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Künstliche Intelligenz steckt mittlerweile in nahezu jeder digitalen Anwendung, ob wir wollen oder nicht. Zunehmend nutzen auch Arbeitnehmer bei Erbringung ihrer geschuldeten Arbeitsleistung Tools wie ChatGPT und Co. Welche Grenzen Arbeitgeber stecken sollten und wie entsprechende interne Regelungen aussehen, besprechen wir in dieser Folge. Mehr zu Arbeit und Arbeitsrecht: https://www.arbeit-und-arbeitsrecht.de?utm_campaign=Podcast-Backlink1021&utm_source=aua&utm_medium=ig&utm_content=txt
arbeitsunrecht FM ist ein Radio-Magazin rund um Arbeit, Ausbeutung und Organisierung im Betrieb.Das Fachmagazin für renitente Beschäftigte, aktive Betriebsräte und solche, die es werden wollen.Eine Stunde voll mit Nachrichten, Interview, Kommentaren und guter Musik.MODERATION: Elmar WigandUNION BUSTING-NEWS Kommentierte Presseschau: Betriebsratsbehinderung, Gewerkschaftsbekämpfung und Arbeitsunrecht in Deutschland. (Beginn 10:13)Von und mit Jessica Reisner ► Siemens Energy: Sicherheitsbeauftragter begleitet Betriebsratskandidatin bei Wahlkampf ► Tesla: Beeinflussung der Betriebsratswahl mit martialischer Showeinlage? ► Kontrollen Finanzkontrolle Schwarzarbeit: 25% der Unternehmer unterlaufen Mindestlohn? ► Berliner Theater: Hauptpersonalrat bei Umstrukturierung korrekt beteiligt?► Tönnies schließt nach Übernahme das Eberswalder-Werk in Britz--INTERVIEW ► Betriebe unter Arbeiterkontrolle. Selbstverwaltung, Kooperativen & Genossenschaften. (Beginn: 23:37)Elmar Wigand (Pressesprecher aktion ./. arbeitsunrecht) spricht mit Rupay Dahm (Fachanwalt für Arbeitsrecht & Autor aus Berlin) Rupay hat einen interessanten und hilfreichen Praxisleitfaden für selbstorganisierte Unternehmen veröffentlicht: "Selbstbestimmt arbeiten, Betriebe demokratisieren – Ein Praxisleitfaden für selbstorganisierte Unternehmen", oekom 2024. (Hier zu bestellen: https://www.oekom.de/buch/selbstbestimmt... )Auf 568 Seiten will sein Handbuch "praktische Wege aufzeigen, wie demokratisch selbstorganisierte Unternehmen funktionieren und Fallstricke umgangen werden, damit eine zukunftstaugliche Wirtschaft verwirklicht werden kann."FRAGEN:► Wie bist Du als Arbeitsrechtler dazu gekommen, Dich mit Selbstverwaltung und Kooperativen zu beschäftigen? Was war die Motivation?► Was ist beim Aufbau eines selbstverwalteten Betriebs zu beachten?► Der Klassenkampf hört auch in der Selbstverwaltung und vermutlich auch im Sozialismus nicht auf, oder? Dein Buch geht auch auf unvermeidliche Rollenunterschiede und Konflikte innerhalb von selbstverwalteten Betrieben ein, entnehme ich Deinem Interview in der jungen Welt. ► Sind in größeren selbstverwalteten Betrieben Gewerkschaften und Betriebsräte sinnvoll oder überhaupt möglich?