Die Welt wird immer komplexer. Das verlangt mehr Einordnung, Hintergrund und auch Meinungen. Die besten Gespräche von MDR AKTUELL mit Politikern, Wissenschaftlern und Experten gibt es hier als Podcast.

Mit dem Ende der Braunkohle verändern sich viele ehemalige Tagebaue. Oft werden sie geflutet und zu neuen Seen. Landschaftsplaner Bertram Weisshaar plädiert dafür, auch andere Folgenutzungen in Erwägung zu ziehen.

Digitale Gewalt trifft vor allem Frauen und wird durch KI immer einfacher. Bundesjustizministerin Hubig hat dazu einen Gesetzentwurf mit neuen Straftatbeständen vorgestellt. Korrespondent Chris Berdrow mit Einzelheiten.

Bleibt die Straße von Hormus länger blockiert, drohen massive Engpässe beim Kerosin. Luftfahrtexperte Heinrich Großbongart warnt, schon in wenigen Wochen könnten Flüge gestrichen oder umgeplant werden und Preise steigen.

Eine private Rettungsinitiative versucht, den vor Poel gestrandeten Buckelwal zurück ins Meer zu bringen. Wildtierärztin Kerstin Dörnath kritisiert das Vorhaben scharf. Es habe mit Tierschutz rein gar nichts zu tun.

Der Vorsitzende der Linken, Jan van Aken, will aus gesundheitlichen Gründen nicht erneut für den Parteivorsitz kandidieren. Ex-Staasminister Michael Roth (SPD) kennt Ähnliches. Ein Gespräch über Druck in der Politik.

In Brandenburg wird viel Ökostrom erzeugt. Zugleich sind die Strompreise mit die höchsten. Das liegt am Netzausbau, damit der Ökostrom nach Süden fließt. Das muss sich ändern, fordert Regierungschef Dietmar Woidke, SPD.

Kann die FDP zu alter Stärke zurückfinden? Der frühere FDP-Politiker Volker Wissing äußert sich zurückhaltend. Er sieht vor allem die Entwicklung libertärer Tendenzen innerhalb der Partei kritisch.

Viele Kinder steigen heute schon mit drei aufs Fahrrad. Möglich machen das immer leichtere, ergonomische Kinderräder. Zugleich warnen Verkehrsexperten vor Risiken. Darüber sprechen wir mit Katharina Lucà vom ADAC.

Das Tanken ist teuer, der Ruf nach staatlichem Eingriff laut. Eine 1.000-Euro-Prämie soll für Ausgleich sorgen, gezahlt vom Arbeitgeber. Die Empörung in der Wirtschaft ist groß. Wie reagiert die Regierung auf Kritik?

Der stark geschwächte Buckelwal vor der Inse Poel soll doch gerettet werden. Dahinter steht eine private Initiative. Was ist davon zu halten? Das fragen wir Florian Stadler von der Tierschutzorganisation Sea Shepherd.

Wie sichern wir unseren Strombedarf? Laut "Spiegel" soll das Wirtschaftsministerium bei EnBW gezielt Argumente FÜR Gas bestellt haben. Hat das nicht ein Geschmäckle? Wir fragen Christina Deckwirth von Lobbycontrol.

Weil die Spritpreise explodiert sind, soll es steuerfrei 1.000 Euro Prämie geben. Nicht jeder wird sie bekommen, denn viele Arbeitgeber haben schlicht kein Geld. Ist das gerecht? Das fragen wir Andreas Lenz von der CSU.

Nach einem Theaterprojekt an einer Schule in Schleife haben Eltern Anzeige wegen Pornografie erstattet. Janek Schäfer erklärt, was zu den Vorwürfen bisher bekannt ist und wie die Schulleitung reagiert hat.

Im Sudan herrscht seit drei Jahren Krieg. Mittlerweile ist die Hälfte der Menschen im Land auf Hilfe angewiesen. Über die Lage vor Ort und die Geberkonferenz in Berlin berichtet Moritz Behrendt.

In Leipzig hat die Erde gebebt, mit einer Stärke von 3,2. Zu spüren war eine leichte Erschütterung. Geophysiker Falk Hänel spricht von einem Ereignis, das nicht menschengemacht war - und das sich wiederholen kann.

Seitdem die Straße von Hormus blockiert ist, wird immer deutlicher, wie abhängig die Staaten davon sind, auch Deutschland. Einschätzungen vom Marine-Experten Moritz Brake von der Uni Bonn.

Psychotherapeuten protestieren heute bundesweit gegen die Kürzung der Honorare. Was bedeutet das für die ambulanten Praxen und die Patienten? Fragen an den Chef der ostdeutschen Psychotherapeutenkammer Gregor Peikert.

Die Bundesregierung will, dass Unternehmen wegen der hohen Spritpreise ihren Beschäftigten bis zu 1.000 Euro Entlastungsprämie zahlen. Dazu Hans-Jürgen Völz vom Bundesverband der mittelständischen Wirtschaft.

IWH-Vizepräsident Oliver Holtemöller hält die geplane Mineralölsteuersenkung für nicht zielführend. Damit würden auch Gutverdiener unterstützt. Die Entlastungsprämie könnten sich viele Firmen gar nicht leisten.

Die Bundesregierung hat beschlossen, die Mineralölsteuer für zwei Monate um 17 Cent zu senken. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze fordert, dass die Mineralölkonzerne das auch tatsächlich weitergeben.

Der Sieg von Peter Magyar bei der Wahl in Ungarn war überraschend deutlich. So sieht es Ernst Hillebrand, er leitet das Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung in Budapest. Wie geht es nun weiter und was plant Magyar?

