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Zum 35. Jahrestag des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags wird es vorerst keinen neuen Grundlagenvertrag geben – stattdessen ein Abkommen über militärische Zusammenarbeit und die Rückgabe im Zweiten Weltkrieg geraubter Kulturgüter. Polen wirbt zugleich in Washington um eine dauerhafte Stationierung amerikanischer Soldaten und pocht auf Mitsprache bei den europäischen Gesprächen über die Zukunft der Ukraine. Und trotz des verpassten WM-Tickets spricht Ex-Nationaltorhüter Jan Tomaszewski von der talentiertesten polnischen Fußballergeneration seit Jahren. Im Magazin: eine neue Studie zum 35. Geburtstag des Weimarer Dreiecks – wie eng arbeiten Deutschland, Frankreich und Polen in der EU wirklich zusammen? Und zum Abschluss erinnern wir mit einer Archivaufnahme aus dem Jahr 1964 an Stefan Żeromskis Romanepos „Popioły", auf Deutsch „Zu Schutt und Asche". Mehr dazu im Infomagazin.
Ein früherer Kadermann hat beim staatlichen Rüstungskonzern Ruag ein immenses Betrugssystem aufgebaut. Die Aufarbeitung zieht sich hin, die Kritik wächst. Unzufrieden ist auch die Armee: Die Ruag sei zu teuer und unpünktlich. Kritische Frage an Verwaltungsratspräsident Jürg Rötheli. Der Schaden für den Bundeskonzern Ruag und damit auch für die Allgemeinheit ist enorm: Über 50 Millionen Franken sind der Ruag durch die betrügerischen Machenschaften eines früheren Kadermannes entgangen. Jahrelang hatte er im Handel mit Panzerteilen unkontrolliert in die eigene Tasche gewirtschaftet. Wie sieht die aktuelle Schadensbilanz aus? Wie werden frühere Vorgesetzte zur Rechenschaft gezogen, die weggeschaut haben? Die Untersuchung der Ruag zieht sich seit fast drei Jahren hin und verursacht Millionenkosten: Wie lässt sich das rechtfertigen? Und: Was tut die Ruag-Chefetage, um die Betriebskultur zu ändern? Denn selbst sehr konkrete Warnungen wurden intern nicht ernst genommen. In der Samstagsrundschau stellt sich Verwaltungsratspräsident Jürg Rötheli den Fragen. Thema ist auch das zurzeit wohl wichtigste Projekt der Ruag: Sie wollte ursprünglich vier der neuen F-35-Kampfjets selbst zusammenbauen. Das verursacht grosse Kosten und wird seit Jahren kritisiert. Kommt das Prestigeprojekt zustande? Und wie lassen sich die hohen Kosten rechtfertigen? Kritisiert wird die Ruag auch von ihrer Hauptkundin, der Schweizer Armee. Die Ruag wartet sämtliche Kampfjets, Panzer, Helikopter und andere Waffensysteme der Armee - doch diese ist unzufrieden: Sie spricht von zu hohen Preisen, mangelnder Pünktlichkeit und zu viel Personal- und Verwaltungsaufwand. Was unternimmt der Ruag-Präsident? Ergänzend zum Tagesgespräch finden Sie jeden Samstag in unserem Kanal die aktuelle Samstagsrundschau.
Ein früherer Kadermann hat beim staatlichen Rüstungskonzern Ruag ein immenses Betrugssystem aufgebaut. Die Aufarbeitung zieht sich hin, die Kritik wächst. Unzufrieden ist auch die Armee: Die Ruag sei zu teuer und unpünktlich. Kritische Frage an Verwaltungsratspräsident Jürg Rötheli. Der Schaden für den Bundeskonzern Ruag und damit auch für die Allgemeinheit ist enorm: Über 50 Millionen Franken sind der Ruag durch die betrügerischen Machenschaften eines früheren Kadermannes entgangen. Jahrelang hatte er im Handel mit Panzerteilen unkontrolliert in die eigene Tasche gewirtschaftet. Wie sieht die aktuelle Schadensbilanz aus? Wie werden frühere Vorgesetzte zur Rechenschaft gezogen, die weggeschaut haben? Die Untersuchung der Ruag zieht sich seit fast drei Jahren hin und verursacht Millionenkosten: Wie lässt sich das rechtfertigen? Und: Was tut die Ruag-Chefetage, um die Betriebskultur zu ändern? Denn selbst sehr konkrete Warnungen wurden intern nicht ernst genommen. In der Samstagsrundschau stellt sich Verwaltungsratspräsident Jürg Rötheli den Fragen. Thema ist auch das zurzeit wohl wichtigste Projekt der Ruag: Sie wollte ursprünglich vier der neuen F-35-Kampfjets selbst zusammenbauen. Das verursacht grosse Kosten und wird seit Jahren kritisiert. Kommt das Prestigeprojekt zustande? Und wie lassen sich die hohen Kosten rechtfertigen? Kritisiert wird die Ruag auch von ihrer Hauptkundin, der Schweizer Armee. Die Ruag wartet sämtliche Kampfjets, Panzer, Helikopter und andere Waffensysteme der Armee - doch diese ist unzufrieden: Sie spricht von zu hohen Preisen, mangelnder Pünktlichkeit und zu viel Personal- und Verwaltungsaufwand. Was unternimmt der Ruag-Präsident?
