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Die Entgelttransparenzrichtlinie hätte bis zum 7. Juni 2026 umgesetzt sein müssen. Passiert ist bisher nur ein Kommissionsvorschlag. Diese Folge ordnet ein, welche Beteiligungsrechte Betriebsräten dadurch vorerst entgehen und worauf sie sich einstellen sollten.
KI gegen die Justiz – Droht die digitale Überforderung der Gerichte?In dieser besonderen digitalen Folge von „Einfach Recht“ verlasse ich das klassische Format der Solo-Folge und nutze die Möglichkeiten moderner KI-Technologie, um ein Thema zu beleuchten, das die Zukunft unseres Rechtsstaates maßgeblich beeinflussen könnte.Künstliche Intelligenz verändert die juristische Arbeit bereits heute grundlegend. Anwälte, Unternehmen und sogar Privatpersonen können mit wenigen Klicks umfangreiche Schriftsätze, Klagen und rechtliche Stellungnahmen erstellen. Was früher Stunden oder Tage in Anspruch nahm, gelingt inzwischen innerhalb weniger Minuten.Doch während die Anwaltschaft und Rechtsuchende immer stärker auf KI setzen, stellt sich eine entscheidende Frage:Kann die Justiz mit dieser Entwicklung überhaupt Schritt halten?In dieser Episode spreche ich über die zunehmende technologische Schieflage zwischen den Gerichten auf der einen Seite und den Verfahrensbeteiligten auf der anderen Seite. Denn während KI die Erstellung von Klagen massiv beschleunigt, kämpfen viele Gerichte weiterhin mit Personalmangel, hohen Aktenbergen und einer oftmals nur teilweise digitalisierten Infrastruktur.Du erfährst:warum KI die Anzahl gerichtlicher Verfahren erheblich steigern kann,weshalb viele Gerichte bereits heute an ihre Belastungsgrenzen stoßen,welche Risiken durch automatisiert erzeugte Massen-Schriftsätze entstehen,warum fehlerhafte KI-Texte wertvolle richterliche Arbeitszeit binden,welche Pilotprojekte bereits den Einsatz von KI in der Justiz erproben,welche rechtlichen Grenzen für den Einsatz von KI durch Richter gelten,warum die Waffengleichheit zwischen Bürgern, Anwälten und Gerichten zunehmend unter Druck gerät,und welche Investitionen notwendig sind, um die Funktionsfähigkeit des Rechtsstaates langfristig zu sichern.Diese Folge richtet sich an Unternehmer, Personalverantwortliche, Juristen, Mitarbeiter von Behörden und alle, die verstehen möchten, welche Auswirkungen die Digitalisierung und Künstliche Intelligenz auf die deutsche Justiz haben werden.Denn die eigentliche Frage lautet nicht mehr, ob KI die juristische Arbeit verändert, sondern ob unsere Gerichte schnell genug auf diese Entwicklung reagieren können.
Es ist die beliebteste Folge mit den meisten Abrufen hier im Podcast gewesen und immer wieder verweisen wir im Gespräch auf eine alternative im Rahmen der Beendigung von Arbeitsverhältnissen: den Aufhebungsvertrag. Grund genug, uns noch einmal in aller Ruhe und im Detail dem Thema zu widmen. Mehr zu Arbeit und Arbeitsrecht: https://www.arbeit-und-arbeitsrecht.de?utm_campaign=Podcast-Backlink1021&utm_source=aua&utm_medium=ig&utm_content=txt
Gerade im Personalrecht herrscht in vielen Unternehmen, auch außerhalb von Praxen viel Unwissenheit und genau die kann das Unternehmen, wenn es zu Unstimmigkeiten kommt, viel Zeit, Nerven und Geld kosten. Fachanwältin für Arbeits- und Medizinrecht Grit Dietze, HFBP, erläutert in dieser Folge häufige Fehler und deren Vermeidung im Umgang mit dem Personal und plädiert, abgesehen von guter Mitarbeiterführung und offener Kommunikation für die Investition in rechtssichere Verträge, denn: Verträge sind zum Vertragen da. Sie greifen immer dann, wenn man sich ohne nicht mehr vertragen kann.
