Die Welt wird immer komplexer. Das verlangt mehr Einordnung, Hintergrund und auch Meinungen. Die besten Gespräche von MDR AKTUELL mit Politikern, Wissenschaftlern und Experten gibt es hier als Podcast.

Nach dem Ansturm auf Ceuta gab es aus Europa Kritik an Madrid und die Forderung, Spanien aus dem Schengenraum auszuschließen. Migrationsforscher Knaus hält das für absurd und gefährlich. Er schlägt etwas anderes vor.

Nach dem Ansturm auf die spanische Exklave Ceuta sind die meisten Menschen nach Marokko zurückgekehrt. Stefan Ehlert hat mit Rückkehrern gesprochen. Viele seien enttäuscht von Europa. Für andere bleibe Ceuta ein Ziel.

Bei den Waldbränden in Frankreich sollte das Harzer Löschflugzeug Hexe 1 zum Einsatz kommen. Kreisbrandmeister Lohse erklärt im "Interview der Woche", warum die Maschine so besonders ist und dringend gebraucht wird.

Temperaturen um die 40 Grad. Gärten, Parks und Stadtgrün werden maßvoll bewässert. Auf Feldern ist das schwer möglich. Sachsen-Anhalts Bauernpräsident, Olaf Feuerborn, schildert die Auswirkungen und Möglichkeiten.

Der Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin mit einer Toten und vielen Verletzten ist noch nicht lange her. Morgen richtet Naumburg in Sachsen-Anhalt einen CSD aus. Im Gespräch: Oberbürgermeister Armin Müller.

Am Wochenende wird ein Teilstück der A14, zwischen Grimma und Mutzschen, voll gesperrt. Eine Brücke, die seit Ende Oktober gesperrt ist, muss weichen. Wie der Verkehr umgeleitet wird, erklärt eine Autobahnsprecherin.

Fünf Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zeigt die neue Umfrage eine deutliche Mehrheit für die AfD. Die CDU büßt leicht ein. Der Hallesche Politikexperte Michael Kolkmann hält Veränderungen noch für möglich.

Im Mai 2015 verschwand die kleine Inga bei einem Ausflug auf dem Wilhelmshof bei Stendal. Nach der Sendung "Aktenzeichen XY... ungelöst" gingen neue Hinweise ein. Reporterin Nadja Malak über mögliche Versäumnisse.

Die Regierungschefs von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen fordern von der Bundesregierung, bei den Reformen die Lebensrealitäten im Osten zu berücksichtigen. Was sie damit meinen, sagt Thüringens MP Mario Voigt.

Ein Airbus A350 ist mehr als 24 Stunden nonstop von Australien nach Frankreich geflogen. Sind so lange Flüge die Zukunft? Und wie kann man das im Flieger aushalten? Dazu Luftfahrtexperte Cord Schellenberg

Die Bundesregierung hat eine Reform des EEG-Gesetzes und ein Netzpaket verabschiedet. Ziel ist mehr Effizienz bei der Energiewende. Klimaexpertin Claudia Kemfert kritisiert dagegen die Reform als Bremse der Energiewende.

Vier Monate ist es her, dass der Buckelwal Timmy in der Ostsee Schlagzeilen machte. Anfang der Woche wurde vor Wismar wieder ein Wal gesichtet. Ist das Zufall? Dazu Wildtierärztin Alexandra Dörnath.

Seit Tagen wüten riesige Waldbrände in Frankreich, Spanien und Italien. Auch bei uns ist die nächste Hitzewelle in Sicht. Waldschutz-Experte Michael Müller von der TU Dresden sagt, wie groß die Brandgefahr ist.

Nach dem Anschlag auf dem Berliner CSD ist ein Video aufgetaucht, in welchem sich der mutmaßliche Täter Abdul B. zur Terrormiliz IS bekennen soll. Terrorexperte Holger Schmidt ordnet ein, was über das Video bekannt ist.

Vibrionen - kleine Bakterien im Wasser, die einem den Ostsee-Urlaub verderben können. Das Leibniz-Institut für Ostsee-Forschung testet in diesem Sommer ein Frühwarn-System. Daniel Herlemann vom IOW leitet das Projekt.

Die Ebola-Lage in Zentral-Afrika hat sich deutlich verschärft. Die Eindämmung der Seuche scheint gescheitert. Theresa Berthold von "Ärzte ohne Grenzen" hat in den vergangenen Wochen im Kongo ein Hilfsprojekt aufgebaut.

Bundeskanzler Merz hat mit seinem Regierungsumbau in der CDU Unmut ausgelöst. Minister entlassen, Staatssekretäre versetzt - das sorgt für Unverständnis. Hauptstadt-Korrespondentin Sabine Henkel über den Stand der Dinge.

In Spanien und vor allem in Frankreich toben Waldbrände ungeahnten Ausmaßes. 220.000 Menschen wurden bislang evakuiert. Über die aktuelle Lage berichtet unser Korrespondent Jean-Marie Magro.

Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD fordert die AfD schnellere Abschiebungen von islamistischen Gefährdern. Doch was passiert, wenn der Gefährder deutscher Staatsbürger ist? Dazu Unions-Innenexperte Alexander Throm.

Nach dem Anschlag auf den CSD in Berlin ist die Debatte um die richtigen Maßstäbe bei der Anwendung des Jugendstrafrechts entbrannt. Wir sprechen darüber mit der Expertin für Kinder- und Jugendrecht, Theresia Höynck.

Die Polizei hat den als islamistischen Gefährder eingestuften Attentäter auf den CSD beobachtet, aber dennoch nicht dessen Pläne mitbekommen. Wir sprechen darüber mit dem ARD-Terrorismus-Experten Holger Schmidt.