Der Gesundheitsökonom Heinz Rothgang sieht erhebliche Mängel in der geplanten Pflegereform. Die Maßnahmen seien nicht geeignet, das Defizit der Pflegekassen zu beheben und lösten zentrale Probleme nicht.
Der Tankrabatt sollte hohe Spritpreise dämpfen und Autofahrerinnen und Autofahrer entlasten. Nach dem ersten Monat zieht Greenpeace allerdings eine kritische Bilanz: Ein großer Teil der Entlastung sei offenbar nicht bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern angekommen, sondern bei den Ölkonzernen hängen geblieben. Sabine Stöhr berichtet
Send us Fan Mail✈️ Lufthansa unter Druck?Die Flugbegleiter-Gewerkschaft UFO warnt vor einem möglichen Personalengpass im Sommerbetrieb bei Lufthansa. Kritisiert werden fehlende Reserven, die Schließung der CityLine und mögliche Auswirkungen auf Flugpläne, Anschlüsse und Bordservice. Lufthansa widerspricht den Vorwürfen und sieht sich für den Sommer gut vorbereitet.Wie kritisch ist die Lage wirklich – und was bedeutet das für Passagiere?
Scharfe Worte an Europa, Warnungen vor China: US-Verteidigungsminister Hegseth fordert in Singapur mehr militärisches Engagement der Verbündeten – und eine stärkere Abschreckung im Indopazifik.
Der frühere oberste Strafverfolger der Schweiz, Ex-Bundesanwalt Michael Lauber, kritisiert das Strafverfahren in Crans-Montana. Er wirft den Behörden schwere Fehler vor, die der Glaubwürdigkeit der Schweizer Justiz schadeten und stellt sich im Interview auch der Kritik an seiner eigenen Person. Der ehemalige Bundesanwalt Michael Lauber kritisiert drei zentrale Punkte der Walliser Strafuntersuchung zur Brandkatastrophe: mangelhafte Kommunikation gegenüber Opfern und Öffentlichkeit, zu wenige Obduktionen und die verspätete Inhaftierung der Barbetreiber zur Beweissicherung. Lauber warnt, dass die Fehler in der Strafuntersuchung die Glaubwürdigkeit des gesamten Schweizer Justizsystems in der Öffentlichkeit beschädigen. 2020 musste Michael Lauber die Bundesanwaltschaft wegen der Fifa-Affäre verlassen. Man warf ihm vor, mit seinen nicht deklarierten Treffen mit dem Fifa-Präsidenten Gianni Infantino den Ruf der Schweiz zu schädigen. Ist er mit seinen eigenen Verfehlungen der Richtige, sich jetzt einzumischen? Michael Lauber ist zu Gast bei David Karasek.
Geht es um korrekte Darstellungen wissenschaftlicher Themen in Science-Fiction-Filmen kennt unser Dr. Tobi Erdmann kein Pardon! Aber vorher stand er mit Daniel Pook mal wieder für Der Letzte Podcast in Hürth vor einem All-You-Can-Eat-Buffet.Kapitel dieses Podcasts:(00:00:00) Intro(00:00:36) All-You-Can-Eat-Stadt Hürth(00:08:28) Taktische Fehler am Buffet(00:09:46) Vergleich zweier All-You-Can-Eat-Buffets(00:15:05) Ehrenrettung beim Nachtisch(00:16:18) Fortsetzung & Fazit des Buffetvergleichs(00:18:55) Es gibt WIRKLICH keine Buffetrestaurants in Berlin?(00:20:56) Die Menschenwaschmaschine(00:27:57) Erfinder der japanischen Toilette(00:32:00) Illegales Waffenlager des toten Rentners(00:35:40) Prepper & Apokalypsepläne(00:39:11) Der Drang zum Purge-Szenario(00:41:16) Weltuntergang gerade spannend, weil nahe(00:46:14) Maulwurfsgesellschaft(00:53:39) Selfmadelügen(00:57:04) Doomsday Clock(01:00:54) Der Astronaut (Filmbesprechung mit Spoilern)(01:26:09) Outro & Link auf unsere Letzte Website: https://www.DieLetzte.website
Der Untersuchungsausschuss zum Anschlag in Magdeburg ist abgeschlossen. Ergebnis: Behörden haben Fehler gemacht. Nun wird ein Landeszentrum zur Risikoanalyse diskutiert. Ob das die Sicherheit erhöht, ist aber umstritten.
Der CDU-Klimapolitiker Thomas Heilmann hält das geplante neue Heizungsgesetz für verfassungsrechtlich problematisch."Es gibt im Klimaschutz ein sogenanntes Rückschrittsverbot, das heißt ein einmal erreichtes Schutzniveau darf nur unter sehr engen Voraussetzungen, die hier eindeutig nicht vorliegen, zurückgenommen werden.", so der Chef der Klimaunion.