► Woher rührt die große Distanz der DGB-Gewerkschaften zu der Idee, dass Arbeiter*innen die Produktion übernehmen? (Die ultimative Drohung der Unternehmer lautet ja: Dann machen wir den Laden halt dicht und schmeißen euch alle raus. Die Übernahmen durch die Belegschaft ist ja eigentlich eine nahe liegenden Idee, die in manchen Situationen durchaus reale Chancen hätte...)PLAYLIST► Carsie Blanton – FBI► Carsie Blanton – Little Flame► Hot lips Page – Ruby► Lil Green – If you want to share your loveWER MACHT DIE SENDUNG?Der Verein Aktion gegen Arbeitsunrecht unterstützt renitente Beschäftigte, aktive Betriebsräte und konfliktbereite Gewerkschaften in ganz Deutschland. Wir sind unabhängig und finanzieren uns über Spenden und Fördermitglieder. Helft uns, macht mit!GEBT UNS FEEDBACK!Wenn ihr einschlägige Erfahrungen gemacht habt, wenn ihr kommentieren und mitmachen wollt, schreibt uns eine Mail: kontakt(at)arbeitsunrecht.deWir freuen uns über eure Rückmeldungen!WER SIND WIR? https://arbeitsunrecht.de/fmIHR FINDET UNS GUT? ► Unterstützt uns mit einer Spende! ► https://arbeitsunrecht.de/spende/
Abfindung, Aufhebungsvertrag, Trennungspaket – was Führungskräfte im Top-Management wirklich verhandeln sollten, bevor sie unterschreiben. Trennungen gehören heute zur Karriere einer Führungskraft dazu – statistisch bis zu fünf Mal im Berufsleben. Trotzdem werden sie selten strategisch vorbereitet.In dieser Episode von BEWERBUNGSSTARK spreche ich mit Till Hischemöller, Fachanwalt für Arbeitsrecht, ausgebildetem Coach und Outplacementberater – eine Kombination, die in dieser Phase selten und besonders wertvoll ist.Wir sprechen über die beiden möglichen Szenarien: selbst gehen vs. Trennung wird vom Unternehmen initiert. Wie Sie mögliche Warnsignale erkennen, damit umgehen und ab wann Sie selbst aktiv werden sollten. Was viele Führungskräfte unterschätzen: Man hat oft mehr Gestaltungsspielraum, als man denkt – auch dann, wenn man selbst gehen möchte. Till erklärt, wie proaktives Trennungsmanagement aussieht, welche Fehler beim Aufhebungsvertrag am häufigsten passieren und warum Outplacement kein nettes Add-on ist, sondern etwas, das aktiv mitverhandelt werden sollte – am besten bevor unterschrieben wird.Viele Unternehmen haben Rahmenverträge mit großen Anbietern. Entscheidend ist jedoch immer die Passung und das Vertrauen – und die Wahlfreiheit liegt bei der Führungskraft.Außerdem: Wettbewerbsverbote, Sperrzeiten, Employer Branding durch gutes Trennungsmanagement – und warum ein Kündigungsschutzprozess nicht immer die klügste Option ist.-
In dieser Folge nehmen Janine Schäfer (Fachanwältin für Arbeitsrecht) und Jens Grosser (Rechtsanwalt & Wirtschaftsmediator) eine typische Alltagsszene auseinander, die plötzlich brandgefährlich werden kann: KI „nur zum Spaß" – ein Bild verfremden, kurz lachen, fertig? Genau hier wird's spannend, denn aus einem vermeintlichen Gag kann schnell ein echtes Problem werden. Von dort geht es direkt weiter zur nächsten großen Frage im Betrieb: Wenn KI-Tools eingeführt werden, braucht es klare Schulungen und Spielregeln. Und genau an dieser Stelle ist der Betriebsrat gefragt, gemeinsam mit dem Arbeitgeber Inhalte, Ablauf und Verantwortlichkeiten sauber zu klären. Außerdem sprechen die beiden darüber, welche Stellen im EU AI Act im Zusammenhang mit der Schulungspflicht genannt werden – und warum „einfach löschen" im KI-Kontext oft leichter gesagt als getan ist. Themen der Episode: KI-Bildbearbeitung „aus Spaß": Warum verfälschte Bilder