Audiothek und in allen anderen Podcast-Apps: https://www.ardaudiothek.de/sendung/welt-macht-china/10494211/ Ihr habt Anmerkungen, Lob und Kritik? Schreibt uns an weltmachtchina@rbb-online.de. Und hier noch ein Podcast-Tipp von uns: Kann Deutschland Putin für Kriegsverbrechen in der Ukraine anklagen? Die neue Staffel des Podcasts "Die Entscheidung" fragt sich genau das. Es geht um die Macht internationaler Strafverfolgung und um die Menschen, die gerade dabei sind, Beweise zu sammeln für russische Kriegsverbrechen in der Ukraine. Für den Tag X, an dem einer der mächtigsten Männer der Welt tatsächlich vor Gericht stehen könnte. Es geht also um Macht, Gerechtigkeit und die Frage: Wie weit reicht das Recht? Zu finden in der ARD Audiothek und überall wo es Podcasts gibt.
Um nach Afrika zu gehen, wird Schweitzer Arzt - sein dritter Doktortitel. Am 4.9.1965 stirbt er als moralisches Vorbild. Später wird er als "weißer Retter" kritisiert. Von Uwe Schulz.
Was hat die brasilianische Stadt Blumenau mit deutscher Kolonialgeschichte, Kultur und Tourismus zu tun? Am 2. September 1850 wurde sie von Hermann Blumenau gegründet. Von Andrea Kath.
Když mě můj skoromanžel K. před časem vzal do Nigérie, aby mě představil rozvětvené rodině, vezli jsme s sebou čtyři těžké kufry. Kromě lamp, které se dají nabít otáčením klikou, a nabíječek na mobily, taky s ručním pohonem (v Nigérii nikdy nevíte, kdy vám vypnou proud), jsme s sebou vezli hlavně šatstvo.
Der Schriftsteller Martin R. Dean erzählt im Roman «Tabak und Schokolade» seine tabuisierte Familiengeschichte: eine Geschichte des Kolonialismus, der Traumata, der Entwurzelung. Yves Bossart spricht mit ihm über verdrängte Vergangenheiten, über Rassismus und über das Fremdsein in der Welt. Martin R. Dean hat die ersten Jahre seines Lebens in der Karibik verbracht, in Trinidad und Tobago, der Heimat seines Vaters. Die Vorfahren des Vaters stammten aus Indien und wurden Mitte des 19. Jahrhunderts als «Kontraktarbeiter» unter sklavenähnlichen Bedingungen in die Karibik verschifft, um für die britische Kolonialmacht auf den Kakaoplantagen zu arbeiten. Deans Mutter stammt aus dem Aargau und war die Tochter von «Stumpenfabrikarbeitern», die den Tabak aus Übersee in Rauchware umformten. In Deans Familiengeschichte spiegelt sich ein Stück verdrängte Kolonialgeschichte. Seine Hautfarbe wurde schnell zum Tabu im konservativen Dorf. Was hat das mit ihm gemacht? Wie versöhnt man sich mit der eigenen traumatischen Vorgeschichte? Und wie lernt man, das Fremde als solches wertzuschätzen? Wiederholung vom 5. Januar 2025
Es ist ein kurzer Augenblick des Triumphs in der traurigen Kolonialgeschichte des Kongo. Ein einziges Foto hält fest, wie sich Ambroise Boimbo am 29.6.1960 den Degen des belgischen Königs schnappt. Von Thomas Pfaff.
Im Sudan ereignet sich gerade die größte humanitäre Katastrophe unserer Zeit. „Es macht mich fassungslos, mit welcher Gleichgültigkeit wir dem gegenüberstehen“, sagt Richard David Precht. Warum wird bei uns so wenig darüber gesprochen? Weil im Zweifel immer andere Themen wichtiger sind, als das, was in Afrika passiert? Dabei sollte es in unserem Interesse sein, uns mehr mit Afrika zu beschäftigen. Denn: „Die Welt immer afrikanischer. Schon heute kommt jedes dritte Kind in Afrika zu Welt“, wie Markus Lanz ergänzt, der gerade von seiner Senegal-Reise zurück gekehrt ist. Er fragt sich, welche Folgen der Kolonialismus noch immer für den Kontinent hat und warum wir Afrika nicht mehr als Chance für uns selbst begreifen.