Die Jury des Theatertreffens hat entschieden, die 2019 eingeführte Frauenquote wieder abzuschaffen. Das Thema ist noch nicht erledigt, sagt Kerstin Steeb. Die Regisseurin beobachtet einen deutlichen Backlash, was Frauen am Theater angeht. Steeb, Kerstin www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Die Medien-Woche Ausgabe 338 vom 17. Mai 2026 Mit Christian Meier https://www.linkedin.com/in/christianmeierpost/ In dieser Ausgabe zu Gast ist Steffen Grimberg, Leiter des KNA-Mediendienstes https://www.linkedin.com/in/steffen-grimberg-0b14601b4/ In dieser Ausgabe mit folgenden Themen: 1 SWR-Intendant Kai Gniffke über die Herausforderungen für den Journalismus / 2 Enquete-Kommission von Sachsen-Anhalt zur Reform des ÖRR / 3 EuGH-Urteil zu Ansprüchen von Presseverlagen gegenüber Digitalkonzernen SHOWNOTES 1 Gniffke-Interview https://kress.de/news/beitrag/152836-wir-sind-anwalt-der-wirklichkeit-nicht-der-schwachen-quot-gniffkes-provokante-these-zum-qualitaetsjournalismus.html 2 ÖRR-Reform https://www.landtag.sachsen-anhalt.de/landtag/ausschuesse-gremien/ausschuesse-detailseite/ausschuss/enquete-kommission-das-vertrauen-in-den-oeffentlich-rechtlichen-rundfunk-durch-transparenz-und-reformwillen-staerken https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/landespolitik/enquete-kommission-reformempfehlung-100.html https://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/rundfunkbeitrag-kommission-pocht-auf-weitere-reformen-bei-ard-und-zdf/100224572.html https://www.deutschlandfunk.de/stellenabbau-und-keine-neuen-tatort-und-polizeiruf-110-folgen-104.html https://www.dwdl.de/nachrichten/106510/cdupolitiker_torsten_welling_koordiniert_die_rundfunkkommission/ https://medieninsider.com/ard-loest-generalsekretariat-auf/27526/ https://www.welt.de/politik/plus6a046849feecb7c40fb1b97f/oeffentlich-rechtlicher-rundfunk-wie-die-ard-klammheimlich-ihr-berliner-lobby-buero-vergroessern-will.html 3 EuGH-Urteil https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/c79723-eugh-presse-verlage-meta-google https://www.heise.de/news/EuGH-Urteil-zum-Leistungsschutz-Meta-muss-fuer-Presseinhalte-in-Italien-zahlen-11291400.html * Impressum: Diensteanbieter Christian Meier Die Medien-Woche Schwiebusser Str. 44 10965 Berlin E-Mail-Adresse: diemedienwoche@gmail.com Christian Meier Links auf fremde Webseiten: Die Inhalte fremder Webseiten, auf die wir direkt oder indirekt verweisen, liegen außerhalb unseres Verantwortungsbereiches und wir machen sie uns nicht zu Eigen. Für alle Inhalte und Nachteile, die aus der Nutzung der in den verlinkten Webseiten aufrufbaren Informationen entstehen, übernehmen wir keine Verantwortung. Erstellt mit kostenlosem Datenschutz-Generator.de von Dr. Thomas Schwenke KontaktmöglichkeitenInhaltlich verantwortlich:Haftungs- und Schutzrechtshinweise Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
Im brandenburgischen Zehdenick ist René Stadtgewitz zum AfD-Bürgermeister gewählt worden - als vierter bundesweit. Im Gespräch erklärt der ehemalige CDU-Politiker, warum er seine eigene Partei kritisiert und wie viel AfD-Handschrift seine Kommunalpolitik tragen wird.
Für Klimaforscher Höhne ist das neue "Heizungsgesetz" keine gute Nachricht für den Klimaschutz. Denn Öl- und Gasheizungen können dadurch weiter eingebaut werden. Er warnt zudem vor Überlegungen, den CO2-Preis angesichts hoher Energiekosten auszusetzen. Schmidt-Mattern, Barbara www.deutschlandfunk.de, Interviews
Vor drei Jahren sagte die Nidwaldner Stimmbevölkerung Ja zum Ziel, bis 2040 klimaneutral zu sein. Die Regierung hat nun eine Klimastrategie vorgelegt – das Parlament äusserte sich kritisch dazu. Zu wenig Priorisierung, zu viel Aufwand, hiess es etwa von bürgerlicher Seite. Weiter in der Sendung: · Wanderer tödlich verunglückt am Arvigrat · Auffahrtsumritt in Hitzkirch LU mit weniger Gläubigen · Dreilindenpark Luzern: Proberäume als Zwischennutzung
Für Klimaforscher Höhne ist das neue "Heizungsgesetz" keine gute Nachricht für den Klimaschutz. Denn Öl- und Gasheizungen können dadurch weiter eingebaut werden. Er warnt zudem vor Überlegungen, den CO2-Preis angesichts hoher Energiekosten auszusetzen. Schmidt-Mattern, Barbara www.deutschlandfunk.de, Interviews
Im brandenburgischen Zehdenick ist ein AfD-Politiker zum Bürgermeister gewählt worden. Was will er, was will er nicht und vor allem: was stört ihn an der eigenen Partei?