"Feuersnot" Literatur wird Oper - Folge 17 - Märchen wird Oper, von Richard StraussEvelyn Müller und Marcus Weible stellen Werke aus verschiedenen Literaturgattungen und ihre musikdramaturgische Umsetzung in der Welt der Oper vor.(Hördauer ca. 13 Minuten)"Ein Skandal, und es sollte einer sein. Bei der Uraufführung in Dresden 1901 wurde „Feuersnot“ auf Wunsch des pikierten sächsischen Königshauses abgesetzt. Gemeint waren aber die Münchener. Ganz explicite als Rache an seiner „lieben Heimatstadt“ hatte der als Dirigent und Komponist von symphonischen Dichtungen“ schon weitberühmte Richard Strauss seine zweite Oper geplant, weil die Münchener seine erste hatten durchfallen lassen. "Marcus Weible, geboren 1968 in München. Nach Abitur und Bundeswehr habe ich Geschichte und Rechtswissenschaften in Erlangen und Würzburg studiert. Ich war 15 Jahre als Rechtsanwalt und juristischer Repetitor bei Kern – Nordbayern tätig. In dieser Zeit bereitete ich bundesweit zahlreiche Studenten und Referendare auf das Erste und Zweite Juristische Staatsexamen vor. Mittlerweile lebe ich in Regensburg und gehe dort dem Anwaltsberuf mit Schwerpunkt im Verwaltungsrecht nach. Neben meinem Hobby Geschichte, sind und waren SF und Fantasy meine große Leidenschaft. Ich bin Mitglied des Münchner Fankreises „Die Phantasten“ und betätige mich auf mehreren Literaturseiten als Autor und Rezensent.”Gabriele Leucht, geboren: 1981 in München, Ausbildung: von den alten Sprachen bis zur Avocatessa der Juristerei in Rosenheim, Birmingham, Maryland, Neapel, Straßburg und München. Interessen: Kunst, je abstrakter desto lieber, Literatur, besonders Romane und Dramen, Opern-Musik, fürs Herz italienisch, für den Rest auch alles andere, Politik: Grundgesetz-Fanatikerin, Antirassistin u.v.m., Sport: nicht ohne meine Berge.Evelyn Müller erblickte am 6.6.1976 im oberpfälzischen Weiden das Licht der Welt. Sie ist seit vielen Jahren in Regensburg als Anwältin mit Schwerpunkt im Arbeitsrecht tätig. Seit jeher zieht es Evelyn in der europäischen Süden: sie liebt römische Architektur, barocke Kirchen und die Bauwerke der Renaissance. Als überzeugte Anhängerin des "dolce far niente" schwärmt sie für italienische Musik und Literatur. In ihrer Freizeit spielt Evelyn Tennis, joggt und wandert leidenschaftlich gerne im Regensburger Umland und in den Donau - Auen. Politisch: liberal mit klarem Bekenntnis zur freiheitlich - demokratischen Grundordnung."Wem dieser Beitrag gefallen hat, der mag vielleicht auch diesen. Live Termine in Schwabing - Hörbahn on Stage Regie und Realisation Uwe Kullnick
Arbeitsgericht Berlin, Urteil vom 28.05.2026 – 42 Ca 3438/26Das Arbeitsgericht Berlin hat die AGG-Klage einer nicht-binären Person abgewiesen. Das Gericht ließ offen, ob überhaupt eine Benachteiligung vorlag, weil es die Bewerbung als rechtsmissbräuchlich ansah. Nach Auffassung des Gerichts ging es der klagenden Person nicht um die Erlangung der Stelle, sondern ausschließlich um die Geltendmachung von Entschädigungsansprüchen.Landesarbeitsgericht Köln, Urteil vom 04.03.2026 – 5 SLa 495/25 (Vorinstanz: Arbeitsgericht Köln, Urteil vom 26.08.2025 – 13 Ca 1569/25)Das Landesarbeitsgericht Köln hat entschieden, dass ein Arbeitnehmer ein qualifiziertes Zwischenzeugnis verlangen kann, wenn er sich beruflich neu orientieren möchte. Er muss dabei weder konkrete Bewerbungen noch ein bereits bestehendes Stellenangebot nachweisen. Der bloße Wunsch, sich intern oder extern bewerben zu wollen, kann als triftiger Grund für ein Zwischenzeugnis ausreichen.Arbeitsgericht München, Urteil vom 20.05.2026 – 4 Ca 15395/25Ein als Kriegsdienstverweigerer anerkannter Straßenbahnfahrer wollte aus Gewissensgründen keine mit Bundeswehr-Werbung beklebte Tram fahren. Das Arbeitsgericht München gab jedoch dem Arbeitgeber Recht und entschied, dass der Fahrer grundsätzlich hierzu verpflichtet ist. Der Eingriff in die Gewissensfreiheit sei im konkreten Fall gering und müsse hinter den organisatorischen Interessen des Arbeitgebers zurücktreten.Podcastfolgen:1. FAQ - ArbeitszeugnisHomepage:Rechtsanwalt Andreas Martin - Arbeitsrecht in MarzahnAnwalt für Arbeitsrecht in Berlin
Die Europäische Kommission hat einen Leitlinienentwurf zur Einordnung von Hochrisiko-KI-Systemen vorgelegt. In dieser Folge erläutert Raphael Lugowski, wann KI bei Einstellung und im laufenden Arbeitsverhältnis als Hochrisiko gilt und was das für die Mitbestimmung bedeutet.