schnell zum Problem werden können (Persönlichkeitsrecht/Datenschutz) „Wenn's im Netz ist, darf ich alles?" – typische Irrtümer und echte Risiken im Arbeitsalltag Schulungspflicht bei KI: Was im Podcast zum EU AI Act (u.a. genannte Artikel/Begriffe) erklärt wird KI-Kompetenz: Welche Mindestidee der Inhalte diskutiert wird (Chancen, Risiken, sachkundiger Einsatz) Praxisfrage „Löschung": Was passiert mit Bildern/Daten, wenn sie einmal bei Tools oder im Netz gelandet sind? Betriebsrat als Treiber: Auftrag nach §80 BetrVG und wie Sie den Arbeitgeber auf Pflichten hinweisen Umsetzung in der Praxis: Schulungskonzept + mögliche Regelungen per Betriebsvereinbarung (z.B.§87/§88 BetrVG) Seminarempfehlung: Mitbestimmung bei Künstlicher Intelligenz Teil 1: https://www.waf-seminar.de/538
In dieser Folge von „Einfach Recht“ geht es um die aktuellen Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs vom 30.10.2025 zu Massenentlassungen – und deren erhebliche Auswirkungen auf Arbeitgeber.Ausgangspunkt ist ein praxisnaher Fall:Ein mittelständisches Unternehmen spricht 30 betriebsbedingte Kündigungen aus. Die wirtschaftliche Lage ist nachvollziehbar, der Betriebsrat wurde beteiligt, die Massenentlassungsanzeige bei der Agentur für Arbeit erstattet.Im Kündigungsschutzprozess stellt sich heraus:Die Anzeige war unvollständig.Ergebnis: Sämtliche Kündigungen sind unwirksam.Der Europäische Gerichtshof (Urt. v. 30.10.2025 – C-134/24 „Tomann“ und C-402/24 „Sewel“) stellt klar:Eine fehlende Massenentlassungsanzeige kann nicht nachträglich geheilt werden.Die Anzeige muss objektiv vollständig sein – das Schweigen der Agentur für Arbeit schützt nicht.Die 30-Tage-Frist ist strikt einzuhalten.Solange der deutsche Gesetzgeber nichts ändert, bleibt die Unwirksamkeit die Rechtsfolge bei Verstößen.In dieser Episode erfahren Sie:Wann eine Massenentlassung im Sinne des § 17 KSchG vorliegtWelche Pflichten Arbeitgeber gegenüber Betriebsrat und Agentur für Arbeit habenWarum formale Fehler existenzielle wirtschaftliche Folgen haben könnenWelche konkreten Handlungsempfehlungen sich für Geschäftsführer und HR-Abteilungen ergebenArbeitgeberGeschäftsführerHR-Leiter und PersonalverantwortlicheRestrukturierungsberaterInsolvenzverwalterEuGH, Urteil vom 30.10.2025 – C-134/24 – TomannEuGH, Urteil vom 30.10.2025 – C-402/24 – SewelBAG, ständige Rechtsprechung zu § 17 KSchGRichtlinie 98/59/EGWenn Sie Fragen zu Restrukturierungen, betriebsbedingten Kündigungen oder Massenentlassungen haben:
Was gilt, wenn kurz vor Ausspruch einer Kündigung mehrere Betriebsratsmitglieder zurücktreten? In dieser Episode kläre ich, warum die Anhörungspflicht des Arbeitgebers auch bei einem sogenannten Restbetriebsrat fortbestehen kann – und wann eine Kündigung deshalb unwirksam ist.
Systemrelevant - Der Wirtschafts-Podcast der Hans-Böckler-Stiftung
Digitale Plattformen wirken neutral – doch Studien zeigen: Auch dort verdienen Frauen im Schnitt weniger. Wie sich die Bezahlung auf Plattformen zusammensetzt, warum Flexibilität zur Falle werden kann und welche EU-Regeln jetzt entscheidend werden, erklären Ernesto Klengel und Ulrike Spangenberg.