Weitere Themen: Weserbergland-Tourismus will durch neues Konzepte wieder mehr Gäste anlocken
Odenwälder Gemeinde Höchst plant Videoüberwachung an Problemorten, bundesweites Lachgas-Verbot für Minderjährige und Region befürchtet Lärmbelästigung wegen neuen Plänen von Frankfurter Flughafen. Das und mehr heute im Podcast. Alle Hintergründe zu den Nachrichten des Tages finden Sie hier: https://www.echo-online.de/lokales/kreis-gross-gerau/landkreis-gross-gerau/kommunen-erneuern-kritik-an-neuem-flughafen-betriebskonzept-5668980 https://www.echo-online.de/lokales/kreis-bergstrasse/bensheim-bergstrasse/zugausfaelle-zwischen-wor… https://www.echo-online.de/lokales/odenwaldkreis/hoechst-im-odenwald-odenwaldkreis/hoechst-plant-vorreiterrolle-bei-videoueberwachung-5603016 https://www.echo-online.de/lokales/darmstadt/lachgas-in-darmstadt-warum-ein-verbot-allein-nicht-reicht-5588168 https://www.echo-online.de/lokales/kreis-darmstadt-dieburg/landkreis-darmstadt-dieburg/unruhe-wegen-neuer-machtverhaeltnisse-in-pfungstaedter-politik-5669056 Ein Angebot der VRM.
Die Bundesregierung hat das Übernahmeangebot der Commerzbank durch die Unicredit scharf kritisiert. Ein Sprecher des Finanzministeriums sagte, man unterstütze die Strategie der Eigenständigkeit der Commerzbank. Außerdem in den Wirtschaftsnews aus Bayern: BMW hat im ersten Quartal zwar mehr verdient als Mercedes und der VW-Konzern, doch auch hier gab einen deutlichen Rückgang. Und: Mehr Wohnraum schaffen - das ist eines der großen Versprechen des neuen Münchner Oberbürgermeisters Dominik Krause. Doch ausgerechnet eine zentrale Idee stößt auf massive Kritik.
Tilders, Julian www.deutschlandfunk.de, Sport am Sonntag
Tilders, Julian www.deutschlandfunk.de, Sport am Sonntag
Der Auftritt von König Charles im US-Kongress fiel unerwartet politisch aus. Zwar zeigte sich Charles humorvoll, äusserte aber auch indirekt Kritik an US-Präsident Donald Trump, etwa bei den Themen Umweltschutz und Ukraine. Weitere Themen: Die UBS vermeldet für das erste Quartal einen Gewinnsprung. Die Grossbank verdiente in den ersten drei Monaten des Jahres rund 3,04 Milliarden US-Dollar. Das sind 80 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das vergangene Jahr war in Europa ein Jahr mit extremen Wetterverhältnissen. Das sagen die Welt-Wetter-Organisation und der EU-Klimabeobachtungs-dienst Copernicus. Die Schnee- und Eisflächen seien enorm zurückgegangen.
Finanzministerin Karin Keller-Sutter bezeichnet das Lobbying der UBS beim Thema Bankenregulierung als «nicht so schweizerisch». Mit ihrer Kritik bringt die Bundesrätin ein Thema auf den Tisch, das normalerweise nicht gross in der Öffentlichkeit ist: Das Lobbying. «Das Lobbying von Unternehmen bleibt oft verborgen», sagt Politologe Oliver Huwyler. Die karen Aussagen von Keller-Sutter bezeichnet er als «aussergewöhnlich». News Plus fragt beim Politologen und bei der Organisation Transparency International Schweiz nach, was genau Unternehmen tun, um ihre Interessen in der Politik durchzusetzen. Und wie weit sie dabei gehen dürfen. ___________________ Habt Ihr Fragen oder Themen-Inputs? Schreibt uns gerne per Mail an newsplus@srf.ch oder sendet uns eine Sprachnachricht an 076 320 10 37. ____________________ Links: - Karin Keller-Sutter in der Samstagsrundschau: https://www.srf.ch/audio/samstagsrundschau/koennte-die-schweiz-auf-die-ubs-verzichten-karin-keller-sutter?id=AUDI20260425_NR_0011 - «Lobbyland»: https://www.srf.ch/audio/einfach-politik/folge-1-srf-podcastserie-lobbyland?id=8c5cc169-38db-486a-a911-7c95da912ca9 - «News Plus Hintergründe» zu Blatten: https://www.srf.ch/audio/news-plus-hintergruende ____________________ In dieser Episode zu hören: - Oliver Huwyler, Schweizer Politologe an der Universität Kopenhagen - Urs Thalmann, Geschäftsführer von Transparency International Schweiz ____________________ Team - Moderation: Dominik Brand - Produktion: Corina Heinzmann - Mitarbeit: Julius Schmid ____________________ Das ist «News Plus»: In einer Viertelstunde die Welt besser verstehen – ein Thema, neue Perspektiven und Antworten auf eure Fragen. Unsere Korrespondenten und Expertinnen aus der Schweiz und der Welt erklären, analysieren und erzählen, was sie bewegt. «News Plus» von SRF erscheint immer von Montag bis Freitag um 16 Uhr rechtzeitig zum Feierabend.