Die schwarz-rote Koalition senkt die Mineralölsteuer um 17 Cent – vorerst für zwei Monate. Außerdem soll es weitere Entlastungen geben. Was genau geplant ist, dazu Hauptstadt-Korrespondent Georg Schwarte.

Die AfD in Sachsen-Anhalt hat ihr Programm für die Landtagswahl im September beschlossen. Ziel ist eine Alleinregierung. Dafür setze die Partei auf Konfrontation, sagt Roger Stöcker, Politologe von der Uni Magdeburg.

Der Iran-Krieg könnte ein Wendepunkt in der Beziehung zwischen Europa und den USA sein. Auch die Zukunft der Nato scheint ungewiss. Darüber sprechen wir mit Holger Stark, Vize-Chefredakteur der Zeit.

Premiere in der Fußball-Bundesliga: Marie-Louise Eta ist die erste Cheftrainerin bei den Männern und soll Union Berlin coachen. Historischer Meilenstein oder Einzelfall? Sportreporter Andreas Hönig wagt eine Prognose.

Machtwechsel in Ungarn: Nach 16 Jahren endet die Ära Orbán. Péter Magyar feiert einen deutlichen Sieg. Was bedeutet das für die EU? Der Grünen EU-Abgeordnete Daniel Freund rechnet mit einem pro-europäischen Kurs.

Thüringen hat sich einem Pilotprojekt angeschlossen. Dabei erstellt das Finanzamt direkt den Steuerbescheid für unkomplizierte Fälle. Julian Vonarb vom Finanzministerium erklärt, wie das funktioniert.

Bundeskanzler Friedrich Merz hat den Menschen keine Hoffnung auf baldige Entlastungen gemacht. Der Journalist Hajo Schumacher wünscht dem Kanzler nun mehr Empathie. Eine Senkung der Mineralölsteuer sieht er kritisch.

Morgen sollen in Islamabad die Friedensgespräche zum Iran-Krieg beginnen. Pia Masurczak berichtet über Forderungen des Iran, die fragile Waffenruhe und die Lage an der Straße von Hormus.

Der Leiter der Buchenwald-Gedenkstätte Jens-Christian Wagner wehrt sich gegen eine politische Vereinnahmung des Buchenwald-Gedenkens. Und: Warum er für einen Auftritt von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer plädiert.

Er galt als Charakterdarsteller, der seine Rollen nicht nur gespielt, sondern geprägt hat: Mario Adorf ist im Alter von 95 Jahren gestorben. MDR-Filmexperte Peter Beddies erklärt, was ihn so außergewöhnlich gemacht hat.

Ajatollah Ali Chamenei war gleich zu Beginn der US-israelischen Angriffe in Teheran ums Leben gekommen. Heute wird landesweit an das geistliche Oberhaupt erinnert. Wie genau, schildert ARD-Reporter Benjamin Weber.

Leo XIV. hat die jüngsten Drohungen gegen den Iran als inakzeptabel bezeichnet. Das wird vielfach als Rüffel für den US-Präsidenten Donald Trump gewertet. ARD-Reporterin Lisa Weiß mit Reaktionen aus dem Vatikan.

Israel bombardiert den Libanon, Teheran blockiert weiter die Straße von Hormus. Wegen der fragilen Feuerpause sind die Vorzeichen für die geplanten Gespräche morgen sehr schlecht - sagt ARD-Reporterin Nina Amin.

Der frühere Generalsekretär der FDP, Bijan Djir-Sarai, ist in Teheran geboren. Die Lage in seinem Heimatland nennt er "komplex". Aus seiner Sicht will das Regime Zeit gewinnen, in der Bevölkerung herrsche große Angst.

ESA-Astronaut Alexander Gerst kommt ins Schwärmen, wenn er von der Artemis-2-Mission spricht. Im Interview erklärt er, warum es weit mehr als ein emotionaler Rekordflug ist und wo die Risiken bei der Landung liegen.

Im Iran-Krieg sollen für zwei Wochen die Waffen schweigen. Das haben die USA, Israel und der Iran bekannt gegeben. Israel-Korrespondent Julio Segador sagt, wie man in Israel die Entwicklung sieht.

Die USA und Iran haben sich auf eine Waffenruhe geeinigt. Eine noch größere Eskalation bleibt vorerst aus. Der Ex-Botschafter in Teheran, Hans-Udo Muzel, zeigt sich erleichtert. Nun begännen aber die Mühen der Ebene.

Kurz vor Ablauf von Präsident Trumps Ultimatum haben sich die USA und Iran auf eine zweiwöchige Waffenruhe geeinigt. Die Straße von Hormus soll mit Einschränkungen geöffnet werden. Benjamin Weber zur Lage am Morgen.

Die Nasa strebt für 2028 eine Mondlandung an. Vor welchen Problemen eine dauerhafte Mond-Basis steht, erklärt der Görlitzer Astrophysiker Günther Hasinger. Ihm wäre lieber, wenn es eine internationale Mond-Mission gebe.

Viele Gotteshäuser stehen leer, verfallen und werden schlicht nicht mehr besucht. Wie könnte eine neue Nutzung aussehen? Im Interview: Elke Bergt, Bauverantwortliche bei der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.

Der Iran hat einen über Pakistan vermittelten US-Vorschlag für eine Feuerpause abgelehnt. US-Präsident Donald Trump betonte, am Ultimatum gegen die iranische Regierung festzuhalten. Ist die Lage festgefahren?