Die Streik-Saison hat wieder begonnen. Anfang Februar stand der öffentliche Nahverkehr still, in Berlin legten Erzieher und Lehrer die Arbeit nieder und auch bei der Lufthansa droht erneut ein Arbeitskampf zudem stehen weitere Tarifverhandlungen an. Wie können sich Arbeitgeber auf diese Ausnahmesituation vorbereiten und welche Reaktionsmöglichkeiten haben sie? Mehr zu Arbeit und Arbeitsrecht: https://www.arbeit-und-arbeitsrecht.de?utm_campaign=Podcast-Backlink1021&utm_source=aua&utm_medium=ig&utm_content=txt
In der neuen Podcastfolge setzen wir unser Neuerungen-Alphabet 2026 fort. Nach dem Einstieg in Teil 1 starten wir diesmal mit L wie Lohnkontenverordnung und arbeiten uns weiter bis Z vor. Euch erwartet ein kompakter Überblick über alle arbeits-, sozialversicherungs- und lohnsteuerrechtlichen Änderungen, die ab 2026 relevant werden – inklusive praktischer Einschätzungen, was das für euren Berufsalltag bedeutet. Was ihr in der neuen Podcastfolge zu hören bekommt… … sind Informationen dazu, welche Neuerungen von L bis Z 2026 in Kraft treten. Welche Änderungen in Arbeitsrecht, Sozialversicherung und Personalverrechnung besonders wichtig werden und was sich bei Mitarbeiterprämien, Überstunden, Rabatten und dem Pendlereuro ändert. Zudem informieren wir, wie die neue SV-Pflicht für Trinkgelder funktioniert und welche Vorteile die neue Teilkombipension bringt. Zu Gast im Steueraffen-Studio ist Arbeitsrechtsexpertin Jessica Ghahramani von der Hofer Leitinger Steuerberatung GmbH. (http://www.hoferleitinger.at) STEUERAFFE - gut gebrüllt im Steuerdschungel. Euer Podcast für steuerliche und arbeitsrechtliche Fragen. Mehr dazu findet ihr unter www.steueraffe.at
In dieser Episode spricht Margarethe Honisch mit der Rechtsanwältin Alicia Pointner über ein Thema, das viele Frauen erst dann ernst nehmen, wenn es fast zu spät ist: rechtliche Absicherung. Alicia hat viele Jahre in großen Kanzleien gearbeitet und sich bewusst entschieden, heute vor allem Frauen und weiblich gelesene Personen zu beraten – besonders in Lebenssituationen, in denen Verletzlichkeit, Unsicherheit und finanzielle Risiken zusammentreffen.
Wer kündigt, zahlt: Annahmeverzug, Rechtswahl und zwingender Kündigungsschutz (BAG 5 AS 4/25 & 2 AZR 91/24)In dieser Folge von „Einfach Recht“ spreche ich über eine wegweisende Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts zum Annahmeverzugslohn und zur Frage, wie weit Vertragsfreiheit und Rechtswahl im Arbeitsrecht reichen dürfen.Ausgangspunkt ist ein internationaler Fall aus der Luftfahrtbranche mit ausländischer Rechtswahl, in dem eine Arbeitnehmerin nach einer unwirksamen Kündigung Annahmeverzugslohn begehrt.Der Zweite Senat (2 AZR 91/24) und der Fünfte Senat (5 AS 4/25) klären dabei, ob § 615 Satz 1 BGB in diesem Kontext zwingend ist – und ob Arbeitgeber das Annahmeverzugsrisiko im Vorfeld komplett „wegverhandeln“ oder ins Ausland verlagern können.Du erfährst in dieser Folge:Worum es im Ausgangsfall (Luftfahrt, Auslandsbezug, Rechtswahl) konkret ging.Wie das Anfrageverfahren nach § 45 ArbGG zwischen dem Zweiten und dem Fünften Senat ablief.Warum § 615 Satz 1 BGB im Fall der unwirksamen oder erst später wirksamen Arbeitgeberkündigung als zwingendes Recht wirkt und vertragliche Total-Ausschlüsse ins Leere laufen.Welche Rolle Art. 8 Rom-I-VO spielt und warum Rechtswahl nicht dazu genutzt werden darf, zwingende Schutzvorschriften des gewöhnlichen Arbeitsortes zu unterlaufen.Dass Arbeitgeber trotz allem nicht schutzlos sind: Anrechnung anderweitigen Verdienstes, böswillig unterlassener Verdienst, Mitwirkungspflichten des Arbeitnehmers und Prozessbeschäftigung bleiben wirksame Stellschrauben.Welche Konsequenzen sich für