Die Präsidentin des Bundesverbandes Erneuerbare Energien, Ursula Heinen-Esser, vermisst in der aktuellen Energiepolitik den roten Faden. In der neuen pv magazine Podcast-Reihe „Stimmen der Energiewende“ diskutieren die beiden Moderatoren Michael Fuhs, Chefredakteur von pv magazine, und Stefan Müller, COO von Enerparc, mit ihr unter anderem über Netzpaket, EEG, Kraftwerksstrategie und den Kapazitätsmarkt für Gaskraftwerke. Heinen-Esser erklärt auch, warum Photovoltaikanlagen auf Einfamilienhäusern weiterhin eine Vergütung bekommen sollten. Wie die Bundeswirtschaftsministerin ist sie Mitglied der CDU – und sieht dort auch viele Befürworter der Energiewende.
Der Bundesrat hat einen Gesetzesvorschlag präsentiert für systemrelevante Grossbanken. Diese sollen mehr Eigenkapital anhäufen, um krisenresistenter zu sein. Kritik daran kommt vom ganzen politischen Spektrum. Und: · Der Iran hat auf die Verlängerung der Waffenruhe durch US-Präsident Donald Trump reagiert. Die Strasse von Hormus könne nicht geöffnet werden, solange die geltende Waffenruhe verletzt werde. Dies sei der Fall, weil die USA iranische Häfen blockierten und Israel weiter angreife. · Im Kanton Basel-Stadt fordert das Parlament Entschädigungen für Ladenbesitzer, wenn vor ihrem Geschäft über längere Zeit gebaut wird. Denn dies könne dazu führen, dass das Geschäft weniger Umsatz mache. Die Kantonsregierung ist gegen solche Entschädigungen.
Gabor Steingart präsentiert das Morning Briefing.
Bremen – Der SV Werder Bremen verliert 1:2 gegen RB Leipzig, interessanter als das Ergebnis selbst, sind aber die aktuellen Nebenschauplätze beim SVW: Die deutliche Kritik von Mitchell Weiser an der Vereinsführung, die Entwicklung von Stümer-Talent Salim Musah oder auch die überraschende Rückkehr von Flop-Transfer Victor Boniface. Die DeichStube-Podcast-Show eingeDEICHt geht auch in der neuen Folge in die mittelseriöse Analyse. In der Werder-Podcast-Show eingeDEICHt (bei YouTube und überall, wo es Podcasts gibt) quatscht Host Timo Strömer in Folge 90 mit DeichStube-Chefreporter Daniel Cottäus natürlich über den SV Werder Bremen, den Ärger von Mitchell Weiser, den Hype um Salim Musah und mögliche Werder-Tore von Flop-Transfer Victor Boniface. In eingeDEICHt Folge 90 kommt aber selbstverständlich auch die eingeDEICHt-Community im „User fragen Loser”-Block zu Wort. Denn in der Werder-Podcast-Show eingeDEICHt, gesendet aus dem DeichStube-Office, erwartet Euch wie immer eine Vollgas-Veranstaltung vollgestopft mit den Themen, die die Fans des SV Werder Bremen beschäftigen. Und sonst? Viel zu viele Einspieler, allerlei Blödsinn, schlechte Wortwitze, dumme Sprüche, manchmal Werder-Expertise. Cheers und viel Spaß mit eingeDEICHt – Eurem Lieblings-Podcast/Vodcast rund um den SV Werder Bremen!
Simon, Doris; Janik, Florian www.deutschlandfunk.de, Deutschland heute
US-Außenminister Marco Rubio hat Spanien und weitere NATO-Verbündete für die verweigerte Nutzung von Luftraum und Militärstützpunkten im Iran-Konflikt kritisiert. Er betonte, dass die Allianz nach dem Krieg neu bewertet werden müsse, da einseitige Einschränkungen die Zusammenarbeit gefährden. Gleichzeitig laufen Gespräche mit dem Iran über Nuklear- und Raketenprogramme.
Die deutsche Nationalmannschaft hat die beiden Länderspiele im März gewonnen und ist damit erfolgreich ins WM-Jahr gestartet. Rundum zufrieden ist Bundestrainer Julian Nagelsmann aber nicht - auch nicht mit Deniz Undav, obwohl der gegen Ghana das Siegtor erzielt hat. Außerdem: Nico Schlotterbeck hat einem Bericht widersprochen, dass er zeitnah beim BVB verlängert. Was steckt dahinter?
Chelsea Spieker präsentiert das Morning Briefing.