Nach Einschätzung des Bundesverbands Erneuerbare Energien fehlt im Erneuerbaren-Energien-Gesetz der Fokus auf den Netzausbau. Warum das die Energiewende abwürgen könnte, erklärt Verbandschefin Ursula Heinen-Esser.

Die Leipziger CSD-Organisatorin Jasmin Gräwel sagt, die Politik könne etwas gegen Hass und Hetze ausrichten. Nach dem Anschlag in Berlin sei die queere Gemeinschaft noch besorgter, sollten Demokratieprojekte wegfallen.

Das Familienglück kennt viele Wege und Spielarten. Eine davon ist Patchwork. Das Modell ist keine moderne Erfindung, sondern viel älter. Das Interview der Woche mit der Beziehungsforscherin Inken Schmidt-Voges.

Wieder sucht der Deutsche Fußball-Bund nach einem verkorksten Turnier den Reset-Knopf. Der neue Heilsbringer ist Jürgen Klopp. Wir sprechen mit dem Erfurter Trainer Fabian Gerber, der einst unter Klopp gespielt hatte.

Volkswagen hat Halbjahreszahlen vorgelegt und sie sind wahrlich nicht gut. Viel weniger verkaufte Autos, viel weniger Gewinn. Was heißt das für die Beschäftigten? Eine Analyse von Wirtschaftsredakteur Ralf Geißler.

Der Rücktritt von Jens Spahn zieht in Berlin ein Stühlerücken nach sich. Mit Nina Warken gibt es erstmals eine Kanzleramtschefin. Weitere Umbesetzungen sollen folgen. Einschätzungen von Korrespondent Uwe Berndt.

Der Wahlkampf in Sachsen-Anhalt nimmt Fahrt auf. Die Parteien buhlen um Wähler und Aufmerksamkeit. Für eine ausgewogene Berichterstattung folgt der MDR klaren Regeln. Ein Gespräch über das Wahlkonzept mit Jens Hänisch.

Vor genau einem Monat haben gewaltige Erdstöße Venezuela erschüttert. Tausende Menschen sind tot, Zehntausende werden noch vermisst. Wir fragen die Nothilfekoordinatorin Simone Walter, wie es in dem Land gerade aussieht.

Nach dem schmachvoll frühen WM-Aus will der DFB einen Neustart. Gelingen soll das mit Jürgen Klopp als neuem Bundestrainer. Über Klopp sprechen wir mit dem früheren Mitspieler und jetzigem LVZ-Reporter Guido Schäfer.

Die USA wollen Saudi-Arabien beim Aufbau eines Atomprogramms unterstützen. Offiziell geht es um Stromversorgung. Aber auch eine saudische Atombombe wird damit wahrscheinlicher, wie Korrespondentin Nina Amin erklärt.

Wie viel Zeit muss Abgeordneten eingeräumt werden, um sich mit einem Gesetzentwurf auseinanderzusetzen? Das Bundesverfassungsgericht gibt dafür keine klare Frist vor, wie ARD-Rechtsexperte Max Bauer berichtet.

Der Mietmarkt in ostdeutschen Städten hat sich stark verändert. Laut einer Studie des IW Köln ist die Zahl der Angebote seit 2022 um bis zu 60 Prozent gesunken. Das treibt die Mieten. Dazu Immobilien-Ökonom Pekka Sagner.

Kanzleramtschef Thorsten Frei soll an die Spitze der CDU/CSU-Fraktion rücken. In Berlin gibt es für den Vorschlag viel Zustimmung, aber auch kritische Stimmen, wie Korrespondentin Dagmar Pepping berichtet.

Es klingt nach Science-Fiction und ist doch Realität: Beim US-Konzern OpenAI hat ein KI-Modell eigenständig einen Cyberangriff gesteuert. Es brach dabei aus einer Testumgebung aus. Im Interview: IT-Experte Manuel Atug.

Die Reform des Informationsfreiheitsgesetzes stößt auf Widerstand. Mehr als 600.000 Menschen unterschrieben eine Petition. Die geplanten Einschränkungen seien stärker als bisher bekannt, sagt MDR-Reporter Marcus Engert.

Die Bundeswehr soll fit gemacht werden für den Ernstfall. Dazu gehört auch, dass Reservisten einsatzbereit sind. Oberst Siegfried Zeyer über die Ausbildung im Heimatschutzregiment Ohrdruf.

Während der Corona-Pandemie wurden in Sachsen vier Menschen wegen Quarantäne-Verstößen zwangsweise untergebracht – darunter eine 14-Jährige. Was über die Fälle bekannt ist, berichtet Landeskorrespondent Robin Hartmann.

Die Bahn will in allen deutschen Bahnhöfen ein Alkoholverbot einführen. Der Chef der Bundespolizei-Gewerkschaft, Manuel Ostermann, hält das für unrealistisch. Dafür gebe es weder Personal noch Ausstattung.

Das BKA hat auf eine dramatische Entwicklung aufmerksam gemacht: Im vergangenen Jahr wurden rund 17.000 Fälle von Kindesmissbrauch aufgedeckt. Hauptstadt-Korrespondentin Birthe Sönnichsen kennt die Details.

Die Bahn reagiert nach einer Reihe von schweren Straftaten: In Bahnhöfen soll nicht mehr getrunken werden. MDR-Redakteur Stephan Kloss erklärt, was genau geplant ist.

Die Krankenkassen sollen ihre Mitglieder nicht mehr über Beitragserhöhungen informieren. AOK-Sprecher Kai Behrens ist höchst verwundert darüber.