Der Arbeitsmarkt hat sich aus Arbeitgebersicht vermeintlich beruhigt und es gibt wieder mehr Bewerber. Nichtsdestotrotz bleibt die Neubesetzung von offenen Stellen eine Herausforderung – der Fachkräftemangel besteht weiterhin. Unternehmen haben die Möglichkeit, in den eigenen Reihen zu rekrutieren aber eben auch die Chance, eigene Mitarbeiter bei der Suche nach neuen Kollegen für sich einzuspannen. Über die rechtlichen Risiken und Nebenwirkungen sprechen wir in dieser Folge. Mehr zu Arbeit und Arbeitsrecht: https://www.arbeit-und-arbeitsrecht.de?utm_campaign=Podcast-Backlink1021&utm_source=aua&utm_medium=ig&utm_content=txt
In der neuen Folge des WandelWerker Podcasts spricht Anna mit Dr. Alexander Bourzutschky, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Fachanwalt für Sozialrecht & Rechtsanwalt bei Rödl GmbH Rechtsanwaltsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, über psychische Gesundheit im beruflichen Kontext. Warum wird das Thema in Unternehmen häufig noch tabuisiert? Welche Rolle spielen Führungskräfte, Kommunikation und Unternehmenskultur, wenn Überlastung frühzeitig erkannt und ernst genommen werden soll? Alexander erklärt, warum psychische Erkrankungen auch aus wirtschaftlicher Sicht ein relevantes Thema für Arbeitgeber sind, wie betriebliches Eingliederungsmanagement nicht als Kündigungsvorbereitung, sondern als echte Chance zur Wiedereingliederung verstanden werden sollte und welche konkreten Maßnahmen Unternehmen im Alltag umsetzen können. Dabei wird deutlich: Wer ehrlich, menschlich und frühzeitig miteinander spricht, kann Belastungen, Ausfallzeiten und Folgekosten deutlich reduzieren.
Arbeitsrecht wird oft mit Verboten, Paragrafen und Kündigungen verbunden – dabei steckt darin so viel mehr Gestaltungspotenzial. In dieser Folge spreche ich mit Tanja Gipson, die im Familienunternehmen Gibson Metallverarbeitung die Personalarbeit verantwortet und andere Unternehmen als Vereinbarkeitsmanagerin berät. Tanja ist Teilnehmerin des berufsbegleitenden Lehrgangs „Experte/Expertin für modernes Arbeitsrecht" mit IHK-Zertifikat – und erzählt, was sie bewogen hat, diesen Schritt zu gehen. Das erwartet dich: – Warum gute Ideen zur Vereinbarkeit oft an der Frage „Dürfen wir das überhaupt?" scheitern – Wie Arbeitsrecht Sicherheit und Orientierung schafft – statt einzuschränken – Vereinbarkeit in der Produktion: Was wirklich möglich ist – Warum mehr Arbeitsstunden nicht mehr Produktivität bedeuten – Was der Lehrgang „Experte/Expertin für modernes Arbeitsrecht" in der Praxis bringt – Der nächste Lehrgang startet am 1. Oktober 2026 – jetzt informieren Wer moderne Arbeitswelten gestalten will, braucht den rechtlichen Rahmen dafür. Diese Folge zeigt, wie beides zusammengeht.
Verhandlungen entscheiden darüber, ob der Betriebsrat seine Interessen durchsetzt. Raphael Lugowski benennt fünf Verhaltensmuster, die in der Praxis immer wieder zu schwächeren Ergebnissen führen, und zeigt, worauf es stattdessen ankommt.