Allweiss, Marianne www.deutschlandfunk.de, Europa heute
Nagel, Christina www.deutschlandfunk.de, Das war der Tag
Es ist wieder Leipziger Buchmesse. Alles blickt auf die neuen Bücher. Doch geht es in diesem Jahr um mehr als das Literarische. Im Vorfeld der Messe hat Kulturstaatsminister Wolfram Weimer erneut eine neue Debatte über staatliche Eingriffe in den Kulturbetrieb ausgelöst. Wegen “verfassungsschutz-relevanter Erkenntnisse" strich er drei linke Buchläden von der Liste für den Deutschen Buchhandlungspreis, der inzwischen abgesagt wurde. Die Branche ist sauer und die betroffenen Buchhandlungen wollen vor Gericht ziehen. Kurz nach der Aufregung um die Berlinale geht es in der Kritik am parteilosen Minister erneut um die Frage, wie sich Institutionen politisch positionieren dürfen, wenn sie staatliche Unterstützung bekommen? Wer darf wie sprechen, bestimmt, was gesagt werden darf und welche Kultur gefördert wird? Und inwieweit darf der Verfassungsschutz Kulturschaffende durchleuchten? Auch in dieser Debatte geht es um einen vieldiskutierten “Kulturkampf”. Also Streitereien um Werte, Sprache und Deutungshoheit. Doch geht es dabei längst nicht mehr nur um Kunst und Kultur. Kritisiert wird ein politisches Muster - auch eines der Empörung - und dem will “Der Tag” nachgehen. Im Gespräch mit dem Vorsteher des Börsenvereins des deutschen Buchhandels Sebastian Guggolz, der Politologin und Autorin Saba-Nur Cheema, dem Staatsrechtler Alexander Thiele und dem Literaturwissenschaftler der German Studies an der Stanford University in Kalifornien, Adrian Daub. Podcast-Tipp: Was passiert gerade in der Welt der Kultur? Die Antwort liefert das Kultur-Update. Wir berichten von Ausstellungen, Büchern, Filmen oder Serien, aber auch vom neuesten Tiktok-Trend. Sie finden den Podcast bei ARD Sounds. https://www.ardsounds.de/sendung/kultur-update/urn:ard:show:86322a6e5cc92d05/ Podcast-Tipp: Kultur-Update Was passiert gerade in der Welt der Kultur? Die Antwort liefert das Kultur-Update. Dieser Podcast berichtet von Ausstellungen, Büchern, Filmen oder Serien, aber auch vom neuesten Tiktok-Trend. https://www.ardsounds.de/sendung/kultur-update/urn:ard:show:86322a6e5cc92d05/
Innenminister Dobrindt plant, ab 2027 die Fördergelder für die unabhängige Asylberatung zu streichen. Kerstin Becker vom Paritätischen Gesamtverband hält das für falsch. Dies hätte katastrophale Folgen für die Menschen und für die Rechtsstaatlichkeit. Heinlein, Stefan www.deutschlandfunk.de, Interviews
Basler Ballert wird präsentiert von Tipico Sportwetten. Neukundenangebote unter https://bit.ly/Basler_Ballert . Sicherheitshinweis: 18+ | Erlaubt (Whitelist) | Suchtrisiko | Hilfe unter www.buwei.de In der neuen Folge von Basler Ballert sprechen Mario Basler und Olli Dütschke über das spektakuläre Topspiel zwischen Bayern München und Bayer Leverkusen. Trotz Unterzahl wirft Bayern alles rein – und Basler ist beeindruckt vom Kampfgeist der Münchner. Doch wieder sorgt eine Schiedsrichterentscheidung für Ärger: Eine umstrittene Szene und eine Gelbe Karte bringen die Bayern auf die Palme. Basler kritisiert vor allem den Umgang mit dem VAR und fragt sich: Warum werden manche Szenen überprüft – und andere nicht? Außerdem in der Folge: Der Aufstiegskampf in der 3. Liga Drama im Abstiegskampf der Bundesliga Die Krise bei Preußen Münster Vorschau auf die Champions League und Europa League Wie immer mit Klartext von Mario Basler – powered by Tipico Sportwetten. https://deutschland-echo.de/sport/basler-rechnet-nach-bayern-spiel-ab-warum-schaut-sich-der-var-das-nicht-an/
Der Schweizerische Fischereiverband hat erneut schwere Vorwürfe gegen das Kraftwerk in Schaffhausen erhoben. Tausende Aale sollen bei der Abwanderung in Turbinen getötet oder schwer verletzt worden sein. Trotz gesetzlicher Pflicht seit 2011 fehle wirksamer Schutz. Das Werk weist die Kritik zurück. Weitere Themen: · Erster Rückflug aus Abu Dhabi landet am Flughafen Zürich: Mehrere Reisende konnten nach der militärischen Eskalation in Iran aus der Krisenregion zurückkehren. · Implenia steigert Gewinn und erhält deutlich mehr Aufträge. Der Baukonzern aus Opfikon (Kanton Zürich) hat volle Auftragsbücher im Gegenwert von rund 8.5 Milliarden Franken. (08:30-Uhr-Sendung) · Unbewilligte Demonstration in Zürich gegen die israelisch-amerikanische Offensive gegen Iran: Rund 250 Personen zogen am Dienstagabend durch den Kreis 4.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche kritisiert den neuen „Industrial Accelerator Act“ der EU-Kommission scharf. Der Vorstoß zur Stärkung der Industrie sei überreguliert, zu komplex und widerspreche dem Ziel der Entbürokratisierung. Statt für „Made in EU“ plädiert sie für einen offeneren „Made with Europe“-Ansatz.