deine Vertragsgestaltung, Rechtswahlklauseln und Kündigungspraxis in „normalen“ deutschen Arbeitsverhältnissen ergeben.Wenn du als Arbeitgeber, HR-Verantwortliche:r oder Geschäftsführung verstehen willst, warum der Total-Ausschluss von Annahmeverzugslohn bei unwirksamer Kündigung vom Tisch ist – und wo deine strategischen Spielräume trotzdem bleiben – ist diese Folge für dich besonders relevant.BAG, Beschluss vom 28.01.2026 – 5 AS 4/25 („Annahmeverzug – Abbedingung“)Stichworte: Annahmeverzug, Zwingendes Recht, Abbedingung, Rechtswahl, Rom-I-VO, Anfrage nach § 45 ArbGG.BAG, Beschluss vom 18.06.2025 – 2 AZR 91/24 (A)Anfragebeschluss des Zweiten Senats an den Fünften Senat zum zwingenden Charakter des § 615 Satz 1 BGB im Kontext unwirksamer Kündigung und Rechtswahl.BAG, Urteil vom 18.06.2025 – 2 AZR 91/24 (B)Teilurteil zum Bestand des Arbeitsverhältnisses und zum Beendigungszeitpunkt im gleichen Ausgangsfall.Erwähnt werden außerdem:BAG, Urteil vom 12.02.2025 – 5 AZR 127/24 (Freistellung – böswillig unterlassener Verdienst).BAG, Urteil vom 29.03.2023 – 5 AZR 55/19 (frühere Linie des 5. Senats zur Abdingbarkeit von § 615 BGB).§ 615 BGB – Vergütung bei Annahmeverzug und bei Betriebsrisiko (insbesondere Satz 1 und Satz 2).§ 45 ArbGG – Divergenzanfrage unter den Senaten des BAG.Art. 8 Rom-I-VO – Individuelle Arbeitsverträge und Grenzen der Rechtswahl.Wenn du Fragen zur Umsetzung der Entscheidung in deinem Unternehmen hast oder deine Arbeitsverträge und Kündigungspraxis überprüfen lassen möchtest, erreichst du mich unter:Rechtsanwälte Wulf & Collegeninfo@kanzlei-wulf.deWebsite: https://www.kanzlei-wulf.dePodcast: „Einfach Recht“ auf allen gängigen PlattformenSchreib mir gern, wenn du ein konkretes Thema aus dieser Folge in einer weiteren Episode vertiefen möchtest.#annahmeverzug #kündigung #abfindung #kanzleiwulf #einfachrecht
Was bringt eine Arbeitspflicht für bestimmte Menschen? Unser Reporter stellt ein entsprechendes Projekt für Flüchtlinge in Karlsruhe vor ++ Die Debatte um eine Arbeitspflicht für Bürgergeldempfänger geht in die nächste Runde. Holger Schäfer vom IW Köln erklärt im Interview, warum von so einer Pflicht nichts hält ++ Viele Tagesmütter in Rheinland-Pfalz stehen vor dem Aus ++ Frag den Arbeitsrechtler: Wie steht es ums Arbeitsrecht in der Karnevalszeit?
BAG, 5 AZR 239/24, Urteil vom 26.11.2025Ausgangslage: Eine Arbeitgeberin bot Anfang 2022 allen Beschäftigten neue, einheitliche Arbeitsverträge an. Viele unterschrieben, die Klägerin behielt ihren Altvertrag.Maßnahme: Ab Januar 2023 erhöhte die Arbeitgeberin den Grundlohn um 5% – aber nur für Beschäftigte mit Neuvertrag. Die Klägerin war krankgeschrieben und erhielt Entgeltfortzahlung auf Basis ihres alten (nicht erhöhten) Grundlohns.Streit: Die Klägerin verlangte unter Berufung auf den arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatz die Berücksichtigung der 5%-Erhöhung in ihrer Entgeltfortzahlung (Januar/Februar 2023) und machte 148,81 € brutto geltend.Ergebnis: Das BAG gab der Klägerin recht und verurteilte die Arbeitgeberin zur Zahlung der Differenz.Artikel:1. Arbeitslohn2. LohnklagePodcastfolgen:1. Rückzahlung bei überzahlten Lohn2. gleiche Lohn für gleiche Arbeit3. Wann wir der Lohn nach einer Kündigung fällig?Homepage:Rechtsanwalt Andreas Martin - Arbeitsrecht in MarzahnAnwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht in Berlin
Ein unbefugter Datenabruf, 1.500 Euro Bußgeld und eine richtungsweisende Entscheidung des Oberlandesgerichts Stuttgart stehen im Mittelpunkt dieser Episode. Es geht um die Frage, wann aus einem Fehlverhalten ein Mitarbeiterexzess wird – und welche Folgen das für Beschäftigte und Betriebsratsmitglieder haben kann.