In einem Büro kommt es zu einem Streit, es gibt eine lautstarke Auseinandersetzung, die im Flur fortgesetzt wird. Im Nachgang beschuldigt die leitende Oberärztin den Chefarzt, er habe sie körperlich angegriffen und erstattet Strafanzeige. Das Geschehen wird aufgearbeitet und der Arbeitgeber muss handeln – er hat verschiedene Optionen. Mehr zu Arbeit und Arbeitsrecht: https://www.arbeit-und-arbeitsrecht.de?utm_campaign=Podcast-Backlink1021&utm_source=aua&utm_medium=ig&utm_content=txt
Die Teilzeit-Krankschreibung soll künftig einen sanfteren Wiedereinstieg nach längeren Erkrankungen ermöglichen. Doch schafft sie mehr Flexibilität für Mitarbeitende – oder droht eine neue Form des Präsentismus?In dieser Folge diskutieren Susa und Laura die Chancen und Risiken des Modells, sprechen über psychologische Sicherheit, Führungsverantwortung und die Frage, wie freiwillig „freiwillig“ im Arbeitsalltag wirklich ist.Außerdem stellen sie die Personio HR Summer Sprints vor: die kostenlose Trainingsreihe für alle, die bei Compliance, Arbeitsrecht, KI und weiteren HR-Themen auf dem neuesten Stand bleiben möchten.Quellen:HR Summer Sprints by Personio:https://www.personio.de/hr-summer-sprints/https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/krankengeld-krankschreibungen-gesundheitsreform-100.htmlhttps://www.personalwirtschaft.de/news/arbeitsrecht/bundesregierung-beschliesst-teilzeit-krankschreibung-203335/https://www.personalwirtschaft.de/news/hr-organisation/teilarbeitsunfaehigkeit-ist-die-regelung-sinnvoll-203389/“Das HR-Briefing" ist der wöchentliche HR-Podcast für Personaler:innen und Führungskräfte – powered by Personio. Weitere Infos zum Podcast, den Hosts und Personio findest du hier: https://www.personio.de/hr-briefing/Du hast Fragen, Feedback oder spannende Themen-Vorschläge? Kontaktiere uns unter: hr-briefing@personio.de
Im Arbeitsrecht lässt sich bei Fristen und Formerfordernissen kaum etwas reparieren. Diese Folge zeigt, welche zentralen Fristen Betriebsräte kennen müssen und mit welchen Routinen sich teure Fehler vermeiden lassen.
VW löst ein Versprechen ein und bringt den Polo elektrisch. Radio 1 Autoexpertin Nina Treml mit den Hintergründen.
Moin und herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge! Heute habe ich Nina Dirks im Gespräch, eine der führenden Stimmen, wenn es um Datenschutz, IT-Recht und Arbeitsrecht in Deutschland geht. Nina berät Unternehmen und öffentliche Einrichtungen bei der Implementierung von Software und KI-Systemen und ist eine gefragte Expertin für die rechtlichen Implikationen des EU AI Acts. Wir zerlegen den aktuellen KI-Hype im Personalwesen und schauen hinter die Kulissen von „intelligenten“ Algorithmen. Nina erklärt uns schonungslos ehrlich, warum viele KI-Tools im HR rechtlich kaum haltbar sind, wo die Fallstricke des EU AI Acts liegen und wann der Mensch im Loop wirklich noch eine Chance hat. Die Kernthemen der Folge: Mythos Intelligenz: Warum aktuelle KI-Modelle reine „Wahrscheinlichkeitsmaschinen“ sind und keine logischen Schlüsse ziehen. Das Validitäts-Problem: Warum KI in der Personalauswahl oft an mangelnder Reliabilität und Halluzinationen scheitert. Rechtliche Stolpersteine: Der EU AI Act klassifiziert HR-Tools als Hochrisiko-Systeme – was das für Unternehmen bedeutet. Diskriminierungsrisiko: Wie algorithmische Bias (z. B. beim CV-Screening) zu illegalen Ausschlüssen führen kann. Human in the Loop: Warum die geforderte menschliche Aufsicht in der Praxis oft eine Illusion ist. Kosten-Nutzen-Rechnung: Wann sich der massive Aufwand für Compliance wirklich lohnt und wann einfache Automatisierung reicht. Data Leakage: Die Gefahr durch private KI-Nutzung von Mitarbeitenden und der Abfluss sensibler Personaldaten. Ich weiß, das liest sich alles etwas rückständig. Die KI Versprechen lesen sich ganz anders. Aber vielleicht müssen wir einfach genauer hinschauen, wer welche Versprechen macht - und was die Motive dahinter sind? Wie sieht es in Deinem Unternehmen aus? Ist Euch da schon der große Wurf mit KI gelungen? Habt Ihr schon erfolgreich spannende Cases umgesetzt? Oder seid ihr auch eher skeptisch? Ich bin gespannt und freue mich auf eine angeregte Diskssuion :-) Du möchtest nichts von meinem Content zu Recruiting, Personalauswahl, Nachhaltigkeit und Demokratie verpassen? Dann abonniere gerne meinen Newsletter auf https://www.hzaborowski.de/newsletter/.
Schäfer-Noske, Doris www.deutschlandfunk.de, Kultur heute
Das deutsche Arbeitsrecht gilt als starr, Reformvorschläge gibt es viele. Selbst die Gewerkschaften zeigen sich mittlerweile offen für ein neues System.