Die Bundesregierung hat auf vorläufige Einschätzungen der UN-Sonderberichterstatterin für Meinungsfreiheit, Irene Khan, zurückhaltend reagiert. In der Bundespressekonferenz verwiesen Regierungssprecher auf den noch ausstehenden Abschlussbericht – und betonten zugleich Deutschlands Engagement für Presse- und Meinungsfreiheit.
Bayer Leverkusen geht heute mit einem 2:0-Vorsprung ins Playoff-Rückspiel gegen Olympiakos! Werder-Trainer Thioune kritisiert seine Stars nach der Pleite gegen St. Pauli öffentlich und ein Instagram-Kommentar von Xavi Simons sorgt in Leipzig für Ärger.
Mainz 05 und der HSV teilen sich im Freitagsspiel beim 1:1 die Punkte. Eintracht-Coach Albert Riera kontert auf der Spieltags-PK die Kritik der Ex-Profis Harnik und Kruse und Miro Klose äußert sich zur Nationalmannschaft.
Bestimmte Personen würden die „Meinungs- und Pressefreiheit in Deutschland gezielt unterlaufen“, sagt der Sprecher des Auswärtigen Amts in einer Pressekonferenz. Und er droht: „Das hat seinen Preis“; Sanktionen gegen diese Personen, die die Meinungsfreiheit „unterlaufen“, sind die natürliche Konsequenz. Wer sanktioniert wird, dem droht Schlimmes: Bankkonten werden gesperrt, jede Geschäftsbeziehung wird unmöglich, Obdachlosigkeit droht. Wer diesem Geächteten dann kostenlose Hilfe zukommen lässt, wird wiederum bestraft. „Mittelalterlich“, nennt die Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld das Vorgehen. Selbst in der DDR konnten Dissidenten noch irgendeiner Arbeit nachgehen, wenn auch nicht der von ihnen präferierten. „Man ist wie vogelfrei“, so die ehemalige CDU-Politikerin weiter. Es ist eine autoritäre Machtdemonstration. Einen Vorschlag von Friedrich Merz begrüßt sie allerdings: seine Forderung nach einem Social-Media-Verbot für Kinder unter 14 Jahren. Zu groß sieht sie die Gefahren für Kinder, denen sie im Internet ausgesetzt sind. Dass Anonymität und Staatskritik damit auf Plattformen wie X, Facebook und Co. unmöglich werden, weist sie zurück.
Einseitige Berichterstattung wird dem Journalismus, insbesondere dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk, immer wieder vorgeworfen. Heute spreche ich mit jemandem, der genau das seit vielen Jahren im Detail untersucht. Er analysiert auch, inwiefern einseitige Berichterstattung Einfluss auf die gefühlte Meinungsfreiheit und die politische Stimmung im Land insgesamt hat. Zudem sprechen wir – angelehnt an jüngste politische Äußerungen – darüber, ob Medien zu Feinden der Demokratie werden können. Und vielleicht machen wir auch einen Schlenker zum Fall Jacques Baud. Hierzu spreche ich heute mit Roland Schatz. Er ist Gründer und geschäftsführender Chefredakteur des Instituts für Medienwirkungsforschung Media Tenor. Als Journalist in fünfter Generation ist er zudem Herausgeber des Buches „Staat im Staate statt Service public?“, in dem es um die Verflechtungen zwischen Politik und Medien geht.
Die Schweiz tue immer noch zu wenig gegen chinesische Überwachung: Das kritisieren mehrere Organisationen, die sich für die tibetische und uigurische Diaspora einsetzen. Beide Gruppen werden von China eingeschüchtert. Ralph Weber von der Uni Basel sagt, ob man von der Politik mehr erwarten könne. · Die Arktis steht spätestens seit US-Präsident Trumps Übernahmeplänen für Grönland wieder im Fokus der Geopolitik. Grossbritannien verdoppelt jetzt die Zahl der Truppen in Norwegen von 1000 auf 2000. Gleichzeitig hat am Mittwoch in der Region die Nato-Übung «Arctic Sentry» begonnen. Nordeuropa-Korrespondent über die Aufrüstung in der Arktis. · Südkorea hat diese Woche überraschend angekündigt, dass es eine gemeinsame Industriezone mit Nordkorea wieder eröffnen will. Über Jahre hatten die beiden Länder gemeinsam Fabriken betrieben, doch seit 2016 liegt das Projekt auf Eis. Martin Fritz, freier Journalist in Tokio, sagt, warum Südkorea nun einen Schritt auf seinen nördlichen Nachbarn zugeht. · Der Bierkonzern Heineken will bis zu 6000 Stellen streichen – rund 7 Prozent der Belegschaft. Begründet wird der Abbau zum einen damit, dass weniger Bier getrunken wird – zum anderen aber auch damit, dass Heineken profitabler werden soll. Wirtschaftsredaktor Klaus Bonanomi erklärt, wie das zu den Entwicklungen im gesamten Biermarkt passt.