Das Jahr 2026 bringt zahlreiche Veränderungen mit sich – auch in den Bereichen des Arbeitsrechts, der Sozialversicherung und der Personalabrechnung. Von A wie Anmeldung zur Sozialversicherung bis Z wie Zuverdienst bei Regelpensionsbezieher nehmen wir das gesamte Alphabet an Neuerungen unter die Lupe. Was du in der neuen Podcastfolge zu hören bekommst… … ist ein präziser Überblick über alle wichtigen Anpassungen, die 2026 im Arbeitsrecht relevant werden. Zudem werfen wir einen Blick auf die Neuerungen in der Sozialversicherung und informieren, was sich in der Personalabrechnung ändert. In Teil 1 unserer Reihe fokussieren wir uns auf Updates von A bis K und zeigen dir, welche Auswirkungen sie auf deinen Berufsalltag haben können. Zu Gast im Steueraffen-Studio ist Arbeitsrechtsexpertin Jessica Ghahramani von der Hofer Leitinger Steuerberatung GmbH. (http://www.hoferleitinger.at) STEUERAFFE - gut gebrüllt im Steuerdschungel. Euer Podcast für steuerliche und arbeitsrechtliche Fragen. Mehr dazu findet ihr unter www.steueraffe.at
Dieses Jahr soll es endlich soweit sein. Deutschland setzt die Entgelttransparenz-RL in deutsches Recht um. Die Frist hierzu endet Anfang Juni. Mit einer vollständigen Umsetzung würde das hierzulande geltende Entgelttransparenzgesetz verschärft. Welche Vorkehrungen müssen Arbeitgeber jetzt treffen? Mehr zu Arbeit und Arbeitsrecht: https://www.arbeit-und-arbeitsrecht.de?utm_campaign=Podcast-Backlink1021&utm_source=aua&utm_medium=ig&utm_content=txt
EU-Entgelttransparenz 2026: Neue Pflichten für Arbeitgeber – neue Chancen und Rechte für BeschäftigteDie EU-Entgelttransparenzrichtlinie tritt am 7. Juni 2026 in Kraft – und sie verändert die Spielregeln im Arbeitsrecht grundlegend.Für Arbeitgeber bedeutet das neue Transparenzpflichten, umfangreiche Auskunftsrechte, Berichtspflichten und ein deutlich erhöhtes Haftungs- und Prozessrisiko.Für Beschäftigte eröffnen sich zugleich neue Rechte, mehr Transparenz und deutlich bessere Durchsetzungsmöglichkeiten, insbesondere beim Thema Entgeltgleichheit.In dieser Folge von Einfach Recht zeige ich, was sich seit Juli 2025 konkret geändert hat, wie der aktuelle Stand der deutschen Umsetzung aussieht und welche Chancen und Pflichten sich auf beiden Seiten des Arbeitsverhältnisses ergeben.Warum die EU-Entgelttransparenzrichtlinie ein zentrales Organisationsthema für Arbeitgeber istWelche neuen Rechte Beschäftigte künftig geltend machen könnenWelche Pflichten bereits im Bewerbungsverfahren geltenWie weitreichend die Auskunfts- und Berichtspflichten tatsächlich sindWann eine verpflichtende gemeinsame Entgeltbewertung ausgelöst wirdWas unter gleichwertiger Arbeit rechtlich zu verstehen istWarum auch tarifgebundene Arbeitgeber nicht automatisch geschützt sindWelche Sanktionen und Durchsetzungsinstrumente künftig drohenWie Arbeitgeber mit einem 5-Stufen-Praxisplan rechtssicher reagieren könnenGeschäftsführerinnen und GeschäftsführerHR-Abteilungen und PersonalverantwortlicheBeschäftigte, die ihre neuen Rechte verstehen wollenBetriebsräte und InteressenvertretungenDas erfährst du in dieser Folge:#Entgelttransparenz#EqualPay#Arbeitsrecht#HR#Personalabteilung#Arbeitgeber#Mitarbeiterrechte#EURecht#Compliance#GenderPayGap#EinfachRecht#SandroWulf #einfachrecht #kanzleiwulf #rechtsanwalt
Höher, breiter, schwerer - SUVs sind überall. Trotzdem erleben Kleinwagen ein Comeback. Nina Treml von Radio 1 ordnet die neue Lust auf Kompaktes ein.