Iran kritisiert Merz scharf: Außenminister Araghtschi wirft dem Kanzler Naivität vor und hofft auf einen Regierungswechsel in Deutschland. Merz nennt die Vorwürfe Ausdruck von Nervosität.
2023 ertrinkt der österreichische Spitzenbeamte Christian Pilnacek in einem Seitenarm der Donau. Die Rede war rasch von Suizid, doch es gibt Ungereimtheiten. Jetzt befasst sich ein Untersuchungsausschuss mit dem Fall. Der Tod des hochrangigen Beamten im österreichischen Justizministerium wirft bis heute viele Fragen auf. Kritisiert werden unter anderem die Ermittlungen der Behörden, es ist von Schlamperei und politischer Vertuschung die Rede. Ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss soll nun klären, ob ÖVP-Politiker versucht haben, Einfluss auf die Ermittlungen zu nehmen. In der aktuellen Podcastfolge von »Inside Austria« fasst Fabian Schmid den Fall Pilnacek noch einmal zusammen und gibt Einblick in den aktuellen Stand der Ermittlungen – und in die Zweifel daran. Außerdem berichtet Maximilian Werner von einem ungewöhnlichen Termin des Untersuchungsausschusses: einem Lokalaugenschein am Fundort von Pilnaceks Leiche in der Wachau. Er erzählt, was an diesem Tag passiert ist – und womit sich der U-Ausschuss diese Woche sonst noch beschäftigt hat. Weitere Folgen zum Thema:Inside Austria: »Mysteriöser Tod eines Spitzenbeamten«+++ Alle Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier. Die SPIEGEL-Gruppe ist nicht für den Inhalt dieser Seite verantwortlich. +++ Den SPIEGEL-WhatsApp-Kanal finden Sie hier. Alle SPIEGEL Podcasts finden Sie hier. Mehr Hintergründe zum Thema erhalten Sie mit SPIEGEL+. Entdecken Sie die digitale Welt des SPIEGEL, unter spiegel.de/abonnieren finden Sie das passende Angebot. Informationen zu unserer Datenschutzerklärung.
Der Tag in 2 Minuten – vom 6.1.
Stefan Lassnig spricht mit Luis Paulitsch von der "DATUM-Stiftung" und Autor eines Buchs über alternative Medien über Definition, Geschichte und demokratiepolitische Bedeutung von sogenannten "alternativen Medien". Historisch reichen alternative Medien von Flugschriften der Reformation über linke Studierenden-, Frauen- und Umweltbewegungen bis zu heutigen digitalen Angeboten, die eine Gegenöffentlichkeit zum Mainstream beanspruchen. Heute sind viele dieser Projekte eng mit rechtspopulistischen oder rechtsextremen Milieus vernetzt, nutzen Social Media, um Empörung zu schüren, Verschwörungsnarrative zu verbreiten und Reichweite über ihre eigentliche Szene hinaus zu erzielen. Paulitsch unterscheidet zwischen demokratiebereichernden Alternativmedien, die Lücken im Mediensystem schließen, und Propagandamedien, die Desinformation verbreiten und medienethische Standards missachten. Ein von ihm mitentwickelter Kriterienkatalog (u.a. Bekenntnis zu Rechtsstaat, Grundrechten, Fehlerkultur, Transparenz von Eigentum und Finanzierung) soll helfen, förderwürdigen Journalismus von politisch motivierten Kampagnenmedien zu trennen. Anhand von Beispielen wie Exxpress und Njus werden Fragen nach Finanzierung, Oligarchisierung der Medienlandschaft, Nähe zu Parteien und ausländischem Einfluss (etwa aus Russland) diskutiert. Kritisiert wird auch, dass etablierte Medien propagandistische Projekte und ihre Geldflüsse lange zu wenig investigativ beobachtet haben, obwohl diese im digitalen Raum mittels Vernetzung und koordinierter Kampagnen Agenda Setting betreiben. Abschließend plädiert Paulitsch für eine Reform der Medienförderung zugunsten von Qualitätsjournalismus, strengere Kriterien für öffentliche Gelder, mehr investigativen und klimabezogenen Medienjournalismus sowie kreative zivilgesellschaftliche Gegenangebote im digitalen Raum.Links zur FolgeAlternative Medien. Definition, Geschichte und Bedeutung von Luis Paulitsch (Springer-Verlag)Alles Journalismus, oder was? (Kriterienkatalog auf Seite 26)Podcast-Tipp der Woche(46:18) - Ladies Cut Wir würden uns sehr freuen, wenn Du "Ganz offen gesagt" auf einem der folgenden Wege unterstützt:Werde Unterstützer:in auf SteadyKaufe ein Premium-Abo auf AppleKaufe Artikel in unserem FanshopSchalte Werbung in unserem PodcastFeedback bitte an redaktion@ganzoffengesagt.atTranskripte und Fotos zu den Folgen findest Du auf podcastradio.at