In dieser Episode geht es um die Frage, ob und wann Betriebsräte Einigungsstelle und arbeitsgerichtliches Beschlussverfahren parallel nutzen können. Du erfährst, welche Unterschiede zwischen den Verfahren bestehen und in welchen Konstellationen eine Doppelstrategie sinnvoll sein kann.
Am vergangenen Sonntag endete der sogenannte “Synodale Weg” mit einer letzten, sechsten Vollversammlung in Stuttgart. Dort trafen sich katholische Bischöfe und Laien sowie Experten, um Bilanz zu ziehen. Was hat das sechsjährige Reformprojekt gebracht? Die Liste der Reformwünsche war lang: Mehr Mitbestimmung von Laien, mehr Transparenz, eine erneuerte Sexualmoral, Segnungen von Homosexuellen und ein Arbeitsrecht ohne Diskriminierung. Außerdem Zugang für Frauen zu den Weiheämtern. Claudia Lücking-Michel war als damalige Vizepräsidentin des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken von Anfang an eine treibende Kraft beim Synodalen Weg. Welche Bilanz zieht sie? Welche Aussichten gibt es für spürbare Reformen in der Katholischen Kirche. Darüber haben die hr-Kirchenredakteure Lothar Bauerochse und Klaus Hofmeister mit Claudia Lücking-Michel gesprochen.
Systemrelevant - Der Wirtschafts-Podcast der Hans-Böckler-Stiftung
Moderator Marco Herack, Ernesto Klengel (HSI), Christina Hiessl (Katholieke Universiteit Leuven) und Malte Lübker (WSI) analysieren die aktuellen Urteile aus Brüssel und Straßburg. Im Zentrum steht das lang erwartete EuGH-Urteil zur europäischen Mindestlohnrichtlinie. Warum die Richtlinie trotz der Klagen aus Skandinavien Bestand hat, welche Auswirkungen die 60-Prozent-Median-Marke auf die deutsche Mindestlohnkommission hat und warum der EuGH das Bundesarbeitsgericht beim Thema Massenentlassungen in die Schranken gewiesen hat, wird in der 282. Ausgabe von Systemrelevant besprochen. Ein weiterer Blick fällt auf ein wegweisendes Urteil zum Datenschutz am Arbeitsplatz, das den Schutz persönlicher Handydaten stärkt.
Bundeskanzler Friedrich Merz würde das ArbZG streichen, müsste er sich für ein Regelwerk entscheiden und die Mittelstands- und Wirtschaftsunion der CDU will das Recht auf Teilzeit beschränken, um "Lifestyle-Teilzeit" zu bekämpfen. Hinter diesen zugespitzten Aussagen steckt der Wunsch nach mehr Flexibilität und Bürokratieabbau. Wie steht es um die entsprechenden Regelungen in Deutschland? Mehr zu Arbeit und Arbeitsrecht: https://www.arbeit-und-arbeitsrecht.de?utm_campaign=Podcast-Backlink1021&utm_source=aua&utm_medium=ig&utm_content=txt
In dieser Folge spricht Malte Rau, Gründer und CEO von Pliant, über den mutigen Schritt seines Unternehmens in den US-Markt. Er teilt seine Erfahrungen aus den ersten Monaten in New York, die Herausforderungen beim Aufbau eines Teams in den USA und warum der US-Markt für Fintechs die „Königsklasse“ ist. Außerdem gibt er Einblicke in die Skalierung von Pliant, die Unterschiede zwischen Europa und den USA und wie man als Gründer den Spagat zwischen Familie und Unternehmertum meistert. Was du aus der Folge mitnimmst: Warum der US-Markt für Fintechs entscheidend ist: Malte erklärt, warum die USA der größte und wichtigste Markt für Business-Kreditkarten sind und wie Pliant dort Fuß fassen will. Skalierung in Europa: Wie Pliant in Märkten wie Deutschland, Frankreich und UK gewachsen ist und welche Learnings sie daraus für die USA mitgenommen haben. Hiring in den USA: Die Unterschiede im Arbeitsrecht, der Geschwindigkeit und der Motivation von Mitarbeitern im Vergleich zu Europa. Budgetplanung und Risiko: Wie viel Budget man für eine Expansion in die USA einplanen sollte und warum konservative Planung entscheidend ist. Timing und Marktchancen: Warum Timing oft wichtiger ist als das beste Produkt und wie man Marktchancen frühzeitig erkennt. Gründeralltag: Wie Malte den Spagat zwischen Familie, Unternehmertum und einem neuen Markt meistert – und warum transparente Kommunikation dabei entscheidend ist. Langfristige Vision: Welche Hypothesen Pliant beweisen muss, um zu den größten Playern im Fintech-Markt zu gehören. ALLES ZU UNICORN BAKERY: https://stan.store/fabiantausch Mehr zu Malte: LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/malterau/ Website: https://www.getpliant.com/de/ Join our Founder Tactics Newsletter: 2x die Woche bekommst du die Taktiken der besten Gründer der Welt direkt ins Postfach: https://www.tactics.unicornbakery.de/ Kapitel: (00:00:00) Warum der US-Markt für Fintechs entscheidend ist (00:04:08) Skalierung in Europa: Learnings und Herausforderungen (00:06:26) Was bedeutet „gut skalieren“? KPIs und Definitionen (00:09:30) Die ersten Jahre von Pliant: Aufbau und Wachstum (00:13:16) Runrate, Umsatz und die Bedeutung von Netzwerkeffekten (00:17:28) Expansion in die USA: Erste Schritte und Learnings (00:20:56) Hiring in den USA: Unterschiede zu Europa (00:24:03) Budgetplanung für den US-Markt: Wie viel ist nötig? (00:27:27) Verhandlung mit Banken: Tipps und Strategien (00:31:26) Warum Timing entscheidend ist: Glück und Marktchancen (00:36:33) Delegieren als Gründer: Herausforderungen und Learnings (00:39:40) Gründerbeziehung: Vertrauen und klare Rollenverteilung (00:43:17) Langfristige Vision: Hypothesen für die nächsten 5–10 Jahre (00:47:42) Timing, Produkt und Distribution: Was wirklich zählt (00:53:11) Hiring-Philosophie: Was macht ein gutes Team aus? (00:55:26) Familie und Unternehmertum: Der Spagat zwischen beiden Welten (00:57:44) Fazit: Erste Learnings aus dem US-Launch
Obwohl wir so viel Zeit am Arbeitsplatz verbringen, leiden viele Menschen an ihrer Haupttätigkeit und werden nicht selten krank.
In Folge 52 nehmen wir vier mehr oder weniger aktuelle Themen an der Schnittstelle von Fußball und Recht in den Blick: zunächst geht es um den markenrechtlichen Konflikt zwischen dem 1. FC Heidenheim und Hansa Rostock. Der Streit um das Kürzel „FCH“ zeigt einmal mehr, welche rechtliche und wirtschaftliche Bedeutung Vereinsabkürzungen über den Spielbetrieb hinaus haben. Anschließend sprechen wir über das Ende der Tätigkeit von Stefan Kuntz beim Hamburger SV. Nach gut 1,5 Jahren ist das Engagement des ehemaligen Nationalspielers abrupt zu Ende gegangen. Die Hintergründe werfen einige Fragen auf, uns interessiert vor allem Arbeitsrecht, Compliance und die Kommunikationsstrategie. Mit dem dritten Thema widmen wir uns europarechtlichen Fragen: die Schlussanträge des Generalanwalts Rantos im EuGH-Verfahren zum Thema Streaming könnten richtungsweisend für die zukünftige rechtliche Bewertung von Online-Übertragungen und urheberrechtlichen Schranken sein. Abschließend steht die Regionalliga-Reform im Fokus. Nach der Sitzung der Arbeitsgruppe im November haben wir im Interview mit Tommy Haeder (Chemnitzer FC) über den Stand der Reform, das diskutierte Vier-Staffel-Modell, die politischen Hürden und darüber gesprochen, was es braucht, damit Meister künftig auch wirklich wieder direkt aufsteigen.